Autor Thema: "E-Zigaretten"  (Gelesen 42526 mal)

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A- Die T.T. zur "E-Zigarette", Dr. Pietsch ......
« Antwort #15 am: Januar 18, 2012, 02:26:33 Vormittag »

E-Zigarette: Alles nur Dampf und Rauch?

Die E-Zigarette erobert den heimischen Markt. Aber die gesundheitlichen Risiken sind noch nicht erforscht – rechtlich gesehen hängen viele Produkte in der Schwebe.

Wien – „Rauchen Sie gesund!“: Viele Anbieter der so genannten E-Zigarette werben mit irreführenden Slogans. Denn die Produkte erhalten zum Teil so hohe Mengen an Nikotin, dass sie in Österreich unters Arzneimittelgesetz fallen. „Deshalb dürfen sie auch nur in Apotheken abgegeben werden“, erklärt Franz Pietsch, Behördenleiter für Drogenkoordination im Gesundheitsministerium. Es gibt aber auch noch jene Art elektronischer Zigaretten, die anstatt des Nikotins aus Aromastoffen bestehen. In Österreich fallen aber auch diese unters Arzneimittelgesetz, sofern sie für die Raucherentwöhnung gedacht sind. Die Inhalatoren selbst sind als Medizinprodukt deklariert. Dazwischen liegt ein Graubereich an Produkten, die weder genau erforscht noch für den österreichischen Markt zugelassen sind. Übers Internet finden diese Waren trotzdem ihren Weg zum Konsumenten – und den Behörden sind die Hände gebunden.

„Eine Kontrolle im Internet ist faktisch nicht möglich. Aufgrund des Wildwuchses ist auch eine lückenlose Erfassung der Produkte ausgeschlossen“, betont Pietsch. Der Vertrieb von E-Zigaretten ist in Österreich übers Internet strafbar, ein Konsument kann für den Online-Kauf allerdings nicht haftbar gemacht werden. Und auch die Vertreiber sind findig – sie wechseln einfach den Provider, damit ihre Spur nicht so einfach zurückzuverfolgen ist. Zurück bleiben unsichere Konsumenten, die nicht genau wissen können, was sie da eigentlich konsumieren. „Wir merken schon, dass es vermehrt Anfragen von Konsumenten gibt, die sich über die gesundheitlichen Risiken der E-Zigarette erkundigen“, bestätigt auch Pietsch.

So lange die Zigaretten aber in einer rechtlichen Schwebe hängen – sie fallen nicht unters Tabakgesetz, weil sie weder Rauch erzeugen noch Dritte gefährden (sollen) – bleibt ein Nichtraucherschutz ausgeschlossen. Änderung soll die überarbeitete Tabakproduktrichtlinie auf EU-Ebene bringen, die noch 2012 beschlossen werden könnte. Die Neuregulierung müssten dann auch in nationales Recht eingebunden werden, so Pietsch. In der neuen Richtlinie sollen auch die E-Zigaretten strenger kontrolliert werden. Eventuell könnte das sogar ihr Ende bedeuten.

In Deutschland gehen schon jetzt immer mehr Bundesländer dazu über, die E-Zigarette überhaupt zu verbieten. So warnte etwa die Gesundheitsministerin Nordrhein-Westfalens, Barbara Steffens, kürzlich: „Was derzeit auf dem Markt ist, ist alles nicht zugelassen und nicht geprüft.“ Tatsächlich weist auch Pietsch auf zum Teil unbekannte Inhaltsstoffen hin. Er schränkt aber ein: „Eine Bedenklichkeit ist nur in Maßen auszusprechen. Man weiß, dass es schädlich ist, kann das aber nicht an einzelnen Inhaltsstoffen festmachen.“

Die Zusammensetzung der verschiedenen Produkte am Markt sind unüberschaubar. Einige enthalten unterschiedliche Mengen des Nervengifts Nikotin, andere nur Aromen wie Schokolade, Lakritze, Apfel oder Vanille. Anstatt des Rauchs erzeugt die E-Zigarette Dampf. Die genaue Zusammensetzung der einzelnen Produkte kennen oft nur die Hersteller – die Auswirkung von möglichen Schadstoffen ist nicht erforscht, auch wenn die Werbung der Vertreiber gegenteiliges suggeriert.

Dennoch sind sich die Gesundheitsbehörden einig: So hat etwa die amerikanische Kontrollbehörde FDA in einigen Kartuschen giftige Substanzen nachgewiesen, die krebserregende Nitrosamine beinhalten. In manchen Produkten, die als nikotinfrei ausgewiesen waren, wurden trotzdem Spuren des Gifts entdeckt. Das deutsche Bundesgesundheitsministerium rät aufgrund der Substanzen in der E-Zigarette ebenfalls vom Konsum ab. In einer Studie mit 30 Nichtrauchern haben Lungenfachärzte schädliche Auswirkungen auf die Atemwege nachgewiesen. Schon fünf Minuten inhalieren würde die Atemwege einengen, erklärte die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie. Schuld daran sei der Stoff Propylenglykol, aus dem der Dampf der E-Zigarette zu 90 Prozent bestehe. Die Wissenschafter kommen zu dem Schluss, dass es dringend weiterer Untersuchungen bedarf. Andere Studien streichen unterdessen hervor, dass die E-Zigaretten im Gegensatz zu herkömmlichen Zigaretten weit weniger gesundheitliche Risiken berge. So macht sich etwa Michael Siegel von der Boston University School of Public Health für die Rauch-Alternative stark.

Der österreichische Drogenkoordinator Pietsch rät Konsumenten, die auf die elektronische Tschick umsteigen wollen, sich genau über die Inhaltsstoffe zu erkundigen und diese auch kritisch zu hinterfragen. „Vor allem wenn es um Entwöhnung geht, sollte man immer das Gespräch mit dem Apotheker suchen.“

Tiroler Tageszeitung, Onlineausgabe vom Di, 17.01.2012  09:59

aktualisiert: Di, 17.01.2012  14:41
« Letzte Änderung: Januar 29, 2012, 11:52:12 Vormittag von admin »


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"E-Zigaretten" explodierte im Gesicht
« Antwort #16 am: Februar 19, 2012, 22:59:57 Nachmittag »
Umstrittene E-Zigarette

Elektronische Zigarette explodiert im Gesicht eines Rauchers

Samstag, 18. Feb 2012, 13:32

Die Befürworter der Elektronischen Zigaretten behaupten, die E-Zigarette sei gesünder als ihre Tabakvariante. Ein 57-jähriger Mann aus Niceville im US-Staat Florida hat nun völlig andere Erfahrungen gemacht. Nach einem Bericht von „NBC-News“ liegt er mit schweren Verbrennungen in einem Krankenhaus.

Tabakrauch soll angeblich schädlicher ist als der Dampf der E-Zigarette


Tom Holloway hatte am vergangenen Montag in seinem Arbeitszimmer eine E-Zigarette geraucht. Bereits vor zwei Jahren war er von den üblichen Zigaretten auf die elektronischen Verdampfer umgestiegen, weil er mit dem Rauchen aufhören wollte. Plötzlich hörte seine Frau einen lauten Knall im Arbeitszimmer. Es habe sich so angehört, als sei ein Böller explodiert, so die Frau in einem Interview. Kurz darauf habe ihr Mann laut geschrien. Als sie den Raum betrat,fand sie ihren Mann blutüberströmt vor. Offensichtlich war die Batterie in der E-Zigaretten defekt und hatte die Explosion verursacht. Die Frau rief die Feuerwehr. Feuerwehrmann Butch Parker sagte dem Nachrichtensender, er habe nicht gewusst, dass so etwas durch eine defekte E-Zigarette verursacht werden könne. Beim Anblick des Verletzten hätten er und seine Kollegen gedacht, es sei eine Rakete im Mund des Mannes explodiert. Tom Holloway hatte viele Zähne und ein Stück seiner Zunge verloren.

Zimmerbrand durch defekte E-Zigarette

Auch das Zimmer war in Brand geraten. Die Detonation muss so gravierend gewesen sein, dass ein Schrank, ein Sitzkissen und der Teppich Feuer gefangen habe. Welches Fabrikat zu diesem Unglück geführt hatte, war nicht mehr festzustellen. Die E-Zigarette war vollständig geschmolzen und verbrannt. Allerdings wurde nach verschiedenen Medienberichten im Zimmer ein Aufladegerät für einen Lithium-Ionen-Akku gefunden, den eine ganze Reihe von Herstellern in ihren Produkten verwenden.
Technische Ausstattung wird nicht überprüft 

Der Vorfall wird natürlich die Gegner der E-Zigaretten stärken, die ohnehin sehr umstritten ist. Die Gemeinde der „Dampfer“ wird immer größer. Beworben werden sie als gesünder, weil keine für den Raucher und seine Umwelt belastenden Zusatzstoffe verbrannt werden werden. Außerdem sollen sie bei der Entwöhnung vom Tabak helfen. Mit den E-Zigaretten werden Liquids verdampft, die Nikotin enthalten. Verkauft werden die elektronischen Zigaretten vorrangig über das Internet, aber auch in speziellen Läden. Die Lobbyorganisation TVECA der Hersteller hat angegeben, dass in Amerika rund 2,5 Millionen Menschen die E-Zigaretten rauchen. Allerdings musste Geschäftsführer Ray Story zugeben, dass die Technik der Verdampfer keiner Prüfung unterzogen wird. Deshalb sei es möglich, dass qualitativ minderwertige Produkte vertrieben werden.

Internet verbreitet zweifelhafte Informationen   

Auch Wissenschaftler in den USA warnen vor einem allzu unvorsichtigen Umgang mit den E-Zigaretten. Dr. Stephen Jay arbeitet als Professor für Medizin an der Indiana University. „Es gibt keine Daten über die Sicherheit oder Wirksamkeit als Hilfe bei der Tabak-Entwöhnung.“ Auch existieren keine abschließenden Untersuchungen und  Bewertungen. Gefährlich sind für Jay auch die zahlreichen Seiten im Internet, die alle für die E-Zigaretten sprechen und oft keine gesicherten Informationen verbreiten. Auf diese Weise würde vor allem Kindern und Jugendlichen suggeriert, dass die E-Zigaretten völlig ungefährlich sind. Doch das verdampfte Nikotin und noch andere zusätzliche Stoffe sind alles andere als harmlos.
EU wird E-Zigarette untersuchen

In Deutschland ist die Diskussion um die elektronische Zigarette noch längst nicht abgeschlossen. Auch hierzulande gibt es keine grundsätzlichen Fakten. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte in Bonn hat bestätigt, dass die Datenlage es zur Zeit nicht erlaube, eine Grundsatzentscheidung zu treffen. Die EU-Kommission hat bereits angekündigt, dass es genaue Untersuchungen über die E-Zigaretten und ihre Auswirkungen auf die Gesundheit geben soll. Bis die Untersuchungsergebnisse vorliegen, könne niemand davon ausgehen, dass der Konsum der E-Zigaretten ungefährlich und unbedenklich sei.


http://www.1a.net/news/gesundheit/elektronische-zigarette-explodiert-im-gesicht-eines-rauchers-13966



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Boom der E-Zigarette alarmiert Gesundheitsexperten
« Antwort #17 am: Februar 19, 2012, 23:09:45 Nachmittag »


Boom der E-Zigarette alarmiert Gesundheitsexperten

Zwei Millionen Deutsche rauchen E-Zigaretten


http://www.welt.de/wissenschaft/article13873496/Boom-der-E-Zigarette-alarmiert-Gesundheitsexperten.html



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Gesunde Luft

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"E-Zigaretten"
« Antwort #18 am: März 12, 2012, 20:18:38 Nachmittag »


"Dampfen" von nicotinhaltigen Liquids

Die e-Zigarette und das Für und Wider, ob Nicotin ein Arzneimittel ist

Stuttgart - Ist „Dampfen“ gesund oder zumindest weniger schädlich als Rauchen? Sollten Raucher, die auf Nicotin nicht verzichten können, auf die e-Zigarette umsteigen? Ist die e-Zigarette in therapeutischer Hinsicht mit dem Nicotinpflaster vergleichbar? Ist sie ein Medizinprodukt, das zur Applikation eines Arzneimittels, nämlich des nicotinhaltigen Liquids, dient? Welches Missbrauchspotenzial besteht hier? Diese Fragen beantworten die Anwender, die Pharmazeuten, Pharmakologen und Juristen sehr unterschiedlich.

............... http://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/pharmazie/news/2012/03/07/die-e-zigarette-und-das-fuer-und-wider-ob-nicotin-ein-arzneimittel-ist/6704.html


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E-Zigarette: Rauchen mal erlaubt, mal verboten
« Antwort #19 am: April 02, 2012, 00:15:13 Vormittag »


E-Zigarette: Rauchen mal erlaubt, mal verboten


Raucherpolitik ist in Deutschland Chaospolitik. Die Regelungen für E-Zigaretten unterscheiden sich von Bundesland zu Bundesland. Händler und Konsumenten verzweifeln zusehens, während Kritiker härteres Durchgreifen fordern.

Nicht nur die Nichtraucherschutzgesetze sehen von Bundesland zu Bundesland anders aus. Auch bei der elektronischen Zigarette herrscht ein beispielloses rechtliches Chaos, wie Schreiben aus 13 Bundesländern zeigen, die der Zeitung vorliegen. Nicht nur die Konsumenten sind verunsichert, auch die Händler verzweifeln zusehends.

Im Jahr 2007 kam die elektronische Zigarette nach Angaben der Bundesregierung in Deutschland erstmals auf den Markt. Inzwischen benutzen nach Herstellerangaben rund zwei Millionen Menschen das Hightech-Produkt. Darin wird kein Tabak mehr verbrannt, sondern eine chemische Flüssigkeit (Liquid) verdampft. Viele Raucher nutzen die nikotinhaltigen Liquids anstelle herkömmlicher Zigaretten.

Frankfurter Rundschau › Wirtschaft
E-Zigarette
Rauchen mal erlaubt, mal verboten
Pflichtraucher: Jason Cropper ist Direktor der Electronic Cigarette Company in London. Foto: Reuters/Simon Newman

Raucherpolitik ist in Deutschland Chaospolitik. Die Regelungen für E-Zigaretten unterscheiden sich von Bundesland zu Bundesland. Händler und Konsumenten verzweifeln zusehens, während Kritiker härteres Durchgreifen fordern.

Nicht nur die Nichtraucherschutzgesetze sehen von Bundesland zu Bundesland anders aus. Auch bei der elektronischen Zigarette herrscht ein beispielloses rechtliches Chaos, wie Schreiben aus 13 Bundesländern zeigen, die der Zeitung vorliegen. Nicht nur die Konsumenten sind verunsichert, auch die Händler verzweifeln zusehends.

Im Jahr 2007 kam die elektronische Zigarette nach Angaben der Bundesregierung in Deutschland erstmals auf den Markt. Inzwischen benutzen nach Herstellerangaben rund zwei Millionen Menschen das Hightech-Produkt. Darin wird kein Tabak mehr verbrannt, sondern eine chemische Flüssigkeit (Liquid) verdampft. Viele Raucher nutzen die nikotinhaltigen Liquids anstelle herkömmlicher Zigaretten.
Streit um die E-Zigarette
Sollten E-Zigaretten unter das Nichtraucherschutzgesetzt fallen?
   7%    Ja, auch die E-Zigarette ist gesundheitsschädlich und Händler verdienen daran genauso, wie an herkömmlichen Zigaretten.
   91%    Nein, die E-Zigarette ist die gesündere Alternative für Raucher und sollte nicht mit herkömmlichen Zigaretten in einen Topf geworfen werden.
   2%    Das ist mir egal.

Doch immer noch ist unklar, ob die nikotinhaltigen Lösungen als Arzneimittel eingestuft werden müssen und ob für die E-Zigarette die Gesetze für den Nichtraucherschutz gelten. Die Abstimmungen zwischen Bund und Ländern kommen nur schleppend voran. An diesem Mittwoch und Donnerstag berät nun die Arbeitsgruppe der obersten Landesgesundheitsbehörden zu dem Thema. Im Juni wird sich die Gesundheitsministerkonferenz die E-Zigarette vornehmen. Das Ziel der Länder ist, eine einheitliche Linie mit dem Bund zu finden. Derzeit ist man davon aber noch weit entfernt.

Genuss- oder Entwöhnungsmittel?

So ist nach Auffassung der Behörden in Nordrhein-Westfalen und Brandenburg der Handel und der freie Verkauf der nikotinhaltigen Flüssigkeiten, die in der E-Zigarette verdampft werden, nach derzeitiger Gesetzeslage verboten. Wegen der pharmakologischen Wirkung von Nikotin dürften die Liquids nur gehandelt werden, wenn sie eine Zulassung der Arzneimittelbehörden erhalten haben, so die Begründung.
Die wichtigsten Fragen zur E-Zigarette
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Was ist eine elektronische Zigarette?

Die E-Zigarette ist ein Produkt, mit dem Flüssigkeit verdampft und inhaliert wird. Dieses Liquid wird von einer batteriebetriebenen Heizspirale erhitzt, wenn der „Dampfer“ an der E-Zigarette zieht. So soll ein möglichst authentisches Gefühl des Rauchens simuliert werden. Es gibt Einweg- und wiederbefüllbare Produkte. Darüber hinaus gibt es E-Zigaretten, die richtigen Tabak erhitzen, ohne ihn zu verbrennen.
Woraus besteht das Liquid?

Der wichtigste Bestandteil ist der Lebensmittelzusatzstoff Propylenglykol. Hinzu kommen in der Regel Glycerin und Wasser sowie Lebensmittelaromen. Der Nikotingehalt variiert von null bis 24 Milligramm. Es wurden allerdings auch schon Wirkstoffe wie das Potenzmittel Tadalafil oder der Appetitzügler Ribonabant in Liquids entdeckt.
Wo kann man E-Zigaretten kaufen?

Im Internet gibt es Shops, aber auch Läden für Raucherbedarf haben E-Zigaretten im Angebot. Das Zigarettengehäuse kostet im Durchschnitt 70 Euro. Zehn Milliliter Liquid gibt es ab vier Euro.
Sind E-Zigaretten gesünder als herkömmliche Tabakstängel?

Die Wirkung herkömmlicher Zigaretten ist klar: Sie enthalten bis zu 4 000 Giftstoffe, 80 davon sind krebserregend. Die Wirkung von E-Zigaretten hingegen ist umstritten. Hersteller werben damit, dass mit ihren Produkten weniger Schadstoffe wie Teer oder Kohlenmonoxid aufgenommen würden. Zwei Forscher von der Universität von Kalifornien und der Boston University kamen 2010 zu dem Schluss, dass E-Zigaretten ein enormes Potenzial im Kampf gegen die von Tabak verursachte Krankheit und Sterblichkeit hätten. Noch ist sich die Wissenschaft aber nicht einig. So soll es Hinweise geben, dass auch beim Verdampfen krebserregende Substanzen entstehen.
Welche Wirkung hat Propylenglykol?

Das Einatmen des Stoffes kann zu akuten Reizungen der oberen Atemwege und der Augen führen sowie die Atmung beeinträchtigen. In einer Studie wurde eine Verengung der Atemwege bei E-Zigarettenrauchern bereits nach fünf Minuten gemessen.
Welche Wirkung hat Nikotin?

Nikotin ist ein starkes Nervengift. Es steigert die Herzfrequenz, erhöht den Blutdruck und kann das Erbgut schädigen. Daran sollten Dampfer beim Aufbewahren der Liquids denken. Zwölf Milligramm Nikotin können zum Beispiel tödlich sein für ein zweijähriges Kind.
Warum will die Bundesregierung nikotinhaltige Liquids in das Arzneimittelgesetz aufnehmen?

Nikotin hat eine pharmakologische Wirkung. Es beeinflusst die Körperfunktionen des Menschen. Das bewerben manche Hersteller auch, indem sie Rauchern versprechen, dass der Körper durch die E-Zigarette genügend Nikotin aufnehme, um Entzugserscheinungen zu bekämpfen. Daher gilt auch Nikotinkaugummi als Arzneimittel.
Warum fallen herkömmliche Zigaretten nicht unter das Arzneimittelgesetz?

Tabakzigaretten hat der Gesetzgeber explizit ausgenommen.
Warum fällt das unbefüllte E-Zigarettengehäuse nach Ansicht der Bundesregierung unter das Medizinproduktegesetz?

Weil der Zigarettenkörper geeignet ist, um eine Nikotinlösung, einen Stoff mit pharmakologischer Wirkung, an den Körper abzugeben.
Ist die Rechtslage geklärt?

Nein! Die Verwaltungsgerichte Potsdam, Frankfurt an der Oder und Düsseldorf haben in ersten Gerichtsverfahren zwar der Auffassung der Behörden nicht widersprochen. Die Einordnung der Liquids als Arzneimittel sei „nicht ersichtlich abwegig“, urteilte das Düsseldorfer Gericht. Endgültige Entscheidungen gibt es jedoch noch nicht. Dennoch hat der Zoll erste Razzien wegen des Verstoßes gegen das Arzneimittelgesetz durchgeführt. In Hessen und Niedersachsen wurden 45.000 Liquids beschlagnahmt.
Warum unterscheidet sich das Vorgehen je nach Bundesland?

Weil die Überwachung der Einhaltung der tabak-, arzneimittel- und medizinproduktrechtlichen Vorschriften sowie des technischen Produktsicherheitsrechts grundsätzlich Aufgabe der Landesbehörden ist.
Was ändert sich, wenn nikotinhaltige Liquids dem Arzneimittelgesetz unterliegen?

Dann dürfen nur Apotheken die Liquids verkaufen. Auf die Hersteller würde großer Mehraufwand zukommen. Sie müssten die Zulassung der Liquids bei den Arzneimittelbehörden beantragen. Dazu sind jeweils Studien an Testpersonen notwendig. Ein Arzneimittel muss die Kriterien Wirksamkeit, Unbedenklichkeit und pharmazeutische Qualität erfüllen. Dabei gilt das Prinzip: Mehr Nutzen als Schaden.
Welche Widersprüche gibt es?

Wenn die E-Zigarette ein Arzneimittel ist, kann sie eigentlich nicht unter das Nichtraucherschutzgesetz fallen, wie die Bundesregierung behauptet. Ihr Gebrauch in Restaurants oder Zügen wäre folglich erlaubt.
Was verdient der Staat an E-Zigaretten?

Nur die Mehrwertsteuer. Eine spezielle Abgabe wie die Tabaksteuer auf Zigaretten gibt es nicht.
Ein 57-jähriger Amerikaner wurde durch eine explodierende E-Zigarette schwer verletzt. Wie kann das passieren?

Nach Informationen des „E-Cigarette Forum“ (ECF), in dem der Verletzte aus Florida Mitglied sein soll, hatte der Dampfer zwei nicht gegen Über- oder Unterladung geschützte 3-Volt-Akkus in Reihe geschaltet und diese in ein recht großes Gehäuse (Typ Silver Bullet) eingesetzt, das zudem keine Entlüftungslöcher besaß.

Schleswig-Holstein und Bayern sehen die Lage dagegen völlig anders. Nikotinhaltige Liquids wollen die Behörden dort nicht grundsätzlich dem Arzneimittelrecht unterstellen. Dort sollen nur nikotinhaltige E-Zigaretten als Arzneimittel behandelt werden, die als Entwöhnungsmittel beworben werden. Werden E-Zigaretten dagegen als Genussmittel konsumiert, erscheine es nicht zulässig, diese „nur aufgrund der Toxizität des Nikotins dem Arzneimittelrecht zu unterstellen“, erklärt Schleswig-Holstein. Im Klartext: Es kommt drauf an, was auf der Packung steht, nicht was damit gemacht wird. So sehen das auch die Richter am Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen, die der Rechtsauffassung des dortigen Gesundheitsministeriums widersprochen haben. Klar ist damit aber gar nichts.

http://www.fr-online.de/wirtschaft/e-zigarette-rauchen-mal-erlaubt--mal-verboten,1472780,12061214,view,.html





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Umstrittene Alternative: So funktionieren E-Zigaretten
« Antwort #20 am: April 02, 2012, 00:16:47 Vormittag »


Umstrittene Alternative: So funktionieren E-Zigaretten


Arzneimittel oder nicht, verboten ja oder nein? Die E-Zigarette ist nicht nur gesundheitlich, sondern auch rechtlich ...

Seevetal. Arzneimittel oder nicht, verboten ja oder nein? Die E-Zigarette ist nicht nur gesundheitlich, sondern auch rechtlich umstritten und beschäftigt inzwischen auch die Gerichte. Doch wie funktionieren elektronische Zigaretten überhaupt?

Sie qualmt nicht, sie dampft nur: die elektronische Zigarette, kurz E-Zigarette, verbrennt keinen Tabak, sondern verdampft eine Aroma-Flüssigkeit mit oder ohne Nikotin. Nach Angaben des Verbandes des eZigarettenhandels im niedersächsischen Seevetal enthält der Dampf weniger Schadstoffe als herkömmlicher Zigarettenrauch. So stecke im Dampf zum Beispiel kein Teer, weil es im Gegensatz zur Tabakzigarette bei der E-Zigarette keine Glut gibt.

Die E-Zigarette setzt sich aus einem Batterieteil mit Elektronik und Luftsensor, Tank sowie einer Verdampferkammer zusammen. Im Verdampfer wird die Aroma-Flüssigkeit, auch Liquid genannt, erhitzt und bei 65 bis 120 Grad verdampft. Dieser Mechanismus wird entweder per Tastendruck oder bei jedem Zug automatisch aktiviert. Ansonsten sei das System stets ausgeschaltet, erläutert der Verband.

Trägersubstanz bei allen auf dem deutschen Markt erhältlichen E-Zigaretten-Liquids ist laut dem Verband Propylenglykol. Aus dieser Flüssigkeit und oft außerdem aus Glycerin entsteht der Dampf. Darüber hinaus sind Aromen wie Menthol, Mandel oder Vanille und gegebenenfalls Nikotin zugesetzt. Die genannten Substanzen entsprechen den Angaben zufolge alle den Vorgaben, die auch in der pharmazeutischen Industrie oder der Lebensmittelproduktion gelten. Liquids mit hohem Nikotingehalt entsprechen in der Stärke normalen Tabakzigaretten, und zwar solchen der Stufe Medium einer Light-Zigarette. Daneben gibt es Liquids ohne Nikotinzusatz.

E-Zigaretten sind den Angaben nach zudem weniger schädlich für die Umgebung: Mancher E-Zigarettenraucher inhaliere den Dampf so tief, dass beim Ausatmen keine messbaren Schadstoffe mehr austreten. Außerdem entsteht kein Dampf, wenn man nicht an der E-Zigarette zieht - anders als bei herkömmlichen Zigaretten, die auch dann qualmen.

Ein Hersteller von E-Zigaretten versucht derzeit vor Gericht, die Einstufung des umstrittenen Produkts als Genussmittel durchsetzen. Er klagt vor dem Oberverwaltungsgericht in Münster gegen das NRW-Gesundheitsministerium. Das Ministerium bewertet wie die Bundesregierung die E-Zigarette als Arzneimittel, das ohne Zulassung nicht verkauft werden darf. Einen Beschluss in dem Eilverfahren will das Gericht in den kommenden Wochen verkünden.

Auch vor dem Kölner Verwaltungsgericht prozessiert derzeit ein Herstellerverband mit dem Ziel, dass E-Zigaretten nicht mehr als Medikament geführt werden. Eine Zulassung ist teuer, langwierig und würde - bei erfolgreichem Ausgang - bedeuten, dass das Produkt am Ende nur in der Apotheke an Erwachsene verkauft werden darf.

Der bloße Konsum von E-Zigaretten ist laut Bundesregierung nicht verboten. Belastbare Studien zu Langzeitfolgen des E-Zigaretten-Konsums gibt es noch nicht. Dennoch warnen Bundesregierung, die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, das Bundesinstitut für Risikobewertung und das Deutsche Krebsforschungszentrum vor den Gesundheitsrisiken. In einigen Bundesländern wie NRW oder Bayern sind E-Zigaretten verboten, in manchen Ländern nicht.

http://www.berliner-zeitung.de/gesundheit/umstrittene-alternative--so-funktionieren-e-zigaretten,10839396,12611676.html



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Streit um E-Zigarette: Hersteller zieht vor Gericht
« Antwort #21 am: April 02, 2012, 00:18:26 Vormittag »


Streit um E-Zigarette: Hersteller zieht vor Gericht

Ein Hersteller von E-Zigaretten will vor Gericht die Einstufung des umstrittenen Produkts als Genussmittel durchsetzen. ...

Münster/Düsseldorf. Ein Hersteller von E-Zigaretten will vor Gericht die Einstufung des umstrittenen Produkts als Genussmittel durchsetzen. Er klagt vor dem Oberverwaltungsgericht in Münster gegen das NRW-Gesundheitsministerium. Das Ministerium bewertet wie die Bundesregierung die E-Zigarette als Arzneimittel, das ohne Zulassung nicht verkauft werden darf. Der Hersteller hat nach eigener Einschätzung in dem Verfahren einen Erfolg erzielt. Das Gericht habe in einem rechtlichen Hinweis «beanstandet», dass das NRW-Ministerium die nikotinhaltige E-Zigarette als Arzneimittel bewerte, teilte er mit. Ein Sprecher des OVG stellte am Mittwoch klar: «Es ist noch keine Entscheidung getroffen worden. Das ist nur ein rechtlicher Hinweis, wie er in anderen Verfahren auch erfolgt.» (dpa/lnw)

http://www.berliner-zeitung.de/berliner-zeitung/streit-um-e-zigarette--hersteller-zieht-vor-gericht,10809018,12566972.html






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« Antwort #22 am: April 19, 2012, 22:18:03 Nachmittag »


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Deutsche Herzstiftung warnt vor Gebrauch der E-Zigarette
« Antwort #23 am: Mai 01, 2012, 23:08:27 Nachmittag »



30.04.2012
   

   
   Deutsche Herzstiftung warnt vor Gebrauch der E-Zigarette


E-Zigaretten sind in Mode gekommen. Im Gegensatz zu den üblichen Zigaretten, die bekanntlich das Risiko für Krebs- und Herzkrankheiten dramatisch erhöhen, mag die E-Zigarette immer noch von vielen für harmlos gehalten werden. Bei der Elektro-Zigarette wird – anders als bei herkömmlichen Zigaretten – kein Tabak verbrannt, deshalb fallen auch keine Teerstoffe an. „Dennoch ist die E-Zigarette keine gesundheitlich unbedenkliche Alternative zur herkömmlichen Zigarette“, sagt der Kardiologe Prof. Dr. med. Helmut Gohlke, Vorstandsmitglied der Deutschen Herzstiftung. Bei der E-Zigarette wird eine nikotinhaltige Tabakalkaloidflüssigkeit verdampft und vom Raucher als Aerosol eingeatmet. Sie besteht zu 90 Prozent aus Propylenglykol, das industriell auch als Frostschutzmittel eingesetzt wird. Hinzu kommen Nikotin, meist Ethanol, Glyzerin und andere Geschmacksstoffe. „Niemand sollte das seiner Lunge zumuten“, warnt Prof. Gohlke.

Bei einer Untersuchung, die in der medizinischen Fachzeitschrift CHEST (Vardavas C. et al; Chest, ahead of print 12-2011) veröffentlicht wurde, inhalierten 30 Nichtraucher über fünf Minuten aus einer E-Zigarette. Dabei kam es zu einer sofortigen bedeutsamen Einengung der Bronchialwege, einer Art Spasmus der Bronchien. Außerdem ergaben sich Hinweise für eine Entzündungsreaktion der Bronchien. Für diesen schädlichen Effekt machten die Autoren vor allem den Stoff Propylenglykol verantwortlich.

Bei intensivem und schnellerem Ziehen an der E-Zigarette kann so viel Nikotin inhaliert werden, dass es zu einer Nikotinvergiftung kommen kann. Mehrere Krankenhausaufnahmen wegen Nikotinvergiftung nach E-Zigarettenkonsum wurden berichtet. „Allein wegen des hohen Nikotingehalts müsste die E-Zigarette rezeptpflichtig sein“, bemerkt Prof. Gohlke. Aber vor einer Zulassung als Medikament, das erleichtert, vom Rauchen loszukommen, müssten wissenschaftliche Studien durchgeführt werden, die eine positive Wirkung der E-Zigarette auf das Rauchverhalten belegen. „Sowohl Studien zum Langzeiteffekt bei wiederholtem Gebrauch der E-Zigarette als auch Untersuchungen zur Reproduktionstoxizität von Propylenglykol, also zu möglichen Schädigungen des Erbgutes, stehen noch aus“, fügt der Kardiologe hinzu.

Wegen der vollständig unklaren Risiken, die mit der E-Zigarette verbunden sind, ist der Verkauf und Vertrieb der E-Zigarette in Bayern bereits seit Jahren, in Nordrhein-Westfalen seit November 2011, in Bremen seit Januar 2012 verboten. Verboten ist die E-Zigarette u.a. auch in der Schweiz, in Norwegen, in der Türkei und sogar in China, wo die E-Zigarette vor 15 Jahren erfunden wurde. Eine strikte Regulierung gibt es in Dänemark, Kanada und auch in Österreich. Die EU-Kommission will die gesundheitlichen Folgen jetzt genauer untersuchen. Das Bundesgesundheitsministerium sieht das Verbot im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen als einen wichtigen Schritt.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung warnte: „Die benutzten Kartuschen enthalten häufig neben dem Suchtstoff Nikotin auch andere gesundheitsschädigende Substanzen. Deshalb ist vom Konsum der E-Zigarette abzuraten.“ Die E-Zigarette könne ebenso süchtig machen wie die normale Zigarette, betonte Dr. Martina Pötschke-Langer vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ). Dass sie angeblich helfe, mit dem Rauchen aufzuhören, sei nicht belegt. „Sicher ist: Die E-Zigarette schädigt die Gesundheit der Verbraucher auf andere Weise als die reguläre Zigarette. Ob die Schädigung geringer ist, steht noch dahin“, meint Prof. Gohlke.

Quelle: www.herzstiftung.de


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Streit um E-Zigaretten geht vor Gericht weiter
« Antwort #24 am: Mai 04, 2012, 19:55:11 Nachmittag »


04.05.2012 
   
   Streit um E-Zigaretten geht vor Gericht weiter

Der gerichtliche Streit um die Einstufung der E-Zigarette als Arzneimittel geht weiter. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) will gegen ein Kölner Urteil in Berufung gehen, sagte ein Sprecher am Donnerstag auf dpa-Anfrage.

Das Kölner Verwaltungsgericht hatte vor einem Monat entschieden, elektrische Zigaretten mit nikotinhaltiger Flüssigkeit seien nicht als zulassungspflichtiges Arzneimittel einzuordnen. Nach der Berufung muss sich das Oberverwaltungsgericht (OVG) in Münster schon zum zweiten Mal mit der umstrittenen E-Zigarette befassen.

Das OVG hatte am 23. April in einem Eilverfahren entschieden, dass das NRW-Gesundheitsministerium nicht mehr in bisheriger Form vor dem Verkauf von E-Zigaretten warnen darf. Die nikotinhaltigen Flüssigkeiten (Liquids), die verdampfen und inhaliert werden, seien nicht als Arznei zu bewerten (Az.: 13 B 127/12).

Deutschland ist mit geschätzten zwei Millionen Konsumenten ein lukrativer Markt für die E-Zigarette. NRW-Ministerium und Bundesregierung bewerten die nikotinhaltigen E-Zigaretten als Arzneimittel – wie auch gut die Hälfte der anderen Bundesländer.


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Gesunde Luft

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E-Ziga­retten: Passivrauch kann schädlich sein
« Antwort #25 am: Mai 11, 2012, 19:41:55 Nachmittag »


Gesundheitsrisiko - E-Ziga­retten: Passivrauch kann schädlich sein

7. Mai 2012, 15:27

    Konsumenten können sich eigene Liquids, die verdampft werden, zusammenstellen.

Untersuchung der Verdampf­flüssigkeit: Experten empfehlen das Rauchen von E-Zigaretten in Nichtraucherzonen zu untersagen

Berlin - Die elektrische Zigarette, auch E-Zigarette genannt, wird oft als Alternative zur herkömmlichen Zigarette angepriesen. Der Unterschied besteht darin, dass Konsumenten verdampfte Flüssigkeit an Stelle von Zigarettenrauch inhalieren. Der Dampf ähnelt in Konsistenz und sensorischer Wirkung dem Tabakrauch, im Gegensatz zum Rauchen findet aber keine Verbrennung statt.

Das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat einige typische Inhaltsstoffe von den zu verdampfenden Flüssigkeiten der E-Zigaretten - wie Nikotin, Vernebelungsmittel, Zusatz- und Aromastoffe - bewertet und kommt zu dem Schluss, dass die Dämpfe dieser Substanzen die Gesundheit von E-Rauchern beeinträchtigen können. Gefahren für Dritte seien nach derzeitigem Kenntnisstand ebenso nicht auszuschließen, so das BfR in einer Aussendung.

Nikotin und Chemikalienzusätze

Ursache dafür können neben Nikotin auch das Verneblungsmittel Propylenglycol, Chemikalienzusätze wie pharmakologische Wirkstoffe sowie verschiedene Duft- und Aromastoffe (z.B. Menthol, Linalool) und Verunreinigungen sein.

Die verschiedenen Substanzen werden in Form von Emissionen über die Dämpfe der E-Zigaretten und den Atem der E-Raucher in die Umgebungsluft abgegeben.

Zusammenstellung eigner Liquids

Durch den Einsatz von nachfüllbaren Kartuschen haben die Konsumenten nahezu unbegrenzte Möglichkeiten zum Experimentieren und Zusammenstellen eigener Nachfüllflüssigkeiten (Liquids), wobei auch Konzentrate und bedenkliche Substanzen verwendet werden können. In diesen Fällen ist unklar, was genau ein- und ausgeatmet wird. Unbeteiligte können im konkreten Fall nicht einschätzen, ob von den freigesetzten Emissionen gesundheitliche Gefahren ausgehen.

Zum Schutz von Verbrauchern sollten E-Zigaretten deshalb in Nichtraucherbereichen herkömmlichen Tabakprodukten gleichgestellt sein. "Das Rauchen von E-Zigaretten sollte nur in Raucherzonen erlaubt sein", sagt BfR-Präsident Andreas Hensel. "So können E-Zigaretten Passivraucher nicht gesundheitlich beeinträchtigen."

Auch im Privatbereich sollten E-Zigaretten wie herkömmliche Zigaretten gehandhabt werden, empfiehtl das BfR - und daher nicht im Beisein von empfindlichen Personen wie Kindern, Schwangeren und Kranken geraucht werden. (red, derStandard.at, 7.5.2012)

Zum Thema
http://derstandard.at/1334797248416/Gesundheitsrisiko-E-Zigaretten-Passivrauch-kann-schaedlich-sein

BfR: Fragen und Antworten zur E-Zigarette

BfR:

Krebsforscher: E-Zigaretten keine unbedenkliche Alternative

Genauer betrachtet: Gesund und rauchfrei mit Snus?

admin

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e-zigarette - Rechtliches aus Sicht des BMfG
« Antwort #26 am: Juni 01, 2012, 16:24:26 Nachmittag »



Antwort (wann?), wird hier hinein gestellt!

e-zigarette - Rechtliches aus Sicht des BMfG

Von: Krebspatienten [mailto:info@krebspatienten.at]
Gesendet: Freitag, 01. Juni 2012 14:11
An: franz.pietsch@bmg.gv.at; alois.stoeger@bmg.gv.at
Cc: vaa@volksanw.gv.at; barbara.prammer@parlament.gv.at; werner.faymann@bka.gv.at; michael.spindelegger@oevp.at; reinhold.mitterlehner@bmwfj.gv.at; karlheinz.kopf@oevpklub.at; josef.cap@spoe.at; eva.glawischnig-piesczek@gruene.at; laszlo.andor@ec.europa.eu; john.dalli@ec.europa.eu; franz.voves@stmk.gv.at; gregor.hammerl@parlament.gv.at; kurt.gruenewald@gruene.at; erwin.rasinger@oevp.at; Peter.KAISER@ktn.gv.at; uwe.scheuch@ktn.gv.at; ombudsstelle.nrs@bmg.gv.at; sabine.oberhauser@spoe.at; jennifer.sommer@spoe.at; gabriele.kotzegger@spoe.at; fctcsecretariat@who.int; werner.kogler@gruene.at; peter.pilz@gruene.at; info@krebspatienten.at; heinz.fischer@hofburg.at
Betreff: e-zigarette


Sehr geehrter Herr Dr. Pietsch,

in fast allen Foren steht der idente Beitrag …..
Ist das korrekt und rechtens?
Wer überprüft die Trafiken, was sie verkaufen, teils "unterm Tisch"?
Hinweis: ORF-TV in Wien mit "verkabelten Jugendlichen unter 16"!
Wie ist die Strafe, wenn wir (wo?) Verkäufer "mit Nikotin" melden; wie bei ungesetzlichen Zigarettenautomaten: "Salzamt"!

Mit freundlichen Grüßen

D. Erlacher, Krebspatient



Klingt wie 10 Gründe für eine e-Zigarette
bei e-Zigaretten ist inzwischen nachgewiesen, dass der Dampf für Passivdampfer nicht gefährlich ist, deshalb gibt es auch vom Bundesministerium für Gesundheit ein schreiben, dass sie nicht unter das Tabakgesetz fallen und überall gedampft werden dürfen. http://www.e-trafik.at/helpdesk/knowledgebase.php?article=4
Was in einer e-Zigarette drinnen ist: http://www.e-trafik.at/helpdesk/knowledgebase.php?article=6
Kein Teer, kein Kondensat, keine Gifte wie bei der normalen Zigarette.
Österreichische Händler dürfen nur Liquids ohne Nikotin verkaufen. Das giftige Nikotin wäre Apotheken und dem Medizinproduktehandel vorbehalten
Viele e-Zigaretten Dampfer berichten, über Ärztlich attestierte Lungenfunktionsverbesserung



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BMfG antwortet auf: "E-Zigaretten"
« Antwort #27 am: Juni 06, 2012, 13:08:01 Nachmittag »


Von: Schogger, Alice [mailto:Alice.Schogger@bmg.gv.at]
Gesendet: Mittwoch, 06. Juni 2012 11:30
An: 'info@krebspatienten.at'
Cc: Pietsch, Franz
Betreff: E-Zigarette

Sehr geehrter Herr Erlacher,

Das Bundesministerium für Gesundheit beschäftigt sich u.a. seit mehreren Jahren mit dem Thema E-Zigaretten und sind im Anlassfall diverse Stellungnahmen hierzu auch ergangen.
Der u.a. Aussage, dass es erwiesen sei, dass E-Zigaretten-Rauch für PassivraucherInnen nicht schädlich sei, steht in keinem Zusammenhang mit den ho. Informationen, Auskünften, etc.. Im Gegenteil hat das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) im Mai d.J. eine Empfehlung für ein Verbot von E-Zigaretten in Nichtraucherzonen ausgesprochen, da Gesundheitsgefahren sowohl für RaucherInnen als auch NichtraucherInnen durch die Dämpfe der in den Liquids von E-Zigaretten enthaltenen verschiedensten Substanzen nicht ausgeschlossen werden können. Auf Ebene der EK wird zZ im Zuge der Revision der Tabakprodukte-Richtlinie eine Harmonisierung der Rechtsvorschriften zu nikotinhaltigen E-Zigaretten diskutiert.
In Österreich unterliegen E-Zigaretten in weiten Bereichen dem Arzneimittel- und Medizinprodukterecht. Dies entspricht auch den Empfehlungen der WHO zu E-Zigaretten. Verstöße gegen ein allfällig bestehendes Veräußerungsverbot in Österreich wären nach den angeführten Rechtsgrundlagen zu ahnden.
Was Äußerungen in diversen Internetforen betrifft, so müssen wir dazu festhalten, dass es uns nicht möglich ist, die unüberschaubare Anzahl an Internetforen zu durchforsten und nach etwaigen nicht korrekten Beiträgen zu suchen. Ergänzend weisen wir in diesem Zusammenhang auf die in Österreich verfassungsrechtlich verankerte Meinungsfreiheit hin.
Mit freundlichen Grüßen

Mag. Alice Schogger
------------------------------------------------------------
stv. Leiterin der  Abteilung II/1
Ombudsstelle für Nichtraucherschutz
Rechts- und Fachangelegenheiten Tabak, Alkohol und substanzungebundene Süchte
sowie Internationale Suchtangelegenheiten
 
Bundesministerium für Gesundheit
Radetzkystr. 2, 1030 Wien
Tel.: +43/1/71100-4432
Fax: +43/1/71100-4385
alice.schogger@bmg.gv.at
http://www.bmg.gv.at


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"E-Zigaretten" - Antwort folgt Antwort!?
« Antwort #28 am: Juni 07, 2012, 00:35:29 Vormittag »
Von: Schogger, Alice [mailto:Alice.Schogger@bmg.gv.at]
Gesendet: Mittwoch, 06. Juni 2012 13:44
An: 'info@krebspatienten.at'
Betreff: WG: E-Zigarette

S.g. Herr Erlacher,

ich habe ihre weiterführenden Fragen an die zuständigen Kolleginnen zur Beantwortung weitergeleitet, da sich Arzneimittel- und Medizinprodukterecht außerhalb der Kompetenz unserer Abt. befinden.

Mit freundlichen Grüßen
A.S.

Mag. Alice Schogger
------------------------------------------------------------
stv. Leiterin der  Abteilung II/1
Ombudsstelle für Nichtraucherschutz
Rechts- und Fachangelegenheiten Tabak, Alkohol und substanzungebundene Süchte
sowie Internationale Suchtangelegenheiten
 
Bundesministerium für Gesundheit
Radetzkystr. 2, 1030 Wien
Tel.: +43/1/71100-4432
Fax: +43/1/71100-4385
alice.schogger@bmg.gv.at
http://www.bmg.gv.at


xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx



Von: Krebspatienten [mailto:info@krebspatienten.at]
Gesendet: Mittwoch, 6. Juni 2012 12:14
An: Schogger, Alice
Cc: manfred.neuberger@meduniwien.ac.at; nichtraucherschutz@aon.at; stefan@ganz.priv.at
Betreff: E-Zigarette

Sehr geehrte Frau Mag. Schogger,

danke für die rasche Antwort.
http://rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=750.msg4267#msg4267

Somit ist die e-zigarette doch nicht so ungefährlich, wie die Werbung lautet.
Der Einfachheit halber bitte gleich Mitteilung, ob das Inverkehrbringen der E-Zigarette - außerhalb von Apotheken - auf jeden Fall ungesetzlich ist, oder nur wenn diese mit Nikotinfüllungen angeboten/verkauft werden.
Wo konkret wäre anzuzeigen, mit welchen Konsequenzen.

Mit freundlichen Grüßen

Dietmar Erlacher


           
                               K f K
       Verein Krebspatienten für Krebspatienten
         Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
                            Österreich
      Wien, St. Pölten, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
        Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
    Krebs-Hotline 9 bis 21 Uhr:  0650-577-2395
    info@krebspatienten.at    www.krebsforum.at
Initiative Rauchfreie Lokale: www.rauchsheriff.at
                  NEU: www.unterzeichne.at
              Dietmar Erlacher, Bundesobmann

« Letzte Änderung: Juli 06, 2012, 12:34:01 Nachmittag von admin »


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admin

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"E-Zigaretten", so sieht`s aus in Österreich
« Antwort #29 am: Juli 06, 2012, 12:28:02 Nachmittag »


Von: Bernd Unterkofler [mailto:bernd.unterkofler@ages.at]
Gesendet: Donnerstag, 14. Juni 2012 12:01
An: info@krebspatienten.at
Cc: alice.schogger@bmg.gv.at
Betreff: WG: Ersuchen um direkte Beantwortung durch BASG: Anfrage von Herrn Dietmar Erlacher betr. E-Zigaretten

Sehr geehrter Herr Erlacher,

bezüglich Ihrer Anfrage an Frau Mag. Schogger erlaube ich mir Ihnen folgende Antwort zu übermitteln:

Die Arzneimitteleigenschaft gemäß § 1 Abs. 1 Arzneimittelgesetz (AMG), BGBl. Nr. 185/1983, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 63/2009, ergibt sich einerseits aus der objektiven und andererseits aus der subjektiven Zweckbestimmung.

• Die „objektive Zweckbestimmung“: entscheidend ist, ob dieses Produkt nach den
objektiven Erwartungen der Verkehrskreise geeignet ist, eine arzneiliche Wirksamkeit zu
entfalten; dies wird insbesondere dann der Fall sein, wenn dem Produkt tatsächlich eine
pharmakologische Wirksamkeit zukommt (vgl. die o.a. Ausführungen zu
Nikotininhalatoren).

• Die „subjektive Zweckbestimmung“: entscheidend ist, ob dem Produkt vom
Inverkehrbringer in erkennbarer Weise eine arzneiliche Wirksamkeit beigelegt wird;
maßgeblich sind hier in erster Linie Indikationsangaben bzw. Heilanpreisungen auf der
Kennzeichnung bzw. in der Gebrauchsinformation (Bei jedweder Auslobung von „no
nicotin depots“, also nikotinfreien E-Zigaretten, als Produkt zur Raucherentwöhnung
wird man vom Vorliegen einer subjektiven Zweckbestimmung als Arzneimittel ausgehen
müssen.).
Dem Gutachten des Abgrenzungsbeirates vom 06. März 2006 ist zu entnehmen, dass gemäß den darin dargelegten Eigenschaften und Wirkungen der Substanz Nikotin somit der nikotinhaltige Teil des Produktes RUYAN als Arzneimittel, und der Inhalationsteil als Medizinprodukt einzustufen ist (http://www.basg.gv.at/arzneimittel/abgrenzung/gutachten/).
Dies bedeutet, dass elektrisch betriebenen Nikotininhalatoren unter die Definition des
Arzneimittels gemäß Arzneimittelgesetz fällt und dass der Inhalationsteil der elektrisch betriebenen
Nikotininhalatoren demnach als Medizinprodukt gemäß Medizinproduktegesetz anzusehen ist. Elektrisch
betriebene Nikotininhalatoren (sog. E-Zigaretten) unterliegen daher den Bestimmungen des
Arzneimittelgesetzes, insbesondere der Zulassungspflicht als Arzneispezialitäten, und den
Bestimmungen des Medizinproduktegesetzes.

Die Zulassung eines Produktes als Arzneispezialität kann nur auf Antrag eines gemäß § 9 Arzneimittelgesetz befugten Antragstellers erfolgen. Ein etwaiger Antrag wäre beim Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen einzubringen und würde entsprechend begutachtet werden.
Sofern Sicherheit, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit des Produktes ausreichend gewährleistet sind, wird die Zulassung erteilt. Bis zum heutigen Zeitpunkt wurde kein Zulassungsantrag für eine elektrische Zigarette gestellt.

Die im Strukturvertrieb über das Internet angepriesenen elektrisch betriebenen Nikotininhalatoren sind als Arzneispezialitäten nicht zugelassen; ein Verkauf derartiger Produkte in Österreich ist nicht erlaubt.
Ich hoffe, Ihnen hiermit weitergeholfen zu haben und stehe für Rückfragen gerne zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Bernd Unterkofler
MMMag. Bernd Unterkofler, MBA
Büro des Bundesamtes für Sicherheit im Gesundheitswesen
Büroleiter

Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH
Traisengasse 5, A-1200 Wien

Tel. national: 050 555 36650
Tel. international: +43 50 555 36650
Fax national: 050 555 36009
Fax international: +43 50 555 36009
E-Mail:  bernd.unterkofler@ages.at
www.basg.at
----- Weitergeleitet von Bernd Unterkofler/AGES am 14.06.2012 08:22 -----

Von:        Pharmmed-basg/AGES
An:        Bernd Unterkofler/AGES@AGES
Datum:        14.06.2012 07:12
Betreff:        WG: Ersuchen um direkte Beantwortung durch BASG: Anfrage von Herrn Dietmar Erlacher betr. E-Zigaretten
Gesendet von:        Michael Behounek
________________________________________



LG



----- Weitergeleitet von Michael Behounek/AGES am 14.06.2012 07:11 -----

Von:        "Kaintz, Maria" <Maria.Kaintz@bmg.gv.at>
An:        "'basg@basg.gv.at'" <basg@basg.gv.at>, "'bernd.unterkofler@ages.at'" <bernd.unterkofler@ages.at>
Datum:        14.06.2012 06:51
Betreff:        Ersuchen um direkte Beantwortung durch BASG: Anfrage von Herrn Dietmar Erlacher betr. E-Zigaretten
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