Autor Thema: Tabakrauch: Einmal Gefäßpatient – immer wieder Gefäßpatient?  (Gelesen 14704 mal)

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Tabakrauch: Einmal Gefäßpatient – immer wieder Gefäßpatient?
« am: September 12, 2010, 16:53:00 Nachmittag »
 09.09.2010 
   
   Einmal Gefäßpatient – immer wieder Gefäßpatient?

Wer einmal eine Durchblutungsstörung hatte – egal, ob Schlaganfall, Herzinfarkt oder Schaufensterkrankheit (pAVK) – hat immer ein stark erhöhtes Risiko, weitere Gefäßerkrankungen zu entwickeln. Das ist das Ergebnis der weltweiten REACH-Studie, die heute im renommierten US-Fachmagazin JAMA veröffentlicht wurde. Für diese Untersuchung wertete ein internationales Forscherteam vier Jahre lang die Daten von fast 68.000 Patientinnen und Patienten aus.

.................. http://www.journalmed.de/newsview.php?id=31259


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Re: Tabakrauch: Einmal Gefäßpatient – immer wieder Gefäßpatient?
« Antwort #1 am: September 17, 2010, 17:47:35 Nachmittag »
17.09.2010
   
   Rheuma erhöht Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall

Eine entzündlich-rheumatische Erkrankung schädigt nicht nur die Gelenke. Auch Blutgefäße werden in Mitleidenschaft gezogen. Rheumapatienten haben deshalb ein erhöhtes Risiko, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) im Vorfeld ihres Jahreskongresses hin. Wie sich die Risiken für Herz-Kreislauf-Erkrankungen minimieren lassen, diskutieren Fachärzte und Wissenschaftler vom 15. bis zum 18. September 2010 im Congress Center Hamburg.

Etwa 440 000 Menschen in Deutschland leiden an einer rheumatoiden Arthritis. Bei dieser häufigsten entzündlich-rheumatischen Erkrankung greift das Immunsystem körpereigenes Gewebe in den Gelenken an. Es kommt zu einer Entzündung, die nicht nur den Bewegungsapparat betrifft, sondern zum Beispiel auch die Wände der Blutgefäße. Zudem tritt bei Rheumapatienten vermehrt eine Verkalkung der Gefäße, eine Arteriosklerose, auf. „Sie haben dadurch ein um 30 bis 60 Prozent höheres Risiko, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden”, berichtet Professor Dr. med. Jürgen Braun, Ärztlicher Direktor des Rheumazentrums Ruhrgebiet in Herne. „Die Gefahr steigt weiter, wenn die Patienten erhöhte Blutfettwerte, Bluthochdruck, Diabetes oder Übergewicht haben.”

Eine besonders schädliche Wirkung hat das Rauchen. Denn die Inhaltsstoffe des Tabaks begünstigen die Bildung von entzündungsfördernden Antikörpern. Gleichzeitig verschlechtern sie die Blutversorgung zum Gelenkknorpel. „Rheumapatienten, die rauchen, haben stärkere Schmerzen, benötigen eine höhere Dosis an Medikamenten und haben insgesamt schlechtere Funktionsergebnisse“, sagt Braun im Vorfeld des 38. DGRh-Kongresses. Bei Menschen mit einer Vorbelastung für die Entwicklung einer rheumatoiden Arthritis könne Rauchen sogar den Ausbruch der Erkrankung beschleunigen.

Ein Rauchstopp führt nicht nur dazu, dass die Krankheit milder verläuft und die Medikamente besser helfen. Er senkt auch das Risiko für Begleiterkrankungen an Herz und Niere. Dieses ist bei rheumatischen Erkrankungen an sich schon deutlich erhöht und wird durch das Rauchen zusätzlich gesteigert.


Eine frühzeitige Behandlung der rheumatischen Erkrankung schützt ebenfalls Herz und Blutgefäße. Da sie die Entzündung im Körper hemmen, lindern bestimmte Rheumamedikamente nicht nur die Gelenkbeschwerden. Sie können darüber hinaus auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen verhindern. Dies gilt zum Beispiel für den Wirkstoff Methotrexat, ein Basistherapeutikum, das langfristig das Fortschreiten der Rheumaerkrankung verlangsamt: „Durch die Einnahme des Medikamentes sinkt das Herzinfarktrisiko um 18 Prozent, das Schlaganfallrisiko um 11 Prozent“, berichtet Braun. Aber auch für andere Medikamente, wie zum Beispiel die sogenannten TNF-alpha-Blocker, werde eine schützende Wirkung angenommen. „Ein frühzeitiger Therapiebeginn ist bei rheumatischen Erkrankungen von entscheidender Bedeutung – nicht nur für die Gelenke, sondern auch für die Auswirkungen des Rheumas auf Herz und Kreislauf“, so Braun.

Die Risiken einer rheumatischen Erkrankung für Herz und Kreislauf sind ein Thema auf dem 38. DGRh-Kongress vom 15. bis zum 18. September 2010. Dieser findet gemeinsam mit der 20. Jahrestagung der Gesellschaft für Kinder- und Jugendrheumatologie (GKJR) und der 24. Jahrestagung der Assoziation für Orthopädische Rheumatologie (ARO) im CCH Congress Centrum Hamburg statt.

Symposium „Kardiovaskuläre Risiken entzündlich-rheumatischer Erkrankungen“
Termin: Samstag, 18. September 2010, 8.00 bis 9.00 Uhr
Ort: CCH Congress Center Hamburg, Saal 6

Quelle: Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie e.V.


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Junge Raucher haben bis zu 20 Jahre geringere Lebenserwartung
« Antwort #2 am: Oktober 08, 2010, 21:47:16 Nachmittag »

Junge Raucher haben bis zu 20 Jahre geringere Lebenserwartung

Bislang ging man davon aus, dass die Lebenserwartung von Rauchern gegenüber Nichtrauchern durchschnittlich 10 Jahre geringer ist. Nun teilte die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie jedoch mit, dass dies nur für diejenigen Raucher zutrifft, die erst im Erwachsenenalter mit dem Rauchen anfangen.

Wer schon mit 14 oder 15 Jahren mit dem Rauchen beginnt, stirbt demnach unter Umständen sogar 20 Jahre früher, als gleichaltrige Nichtraucher. Als Grund nannten die Fachärzte, dass sich durch das frühe Rauchen die als Raucherlunge bekannte Lungenkrankheit COPD noch früher entwickle. Diese ließe sich auch nicht mehr aufhalten, wenn ein Erkrankter dann das Rauchen aufgebe.

n-tv.de



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Starkes Rauchen verdoppelt Demenzgefahr
« Antwort #3 am: November 07, 2010, 21:10:55 Nachmittag »

RISIKOFAKTOR

Starkes Rauchen verdoppelt Demenzgefahr

"Gehirn ist nicht immun gegen Langzeitfolgen"

Chicago - Starkes Rauchen im mittleren Lebensalter steigert das Risiko für eine spätere Alzheimer-Krankheit oder eine andere Demenzform um mehr als das Doppelte. Dies zeigt eine Langzeitstudie an mehr als 21.000 Bewohnern von Nordkalifornien.

Wer im Alter von 50 bis 60 Jahren täglich mehr als zwei Päckchen Zigaretten rauchte, war mehr als doppelt so stark gefährdet wie die Nichtraucher- und zwar für jede Form von Demenz. Der Konsum von unter einer halben Schachtel pro Tag hatte dagegen diesbezüglich keine nachteiligen Folgen, wie die Mitarbeiter des Gesundheitsfürsorgers Kaiser Permanente in der Zeitschrift "Archives of Internal Medicine" schreiben.

http://derstandard.at/1288160231339/Risikofaktor-Starkes-Rauchen-verdoppelt-Demenzgefahr



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Gesunde Luft

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............. hab echt Angst vor einer Zigarette bekommen.
« Antwort #4 am: November 29, 2010, 21:44:16 Nachmittag »
Hallo Leute,

bin generell nach Jahren der Verzögerung jetzt in der Einstellungszeit, hatte kürzlich zu schnell gesteigert, also Dosis wieder gesenkt...

Ich rauche seit meinem 13 Lebensjahr, also mehr als 32 Jahre und habe es immer gern getan. Nicht wirklich ans Aufhören gedacht.
Nun hatte/habe ich einige Herzprobs durch die Steigerung in letzter Zeit bekommen und viele andere Phänomene.
Und: in dieser Einstellungszeit geht also das Rauchen nicht mehr

Nach der ersten Zigarette sofort Großalarm: Pulsanstieg von 64 auf 95, BD von 90/60 auf 140/80, Brustkorbschmerzen, Muskelschwäche, ganzer Körper schwer wie Blei, Magenkrämpfe- denke, mich haut`s um. Krass
Ich habe das jetzt ein Paar Tage beobachtet- ohne Rauchen läuft mein Herz mittlerweile ganz rund,doch sobald ich eine rauche...das ist ja gemeingefährlich- so habe ich die Auswirkungen noch nie wahrgenommen...was für ein Giftzeugs!

Kennt das jemand??

Es geht also wirklich nicht mehr, hab echt Angst vor einer Zigarette bekommen. Morgen also in die Apo und Nikotinpflaster besorgen...und dann? Am härtesten wird die Verhaltensumstellung sein...

Viele Grüße

http://www.ht-mb.de/forum/showthread.php?t=1150184


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Tabakrauchen: Heast, bis deppert? Infarkt, Raucherbein, chron. Auswurf, Krebs ..
« Antwort #5 am: Februar 01, 2011, 23:07:42 Nachmittag »


LEBEN: Beliebte Laster, Teil 1: Das Rauchen.

Über den Lustgewinn einer Zigarette.

Letztes Update am 28.01.2011, 17:20


Guido Tartarotti Guido Tartarotti Das Rauchen ist von allen verfügbaren Lastern das dümmste, denn es bringt den geringsten Genuss bei höchstem Risiko. Der Lustgewinn einer Zigarette ist nicht zu vergleichen mit dem von Alkohol, ganz zu schweigen von hemmungslosem promiskuitiven Sex. Dagegen ist das gesundheitsschädliche Potenzial enorm - wer dringend einen Krebs sein eigen nennen will, dem kann man nur empfehlen, mit dem Rauchen anzufangen. Die Auswahl an Krebsarten ist hoch, als Beilagen gibt es Herzinfarkt, Raucherbein und chronischen Auswurf.

Warum rauchen Menschen dennoch, obwohl sie es gar nicht müssten? (Im Unterschied etwa zu Schornsteinen, Vulkanen oder der Voest - die rauchen, weil es ihr Beruf ist.) Weil Rauchen angeblich süchtig macht. Ich habe das Suchtpotenzial von Zigaretten nicht verstanden. Ich rauche seit 30 Jahren, aber es ist mir nie gelungen, davon abhängig zu werden. Einmal habe ich es probiert, in einer, äh, interessanten Lebensphase. Ich zwang mich, vom Aufwachen bis zum Einschlafen Kette zu rauchen. Einen Monat lang hielt ich durch, dann grauste mir so überirdisch, dass ich das Experiment abbrach und acht Wochen keine Zigarette anrührte.

........................ http://kurier.at/interaktiv/kolumnen/2068386.php


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Alzheimer: Rauchen verdoppelt Demenzrisiko
« Antwort #6 am: Juni 02, 2011, 00:10:03 Vormittag »

Alzheimer: Rauchen verdoppelt Demenzrisiko


Dienstag, 26.10.2010, 14:26

Wer viel raucht, gefährdert die Gesundheit des Gehirns
Starke Raucher gefährden auf Dauer ihre Hirngesundheit: Eine Langzeitstudie weist gegenüber Nichtrauchern ein mehr als doppelt so hohes Risiko für Alzheimer und Demenz nach.
Wissenschaftler haben die gesammelten Gesundheitsdaten von 21 000 US-Bürgern aus über 20 Jahren ausgewertet und dabei das deutlich erhöhte Demenzrisiko von Rauchern
festgestellt:

http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/gehirn/news/alzheimer-rauchen-verdoppelt-demenzrisiko_aid_565779.html

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Demenz (Morbus Alzheimer)
Nach neuesten Erkenntnissen der Wissenschaftler erhöht Rauchen auch das Risiko an Demenz (Alzheimer-Krankheit) zu erkranken.
Die Alterungsprozesse des Gehirns schreiten bei Rauchern schneller voran. Davon betroffen sind Gedächtnisleistung und Lernvermögen. Ein früherer Eintritt des so genannten Altersschwachsinns (Demenz) wurde beobachtet.

    Rauchen beschleunigt die Entstehung von Demenz.
    Raucher verlieren ab 60 Jahren 4mal häufiger noch funktionsfähige Gehirnzellen als Nichtraucher.



Seit über 25 Jahren werde ich in meiner therapeutischen Tätigkeit täglich mit den erschreckenden Folgen, die das Rauchen verursacht, konfrontiert. Wenn sich diese Patienten mit ihren oft schweren Erkrankungen um Hilfe bemühen, ist in einigen Fällen zu diesem Zeitpunkt, trotz aufwendiger Therapie, keine vollständige Gesundung mehr möglich.
Mit dieser Erfahrung bemühe ich mich, hier präventiv tätig zu werden, damit die Nikotinabhängigkeit später bei Ihnen nicht zu einer Erkrankung führt und Sie als Ex-Raucher an Gesundheit, an Vitalität und an persönlicher Freiheit gewinnen.
 
Rauchen verursacht tödliche Erkrankungen

Rauchen ist alleiniger Verursacher oder wesentlicher Risikofaktor ernsthafter Erkrankungen.

In Deutschland sterben jährlich rund 140.000 Menschen an den Folgen des Nikotinkonsums.
Die Zahl der vorzeitig Invaliden durch Rauchen wird auf 70.000 bis 100.000 pro Jahr geschätzt.
 
Einige, wesentliche Krankheiten, die durch Rauchen entstehen oder begünstigt werden.
Krebs
Herzinfarkt
Schlaganfall
Raucherbein
Asthma / Chronische Bronchitis
Emphysem (Lungenblähung)
Demenz (Morbus Alzheimer)
Augen / Sehstörungen
Allgemein
Aktuelles
Die gute Nachricht

http://www.praxisbenner.de/erkrankungen/

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Menschen, die rauchen, haben eine um 50 Prozent höhere Wahrscheinlichkeit, eine Demenz zu bekommen.

http://www.medizinauskunft.de/artikel/familie/senioren/17_09_raucherdemenz.php

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Rauchen vernebelt das Gehirn
Raucher wissen im Allgemeinen, das sie ihrer Lunge mit dem Tabakkonsum nichts Gutes tun. Doch auch ihrem Gehirn zuliebe sollten sie das Qualmen lassen: Forscher des Erasmus Medical Centers in Rotterdam bescheinigen den Nikotinsüchtigen ein deutlich höheres Risiko für Alzheimer und Demenz.
http://www.google.at/search?q=Rauchen+und+Demenz&ie=utf-8&oe=utf-8&aq=t&rls=org.mozilla:de:official&client=firefox-a

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Starkes Rauchen verdoppelt Demenzgefahr
Starkes Rauchen im mittleren Lebensalter steigert das Risiko für eine spätere Alzheimer-Krankheit oder eine andere Demenzform um mehr als das Doppelte. Dies zeigt eine Langzeitstudie an mehr als 21.000 Bewohnern von Nordkalifornien.
http://science.orf.at/stories/1666987/




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MedUni Wien: Raucher "ohne intrazelluläre Müllabfuhr" - "Kannibalen"
« Antwort #7 am: Juli 26, 2011, 13:06:16 Nachmittag »

Zellen von Raucher verdauen sich permanent selbst!

http://www.univadis.de/medical_and_more/KurzmeldungenMedizin_Detail?link=/DE/apa/Raucherschaeden-Mechanismus-geklaert/%28language%29/ger-DE&id=174879
 

MedUni Wien: Gefäß schädigende Aktivierung der "intrazellulären Müllabfuhr" bei Rauchern



   Wien (OTS) - Ein Forscherteam rund um David Bernhard von der
Universitätsklinik für Chirurgie an der Medizinischen Universität
Wien hat herausgefunden, dass Rauchinhaltsstoffe dazu führen, dass
sich Blutgefäß-Endothelzellen ständig selbst verdauen. Diese
permanente Schädigung der Innenfläche der Blutgefäße führt unter
anderem zur Arterienverkalkung, wie die jetzt veröffentlichte Studie
belegt.

"Das Selbstverdauen in Gefäß-Endothelzellen funktioniert wie eine
intrazelluläre Müllabfuhr", sagt Bernhard. Beschädigte
Zellbestandteile werden erfasst, verdaut und recycled. Im Normal-fall
ist das kein Problem, neue Zellenbestandteile werden wieder gebildet.
Beim Rauchen aber ist dieser Verdauungsvorgang ständig aktiviert, es
kommt zu einer überschießenden Reaktion. Dadurch werden
Gefäßendothelzellen nachhaltig geschädigt und es entstehen
Gefäßentzündungen und -schäden. Zudem werden wichtige Eigenschaften
der Endothelzellen gestört. Bernhard: "Wenn die Zelle intakt ist,
verhindert sie zum Beispiel, dass Thrombozyten angelagert werden.
Außerdem ist sie unter anderem an der Blutflussregulation beteiligt."
Wenn dieses System gestört ist, kommt es zu negativen Effekten wie
der Arterienverkalkung.  

Auf der Suche nach einem Marker: "Man muss den Rauchern helfen"
Rund eine Milliarde Menschen weltweit rauchen. "Aber es gibt keine
einzige medikamentöse, raucherspezifische Therapie. Auch den Rauchern
muss geholfen werden", sagt Bernhard.
Die Details der Studie, jetzt in der aktuellen Ausgabe der
Fach-Publikation "Cardiovascular Research" nachzulesen, werden auch
auf dem 9. Kongress der internationalen Gesellschaft für
Tabak-induzierte Krankheiten, der von 21. bis 23. September 2011 in
Wien (Jugendstilhörsaal der MedUni Wien, Spitalgasse 23, 1090 Wien)
stattfindet, präsentiert (Website & Infos:
http://isptid2011vienna.meduniwien.ac.at/).

"Dort prallen zwei Welten aufeinander", sagt Bernhard. "Die einen,
die propagieren, man sollte ausschließlich die Entwöhnung
unterstützen, die anderen, die der Meinung sind, dass man auch jenen,
die es nicht schaffen mit dem Rauchen aufzuhören, helfen muss." Die
Erkenntnisse der Studie gehen genau in diese Richtung. Nächster
Schritt ist eine in vivo-Überprüfung an Tiermodellen oder an Proben
aus der Pathologie. "Ziel ist es, endlich einen soliden Marker zu
finden, der aussagt, wie viel Rauch ein Mensch bereits ausgesetzt war
und die Frage zu klären, wie viel sich bereits in der Zelle
angelagert hat.

Service
"Cigarette Smoke Extract Induces Prolonged Endoplasmatic Reticulum
Stress and Autophagic Cell Death in Human Umbilical Vein Endothelial
Cells", veröffentlicht in Cardiovascular Research Advance Acess, 14.
Juni 2011.
Autoren: Adam Csordas, Simone Kreutmayer, Christian Ploner, Peter
Braun, Alexander Karlas, Aleksandar Backovic, Georg Wick, David
Bernhard.

9th Annual Conference of the International Society for the Prevention
of Tobacco Induced Diseases - From Molecules to Politics; 21. bis 23.
September 2011, Jugendstilhörsaal der MedUni Wien, Spitalgasse 23,
1090 Wien (http://isptid2011vienna.meduniwien.ac.at).

Rückfragehinweis:

~
   Mag. Johannes Angerer
   Leiter Öffentlichkeitsarbeit & Sponsoring
   Tel.: 01/ 40 160 11 501
   E-Mail: pr@meduniwien.ac.at
   Spitalgasse 23, A - 1090 Wien
   www.meduniwien.ac.at
« Letzte Änderung: Juli 26, 2011, 16:51:25 Nachmittag von admin »


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Tabakrauch - Herzinfarkt
« Antwort #8 am: August 07, 2011, 21:45:12 Nachmittag »


Herzinfarkt und Rauchen?
gefragt von stesi am 31.07.2011 um 16:05 Uhr

Hatte vor 8 Wochen einen Herzinfarkt ,habe aufgehört mit dem Rauchen.Ich würde gern wiedermal eine rauchen.Habe mir gedacht,wenn ich am Tag 3 Ziggaretten rauche ,könnte mir das ja nicht weiter schaden.oder?

Gruß stesi


----------------------------------



Wenn ein Patient mit einer Erkrankung der Herzkranzgefäße (koronare Herzkrankheit) ... das Rauchen aufgibt, vermindert sich sein Sterberisiko um 50%. Wer vor dem 35. Lebensjahr auf Zigaretten verzichtet, hat gar keine verminderte Lebenserwartung. Wenn ein 50-Jähriger Abschied von der Zigarette nimmt, hat er nach etwa zehn Jahren das statistische Herzinfarkt-Risiko eines Nichtrauchers.

Dies und mehr Interessantes sh. http://tinyurl.com/3gmwu3r




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DAK-Studie: Rauchverbote zeigen Wirkung
« Antwort #9 am: März 24, 2012, 01:02:11 Vormittag »

DAK-Studie: Rauchverbote zeigen Wirkung

20.03.2012

Die Deutsche Angestellten-Krankenkasse (DAK) gab jüngst eine Studie in Auftrag, welche die Wirksamkeit der Nichtraucherschutzgesetze untersuchte.
Das Ergebnis:
Die Einführung der Gesetze hat Wirkung gezeigt, denn die Anzahl der Erkrankungen an Angina Pectoris und an akuten Herzinfarkten ist deutlich gesunken.

Positive Ergebnisse

Die Nichtraucherschutzgesetze, die das Rauchen in öffentlichen Gaststätten und Diskotheken untersagen, wurden 2007 und 2008 in Deutschland eingeführt. Das Ergebnis der DAK-Studie bestätigt nun die Wirksamkeit der Rauchverbote: Die Klinikbehandlungen von Herzinfarkten sanken um acht Prozent, die Behandlungszahl von Angina Pectoris ist um 13 Prozent zurückgegangen. Dementsprechend sind auch die stationären Behandlungskosten gesunken – bei Angina Pectoris um 9,6 Prozent, bei Herzinfarkten sogar um 20,1 Prozent.

Die Gründe

Dass Raucher in den meisten öffentlichen Gebäuden vor die Tür gehen müssen, um zu rauchen, hat zu einem deutlich reduzierten Zigarettenkonsum geführt. Ein weiterer Grund für den Rückgang der Erkrankungen ist, dass die Menschen in den Restaurants und Bars nicht mehr dem Passivrauchen ausgesetzt sind. Die schädlichen Dämpfe wurden mitunter über mehrere Stunden eingeatmet, da es in der Regel immer mehrere rauchende Gäste gab. Diesem Problem konnte mit den Nichtraucherschutzgesetzen Einhalt geboten werden.

Rauchverbot wird gut angenommen

Generell empfindet die Mehrheit der Bundesbürger die Rauchverbote in Gaststätten als positiv. Dieses Ergebnis konnte aus verschiedenen Meinungsumfragen gewonnen werden. So fühlten sich nicht nur Nichtraucher, sondern auch Raucher durch den Qualm belästigt. In einigen Cafés und Restaurants ist die Anzahl der Besucher nach Einführung der Rauchverbote sogar gestiegen.

Risiko bleibt trotzdem bestehen

Eine Angina Pectoris ist eine schwere Erkrankung, die Vorbote eines Herzinfarktes sein kann. Da sich beim aktiven Raucher als auch beim regelmäßigen Passivraucher die Blutgefäße verengen, ist für diese Personen die Wahrscheinlichkeit, an einer Angina Pectoris oder einem Herzinfarkt zu erkranken, deutlich höher. Trotz der rückläufigen Zahlen, die sich auf das Rauchverbot zurückführen lassen, gehören Herz-Kreislauferkrankungen neben den Krebserkrankungen nach wie vor zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland.

(lh)

http://widge.de/news/dak-studie-rauchverbote-zeigen-wirkung.htm
« Letzte Änderung: März 24, 2012, 10:52:25 Vormittag von admin »


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Nichtraucherschutz - Herzinfarkt
« Antwort #10 am: April 15, 2012, 14:59:25 Nachmittag »
xgAdyz1



Von: Werner Kommer [mailto:w_kommer@yahoo.com]
Gesendet: Samstag, 14. April 2012 21:46
An: Erlacher Dietmar; manfred.neuberger@meduniwien.ac.at
Cc: nichtraucherschutz@aon.at
Betreff: Deutscher Kardiologie- Kongress 2012 - Untersuchung über pos. Auswirkung des Nichtraucherschutzes in Bremen

Sehr geehrter Hr. Prof. Neuberger, Hr. Erlacher und Hr. Rockenbauer !
 
Ich komme gerade aus Mannheim zurück, wo ich an der jährlichen Jahrestagung der deutschen kardiologischen Gesellschaft beiwohnte. Es gab hunderte Voträge über Herzerkrankungen, Herzkatheter-Interventionen und Herzrhythmusstörungen, aber auch über kardiale Risikofaktoren - wie hohe Blutfette und Bluthochdruck. Das Rauchen wurde zwar immer wieder bei der Besprechung von Fallgeschichten erwähnt, aber raten Sie einmal, wieviele Vorträge über das Rauchen bei der Fachtagung der größten europäischen kardiologischen Gesellschaft über Rauchentwöhnung gehalten wurde ? Nicht einmal einer.
 
Dafür fand sich wenigstens ein einzelner guter Vortrag über die positiven Aspekte des Nichtraucherschutzes, wo im Umland von Bremen nachgewiesen werden konnte, dass transmurale Herzinfarkte (also die ganze Wand betreffende Herzinfarkte, im kardiologischen Jargon "STEMI" genannt im Gegensatz zu den "NSTEMI", das sind die früher als Enzyminfarkte bezeichneten "kleineren" Infarkte) zurückgingen. So erlitten den zwei Jahren nach Einführung des Nichtraucherschutzgesetzes nur 726 Nichtraucher einen solchen Herzinfarkt (STEMI) erlitten, während es in den beiden Jahren zuvor noch 940 Nichtraucher gewesen waren.
 
Die Details des Abstracts - vielleicht auch für Hrn. Rockenbauer und seine Nichtraucherzeitung (übrigens besten Dank dafür !) - sende ich Ihnen hier mit.


Mit freundlichen Grüßen,

Dr. Werner Kommer
Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie
Bachgasse 15
A-2120 Wolkersdorf
Tel.: 06991/ 403 88 01
 
 
------------------------------------------------------------------------------------------------------
 
Clin Res Cardiol 101, Suppl 1, April 2012
V1226 - Einfluss des Nichtraucherschutzgesetzes auf die Inzidenz von ST-Hebungsinfarkten: Benefit vor allem bei Nichtrauchern?
 
J. Schmucker1, H. Wienbergen1, S. Seide1, A. Fach1, E. Fiehn1, R. Hambrecht1
 
1Klinik für Kardiologie und Angiologie, Klinikum Links der Weser gGmbH, Bremen;
 
Hintergrund: Ziel der Studie war es zu prüfen, inwieweit die Umsetzung des Nichtraucherschutzgesetzes (NRSG) Einfluß auf die Inzidenz von Myokardinfarkten ausübt. Dafür wurde vor und nach Inkraftreten des Nichtraucherschutzgesetzes (NRSG) in Bremen und Niedersachen Ende 2007 die Häufigkeit von STEMIs bei Rauchern und Nichtrauchern analysiert.
Methodik: Im Bremer STEMI-Register werden seit  2006 zentral alle Daten von STEMI-Patienten aus der Hansestadt Bremen und dem Umland (Einzugsbereich ca. 800 000 Einwohner)  aufgenommen. In dieser Studie wurden die Parameter Aufnahmedatum, Alter, Geschlecht und Nikotinkonsum aus dem STEMI-Register von 2006 bis 2009 ausgewertet und in ihrem zeitlichen Verlauf analysiert.
Ergebnisse: Zwischen 2006 und 2009 wurden insgesamt 2883 Patienten mit STEMI im Bremer Herzzentrum behandelt. Dabei zeigt sich ein Rückgang der gemittelten monatlichen STEMIs (von 65±12 STEMI/Mo im Jahr 2006 auf 55±10 STEMI/Mo im Jahr 2009, -16%, p=0.04 2009 vs. 2006). Wenn man die Jahre vor und nach dem Inkrafttreten des NRSG vergleicht so zeigt sich ein ähnlicher Rückgang (2006/2007: 64.7±11 STEMI/Mo auf  2008/2009: 55±10 STEMI/Mo, -14%, p<0.01). Wenn man jedoch die zum Aufnahmezeitpunkt aktiven Raucher (2006-2009: 1217 Patienten, 42% der Gesamt-STEMIs) betrachtet, so zeigt sich kein Rückgang im direkten Vergleich (2006/2007:25.5±6 STEMI/Mo auf 2008/2009: 25.1±6 STEMI/Mo, p=0.82). Nur die Nichtraucher (2006-2009: 1666 Patienten, 58% der Gesamt-STEMIs) profitieren statistisch vom NRSG (2006/2007: 39.1±8 STEMI/Mo auf  2008/2009: 30.1±7 STEMI/Mo, -23%, p<0.01). Die jüngeren Nichtraucher (bis 65 Jahre) profitieren im besonderen Maße vom NRSG (2006-2007: 13.7±4 STEMI/Mo vs. 2008-2009: 10.1±4 STEMI/Mo, -26%, p<0.01).
 
Jahre    STEMIS [n]   Mittl. Alter    Weiblich    Raucher[n]   Nichtraucher[n]    Nichtrauch. bis 65 J[n]
 2006/2007    1553    64±12    29%    613(39%)    940(61%)    329(21%)
 2008/2009    1330    63±12    27%    604(45%)    726(55%)    242(18%)
 Signifikanz    <0.01    0.3    0.3    <0.01    <0.01    <0.01
 
Diskussion: Der Rückgang der Inzidenz von STEMIs in Bremen und Umland über einen Zeitraum von vier Jahren scheint zumindest teilweise durch das Inkraftreten des Nichtraucherschutzgesetzes (NRSG) Ende 2007 erklärbar. Insbesondere jüngere Nichtraucher weisen einen deutlichen Rückgang der Inzidenz von STEMIs auf. Dieses Ergebnis deutet daraufhin hin, daß das NRSG inbesondere Nichtraucher vor dem schädlichen Einfluß des Passivrauchens schützt.
 
Clin Res Cardiol 101, Suppl 1, April 2012
Zitierung mit Vortrags- oder Posternummer s.o.
DOI 10.1007/s00392-012-1100-6

« Letzte Änderung: April 15, 2012, 15:27:04 Nachmittag von admin »


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Weniger Infarkte durch Rauchverbote
« Antwort #11 am: August 30, 2012, 23:19:50 Nachmittag »


Weniger Infarkte durch Rauchverbote

Der positive Einfluss von Maßnahmen zum Nichtraucherschutz sei klar beweisbar, so Kardiologen auf ihrem Europakongress.

Letztes Update am 27.08.2012, 12:50

Gesetze zum Nichtraucherschutz führen zu beeindruckend weniger Herzinfarkten." So kommentiert der Präsident der Österreichischen Kardiologengesellschaft, Univ.-Prof. Burkert Pieske (MedUni Graz), neue Studienergebnisse, die Freitag auf dem Europäischen Kardiologenkongress in München präsentiert wurden: In Bremen reduzierte sich durch die Rauchverbote im öffentlichen Raum die Häufigkeit der gefährlichsten Herzinfarkt-Form um insgesamt 16 Prozent. Passivraucher profitierten ganz besonders: Bei ihnen verringerte sich der Anteil dieser Infarktform um 26 Prozent, bei Rauchern um 4 Prozent.

Die Untersuchung aus Bremen bestätigt die Ergebnisse einer Studie, bei der die Gesundheitsdaten von 3,7 Millionen Versicherten (Deutsche Angestellten Krankenkasse) fünf Jahre lang beobachtet wurden: Nach Einführung der Nichtrauchergesetze wurde ein Rückgang der stationären Krankenhausaufnahmen aufgrund von Angina Pectoris ("Brustenge") um 13,3 Prozent und aufgrund von akuten Herzinfarkten um 8,6 Prozent registriert. Wie Rauchen die Gesundheit schädigt, zeigen andere neue Studienergebnisse:

Auch Menschen, die nur kurze Zeit rauchen, haben bereits ein deutlich höheres Risiko für Diabetes-Vorstufen als Nichtraucher.

Aktives und passives Rauchen kann bereits bei Jugendlichen zu einer Zunahme der Wanddicke der Halsschlagader führen.

Passivrauchen erhöht auch bei gesunden Nichtrauchern das Risiko eines Verschlusses von Blutgefäßen.
Herzmuskel-Veränderung

Auf dem Kongress wird auch das Thema Übergewicht diskutiert. Wie es sich bereits bei Kindern und Jugendlichen auf den Gesundheitszustand auswirkt, zeigen Daten aus München und Leipzig: Übergewichtige Mädchen hatten drei Mal so häufig erhöhte Blutfettwerte wie normalgewichtige.

Die Pumpfunktion der linken Herzkammer kann im Kindesalter durch Übergewicht verschlechtert werden. "Deshalb ist es besonders wichtig, bei der Prävention möglichst früh anzusetzen", sagt Univ.-Prof. Otmar Pachinger, Präsident des Österreichischen Herzfonds. Dieser ist Sponsor eines großen Projekts zur Adipositas-Prävention im Kindesalter.

Nach wie vor sind Herz-Kreislauferkrankungen die häufigste Todesursache – obwohl das Sterberisiko in den vergangenen 30 Jahren um 70 Prozent abgenommen hat. Bei rechtzeitiger Behandlung ist ein Herzinfarkt nur noch in vier Prozent aller Fälle tödlich – früher waren es 20 Prozent, sagt Prof. Eckart Fleck, Direktor der Kardiologie am Deutschen Herzzentrum in Berlin. Doch noch immer nehmen viele Menschen Infarktsignale wie Schmerzen in der Brust, Unwohlsein oder Atemnot nicht ernst: "Wenn wir mehr Aufklärung hätten, wäre eine noch effektivere Behandlung möglich." Und diese werde immer wichtiger: Denn in den kommenden Jahren wird – durch das steigende Lebensalter – die Zahl der Herzkrankheiten deutlich zunehmen.


http://kurier.at/nachrichten/gesundheit/4509478-weniger-infarkte-durch-rauchverbote.php

detto

http://derstandard.at/1345165055034/Nichtraucherschutzgesetze-zeigen-Wirkung
« Letzte Änderung: August 30, 2012, 23:30:48 Nachmittag von admin »

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Lungenärzte warnen - Passivrauchen nicht unterschätzen
« Antwort #12 am: September 30, 2012, 22:57:32 Nachmittag »


Lungenärzte warnen - Passivrauchen nicht unterschätzen


Karlsruhe - Eine Stunde in einem Raum, in dem viel geraucht wird, entspricht einer aktiv gerauchten Zigarette. Dennoch wird die Gefahr des Passivrauchens nach wie vor unterschätzt. Ärzte schlagen Alarm.

http://www.news.de/gesundheit/855351956/lungenaerzte-warnen-passivrauchen-nicht-unterschaetzen/1/


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Tabakrauch - Gehirn
« Antwort #13 am: Dezember 29, 2012, 17:40:13 Nachmittag »



 Mittwoch, 26. Dezember 2012

Rezeptor-Schwund durch NikotinRauchen verändert das Gehirn

Rauchen setzt sich wohl stärker im Gehirn fest als bisher angenommen. Wissenschaftler der Universität Bern berichten, dass sich die Anzahl der Glutamat-Rezeptoren durch das Rauchen verringere. Die Erkenntnis könnte bei der Entwicklung neuer Behandlungsformen gegen Nikotinsucht helfen, so die Hoffnung der Experten.

Im Kampf gegen das Rauchen setzt Australien auf Abschreckung. Seit nunmehr einem Jahren dürfen nur noch Packungen in einheitlichem Design verkauft werden, auf denen vor den Gefahren des Rauchens gewarnt wird. &#034;Lassen Sie Kinder nicht Ihren Rauch einatmen&#034;, heißt es über einem der harmloseren Motive. Auf anderen Schachteln wird vor Mundkrebs ... ... oder Erblindung gewarnt. Viel Eiter und faule Zähne, wenig Marke Die abstoßendsten Zigarettenschachteln der Welt

Die Raucherdroge Nikotin hinterlässt im Gehirn stärkere und dauerhaftere Spuren als bislang angenommen. Das schreiben Schweizer Wissenschaftler in den "Proceedings" der US-Nationalen Akademie der Wissenschaften.

Die Forscher zeigten, dass bei Rauchern ............ http://www.n-tv.de/wissen/Rauchen-veraendert-das-Gehirn-article9858926.html

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