Autor Thema: Frankreich: Rauchfrei ....  (Gelesen 10868 mal)

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Frankreich: Rauchfrei ....
« am: Juni 19, 2011, 11:50:56 Vormittag »
ZIGARETTENVERBOT18.06.2011

Frankreich verbannt Raucher vom Strand

La Ciotat hat genug von herumliegenden Zigarettenkippen: Als erste Gemeinde des Landes führt die südfranzösische Hafenstadt ein Rauchverbot an einem ihrer Strände ein.

Erstmals sind Glimmstängel an einem Strand in Frankreich tabu: Als erste Gemeinde des Landes hat die südfranzösische Hafenstadt La Ciotat einen ihrer Strände zur Nichtraucher-Zone erklärt. Ein Hinweisschild am Eingang informiert die Besucher über das neue Rauchverbot.

Bevor sie den Sand-Abschnitt im Zentrum von La Ciotat betreten, können sie ihre Kippen in Mülleimern in Zigarettenform entsorgen. Zusätzlich klären Ordnungshüter über die neue Maßnahme auf. „Das funktioniert sehr, sehr gut“, sagte Vize-Bürgermeister Noël Collura.

Mit ihrer Initiative wolle die rund 30 Kilometer östlich von Marseille gelegene Stadt in erster Linie die Kinder schützen, die beim Spielen im Sand immer wieder auf Zigarettenstummel stoßen, sagte Collura. Andere Maßnahmen, wie etwa die Ausgabe von Aschenbechern, hätten nur wenig geholfen.

Nach seinen Angaben soll das Rauchverbot vorerst nur für vier Prozent der Strände von La Ciotat gelten. Doch werde angesichts des Erfolgs über weitere Nichtraucher-Zonen nachgedacht, unter anderem auch in angrenzenden Parks, in denen viele Kinder spielten und in denen die Gefahr von Bränden groß sei.

http://www.welt.de/vermischtes/article13436796/Frankreich-verbannt-Raucher-vom-Strand.html

+

http://www.derwesten.de/leben/reise/Rauchverbot-am-Strand-von-Badeort-La-Ciota-in-Frankreich-id4931666.html



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M U S T E R - F Ü R  -  A N Z E I G E N :


An: krebspatienten@gmail.com
Betreff: Postleitzahl ………..; Meldung eines wiederholten Verstoßes gegen das Tabakgesetz

Name des Betriebs:
Postleitzahl / Ort:
Straße / Hausnummer:
Datum / Uhrzeit des Besuchs:
Anzahl der Raucher (Theke/Tische):
Anzahl der Aschenbecher (Theke/Tische):
Kurze Sachverhaltsdarstellung:
z.B. keine Eingangskennzeichnung bzw. Raucher bzw. immer gesetzwidrig: "Rauchfreier Bereich im Lokal";
Lokalgröße über 50 qm; keine Raumtrennung (keine oder ständig offene Türe), weniger Sitzplätze im Nichtraucherbereich;
Hauptraum ist gesetzwidrig Raucherraum, da eindeutig übergeordnet gemäß Tabakgesetz (siehe auch UVS-Wien-Urteil: http://rauchersheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=577.msg2986#msg2986 )

Bitte Befundfaufnahmen / Anzeigen ca. alle 2 Wochen wiederholen.
Möglichst namentliche Meldungen. Wir melden anonymisiert! Wenn die Behörde anfragt, fragen wir zuerst dich, ob du einer evtl. Zeugenschaft
     zustimmst (ggf. nur beim UVS). Siehe auch "Anonym" unter http://rauchersheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=577.msg2986#msg2986

Neben den üblichen Gastro-Lokalen werden auch andere den Behörden gemeldet,
     siehe: http://rauchersheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=570.msg2202#msg2202

Hinweis:
"Krebspatienten für Krebspatienten" leitet die Meldungen von Innsbruck, Linz, Wien, Graz aus weiter, nämlich als Anzeige, an die zuständigen Behörden.
Weder Name oder Emailadresse des Melders erfährt die Behörde!
Wenn der "notorisch gesetzwidrige Wirt" abstreitet, die Behörde um eine Zustelladresse des Zeugen in Innsbruck, Linz, Wien, Graz anfragt, dann schreiben wir dich an, ob du dazu bereit bist!



+

Laut der Stadtverwaltung von San Michele al Tagliamento gibt es in Europa bislang nur einen weiteren rauchfreien öffentlichen Strand in La Ciotat in der Nähe von Marseille im Südosten Frankreichs.
« Letzte Änderung: August 07, 2011, 22:01:35 Nachmittag von admin »


Daher noch mehr (anonyme) ANZEIGEN durch couragierte Bürger in Österreich, laut

http://www.rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=1073.msg6351#msg6351

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Rauchverbot an der Promenade des Anglais - Qualmfrei in Nizza
« Antwort #1 am: Februar 27, 2012, 01:01:33 Vormittag »


Daher noch mehr (anonyme) ANZEIGEN durch couragierte Bürger in Österreich, laut

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Gesunde Luft

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Cannes verbannt Raucher von Stränden - Häupl! Detto Donauinsel?
« Antwort #2 am: Mai 11, 2012, 17:09:53 Nachmittag »


Cannes verbannt Raucher von Stränden

8. Mai 2012, 11:46

Ab 28. Mail soll das Rauchen an den Stränden von Cannes verboten werden. Wer das Verbot ignoriert, muss mit einer Geldstrafe rechnen

Am Strand von Cannes soll in Zukunft Rauchverbot herrschen. Die Stadt an der Côte d'Azur nimmt sich damit ein Beispiel an anderen Städten in der Region. Nizza beispielsweise hat bereits vor zwei Monaten ein Rauchverbot am Strand eingeführt.

Mit dem neuen Verbot will man erreichen, dass die Strände in Zukunft sauber gehalten werden. Zudem soll die Verbannung der Raucher dem Umweltschutz dienen und die Gesundheit schützen.

Ab 28. Mai soll das Rauchen am Meeresstrand, pünklich zum Abschluss der diesjährigen internationalen Filmfestspiele (16. bis 27. Mai), teuer werden. Wer sich über das Rauchverbot hinwegsetzt, muss mit Strafen von bis zu 38 Euro rechnen. (

red, derStandard.at, 8.5.2012)

http://derstandard.at/1336435233330/Defense-de-fumer-Cannes-verbannt-Raucher-von-Straenden

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Frankreich will „neutrale" Zigarettenschachteln in der EU
« Antwort #3 am: August 06, 2012, 23:02:15 Nachmittag »


Frankreich will „neutrale" Zigarettenschachteln in der EU

Mittwoch, 1. August 2012

Paris – Die französische Regierung will in der EU „neutrale“ Zigarettenpackungen ohne Logo und Farben durchsetzen. Gesundheitsministerin Marisol Touraine kündigte am gestern Abend in Paris an, dass sie dafür kämpfen werde, dass die Zigarettenschachteln „nicht attraktiv, nicht verführerisch“ wirken. Vor allem junge Leute würden Packungen kaufen, die sie „besonders hübsch“ fänden.   

Die Tabakindustrie hält den Vorstoß für unsinnig. „Keine seriöse Studie hat gezeigt, dass eine solche Maßnahme effizient wäre“, sagte Eric Sensi von Imperial Tobacco. Es gebe „neutrale“ Zigarettenschachteln daher auch in keinem einzigen Land. Außerdem befürchtet die Tabakindustrie, dass „neutrale“ Packungen leichter gefälscht werden können. 

Australien führt ab Dezember diesen Jahres Auflagen für die Packungen ein, die Tabakindustrie hat dagegen geklagt. Frankreichs sozialistischer Präsident François Hollande hatte im Wahlkampf sein Interessen an den Erfahrungen in Australien bekundet. In Europa wird eine neue Verordnung im November erwartet. © afp/aerzteblatt.de


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Frankreich bittet Raucher und Biertrinker verstärkt zur Kasse
« Antwort #4 am: Oktober 04, 2012, 00:28:36 Vormittag »


Frankreich bittet Raucher und Biertrinker verstärkt zur Kasse

Biertrinker und Raucher sollen in Frankreich frisches Geld in die Sozialversicherungskassen spülen. Mit einer Steuererhöhung auf Gerstensaft will die Regierung im kommenden Jahr rund 480 Millionen Euro zusätzlich einnehmen.

http://www.stern.de/wirtschaft/frankreich-bittet-biertrinker-und-raucher-zur-kasse-1903439.html


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Frankreich: E-Zigaretten werden für Minderjährige in Frankreich verboten
« Antwort #5 am: Juli 02, 2013, 00:21:29 Vormittag »




E-Zigaretten werden für Minderjährige in Frankreich verboten

Freitag, 28. Juni 2013

Paris – In Frankreich sollen elektronische Zigaretten für Minderjährige künftig verboten werden: Die Abgeordneten stimmten am Donnerstag in Paris für eine entsprechende Vorlage der Sozialisten im Rahmen eines Verbrauchergesetzes. Gesundheitsministerin Marisol Touraine hatte im vergangenen Monat angekündigt, dass sie den Konsum von elektronischen Zigaretten reglementieren wolle.

Die Ministerin verwies darauf, dass „achtsam” mit dem Produkt umgegangen werden müsse, das junge Leute zum Rauchen bringe. Sie hatte zudem deutlich gemacht, dass sie an einem Verbot auf öffentlichen Plätzen und Werbung für die elektronischen Zigaretten arbeite.

Angesichts der weitgehenden Verbote von Zigaretten in öffentlichen Einrichtungen oder Restaurants weichen in Frankreich viele Raucher auf elektronische Zigaretten aus. Diese sind auch gesundheitlich umstritten, denn es liegen noch nicht viele Studien zu den vergleichsweise neuen Produkten vor.

aerzteblatt.de
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/54962

    E-Zigaretten sind Tabakerzeugnisse
    E-Zigarette ist kein Medizinprodukt

Wie in Frankreich gewinnen elektronische Zigaretten, die eine nikotinhaltige Flüssigkeit verdampfen, auch in Deutschland immer mehr Anhänger. Einer im April vom Verband des eZigarettenhandels in Auftrag gegebenen repräsentativen Umfrage des Markt­forschungsinstituts Toluna zufolge testeten 43 Prozent der rund 20 Millionen Raucher in Deutschland mindestens ein Mal eine solche rauchfreie Zigarette.

In Frankreich verdoppelte sich jüngsten Studien zufolge die Zahl der regelmäßigen Raucher von elektronischen Zigaretten seit dem Jahr 2012 auf derzeit rund eine Million. © afp/aerzteblatt.de

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/54962





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Mein Präs.Leitl! Wo liegt eigentlich ihr Frankreich, in Asien? Schämen Sie sich!
« Antwort #6 am: Dezember 13, 2013, 23:02:43 Nachmittag »
xxi00zz





Mein Präsident Dr. Leitl!

Wir "Krebspatienten für Krebspatienten" werden uns weiterhin massiv dagegen wehren,
dass - ohne behördliche Kontrollen die Wirte (notorisch Gesetzwidrige seit 2005 bzw. 2009 !!!) als Förderer und Dulder
Tabakrauchschwerstgeschädigter, ja Tote, tätig sind!!!


Und dass Sie, mein Leitl, als oberster Wirtschaftsvertreter zuschauen, wie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
in der Österreichischen Gastronomie (etc.!!!) zwangsberaucht (vergast) werden,
ist eine Schande. Ihre
"Erzählungen über Ihre Familienangehörigen" klingen nur mehr unglaubwürdig: Ein Vater, Opa, der da nichts dagegen unternimmt, ist nämlich keiner!

PS.: 313 von 314 Lokalen, WKO-Mitglieder in Wien-Neubau, halten das Tabakgesetz nicht ein,
obwohl es seit 2005 bzw. 2009 besteht!!! Hoffentlich verschlägt es Ihnen und "Ihrer" Rechtsabteilung die Worte!
Hören Sie (die WKO) doch auf, von "Gesundes Österreich" etc. zu schafeln, das sind doch alles .....!!!


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Von: Manfred Neuberger [mailto:manfred.neuberger@meduniwien.ac.at]
Gesendet: Freitag, 13. Dezember 2013 20:41
An: christoph.leitl@wko.at
Cc: Thomas.Wolf@wko.at; Bundesminister Dr.; Czypionka Dr. Thomas; Aigner Kurt Prim Dr; Initiative-Vorstand
Betreff: Re: Gastronomie in Frankreich / #53471/ml

Sehr geehrter Herr Präs. Dr. Leitl!
Seit http://www.iarc.fr/en/media-centre/pr/2008/pr189.html wurden die Lügen der Tabakindustrie entlarvt, aber Sie kolportieren weiter, was auf den Webseiten von BAT, JTI, P.Morris, etc. zu lesen ist! Diese Konzerne waren die einzigen Verlierer bei den Rauchverboten in Nordamerika, Australien, Nord- und Westeuropa. Auch in Österreich würden nur japanische u.a. ausländische Konzerne durch ein Rauchverbot in der Gastronomie verlieren; es sei denn, Sie haben so enge Geschäftsbeziehungen zu ihnen, dass Sie mitbetroffen wären.
Abgesehen davon, dass Umsatzeinbußen der Tabakindustrie volkswirtschaftlich sogar vorteilhaft sind (wie Ihnen z.B. das Institut für Höhere Studien oder der Wirtschaftsprofessor Adams aus Hamburg bestätigen können), ist das Problem Tabakrauch nicht nur aus einer - noch dazu kurzsichtigen - Wirtschaftsperspektive zu sehen: Es geht um Krankheit, Leid und frühen Tod; beim Passivrauchen unverschuldet.
Heute haben Länder von Kalifornien bis Neuseeland und von Norwegen bis Italien ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie, wie es die medizinische Wissenschaft fordert. Alle wissenschaftlichen Studien, die nicht vom Tabakkartell bezahlt wurden, weisen nach, dass ein für alle Arbeitsplätze und Lokale geltendes Rauchverbot den Umsatz der Wirte nicht verschlechtert, Kinder u.a. Nichtraucher vor Gesundheitsgefahren schützt, Rauchern den Ausstieg erleichtert und die Verführung Jugendlicher erschwert.
Dass sich Gastgeber an Wünschen der Gäste orientieren, verstehe ich, solange sie dadurch nicht an ihrer Gesundheit Schaden nehmen. Außerdem zeigten Gästebefragungen durch meine Diplomandinnen, die nur der Wissenschaftsethik verpflichtet waren, den mehrheitlichen Wunsch nach einem generellen Rauchverbot. Das ist umso bemerkenswerter als die Menschen in unserem Lande ständig der Propaganda der Tabakindustrie ausgesetzt sind, und zwar einer hinterlistigen Propaganda, deren Ursprung verschleiert wird, indem sich die Tabakindustrie anderer Gruppen bedient, z.B. von Funktionären, die eigentlich Gastronomieinteressen vertreten sollten.
Mit freundlichen Grüßen
Manfred Neuberger

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Am 13.12.2013 10:22, schrieb christoph.leitl@wko.at:
Sehr geehrter Herr Prof. Neuberger!
 
Vielen Dank für Ihre Information. Es freut mich zwar, dass Herr Villain positiv über die Entwicklungen im Zusammenhang mit dem seit 2008 geltenden generellen Rauchverbot in Frankreich berichtet, allerdings handelt es sich für mich dabei um eine rein subjektive Einschätzung.
 
Aus Sicht der Gastronomen ergibt sich für mich aber ein differenzierteres Bild, das nicht zuletzt aufgrund der Erfahrungswerte anderer Branchenverbände aus Ländern mit generellem Rauchverbot. Aus deren Studien und Umfragen wissen wir, dass es unmittelbar nach Einführung des Rauchverbots zu dramatischen Umsatzrückgängen gekommen ist. Bayerische Gastwirte klagen nach wie vor über das Fernbleiben rauchender Gäste und vorverlegte Sperrstunden, eine Folge der nächtlichen Auseinandersetzungen mit Nachbarn aufgrund des Geräuschpegels vor den Gaststätten. In Irland wurden beispielsweise über 1.000 Pubs für immer geschlossen, rund 7.500 Arbeitsplätze gingen verloren.
 
Auch in Frankreich sind die Erfahrungen der dortigen Branchenverbände France UMIH und Synhorcat bei weitem nicht so positiv. Vielfach werden auch dort Ausweichlösungen für Raucher entwickelt, wie überdachte Innenhöfe, Zelte etc.
 
Es ist möglich, dass sich bei einem generellen Rauchverbot das Ausgehverhalten der Gäste nach einer längeren Gewöhnungsphase wieder normalisiert. In der Zwischenzeit müssen Betriebe geschlossen werden, Existenzen werden vernichtet und Arbeitsplätze gehen dauerhaft verloren.
 
Ich wehre mich dagegen, dass die Forderung nach einem generellen Rauchverbot in der Gastronomie immer als die Präventionsmaßnahme hingestellt wird. Rauchen ist ein gesellschaftliches Problem, das nicht von der Wirtschaft oder gar von einzelnen Branchen gelöst werden kann. Vielmehr sollten Informations- und Aufklärungsmaßnahmen zur Schärfung des Bewusstseins über die mit dem Rauchen verbundenen Gesundheitsrisiken darauf abzielen, dass insbesondere Jugendliche erst gar nicht mit dem Rauchen beginnen. Ergänzend soll ein entsprechendes Angebot an kostenlosen bzw. kostengünstigen Entwöhnungstherapien dafür sorgen, dass Raucher dabei unterstützt werden, ihr Laster wieder aufzugeben. Die österreichischen Wirte verstehen sich als Gastgeber und werden sich daher immer an den Bedürfnissen ihrer Gäste orientieren.
Mit besten Grüßen
Ihr Christoph Leitl
Präsident der Wirtschaftskammer Österreich
Wiedner Hauptstraße 63 I 1045 Wien
T +43 (0)5 90 900-4253 I F +43 (0)5 90 900-240
E christoph.leitl@wko.at I W http://wko.at

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Von: Manfred Neuberger [mailto:manfred.neuberger@meduniwien.ac.at]
Gesendet: Mittwoch, 20. November 2013 22:59
An: reinhold.mitterlehner@bmwfj.gv.at; erich.foglar@oegb.at; Leitl Christoph, Dr, Präsident, WKÖ Leitung
Cc: tourismus@tirol.gv.at; tourismus@salzburg.gv.at; info@vorarlberg.travel; info@oberoesterreich.at; Tourismus; Tourismus; tourismus@stmk.gv.at; post.abt5-tourismus@bgld.gv.at; wtv@wien.info; tourismus@wien.gv.at; tourismus@ooe.gv.at
Betreff: Gastronomie in Frankreich
 
siehe auch http://www.plosone.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pone.0066692

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-------- Original-Nachricht --------
Betreff:    Re: Morgen Mittwoch 15.00: Interview durch Reporter Radio France International
Datum:    Wed, 20 Nov 2013 11:39:12 +0000 (GMT)
Von:    Nicolas Villain <nicolas.villain@yahoo.fr>

Antwort an:    Nicolas Villain <nicolas.villain@yahoo.fr>

An:    Krebspatienten <info@krebspatienten.at>

Kopie (CC):    manfred.neuberger@meduniwien.ac.at <manfred.neuberger@meduniwien.ac.at>

 
Sehr geehrter Herr Erlacher,
 
Der Schutz vor Passivrauchen in Unternehmen, Behörden, Restaurants, Cafés, Diskotheken,..., ist in Frankreich seit 2008 fast "perfekt": kompletter Schutz in den Innenräumen (ca. 1% der Horeca-Unternehmen hat "Raucherräume": ohne Personal, ohne Service, maxi 20% der Fläche und 35m2 und so umständlich, dass wie gesagt nur ca. 1% der Unternehmen der Horeca in so etwas "investiert" haben). Problem: Man darf draussen rauchen. Und was ist "draussen"? Also gibt es teilweise Probleme auf manchen "Terrassen" von Cafés, die theoretisch schon "draussen" aber teilweise so "bedeckt" von allen Seiten sind, dass man manchmal gar nicht mehr behaupten könnte, man sitze an der frischen Luft (Ich meine, solche analogen Probleme gibt es sogar beim Klassenersten Irland).
Ich wüsste nicht, dass irgendjemand in der Bevölkerung bzw. in der Horeca oder in den Gewerkschaften in Frankreich zurückgehen wolle. Ich habe schon lange nichts über eine Umfrage darüber gehört oder gelesen, weil das Thema erledigt ist. Ab und an gibt es im Gegenteil Vorschläge, bisher jedoch ohne Erfolg, weiterzugehen: Café-Terrassen, Strände (einige Bürgermeister an der Côte d'Azur haben hier wohl schon Massnahmen getroffen), Parks.
 
Beste Grüsse,
 
Nicolas Villain
 
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Le Mardi 19 novembre 2013 23h22, Krebspatienten <info@krebspatienten.at> a écrit :
Sehr geehrter Herr Villain,
 
ich habe "als Österreichs Rauchsheriff" am Mittwoch um 15.00 Uhr ein Interview mit einem Reporter von Radio France Internationale - www.rfi.fr
Bitte wie sieht es aus mit den Zustimmungen/Ablehnungen zum Nichtraucherschutz in Frankreich?
Bekanntlich ist Österreich letztrangig in der EU.
 
Besten Dank!
 
Mit freundlichen Grüßen
Dietmar Erlacher
           
                                K f K
       Verein Krebspatienten für Krebspatienten
         Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
                             Österreich
      Wien, St. Pölten, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
         Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
         Krebs-Hotline 9 bis 21 Uhr:  0650-577-2395
         info@krebspatienten.at   www.krebsforum.at
      Initiative Rauchfreie Lokale: www.rauchsheriff.at
                Dietmar Erlacher, Bundesobmann
Bereits 480.000 Zugriffe/Monat auf www.krebsforum.at
 
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Von: Manfred Neuberger [mailto:manfred.neuberger@meduniwien.ac.at]
Gesendet: Dienstag, 19. November 2013 23:10
An: Krebspatienten; stefan@ganz.priv.at
Cc: nicolas.villain@yahoo.fr
Betreff: Re: Mi. 15.00: Reporter France für Interview international
 
Aktuelles weiß vermutlich <nicolas.villain@yahoo.fr>, der auch Deutsch spricht.
Ich schrieb auf www.aerzteinitiative.at: Das Eurobarometer zeigte die höchsten Zustimmungsraten für komplett rauchfreie Restaurants in den Ländern, die schon entsprechende Gesetze umgesetzt haben: Italien 95%, Malta 88%, Schweden 87%, U.K. 86%, Irland 85%, Frankreich 83%. Die Erfolge der Tabakkontrolle in Frankreich sind wissenschaftlich belegt:
http://www.plosone.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pone.0066692
LG
Manfred Neuberger

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Am 19.11.2013 16:45, schrieb Krebspatienten:
Bitte wie siehts in France aus?


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Re: Frankreich: Rauchfrei ....
« Antwort #7 am: April 08, 2015, 18:27:27 Nachmittag »





Bei Mitfahrern unter 18 Jahren: Frankreich verbietet das Rauchen im Auto


Als Maßnahme gegen das Passivrauchen stimmte die französische Nationalversammlung überraschend für ein Rauchverbot in Autos im Beisein Minderjähriger. Auch Zigarettenpackungen werden stark verändert.

............. http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/bei-mitfahrern-unter-18-frankreich-verbietet-das-rauchen-im-auto_id_4590374.html


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Frankreich: Rauchfrei? Aber .....!
« Antwort #8 am: Juli 25, 2015, 12:52:46 Nachmittag »




Von: Ludger Schiffler [mailto:ludger.schiffler@fu-berlin.de]
Gesendet: Freitag, 24. Juli 2015 22:26
An: Schiffler Prof. Dr. Ludger
Betreff: Frankreich: In tabakgeschäften können kinder ab 12 ihr eigenes konto eröffnen

Gestern wurde im franz. fernsehen gezeigt, dass schon 12.000 kinder von der möglichkeit gebrauch gemacht haben, in tabakläden (buralistes) ein konto zu eröffen und eine bankkarte zu erhalten. Im fernsehen habe ich zum ersten mal das innere eines tabakgeschäftes in F gesehen. Die wände waren voll von zigarettenschachteln. Ein besseren PR-coup hat sich die tabak-nikotin-gift-industrie nicht ausdenken können, um kunden in der kommenden generation zu gewinnen.

Mit freundlichen grüßen
Ludger Schiffler

www.ludger-schiffler.de
Koenigsallee 18 c
14193 Berlin

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Frankreich: Rauchfrei .... kids!
« Antwort #9 am: Juli 25, 2015, 12:54:08 Nachmittag »



Können dann die kids mit der card die Tschick aus den Automaten holen?


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