Autor Thema: Ich bitte Sie um Weiterleitung dieser Meldung, bzw. Anzeige.  (Gelesen 6762 mal)

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admin

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Ich bitte Sie um Weiterleitung dieser Meldung, bzw. Anzeige.
« am: November 05, 2012, 22:18:33 Nachmittag »



Von:
Gesendet: Montag, 05. November 2012 20:32
An: info@krebspatienten.at
Betreff: Postleitzahl: 1070 Meldung eines wiederholten Verstosses gegen das Rauchverbot

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bitte Sie um Weiterleitung dieser Meldung, bzw. Anzeige.
Die Medien berichteten in jüngster Zeit vom – angeblich - starken Rückgang der Anzeigen. Meine Vermutung ist, dass sich – leider – nur wenige Menschen Zeit nehmen,
eine Anzeige zu erstatten.
Dass Räume über 50 mq jetzt zwar meist durch eine bewegliche Türe abgeschlossen sind, diese jedoch in den meisten Fällen immer offen stehen, mussten wir bei
vielen Besuchen in Gastgewerbebetrieben immer wieder beobachten.
Die Gesetzgebung hinkt hinter dem Grundbedürfnis zum Schutz der Menschen vor den schädlichen Auswirkungen des Rauchens in Österreich hinterher. Die Regierung
ist aufgefordert endlich den Schutz der Bevölkerung zu garantieren.
Dies ist, wie es andere Länder bereits zeigen, nur mit einem totalen Rauchverbot in der Gastronomie zu erreichen.

Name des Betriebs: Cafe Leopold
Postleitzahl 1070 Wien
Museumsplatz 1


................................

.........................................................



xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx



Anm.: Sende uns deine Meldungen von Besuchen, egal wo, zwecks Weiterleitung

lt. ......

V . O . R . L . A . G . E


http://rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=570.msg2202#msg2202


Bei Unklarheiten: Krebsinfo-Hotline 0650-577-2395 kurz anrufen







« Letzte Änderung: Januar 06, 2014, 00:35:44 Vormittag von admin »


Daher noch mehr (anonyme) ANZEIGEN durch couragierte Bürger in Österreich, laut

http://www.rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=1073.msg6351#msg6351

admin

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2380 Perchtoldsdorf - Die österreichische Bundesregierung ist aufgefordert endl
« Antwort #1 am: November 06, 2012, 00:49:19 Vormittag »




Von: 
Gesendet: Montag, 05. November 2012 21:09
An: krebspatienten@gmail.com
Cc: 'alois.stöger@bmg.gv.at'
Betreff: Postleitzahl: 2380 Perchtoldsdorf Meldung eines wiederholten Verstosses gegen das Rauchverbot

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir besuchten am 2.* und 3. 11. 2012 jeweils um ca. 15 – 16 Uhr die Konditorei L. Heiner, Wienergasse 16 in 2380 Perchtoldsdorf/NÖ.
Auf der Eingangstüre befanden sich je ein Piktogramm für Raucher und Nichtraucher.
Der Nichtraucherraum schließt sich dem Verkaufsraum der Konditorei an und könnte mit einer Glastüre (Nichtraucher-Piktogramm ist angebracht) abgeschlossen werden.
Die Glastüre stand während unseres Besuches jedoch immer offen, sodass der Rauch auch in den Verkaufsraum dringen konnte.
Die Konditorei war zum Zeitpunkt gut besucht, d.h. auch im Raucherraum waren die Tische zu ca. 70 – 80 % besetzt. Dort wurde auch geraucht.

Bilder finden Sie in der Anlage.

Bei weiteren Beobachtungen dieses Lokal von außen stellte ich fest, dass die Glastüre nicht nur bei unserem Besuch offen stand, sondern dass dies in besagtem Lokal offensichtlich die Regel ist.

Die österreichische Bundesregierung ist aufgefordert endlich ein Raucherschutz-Gesetz zu beschließen, dass diesen Namen auch verdient.
Der Schutz der Bevölkerung vor den schädlichen Auswirkungen des Rauchens muss auch bei uns endlich Priorität erhalten.
Die derzeitigen Bestimmungen sehen zwar vor, dass Gastgewerbebetriebe mit mehr als 40 mq (Anm.: 50 qm) abschließbare Raucherräume aufweisen müssen,
werden jedoch seitens der Behörde nicht kontrolliert, ob die Türen zu diesen Räumen nach Benützung auch wieder geschlossen werden.
Selbst wenn die Türen nach dem Durchgehen wieder zugemacht werden, dringt Rauch in den Nichtraucherbereich, weshalb diese halbherzige Lösung gänzlich abzulehnen ist.
Nur ein gänzliches Rauchverbot, incl. stichprobenartiger Kontrollen seitens der Behörde, kann den Schutz der Bevölkerung vor dem schädlichen Rauch garantieren.
 
Bitte können Sie diese Anzeige weiterleiten?

Mit bestem Dank für Ihre Bemühungen im Voraus verbleiben wir

mit freundlichen Grüßen




Daher noch mehr (anonyme) ANZEIGEN durch couragierte Bürger in Österreich, laut

http://www.rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=1073.msg6351#msg6351

Gesunde Luft

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GRÜNSPAN - Ich bitte Sie um Weiterleitung dieser Meldung, bzw. Anzeige.
« Antwort #2 am: November 25, 2012, 00:42:51 Vormittag »

zz8jvy


Dr. R. B. schrieb:

 
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
ich möchte einen Vorfall am Freitag , den 19.Oktober 2012 anzeigen.
 
Ich habe mich bereits mit dem Lokal in Verbindung gesetzt,
es erfolgte keinerlei Reaktion auf meine Anfrage.
 
Da ich durch die illegale Vorgehensweise des Lokalbetreibers massiven gesundheitlichen Schaden erlitt,
lasse ich die Vorgänge nicht auf sich beruhen und erwarte entsprechenes behördliches Vorgehen.
 
Der Sachververhalt:
 
Ich bin am Freitag, 19.10.2012
mit meiner Familie und Freunden aus Finland
im LOKAL Grünspan gewesen.
 
Wir reservierten im Bereich NICHTRAUCHER.
 
Man muss allerdings durch den Raucherbereich zum Nichtraucherbereich gelangen,
die Sanitärräume sind nur durch den Raucherbereich erreichbar.
 
Der nur durch Glastüren abgetrennte Nichtraucherbereich war praktisch ungeschützt,
da die Verbindungstüren ständig weit offen standen,
weil die Serviceangestellten praktisch ständig hin und her gehen mussten.
 
Ich zeige daher an, dass bereits diese baulichen Voraussetzungen nicht den Bestimmungen entsprechen.
 
Es stellte sich dann im Laufe des Abends ein
INTENSIVER und extrem penetranter ZIGARRENGERUCH ein.
Auf Anfrage und Beschwerde wurde mir mitgeteilt,
dass in unmittelbarer Nähe zum Eingangsbereich
eine mir nicht genau bekannte Anzahl von Gästen  (geschätzt ca 15) eines
"Zigarrenclubs" platziert worden waren.
 
Es gab keine Luftfilterung,
das Personal hatte die Eingangstüre weit geöffnet, was jedoch eine Luftströmung verursachte,
dass alle Gasträume mit dem Zigarrenrauch erfüllt waren.
Auch die Kellner sagten uns, dass sie unter den Bedingungen an diesem Abend extrem zu leiden hätten,
leider jedoch nichts machen dürften.
Nur erwähnen möchte ich, dass am Nebentisch eine Familie mit einem Baby war, die ebenso fluchtartig das Lokal verlassen musste.
 
Da es mir nicht mehr möglich war, eine einigermaßen saubere Luft zu atmen
und ich mein gesundheitliches Risiko kenne,
verließ ich umgehend bereits in Angst das Lokal.
 
Ich hatte dann vor dem Lokal
 
EINEN SCHWEREN ASTHMAANFALL,
 
den meine Familie und Freunde beobachten mussten.
Da ich seit Jahren die Exposition von Zigarrenrauch bewusst meide,
hatte ich seit mindestens fünf Jahren keinen Asthmaanfall mehr und aus diesem Grund auch kein Medikament in der Handtasche.
 
Ich bin selbst Ärztin, konnte mir jedoch nicht helfen, ich röchelte um mein Leben.
Mein Mann, ebenfalls Arzt, brachte mich in die Notaufnahme des Wilhelminenspitals,
was durch ihn schneller erreicht werden konnte, als durch die Rettung.
Insgesamt dauerte der Asthmaanfall mit Transport ins WSP bis zur Hilfe mindestens eine Stunde, was eine große Gesundheitsgefährdung darstellt.
Im WSP  wurde ERSTE HILFE geleistet, der Vorfall ist somit spitalskundig.
 
Ich stelle fest:
•   Ich wurde durch die Nichteinhaltung der Nichtraucherschutzbestimmungen im Lokal GRÜNSPAN am 19.10.2012 in meiner Gesundheit SCHWER GEFÄHRDET
•   Dafür gibt es Zeugen, der Vorfall ist spitalskundig
•   Ich habe einen Herzschrittmacher, es gibt viele Todesfälle mit cardialen Ursachen im akuten Asthmaanfall. Ich weiß als Ärztin gut Bescheid, was den Stress für mich eher erhöht als verringert
•   ein schöner Abend endete dramatisch für meine Freunde, meine Familie und mich
•   unsere finnischen Freunde waren gelinde gesagt entsetzt über den Umgang mit Nichtraucherschutz in Österreich !!!!!!!!!!   
•   meine Kinder mussten mit Panik sehen, in welchem Zustand sich ihre Mutter im akuten schweren Asthmaanfall ausgelöst durch Zigarrenrauch befand
•   Die Betreiber des Lokals fanden es nicht der Mühe wert, irgendwie zu reagieren, was deren Einstellung wohl zusätzlich deutlich macht
Erwähnen möchte ich, dass das Personal des Lokals zu allen Zeiten korrekt und höflich war, aber ebenfalls hilflos agieren musste.
 
Ich erwarte nun ein entsprechendes behördliches Vorgehen im Sinne der nationalen und internationalen Bestimmungen
und ersuche, auch über dieses Vorgehen unterrichtet zu werden.
 
Für weitere Fragen stehe ich selbstverständlich zur Verfügung.
 
Mit freundlichen Grüßen

Dr. R. B.


Gesunde Luft

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Wirte sind verrückt, oder?
« Antwort #3 am: Januar 06, 2014, 14:04:34 Nachmittag »
xxaacezz





Max Mustermann
Mustergasse 1
1160 Wien





An den Betreiber des
Restaurants Alexis Sorbas
Lobenhauerngasse 16
1160 Wien


Wien, am 6. 1. 2014


Sehr geehrter Herr Restaurantbetreiber!


Ich war bis vor kurzem Stammgast in Ihrem Lokal. Jetzt reicht es mir und ich komme nicht mehr. Warum halten Sie den Nichtraucherschutz nicht ein? Ich habe keine Lust mehr, hinten bei Ihnen im Kammerl zu sitzen. Entweder Sie halten sich an das Gesetz und machen den vorderen Raum zum Nichtraucherbereich oder ich gehe woanders hin.

Nebenbei verstehe ich nicht, warum Sie gegen Ihr Geschäft arbeiten. Alle Restaurants, die sich an das Gesetz halten, machen jetzt mehr Umsatz als vorher! Das sollten Sie als Unternehmer eigentlich schon verstanden haben, daß die Nichtraucher in der Mehrzahl sind und sich ihre Restaurants mittlerweile aussuchen können.


            Mit freundlichen Grüßen

            Max Mustermann