Autor Thema: Nichtraucherschutz? Wortspenden von .....  (Gelesen 4574 mal)

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Nichtraucherschutz? Wortspenden von .....
« am: Juni 03, 2010, 21:51:21 Nachmittag »
Da macht eine Ex-Gesundheitsministerin ein derart mieses Gesetz,
was auch heute noch alle Parteien feststellen,
und erdreist sich dann einen so frivolen Artikel zu verbreiten:

In Italien wächst trotz Rauchverbots der Tabaksektor jährlich um 2,6 Prozent
Ist das die Sorge oder Freude oder Aufgabe von Kdolsky? War es dies schon während ihrer Zeit als Gesundheitsministerin?
 
   * Andrea Kdolsky
    * Managerin Healthcare, PricewaterhouseCoopers

„Die Frage ist, ob tatsächlich alles über Verbote geregelt werden muss und soll.“

Rauchen ist, wie viele andere Dinge auch, tatsächlich nicht gesund. Die Frage ist, ob Medien und Politik in der Lage sind, diese Tatsache über entsprechende effiziente Aufklärung der Bevölkerung freiwillig nahezubringen oder ob tatsächlich alles über Verbote geregelt werden muss. Ich möchte eigentlich weder Teil einer „postdemokratischen Verbotsgesellschaft“ (ein Diktum des Philosophen ­Peter Sloterdijk) sein, noch bereitet es mir große Freude zu sehen, wie sendungsbewusste Denunzianten zu Rettern der – nichtrauchenden – Menschheit hochstilisiert werden.
Der vormalige zypriotische EU-Gesundheitskommissar Markos Kyprianou betonte, er ver­stehe, „dass manche Mitgliedsstaaten lieber schrittweise vorgehen. Dies ist in Ordnung, so­lange wir das Ziel im Auge behalten, ein rauchfreies Europa zu schaffen.“ Ein guter Ansatz, wie ich meine. Wenn von der Opposition voll Sorge auf das Rauchverhalten von Kindern und Jugendlichen verwiesen wird, sehe ich dringenden Handlungsbedarf in der Aufklärung durch Elternhaus und Schule, da ein totales Rauchverbot in Lokalen bei 11- bis 14-Jährigen ja wohl nicht wirklich Sinn macht.
Wenn unser Ziel also sein soll, das Rauchen als Zufuhr schädlicher Substanzen negativ zu positionieren, müssen wir überprüfen, ob Verbote in der Lage sind, die Anzahl der RaucherInnen in einem Land zu verringern, denn sonst ist es einfach eine staatliche Machtdemonstration. Italien hat seit 2004 ein totales Rauchverbot in Gaststätten. Einer Studie zufolge zeigte sich am italienischen Tabaksektor zwischen 2004 und 2008 eine jährliche Wachstumsrate von 2,6 Prozent. Ob das ein gesundheitspolitisch erwünschtes Ziel sein kann, bleibt dem geschätzten Leser zur Beurteilung frei!

Kommentare:

Gesetze regeln
Die aufgeworfene Frage, ob denn der NR-Schutz überhaupt durch Gesetze geregelt werden soll, hätte sich die Frau Ex-Minister schon in Ihrer Amtszeit beantworten können.
Wozu kommentiert sie hier? Sie hat in Ihrer Ministerzeit genug Möglichkeiten gehabt, etwas zu exekutieren - wie es Minister halt tun. Zwischen den Zeilen ist aber eindeutig erkennbar, dass ihr nach wie vor der Gesundheitsschutz der Nichtraucher weniger am Herzen liegt als die uneingeschränkte Freiheit der Raucher....zum Schaden der Nichtraucher.

Themaverfehlung!
Einerseits gibt Kdolsky zu, die Tabakindustrie muss keine Angst vor Einbrüchen haben. Andererseits vergisst Frau "Schauspielerin" geflissentlich den Arbeitnehmerschutz. Die Freiwilligkeit zum Schutz unschuldiger Nichtraucher ist gescheitert! Ein Rauchverbot damit ad absurdum führen, dass eh kein Raucher aufhört ist der Gipfel. Wir Nichtraucher haben es satt, im eigenen Land ignoriert, vorgeführt und hingehalten zu werden!

http://www.format.at/articles/1001/693/259121/in-italien-rauchverbots-tabaksektor-2-6-prozent


Daher noch mehr (anonyme) ANZEIGEN durch couragierte Bürger in Österreich, laut

http://www.rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=1073.msg6351#msg6351

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Nötigt die Wirtschaftskammer die Beamten? Staatsanwaltschaft?
« Antwort #1 am: Juni 28, 2010, 11:55:33 Vormittag »
Anmerkung:
Hr. WKO-Präs. Dr.Leitl,
waren Sie über die Äußerungen Ihres ranghohen Angestellten informiert?
Können Sie bestätigen, dass keine Bestechungsgelder geflossen sind?
Werden Sie der Antikoruptionsanwaltschaft den Fal (die Fälle) zur Überprüfung melden?



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von:
Gesendet: Montag, 28. Juni 2010 09:16
An: BMfG
Cc: Christoph Leitl; C Tropper; Reinhold Mitterlehner; EU ; ERL ; Franz Pietsch; Gruene ; christiana.dolezal@mag.linz.at; info@akooe.at; chefredaktion@kronenzeitung.at
Betreff: Tabakgesetz - WKO

Siehe: http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/art4,419812

Sehr geehrter Herr BM Alois Stöger!
Geschädigte die sich wegen Gesetzesverstößen von Gastronomen an die Behöden wenden, sind nach Aussage des Geschäftsführer der Sparte Gastronomie Dr. Peter Frömmel "Denunzianten" und demnach verabscheuungswürdig!
Ein "bitterer Beigeschmack" wie er es nennt, ensteht jedoch bei seinen Aussagen!
Es handelt sich meines Erachtens nämlich um "Amtsanmaßung" wenn er Behörden zu animieren versucht, Gesetzesverstöße nicht zu ahnden, ja er vermeint sogar diesen vorschreiben zu können was diese zu kontrollieren haben und was nicht! "Man wird nicht jedem Raucher nachspüren, sondern die Hardfacts kontrollieren"! Damit vermittelt er den gesetzesbrechenden Wirten, dass sie sich wie bisher der Protektion und der Untätigkeit bzw. Verzögerungstaktik der Behörden sicher sein können!
Die Behörden sind verpflichtet dafür Sorge zu tragen, dass Gesetze eingehalten werden!
Dr.Frömmel bzw. die WKO fühlt sich offenbar als Staat im Staate, wenn dieser den Behörden droht "sie sollen sich hüten"(!) angezeigte Gesetzesverstöße zu ahnden!
Herr Günther Hager, der Pächter des "Stadtbräu Linz" läßt in "Österreich" vom 26.6.10 verkünden, dass er dem Gesetz bewußt nicht entsprechen wird. "Es wird bei uns Räume für NR geben, (Anm: Besenkammerl) der Umbau wird aber erst im Sommer fertig sein". Damit fordert er seine Kollegen zum zivilen Ungehorsam und zu einem weiteren fahrlässigen in Kauf nehmens einer Gesundheitsgefährdung durch Tabakrauch von Gästen auf und scheint sich seitens des BZVA der Stad Linz vor Verfolgung sicher sein zu können - schließlich überweist er die Pacht an die Stadtkasse!
So schaut`s aus Herr Bundesminister!

Mit höflichen Grüßen
N.N.
« Letzte Änderung: Juli 24, 2010, 00:31:56 Vormittag von admin »


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Nichtraucherschutz? Wortspenden von ..... Wein+Co, Kammerer
« Antwort #2 am: Juni 28, 2010, 12:37:27 Nachmittag »

Das Interview ist viele Monate alt!
Hat wer eine Änderung bei Wein+Co festgetellt?
Wir nicht!


http://noe.orf.at/stories/422939/

    "IM GESPRÄCH"     13.02.2010
         Wein & Co-Chef kritisiert Raucherregelungen
Derzeit wird viel über die aktuelle Gesetzeslage für die Raucherregelung in der Gastronomie diskutiert. Der Firmengründer von Wein & Co, Heinz Kammerer, kritisiert dieses Gesetz, er hat seine Wein & Co-Lokale wieder für Raucher "geöffnet".
            
            
            Stichtag: 1. Juli 2010
Das Gesetz sieht vor, dass Lokale mit mehr als 50 Quadratmeter Fläche bis spätestens Juli 2010 einen "hermetisch verschließbaren" separaten Raum für Raucher einrichten oder insgesamt als Nichtraucherlokal geführt werden müssen.

Betriebe, die über weniger als 50 Quadratmeter Fläche verfügen, dürfen weiterhin selbst entscheiden, ob sie ihr Lokal als Raucher- oder Nichtraucherlokal weiterführen.
            
            Werner Fetz im Gespräch mit Heinz Kammerer (Bild: ORF NÖ)
Werner Fetz im Gespräch mit Heinz Kammerer.
            
            
"Entweder kann man überall rauchen - oder es gibt ein generelles Rauchverbot", so der Wein & Co-Chef.
            Heinz Kammerer: "Entweder - oder"
Wein & Co-Gründer Heinz Kammerer, selbst Nicht-Raucher, kritisiert in der Reihe "Im Gespräch" in der Fernsehsendung "NÖ Heute" dieses Gesetz:

„Wenn der politische Wille besteht, ein Rauchverbot zu verhängen, dann muss man es ausnahmslos und für alle machen. Dann gibt es Waffengleichheit, es ist der Gesundheitsaspekt voll berücksichtigt, und die Raucher müssen sich überlegen, was sie machen, aber so wird dem Rauchen keine Grenze gesetzt.

Das heißt, entweder lässt man es so, wie es ist – und die Menschen können rauchen, wie und wo sie wollen, oder aber es gibt das generelle Rauchverbot, so wie in Italien oder in anderen Ländern, von denen wir wissen, dass es funktioniert“, so Heinz Kammerer.
            
            
            Wein & Co-Zentrale geht nach Vösendorf
Kammerer eröffnet im Mai ein neues Geschäft auf dem Gelände der Shopping City Süd in Vösendorf, auch die Firmenzentrale wird von Wien in die SCS verlegt.
            
            
            
            
            


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Die Schonfrist läuft ab, merken auch die "Gast"Redakteure (2)
« Antwort #3 am: Juni 29, 2010, 00:10:10 Vormittag »
http://www.gast.at/ireds-105088.html

24.06.2010

Die Schonfrist läuft ab

In wenigen Tagen endet die Übergangsfrist des Tabakgesetzes – Beratertag der Kammer bei Wirten heiß begehrt – Hinterleitner: „Wollen ein Miteinander von Rauchern und Nichtrauchern“

Wer über 50 Quadratmeter Lokalfläche besitzt und über keinen abgetrennten Raucherbereich verfügt, bei dem gehen ab 1. Juli endgültig die Glimmstängel aus


GASTWIRTE, DAS WÄRE WAS FÜR EUCH, STATT ZU JAMMERN:    * „Innovation – der Schlüssel zum Erfolg“ (28.06.2010)

Kommende Woche ist es vorbei mit der Schonfrist: Die Übergangsfrist des Tabakgesetzes endet mit 1. Juli, und in allen Lokalen mit über 50 Quadratmetern Fläche darf das Rauchen dann nur noch in abgetrennten Räumen erlaubt werden. Viele Wirte haben bis dahin noch viel zu tun und einige Stolpersteine zu überwinden, wie ein Besuch bei einem Beratertag der Wiener Wirtschaftskammer zeigte. Bis zu 100 Gastronomen suchten Rat, das Fazit fiel durchwachsen aus. „Es gibt schon auch Problemfälle, wo man sagen muss: ‚Den vernünftigen Ausweg gibt es nicht‘“, meinte Walter Freundsberger, Geschäftsführer der Gastronomie-Fachgruppe in der Wiener Wirtschaftskammer.

Manche Wirte hatten nur kurze Fragen und waren nach zwei Minuten wieder weg, mit anderen diskutierten die Fachmänner – Juristen, Wirtschafter und Techniker – eine halbe Stunde, ohne zu einer Lösung zu kommen. Die Wirte reagieren bei der Veranstaltung mit Resignation, teilweise auch mit Wut: „Vom Fleck weg hätte ein generelles Rauchverbot gehört, damit es gerecht wäre“, herrscht einer von ihnen die Berater an. Mit stoischer Ruhe wiederholen diese gebetsmühlenartig die wichtigsten Grundregeln: „Eine Tür muss sein, in Fluchtrichtung aufschlagend“ oder „Wenn Sie mehr als zweimal zum selben Delikt bestraft werden, dann kann man ihnen die Gewerbeberechtigung entziehen“.

Fragliche Rentabilität
In einigen Fällen würde die Einrichtung eines „Raucherkammerls“ enorme Behördenwege mit sich bringen und Hunderttausende Euro kosten, fasste Freundsberger die verzwickte Situation zusammen. Ein Umbau sei nicht immer einfach, so dürfe beispielsweise eine Glaswand nicht irgendwo eingezogen werden: Trennt sie die Schank von den Fenstern ab, legt die Behörde wegen der Arbeitsstättenverordnung ein Veto ein. Die Vorschrift regelt die Sichtverbindung ins Freie und besagt laut Freundsberger, dass vom Arbeitsplatz des Gastronomiepersonals nur durch eine Glasfront nach draußen geblickt werden darf. Lösungen sind prinzipiell möglich Oberlichten können eingebaut, die Schank versetzt oder die Bar zum Selbstbedienungsareal erklärt werden.

Ob solche Maßnahmen im Einzelfall sinnvoll und rentabel sind, ist aber fraglich, meinen die Berater.Schwierig wird es auch, wenn die Belüftung wegen einer Raumtrennung umgebaut werden muss. Damit steht dem Wirt ein qualifiziertes Genehmigungsverfahren mit vielen Amtswegen, einer Dauer von bis zu vier Monaten und ungewissem Ausgang ins Haus. Alle betroffenen Behördenvertreter müssen gleichzeitig zu einem Lokalaugenschein in den Betrieb zusammentreffen. Auch die Anrainer, denen der Wirt nicht selten ein Dorn im Auge ist, müssen eingeladen werden und diskutieren mit.

Billardtisch als Verabreichungsplatz?
Hinzu kommt, dass manche Fragen auch die Experten nicht mit hundertprozentiger Sicherheit beantworten können, zum Beispiel wenn es darum geht, dass der Großteil der Verabreichungsplätze für Speisen und Getränke rauchfrei sein muss. „Weil es noch nicht ausjudiziert ist“, betonte Berater Andreas Rath bei der Veranstaltung der Wiener Wirtschaftskammer. „Zählt ein Billardtisch als Verabreichungsplatz, wenn ja, für wie viele Personen? Wir können dazu nur ‚Ja‘ sagen, weil die Gastronomen dann auf der sicheren Seite sind“, fügte er hinzu. Einfacher fällt die Beurteilung der Platzfrage an der Bar: Ein Meter Länge bedeutet einen „Lümmelplatz“.

„Bogen nicht überspannen“
Andere Betriebe müssen nicht einmal umbauen, sondern nur umstellen: Wenn man in einem Raum Sessel und Tische entfernt bzw. ergänzt, kann der Anspruch auf einen rauchfreien Hauptraum in einigen Fällen gänzlich ohne Behördengänge erfüllt werden, weiß Freundsberger. „Man muss nur wissen, wo der Bogen überspannt ist.“ In einem riesigen Zimmer nur drei Tische zu platzieren und das kleine Nebenkammerl mit Sesseln vollzustopfen, kommt einer Umgehung der Rechtsvorschrift gleich und bringt Strafen mit sich. Das Entscheidungskriterium: Die Sitzordnung muss Sinn machen.
Gute Nachrichten hat Unternehmensberater Peter Weißenlechner parat: Richtig angelegt muss die Einführung eines Rauchverbots seiner Meinung nach keine Nachteile mit sich bringen.

Wichtig ist eine gezielte Einführung der Regelung und eine Neupositionierung am Markt, so der Chef der Firma „comfit-consult“, die sich auf das Tabakgesetz spezialisiert hat. Themen wie Familien, gesunde Ernährung und Qualität beim Essen sollten mittels gezieltem Marketing in den Mittelpunkt gestellt werden. So erhält ein Lokal ein neues Gesicht und kann bisher ungenutzte Zielgruppen erschließen, ist Weißenlechner überzeugt.

„Österreichische Regelung erhalten“
Eine dieser Tage veröffentlichte Umfrage des Fachverbandes Gastronomie unter seinen Mitgliedern hat übrigens ergeben, dass überhaupt nur ein Sechstel aller heimischen Gastronomiebetriebe in die Kategorie fällt, bei der sich die Frage nach einer Raumtrennung stellt (ca. 11.000 von 70.000). Von diesen 11.000 haben 64,08 % der Betriebe (in absoluten Zahlen somit rund 7.050) die Übergangsfrist in Anspruch genommen. 28,68 % führen bereits ein Nichtraucherlokal (somit ca. 3.150). Die restlichen 7,24 % fallen in die Kategorie zwischen 50 und 80 m² und haben nachweisen können, dass eine Raumteilung aus Gründen des Denkmalschutzes usw. nicht möglich war. Sie können demnach ein Raucherlokal führen.

„Ich denke, dass unsere Mitglieder die Notwendigkeit erkannt haben, das geltende Gesetz einzuhalten und auch die richtige Kennzeichnung der Räume durchzuführen. Man muss jetzt schließlich mit verstärkten Kontrollen der Behörden rechnen“, ist Fachverbandsobmann Helmut Hinterleitner überzeugt. Bei einigen Lokalen gäbe es zwar auch jetzt noch Handlungsbedarf, er weiß aber auch von Betrieben, die noch in den letzten Tagen der Übergangsfrist mit dem Umbau fertig werden, bzw. das Lokal ab 1. Juli als Nichtraucherbetrieb führen wollen und erst im Herbst umbauen wollen, was ebenfalls gesetzeskonform wäre.

 Hinterleitner: „Es geht uns auch um das Erhalten dieser österreichischen Regelung, weil wir feststellen können, dass in anderen europäischen Ländern inzwischen wieder über eine Liberalisierung des Tabakgesetzes nachgedacht wird. Wir sehen das Miteinander von Rauchern und Nichtrauchern als Vorzeigemodell.“

Kein EU-weites Rauchverbot geplant
Die EU-Kommission plant jedenfalls nach den Worten des deutschen EU-Abgeordneten Bernd Posselt „kein totales EU-weites Rauchverbot in Gaststätten“. Die Brüsseler Behörde werde lediglich Bemühungen auf nationaler Ebene unterstützen, habe EU-Gesundheitskommissar John Dalli gegenüber Posselt erklärt. Der CSU-Abgeordnete sieht darin eine „erfreuliche erste Abkehr des Gesundheitskommissars von der zentralistischen Menschheitsbeglückungspolitik seiner Vorgänger“.

Posselt erklärte jüngst in Brüssel, ein totales Rauchverbot in Gaststätten würde der Vernunft und dem Subsidiaritätsprinzip widersprechen. Die Kommission solle die mühsam ausgehandelten Kompromisse respektieren, wie sie derzeit in vielen Ländern der EU funktionierten. clemens kriegelstein


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"Gast"Reporter 1: Kommentar: Aufruf zur Vernaderung
« Antwort #4 am: Juni 29, 2010, 00:14:43 Vormittag »
http://www.gast.at/ireds-105082.html

24.06.2010

Kommentar: Aufruf zur Vernaderung

Der Countdown ist also abgelaufen. Ab kommenden Donnerstag ist „Aktion scharf“ angesagt für alle Gastronomiebetriebe, wo noch geraucht wird.


Bekanntlich haben sie nach geltendem Tabakgesetz zu diesem Zeitpunkt dafür zu sorgen, dass Raucher abgetrennt unter sich zu bleiben haben. Drei Jahre dauerte die Übergangsfrist, die den Wirten die Möglichkeit einräumte, zu sondieren, ob man sich der Grundüberlegung des Gesetzes zur Gänze anschließt und in Zukunft ein Rauchverbot in den Gasträumen umsetzt oder auf die Möglichkeiten zurückgegreift, die der österreichische Kompromiss zwischen Gastronomie und Gesetzgeber zulässt – und der war für viele mit Umbaumaßnahmen verbunden.

Die Übergangsfrist gab freilich nicht nur den Gastronomen 36 Monate Zeit, sich den Spielregeln des Tabakgesetzes anzupassen. Der Zeitraum gab auch den Behörden die Gelegenheit, Vorbereitungen zu treffen, um die Einhaltung des Gesetzes zu kontrollieren und bei Verstößen in der Folge auch entsprechend zu exekutieren. Bekanntlich ist ein Gesetz, das nur auf dem Papier steht, meist ein ziemlich zahnloses. Was konnte man da in den vergangenen Wochen nicht an scharfen Tönen aus dem Gesundheitsministerium hören, wie konsequent da nicht geprüft und im Bedarfsfall abgestraft werde.

Einen Monat vor Torschluss hat sich dann allerdings herausgestellt, dass das Gesundheitsministerium gar keine Kontrollorgane für die Prüfung der Wirtshäuser zur Verfügung hat. Offenbar hat es also 35 Monate gedauert, bis man zu dieser glorreichen Erkenntnis gelangt ist. Was der Gesundheitsminister persönlich zum Anlass nahm, um an das österreichische Volk zu appellieren, dass Herr und Frau Österreicher doch diese Kontrollfunktion übernehmen und Gesetzesverstöße der Wirte anzeigen möge.

Keine Frage, die Gesundheit ist ein wertvolles Gut, und wenn sie durchs Rauchen ruiniert wird, für die Gesellschaft ein sehr teures dazu. Aber auch Demokratie, Freiheit und Rechtsstaat sind wertvolle Einrichtungen. Und dass ein Minster im Jahr 2010 schlichtweg zur Bespitzelung von Tabakgesetzverstößen aufruft, ist einigermaßen skandalös. Nicht weniger, dass er so etwas in aller Breite über eine Medienlandschaft tun kann, die sich im Regelfall nur noch darüber aufregt, dass in Österreichs Gastronomie noch geraucht werden darf, der dieser ministerielle Vernaderungsaufruf aber kaum der Rede Wert scheint.

Wir leben ganz augenscheinlich in einer Zeit, in der sowohl Kompromisse als auch Rechte weniger gelten als Verbote. Wenn das die Gesellschaft so will, ist es zu akzeptieren. Allerdings nicht, wenn es exklusiv auf dem Rücken des Gastgewerbes ausgetragen wird.dieter koffler


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Manuel Güll, Unternehmenssprecher von Imperial Tobacco
« Antwort #5 am: September 01, 2010, 17:50:44 Nachmittag »
"Kurier" vom 01.09.2010
Ressort: Chronik
Seite: 17
Ausgabe: Wi,Abend

Interview

"Sehe Tabakkonsum als Symbol der Freiheit"

Der KURIER fragte bei dem Bayern Manuel Güll, Unternehmenssprecher von Imperial Tobacco, nach. Das Unternehmen ist weltweit der viertgrößte Zigarettenanbieter. In Österreich setzt der Konzern pro Jahr 13 Milliarden Zigaretten ab. Jährlicher Umsatz: 50 Millionen Euro nach Steuern.

KURIER: Geht der Zigarettenabsatz bei absoluten Rauchverboten wie etwa in Irland oder der Türkei zurück?

Manuel Güll:Im ersten Jahr reduziert sich das Geschäft um zwei Prozent. Dann pendeln sich die Umsatzzahlen wieder ein. Raucher rauchen wegen Verboten nicht weniger.

Wie stehen Sie zu der österreichischen Lösung mit getrennten Bereichen?

Das Gesetz liegt im europäischen Trend. Raucher, Nichtraucher, Gastronomie und Wirtschaft können miteinander existieren.

Die EU hat bei einem europaweiten Rauchverbot zurückgerudert. Dafür gibt es jetzt den Vorschlag der Einheitspackerln ...

Damit will man Zigaretten unattraktiv machen und Raucher an den Pranger stellen. Und es ist ein Angriff auf bestehende Markenrechte. Anfang September gibt es dazu in Brüssel eine Anhörung.

Experten sehen darin eine Erleichterung für Fälscherbanden. Sie auch?

Ein Camel-Packerl ist schwieriger zu kopieren als eine Einheitsbox. Die Fälscher werden sich freuen.

Österreich ist bei Jugendlichen Rauch-Weltmeister. Gibt es eine Erklärung?

Nein, aber wir wollen nicht, dass Kinder- und Jugendliche rauchen. Verkaufen Trafikanten Rauchwaren an Jugendliche, muss dagegen vorgegangen werden.

Sollten Zigarettenpreise steigen oder sind gesetzliche Mindestpreise sinnvoller?

Der Mindestpreis ist rechtswidrig und daher gefallen. Steigerungen von 15 bis 20 Cent pro Box sind möglich. Es gibt aber eine finanzielle Schmerzgrenze.

Akzeptiert die Tabakbranche den angerichteten Schaden an der Volksgesundheit?Oder zählt nur die Eigenverantwortung?

Der Konsum birgt gesundheitliche Risiken. Aber diese Debatte ist zynisch ...

Warum?

Ich sehe den Tabakkonsum als Symbol der Freiheit. In Zukunft wird über das Schnitzel oder Alkohol diskutiert. Auch Ski fahren birgt Risiken. Regierungen können nicht alles regulieren.

Seit einem Monat besteht in Bayern generelles Rauchverbot in Lokalen. Wie nehmen Ihre Landsleute das auf?

Das hängt von den Promille ab. Aber Spaß beiseite. Der Bayer lässt sich ungern etwas vorschreiben. Ich erwarte aber keine Rebellion.

http://www.rauchersheriff.at

http://www.rauchfreiheit.at


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Wein + Co, Kammerer: In erster Linie ist er (Groß)Unternehmer
« Antwort #6 am: Oktober 08, 2010, 23:00:00 Nachmittag »

Aber Hr. Kammerer,
was ist jetzt mit den Anzeigen bei den Zivilgerichten gegen (Ihre) Wirte wegen Unlauteren Wettbewerb, wegen Wettbewerbsverzerrung?
Hat die WKO Sie "eingesponnen"?
Ist das (nur) wegen der Wien-Wahl, oder sind Sie auf Dauer in den Fittichen der Lobbyisten?



http://derstandard.at/1285200243796/Wein--Co-flutet-den-Markt

Nichtraucher-Aktionen

Als erklärter Gegner des geltenden Rauchergesetztes lässt Kammerer immer wieder mit ungewöhnlichen Aktionen wie gratis Kräuter-Glimmstängel oder gratis Trost-Spritzer für Raucher, die zum Qualmen vor das Lokal gehen, aufhorchen. Seit gestern, Mittwoch, darf im Barbereich in der Filiale am Stephansplatz (Jasomirgottstraße) geraucht werden. Auch die Standorte in Graz und am Dr. Karl Lueger Ring im 1. Bezirk werden bald "rauchertauglich". Gut 100.000 Euro lässt man sich den Umbau kosten. "Wehe es kommt dann ein generelles Rauchverbot. Dann bekommt der Stöger (Gesundheitsminister Alois Stöger, Anm.) eine Amtshaftungsklage", wettert Kammerer, der nicht einsieht, dass in 30.000 Lokalen in Österreich problemlos geraucht werden darf. Der erklärte Nichtraucher hatte 2008 in seinen Gastronomiefilialen ein Rauchverbot eingeführt, dieses aber nach kräftigen Umsatzeinbußen wieder aufgehoben.


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ProPromiAnwalt Dr. Ainedter reitet wieder! Fall Grasser erledigt, nichts zu tun?
« Antwort #7 am: Oktober 12, 2010, 18:35:13 Nachmittag »
289

JA zur Freiheit des mündigen Bürgers - NEIN zu europäischer Bevormundung in persönlichen Lebensbereichen =

   Wien (OTS) - Ainedter zum Vorstoß von EU-Gesundheitskommissar John
Dalli Anti-Tabak Regelungen zu verschärfen: "Die österreichische
Lösung funktioniert, die Wirte halten sich an das Gesetz und die
Nichtraucher werden ausreichend geschützt. Der österreichische Weg
hat sich als konsensfähige und intelligente Lösung zum Schutz der
Nichtraucher herausgestellt, um den uns andere Länder beneiden.
Deshalb ist eine weitere Bevormundung des Bürgers seitens der EU
abzulehnen."

   Was möchte die EU denn als nächstes verbieten? Autofahren?
Biertrinken? Weihnachtskekse? Gesundheitsschädliche Gefahren lauern
an jeder Ecke. Letztendlich muss sich die Politik die Frage stellen,
ob sie einen mündigen Bürger will, der Eigenverantwortung übernehmen
kann, oder eine Marionette, die hilflos keine eigenen Entscheidungen
treffen kann und in allen Lebensbelangen auf Hilfe angewiesen ist."
Ich werde mich weiterhin gegen die Einschränkung der Rechte des
einzelnen, mündigen Bürgers einsetzen.", so Dr. Manfred Ainedter.

   Darüber hinaus seien solche Gesetze völlig wirkungslos: "Mehr als
das Rauchen in die Privatsphäre zu verdrängen, worunter vor allem
Kinder leiden, die sich anders als mündige Erwachsene nicht
entscheiden können, wo und wie sie ihre Abende verbringen, kann ein
totales Rauchverbot nicht", sagt Ainedter. Verbote verbieten,
verhindern aber nicht. Die Plattform Rauchfreiheit setzt daher
weiterhin auf den Weg der Aufklärung, den Weg der Information, des
Dialoges und der freiwilligen Selbstverpflichtung.

Über die Initiative "Rauchfrei(heit)!"

   Die überparteiliche Initiative "Rauchfrei(heit)!", die von
österreichischen Persönlichkeiten aus unterschiedlichen Berufs- und
Lebensbereichen getragen wird, sieht die Entwicklung, immer mehr
Angelegenheiten der persönlichen Lebens- und Konsumgewohnheiten (in
den EU-Mitgliedsstaaten) per Gesetz regeln zu wollen, höchst kritisch
und nimmt das neue Tabakgesetz zum Anlass, einen offenen Diskurs zum
Thema Freiheit des einzelnen, mündigen Bürgers anzustoßen. Ziel ist
es, mit Aufklärung, Information und Dialog einen nachhaltig
erfolgreicheren Umgang mit dem gesundheitsrelevanten Thema "Rauchen"
anzuregen, als dies gesetzliche Zwangsmaßnahmen je leisten könnten.
Dabei soll einem adäquaten Nichtraucherschutz ebenso Rechnung
getragen werden, wie dem Ende der Diskriminierung und der sozialen
Ächtung der Raucher.

Rückfragehinweis:
   Ecker & Partner Öffentlichkeitsarbeit und Public Affairs GmbH
   Telefon +43 (0)1 59932-33
   www.rauchfreiheit.at



HR. AINEDTER!

Muss Ihnen ein (Laien)Richter sagen, wozu Gesetze sind?
Machen Sie besser Aussendungen an Ihre Klientel etc., dass beim 3. Verstoß gegen das Tabakgesetz die Konzession pfutsch sein kann (WKO-Homepage)!
Meine Einladung an Sie, nach der Reportage in Ihrer Kanzlei die umliegenden Lokale auf Rechtszustand zu kontrollieren, haben Sie fadenscheinig ausgeschlagen!
Sie wussten schon, dass es 80 % Gesetzesübertreter bei 10 Lokalbesuchen geben wird!
Solche Wirte dulden vorsätzliche Körperverletzung mit möglicher Todesfolge!

Pfui, wenn Sie es wirklich schon notwendig haben, sich auf so etwas einzulassen!
Sind Sie schon so tief gefallen?
Schämen Sie sich, als Ex-Vorstandsmitglied der Österreichischen Krebshilfe!

Dietmar Erlacher, Krebspatient

PS: Ist die Namensgleichheit Ainedter bei Personen im Zusammenhang der Krebshilfe zufällig?
Sind das ehrenamtliche oder bezahlte Posten?
Haben Sie das erwirken können?
Glauben Sie, dass Sie damit und Ihrem gesamten Getue einem Krebspatienten helfen?
Wissen Sie, dass 40 % der Krebspatienten den Tabakrauch als Verursacher haben?


« Letzte Änderung: Oktober 12, 2010, 18:53:09 Nachmittag von admin »


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