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Stöger: Nichtraucherschutz, Prävention bei Kinder und Jugendlichen in Schulen

Begonnen von admin, Mai 07, 2010, 02:15:49 VORMITTAG

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admin


Eingelangt am 28.04.2010
Dieser Text wurde elektronisch übermittelt. Abweichungen vom Original sind möglich.
BM für Gesundheit

Anfragebeantwortung

Frau
Präsidentin des Nationalrates
Maga. Barbara Prammer
Parlament
1017 Wien

   
Alois Stöger diplômé
Bundesminister

Wien, am  27. April 2010

GZ: BMG-11001/0063-I/5/2010


Sehr geehrte Frau Präsidentin!

Ich beantworte die an mich gerichtete schriftliche parlamentarische Anfrage Nr. 4752/J der Abgeordneten Vock und weiterer Abgeordneter nach den mir vorliegenden Informationen wie folgt:

Frage 1:

Für Schulgebäude samt den darin befindlichen Räumlichkeiten besteht schon in Gestalt der Nichtraucherschutzbestimmungen des Tabakgesetzes bereits ein gesetzliches Rauchverbot. Das gilt generell in schulischen oder anderen Einrichtungen, in denen Kinder oder Jugendliche beaufsichtigt, aufgenommen oder beherbergt werden. Ausdrücklich verboten ist auch die Einrichtung von Raucherräumen. Weder Lehrer/innen, noch Schüler/innen, noch sonstigen Personen ist daher das Rauchen innerhalb der Schulräumlichkeiten gestattet.

Nur Freiflächen unterliegen nicht den tabakgesetzlichen Nichtraucher-schutzbestimmungen.

Zudem ist zu Fragen des Rauchens im Schulkontext 2006 an die Landesschulräte, den Stadtschulrat für Wien und alle Zentrallehranstalten ein Rundschreiben ergangen, das auf der Website des Unterrichtsressorts abrufbar ist. Darin hat das zuständige Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur auf Grundlage des Schulrechts auch das Rauchen außerhalb der Schulgebäude behandelt, einschließlich auch der damit im Zusammenhang stehenden Fragen der schulischen Gesundheitserziehung. Für mein Ressort sehe ich daher in diesem Zusammenhang keinen legistischen Handlungsbedarf.

Frage 2:

Da die schulische Gesundheitserziehung der Zuständigkeit der Frau Bundesministerin für Unterricht, Kunst und Kultur obliegt, kommt mir als Bundesminister für Gesundheit in diesem Zusammenhang keine unmittelbare Zuständigkeit zu. Mein Ressort kooperiert aber in Fragen der schulischen Gesundheitserziehung mit dem Unterrichtsressort. So wurde, was die Fragen des Nichtrauchens betrifft, in den Jahren 2003 bis 2005 das gemeinsame Projekt „Rauchfreie Schule“ entwickelt, das dann in den Schulen umgesetzt wurde. Das Rauchen bzw. Nichtrauchen ist aus meiner Sicht auch weiterhin eine wichtige, im Rahmen der schulischen Gesundheitserziehung mit zu berücksichtigende Thematik.

Generell ist in meinem Ressort eine Kampagne zum Thema Rauchen in Planung. Dabei sollen v.a. Jugendliche angesprochen werden.

Im Übrigen darf ich auf meine Antwort zu der an mich ergangenen parlamentarischen Anfrage Nr. 3919/J betreffend Maßnahmen zur Förderung des Nichtrauchens hinweisen. Darin habe ich die Sicht meines Ressorts auf Grund der diesem zukommenden Verantwortung für Fragen der Tabakprävention detailliert. Dies sowohl einschließlich, als auch im Bewusstsein der gesundheitlichen Bedeutung schulischer Maßnahmen bei Kindern und Jugendlichen.


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admin

Kinder und Jugendliche vor Tabak schützen

Bonn (jft) â€" Am 31. Mai 2010 ist Welt-Nichtrauchertag. Unter dem Thema „Die Marketing-Strategien der Tabakindustrie“ fordert die Deutsche Krebshilfe als Mitglied des AKTIONSBÃœNDNIS NICHTRAUCHEN vom Gesetzgeber weitere wirksame Schritte für einen umfassenden Jugendschutz. Denn nach wie vor verführen die Tabakhersteller Minderjährige mit intensiver und zielgruppenorientierter Werbung zum Rauchen.

„Jeder zweite Raucher stirbt langfristig an den Folgen seiner Sucht. Daher sind die Unternehmen der Tabakindustrie ständig darauf aus neue Kunden gewinnen“, so Professor Dr. Harald zur Hausen, Präsident der Deutschen Krebshilfe. Kinder und Jugendliche sind eine attraktive und entscheidende Zielgruppe für die Konzerne: „Je früher junge Menschen mit dem Rauchen anfangen, desto schwerer kommen sie davon los“, so zur Hausen. Trotz einer Selbstverpflichtung der Tabakindustrie, nicht bei Jugendlichen zu werben, zielen die Marketing-Aktivitäten für Zigaretten immer noch auf Mädchen und Jungen. Das Rauchen wird als „cool“ und „modern“ dargestellt und soll „Freiheit und Abenteuer“ verheißen. Das Gegenteil aber ist der Fall: Rauchen macht süchtig und krank. Ein Drittel aller Krebs-Neuerkrankungen ist auf das Rauchen zurück zu führen.

Mit dem diesjährigen Plakatmotiv zum Welt-Nichtrauchertag macht das AKTIONSBÃœNDNIS NICHTRAUCHEN, dem die Deutsche Krebshilfe angehört, darauf aufmerksam, dass Mädchen und Jungen nicht ausreichend vor den Gefahren des Rauchens geschützt werden: In Deutschland stehen Zigarettenautomaten frei zugänglich an der Straße. Das Chip-System zur Alterskontrolle kann einfach umgangen werden. Bunt gestaltete Werbeplakate hängen an Bushaltestellen und auf Werbe-Großflächen. Minderjährige werden oft bei Veranstaltungen angesprochen, die von der Tabakindustrie gesponsert werden. Im Fernsehen und im Kino ist geschickt platzierte Schleichwerbung für Zigaretten Alltag â€" trotz Werbeverbots.

„Wir fordern ein uneingeschränktes Verbot von Tabakwerbung und Sponsoring. Außerdem sollten die bereits seit langem angekündigten bildlichen Warnhinweise endlich auf Zigarettenpackungen abgedruckt werden“, sagt Dr. Uwe Prümel-Philippsen, Koordinator des AKTIONSBÜNDNISSES NICHTRAUCHEN.

„Zudem müssen die Tabaksteuern weiter erhöht und die Verkaufsmöglichkeiten von Tabakwaren eingeschränkt werden.“ Prümel-Philippsen weist darauf hin, dass die Bundesregierung den internationalen Vertrag zur Tabakkontrolle (Framework Convention on Tobacco Control) unterzeichnet hat und damit umfassende Verpflichtungen eingegangen ist: „Deutschland hat vertraglich zugesichert, Gegenaufklärung zur Tabakwerbung zu betreiben. Sinnvoll wären beispielsweise gut gemachte Aufklärungs-Spots: Eine vom Bundesministerium für Gesundheit geförderte aktuelle Studie mit mehr als 4.000 Teilnehmern zeigt, dass Anti-Tabak-Spots in Kinos als Präventionsmaßnahme erfolgversprechend sind. Wir appellieren an die politisch Verantwortlichen, die junge Generation besser zu schützen“, so Prümel-Philippsen.

Das AKTIONSBÜNDNIS NICHTRAUCHEN stellt das Plakat zum Welt-Nichtrauchertag, ein Factsheet sowie weitere Informationsmaterialien kostenlos zur Verfügung. Weitere Informationen gibt es hier und unter www.weltnichtrauchertag.de und www.tabakkontrolle.de.

Das AKTIONSBÃœNDNIS NICHTRAUCHEN â€" Zahlen, Daten, Fakten
Der Tabakkonsum ist hierzulande das größte vermeidbare Gesundheitsrisiko. In Deutschland raucht ein Drittel der erwachsenen Bevölkerung (30,1 Prozent). Das entspricht etwa 24 Millionen Menschen. Mit verheerenden Folgen: Zigarettenrauchen führt in Deutschland jährlich zu mehr Todesfällen als Aids, Alkohol, illegale Drogen, Verkehrsunfälle, Morde und Selbstmorde zusammen. Jedes Jahr sterben etwa 110.000 Menschen vorzeitig an den Folgen des aktiven Rauchens sowie mindestens 3.300 Menschen an den Folgen des Passivrauchens.

Das AKTIONSBÃœNDNIS NICHTRAUCHEN ist ein Zusammenschluss namhafter Organisationen des Gesundheitswesens in Deutschland. Es wurde mit dem Ziel gegründet, Maßnahmen zur Eindämmung der Gesundheitsgefahr „Rauchen“ auf politischer Ebene anzuregen, zu fördern und zu begleiten. Folgende Organisationen bilden das AKTIONSBÃœNDNIS NICHTRAUCHEN: Ã,,rztlicher Arbeitskreis Rauchen und Gesundheit, Bundesärztekammer, Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung, Deutsche Gesellschaft für Kardiologie, Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin, Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen, Deutsches Krebsforschungszentrum, Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe und Deutsche Lungenstiftung.



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admin


Tabakprävention in der Schule funktioniert, in Deutschland, aber bei uns in "Bagdad"?
Da könnten ja die Tabaklobbyisten was dagegen haben, oder Herr Gesundheitsminister?


Bonn â€" Der internationale Wettbewerb zum Nichtrauchen in Schulklassen „Be Smart â€" Don’t Start“ ist wirksam und sorgt dafür, dass Schüler langfristig seltener zur Zigarette greifen. Jugendliche, die sich mit ihren Klassen an dem Wettbewerb beteiligten, wissen zudem mehr über die Folgen des Rauchens. Das zeigt eine Studie mit 84 Schulen in Sachsen-Anhalt. Publiziert wurde sie im Journal of Epidemiology and Community Health (2010;64: 202-208).

„Be Smart â€" Don’t Start“ ist das in Deutschland am weitesten verbreitete Programm zur Prävention des Rauchens für Schüler. Im Schuljahr 2010/2011 stellen sich 10.550 Schulklassen aus allen deutschen Bundesländern der Herausforderung und wollen vom 15. November bis zum 29. April 2011 rauchfrei bleiben.

.................. http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/43835/Tabakpraevention_in_der_Schule_funktioniert.htm


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admin

Eine Minute, nachdem ich den vorigen Beitrag schrieb, kam diese Anzeige herein!

Also: Nicht-Nichtraucherschutz "auf Bestellung"!



Gesendet: Mittwoch, 08. Dezember 2010 19:56
An: krebspatient-krebsforum@utanet.at
Betreff: Meldung eines wiederholten Verstosses gegen das Rauchverbot


Ich stehe fuer eine eventuelle Zeugeneinvernahme zur  Verfuegung,: Ja/
Name des Betriebs:  VOLKSSCHULE Obersiebenbrunn
Postleitzahl / Ort: 2283  Obersiebenbrnn
Strasse / Hausnummer: Hauptplatz 3

Datum / Uhrzeit des Besuchs: jeden Vormittag
Kennzeichnung an der Eingangstuer:
Anzahl der Raucher: 3-4
Anzahl der Nichtraucher: ca. 80 Schüler und 6 Lehrer

Sonstige Anmerkungen: Ich sehe aber nicht ein, dass alle MITRAUCHEN müssen - wozu gibt es ein Gesetz?

Diese Anzeige geht auch an unseren "blauäugigen Gesundheitsminister"!


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admin


Von: krebspatient-krebsforum [mailto:krebspatient-krebsforum@utanet.at]
Gesendet: Mittwoch, 08. Dezember 2010 20:29
An: 'alois.stoeger@bmg.gv.at'
Cc: 'vaa@volksanw.gv.at'; 'barbara.prammer@parlament.gv.at'; 'werner.faymann@bka.gv.at'; 'josef.proell@bmf.gv.at'; 'eva.glawischnig-piesczek@gruene.at'; 'franz.pietsch@bmg.gv.at'; 'ombudsstelle.nrs@bmg.gv.at'; 'laszlo.andor@ec.europa.eu'; 'john.dalli@ec.europa.eu'; 'lh.proell@noel.gv.at'; 'martin.preineder@parlament.gv.at'; 'kontakt@krebsforum.at'
Betreff: Herr "Gesundheits"minister: Das Rauchen in und vor der (Volks)Schule ist die Regel, aber Sie sehen nicht einmal Ihr weiterhin gesetzloses Lokal in Ihrem Ministerium, Parterre!
Wichtigkeit: Hoch

Naja,
ist auch kein Wunder, wenn selbst Wien`s Bildungsstadtrat öffentlich zur Tschik greift,
und BM. Hundstorfer, beim Festakt „Tanz und Krebs“, genau so 
wie der Innsbrucker Gemeinderat mit Gästen,
und das Landhaus in St. Pölten angezeigt wurde
(übrigens brauchten die Beamten von Ende Nov. 09 bis August 10, mich als Zeuge im Rechtshilfeverfahren einzunehmen!),
und ….., und ….., und ….!!!

Aber der „Gesundheits“minister ist für das Raucherschutzgesetz,
statt für generell rauchfreie Lokale und öffentliche Gebäude!


Dietmar Erlacher, Krebspatient
medizinische Teilausbildungen
Unternehmer, KR., LSR, Richter aD; Gutachter


           
                               K f K
          Verein Krebspatienten für Krebspatienten
         Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
                               Ã–sterreich
      Wien, St. Pölten, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
   Initiative Rauchfreie Gaststätten www.sis.info
        Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
   Krebs-Hotline 9 bis 21 Uhr:  0650-577-2395
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           Dietmar Erlacher, Bundesobmann



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Von: krebspatient-krebsforum [mailto:krebspatient-krebsforum@utanet.at]
Gesendet: Mittwoch, 08. Dezember 2010 20:53
An: lh.proell@noel.gv.at; post.lrscheele@noel.gv.at; lr.mikl-leitner@noel.gv.at; martin.preineder@parlament.gv.at
Cc: heinz.fischer@hofburg.at; alois.stoeger@bmg.gv.at; vaa@volksanw.gv.at; barbara.prammer@parlament.gv.at; werner.faymann@bka.gv.at; josef.proell@bmf.gv.at; eva.glawischnig-piesczek@gruene.at; franz.pietsch@bmg.gv.at; ombudsstelle.nrs@bmg.gv.at; laszlo.andor@ec.europa.eu; john.dalli@ec.europa.eu; lh.proell@noel.gv.at; martin.preineder@parlament.gv.at; kontakt@krebsforum.at
Betreff: 2283 Rauchen in und vor (Volks)Schulen ist die Regel - so sieht es aus! Weiterleitung einer Anzeige zum Tabakgesetz!
Wichtigkeit: Hoch

Weiterleitung nachstehender Meldung!

Wir ersuchen um Weiterleitung einer Anzeige zum Tabakgesetz an die zuständige Behörde!


Und, Herr Landeshauptmann (von NÖ.),

warum haben Sie Ihre Möglichkeiten ausgelassen, als Leiter der Landeshauptleutekonferenzen generell rauchfreie Lokale und öffentliche Gebäude zu fordern! Glauben Sie, es gibt eh Selbsthilfegruppen, die sich dann um die Schwerkranken und Krebskranken durch Tabakrauch kümmern?
Ebenso wie Ihr „Kollege“ als Präsident vom Bundesrat?
Oder ist auch hier der Tabaklobbyismus zu stark, wie es BM. Stöger mehrfach sagte?
Eine Schande!

PS: Zieht euch warm an, in Niederösterreich! Bis 15.1.2010 bekommt ihr HUNDERTE Anzeigen!


Dietmar Erlacher, Krebspatient
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admin



(Keine) Raucherentwöhnung und Tabak­prävention in Österreich


Heuer wurden in Amsterdam die Noten veröffentlicht, die 31 Länder in Europa für ihre Leistungen bei der Eindämmung des Tabakkonsums erhalten hatten. Das Vereinigte Königreich belegte dabei mit 77 (von 100 möglichen) Punkten den ersten Platz, Irland erreichte 69 Punkte, Norwegen 62, Island und die Türkei teilten sich mit je 61 Punkten den viertbesten Platz. Dagegen landeten Griechenland und Österreich mit je 32 Punkten auf dem schlechtesten Platz. Wie kam es dazu?

Weltgesundheitsorganisation und Weltbank empfahlen, Tabaksteuern und -preise zu erhöhen, die Bevölkerung (Kinder und andere Nichtraucher) vor Tabakrauch zu schützen, öffentlich zugängliche Räume und alle Arbeitsplätze rauchfrei zu machen, Rauchverbote und Werbeverbote durchzusetzen, vor Folgen des Aktiv- und Passivrauchens zu warnen und Entwöhnungshilfen anzubieten. Nach der von der Weltbank vorgeschlagenen Gewichtung dieser Maßnahmen wurden die europäischen Länder 2006 ( http://tobaccocontrol.bmj.com/cgi/content/full/15/3/247 ) und 2010 ( www.aerzteinitiative.at/EUrank10.pdf ) gereiht. Die Benotung europäischer Staaten korrelierte mit Raucherprävalenz, Passivrauchen, Einstellung zu Rauchverboten (Martínez-Sánchez et al, 2010) und Kohlenmonoxid in der Alveolarluft (Dautzenberg & Neuberger, 2007).

Bestnoten erhielten Länder durch hohe Tabaksteuern und Zigarettenpreise, strenge Gesetze zum Nichtraucherschutz und deren Durchsetzung auch in der Gastronomie, umfangreiche Aufklärungsprogramme sowie Motivation und Hilfe beim Rauchstopp. Damit wurde das Rauchen in der Öffentlichkeit denor­malisiert und als Luftverschmutzung bewusst gemacht, seine soziale Akzeptanz nahm ab, die Verführung Jugendlicher wurde erschwert und den Rauchern der Ausstieg aus der Nikotinsucht erleichtert.

Türkei bei Tabakprävention und Nichtraucherschutz vorbildlich

Die Türkei hatte schon 1996 das Rauchen in Gesundheits-, Erziehungs- und Sporteinrichtungen verboten (Österreich erst 2006 in Pflichtschulen), weiters in öffentlichen Verkehrsmitteln (die ÖBB wurde erst 2007 rauchfrei) und in Büros ab 5 Personen (in Österreich wurden alle Büros mit der Novelle 2001 des ASchG theoretisch rauchfrei). Während sich Österreich darauf beschränkte, bei Tabak­werbeverboten die EU-Direktiven zum spätestmöglichen Zeitpunkt umzusetzen, verbot die Türkei Werbung, Promotion und Sponsoring für Tabakwaren schon 1996, ohne dazu international verpflichtet gewesen zu sein, und hob das Bezugs­alter für Zigaretten auf 18 Jahre an. Auf eine Verlängerung des Jugendschutzes vor der Tabakindustrie bis zum 18. Lebensjahr, wie sie auch in Deutschland, Frankreich und vielen anderen europäischen Ländern beschlossen wurde, konnten sich die 9 österreichischen Bundesländer bisher noch nicht einigen. Derzeit wird der Kauf von Zigaretten nicht einmal vor dem 16. Lebensjahr wirksam ver­hindert bzw. sanktioniert, weder durch ein Verbot von Zigarettenautomaten, deren elektronische Kontrolle versagt, noch in Trafiken, Tankstellen oder Gaststätten, wo entsprechende behördliche Kontrollen fehlen.

Die Türkei schrieb große Bildwarnungen auf den Zigarettenpackungen vor, während Österreich nur die EU-Direktive in Form kleinerer Warnhinweise ohne Bilder erfüllte und die von der EU nur empfohlenen Bildwarnungen verweigerte. Abgesehen von ein paar Alibiaktionen in den Medien, die mehr dem Eigenlob dienten, haben die verantwortlichen Gesundheitsminister in den letzten Jahren nichts in die Tabakprävention investiert. Die Türkei hat schon 1996 gesetzlich festgelegt, dass pro Monat 90 Minuten TV-Sendezeit den Gefahren des Tabaks zu widmen sind.

Österreich bleibt weit zurück


In der Türkei wurde das Tabakgesetz 2008 weiter verschärft und die Regierung propagierte: „Wer raucht, ist ein Spielverderber, unmodern und antieuropäisch.“ Mit einer Übergangszeit von nur vier Monaten wurden in der Türkei auch Taxis und bis dahin ausgenommene Arbeits- und öffentliche Räume rauchfrei gemacht, mit Ausnahme der Gastronomie, der eine Übergangszeit von 18 Monaten zugestanden wurde. Im Burgenland und in Wien sind Taxis noch immer nicht rauchfrei und in ganz Österreich wurde die Schmutzkonkurrenz der kleinen Raucherlokale aufrechterhalten. Die übrigen kümmern die Rauchverbote auch nach Ende der Übergangszeit von 22 Monaten relativ wenig, weil die Kontrolle und Meldung den Gästen aufgebürdet wurden, um sie danach als Denunzianten anprangern zu können. Bürger, die sich dadurch noch nicht abschrecken lassen, werden mit Behördenvorladungen und Beweisforderungen demotiviert, jemals eine zweite Anzeige zu machen. Nachweise gesundheitsgefährdender Feinstaub- und Schadstoffkonzentrationen in Raucher- und Nichtraucherbereichen von Lokalen ( http://www.mdpi.com/2073-4433/2/2/171/ ) wurden bislang ignoriert. Ebenso scheinen die österreichischen Politiker (mit Ausnahme der Grünen) zu ignorieren, dass sich schon 2008 beim Eurobarometer 63% der Österreicherinnen und Österreicher für ein Rauchverbot in allen Restaurants ausgesprochen haben. Ein generelles Rauchverbot in allen Räumen der Gastronomie wurde von der Mehrheit der befragten Wirte und Gäste in Graz befürwortet (Reichmann & Sommersguter-Reichmann, 2011), ebenso von Gästen in der Steiermark (Koch, 2009, Hutgrab­-ner, 2010) und in Wien (Gasser, 2011, Schwarz, 2011).

Nach der Einführung des Rauchverbotes in türkischen Lokalen stieg die Zustimmung beim Personal von 48% auf 70% und bei den Gästen von 57% auf 67%. Die Feinstaub- und Kohlenmonoxidbe­lastung nahm ab, ebenso die Cotininausscheidung im Harn und die Atemwegs­beschwerden des Personals. Die Notfallaufnahmen wegen kardialer und respiratorischer Erkrankungen der Bevölkerung sanken und gleichfalls die Raucherprävalenz und der Tabakkonsum.

Weiterer Aufklärungsbedarf vorhanden

In Österreich geben bisher nur die Raucherberatung (telefonisch unter der Nr.: 0810/810 013 oder persönlich in Ambulatorien der Gebietskrankenkassen), Projekte einzelner Bundesländer (z.B. www.rauchfrei-dabei.at) sowie private Initiativen wie die Raucherberatung in Betrieben Anlass zur Hoffnung.

Rauchende Österreicher machen weniger Aufhörversuche als im EU-Schnitt und verwenden dabei häufiger (42%) Nikotinersatz (EU 26%), was im Vergleich zu den oben genannten Maßnahmen nur eine geringe Kosteneffizienz zeigt. Auch die häufigere Verwendung von Akupunktur, Hypnose und anderer Alternativen zeigt, dass die passive Erwartungshaltung der Raucher in Österreich groß ist, aber sichtlich nicht befriedigt wird, weil 55% ihren Rückfall auf das Verlangen nach Zigaretten zurückführen (EU 28%). 24% haben allerdings schon eingesehen, dass ihre Gewohnheit den Rückfall verursachte, während nur 9% noch den Genuss am Rauchen als Rückfallgrund angeben.

Ein anderer Grund, der häufig angegeben wird, ist Stress (36%), da noch nicht bekannt ist, dass Nikotin immer nur kurzzeitig Erleichterung bringt, aber gleichzeitig stressempfindlicher macht; als weitere Gründe werden rauchende Freunde und Kollegen (26%) und Ge­wichts­zunahme (21%), Letzteres vor allem bei Frauen, angegeben. Mädchen in Österreich glauben offensichtlich noch an das von einer raffinierten Tabakwerbung suggerierte Bild vom „Schlankmacher Zigarette“ und sollten darüber aufgeklärt werden, dass Raucher später eher zu Stammfettsucht, metabolischem Syndrom und Diabetes neigen.

Es wäre dringend nötig, dass sich Österreich an der Schweiz ein Beispiel nimmt, die aus Mitteln der Tabaksteuer einen Fonds speist, der ausschließlich der Tabakprävention und der Rauchertherapie dient. Ã,,rzte bekommen kostenlose Ausbildungskurse angeboten und können der Krankenkasse für die Behandlung gesunder Raucher 45 Minuten Beratung pro Quartal verrechnen, Fachärzte sogar 90 Minuten.


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admin



Fritz

In meiner Klasse sind von 30 Schülern 20 Raucher. In den Pausen verlassen wir das Schulgelände und suchen uns blickgeschützte Plätze, damit die Lehrer nichts merken, was ziemlich umständlich ist, da viele selber rauchend vorm Schultor stehen.


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