Autor Thema: Stöger hin und her, Teil 3 (der Letzte?)  (Gelesen 27787 mal)

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"In Österreich werden vermehrt Räuchermischungen angeboten, die, ..........
« Antwort #15 am: November 19, 2010, 00:29:15 Vormittag »
Publiziert am: 05.11.10 - Medienformen: Medienform Text
Eins von hunderten: JWH-250
Gesundheitsminister Alois Stöger sagte am 29. Oktober: "In Österreich werden vermehrt Räuchermischungen angeboten, die, wenn sie geraucht werden, sehr gefährlich sein können. Aus diesem Grund habe ich die betroffenen Substanzen mit heutigem Tag verboten“. Die Medien übernahmen das ungeprüft und so wogen sich Boulevardpresse und besorgte Eltern recht schnell in Sicherheit. Doch das Suchtmittelgesetz in Österreich ist dem deutschen BtmG sehr ähnlich und so hat sich unsere Redaktion gewundert, wie man Stoffe verbieten kann, bevor sie analysiert wurden.
Und siehe da, auch in Österreich sind bis heute lediglich die fünf Cannabinoide verboten, die auch in Deutschland im BtmG aufgeführt sind. Das Gesetz reagiert also, anders als Herr Stöger behauptet, keineswegs auf die neuen Räuchermischungen, die weder CP 47,497 oder seine Homologe, JWH 018 oder HU 210 enthalten.
Andere synthetische Cannabinoide sind hingegen auch in Österreich als Räuchermischung weiterhin frei verkäuflich.

http://www.hanfjournal.de/hajo-website/artikel/2010/11november/s27_1110_von_wegen_verboten.php


Daher noch mehr (anonyme) ANZEIGEN durch couragierte Bürger in Österreich, laut

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Minister Stöger: "Bräuchten generelles Verbot"
« Antwort #16 am: November 19, 2010, 01:18:51 Vormittag »

http://kurier.at/nachrichten/wien/2013421.php


Minister Stöger: "Bräuchten generelles Verbot" Zum Hauptartikel

Gesundheitsminister Alois Stöger verteidigt die Lösung in Österreich.


KURIER: Das Tabakgesetz ist ein Kompromiss. Warum diese halbherzige Lösung?
Alois Stöger: Die SP war klar für ein generelles Rauchverbot. Nur dieser Kompromiss war mehrheitsfähig.

Welche Parteien boykottierten ein Rauchverbot?
Ganz klar FP und BZÖ. Auch die starke Lobby der Wirtschaftskammer im Parlament war dagegen. Sogar die Grünen haben dem Kompromiss zugestimmt.

Wären Sie 2006 Gesundheitsminister gewesen, hätten Sie den Druck erhöht?
Es ist klar, dass wir ein Rauchverbot bräuchten.

Die Länder weigern sich zu kontrollieren. Sie setzten auf Nichtraucher als Kontrollinstanz. Ein Aufruf zur Vernaderei?
Es ist Aufgabe der Behörden, Gesetze zu kontrollieren. Nichtraucher fordern zu Recht ein, dass das Gesetz eingehalten wird.

Wie stehen sie zu den Rauchersheriffs? Sind das ihre Verbündeten?
Sheriffs gibt's im Wilden Westen. Bei Privaten kann es aber zu Anzeigen kommen.

Kann es auch zu einer Spaltung Nichtraucher und Raucher kommen?
Im Gegenteil. Denn Raucher sind bereit, in qualmfreie Bereiche zu gehen.

7000 Wirte haben nicht umgebaut und sind jetzt rauchfrei. Zufrieden?
Ich bin mit jedem zusätzlichen Nichtraucherlokal sehr zufrieden.


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Stöger: Amtshaftungsklage - Ministerklage?
« Antwort #17 am: November 29, 2010, 16:37:36 Nachmittag »

Von: erl [mailto:erl@utanet.at]
Gesendet: Montag, 29. November 2010 13:07
An: heinz.fischer@hofburg.at; alois.stoeger@bmg.gv.at; vaa@volksanw.gv.at; barbara.prammer@parlament.gv.at; werner.faymann@bka.gv.at; josef.proell@bmf.gv.at; eva.glawischnig-piesczek@gruene.at; franz.pietsch@bmg.gv.at; laszlo.andor@ec.europa.eu; john.dalli@ec.europa.eu; lh.proell@noel.gv.at; martin.preineder@parlament.gv.at; kontakt@krebsforum.at
Cc: michael.haeupl@wien.gv.at; sonja.wehsely@ggs.wien.gv.at; oliver.birbaumer@wien.gv.at; Harald.Kaltenboeck@wien.gv.at; karin.spacek@wien.gv.at; christine.marek@oevp-wien.at; Ingrid.korosec@wien.oevp.at; maria.vassilakou@gruene.at; sigrid.pilz@gruene.at; infopool@gruene.at

Betreff: Amtshaftungsklage-Ministerklage? Stöger droht Wirten mit generellem Rauchverbot seit 9 Monaten und tut nichts! Er ist mitschuldig am Tod von tausenden Passivrauchern!


http://derstandard.at/1267132345693/STANDARD-Interview-Stoeger-droht-Wirten-mit-generellem-Rauchverbot

STANDARD-INTERVIEW
Stöger droht Wirten mit generellem Rauchverbot
04. März 2010, 17:15
Alois Stöger (49), Sozialdemokrat und Ex-Krankenkassenobmann aus Oberösterreich, ist seit einem Jahr Gesundheitsminister.
________________________________________

"Meine Geduld ist am Ende" - Der Gesundheitsminister will notfalls durchgreifen, erklärt er im STANDARD-Interview
STANDARD: Herr Minister, sind Ihre Behörden ……….. für die Gesundheit der Bürger zuständig?

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

600.000 Passivrauchtote - 165.000 passivrauchtote Kinder

TOT: 600.000 Erw.-165.000 Kinder, durch rauchende "Mörder" + gesetzlose Wirte

http://rauchersheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=516.msg1923#msg1923


           
                               K f K
          Verein Krebspatienten für Krebspatienten
         Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
                               Österreich
      Wien, St. Pölten, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
   Initiative Rauchfreie Gaststätten www.sis.info
        Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
   Krebs-Hotline 9 bis 21 Uhr:  0650-577-2395
      kontakt@krebspatient.at  www.krebsforum.at
           Dietmar Erlacher, Bundesobmann


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Gesunde Luft

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Herr Gesundheitsminister Stöger, ............
« Antwort #18 am: November 29, 2010, 21:16:50 Nachmittag »


Herr Gesundheitsminister,

was nützt gesunde Ernährung, bei todbringender Tabakrauchluft?

Merken Sie nicht endlich, wie armselig Sie beim Nichtraucherschutz sind?

Dumme Ansagen, darüber lachen 50.000 Wirte, denn es steckt nichts dahinter!



Stöger bei Tagung zu NAP.e: Gesunde Ernährung ins Lebensumfeld der Menschen bringenhttp://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20101129_OTS0225/stoeger-bei-tagung-zu-nape-gesunde-ernaehrung-ins-lebensumfeld-der-menschen-bringen


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Mir reicht es! Ich mach Beschwerde! Kein Nichtraucherschutz in Österreich!
« Antwort #19 am: Dezember 01, 2010, 13:06:10 Nachmittag »


Beschwerden z. B. an:

heinz.fischer@hofburg.at; alois.stoeger@bmg.gv.at; vaa@volksanw.gv.at; barbara.prammer@parlament.gv.at; werner.faymann@bka.gv.at; josef.proell@bmf.gv.at; eva.glawischnig-piesczek@gruene.at; franz.pietsch@bmg.gv.at; laszlo.andor@ec.europa.eu; john.dalli@ec.europa.eu; lh.proell@noel.gv.at, martin.preineder@parlament.gv.at, kontakt@krebsforum.at

michael.haeupl@wien.gv.at; sonja.wehsely@ggs.wien.gv.at; oliver.birbaumer@wien.gv.at, Harald.Kaltenboeck@wien.gv.at, karin.spacek@wien.gv.at, christine.marek@oevp-wien.at ; Ingrid.korosec@wien.oevp.at, maria.vassilakou@gruene.at ; sigrid.pilz@gruene.at, infopool@gruene.at

bpd-w-polizeipraesident@polizei.gv.at; minister.justiz@bmj.gv.at


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Presseaussendung von R.R.: Tabakgesetz - Ärgernis mit Behörden
« Antwort #20 am: Dezember 24, 2010, 23:49:55 Nachmittag »

Pressemeldung!

Tabakgesetz - Ärgernis mit Behörden

Hinweise aus der Bevölkerung an die Bezirkshauptmannschaft wegen Verstoß gegen das Tabakgesetz werden von vielen Beamten als Anzeige gewertet, statt den Hinweisen nachzugegehen und aufgrund eigener Erhebungen ein Ermittlungsverfahren einzuleiten. Das ist ein großes Ärgernis, da der Melder keinesfalls gegenüber dem Lokalbetreiber genannt werden will, nun aber plötzlich vor Amt als Zeuge geladen wird. Gebe es einen Zeugenschutz bzw. müssten die Behörden einfachen Hinweisen aus der Bevölkerung nachgehen und selbst ermitteln, hätten wir tausende Anzeigen mehr. Deshalb werden nur wenige Verstöße gemeldet. Wenige Anzeigen sind also kein Zeichen dafür dass das Tabakgesetz eingehalten wird, sondern ein Zeichen dafür, dass dieses schludrige Gesetz niemals funktionieren kann und der Nichtraucherschutz von den Verantwortungsträgern nicht ernst genommen wird. Besonders am Land werden Übertretungen kaum geahndet. Dieses Tabakgesetz ist ein 4:0 Erfolg für die Nikotindrogenindustrie: Viele Ausnahmen; Wirte machen was sie wollen; Behörden sind mit einem umständlichen Verwaltungsstrafverfahren überfordert und der Höhepunkt ist, dass Nichtraucher selbst das Gesetz kontrollieren müssen. Wo bleibt der Nichtraucherschutz, wenn die Türen zum Raucherraum in 80 Prozent der Fälle offen sind? Politiker, die gegen ihr Wissen und Gewissen handeln, sollte man haftbar machen können.

Robert Rockenbauer
Österreichische Schutzgemeinschaft für Nichtraucher
nichtraucherschutz@aon.at


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Stöger, die rote Personalakte
« Antwort #21 am: Dezember 30, 2010, 09:52:47 Vormittag »

Bilanz

Die rote Personalakte

........... http://derstandard.at/1293369703947/Bilanz-Die-rote-Personalakte

Alois Stöger

Der Gesundheitsminister ist die mit Abstand unauffälligste Figur in dieser Bundesregierung. Was nicht heißt, dass Alois Stöger untätig ist. Er arbeitet im Stillen und pflegt einen äußerst trockenen Stil, ganz untypisch für einen Politiker. Eigenmarketing ist ihm unbekannt. Wenn er dann einmal an die Öffentlichkeit geht, tut er das zu ungestüm, wie etwa mit seinem Vorschlag, dem Bund bei den Spitäler mehr Durchgriffsrechte zu verschaffen, um die dynamische Kostenentwicklung zu bremsen. Die Länder reagierten verschnupft und stiegen erst mit Verspätung in die Verhandlungen ein. Insgesamt kann Stöger für sich aber eine positive Bilanz ziehen, er hat den Krankenkassen mehr Geld verschafft und gleichzeitig die Ausgabenentwicklung gebremst. Zu Unrecht gilt Stöger als Ablösekandidat, und das mit der Kommunikation wird er auch noch lernen.

...............


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Wer setzt 1 Euro auf Stöger, zuzüglich Porto?
« Antwort #22 am: Januar 11, 2011, 02:06:10 Vormittag »


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Stöger hin und her, Teil 3 (der Letzte?)
« Antwort #23 am: Januar 19, 2011, 15:14:06 Nachmittag »
Von: erl [mailto:erl@utanet.at]
Gesendet: Samstag, 08. Jänner 2011 22:45
An: alois.stoeger@bmg.gv.at; vaa@volksanw.gv.at; barbara.prammer@parlament.gv.at; werner.faymann@bka.gv.at; josef.proell@bmf.gv.at; eva.glawischnig-piesczek@gruene.at; franz.pietsch@bmg.gv.at; ombudsstelle.nrs@bmg.gv.at; laszlo.andor@ec.europa.eu; john.dalli@ec.europa.eu; lh.puehringer@ooe.gv.at; gottfried@kneifel.at; kontakt@krebsforum.at
Betreff: Von der Steiermark über Wien, Linz, Innsbruck bis Vorarlberg: Verstösse Nichtraucherschutzgesetz bei Gasthäuser, Lokale, Diskotheken, Schulen

Sehr geehrter Herr Dr. N.N.!

Auf Grund der (leider täglichen) Tragik erlaube ich mir, Ihnen persönlich detailiert und sofort zu antworten (unter Bcc).

Vorerst danke für Ihre Meldung! BM. Stöger und Dr. Pietsch sagen regelmäßig: „Nichtrauchen in Lokalen muss die Regel sein!“ Doch das Gegenteil ist weiterhin der Fall, Herr Minister, Herr Dr. Pietsch!
Dass der Bundesdurchschnittschnitt gesetzesübertretender Wirte aktuell 76 % ist, in Wien und am Land sogar deutlich mehr, in Linz im November 86 %, dass also nicht einmal der gesetzliche(!) Nichtraucherschutz seit 2 (zwei(!) Jahren eingehalten wird, ist sehr betrüblich. Dies für uns Krebspatienten, aber auch für mit anwesende Kinder und Jugendliche, und insbesondere für Schwangere!

Die übliche Antwort von den Wirten, auch von Rauchergästen: "Geht halt woanders hin!" können wir nicht mehr hören. Nur BM. Stöger macht das nichts aus, obwohl er Gesundheitsminister und nicht Tabak- und Raucherschutzminister ist! Er evaluiert, aber geschehen tut nicht, außer dass er sagt "Mir wären auch am liebsten generell rauchfreie Lokale" und seit einem Jahr, wie früher Kdolsky, droht er: http://derstandard.at/1267132345693/STANDARD-Interview-Stoeger-droht-Wirten-mit-generellem-Rauchverbot

Auch der Jugend-/Familienminister reagiert nicht, kein einziges Mal in zwei Jahren!
Auch der Sozialminister nicht, ach so, einmal, als wir ihn Zigarette rauchend bei unserem Ball in der Hofburg im Rauchverbot antrafen, bei "Krebs und Musik"! Ähnlich wie Wiens Bildungsstadtrat.

Was soll man da tun?
Es bleibt weiterhin nur eines übrig, und bitte informieren Sie Ihre Bekannten und Freunde.
BM. Stöger sagt immer wieder: "Ich bin für generell rauchfreie Lokale, habe aber keine Mehrheit dafür, weder im Ministerrat, noch im Parlament. Der Lobbyismus (Anm.: Tabakwerke und WKO und .....?) ist zu stark. Ich fordere daher alle Bürger auf, Wirte ohne gesetzlichen Nichtraucherschutz zu melden!"
Ja, Herr Minister, offiziell oder anonym, täglich, möglichst oft, auf www.sis.info ; Wiederholungen bei Besuche alle zwei Wochen!
 
Mit freundlichen Grüßen

Dietmar Erlacher, Krebspatient
medizinische Teilausbildungen, Gesundheitsökonom
Unternehmer, KR., LSR, Richter aD; Gutachter

           
                               K f K
          Verein Krebspatienten für Krebspatienten
         Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
                                  Österreich
      Wien, St. Pölten, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
   Initiative Rauchfreie Gaststätten www.sis.info
        Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
   Krebs-Hotline 9 bis 21 Uhr:  0650-577-2395
      kontakt@krebspatient.at  www.krebsforum.at
           Dietmar Erlacher, Bundesobmann



PS: Vorgestern die ähnliche Meldung von Wien, vor 4 Wochen aus Linz! Und jetzt gerade die alle paar Stunden einlangende Meldung über Tanzlokal(e)!

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von:
Gesendet: Samstag, 08. Jänner 2011 20:30
An: kontakt@krebspatient.at
Betreff: Verstoß Nichtraucherschutzgesetz

1)Datum und Uhrzeit!
8.1.2011  18:00

2)Name von der Gaststätte

3)Lokaladresse ………

4)Kennzeichnung: KZ-R/NR

5) Im Lokal:
a)   >50m2  R-Raum 40 Personen,NR-Raum 35 Personen
b)   2 Raum Lokal
c)   Hauptraum R
e)   Kellner teilte uns mit, dass es heute keinen Nichtraucherraum gibt

Link Homepage: ………  (siehe Räume)

am besagten Tag wurde einfach der Nichtraucherraum zu einem Raucherraum
abgeändert. Für Nichtraucher war nicht ein einziger Platz vorhanden. Dies
wurde mir von der Kellnerin auch noch bestätigt!!! Ich mußte mit meiner
schwangeren Frau das Gasthaus wieder verlassen.

Im Dezember mußten wir schon mehrmals feststellen, dass der
Nichtraucherraum für Weihnachtsfeiern (geschlossene Gesellschaft) gesperrt
war (es wurde drinnen trotzdem geraucht!!) und für Nichtraucher nirgendwo ein Platz
vorhanden war.

Dieses Gasthaus widersetzt sich mehrfach dem beschlossenen Gesetz.

Auch ist das kein Einzelfall, sondern die Regel!

PS: das Gesetz ist ein Witz

mfg, super Seite und Aktion von euch !!!  Danke !!!
N.N.

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-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von:
Gesendet: Samstag, 08. Jänner 2011 22:06
An: kontakt@krebsforum.at
Betreff: Meldung eines wiederholten Verstosses gegen das Rauchverbot

Name des Betriebs:
Postleitzahl / Ort: 
Strasse / Hausnummer:

Datum / Uhrzeit des Besuchs: 7.01.2011 22:30
Anzahl der Raucher: 23
Kurze Sachverhaltsdarstellung: Wir waren zu zweit an diesem Abend in
diesem Tanzlokal, was wir dabei miterlebten war für uns schlichtweg eine Frechheit sondergleichen,
in dem sogenannten "Nichtraucherraum" wurden Aschenbecher von den Bedienungen verteilt.
Security Personal des Lokals rauchen ebenso diese umstände führen dazu, dass in diesem Lokal immer mehr Personen mit
vollem Recht sich eine Zigarette anzünden.
Wir gehen sehr gerne in dieses Lokal, wollen daher kein Lokalverbot, und
geben deshalb gezwungener Maßen einen anonyme Anhzeige auf.

Bitte gehen Sie der Sache,

Mit freundlichen Grüßen
N.N.

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

Zugabe, wie es so in den Schulen aussieht …., Herr Gesundheitsminister (in Anlehnung an Ihre PK. und Parl. Disk.), nur trauen sich die Lehrpersonen die Nichteinhaltungen des Nichtraucherschutzes nur anonym mitteilen – ca. alle 2 Wochen; auch KindergärtnerInnen!

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von:
Gesendet: Montag, 06. Dezember 2010 21:31
An: krebspatient-krebsforum@utanet.at
Betreff: Rauchen in der Schule

Sehr geehrter Herr Erlacher,
ich war vor einigen Tagen in der Vienna Business School in der Akademiestraße am Karlsplatz bei einer Sprechstunde, da mein Sohn dort in die Schule geht.
Schon beim Stiegenaufgang stehen massenweise rauchende Schüler herum, im Eingangsbereich raucht es aus der Portierloge regelrecht heraus und im 1. Stock dürfte auch ein Raucherzimmer (für Lehrer?) eingerichtet sein, denn es stinkt furchtbar nach Rauch. Von meinem Sohn habe ich gehört, dass es offiziell den Raucherraum für Lehrer nicht gibt, aber es muss so sein, weil in den Pausen gerade die rauchenden Lehrkräfte nicht zu sprechen und im "normalen" Lehrerzimmer auch nicht anzutreffen sind.
Sind die Schulen auch unter ihren "Klienten"? Wenn ja, wäre ein Besuch in dieser Schule sehr empfehlenswert, denn es kann wohl für die Kinder keine Vorbildwirkung vorhanden sein, wenn alle anderen bei jeder Gelegenheit Zigaretten pofeln. Das gehört unbedingt - zum Schutze der Kinder und Jugendlichen - abgestellt.
Bitte schauen sie sich das auch an und unternehmen sie etwas.
N.N.

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von:
Gesendet: Donnerstag, 30. Dezember 2010 18:16
An: krebspatient-krebsforum@utanet.at
Betreff:
Wichtigkeit: Hoch

S.g. engagiertes Nichtraucherteam!

Da meine Mutter auf ihrem Computer nicht über Outlook 2007 verfügt und ich nicht ohne ihre Zustimmung dieses Programm auf ihren Computer installieren wollte, habe ich kurzer Hand beschlossen, Ihnen meine Anzeige auf diese Art zukommen zu lassen. Ich hoffe, dies ist auch so möglich??
Ich bin in Wien an 15 Schulen als Lehrerin tätig und möchte Ihnen anbieten, dass ich an all diesen Schulen Flyer verteilen könnte, falls sie so etwas haben. Der Nichtraucherschutz wird nämlich fast nirgendwo eingehalten! Ich besitze keinen Drucker, daher müssten Sie mir etwaige Flyer oder Newsletter per Post zusenden.

Hierzu meine Wohnadresse: Wien

Ich arbeite unter anderem auch in der Volksschule XY, 1100 Wien und die Direktorin sowie 3-4 weitere Lehrer rauchen in der Direktion sowie im Kopier und Materialraum. Die anderen Kolleg/innen (sprich die Mehrheit-ca. 22 Lehrer) sind Nichtraucher/innen, können dem Qualm jedoch nicht entkommen, da das Lehrerzimmer unmittelbar neben dem Kopierraum ist und die Türe nur dann geschlossen wird, wenn die Direktorin ein dringendes bzw. privates Gespräch hält.
Bitte leiten Sie diese Informationen auch zur Anzeige weiter, doch muss ich in diesem Fall leider anonym bleiben!
N.N.


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Stöger tritt zurück ....
« Antwort #24 am: Februar 21, 2011, 23:50:34 Nachmittag »

.... vom Nichtraucherschutz!

Stöger hat den Löffel abgegeben: "In dieser Legislaturperiode ändere ich nichts mehr beim Nichtraucherschutz."

Und sonst?

http://www.wettmannstaetten.spoe.at/b/dl/aktuelles/neuigkeiten/original/46a9ab7330ef03cf7167c7f57b8310a1


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BM. Stöger! Dann nennen Sie die Tabak-Lobbyisten beim Namen!
« Antwort #25 am: März 26, 2011, 23:09:46 Nachmittag »
http://oe1.orf.at/artikel/272943

Stöger: Raucherentwöhnung fördern

Aber keine Mehrheit für strengeres Rauchverbot

Gesundheitsminister Alois Stöger (SPÖ) will mehr Einrichtungen zur Entwöhnung schwerer Raucher, verweist aber auf die Zuständigkeit der Krankenkassen. Eine Verschärfung des Rauchverbots in der Gastronomie scheitert aus seiner Sicht an einer fehlenden Mehrheit im Parlament.

Zugang für alle

"Österreich raucht zu viel", sagt Stöger im Ö1 Interview. Er befürwortet die Schaffung von mehr Möglichkeiten zur Raucherentwöhnung. Das sei grundsätzlich die Aufgabe der Krankenversicherungen. Es sollten jedenfalls alle Zugang zu solchen Stationen haben. Die seien ausreichend vorhanden, möglicherweise aber nicht in jeder Region, gesteht Stöger zu.
Keine Einigung mit ÖVP?

Aber Stöger glaubt nicht, dass eine Verschärfung des Rauchverbots in Lokalen so bald kommen wird. Denn dafür würde man eine Mehrheit im Parlament brauchen, und die sei derzeit nicht vorhanden, so Stöger. An dieser Ansicht ändert auch die Aussage von Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) in der Vorwoche nichts, dass das österreichische Nichtraucherschutzgesetz in seiner jetzigen Form ein Fehler sei und gleich ein generelles Rauchverbot eingeführt hätte werden sollen. Stöger dazu: "Wenn das eine ernstgemeinte Meinung gewesen wäre, hätte ich schon einen Gesetzesentwurf eingebracht. Aber dazu hat es keine Bereitschaft gegeben."
Volk der Raucher

In Österreichs Lokalen wird das Rauchverbot offenbar immer mehr eingehalten. Zumindest hat das ein Rundruf in einigen Landeshauptstädten gezeigt. Das ändert aber offenbar nichts am grundsätzlichen Rauchverhalten. Mehr als 1,6 Millionen Österreicherinnen und Österreicher rauchen täglich, das zeigt die jüngste Gesundheitsstatistik. Mit Gelegenheitsrauchern erhöht sich diese Zahl noch einmal um einige 100.000. Die negativen gesundheitlichen Folgen sind klar nachgewiesen. Bronchitis, Arterienverkalkung, chronisch obstruktive Lungen-Erkrankung (COPD), bei der die Lunge nach und nach ihre Funktion nicht mehr erfüllen kann, bis hin zu Krebs.

Entwöhnung im Josefhof

Hilfe für schwere und stark abhängige Raucher gibt es aber zu wenig in Österreich. Eine der wenigen Einrichtungen, die stationäre Raucher-Entwöhnungstherapien anbieten ist der Josefhof bei Graz. In ein- oder drei-Wöchigen Seminaren versuchen starke Raucher, vom Glimmstängel loszukommen.


http://oe1.orf.at/artikel/272943


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Gesundheitsminister Alois Stöger (SPÖ) will mehr Einrichtungen zur Entwöhnung schwerer Raucher, verweist aber auf die Zuständigkeit der Krankenkassen. Eine Verschärfung des Rauchverbots in der Gastronomie scheitert aus seiner Sicht an einer fehlenden Mehrheit im Parlament.

Armin Bammer ich dachte, es sei Aufgabe der Politik, Ziele zu definieren und durchzusetzen?

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Güntaa Lipo Hemmungsloser Lobbyismus und Schlusslicht beim Nichtraucherschutz in Europa. Wenn da mal kein Zusammenhang besteht...

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Wolfgang Brosch
‎> Hinweise auf Korruption in diesem Zusammenhang?

In meinen Augen ist das Fernbleiben des österreichischen Gesundheitsministers an EU weiten Sitzungen zur Tabakprävention ein sehr triftiger Hinweis auf Korruption.
http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/557078/Der-Mythos-vom-EUDiktum

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Christian Margreiter typisch österreich!
in australien, italien, großbritannien, etc. nirgendwo ist es ein problem

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Joachim Kamp http://kurier.at/nachrichten/2083863.php
Schlechte Noten für Tabakgesetz | kurier.at
kurier.at
Österreich hat in Sachen Nichtraucherschutz weiter Aufholbedarf letzter Platz in einer aktuellen europäischen Studie.



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Stöger sprach immer wieder von "Tabak"-Lobbyisten
« Antwort #26 am: März 29, 2011, 22:46:49 Nachmittag »

Wie Lobbyisten ticken, weiß man spätestens seit Grasser, Meischberger, ff., Strasser
Hausdurchsuchung bei Ernst Strasser
In der Lobbying-Affäre hat es am Montag in Österreich Hausdurchsuchungen gegeben, bestätigt die Korruptionsstaatsanwaltschaft.
http://kurier.at/nachrichten/2085539.php?mobil


und jetzt
Nächste VP-Abgeordnete tritt zurück

Nach Ernst Strasser musste nun seine EU-Kollegin Helga Ranner wegen Betrugs-Vorwürfen ihr Mandat auf Druck des Parteichefs zurücklegen.
http://kurier.at/nachrichten/2085487.php?mobil


Und was denkt sich Österreich:
Umfrage: Kaum noch Vertrauen in Österreichs Politiker
Zwei Drittel glauben, dass die Causa Strasser kein Einzelfall sei und die Affäre der Politik insgesamt schade.
http://kurier.at/nachrichten/2084333.php


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Hr. BM. Stöger, 36.000 jährlich neue Krebspatienten "sagen Danke" ........
« Antwort #27 am: April 29, 2011, 00:17:59 Vormittag »

Von: Krebspatient-Krebsforum [mailto:krebspatient-krebsforum@utanet.at]
Gesendet: Donnerstag, 28. April 2011 23:12
An: alois.stoeger@bmg.gv.at; barbara.prammer@parlament.gv.at; werner.faymann@bka.gv.at; michael.spindelegger@oevp.at; reinhold.mitterlehner@bmwfj.gv.at; karlheinz.kopf@oevpklub.at; josef.cap@spoe.at; eva.glawischnig-piesczek@gruene.at; laszlo.andor@ec.europa.eu; john.dalli@ec.europa.eu; lh.puehringer@ooe.gv.at; gottfried@kneifel.at; kurt.gruenewald@gruene.at; erwin.rasinger@oevp.at; eva.glawischnig-piesczek@gruene.at; Peter.KAISER@ktn.gv.at; uwe.scheuch@ktn.gv.at; heinz.fischer@hofburg.at; michael.haeupl@wien.gv.at; sonja.wehsely@ggs.wien.gv.at; franz.pietsch@bmg.gv.at; ombudsstelle.nrs@bmg.gv.at; vaa@volksanw.gv.at; sabine.oberhauser@spoe.at; gabriele.kotzegger@spoe.at

Hr. BM. Stöger, 36.000 jährlich neue Krebspatienten "sagen Danke" für Ihren Tabaklobbyismus, mit diesem Raucherschutzgesetz!
Lassen Sie sich endlich von BK. Dr. Faymann austauschen, denn Sie sind eine Vorgabe im Gesundheitsschutz!



Hr. Gesundheitsminister Stöger,

36.000 jährlich neue Krebspatienten "sagen Danke" für Ihren Tabaklobbyismus, mit diesem Raucherschutzgesetz!
Lassen Sie sich endlich von BK. Dr. Faymann austauschen!
Bitte noch vor dem WELT-NICHTRAUCHERTAG in einem Monat!

Mit freundlichen Grüßen

Dietmar Erlacher, Krebspatient
           
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Der blaue Dunst regiert in Schwaz
Gastronomen, die nicht genehmigbare Umbauansuchen bei der Behörde einreichten, sind fein raus beim Nichtraucherschutz. Ob durch Umplanungen Nichtraucherzonen möglich wären, interessiert nämlich nicht.

http://rauchersheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=271.msg2587#msg2587



Mörder Tabak

"……………… Da 61 % der Krebs-Sterblichkeit mit der Tabakrauchlast assoziiert sind, sollten sich Krebspräventionsprogramme in Österreich und Deutschland auf die Tabakkontrolle konzentrieren."
Springer-Verlag, Wiener Klinische Wochenschrift

http://rauchersheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=179.msg2586#msg2586



Parlament beschloss generelles Rauchverbot

Der Standard, 26. April 2011

http://rauchersheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=514.msg2585#msg2585


           
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Suchtprävention ist eindeutig Chefsache, doch der SCHWEIGT !
« Antwort #28 am: April 29, 2011, 22:57:02 Nachmittag »

Suchtprävention ist eindeutig Chefsache

Heimische Lungenfachärzte kritisieren die mangelnde Aktivität des Gesundheitsministers bei Suchtprävention und Nichtraucherschutz.

Raucher, Nichtraucher, Ärzte, Gastronomen, die Tabakindustrie und Politiker – gar vielfältig ist das Publikum und damit auch die dahinterliegenden Interessen, die den Weltnichtrauchertag am 31. Mai zum aktuellen Anlass nehmen, um über das Österreichische Tabakgesetz und Rauchverbote in Lokalen zu diskutieren. Sie alle haben im Lobbying-Tauziehen ein gemeinsames Ziel: eine tragfähige Lösung zu erreichen, in der weder die Gesundheit des Einzelnen noch seine Freiheit eingeschränkt werden.

Eines zeigt die Debatte ganz klar: Die Österreicher reagieren rasch verärgert, wenn sie bevormundet werden. Geht es etwa um restriktive Anti-Raucher-Maßnahmen, outen sich Herr und Frau Österreicher viel toleranter als der EU-Durchschnitt. Wie aus einer im Auftrag der EU-Kommission erstellten und aktuell veröffentlichten Umfrage hervorgeht, ist die Mehrheit der Österreicher gegen ein Verkaufsverbot von Tabakprodukten aus Automaten, während sich EU-weit mehr als die Hälfte der Befragten dafür ausspricht. Für bebilderte Warnhinweise auf Zigarettenschachteln voten 64 Prozent der Österreicher (EU: 75 Prozent), ein Internet-Verkaufsverbot von Tabakprodukten befürwortet knapp die Hälfte der Österreicher (EU: 60 Prozent) und höhere Tabaksteuern wollen 49 Prozent (EU: 56 Prozent). Kaum verwunderlich ist das Ergebnis, zählen doch die Österreicher zu den stärksten Rauchern im EU-Schnitt: 34 Prozent der heimischen Befragten gaben an, derzeit Zigaretten, Zigarren oder Pfeife zu rauchen – das entspricht Rang sechs unter allen 27 EU-Staaten.

Prim. Prof. Dr. Horst Olschewski, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie (ÖGP) und Vorstand der Klinischen Abteilung für Pulmologie, Medizinische Universität Graz, kann die alarmierenden Zahlen noch weiter toppen: „Im Rahmen einer IFES-Studie im Auftrag des Gesundheitsministers zur Evaluierung des Tabakgesetzes wurde deutlich, dass sich nur jeder fünfte Österreich für ein totales Rauchverbot in Gaststätten aussprechen würden.“ Weitaus dramatischer sieht der Experte aber jene Ergebnisse der Studie, die bisher nicht weiter öffentlich diskutiert wurden: „Österreich ist mit geschätzten 2,5 Millionen regelmäßigen Rauchern wahrscheinlich Weltrekordhalter. Bei den 20- bis 50-Jährigen sind 60 Prozent regelmäßige oder Gelegenheitsraucher!“
Vom Schlusslicht zum Mittelmaß

Nachdenklich machen vor allem auch die Zahlen einer jüngst veröffentlichten OECD-Statistik, aus der hervorgeht, dass bereits viele Jugendliche dem blauen Dunst verfallen sind: 24 Prozent der 15-jährigen Burschen sind Raucher, 30 Prozent der gleichaltrigen Mädchen. „Österreich liegt besonders bei den Mädchen deutlich an der einsamen Spitze in Europa. Erst mit viel Abstand folgt Tschechien“, so Olschewski. Dass Maßnahmen zur Senkung der Raucherrate möglich und wirkungsvoll sind, wenn der politische Wille da ist, zeigt ein Blick über die EU-Grenzen hinaus: In der Altersklasse der 15-Jährigen sind in den USA deutlich weniger als 10 Prozent Raucher zu verzeichnen. „Das ist das Ergebnis großer nationaler Anstrengungen. Damit wir dort hinkommen, braucht es ein generelles Umdenken in der Politik und klare Zielvorgaben. Wir sind so ein einsames Schlusslicht, dass es in einem ersten Schritt schon ein großer Erfolg wäre, wenn wir uns den europäischen Durchschnitt erreichen würden“, fordert der Mediziner.
„Alarmstufe Rot“

Die Zahlen der unterschiedlichen Studien sind so eindrucksvoll wie dramatisch. Dennoch ist es der ÖGP das Zahlenspiel nicht wichtig „Ob 19 oder mehr Prozent der Bevölkerung ein totales Rauchverbot in der Gastronomie ablehnen ist sekundär. Es geht letzlich um den Schutz der Gesundheit der Bevölkerung. Und für den ist wohl der Gesundheitsminister verantwortlich“, resümiert Olschewski. Die Umfragedaten sind aus Sicht des Mediziners lediglich Ausreden, denn gerade sie stellen der österreichischen Gesundheitspolitik ein beschämendes Zeugnis aus. Der Mediziner fordert umgehend rigorose Maßnahmen zur Suchtprävention und zum Nichtraucherschutz und betont: „Bekommen haben wir statt dessen ein völlig unzulängliches, unklar geregeltes Tabakgesetz.“

Dass Studien immer Platz für Interpretationen offenlassen und gern die Sicht der Verfasser oder Leser widerspiegeln, ist bekannt. So gibt es entgegen den bisher zitierten Ergebnissen auch Zahlen und Fakten, die in eine völlig andere Richtung weisen. Das im Jahr 2009 veröffentlichte – und daher nicht mehr ganz aktuelle – Eurobarometer weist immerhin 63 Prozent der österreichischen Bevölkerung als Befürworter von Rauchverboten in der Gastronomie aus. Die höchsten Zustimmungsraten für Restaurants ohne blauen Dunst sind in jenen Ländern zu finden, die entsprechende Gesetze schon umgesetzt haben: Italien, Großbritannien oder Frankreich haben die Nase vorn. Eine EU-weite Erhebung aus dem Jahr 2006 schlägt in eine ähnliche Kerbe und eine aktuelle Studie der Medizinischen Universität Graz für die Bundesländer Steiermark und Oberösterreich weist eine Mehrheit der Bevölkerung für ein generelles Rauchverbot in der Gatronomie aus.
Konkrete Maßnahmen gefragt

Olschewski lässt keinen Zweifel daran, dass für Österreichs Lungenfachärzte die bisherige Gesundheitspolitik in punkto Rauchprävention komplett versagt hat. „Die Strategie der Tabakkonzerne Rauchverbote zu verhindern und dauernd neuen Rauchernachwuchs zu generieren wurde von der Politik in Österreich noch nie ernsthaft bekämpft,“ ist der Mediziner überzeugt. „Getrennte Räume für Raucher und Nichtraucher sind ein fauler Kompromiss. Damit sind die Verantwortlichen aus der Verantwortung entlassen echte Suchtprävention und Nichtraucherschutz umzusetzen“, so die deutlichen Worte Olschewskis.

Dass Zahlenspiele, politische Schlagabtausche und der „mahnende Zeigefinger“ bisher zu wenig konstruktiven Lösungen geführt haben, liegt auf der Hand. Mit konkreten Vorschlägen hält die ÖGP daher nicht hinter dem Berg: „Wirksame Maßnahmen zur Suchtprävention und -behandlung sind unverzichtbar, eine Umsetzung ist nur durch einen nationalen Gesundheitsplan zur Reduktion der Tabakabhängigkeit möglich“, meint Dr. Sylvia Hartl, Vizepräsidentin der ÖGP, Generalsekretärin der European Respiratory Society, Oberärztin der I. Internen Lungenabteilung am Otto Wagner Spital. Sie warnt davor, durch falsche Gesundheitspolitik jetzt die Basis für eine „Generation von Lungenkranken“ zu legen. Wirksame Tabakprävention kommt nach Ansicht Hartls an einem Rauchverbot nicht vorbei, erfordert aber weitaus mehr. Die Zahlen weisen derzeit nur auf bereits suchtkranke Menschen hin, denen mit einem Rauchverbot nicht geholfen wäre.

Gesundheitsminister Alois Stöger gibt sich mit dem Tabakgesetz durchaus zufrieden und sieht es als einen Schritt in die richtige Richtung: „Der Nationalrat hat damit Rauchen im öffentlichen Raum untersagt. Für die Gastronomie gibt es unter gewissen Bedingungen Ausnahmen. Über diese Ausnahmen kann diskutiert werden“, lässt er wissen und stellt klar: „Ich bin ein Praktiker und weiß, dass gesetzliche Verbote Probleme nicht immer lösen. Jugendlichen ist das Rauchen per Jugendschutzgesetz verboten, aber wir wissen, dass ein Viertel der Jugendlichen unter 16 raucht.“ Die entscheidende Frage sieht Stöger in der Umsetzung der Gesetze, die jedoch durchaus umstritten sind. Kontrollorgane sind die Bezirksverwaltungsbehörden, dort fehlt es am nötigen Personal. „Jeder Landeshauptmann soll Personal aufnehmen, um die Einhaltung der Gesetze durchzusetzen“, so Stöger .
Prävention ist „Chefsache“

Prof. Dr. Otto Burghuber, Vorstand der 1. Internen Lungenabteilung am Otto Wagner Spital in Wien, kritisiert die in der Bevölkerung völlig fehlende Awareness für Lungengesundheit. „Jeder weiß, dass falsche Ernährung und mangelnde Bewegung Herz- Kreislauferkrankungen verursachen können. Lungenerkrankungen werden noch immer viel zu wenig mit dem eigenen Lebensstil in Zusammenhang gebracht.“ Auch er fordert in diesem Zusammenhang den Gesundheitsminister auf, endlich tätig zu werden.

Laut WHO können nationale „Non-Profit-Organisationen“, wie wissenschaftliche Gesellschaften, Patientenorganisationen, karitative Einrichtungen, einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung von „Rauchfreiheit“ leisten. Voraussetzung dafür ist, dass alle diese Initiativen in einem nationalen Gesundheitsplan zusammengefasst und zur Chefsache erklärt werden. Hartl fordert als Basis, dass die Mindestanforderungen an einen nationalen Gesundheitsplan, die von der WHO formuliert wurden, eingehalten werden. Dazu zählen die Kontrolle der Einhaltung der Tabakpräventionsgesetze mit entsprechenden Strafen bei Zuwiderhandeln, eine öffentliche Thematisierung und Information der Bevölkerung über die Gesundheitsschäden durch Tabakkonsum und die aktive Beratung über Behandlungsmöglichkeiten der Abhängigkeit, etwa durch Betriebsärzte, Zahnärzte, oder Apotheken sowie kostenlose Telefonhotlines. „Es muss Rauchern leichter gemacht werden, die Beratung in Anspruch zu nehmen und dafür auch kostenfreie oder sehr günstige Therapieangebote anzunehmen. Die Kosten für Nikotinersatz und therapeutische Begleitung müssen eine Kassenleistung werden“, fordert die Ärztin. Zur Finanzierung der Maßnahmen wäre eine inflationsangepasste und deutliche Erhöhung der Tabaksteuern notwendig. „Derzeit fließen auch in den ‚reichen‘ Ländern aus den Erträgen der Tabaksteuern kaum Mittel in die Prävention. Nur 17 der ‚high income‘-Länder, erfüllen zurzeit alle Maßnahmen nach WHO-Plan. Das bedeutet, dass nur 8,2 Prozent der Tabakabhängigen in der Welt auch eine adäquate Therapie erhalten“, weiß Hartl.
Rauchertherapie mit Erfolg

Die Rauchertherapie ist trotz der hohen Rückfälligkeitsraten, wie sie bei einer Suchterkrankung üblich sind, eine der wichtigsten Gesundheitsmaßnahmen, da sie rasch positive Auswirkungen zeigt. Länder wie England oder die Niederlande beweisen eindrucksvoll, dass die wirksame Behandlung von Tabakabhängigkeit durch kostenfreie Beratung und Therapie Erfolg zeigt. Hartl fordert einen abgestuften Plan „von der Kurzberatung bis zur medikamentösen Therapie“ und fährt mit einer Reihe von Vorschlägen auf: „Wir brauchen flächendeckend Schülerberatung, Beratung in allen Betrieben, durch alle Ärzte, Behandlung durch Suchttherapeuten, öffentliche Thematisierung des Gesundheitsrisikos und die Förderung von Initiativen zur Reduktion der Abhängigkeit. Für alle diese Maßnahmen kann man den Gesundheitsminister nicht aus der Verantwortung entlassen.“ Bei all ihren Forderungen lässt die Medizinerin den Realitätssinn nicht vermissen: „Null Abhängige werden wir nicht erreichen. Ziel muss es sein, dorthin zu kommen, wo Länder liegen, die bereits nationale Programme umgesetzt haben. 20 Prozent Raucher würde schon bedeuten, dass wir in Österreich die Zahl halbiert hätten!“

Von Mag. Renate Haiden, Ärzte Woche 22 /2010
© 2010 Springer-Verlag GmbH, Impressum

http://www.springermedizin.at/gesundheitspolitik/?full=17231


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Stöger/Wehsely! Warum tun Sie nichts am Weltnichtrauchertag? Ah, die Lobbyisten!
« Antwort #29 am: Mai 22, 2011, 21:50:42 Nachmittag »

Es ist schon interessant, dass dem "Gesundheits"Minister und der Wiener "Gesundheits"Stadträtin nicht einfällt, gegen das Rauchen!

Aha, der Lobbyismus ist zu stark! DAS müssen die ÖsterreicherInnen natürlich akzeptieren, liest man doch täglich "darüber" in allen Zeitungen!

PS: Rot und Rot gesellt sich gern (Anmerkung: negativ!)!




Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen

und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.

(Albert Einstein)




Weltnichtrauchertag: Kino statt Unterricht

Münster (sms) - Anlässlich des Weltnichtrauchertages finden in Münster am 31. Mai und 1. Juni die Jugend Filmtage "Nikotin und Alkohol – Alltagsdrogen im Visier" statt. "Zigarettenrauchen gilt bei immer weniger Jugendlichen als 'cool'. Die Wasserpfeife hingegen wird für Kinder und Jugendliche zunehmend interessanter", stellt Brigitte Klute von der städtischen Drogenhilfe fest.



Die Jugend Filmtage nehmen in diesem Jahr die Alltagsdrogen ins Visier – auf unterhaltsame Weise. Das finden auch Georg Piepel, Anna Pohl und Brigitte Klute vom Jugendamt wie auch Wolfgang Schallenberg vom "Kommissariat Vorbeugung" in Vertretung aller Kooperationspartner (v.l.). Foto: Presseamt Stadt Münster
Die Jugend Filmtage nehmen in diesem Jahr die Alltagsdrogen ins Visier – auf unterhaltsame Weise. Das finden auch Georg Piepel, Anna Pohl und Brigitte Klute vom Jugendamt wie auch Wolfgang Schallenberg vom "Kommissariat Vorbeugung" in Vertretung aller Kooperationspartner (v.l.). Foto: Presseamt Stadt Münster
Die Jugend Filmtage wollen Schulen spielerisch und unterhaltsam darin unterstützen, Jugendliche über die gesundheitlichen Folgen und das Abhängigkeitspotenzial des Rauchens – auch von Wasserpfeifen - zu informieren, Nichtrauchende weiter zu stärken und Raucherinnen und Raucher beim Aufhören zu begleiten.

Organisiert werden die Filmtage von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) mit Unterstützung des Verbandes der privaten Krankenversicherung e.V. In Münster präsentiert die Suchtprävention der städtischen Drogenhilfe die Jugend Filmtage.

Schülerinnen und Schüler von 12 bis 19 Jahren sind ins Kino zu den Spielfilmen "Das Jahr der ersten Küsse", "Jargo", "The Insider" und "Das Lächeln der Tiefseefische" eingeladen (Eintritt: 2,50 Euro). Vor und nach den Filmvorführungen motivieren die Kooperationspartner der Filmtage an den Mitmach-Aktionen dazu motivieren, sich mit den Themen Nikotin auseinander zu setzen. Zum Beispiel an der neuen Station "Filmbox – Dein Set. Deine Meinung.", beim "Fragenduell – Denk mit und zeig, was Du drauf hast" oder in der in der "Lounge mit Psychotest - Der letzte Zug!".

Für Lehrkräfte findet am 5. Mai in der städtischen Drogenhilfe, Schorlemerstraße 8, von 15.30 bis 18 Uhr ein Methodenworkshop zur Vor- und Nachbereitung der Kinotage in der Schule statt. Einladungen zu dieser Fortbildung und zu den Jugend Filmtagen sind bereits an die weiterführenden Schulen gegangen. Anmeldungen für die Fortbildung und die Kinotage sind ab sofort per E-Mail bei der Drogenhilfe der Stadt Münster möglich: Ahlswede@stadt-muenster.de, erfolgen. Für nähere Informationen ist Brigitte Klute (4 92-51 84) ansprechbar. Programmflyer mit Anmeldeformular und Plakate gibt es bei der Drogenhilfe und im Cineplex.

Internettipps:
ww.rauch-frei.info
www.bist-du-staerker-als-alkohol.de
www.kenn-dein-limit.info
www.muenster.de/stadt/drogenhilfe
« Letzte Änderung: Mai 24, 2011, 12:19:36 Nachmittag von admin »


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