Autor Thema: Stöger hin und her, Teil 4  (Gelesen 20161 mal)

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FPÖ-RFW: Freiheit für ALLE! Auch den Wegbereiten zum Morden?
« Antwort #15 am: November 09, 2011, 23:46:00 Nachmittag »


Und dem Vorarlberger Noch-RFW (FPÖ) Bundes-Obmann Amann sei gesagt:

Es gab noch nie so viele Anzeigen über "Zulasung zur Tötung durch Tabakrauch in der Vorarlberger Gastronomie" wie derzeit!

Weiters erinnere ich ihn an die Mitteilung seines "Kollegen": GESETZE SIND JEDENFALLS EINZUHALTEN !




           
                               K f K
          Verein Krebspatienten für Krebspatienten
         Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
                            Österreich
      Wien, St. Pölten, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
   Initiative Rauchfreie Gaststätten www.sis.info
         Neues Tabakgesetz: www.rauchnet.at
      Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
   Krebs-Hotline 9 bis 21 Uhr:  0650-577-2395
   krebspatienten@gmail.com   www.krebsforum.at
           Dietmar Erlacher, Bundesobmann

JETZT Volksbegehren Nichtraucherschutz im Magistrat unterschreiben,
mit Verwandten und Bekannten, laut
http://www.nichtraucheninlokalen.at/NR_Volksbegehren_Blankoformular.pdf



http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20111108_OTS0183/wkoe-vize-rfw-bo-amann-zu-aerztekammer-wien-klares-nein-zur-forderung-nach-einem-generellen-rauchverbot-in-der-gastronomie

WKÖ-Vize RfW-BO Amann zu Ärztekammer Wien: Klares "Nein" zur Forderung nach einem generellen Rauchverbot in der Gastronomie!
Utl.: Das System der Wahlfreiheit, das die Gastronomie anbiete, funktioniere. Die Ärztekammer sollte sich nicht zum Stichwortgeber für einen "Überwachungsstaat" machen. =

   Wien (OTS) - Ein klares "Nein" zum generellen Rauchverbot in der
Gastronomie kommt von WKÖ-Vizepräsident RfW-Bundesobmann Fritz Amann.
"Alle paar Monate wacht die Gesundheits- und Verbotslobby auf und
bläst zum "Halali" auf die Gastronomie und den Kompromiss beim
Nichtraucherschutz", kritisiert Amann in Zusammenhang mit der
heutigen Forderung der Wiener Ärztekammer nach einem generellen
Rauchverbot.

"Auch wenn es manche nicht wahrhaben wollen: Das System der
Wahlfreiheit, das die Gastronomie anbietet, funktioniert - genauso
wie das friedliche Miteinander von Rauchern und Nichtrauchern", so
Amann. Auch eine Erhebung des Market Instituts habe bereits vor
längerer Zeit gezeigt, dass eine überwältigende Mehrheit der Gäste
mit der Regelung zufrieden sei. "Um dem Schutz der Nichtraucher
gerecht zu werden, haben die Gastronomen - vielfach mit
beträchtlichem finanziellen Aufwand - Umbauten vorgenommen. Auch ihre
Rechte müssen wahrgenommen werden", erinnert Amann.

Die Forderung nach einem totalen Rauchverbot gefährde nicht nur die
Existenz vieler Gastronomen, damit rede die Wiener Ärztekammer auch
der totalen Bevormundung der Bevölkerung und einer staatlichen
Gesundheitsbürokratie das Wort. "Die Ärztekammer sollte sich nicht
zum Stichwortgeber für einen "Überwachungsstaat" machen. In
Zusammenhang mit der Elektronische Gesundheitsakte (ELGA) stellt die
Kammer die Thematik ins Zentrum ihrer Gegen-Kampagne. Da wird
offensichtlich mit zweierlei Maß gemessen", so Amann.

Rückfragehinweis:

~
   RfW - Bundesmedienreferat
      Isolde Seidl
      Tel.: 01 / 408 25 20 -14
      seidl@rfw.at http://www.rfw.at



Daher noch mehr (anonyme) ANZEIGEN durch couragierte Bürger in Österreich, laut

http://www.rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=1073.msg6351#msg6351

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Das Ende von Raucherschutzminister Stöger und seinem Beisel im BMfG !!!
« Antwort #16 am: November 09, 2011, 23:53:25 Nachmittag »



Anmerkung:

Ernstgemeinter Schutz der Bevölkerung durch diesen Gesundheitsminister heißt

       R  Ü  C  K  T  R  I  T  T

und sofortiges

GENERELLES  RAUCHVERBOT  IN  ALLEN  LOKALEN  UND  ÖFFENTLICHEN  GEBÄUDEN,  auch im Stöger Beisel Arkade in seinem Gesundheitsministerium (zig Anzeigen!)!



Ernst gemeinte Prävention heißt Verschärfung des Tabakgesetzes
Utl.: Pharmig unterstützt Forderung nach strengerem Nichtraucherschutz =

   Wien (OTS) - Anlässlich der Forderung der Ärztekammer zu einem
generellen Rauchverbot erinnerte Dr. Jan Oliver Huber,
Generalsekretär der Pharmig, an die bei den Alpbacher
Gesundheitsgesprächen im August erarbeiteten "Top 8
Veränderungsvorschläge" im Bereich des Gesundheitswesens. Immerhin
74,1 Prozent der anwesenden profunden Kenner und Experten aus den
Bereichen Gesundheitswesen und Gesundheitspolitik  hätten sich im
Sommer für eine Verschärfung des Tabakgesetzes ausgesprochen, so
Huber. Dabei sollte als Benchmark Finnland herangezogen werden -
jenes europäische Land, das die strengsten Bestimmungen aufweise.

   Der Grundsatz "Health in all policies" sollte von der Politik bei
allen ihren Entscheidungen berücksichtigt werden. Nur wenn die
Rahmenbedingungen in unserer Gesellschaft auf eine gesunde Lebens-und
Arbeitswelt ausgerichtet werden, haben die Menschen die realistische
Möglichkeit, einen  gesunden Lebensstil zu führen. "Jede Form von
Prävention wird erst wirksam, nachhaltig und  vor allem glaubwürdig,
wenn der Gesetzgeber sich neben Emissionswerten und
Arbeitnehmerschutz-Bestimmungen verstärkt für den Schutz der
Nichtraucher einsetzt.", unterstützte Huber den erneuten Vorstoß der
Ärztekammer nach einem strengen Tabakgesetz.

   Die aktuell wiederholte Forderung der Ärztekammer beruht auf einer
in Wiener Lokalen durchgeführten Studie, aus der klar hervorgeht,
dass die derzeit geltenden gesetzlichen Bestimmungen in keiner Weise
ausreichen, um Nichtraucher vor den Folgen des Rauchens zu schützen.
"Angesichts einer deutlich steigenden Anzahl COPD -erkrankter
Österreicher, die massive Einschränkungen ihrer Lebensqualität
hinnehmen müssen, ist es höchste Zeit einen weiteren Schritt zu mehr
Gesundheit zu setzen." , wies Huber auf die chronische
Lungenerkrankung hin, die gekennzeichnet ist durch verengte
Bronchien, welche für die Symptome Husten, Atemnot und Auswurf
verantwortlich sind.

   "Die Pharmawirtschaft nimmt ihre Rolle als verantwortungsvolle
Partnerin im Gesundheitswesen wahr und hat in diesem Jahr eine
Nichtraucherkampagne an österreichischen Schulen gemeinsam mit drei
Bundesministerien und der Sporthilfe unterstützt. Weitere konkrete
Schritte setzt die Pharmawirtschaft im Zuge des
Rahmen-Pharmavertrages mit der Zweckwidmung von 6,75 Millionen Euro
für Prävention und Kindergesundheit.", lädt Huber die politisch
Verantwortlichen ein, ihrerseits die bei den Alpbacher Gesprächen
gemachten Veränderungsvorschläge aufzunehmen. Alle 18
Veränderungsvorschläge finden Sie auf der Homepage des Europäischen
Forums Alpbach www.alpbach.org . Das Europäische Forum Alpbach hat
die Alpbacher Gesundheitsgespräche 2011 gemeinsam mit der Pharmig
durchgeführt.

Über die Pharmig:

   Die Pharmig ist die freiwillige Interessenvertretung der
österreichischen Pharmaindustrie. Derzeit hat der Verband 120
Mitglieder (Stand November 2011), die den Medikamenten-Markt zu fast
100 Prozent abdecken. Die Mitgliedsunternehmen der Pharmig bieten
Arbeitsplätze für ca.10.000 Beschäftigte.

Rückfragehinweis:
   Pharmig - Verband der pharmazeutischen Industrie Österreichs
   Communication & PR, Mag. Barbara Grohs
   Tel.: 01/40 60 290-20
   barbara.grohs@pharmig.at

*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***

OTS0184    2011-11-09/13:09

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20111109_OTS0184/ernst-gemeinte-praevention-heisst-verschaerfung-des-tabakgesetzes

« Letzte Änderung: November 10, 2011, 11:13:53 Vormittag von admin »


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Stöger`s Tabakgesetz verhindert Nichtraucherschutz
« Antwort #17 am: November 10, 2011, 17:03:27 Nachmittag »
http://derstandard.at/1319182261168/Hohes-Sterberisiko-Tabakgesetz-verhindert-Nichtraucherschutz


HOHES STERBERISIKO


Tabakgesetz verhindert Nichtraucherschutz
08. November 2011 13:02


Seit Mitte der 1980er-Jahre hat sich in Österreich der Anteil täglich rauchender 15-Jähriger bei den Buben verdoppelt, bei den Mädchen gar verdreifacht.

2,3 Millionen Österreicher rauchen. Alle zweieinhalb Stunden stirbt in Österreich ein Mensch an Lungenkrebs. 90 Prozent aller Lungenkrebspatienten sind Raucher. "Diese Zahlen sollten für die Politik Grund genug sein, ein generelles Rauchverbot in Gastronomiebetrieben, wie es bereits in Italien oder Irland Praxis ist, auch in Österreich einzuführen", fordert Walter Dorner, Präsident der Wiener und der Österreichischen Ärztekammer.

Kinder und Jugendliche besonders gefährdet

Besonders gefährdet sind Kinder und Jugendliche. Dorner: "In einer Untersuchung in Österreich hat sich gezeigt, dass 42 Prozent aller 15-Jährigen bereits mehr als 40 Zigaretten geraucht haben. Die meisten erwachsenen Raucher berichten, dass sie bereits in ihrer Jugend zu rauchen begonnen haben. 90 Prozent der täglichen Raucher geben an, vor dem 21. Lebensjahr die erste Zigarette geraucht zu haben." Seit Mitte der 1980er-Jahre habe sich in Österreich zudem der Anteil täglich rauchender 15-Jähriger bei den Buben verdoppelt, bei den Mädchen gar verdreifacht.

"Das jetzige Gesetz stellt eine nicht zufriedenstellende Lösung dar", bringt Dorner es auf den Punkt. Man solle sich ein Beispiel am Nichtraucherschutz in Südtirol, Bayern oder Slowenien nehmen. Ein anderes Beispiel ist die Schweiz, die aus Mitteln der Tabaksteuer seit dem Jahr 2001 einen Tabakpräventionsfonds mit 2,6 Rappen (2,1 Cent) pro verkaufter Zigarettenpackung speist. Binnen fünf Jahren wurde damit die Raucherprävalenz der 14- bis 19-Jährigen von 31 Prozent auf 25 Prozent gesenkt. Die Raucherprävalenz der 14- bis 65-Jährigen wurde ebenfalls von 33 Prozent auf 30 Prozent gesenkt, was, laut Dorner, vor allem der Rauchertherapie zu verdanken ist.

Risiko für Herz und Lunge

Zigarettenrauch ist die bedeutendste Quelle für Fein- und Ultrafeinstaub in den Innenräumen. Eine erhöhte Feinstaubkonzentration führt - vor allem im urbanen Raum - zu häufiger auftretenden Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die Wirkmechanismen sind noch unzureichend aufgeklärt, die Ursachen sind aber vielfältig.

"Die gefährlichen Feinstaubpartikel sind mit freiem Auge nicht sichtbar und dringen über die Atemwege bis tief in die Lunge und ins Blut, wodurch die Entzündungsfaktoren steigen", erklärt Manfred Neuberger von der Abteilung für Allgemeine Präventivmedizin des Instituts für Umwelthygiene der Medizinischen Universität Wien.

Drei aktuelle österreichische Studien zeigen die Zusammenhänge zwischen der Höhe der Feinstaubkonzentration und der Rate akuter Erkrankungen und Sterbefälle in Graz, Linz und Wien. Neuberger: "An Tagen mit höherer Feinstaubbelastung in der Atemluft steigt die Zahl der Notdienste, der Spitalsaufnahmen und der Todesfälle, die auf Erkrankungen der Herzkranzgefäße zurückzuführen sind, signifikant an."

"Dringender Handlungsbedarf"

Wenn nun in Räumen geraucht werde, steige die Feinstaubbelastung dort auf ein Vielfaches an und lasse sich auch durch die besten Lüftungssysteme nicht beherrschen. "Unsichtbarer Tabakrauch dringt in benachbarte Räume ein und gefährdet besonders Kinder, aber auch andere Passivraucher", so Neuberger.

Um das Feinstaubproblem in den Griff zu bekommen, sei dringender Handlungsbedarf gegeben, "besonders bei der Gesetzgebung", appelliert der Experte an die Politik. "Erforderlich sind die Anpassung des Tabakgesetzes an einen westlichen Standard, strengere Grenzwerte für Feinstaub, KFZ-verkehrsberuhigende Maßnahmen, Ersatz der Holzverbrennung in und um Ballungsräume durch bessere Isolierung, Abwärmenutzung und Fernwärme, die Erweiterung der Luftreinhaltung auf Land- und Bauwirtschaft sowie eine bessere Raumplanung zur Verkürzung der jeweiligen Verkehrswege."

Sterberisiko um 20 Prozent höher

Neuberger betont, dass das Sterberisiko an Herz-Kreislauf-Erkrankungen infolge der Feinstaubbelastung in Wien in der Nähe der Luftmessstation am Währinger Gürtel in etwa 7 Prozent höher sei als in sauberer Landluft, und dieses Risiko werde durch eine Stunde pro Tag in einem durchschnittlich tabakrauchbelasteten Wiener Lokal nochmals um etwa denselben Betrag erhöht. "Kellner oder Wirte, die dort acht Stunden verbringen, müssen sogar ein um 20 Prozent höheres Risiko in Kauf nehmen", fasst Neuberger zusammen. (red, derStandard.at)

Zum Thema:

http://derstandard.at/1319182261168/Hohes-Sterberisiko-Tabakgesetz-verhindert-Nichtraucherschutz

Entwöhnungsprogramme: Weg vom Nikotin

Rauchen für Arterien von Frauen besonders schädlich

Rauchende Schwangere belasten Kind auf Jahre
« Letzte Änderung: November 11, 2011, 03:17:09 Vormittag von admin »


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Warten auf generelle Rauchverbot - Berndt Querfeld: nichts Neues in der Studie
« Antwort #18 am: November 11, 2011, 03:05:31 Vormittag »


Warten auf das generelle Rauchverbot

09.11.2011 | 18:17 |  KATHARINA ZEDLACHER (Die Presse)

Berndt Querfeld, Obmann der Wiener Kaffeesieder, hält das derzeitige Tabakgesetz für eine Zwischenstation auf dem Weg zum generellen Rauchverbot. Lokalbesitzer nehmen das Tabakgesetz nicht sonderlich ernst.


http://diepresse.com/home/panorama/wien/707233/Warten-auf-das-generelle-Rauchverbot?from=suche.intern.portal
AUS DEM ARCHIV:Wien:
Mehrheit der Lokale ignoriert Tabakgesetz (08.11.2011)
Nichtraucher werden im Stich gelassen: Volksanwälte rügen lasche Behörden (28.04.2011)
Studie: Nichtraucherschutz funktioniert nicht (21.02.2011)
Cafe Hawelka: Ausnahme vom Rauchverbot? (20.12.2010)


Wien. „Absolut nichts Neues“ enthält die jüngst veröffentlichte Raucherstudie der Ärztekammer Wien für Berndt Querfeld, Obmann der Kaffeesieder. Laut der Studie nehmen Lokalbesitzer das Tabakgesetz nicht sonderlich ernst. Luftproben aus Lokalen ergaben erhöhte Feinstaubbelastungen.

Anmerkungen:
Nichts Neues für Querfeld, aha, wie viele Anzeigen haben Sie als Boss der Kaffeesieder schon bekommen: zwei, drei Dutzende sicher, oder mehr?
 
Das seit vergangenem Jahr geltende Tabakgesetz hält Querfeld für einen „gesellschaftlichen Kompromiss, der nur eine Zwischenstation auf dem Weg zu einem generellen Rauchverbot sein wird“. Seit Juli vergangenen Jahres müssen Lokale ab einer Größe von 50 Quadratmetern eine räumliche Trennung von Raucher- und Nichtraucherbereichen haben. Wer nicht umbauen und räumlich trennen wollte, dem blieb nur ein generelles Rauchverbot.

Die Unsicherheit bei den Kaffeesiedern war laut Querfeld, selbst Inhaber eines Café-Imperiums (Landtmann, Central, Museum etc.) anfangs sehr groß. Mittlerweile hat sich „die Branche mit dem neuen Tabakgesetz arrangiert, die emotionalen Reaktionen sind weniger geworden“, sagt Norbert Lux, Geschäftsführer der Fachgruppe Kaffeesieder in der Wirtschaftskammer Wien (Anm.: Sind Sie WKO-Auslandsdelegierter in Italien oder Frankreich, da Sie die Wiener Verhältnisse nicht kennen, oder geben Sie diese als bezahlter Kammerangestellter absichtlich falsch wieder?).

Zahl der Anzeigen stagniert

Obmann Querfeld schränkt den Befund auf innerstädtische und zentral gelegene Kaffeehäuser ein. Nicht weniger werden die Anzeigen, die Lokalbetreiber bei Verstößen gegen das Tabakgesetz erhalten. Mehr als 100 Anzeigen pro Monat (Anm.: DAS ist unwahr, denn 10 Anzeigen gegen ein Lokal werden nach ca. 3 Monaten als Folgedelikt gesehen und auf einen Strafbescheid reduziert!) sind es in Wien. „Die Zahl bleibt relativ stabil“, sagt Oliver Bierbaumer von der zuständigen Magistratsabteilung. Die Strafen für Lokalbetreiber reichen je nach Schwere des Vergehens und den Einkommensverhältnissen der Lokalbesitzer von 500 Euro (Anm.: uns ist von 100.- Euros bzw. Einschreibebrief bekannt) beim ersten Mal bis zu mehreren tausend Euro im Wiederholungsfall. Die Höchststrafe beträgt 10.000 Euro (Anm.: na er denn?). Laut Bierbaumer wurde sie bisher einmal verhängt.

Berndt Querfeld hatte nach einem Jahr der Anzeigen genug. Er folgte dem „Trend zum Nichtrauchen“ und führt sein Café Landtmann beim Burgtheater seit Juni dieses Jahres als Nichtraucherlokal– denn „unsere Gäste lernen zunehmend rauchfreie Betriebe zu schätzen“.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 10.11.2011)
    
AUS DEM ARCHIV:Wien: Mehrheit der Lokale ignoriert Tabakgesetz (08.11.2011)Nichtraucher werden im Stich gelassen: Volksanwälte rügen lasche Behörden (28.04.2011)Studie: Nichtraucherschutz funktioniert nicht (21.02.2011)Cafe Hawelka: Ausnahme vom Rauchverbot? (20.12.2010)


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HEUTE zu Studie Feinstaub / Tabakrauch
« Antwort #19 am: November 12, 2011, 23:52:21 Nachmittag »



HEUTE am 9.11.11

Ärztekammer fordert strengeres Gesetz
Studie beweist: Verqualmte
Lokale machen krank
Studenten des Instituts für Umwelthygiene
an der Uni Wien untersuchten 88 Wiener Lokale.
Das Ergebnis der Studie: Die Feinstaubbelastung
durch Tabakrauch macht
krank und erhöht sogar das Sterberisiko.


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Offen stehende bis gar nicht vorhandene Verbindungstüren ....
« Antwort #20 am: November 12, 2011, 23:54:41 Nachmittag »

Krone, 9.11.11

Falsch oder nicht gekennzeichnete Räume,
offen stehende bis gar nicht vorhandene Verbindungstüren
oder kein Nichtraucherzimmer –
die Einhaltung des Tabakgesetzes sei laut einer
Studie der Ärztekammer „erschreckend“.

Getestet wurden insgesamt 88 Cafés,
Bars, Pubs, Restaurants
und Diskotheken.


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Kurier: Tabakrauch, ein Wahnsinn auch im Nichtraucherbereich ....
« Antwort #21 am: November 12, 2011, 23:59:35 Nachmittag »


Kurier 9.11.11

Wie Feinstaub auf den Körper wirkt
Mittlere Belastung mit:
Ultrafeinstaub* und Feinstaub**
Feinstaubbelastung (PM 2,5 in μg/m³)
Messungen
Nichtraucherlokal
7408,3
KURIER Grafik: Schimper / Foto: Fotolia
Quelle: Ärztekammer für Wien, Institut für Umwelthygiene der MedUni Wien
6,7
Nichtraucherzimmer
25.973
34,2
Raucherlokal/Raucherzimmer
66.011
172,3
*Partikel/cm³
**Mikrogramm/m³
Je nach Partikelgröße gelangt Staub mit der Atemluft
unterschiedlich tief in die Luftwege
Gröbere Staubteilchen
Bleiben in den oberen Atemwegen (Nase, Luftröhre, Kehlkopf) hängen.
Durch die Selbstreinigung der Atemwege werden sie
binnen 24 Stunden entfernt.
Folgen:
• Vorübergehende Reizerscheinungen (z. B. Husten)
Feinstaub – kleiner als 10 Mikrometer
Gelangt tief in die unteren Atemwege
(Bronchien, Bronchiolen, Lungenbläschen).
Folgen:
• Die Schleimhäute werden geschädigt
• Es kommt zu chronischen Entzündungen
in den Atemwegen und der Lunge
Ultrafeinstaub – kleiner als 100 Nanometer
Gelangt zum Teil auch in die Blutgefäße
und damit in alle Organe.
Folgen:
• Die Elastizität der Gefäße verschlechtert sich,
ihre Steifigkeit erhöht sich
• Bei erhöhtem Sauerstoffbedarf
ist die Gefäßerweiterung gestört
• An den Gefäßwänden kommt
es zu Schädigungen der Zellen
• Plaques lagern sich ab, die
Gefäße „verkalken“ (Atherosklerose)
• Die Gefahr der Blutgerinnung und damit eines
Gefäßverschlusses (Thrombus) nimmt zu
• Die Herzinfarktgefahr steigt


Feinstaubbelastung in Lokalen
Außenluft/Raucherlokale im Vergleich
Wie Feinstaub auf den Körper wirkt
Mittlere Belastung mit:
Ultrafeinstaub* und Feinstaub**
Feinstaubbelastung (PM 2,5 in μg/m³)
Messungen
Nichtraucherlokal
7408,3
KURIER Grafik: Schimper / Foto: Fotolia
Quelle: Ärztekammer für Wien, Institut für Umwelthygiene der MedUni Wien
6,7
Nichtraucherzimmer
25.973
34,2
Raucherlokal/Raucherzimmer
66.011

Außenluft/Raucherlokale im Vergleich
Wie Feinstaub auf den Körper wirkt
Mittlere Belastung mit:
Ultrafeinstaub* und Feinstaub**
Feinstaubbelastung (PM 2,5 in μg/m³)
Messungen
Nichtraucherlokal
7408,3
KURIER Grafik: Schimper / Foto: Fotolia
Quelle: Ärztekammer für Wien, Institut für Umwelthygiene der MedUni Wien
6,7
Nichtraucherzimmer
25.973
34,2
Raucherlokal/Raucherzimmer
66.011
172,3
*Partikel/cm³
**Mikrogramm/m³
Je nach Partikelgröße gelangt Staub mit der Atemluft
unterschiedlich tief in die Luftwege
Gröbere Staubteilchen
Bleiben in den oberen Atemwegen (Nase, Luftröhre, Kehlkopf) hängen.
Durch die Selbstreinigung der Atemwege werden sie
binnen 24 Stunden entfernt.
Folgen:
• Vorübergehende Reizerscheinungen (z. B. Husten)
Feinstaub – kleiner als 10 Mikrometer
Gelangt tief in die unteren Atemwege
(Bronchien, Bronchiolen, Lungenbläschen).
Folgen:
• Die Schleimhäute werden geschädigt
• Es kommt zu chronischen Entzündungen
in den Atemwegen und der Lunge
Ultrafeinstaub – kleiner als 100 Nanometer
Gelangt zum Teil auch in die Blutgefäße
und damit in alle Organe.
Folgen:
• Die Elastizität der Gefäße verschlechtert sich,
ihre Steifigkeit erhöht sich
• Bei erhöhtem Sauerstoffbedarf
ist die Gefäßerweiterung gestört
• An den Gefäßwänden kommt
es zu Schädigungen der Zellen
• Plaques lagern sich ab, die
Gefäße „verkalken“ (Atherosklerose)
• Die Gefahr der Blutgerinnung und damit eines
Gefäßverschlusses (Thrombus) nimmt zu
• Die Herzinfarktgefahr steigt
Dauerbelastung
mit Feinstaub
führt zu:
• Asthma, chronische Bronchitis
• Herzinfarkt, Schlaganfall
• Krebserkrankungen (v. a. Lungenkrebs)
• Erhöhtes Sterberisiko
In Raucherbereichen gemischter Lokale sowie in
ausschließlichen Raucherlokalen überstiegen die
Feinstaubbelastungen im Innenraum die
der Außenluft um ein Vielfaches.
3500
3000
2500
2000
1500
1000
500
0
0 10 20 30 40
---------------------------------------------------------------------


Auch im rauchfreien
Bereich gemischter
Lokale sind die Feinstaubwerte
deutlich
höher als in reinen
Nichtraucherlokalen.
...............................................................
VON ERNST MAURITZ

Sie sind wenige Millionstel
Millimeter klein und
dringen nach dem Einatmen
nicht nur in tiefe Lungenabschnitte,
sondern sogar
in die Blutgefäße ein: Ultrafeinstaub-
Nanopartikel.
Mit einem neuen Messgerät
führten Viktoria Slavik und
Armin Schietz (Diplomanden
am Institut für Umwelthygiene
der MedUni Wien)
Studie
erstmals in 88 Wiener Gastronomiebetrieben
Messungen
der Ultrafeinstaubbelastung
durch. „Die Ergebnisse
waren erschreckend“, sagt
Schietz:
– In Nichtraucherbereichen
gemischter Lokale (mit angrenzenden
Raucherbereichen)
war die Belastung mit
Ultrafeinstaub im Mittel dreieinhalb
Mal so hoch wie in
reinen Nichtraucherlokalen.
– In Raucherlokalen und
Raucherbereichen war die
Belastung im Schnitt sieben
bis zehn Mal so hoch. Die
Höchstwerte lagen beim
Siebzigfachen.
– Die Außenluft spieltkaum
eine Rolle: In Nichtraucherlokalen
betrug die Feinstaubbelastung
weniger als
die Hälfte der an der Taborstraße
gemessenen Werte. In
Nichraucherzimmern von
Raucherlokalen war sie etwas
mehr als doppelt so
hoch, in Raucherlokalen
bzw. Raucherzimmern lag
sie um das Elffache über den
Werten der Taborstraße.
„Besorgniserregend“ sei
auch gewesen, so Schietz,
dass es in 61 Prozent der untersuchten
Lokale Verstöße
gegen das Tabakgesetz gab:
– In zwölf Lokalen waren
Raucher- und Nichtraucherraum
falsch oder gar nicht
gekennzeichnet.
– 14 Lokale hatten kein
Nichtraucherzimmer, obwohl
sie größer als 50 Quadratmeter
waren. Hier wäre
es allerdings theoretisch
möglich, dass eine Ausnahmebestimmung
wegen bauoder
denkmalschutzrechtlicher
Vorschriften vorliegt.
– In 24 Betrieben stand die
Verbindungstür zwischen
Raucher- und Nichtraucherbereich
überhaupt ständig
offen. Wobei auch geschlossene
Verbindungstüren die
Belastungen mit Fein- und
Ultrafeinstaub im Nichtraucherbereich
nicht signifikant
verringern konnten, ergab
die Studie: „Offensichtlich
reicht bereits das kurze
Öffnen beim Betreten oder
Verlassen des Raucherraums
aus, um den Nichtraucherraum
zu kontaminieren“,
betont Schietz.
„An Tagen mit höherer
Feinstaubbelastung in der
Atemluft (durch Verkehr und Hausbrand,
Anm.) steigt die Zahl der
Notdiensteinsätze und Spitalsaufnahmen
wegen
Atemwegs- und Herzkreislauferkrankungen
an“, betont
Univ.-Prof. Manfred
Neuberger vom Institut für
Umwelthygiene der MedUni
Wien. Durch das Rauchen in
Innenräumen erhöhe sich
die individuelle Feinstaubbelastung
zusätzlich: „Hier
besteht das größte Feinstaub-
Vermeidungspotenzial.“
Für Ärztekammer-Präsident
Walter Dorner zeigen
die Ergebnisse „eindeutig,
dass akuter Handlungsbedarf
besteht“. Er spricht sich erneut
dafür aus, das Rauchen
aus der Gastronomie zu verbannen:
„Ineinemmodernen
Gesundheitswesen führt daran
kein Weg vorbei.“
Reaktion „Die Ergebnisse
dieser Studie sind nicht repräsentativ“,
entgegnet Helmut
Hinterleitner, Fachverbandsobmann
der Gastronomie
in der Wirtschaftskammer
Österreich: „Es gibt
70.000 Lokale inÖsterreich.“
Insgesamt drei Studien würden
belegen, dass nahezu
drei Viertel der Bevölkerung
mit der aktuellen Situation
zufrieden seien und zwei
Drittel die derzeitige Regelung
einem generellen
Rauchverbot in der Gastronomie
vorziehen würden. In
der Kammer zweifelt man
auch an, dass 61 Prozent der
88 untersuchten Betriebe
Bestimmungen des Tabakgesetzes
nicht einhalten:
„Das sind behördlich nicht
überprüfte Mutmaßungen.“
Die Ärztekammer solle nicht
das Tabakgesetz torpedieren
sondern die Prävention verbessern,
damit weniger
Jugendliche mit dem Rauchen
beginnen.


Daher noch mehr (anonyme) ANZEIGEN durch couragierte Bürger in Österreich, laut

http://www.rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=1073.msg6351#msg6351

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Die Presse - Lokale missachten Rauchverbot
« Antwort #22 am: November 13, 2011, 00:02:29 Vormittag »
Die Presse
Studie: Lokale missachten Rauchverbot
Tabakgesetz. Laut einer neuen Studie ist die Feinstaubbelastung im Raucherlokal höher als auf befahrener Straße.
[WIEN/DUÖ/RED.] Verlässlich und alle paar Monate
wird der Streit um das seit Juli 2010 geltende
österreichische Tabakgesetz neu entfacht.
Nun ist es wieder soweit. Die Protagonisten
bleiben dabei dieselben: der Glimmstängel,
die Ärztekammer, die Wirtschaftskammer
– und diesmal auch Loch Ness,
aber davon später.
In einer gestern, Dienstag, veröffentlichten
Studie der Ärztekammer heißt es, dass
61 Prozent der untersuchten Lokale (88 Wiener
Gastronomiebetriebe) das neue Tabakgesetz
ignorieren. So standen bei 24 Betrieben
die Tür zwischen Raucher- und Nichtraucherraum
ständig offen, weitere 14 Lokale
hatten keinen eigenen Nichtraucherbereich,
obwohl sie aufgrund ihrer Größe von
über 50 Quadratmetern einen solchen haben
müssten. In 13 Lokalen wurde im Nichtraucherraum
überhaupt geraucht. Die Studie
wurde von zwei Diplomanden der Medizinischen
Universität Wien zwischen November
2010 und Mai 2011 durchgeführt –
in jedem Raum haben sie während der
Hauptbetriebszeit 20 Minuten lang Feinstaubmessungen
durchgeführt.
Weiteres Ergebnis der Studie: In Nichtraucherzimmern
liegt die Feinstaubbelastung
über dem von der Weltgesundheitsorganisation
empfohlenen Grenzwert, wenn
in benachbarten Räumen geraucht wird
(auch, wenn die Verbindungstür geschlossen
ist). In anderen Worten: In gemischten
Lokalen funktioniert der Nichtraucherschutz
nicht. Durch die Feinstaubbelastung
steige das Risiko, an Asthma, Herz-Kreislauf-
Erkrankungen oder Lungenkrebs zu erkranken;
bei Kellnern und Wirten, die in
Raucherlokalen servieren, sogar um 20 Prozent,
so Manfred Neuberger vom Institut für
Umwelthygiene an der Med-Uni Wien.
Erwartungsgemäß lag die Feinstaubbelastung
in Raucherräumen signifikant über
dem Grenzwert, so Studienautor Armin
Schlietz. Im Schnitt um das Siebenfache,
bisweilen aber auch um das Elffache. Damit
sei selbst der Wert einer verkehrsreichen
Straße übertroffen worden.
Wirtschaft lebt „herrlich“ mit den Regeln
Die logische Schlussfolgerung für die Ärztekammer
lautet daher: generelles Rauchverbot.
Und postwendend hat die Wirtschaftskammer
(WKÖ) genau diese Forderung abgewinkt:
„Auch wenn es manche nicht
wahrhaben wollen“, so WKÖ-Vizepräsident
Fritz Amann, „das System der Wahlfreiheit
funktioniert.“ Ein generelles Rauchverbot
gefährde die Existenz vieler Gastronomen –
und die 88 in Wien untersuchten Lokale seien
nicht repräsentativ. Dem Argument
schließt sich Wilhelm Turecek, Gastronomie-
Obmann der Wiener Kammer, an. Bei
rund 8000 Gastronomiebetrieben in der
Hauptstadt sei das Sample der neuen Studie
viel zu klein. Und: „Wir leben herrlich mit
der jetzigen Regelung.“
Freilich gebe es auch Betriebe, die sich
nicht an die Regeln halten würden („Es gibt
auch Menschen, die bei Rot über die Straße
gehen“), aber die Kammer kontrolliere laufend
und kläre laufend auf. Von den in Österreich
verkauften Zigaretten werde gerade
einmal ein Drittel in der Gastronomie geraucht,
daher sei es für Turecek unverständlich,
warum „die Ärztekammer wie Loch
Ness alle Jahre auf uns los geht“.
Ganz ein Jahr ist es noch nicht her, aber
im Februar dieses Jahres hat die Ärztekammer
eine Studie von einem anderen Diplomanden
der Med-Uni veröffentlicht, die
ähnliche Ergebnisse wie die aktuelle liefert:
In insgesamt 112 Lokalen wurden Feinstaubmessungen
durchgeführt, die Belastungen
waren im Nichtraucherraum, wenn
diese an den Raucherbereich angrenzten,
höher als im Freien. Auch im Februar hat
die Ärztekammer ein Rauchverbot in der
Gastronomie gefordert. „Das können wir
nicht oft genug betonen und immer wieder
zum Thema machen“, wie Ärztekammerpräsident
Walter Dorner meint.
Er nennt die Beispiele Südtirol, Bayern
oder Slowenien, wo Rauchverbot herrscht,
aber auch die Schweiz, wo Teile der Tabaksteuer
in einen Tabakpräventionsfonds fließen.
Dorners wohl schlüssigstes Argument
lautet aber: 2,3 Millionen Österreicher rauchen,
alle zweieinhalb Stunden stirbt hier ein
Mensch an Lungenkrebs – und 90 Prozent
aller Lungenkrebspatienten sind Raucher.


Daher noch mehr (anonyme) ANZEIGEN durch couragierte Bürger in Österreich, laut

http://www.rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=1073.msg6351#msg6351

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Die Ärztekammer kämpft für ein generelles Rauchverbot in Lokalen.
« Antwort #23 am: November 13, 2011, 00:03:41 Vormittag »

KOMMENTAR
VON DIETMAR NEUWIRTH

Lobbyisten als Gesundheitspolitiker

Die Ärztekammer kämpft für ein generelles Rauchverbot in Lokalen.

Man muss nicht immer alles negativ
sehen. Also: Mit Wertschätzung
nehmen wir zur Kenntnis, dass die
Wiener Ärztekammer unter ihrem
Oberdoktor Walter Dorner Grundzüge
der politischen Kommunikation inhaliert
hat. Anders ist schwer erklärbar,
dass diese gesetzliche Interessenvertretung
(es gibt ja deren gefühlte 100)
schon wieder eine Studie präsentiert,
mit der – Überraschung! – nachgewiesen
wird, dass die Feinstaubkonzentration
in Restaurants, Bars und Discos
jenseits von Gut und Böse liegt. Woran
prompt die Forderung geknüpft wird,
ein generelles Rauchverbot in Lokalen
zu verhängen. Haben wir schon das
eine oder andere Mal von Ärztevertretern
gehört. Macht ja nichts. „Stay on
the message!“ nennt man das.
Ohne generell über Verbote zu räsonieren,
interessiert ein anderer Aspekt.
Wenn Politiker keine Politik machen
(weiterschlafen, Herr Minister Stöger,
ungeniert weiterschlafen), versuchen es
andere. Immerhin handelt die Ärztekammer
im speziellen Fall nicht aus
leicht zu durchschauendem bloßen Eigeninteresse
ihrer Mitglieder. Und das
muss einmal lobend erwähnt werden,
so unsinnig das österreichische Kammersystem
auch ist. Und so penetrant
die Forderung auch erscheinen mag.


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http://www.rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=1073.msg6351#msg6351

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Nichtraucherbereiche in Wiener Lokalen giftiger als Luft am Gehsteig
« Antwort #24 am: November 13, 2011, 00:05:14 Vormittag »

Raucherlokale:
Belastung ärger
als auf der Straße
Studie.

Wiens Gastronomie hustet
offenbar aufs Tabakgesetz. Eine
Studie im Auftrag der Ärztekammer
zeigt, dass in 61 Prozent der
untersuchten Betriebe die Bestimmungen
nicht eingehalten wurden.
In 13 der 88 Lokale war das
Rauchen im ausgewiesenen Nichtraucherbereich
gestattet. In 24 Betrieben
stand die Verbindungstür
zwischen Raucher- und Nichtraucherzimmern
ständig offen. 14 Lokalitäten
besaßen kein Nichtraucherzimmer,
obwohl sie größer als
50 m2 sind und eine Trennung vorgeschrieben
ist.
Wo geraucht wird, gibt es eine
massive Feinstaub- und Ultrafeinstaubbelastung.
Es wurden extrem
hohe Werte an Nanopartikeln gemessen.
Diese überschritten die
Vergleichswerte in den angrenzenden
Straßen bis zum Elffachen. Verkehrsreiche
Straßen verfügen über
deutlich bessere Luftverhältnisse.
In gemischten Betrieben waren die
Werte in angrenzenden Räumen
bis zu dreieinhalbmal so hoch wie
in reinen Nichtraucherlokalen. S. 9


Daher noch mehr (anonyme) ANZEIGEN durch couragierte Bürger in Österreich, laut

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Zur "blödsinnigen" Stellungnahme der Wirtschaftskammer .....
« Antwort #25 am: November 13, 2011, 00:12:07 Vormittag »
3aFx


PS.: Siehe vorherige Beiträge, Berichte der Medien


Zur "blödsinnigen" Stellungnahme der Wirtschaftskammer

http://rauchersheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=666.msg3563#msg3563

merken die Verantwortlichen der Wiener Univ. Studie an:


In einer ersten Stellungnahme reagierte Dr. Manfred Neuberger auf die Aussendung der Wirtschaftskammer, laut der das Tabakgesetz „funktioniere“. Er frage sich diesbezüglich, wie die
Wirtschaftskammer denn ein „nicht funktionierendes“ Tabakgesetz erkennen würde und was überhaupt unter dieser Definition verstanden wird.

Gesundheitliche Aspekte spielen dabei offensichtlich keine Rolle, da die eindeutigen, von jedem objektiv nachprüfbaren Messergebnisse von der Wirtschaftskammer gänzlich ignoriert wurden.
Dass die Gäste „wie bei jedem anderen Gesetz zufrieden seien“, zeigt nur, wie gut ein generelles Rauchverbot in Lokalen angenommen werden würde – die Österreicherinnen und Österreicher
scheinen sich mit jedem Gesetz also sehr schnell anzufreunden, wie die Wirtschaftskammer selbst sagt.

Natürlich ist das Wohlfühlen ein wichtiger Aspekt in der Gastronomie, was aber auch für Nichtraucherinnen und Nichtraucher gilt – die aber selbst in Nichtraucherzonen, wie die Messungen zeigen,
in ihrem Wohlbefinden und ihrer Gesundheit stark beeinträchtigt werden.
Selbstverständlich sind Zweifel an reinen Befragungen als Basis für Forderungen angebracht. Wenn die Daten aber auf Messergebnissen basieren, die für jedermann vollkommen objektiv nachzuvollziehen sind,
so ist die Kritik nicht gerechtfertigt. Umfragen des Market-Instituts kann man dagegen oft unterschiedlich lesen, so liest Ronald J. Pohoryles, der mit dem Liberalen Forum als Partner beigetreten ist,
aus der jüngsten Market-Institut-Umfrage, dass das Liberale Forum für die vertrauenswürdigste Partei Österreichs gehalten wird. Das aber offensichtlich nur deswegen, weil dem LIF (logischerweise) kaum
Beteiligung an der Korruptionsaffäre angekreidet wird. Das Market-Institut hatte aus seiner ersten Umfrage im Auftrag der Wirtschaftskammer 63% Ablehnung eines generellen Rauchverbotes
in der Gastronomie herausgelesen. Nur 2 Jahre zuvor fand das selbe Meinungsforschungsinstitut im Auftrag der Merkur-Versicherung noch 63% Zustimmung für ein Rauchverbot. Dieses Ergebnis wurde jetzt einfach
aus dem Internet entfernt.


Die Unzufriedenheit mit dem bestehenden Gesetz geht sowohl aus einer österreichweiten Umfrage des Eurobarometer als auch durch Studien der Medizin. Universität Graz in der Steiermark und der Medizin. Universität Wien
in Wien hervor, die weitgehend übereinstimmen, obwohl sie von verschiedenen Untersuchern erhoben wurden.

Dass sich die Wirtschaftskammer auf die Rauchersheriffs beruft und deren nachlassende Tätigkeit als ein Funktionieren des Gesetzes interpretiert, ist auch ihr gutes Recht. Das Nachlassen der Tätigkeit der Rauchersheriffs
dürfte aber eher auf mehrere gewalttätige Attacken auf besagte Rauchersheriffs zurückzuführen sein. Des Weiteren bemängelte die Volksanwaltschaft, dass anonymen Anzeigen zum Tabakgesetz nicht nachgegangen werde,
und wenige zeigen unter Angabe ihres eigenen Namens ihren eigenen Wirt an.

Es ist erfreulich, dass die Wirtschaftskammer den Östereicherinnen und Österreichern zugesteht, sich ihre Freizeit selbst zu gestalten. Dies muss aber auch für Nichtraucherinnen und Nichtraucher gelten,
die aber sowohl in Raucherlokalen als auch in Mischbetrieben in Gesundheit und Wohlbefinden beeinträchtigt werden. Dass Leute, die weder sich selbst noch andere gefährden, sich auf eine verschwindend
geringe Anzahl an Lokalen beschränken müssen, nur damit andere Leute ihre Gesundheit und die Gesundheit anderer in fast allen Lokalen gefährden können, ist bedauerlich.

Mit freundlichen Grüßen

Manfred Neuberger



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http://www.rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=1073.msg6351#msg6351

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Ärztekammer und MedUni Wien rügen Tabakgesetz
« Antwort #26 am: November 13, 2011, 00:22:11 Vormittag »

Ärztekammer und MedUni Wien rügen Tabakgesetz

Sagt Stöger "Mir es des wurscht"?

http://www.vienna.at/aerztekammer-und-meduni-wien-ruegen-tabakgesetz/3081728

Die MedUni Wien verortet in einer Studie Mängel beim Tabakgesetz in Lokalen. - © bilderbox
Ergebnisse einer neuen Studie zeigen laut Ärztekammer, dass das derzeit gültige Nichtraucherschutzgesetz  Gäste und Mitarbeiter gastronomischer Betriebe vor den Folgen des Passivrauchens nicht ausreichend schützt. Tabakrauch in Lokalen sei enorm gesundheitsschädigend für Passivraucher.

Walter Dorner, Präsident der Wiener und der Österreichischen Ärztekammer, verweist in der Studie auf gravierende Zahlen: 2,3 Millionen Österreicher rauchen, alle zweieinhalb Stunden sterbe in Österreich ein Mensch an Lungenkrebs. 90 Prozent aller Lungenkrebspatienten seien Raucher.

“Diese Zahlen sollten für die Politik Grund genug sein, ein generelles Rauchverbot in Gastronomiebetrieben, wie es bereits in Italien oder Irland Praxis ist, auch in Österreich einzuführen”, kritisiert der Ärztekammerpräsident.
Feinstaubbelastungen durch Rauchen hoch

Zigarettenrauch sei die bedeutendste Quelle für Fein- und Ultrafeinstaub in Innenräumen von Lokaelen. Eine erhöhte Feinstaubkonzentration führt – vor allem im urbanen Raum – zu häufiger auftretenden Herz-Kreislauf-Erkrankungen, so die Experten. “Die gefährlichen Feinstaubpartikel sind mit freiem Auge nicht sichtbar und dringen über die Atemwege bis tief in die Lunge und ins Blut, wodurch die Entzündungsfaktoren steigen”, erklärt Manfred Neuberger von der Abteilung für Allgemeine Präventivmedizin des Instituts für Umwelthygiene der Medizinischen Universität Wien.
Verschärfte Maßnahmen gegen Rauch gefordert

Wenn nun in Lokal-Räumen geraucht werde, steige die Feinstaubbelastung dort auf ein Vielfaches an und lasse sich auch durch die besten Lüftungssysteme nicht beherrschen. “Unsichtbarer Tabakrauch dringt in benachbarte Räume ein und gefährdet besonders Kinder, aber auch andere Passivraucher”, so Neuberger.

Um das Feinstaubproblem in den Griff zu bekommen, sei dringender Handlungsbedarf gegeben, sowohl im Gastronomie-Bereich, als auch allgemein, appellieren die Experten an die Politik.

Umfamgreiche Studie in Wien durchgeführt

Bei der aktuellen Studie von den MedUni-Diplomanden Viktoria Slavik und Armin Schietz wurden aus 114 Räumen in 88 Wiener Gastronomiebetrieben im Zeitraum vom 6. November 2010 bis 6. Mai 2011 (vier bis zehn Monate nach Ende der gesetzlichen Übergangsfrist) Proben genommen. Darunter waren 16 Cafés, 51 Bars und Pubs, 14 Restaurants und sieben Diskotheken. 22 untersuchte Gaststätten waren ausschließliche Nichtraucherlokale, 20 waren ausschließliche Raucherlokale und 46 Betriebe hatten sowohl Raucher- als auch Nichtraucherbereiche.

In jedem Bereich wurde 20 Minuten lang gemessen. In Lokalen mit Raucher- und Nichtraucherzimmern fanden die Messungen unmittelbar nacheinander statt. Um repräsentative Proben zu erhalten, wurden die Messungen in den Hauptbetriebszeiten der Lokale durchgeführt.  Schietz: “Wir besuchten die Restaurants mittags oder abends, Cafés in den frühen Nachmittagsstunden und Bars am Abend. In den Diskotheken wurde die Luftqualität zu späteren Nachtstunden erhoben.”

“Besorgniserregend ist die hohe Zahl an Gesetzesverstößen bezüglich des Nichtraucherschutzes nach dem Tabakgesetz, da offenbar behördliche Kontrollen fehlen und kaum Sanktionen bei Gesetzesverletzungen befürchtet werden”, fasst der Diplomand die Erkenntnisse aus seiner Studie zusammen.


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Mehrheit der Wiener Lokale ignoriert Tabakgesetz
« Antwort #27 am: November 13, 2011, 00:39:31 Vormittag »
Mehrheit der Wiener Lokale ignoriert Tabakgesetz

08.11.2011 - 13:14

http://relevant.at/life/gesundheit/308452/mehrheit-wiener-lokale-ignoriert-tabakgesetz.story

Tabakgesetz wird nicht sehr ernst genommen

In der Wiener Gastronomie wird das Tabakgesetz offenbar nicht sonderlich ernst genommen. Der Großteil der Lokale verstößt gegen die geltenden Regelungen. Das hat eine von der Ärztekammer präsentierte Studie des Instituts für Umwelthygiene der Medizinischen Universität Wien ergeben.

Messungen mit Spezialgeräten haben weiters gezeigt, dass die Feinstaubbelastung in den getesteten Räumen durchwegs hoch war - auch Nichtraucher-Bereiche waren meist kontaminiert.

Die Ergebnisse seien zum Teil "erschreckend", betonte Studienautor Armin Schietz in einer Pressekonferenz. Im Rahmen der Erhebung wurden 88 Lokale besucht und dort Luftproben genommen. Darunter waren 16 Cafes, 51 Bars und Pubs, 14 Restaurants und sieben Diskotheken. 22 Gaststätten waren Nichtraucherlokale, in 20 war der Zigarettenkonsum erlaubt, 46 hatten sowohl Raucher- als auch Nichtraucherbereiche.

Zunächst fiel den Testern laut Schietz auf, dass die Zahl an Gesetzesverstößen hoch war. 61 Prozent der Betriebe wurden entsprechend kritisiert. So waren in zwölf die jeweiligen Räume nicht oder falsch gekennzeichnet, in 24 stand die Verbindungstür ständig offen. 14 Lokalitäten besaßen erst gar kein Nichtraucherzimmer, obwohl sie größer als 50 Quadratmeter waren (was eine Trennung verlangen würde, Anm.).

Dazu kam: 13 Betriebe erlaubten das Rauchen im ausgewiesenen Nichtraucherbereich. Besonders schlecht schnitten Diskotheken ab. Von sieben besuchten Clubs verhielt sich nur ein einziger gesetzeskonform.

Wird in einem Lokal bzw. einem Bereich geraucht, ist die Feinstaub- und Ultrafeinstaubbelastung dort massiv. Laut Schietz wurden teils extrem hohe Werte an Nanopartikeln gemessen. Dieser überschritt die Vergleichswerte in den angrenzenden Straße bis zum elffachen. Selbst verkehrsreiche Straßen verfügen demnach über deutlich bessere Luftverhältnisse.

In gemischten Betrieben waren angrenzende Räume oft ebenfalls betroffen. Die Werte waren laut Studie bis zu dreieinhalb mal so hoch wie in reinen Nichtraucherlokalen. Dass die gefährlichen Partikel auf den blauen Dunst zurückzuführen sind, ist erwiesen, so wurde heute versichert. Kerzenrauch oder Nebelmaschinen konnten laut Schietz als Verursacher ausgeschlossen werden.

Für Ärztekammer-Präsident Walter Dorner ist aus der Studie klar ersichtlich, dass das geltende Tabakgesetz weder Gäste noch Personal schützt. Er sprach sich erneut dafür aus, das Rauchen aus der Gastronomie zu verbannen: "Es wird nur gehen mit einem generellen Rauchverbot. Für ein modernes Gesundheitswesen führt daran kein Weg vorbei."


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Auch der ORF ist entsetzt, und berichtet in "Wien Heute":

http://www.vienna.at/aerztekammer-und-meduni-wien-ruegen-tabakgesetz/3081728


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Ist Stöger noch ganz richtig? "Ich will mehr Kontrollen"
« Antwort #28 am: November 13, 2011, 22:12:21 Nachmittag »
c3iX


Es ist an der Zeit, mal einen gewissen Facharzt ins Gesundheitsministerium zu senden.

Da spricht sich doch Raucherschutzminister Stöger in der heutigen Pressestunde für

mehr Kontrollen zur Einhaltung der Rauchverbotsbestimmungen
aus.

Schnell schaute ich auf das Datum, aber ja, heute sagte er dies. Und dann, ja schon zum x-ten Mal,

teils mit der Rute im Fenster,

dass generelles Rauchverbot kommt, wenn nicht sofort der Nichtraucherschutz eingehalten wird!


DAZU:

Was heißt da mehr Kontrollen, Herr Raucher- und Tabakfabrikenschutzminister, Lobbyisten-Angsthase?

Kein Magistrat, keine BH kontrolliert!  Leben Sie in Italien? Oder in Frankreich, oder Bayern? Sicher nicht in Gallneukirchen oder Linz!


"Diese neue Einnahmequelle sollen die Behörden lukrieren!" Aha, dann mal her mit dem Erlass, aber dazu sind Sie zu feige!!!

Wie überhaupt, Ihre Deutschkenntnisse und rhetorischen Fähigkeiten schmerzen, fast bei jedem Satz!


Wer kontrolliert(e) denn bisher?

Also eine bodenlose Frechheit, dass Sie die ehrenamtlichen, gemeinnützigen Rauchsheriffs in Ihren Nichtleistungskatalog geben!


Denn bis heute überprüfte niemand irgendwelcher Beamten von sich aus auch nur ein Lokal

oder einen Zigarettenautomaten ohne Bankomatkarten-Einschubfach!


Und Sie tun so blöd, als ob Sie das nicht wüssten, wiederholen Ihre alte Leier gebetsmühlenartig.

Aber Letzteres konnte ich schon bei Ihrer widerlichen Aussage im Haus der Industrie anhören,

http://rauchersheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=779.msg3572#msg3572

einfach RÜCKTRITTSREIF, nein RÜCKTRITTS-ÜBERREIF !


PS.: Lassen Sie sich von Dr. Franz Pietsch ab Montag täglich den Kurier vorlesen,

die Seite mit den Erhebungen bei Einkaufszentren,


und schon haben Sie die Bestätigung:

65 % bis 85 % der Wirte halten den Nichtraucherschutz lt. Tabakgesetz nicht ein!


Rauchverbot - Stöger für mehr Kontrollen

Gesundheitsminister Alois Stöger (SPÖ) hat sich heute in der ORF-„Pressestunde“ für mehr Kontrollen zur Einhaltung der Rauchverbotsbestimmungen ausgesprochen. „Mir tut kein Wirt leid, der Strafe zahlen muss“, wenn er die gesetzlichen Vorschriften nicht einhält, sagte Stöger. Aus seiner Sicht könnte es durchaus mehr Kontrollen geben, appellierte er an die Bezirkshauptmannschaften.

Grundsätzlich sieht der Gesundheitsminister aber durch das Tabakgesetz, das seit 1. Juli 2010 einen abgeschlossenen Raum für rauchende Gäste vorsieht, bereits Verbesserungen. In Gaststätten würden rauchfreie Räumlichkeiten angeboten, „ich hätte aber gerne, dass wir das Rauchen noch viel mehr einschränken würden“, so Stöger. Allerdings gebe es hierfür keine parlamentarische Mehrheit. Er selbst gehe nicht mehr in Raucherlokale.

Publiziert am 13.11.2011

  http://orf.at/stories/2089216/


PS.: Bitte Feh bereitlegen, wenn .... http://tvthek.orf.at/programs/1273-Pressestunde/episodes/3169601-Pressestunde

« Letzte Änderung: November 14, 2011, 00:27:19 Vormittag von admin »


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Ist Hinterwäldler oder Stöger unintelligenter?
« Antwort #29 am: November 17, 2011, 18:57:11 Nachmittag »


Kommentare zum "Hinterwäldner" erwünscht, denn, laut Logo, braucht er Aus- und Weiterbildung:

http://www.gast.at/ireds-116863.html -



Gastrobranche wehrt sich gegen gebetsmühlenartige Zurufe von Ärztekammerpräsident Dorner

www.gast.at
Gastrobranche wehrt sich gegen gebetsmühlenartige Zurufe von Ärztekammerpräsident Dorner - gast.at - das interaktive Branchenportal für Gastronomie und Tourismus in Österreich


10.11.2011
Gastrobranche versus Ärztekammer
Wien. Obwohl eine Studie belegt, dass die Bevölkerung kein generelles Rauchverbot in den Lokal will, wurde dies wieder einmal von der Ärztekammer gefordert. Fachverbandsobmann Helmut Hinterleitner hält dagegen.
 
Helmut Hinterleitner, Fachverbandsobmann der Gastronomie in der Wirtschaftskammer Österreich
© WKÖ
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Die Gastro-Branche tritt den gebetsmühlenartigen Zurufen der Ärztekammer entgegen:  "Wieder einmal fordert die Ärztekammer ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie. Die Forderung untermauern sie mit einer Studie eines Studenten, dessen Sample gerademal 88 - von der Ärztekammer ausgewählte Betriebe - umfasst. Im Gegensatz dazu kann die Gastronomie auf Ergebnisse einer repräsentativen Market-Studie bauen, die die große Zufriedenheit der Bevölkerung mit den geltenden Nichtraucherschutzmaßnahmen belegen", betont Helmut Hinterleitner, Fachverbandsobmann der Gastronomie in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).
 
Prävention für junge Menschen wichtig
"Auch die Wirte freuen sich über jeden Gast, der nicht raucht. Wir stimmen der Ärztekammer zu, dass die Folgekosten des Rauchens durch Präventionsmaßnahmen reduziert werden müssen. Wir wünschen uns allerdings von der Ärztekammer, dass diese ihre Hausaufgaben erfüllt und ihre Verantwortung um die Raucherprävention gerade bei jungen Menschen wahr nimmt. Gebetsmühlenartige Forderungen nach einem generellen Rauchverbot sind jedenfalls kein zufriedenstellender Beitrag", unterstreicht der Gastronomie-Vertreter.
 
Aktuelle Situation zufriedenstellend
"Nach dem Motto 'Täglich grüßt das Murmeltier' torpediert Ärztekammerpräsident Dorner regelmäßig die geltenden Nichtraucherschutzmaßnahmen in der heimischen Gastronomie. Diesmal wurde dies mit einer Untersuchung über die Feinstaubbelastung in der Gastronomie betrieben, die Ergebnisse der Studie sind jedoch keinesfalls repräsentativ", betont Hinterleitner. In diesem Zusammenhang verweist die Gastronomie auf die Studien des renommierten Linzer Market Institut, das in regelmäßigen Abständen die Zufriedenheit der Konsumenten mit den geltenden Nichtraucherschutzmaßnahmen abfragt. Insgesamt gibt es drei Studien, die aktuellste stammt vom Sommer 2011: Daraus geht hervor, dass nahezu drei Viertel der österreichischen Bevölkerung mit der aktuellen Situation zufrieden sind. Zwei Drittel der Bevölkerung ziehen die derzeitige Regelung einem generellen Rauchverbot in der Gastronomie vor.
 


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