Autor Thema: "E-Zigaretten"  (Gelesen 42525 mal)

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Gesunde Luft

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"E-Zigaretten"
« am: Oktober 09, 2011, 23:36:47 Nachmittag »
Auch "E-Zigaretten" in Kneipen verboten

Köln. Immer mehr in Mode kommen die elektronischen Zigaretten. Bürgerinnen und Bürger, die glauben, das Rauchverbot in Gastsstätten gelte für die so genannten "E-Zigaretten" nicht, irren jedoch.

"Das nordrhein-westfälische Nichtraucherschutzgesetz hat zum Ziel, vor Gesundheitsgefahren durch das Rauchen zu schützen. Nach derzeitigem Erkenntnisstand ist die Verwendung von E-Zigaretten keineswegs gesundheitlich unbedenklich. Damit finden die Bestimmungen des Nichtraucherschutzgesetzes auf diese elektrischen Zigaretten uneingeschränkt Anwendung," so Stadtdirektor Guido Kahlen.

Das Ordnungsamt wird somit auch bei der Verwendung von Elektronikzigaretten in Kneipen und Gaststätten nach dem Nichtraucherschutzgesetz NRW vorgehen
und Verstöße mit der Festsetzung von Bußgeldern und der Androhung von Zwangsgeldern ahnden.

Gastwirtinnen und -wirte, die bisher drauf vertraut haben, die Benutzung der E-Zigaretten in ihren Gastronomien dulden zu können, sollten ihre Kundinnen und Kunden unbedingt darauf hinweisen
und in ihren Betrieben den Gebrauch von elektronischen Zigaretten ausschließen.


(Quelle: Stadt Köln/ Redaktion)
« Letzte Änderung: November 05, 2011, 14:26:33 Nachmittag von admin »

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Elektronische Zigaretten - ein Schwachsinn?
« Antwort #1 am: November 05, 2011, 13:14:35 Nachmittag »
xXaFx

Neue Züricher Zeitung

E-Zigaretten mit hohem Nikotingehalt


Genf - ...............


Die am Dienstag veröffentlichten Forschungsergebnisse belegen hingegen, dass erfahrene Konsumenten (allesamt frühere Raucher) unter realen Bedingungen (anders als im Labor) mit
E-Zigaretten eine ähnliche hohe Nikotindosis zu sich nehmen wie Raucher herkömmlicher Tabakzigaretten.

Dies sei eine wichtige Erkenntnis, da die Regierungen vieler Länder momentan Vorschriften für elektrische Zigaretten erlassen. Vor diesem Hintergrund ist es unabdingbar, dass Gesundheitsbehörden, Ärzte und Konsumenten wissen, dass der Nikotingehalt elektrische Zigaretten fast genauso hoch sein kann wie der herkömmlicher Tabakzigaretten.


http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/schweiz/e-zigaretten_1.13188468.html

« Letzte Änderung: November 05, 2011, 14:27:42 Nachmittag von admin »


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"E-Zigaretten" sind und bleiben Zigaretten! Verlagerung der Sucht!
« Antwort #2 am: November 18, 2011, 02:22:09 Vormittag »

17.11.2011 13:49 Uhr

"Es ist und bleibt eine Zigarette"

Seit Wochen sieht man immer mehr Menschen an einer elektronischen Zigaretten ziehen. Für viele ist es ein Ersatz zur "echten" Fluppe. Die Meinungen gehen auseinander.

„Gut ist saubere Luft mit richtig schön Sauerstoff. Das hier sicher nicht.“ Arndt Engelke ist auf die E-Zigarette umgestiegen. Dass er jetzt gesünder lebt, bezweifelt der Student. Engelke ist sich sicher: „Da hilft nur Aufhören mit Quarzen.“

Gemeinsam mit zwei Kumpeln steht Engelke vor dem Hauptbahnhof und wartet auf seinen ICE nach Berlin. „Da zieht man aus Gewohnheit noch mal eben eine durch“, sagt der 23-Jährige. Seine Mitfahrer rauchen „normal“, Engelke seit vier Tagen elektronisch: „Das Teil habe ich mir erst letztens bestellt. Ich hoffe, so meine Sucht herunterzufahren – bis vielleicht mal ganz Schluss damit ist. Keine Ahnung, ob das klappt.“

Sicher ist sich der ehemalige Kettenraucher („bei Stress fast zwei Packungen am Tag“) nur in einem Punkt: „Auch die E-Kippe ist etwas Chemisches, nichts Natürliches. Und Unnatürliches sollte ich eigentlich nicht einatmen. Das sagt übrigens auch meine Mutter zu meinem neuen Spielzeug.“

Für Gustav Kopeczky sind die E-Kippen gar kein Thema. „Ich bin 58 Jahre alt. Auf den Genuss von echten Zigaretten möchte ich ehrlich gesagt nicht mehr verzichten“, sagt der Kfz-Mechaniker. Nur darüber gelesen hat bislang Vera Winkler (52). Die Physiotherapeutin raucht nicht viel, schafft es aber „vom Kopf her“ nicht, die Finger ganz von der Kippe zu lassen. „Die E-Zigarette soll ja weniger Schadstoffe haben und keinen Teer enthalten. Interessant ist die Sache allemal“, so Winkler.

Begeistert ist Anne-Marie Radke (46) von den E-Glimmstängeln. „Drei Wochen habe ich die jetzt. Am besten finde ich, dass ich den Gestank und die gelben Finger los bin. Ob ich jetzt mehr oder weniger rauche? Keine Ahnung. Ich denke, es verändert sich nicht viel“, sagt Radke. Dass ihre neue E-Zigarette jetzt ein Freifahrtschein zum Rauchen in allen Lagen ist, denkt Radke nicht. „Dass ich jetzt im Café oder vor Kindern zur E-Zigarette greife, wird nicht vorkommen. Es ist und bleibt eine Zigarette, die manchmal unangebracht ist“, so Radke.

    Seite 1 Die E-Zigarette boomt
    Seite 2 "Es ist und bleibt eine Zigarette"
    Seite 3 "Es ist eine Suchtverlagerung"

Hannover. „Die Benutzung der E-Zigarette in Gaststätten ist zulässig“, so der Sprecher von Gesundheitsministerin Aygül Özkan, Thomas Spieker. Möglich macht es die spezielle Wirkungsweise der E-Zigarette: Sie verbrennt keinen Tabak, sondern vernebelt Nikotin- oder auch Cola-Lösungen.

Zum Durchbruch hat der E-Zigarette nach eigenen Angaben ein Hannoveraner verholfen: Thorolf Leddin macht inzwischen mehrere Millionen Euro Umsatz mit den tabakfreien Zigaretten. Ihr Erfolg: Sie sind weniger schädlich für Raucher, und Passivraucher müssen nicht um ihre Gesundheit fürchten – zumindest nach derzeitigem Stand der Wissenschaft.

Das Gesundheitsministerium beobachtet die Entwicklung nach eigenen Angaben dennoch aufmerksam. Auch, weil der Jugendschutz betroffen ist. Denn E-Zigaretten fallen nicht unter das Jugendschutzgesetz. „Es gibt da möglicherweise Handlungsbedarf“, sagt Spieker. Das Büro der Bundesdrogenbeauftragten unterstreicht die Bedenken. E-Zigaretten dürften nur nach entsprechender Zulassung vertrieben werden. Unterdessen gelten ab heute neue Sicherheitsstandards für Papierzigaretten in der EU. Sie sollen von selbst ausgehen, wenn man nicht an ihnen zieht.

„Gut ist saubere Luft mit richtig schön Sauerstoff. Das hier sicher nicht.“ Arndt Engelke ist auf die E-Zigarette umgestiegen. Dass er jetzt gesünder lebt, bezweifelt der Student. Engelke ist sich sicher: „Da hilft nur Aufhören mit Quarzen.“

Gemeinsam mit zwei Kumpeln steht Engelke vor dem Hauptbahnhof und wartet auf seinen ICE nach Berlin. „Da zieht man aus Gewohnheit noch mal eben eine durch“, sagt der 23-Jährige. Seine Mitfahrer rauchen „normal“, Engelke seit vier Tagen elektronisch: „Das Teil habe ich mir erst letztens bestellt. Ich hoffe, so meine Sucht herunterzufahren – bis vielleicht mal ganz Schluss damit ist. Keine Ahnung, ob das klappt.“

Sicher ist sich der ehemalige Kettenraucher („bei Stress fast zwei Packungen am Tag“) nur in einem Punkt: „Auch die E-Kippe ist etwas Chemisches, nichts Natürliches. Und Unnatürliches sollte ich eigentlich nicht einatmen. Das sagt übrigens auch meine Mutter zu meinem neuen Spielzeug.“

Für Gustav Kopeczky sind die E-Kippen gar kein Thema. „Ich bin 58 Jahre alt. Auf den Genuss von echten Zigaretten möchte ich ehrlich gesagt nicht mehr verzichten“, sagt der Kfz-Mechaniker. Nur darüber gelesen hat bislang Vera Winkler (52). Die Physiotherapeutin raucht nicht viel, schafft es aber „vom Kopf her“ nicht, die Finger ganz von der Kippe zu lassen. „Die E-Zigarette soll ja weniger Schadstoffe haben und keinen Teer enthalten. Interessant ist die Sache allemal“, so Winkler.

Begeistert ist Anne-Marie Radke (46) von den E-Glimmstängeln. „Drei Wochen habe ich die jetzt. Am besten finde ich, dass ich den Gestank und die gelben Finger los bin. Ob ich jetzt mehr oder weniger rauche? Keine Ahnung. Ich denke, es verändert sich nicht viel“, sagt Radke. Dass ihre neue E-Zigarette jetzt ein Freifahrtschein zum Rauchen in allen Lagen ist, denkt Radke nicht. „Dass ich jetzt im Café oder vor Kindern zur E-Zigarette greife, wird nicht vorkommen. Es ist und bleibt eine Zigarette, die manchmal unangebracht ist“, so Radke.

Immer mehr Raucher greifen zur vermeintlich gesunden E-Zigarette.
© Surrey

Herr Schulz, wie stehen Sie als Lungenarzt zu E-Zigaretten?

Im Vergleich zum normalen Rauchen sind E-Zigaretten wesentlich ungefährlicher, denn es gibt keinen Verbrennungsprozess. Bei der Zigarette wird die Glut bis zu 800 Grad heiß, sie steckt voller bösartiger Verbrennungsprodukte. Die E-Zigarette verursacht keine Feinstaubbelastung, Mitmenschen werden nicht belästigt.

Empfehlen Sie Ihren Patienten das E-Rauchen?

Ja. Uns Lungenärzten nützt die E-Zigarette insofern, weil sie vielen Menschen hilft, mit dem Rauchen aufzuhören oder weniger zu rauchen. Natürlich ist es nur eine Suchtverlagerung, das Nikotin bleibt ja. Aber für Patienten, die schon Krebs oder einen Herzinfarkt hatten, ist es definitiv unbedenklicher als Zigarettenkonsum.

Haben Sie Patienten, denen die elektronische Zigarette schon geholfen hat?

Viele Patienten, die mit dem Rauchen nicht aufhören können, konnten Symptome wie Bronchitis lindern. Natürlich werden Schädigungen an der Lunge nicht rückgängig gemacht, aber zukünftige weitere verhindert.

Sind E-Zigaretten ohne Nikotin ein Einstieg ins Rauchen?

Da besteht tatsächlich eine gewisse Gefahr. Deshalb sollte man E-Zigaretten nicht zu vollmundig loben. Sie sollten ein Ersatz für Raucher sein, aber keine Modeerscheinung.

Viele Ihrer Kollegen befürchten Langzeitfolgen.

Es gibt keine Studien, und ich würde E-Zigaretten auch nicht einfach aus Spaß rauchen. Aber im Tabakrauch sind 600 bis 800 Karzinogene. Für starke Raucher sind E-Zigaretten also auf jeden Fall besser, als weiter zu rauchen.


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Ärger mit den "E-Zigaretten"
« Antwort #3 am: Dezember 11, 2011, 14:23:37 Nachmittag »

E-Zigarette - Wie viel Stunk macht sie?

Berlin – 

Rauchen ist in öffentlichen Gebäuden verboten. Klar. Das Ziehen an E-Zigaretten offiziell nicht. Auf den ersten sehen die zwar aus wie echte Glimmstängel, pusten aber nur Wasserdampf heraus. Allerdings erkennt das nicht jeder sofort. Wie also reagiert Berlin, wenn in Bussen und Bahnen munter elektrisch gepafft wird? KURIER-Reporterin Nastasia Schiweg machte den Test.

Erster Versuch auf dem Bahnsteig im Bahnhof Prenzlauer Allee. Munter leuchtet meine LED-Leuchte beim Ziehen. Zwei Sicherheitsleute laufen an mir vorbei, gucken komisch, sagen aber nichts. Komisch – denn eigentlich untersagt die Bahn das elektrische Rauchen. Tenor: „Wenn wir erst anfangen genau zu diskutieren, wer hier was raucht, würde das zu Irritationen und Konflikten führen. Das ist alles Rauchen und damit nicht erlaubt.“

Mir egal, ich treibe das Rauch-Spielchen weiter, steige in die Ringbahn Richtung Schönhauser Allee. Es ist Nachmittag, viele Berliner, Brandenburger und Touristen sind unterwegs. Ich schiebe mich in die S8. Klick, meine E-Zigarette glimmt wieder. Und schon gucken die ersten, die meisten äußerst sparsam. Angesprochen werde ich nicht. Also weiter in die U2 – und U-Bahnfahrer „trauen“ sich offenbar mehr. Ein Zug an meiner „Ziggi“, schon fragt mich eine junge Mutter, was das bitteschön soll, „das ist ja unverschämt!“. Als ich sie aufkläre, rümpft sie nur die Nase – obwohl es dank Wasserdampf doch gar nichts zu Rümpfen gibt.

Zu guter Letzt genieße ich meine Plastikfluppe im Bus. Hier ernte ich wieder nur böse Blicke und Kopfschütteln. Fazit: Tolerantes Berlin? Oder führt das „Rauchen“ der Plastikfluppen noch zu mächtig Qualm?

http://www.berliner-kurier.de/kiez-stadt/e-zigarette-wie-viel-stunk-macht-sie-,7169128,11287394.html


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"E-Zigaretten"
« Antwort #4 am: Dezember 22, 2011, 19:03:43 Nachmittag »


Elektrische Zigarette - Rauchen ohne Abgase?


Sie sieht ähnlich aus wie eine Zigarette und wirkt fast so wie ein echter Glimmstängel, soll aber weniger schädlich sein:
Sogenannte E-Zigaretten, in denen flüssiges Nikotin verdampft wird. Sind sie Humbug oder hilfreich?

Stand: 20.12.2011

http://www.br.de/radio/bayern1/e-zigarette-rauchen-rauchentwoehnung100~_csn-d47715f1-03b3-4648-b1c3-6680dd628e6e_-0ab43a0dbae69afc4018035684f0a82fefcb8e7c.html


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E-Zigaretten „nicht zugelassen und nicht geprüft“
« Antwort #5 am: Dezember 24, 2011, 01:04:14 Vormittag »


Warnung: E-Zigaretten „nicht zugelassen und nicht geprüft“


Deutsche Gesundheits Nachrichten | 19. Dezember 2011, 14:32 Uhr | Aktualisiert: 22.12.2011, 11:06

Barbara Steffens (Grüne), Gesundheitsministerin von Nordrhein-Westfalen, hat vor dem Kauf elektronischer nikotinhaltiger Zigaretten gewarnt. Aufgrund des in den Geräten enthaltenen Nikotins könnten Schäden für die Gesundheit nicht ausgeschlossen werden. E-Zigaretten würden unter die Zulassungsauflagen des Arzneimittelgesetzes fallen.

Zwar ..... http://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/2011/12/19/warnung-e-zigaretten-%E2%80%9Enicht-zugelassen-und-nicht-gepruft%E2%80%9C/



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Zu viel Nervengift in E-Zigaretten
« Antwort #6 am: Dezember 24, 2011, 01:18:16 Vormittag »


Zu viel Nervengift in E-Zigaretten


Mittlerweile diskutieren auch die Medien über elektronische Zigaretten. Sie enthielten hohe Mengen an Nervengift - doch es gibt auch andere Varianten der E-Zigaretten.

http://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/Zu-viel-Nervengift-in-E-Zigaretten-id17968406.html




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Warnung vor E-Zigaretten
« Antwort #7 am: Dezember 24, 2011, 15:10:45 Nachmittag »



Warnung vor E-Zigaretten


In Deutschland ist eine Debatte über E-Zigaretten entflammt: Diese seien gesundheitlich riskant und nicht zugelassen. Auch Krebsforscher raten von den künstlichen Glimmstängeln ab, berichtete der "stern" (Onlineausgabe).

Gesundheit
Nikotinhaltige E-Zigaretten sind offenbar keine unbedenkliche Alternative zum Glimmstängel. Im Gegenteil: Elektronische Zigaretten sind gesundheitlich riskant und ihr Verkauf verboten - darauf wies die Gesundheitsministerin aus Nordrhein-Westfalen (NRW) hin. "Was derzeit auf dem Markt ist, ist alles nicht zugelassen und nicht geprüft". Die bisher erhältlichen Flüssigsubstanzen, die sogenannten Liquids, enthielten so hohe Mengen an Nikotin, dass sie als Arzneimittel einzustufen seien - und damit unter das Arzneimittelgesetz fielen.

Vertrieb vor allem über das Internet
Rauchlose E-Zigaretten sind seit einiger Zeit vor allem über das Internet erhältlich. Bei der E-Zigarette verdampft eine oft nikotinhaltige Flüssigkeit, die der Raucher inhaliert. Im Gegensatz zur herkömmlichen Zigarette werden keine Substanzen verbrannt, der Nutzer nimmt keinen Teer auf. Die Geräte und Flüssigkeiten, die in unterschiedlichen Mischungen auf dem Markt sind, werden vor allem im Internet, aber auch in speziellen "E-Shops" angeboten.

Die gesundheitlichen Auswirkungen des Rauchersatzes sind allerdings noch kaum erforscht. Es gebe keinen wissenschaftlichen Beleg dafür, dass E-Zigaretten ungefährlich seien.

E-Zigarette ein Arzneimittel?

"Bei der E-Zigarette wird Nikotin verdampft und Nikotin wirkt pharmakologisch. Da liegt zunächst die Vermutung nahe, dass es sich um ein Arzneimittel handelt", sagt der Sprecher des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte in Bonn. Um das zu ermitteln, bedürfe es immer einer sorgfältigen Einzelfallentscheidung. Zu den Prüfkriterien gehört, wie hoch der Nikotinanteil ist oder welche Substanzen noch inhaliert werden.

Krebserzeugende Nitrosamine im Wasserdampf

Die chemische Zusammensetzung beim Rauchen der E-Zigaretten ... http://help.orf.at/stories/1692143/


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"E-Zigaretten" für Passivraucher äußerst gefährlich?
« Antwort #8 am: Dezember 25, 2011, 21:14:32 Nachmittag »

E-Zigarette gefährlicher als gedacht
13.12.11
E-Zigarette: Von wegen harmlos!
Zum Jahresende denken viele über gute Vorsätze fürs nächste Jahr nach. Immer wieder mit dabei: Das Rauchen aufgeben. Wer das nicht schafft, der steigt immer öfter auf die E-Zigarette um. Doch die sind möglicherweise gesundheitsschädigender als bisher angenommen - auch für Passivraucher. Deswegen fordert das Deutsche Krebsforschungszentrum nun ein Verbot der E-Zigarette in geschlossenen Räumen.

Bislang galt der Elektro-Glimmstengel als Wunderwaffe: weniger schädlich als echte Zigaretten und geeignet, sich das Rauchen abzugewöhnen. Doch nun haben Tests gezeigt, dass der Dampf Reizgas und tabakspezifische krebserregende Stoffe enthält. Das könnte nicht nur Raucher sondern auch Passivraucher gefährden.

Für die E-Zigarette gibt es unterschiedliche Flüssigkeiten - mit unterschiedlichen Nikotinstärken oder mit reinem Aroma. Die werden mit einer kleinen Heizspirale zum Verdampfen gebracht. Das geschieht mit einem Akku, der regelmäßig geladen werden muss.

Das Problem ist, dass die Hersteller keine Angaben machen müssen, was genau in den sogenannten Liquids ist. Vor allem die nikotinhaltigen Flüssigkeiten halten Experten für gefährlich - denn niemand weiß, wie giftig der Qualm ist, den die E-Raucher aus- und die Nichtraucher einatmen.

http://www.rtl.de/cms/news/rtl-aktuell/e-zigarette-gefaehrlicher-als-gedacht-1d0a0-51ca-90-962815.html

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Was es alles gibt: Verband der eZigaretten :))))
« Antwort #9 am: Januar 07, 2012, 00:04:22 Vormittag »


Verband der eZigaretten-Händler wehrt sich gegen Falschaussagen

   Seevetal (ots) -

~
- Querverweis: Rechtskräftige Urteile liegen in der digitalen
  Pressemappe zum Download vor und ist unter
  http://www.presseportal.de/dokumente abrufbar -
~

In den letzten Wochen wurden vermehrt falsche Aussagen über die
elektrische Zigarette veröffentlicht. Der Verband des deutschen
eZigarettenhandels (i.G.) wehrt sich gegen die Meinungsmache von
berufener Seite. Ziel ist die Image-Schädigung eines sehr
erfolgreichen Produktes, welches erheblich weniger schädlich ist als
die Tabakzigarette. Über die Gründe der Kampagne kann nur spekuliert
werden.

Im weiteren Verlauf werden die Verlautbarungen der einzelnen Stellen
aufgelistet und juristischen sowie wissenschaftlichen Fakten
gegenübergestellt.

1. Gesundheitsministerium Nordrhein-Westfalen am 16.12.2011

"Der Handel und der Verkauf von E-Zigaretten sowie von liquidhaltigen
Kartuschen, Kapseln oder Patronen für E-Zigaretten sind, sofern die
arzneimittel- und medizinprodukterechtlichen Vorschriften nicht
eingehalten werden, gesetzlich verboten."

Widerlegung:

Die derzeitige Rechtslage besagt eindeutig, dass die genannten
Produkte nicht durch das Arzneimittel- (AMG) oder
Medizinproduktegesetz (MPG) geregelt sind, nach mehreren
Gerichtsentscheiden des europäischen Gerichtshofes und des
Bundesverwaltungsgerichts derzeit sogar nicht einmal geregelt werden
dürfen. Keines der derzeit am Markt gehandelten Produkte unterliegt
Reglementierungen durch das Arzneimittelgesetz oder das
Medizinproduktegesetz. Auch das Verwaltungsgericht Frankfurt/Oder
bestätigte dies jüngst durch die Feststellung, dass Arzneimittel
nicht nur über eine therapeutische/diagnostische Eignung verfügen
sondern auch dazu bestimmt sein müssen, was bei dem Genußmittel
eZigarette nicht zutrifft. (Eine Liste der Urteile ist auf der
beigefügten PDF einsehbar)

2. Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung am 19.12.2011

 "Bislang völlig unbekannt sind die gesundheitlichen Auswirkungen bei
dauerhafter und wiederholter Inhalation von Propylenglykol. Neben
bekannten Substanzen wie Ethanol, Glyzerin und Aromastoffen hat die
amerikanische Kontrollbehörde Food and Drug Administration (FDA) in
einigen Kartuschen giftige Substanzen wie Krebs erregende Nitrosamine
nachweisen können."

Widerlegung

Die Untersuchung der FDA aus dem Jahre 2009 ist höchst umstritten, da
von der US-Behörde bis heute nicht die Menge der nachgewiesenen
Nitrosamine in den untersuchten e-Zigaretten-Liquids bekanntgegeben
wurde. Und auf diesen Wert kommt es entscheidend an. Das renommierte
Analyselabor "Eurofins Dr. Specht Laboratorien" in Hamburg hat
Aromaliquids von e-Zigaretten auf krebserregende Nitrosamine
untersucht. Das Ergebnis: Sowohl im flüssigen Zustand als auch in der
Dampfphase sind Nitrosamine in den untersuchten Aromaliquids nicht
nachweisbar.

3. Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ) am 2. Dezember in
Heidelberg "Propylenglykol ist ein Reizgas."

In einem Selbstversuch des DKFZ wurde die Wirkung von
e-Zigarettendampf getestet. Dazu haben sich Mitarbeiter des DKFZ in
einen Raum gesetzt und zwei elektrische Zigaretten gedampft. Das
Ergebnis der "Untersuchung":  "Nachdem in dem Raum zwei E-Zigaretten
geraucht worden waren, hatten meine Kollegen und ich
Atemwegsreizungen und ein Benommenheitsgefühl." (Zitat Dr. Martina
Pötschke-Langer, Leiterin der Stabsstelle Krebsprävention DKFZ)

Widerlegung

Dieser mündliche Erfahrungsbericht widerspricht nicht nur zahlreichen
wissenschaftlichen Untersuchungen, sondern ist selbst höchst
unwissenschaftlich.

Zitat Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz "Die
niederkettigen, mehrwertigen Alkohole sind toxikologisch praktisch
unbedenklich. Glyzerin und 1,2-Propylenglykol werden seit Jahren in
http://ots.de/VrRUh

Diese drei Aussagen sind Beispiele für eine gezielte
Desinformations-Kampagne zur Verunsicherung des Marktes. Der Verband
fordert die genannten Stellen dazu auf, diese Kampagne mit sofortiger
Wirkung einzustellen.

~
Unterzeichner
Verband des deutschen eZigarettenhandels (i.G.)
~

Über den Verband des deutschen eZigarettenhandels

Der Verband rekrutiert sich aus den größten e-Zigarettenhändlern in
Deutschland. Zweck des Vereins ist es, an der Sicherheit der Bürger
mitzuwirken, indem etwaige Gefahren von elektronischen Zigaretten
sowie Zubehör ergründet werden und Aufklärungsarbeit betrieben wird.
Unter Berücksichtigung der Regelungen für Tabakprodukte soll
insbesondere über mögliche Gesundheitsschäden vollumfänglich
aufgeklärt werden. Dabei soll auch ein besonderes Augenmerk auf den
Schutz von Kindern und Jugendlichen gelegt werden. Zur Erfüllung
dieses Zwecks wird der Verein gemeinsame Maßnahmen entwickeln, wie
z.B. die Kennzeichnung der Produkte mit Warnhinweisen, Überprüfung
der Händler auf Zuverlässigkeit,  freiwillige Selbstbeschränkung des
Nikotingehalts der elektronischen Zigaretten etc. Zur Förderung
dieses Ziels in Europa sind Vereinsgründungen in den einzelnen
europäischen Ländern geplant, welche die gemeinnützigen Ziele der
Vereinssatzung verfolgen. Dieser Verein ist geschaffen worden, um die
gemeinnützigen Ziele in der Bundesrepublik Deutschland zu verfolgen.
Bei sämtlichen Vereinsmitgliedern handelt es sich um Hersteller oder
Vertreiber von elektronischen Zigaretten und Zubehör. Die Beteiligten
teilen die Auffassung, dass es im Interesse des Verbraucherschutzes
sinnvoll ist, die bestehenden Eigenkontrollmaßnahmen im Hinblick auf
die Veräußerung von elektronischen Zigaretten und Zubehör weiter
auszubauen.

Rückfragehinweis:
  Für Rückfragen und weitere Informationen steht Ihnen die Pressestelle der red kiwi GmbH zur Verfügung: pr@red-kiwi.de, Tel. 04105-8598723



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"E-Zigaretten"
« Antwort #10 am: Januar 07, 2012, 00:58:01 Vormittag »
Gesundheit

E-Zigaretten enthalten gesundheitsschädigende Stoffe

erstellt 19.12.11

Köln/Berlin/dapd. Elektrische Zigaretten sind offenbar weit weniger harmlos als viele Verbraucher vermuten. «Die benutzten Kartuschen enthalten häufig neben dem Suchtstoff Nikotin auch andere gesundheitsschädigende Substanzen», warnte die Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), Elisabeth Pott, am Montag in Köln.

So besteht der über E-Zigaretten eingeatmete Dampf bis zu 90 Prozent aus Propylenglykol. Dieser Stoff kann kurzfristig akute Atemwegsreizungen auslösen. Völlig unbekannt ist derzeit, welche Folgen die langfristige Inhalation des Stoffes hat.

Auch giftige, krebserregende Substanzen wie Nitrosamine seien in einigen Kartuschen nachgewiesen worden, teilte die BZgA mit und bezog sich auf Untersuchungsergebnisse der US-amerikanischen Kontrollbehörde Food and Drug Administration.

Die Hoffnung mancher Raucher, dank der E-Zigarette zum Nichtraucher zu werden, sei ein Irrglaube, sagte BZgA-Direktorin Pott: «Für einen auf Dauer erfolgreichen Rauchstopp ist eine Verhaltensänderung nötig, die mit dem Konsum von E-Zigaretten aber nicht erreicht wird.»

Johannes Spatz, Sprecher des Aktionszentrum Forum Rauchfrei in Berlin, forderte am Montag ein Verbot der elektrischen Zigaretten. Nach dem Arzneimittelgesetz seien diese Rauchmittel nicht zugelassen, insofern müssten sie unverzüglich aus den Verkaufsregalen genommen werden. Es sei eine unverantwortliche Täuschung, wenn für diese Produkte mit dem Slogan «Rauchen ohne Risiko» geworben werde, sagte Spatz.

E-Zigaretten bestehen aus einem Gehäuse, einer Batterie, einem elektrischen Vernebler und einer auswechselbaren Kartusche, die mit Flüssigkeit gefüllt ist. Wenn der Raucher am Mundstück zieht, wird die Flüssigkeit verdampft und inhaliert. Nach Angaben der BZgA werden die Inhaltsstoffe bislang nur unzureichend deklariert.

http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1324304119156


« Letzte Änderung: Januar 08, 2012, 20:48:18 Nachmittag von admin »


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Krebsforscherin warnt vor E-Zigaretten: FROSTSCHUTZMITTEL !
« Antwort #11 am: Januar 08, 2012, 20:50:43 Nachmittag »


Krebsforscherin warnt vor E-Zigaretten: FROSTSCHUTZMITTEL !


Krebsforscherin Martina Pötschke-Langer warnt vor dem bedenkenlosen Rauchen von E-Zigaretten.


Die Trägersubstanz sei nichts anderes als Frostschutzmittel.


Sie seien keine Alternative zum Rauchen herkömmlicher Zigaretten, sagte die Leiterin der Stabsstelle Krebsprävention im Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg im Interview mit WirtschaftsWoche.de.

„Wer würde schon freiwillig Frostschutzmittel inhalieren“, fragte die Krebsforscherin. Genau das machten aber all jene Nutzer von sogenannten elektrischen Zigaretten. Denn bei der vermeintlich harmlosen Alternative zur echten, mit Tabak gefüllten Zigarette,  wird bei der E-Zigarette mit Hilfe eines elektrischen Verneblers eine Nikotinlösung verdampft und dann eingeatmet. Die Nikotinlösung besteht laut Pötschke-Langer zu 90 Prozent aus der Trägersubstanz Propylenglycol, und das sei nichts anderes als Frostschutzmittel.

„Dass Propylenglycol die Atemwege reizt, ist seit langem bekannt“, sagte Pötschke-Langer, die für ihren Einsatz bei der Aufklärung der Risiken des Rauchens 2008 das Bundesverdienstkreuz erhielt. Zwar werde die Chemikalie auch in sehr geringen Mengen als Konservierungsmittel in Kosmetika, Medikamenten und Lebensmitteln eingesetzt. Aber, betont die Krebsforscherin, „kein einziges dieser Produkte wird eingeatmet.“

Genau daraus ergebe sich aber die besondere Problematik, so Pötschke-Langer, denn die E-Zigaretten-Raucher, die sich selbst als „Dampfer“ bezeichnen,  inhalierten in großen Mengen eine Substanz, die ganz sicher in den Atemwegen und der Lunge nichts verloren habe. „Die Hersteller von Propylenglykol warnen in ihren Sicherheitsdatenblättern ausdrücklich vor dem Einatmen und empfehlen als erste Hilfe-Maßnahme ausreichende Frischluftzufuhr oder die Nutzung von Atemschutz“, sagte die Krebsforscherin.

Nach Pötschke-Langers Einschätzung sollte die E-Zigarette „auch nicht in öffentlichen Gebäuden, Bahnen und Bussen oder sonstigen Rauchverbotszonen gestattet werden“. Denn die Forscherin fürchtet, dass E-Zigaretten-Raucher sich nicht nur selbst in Gefahr bringen, sondern möglicherweise auch all jene Menschen, die ihren Ausatem-Dampf einatmen müssen. „Dazu fehlen bisher ausreichende chemisch-toxikologische Untersuchungen“, so Pötschke-Langer. Doch sie ist überzeugt: „Auch wenn bisher kein toxikologische Prüfung vorliegt, ist vom Rauchen von E-Zigaretten in Innenräumen abzuraten, denn es wird  immer Menschen geben, die auf solche Aerosole empfindlich oder  allergisch reagieren.“

http://www.wiwo.de/technologie/forschung/rauchen-krebsforscherin-warnt-vor-e-zigaretten/6027918.html


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Hautrötungen, Schwindelanfälle und Ausschlag: "E-Zigaretten" VERBOT
« Antwort #12 am: Januar 08, 2012, 21:14:29 Nachmittag »


6.01.12 - Die E-Zigarette im Visier

Gesundheitsministerium verbietet den Vertrieb von nikotinhaltigen Substanzen.

Er habe selbst gesehen, welche Nebenwirkungen die E-Zigarette mit sich bringen kann:
Manche Kunden hätten unmittelbar nach dem Rauchen Hautrötungen, Schwindelanfälle und Ausschlag bekommen.

Eine echte Alternative oder brandgefährlich?
Die E-Zigarette wird zurzeit heiß diskutiert – jetzt hat das Gesundheitsministerium des Landes NRW den Vertrieb von nikotinhaltigen Substanzen per Erlass verboten. Wer die Liquide trotzdem verkauft, verstößt gegen das Arzneimittelgesetz und macht sich strafbar. Halvers Kioskbetreiber haben geteilte Meinungen zum elektronischen Glimm- stängel.

„Die Dinger sind absolut schädlich“, sagt René Henkel, Betreiber des Kiosks an der Frankfurter Straße. Seit dem Verbot verkauft er nur noch Zusätze ohne Nikotin. Er habe selbst gesehen, welche Nebenwirkungen die E-Zigarette mit sich bringen kann: Manche Kunden hätten unmittelbar nach dem Rauchen Hautrötungen, Schwindelanfälle und Ausschlag bekommen. Zudem sei seit des Erlasses das Interesse drastisch zurückgegangen.

Henkel erzählt, dass er die Zigaretten erst „wie geschnitten Brot“ verkauft hat. Und jetzt seien es nur noch vereinzelte Käufer. Für den Inhaber ist das ein Problem: „Die Hersteller nehmen die Waren nicht von uns zurück, solange die Schädlichkeit nicht nachgewiesen ist.“

Auch bei Noel Clever von „Clever Tippen“ ist das Geschäft ins Stocken geraten. Erst im September habe es den großen Boom gegeben – und die Großhändler kamen nicht mit den Lieferungen hinterher. Er sagt: „Die Leute sind total verunsichert. Sie wissen nicht, ob’s gesund ist oder nicht.“ Clever selbst benutzt sie – und das auch weiterhin. Rauchen sei doch so oder so schädlich.

Und es gibt noch weitere Anhänger der elektrischen Zigarette. Ein 54-jähriger Halveraner ist beispielsweise sein Stammkunde und kauft gleich mehrere Nachfüllpackungen. Seit sechs Wochen ist er nahezu komplett vom klassischen Glimmstängel weg – die Geschmacksrichtung Menthol hat’s ihm angetan. „Hauptsache es qualmt. Bei der richtigen Zigarette geht mir der Gestank auf den Zwirn“, sagt er. Und jetzt könne er theoretisch sogar am Schreibtisch rauchen. Aus Gewohnheit geht er aber trotzdem meistens noch vor die Tür.

Und wie sieht’s in den Apotheken aus? „Wir hatten auch einige Nachfragen von Kunden. Der Verkauf durch uns ist aber nicht möglich“, sagt Bianka Schomann von der Atlantis-Apotheke. Sie findet klare Worte für die E-Zigaretten: „Bis die Liquide von der Arzneimittelkammer zugelassen werden, können noch einige Jahre vergehen.“ Zum Beispiel müssten erst einige Studien in Auftrag gegegeben werden, die die möglichen Risiken und Nebenwirkungen offenlegen. Sobald die E-Zigarette eine arzneimittelrechtliche Zulassung erhalten würde, könne sie sich schon vorstellen, das Produkt ins Sortiment aufzunehmen. So lange will auch Lottogeschäft-Besitzerin Angelika Noelle-Niklas warten: „Die Nachfrage ist eh gering und das Risiko zu hoch.“

Von Lisa Weber


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Gesunde Luft

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"E-Zigaretten" sind kein Kinder-Schnuller
« Antwort #13 am: Januar 13, 2012, 16:47:03 Nachmittag »


Nikotinhältige E-Zigaretten sind in Österreich verboten, weil als Arzneimittel eingestuft und nicht zugelassen (siehe unten). Aber offensichtlich wird Internetwerbung, viral marketing, etc. nicht geahndet.

Elektrische Zigaretten wurden nicht als Entwöhnungshilfe entwickelt, wurden aber als Arzneimittel eingestuft, sodass der Handel mit ihnen illegal ist, solange ihre Wirksamkeit und die unerwünschten Nebenwirkungen nicht getestet wurden. Gifte und Karzinogene wurden nachgewiesen. Ein pharmakologisches Gutachten empfahl voreilig  Ruyan als Entwöhnungshilfe, allerdings nur für erwachsene Raucher.

http://www.bfr.bund.de/cm/343/bfr_raet_zur_vorsicht_im_umgang_mit_elektronischen_zigaretten.pdf

Daraufhin wurde dieser Nikotinverdampfer gleich als Zigarettenersatz beworben als wäre Nikotin harmlos oder gar gesund. Dabei ist die Nikotinmenge in E-Zigaretten z.T. höher als in Zigaretten zulässig, die Dosisangaben unverlässlich und das Nikotin ist mittels e-Zigarette schlecht dosierbar und wird auch von Umstehenden eingeatmet, ebenso Diaethylenglycol und bei manchen Marken Nitrosamine.

Akute Vergiftungsgefahr mit evt. Todesfolgebesteht vor allem für Kinder durch Verschlucken der Nachfüllungen, aber auch über Resorption der Flüssigkeit über die Haut können akute Vergiftungen ausgelöst werden.

http://www.aerzteinitiative.at/EZigSchweiz10.pdf

Die von den Produzenten der E-Zigaretten in Auftrag gegebenen Gutachten weisen zwar auf Gefahren des Nikotins hin, verschweigen aber das beträchtliche Suchtpotential der E-Zigarette, ihre Attraktivität für Kinder (durch Aromastoffe und leichte Inhalierbarkeit) und ihr Potential als Einstiegsdroge (in der Werbung verharmlost und leicht erhältlich im Internet). 
« Letzte Änderung: Januar 13, 2012, 17:25:09 Nachmittag von admin »

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D - E-Zigarette vor dem Aus? Verbote in ersten Bundesländern
« Antwort #14 am: Januar 18, 2012, 00:56:48 Vormittag »



Wann kommt das Aus für die E-Zigarette? Erste Bundesländer haben nun die in der Kritik stehende Rauch-Variante verboten.

Steht die E-Zigarette kurz vor dem Aus? Seit dem Rauchverbot boomt die elektronische Variante - von Experten wird die E-Zigarette aber immer kritischer beäugt. In dem Minigerät aus Akku und elektrischem Vernebler wird eine Flüssigmischung verdampft und inhaliert. Es wird kein Tabak verbrannt, kein Teer aufgenommen. Wie riskant die E-Zigarette ist, was genau in den sogenannten Liquids steckt, welche Schäden und Nebenwirkungen drohen, ist noch weitgehend unerforscht. Die Warnungen werden allerdings eindringlicher. Erste Bundesländer haben das Produkt verboten.

E-Zigarette: "Gesundheitlich nicht unbedenklich"

"Verbraucher sollten sich darauf verlassen können, dass ein Produkt gesundheitlich unbedenklich ist - und das ist bei der E-Zigarette in keinster Weise gegeben", sagt Martina Pötschke-Langer vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ). "Man sollte bei diesem neuen Produkt, das so massiv auf den Markt drängt, auch aus den Fehlern der Vergangenheit lernen", mahnt die Expertin mit Blick auf den herkömmlichen Glimmstängel. "Die normale Zigarette hat im letzten Jahrhundert Millionen Tote verursacht und wäre nie zugelassen worden, wenn wir das heutige Wissen vor hundert Jahren gehabt hätten."

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Die Rechtslage bei E-Zigaretten in Deutschland ist uneindeutig. In Bayern ist der Handel mit nikotinhaltigen E-Zigaretten laut DKFZ schon seit der Einführung vor einigen Jahren untersagt. Im Dezember 2011 erklärte Nordrhein-Westfalen sie für illegal. Anfang Januar 2012 folgte Bremen, weiß Pötschke-Langer. "Da könnte etwas ins Rollen kommen. Die Länder machen sich Gedanken, wie sie gemeinsam vorankommen." Verbraucherschutz funktioniere nur flächendeckend. Solange man sich in anderen Bundesländern legal eindecken und übers Internet problemlos ordern kann, brummt das Geschäft weiter.

Hohe Nikotin-Mengen

Aber: "Was derzeit auf dem Markt ist, ist alles nicht zugelassen und nicht geprüft", warnt NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens. Die Flüssigsubstanzen enthalten der Grünen-Politikerin zufolge so hohe Nikotin-Mengen, dass sie als Arzneimittel einzustufen sind - und damit nach den strengen Auflagen des Arzneimittelgesetzes zugelassen werden müssten. Sind die erhältlichen Liquids aber allesamt nicht. Ergo gelten Handel und Verkauf in NRW als rechtswidrig.

Die Hersteller gehen von 1,2 Millionen Konsumenten hierzulande aus. Marktführer Red Kiwi bei Hamburg wirbt: "Die E-Zigarette ist die weitaus weniger schädliche Alternative im Vergleich zur Tabakzigarette." Das bezweifeln Mediziner. Lungenfachärzte warnen vor schädlichen Auswirkungen auf die Atemwege. Eine Studie mit 30 Rauchern habe gezeigt, dass schon nach fünf Inhalier-Minuten auffällig häufig die Atemwege eingeengt waren, wie die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie erklärt. Verantwortlich sei Propylenglykol. Der Dampf bestehe zu 90 Prozent aus Propylenglykol, das industriell auch als Frostschutzmittel eingesetzt wird.

E-Zigarette: Fragezeichen bei den Mixturen

Viele Fragezeichen gibt es bei den Mixturen. Sie enthalten unterschiedliche Mengen Nikotin - ein Nervengift und Suchtmittel. Manche sind nikotinfrei, enthalten Aromen wie Schoko-Karamell oder Lakritz. "In der E-Zigarette ist nicht der ganze Dreck drin, sie ist zwar nicht gesund, aber weniger schädlich", sagt Alexandra Funck. Die 42-Jährige will damit von der herkömmlichen Zigarette weg. Und: "Es bleiben keine Kippen zurück, keine Asche. Die Klamotten stinken nicht und man belästigt auch seine Mitmenschen nicht." Das Verbot versteht die Düsseldorferin nicht. "Dann müsste man auch die normalen Zigaretten verbieten oder nur noch über die Apotheken verkaufen."

Die E-Zigarette könne ebenso süchtig machen wie die normale Zigarette, betont Pötschke-Langer. Und dass sie angeblich helfe, beim Rauchen aufzuhören, sei nicht belegt. Die US-Kontrollbehörde FDA hat in einigen Kartuschen giftige Substanzen wie krebserregende Nitrosamine nachgewiesen. Laut Bundesinstitut für Risikobewertung ist zudem offen, inwieweit ein Risiko für "Passiv-Dampfer" besteht.

E-Zigaretten-Produkte zur Prüfung vorgelegt

Viel zu tun hat das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), dem Landesbehörden einzelne E-Zigaretten-Produkte zur Überprüfung vorgelegt haben. In einem Fall habe das Institut ein Produkt als Arzneimittel eingestuft, es sei bisher nicht in Verkehr gebracht worden, sagt ein Sprecher. Verboten ist die E-Zigarette etwa in Norwegen, der Türkei, Schweiz und sogar in China, wo sie vor 15 Jahren entwickelt wurde. Strikte Regulierung gibt es in Dänemark, Kanada oder auch in Österreich. Die EU-Kommission will die gesundheitlichen Folgen jetzt genauer untersuchen.

Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) sieht das Verbot im bevölkerungsreichsten Bundesland NRW als einen wichtigen Schritt, erklärt eine Sprecherin. Da Gesundheit Ländersache sei, könne der Bund nicht eingreifen. Über die ihm untergeordnete Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung spricht das BMG dennoch klare Worte: "Die benutzten Kartuschen enthalten häufig neben dem Suchtstoff Nikotin auch andere gesundheitsschädigende Substanzen. Deshalb ist vom Konsum der E-Zigarette abzuraten." (dpa/AZ)

http://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/E-Zigarette-Verboten-in-ersten-Bundeslaendern-id18355671.html




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