Autor Thema: !!! Volksvertreter vertreten Tabak-Mord und Tabak-Totschlag!  (Gelesen 3490 mal)

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!!! Volksvertreter vertreten Tabak-Mord und Tabak-Totschlag!
« am: Januar 09, 2012, 19:23:28 Nachmittag »


Lobbyistin Holdhaus wird ÖVP-Landtagsabgeordnete

Bisher war der Weg in der Österreichischen Volkspartei umgekehrt. Ehemalige ÖVP Politiker wurden Lobbyisten.
Dafür stehen etwa die Namen Christoph Zernatto, Ernst Strasser, Franz Fischler oder Willi Molterer.
Mit der jüngsten Entscheidung der Wiener ÖVP beschreitet man nun den umgekehrten Weg.
Mit der Neo-Mandatarin Karin Holdhaus wird eine Lobbyistin und ehemalige enge Vertraute des umstrittenen Ex-ÖVP-Innenministers Ernst Strasser nun ÖVP-Landtagsabgeordnete in Wien.

Innerparteilicher Konflikt um das Mandat für Holdhaus

Zigarette - Die Tabaklobbyistin Holdhaus erhält das Wiener ÖVP-Mandat.

Laut einer Mitteilung der Tageszeitung Die Presse vom 14. Oktober 2011 führt die Bestellung von Karin Holdhaus zur ÖVP-Landtagsabgeordneten in Wien zu neuerlichen heftigen Konflikten in der Wiener Landespartei. Bisher war die derzeitige geschäftsführende Parteiobfrau Gabriele Tamandl davon ausgegangen, dass Holdhaus aus aktuellem Anlass auf das Mandat verzichtet. Wegen der Korruptionsvorwürfe gegen ihren ehemaligen Chef Ernst Strasser zeigt ein Nachrücken von Holdhaus derzeit zumindest politisch schlechte Optik. Darüber hinaus ist nicht auszuschließen, dass im Zuge der Durchleuchtung von Strasser Umfeld durch die Strafbehörden und den parlamentarischen Untersuchungsausschuss auch der ehemalige Mitarbeiterstab mit neuen Vorwürfen konfrontiert werden könnte.

Holdhaus war bisher Publico-Angestellte und Tabaklobbyistin

Das Mandat soll Holdhaus der ehemalige Kabinettschef Christoph Ulmer in der Wiener ÖVP verschafft haben. Dieser war Berater der vormaligen glücklosen Wiener Parteiobfrau Christine Marek im Wahlkampf 2010. Nach ihrer Tätigkeit als Pressesprecherin von Ernst Strasser bis 2004 im Innenministerium wechselte Holdhaus zur ÖVP-nahen Agentur Publico als Beraterin. 2006 wurde sie für Lobbying und PR in die Österreichzentrale des Tabakkonzerns Britisch American Tobacco geholt, eine Position die sie bis heute ausübt. Als Tabaklobbyistin soll sie in der Vergangenheit immer wieder auf die politisch Verantwortlichen in den zuständigen Bundesministerien für Finanzen und Gesundheitswesen eingewirkt haben und dazu auch ihre politischen Kontakte intensiv genutzt haben.

Strassers Kabinettsmitarbeiter im strafrechtlichen Fokus

In der ÖVP herrscht nicht zuletzt wegen des kommenden Untersuchungsausschusses einigermaßen Verstörung über die Karrieren des ehemaligen StrasserBüros. Während der ehemalige Strasser Mitarbeiter Michael Kloibmüller als Kabinettschef der amtierenden Innenministerin Mikl-Leitner derzeit im Fokus von Ermittlungen steht, gibt es auch um Ex-Kabinettschef Christoph Ulmer und den ehemaligen Stellvertreter Bernhard Krumpl oder um Wolfgang Gattringer wegen des Tetron-Projekts Ermittlungen. Für alle gilt die Unschuldsvermutung. Ein besonderes Schmankerl ist jedoch, dass Ulmer seit dem Amtsantritt von Kloibmüller einen dubiosen Beratervertrag mit dem Innenministerium hat, im Rahmen dessen ihm offenbar auch Amtsgeheimnisse offengelegt werden können.


http://www.unzensuriert.at/content/005665-Lobbyistin-Holdhaus-wird-OeVP-Landtagsabgeordnete


Anm.: Heute von "Tabaklobbyisten" auf facebook gestellt!


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INVESTITIONSERSATZ - FRECHHEIT !
« Antwort #2 am: Januar 11, 2015, 00:19:09 Vormittag »


Und jetzt wollen der Wirtschaftsbund (ÖVP) und die Wirtschaftskammer auch noch Geld für vorsätzlichen Totschlag!


Danke für die übermittelten Meldungen!
Bitte weitere Anzeigen gegen die rund 3/4 gesetzwidrigen Lokale: Wirte, Restaurants in Supermärkten und Möbelhäusern, Cafes, Konditoreien, Lebensmittelgeschäfte, Schuhgeschäfte, Fitnesscenter, Friseure, Fingernagelstudio, Solarien, Wettbüro, Bowling/Dart, Internet-Cafe, Casino, Trafiken, Tankstellen, Autobahnraststätten, Öffentliche Gebäude, ÖBB, Versicherungen, usw.


Übrigens:

Wirte-Investitionsersatz für Abtrennungen?

Laut Tabakgesetzv mussten die Wirte den Umbau mit Plänen bis 31.12.2008 komplett eingereicht und bis spätestens 30.6.2010 die Fertigmeldung bekannt geben haben. Bestenfalls nur diesen wenigen Wirten (500 oder 1000 in ganz Österreich?), die tatsächlich derart und gesetzeskonform umgebaut und sich danach auch an das Tabakgesetz gehalten haben, könnte man die (nachweislichen!) Kosten für den Rückbau zu einem Nichtraucherlokal teils ersetzen, z.B. aus Mitteln der Tabaksteuer, sowie des WKO-Unterstützungs-/Betriebshilfefonds. Zu beachten ist auch: Viele Steuerberater der Wirte haben bereits erhebliche Summen des Umbaues "als Reparatur" sofort abgeschrieben.

Es geht somit weder um 150, noch um 100, noch um 90 Millionen, sondern bestenfalls um ein paar Millionen! Zudem: Die Wirtschaftskammer und die Wirte sind bekannt für das Jammern auf hohem Niveau. Warum prüft keiner die angeblichen 150 Millionen, sage ich als Gutachter. Der tatsächliche "Restbetrag" wäre dann bundesweit ein paar Millionen, höchstens niederer 2-stelliger Bereich.

Investitionen sind unternehmerisches Risiko, auch in meinen Betrieben, seit Jahrzehnten. Bei der (plötzlichen) gesetzlichen Umstellung von Nitrolacke auf Wasserlacke, neue Lackieranlagen/-räume, gab es auch keinen Investitionsersatz.

Außer von Wirtslokale erhalten wir regelmäßig Beschwerden über Restaurants in Supermärkten und Möbelhäusern, Cafes, Konditoreien, Lebensmittelgeschäfte, Schuhgeschäfte, Fitnesscenter, Friseure, Fingernagelstudio, Solarien, Wettbüro, Bowling/Dart, Internet-Cafe, Casino, Trafiken, Tankstellen, Autobahnraststätten, Öffentliche Gebäude, ÖBB, Versicherungen, usw.

Dietmar Erlacher, Krebspatient
www.krebspatienten.at, www.rauchsheriff.at

Meinung an: info@krebspatienten.at




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!!! Volksvertreter vertreten Tabak-Mord und Tabak-Totschlag?
« Antwort #3 am: Januar 27, 2015, 18:49:03 Nachmittag »





FP-Mahdalik/Bachofner: Absolutes Rauchverbot kann 3.000 Wiener Arbeitsplätze kosten!

Krebspatienten für Krebspatienten:

1) Wirte hätten Hausaufgaben schon 2008 machen müssen, sind immer noch zu 75 % gesetzwidrig.

2) Egal ob 100 (kann sein) oder 3000 (übliche FPÖ/Wirte-Polemik) Entlassungen; immer noch besser als keine Reduktion der jährlich 1.100 Passivrauchtote und zigtausende Tabakrauchschwersterkrankte!


http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20150127_OTS0136/fp-mahdalikbachofner-absolutes-rauchverbot-kann-3000-wiener-arbeitsplaetze-kosten


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Gesunde Luft

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Wirte können 70 Millionen abschreiben?
« Antwort #4 am: Januar 31, 2015, 18:25:07 Nachmittag »



Wirte können 70 Millionen abschreiben


Was soll das?

Wirte haben wahrscheinlich viele Raumtrennungen ohne Rechnungen durchgeführt und etliche bereits seit 2008 als Reparatur sofort abgeschrieben.


http://www.oe24.at/oesterreich/politik/Rauchverbot-ist-fix-Inseln-in-Lokalen/174674861



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Ja 56 %, zu 44 % Schluss! Gastros: "Tabak-Mord und Tabak-Totschlag!"
« Antwort #5 am: Februar 09, 2015, 00:18:05 Vormittag »



Der Wirt ist nicht an allem schuld!

Umfrage zum Rauchergesetz unter Wiens Gastronomen!

Wien (OTS) -

    61 Prozent der Wiener Kaffeesieder und 56 Prozent der Gastronomen möchten aktuelle Regelung beibehalten

Anmerkung: 56 % Gastros für belassen, aber 44 % wollen absolut rauchfreie Lokale!

    Arbeitsplätze und Existenzen gefährdet   -    Blödsinn!

    Unternehmer sein heißt unternehmerische Freiheit  -  Jaja, vogelfrei, ohne Einhaltung des Nichtrauchutzes/des Tabakgesetzes seit 6 Jahren!

"Was sollen wir eigentlich noch glauben?" fragt Berndt Querfeld, Obmann der Kaffeesieder im Wirtschaftsbund Wien, auf die stürmischen Zeiten in der Gastronomie. "Heute ist die Rechtslage A und morgen ist sie B, und das alles ohne, dass wir nach unserer Meinung gefragt werden", sagt der Cafetier im Rahmen einer PK des Wiener Wirtschaftsbundes am Freitag. "Daher haben wir uns entschieden unsere Mitglieder in der Gastronomie und den Kaffeesiedern zu fragen und das Ergebnis ist eindeutig!"

"Bei der Gastronomie ist das Ergebnis gleich eindeutig wie bei den Kaffeesiedern, 56 Prozent sprechen sich für die Beibehaltung der Regelung, die wir jetzt haben, aus, die Investitionskosten waren ihnen einfach zu hoch", erklärt Peter Dobcak, Gastro-Chef des Wiener Wirtschaftsbundes. "Ein Großteil der Gastronomen erklärt uns, dass sie mit einer neuen Regelung befürchten, erneut hohe Investitionen tätigen zu müssen. Beim letzten Mal waren die Ausgaben für 47 Prozent der Wirte sehr hoch, bei den Kaffeesiedern gar bei 59 Prozent."

55 Prozent haben umgebaut - Investitionen in dreistelliger Millionenhöhe

Die Umfrage zeigt, dass etwa 55 Prozent der Kaffeesieder und 55 Prozent der Gastronomen im Rahmen der Gesetzesänderung ihre Lokale umgebaut haben. Österreichweit wurden 100 Millionen Euro investiert. "Die Frage, die sich jetzt alle stellen: Selbst wenn wir jetzt wieder umbauen und alles retourniert bekommen: Was kommt danach? Wie lange haben wir Rechtssicherheit? Die Rahmenbedingungen stimmen hinten und vorne nicht", erläutert Dobcak und führt aus "Ruhezeiten, Anzeigenflut, Belästigungsanzeigen, unerlaubte Gastraumerweiterung -alles ungelöste Probleme an die viele Verantwortliche nicht denken!"

"In Wahrheit kann in Wien die Antwort leicht gefunden werden und sie lautet Schanigartenliberalisierung! Sie könnte so schnell gehen und wäre ein Schritt auf die Gastronomie zu", erklärt Querfeld und appelliert an die Stadtregierung "Wenn von der Politik einmal Bereitschaft gezeigt würde, wirklich was für die Gastronomie zu tun, wäre auch das Vertrauen in die Umsetzungsstärke größer. Es könnte so einfach sein!" Die Zahlen unterstützen seine These: 114 von gut 200 Kaffeesiedern und damit die klare Mehrheit sprechen sich dafür aus.

Wirte und Kaffeesieder glauben: Auswirkungen wären fatal

In der Umfrage kommt klar heraus, die Wirte fürchten um ihre Existenz. Bei den Kaffeesiedern glauben 35 Prozent, dass ihre Existenz bedroht wäre, 32 Prozent gehen davon aus, dass sie Mitarbeiter kündigen müssten wenn ein generelles Rauchverbot kommen würde. "Natürlich ist diese Frage eine Existenzfrage. Viele wissen nicht was kommt", erläutert Querfeld.

"Die Unternehmerinnen und Unternehmer wollen sich nicht bevorzugen lassen, dass zeigt die Studie ganz klar", erklärt Dobcak und verweist auf die Zahlen "Sowohl in der Gastronomie als auch bei den Kaffeesiedern wurden die neuen Regelungen als Bevormundung angeprangert. Die Unternehmer wollen Unternehmer sein, um freie Entscheidungen zu treffen!"

"Wien ist nicht der Aschenbecher Europas! Das hat Gastronomie Obmann Hinterleitner klargestellt. Egal ob Portugal, Schweiz, Tschechien oder sogar in Deutschland, überall gibt es Ausnahmen! Finden wir gemeinsam eine faire Lösung", erklärt Querfeld.

Im Moment ist an allem der Wirt schuld!

"Überhaupt könnte man im vergangenen Jahr meinen, der Wirt ist an allem schuld was passiert: Egal ob Allergien, Rauchen, Glücksspiel, Betriebsanlagengenehmigungen-Bürokratie durch die Stadt. Auf dem Rücken der Gastronomen lässt es sich gut leben", erklärt Dobcak und meint "aber nur an der Stadt kann es nicht liegen, da braucht es auch auf der Sozialpartnerseite jemanden der da Klein bei gibt. Ich hoffe ich kann das nach der Wahl ändern."

Berndt Querfeld wünscht sich für seine Fachgruppe und die ganze Gastronomie jedoch vor allem eines: "Klare Regeln, keine Spielereien, Rechtssicherheit und finanzielle Unterstützung", und er führt weiter aus "dieses Achterbahn fahren tut uns nicht gut und irgendwann bleibt die Achterbahn Gastronomie stehen!"

Dobcak schließt nur kurz mit einer Bitte an die Verantwortlichen:
"Wir möchten doch nur das machen, was wir am besten können: gute Gastgeber sein!"   --   Aha, GESETZWIDRIG !


Rückfragen & Kontakt:

Wirtschaftsbund Wien
Florian Gross, B.A., M.A.
Pressesprecher
Tel.: +43 1 512 76 31, M +43 699 193 50 607
f.gross@wirtschaftsbund-wien.at


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Wissenschaftler? Ist er für grenzenlosen Tabak-Mord und Tabak-Totschlag!
« Antwort #6 am: April 06, 2015, 20:28:23 Nachmittag »
xx902yyyy


Ach,
20 Jahre schon haben wir ihn mit unseren Steuern durchgefüttert, wozu?
Würde er doch einmal mit "schwer Tabakrauch-leidende Nie-Raucher" in der Selbsthilfegruppe Lungenkrebs oder Kehlkopfkrebs reden!
Oder mit "nicht-von-der Tabaksucht-loskommende junge Menschen", z. B. bei der WGKK-Raucherentwöhnung in der Außenstelle Mariahilferstraße. Aber das interessiert den "angeblichen Experten" nicht, das würde wohl nicht (so) honoriert werden.

http://www.krone.at/Oesterreich/Spott_ueber_alarmistische_gruene_Helikopter-Mutti-Experte_teilt_aus-Story-446805


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WKO + AK + ÖGB + ......! Wieviel bekommen die, z.B. von "Tabakkonzernen"
« Antwort #7 am: Juli 25, 2015, 13:00:47 Nachmittag »


Das Gfrett mit den Neugierigen

Rechnungshof und Opposition beißen sich die Zähne aus:
Die Finanzen der Kammern bleiben im Nebel. Österreichs Arbeitnehmer, Zwangsmitglieder der Arbeiterkammer, müssen die Krot schlucken.


17.07.2015 | 15:32 |  Hanna Kordik  (Die Presse)

Man traut sich ja schon fast nicht mehr zu fragen. Andererseits ist es halt schon ein spannendes Thema. Die Frage nämlich, wann Werner Muhm in Pension geht. 65 Jahre alt ist der Direktor der Arbeiterkammer Wien im April geworden. Aber die Frage nach seinem Ruhestand hört er überhaupt nicht gern.

Das ist nur zu verständlich: Werner Muhm ist ein mächtiger Mann. Er ist einer der wichtigsten Einflüsterer von Kanzler Werner Faymann. Und die Arbeiterkammer Wien gilt im öffentlichen Diskurs als linker Scharfmacher. So einen Job gibt man nicht leichten Herzens auf.

Den Anruf der „Presse“ muss diesmal also sein Pressesprecher entgegennehmen. Er beantwortet die Frage nach Muhms Pensionsantritt so, wie sein Chef es schon vor einem halben Jahr getan hat: „Sie werden die Erste sein, die es erfährt – wenn es so weit ist.“ Danke, sehr entgegenkommend.

Mitarbeiter der Arbeiterkammer können leider auch nichts Erhellendes beitragen. Vor Monaten wussten sie zu berichten, dass Muhm im Juni dieses Jahres in Pension gehe, nachdem die Steuerreform beschlossen sei. Das ist freilich schon längst passiert – das mit der Steuerreform. Und Werner Muhm? Die Arbeiterkämmerer stehen vor einem einzigen Rätsel. Sein Terminkalender sei jedenfalls bis zum Jahresende gefüllt, heißt es. Was das wohl wieder zu bedeuten hat?

Auch egal, zum Jahresende werden wir halt wieder nachfragen. Aber interessant ist die Episode allemal – weil sie für die Arbeiterkammer irgendwie symptomatisch ist. Von Transparenz hält sie nämlich nicht sonderlich viel. Jedenfalls nicht, wenn es um Angelegenheiten der Kammer geht.

Deswegen gab es schon Anfang des Jahres ordentlich Wirbel. Da hatte nämlich Neos-Abgeordneter Gerald Loacker eine parlamentarische Anfrage zu den Finanzen der Arbeiterkammer eingebracht, die Ende Februar von SPÖ-Sozialminister Rudolf Hundstorfer beantwortet wurde. Und siehe da: Die mehr als drei Millionen Arbeitnehmer des Landes zahlen (zwangsweise) über 400 Millionen Euro an Arbeiterkammerumlage. Vor allem aber: Die Summe der Umlagen hat sich in circa zehn Jahren um mehr als 40 Prozent erhöht. Nicht schlecht, angesichts einer Inflation in dem Zeitraum in Höhe von rund 21 Prozent.

Das ist an sich schon eine wertvolle Information, denn die wenigsten Arbeiterkammern der Bundesländer geben Auskunft über ihre Gebarung. Werner Muhms Arbeitgeber, die Arbeiterkammer Wien, hat das inzwischen immerhin geändert: Auf ihrer Homepage findet sich nun der Rechnungsabschluss für 2014. Jene der Vorjahre fehlen allerdings. Interessierte Arbeiterkammer-Zwangsmitglieder erfahren also, dass die Wiener Arbeiterkammer im vergangenen Jahr rund 102 Millionen Euro an Mitgliedsbeiträgen eingenommen hat. Ob das mehr oder weniger als im Jahr davor war, ist nicht in Erfahrung zu bringen.

Die Aufwendungen sind überhaupt ein einziges Fragezeichen: Da wird zwar zwischen Sach-, Personalaufwand und dergleichem unterschieden. Aber wofür genau wieviel (des vielen) Geldes ausgegeben wurde, bleibt ein Mysterium.

Auch Gerald Loackers Anfrage konnte da kein Licht ins Dunkel bringen. Schade eigentlich. Vielleicht hätte sich sein Argwohn aus der Welt schaffen lassen? Diesen formuliert der Neos-Abgeordnete so: „Die Arbeiterkammern haben ein so immenses Wachstum der Einnahmen, dass sie keinerlei Anreiz haben, sparsam zu haushalten.“

Beispiele für unsinnige Ausgaben durch die Arbeiterkammer fallen ihm jedenfalls spontan etliche ein. Etwa der Bau eines neuen Bürohauses in der Wiener Plösslgasse für die Arbeiterkammern Wien und Niederösterreich – obwohl die Niederösterreicher 2016 nach St. Pölten übersiedeln. Aber auch die vielen Tests, die die Arbeiterkammern unter dem Titel Konsumentenschutz veröffentlichen, bestehen den Relevanztest eher nicht. Beispielsweise eine Untersuchung der Arbeiterkammer Salzburg über die Qualität von veganen Würsten. Oder ein Vergleich der Arbeiterkammer Oberösterreich, die die Wirksamkeit von diversen Mitteln gegen Pickel und Mitesser unter die Lupe genommen hat. Loacker: „Was bitte hat das mit der Vertretung von Arbeitnehmern zu tun? Wie kommen die dazu?“

Ja, wie wohl? Indem sie zwangsweise 0,5 Prozent ihres Bruttoeinkommens an die Arbeiterkammer abliefern müssen. Und diese offenbar ihre Kernaufgabe (ob des vielen Geldes?) ziemlich großzügig definiert. Mit dem starken Argument, Verfassungsrang zu genießen.

Eventuell ein kleiner Trost für den Neos-Abgeordneten: Auch der Rechnungshof beißt sich an den Kammern die Zähne aus.

Groß war die Aufregung am vergangenen Montag, als der Rechnungshof seinen Bericht über die Finanzen der Parteien veröffentlichte. Da wurde nämlich klar, dass für die Prüfer vieles unklar ist. Denn ihre Kompetenzen sind da arg beschnitten: Die Parteien melden dort ihre Gebarung – der Rechnungshof hat dies zur Kenntnis zu nehmen. Ob die Meldungen richtig und vollständig sind, entzieht sich seiner Kenntnis.

Was in der allgemeinen Empörung untergegangen ist: Extrawürste dieser Art braten auch die Kammern. So darf der Rechnungshof bei ihnen zwar laut Gesetz „die Gebarung überprüfen“. Ob die Mittel aber auch zweckmäßig eingesetzt werden, geht die Prüfer genau gar nichts an.

Detto das Medientransparenzgesetz. Hier geht es darum, dass der Rechnungshof ein wachsames Auge auf Ausgaben für Werbung/Inserate werfen soll. Bei den Kammern darf er das sehr wohl – bei deren ausgelagerten Unternehmen allerdings nicht. So viel zum Thema Transparenz.

Was Arbeiterkammer-Sprecher Wolfgang Mitterlehner so nicht stehen lassen will. Motto: Die Arbeiterkammer sei ohnehin viel geprüft, es gehe also alles mit rechten Dingen zu: „Unsere Zahlen werden von Rechnungsprüfern und vom Kontrollausschuss geprüft“, sagt Mitterlehner. Die Frage, ob denn nicht auch die zahlenden Mitglieder ein Recht auf detaillierte Informationen haben sollten, beeindruckt ihn nicht wirklich. Dazu gebe es ja die Zahlen auf der Homepage, sagt er.

Merke: Die Diskussion bewegt sich im Kreis. Das war schon vor Monaten so, als es Neos-Mann Loacker mit der parlamentarischen Anfrage versuchte. SPÖ-Gewerkschafter Wolfgang Katzian bezeichnete die Kritik schlichtweg als „letztklassig“. Etliche SPÖ-Abgeordnete witterten einen Angriff auf die Sozialpartnerschaft und den Sozialstaat. Auch ÖVPler verteidigten das „bewährte System“ – eh klar: Da gilt es, die Wirtschaftskammer zu schützen.

Derweil saß Werner Muhm in der Steuerreformkommission und verhinderte die Senkung der Arbeiterkammer-Umlage. Eine Senkung, die immerhin zu einer Reduktion der viel kritisierten hohen Lohnnebenkosten geführt hätte.

Nein, den Job will man wirklich nicht aufgeben.

http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/kordiconomy/4779315/Das-Gfrett-mit-den-Neugierigen?from=newsletter







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Vertreten "VOLKSVERTRETER" Tabak-Mord und Tabak-Totschlag?
« Antwort #8 am: Dezember 23, 2015, 19:26:10 Nachmittag »





Neue Kassen-Chefin gegen Erhöhung der Tabaksteuer


Diese "Kassen-Chefin" ist WKO-Vizepräsidentin (bis jetzt gewesen?).

Na klar, dass sie nichts gegen die Tabakfirmen tut (WKO: Zwangsbeiträge!), und

GEGEN  ERHÖHUNG  DER  ZIGARETTEN-PREISE IST.

Da könnten ja vielleicht 1.000 Österreichische Jugendliche ab 13 Jahren wieder mit dem Raucher-Selbstmord aufhören!


Solche "Persönlichkeiten" mit "so einer Meinung" sollte man 24 Std. in die Raucherkammer stecken,

damit Sie weiß, noch dazu als "eine der obersten Gesundheitsverantwortlichen",

wie "gesund das Tschicken" ist.




Neue Kassen-Chefin gegen Erhöhung der Tabaksteuer

http://kurier.at/politik/inland/neue-kassen-chefin-gegen-erhoehung-der-tabaksteuer/169.822.913


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