Autor Thema: Wien - Zwei Jahre (Nicht)Raucherschutz  (Gelesen 4776 mal)

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Wien - Zwei Jahre (Nicht)Raucherschutz
« am: Dezember 30, 2010, 09:47:49 Vormittag »

http://kurier.at/nachrichten/2061299.php

Das geforderte Rauchverbot in der Gastronomie kommt nicht. Dafür eine Volksbefragung für qualmfreie Lokale.

Der umstrittene Nichtraucherschutz in der Gastronomie war einer der Aufreger 2010. Das wird sich auch im kommenden Jahr nicht ändern.

"Salzamt"

Schon bei den Silvesterfeiern drohen Konflikte. Denn viele Wirte ignorieren die seit 1. Juli vorgeschriebene Raumtrennung. Völlig verärgerte Nichtraucher werden mit ihren Protesten nicht selten an das "Salzamt" verwiesen. Daher starten sie 2011 ein Volksbegehren ("Rauchverbot in Lokalen"). Die dafür notwendigen 8032 Unterstützungserklärungen sind längst unterschrieben. Organisator Hubert Doppelhofer: "Die Stimmung in der Bevölkerung geht in Richtung generelles Rauchverbot."

Doch der selbst von Gesundheitsminister Alois Stöger als "Kompromissgesetz" bezeichnete Nichtraucherschutz wird in dieser Legislaturperiode nicht geändert: "Die österreichische Lösung funktioniert und wird vom Großteil der Bevölkerung gutgeheißen. Es besteht für mich kein Grund, das Gesetz zu ändern." Dass es mit dem Regierungspartner dafür auch keine Mehrheit geben würde, erwähnt der SP-Gesundheitsminister nicht.

Raucher-Sheriffs

Während Nichtraucher und Raucher-Sheriffs immer häufiger säumige Gastronomen anzeigen, sind Wirte über die Auswirkungen des Tabakgesetzes verschiedener Meinung.

Stefan Gergely, Szenewirt aus Wien-Margareten ("Schlossquadrat") war einer der ersten, der eine Glaswand zwischen Raucher- und Nichtraucherbereich errichtet hat: "Wir sind rundum zufrieden. Und der Umsatz ist auch nicht eingebrochen." Nachsatz: "Jetzt will ich aber auch rauchen lassen. Denn der Umbau war teuer. Ein plötzlich verhängtes, generelles Rauchverbot könnte ich nicht akzeptieren."

Der Chef des City-Restaurants "Kuchldragoner", Ronald Gutharc, stand vor dem Ende: "Ich hab' nicht umgebaut und wurde mit 2. Juli zum Nichtraucherlokal. Der Umsatzrückgang betrug 80 Prozent. Ich konnte die Gehälter nicht mehr zahlen." Gutharc nutzte ein Schlupfloch. Über den Denkmalschutz wurde ein Umbau verhindert. Jetzt wird im ganzen Lokal geraucht: "Das Stammpublikum ist wieder da."

Berndt Querfeld, Obmann der Wiener Kaffeesieder und Chef mehrerer Cafés, hingegen verkleinerte im "Café Museum" den Raucherraum: "Wäre ein generelles Rauchverbot gekommen, hätten wir uns wenigstens die Streiterei erspart. Und diejenigen, die jetzt jammern, hätten ohnehin zugesperrt. Ich glaube, in zwei Jahren ist der Qualm in der Gastronomie tabu."

Chronologie
2007: .......... http://kurier.at/nachrichten/2061299.php


Daher noch mehr (anonyme) ANZEIGEN durch couragierte Bürger in Österreich, laut

http://www.rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=1073.msg6351#msg6351

admin

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Verdacht der finanziellen Unterstützung durch Lobbyisten?
« Antwort #1 am: Mai 17, 2011, 01:54:41 Vormittag »
Von: Manfred Neuberger [mailto:manfred.neuberger@meduniwien.ac.at]
Gesendet: Freitag, 13. Mai 2011 00:25
An: Krebspatient-Krebsforum
Cc: Brigitte.Kirchgatterer@kurier.at; Johannes.Wolf@kurier.at; chronik@kurier.at; alois.stoeger@bmg.gv.at; franz.pietsch@bmg.gv.at; Thomas.Kvicala@bmg.gv.at
Betreff: Re: Kurier

Dazu muss man sich nur die objektiven Messergebnisse ansehen, die in der Österr. Akademie der Wissenschaften vor kurzem vorgestellt wurden:
http://www.oeaw.ac.at/shared/news/2011/pdf/PG_2_Jahre_Tabakgesetz_Auswirkungen_2011_Unterlagen.pdf
http://www.aerzteinitiative.at/PK110221Pletz.pdf



An: Brigitte.Kirchgatterer@kurier.at; Johannes.Wolf@kurier.at; chronik@kurier.at; alois.stoeger@bmg.gv.at; franz.pietsch@bmg.gv.at; Thomas.Kvicala@bmg.gv.at

Am 12.05.2011 20:20, schrieb Krebspatient-Krebsforum:
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
zum Kurier Artikel: http://kurier.at/nachrichten/gesundheit/2101166.php?mobil
 
danke, dass Sie sich gestern/vorgestern eine halbe Stunde lang bei mir informiert, und die aktuellen Infos vom www.rauchsheriff.at aufgenommen haben.
 
Warum berichten Sie dann aber nur falsch und einseitig was irgend so ein Kvicala vom BMfG gesagt hat, der wahrscheinlich noch nicht einmal eingeschult wurde, geschweige einen Überblick hat.
Der soll sich von BM. Stöger und Dr. Pietsch die tausenden Anzeigenkopien kommen lassen, nur von uns, und dann "schmähstad" sein, und sich dann bei uns Krebspatienten entschuldigen für die "saublöden Wortblasen".  

Seine Aussagen sind so, dass der Verdacht der finanziellen Unterstützung durch Lobbyisten besteht,
von denen Stöger regelmäßig spricht.
Bitte recherchieren Sie in dieser Richtung weiter und verständigen Sie dann die Korruptionsstaatsanwaltschaft. Aber das kommt davon, da BM. Stöger den Dr. Pietsch ins Besenkammerl abgeschoben hat und einen "Lehrbuben" zum Nicht-Nichtraucherschutz sprechen lässt!
 
In Wirklichkeit halten sich 3/4 der Gastronomen nicht an das Tabakgesetz, nur ob es 70 % oder 80 % sind, darüber gibt es Differenzen je nach Landeshauptstadt. Details findet man auch auf www.rauchsheriff.at und www.rauchnet.at und wwew.krebsforum.at und www.facebook.com (Volksbegehren).
 
Mit freundlichen Grüßen
 
Dietmar Erlacher, Krebspatient
 
 
            
                               K f K
          Verein Krebspatienten für Krebspatienten
         Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
                            Österreich
      Wien, St. Pölten, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
   Initiative Rauchfreie Gaststätten www.sis.info
        Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
   Krebs-Hotline 9 bis 21 Uhr:  0650-577-2395
   krebspatienten@gmail.com   www.krebsforum.at
           Dietmar Erlacher, Bundesobmann
 
« Letzte Änderung: Mai 17, 2011, 12:37:14 Nachmittag von admin »


Daher noch mehr (anonyme) ANZEIGEN durch couragierte Bürger in Österreich, laut

http://www.rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=1073.msg6351#msg6351

Gesunde Luft

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450 Wiener bekamen Anzeige wegen dem Wegwerfen der Tschickstummel!
« Antwort #2 am: August 24, 2011, 23:33:02 Nachmittag »

450 Wiener bekamen Anzeige wegen dem Wegwerfen der Tschickstummel!

http://wien.orf.at/stories/532854/

"Irgendwann ist es mit den Ermahnungen vorbei", meinte Josef Thon, Leiter der Magistratsabteilung 48. Gegenüber dem ORF-Magazin "Konkret" hatte Thon von 450 Verfahren gegen Raucher seit dem Frühjahr gesprochen.
            
            
            

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Häupl ist für Nichtraucherschutz, äh, ...........
« Antwort #3 am: September 16, 2011, 18:19:04 Nachmittag »
Häupl ist für Nichtraucherschutz,
äh,
gegen kleines Glücksspiel.

Diese Automaten-Casinos haben die Gesetzwidrigkeit gepachtet,
trotz vernichtende Urteile in allen Instanzen!

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20110916_OTS0048/das-ende-des-kleinen-glueckspiels-bedeutet-das-ende-fuer-200-betriebe-und-der-spielerschutz-wird-nicht-verbessert


Daher noch mehr (anonyme) ANZEIGEN durch couragierte Bürger in Österreich, laut

http://www.rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=1073.msg6351#msg6351