Autor Thema: Österreich, der Aschenbecher Europas  (Gelesen 5902 mal)

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Österreich, der Aschenbecher Europas
« am: Mai 04, 2013, 14:21:39 Nachmittag »




Müssen die Österreich-Besucher der ganzen Welt unser Land boykottieren,

bevor es den Nichtraucherschutz in Lokalen gibt?



PS.: Nicht einmal der Nichtraucherschutz laut Tabakgesetz wird seit 2005 bzw. 2009 eingehalten,

und schon gar nicht von irgendwem kontrolliert,

da vorsätzlich im Tabakgesetz nicht vorgesehen!

« Letzte Änderung: Mai 05, 2013, 19:47:19 Nachmittag von admin »


Daher noch mehr (anonyme) ANZEIGEN durch couragierte Bürger in Österreich, laut

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Guten Tag aus Deutschland, seht ihr nicht: Der Aschenbecher ist übergelaufen!
« Antwort #1 am: Mai 04, 2013, 14:23:36 Nachmittag »




Von: Richard Hagenauer [mailto:haagis@t-online.de]
Gesendet: Freitag, 03. Mai 2013 20:03
An: heinz.fischer@hofburg.at; alois.stoeger@bmg.gv.at; barbara.prammer@parlament.gv.at; werner.faymann@bka.gv.at; michael.spindelegger@oevp.at; reinhold.mitterlehner@bmwfj.gv.at; karlheinz.kopf@oevpklub.at; josef.cap@spoe.at; eva.glawischnig-piesczek@gruene.at; comm-rep-vie@ec.europa.eu; fctcsecretariat@who.int; laszlo.andor@ec.europa.eu; Tonio.Borg@ec.europa.eu; markus.wallner@vorarlberg.at; edgar.mayer@parlament.gv.at; kurt.gruenewald@gruene.at; erwin.rasinger@oevp.at; Peter.KAISER@ktn.gv.at; franz.pietsch@bmg.gv.at; ombudsstelle.nrs@bmg.gv.at; rudolf.kaske@akwien.at; sabine.oberhauser@spoe.at; jennifer.sommer@spoe.at; gabriele.kotzegger@spoe.at; werner.kogler@gruene.at; peter.pilz@gruene.at; aon.914464109@aon.at; buergerservice@bmg.gv.at


Betreff: Der Aschenbecher ist übergelaufen


Sehr geehrte Damen und Herren,
 

Österreich gilt als der "Aschenbecher Europas"! Es hat den Anschein, als seien Sie über diesen Titel stolz! Stolz darüber, dass es in Ihrer Gastronomie, aber auch darüber hinaus, zum Himmel stinkt! Tödlicher Tabakqualm auf Schritt und Tritt - das ist, besonders für Ihre Gäste nicht hinnehmbar.
 
Wir machen jetzt in unserem Schiklub bereits Planungen für Ausfahrten in der nächsten Wintersaison. Bis zu 50 Mitglieder müssen untergebracht sein. Die große Diskussion - wohin? Natürlich bietet Deutschland auch schöne Pisten, doch in Österreich hat man doch eine größere Auswahl. Aber dieses mal haben nicht die Pisten gesiegt, sondern der Schutz vor Tabakqualm, besonders in der Gastronomie, beim Einkehrschwung und beim Apres Ski. Wir bleiben in Deutschland.
Wir waren uns einig, erst bei gutem Nichtraucherschutz wieder nach Österreich zu fahren! Wir wollen die gute Luft der Berge genießen und wir wollen uns nicht auch noch im Urlaub krank rauchen lassen! Wir haben gehört, dass selbst in den Skiverbänden darüber diskutiert wird! Stellt sich Österreich auf das Abstellgleis?
 

Mit rauchfreiem Gruß
 
Richard Hagenauer
Engelbergstraße 30
70499 Stuttgart
haagis@t-online.de


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Austria : Australia? Der Nicht-Nichtraucherschutz macht den Unterschied!
« Antwort #2 am: Mai 04, 2013, 14:30:57 Nachmittag »


Von: Hoppe-Schultze, Eugen [mailto:ehsehs@arcor.de]
Gesendet: Freitag, 26. April 2013 21:32
An: heinz.fischer@hofburg.at; alois.stoeger@bmg.gv.at; barbara.prammer@parlament.gv.at; werner.faymann@bka.gv.at; michael.spindelegger@oevp.at; reinhold.mitterlehner@bmwfj.gv.at; karlheinz.kopf@oevpklub.at; josef.cap@spoe.at; eva.glawischnig-piesczek@gruene.at; comm-rep-vie@ec.europa.eu; fctcsecretariat@who.int; laszlo.andor@ec.europa.eu; Tonio.Borg@ec.europa.eu; markus.wallner@vorarlberg.at; edgar.mayer@parlament.gv.at; kurt.gruenewald@gruene.at; erwin.rasinger@oevp.at; Peter.KAISER@ktn.gv.at; franz.pietsch@bmg.gv.at; ombudsstelle.nrs@bmg.gv.at; rudolf.kaske@akwien.at; sabine.oberhauser@spoe.at; jennifer.sommer@spoe.at; gabriele.kotzegger@spoe.at; werner.kogler@gruene.at; peter.pilz@gruene.at; aon.914464109@aon.at; buergerservice@bmg.gv.at


Betreff: Rauchen und Zwangsberauchen in Austria und Australia




Sehr geehrte Damen und Herren,


neben den angenehmen Erinnerungen meines ersten Aufenthaltes in Österreich auf einer Jugendfahrt vor über 40 Jahren vor allem an die schönen Schlösser, die idyllischen Seen und die hohen Berge ist mir der beißende Zigarettenqualm bei einem Musikabend mit österreichischen Jugendlichen immer noch gut in Erinnerung.

Jetzt bei meiner ersten Reise nach Australien im Jahr 2012 ist mir aufgefallen, dass man dort fast nirgends mit Tabakqualm belästigt wird. Dazu lesen Sie bitte meine beigefügte Dokumentation. Alle (!) Gaststätten waren rauchfrei und es stehen draußen keine zigarettenrauchenden Süchtigen, weder in der von mir bereisten Millionenstadt Adelaide noch auf dem Lande.

Der Grund, weshalb ich Ihnen diese schicke ist, dass ich von Nichtraucheraktivisten aus Österreich immer noch von den bei Ihnen vorherrschenden mangelhaften Zuständen beim Nichtraucherschutz erfahre.

Was hindert Sie, sehr verehrte Damen und Herren aus den Regierungsparteien von SPÖ und ÖVP, genauso konsequent gegen das Rauchen und Zwangsberauchen in Ihrem Lande vorzugehen wie die Regierungen in Australien?

Was meinen Sie, wie es auf meine australischen Freunde wirkt, wenn ich denen von den verrauchten Zuständen Austrias berichte?


Mit freundlichen Grüßen

Eugen Hoppe-Schultze
Grünstadt
Deutschland
Tel. 0049 177 388 4888


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n24.de und .... berichten: Kampf gegen "Europas Aschenbecher"
« Antwort #4 am: Mai 04, 2013, 14:51:23 Nachmittag »

Englisch: Ungefähr 17.300 Ergebnisse

https://www.google.at/search?q=%22The+lone+%27sheriff%27+of+the+ashtray+of+Europe%22+&ie=utf-8&oe=utf-8&aq=t&rls=org.mozilla:de:official&client=firefox-a#client=firefox-a&hs=Nk2&rls=org.mozilla:de%3Aofficial&sclient=psy-ab&q=%22The+lone+%27sheriff%27+of+the+ashtray+of+Europe%22&oq=%22The+lone+%27sheriff%27+of+the+ashtray+of+Europe%22&gs_l=serp.12...0.0.0.136516889.0.0.0.0.0.0.0.0..0.0...0.0...1c..12.psy-ab.u5GZtNjpCKk&pbx=1&bav=on.2,or.r_cp.r_qf.&bvm=bv.45960087,d.Yms&fp=d2e2b37576b7757b&biw=1472&bih=682


Deutsch: Ungefähr 869 Ergebnisse

https://www.google.at/search?q=Kampf+gegen+%22Europas+Aschenbecher%22&ie=utf-8&oe=utf-8&aq=t&rls=org.mozilla:de:official&client=firefox-a


n24.de und .... berichten: Kampf gegen "Europas Aschenbecher"
http://www.n24.de/n24/Wissen/Gesundheit/d/2790722/kampf-gegen--europas-aschenbecher-.html



Österreichs "Rauchsheriff" Kampf gegen "Europas Aschenbecher"

In keinem EU-Land werden die Rauchergesetze so lax befolgt wie in Österreich. Ein Mann hat sich den Kampf gegen "Europas Aschenbecher" auf die Fahne geschrieben. Es ist ein Kampf gegen Windmühlen.

In Österreich herrschen EU-weit die laxesten Rauchergesetze.

Für Raucher ist Österreich eines der letzten Paradiese in der EU. In kaum einem anderen Land sind die Gesetze zum Schutz der Nichtraucher so lax. Österreich sei der "Aschenbecher Europas", sagt Dietmar Erlacher. Der 63-Jährige hat sich einen Namen als "Rauchsheriff" gemacht, der in eigenem Auftrag gegen den giftigen Qualm in Kneipen und Restaurants ankämpft.

Laut Gesetz darf in österreichischen Lokalen bis zu einer Größe von 50 Quadratmetern geraucht werden. Größere müssen - mit Ausnahmen - einen separaten Raucherraum einrichten, aus dem kein Qualm in den rauchfreien Hauptraum dringen darf. Doch die Praxis sieht anders aus, wie Erlacher und seine Helfer auf ihren Kontrollgängen feststellen.
18.000 Anzeigen haben sie seit Inkrafttreten des Gesetzes 2009 erstattet - und dafür einiges in Kauf genommen. Mehrmals wurde der krebskranke Erlacher bereits zusammengeschlagen, viele Lokale erteilten ihm Hausverbot. Im Internet wird er als Nazi-Blockwart geschmäht.

Wer auf dem Bürgersteig Fahrrad fährt, bei Rot über die Straße geht oder die Hinterlassenschaft seines Hundes nicht beseitigt, bekommt es in Österreich schnell mit der Ordnungsmacht zu tun. Beim Schutz der Nichtraucher aber blieben die Behörden untätig, lautet der Vorwurf des Rauchersheriffs. Die Untersuchung eines Ärzteverbandes von 2011 gibt ihm Recht: 61 Prozent der inspizierten Lokale verstießen gegen die Vorschriften. Luftproben zeigten, dass selbst bei abgetrennten Raucherräumen krebserregende Substanzen im ganzen Lokal herumwaberten.

Dennoch müsse kaum ein Gastwirt Strafe zahlen, sagt Erlacher. Viele seiner Mitstreiter hätten deshalb bereits die Hoffnung verloren. Laut dem Eurobarometer, der Umfrage der Europäischen Kommission, rauchen 33 Prozent der österreichischen Bevölkerung - in Deutschland sind es 26 Prozent, in Großbritannien 27 Prozent und in Frankreich 28 Prozent. Immer mehr Frauen litten an Lungenkrebs und die Rate werde ein "dramatisches Niveau" erreichen, wenn die Zahl rauchender Mädchen im Gegensatz zum europäischen Trend weiter steige, sagt Manfred Neuberger von der Medizinischen Universität Wien.

Selbst in der Kantine des österreichischen Gesundheitsministeriums darf - in einem separaten Raum - geraucht werden. Viele Gastwirte fürchten Einbußen, falls sie das Rauchen verbieten. "Ich mag den Qualm auch nicht", sagt der Inhaber eines verrauchten kleinen griechischen Lokals im Zentrum Wiens. "Aber wenn ich das ganze Restaurant zum Nichtraucherlokal machen würde, dann käme keiner mehr."

Josef Bitzinger von der Wiener Wirtschaftskammer sieht keinen Handlungsbedarf. "Es gibt ein Tabakgesetz, und das funktioniert grosso modo. Raucher sind sehr, sehr rücksichtsvolle Menschen geworden."

Dietmar Erlacher hat anderes erlebt. Dennoch verzichtet er meist darauf, einzelne Raucher bei Gesetzesverstößen anzuzeigen. Es sei denn, es handelt sich dabei um den Zigarre paffenden kalifornischen Ex-Gouverneur Arnold Schwarzenegger. Oder den Minister, der sich auf einem Benefizball für Krebspatienten eine Zigarette ansteckte.

02.05.2013 | 08:07 Uhr rct, AFP


Mehr Informationen auf www.rauchsheriff.at

Meldungen, Vorlagen, auf: http://www.rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=570.msg2202#msg2202


---------------------------------------------------------


Liebe Freunde! Bitte beschwert euch unter den nachstehenden Emailadressen!
Bitte sagt es allen Bekannten im In- und Ausland, dass sie sich mit den nachstehenden Emailadressen protestieren sollen!
Helfen Sie mit, unser schönes Österreich rauchfreier zu gestalten!


Bundespräsident, Gesundheitsminister, Nationalratspräsidentin, roter Bundeskanzler, schwarzer Vizekanzler, Wirtschafts-/Jugend-/Familienminister, in dieser Reihe:
heinz.fischer@hofburg.at, alois.stoeger@bmg.gv.at; barbara.prammer@parlament.gv.at; werner.faymann@bka.gv.at; michael.spindelegger@oevp.at; reinhold.mitterlehner@bmwfj.gv.at;

Mehr Infos auf www.krebsforum.at und für Anzeigen auf www.rauchsheriff.at

« Letzte Änderung: Mai 05, 2013, 19:07:12 Nachmittag von admin »


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http://www.rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=1073.msg6351#msg6351

Gesunde Luft

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Stöger/Pietsch gleich mitnehmen!
« Antwort #5 am: Juni 24, 2013, 17:23:08 Nachmittag »





Wenn de Maizière wegen seiner Inkompetenz gehen muß, dann fordere ich auch den Rücktritt eines tabakindustriefreundlichen "Gesundheits"ministers, der nicht bereit ist, ALLE Menschen vor dem Luftschadstoffgemisch Tabakrauch zu schützen.

Anmerkung: Stöger/Pietsch gleich mitnehmen!

Weltweit sterben ca. 6 Millionen Menschen wegen des Tabakkonsums, darunter ca. 600.000 Passivrauchtote und davon ca. 165.000 Kinder.

Tabakrauch ist also Angriff auf das Leben oder mit anderen Worten Krieg!

ARD zum Drogenbericht der Bundesregierung: Rauchen bleibt die tödlichste Droge!


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Feinstaubbelastung in der Wiener Gastronomie
« Antwort #6 am: September 10, 2013, 01:26:19 Vormittag »



Pulmologie

ÖGA-Jahrestagung: (Ultra-)Feinstaubbelastung in der Wiener Gastronomie

http://pulmologie.universimed.com/artikel/%C3%B6ga-jahrestagung-ultra-feinstaubbelastung-der-wiener-gastronomie

Tabakrauch ist nach wie vor eine allgegenwärtige und teils unausweichliche Bedrohung für die menschliche Gesundheit. Statistisch gesehen erliegt jeder zweite Raucher den schwerwiegenden Folgen seines Lasters. So sterben laut WHO jährlich 6 Millionen Menschen an einer tabakassoziierten Krankheit (WHO 2011).

Aber nicht allein das aktive Rauchen von Zigaretten, sondern auch das Einatmen des Nebenstromrauchs, sprich das Passivrauchen, ist nachweislich in hohem Maße gesundheitsgefährdend. So verursacht Passivrauchen 600.000 frühzeitige Todesfälle pro Jahr (Oberg M et al 2010).

Trotz dieser erschreckenden Fakten hält Österreich weiterhin an einem insuffizienten Nichtraucherschutzgesetz fest. Im Gegensatz dazu haben mehrere europäische Länder den Tabakkonsum bereits völlig aus dem gastronomischen Bereich verbannt und damit einen wichtigen Schritt zum Schutz der nicht rauchenden Bevölkerung gesetzt.

Gefahren des Tabakrauchs

Tabakrauch enthält mehr als 4.800 chemische Stoffe, von denen rund 70 krebserregende Eigenschaften aufweisen. Die Schadstoffe gelangen teils in gasförmigem Zustand in die Atemluft (wie zum Beispiel Kohlenmonoxid, Ammoniak, Benzol oder Ameisensäure) oder als Fein- und Ultrafeinstäube.

Zigarettenrauch stellt in Innenräumen die wichtigste Quelle für Fein- und Ultrafeinstäube dar. Per Definition haben inhalierbare Feinstaubpartikel einen aerodynamischen Durchmesser von weniger als 10µm, deren Masse als PM10 bezeichnet wird. Lungengängiger Feinstaub der Fraktion PM2.5 weist eine Größe von weniger als 2,5µm auf und dringt bis in tiefe Lungenabschnitte vor.

Ultrafeine Teilchen hingegen sind kleiner als 100nm und können nach Inhalation aufgrund ihrer geringen Größe sogar ins Blutgefäßsystem übertreten, wo sie unter anderem über endotheliale Dysfunktion pathologische Reaktionen der Gefäßwand sowie Störungen der Blutgerinnung und des Herzrhythmus hervorrufen.
Das Einatmen von feinen und ultrafeinen Partikeln kann zu Krebs, kardiovaskulären Erkrankungen (z.B. Myokardinfarkt, Schlaganfall u.a. Folgeerkrankungen der Arteriosklerose), respiratorischen Beeinträchtigungen und Erkrankungen sowie bei Kindern zu Entwicklungsstörungen von Lunge und Gehirn führen (IARC 2004; US Department of Health and Human Services 2006).

Laut einer Studie von Neuberger und Mos-hammer aus dem Jahr 2012 sind Menschen, die sich lediglich eine Stunde pro Tag in einem durchschnittlich verrauchten Lokal aufhalten, schon einem beträchtlich höheren kardiovaskulären Risiko ausgesetzt als solche, die an einer vielbefahrenen Straße wohnen. Noch schlimmer trifft es jedoch Passivraucher, die beruflich acht Stunden täglich Zigarettenrauch einatmen müssen. Bei diesen Personen ist das kardiovaskuläre Sterberisiko um fast 20% erhöht (Abb. 1).

Durch eine Vielzahl von Studien mit Nikotin- und Feinstaubmessungen konnten in den vergangenen Jahren das Interesse und Bewusstsein der Öffentlichkeit in Bezug auf dieses Thema verbessert werden. Zurzeit werden unterschiedliche Methoden angewandt, um Zigarettenrauch in Innenräumen verlässlich zu detektieren. Mos-hammer et al zeigten zum Beispiel, dass die durch Zigarettenrauch verursachte Nikotinbelastung der Umgebungsluft gut mit der aktiven Partikeloberfläche von Feinstaub korreliert (Moshammer et al 2004).

Aktuelle Studie in Gastronomiebetrieben

In einer aktuellen Studie untersuchte eine Forschergruppe des Instituts für Umwelt-hygiene an der Medizinischen Universität Wien die Fein- und Ultrafeinstaubbelas-tung gastronomischer Betriebe im Zentrum von Wien. Dabei wurden in 134 Räumen von 88 Cafés, Bars, Restaurants und Diskotheken zwischen November 2010 und März 2011 Luftproben genommen. Unter den besuchten Lokalen waren 22 reine Nichtraucherlokale, 20 reine Raucherlokale und 46 Mischbetriebe mit je einem Raucher- und einem abgetrennten Nichtraucherbereich.
Um den Großteil des einatembaren Partikelspektrums zu erfassen, wurden zwei unterschiedliche Messgeräte verwendet. Der Diffusion Size Classifier (miniDiSC) wurde zur Erhebung der Ultrafeinstaubbelastung eingesetzt. Dieses Gerät misst den Durchmesser (nm), die Partikelzahl (pt/cm3) und die aufladbaren Oberflächen (µm2/cm3) von Nanopartikeln im Bereich von 10 bis 300nm. Die aufladbaren Oberflächen korrelieren hierbei gut mit der sogenannten Lung Deposited Surface Area (LDSA) (Asbach et al 2009), die einen wichtigen Faktor für den schädigenden Effekt ultrafeiner Partikel darstellt (Fissan H 2007).

Zur Erfassung der drei Feinstaubfraktionen PM10, PM2.5 sowie PM1.0, gemessen in µg/m3, wurde ein Laser-Aerosol-Spektrometer der Firma Grimm verwendet, das Partikel von 300nm bis 20µm zählt und deren Masse in den 3 Fraktionen berechnet.

Studienergebnisse

Die erhobenen Messwerte und die daraus gewonnenen Erkenntnisse sollten Aufschluss darüber geben, wie effizient die Trennung zwischen Raucher- und Nichtraucherbereichen ist. Ein weiteres Ziel der Studie war es, zu evaluieren, wie verlässlich das österreichische Tabakgesetz 4–10 Monate nach Ende der Übergangsbestimmungen in Wiener Lokalen (Bezirke 1–9) eingehalten wird.

Die Auswertung der gewonnenen Messwerte zeigt, dass eine signifikante Korrelation zwischen der Belastung durch Feinstaub und der durch Ultrafeinstaub besteht. Auch korreliert die Partikelzahl ultrafeiner Teilchen mit der Anzahl an rauchenden Gästen, die sich während der Messung im Lokal aufhielten.

Mit einem Median an Ultrafeinstaubpartikeln von 7.408,3pt/cm3 und einem medianen PM2.5-Wert von 6,7µg/m3 war die Konzentration in reinen Nichtraucherlokalen meist geringer als die Belastung der Außenluft. In Nichtraucherbereichen mit angrenzenden Raucherbereichen jedoch stieg der Median der Partikelzahl um das 3,5-Fache auf 25.973,3pt/cm3 und der Median von PM2.5 um das 5,1-Fache auf 34,2µg/m3, er lag damit hinsichtlich der Feinstäube signifikant über den Belas-tungen in reinen Nichtraucherbereichen. Die Außenluft hatte keinen entscheidenden Einfluss auf die Luftqualität dieser Nichtraucherbereiche, sondern nur die Konzentrationen in benachbarten Raucherbereichen.

Lediglich in 36% der geprüften Nichtraucherbereiche mit angrenzenden Raucherbereichen fand die Stichprobenmessung einen Wert unter dem WHO-Leitwert für das Tagesmittel von PM2.5, das mit 25µg/m3 festgelegt ist.

Noch schlechter schnitten Raucherbereiche und reine Raucherlokale ab, die im Median Ultrafeinstaubwerte von 66.011pt/cm3 (PM2.5 172,3µg/m3) aufwiesen, was als höchst gesundheitsgefährdend einzustufen ist.

Maximalwerte von 102.661,4pt/cm3 in Nichtraucherbereichen mit angrenzenden Raucherbereichen und von 529.554,9pt/cm3 in reinen Raucherlokalen und Raucherbereichen untermauern die Gefahr, die von Zigarettenrauch ausgeht. In manchen Raucherlokalen kam es sogar zu Feinstaubbelastungen im Milligrammbereich pro m³ (bis 3.082,2µg/m3), siehe Abb. 2.

Außerdem zeigte sich, dass auch eine geschlossene Verbindungstür keine signifikante Reduktion des Feinstaubs in den Nichtraucherbereichen gewährleisten kann, was aufgrund des oftmaliges Öffnens durch Personal und Gäste verständlich ist.

Während der Luftmessungen wurde auch erhoben, ob das derzeit in Österreich gültige Nichtraucherschutzgesetz von den Gastronomen zufriedenstellend umgesetzt wird. Wir kamen zu dem erschreckenden Schluss, dass 61,3% der untersuchten Gaststätten das Gesetz schlichtweg missachten, was darauf zurückzuführen sein könnte, dass behördliche Kontrollen meist fehlen und bei einem Gesetzesverstoß kaum Sanktionen befürchtet werden müssen.

52,2% aller besuchten Mischbetriebe hatten die Verbindungstür zwischen Raucher- und Nichtraucherbereichen ständig geöffnet. In 6 reinen Nichtraucherlokalen und 7 Nichtraucherbereichen wurde das Rauchen gestattet. Bei 13,6% der Fälle war der Raucherstatus der Lokalitäten nicht korrekt oder gar nicht gekennzeichnet. 14 Betriebe hatten keinen abgetrennten Nichtraucherbereich trotz einer Größe von mehr als 50m2.

Am schlechtesten schnitten Diskotheken ab. Von 7 besuchten Diskos war nur eine gesetzeskonform geführt.

Diese Ergebnisse untermauern eine weitere Studie, die vom Februar bis Oktober 2010 in Wien durchgeführt wurde (Pletz & Neuberger 2011). Der Vergleich dieser beiden Studien lässt erkennen, dass auch nach Ende der Übergangsbestimmungen keine Verbesserung in Sachen Nichtraucherschutz zu erkennen ist.

Conclusio


Die aktuelle Studie zeigt deutlich, dass das derzeit in Österreich gültige Tabakgesetz keinen ausreichenden Schutz vor Zigarettenrauch für Gäste und Mitarbeiter gastronomischer Betriebe gewährleisten kann. Auch neue, leistungsstarke Ventilationssys-teme waren nicht in der Lage, die Feinstaubwerte in Raucherbereichen und reinen Raucherlokalen auf ein angemessenes Niveau zu senken, wie Abb. 3 anhand einer kontinuierlichen Messung im Raucherbereich eines Wiener Lokals veranschaulicht. Neuberger & Moshammer (2012) zeigten darüber hinaus, dass eine moderne und leistungsstarke Lüftungsanlage auch in einem durch eine Tür gesetzeskonform abgetrennten Nichtraucherzimmer keine unbedenklichen Feinstaubkonzentrationen erzielen konnte, solange Gäs-te den benachbarten Raucherbereich frequentierten.

Einzig ein generelles Rauchverbot in allen Lokalen stellt einen zufriedenstellenden Schutz dar und sollte als sinnvolle Konsequenz auch in Österreich eingeführt werden.

Wir danken der Kommission Reinhaltung der Luft der Österreichischen Akademie der Wissenschaften für ihre finanzielle Unterstützung!

Literatur:

Asbach C et al: Conceptual Limitations and Extensions of Lung Deposited Nanoparticle Surface Area Monitor (NSAM). Journal of Nanoparticle Research 2009; 11: 101-109

Fissan H et al: Rationale and principle of an instrument measuring lung deposited nanoparticle surface area. Journal of Nanoparticle Research 2007; 9(1): 53-59

International Agency for Research on Cancer (IARC): Tobacco smoke and involuntary smoking. Monographs Programme on the Evaluation of Carcinogenic Risks to Humans. Volume 83. Lyon: IARC, World Health Organization, 2004

Moshammer H et al: Nicotine and surface of particulates as indicators of exposure to environmental tobacco smoke in public places in Austria. Int J Hyg Environ Health 2004; 207(4): 337-43

Neuberger M, Moshammer H: Das österreichische Tabakgesetz und die Luftqualität in der Gastronomie. Atemw Lungenkrht 2012; 38(1): 8-11

Öberg M et al: Worldwide burden of disease from exposure to second-hand smoke: a retrospective analysis of data from 192 countries. Lancet 2011 Jan 8; 377(9760): 139-46

Pletz H et al: No borders for tobacco smoke in hospitality venues in Vienna. Atmosphere 2011, 2: 171-181

Pope CA et al: Cardiovascular mortality and exposure to airborne fine particulate matter and cigarette smoke: shape of the exposure-response relationship. Circulation 2009 Sep 15; 120(11): 941-8

US Department of Health and Human Services: The Health Consequences of Involuntary Exposure to Tobacco Smoke: A Report of the Surgeon General. Rockville, MD: US Department of Health and Human Services 2006

WHO (World Health Organisation): Report on the Global Tobacco Epidemic, 2011

Autoren:
Armin Schietz1, Viktoria Slavik1, Hanns Moshammer1, Manfred Neuberger1, 2

1 Institut für Umwelthygiene, Medizinische Universität Wien
2 Kommission Reinhaltung der Luft, Österreichische Akademie der Wissenschaften

Korrespondenzadresse:
Armin Schietz
Institut für Umwelthygiene
Medizinische Universität Wien
Kinderspitalgasse 15, 1090 Wien
E-Mail: armin_schietz@gmx.at
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Österreich, der Aschenbecher Europas! - Abstimmen zu ......
« Antwort #7 am: Oktober 22, 2013, 23:36:14 Nachmittag »
x





AM  LAND  GIBT  ES  OFT 


KEIN  EINZIGES  GASTHAUS  MIT  gesetzl.  NICHTRAUCHERSCHUTZ




Daher ist das Ergebnis der Umfrage der Bezirksblätter nicht verwunderlich!




Voting der Woche



Mehrfachstimmen durch IP-Adresse-Speicherung nicht möglich!



22.10.2013


Sollte Rauchen in Lokalen gänzlich verboten werden?


JA         84.13%

NEIN              15.87%




http://www.meinbezirk.at/niederoesterreich/waidhofen-an-der-ybbs/


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WELTMEISTER ..., Stöger-Ausgedinge ..., Goldmedaille .... ?
« Antwort #8 am: November 22, 2013, 20:59:45 Nachmittag »
xxea7yy



Österreichs Kinder/Jugendliche sind  WELTMEISTER ......

nicht im negativen Bereich der Pisa Studie, obwohl fast.


Sondern WELTMEISTER beim Rauchen von 15-jährigen.


Bekommt jetzt Stöger dafür die SP/VPWKO-Goldmedaille,

bevor er ins Ausgedinge geschickt wird?

Bitte wer zahlt die Goldmedaille, das Olympische Kommitee, oder die Tabakkonzerne?



HIER  DIE  ANKLAGEN  GEGEN  DIE  BISHERIGE  REGIERUNG !!!

NEUWAHLEN  wären immer mehr angebracht!



http://www.nachrichten.at/nachrichten/chronik/Oesterreichs-Jugend-ist-Spitzenreiter-beim-Rauchen;art58,1246235

http://oesterreich.orf.at/stories/2616089/

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20131122_OTS0135/mueckstein-oecd-studie-zeigt-erneut-alarmierend-schlechten-gesundheitszustand-der-jugend-oesterreichs

http://kurier.at/meinung/kommentare/innenpolitik/gesellschaft-schafft-woran-politik-scheitert/36.896.585

http://oesterreich.orf.at/stories/2616089/

http://www.tt.com/lebensart/gesundheit/7504213-91/oecd-studie-%C3%B6sterreichs-jugendliche-rauchen-am-meisten.csp

http://kurier.at/lebensart/gesundheit/oesterreich-land-der-jugendlichen-raucher/36.845.923
« Letzte Änderung: November 22, 2013, 22:20:18 Nachmittag von admin »


Daher noch mehr (anonyme) ANZEIGEN durch couragierte Bürger in Österreich, laut

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Die Zahl der Raucher geht zurück - hörst Stöger, Hundstorfer, Faymann, etc.
« Antwort #9 am: November 22, 2013, 22:16:25 Nachmittag »



Die Zahl der Raucher geht zurück  -  ABER  IN  DEUTSCHLAND, und zwar deutlich,

weil unsere Minister und Kanzler zu "lahmarschig" sind,  viele denken da an Amtsmissbrauch und Korruption!

Und .....



Überdeutliche 82 Prozent der Bundesbürger sprechen sich für ein Rauchverbot in Gaststätten aus. Dennoch hat die Tabakindustrie großen Einfluss.

Regensburg. Blauer Dunst wabert gemütlich durch deutsche Gasthäuser. An tausenden Schreibtischen verspricht ein rotschimmerndes Glühen zwischen Zeige- und Mittelfinger produktive Kreativität, und niemand ist cooler als der Marlboro-Mann: 1998 war die Welt noch in Ordnung.

Jedenfalls, wenn man die Welt mit den Augen der Tabakindustrie sieht. Doch dann kam der November. Und mit ihm das sogenannte Master Settlement Agreement, kurz MSA. Und heute, 15 Jahre danach, ist nichts mehr so, wie es mal war.

Schon seit den 1950er Jahren hatte es immer wieder Gerichtsprozesse gegen große Tabakkonzerne gegeben, Schadensersatzforderungen, außergerichtliche Einigungen, Geldzahlungen. Doch dieses Mal war alles anders. Das MSA, so hofften die US-Tabakkonzerne, könnte der Befreiungsschlag sein. Und so stimmten sie zu, in den kommenden 25 Jahren mehr als 206 Milliarden Dollar zu zahlen, an 40 US-Bundesstaaten, den District of Columbia und fünf US-amerikanische Territorien. Dafür, so der Deal, werde es keine weiteren Schadenersatzklagen der Bundesstaaten mehr geben. Doch die Konzerne mussten noch ein weiteres Zugeständnis machen: Sie mussten all Ihre internen Unterlagen, die während des Prozesses verwendet wurden, öffentlich machen. 40 Millionen Seiten.

Studien versteckt und Politiker geschmiert

Und was auf diesen Seiten zu lesen war, das bewies: Die Konzerne hatten seit mehr als vierzig Jahren genau gewusst, dass ihre Zigaretten Krebs verursachen und Menschen töten können. Und sie hatten alles daran gesetzt, zu verhindern, dass andere Leute das auch herausfinden. Da wurden Wissenschaftler bezahlt, Studien versteckt, Politiker beeinflusst und Gegner diskreditiert. Die Tabaklobby, das wurde nun deutlich, hatte die Welt im Griff. Auch Deutschland.

Als nach und nach die ersten Ergebnisse der Studien erschienen, die sich mit den Geheimdokumenten der Tabakindustrie auseinandersetzten, zog die Empörung über die mafiösen Machenschaften der Zigarettenbosse wie ein Sturm durch die deutsche Presse. Gleichzeitig fanden zu Beginn des neuen Jahrtausends immer mehr wissenschaftliche Studien zu den Risiken und Gefahren des Rauchens und Passivrauchens Beachtung, und plötzlich ging, was noch wenige Jahre zuvor unmöglich schien: Deutschland verschärfte seine Gesetze zum Nichtraucherschutz. Rauchverbote in öffentlichen Verkehrsmitteln. Rauchverbote an Schulen. Keine Zigaretten mehr für Jugendliche unter 18 Jahren. Und langsam, ganz langsam, wandelte sich auch das Bewusstsein. Der Marlboro-Mann wurde immer uncooler.

Deutsche für Rauchverbot in Gaststätten

Dr. Martina Pötschke-Langer hat gemeinsam mit ihren Kollegen am Deutschen Krebsforschungszentrum untersucht, wie sich die Einstellung der Deutschen zu einem möglichen Rauchverbot in Gaststätten gewandelt hat: War 2005 noch eine nur sehr knappe Mehrheit von etwa 53 Prozent der befragten Bürger für ein solches Verbot, stimmten 2013 überdeutliche 82 Prozent für ein Rauchverbot in Gaststätten. Und auch die Zahl der Raucher ist zurückgegangen: Nach Angaben des Robert-Koch-Institutes rauchten 2003 noch knapp 30 Prozent der deutschen Frauen und 39 Prozent der Männer, 2011 waren es nur noch 27 Prozent der Frauen und 33 Prozent der Männer.

Martina Pötschke-Langer freut sich über diese Zahlen. Aber noch immer habe die Tabakindustrie in Deutschland „einen erheblichen Einfluss auf die Politik“, sagt sie. Eine Folge, zum Beispiel: Deutschland ist gemeinsam mit Bulgarien das einzige Land Europas, in dem großflächige Tabakwerbung auf Plakaten oder Litfaßsäulen noch erlaubt ist. Dass Gogo-Girls in Studentenkneipen Zigaretten verschenken, dass großformatig an den S-Bahnstationen der Großstädte Zigarettenwerbung hängt, dass der Marlboro-Mann noch immer über deutsche Kinoleinwände reiten darf: „Ein Desaster“, sagt Pötschke-Langer. Ein striktes Verbot von Tabakwerbung im öffentlichen Raum, eine konsequente Trennung im Verkauf von Lebensmitteln und Tabakprodukten, ein Verbot von Zusatzstoffen in Zigaretten und ein deutschlandweites Rauchverbot in Gaststätten nach bayerischem Vorbild sind ihrer Meinung nach notwendig, um echten Nichtraucherschutz in Deutschland zu verwirklichen. Und damit auch Kinder und Jugendliche gar nicht erst zum Rauchen zu verführen.

Vor allem aber brauche Deutschland absolute Transparenz der Geldflüsse und Kontakte zwischen Zigarettenfirmen und Politik und Wissenschaft. Denn nur so könne endlich der Einfluss der Tabaklobby gemindert werden.

http://www.mittelbayerische.de/nachrichten/panorama/artikel/die-zahl-der-raucher-geht-zurueck/986527/die-zahl-der-raucher-geht-zurueck.html#986527


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Neue Züricher Zeitung: Österreich, bleibt der Aschenbecher Europas
« Antwort #10 am: Dezember 14, 2013, 00:51:17 Vormittag »


Neue Züricher Zeitung: Österreich, bleibt der Aschenbecher Europas


http://www.nzz.ch/aktuell/international/aufgefallen/europas-letztes-raucherparadies-1.18202007


Österreich - Europas letztes Raucherparadies



Während fast ganz Europa die Raucher vor die Türen von Gastronomiebetrieben verbannt hat, wird in Österreich noch munter gequalmt. Rauchgeschwängerte Restaurants sind die Regel und nicht die Ausnahme, von Bars und Klubs ganz zu schweigen. Zwar hat auch Österreich vor fünf Jahren ein Tabakgesetz erlassen. Doch die Regelung ist ein typisch österreichischer Kompromiss – oder schlicht ein Gewurstel. Seither muss in einem Lokal der grösste Raum Nichtrauchern zur Verfügung stehen, der Rauchbereich ist getrennt zu halten. Besteht eine Gaststätte aus nur einem Raum unter 50 Quadratmetern, kann der Wirt entscheiden, ob dieser rauchfrei sein soll. Ist ein Lokal bis zu 80 Quadratmeter gross, gilt dies ebenso, sofern der Gastronom beweisen kann, dass eine räumliche Trennung nicht möglich ist.

So weit, so unübersichtlich. Seither verfügen die meisten Lokale zur Abtrennung der Bereiche über eine Glastür, die aber prinzipiell offen zu stehen scheint. Diesen Eindruck vieler Nichtraucher bestätigt nun eine Untersuchung im siebten Bezirk Wiens. 314 Lokale wurden getestet. Von den 93 gemischten Betrieben, die sowohl einen Raucher- als auch einen Nichtraucherbereich aufweisen, erfüllte einer alle gesetzlichen Vorschriften. In 9 Prozent der Fälle fehlte eine Abtrennung ganz, in 54 Prozent stand die vorhandene Tür offen.

Befeuert hat die gehässig geführte Debatte im Sommer ein Urteil des Verwaltungsgerichtshofs. Laut dem Entscheid ist es nicht gesetzeskonform, wenn Nichtraucher durch den Rauchbereich gehen müssen, etwa auf dem Weg zur Toilette. Viele Wirte beklagen nun, dass sie vergeblich in teure Abtrennungen investiert haben. Die verworrene Lage ist deshalb auch Thema der laufenden Koalitionsverhandlungen. Um Rechtssicherheit zu schaffen, könnten sich die Parteien auf ein absolutes Rauchverbot einigen. Vorerst gilt aber weiter die österreichische Lösung, die jüngst in einer Bar wieder zu beobachten war. «Haben wir nicht, dies ist ein Nichtraucherlokal», erklärte ein Kellner auf die Frage eines Gasts nach einem Aschenbecher. Man könne einfach auf den Boden äschern.



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Förderung/Duldung von Schwersterkrankungen bis zum Tode!
« Antwort #11 am: Dezember 29, 2013, 01:33:38 Vormittag »
x







DAS AUSLAND hilft, ZDF und ff., Gott sei Dank!


Unsere parlamentarischen "VOLKSVERRÄTER",

+ WKO, AK, Gewerkschaft, BMfG, BMf Jugend/Familie/Wirtschaft, ff.,

dulden und fördern seit 8/5 Jahren

- mit Hilfe der Tabaklobbyisten und notorisch gesetzwidrigen Wirte -

die hemmungslosen Zwangsberauchungen mit Schwersterkrankungen bis zum Tode!




S i e h e :

http://www.youtube.com/watch?v=I5Jy1Vaezvk&list=PL18BCABF8805B2FC4


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Spende der Casinos? Ein Schandlohn!
« Antwort #12 am: April 24, 2014, 14:35:35 Nachmittag »




Von: Krebspatienten [mailto:info@krebspatienten.at]
Gesendet: Mittwoch, 23. April 2014 21:59
An: 'krebshilfe@i-med.ac.at'; 'service@krebshilfe.net'; paul.sevelda@wienkav.at; sevelda@aon.at; Christoph.Zielinski@meduniwien.ac.at
Cc: 'alois.stoeger@bmg.gv.at'; 'barbara.prammer@parlament.gv.at'; 'werner.faymann@bka.gv.at'; 'michael.spindelegger@oevp.at'; 'reinhold.mitterlehner@bmwfj.gv.at'; 'eva.glawischnig-piesczek@gruene.at'; 'comm-rep-vie@ec.europa.eu'; 'fctcsecretariat@who.int'; 'laszlo.andor@ec.europa.eu'; 'Tonio.Borg@ec.europa.eu'; 'tfi@who.int'; 'erwin.rasinger@oevp.at'; 'Peter.KAISER@ktn.gv.at'; 'beate.prettner@ktn.gv.at'; 'franz.pietsch@bmg.gv.at'; 'ombudsstelle.nrs@bmg.gv.at'; 'rudolf.kaske@akwien.at'; 'sabine.oberhauser@spoe.at'; 'jennifer.sommer@spoe.at'; 'gabriele.kotzegger@spoe.at'; 'werner.kogler@gruene.at'; 'peter.pilz@gruene.at'; 'info@krebspatienten.at'; 'heinz.fischer@hofburg.at'; 'aon.914464109@aon.at'; 'buergerservice@bmg.gv.at'; 'service@lebensministerium.at'; 'hans.niessl@bgld.gv.at'; 'michael.lampel@parlament.gv.at'; 'kristina.edlinger-ploder@stmk.gv.at'; 'beate.prettner@ktn.gv.at'; 'lh.puehringer@ooe.gv.at'; 'buero.lr.tilg@tirol.gv.at'; 'christian.bernhard@vorarlberg.at'; 'stoeckl@salzburg.gv.at'; 'peter.rezar@bgld.gv.at'; sonja.wehsely@ggs.wien.gv.at

Betreff: Casino Innsbruck zeigt großes Engagement für Pink Ribbon - Verzichtet auf diesen unnotwendigen "Schandlohn"!


Sehr geehrte Damen und Herren,

bekanntlich entsteht auch Brustkrebs teils durch passives und aktives Tabakrauchen. Andere Krebsarten noch viel mehr, denn fast jeder ZWEITE in Österreich erkrankt an Krebs (Gesundheits-SR. Wehsely), bis zu 90 % durch "Tabakrauchunterstützung" (Krebspapst Prof. Zielinski)!

Das Casino Innsbruck wurde mehrfach beanstandet den Nichtraucherschutz lt. Tabakgesetz einzuhalten; vergeblich! Selbst nach über 5 Jahren gibt es regelmäßig Verstöße bei den Casinos, auch in Innsbruck (selbst aufgezeigt!), täglich in der Bundeshauptstadt! So viel können die Casinos gar nicht spenden, wie viel sie Negatives am Gewissen haben!

Die Bevölkerung denkt an Amtsmissbrauch und Korruption, da die Behörden nichts zur Einhaltung des gesetzlichen Nichtraucherschutzes unternehmen!

Mit freundlichen Grüßen

Dietmar Erlacher


PS.: Verzichtet auf diesen unnotwendigen "Schandlohn"; mehr Freiwilligenarbeit!



           
                                K f K
       Verein Krebspatienten für Krebspatienten
         Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
                             Österreich
      Wien, St. Pölten, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
         Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
         Krebs-Hotline 9 bis 21 Uhr:  0650-577-2395
         info@krebspatienten.at   www.krebsforum.at
      Initiative Rauchfreie Lokale: www.rauchsheriff.at
                Dietmar Erlacher, Bundesobmann
Bereits 480.000 Zugriffe/Monat auf www.krebsforum.at


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DEUTSCHE FAZ: Österreich, der Aschenbecher Europas
« Antwort #13 am: Mai 03, 2014, 17:11:31 Nachmittag »



02.05.2014

Raucherparadies Österreich

Jugendliche Raucher sind für Österreich ein großes Problem. Eine aktuelle Studie zeigt: In keinem anderen Land der OECD rauchen mehr junge Menschen als hier.

http://www.faz.net/aktuell/politik/gesundheit-raucherparadies-oesterreich-12919735.html

« Letzte Änderung: Mai 07, 2014, 01:02:21 Vormittag von admin »


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Wirte pfeifen auf den Nichtraucherschutz - Diplomarbeit
« Antwort #14 am: Januar 14, 2015, 00:54:34 Vormittag »




Wirte pfeifen auf den Nichtraucherschutz


Ein Grazer Mediziner überprüfte für seine Diplomarbeit den Nichtraucherschutz in 300 Grazer Lokalen.

Das brisante Ergebnis: Drei Viertel aller Wirte verstoßen gegen zumindest eine der gesetzlichen Auflagen. Von Bernd Hecke.


http://www.kleinezeitung.at/s/lebensart/gesundheit/4157234/Diplomarbeit-aus-Graz_Wie-Wirte-auf-den-Nichtraucherschutz-pfeifen?from=suche.intern.portal


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