Autor Thema: "E-Zigaretten"  (Gelesen 38611 mal)

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Gericht bestätigt Verbot von Zigaretten mit Kapseln
« Antwort #30 am: September 30, 2012, 23:15:38 Nachmittag »



Gericht bestätigt Verbot von Zigaretten mit Kapseln


Braunschweig (dpa). Zigaretten mit einer Menthol-Aromakapsel dürfen in Deutschland nicht verkauft werden. Das Verwaltungsgericht Braunschweig hat gestern die Klage eines Tabakunternehmens gegen ein entsprechendes Verbot des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit abgelehnt........ http://nachrichten.rp-online.de/politik/gericht-bestaetigt-verbot-von-zigaretten-mit-kapseln-1.3010461




Daher noch mehr (anonyme) ANZEIGEN durch couragierte Bürger in Österreich, laut

http://www.rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=1073.msg6351#msg6351

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"E-Zigaretten" verführten sie
« Antwort #31 am: Oktober 09, 2012, 01:17:17 Vormittag »


Jessica Hart: Elektrische Zigaretten verführten sie

Model Jessica Hart fing mit dem Rauchen an, weil sie ihre elektrische Zigarette so sehr mochte.

laz / Quelle: Cover Media / Dienstag, 25. September 2012 / 14:18 h

Das australische Model lief auf einer Reihe von Modenschauen während der aktuellen Fashion Weeks, so auch auf dem 'Alice + Olivia'-Catwalk. Bei den Laufsteg-Auftritten verbringt die attraktive Blondine viel Zeit mit Warten. Um diese Minuten zu überbrücken, investierte sie in elektrische Zigaretten, um ihre Sucht zu stillen. Unglücklicherweise hatte dies nicht den gewünschten Effekt: «Eine elektrische Zigarette. Das ist diese grossartige, praktische Zigarette. Vorher habe ich kaum geraucht und jetzt rauche ich wegen diesem Ding», antwortete sie lachend auf die Frage von 'modelinia.com', was der merkwürdigste Gegenstand in ihrer Handtasche sei. Die E-Kippe ist aber längst nicht alles.

..................... http://www.nachrichten.ch/detail/557959.htm


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E-Zigaretten
« Antwort #32 am: Oktober 28, 2012, 14:48:45 Nachmittag »

E-Zigarette mit unbewiesenen Behauptungen und Halbwahrheiten propagiert

Mediziner und Gesundheitsbehörden raten vom Konsum ab

[18.02.2012/pk] In immer kürzeren Abständen taucht in Tageszeitungen und Wochenblättern als redaktionelle Beiträge getarnte Schleichwerbung für E-Zigaretten auf. Neue E-Zigaretten-Shops schießen wie Pilze aus dem Boden. Mit großspurigen Versprechungen wird für die neue Modedroge geworben. Es soll sich bei der E-Zigarette um die angeblich "gesündere Alternative zum Rauchen" handeln. Hersteller und Händler behaupten, die elektronische Zigarette dürfe angeblich "überall konsumiert werden, wo ansonsten Rauchverbot herrscht".

http://www.aktiv-rauchfrei.de/

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Achtung!!! "E-Zigaretten" - Passivraucher
« Antwort #33 am: Dezember 07, 2012, 00:25:59 Vormittag »

Elektronische Zigarette auf dem Prüfstand

Sind E-Zigaretten schädlich für den Konsumenten?
Dies ist bislang nicht geklärt.
Noch schwerer einzuschätzen ist die Gefahr für Umstehende.
Welche und wie viele Inhaltsstoffe atmen die Elektroraucher aus? Eine neue Studie bringt Licht ins Dunkel.

Elektronische Zigaretten erleben derzeit einen Boom. Bereits zwei Millionen Deutsche sollen Schätzungen zufolge schon zu dem Dampfgerät greifen, das für viele als gesunde Alternative zum Glimmstängel gilt. Zahlreiche Stimmen - vor allem aus der Politik - warnen jedoch vor möglichen Gesundheitsrisiken, Langzeitfolgen seien noch gar nicht absehbar. Bislang vorliegende Untersuchungen kommen zu unterschiedlichen Bewertungen. Fundierte Fakten fehlen und so streiten sich Befürworter und Gegner weiterhin vehement. Mit einer neuen, unabhängigen Studie wollen Forscher des Fraunhofer-Instituts für Holzforschung WKI in Braunschweig zu einer Versachlichung dieser emotional geführten Diskussionen beitragen. Ziel der Wissenschaftler war es, herauszufinden, ob E-Zigaretten die Raumluft belasten und somit auch Dritte beeinträchtigen können.

Eine E-Zigarette besteht aus http://www.journalmed.de/newsview.php?id=39419

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"E-Zigaretten"
« Antwort #34 am: Februar 28, 2013, 23:07:37 Nachmittag »


An alle!

Anbei einige Informationen:

http://www.ndr.de/info/programm/sendungen/radio-visite/audio149791.html
Radio-Visite: Risiko E-Zigarette
NDR Info - Radio-Visite - 27.02.2013 09:20 Uhr Autor/in: Sperling, Andreas

Ist die E-Zigarette eine gesunde Alternative zur herkömmlichen Zigarette? 
Dr. Martina Pötschke-Langer vom Krebsforschungszentrum Heidelberg im Interview.
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"Dieses Interview sollte sich jeder in unserem Arbeitskreis anhören. Meiner Meinung nach sind die letzten Aussagen von Frau Dr. M. Pötschke-Langer besonders wichtig.

Warum sollte man überhaupt darüber diskutieren, ob die E-Zigarette oder die herkömmliche Zigarette "besser" ist.  Es ist natürlich am allerbesten, die Finger von sowohl die E-Zigarette als auch die herkömmliche Zigarette zu lassen. Weil es keine gesunde Zigarette geben kann, ist die tabakrauchfreie Gesellschaft für alle und die Umwelt ein besonders wichtiges und erstrebenswertes Ziel. Und diese Prävention kostet keinen Cent, ganz im Gegenteil. Jeder ist dabei Gewinner. Gewinn: eine bessere Gesundheit und  ein längeres, angenehmes Leben. Worauf wartet die Menschheit noch?  Darauf machte die Krankenkasse DAK schon vor Jahren aufmerksam:  "      Birgit Kübler 

Weitere Informationen
Interviewpartner im Beitrag:
Prof. Dr. Reiner Hanewinkel
Präventionsforscher
Geschäftsführer IFT-NORD – Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung gemeinnützige GmbH
Harmsstraße 2
24114 Kiel

Dr. med. Martina Pötschke-Langer                                                 
Leiterin Stabsstelle Krebsprävention und WHO-Kollaborationszentrum für Tabakkontrolle
Deutsches Krebsforschungszentrum
Im Neuenheimer Feld 280
69120 Heidelberg

Radio-Visite: Risiko E-Zigarette
27.02.2013 | 09:20 Uhr
NDR Info
Dr. Martina Pötschke-Langer vom Krebsforschungszentrum Heidelberg im Interview.
Audiobeitrag starten (06:08 min)


Altkanzler und Oberqualmer der Nation, Helmut Schmidt, macht leider mit seinem sozialschädlichen, mörderischen Verhalten unsere Bemühungen zunichte. Viele denken, was Helmut Schmidt kann und darf, kann ich auch. Neue, glaubwürdige Menschen braucht das Land!
Sehen Sie dazu folgendes Video vom Luftverpester Helmut Schmidt:
Rauchen wie Helmut Schmidt - Video:  http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/extra_3/videos/extra4883.html

Hier ist ein Video für Menschen mit sehr starken Nerven, einfach schlimm. So kann man den Charakter der Tabakbosse kennenlernen und sehen,
wozu sie fähig sind, wenn es darum geht, für Profit über Leichen zu gehen, aber das wissen wir ja bereits:
Indonesien: Rauchende Kinder für die Zigarettenindustrie - Tabakrauch als Heilmittel: http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/weltbilder/videos/weltbilder2605.html

Hier sind weitere Internetadressen, die ich fand, nachdem ich die Sendung VISITE gesehen hatte. Es wird klar, wie bescheuert, beziehungsweise kontraproduktiv die Verantwortlichen handeln, obwohl alle Fakten zum Thema Rauchen/Passivrauchen seit Jahrzehnten bekannt sind. Klartext: Sie wollen das Problem Tabakrauch nicht lösen:

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/extra_3/videos/extra4883.html

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/visite/media/visite8061.html

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/extra_3/videos/extradrei975.html


http://www.ndr.de/regional/hamburg/nichtraucherschutz111.html   Dazu die Kommentare:

http://www.ndr.de/apps/php/forum/showthread.php?t=61270    http://www.ndr.de/apps/php/forum/showthread.php?t=61270&page=2


Für alle, die die Sendung VISITE verpaßte:  http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/visite/media/visite8061.html
Video
Rauchverbot - der Norden qualmt weiter
26.02.2013 | 20:15 Uhr
NDR Fernsehen: Visite
Ein Rauchverbot verringert die Herzinfarktrate. Trotzden wird gequalmt.
Video starten (05:27 min)


Mit freundlichen Grüßen

Birgit Kübler

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"E-Zigaretten": krebserregende Giftstoffe!
« Antwort #35 am: März 14, 2013, 00:35:03 Vormittag »


Keine Alternative: E-Zigarette ist nicht harmlos

Von wegen gesunder Dampf zur Raucherentwöhnung: Auch die elektronische Zigarette enthält krebserregende Stoffe.


http://kurier.at/politik/keine-alternative-e-zigarette-ist-nicht-harmlos/751.597


Daher noch mehr (anonyme) ANZEIGEN durch couragierte Bürger in Österreich, laut

http://www.rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=1073.msg6351#msg6351

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Elektrische Zigaretten sind nicht ungefährlich
« Antwort #36 am: Mai 20, 2013, 01:00:29 Vormittag »



Elektrische Zigaretten sind nicht ungefährlich

14. Mai 2013, 14:20

http://derstandard.at/1363710958055/Elektrische-Zigaretten-sind-nicht-ungefaehrlich?ref=nl

    Die gesundheitlichen Risiken der E-Zigarette sind ungewiss, die rechtliche Lage schwer durchschaubar.
   

Laut einer Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums ist die E-Zigarette "ein unkontrollierter Versuch am Verbraucher"

Elektrische Zigaretten sind laut einer Analyse des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ/Heidelberg) nicht ungefährlich. Während Arzneimittel als Hilfe bei der Nikotinentwöhnung rigorosen Auflagen klinischer Studien an Probanden und deren Auswertung unterliegen, stellten diese Mittel einen "unkontrollierten Versuch am Verbraucher" dar, hieß es am Dienstag bei der Präsentation des Berichts "Elektrische Zigaretten - ein Überblick" in Heidelberg.

"Elektrische Zigaretten erzeugen - anders als herkömmliche Zigaretten - nicht tausende giftiger und krebserzeugender Substanzen, dennoch sind sie nicht harmlos. Sie enthalten als Hauptbestandteil eine atemwegsreizende Substanz, in der Regel giftiges, abhängig machendes Nikotin, zum Teil krebserzeugende Substanzen und oftmals haben sie verschiedene Produktmängel", so die Experten vom DKFZ.

Lifestyle-Produkte ohne Qualitätskontrolle

Trotzdem würden diese Erzeugnisse als Lifestyle-Produkte ohne geeignete Qualitätskontrollen frei verkauft - "damit werden die Verbraucher unfreiwillig zu Versuchsobjekten", schrieben die Experten. Die vorhandenen wissenschaftlichen Daten zu den Produkteigenschaften, den Gesundheitsgefahren, der Verbreitung sowie zu ihrem eventuellen Nutzen als Hilfsmittel für einen Rauchstopp hat das Deutsche Krebsforschungszentrum in dem Bericht zusammengestellt und analysiert. Demnach sei die elektrische Zigarette kein unbedenkliches Produkt.

Wegen ihres Nikotingehalts, der derzeit bestehenden Produktmängel und ihrer Verwendung als Ersatz für Zigaretten sollten elektrische Zigaretten, wie von der Europäischen Kommission vorgeschlagen, bei der Neufassung der Europäischen Tabakproduktrichtlinie als Arzneimittel einzustufen, so das DKFZ.

"Der Verbraucher sollte sich darauf verlassen können, dass ein Produkt gesundheitlich unbedenklich ist - und das ist bei der elektrischen Zigarette nicht gegeben", sagte Martina Pötschke-Langer, Leiterin der Stabsstelle Krebsprävention und des WHO-Kollaborationzentrums für Tabakkontrolle am DKFZ. Derzeit wisse der Verbraucher kaum, was er mit elektrischen Zigaretten konsumiere: Die Nikotinmenge sei nicht selten ungenau oder sogar falsch deklariert, das Nikotin gelange je nach Gerät unterschiedlich gut in den Nebel, der inhaliert wird.

Überdosierungen bis hin zu Vergiftungserscheinungen

Die Experten: "Dadurch kann es zu Überdosierungen bis hin zu Vergiftungserscheinungen kommen. Die Flüssigkeiten, mit denen die E-Zigaretten bestückt werden, enthalten Inhaltsstoffe, welche die Atemwege reizen und zu allergischen Reaktionen führen können. Der Nebel mancher Liquids enthält krebserzeugende Substanzen wie Formaldehyd, Acetaldehyd, Acrolein, Nickel und Chrom.

Nach der aktuellen Datenlage könnten demnach elektrische Zigaretten zwar Entzugssymptome lindern, ob sie aber zu einem dauerhaften Rauchstopp verhelfen, sei derzeit noch nicht erwiesen. Im Moment bestehe für E-Zigaretten noch dringender Forschungsbedarf hinsichtlich der Produktqualität, der Inhaltsstoffe, der gesundheitlichen Auswirkungen und der Wirksamkeit der Produkte als Hilfsmittel für einen Rauchstopp.

"Die elektrische Zigarette, die das abhängig machende Nikotin enthält, sollte nur nach eingehender Prüfung der Produktqualität, seiner Wirkungen und Nebenwirkungen ausschließlich für Raucher zugelassen werden, die eine weniger schädliche Alternative zum Rauchen oder ein Hilfsmittel zum Rauchstopp suchen", sagte Martina Pötschke-Langer. Dann seien diese Produkte als Arzneimittel aufzufassen und zu reglementieren. (APA/red, derStandard.at, 14.5.2013)

Quelle:

dkfz.de/de/tabakkontrolle

Zum Thema

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Re: "E-Zigaretten"
« Antwort #37 am: Mai 25, 2013, 21:03:25 Nachmittag »



Elektrische Zigaretten - ein unkontrollierter Versuch am Verbraucher!

Und in Österreich?

Politiker: Ah, wos bringts, schau ma weg!



15.05.2013
   
Gesundheitspolitik   
   
   
Elektrische Zigaretten - ein unkontrollierter Versuch am Verbraucher

Elektrische Zigaretten erzeugen - anders als herkömmliche Zigaretten - nicht tausende giftiger und krebserzeugender Substanzen, dennoch sind sie nicht harmlos. Sie enthalten als Hauptbestandteil eine atemwegsreizende Substanz, in der Regel giftiges, abhängig machendes Nikotin, zum Teil krebserzeugende Substanzen und oftmals haben sie verschiedene Produktmängel. Trotzdem werden sie zur Zeit als Lifestyle-Produkt ohne geeignete Qualitätskontrollen frei verkauft - damit werden die Verbraucher unfreiwillig zu Versuchsobjekten.

Die vorhandenen wissenschaftlichen Daten zu den Produkteigenschaften, den möglichen Gesundheitsgefahren, der Verbreitung der Produkte sowie zu ihrem eventuellen Nutzen als Hilfsmittel für einen Rauchstopp hat das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) in seinem aktuellen Report "Elektrische Zigaretten - ein Überblick" zusammengestellt und analysiert. Demnach ist die elektrische Zigarette kein unbedenkliches Produkt.

E-Zigaretten sollten lediglich zur Tabakentwöhnung angeboten werden dürfen - und das geht nur über die Einstufung als Arzneimittel

Aufgrund ihres Nikotingehalts, ihrer derzeit bestehenden Produktmängel und wegen ihrer Verwendung als Ersatz für Zigaretten empfiehlt das Deutsche Krebsforschungszentrum, elektrische Zigaretten, wie von der Europäischen Kommission vorgeschlagen, bei der Neufassung der Europäischen Tabakproduktrichtlinie als Arzneimittel einzustufen. "Der Verbraucher sollte sich darauf verlassen können, dass ein Produkt gesundheitlich unbedenklich ist - und das ist bei der elektrischen Zigarette nicht gegeben", sagt Dr. Martina Pötschke-Langer, Leiterin der Stabsstelle Krebsprävention und des WHO-Kollaborationszentrums für Tabakkontrolle am DKFZ. Derzeit weiß der Verbraucher nur vage, was er mit elektrischen Zigaretten konsumiert: Die Nikotinmenge ist nicht selten ungenau oder sogar falsch deklariert und das Nikotin gelangt je nach Gerät unterschiedlich gut in den Nebel, der inhaliert wird; dadurch kann es zu Überdosierungen bis hin zu Vergiftungserscheinungen kommen. Die Flüssigkeiten, mit denen die E-Zigaretten bestückt werden, enthalten Inhaltsstoffe, die die Atemwege reizen und zu allergischen Reaktionen führen können. Der Nebel mancher Liquids enthält krebserzeugende Substanzen wie Formaldehyd, Acetaldehyd, Acrolein, Nickel und Chrom.

Elektrische Zigaretten werden zur Zeit vor allem von Rauchern verwendet, die ihren Zigarettenkonsum senken oder ganz mit dem Rauchen aufhören möchten. Nach der aktuellen Datenlage können elektrische Zigaretten zwar Entzugssymptome lindern, ob sie aber zu einem dauerhaften Rauchstopp verhelfen, ist derzeit noch nicht erwiesen. Im Moment besteht für E-Zigaretten noch dringender Forschungsbedarf hinsichtlich der Produktqualität, der Inhaltsstoffe, der gesundheitlichen Auswirkungen und der Wirksamkeit der Produkte als Hilfsmittel für einen Rauchstopp. Diesbezüglich müssen dringend geeignete wissenschaftliche Studien durchgeführt werden, damit dem Verbraucher ein zuverlässiges Produkt zur Verfügung steht. "Die elektrische Zigarette, die das abhängig machende Nikotin enthält, sollte nur nach eingehender Prüfung der Produktqualität, seiner Wirkungen und Nebenwirkungen ausschließlich für Raucher zugelassen werden, die eine weniger schädliche Alternative zum Rauchen oder ein Hilfsmittel zum Rauchstopp suchen", sagt Martina Pötschke-Langer.

Eine angemessene Regulierung der elektrischen Zigaretten zum Schutz der Verbraucher fordert auch der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv). "Der Verkauf als Lifestyle-Produkt verharmlost E-Zigaretten. Irreführendes Marketing und Fehlinformationen sind nicht auszuschließen. Das macht es Verbrauchern unmöglich, das Gesundheitsrisiko einzuschätzen. Wir brauchen verlässliche Produktinformationen und Kontrollen“, sagt Ilona Köster-Steinebach, Gesundheitsexpertin des vzbv. Die Sicherheit müsse gewährleistet sein und die Angaben auf den Produkten klare Auskunft über Gesundheitsrisiken und Inhaltsstoffe geben. Zudem solle verhindert werden, dass Jugendliche und Nichtraucher über elektrische Zigaretten den Einstieg ins Rauchen finden. "E-Zigaretten sollten lediglich zur Tabakentwöhnung angeboten werden dürfen - und das geht nur über die Einstufung als Arzneimittel", sagt Köster-Steinebach.


Quelle: Deutsches Krebsforschungszentrum


http://www.journalmed.de/newsview.php?id=40648


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http://www.rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=1073.msg6351#msg6351

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E-Zigaretten: Bundesinstitut fordert Verbot in Nichtraucherzonen
« Antwort #38 am: Juni 02, 2013, 23:05:54 Nachmittag »




Frankreich will Gebrauch von elektrischen Zigaretten einschränken

Freitag, 31. Mai 2013

dpa

Paris – In Frankreich soll der Gebrauch der immer beliebter werdenden elektrischen Zigaretten eingeschränkt werden. Gesundheitsministerin Marisol Touraine kündigte am Freitag im Radiosender France Info an, das Rauchen von E-Zigaretten solle in öffentlichen Gebäuden und für Jugendliche unter 18 Jahren verboten werden. „Wir wollen für die elektrische Zigarette die gleichen Vorschriften wie für Tabak”, sagte die Ministerin. Dazu gehöre auch ein Werbeverbot für die rauchlosen Zigaretten.

Wie in Frankreich gewinnen elektrische Zigaretten, die eine nikotinhaltige Flüssigkeit verdampfen, auch in Deutschland immer mehr Anhänger. Einer im April vom Verband des eZigarettenhandels in Auftrag gegebenen repräsentativen Umfrage des Marktforschungs-Instituts Toluna zufolge haben 43 Prozent der rund 20 Millionen Raucher in Deutschland mindestens ein Mal eine solche rauchfreie Zigarette getestet. In Frankreich hat sich jüngsten Studien zufolge die Zahl der regelmäßigen Raucher von elektrischen Zigaretten seit 2012 auf derzeit rund eine Million verdoppelt.

Deutsches Ärzteblatt print

    Die elektrische Zigarette: Ein nebulöses Produkt
    E-Zigaretten: Bundesinstitut fordert Verbot in Nichtraucherzonen

Anlässlich des internationalen Weltnichtrauchertags kündigte Frankreichs Gesundheitsministerin Touraine auch Maßnahmen zu herkömmlichen Zigaretten für Schwangere und Jugendliche an. Für Schwangere solle auf Zigarettenpackungen ein Warnhinweis angebracht werden.

Jugendlichen solle beim Tabakentzug http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/54621


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"E-Zigaretten sind nicht harmlos"
« Antwort #39 am: Juni 05, 2013, 00:41:45 Vormittag »


Keine Alternative: E-Zigarette ist nicht harmlos

Von wegen gesunder Dampf zur Raucherentwöhnung: Auch die elektronische Zigarette enthält krebserregende Stoffe.

Zu schön, um wahr zu sein: Die Werbung für die elektronische Zigarette verspricht gesunden Rauchgenuss ohne schädlichen Tabak zu verbrennen. Statt des gefährlichen Tabakrauchs könne man angeblich harmlosen Dampf inhalieren – je nach Bedarf, mit oder ohne Nikotin. Die akkubetriebene Zigarette ist im Internet ab 60 Euro erhältlich.

Doch jetzt warnen Krebsforscher: „Elektrische Zigaretten sind keine unbedenkliche Alternative zu herkömmlichen Glimmstängeln“, sagt Martina Pötschke-Langer vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg. „Die amerikanische Regulierungsbehörde für Nahrungs- und Arzneimittel, FDA, hat in einigen untersuchten Flüssigkeiten von E-Zigaretten tabakspezifische Nitrosamine gefunden. Diese sind auch in kleinen Dosen krebserregend.“ Dazu kommt: „Der E-Zigarettenmarkt ist total unübersichtlich.“ Die Mischung von Propylenglykol, Glycerin, Nikotin und diversen Aromastoffen biete den Konsumenten generell zu wenig Transparenz. „Der Verbraucher weiß nicht, was er qualmt, weil die verschiedenen Gemische chemisch-toxisch nicht ausreichend untersucht sind“, meint Pötschke-Langer.

Skeptisch ist auch der Rauchercoach Wolfgang Goll von der Präventionseinrichtung Josefhof in Graz: „E-Zigaretten wurden zwar massiv beworben, aber wir sind da eher vorsichtig als zu euphorisch.“ Generell sei die Nachfrage nach den elektronischen Zigaretten in Österreich nicht sehr groß. „Solange es keine Studien gibt, die ihre Unbedenklichkeit beweisen, empfehlen wir sie auch nicht weiter.“

Apotheken

Wie steht es allerdings um die E-Zigaretten aus, die in Apotheken erhältlich sind? „In Österreich gibt es diesbezüglich keine Richtlinien. Allerdings enthalten die E-Zigaretten, die in unseren Apotheken angeboten werden, kein Nikotin, sondern Aromastoffe wie Tabak oder Pfefferminze“, erklärt Christiane Körner, Vizepräsidentin der Österreichischen Apothekerkammer. „Das ist also keine echte Nikotinersatztherapie, sondern ein spielerischer Ersatz, wenn jemand etwas zum Ablenken in der Hand braucht.“ Für den Nikotinersatz werde in den Apotheken ein Inhalator angeboten – ein zugelassenes Arzneimittel –, der allerdings weder dampft, noch ein glimmendes Lämpchen hat.

Ob mit oder ohne Nikotin, Pötschke-Langer sieht in der E-Zigarette ein neues Produkt, das auf den Jugendmarkt drängt und auf Neueinsteiger hofft. Rauchen bekäme auf diese Weise ein harmloseres Image: „Mich erinnert das fatal an die Anfänge der Alkopops, mit denen Jugendliche immer früher an Alkohol herangeführt wurden.“

(KURIER)  Erstellt bereits am 05.12.2011, 15:44

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"E-Zigaretten", nein danke, denn .....
« Antwort #40 am: Juni 05, 2013, 00:44:09 Vormittag »



"E-Zigaretten gesundheitlich nicht unbedenklich"

Deutsches Krebsforschungszentrum spricht von "unkontrolliertem Versuch am Verbraucher"



Elektrische Zigaretten erzeugen – anders als herkömmliche Zigaretten – nicht tausende giftiger und krebserzeugender Substanzen, dennoch sind sie nicht harmlos, heißt es jetzt beim Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg: "Sie enthalten als Hauptbestandteil eine atemwegsreizende Substanz, in der Regel giftiges, abhängig machendes Nikotin, zum Teil krebserzeugende Substanzen und oftmals haben sie verschiedene Produktmängel. Trotzdem werden sie zur Zeit als Lifestyle-Produkt ohne geeignete Qualitätskontrollen frei verkauft – damit werden die Verbraucher unfreiwillig zu Versuchsobjekten."

Die vorhandenen wissenschaftlichen Daten zu den Produkteigenschaften, den möglichen Gesundheitsgefahren, der Verbreitung der Produkte sowie zu ihrem eventuellen Nutzen als Hilfsmittel für einen Rauchstopp hat das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) in seinem aktuellen Report „Elektrische Zigaretten – ein Überblick“ zusammengestellt und analysiert. Demnach ist die elektrische Zigarette kein unbedenkliches Produkt.

Einstufung als Arzneimittel?

Aufgrund ihres Nikotingehalts, ihrer derzeit bestehenden Produktmängel und wegen ihrer Verwendung als Ersatz für Zigaretten empfiehlt das Deutsche Krebsforschungszentrum, elektrische Zigaretten, wie von der Europäischen Kommission vorgeschlagen, bei der Neufassung der Europäischen Tabakproduktrichtlinie als Arzneimittel einzustufen. „Der Verbraucher sollte sich darauf verlassen können, dass ein Produkt gesundheitlich unbedenklich ist – und das ist bei der elektrischen Zigarette nicht gegeben“, sagt Dr. Martina Pötschke-Langer, Leiterin der Stabsstelle Krebsprävention und des WHO-Kollaborationszentrums für Tabakkontrolle am DKFZ. Derzeit wisse der Verbraucher nur vage, was er mit elektrischen Zigaretten konsumiere: Die Nikotinmenge sei nicht selten ungenau oder sogar falsch deklariert und das Nikotin gelange je nach Gerät unterschiedlich gut in den Nebel, der inhaliert wird; dadurch könne es zu Überdosierungen bis hin zu Vergiftungserscheinungen kommen. Die Flüssigkeiten, mit denen die E-Zigaretten bestückt werden, enthalten Inhaltsstoffe, die die Atemwege reizen und zu allergischen Reaktionen führen können, so das DKFZ. Der Nebel mancher Liquids enthalte krebserzeugende Substanzen wie Formaldehyd, Acetaldehyd, Acrolein, Nickel und Chrom.

 Elektrische Zigaretten werden zur Zeit vor allem von Rauchern verwendet, die ihren Zigarettenkonsum senken oder ganz mit dem Rauchen aufhören möchten. Nach der aktuellen Datenlage können elektrische Zigaretten zwar Entzugssymptome lindern, ob sie aber zu einem dauerhaften Rauchstopp verhelfen, sei derzeit noch nicht erwiesen, so das DKFZ. Im Moment bestehefür E-Zigaretten noch dringender Forschungsbedarf hinsichtlich der Produktqualität, der Inhaltsstoffe, der gesundheitlichen Auswirkungen und der Wirksamkeit der Produkte als Hilfsmittel für einen Rauchstopp. Diesbezüglich müssten dringend geeignete wissenschaftliche Studien durchgeführt werden, damit dem Verbraucher ein zuverlässiges Produkt zur Verfügung stehe. „Die elektrische Zigarette, die das abhängig machende Nikotin enthält, sollte nur nach eingehender Prüfung der Produktqualität, seiner Wirkungen und Nebenwirkungen ausschließlich für Raucher zugelassen werden, die eine weniger schädliche Alternative zum Rauchen oder ein Hilfsmittel zum Rauchstopp suchen “, sagt Martina Pötschke-Langer.

"Verlässliche Produktinformationen"

Eine angemessene Regulierung der elektrischen Zigaretten zum Schutz der Verbraucher fordert auch der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv). „Der Verkauf als Lifestyle-Produkt verharmlost E-Zigaretten. Irreführendes Marketing und Fehlinformationen sind nicht auszuschließen. Das macht es Verbrauchern unmöglich, das Gesundheitsrisiko einzuschätzen. Wir brauchen verlässliche Produktinformationen und Kontrollen“, sagt Ilona Köster-Steinebach, Gesundheitsexpertin des vzbv. Die Sicherheit müsse gewährleistet sein und die Angaben auf den Produkten klare Auskunft über Gesundheitsrisiken und Inhaltsstoffe geben. Zudem solle verhindert werden, dass Jugendliche und Nichtraucher über elektrische Zigaretten den Einstieg ins Rauchen finden. „E-Zigaretten sollten lediglich zur Tabakentwöhnung angeboten werden dürfen – und das geht nur über die Einstufung als Arzneimittel“, sagt Köster-Steinebach.

(IDW, KURIER)  Erstellt am 15.05.2013, 12:23

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Elektronische Zigarette enthält krebserregende Stoffe
« Antwort #41 am: Juni 08, 2013, 16:15:33 Nachmittag »



e-zigarette

Keine Alternative: E-Zigarette ist nicht harmlos

Von wegen gesunder Dampf zur Raucherentwöhnung: Auch die elektronische Zigarette enthält krebserregende Stoffe.



Zu schön, um wahr zu sein: Die Werbung für die elektronische Zigarette verspricht gesunden Rauchgenuss ohne schädlichen Tabak zu verbrennen. Statt des gefährlichen Tabakrauchs könne man angeblich harmlosen Dampf inhalieren – je nach Bedarf, mit oder ohne Nikotin. Die akkubetriebene Zigarette ist im Internet ab 60 Euro erhältlich.

Doch jetzt warnen Krebsforscher: „Elektrische Zigaretten sind keine unbedenkliche Alternative zu herkömmlichen Glimmstängeln“, sagt Martina Pötschke-Langer vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg. „Die amerikanische Regulierungsbehörde für Nahrungs- und Arzneimittel, FDA, hat in einigen untersuchten Flüssigkeiten von E-Zigaretten tabakspezifische Nitrosamine gefunden. Diese sind auch in kleinen Dosen krebserregend.“ Dazu kommt: „Der E-Zigarettenmarkt ist total unübersichtlich.“ Die Mischung von Propylenglykol, Glycerin, Nikotin und diversen Aromastoffen biete den Konsumenten generell zu wenig Transparenz. „Der Verbraucher weiß nicht, was er qualmt, weil die verschiedenen Gemische chemisch-toxisch nicht ausreichend untersucht sind“, meint Pötschke-Langer.

Skeptisch ist auch der Rauchercoach Wolfgang Goll von der Präventionseinrichtung Josefhof in Graz: „E-Zigaretten wurden zwar massiv beworben, aber wir sind da eher vorsichtig als zu euphorisch.“ Generell sei die Nachfrage nach den elektronischen Zigaretten in Österreich nicht sehr groß. „Solange es keine Studien gibt, die ihre Unbedenklichkeit beweisen, empfehlen wir sie auch nicht weiter.“

http://kurier.at/politik/keine-alternative-e-zigarette-ist-nicht-harmlos/751.597


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Tabakkonzerne entdecken E-Zigarette! In .... verboten, aber bei uns in Bagdad
« Antwort #42 am: Juni 24, 2013, 13:41:23 Nachmittag »
xxxd7b7yyy




Tabakkonzerne entdecken E-Zigarette -

http://wirtschaftsblatt.at/home/nachrichten/international/1422081/Tabakkonzerne-entdecken-EZigarette-?from=suche.intern.portal

Tabak-Alternative. Hintergrund der Expansion sind rückläufige Verkaufs- und Gewinnzahlen mit Rauchwaren, die mehr und mehr verboten werden.
Richmont. Die großen Zigarettenerzeuger entdecken in den USA den E-Zigaretten-Markt, bisher eine Nische, die kleinen Alternativanbietern wie Logic, Njoy oder Vapor überlassen worden war.

Die Altria Group, die Philip Morris vertreibt, will im Juli irgendwo in Indiana damit beginnen, ihre neue E-Zigarette MarkTen zu erproben, Reynolds beginnt mit einem Produkt namens Vuse eine nationale Kampagne. Die BAT-Tochter Lorillard (Lucky Strike) hat im Vorjahr um 135 Millionen $ die Marke Blu erworben und verkauft sie jetzt in mehr als 80.000 Geschäften.

Bisher machen E-Zigaretten (batteriebetriebene Geräte, in denen eine Nikotinlösung zur Inhalation verdampft wird) nur etwa ein Prozent des Zigaretten-Umsatzes aus. Reynolds erwartet aber, dass sich der Umsatz der Sparte noch heuer auf eine Milliarde $ verdoppeln wird, bis 2015 sollen es schon drei Milliarden sein.

Flucht aus dem Rauch

Hintergrund der Expansion sind rückläufige Verkaufs- und Gewinnzahlen mit Rauchwaren, die mehr und mehr verboten werden. Zwar sind alle Zigarettenerzeuger längst in Alternativbranchen eingestiegen (Altria etwa hält bereits 27,3 Prozent am Braukonzern SABMiller), weitere Gewinnbringer sind aber willkommen.

Allerdings hat die Food and Drugs Administration (FDA), die für die Verbannung der Rauchwaren zuständig ist, längst auch die E-Zigaretten in Visier. In Indiana, wo Altria ihren Testlauf startet, ist ab 1. Juli der Verkauf an Jugendliche untersagt - wie in gut einem Dutzend anderer Bundesstaaten auch. In Kalifornien gelten für E-Zigaretten bereits dieselben Beschränkungen wie für richtige Glimmstängel.


Daher noch mehr (anonyme) ANZEIGEN durch couragierte Bürger in Österreich, laut

http://www.rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=1073.msg6351#msg6351

admin

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Urteil: Handel mit E-Zigaretten ist illegal
« Antwort #43 am: Juni 24, 2013, 19:03:37 Nachmittag »
xxd7cz0y



24.6.13, TV-hr

Handel mit E-Zigaretten ist illegal
http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/indexhessen34938.jsp?rubrik=36082&xtcr=1&xtmc=e-zigaretten&type=d&key=standard_document_48816543

Wer mit elektrischen Zigaretten handelt, verstößt gegen das Tabakgesetz. Das entschied das Landgericht Frankfurt in einem ersten Urteil - dem weitere Urteile folgen dürften.


Sie stinken nicht, enthalten kein Teer und sind auch noch günstiger. E-Zigaretten haben sich als Alternative zum gewöhnlichen Glimmstängel etabliert. Doch wer damit handelt, verstößt gegen das Tabakgesetz, entschied am Montag das Landgericht Frankfurt. Es verurteilte einen Geschäftsmann aus Nordrhein-Westfalen deshalb zu einer Geldstrafe über 8.100 Euro und zog rund 15.000 Behälter mit nikotinhaltiger Flüssigkeit ein. Mit diesen sogenannten Liquids werden die elektrischen Zigaretten befüllt.

Der 46-Jährige war ursprünglich wegen Verstoßes gegen das Arzneimittelgesetz angeklagt. Nach Ansicht der Frankfurter Richter sind Liquids aber Tabakerzeugnisse. Weil sie unzulässige Zusatzstoffe enthielten, sei der Handel damit nicht erlaubt. Der Angeklagte hatte 134-mal aus China nikotinhaltige Flüssigkeiten importiert.
 
Keine Folgen für Konsumenten
Richter Jörn Immerschmitt bescheinigte der E-Zigarette zwar, "eine weniger schädliche Alternative zur Tabakzigarette" zu sein. Mit Gesundheit habe sie aber nichts zu tun. Zu dieser Einschätzung war im April 2012 auch das Oberverwaltungsgericht Münster gelangt.

Für Konsumenten hat das Urteil keine Auswirkung, da nur über den Handel verhandelt wurde. Es obliege dem Gesetzgeber, sei also eine politische Entscheidung, ob die E-Zigarette in Zukunft legalisiert werde, sagte Immerschmitt.

Der Prozess galt als Pilotverfahren, weil sich zuvor noch kein Strafprozess vor einem Landgericht mit dem Thema beschäftigt hatte. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Beobachter rechnen damit, dass der Geschäftsmann in Revision geht. Als letzte Instanz könnte der Bundesgerichtshof entscheiden, wie E-Zigaretten juristisch einzuordnen sind.


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17.6.13

Video: http://www.hr-online.de/website/suche/home/mediaplayer.jsp?mkey=48761169&type=v&xtmc=e-zigaretten&xtcr=2

Streit um elektrische Zigaretten

In einem Pilotprozess befasst sich das Landgericht Frankfurt seit Montag mit der Zulässigkeit von E-Zigaretten. Angeklagt ist ein Händler, der Flüssigkeiten zum Befüllen importiert und verkauft hat.
« Letzte Änderung: Juni 24, 2013, 20:00:46 Nachmittag von admin »


Daher noch mehr (anonyme) ANZEIGEN durch couragierte Bürger in Österreich, laut

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Gesunde Luft

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"E-Zigarettenraucher" - Wollen diese überhaupt vom Zigarettenrauchen wegkommen?
« Antwort #44 am: September 09, 2013, 22:37:37 Nachmittag »


Wollen diese überhaupt vom Zigarettenrauchen wegkommen?


Auckland – Die umstrittenen E-Zigaretten haben als solche in zwei randomisierten klinischen Studien nur eine begrenzte Wirkung erzielt. In einer Studie in PLoS ONE (2013; 8: e66317) waren nach 52 Wochen nur noch 8,7 Prozent der Raucher abstinent. In einer Vergleichs­studie im Lancet (2013; doi: 10.1016/S0140-6736(13)61842-5) schafften 7,3 Prozent den Schritt, die E-Zigaretten erzielten hier aber keine bessere Wirkung als Nikotin-Ersatzpflaster.

Wenn das Europäische Parlament am 8. Oktober die Neufassung einer Tobacco Products Directive unverändert verabschiedet, werden die sogenannten elektronischen Zigaretten, die Nikotin verstäuben statt Tabak zu verbrennen, in Europa demnächst als Arzneimittel eingestuft. Die Hersteller müssten dann den Nutzen in klinischen Studien belegen oder die Produkte vom Markt nehmen.

Ein möglicher therapeutischer Nutzen könnte in der  Unterstützung einer Tabakabstinenz bestehen. Dass hier – ähnlich wie zuvor bei den Nikotinpflastern oder anderen Ersatz­therapien – keine Wunder zu erwarten sind, zeigen die ersten beiden klinischen Studien zu diesem Thema.

Für die erste Studie .......... http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/55777