Autor Thema: WIEN - - 1000e gesetzwidrige Wirte  (Gelesen 7984 mal)

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WIEN - - 1000e gesetzwidrige Wirte
« am: September 08, 2013, 23:39:18 Nachmittag »



 Volles Haus in den Raucher-Oasen

Die Zahl der Rauchercafés geht laufend zurück. Es gibt sie aber noch, die verrauchten Rückzugsgebiete.

   
http://kurier.at/chronik/wien/volles-haus-in-den-raucher-oasen/24.897.251   
   

Café Griensteidl, Café Sperl und zuletzt das Café Drechsler – die Liste der klassischen Wiener Cafés und Lokale mit striktem Rauchverbot wird immer länger. Dabei sind immer noch 36 Prozent der Österreicher über 16 Jahre Raucher. Und immer häufiger stellen sich Raucher die Frage, „wo gehen wir heute hin, wo lässt man uns noch qualmen?“ Zur Beruhigung, es gibt sie noch, die – immer seltener werdenden – Raucher-Oasen. Und sie erfreuen sich höchster Beliebtheit.

Rauchen in der Gastronomie, Raucherlokale, Cafe He… Nach dem Gulasch ist im Gasthaus „Zur eisernen Zeit“ eine Zigarette fast Pflicht - Foto: KURIER /Gruber Franz

Oliver Fraenkel, Geschäftsführer im Traditionsgasthaus „Zur eisernen Zeit“ am Wiener Naschmarkt, bringt den Wunsch seiner Gäste auf den Punkt: „Ein Gulasch, ein Bierchen und die Zigarette. Wir sind jeden Tag voll.“ Barbara Kiss, Stammgast, ergänzt: „Freiwillig gehe ich in kein Nichtraucher-Lokal. Mit einer Einschränkung; wenn Freunde dabei sind, die der Rauch stört.“

… Im Bier-Beisl in Wien-Favoriten bleiben die Gäste „mündig“ und rauchen, so viel sie wollen. - Foto: KURIER /Gruber Franz

Im Bier-Beisl in der Favoritner Wielandgasse sieht man das ähnlich. „Durch das Tabakgesetz werden mündige Bürger entmündigt. Der Gast kann entscheiden, wo er hingeht“, fordern Andreas, Ingrid Spalt und Kellnerin Christa. Genüsslich an der Zigarette ziehen aber nur Andreas und Christa. Denn Frau Spalt hat vor 25 Jahren für immer abgedämpft: „Mich stört der Rauch nicht. Geselligkeit ist mir wesentlich wichtiger.“
Rauchabzug

Aber nicht nur Lokale unter 50 Quadratmeter (hier gestattet das Tabakgesetz das Rauchen) haben noch ein Herz für die Raucher. Beispiel Niederösterreich: Im Mostviertler Haubenlokal „Landhaus Stift Ardagger“ sorgen innovative Rauchabzugshauben über den Tischen für minimale Belästigung durch den blauen Dunst. Rauchfreie Stuben gibt es dazu. Chefin Elke Wagner: „Unser Angebot wird bei Rauchern sehr geschätzt und gelobt.“

Aber die Luft für Raucherlokale wird immer dünner. Ein im Juli vom Verwaltungsgerichtshof (VwGH) ergangenes Urteil setzt Lokalen mit Raucherbereichen zu. Ab sofort müssen Nichtraucherzonen und Toiletten für Nichtraucher absolut rauchfrei erreichbar sein.

… Genussraucher Manfred Ainedter und Rauchsheriff Dietmar Erlacher: Sympathien halten sich in Grenzen - Foto: GNEDT/KURIER /martin gnedt

Für Helmut Hinterleitner, Gastronomen-Sprecher, Grund genug für eine Kampfansage. „Wir prüfen eine Klage gegen die Republik. 15.000 Wirte haben Trennwände eingebaut. Bundesweit wurden 96 Millionen investiert. Jetzt sollen sie schon wieder investieren, oder zum Nichtraucherlokal werden.“ Unterstützung kommt von Promi-Advokat und Genussraucher Manfred Ainedter: „Ich räume dieser Klage hohe Chancen ein. Denn in überwiegenden Fällen wurden die Planungen der Trennwände sogar von den Behörden begleitet. Es muss aber Rechtssicherheit geben.“

Parallel zu dieser Diskussion sind Österreichs Rauchsheriffs wieder auf Anzeigen-Tour. Dietmar Erlacher und seine Unterstützer zeigten seit dem VwGH-Spruch rund 250 Wiener Lokale an.

(kurier) Erstellt am 01.09.2013, 08:00


Daher noch mehr (anonyme) ANZEIGEN durch couragierte Bürger in Österreich, laut

http://www.rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=1073.msg6351#msg6351

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WIEN - „Ich plädiere daher für ein einheitliches Rauchverbot“, sagt der Wirt.
« Antwort #1 am: September 10, 2013, 00:19:09 Vormittag »



Ära geht zu Ende: Café Drechsler wird Nichtraucher­lo­kal

Das beliebte Szene-Lokal bleibt Nachtschwärmern künftig versperrt.


   
Anmerkung:
Rund ..... Anzeigen in ..... Jahren waren notwendig, bis .....


Der Schriftsteller Robert Menasse muss sich ein neues Stammlokal suchen. Schon wieder. Denn seit das nahe Café Sperl  zum Nichtraucherlokal wurde, übersiedelte Menasse an die linke Wienzeile ins Café Drechsler. Jetzt wird auch dieses rauchfrei. „Am Naschmarkt bleibt nur noch das Gasthaus zur Eisernen Zeit“, sagt Menasse, der „fassungslos“ ist, dass nun das nächste Wiener Original zum Nichtraucherlokal wird.  „Die Politik ist damit am besten Wege , die Wiener Kaffeehauskultur zu zerstören“, sagt Menasse.

… Drechsler-Stammgast Robert Menasse ist verärgert - Foto: KURIER /Gruber Franz
Doch nicht nur für Literaten, auch für ausdauernde Nachtschwärmer ist die Neuorientierung des Café Drechsler ein herber Schlag. Statt um drei Uhr in der Früh sperrt das Traditionscafé am Naschmarkt ab 3. September erst um 8 Uhr auf. Sperrstunde ist dann unter der Woche um Mitternacht, Freitag und Samstag um 2 Uhr in der Früh. „Es hat keinen Sinn mehr, in der Nacht aufzusperren, weil 95 Prozent der nächtlichen Besucher sind Raucher“, sagt Betreiber Manfred Stallmajer.

Notbremse

Nach den jüngsten Querelen rund um das Tabakgesetz hat er vergangene Woche als einer der ersten Lokalbetreiber in Wien die Notbremse gezogen. Seitdem ist das Drechsler ein Nichtraucher-Lokal. Bei der Wiener Wirtschaftskammer sind bisher keine vergleichbaren Fälle bekannt. „Klar ist aber, dass das Tabakgesetz saniert werden muss“, sagt Josef Bitzinger von der Tourismus-Sparte.

Mit ein Anlass war die Entscheidung des Verwaltungsgerichshofs, dass in Lokalen selbst die Wege zu den Toiletten rauchfrei sein müssen. Doch schon davor musste sich Stallmajer mit den Behörden herumschlagen. Im Lokal war der Raucher- und der Nichtraucher-Bereich nicht durch eine Tür getrennt. Stattdessen hatte der Betreiber ein Umluft-System um rund 17.000 Euro installiert. Es sollte verhindern, dass Nichtraucher durch den Qualm behelligt werden. „Gutachten bestätigen uns, dass die Lüftung auch tatsächlich funktioniert hat“, sagt Stallmajer.
Die Behörden ließen sich davon nicht überzeugen und verdonnerten den Cafetier gleich drei Mal zu Geldstrafen. Zuletzt musste er bereits rund 2400 zahlen. „Die nächste würde dann schon  10.000 Euro ausmachen.“

Deshalb sah sich Stallmajer gezwungen, das Rauchen in seinem Lokal komplett zu verbieten und den Nachtbetrieb einzustellen. „Die Umsätze werden uns natürlich fehlen“, sagt der Wirt. Für ihn ist die aktuell gültige Regelung eine „totale Wettbewerbsverzerrung“. Schließlich gebe es ja auch Clubs, die bis 6 Uhr offen haben und in denen geraucht werden kann.

„Ich plädiere daher für ein einheitliches Rauchverbot“, sagt der Wirt. „Überall sonst in Europa gibt es das ja ohnehin schon. Dann würde ich sofort auch in der Nacht wieder aufsperren.“

Für Menasse wäre ein  generelles Rauchverbot  in der Gastronomie ein Skandal: „Wenn wir anfangen, eine ganze Kultur zu verbieten, dann gibt es kein Halten mehr.“

http://kurier.at/chronik/wien/aera-geht-zu-ende-cafe-drechsler-wird-nichtraucherlokal/24.121.893


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Do schaut der Steffl, traurig auf sie nieder, diese rauchenden Wiener ........
« Antwort #2 am: Oktober 03, 2013, 02:15:16 Vormittag »

Flashmob vor dem Steffl:

Raucher lassen Dampf ab Wirte und Raucher solidarisieren sich gegen das Tabakgesetz und kündigen eine Protestwelle an.


http://kurier.at/chronik/wien/flashmob-vor-dem-steffl-raucher-lassen-dampf-ab/29.348.121


Peter Bauer
wir Raucher lieben auch Nichtraucher.


Dietmar Erlacher
Wir Nichtraucher lieben auch Raucher,
aber nur wenn sie so weit weg sind,
dass wir sie weder riechen noch sehen.

Jeder zweite Wiener hat Krebs (Ges. SR. Wehsely)!

40 % aller Krebserkrankungen entstehen durch passives/aktives Tabakrauchen ("Krebspapst" Zielinski).

rauchsheriff.at und krebspatienten.at


PS: Kein Wunder, dass die Wiener eine aussterbende Rasse sind, bei der tschickerei!


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Wien: 99 % aller Lokale im Bezirk "Neubau" brechen Tabakgesetz
« Antwort #3 am: Dezember 01, 2013, 19:52:16 Nachmittag »


Wien: Fast alle Lokale brechen Tabakgesetz


Eine Untersuchung in Wien Neubau ergab, dass der Nichtraucherschutz von vielen Betrieben nicht eingehalten wird.
Nichtraucher/Raucherbetriebe schneiden besonders schlecht ab.

28.11.2013 | 18:29 |   (Die Presse)

Wien. Die Debatte um den Schutz von Nichtrauchern in Lokalen geht in die nächste Runde: Nachdem erst Anfang der Woche der Wiener Szenewirt Stefan Gergely angekündigt hat, wegen Unklarheiten im Tabakgesetz den Verfassungsgerichtshof anzurufen, sorgt nun eine Untersuchung für Diskussionen.


Mehr zum Thema:
    Studie: Nichtraucherschutz-Gesetze oft nicht eingehalten
    Ärztekammer fordert allgemeines Rauchverbot
http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/1492241/Wien_Lokale-brechen-Tabakgesetz

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Dafür wurden 314 Lokale im siebten Wiener Gemeindebezirk unter die Lupe genommen, berichtete Studieninitiator Peter Tappler bei der Präsentation. Der Bezirk Neubau sei deshalb ausgewählt worden, weil er wegen seines städtischen Umfelds und der Lokaldichte repräsentativ sei. Von den drei untersuchten Kategorien – reine Raucherbetriebe, reine Nichtraucherbetriebe und gemischte Nichtraucher/Raucherbetriebe – schnitten Letztere am schlechtesten ab. Von 93 solchen Betrieben erfüllte nur ein einziger alle gesetzlichen Vorschriften. Und wenn man die Verstöße gegen die Kennzeichnungspflicht weglässt, herrschen immer noch in 80 Betrieben (das sind 86Prozent der Getesteten) nicht gesetzeskonforme Zustände.

 
Die Tür bleibt offen

Ein Großteil der Gesetzesverstöße bezieht sich auf die vorgegebene Trennung zwischen den Räumen. Bei 54 Prozent der Betriebe ist eine solche zwar vorhanden, die Türe aber permanent geöffnet. Bei knapp neun Prozent fehlte eine Abtrennung vollkommen. Ein weiterer Kritikpunkt ist der Weg zur Toilette. Bei 45 Prozent der untersuchten Lokale konnte man entgegen den Vorschriften nur über den Raucherbereich auf das WC gelangen (was laut dem jüngsten Urteil des Verwaltungsgerichtshofs gegen das Gesetz verstößt). Und auch die Bestimmung, dass der Hauptraum der Nichtraucherraum sein muss, wurde von 38 Prozent nicht eingehalten. Auch von den ausgewiesenen Raucherbetrieben erfüllten 43 Prozent die Vorgaben nicht. Diese Gastronomiebetriebe waren nämlich größer als die vom Gesetzgeber vorgegebenen 50 Quadratmeter.

Tappler, Sachverständiger für Schadstoffe in Innenräumen und Mitarbeiter der UBO Innenraumanalytik, hat die Studie gemeinsam mit der ÄGU (Ärztinnen und Ärzte für gesunde Umwelt) organisiert. Hans-Peter Hutter von der ÄGU betonte, dass es um den Schutz der Nichtraucher gehe. Passivraucher atmeten nämlich über den „Nebenstromrauch“ hunderte Schadstoffe in vielfach höherer Konzentration ein als die Raucher selbst. Die Pressekonferenz wurde übrigens im Café Westend abgehalten, jenem Lokal, das alle Auflagen erfüllt.

In einer Reaktion auf die Studie verwies Gastronom Gergely darauf, dass die österreichische Gastronomie seit 2010 an die 100 Millionen Euro in Rauchertrennungen investiert habe. Diese baulichen Maßnahmen dienten dem Schutz der Nichtraucher.

Detail am Rande: Die Raucher geraten auch von anderer Seite unter Druck. Die SPÖ erwägt derzeit, die Preise für eine Zigarettenpackung um 30 Cent zu erhöhen, um dadurch Zahnspangen für Kinder zu finanzieren. Die ÖVP hält sich zu der Idee noch bedeckt. (g.b.)

("Die Presse", Print-Ausgabe, 29.11.2013)

http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/1492241/Wien_Lokale-brechen-Tabakgesetz
« Letzte Änderung: Mai 24, 2014, 19:06:29 Nachmittag von admin »

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Kurier: Fast 70 % wollen rauchfreie Gastronomie! Erlacher: "Aber jetzt!"
« Antwort #4 am: Dezember 20, 2013, 01:03:44 Vormittag »
x




http://kurier.at/chronik/oesterreich/nichtraucherschutz-ausgedaempft/41.761.090


Nichtraucherschutz ausgedämpft
Politik kippt Verfassungsgericht-Erkenntnis.
Szene-Wirt zieht Klage zurück
.

Gesundheitsminister Alois Stöger – auch im Kabinett Faymann II als Ressortchef bestätigt – konnte seinen Unmut nur schwer verbergen: „Ich werde keine Ruhe geben, und weiter Überzeugungsarbeit für ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie leisten.“ Stöger konnte sich auch einen Seitenhieb an einige Abgeordnete nicht ersparen: „Viele Raucher sind weiter als manche Politiker. Denn die verlassen das Lokal, wenn sie rauchen wollen.“

Gerichtet war diese Kritik an Parteifreund Peter Wittmann und VP-Nationalrat Wolfgang Gerstl. Beide stellten in der jüngsten Plenar-Sitzung den Antrag, ein Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofes zu kippen. Dieses besagte, dass es „Nichtrauchern nicht zumutbar wäre, in Lokalen am Weg zu den Toiletten durch Raucherbereiche gehen zu müssen“.

Im Klartext: Mit einer einfachen Mehrheit im Parlament – und die gilt als sicher – ist das alte (umstrittene) Tabakgesetz in der Gastronomie wieder gültig. Raucher- und Nichtraucherbereiche müssen nicht umgebaut werden. Ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie wird somit unmöglich.

Kampfmaßnahmen

„Eine bodenlose Sauerei. Das ist Anlassgesetzgebung im Sinne der Wirtschaftskammer. Wir engagieren einen Verfassungsjuristen und lassen das überprüfen“, kündigt Rauch-Sheriff Dietmar Erlacher Kampfmaßnahmen an. Nachsatz: „In Zukunft zeigen wir in der Gastronomie jede Kleinigkeit an. Nicht nur Verstöße gegen den Nichtraucherschutz.“ Und Erlacher meint es ernst. Er und seine Mitstreiter legten bundesweit seit Ostern 2009 schon 19.400 Anzeigen.

Sein Tiroler Kollege, Nichtraucher-Schützer Robert Rockenbauer, geht „die Wände hoch“: „Es ist unfassbar, dass Politiker der dritten Reihe zum Handlanger der Tabak-Lobby werden. Und das funktioniert auch noch. Österreich ist wieder einmal die Lachnummer Europas. Regiert Wirtschaftskammer-Präsident Leitl unser Land?“

Klage zurückgezogen

Seitens der Gastronomen und Wirtschaftsfunktionäre kann man sich ein zartes Lächeln nicht verkneifen. Vor allem Szene-Wirt Heinz Pollischansky hat mehrfach Grund zur Freude. Der Wiener erhob im Herbst Einspruch gegen das Verfassungsgerichtshof-Erkenntnis: „Ich habe meine Lokale nach den Vorschriften des Tabakgesetzes umgebaut. Das kostete mich mindestens 50.000 Euro. Dieses Investment wäre umsonst gewesen.“ Jetzt zieht der wehrhafte Gastronom seine Klage zurück.

Auch die Wirtschaft will „den Ball flach halten“. Wirtschaftsbund-Obmann Peter Dobcak: „Natürlich ist es ein Erfolg, aber hier hat die Vernunft gesiegt. Tausende Arbeitsplätze können so gerettet werden.“

Laut einer aktuellen Oekonsult-Umfrage wünschen sich 67,4 Prozent der Österreicher rauchfreie Lokale!
« Letzte Änderung: Dezember 21, 2013, 01:19:17 Vormittag von admin »


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99 % aller Lokale im Wiener Bezirk "Neubau" brechen Tabakgesetz
« Antwort #6 am: Januar 19, 2014, 19:40:10 Nachmittag »


Wien: 99 % aller Lokale im Bezirk "Neubau" brechen Tabakgesetz


Wien: Lokale brechen Tabakgesetz

Eine Untersuchung in Wien Neubau ergab, dass der Nichtraucherschutz von vielen Betrieben nicht eingehalten wird.
Nichtraucher/Raucherbetriebe schneiden besonders schlecht ab.

28.11.2013 | 18:29 |   (Die Presse)

Wien. Die Debatte um den Schutz von Nichtrauchern in Lokalen geht in die nächste Runde: Nachdem erst Anfang der Woche der Wiener Szenewirt Stefan Gergely angekündigt hat, wegen Unklarheiten im Tabakgesetz den Verfassungsgerichtshof anzurufen, sorgt nun eine Untersuchung für Diskussionen.


Mehr zum Thema:

    Studie: Nichtraucherschutz-Gesetze oft nicht eingehalten
    Ärztekammer fordert allgemeines Rauchverbot

http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/1492241/Wien_Lokale-brechen-Tabakgesetz


Dafür wurden 314 Lokale im siebten Wiener Gemeindebezirk unter die Lupe genommen, berichtete Studieninitiator Peter Tappler bei der Präsentation. Der Bezirk Neubau sei deshalb ausgewählt worden, weil er wegen seines städtischen Umfelds und der Lokaldichte repräsentativ sei. Von den drei untersuchten Kategorien – reine Raucherbetriebe, reine Nichtraucherbetriebe und gemischte Nichtraucher/Raucherbetriebe – schnitten Letztere am schlechtesten ab. Von 93 solchen Betrieben erfüllte nur ein einziger alle gesetzlichen Vorschriften. Und wenn man die Verstöße gegen die Kennzeichnungspflicht weglässt, herrschen immer noch in 80 Betrieben (das sind 86Prozent der Getesteten) nicht gesetzeskonforme Zustände.

 
Die Tür bleibt offen

Ein Großteil der Gesetzesverstöße bezieht sich auf die vorgegebene Trennung zwischen den Räumen. Bei 54 Prozent der Betriebe ist eine solche zwar vorhanden, die Türe aber permanent geöffnet. Bei knapp neun Prozent fehlte eine Abtrennung vollkommen. Ein weiterer Kritikpunkt ist der Weg zur Toilette. Bei 45 Prozent der untersuchten Lokale konnte man entgegen den Vorschriften nur über den Raucherbereich auf das WC gelangen (was laut dem jüngsten Urteil des Verwaltungsgerichtshofs gegen das Gesetz verstößt). Und auch die Bestimmung, dass der Hauptraum der Nichtraucherraum sein muss, wurde von 38 Prozent nicht eingehalten. Auch von den ausgewiesenen Raucherbetrieben erfüllten 43 Prozent die Vorgaben nicht. Diese Gastronomiebetriebe waren nämlich größer als die vom Gesetzgeber vorgegebenen 50 Quadratmeter.

Tappler, Sachverständiger für Schadstoffe in Innenräumen und Mitarbeiter der UBO Innenraumanalytik, hat die Studie gemeinsam mit der ÄGU (Ärztinnen und Ärzte für gesunde Umwelt) organisiert. Hans-Peter Hutter von der ÄGU betonte, dass es um den Schutz der Nichtraucher gehe. Passivraucher atmeten nämlich über den „Nebenstromrauch“ hunderte Schadstoffe in vielfach höherer Konzentration ein als die Raucher selbst. Die Pressekonferenz wurde übrigens im Café Westend abgehalten, jenem Lokal, das alle Auflagen erfüllt.

In einer Reaktion auf die Studie verwies Gastronom Gergely darauf, dass die österreichische Gastronomie seit 2010 an die 100 Millionen Euro in Rauchertrennungen investiert habe. Diese baulichen Maßnahmen dienten dem Schutz der Nichtraucher.

Detail am Rande: Die Raucher geraten auch von anderer Seite unter Druck. Die SPÖ erwägt derzeit, die Preise für eine Zigarettenpackung um 30 Cent zu erhöhen, um dadurch Zahnspangen für Kinder zu finanzieren. Die ÖVP hält sich zu der Idee noch bedeckt. (g.b.)

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« Letzte Änderung: Januar 20, 2014, 02:28:42 Vormittag von admin »


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Wien - Amt ist Amt und anonyme Beschwerde bleibt anonyme Beschwerde.
« Antwort #7 am: Januar 24, 2014, 02:30:13 Vormittag »

Amt ist Amt und anonyme Beschwerde bleibt anonyme Beschwerde.

Amt kontrolliert Café wegen "verrauchter" Zuckerl


ggf. in 1210, Gerasdorfer Str. 138

Im "Krieg gegen die Raucher" scheint nun auch das Wiener Marktamt eine neue Front eröffnet zu haben. Denn nach einer anonymen Beschwerde tauchte eine Kontrolleurin im Wiener Bistro "Adam Riese" auf, um Süßwaren, "die angeblich aufgrund von Zigarettenrauch abwegig riechen und schmecken", zu kontrollieren.

Lokalbesitzer Dietmar Schwingenschrot versteht die Welt nicht mehr. "Obwohl ich meine Süßwaren in geschlossenen Behältnissen aufbewahre, soll die einwandfreie Ware Zigarettengeruch und -geschmack aufweisen", so der verärgerte Chef des Cafés in Wien- Brigittenau.

Amtliche Probeziehung

Doch Amt ist Amt und anonyme Beschwerde bleibt anonyme Beschwerde. So tauchte am Donnerstagvormittag eine Mitarbeiterin der Magistratsabteilung 59 im Lokal des Wieners, der "so nebenbei Ausschussratsmitglied der Wirte in der Wirtschaftskammer" ist, auf - um dann eine amtliche Probeziehung zu starten.

Im Marktamtsbericht heißt es dazu: "Ware (Haribo- Schaumzucker- Chamallows) wurde mit einem Kunststofffdeckel abgedeckt im Gastraum auf einem Tisch gelagert vorgefunden. Im Gastraum wird geraucht."

"Nachdem die Regierung das viel zu strenge Rauchergesetz endlich repariert hat, versucht nun das Marktamt offenbar über eine Hintertür, die Wirte erneut zu schikanieren", so der Floridsdorfer Bezirksrat Hans- Jörg Schimanek.


Christoph Matzl, Kronen Zeitung/red


http://www.krone.at/Nachrichten/Amt_kontrolliert_Cafe_wegen_verrauchter_Zuckerl-Besitzer_veraergert-Story-390775?utm_source=krone.at&utm_medium=RSS-Feed&utm_campaign=Nachrichten



Anmerkung:

Und wie sieht es sonst dort aus im Lokal, betreffend Nichtraucherschutz?

http://www.rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=570.msg2202#msg2202

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WIEN - - 1000e gesetzwidrige Wirte ---- Was meinen Jugendliche?
« Antwort #9 am: Februar 01, 2015, 17:26:53 Nachmittag »



Ja oder nein? Kleine Befragung zu Für und Wider eines generellen Rauchverbots. Was meinen Jugendliche?


http://kurier.at/lebensart/kiku/befragung-zu-rauchverbot-ja-oder-nein/110.883.502