Autor Thema: Salzburg 3  (Gelesen 5597 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Gesunde Luft

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 1289
    • Profil anzeigen
Salzburg 3
« am: Oktober 25, 2013, 23:23:33 Nachmittag »



Berichte

Gesunde Luft

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 1289
    • Profil anzeigen
Verschärfung bei Nichtraucher-Bereichen - In Salzburg noch kein Thema
« Antwort #1 am: Oktober 25, 2013, 23:26:06 Nachmittag »




Verschärfung bei Nichtraucher-Bereichen - In Salzburg noch kein Thema

In Wien sorgt die ­Verschärfung in der ­Gastro­nomie für ­große ­Aufregung. In ­Salzburg noch nicht.



Bei Nichtraucher-Bereichen müssen die Türen immer geschlossen sein – in der Praxis ist das oft nicht der Fall. Wie hier im Cafe und Event-Lokal Republic – die Türe zum Nichtraucherbereich wird mit zwei Barhockern offen gehalten.

Seit drei Jahren ist das Gesetz zur räumlichen Trennung zwischen Rauchern und Nichtrauchern in der Gastronomie in Kraft. Von etlichen Gastronomen wurde, oft mit einem erheblichen Investitionsaufwand, entsprechend umgebaut. In vielen Fällen wurden Wände mit Türen eingezogen.

Seit heuer sehen sich die Gastronomen mit einer verschärften Situation konfrontiert: In einem Urteil des Verwaltungsgerichtshofes vom August heißt es, dass die Tür zwischen dem Raucherbereich und dem Nichtraucherbereich immer geschlossen sein muss, und nur geöffnet werden darf, wenn das Personal oder die Gäste durchgehen. Bleibt die Türe offen, besteht laut dem Urteil keine räumliche Trennung, wie sie im Gesetz vorgesehen ist. In Wien hat das einen beträchtlichen Wirbel ausgelöst, Wirte die abgetrennte Nichtraucher-Bereiche geschaffen haben, fühlen sich veräppelt: „Völlig unpraktikabel, man kann sich ja nicht hinstellen und hinter jedem der durchgeht, die Tür zumachen“, ist der Tenor.

Bislang keine Anzeigen in Salzburg

In Salzburg ist die Verschärfung noch kein großes Thema. Ein Aufschrei der Wirte und Gastronomen blieb bislang aus. Auch Anzeigen, dass Türen von Nichtraucher-Bereichen nicht geschlossen sind, sind bis jetzt noch nicht eingelangt, wie Roland Schagerl, Leiter des Strafamts des Magistrats der Stadt Salzburg berichtet.

Hinweise, dass die verschärfte Regelung nicht eingehalten wird, gibt es aber bereits. So wandte sich ein Salzburger an das Salzburger Fenster, der in etlichen Lokalen der Stadt danach Ausschau gehalten und festgestellt hat, dass in den meisten Fällen es mit den Nichtraucher-Bereichen so gehandhabt werde, als gebe es das Verwaltungsgerichtshof-Urteil nicht.
In einigen Lokalen sei die Tür zum Nichtraucherbereich sogar „ständig und sperrangelweit offen“, wie im Cafe und Event-Lokal Republic. „Da wird die Tür mit Barhokern oder Tischen offengehalten“, schildert besagter Salzburger, der das auch festgehalten hat. (Siehe Foto) Ähnlich sei die Situation in zwei Lokalen am Rudolfskai, die auch unter Tags offen sind. Als Nichtraucher-Sheriff will sich der Salzburger aber nicht betätigen, anzeigen werde er die Lokalbetreiber nicht.
Vom Strafamt will man den Hinweisen dennoch nachgehen.

Saubere Lösung wie in Bayern gefordert

Die neu aufgeflammte Diskussion dient Kritikern der „schwammigen, österreichischen Regelung“ als Anlass, einmal mehr eine saubere Lösung zu fordern. Wie in Bayern, wo in der Gastronomie ein generelles Rauchverbot durchgesetzt wurde (nach einer Bürgerabstimmung). Einig sind sich die Kritiker darin, dass so wie das mit den Nichtraucher-Bereichen jetzt ausgelegt wird, es in der Praxis nicht exekutierbar ist.

Brigitte Gappmai


http://www.salzburger-fenster.at/redaktion/aktuelle_berichte/verschaerfung_bei_nichtraucher_bereichen_art4818/

admin

  • Administrator
  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 5549
    • Profil anzeigen
    • E-Mail
ÖVP-Salzburg - Unter 16: Wasserpfeifen nun verboten
« Antwort #2 am: Januar 20, 2014, 01:07:55 Vormittag »






Unter 16: Wasserpfeifen nun verboten


Das Land Salzburg verbietet den Kauf und Konsum von Wasserpfeifen für junge Leute unter 16. Der Verfassungs- und Verwaltungsausschuss des Landtages hat sich Mittwoch auf Initiative der ÖVP einstimmig für eine Gesetzesnovelle ausgesprochen.

Vom Verbot betroffen sind nicht nur klassische Wasserpfeifen, sondern auch die zunehmend populäreren e-Shishas oder Shishas-to-go.
Wasserpfeife Shisha

Creative Commons License 3.0

Wasserpfeife
Dubioses und Synthetisches

Experten haben zuletzt wiederholt auf die Gefahren und negativen Folgen vom Rauchen von Wasserpfeifen hingewiesen. Nicht nur der nikotinhaltige Shisha-Tabak schädige die Gesundheit, die Menge des aufgenommenen Nikotins sei deutlich höher als bei Zigaretten.

Auch beim Verbrennen des oft mit synthetischen Geschmacksverstärker versetzten Tabaks würden Giftstoffe wie Teer und Kohlenmonoxid in bedenklicher Konzentration freigesetzt.
Bis zu 7.000 Gifte im Rauch

Wie der Vorstand der Universitätsklinik für Lungenheilkunde am Salzburger Landeskrankenhaus, Primar Michael Studnicka, am Mittwoch vor dem Landtag erklärte, enthalte Rauch aus Wasserpfeifentabak zwischen 4.000 und 7.000 schädliche Substanzen. Der Konsum von Wasserpfeifen sei oftmals der Einstieg in eine lebenslange Tabakkarriere.

In Deutschland ist die Wasserpfeife bei Kindern und Jugendlichen mittlerweile weiter verbreitet als Zigaretten - eine Entwicklung, die auch vor Österreich nicht Halt mache. Selbst Zehnjährige würden mittlerweile zur Shisha greifen.

Publiziert am 15.01.2014

mehr Salzburg-News

http://salzburg.orf.at/news/stories/2625587/


Daher noch mehr (anonyme) ANZEIGEN durch couragierte Bürger in Österreich, laut

http://www.rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=1073.msg6351#msg6351

Gesunde Luft

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 1289
    • Profil anzeigen
Kein Weg durch den Qualm!
« Antwort #3 am: Januar 26, 2014, 21:55:23 Nachmittag »





Kein Weg durch den Qualm

Michaela Hessenberger

"Rauchen fügt Ihnen und den Menschen in Ihrer Umgebung Schaden zu". Das prangt auf etlichen Tschickpackerln. In die Köpfe der Zigarettenliebhaber will das aber offenbar nicht. Was bitte ist so schwer daran? Wer pafft, schadet anderen. Also weg aus öffentlichen Bereichen damit.

Da hilft es auch nicht, dass Raucher (oder eher die Nichtraucher?) etwa in Bars in abgetrennten Bereichen streng getrennt an ihren Gläschen nippen. Denn nicht nur die Lunge leidet unter dem Qualm, auch die Nerven: Es ist doch wirklich nicht einzusehen, dass man sich als Abstinenter seinen Weg zur Toilette vom Nichtraucherbereich durch den Gestank bahnen muss - duschen und Haare waschen beim Heimkommen spät nächtens stets inklusive.

Wohl nur in Österreich kann die Politik ungeschoren um ein generelles Rauchverbot in Lokalen derart herumeiern.

http://www.salzburg.com/nachrichten/oesterreich/politik/sn/artikel/kontroverse-trotz-rauch-aufs-klo-91364/

Gesunde Luft

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 1289
    • Profil anzeigen
Rauchergang ist zumutbar
« Antwort #4 am: Januar 26, 2014, 21:58:11 Nachmittag »




http://www.salzburg.com/nachrichten/oesterreich/politik/sn/artikel/kontroverse-trotz-rauch-aufs-klo-91364/


Rauchergang ist zumutbar

Robert Innerhofer

Nun wurde also beschlossen, dass es Nichtrauchern zumutbar ist, auf dem Weg zur Toilette oder zum Hauptraum eines Lokals den Raucherbereich zu passieren.
Ja und? Wieso sollte das nicht gehen? Nachdem man den gefährlichen Rauchergang passiert hat, kann man sich ja gleich wieder in den geschützten Nichtraucherbereich verdrücken, um die Lunge und vor allem die zarten Nerven zu schonen.

Raucher werden schon länger in der Öffentlichkeit wie Aussätzige behandelt. Als nächstes wird dann das Rauchen auch im Freien verboten.

Leider schafft es der österreichische Gesetzgeber nicht, für klare Regeln zu sorgen.

Ein generelles Rauchverbot in Lokalen wäre immer noch eine bessere Lösung als dieses Dahingewurschtel. Denn die Wirte wissen schon länger nicht mehr, welche Maßnahmen sie nun eigentlich treffen müssen.


Anmerkung:
A bisserl deppert, bis auf den letzten Satz!
« Letzte Änderung: Januar 26, 2014, 22:02:47 Nachmittag von admin »

admin

  • Administrator
  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 5549
    • Profil anzeigen
    • E-Mail
Mo. 27.1.14, 12.15 - 14 Uhr: Radio ORF Salzburg Diskussion NRS
« Antwort #5 am: Januar 26, 2014, 22:09:09 Nachmittag »
xafhX


Diskussion Nichtraucherschutz.


Tel. Beteiligung möglich!


ORF Österreichischer Rundfunk Landesstudio Salzburg

Nonntaler Hauptstr 49d
5020 Salzburg
Telefon   +43 662 8380
« Letzte Änderung: Januar 26, 2014, 22:36:41 Nachmittag von admin »


Daher noch mehr (anonyme) ANZEIGEN durch couragierte Bürger in Österreich, laut

http://www.rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=1073.msg6351#msg6351

Gesunde Luft

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 1289
    • Profil anzeigen
SalzburgerInnen FÜR absolut rauchfreie Lokale - ORF Salzburg
« Antwort #6 am: Januar 27, 2014, 15:36:08 Nachmittag »




Danke Dietmar,

für dein starkes Auftreten heute den ganzen Vormittag auf ORF Salzburg.

Die Mittagssendung mit vielen Publikumsanrufe bewiesen:

Auch Salzburg will absolut rauchfreie Lokale!

Bitte weiter so, Dietmar!

admin

  • Administrator
  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 5549
    • Profil anzeigen
    • E-Mail
Raucher-Tourismus im Grenzverkehr: Wer rauchen will, geht nach Oberndorf
« Antwort #7 am: Februar 20, 2014, 23:50:43 Nachmittag »


Grenzverkehr: Wer rauchen will, geht nach Oberndorf

Von Berthold Schmid | 12.02.2014 - 10:15 | Kommentieren

In der bayerischen Grenzstadt Laufen klagen Gastwirte über Einbußen wegen des Rauchverbots. Raucherlokale in Oberndorf profitieren hingegen vom Zigarettenqualm.

Rauchen ist nur im Freien erlaubt: Stadtcafé-Chef Martin Bösenecker baut in Laufen seinen Schanigarten auf.  Bild: SN/berthold schmid

Rauchen ist nur im Freien erlaubt: Stadtcafé-Chef Martin Bösenecker baut in Laufen seinen Schanigarten auf. 
150 Meter entfernt darf im Cafe Cappuccino in Oberndorf gequalmt werden. Bild: SN/berthold schmid

150 Meter entfernt darf im Cafe Cappuccino in Oberndorf gequalmt werden.

Die guten nachbarschaftlichen Beziehungen zwischen Oberndorf und der bayerischen Schwesterstadt Laufen an der Salzach sind bekannt. Aber in einem Punkt herrscht seit geraumer Zeit ein Ungleichgewicht. Immer mehr Gäste mieden die Gastronomie in Laufen und kehrten lieber in Oberndorf ein, heißt es. Diese Klagen kommen von Wirten und Barbesitzern in Laufen, denen das rigorose Rauchverbot in Lokalen, wie es das bayerische Gesetz seit 2010 vorschreibt, an die Existenz gehe.

Stefanie Büttner ist nach ihrer Darstellung ein solches "Opfer". "Ich bin seit 16 Jahren in der Gastronomie, aber genau vor einem Jahr habe ich meine Stefis Bar zusperren müssen. Der Umsatz ist seit dem Rauchverbot um die Hälfte eingebrochen." Sie wisse auch von anderen Wirten, die seither an der Existenzgrenze schwämmen. "Betroffen ist vor allem das Nachtgeschäft", sagt sie. Derzeit arbeitet sie als Kellnerin im Stadtcafé Laufen. Das sei ein Tagesgeschäft und die älteren Kundschaften hätten mit dem Verbot kein Problem. Man habe sich daran gewöhnt. Und wenn das Wetter mitspiele, werde ohnehin der Schanigarten eingerichtet.

Ihr Chef Martin Bösenecker ist im Zwiespalt: "Klar ist das Rauchen nicht gesund. Aber Raucher sind auch Menschen", sagt er und erzählt von Stammgästen, die bei ihm im Sommer gern im Freien sitzen, während der kalten Jahreszeit jedoch die knapp 150 Meter über die Salzachbrücke nach Oberndorf ins Kaffeehaus gehen, weil sie dort eben rauchen könnten.

"Vielleicht wäre es in Bayern doch gescheiter gewesen, für Raucher die Möglichkeit für einen Extraraum, so wie in Österreich, zu schaffen", betont Bösenecker, der auf ein weiteres Folgeproblem hinweist. "Wenn dann alle Raucher vor einem Lokal zusammenstehen, kommt es in den Abend- und Nachtstunden nicht selten zu Anrainerbeschwerden wegen Lärms. Manchmal auch wegen Geruchsbelästigung, weil der Zigarettenrauch nach oben zu den Fenstern aufsteigt."

Szenenwechsel über die Salzachbrücke in das Café Cappuccino in Oberndorf: Dort serviert Marina Maiburger Kaffee und Kuchen. Im Hauptraum sitzen drei Gäste. Im zweiten Raum, einem Wintergarten mit Schiebetür, ist es voll. Eine Damenrunde trinkt Bier und Aperol gespritzt. Der Aschenbecher ist voll. Einen Tisch weiter zwei junge Frauen bei einem Imbiss, auch sie rauchen. Dahinter liest ein Gast die Zeitung, auch er raucht.

"Ja, es stimmt schon, dass vermehrt Gäste aus Laufen nach Oberndorf kommen, wenn es ums Rauchen geht", sagt die Kellnerin. "Die Jugend tut das schon lang, weil es in Oberndorf zudem die besseren Discos und Bars für sie gibt. Aber manche Menschen suchen halt die Geselligkeit und da scheint das Rauchen irgendwie dazuzugehören."

Wieder zurück nach Laufen: Im alteingesessenen Gasthaus Greimel trinkt eine Männerrunde am Stammtisch bayerisches Bier. Stefan Groitl, der 48-jährige Wirt, der das Haus in der vierten Generation führt, klingt zum Thema Nichtraucherschutz wie ein Zerrissener. "Auf der einen Seite sehe ich nicht ein, dass bei diesem Thema so viel Intoleranz im Spiel ist. Wenn bei einem Wirt die Lüftung gut funktioniert, muss Rauchen doch möglich sein. Natürlich nicht während der Essenszeiten, aber davor und danach", sagt er.

In seiner Gaststube habe er einen 30-prozentigen Umsatzrückgang zu verzeichnen, in seiner Bar ein Minus von 50 Prozent. Auch er klagt über das Verschwinden der angeblich früher vorhandenen Gemütlichkeit. "Die Raucher gehen nach draußen und unterhalten sich auf der Straße, die anderen bleiben drinnen. Das hat schon bei so manchen Hochzeiten fürchterlich gestört."

Stefan Groitl kann trotz seines Unmutes dem totalen Rauchverbot in Bayern auch etwas Gutes abgewinnen. In seinem Bekanntenkreis hätten schon zahlreiche Leute mit dem Rauchen vollständig aufgehört. Auch er selbst. "Ich habe mir damals die Frage stellt, ob ich als Wirt aufhöre mit dem Rauchen. Jetzt rauche ich nicht mehr."

Seine Aushilfskellnerin Karin steht hingegen nach wie vor zur Zigarette. Bei einem Nebeneingang des Gasthauses stehen Aschenbecher, die sie regelmäßig frequentiert. "Ich arbeite auch in einem Lokal in Oberndorf. Dort ist das Rauchen kein Problem", sagt sie. Auch sie plädiert für eine Wahlfreiheit des jeweiligen Gastwirts, ob bei diesem geraucht werden darf oder nicht. "Aber wahrscheinlich beruhigen sich diese Diskussionen erst dann, wenn auch in Österreich ein totales Rauchverbot in der Gastronomie wie in Bayern eingeführt wird."

http://www.salzburg.com/nachrichten/salzburg/chronik/sn/artikel/grenzverkehr-wer-rauchen-will-geht-nach-oberndorf-94109/


Daher noch mehr (anonyme) ANZEIGEN durch couragierte Bürger in Österreich, laut

http://www.rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=1073.msg6351#msg6351

admin

  • Administrator
  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 5549
    • Profil anzeigen
    • E-Mail
Salzburg -Alles nur Schall und Rauch? Freiwillig ohne Rauch!
« Antwort #8 am: April 10, 2014, 21:54:54 Nachmittag »



Alles nur Schall und Rauch?

 Nichtraucherschutz. Soll man das Rauchen in Gaststätten komplett verbieten? Diese Debatte entflammt seit Jahren die heimische Politik und die Stammtische im Tennengau. Trotz vermehrter Argumente dafür bleibt aber alles wie gehabt.

Jakob Hilzensauer Tennengau. „Endlich Nichtraucher. Der einfache Weg mit dem Rauchen Schluss zu machen“ – so lautet der Titel des Bestsellers von Allen Carr, der angeblich die Abhängigkeit von Glimmstängel und Co. zur Gänze in Rauch aufgehen lässt – zumindest für die Raucher selbst. In der Gesetzgebung ist das freilich nicht so einfach.

In Österreichs Gastwirtlandschaft ist dieser Titel wortwörtlich vorerst weiterhin nur heiße Luft. Vergangene Woche entflammte nach Initialzündungen von Grünen und Neos im Nationalrat erneut eine hitzige Diskussion, ob denn die Gaststätten Österreichs zur Gänze rauchfrei werden sollten. Dieser Antrag ist wieder vom Tisch. Der Status Quo wird beibehalten: Raucher und Nichtraucher werden weiterhin je nach Größe des Lokals getrennt oder müssen sich einen Bereich teilen. Führt der Weg zu sanitären Einrichtungen durch den Raucherbereich heißt es somit für Nichtraucher weiterhin „Luft anhalten“.

Durchatmen hingegen heißt dies vorerst für jene Betriebe, die im Zuge der Gesetzesänderung aus dem Jahr 2009, teils hohe Summen investieren mussten, um die Raucher von von den Nichtrauchern räumlich zu separieren.

Doch viele heimische Betriebe wären von einer einheitlichen Nichtraucherregelung nicht sonderlich betroffen. Traditionelle Wirtshäuser im Tennengau haben meist mehrere Gastzimmer – eine Vielzahl derer ist jetzt schon rauchfrei. So auch etwa beim Gasthof Langwies in Bad Vigaun. Lediglich im Barbereich darf nach Lust und Laune gequalmt werden. Für Inhaber Josef Brunnauer ist hier klar: „Unsere Gäste schätzen diesen Bereich. Vor allem deutsche Touristen wundern sich vorerst, dass sie zum Rauchen nicht rausgehen müssen – und freuen sich danach.“

Und wenn alles rauchfrei sein müsste? „Uns würde das nicht so stark treffen, wir haben eine optimale Aufteilung unserer Gasträume. Schlimm wäre das für jene, die viel Geld in die Hand nehmen mussten, um die Bereiche zu trennen. Hierbei fehlte der Regierung der Bezug zur Basis der Bevölkerung. Eine erneute Änderung des Gesetzes kann ja wirtschaftlich verheerende Ausmaße annehmen für einzelne Gastwirte.“ Effektiv betroffen wären aber nur wenige Betriebe. Diesen würde die Regierung auch Subventionen anbieten, sollten neuerliche Kosten für Umbauarbeiten entstehen. Ausländische Beispiele zeigen: Es funktioniert Ängste, dass die Gäste ohne Raucherbereiche gänzlich ausbleiben, widerlegen die Beispiele Bayern, Italien, England oder Irland. Dort gilt absolutes Rauchverbot in Bars und Lokalen – die Pubs und Wirtshäuser werden trotzdem weiterhin frequentiert. Wer qualmen will, geht eben raus.

Im Tennengau haben einige Gaststätten bereits freiwillig auf „Nichtraucher“ umgestellt. Ein Umstand, der auch von rauchenden Gästen sowie Angestellten dankend angenommen wird. Argumente wie „Kleidung stinkt nicht mehr“, „gesünder“, „bessere Luft“ hört man in Gesprächen mit Wirten und Gästen ständig.

http://search.salzburg.com/display/tn061800_06.02.2014_41-50892532


Daher noch mehr (anonyme) ANZEIGEN durch couragierte Bürger in Österreich, laut

http://www.rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=1073.msg6351#msg6351

admin

  • Administrator
  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 5549
    • Profil anzeigen
    • E-Mail
Salzburg - Deutsche kommen zum Qualmen nach Oberndorf
« Antwort #9 am: April 10, 2014, 22:01:58 Nachmittag »



Zum Qualmen nach Oberndorf


Wer rauchen will, wandert nach Oberndorf


SN-Lokalaugenschein. In der bayerischen Grenzstadt Laufen klagen Gastwirte über Einbußen wegen des Rauchverbots. Raucherlokale in Oberndorf profitieren hingegen vom Zigarettenqualm.

Berthold Schmid Oberndorf, Laufen (SN). Die guten nachbarschaftlichen Beziehungen zwischen Oberndorf und der bayerischen Schwesterstadt Laufen an der Salzach sind bekannt. Aber in einem Punkt herrscht seit geraumer Zeit ein Ungleichgewicht. Immer mehr Gäste mieden die Gastronomie in Laufen und kehrten lieber in Oberndorf ein, heißt es. Diese Klagen kommen von Wirten und Barbesitzern in Laufen, denen das rigorose Rauchverbot in Lokalen, wie es das bayerische Gesetz seit 2010 vorschreibt, an die Existenz gehe.

Stefanie Büttner ist nach ihrer Darstellung ein solches „Opfer“. „Ich bin seit 16 Jahren in der Gastronomie, aber genau vor einem Jahr habe ich meine Stefis Bar zusperren müssen. Der Umsatz ist seit dem Rauchverbot um die Hälfte eingebrochen.“ Sie wisse auch von anderen Wirten, die seither an der Existenzgrenze schwämmen. „Betroffen ist vor allem das Nachtgeschäft“, sagt sie. Derzeit arbeitet sie als Kellnerin im Stadtcafé Laufen. Das sei ein Tagesgeschäft und die älteren Kundschaften hätten mit dem Verbot kein Problem. Man habe sich daran gewöhnt. Und wenn das Wetter mitspiele, werde ohnehin der Schanigarten eingerichtet.

Ihr Chef Martin Bösenecker ist im Zwiespalt: „Klar ist das Rauchen nicht gesund. Aber Raucher sind auch Menschen“, sagt er und erzählt von Stammgästen, die bei ihm im Sommer gern im Freien sitzen, während der kalten Jahreszeit jedoch die knapp 150 Meter über die Salzachbrücke nach Oberndorf ins Kaffeehaus gehen, weil sie dort eben rauchen könnten.

„Vielleicht wäre es in Bayern doch gescheiter gewesen, für Raucher die Möglichkeit für einen Extraraum, so wie in Österreich, zu schaffen“, betont Bösenecker, der auf ein weiteres Folgeproblem hinweist. „Wenn dann alle Raucher vor einem Lokal zusammenstehen, kommt es in den Abend- und Nachtstunden nicht selten zu Anrainerbeschwerden wegen Lärms. Manchmal auch wegen Geruchsbelästigung, weil der Zigarettenrauch nach oben zu den Fenstern aufsteigt.“

Szenenwechsel über die Salzachbrücke in das Café Cappuccino in Oberndorf: Dort serviert Marina Maiburger Kaffee und Kuchen. Im Hauptraum sitzen drei Gäste. Im zweiten Raum, einem Wintergarten mit Schiebetür, ist es voll. Eine Damenrunde trinkt Bier und Aperol gespritzt. Der Aschenbecher ist voll. Einen Tisch weiter zwei junge Frauen bei einem Imbiss, auch sie rauchen. Dahinter liest ein Gast die Zeitung, auch er raucht.

„Ja, es stimmt schon, dass vermehrt Gäste aus Laufen nach Oberndorf kommen, wenn es ums Rauchen geht“, sagt die Kellnerin. „Die Jugend tut das schon lang, weil es in Oberndorf zudem die besseren Discos und Bars für sie gibt. Aber manche Menschen suchen halt die Geselligkeit und da scheint das Rauchen irgendwie dazuzugehören.“

Wieder zurück nach Laufen: Im alteingesessenen Gasthaus Greimel trinkt eine Männerrunde am Stammtisch bayerisches Bier. Stefan Groitl, der 48-jährige Wirt, der das Haus in der vierten Generation führt, klingt zum Thema Nichtraucherschutz wie ein Zerrissener. „Auf der einen Seite sehe ich nicht ein, dass bei diesem Thema so viel Intoleranz im Spiel ist. Wenn bei einem Wirt die Lüftung gut funktioniert, muss Rauchen doch möglich sein. Natürlich nicht während der Essenszeiten, aber davor und danach“, sagt er.

In seiner Gaststube habe er einen 30-prozentigen Umsatzrückgang zu verzeichnen, in seiner Bar ein Minus von 50 Prozent. Auch er klagt über das Verschwinden der angeblich früher vorhandenen Gemütlichkeit. „Die Raucher gehen nach draußen und unterhalten sich auf der Straße, die anderen bleiben drinnen. Das hat schon bei so manchen Hochzeiten fürchterlich gestört.“

Stefan Groitl kann trotz seines Unmutes dem totalen Rauchverbot in Bayern auch etwas Gutes abgewinnen. In seinem Bekanntenkreis hätten schon zahlreiche Leute mit dem Rauchen vollständig aufgehört. Auch er selbst. „Ich habe mir damals die Frage stellt, ob ich als Wirt aufhöre mit dem Rauchen. Jetzt rauche ich nicht mehr.“

Seine Aushilfskellnerin Karin steht hingegen nach wie vor zur Zigarette. Bei einem Nebeneingang des Gasthauses stehen Aschenbecher, die sie regelmäßig frequentiert. „Ich arbeite auch in einem Lokal in Oberndorf. Dort ist das Rauchen kein Problem“, sagt sie. Auch sie plädiert für eine Wahlfreiheit des jeweiligen Gastwirts, ob bei diesem geraucht werden darf oder nicht. „Aber wahrscheinlich beruhigen sich diese Diskussionen erst dann, wenn auch in Österreich ein totales Rauchverbot in der Gastronomie wie in Bayern eingeführt wird.“
 


Daher noch mehr (anonyme) ANZEIGEN durch couragierte Bürger in Österreich, laut

http://www.rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=1073.msg6351#msg6351

admin

  • Administrator
  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 5549
    • Profil anzeigen
    • E-Mail
Salzburg - Wir fordern: Badeverbot in Freibädern
« Antwort #10 am: Juni 16, 2014, 00:39:16 Vormittag »



Wir fordern: Badeverbot in Freibädern

Von Martin Stricker | 13.06.2014 - 05:59 | Kommentieren

Endlich kümmert sich jemand um unser Wohlergehen. Es ist Bernhard Carl. langjähriger Gemeinderat der Salzburger Bürgerliste und bekannt für sittliche Stärke wie pädagogische Strenge.

Aus Anlass des über uns hereinbrechenden Sommers fordert er Rauchverbot in Freibädern, wobei es auch Rauchplätze geben dürfe, wahrscheinlich hinter den Mülltonnen beim Kiosk, weil sollen sehen, wo sie bleiben, die Raucher. Ist ja auch wahr, ein Freibad ist schließlich kein Ort des Lasters, sondern dient der Ertüchtigung und wer rauchen will, soll das bitteschön an seinem Swimming Pool tun, denn wie kommen vor allem Familien dazu, anderen beim Rauchen zusehen zu müssen. Natürlich wird das Rauchen auch unter der Dusche verboten, beim Schwimmen & Tauchen und beim Umziehen. Erwägt wird weiters ein Rauchverbot beim Radfahren und Spazierengehen, beim Grillen und Bier trinken und natürlich beim Rasenmähen und Autowaschen, aber das ist erst in Vorbereitung. Das Leben ist sowieso voller Gefahren, gerade eben im Freibad: Der Sonnenbrand lauert, der Lustmolch äugt, der Alkohol lockt, und ach, der Ertrinkungstod und sein Kumpan, der Herzinfarkt, warten.

Daher: Badeverbot in Freibädern, Bikiniverbot, Schauverbot, Trinkverbot, Essverbot, was sag´ ich, am Besten überhaupt gleich Eintrittsverbot, das wäre auch am Billigsten.


Kommentare: http://www.salzburg.com/nachrichten/kolumne/strickers-stammtisch/sn/artikel/wir-fordern-badeverbot-in-freibaedern-110196/?no_cache=0



Daher noch mehr (anonyme) ANZEIGEN durch couragierte Bürger in Österreich, laut

http://www.rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=1073.msg6351#msg6351

admin

  • Administrator
  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 5549
    • Profil anzeigen
    • E-Mail
Rockenbauer gegen Pühringer, 60 min auf Radio Salzburg, dzt.
« Antwort #11 am: August 17, 2014, 23:17:18 Nachmittag »
xxffeyy



Rockenbauer gegen Pühringer, 60 min auf Radio Salzburg, dzt. noch zum Nachhören auf .... http://194.232.200.191/radio_salzburg_ondemand/Di_13.mp3
Zuerst Nachrichten, dann nach ca. 4 Minuten, eine Stunde lang: ..... http://194.232.200.191/radio_salzburg_ondemand/Di_13.mp3

Nicht-Nichtraucherschutz in Österreich.
Investitionsersatz für Umbauten.

Robert Rockenbauer, Innsbruck,
fasst das in Radio Salzburg super zusammen. JETZT noch zum Nachhören!
Auch: Wer schützt die Kinder und Jugendlichen (in D. kein Zutritt in Raucherräumen oder Raucherlokalen unter 18 Jahren!)?

Ernst Pühringer, Gastronom, Gastro-Funktionär, Salzburg + Österreich: "Unsinn", die Summe von 150 Mill. Euro Kosten für Umbauten!"
https://www.wko.at/Content.Node/Funktionaerskontaktseite.html?rollenid=2351014
Wirtschaftskammer Salzburg, Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft Salzburg Fachgruppenobmann (Ausschuss)
Wirtschaftskammer Salzburg, Fachgruppe Salzburg der Gastronomie Mitglied (Ausschuss)
Wirtschaftskammer Salzburg, Fachgruppe Salzburg der Gastronomie Mitglied (Ausschuss)
Wirtschaftskammer Österreich, Fachverband Gastronomie
Pühringer weiß, dass es in Slbg. 2.200 Betriebe betrifft, die …..?, und begründet dies eigenartigerweise mit: Da wir auf Grund der Mitgliedsbeiträge die Zahlen kennen. Diese Argumentation ist ein Wirt! Wie kommt er darauf? Haben Sie im Land Salzburg alle Wirte besucht und festgehalten, wer neu gebaute Raumtrennungen hat? Können Sie mir bitte diese Aufstellung geben?

Gastronomie: Zwangsberauchungen auch für rund …..
200.000 Angestellte
50.000 Geringfügige Beschäftige
10.000 Lehrlinge
Alle anderen Betriebe haben rauchfreie Arbeitsplätze!

Investitionsersatz
Bis 31.12.2008 mussten die Wirte mit Plänen einreichen und bis spätestens 30.6.2010 die Fertigmeldung des Umbaues bekannt geben. Bestenfalls nur diesen wenigen Wirten (500 oder 1000 in ganz Österreich?), die tatsächlich gesetzeskonform umgebaut und sich danach auch an das Tabakgesetz gehalten haben, könnte man die Kosten für den Rückbau zu einem Nichtraucherlokal teils ersetzen, z.B. aus Mitteln der Tabaksteuer, des WKO-Unterstützungsfonds, des WKO-Betriebshilfefonds.
Es geht somit weder um 150, noch um 100, noch um 90 Millionen, bestenfalls um ein paar Millionen! Zudem: Die Wirte sind bekannt für das Jammern auf hohem Niveau. Warum prüft keiner die angeblichen 150 Millionen, sage ich als Gutachter!
Achtung: Die Hälfte der Wirte haben bereits erhebliche Summen des Umbaues" als Reparatur" abgeschrieben.
Zudem: Investitionen sind unternehmerisches Risiko, auch in meinen Betrieben, seit Jahrzehnten.

Kein Wirt
ist gezwungen worden, den Gastraum zu trennen.

Übrigens
Wer überprüft die Wirte, seit 1.1.2009, derzeit, künftig? Keine einzige Behörde!
« Letzte Änderung: August 17, 2014, 23:35:10 Nachmittag von admin »


Daher noch mehr (anonyme) ANZEIGEN durch couragierte Bürger in Österreich, laut

http://www.rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=1073.msg6351#msg6351

Gesunde Luft

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 1289
    • Profil anzeigen
Salzburg - Nichtraucherschutz: Halbherzig, ärgerlich, teuer
« Antwort #12 am: Januar 20, 2015, 23:56:55 Nachmittag »


http://www.salzburg.com/nachrichten/meinung/standpunkt/sn/artikel/halbherzig-aergerlich-teuer-134069/


Standpunkt - Halbherzig, ärgerlich, teuer

Von Alfred Pfeiffenberger | 11.01.2015 - 00:00 | Kommentieren

Das ist typisch für die österreichische Politik. Da werden ständig Kompromisse gesucht, damit nur ja niemand beleidigt ist.

Rauchen ist ungesund. Das ist allgemein bekannt. Wer zur Zigarette greift, hat gute Chancen, früher an Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu sterben als jemand, der das nicht tut. Daher ist es durchaus logisch, dass die Politik versucht, den Tabakgenuss einzudämmen. Vor allem auch, weil dadurch die Gesundheit von Nichtrauchern geschützt werden kann.

Während in anderen Ländern das Rauchen in Gaststätten generell untersagt wurde, hat man sich in Österreich auf ein kompliziertes Regelwerk geeinigt. Ab einer gewissen Größe sollen in Lokalen Raucher- und Nichtraucherzonen eingerichtet werden, die baulich klar getrennt sind. Ein Kompromiss, auf den sich SPÖ und ÖVP auf Druck der Wirtschaft einigten, damit nur ja kein Raucher und kein Nichtraucher den Gang zum Wirt scheut.

Nun wird in Österreich, sieben Jahre, nachdem das Gesetz beschlossen wurde, erneut über ein totales Rauchverbot in Gaststätten diskutiert. Und wie es aussieht, können sich die Regierungsparteien diesmal darauf einigen.

Vorausgesetzt, den Gastronomen werden die Investitionen, die sie für die Umbauten in ihren Lokalen aufgebracht haben, ersetzt. Was sicher ganz einfach und überhaupt nicht bürokratisch gelöst werden kann.

Aber das ist typisch für die österreichische Politik. Da werden ständig Kompromisse gesucht, damit nur ja niemand beleidigt ist. Dabei wird oft vergessen, das zu tun, was richtig und im Fall eines Rauchverbots auch billig gewesen wäre.

Diese Geisteshaltung ist mitverantwortlich dafür, dass dieses Land sich zunehmend schwertut, auf die Herausforderungen der Zukunft entschlossen und richtig zu reagieren.



 
Teilen
Facebook Twittern Google+ Versenden Drucken
 
KOMMENTARE (7)
Älteste zuerst
 

Edmund

11.01.2015
16:44 Uhr

Selbstverantwortung ist auch ein Menschenrecht und diese Vebotskultur ist widerlich und ich finde nichts Schlechtes daran, Kompromisse einzugehen. Der österreichische Weg ist nicht der schlechteste .
Antworten...

Kommentar melden!
 

FH

12.01.2015
07:59 Uhr

Edm. Wo ist da bitte Selbstverantwortung? Wenn Sie und was Sie und wieviel essen, ja. Wenn sie zuviel an Süßem essen wird es keinen Nachbarn stören. Bei Lärm möglicherweise schon etwas. Raucher?
Antworten...

Kommentar melden!
 

Edmund

12.01.2015
07:59 Uhr

Es gibt Raucher- und Nichtraucherlokale bzw. Nichtraucher- und Raucherbereiche. Die Wahlfreiheit ist gegeben und das sage ich als Nichtraucher. Die Freiheit ist mir wichtiger als diese Suderantengesellschaft die sich wegen jeder Kleinigkeit in Ihrer Lebensqualität eingeschränkt fühlt.
Antworten...

Kommentar melden!
 

Chris

13.01.2015
18:31 Uhr

das zieht sich quer durch die Bank... ich möchte gerne wissen, wen ich unmittelbar Verletze, wenn ich mir eine Zigarre anmache. Es gibt leider auch genügend Moralapostel, die mir den Genuß verbieten wollen, wobei das aber nicht mein Problem ist.

Kommentar melden!
 

josef.mairinger

11.01.2015
12:23 Uhr

Die österreichische "Lösung" war nicht wirklich teuer, da ja im Prinzip jeder rauchen lies wo er wollte. Es gibt auch in einigen anderen Ländern Ausnahmen, nur schauen die dort so aus: "Grundsätzlich überall Rauchverbot, unabhängig von Größe und Art des Lokales. Ein Rauchernebenraum darf engerichtet werden, muss aber unbewirtet sein und über eine automatische Tür samt Lüftung und Unterdruckanlage verfügen".
Antworten...

Kommentar melden!
 

josef.mairinger

11.01.2015
12:22 Uhr

Das hat dann in diesen Ländern (zB. Italien, Finnland) dazu geführt, dass sich 95 Prozent gleich für ein komplett rauchfreies Lokal entschieden haben. In Österreich waren Raucherbereiche aber so schwammig im Gesetz definiert, dass im Prinzip überall ohne vernünftige Abtrennung geraucht wird. Daher ist eine Verschärfung dringend notwendig.
Antworten...

Kommentar melden!
 

FH

11.01.2015
12:22 Uhr

In München hatten die Wirte zB. keinerlei Einbußen beklagt. Es geht wahrscheinlich auch nur durch Gleichklang, damit der Wettbewerb im Gastgewerbe nicht verzerrt wird. Hrn. Mitterlehner ist zu seinem offenem Mut zu gatulieren, das konkret und deutlich anzusprechen. Beim Essen hat Rauch auch nichts merhr verloren. Zudem. Durch die Trennbereiche ist ja die Konzentration und Schädlichkeit nicht nur für´s Personal noch gestiegen.
Antworten...

Kommentar melde
     

admin

  • Administrator
  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 5549
    • Profil anzeigen
    • E-Mail
Salzburg: Verbot für Jugendliche? "Dann raucht man erst recht"
« Antwort #13 am: Januar 31, 2015, 16:34:28 Nachmittag »



Verbot für Jugendliche? "Dann raucht man erst recht"

Von Sn-par, Höd, Pitt | 26.01.2015 - 06:00 | Kommentieren

Jeder vierte Jugendliche raucht zumindest ein Mal pro Woche. Von der Politik kommt der Ruf nach höheren Altersgrenzen. Junge Raucher zeigen sich davon aber unbeeindruckt.
1 von 2
Bild: SN/APA/HELMUT FOHRINGER
Rauchverbote und höhere Altersgrenzen für Jugendliche? Der Streit darüber ist wieder voll entbrannt. Bild: SN/APA/HELMUT FOHRINGER

Rauchverbote und höhere Altersgrenzen für Jugendliche? Der Streit darüber ist wieder voll entbrannt.
Julian, Lukas und Lisa halten nichts von strengeren Regeln.  Bild: SN/pitt

Julian, Lukas und Lisa halten nichts von strengeren Regeln. 

Nein, vorschreiben lassen wollen sich viele Jugendliche nichts. Jedenfalls nicht, wenn es um das Rauchen geht.

Das stellt sich recht schnell heraus, wenn man Jugendliche anspricht, die im Freien rauchen, im Park, auf der Straße oder am Uferkai der Salzach. Der erhobene Zeigefinger und der Hinweis auf die Folgen für die Gesundheit fruchten da oft nicht. "Gerade wenn es verboten wird, raucht man erst recht", sagt der 16-jährige Julian.

"Auch wenn man das Rauchen überall verbieten würde, würde man immer wieder einen Platz dafür finden", meint sein Freund Lukas (18). "Auch wenn man zum Beispiel offiziell vor der Schule nicht mehr rauchen darf, ist es im Endeffekt egal, wenn man es doch tut." Und Lisa (17) sagt, sie rauche zum Ausgleich - und weil ihr das bei Schulstress helfe.

Österreich ist ein Land der jungen Raucher. Jeder vierte Jugendliche raucht zumindest ein Mal pro Woche, bei den Mädchen ist es gar fast jede Dritte. Jeder zweite 15-Jährige hat schon einmal geraucht. Das belegen Zahlen einer OECD-Studie aus dem Jahr 2013. Damit liegt Österreich an der traurigen Spitze aller OECD-Länder, gefolgt von den Nachbarn Tschechien und Ungarn.

Familienministerin Sophie Karmasin (ÖVP) hat deshalb bereits vorgeschlagen, die Altersgrenze beim Kauf von Zigaretten von 16 auf 18 Jahre anzuheben. Von den Ländern, die für den Jugendschutz zuständig sind, kamen zunächst skeptische Reaktionen. Ausdrücklich begrüßt haben den Vorstoß Karmasins aber die zuständigen Landesrätinnen Salzburgs und Tirols. Wünschenswert sei eine österreichweit einheitliche Regelung, sagt die Salzburger Landesrätin Martina Berthold (Grüne). Ende April soll bei der Landesreferentenkonferenz in Leoben das weitere Vorgehen besprochen werden.

Einig sind sich alle, dass Prävention wichtig ist. Überzeugungsarbeit leisten ist bei Jugendlichen allerdings oft nicht leicht. Viele Mädchen glauben, das Rauchen halte sie schlank. Viele sind überzeugt, dass Rauchen beruhigend wirkt. Dazu kommt das Umfeld: Wenn zu Hause oder im Freundeskreis viel geraucht wird, ist die Neigung höher, selbst zum Glimmstängel zu greifen.

Bei jungen Rauchern habe man eher eine Chance, wenn man nicht gleich mit einem Verbot komme, sagt Nicole Rögl-Höllbacher, die bei akzente Salzburg für die Suchtprävention zuständig ist. Erfolgversprechender sei der Ratschlag, erst einmal weniger zu rauchen. "Das hat sich bewährt." Schrittweise weniger zu rauchen erscheine Jugendlichen akzeptabler als gänzlich dem Rauch zu entsagen.

Der Wiener Sozialmediziner Michael Kunze betont, das Einzige, was junge Leute wirklich beeindrucke, sei der Preis. Deshalb seien Preiserhöhungen eine überlegenswerte Maßnahme. Der Umwelthygieniker und Proponent der Initiative Ärzte gegen Raucherschäden, Manfred Neuberger, betont: "In der EU haben alle Länder außer drei Staaten das Alterslimit auf 18 Jahre angehoben. Diese Länder sind Österreich, Belgien und Luxemburg." Nötig wären im Fall höherer Altersgrenzen allerdings auch die entsprechenden Kontrollen.

In jedem Fall dürfte noch viel Überzeugungsarbeit nötig sein, wenn man sich bei Jugendlichen umhört. "Jeder soll ab 15 Jahren selbst entscheiden können, ob er rauchen will oder nicht", meint Julian. "Rauchen ist auch ein Gesellschaftsding - man steht mit Leuten auf dem Balkon und es gehört dazu."



Daher noch mehr (anonyme) ANZEIGEN durch couragierte Bürger in Österreich, laut

http://www.rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=1073.msg6351#msg6351

admin

  • Administrator
  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 5549
    • Profil anzeigen
    • E-Mail
SALZBURG - Jetzt kommen wieder 44 (vierundvierzig!) ANZEIGEN !
« Antwort #14 am: Januar 31, 2015, 16:34:53 Nachmittag »




Info folgt!
« Letzte Änderung: Januar 31, 2015, 16:54:39 Nachmittag von admin »


Daher noch mehr (anonyme) ANZEIGEN durch couragierte Bürger in Österreich, laut

http://www.rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=1073.msg6351#msg6351