Autor Thema: Deutschland: rauchende/nichtrauchende junge Menschen  (Gelesen 12895 mal)

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Deutschland: rauchende/nichtrauchende junge Menschen
« am: Juni 02, 2011, 14:36:23 Nachmittag »
Weltnichtrauchertag

Schocktherapie gegen das Rauchen

Das Präventionsprogramm richtet sich an Jugendliche. Bei ihnen nimmt bundesweit Raucherquote ab

Hamburg. Tim und Daniel wussten, dass Zigaretten schädlich sind. Dass man vom Rauchen Krebs bekommen kann, auch. Aber so drastisch wie heute sind ihnen die Auswirkungen des giftigen Qualms noch nie bewusst geworden. Nach zwei Stunden mit schockierenden Bildern, erschütternden Zahlen und dem Gespräch mit einer früheren Krebskranken sind sich die beiden 13-Jährigen sicher: "Wir fangen ganz bestimmt nicht an zu rauchen."

Zehn Durchhalte-Tipps für angehende Nichtraucher:
Zehn Durchhalte-Tipps für angehende Nichtraucher
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http://www.abendblatt.de/ratgeber/wissen/article1908155/Schocktherapie-gegen-das-Rauchen.html

"Nichtrauchen ist cool" heißt das Projekt, das Krebsärztin Birte Andritzky und ihre Kollegen vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) vor fast sechs Jahren ins Leben gerufen haben. Nicht nur zum heutigen Weltnichtrauchertag warnen sie vor den Gefahren des Tabakqualms, an dem laut Weltgesundheitsorganisation WHO in diesem Jahr weltweit mehr als fünf Millionen Menschen sterben werden. Hinzu kommen mehr als 600 000 Menschen, darunter etwa ein Viertel Kinder, die das Passivrauchen tötet.

Mindestens 250 Schadstoffe finden sich im Zigarettenrauch, mehr als 50 davon können Krebs verursachen. Am UKE werden jede Woche rund 230 Schüler mit solchen Fakten konfrontiert. "Nicht mehr der Raucher ist der coole Typ, sondern der, der Nein sagen kann", sagt Mitbegründer Eckart Laack. Ausschlaggebend für das Projekt war die steigende Zahl von jungen Lungenkrebspatienten. Laack: "Das können auch Ärzte kaum ertragen."

Besonders das Gespräch mit der Krebspatientin Brigitte Drabinski hat die jungen Zuhörer beeindruckt. Dreimal hat sie Lungenkrebs bekommen, dreimal den Kampf gegen den Krebs gewonnen. "Das Gefühl nach der Diagnose kann man nicht beschreiben, es war einfach schrecklich", sagt die 68-Jährige mit leiser Stimme. Sie hatte mit ihrem Leben abgeschlossen, sich von allem verabschiedet, was ihr lieb war. Drabinski hat überlebt, aber jeden Tag sterben in Deutschland rund 400 Menschen an den Folgen des Rauchens.

Die Kinder sind interessiert, sie fragen nach. Nach der Veranstaltung kommt ein Junge zu Brigitte Drabinski und sagt mit ernstem Blick: "Sie sind die tapferste Frau, die ich kenne." Ihre Geschichte hat die Kinder nachdenklich gemacht; mit 17 Jahren hatte sie angefangen zu rauchen.

Jugendliche Raucher in Hamburg greiffen im Durchschnitt mit 13 Jahren erstmals zur Zigarette. Andritzky und ihre Kollegen wollen etwas tun, bevor es zu spät ist. "Mit elf oder zwölf Jahren haben die Kinder eher noch keinen Kontakt mit Zigaretten gehabt", sagt sie. Immerhin gibt es nach Angaben der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in Deutschland einen Trend zum Guten: Bei Jugendlichen zwischen zwölf bis 17 Jahren habe sich die Raucherquote seit 2001 mehr als halbiert. Nur noch 13 Prozent rauchten heute - so wenig wie nie zuvor.(dpa)
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Eltern stinksauer wegen Kippen im Sand-Wann endlich ein Spielplatz-Rauchverbot?
« Antwort #1 am: Juni 16, 2011, 01:00:15 Vormittag »

Eltern stinksauer wegen Kippen im Sand Wann gibt’s endlich ein Spielplatz-Rauchverbot?


Frankfurt – Ekel-Kippen auf Frankfurts Spielplätzen und mittendrin wuseln Kinder! Immer mehr Eltern sind entsetzt, fordern ein striktes Rauchverbot auf den 460 Anlagen:
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KIPPE AUS, BREI RAUS!

Vor allem im Sandkasten stecken die Zigarettenstummel. Stefan Schäfer, Geschäftsführer vom Kinderschutzbund Frankfurt, warnt: „Absolute Gesundheitsgefährdung! Wenn Kinder die schlucken, kann das zum Tod führen.“

Alkohol auf Spielplätzen verbietet die Polizeiverordnung (Paragraph 7). Wer erwischt wird, muss 85 Euro Strafe zahlen. Fürs Qualmen gibt‘s dagegen nur schwammige Bestimmungen. Warum?

„Das Phänomen ist bekannt, es gibt aber dafür keine gesetzliche Grundlage“, sagt Wulfila Walter, Referent von Gesundheitsdezernentin Manuela Rottmann (Grüne). „Das liegt an den unterschiedlichen Polizeiverordnungen der Länder. Hessen darf nur Gefahrenabwehr-Ordnungen erlassen, heißt es.“

Fündig wird man nur in der Abfallsatzung. „Darin ist jeder verpflichtet, seine Kleinabfälle zu entsorgen, sonst drohen Strafen. Es ist verboten, Kippen auf öffentlichen Flächen wegzuschmeißen“, so Bernd Roser von der Abteilung Grünflächenunterhaltung beim Grünflächenamt.

Walter befürchtet aber auch, dass flächendeckende Kontrollen der Spielplätze durch die Stadt schwer leistbar sind.

http://www.bild.de/regional/frankfurt/rauchverbot/wann-gibt-es-endlich-rauchverbot-auf-spielplaetzen-18363926.bild.html

« Letzte Änderung: Juni 17, 2011, 17:20:05 Nachmittag von admin »


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Deutschland: Rauchverbot am Strand!
« Antwort #2 am: Juni 16, 2011, 01:10:11 Vormittag »

Mittwoch, 15. Juni 2011

    
14.06.2011 16:21

Grüne fordern Rauchverbot am Strand

Der Strand in Warnemünde ist voll von Kippen. Nun fordern die Grünen dort ein Rauchverbot. Ende Juni soll das Thema in der Rostocker Bürgerschaft zur Sprache kommen.

Warnemünde (OZ) - Wenn es nach den Grünen geht, soll der Strand des Ostseebades schon bald rauch- und vor allem kippenfrei werden. Schon Ende des Monats soll die Bürgerschaft über ein Rauchverbot am Meer abstimmen. Gesundheitssenatorin Liane Melzer (SPD) und die Tourismusmanager sind begeistert.

Selbst aus Schwerin kommt Unterstützung für die Pläne. „Wir sind Gesundheitsland. Jede Initiative gegen das Rauchen können wir nur begrüßen“, äußerte sich die Gesundheitsministerin Manuela Schwesig (ebenfalls SPD) über ihren Sprecher Christian Moeller. Allerdings dürfe es keine Diskriminierung der Raucher am Strand geben.“


http://www.ostsee-zeitung.de/rostock/index_artikel_komplett.phtml?SID=6b160754cdc08ab5baeab6a9f54d1d16&param=news&id=3145268



« Letzte Änderung: Juni 16, 2011, 01:37:01 Vormittag von admin »


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Deutschland: Rauchen auf Spielplätzen tabu
« Antwort #3 am: Juni 16, 2011, 01:38:50 Vormittag »

Rauchen auf Spielplätzen tabu

Themen: Zigarette Spielplatz Rauchverbot Jugendhilfeausschuss

Jugendhilfeausschuss stimmt einem expliziten Rauchverbot mehrheitlich zu.


http://www.halleforum.de/Halle-Nachrichten/Rauchen-auf-Spielplaetzen-tabu/32262



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Stöger schau: "Jugend-Raucherentwöhnungskurse"
« Antwort #4 am: Juli 26, 2011, 13:31:28 Nachmittag »


Raucherentwöhnungskurs des Usinger Zentrums für Jugendberatung und Suchthilfe


(red). Im Raucherentwöhnungskurs des Usinger Zentrums für Jugendberatung und Suchthilfe für den Hochtaunuskreis im August sind noch Plätze frei.

„Sie wollen endlich mit dem Rauchen aufhören? Haben Sie es vielleicht schon alleine probiert? Haben Sie schon einmal daran gedacht, es unter fachlicher Anleitung und in einer Gruppe zu versuchen?“, fragt die Suchthilfe und verspricht: „ Eine Zukunft ohne Rauch mit mehr Freiheit und Lebensqualität können Sie jetzt beginnen.“

Cordula Wilsdorf-Krahl, erfahrene und langjährige Mitarbeiterin des Zentrums für Jugendberatung und Suchthilfe für den Hochtaunuskreis startet im August einen neuen Kurs. Das „Rauchfrei Programm“ ist ein modernes Tabakentwöhnungsprogramm für Erwachsene, welches neueste wissenschaftliche Erkenntnisse beinhaltet. Es wurde vom Institut für Therapieforschung (IFT) in Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) entwickelt. Es wird von anerkannten Fachkräften durchgeführt und bietet eine seriöse, erfolgreiche Unterstützung auf dem Weg in ein rauchfreies Leben.

Das ZJS-HTK bietet das „Rauchfrei Programm“ in einer kleinen Gruppe an. Das Programm umfasst sieben Kursstunden à 90 Minuten sowie eine telefonische Einzelberatung. Die Kursgebühren betragen inklusive Arbeitsmaterial 150 Euro pro Person. Der Kurs ist bei den gesetzlichen Krankenkassen anerkannt wird in der Regel bezuschusst.

Der nächste Kurs findet vom 8. August bis 5. September montags und donnerstags von 20 Uhr bis 21.30 Uhr statt. Veranstaltungsort ist die Beratungsstelle in Usingen, Stockheimer Weg 20.

Information und Anmeldung unter Telefon 06081/9171-0 oder per E-Mail unter zjshtk-usingen@jj-ev.de


http://www.usinger-anzeiger.de/lokales/usingen/10974461.htm


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D - Nichtraucher-Lohn 50 Euro Bonus für sechs Monate ohne Qualm
« Antwort #5 am: Juli 26, 2011, 13:51:21 Nachmittag »



Nichtraucher-Lohn 50 Euro Bonus für sechs Monate ohne Qualm

Halver, 19.07.2011, Kai Pottgießer

Die Realschul-Klassen 6b und 8b haben am Nichtraucher-Projekt der AOK teilgenommen und bekamen je 50 Euro für ihre Klassenkassen.

Halver.
„Be smart, don’t start“ heißt eine bundesweite AOK-Aktion gegen das Rauchen, an der jetzt auch zwei Klassen der Halveraner Realschule erfolgreich teilgenommen haben. Gestern bekamen sie ihren verdienten Lohn in Form von je 50 Euro für die Klassenkassen.

Die Aktion der Krankenkasse richtet sich an Schüler im Alter von 11 bis 15 Jahren aller allgemeinbildenden Schulen und ist ein Wettbewerb gegen die vermeintliche Coolness des Rauchens. Sechs Monate müssen die Schüler dazu durchhalten.

Doch was angesichts des Alters der Kinder und Jugendlichen so einfach klingt, scheint doch schwierig. Das zumindest offenbart der Blick auf die Statistik: Von 70 gestarteten Märkischen Klassen haben nur 45 das halbe Jahr durchgehalten. Eigentlich erschreckend, betonen auch Iris Müller und Gaby Menke, die gestern im Auftrag der AOK den Gewinn an die Klassenlehrer Olaf Mester (6b) und Hans Komander (8b) überreichten.

Die Preisgelder wurden übrigens unter allen erfolgreichen Klassen verlost. Insgesamt waren bundesweit 10 550 Klassen dabei.


http://www.derwesten.de/staedte/halver/50-Euro-Bonus-fuer-sechs-Monate-ohne-Qualm-id4889630.html



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Stöger, schau! In Deutschland: Schüler finden Nichtrauchen cool
« Antwort #6 am: August 07, 2011, 22:11:09 Nachmittag »



03.08.2011 

Schüler finden Nichtrauchen cool

Kreis Waldshut – 24 Schulklassen aus dem Kreis Waldshut haben sich dieses Jahr am Anti-Raucher-Programm „Be smart – don't start“ beteiligt. Bundesweit ziehen die Drogenbeauftragten positive Bilanz.
Schüler finden Nichtrauchen cool

Große Freude an der Hans-Thoma-Schule in Laufenburg: Alexander Wittwer von der AOK und Wilfried Könnecker, dem Kommunalen Suchtbeauftragten, überggaben den drei 6. Klassen ein Preisgeld von insgesamt 300 Euro.


Gegenüber 2001 stieg die Zahl der Jugendlichen, die niemals geraucht haben, um 27 Prozent.

Die Entwicklung des Rauchverhaltens bei Jugendlichen zeigt in den letzten Jahren eine erfreuliche Entwicklung. Eines der erfolgreichen Präventionsprojekte ist „Be smart – don`t start“. Seit über zehn Jahren machen Schulen von der sechsten bis zur achten Klasse in ganz Europa bei Be smart mit. Sie verabreden, über einen Zeitraum von sechs Monaten, nicht mit dem Rauchen anzufangen. Kontrolliert wird das durch die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer, die darüber einen monatlichen Nachweis an das Institut für Therapieforschung senden müssen. Im zu Ende gehenden Schuljahr nahmen in Deutschland über 10 000 Schulklassen teil, in Baden-Württemberg fast 1 200. Im Landkreis Waldshut beteiligten sich 24 Schulklassen an Be smart. Koordiniert wird das ganze hier vom Kommunalen Suchtbeauftragten.

Einer der Kooperationspartner des Projekts ist die AOK. Im Landkreis Waldshut ist es zur Tradition geworden, dass der Kommunale Suchtbeauftragte und die AOK erfolgreiche Klassen am Ende des Schuljahres im Rahmen einer kleinen Veranstaltung besonders würdigen. Dazu gehört auch ein Zuschuss für die Klassenkasse. In diesem Jahr wurden die drei 6. Klassen der Hans-Thoma-Schule in Laufenburg Preisträger. Ausgesucht wurden sie, weil die gesamte Jahrgangsstufe engagiert und erfolgreich mitgemacht hat und die Hans-Thoma-Schule in den letzten Jahren das Nichtrauchen auf vielfache Art und Weise gefördert hat.

Am 26. Juli wurde den drei Klassen das Preisgeld von insgesamt 300 Euro von Alexander Wittwer von der AOK und Wilfried Könnecker, dem Kommunalen Suchtbeauftragten, übergeben. Die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrerinnen und Lehrer wurden dabei ermutigt, auch im nächsten Jahr wieder teilzunehmen und damit das Nichtrauchen an ihrer Schule weiter zu unterstützen.

Der Anteil der Raucher ist auf aktuell 13 Prozent gesunken. Vor fünf Jahren lag dieser Anteil noch bei 17 Prozent Der Anteil derjenigen, die noch nie auch nur eine Zigarette geraucht haben, beträgt mittlerweile 68 Prozent. Dies sind gegenüber 2001 27 Prozent mehr Jugendliche, die niemals geraucht haben. Dies zeigt, wie die Bundesdrogenbeauftragte Mechthild Dykmans betont, dass die Maßnahmen zur Tabakprävention bei Kindern und Jugendlichen äußerst erfolgreich waren und deshalb fortgesetzt werden sollen.

............ http://www.suedkurier.de/region/hochrhein/waldshut-tiengen/Schueler-finden-Nichtrauchen-cool;art372623,5034410



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Deutschland: Gewinner rauchen nicht
« Antwort #7 am: September 24, 2011, 23:56:10 Nachmittag »

http://www.rp-online.de/region-duesseldorf/ratingen/nachrichten/gewinner-rauchen-nicht-1.2089991


Gewinner rauchen nicht
VON GUDRUN ANSCHÜTZ - zuletzt aktualisiert: 23.09.2011

Heiligenhaus (RP). Im Club feierten Schüler einen besonderen Erfolg. Sie waren bei einem großangelegten Nichtraucher-Wettbewerb dabei, organisiert unter anderem von Bundesregierung, Krebshilfe, Herzstiftung und AOK.

Fetzige Beat-Musik der "D-Jane" Elene, lustiges Geschnatter und Lachen erfüllte das Clubhaus in der Hülsbecker Straße. Jugendliche zwischen zwölf und 14 Jahren fühlten sich richtig gut, denn sie hatten Erfolg, und der ist immer ein Stimmungsbringer. Ihre Klassen gehörten zu den zehn Gewinnern, die das Los aus den teilnehmenden Schulklassen ermittelte. Sie hatten das gesteckte Ziel, ein halbes Jahr "rauchfrei" zu bleiben, erreicht.

Erfreulicherweise erklärten die meistens Jungen und Mädchen, niemals geraucht zu haben und es auch nicht beabsichtigten, denn sie wussten gut Bescheid über "Risiken und Wirkungen" des Rauchens. Unter dem Motto "Be smart – don't start" (Sei schlau – fang nicht erst an) veranstaltete die AOK Rheinland/ Hamburg, mit Unterstützung der Bundesregierung, der Deutschen Krebshilfe, der Deutschen Herzstiftung und weitere Institutionen, einen Nichtraucher-Wettbewerb an den Schulen im Kreis Mettmann.

Streng verpflichtet

Jörn Czymoch, Leiter des Mettmanner Projekts, erklärte die einfachen Regeln: Mindestens 90 Prozent der Schüler einer Klasse verpflichten sich, nicht zu rauchen. In dieser Zeit wird das Thema "Rauchen" von Lehrern im Unterricht begleitet. Die Schulklassen, die es geschafft haben ein halbes Jahr lang rauchfrei zu bleiben, nehmen an einer Verlosung von Geld und Sachpreisen teil. 144 Schulklassen aus dem Kreis Mettmann beteiligten sich an dem Wettbewerb. Von ihnen blieben 138 Klassen standhaft. Auch zwei Heiligenhauser Schulen durften sich freuen: Die Klasse 8c des Immanuel-Kant-Gymnasiums, gewann die 200 Euro, die sie, gemeinsam mit ihrer Klassenlehrerin für einen Schulausflug wollten. Auf Nachfrage der Moderatorin Sabrina Wegner von Radio Neandertal, die durch das Programm führte, erwiderte ein Schüler, er habe mit neun Jahren geraucht, inzwischen aber wieder aufgehört.

Ebenfalls 200 Euro erhielt die Klasse 7c der Gesamtschule Heiligenhaus. Die Schüler möchten das Geld für einen Ausflug zum Kletter- park nutzen. Weitere Gewinne gingen an zwei siebte Klassen der Mettmanner Carl-Fuhlrott-Realschule, die nun einen Tag in einer Steinzeitwerkstatt im Rahmen eines Workshops verbringen dürfen. Zwei Siebener-Klassen des Gymnasiums Hochdahl (Erkrath) erhielten einen Kreativpreis. Sie hatten sehr anschauliche Collagen zum Thema "Nichtrauchen" erarbeitet. Dafür erhielten sie einen Tagesausflug zum Wasserskifahren nach Langenberg. Das Konrad-Heresbach-Gymnasium (Mettmann) und die Gesamtschule Velbert-Mitte gewannen je 200 Euro. Das Städtische Gymnasium Wülfrath gewann einen Tagesausflug zur Haaner Felsenquelle mit Überraschungen. Es gab großen Jubel bei den Gewinnern. Uwe Pflugmacher (AOK) organisierte die Veranstaltung im "Club" und sorgte für Musik und kostenlose Getränke.
Quelle: RP




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D. - Nikotin? Nein, sagen junge Leute! Besser Kneipensterben, statt Nikotintote!
« Antwort #8 am: Oktober 28, 2011, 23:15:19 Nachmittag »

Köln: Nikotin? Nein, sagen junge Leute!

Besser Kneipensterben, statt Nikotintote!



Junge Zeiten

Nikotineis


Erstellt 26.10.11, 19:43h

Ich bin kein Kneipengänger und auch Restaurants suche ich sehr selten auf. Dagegen gehe ich gern in Eiscafés.
Seit Inkrafttreten des Nichtraucherschutzgesetzes sind die Besuche besonders beliebt. Denn ich bin ein „Nasen-Mensch“. Dieses Organ ist enorm empfänglich und empfindlich.

In Sommern wie diesem keine Frage, die Schleckermäuler sitzen drinnen, weil es draußen dauernd regnet, es herrscht Rauchverbot. Wagt sich selten genug die Sonne hervor, möchten alle Genießer großartigen Genuss im Freien und erleben Italienflair in lauer Luft. Doch leider gilt das Rauchverbot hier nicht.

Neulich erst war ich mit meiner Familie umzingelt von qualmender Meute. Kein Genuss mehr möglich. Nase narkotisiert mit Nikotin, Geschmacksnerven ohne Kontakt zu Vanille-, Erdbeer- oder Schokoeis. Ich mag mir nicht Nikotin auf der Zunge zergehen lassen, da bin ich eigen. Ganz abgesehen von den gesundheitsschädigenden Auswirkungen des Passivrauchens, geht ein gutes Stück Lebensqualität verloren.

Um Rauchern wie Nichtrauchern gerecht zu werden: Könnte nicht das Rauchverbot auch für Außenbereiche gelten und ein findiger Eisproduzent Nikotineis für Raucher auf den Markt bringen? (Pia Kollbach)

http://www.ksta.de/html/artikel/1319578190675.shtml




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D. - Gesetzgebung nicht ernst zu nehmen", meint 16- jähriger (auch BM. Stöger!)
« Antwort #9 am: Oktober 28, 2011, 23:39:53 Nachmittag »



Junge Zeiten

Nicht ernst zu nehmen


Erstellt 26.10.11, 19:43h

Nichtraucherschutz prangt in großen Lettern über der Situation, wenn man als 16 Jähriger aus der Raucherkneipe geworfen wird, weil die vom Gesetzgeber her ab 18 sein muss.
Lacht einen hämisch an, wenn es in der „rauchfreien“ Kneipe dann mehr qualmt als aus fünf Industrieschornsteinen. Und macht einen auch ein bisschen schadenfroh, wenn die eigenen Freunde bei Minustemperaturen mit der Kippe in der Hand draußen einfrieren.

Aber muss das so sein? Liebe Stadt Leverkusen, wenn es dieses Gesetz gibt, dann setzt es auch vollständig durch oder schafft es aus Bequemlichkeit wieder ab.
Denn solange erlaubt wird, dass Zigaretten im Supermarkt neben den Süßigkeiten liegen, wir von der Werbung für alle möglichen Sorten von Tabak nahezu erschlagen werden und der Staat ein Heidengeld durch Tabaksteuern verdient, auf die er nicht verzichten kann, kann man euch einfach nicht ernst nehmen. (Nick Becker)


Österreich:
Wenn 16-jährige Zigaretten im Laden kaufen können, durch "Wegschauen" der Angestellten auch Jüngere (ORF-Reportage), detto im Gasthaus,
wenn 10-jährige die Zigarettenautomaten leeren können, da keine Alterskontrolle dort vorgesehen sind,
dann ........ fort mit Schaden (Anm.: Das ist keine Anspielung auf den Salzburger Politiker Schaden, sonder betrifft alle Politiker!).



http://www.ksta.de/html/artikel/1319578190669.shtml



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Stöger ist nicht mehr ernst zu nehmen! Wer ist der Nächste, hier Anregungen!
« Antwort #10 am: November 18, 2011, 03:53:20 Vormittag »

Anm.:
Aber Vorsicht, ein österr. Tabaklobbyist könnte die Kuvertln schmälern!



Schülerprojekt: Leben ohne Qualm


Die Beschäftigung mit dem Thema Rauchen kann spannend und unterhaltsam sein. Diese Erfahrung machten nun die Schüler der Jahrgangsstufe 6 der Gesamtschule Hünxe. In Zusammenarbeit mit der Drogenberatung Dinslaken war dort an zwei Unterrichtsvormittagen ein Parcours der Landesstelle für Suchtvorbeugung Nordrhein-Westfalen aufgebau.t Der Parcours ergänzt die Vorhaben zur schulischen Tabakprävention und ist Bestandteil der Landesinitiative "Leben ohne Qualm" (LOQ).

Tabak-Quiz

Jungen und Mädchen der sechsten Klassen durchliefen den aus sechs Stationen bestehenden Parcours in Kleingruppen. Es gab sechs Zwischenstopps, die auf spielerische Art und Weise das Thema "Rauchen" beleuchteten. Ein Atemtrainer wartete auf die Schüler, ein Tabak-Quiz, ein Pulsfrequenzmessgerät und eben die "Riesenzigarette". Die war allerdings nicht mit echtem Tabak gefüllt. Es handelte sich lediglich um ein Modell, das mit allerlei "Schadstoffen" gefüllt war, um die Schüler über die Risiken und Nebenwirkungen des Tabakkonsums aufzuklären. Auf besonderes Interesse stieß bei den Jugendlichen ein Computer mit einer speziellen Aging Software, die den negativen Einfluss des Rauchens auf die eigene Gesichtshaut veranschaulichte und erfahrbar machte. Die Erkenntnis: Raucher haben mehr Falten als Nichtraucher. Im Umkehrschluss heißt das: Nichrauchen macht schön. So mancher Schüler grinste, aber die Botschaft kam an. "Die Platzierung dieses LOQ-Parcours ist im 6. Jahrgang gut geeignet, unsere Schüler präventiv zu erreichen, um sie vor Tabakkonsum zu schützen", erklärte Schulleiter Klaus Ginter. Er begrüße die intensive und perspektivisch angelegte Zusammenarbeit mit der Drogenberatung Dinslaken und der Landesstelle für Suchtvorbeugung Nordrhein-Westfalen. Auch künftige 6er Jahrgängen sollten die Möglichkeit haben, den Qualmfrei-Parcours zu durchlaufen. Christian Kinold, Suchpräventionslehrer der Gesamtschule Hünxe, ist der gleichen Ansicht. Und auch die Jugendlichen waren von dem ungewöhnlichen Lehrpfad angetan.

"Es war beeindruckend zu erfahren, wie viele gefährliche Stoffe in der Zigarette sind", sagte Celine, Schülerin der Klasse 6 a. "Die Riesenzigarette hat beispielsweise gezeigt, dass durch Geschmackszusatzstoffe wie Lakritz oder Kakao der üble Geschmack der Zigarette verdeckt werden soll, so dass man als Anfänger nicht abgeschreckt wird." Ihr Mitschüler Fabian staunte über etwas Anderes. "Ich hätte nie gedacht, dass ich durch Gedanken die Pulsfrequenz ändern kann."

http://www.rp-online.de/niederrhein-nord/dinslaken/nachrichten/schuelerprojekt-leben-ohne-qualm-1.2604562


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Immer weniger Jugendliche rauchen ..............
« Antwort #11 am: Februar 19, 2012, 23:22:28 Nachmittag »



Immer weniger Jugendliche rauchen, in Deutschland, dafür immer mehr in Österreich!


Und diesen "Schatz" verteidigen die Lobbyisten und der Gesundheitsminister in Österreich!



Jugendliche rauchen wesentlich weniger als früher. 2001 rauchten noch 28 Prozent der 12- bis 17-Jährigen. 2011 waren es in dieser Altersgruppe nur noch knapp zwölf Prozent. Das besagt eine aktuelle Studie, die die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung kürzlich vorstellte.

Noch nie geraucht haben laut der Studie 70,8 Prozent der 12- bis 17-Jährigen. Vor zehn Jahren hatten nur 40,5 Prozent der Jugendlichen noch nie eine Zigarette geraucht, wie die "Neue Osnabrücker Zeitung" berichtet.

Positive Entwicklung hat mehrere Gründe

Experten begründen die Entwicklung damit, dass die Tabaksteuer erhöht wurde und neue Gesetze sowie Aufklärungs-Kampagnen gestartet wurden. Viele Jugendliche könnten sich Zigaretten inzwischen finanziell nicht mehr leisten.

Zudem beschäftigten sich Teenager mehr als früher mit den gesundheitlichen Gefahren des Rauchens. Auch seien die Rauchverbote an vielen Orten, wie in Gaststätten oder in öffentlichen Gebäuden, hilfreich, meinen Experten.

Jens Spahn, gesundheitspolitischer Sprecher der Unionsfraktion, findet die Entwicklung positiv. Rauchen sei uncool und teuer, sagte der CDU-Politiker.

Seht ihr das genauso wie Herr Spahn? Raucht ihr oder kennt ihr Leute, die rauchen? Ich bin Genussraucher, rauche also hin und wieder.


http://www.spickmich.de/news/201202172000-immer-weniger-jugendliche-rauchen -




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Deutschland: Drogen-Konsum „Zigaretten machen nicht mehr attraktiv“
« Antwort #12 am: Februar 27, 2012, 01:30:27 Vormittag »



Drogen-Konsum „Zigaretten machen nicht mehr attraktiv“


Stuttgart - Immer weniger Jugendliche rauchen, für den Alkohol prophezeit Jugendforscher Klaus Hurrelmann eine ähnliche Entwicklung: „Zum Lebensstil der jungen Leute, gesund und leistungsfähig zu sein, passt das nicht mehr.“ Er warnt aber vor einer neuen Droge zur Selbstdarstellung: dem Internet.


Herr Hurrelmann, nur noch zwölf Prozent der Jugendlichen bis 17 Jahren rauchen, vor zehn Jahren waren es noch doppelt so viele. Überraschen Sie diese neuen Zahlen der Bundeszen­trale für gesundheitliche Aufklärung?
Dass die Volksdroge Zigarette einen solchen Niedergang erleben würde, hätte vor 30 Jahren niemand vorhergesagt. Das ist eine kleine Sensation. Bislang sind wir in der Forschung davon ausgegangen, dass junge Leute den Umgang mit der Zigarette lernen müssen, weil sie allgegenwärtig ist. Aber plötzlich ist sie total aus der Mode gekommen, die meisten Jugendlichen würden nie eine anrühren.

Warum ist Rauchen plötzlich so uncool?
Wir wissen, dass Rauchen in den Lebensstil eingebettet ist. Die jungen Leute heute ­wollen leistungsfähig, fit und körperlich ­attraktiv sein. Mit Zigaretten können sie ­diese Ziele nicht erreichen. Während man früher noch der Meinung war, dass Rauchen schlank macht, gilt es heute als schmutzig, sorgt für schlechten Atem und stört die ­Mitmenschen. Zigaretten gehören nur noch in die unteren Bildungsschichten, sind etwas für Loser.

Alkohol entspannt – und ist die Belohnung fürs Schuften

Seit den Rauchverboten sind Zigaretten nicht mehr so präsent in der Öffentlichkeit. Hat das auch zum Imagewandel beigetragen?
Junge Leute rauchen, um in der Öffentlichkeit zu zeigen, wie erwachsen sie sind. Durch die Rauchverbote können sie sich natürlich nicht mehr so leicht präsentieren. Außerdem ist es schwieriger geworden, an Automaten an Zigaretten zu kommen, die Preise haben angezogen. Das alles spielt eine Rolle. Aber ohne eine Veränderung ihres Lebensstils, den die Jugendlichen eben nicht durch Drogen gefährden wollen, wäre die Entwicklung nicht möglich gewesen.

Statt mit Zigaretten gefährden Jugendliche ihre Gesundheit jetzt eben mit Alkohol, bei den 18- bis 25-Jährigen hat das exzessive Trinken laut Drogenstatistik zugenommen. Ein Widerspruch zum Lebensstil, oder?
Auf den ersten Blick stimmt das . Gleichzeitig aber wird Alkohol getrunken, um entspannen zu können. Und damit löst sich der Widerspruch: Die jungen Leute schuften und leisten den ganzen Tag. Danach wollen sie sich aber auch als interessanten und entspannten Menschen darstellen können – und zwar innerhalb kürzester Zeit. Also dröhnen sie sich weg. Anders als Zigaretten gilt Alkohol dabei als salonfähiges Rauschmittel, das auch in den gebildeteren Schichten noch in Mode ist.

Statt mit Alkohol und Zigaretten passiert die Inszenierung auf Facebook

Noch?
Bei den 12- bis 17-Jährigen ist der Alkoholkonsum ja bereits leicht rückläufig. Und ich kann mir vorstellen, dass der Trend, fit, gesund und konzentriert sein zu wollen, auch noch auf Alkohol überspringen wird. Leistungsdruck ist ja heute bereits in der Grundschule spürbar. Schon Kinder wissen, dass sie in einer Leistungsgesellschaft leben und dass es im Beruf später vor allem darauf ankommt, wie belastbar man ist. Für diese Generation gibt es gute Gründe, sich auch vom Alkohol abzuwenden.

Leistung hin oder her: Geraucht und getrunken wird aber doch auch, weil gewisse Exzesse zum Jungsein dazugehören.
Klar, Drogen sind für junge Menschen immer auch ein Ventil. Sie stehen für die Sehnsucht nach Grenzüberschreitung. Sie helfen dabei, erwachsener zu wirken, als man eigentlich ist. Dieses Bedürfnis gehört zur Pubertät ­dazu, und ich vermute, dass es künftig vor ­allem über soziale Netzwerke gestillt werden wird.

Weil man auch dort die Möglichkeit zur ­Selbstdarstellung hat?
Genau, über Fotos und Kommentare kann man sich ja auch prima inszenieren, sich das Image aufbauen, das man gern haben möchte. Und da es typisch für Jugendliche ist, maßlos zu übersteuern, um herauszufinden, wer man eigentlich ist und wie man sein möchte, liegt hier auch neues Suchtpotenzial.

Leistungsfähigkeit ist eine Folge der Wirtschaftskrise

Dem man, wenn man Ihre These vom Lebensstil wieder aufgreift, recht hilflos ausgeliefert ist. Denn letztlich entscheidet das Lebensgefühl, ob Substanzen oder auch Gegenstände wie der Computer zur Droge werden, richtig?
Aufklärung und Information können in der Tat wenig ausrichten, ja. Eher schon Verfügbarkeit, Preis und Nutzungsmöglichkeiten, wie das Beispiel der Zigarette zeigt. Auf das Lebensgefühl wiederum hat man wenig Einfluss, denn es wird durch die Zeit geprägt, in der junge Leute groß werden. Sie entscheidet darüber, was Jugendliche brauchen, um ihre Ziele zu erreichen, um einen Job zu finden. Die Betonung der Leistungsfähigkeit ist ja eine Folge der Wirtschaftskrise.

Und wenn sich der leistungsfähige Lebensstil wieder ändert? Kommen Zigaretten und Alkohol dann zurück?
Das ist durchaus möglich. Andererseits leben wir in einer Welt, die immer stärker von kommunikativen und sozialen Zonen geprägt wird, vor allem natürlich im Internet. Die jungen Leute reagieren ja nicht umsonst so allergisch, wenn sie ihre Freiheit im Netz durch Einschränkungen bedroht sehen. Für dieses Lebensgefühl gehen sie auf die Straße. Und das begünstigt natürlich auch Süchte rund um den Computer.

http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.drogen-konsum-zigaretten-machen-nicht-mehr-attraktiv.b30348e0-349e-40d2-ab68-a1c628731b98.html


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Jugendliche, sowie deren Eltern: Post vom Ordnungsamt.
« Antwort #13 am: April 14, 2012, 01:03:48 Vormittag »

Wenn Schüler ein drittes Mal beim Rauchen erwischt werden, erhalten die Jugendlichen sowie deren Eltern Post vom Ordnungsamt.


http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12307571/61299/Die-Stadt-Kyritz-setzt-in-der-Schule-den.html


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Das Thüringer Nichtraucherschutzgesetz soll unbefristet in Kraft bleiben. Trotz erster Proteste habe es sich etabliert, heißt es laut einem Bericht des MDR Thüringen in Erfurt im Sozialministerium. Das aktuelle Gesetz ist bis Ende 2012 befristet worden.


Mehr zum Thema   http://nachrichten.t-online.de/nichtraucherschutzgesetz-soll-offenbar-unbefristet-verlaengert-werden/id_55445546/index?news

    Endlich Nichtraucher: So klappt der Rauchstopp
    Raucher-Test: Wie süchtig sind Sie?
    Helfen Nikotinpflaster wirklich?



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Stöger: Wie machen das die Deutschen? - immer weniger rauchende junge Menschen
« Antwort #14 am: Juni 25, 2012, 02:36:18 Vormittag »

Diskussion um Nichtraucherschutz "Rauchen ist bei jungen Menschen out"
VON CHRISTIAN SPOLDERS - zuletzt aktualisiert: 30.05.2012 - 17:26

Berlin (RPO). Die Grünen in NRW bestehen weiter auf ein konsequentes Nichtraucherschutzgesetz. "Jede Ausnahme, auch in Eckkneipen, ist Wettbewerbsverzerrung", sagte der Kölner Landtags-Abgeordnete und Gesundheits-Experte Arif Ünal unserer Redaktion. Bei den Jugendlichen verliert das Rauchen derweil zunehmend an Bedeutung.

Spanien ist mit einem neuen Gesetz am Sonntag von der letzten Raucher-Bastion in Westeuropa zu einem Vorreiter beim Nichtraucherschutz aufgestiegen. Wir zeigen Ihnen im Folgenden, wie andere Länder in Europa mit dem Nichtraucherschutz umgehen. So ist der Nichtraucherschutz in den EU-Ländern geregelt     

Auch die Mitglieder der SPD-Basis, die sich für den Erhalt der Rauchkultur in Eckkneipen eingesetzt hatten, scheinen ihren Widerstand aufzugeben. "Wir wollen uns bei diesem Thema keine peinliche Debatte liefern", sagte das Düsseldorfer Ratsmitglied Matthias Herz. Er sei zwar selber Raucher, allerdings "wusste jeder, der bei der Landtagswahl Rot-Grün gewählt hat, was da auf ihn zukommt".

SPD und Grüne um die ehemalige NRW-Gesundheitsministerin Barabara Steffens befinden sich derzeit in Koalitionsverhandlungen um die Bildung einer neuen Regierung im bevölkerungsreichsten Bundesland. Steffens plant, das strengere Gesetz noch vor der Sommerpause zu verabschieden.

Donnerstag ist Weltnichtrauchertag

Zum Weltnichtrauchertag am 31. Mai haben etliche Gesundheits-Organisationen neue Zahlen zum Thema Tabak auf den Markt geworfen. Im vergangenen Jahr starben in Deutschland laut Statistischem Bundesamt 44.965 Menschen (30.956 Männer, 14.009 Frauen) an Lungenkrebs. "Bei 90 Prozent aller Lungentoten ist Rauchen die Ursache", sagt Martina Pötschke-Langer. Sie ist die Leiterin der Stabsstelle Krebsprävention im Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg.

Appell an Raucher

Anlässlich des Weltnichtrauchertages appelliert die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans, den Tag zum Anlass für einen geplanten Rauchstopp zu nutzen: "Wer lange raucht, verliert etwa zehn Jahre seiner Lebenserwartung. Während wir unter Kindern und Jugendlichen einen nachhaltigen Trend zum Nichtrauchen haben, rauchen in der erwachsenen Bevölkerung jedoch noch immer 30,5% der Männer und 21,2% der Frauen. Nehmen Sie diesen Tag zum Anlass für den Rauchstopp. Es bestehen in Deutschland viele Angebote zur Aufgabe des Rauchens, die sie hierbei unterstützen."

Alarmierend sei für sie die Entwicklung, die vor allem Frauen in den vergangenen Jahrzehnten genommen haben. "Seit 30, 40 Jahren haben sie massiv begonnen, zu rauchen", sagt sie. In den 70er und 80er Jahren "sind die Frauen in den Fokus der Tabakwerbung gerückt – und da galt es als chic, zu rauchen".

Die Folge: Während die Zahl der Toten durch Lungenkrebs bei Männern seit 1980 um knapp ein Drittel zurückgegangen ist, ist die Zahl bei den Frauen im gleichen Zeitraum um mehr als das Doppelte angestiegen. Bei Männern sind die Folgen von Tabakkonsum immer noch Krebstodesursache Nummer eins, bei den Frauen auf Platz zwei (hinter Brustkrebs).

"Sehr hohes Suchtpotenzial"

Dabei werden sich gerade Jugendliche immer bewusster, dass Rauchen schädlich für die Gesundheit ist, wie die stellvertretende Geschäftsführerin der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen, Gabriele Bartsch, anmerkt. "Rauchen hat ein sehr hohes Suchtpotenzial und dient der Vermeidung von Entzugserscheinungen", sagt sie. "In diesem Zusammenhang kann man Zigaretten mit Heroin vergleichen." Zumal Zigaretten eine "reine Gelddruckmaschine für die Tabakindustrie sind", so Bartsch.
   
Thema Rauchverbot - Das sagen die Landtagskandidaten    

Anders als bei den Erwachsenen verliert das Rauchen bei Jugendlichen zunehmend an Bedeutung. Das zeigen neue Ergebnisse der repräsentativen Studie zur Drogenaffinität Jugendlicher, die die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) veröffentlicht hat.

Jugendliche sind für Rauchverbote

Demnach sprechen sich die meisten jungen Menschen zwischen zwölf und 17 Jahren (89 Prozent) für Rauchverbote in Diskotheken und Kneipen aus. Selbst unter den Rauchern befürwortet dies jeder Zweite. Gleichzeitig ist das Risikobewusstsein für die Gefahren des Rauchens weiter gestiegen – von 89 Prozent auf 94 Prozent.

Die Zahl der rauchenden Jugendlichen in Deutschland sinkt seit zehn Jahren kontinuierlich. Während im Jahr 2001 noch 28 Prozent der Zwölf- bis 17-Jährigen angaben, zur Zigarette zu greifen, waren es im vergangenen Jahr nur noch zwölf Prozent. Darüber hinaus haben aktuell 71 Prozent dieser Altersgruppe noch nie in ihrem Leben geraucht – so viele wie nie zuvor.

"Rauchen ist bei jungen Menschen schlichtweg out", stellt BZgA-Direktorin Elisabeth Pott fest. "Viele Jugendliche wissen um die Gesundheitsgefahren und das Suchtpotential des Rauchens und lehnen Zigaretten daher ab."

Was wird aus den Raucherzimmern der Gaststätten?

In NRW werden Proteste der Raucher und Gaststätten-Betreiber aber nicht lange auf sich warten lassen, sobald das strengere Nichtraucherschutzgesetz verabschiedet ist. Viele Kneipen und Restaurants haben ihre Räume in den vergangenen vier Jahren umgebaut, um Rauchern nach Inkrafttreten des ersten Nichtraucherschutzgesetzes einen Rückzugsort zu bieten und nicht an Kundschaft zu verlieren. Gabriele Bartsch von der Hauptstelle für Suchtfragen ist allerdings für eine konsequente Auslegung des Gesetzes. "Ich bin gegen diesen Flickenteppich an Ausnahmen", sagt sie. "Da blickt doch keiner mehr durch."

Matthias Herz von der Düsseldorfer SPD gibt sich immerhin ein wenig diplomatischer. "Wir müssen versuchen, den Wirten einen moderaten Übergang zu ermöglichen", sagt er. Auch für ihn gibt es aber kein Zurück mehr aus dem Versprechen, das Nichtraucherschutzgesetz zu verschärfen – und demnächst auf der Straße zu rauchen.

http://www.rp-online.de/politik/nrw/rauchen-ist-bei-jungen-menschen-out-1.2850698


Daher noch mehr (anonyme) ANZEIGEN durch couragierte Bürger in Österreich, laut

http://www.rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=1073.msg6351#msg6351