Autor Thema: Tabak-/Wirte-/Raucherorganisationen  (Gelesen 7915 mal)

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Tabak-/Wirte-/Raucherorganisationen
« am: August 31, 2010, 12:29:08 Nachmittag »
Das Aktionsbündnis für Freiheit und Toleranz verbreitet schamlos Lügen und Desinformationen über tödlichen Passivrauch

Veröffentlicht am August 30, 2010 von sackstarkinfo


Hier steht der Artikel mit zig Links!!!
http://sackstarkinfo.wordpress.com/2010/08/30/das-aktionsbundnis-fur-freiheit-und-toleranz-verbreitet-schamlos-lugen-und-desinformationen-uber-todlichen-passivrauch/


 Das selbsternannte „Aktionsbündnis für Freiheit und Toleranz“ verbreitet  über seinen Facebookauftritt die auf unbedarfte Raucher zugeschnittene  Volksverdummung der angeblichen “Prohibition” und der angeblichen “Passivrauchlüge” .  Mit der Verlinkung eines Artikels einer Raucherlobbyistin der TAZ    über den am 27./28. Januar 2009 in Brüssel von der sogenannten „TICAP“  initiierten und durchgeführtenVolksverdummungskongreß mit dem irreführenden Thema «Prohibition und Passivrauchlüge» verbreiten diese skrupellosen Tabaklobbyisten die dreisten Lügen und krassen Desinformationen der TICAP.
Am 27./28. Januar 2009 veranstaltete diese “TICAP” in Brüssel einen Volksverdummungskongreß mit dem irreführenden Thema «Prohibition und Passivrauchlüge», bei dem auch die Creme de la Creme der von der Tabakindustrie geschmierten Wissenschaftler vertreten war.

TICAP ist eine Ansammlung von schleimigen Tabaklobbyisten, deren Ziel es ist, Rauchen und Passivrauchen zu verharmlosen und so dem Nikotinkonsum Vorschub zu leisten. Auf den Punkt gebracht geht es darum, dass bei der Tabakmafia der Rubel rollt.

Unter der handvoll an verwirrten, eingeladnenen Wissenschaftlern befand sich auch Christopher Snowdon, der eine äußerst absurde und mit gezielten Desinformationen gespickte Rede über die Entwicklung und den derzeitigen Stand der Anti-Rauch-Bewegung hielt, die unter dem Patronat des allseits bekannten Tabaklobbyisten und neoliberalen rechtsnationalen britischen EU-Abgeordneten Godfrey Bloom MEP in einem Hotelkeller abgehalten wurde, nachdem das EU-Parlament es diesen militanten Handlangern der Tabakmafia untersagt hatte, ihre menschenfeindlichen und antidemokratischen Parolen im EU-Parlament zu verbreiten.

Pikant ist, daß ausgerechnet die Raucher-Sekten, welche diesen Kongreß der absurdesten Wissenschaftler mit dem Argument abhielten, sie wären von der Tabakindustrie unabhängig, aber dabei mit einem “Kronzeugen” aufwarteten, der es in sich hat: Gio Batta Gori, Toxikologe und langjähriger Berater der Tabakindustrie, kassierte Millionenbeträge von dieser Tabakverbrecherbande. Aber auch die anderen “Wissenschaftler” dieser Voklsverdummungskonferenz waren bezahlte Schergen der Tabakmafia. Zwei Beispiele folgen:
Dr. Jan Snel arbeitete unter anderem auch für ARISE, siehe:
http://legacy.library.ucsf.edu/tid/opo43…7118BDFDA092400
Associates for Research in the Science of Enjoyment (ARISE) war eine von der Tabakmafia gegründete und finanzierte pseudowissenschaftliche Bude, mit dem Ziel, den Nikotinkonsum als “stressmindernd” darzustellen.
Dr. Jan Snel arbeitet mit John Luik zusammen. John Luik ist durch und durch Tabakmafia”wissenschaftler” und hat auf der Brüssler “Konferenz” die Desinformationen, die er im Auftrag der Tabakmafia erarbeitet hat, heruntergebetet, was die militante Qualmfraktion offensichtlich in orgasmusähnliche Zustände versetzte. Für denkfähige Menschen jedoch wirkt dieses widerliche pro-Qualm Geschwafel einfach nur abstoßend . Interessantes zu Luik findet man hier:
http://www.sourcewatch.org/index.php?title=John_Luik

Was für ein widerliches Pack.
Eine sehr schöne Zusammenfassung der Tabakmafiastrategie, zu der u.a. obige “Wissenschaftler” beigetragen haben, findet man hier:
http://eurpub.oxfordjournals.org/cgi/content/full/17/2/162
Nebenbei bemerkt: Der Vorsitzende von “TICAP”, Gian Turci, ist kurz nach der Konferenz im Alter von 58 Jahren an den Folgen seiner Raucherkarriere verstorben. Wem das keine Warnung vor diesem Verein ist, dem ist nicht mehr zu helfen.


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HILFE - Zigarettenverbrauch sinkt in Ost und West.
« Antwort #1 am: Oktober 08, 2010, 21:54:44 Nachmittag »
Der Qualm in Deutschland lichtet sich - der Zigarettenverbrauch sinkt in Ost und West.

http://www.youtube.com/watch?v=ej3ayN-P4c4


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Bis eine Anzeige kommt, wird geraucht.
« Antwort #2 am: Oktober 10, 2010, 11:35:06 Vormittag »


http://www.bgland24.de/bayern/franz-bergmueller-bilanzzum-rauchverbot-952562.html

München - Gut zwei Monaten gilt in Bayern das absolute Rauchverbot. Franz Bergmüller,  Gastronom aus Feldkirchen-Westerham und Chef des Raucher-Aktionsbündnisses, zieht Bilanz.

Herr Bergmüller, wie ist denn die Situation in Bayern?

Wie in allen anderen Staaten, die ein Rauchverbot haben: Wo kein Kläger, da kein Richter. Bis eine Anzeige kommt, wird geraucht.

Gibt es denn tatsächlich Anzeigen?

Im städtischen Bereich laufend, ja. Und zwar von der Konkurrenz.

Da stellen Sie Ihren Kollegen aber kein gutes Zeugnis aus.

Ja, das ist nicht schön. Das ist mangelnde Solidarität, Denunziantentum.

Hatten Sie nicht befürchtet, dass die Bürger denunzieren, und nicht die Wirte?

In der Stadt gibt es die andere Marschrichtung auch. Grundsätzlich ist es so: Wenn die Stimmung an der Bar dementsprechend ist und geraucht wird, muss die Bedienung den Gast auf das Gesetz aufmerksam machen. Wenn der dann weiterraucht, muss der Wirt andere Maßnahmen ergreifen - aber ich finde nicht, dass Gastronomen Gesetze durchsetzen müssen.

Das muss er doch in vielerlei Hinsicht, etwa beim Jugendschutzgesetz.

Nein, das Beispiel passt nicht. Wenn einer raucht, bin ich der Hilfspolizist. Alkohol verkaufe ich aktiv, der Raucher hat seine Zigaretten aber schon dabei.

Sind die Gaststätten, in denen geraucht wird, die Ausnahme?

Ich denke, in jedem vierten Lokal wird geraucht.

Und dazu kommen die „echten geschlossenen Gesellschaften“. Nimmt das überhand?

Es wird sogar geworben für Namenstags-Feiern zum Beispiel, letztens war das in Bad Tölz der Fall. Der Begriff ist leider rechtlich nicht abschließend geklärt. Wir brauchen präzise Vollzugshinweise, damit die Behörden nicht nach Gutdünken entscheiden. Unklar ist, wer die geschlossene Gesellschaft einberuft. Und: Ist ein Club eine geschlossene Gesellschaft? Das klären wir gerichtlich.

Das Verbot wird also nicht selten umgangen?

Jetzt ist der Druck noch nicht so da, wir hatten lange schönes Wetter, die Leute saßen draußen. Der Leidensdruck kommt im Winter.

Wie viele Betriebe mussten wegen des Rauchverbots schon aufgeben?

Verlässliche Zahlen gibt es noch nicht. Aber beim Bündnis für Freiheit und Toleranz (vormals „Bayern sagt Nein!“, Anm. d. Red.) haben mehr als 1000 Wirte prognostiziert: „Länger als bis zum Jahresende halte ich nicht durch.“ Bei der Brauerei Flötzinger, Rosenheim, haben neun Wirte ihren Pachtvertrag gekündigt.

Zusammengefasst von Carina Lechner

Hinweis der Redaktion:

Der Beitrag wurde uns in gekürzter Version vom Münchner Merkur zur Verfügung gestellt. Das vollständige Interview mit Franz Bergmüller lesen Sie bei merkur-online.de
Rauchverbote in den Bundesländern


http://www.bgland24.de/bayern/franz-bergmueller-bilanzzum-rauchverbot-952562.html

Lesen Sie auch:

    * Franz Bergmüller: „Bis eine Anzeige kommt, wird geraucht“
    * Uschi-Bar: Landratsamt sagt NEIN zum Rauch
    * Rauchen oder nichtrauchen, das ist hier die Frage
    * Am Tag, als Uschi noch rauchen durfte...
    * Shisha-Cafés klagen gegen Rauchverbot
    * Rauchverbot: Streit ums Schlupfloch beim Wirt

Quelle: Rosenheim24.de



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Stadt als Tabak-/Wirte-/Raucherorganisationen
« Antwort #3 am: Oktober 11, 2010, 13:27:08 Nachmittag »
11.10.10

Leserbrief

Stadt finanziert „Raucherpilz“

Es ist nicht zu fassen, welcher Oberbürgermeister in Hagen am Werk ist, der unfassbar von „Fürsorgepflicht für die Raucher“ spricht, in dem er Nikotinkranke in ihrer Drogenabhängigkeit unterstützt.
15.000 Euro wurden bei einem riesigen Schuldenberg in Hagen mit einem „Raucherpilz“ für Abhängige und Suchtkranke als freiwillige Leistung eingerichtet, statt auf Kosten der Tabak-Nikotindrogenindustrie eine Raucherentwöhnung durchzuführen.
Nein, stattdessen wird das hohe Erkrankungs- und vorzeitige Sterberisiko der rauchenden Mitarbeiter durch diesen Raucherpilz noch aktiv gefördert. Ganz zu schweigen von den Zusatzkosten, die Raucherinnen und Raucher durch Fehlzeiten wegen vermehrter Erkrankungen und durch die Beseitigung des Sondermülls (Kippen) auf Kosten aller Bürgerinnen und Bürger verursachen.
Soll der OB, der in Gutsherrenart solche „laufenden Geschäfte der Verwaltung“ vor seinem Souverän, der Bevölkerung, nicht rechtfertigen will, seine völlig falsch verstandene Fürsorgepflicht als freiwillige Leistung der Stadt doch aus eigener Tasche bezahlen!
Ich bin gerne bereit, ihn über das Krankheitsrisiko Nr. 1 und die enormen gesundheitlichen Schäden sowie der volkswirtschaftlichen Folgekosten des Rauchens zulasten der deutschen Bevölkerung - 50 Milliarden Euro pro Jahr im Vergleich zu ca. 13 Milliarden Euro Tabaksteuereinnahmen 2009 - zu informieren.

Dr. med. Helmut Weber, MR a.D.
Sprecher der Haaner Initiative
„Stoppt Preisanstieg! Kosten runter!“

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Deutschland: Wartehäuschen, nur mit Tabakwerbung?
« Antwort #4 am: Januar 15, 2011, 23:01:16 Nachmittag »

Wartehäuschen in Warteschleife

Von Gisbert Franken, 05.01.11, 07:06h

Die Bensberger Nichtraucher-Initiative, die die Nikotin-Propaganda aus den Gladbacher Buswartehäuschen und generell von städtischen Werbeflächen verbannen möchte, hält die städtischen Bedenken gegen den sofortigen Tabakreklame-Boykott für vorgeschützt.

BERGISCH GLADBACH - „Man braucht keine Tabakwerbung um die Wartehäuschen zu erneuern“, ist Carl Andersson, Sprecher der Initiative „Tabakfreie Erziehung“, überzeugt.

Initiative spricht von "abgekartetem Spiel

Längst sei die Werbebranche darauf vorbereitet, dass Tabakreklame über kurz oder lang aus dem öffentlichen Raum verschwinde. Auch die Ablösung der 103 Wartehallen der Kölner Außenwerbung (KAW) durch einen Nachfolger sei kein unüberwindliches Hindernis für einen Vertragswechsel. Umso merkwürdiger sei, dass eine Neuausschreibung am Jugendschutz gescheitert sein solle.

Das möchte auch die Stadt nicht behaupten. Die Begründung im Schreiben vom 15. September 2010 an die Mitglieder des Verkehrsausschusses war freilich mager: Die Sondersitzung zur Absegnung des Vertrages müsse „wegen Verzögerungen im Verfahren ausfallen“. Jugendschutz und Tabakwerbung, so Rölen, hätten keine Rolle gespielt. Auf Details der Ausschreibung will er nicht eingehen, spricht aber von mehreren „Knackpunkten“. Das europäische Ausschreibungsrecht gestatte nach erfolgloser Ausschreibung in einem angemessenen Zeitraum frei zu verhandeln. Im Januar stehen Gespräche mit dem bisherigen Vertragsnehmer KAW an, Tochter der Ströer Out-of-Home Media AG.

................. http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1288741797816.shtml


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Deutschland: Urteil des Amtsgerichts Strafe für Raucher-Rebell
« Antwort #5 am: Februar 08, 2011, 02:28:41 Vormittag »

Urteil des Amtsgerichts Strafe für Raucher-Rebell

03.02.2011, 11:39 2011-02-03 11:39:26

Von Ariane Lindenbach

Olchinger Disco-Betreiber muss 1000 Euro Geldbuße zahlen. Dass er sein Lokal zur geschlossenen Gesellschaft erklärt hatte, überzeugte Brucker Richter nicht.

Seit August herrscht in ganz Bayern striktes Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden. Doch eine Diskothek in Olching wehrt sich; der Betreiber erklärte sein Lokal kurzerhand zur geschlossenen Gesellschaft. Trotzdem wird er nun 1000 Euro Bußgeld wegen zweier Verstöße gegen das Gesundheitsschutzgesetz bezahlen. Die Summe verhängte das Brucker Amtsgericht am Mittwoch.
Es blieb damit 750 Euro unter den Bußgeldbescheiden des Landratsamtes.

............... http://www.sueddeutsche.de/muenchen/fuerstenfeldbruck/vermischtes/urteil-des-amtsgerichts-strafe-fuer-raucher-rebell-1.1054880

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........... kein Wunder, wenn so blöde Wirtsleute pleitegehen
« Antwort #6 am: Februar 08, 2011, 02:30:53 Vormittag »

Augsburg

Schmähschrift an der Kneipentür

03.02.2011 20:25 Uhr

Christine Störcher legt die Schmähschrift auf den Tresen. Unbekannte hängten den Zettel nachts zuvor an die Alte Schmiede. Der Inhalt „dümmsten Wirtsleute aus Augsburg ... kein Wunder, wenn so blöde Wirtsleute pleitegehen“ spielt an auf Störchers Einsatz gegen das Rauchverbot per Volksentscheid.

..................... http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Lokales/Augsburg-Stadt/Lokalnews/Artikel,-Schmaehschrift-an-der-Kneipentuer-_arid,2360115_regid,2_puid,2_pageid,4490.html

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Rauchfreie Neusser Kneipen?
« Antwort #7 am: Dezember 24, 2011, 00:47:15 Vormittag »

Rauchfreie Neusser Kneipen?


Die Wirte sind gegen ein Rauchverbot in ihren Betrieben, sie befürchten Umsatzeinbußen.

Neuss. Als das „Marienbildchen“ im Jahr 1873 eröffnet, denkt keiner daran, dass hier irgendwann mal nicht mehr geraucht werden darf. Raucher- und Debattierclubs entstehen in der Gaststätte an der Neustraße, bei Zigarre und Pfeife treffen sich die Neusser zum Bier. „Bei uns wurde immer geraucht“, sagt Inhaber Michael Bott.

Damit könnte es bald vorbei sein. Geht es nach den Plänen der Landesregierung, kommt ein absolutes Rauchverbot für Kneipen und Restaurants im Sommer nächsten Jahres. Ein entsprechender Gesetzesentwurf wurde wie berichtet vom rot-grünen Kabinett am Dienstag beschlossen.

Den lehnt Bolt entschieden ab: „Das ist für uns ein Schlag ins Gesicht“, sagt der Gastwirt. Er könne verstehen, dass die Gastronomiebesucher ihr Essen rauchfrei genießen wollen. Seine Kneipe sei aber eine reine Getränkegaststätte.

„Wenn der Kunde diesen Wunsch hätte, gäbe es auch schon rauchfreie Kneipen.“ Bolt fühlt sich in seiner persönlichen Freiheit eingeschränkt und beklagt sich über „die Regulierungswut des Gesetzgebers“.

Dehoga befürchtet Kneipen-Schließungen

Sein Kollege Norbert Schommen, Inhaber der Kneipe „Am Bastianes“ in der Sebastinusstraße, findet den neuen Gesetzentwurf gar nicht schlecht: „Wenn ich keine Umsatzeinbußen habe, begrüße ich das.“

Zu ihm kommen zu 90 Prozent Raucher, „der viele Qualm stört mich manchmal auch“, sagt der Wirt, der selbst Raucher ist. Er befürchtet allerdings, dass starke Raucher seiner Kneipe nach dem Gesetz fernbleiben.

Dieser Ansicht ist auch Rainer Spenke, Geschäftsführer des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga) Nordrhein. „Kommt das Gesetz, gehen in NRW 3000 bis 4000 Betriebe kaputt.“

Der Besitzer einer kleinen Kneipe lebe im Schnitt von 14 000 Euro im Jahr, laut Spenke sind schon geringe Umsatzeinbußen existenzgefährdend. Wie Bolt ist er der Meinung, dass der Markt das Problem selbst regeln kann: „In Kneipen sollte jeder mit den Füßen abstimmen können. Selbst ich als Nichtraucher fühle mich durch das Gesetz bevormundet.“

Andere Wirte in Neuss haben kein Problem mit den rot-grünen Plänen. Bei Wamid Yalda, selbst bekennender Raucher, muss schon immer vor der Tür geraucht werden. Der Inhaber des Marktcafés möchte, dass sich seine Gäste beim Essen wohlfühlen und nicht vom Zigarettenqualm gestört werden.

„Ich bin für das Gesetz, denn als Nichtraucherkneipe hätte ich dann keine Nachteile mehr gegenüber den anderen Betrieben.“ Nachteile, weil manche Gäste rauchen wollen und sich bei ihm beschweren.

Für die Überprüfung der Einhaltung des neues Gesetzes wäre das Ordnungsamt zuständig. Dort geben sich die Verantwortlichen gelassen: „Wir müssen erst mal die Regelungen abwarten, ob wir die Gaststätten überhaupt aktiv kontrollieren müssen“, sagt Ordnungsamtsleiter Uwe Neumann. Beim bisherigen Nichtraucherschutzgesetz informierte das Amt die Wirte und ging Beschwerden nach.

Auch Rauchen im Festzelt wäre tabu

Einen speziellen Neusser Haken weist der Gesetzentwurf auch noch auf: Kommt es wie vorgesehen, ist ab Sommer das Rauchen in Festzelten untersagt, ausdrücklich auch auf Schützenfesten. „Mal sehen, wie wir dann da durchkommen. Es gibt ja auch noch Öffnungen an den Seitenwänden“, sagt Schützenmeister Martin Flecken. Der Nichtraucher ist im übrigen skeptisch, ob es für die konsequente Regelung im Landtag eine Mehrheit geben wird.

http://www.wz-newsline.de/lokales/rhein-kreis-neuss/neuss/rauchfreie-neusser-kneipen-1.853752


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Der Schutz der Menschen vor Gesundheitsgefahren durch Passivrauchen hat Vorrang
« Antwort #8 am: Januar 08, 2012, 21:26:04 Nachmittag »

" .... Der Schutz der Menschen vor Gesundheitsgefahren durch Passivrauchen hat Vorrang vor der Ermöglichung von Angeboten für Raucher in Gaststätten.

Kein Nichtraucher soll vor der Alternative stehen, entweder auf den Besuch einer Gaststätte zu verzichten oder gesundheitsschädlichen Tabakrauch einatmen zu müssen......"



Danke, für diese richtige Sichtweise! Jetzt erst wird weiter geredet, wenn noch notwendig, Herr Vorsitzender der NRW-CDU-Fraktion.


http://www.ruhrbarone.de/karl-josef-laumann-nichtraucher-schuetzen-aber-nicht-raucher-per-gesetz-erziehen/




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Deutschland - Aufruf
« Antwort #9 am: September 08, 2013, 14:46:38 Nachmittag »



Von: Dr. Helmut Weber [mailto:h.weber13@t-online.de]
Gesendet: Sonntag, 08. September 2013 12:24
An: presse@bpra.bund.de; bundespraesidialamt@bpra.bund.de
Betreff: * 08.09.2013 Nr. 1 Schweigen unseres "vorbildlichen" Bundespräsidenten (Thema: Massenerkrankungen und -tötungen durch Tabak-Nikotindrogen)


Nachrichtlich Herrn Bundespräsidenten z.K.


Sehr geehrte Damen und Herren des "Nationalen und internationalen Internet-Arbeitskreises gegen das Rauchen und für den Nichtraucherschutz" (unter BCC),

nach 7 (!) Schreiben hat Herr Keiser, Vorsitzender der NIW, noch immer keine persönliche Antwort vom "bürgernahen" Bundespräsidenten erhalten. Wahrscheinlich wurden ihm die Schreiben nicht einmal vorgelegt (s. Anlage: Brief an J_Gauck.eml).

Der viel gefragte Mann hat vermutlich keine Zeit, sinnvolle Prioritäten zu setzen oder sich um die eingehende Post zu kümmern, die vermutlich von angepassten, politisch-pragmatischen Mitarbeitern gefiltert wird, und setzt lieber andere (nachgeordnete) Prioritäten. Von welchen Leuten wird er eigentlich beraten?

Neben der "Teflon"-Kanzlerin haben wir nach meiner Auffassung im Hinblick auf die Folgen der Tabak-Nikotindrogen auch einen "Teflon"-Bundespräsidenten. Dieses Staatsoberhaupt enttäuscht uns schwer bei der Tabak-Nikotindrogen-Entfernung und bei der Forderung nach einem konsequenten Nichtraucherschutz - trotz seiner "sympathisch menschlichen" Ausstrahlung.

Ich würde mir wünschen, dass er auch für die vielen zu Tode gebrachten zwangsberauchen Tabak-Nikotindrogen-Opfer (darunter viele Kinder, s. z. B. "plötzlicher Kindstod") und die Raucher als Drogenopfer symbolisch den Arm um ein überlebendes Opfer legen und mit zerknirschter Miene und gebeugter Haltung symbolisch um Verzeihung bitten würde! In der Zukunft wird es m. E. ein anderer Bundespräsident tun und alle werden sich tief betroffen fragen, warum in der Vergangenheit bei den entsetzlichen Folgen des Rauchens geschwiegen und nicht gehandelt wurde.

Er sollte also endlich seine Stimme gegen diese furchtbaren Drogen und für einen konsequenten Nichtraucherschutz für alle Menschen erheben, auch in privaten Innenräumen. Diese Drogen bringen den Opfern Krankheit (Millionen Menschen), Tod (bis zu 140.000 Menschen pro Jahr in D.)  und Elend, den Tätern dagegen enormen Profit. Die rauchfreie Gesellschaft muss daher das propagierte Ziel sein!

Die 70 Milliarden Euro Folgekosten des Rauchens muss die Gesellschaft auch noch bezahlen. Die Tabak-Nikotindrogen-Industrie und die Raucher, die "gerne" rauchen, müssen die Kosten übernehmen. Der Preis für diese Drogen müsste kostendeckend 43 Euro pro Schachtel Zigaretten betragen; s. Prof. Adams, Uni. Hamburg.

Alles ein Wahnsinn, vor allem die falsche Prioritätensetzung der Politiker, aber auch des Bundespräsidenten! Er schweigt lieber bei diesem zentralen Thema - wie die Kirchen -, aus welchen Gründen auch immer. Ich hoffe nicht, dass er wegen seiner Grundsätze "Freiheit" und "Toleranz" schweigt. Diese sind bei diesem Thema nicht angebracht bzw. stoßen an Grenzen. Eher der Grundsatz der "Verantwortung" gegenüber der Gesundheit, dem Leben, auch zum Wohle der nachfolgenden Generation, die die Gesellschaft dringend gesund und lebendig braucht.

Papst Franziskus hat zumindest als bescheidenen Ansatz Drogenhändler als "Todeshändler" bezeichnet. Dabei hat er nicht die Tabak-Nikotindrogen-Händler gemeint. Wie käme denn der "Heilige Vater" zu einer zwingend notwendigen sinnvollen Prioritätensetzung bei der Tabak-Nikotindrogen-Diskussion? Dann müsste die Kirche es mit dem viel zitierten Lebensschutz wirklich ernst meinen. Immerhin verändert sich etwas: Papst Johannes Paul II ließ sich noch als "Werbebotschafter" für Philipp Morris (Marlboro) instrumentalisieren (s. unser damaliger Schriftwechsel). 

Beste Grüße Ihr
Dr. med. Helmut Weber


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D. - Rauchverbot: Wenige Bußgelder wurden fällig
« Antwort #11 am: Januar 20, 2014, 02:46:51 Vormittag »

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Ordnungsamt verbietet „Helmut-Schmidt-Party“ in Düsseldorfer Kneipe
« Antwort #12 am: Februar 03, 2014, 20:08:21 Nachmittag »


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D. - "Wir schaffen das totale Rauchverbot in Bayern wieder ab"
« Antwort #13 am: Februar 22, 2014, 17:38:00 Nachmittag »


"Wir schaffen das totale Rauchverbot in Bayern wieder ab"
- ist eine der Petitionen im Internet. Dieses Foto entstand beim Volksentscheid zum Nichtraucherschutz in Bayern. --  http://www.tz.de/bayern/openpetition-sinn-unsinn-online-petitionen-3349315.html


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Dortmund Demonstration
« Antwort #14 am: September 20, 2015, 14:15:40 Nachmittag »
Von: Dr. Helmut Weber [mailto:h.weber13@t-online.de]
Gesendet: Sonntag, 20. September 2015 06:31
An: Verborgene_Empfaenger:
Betreff: * 20.9.15/1 Informationen über die Demonstration in Dortmund

An alle!

Leider ist es nicht gelungen, die Inter-tabac-Messe zu verhindern. Barbara Steffens hat gezeigt, wie unfähig und unmoralisch sie tatsächlich ist, kurz ein Wendehals. Sie hat grünes Licht für die Tabakmafia gegeben, anstatt sich mit uns zu solidarisieren, obwohl sie über alle Folgen durch das Rauchen und der Zwangsberauchung Bescheid weiß. Wie sah die Belohnung seitens der Tabak-Nikotin-Drogenindustrie und Ullrich Sierau wohl aus? Menschenleben ist diesen  Profitlern - auch Barbara Steffens - nichts wert, wenn sie mit Tabak-Drogen Profit machen können.

Was hat sie alles versprochen, aber am Ende hat sie gutgeheißen, daß Kinder im Elternhaus von den Eltern zwangsberaucht werden können, ohne daß die Raucher Sanktionen zu fürchten haben und der Tabak-Nikotin-Drogenindustrie hat sie - als es um alles oder nichts ging, die Stiefel geleckt und das Rauchen bei der Inter-tabac - aus welchen Gründen auch immer - erlaubt. In allen Fällen hat sie gegen bereits bestehende Gesetze und ihr Ministereid verstoßen. Als wir gestern bei der Demonstration mitmachten, kam ein Aufseher der Westfalenhallen und Nichtraucher auf meinen Mann zu, weil er sich sehr für unseren Hund interessierte und dann sagte er, daß es in der Halle wegen des Rauchens ganz schrecklich sei und bedankte sich dafür, daß wir gegen die Inter-tabac-Messe demonstrierten. Seine Worte: "Ich finde es sehr gut, was sie hier machen, vielen Dank!" Das Recht auf einen tabakrauchfreien Arbeitsplatz für die vielen Menschen, die in der Westfalenhalle arbeiten, wird ignoriert, und zwar wegen Barbara Steffens. Eine Gesundheitsministerin, die sich so verhält, ist eine Krankheits- und Krebsministerin und müßte in die Wüste geschickt werden. Dort könnte sie dann sehr viel von den Kamelen lernen, die keinen Schritt für eine Zigarette gehen würden. Wir können uns also bei der Verräterin Barbara Steffens für die Inter-tabac-Messe und die vielen vollgequalmten Kinder im Elternhaus bedanken. Sie gehört hinter Schloß und Riegel.     

Das große Banner mit dem Foto von Ullrich Sierau und dem Text: Raucht Kinder, raucht, weil Dortmund Kohle braucht! hat mir ganz besonders gut gefallen.

Hier kann man die Fotos sehen. Einfach  Fotos von der Demonstration aktivieren. Das Foto mit meinem Lieblingstext wird als letztes gezeigt.

Mit tabakrauchfreien Grüßen

Birgit Kübler

 
Bitte aktivieren Sie diese Internetadresse  http://www.forum-rauchfrei.de  und lesen Sie die 7 letzten Nachrichten oder auch mehr!


Aktuelles
18.09.2015
Ärzte und Forum Rauchfrei protestieren gegen die Tabakmesse
   
 Mit guter Laune zeigen die Demonstranten der Tabakmesse "Intertabac"  in Dortmund die rote Karte. Obwohl es nicht gelungen ist, die Messe zu verhindern, wird die Hoffnung nicht aufgegeben. Der Sprecher von Forum Rauchfrei Johannes Spatz meint dazu:  "Wir geben uns nicht geschlagen".
Fotos von der Demonstration


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Seite 144 WDR Text Sa 19.09.2015 um 13:45:48 Uhr
   

AKTUELLES WDR WIRTSCHAFT                               
                                       
Messe für Tabakwaren und Raucherbedarf
                                       
 Bei der "Inter Tabac" dreht sich von   
 Freitag bis Sonntag alles ums Rauchen.
 Wie die Veranstalter mitteilten, werden
 rund 500 Aussteller zu der Fachmesse   
 für Tabakwaren und Raucherbedarf in   
 Dortmund erwartet.                     
                                       
 Es seien Unternehmen aus 47 Nationen   
 vertreten, unter anderem aus den USA, 
 China und Italien. Dieses Jahr läuft   
 erstmals parallel die Messe "InterSupp-
 ly". Dort stehen Produkte, Dienstleis-
 tungen und Maschinen für die Produktion
 von Tabakwaren im Mittelpunkt.



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