Autor Thema: Verhältnisse Österreich zur EU  (Gelesen 3928 mal)

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Verhältnisse Österreich zur EU
« am: Mai 30, 2010, 22:10:08 Nachmittag »

http://www.aerzteinitiative.at/_Aktuelles_1.htm

Eurobarometer  Tabak: EU/Österreich: Raucher 29% (fallend) / 34%  (steigend), Zigaretten 14,4 / 17,7 pro Tag, Aufhörversuch (12 Mo) 28 / 21%, mit Hilfe 67 / 31%  Erfolg mit Hilfe 80 / 57%, rauchfreies Heim 61 / 54%, bei Rauchern 30 / 18%, verrauchte Bars 45 / 86%, Esslokale 30 / 70%, Vertrauen in Leichtzigaretten 25 / 39%
Tabakwerbung (6 Mo) 50 / 69%, für Werbeverbot in Trafiken 63 / 46%, für Verbot der Zigarettenautomaten 52 / 35%. Schlussfolgerung: Rückständiges Österreich!


Daher noch mehr (anonyme) ANZEIGEN durch couragierte Bürger in Österreich, laut

http://www.rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=1073.msg6351#msg6351

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Re: Verhältnisse Österreich zur EU
« Antwort #1 am: Juni 29, 2010, 15:14:25 Nachmittag »
Kadenbach: Aufklärungsoffensive beim Rauchen

Utl.: Hohe Gefahren bestehen auch beim Qualmen im Auto =

   Wien (OTS/SK) - Die SPÖ-Europaabgeordnete Karin Kadenbach
fordert beim Rauchen eine europaweite Bewusstseinsbildung. "Wir
müssen mit den geeigneten Maßnahmen noch genauer darauf hinweisen,
welche negativen gesundheitlichen Auswirkungen das Rauchen und auch
das Passivrauchen hat", sagt Kadenbach, die im Europäischen Parlament
auch Mitglied im Ausschuss für Umweltfragen, Volksgesundheit und
Lebensmittelsicherheit ist.

Grundsätzlich hat die Europäische Union keine Kompetenz, ein
EU-weites Rauchverbot zu erlassen. Jedoch kann sie die
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer an ihrem Arbeitsplatz vor
(Passiv-)Rauch schützen. Grundlage dafür ist die Richtlinie
89/391/EWG des Rates vom 12. Juni 1989 über die Durchführung von
Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes
der Arbeitnehmer bei der Arbeit. Diese Richtlinie bezieht sich nicht
explizit auf das Rauchen, dient aber als Grundlage für entsprechende
Arbeitnehmer-Schutzmaßnahmen.

Kadenbach will ein Umdenken aber auch in anderen wichtigen
Alltagsbereichen. "Vielfach werden die Auswirkungen unterschätzt, die
das Rauchen im Auto haben - vor allem dann, wenn Kinder und
Jugendliche im Fahrzeug dem gefährlichen Passivrauch ausgesetzt
sind", so Kadenbach. (Schluss) sm

Rückfragehinweis:
   Rückfragehinweis:
   Mag. Markus Wolschlager, SPÖ-Delegation im Europäischen Parlament,
+32 (484) 127 331 bzw. markus.wolschlager@europarl.europa.eu

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20100629_OTS0048/kadenbach-aufklaerungsoffensive-beim-rauchen


Daher noch mehr (anonyme) ANZEIGEN durch couragierte Bürger in Österreich, laut

http://www.rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=1073.msg6351#msg6351

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23.3.12 - Pressekonferenz zur Europäischen Bürgerinitiative
« Antwort #2 am: März 22, 2012, 14:43:04 Nachmittag »
xydHEz


EU/Politik/Pressekonferenz/Wien/Termin
2012-03-21 / 15:27:41 / Österreichische Gesellschaft für Europapolitik
Reminder: Pressekonferenz zur Europäischen Bürgerinitiative

Utl.: Ein Beitrag zu mehr Demokratie in der Europäischen Union? =
   Wien (OTS) - Am 1. April tritt die Europäische Bürgerinitiative in
Kraft. Zum ersten Mal bekommen EU-BürgerInnen ein Instrument zur
direkten Mitbestimmung auf EU-Ebene. Österreich ist das einzige Land,
in dem bereits Jugendliche ab 16 Jahren das Recht haben, mit ihrer
Unterschrift ein solches Bürgerbegehren zu unterstützen.
Aus diesem Anlass lädt die Österreichische Gesellschaft für
Europapolitik herzlich ein zur Pressekonferenz:
"Leistet die Europäische Bürgerinitiative einen Beitrag zu mehr
Demokratie in der Europäischen Union?"
Datum: Freitag, 23. März 2012
Uhrzeit: 10:15 Uhr
Ort: Haus der Europäischen Union, Wipplingerstraße 35, 1010 Wien
Präsentation der ÖGfE-Studie:
"Was denken Österreichs SchülerInnen über die Europäische
Bürgerinitiative?"
 - Paul Schmidt, Leiter der Österreichischen Gesellschaft für
   Europapolitik
ANALYSE
~
 - Othmar Karas, Vizepräsident des Europäischen Parlaments und ÖVP-
   Delegationsleiter

 - Jörg Leichtfried, Mitglied des Europäischen Parlaments und SPÖ-
   Delegationsleiter

 - Ulrike Lunacek, Mitglied des Europäischen Parlaments und
   Delegationsleiterin der Grünen
~
Einladung zur Pressekonferenz
http://www.oegfe.at/cms/uploads/media/EBI_PK_Einladung.pdf
Wir bitten um Anmeldung bis 22. März 2012.
Rückfragehinweis:
~
   Mag. Svenja Groth
   Österreichische Gesellschaft für Europapolitik (ÖGfE)
   
   Rotenhausgasse 6/8-9
   A-1090 Wien
   Tel.: (+43-1)533 49 99 - 17
   Fax.: (+43-1)533 49 40
   E-Mail: svenja.groth@oegfe.at
   www.oegfe.at
   www.oegfe.at/facebook


Daher noch mehr (anonyme) ANZEIGEN durch couragierte Bürger in Österreich, laut

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Tabaklobby in der EU und Österreich - Hans Peter Martin
« Antwort #3 am: September 05, 2013, 14:56:55 Nachmittag »
xxa0aczz




Anmerkung:
Bitte auch Schluss lesen, sonst ..... :)


Ein Auszug vom Infobrief von Hans Peter Martin / September 2013

4) Tabak-Industrie lockt österreichische Bürger vor den Lobby-Karren

Drei Viertel einer Zigarettenpackung sollen in Zukunft mit Warnhinweisen bedeckt und bestimmte Aromen wie Menthol ebenso verboten werden wie Slim-Zigaretten. Darüber will das EU-Parlament in der kommenden Woche im Rahmen einer neuen EU-Tabakrichtlinie abstimmen.

Dabei machte ich eine interessante Erfah rung. Binnen weniger Wochen erhielt ich 1.300 E-Mails von einzelnen Bürgerinnen und Bürgern aus Österreich. Fast alle waren ident und begannen mit dem vielversprechenden Satz: "Die zunehmende Überregulierung und die damit einhergehende Entmündigung der Bürger besorgt mich!"

Das war erfreulich, denn gegen absurde und unnötige EU-Regulierungen sind wir alle. In den E-Mails wurde auch das Verbot von Glühbirnen kritisiert, ebenso wie die Regulierung von handelsüblichen Duschköpfen sowie die Privatisierung der Wasserversorgung - Wasser auf unsere Mühlen. Dann allerdings ging es auch ganz unvermittelt gegen "Einheitspackungen bei Zigaretten".

Dahinter steckte Methode: Was viele der gutgläubigen E-Mail-Schreiber offenbar nicht wussten: Die scheinbar von Bürgern getragene Initiative ist ein getarntes Lobbying der Tabakindustrie. Als Unterstützer werden, auf der Internetseite geschickt verstec kt hinter Akademikern,  British American Tobacco (BAT) und der Österreichische Verband der Zigarren- und Pfeifenhersteller (VCPÖ) aufgeführt. Als offizielle Adresse der Initiative wird die Wiener PR- und Werbeagentur Ecker und Partner angegeben.

Dazu passt, dass in Brüssel 100 Vollzeit-Lobbyisten für die Tabakindustrie arbeiten.




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