Autor Thema: Österreich weit: Medien über notorischen Nicht-Nichtraucherschutz, z. B. ......  (Gelesen 8539 mal)

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DAS ist heute im WIRTSCHAFTS-Blatt zu lesen:

Tabakgesetz: Kontrollen zu lasch

Anmerkung:
DAS habe ich im gestrigen Interview natürlich NICHT gesagt,
denn wenn es bundesweit nirgendwo Kontrollen gibt,
können diese auch nicht "zu lasch" sein!

Gastronomie.

In der EU wird eifrig an einem Gesetz zur "rauchfreien Umgebung" getüftelt. Wirte in Österreich sind mit der derzeitigen Regelung zufrieden.
Wien. Die Europäische Kommission arbeitet an einer Verschärfung des Nichtraucherschutzes und wird demnächst einen Bericht zur "rauchfreien Umgebung"
vorlegen. Das noch recht liberale Tabakgesetz in Österreich dürfte davon - vorerst - nicht betroffen sein.
"À la longue gehen die internationalen Tendenzen in Richtung generelles Rauchverbot", sagt Alice Schogger von der Ombudsstelle Nichtraucherschutz (Emailadressen für Fragen und Beschwerden ganz unten) im Gesundheitsministerium. In 15 europäischen Ländern ist ein absolutes Rauchverbot in der Gastronomie bereits umgesetzt. Österreich geht einen Sonderweg.

Viel Rauch

Von den rund 40.000 Gastronomiebetrieben österreichweit haben etwa 5000 ihr Lokal umgebaut, um Raucher bzw. Nichtraucherzonen zu schaffen. Investiert wurden dafür je nach Betrieb zwischen 5000 € für eine neue Tür bis zu 200.000 € in Einkaufszentren. Nur einige wenige Lokale seien komplett rauchfrei geworden, sagt Karl Wratschko, stellvertretender Branchenobmann der Gastronomie in der Wirtschaftskammer.

Anmerkung: "5.000.- € für eine Türe", ja spinnen die?
gez. Dietmar Erlacher, Gerichtssachverständiger

"200.000 € in Einkaufszentren", ja spinnen die?
EKZ haben bereits seit 1.1.2005 das Tabakgesetz einzuhalten.
Wieso sollen da jetzt 200.000.- € Umbauarbeiten angefallen sein?
ALLES Unwahrheiten und Panikmache der WKO !!!


Ob sich die Investitionen gelohnt haben, wird sich weisen, denn Rechtssicherheit gibt es für Lokalbetreiber keine. Laut Wratschko sind Umfragen zufolge drei Viertel der Wirte, des Personals sowie der Gäste mit dem derzeit geltendem Tabakgesetz zufrieden. "Ich glaube, das ist eine vernünftige Regelung. Man darf nicht immer praxisfremde Gesetze machen", so Wratschko.

Anmerkung: Ja, richtig, drei Viertel, nur umgekehrt!

Gar nicht zufrieden mit der Situation ist Dietmar Erlacher. Der Betreiber der Internetseite rauchsheriff.at kritisiert,
dass 65 Prozent der Lokale die Vorschriften nicht einhalten und Anzeigen nicht fruchten.
Verstöße gegen das Tabakgesetz werden mit bis zu 2000 € bestraft, im Wiederholungsfall drohen 10.000 € Strafe.
Gäste können mit 100 bis 1000 € Strafe belangt werden. (Anm.: DAS stammt nicht von mir, aber egal!)

Seit März 2009 haben Erlacher und Sympathisanten 18.000 Anzeigen eingebracht.
Passiert sei nichts.
"Das Hauptproblem ist, dass sich niemand für die Exekution der Übertretungen
zuständig fühlt", sagt Erlacher. Eine Anzeigepflicht gebe es nicht.

Wenig Ernst
Polizei und Behörden würden zu lax agieren.

Anmerkung:
DAS habe ich im gestrigen Interview natürlich NICHT gesagt,

denn wenn es bundesweit nirgendwo Kontrollen gibt, können diese auch nicht "zu lasch" sein!

Erlacher: "Unser Wunsch wäre, Strafen auszusprechen mit einem vernünftigen Betrag. Wir wollen niemanden arm strafen."
Der Schutz von Nichtrauchern müsse jedenfalls ernster genommen werden.

Offiziell gab es nach Angaben des Gesundheitsministeriums 4500 Anzeigen im Jahr 2011, rund die Hälfte davon in Wien.
Für 2012 gibt es noch keine Statistik, es zeichne sich aber ein leichter Rückgang ab, heißt es.

(WirtschaftsBlatt, Print-Ausgabe, 2013-03-26)


.............. Alice Schogger von der Ombudsstelle Nichtraucherschutz. Emailadressen für Fragen und Beschwerden .............
alois.stoeger@bmg.gv.at; barbara.prammer@parlament.gv.at; werner.faymann@bka.gv.at; michael.spindelegger@oevp.at; reinhold.mitterlehner@bmwfj.gv.at; karlheinz.kopf@oevpklub.at; josef.cap@spoe.at; eva.glawischnig-piesczek@gruene.at; comm-rep-vie@ec.europa.eu, fctcsecretariat@who.int; laszlo.andor@ec.europa.eu; Tonio.Borg@ec.europa.eu, markus.wallner@vorarlberg.at; edgar.mayer@parlament.gv.at, kurt.gruenewald@gruene.at; erwin.rasinger@oevp.at; Peter.KAISER@ktn.gv.at; uwe.scheuch@ktn.gv.at; franz.pietsch@bmg.gv.at; ombudsstelle.nrs@bmg.gv.at; rudolf.kaske@akwien.at, sabine.oberhauser@spoe.at; jennifer.sommer@spoe.at; gabriele.kotzegger@spoe.at; werner.kogler@gruene.at; peter.pilz@gruene.at; info@krebspatienten.at , heinz.fischer@hofburg.at, aon.914464109@aon.at,            buergerservice@bmg.gv.at


Meldungen / Anzeigen, Informationen hier:
http://rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=570.msg2202#msg2202


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DAS war gestern im WIRTSCHAFT-Blatt ("WKO-Blatt?"):

Nicht nur, dass der Nichtraucherschutz in Österreich ein fauler Kompromiss ist.
Die Gastronomen werden vor dem vermeintlichen Umsatzschwund geschont, ebenso die heiligen Trafikanten.
Natürlich soll auch der wahlberechtigte Nikotinabhängige nicht vergrault werden.
siehe: http://wirtschaftsblatt.at/home/meinung/kommentare/1380474/Rauchen-in-Lokalen_Contra?from=suche.intern.portal
« Letzte Änderung: März 26, 2013, 15:05:50 Nachmittag von admin »


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Rauchsheriff - Wirtschaftsblatt: Pro (?) und Contra, jetzt komplett .....
« Antwort #1 am: März 26, 2013, 14:36:45 Nachmittag »



Pro (?) und Contra, jetzt komplett .....


Anmerkung:
Was heißt da PRO ?
Kommen Sie am Samstag in die Univ. Klinik Innsbruck, Lungenheilanstalt Natters, ab 13.30 Uhr.
Dann können Sie sich PRO - Ergebnisse ansehen,
nämlich Lungenkrebs, zu rund 90 % durch Tabakrauch!
Also: Was heißt da PRO, speziell gegenüber Passivraucher?


Pro und Contra. Werden Konsumenten an den Pranger gestellt, oder Nichtraucher zum Passivrauchen gezwungen.

Pro

In Österreich gibt es statistisch gesehen weltweit die meisten Raucherinnen und Raucher. Und sie dürfen trotz strengem Tabakgesetz auch im öffentlichen Raum und im Wirtshaus ihrem Laster frönen -anders als in den meisten anderen EU-Ländern. Ist Österreich also eine Insel der Seligen?

An den Pranger

Nicht ganz. Denn immer öfter wird das alte Kulturgut Tabak kriminalisiert, der Konsument an den Pranger gestellt. Es handelt sich jedoch um mündige Bürger, die selbst entscheiden müssen, was sie tun und was sie bleiben lassen. Die EU-Verbotskultur mischt sich aggressiv in unser persönliches Leben ein. Wir wollen geschützt, vor Dummheiten bewahrt und in ein langes Leben geführt werden, so denken wohl so manche Bürokraten in Brüssel. Der Preis dafür ist jedoch der Verlust von Eigenverantwortung und persönlicher Freiheit. Wollen wir das wirklich? Es fängt ja mit Verboten an, die breite Zustimmung finden und widerstandslos durchgeboxt werden können. Es endet aber -das sollten wir nicht vergessen -irgendwann bei der Kontrolle aller Lebensbereiche. Dann heißt es auch: Ade Schweinsbraten!
(Barbara Forstner)
Anmerkung:
Naja, Frau Forster, schon an Ihrer Stimme beim Interview hörte ich "die Raucherin" heraus!
Aber, was heißt da "Konsumenten"?
Die Wirte nötigen und dulden gesetzwidriges Rauchen! DAS ist das Problem, und nicht die Gäste!


Contra

Nicht nur, dass der Nichtraucherschutz in Österreich ein fauler Kompromiss ist. Die Gastronomen werden vor dem vermeintlichen Umsatzschwund geschont, ebenso die heiligen Trafikanten. Natürlich soll auch der wahlberechtigte Nikotinabhängige nicht vergrault werden.

Siehe da

Nicht nur, dass sich die Österreicher im Toskana-Urlaub davon überzeugen können, dass sich selbst in ehemaligen Bastionen des Rauchertums strengere Verbote durchsetzen haben lassen -und es zu keiner Staatskrise kam. Nicht nur, dass die Verwahrlosung von Nichtraucher-Zimmern in heimischen Lokalen zum Passivrauchen nötigt und Verstöße gegen die schwammigen Gesetze oft ungestraft bleiben.

Wissenschaftlich erwiesen geht das (Anm. "Rauchen")auf Kosten der Gesundheit anderer. Nicht nur, dass man trotz dieser Fakten das Recht auf die Tschick nach dem Braten reklamiert (der Genuss steht außer Streit). Im Namen der persönlichen Freiheit! Abgesehen davon, dass Raucher in der Minderheit sind und sie die Mehrheit mit ihrem Konsumverhalten beeinträchtigen: Das Schnitzel schmeckt in einer rauchfreien Umgebung einfach noch besser.

(Fabian Graber)

(WirtschaftsBlatt, Print-Ausgabe, 2013-03-26)

http://wirtschaftsblatt.at/home/meinung/kommentare/1380593/Der-blaue-Dunst-polarisiert-?from=suche.intern.portal



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"Die Presse" hat auf den Aschenbecher Europas vergessen! Absicht?
« Antwort #2 am: Mai 12, 2013, 00:04:22 Vormittag »



"Die Presse" vergisst auf Österreich, lt. New York Times ist "Österreich, der Aschenbecher Europas",

und der Raucherschutzminister und der Jugend- und Familienminister

sitzen inmitten des Aschenbechers!  Pfui Teufel!!!


Europas letzte „Raucherinsel“ vor dem Aus


10.05.2013 | 18:22 |  Von unserem Korrespondenten HANS-JÖRG SCHMIDT (Die Presse)

Noch wird in den meisten Restaurants geraucht, doch die Regierung in Prag möchte Gaststätten und Restaurants rauchfrei machen. Die Betreiber fürchten ein Ausbleiben der Gäste.

Aus dem Archiv:

    Europa: Schwere Erkrankungen gehen zurück (13.03.2013)
    Neue Warnbilder auf Zigarettenpackungen (19.12.2012)
    Russland: Schock-Bilder auf Zigarettenpackungen (03.09.2012)

Prag. Bisher gilt Tschechien in Europa als das letzte Paradies für Raucher. Trotz massiven Drucks aus Brüssel kann man in Restaurants oder Bars paffen, wenn es der Besitzer zulässt. Die Betreiber sind lediglich verpflichtet, mit einer Vignette an der Wirtshaustür anzuzeigen, ob es sich um ein Etablissement für Raucher oder Nichtraucher handelt.

Alle Bemühungen, das zu unterbinden, gingen bislang in Rauch auf. Es hat wiederholt Anläufe gegeben, dem Rauchen einen Riegel vorzuschieben. Letztlich scheiterten sie alle an der einflussreichen Tabaklobby und dem Unwillen des Gesetzgebers.

Zwei Argumente haben die Gegner eines Rauchverbots parat: Tschechien sei ein besonders liberales Land. Man sollte den Menschen nicht vorschreiben, wie sie zu leben haben und mit ihrer Gesundheit umgehen. Die Restaurantbesitzer äußern zudem immer wieder die Befürchtung, dass ihnen die Gäste wegbleiben, sollte das Rauchen verboten werden. Eine richtige tschechische Kneipe sei ohne Rauchschwaden zum Bier nicht vorstellbar.

 
Mehrheit will rauchfreie Räume

http://diepresse.com/home/panorama/welt/1400686/Europas-letzte-Raucherinsel-vor-dem-Aus?_vl_backlink=%2Fhome%2Fpanorama%2Fwelt%2Findex.do




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Kurier - Studie beweist: Österreichs Nichtraucherschutz wirkt nicht
« Antwort #3 am: Mai 15, 2013, 16:27:56 Nachmittag »


Studie beweist: Österreichs Nichtraucherschutz wirkt nicht

http://kurier.at/chronik/oesterreich/studie-beweist-oesterreichs-nichtraucherschutz-wirkt-nicht/12.465.794

Raucherschutzminister Stöger: "....... nächste Legislaturperiode ......!

Ja, aber hoffentlich ohne Stöger!



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Gerade wurde hier http://kurier.at/meinung/kolumnen/ohrwaschl/ohrwaschl-augenauswischerei/12.525.095  freigeschaltet:

Kommentare aktualisieren
Meinungen Anderer Leser
 
Birgit Kübler
vor weniger als einer Minute

Im deutschen Bundesgesetzblatt Nr. 36, Teil II, Artikel 8 wird kundgetan, daß Passivrauchen Tod, Krankheit und Invalidität verursacht. Tabakrauch ist gewiß genauso gesundheitsschädlich in Österreich wie in Deutschland.
Da es keine rechtsfreien Räume gibt, in welchen Menschen Schaden zugefügt werden darf, sollte jeder sich die Frage stellen, wo das Rauchen möglich ist. Die Antwort lautet: nirgendwo, nicht einmal im eigenen Bett darf man seinen Mitmenschen Schaden zufügen. Und alle Heranwachsenden haben ein Recht auf Schutz und Fürsorge seitens der Eltern, des Staates und der Gesellschaft.

Da unterlassene Hilfe strafbar ist, und niemand, der für Heranwachsende Verantwortung trägt, die Schutzbefohlenen mit Tabakrauchgiften schädigen darf, ist es logischerweise verboten, Kindern mit Tabakrauchgiften und Feinstaub Schaden zuzufügen. Gegenüber Heranwachsenden haben wir eine Fürsorgepflicht, aber nirgendwo und zu keiner Zeit ein Schädigungsrecht. William Gladstone, britischer Politiker: "Was moralisch falsch ist, kann politisch nicht richtig sein."

Jeder Mensch hat das Recht auf körperliche Unversehrtheit, weshalb Raucher kein Schädigungsrecht haben können. Übrigens: Im Sinne des Lebensmittelrechts dürfte Tabak nicht verkauft werden! Würde jemand heute versuchen, Tabak neu auf den Markt zu bringen, würde es nicht zugelassen werden. Sehr verständlich, denn
jährlich sterben weltweit ca. 6 Millionen Menschen wegen des Tabakkonsums.
Leider gibt es auch unschuldige Opfer: Ca. 600.000 Passivrauchtote, darunter ca. 165.000 Kinder.

Es ist auf jeden Fall immer richtig und rücksichtsvoll, die Atemluft nicht zu verseuchen.
« Letzte Änderung: Mai 17, 2013, 00:05:01 Vormittag von admin »


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Kein Schutz der Kunden in Lokalen, auch nicht in Nichtraucher-Räumen
« Antwort #4 am: Mai 15, 2013, 16:33:17 Nachmittag »


Manfred Neuberger

vom Institut für Umwelthygiene der MedUni Wien und sein Forscherteam haben jetzt durch Tests in Wiener Gastronomiebetrieben nachgewiesen,
dass sogar in den "Nichtraucher-Räumen" weiterhin eine hohe Belastung ist.

Kein Schutz der Kunden in Nichtraucher-Räumen in Lokalen.

Gesundheitsschutz von Nichtrauchern und Beschäftigten bezüglich der Ultrafeinstaub-Partikel ist ungenügend, sogar in ausgeschilderten Nichtraucher-Räumlichkeiten. Teilweise Rauchverbote mit getrennten Räumlichkeiten haben hier versagt", so die Kritik von Neuberger.

http://derstandard.at/1363711057700/Rauchen-in-Lokalen-Hohe-Belastung-mit-Ultrafeinstaub
« Letzte Änderung: Mai 16, 2013, 21:50:20 Nachmittag von admin »


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ORF - Nichtraucherschutz in Lokalen "Augenauswischerei"
« Antwort #5 am: Mai 16, 2013, 22:35:11 Nachmittag »



Nichtraucherschutz in Lokalen "Augenauswischerei"

Wissenschaftler der MedUni Wien stellen die Wirksamkeit der österreichische Nichtraucherschutzpolitik mit getrennten Räumen in Lokalen infrage. Manfred Neuberger vom Institut für Umwelthygiene und Koautoren haben mit Tests in Wiener Gastronomielokalen nachgewiesen, dass in den Nichtraucherräumen weiterhin eine hohe Belastung mit Ultrafeinstaub vorhanden ist.

"Die österreichische Regelung für die Gastronomie ist eine Augenauswischerei. Da wird eine Sicherheit vorgespiegelt, die nicht vorhanden ist", kommentierte Neuberger gegenüber der Presseagentur APA die Ergebnisse seiner Studie. Die Experten hatten zwischen 6. November 2010 und 6. Juni 2011 unangemeldet Luftproben in zufällig ausgesuchten Gasträumen von 134 Wiener Kaffeehäusern, Bars, Pubs, Restaurants und Diskotheken genommen. In 20 der Lokale war Rauchen erlaubt, in 46 gab es extra als solche ausgewiesene Nichtraucherräumlichkeiten. Bestimmt wurde erstmals die Zahl der Ultrafeinstaubpartikel pro Kubikzentimeter Luft.

"Das war zumindest vier Monate nach dem Ende der 'Übergangsregelungen' bezüglich der Tabakgesetzgebung", so Neuberger. "Alle Lokale hätten also die gesetzlichen Bestimmungen erfüllen müssen. Ultrafeinstaub geht ganz tief in die Lunge hinein und auch direkt in das Blut. Damit werden direkt Organschäden und Teile des Herz-Kreislauf-Risikos in Zusammenhang gebracht."

Hochkontaminierte Nichtraucherräume

Die Ergebnisse der Wissenschafter sprechen eindeutig gegen die Unterteilung in Raucher-, und Raucher/-Nichtraucherlokale wenn es um die Luftbelastung geht, so die Autoren der Studie: "Die höchste Konzentration an Partikeln wurde in Raucherlokalen und Raucherräumen registriert (durchschnittlich 66.011 pro Kubikzentimeter). Nichtraucherräume in unmittelbarer Nähe zu Raucherräumen waren hoch kontaminiert (durchschnittlich 25.973 Partikel pro Kubikzentimeter)." In Nichtraucherlokalen wurden immerhin noch 7.408 Partikel pro Kubikzentimeter gemessen.

"Wir schließen daraus, dass die in Österreich geltende Tabakgesetzgebung beim Schutz der Kunden in Nichtraucher-Räumen in Lokalen nicht wirksam ist", resümieren Manfred Neuberger und die Koautoren der Studie. "Der Gesundheitsschutz von Nichtrauchern und Beschäftigten bezüglich der Ultrafeinstaubpartikel ist ungenügend, sogar in ausgeschilderten Nichtraucherräumlichkeiten. Teilweise Rauchverbote mit getrennten Räumlichkeiten haben hier versagt."

(apa/red)

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Krone schreibt sogar: Nichtraucherschutz in Lokalen "nicht wirksam
« Antwort #6 am: Mai 16, 2013, 23:16:07 Nachmittag »


Nichtraucherschutz in Lokalen "nicht wirksam


http://www.krone.at/Oesterreich/Nichtraucherschutz_in_Lokalen_nicht_wirksam-Augenauswischerei-Story-361732


Wieder steht die österreichische Nichtraucherschutz- Regelung unter Beschuss!

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Österreich-Madonna: "Rauchen tötet - dagegen fehlr der politische Wille!"
« Antwort #7 am: Mai 16, 2013, 23:19:39 Nachmittag »

Neuberger und seine Co-Autoren: "Wir schließen daraus, dass die in Österreich geltende Tabak-Gesetzgebung beim Schutz der Kunden in Nichtraucher-Räumen in Lokalen nicht wirksam ist. Gesundheitsschutz von Nichtrauchern und Beschäftigten bezüglich der Ultrafeinstaub-Partikel ist ungenügend, sogar in ausgeschilderten Nichtraucher-Räumlichkeiten. Teilweise Rauchverbote mit getrennten Räumlichkeiten haben hier versagt."

Welt-Nichtrauchertag
Am 31. Mai ist Welt-Nichtrauchertag. Aus diesem Anlass veröffentlichte die britische Medizin-Fachzeitschrift "The Lancet" vergangene Woche eine ganze Reihe von wissenschaftlichen Artikeln mit dem Thema Tabakkonsum bzw. Tabakgesetzgebung. Auf der Titelseite der Ausgabe der in Ärztekreisen weltweit zu den angesehensten Publikationen zählenden Zeitschrift heißt es:

"Das Rauchen tötet mehr Europäer als jeder andere vermeidbare Faktor. Prävention ist möglich.

Alles was benötigt wird, ist der politische Wille dazu."[/
b]

http://madonna.oe24.at/gesund/Auch-Nichtraucher-Zimmer-stark-belastet/104164626

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Kurier - gezielte 100 % Falschinformation! Lobbyismus? Korruption?
« Antwort #9 am: Mai 16, 2013, 23:29:22 Nachmittag »



Es gilt die Unschuldsvermutung, sprach Chefredakteut Brandstätter gerade auf ServucTV aus.....!


Traue keiner Statistik, die du nicht selber fälschst!
Ein Paradebeispiel! - Welcher Politiker, Wirt, etc. liest schon die richtige Abstimmung im Internet? Niemand!
Daher wird die Volksmeinung einfach in der Print-Ausgabe - um 100 % falsch – wiedergegeben, so einfach ist das! - Bin auf die "Entgegnung" gespannt!


Hier im Internet wurde/wird abgestimmt,
http://kurier.at/chronik/oesterreich/studie-beweist-oesterreichs-nichtraucherschutz-wirkt-nicht/12.465.794#comment-4ccbee84c92142459537382395fabfe9
und da steht aktuell .........
"Ist der Nichtraucherschutz in Lokalen ausreichend?
Ja 39.2% - Nein 60.8%


Und jetzt kommt es!
Im Print-Kurier, Österreich Politik, Seite 2, ist die Fragestellung der Umfrage umgekehrt:
"Nichtraucherschutz in Lokalen stärken? Das Ergebnis der online Umfrage auf kurier.at: Ja 35,6 %, Nein 64,4 %"
Hallo, Kurier Chefredakteur Brandstätter, Ergebnisse verfälschen kommt vor, aber gleich um 100 % ?
Starkes Stück, Hr. Chefredakteur Brandstätter, Hr. Red. Berger, Hr./Fr. "XY"! Wer war der "Kettenraucher-Täter"?


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100 % Falschmitteilung - Stellungnahme Kurier
« Antwort #10 am: Mai 20, 2013, 21:28:55 Nachmittag »


Siehe vorigen Beitrag!

Kurier hat die Volksmeinung - Abstimmung im Internet - in der Print-Ausgabe um 100 % falsch wiedergegeben, so einfach ist das! - Bin auf die "Entgegnung" gespannt!


Nachstehend die "Entgegnung"!

Und irgendwo im Kurier versteckt stand ein kleiner Hinweis über die "Kurier-Entgleisung"!



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Von: Hannes Uhl [mailto:Hannes.Uhl@kurier.at]
Gesendet: Freitag, 17. Mai 2013 10:51
An: info@krebspatienten.at
Cc: Helmut Brandstaetter; Michael Berger; Michael Jaeger
Betreff: Raucherschutz-Umfrage Print/Online

Sehr geehrter Herr Erlacher,
 
wenn Sie so wollen, bin ich ihr "Kettenrauch-Täter". Wissentlich wurde hier aber gar nichts verfälscht, die Crux lag in der Fragestellung: In der Online-Befragung lautete die Fragestellung "Ist der Nichtraucherschutz ausreichend", die Redakteure gingen aber mit der Frage "Nichtraucherschutz verstärken" auf die Straße. Ein ärgerlicher Fehler, den wir bedauern, aber sicher keine Verschwörung oder bewusste Beeinflussung durch irgendeine Klientel.
 
Mit freundlichen Grüßen,
Hannes Uhl
 
Mag. Hannes Uhl
Stv. Ressortleiter Sonntag
KURIER-Redaktion
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Auf die Frage "wann Richtigstellung":

heute Samstag im Kurier Chronik-Teil.

PS.: Äußerst unauffäig und klein, nach Falschbericht im Kurier Seite 2 !



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Österreichs qualmender Gral - 690.000 Drogensüchtige-Tabak
« Antwort #11 am: Juni 02, 2013, 20:55:16 Nachmittag »



Österreichs qualmender Gral

Der heurige Weltnichtrauchertag darf wieder zum Nachdenken anregen: Die "österreichische Lösung" in Sachen Nichtraucherschutz bleibt seit Jahren so unangetastet wie sie misslungen ist. Ein Kommentar von Thomas Golser.


Es ist immer ein wenig peinlich und mühsam: Ausländischen Gästen, die rauchfreie Lokale in ihrem EU-Heimatland schon ein Jahrzehnt kennen und schätzen, den Unterschied zwischen "Gastronomie-Ministerium" und Gesundheits-Ministerium in Österreich zu erklären, ist nicht ganz einfach. Dass die Parteien gerade in einem Wahljahr den heiligen, stur dahinqualmenden Gral namens Zigarette nicht antasten wollen, liegt auf der Hand. Dass es auch anders geht, macht Österreich mittlerweile ganz Europa vor.

690.000 sind tabakabhängig

In Österreich sind rund 690.000 Menschen hochgradig tabakabhängig. 40 Prozent der 15- bis 29-Jährigen rauchen regelmäßig. Was die Raucher-Quote von Kindern und Jugendlichen betrifft, reicht in Europa der in niedrigeren Lagen gut durchgeräucherten Alpenrepublik kaum jemand das Wasser bzw. den Aschenbecher. Doch Österreich wäre nicht Österreich, rühmte man sich hierzulande nicht einer eigenen, ganz kreativen Lösung - einer, wie sie dem restlichen Kontinent nicht und nicht einfallen wollte. Das Tabak-Schutzgesetz gilt seit viereinhalb Jahren - mit all seinen Ausnahmen, Unzulänglichkeiten und Schlupflöchern, durch die so einiges passt: Eine aktuelle Studie bestätigte eben erst horrende Rauch-Ultrafeinstaubwerte in Österreichs "Nichtraucher-Zimmern". Die Politik hat das Thema - empörten Medizinern zum Trotz - weiterhin nicht akut auf ihrer Agenda.

Hierzulande scheint die Scheuklappen direkt an der Nase angebracht zu sein. Doch es geht anders, schon beinahe überall - gute Beispiele dafür sind England und Irland: Länder, die nicht gerade als Hort der Abstinenz bekannt sind (weder was Alkohol- noch was Tabak-Konsum anbelangt), haben bereits seit 2007 bzw. 2004 ein generelles Rauchverbot. Wer in Pubs, Restaurants oder öffentlichen Räumen bzw. am Arbeitsplatz doch zur Zigarette greift, darf in Irland bis zu 3.000 Euro Strafe zücken. Der Punkt ist: Keiner wird es tun. Wer in geselliger Runde rauchen will, geht vor das Pub oder in einen der "beer gardens", wie es sie im Innenhof der Lokale oft gibt. Rauchen und Nichtrauchen finden hier an voneinander getrennten Orten statt, nicht in halbseiden adaptierten Lokalitäten. Über ein Massensterben von Pubs auf der Insel aus diesem Grund ist nichts bekannt.
Smartphone und Zigarette

Smartphone und Zigarette gehen bei der Jugend von heute - wir sprechen auch von der Volksschule soeben erst Entwachsenen - mehr denn je Hand in Hand: Das Menü, das die Finger heute permanent bei Laune hält - Lungenflügel und Geldbörserl auf Dauer weniger. Die zweite orale Phase beginnt heute schon mit zehn, elf Jahren. Wer "Glück" hat, hat dann sechs Jahrzehnte als Raucher vor sich. Der Tag, an dem der Griff zur Zigarette nicht mehr als zwingend "lässig", sondern alternativ als "deppert" gilt, dürfte weit in der Zukunft liegen. Hier prägen in hohem Ausmaß jene Vorbilder, die rauchen als bekämen sie es bezahlt. Noch immer sind qualmende Erwachsene als Typus allgegenwärtig, husten den Jungen etwas (vor). Noch immer glaubt man sich an einen Glimmstängel klammern zu müssen, um so das eigene Ego vermeintlich um einfache Tschik-Länge zu erweitern.

Trotzdem oder gerade deshalb: Nur ein generelles Rauchverbot, an allen Orten, an denen andere passiv "mitstinken" müssen, wäre eine tatsächlich bewusstseinserweiternde Maßnahme in diesem Land. Man sollte diese Hoffnung trotz allem noch nicht austöten.

P.S. Und ja, Österreich hat daneben auch ein ernst zu nehmendes Alkoholproblem - aber das ist eine ganz eigene Geschichte. Eine, die ebenfalls geschrieben werden muss.
THOMAS GOLSER

http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/3323121/oesterreichs-qualmender-gral.story;jsessionid=C501EA547B94AAD603950610F598B06E.p2#forummain


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600.000 Passivrauchtote - Todesgsfahr speziell in de Raucherhochburg Österreich!
« Antwort #12 am: Juni 02, 2013, 21:00:25 Nachmittag »




Der 31. Mai ist “Weltnichtrauchertag”


von Maximilian Bösch / VOL.AT - Schwarzach – Seit 1987 findet jedes Jahr am 31. Mai der “Weltnichtrauchertag” statt. Ins Leben gerufen wurde er von der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die diesen Tag heuer unter das Motto “Free yourself” stellt.

Die WHO fordert im Zuge des Weltnichtrauchertages die Regierungen weltweit auf, Tabak-Werbungen, Reklamen und Sponsoring zu verbieten. Jährlich sterben insgesamt sechs Millionen Menschen an den Folgen des Rauchens, 600.000 davon durch das Passivrauchen. Das diesjährige Motto “Free yourself” soll Raucher ermutigen, sich von der Nikotinabhängigkeit zu befreien.

Für Thema sensibilisieren

Aus Sicht von Dr. Johanna Rohrer, Oberärztin am Krankenhaus Maria Ebene, dient der Weltnichtrauchertag vor allem dazu, wieder für das Thema “Nichtrauchen” zu sensibilisieren. Die Gesundheitseinrichtung in Frastanz bietet Hilfe bei der Entwöhnung für starke Raucher an, die aufgrund ihrer Sucht bereits starke gesundheitliche Schäden davongetragen haben. Für Rohrer wäre es an der Zeit, dass die verantwortlichen Politiker stärkere Nichtraucherschutzgesetze entwickeln. “Hier sind wir sicher nicht führend in Europa. Wir sind auch bei der Anzahl an Rauchern Schlusslicht”, so die Ärztin. Ungefähr 40 Prozent der österreichischen Bevölkerung über 15 Jahren rauchen.

Kein allgemeines Erfolgsrezept

Für Raucher, die mit dem Gedanken spielen, mit dem Rauchen aufzuhören, könne der Weltnichtrauchertag ein Anlass sein, ihr Vorhaben in die Tat umzusetzen. “Sehr viele Raucher sind sehr ambivalent und denken sowieso darüber nach, damit aufzuhören”, führt Rohrer aus. Ein Beginn sei es, die Anzahl an täglich gerauchten Zigaretten sukzessive zu reduzieren. Dadurch werde es für viele Raucher leichter, mit dem Qualmen aufzuhören. Ein generelles Rezept, um mit dem Rauchen aufzuhören, gebe es aber nicht. Jeder Raucher habe individuelle Ursachen, warum er zum Glimmstängel greife.

Raucherquote senken

Es verwundert also nicht, wenn sich die Medizinerin für eine Senkung der Raucherquote ausspricht. “Als Ärztin bin ich für eine Quote von null Prozent. Das ist jedoch völlig unrealistisch”, betont Rohrer. Ein international erwünschter Richtwert liege bei fünf Prozent. Neuseeland, Australien und Finnland seien diesbezüglich sehr aktiv. Deren Ansatz sei es, Nikotin nur noch in Apotheken zu verkaufen.

Nichtraucher-Apps

Der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger hat im Rahmen des Weltnichtrauchertages 2013 eine interaktive Online-Kampagne mit dem Namen “Dein Tipp für Julia” gestartet. Zielgruppe dieser Aktion sind vor allem junge Mädchen und Frauen. Neuester Trend sind außerdem Apps wie “Der Nichtraucher-Coach” für Android und “Rauchfrei Pro” für iOS 6, die Raucher bei der Entwöhnung unterstützen sollen.


http://www.vol.at/der-31-mai-ist-weltnichtrauchertag/3588901



Daher noch mehr (anonyme) ANZEIGEN durch couragierte Bürger in Österreich, laut

http://www.rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=1073.msg6351#msg6351

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Österreich: Abstimmung Rauchverbot im Auto
« Antwort #13 am: Juni 02, 2013, 21:03:36 Nachmittag »



Weltnichtrauchertag: VCÖ fordert Tabakverbot im Auto

31.05.2013 | 11:07 |   (DiePresse.com)

Wenn Kinder mitfahren, soll das Rauchen im Auto verboten werden. Das fordert der Verkehrsclub Österreich am heutigen Weltnichtrauchertag. Entsprechende Regelungen gäbe es bereits in anderen Staaten.

Mehr zum Thema:

Abstimmung: Soll das Rauchen im Auto verboten werden?
http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/1413111/Weltnichtrauchertag_VCOe-fordert-Tabakverbot-im-Auto?from=gl.home_panorama

Den Weltnichtrauchertag am heutigen Freitag hat der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) dazu genutzt, um sich für einen Tabakbann im Auto auszusprechen - wenn ein Kind mitfährt. Entsprechende Regelungen gäbe es bereits in anderen Staaten. Neben der Ablenkung beim Anzünden und Hantieren mit der Zigarette, wirke sich der Rauch auch negativ auf die Konzentrationsfähigkeit aus.

"Rauchen beim Autolenken erhöht das Unfallrisiko und gefährdet wegen des Passivrauchens auch ohne Unfall die Gesundheit jener, die mitfahren. Das Auto sollte eine rauchfreie Zone sein", meinte VCÖ-Mitarbeiterin Bettina Urbanek. Studien in Deutschland hätten gezeigt, dass rauchende Fahrer fast doppelt so häufig in Auffahrunfälle verwickelt sind wie Nichtraucher.

"Gegenüber Kindern besonders verantwortungslos"

Raucher würden die Gesundheit jener gefährden, die im Auto mitfahren. Die Schadstoffkonzentration sei auch bei geöffnetem Fenster hoch, wie eine Studie der Harvard Universität zeige. Der Spitzenwert bei geöffnetem Fenster lag bei 505 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter Luft. Das sei das Zehnfache des EU-Grenzwerts - ohne Rauch betrug die Belastung 12,5 Mikrogramm. Zudem war die Belastung am Rücksitz höher als vorne.

"Gegenüber Kindern ist Rauchen im Auto besonders verantwortungslos. Sie befinden sich im Wachstum, ihre Organe reagieren auf Schadstoffe sehr empfindlich. Bleibende Lungenschäden und Asthma können die Folge von Passivrauchen sein", betonte Urbanek. In Griechenland und Zypern gibt es bereits ein Rauchverbot im Auto, wenn ein Kind mitfährt, ebenso in Australien, Teilen Kanadas und einigen Bundesstaaten der USA.

(APA)


Daher noch mehr (anonyme) ANZEIGEN durch couragierte Bürger in Österreich, laut

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Ehrenwerte Professoren vor den Karren der Tabak- und Bierindustrie
« Antwort #14 am: Juni 02, 2013, 23:38:37 Nachmittag »



Publikumsverarschung

In der Inititative „Mein Veto“ – Bürger gegen Bevormundung“ lassen sich ehrenwerte Professoren vor den Karren der Tabak- und Bierindustrie spannen.

Professor Robert Pfaller ist Philosoph. Außerdem, nicht unbedeutend, Ordinarius für Philosophie an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Und er ist prominenter Wortführer der heute vorgestellten Initiative „Bürger gegen Bevormundung“. Gute Sache, meint man und geht, interessehalber, zur Pressekonferenz.

Überraschung eins: Professor Pfaller referiert rund fünfzehn Minuten über sein ganz persönliches, ihm offensichtlich wichtigstes Anliegen: die Bevormundung der Raucher durch Politik und Nichtraucher. Er wird, im Laufe seiner Ausführungen, vieles sagen; in Bezug auf die verständnislosen Nichtraucher fällt aus seinem Munde sogar der unschöne Begriff „Taliban-Fanatismus“. Pfaller hält mehrfach Zigarettenpäckchen in die laufenden und klickenden Kameras, zeigt großes Unverständnis gleichermaßen für die Warnaufschriften wie für die Intoleranz der Nichtraucher.

Der Biologe und Wissenschaftsthoretiker Franz Wuketits sowie eine Vertreterin von GfK schneiden andere Themen an bzw. referieren aus empirischer Sicht. Pfaller aber bleibt konsequent und argumentiert auch in seiner zweiten Wortmeldung gegen die üble Raucherbevormundung.

Fragen sind zugelassen, bei dieser so genannten Pressekonferenz, also wird gefragt. Ein Kollege hat das ungute „Gefühl, dass da ein Vertreter der Tabakindustrie am Podium“ sitzt. Ein zweiter will gehört haben, dass die Brauereien und die Tabakindustrie die Sponsoren der Aktion sind. Pfaller, der Philosoph, betont daraufhin, dass das „Eigenengagement“ der am Podium sitzenden Personen zentrale und tragende Säule der Initiative sei. „Aber wer bezahlt das alles?“ fragt ein anderer Kollege, und nochmals: „das kostet ja alles was!“ Pfaller sagt: Nichts.

Dafür springt die Vertreterin des Veranstalters in die Bresche. Sie müsse jetzt etwas klarstellen, sagt sie, nämlich: Die Initiative werde unterstützt von GfK, Ecker und Partner, dem Verband der Brauereien Österreichs und, Überraschung zwei – von British American Tobacco. Dass auch der „Verband der Cigarren- und Pfeifenhändler“ als Unterstützer fungiert, sagt sie nicht, aber das ist letztendlich auch schon egal. Ehrlich währt am längsten!

Und es wäre, Herr Professor, schön gewesen, wenn sie selbst das finanzielle Rückgrat, den ökonomischen Background Ihrer Initiative von Anfang an klar gemacht hätten. So aber, sehr geehrter Herr Professor, fühle ich mich von ihnen doch einigermaßen an der Nase herumgeführt. Oder, um es gänzlich unphilosophisch zu sagen: ziemlich verarscht.

- Othmar Pruckner


Daher noch mehr (anonyme) ANZEIGEN durch couragierte Bürger in Österreich, laut

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