Autor Thema: Ärzte, Wissenschaftler über den tödlichen Tabakrauch  (Gelesen 13336 mal)

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Ärzte, Wissenschaftler über den tödlichen Tabakrauch
« am: April 22, 2010, 17:15:42 Nachmittag »

Fritz Lickint (1898-1960) – Ein Leben als Aufklärer über die Gefahren des Tabaks

http://www.ecomed-medizin.de/sj/sfp/Pdf/aId/6824



Daher noch mehr (anonyme) ANZEIGEN durch couragierte Bürger in Österreich, laut

http://www.rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=1073.msg6351#msg6351

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Blauer Dunst erhöht Asthma-Risiko - Generelles Rauchverbot in Gastronomie
« Antwort #1 am: Mai 05, 2010, 00:23:11 Vormittag »


Ärztekammerpräsident zu Welt-Asthma-Tag: Blauer Dunst erhöht Asthma-Risiko - Generelles Rauchverbot in Gastronomie

Utl.: Kinder durch Passivrauch besonders gefährdet / Rauchexposition im Mutterleib erhöht Asthma-Risiko um das Sechsfache



   Wien (OTS) - "Aktives, aber auch passives Rauchen erhöht das
Risikon an Asthma zu erkranken", warnte der Präsident der
Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK), Walter Dorner, anlässlich des
Welt-Asthma-Tages am 4. Mai in einer Aussendung. Besonders Kinder,
die dem blauen Dunst ausgesetzt sind, seien gefährdet. Der Experte
erneuerte in diesem Zusammenhang seine Forderung nach einem
generellen Rauchverbot in öffentlichen Räumen sowie der Gastronomie.

Zwischen 600.000 und 700.000 Menschen in Österreich leiden an Asthma
- Tendenz steigend. Bei Kindern stellt diese Atemwegserkrankung
bereits die häufigste chronische Erkrankung dar. Zigarettenrauch
spielt bei der Entstehung der Krankheit eine bedeutende Rolle. "Es
hat sich etwa gezeigt, dass Menschen mit Heuschnupfen, die noch dazu
rauchen, eher Asthma entwickeln, als Nichtraucher mit einer
Pollenallergie", so Dorner. Der Qualm schädigt nämlich die Innenhaut
der Bronchien, sodass Allergene leichter eindringen und
Entzündungsreaktionen hervorrufen können, die die Anfälligkeit für
Asthma erhöhen.

"Kinder sind beim Thema Asthma die großen Verlierer", stellte Dorner
fest. Sie seien durch den Passivrauch besonders gefährdet. "Rauchen
die Eltern, so nimmt auch die Überempfindlichkeit der Atemwege der
Kleinen zu. Das Rauchen im Haushalt sollte zum Wohl der eigenen
Kinder sofort  eingestellt werden", appellierte der Mediziner. Leide
der Nachwuchs bereits unter Asthma, sollten die Eltern darauf achten,
dass er in öffentlichen Bereichen nicht mit dem blauen Dunst in
Berührung komme. Derzeit gebe es etwa 42.000 asthmakranke Kinder im
Alter zwischen zwei und sechs Jahren in Österreich.

Bereits in der Schwangerschaft wirke sich der Qualm einer Zigarette
auf die allergische Veranlagung des Babys aus, schlug der
ÖÄK-Präsident Alarm. Eine schwedische Studie zeige, dass Kinder, die
im Mutterleib Rauchinhaltsstoffen ausgesetzt waren und dadurch auch
ein geringeres Geburtsgewicht aufweisen, ein bis zu sechsmal höheres
Risiko für die Entwicklung von Asthma hätten. "Diese dramatischen
Zahlen zeigen, dass 'Rauchfreiheit' kein Lippenbekenntnis der Politik
bleiben darf." (zk)

Rückfragehinweis:
   Pressestelle der Österreichischen Ärztekammer
   Mag. Martin Stickler
   Tel.: (++43-1) 513 18 33 - 14 DW

*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***

OTS0077    2010-05-04/10:02


Daher noch mehr (anonyme) ANZEIGEN durch couragierte Bürger in Österreich, laut

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Umgang mit dem Tod - Wer kennt Dr. Ainedter, Vorstand in der Ö. Krebshilfe?
« Antwort #2 am: Mai 05, 2010, 00:36:43 Vormittag »
Anmerkung:

Dr. Ainedter sollte bei seinen Aussendungen den Doktor weglassen, denn es ist irreführend, man könnte meinen "Ein Mediziner auf Abwegen"!

Aber auch mit seinen sonstigen Ergüssen soll er besser Gerichtspointen schreiben oder bei seinen Promiauftritten für Erheiterung sorgen, statt chronisch Kranke zu kränken!

Er möge doch mit seinen Sagern zur Verharmlosung des tödlichen Tabakrauches ein Buch schreiben, oder sich in der nächsten Broschüre "seiner" Österreichischen Krebshilfe

mit "So gefährlich ist Rauchen und Passivrauchen" verewigen!

Dieser Mann ist der Ö. Krebshilfe unwürdig! Zudem möge er mit seinen öffentlichen Beschuldigungen wie Blockwart/Denunziant Selbstanzeige bei der Staatsanwaltschaft und

seiner Ö. Rechtsanwaltskammer durchführen und freiwillig, zu Gunsten des "Vereins Krebspatienten für Krebspatienten", auf die Rechtsanwaltskammer-Pension verzichten,

bevor sie ihm von dort für seine Taten gestrichen wird!



Dr. Manfred Ainedter zu Ärztekammerpräsident: Generelles Rauchverbot bedeutet Mehrbelastung für Kinder
Utl.: Walter Dorner hat nicht zu Ende gedacht

   Wien (OTS) - "Aufgrund der erhöhten Asthmagefahr für Kinder ein
generelles Rauchverbot in Gaststätten zu fordern ist sinnlos, denn
welches Kind treibt sich schon nächstens in Bars herum", fragt sich
der Gründer der überparteilichen Plattform "Rauchfrei(heit)!", Dr.
Manfred Ainedter. "Selbstverständlich müssen Kinder vor dem Rauchen
geschützt werden. Aber gerade in diesem Bereich sind nicht Verbote,
sondern langfristig ausgelegte Aufklärungskampagnen der richtige
Ansatzpunkt." Die fordere Ainedter schon seit Jahren: "Es wird Zeit,
dass hier die Hausaufgaben gemacht werden!"

   Darüber hinaus sei ein generelles Rauchverbot als Schutz für
Kinder und Jugendliche völlig kontraproduktiv, so Ainedter weiter.
"Laut der jüngsten IFES-Zahlen wünschen sich zwar 85 Prozent der
Österreicher ein rauchfreies Zuhause, mit einem generellen
Rauchverbot würde dieser fromme Wunsch jedoch schlagartig verpuffen,
da ungestraftes Rauchen dann praktisch nur mehr im Freien und den
Privaträumlichkeiten möglich wäre. Unter der dadurch entstehenden
Verdrängung des Rauchens in die Privatsphäre leiden vor allem Kinder,
die sich anders als mündige Erwachsene nicht entscheiden können, wo
und wie sie ihre Abende verbringen", sagt Ainedter.

Über die Initiative "Rauchfrei(heit)!"

   Die überparteiliche Initiative "Rauchfrei(heit)!", die von
österreichischen Persönlichkeiten aus unterschiedlichen Berufs- und
Lebensbereichen getragen wird, sieht die Entwicklung, immer mehr
Angelegenheiten der persönlichen Lebens- und Konsumgewohnheiten (in
den EU-Mitgliedsstaaten) per Gesetz regeln zu wollen, höchst kritisch
und nimmt das neue Tabakgesetz zum Anlass, einen offenen Diskurs zum
Thema Freiheit des einzelnen, mündigen Bürgers anzustoßen. Ziel ist
es, mit Aufklärung, Information und Dialog, einen nachhaltig
erfolgreicheren Umgang mit dem gesundheitsrelevanten Thema "Rauchen"
anzuregen, als dies gesetzliche Zwangsmaßnahmen je leisten könnten.
Dabei soll einem adäquaten Nichtraucherschutz ebenso Rechnung
getragen werden, wie dem Ende der Diskriminierung und der sozialen
Ächtung der Raucher.

Rückfragehinweis:
   Ecker & Partner Öffentlichkeitsarbeit und Public Affairs GmbH
   Mag. Beatrix Habusta, Tel.: 01/59932-41, b.habusta@eup.at


Hier residiert Promianwalt Dr. Ainedter, wenn er nicht gerade woanders ist, z. B. bei Karlich.
Angeblich darf er nicht mehr Vorstandsmitglied in der Österr. Krebshilfe sein, und das ist GUT so!

http://www.krone.at/Nachrichten/Bevormundung-Promi-Anwalt_Ainedter_kaempft_gegen_Rauchverbot-Story-189453


« Letzte Änderung: Mai 11, 2010, 20:35:06 Nachmittag von admin »


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Gesunde Luft

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Promianwalt Dr. Ainedter ist .............
« Antwort #3 am: Mai 06, 2010, 16:55:54 Nachmittag »

Walter Schuster
Oh jeh! Wie kann man nur, Herr Krebshilfe-Präsident Sevelda? Die Österreichische Krebshilfe dankt Tabak-/Wirtelobbyist Dr. Ainedter für sein jahrelanges, großartiges Engagement.
ots.at: Hohe Auszeichnung für Dr. Manfred Ainedter - BILD

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20060619_OTS0132
APA-OTS Originaltext Nachrichten aus Österreich.
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Hubert Doppelhofer that´s the reason why die Österreichische Krebshilfe keinen Mucks macht - Österreichische Krebshilfe unter dem Einfluss (Geld) von Tabaklobbyist Ainedter - that´s Austria!

 Prominente & Helfer
www.krebshilfe.net
Am 17. Mai fand zum 10. Mal der Colony Charity Cup zugunsten der Krebshilfe statt. Miriam Ainedter, die ehrenamtliche Organisatorin, schaffte wieder einmal das Unmögliche.
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Verena Vlajo
:(
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Markus Gollowitsch
Der Ainedter hilft fleißig mit, dass Krebs breiten Gesellschaftsschichten nicht vorenthalten wird. Deswegen heißt es auch Krebshilfe. Ist doch logisch, oder? ;)vor etwa einer Stunde • Melden
 
Heidi Waibel
jetzt ist mir auch klar, wieso sich der Golfclub, in dem das stattgefunden hat, nicht um das Rauchverbot schert...
vor etwa einer Stunde • Melden
 
Wolfgang Gruber
Au waia :-/ Keine guten Aussichten. Da sieht man wiedermal wohin das Geld von Spenden manchmal fließen kann. Ich möchte mir nicht vorstellen der Krebshilfe zu spenden und dann wird ein Anwalt davon bezahlt, der dafür kämpft, dass eine der krebserregendsten Drogen unserer Zeit salonfähig bleibt :-(
vor etwa einer Stunde • Melden

Xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
Walter Schuster Ich habe vorige Woche eine Broschüre von der
Wiener Krebshilfe zur Schädlichkeit des Passivrauchens bekommen. Ist das
jetzt derselbe Dr. Ainedter, Anwalt, Vorstand in der Österr.
Krebshilfe? Vorher hat der Ärztekammerpräsident geschrieben: http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20100504_OTS0077/aerztekammerpraesident-z...u-welt-asthma-tag-blauer-dunst-erhoeht-asthma-risiko-generelles-rauchverbot-in-gastronomie
Mehr anzeigen

 
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ots.at: Dr. Manfred Ainedter zu Ärztekammerpräsident: Generelles Rauchverbot bedeutet Mehrbelastung.
www.ots.at
APA-OTS Originaltext Nachrichten aus Österreich.

Gestern um 23:11 • Kommentieren • Gefällt mirGefällt mir nicht mehr • Feedback anzeigen (5)Feedback verbergen (5) • Teilen
 
Natalie Leroy
Skandalöserweise, ja - die grösste Fehlbesetzung seit Kdolsky!
Gestern um 23:17 • 
 
Gernot Schnittler
http://www.krone.at/Nachrichten/Bevormundung-Promi-Anwalt_Ainedter_kaempft_gegen_Rauchverbot-Story-189453
"Meinen Posten im Vorstand der Krebshilfe habe ich mittlerweile zurückgelegt" - wenigstens etwas. Aber vermutlich ist er eh gegangen worden.
Gestern um 23:45 • 
 
Hubert Doppelhofer
Sevelda und Ainedter kuscheln weiterhin ...
vor 3 Stunden • 
 
Thomas Ritter
Die Ausführungen von Hrn Ainedter werden auch immer skurriler! *kopfschüttel*
vor 35 Minuten • 
 
Gernot Schnittler
...i find's ziemlich widerlich. Vor allem, i hab in den letzten Jahren gegen alle "klassischen" Strategien eines Tabaklobbyisten gute und effektive Antworten gefunden - bei so einer Dreistigkeit ("es geht um die Kinder!") is mir das erste mal seit langem die Sprache weg geblieben...
Interessant ist, dass Ainedter noch vor zwei Jahren ("im Zentrum") rum posaunt hat, es sei nicht erwiesen, dass Passivrauch schädige. Nun hat er indirekt wenigstens das zugegeben...vor 18 Minuten • 


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23% (aktuell 26 %) der Frauen rauchen - Warum?
« Antwort #4 am: Januar 08, 2011, 19:06:37 Nachmittag »
http://www.quax.at/rund_ums_baby/schwangerschaft/kinderwunsch/7-65_weltnichtrauchertag_2010

23% der Frauen rauchen - Warum?

Jahrzehnte lang war Rauchen männlich: Marlboro Man und seine Freunde waren in den 70iger Jahren Vorbild für 85 % männliche und 15 % weibliche RaucherInnen. Mit den 80iger Jahren begann sich dieses Verhältnis zu verändern.
Derzeit rauchen in Österreich 34 % der Männer und 23 % der Frauen, wobei der Anteil der Raucherinnen stetig steigt. Frauen emanzipieren sich beim Rauchen, sie emanzipieren sich auch bei den Rauchfolgen - die Erkrankungsraten bei COPD, Lungenkrebs etc. steigen. Frauen emanzipieren sich aber noch nicht beim Rauchausstieg. Anlässlich des Weltnichtrauchertages präsentiert die Österreichische Krebshilfe die "Raucherentwöhnung aus Gendersicht".

Die Unterschiede zwischen Mann und Frau sind - wie in vielen anderen Bereich des Lebens - auch beim Rauchverhalten und vor allem beim Rauchausstieg erkennbar und wurden in den letzten Jahren intensiver erforscht. "Der Anstieg der weiblichen Raucherkarrieren ist eine traurige Erfolgsstory. Frauen emanzipierten sich beim Rauchen, aber beim Raucherausstieg haben sie viel weniger Engagement, als ihre männlichen Kollegen," erklärt Krebshilfe Präsident Univ. Prof. Dr. Paul Sevelda. Resultat dieser Entwicklung ist der Anstieg von Erkrankungen wie COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung) oder Lungenkrebs bei Frauen.

Anlässlich des Weltnichtrauchertages 2010 präsentiert Pneumologe Prim. Dr. Herwig Schinko von der Österreichischen Krebshilfe die wichtigsten Fakten zur "Raucherentwöhnung aus Gendersicht":
1. Frauen haben schlechtere Chance beim Rauchausstieg. Tatsächlich werden nur 10-20% rauchfrei, bei den Männern sind es 40-50% der Entzugswilligen. Innerhalb von Entwöhngruppen werden bei Frauen aber weniger Rückfälle verzeichnet als bei Männern.

2. Nach einem Rauchstopp kommen bei Raucherinnen öfters negative Gefühlszustände vor als bei Männern. Wenn diese stark ausgeprägt sind, nimmt auch die Zuversicht ab, rauchfrei zu bleiben. Stress, emotional negative Situationen sowie Belastungen - vor allem in der Partnerschaft und im Beruf - lassen Frauen leichter rückfällig werden.

3. Das weibliche Rauchverhalten schwankt mit dem Menstruationszyklus. Dies bedeutet, dass sich das Verlangen nach Nikotin vor und während der Menstruation verstärkt. Als Langzeiteffekt kommen Frauen ein Jahr früher in die Wechseljahre.

4. Raucherinnen bekommen nach der Pilleneinnahme weniger leicht Kinder. Schwangerschaft und Kinderwunsch sind aber starke Motivationsgründe, rauchfrei zu werden. Während der Schwangerschaft raucht 1/3 der Raucherinnen ohne Unterbrechung und Zigarettenreduktion weiter, 1/3 schafft es, rauchfrei zu werden und zu bleiben, während 1/3 nach der Schwangerschaft wieder zu rauchen beginnt.

5. Frauen, die vor oder nach der Menopause stehen, verzeichnen einen höheren Erfolg bei der Raucherentwöhnung.

6. Während Raucher beiderlei Geschlechts zu ca. 48% nikotinabhängig sind, erwarten sich eher Frauen eine stimmungsregulierende Wirkung des Nikotins.

7. Obwohl beim Körpergewicht keine erkennbaren Unterschiede zwischen Rauchern und Nichtrauchern bestehen, stellt gerade für Frauen eine mögliche Gewichtszunahme beim Rauchausstieg ein größeres Problem dar, als bei Männern. Während nur 35% der Männer eine Gewichtszunahme von 2-3 kg beim Rauchstopp nicht tolerieren, sind es bei Frauen 75%. Interessant ist auch, dass tatsächlich die Gewichtszunahme bei Frauen etwas größer ausfällt als bei Männern. Allerdings "normalisiert" sich das Gewicht über Jahre wieder.

8. Auf einen Nikotinersatz beim Zigarettenausstieg scheinen Frauen weniger zu anzusprechen als Männer. Nikotinersatzprodukte kommen beim Einzel- wie Gruppenausstieg in Frage.

"Weibliche" Motive und Tipps für den Rauchausstieg
"Für Raucherinnen sind vor allem Motivation und Stärkung des Selbstvertrauens Motive für den Rauchausstieg", so der Pneumologe Prim. Dr. Herwig Schinko. "Einfache Tipps und Tricks, wie z.B. Apfel statt Zigarette oder der Zeitpunkt des Ausstiegs fern dem Menstruationszeitpunkt können helfen, den Weg zur Rauchfreiheit zu erleichtern und dabei auch erfolgreich zu bleiben," so Schinko. Entspannungsübungen oder Bewältigungsstrategien in Konfliktsituationen zählen ebenso zu den "weiblichen" Therapieansätzen, wie Unterstützung durch Ernährungs- oder Sportberatung.

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Prof. Dr. Neuberger ist über BM. Stöger entsetzt!
« Antwort #5 am: Mai 24, 2011, 00:40:47 Vormittag »

Fünf Jahre nach Ratifizierung eines WHO-Abkommens wurde Österreich vertragsbrüchig

Prof. Manfred Neuberger, Internist, Arbeits- und Umweltmediziner, macht als Ordinarius für


Umwelthygiene der Medizinischen Universität Wien auf katastrophale lufthygienische Verhältnisse in der österreichischen Gastronomie aufmerksam. Der Standpunkt der Wissenschaft zum Tabakgesetz wurde bisher vom Gesundheits- und Jugendressort der Regierung ignoriert. Gehör fand nur eine kurzsichtige Wirtschaftslobby, die im Wesentlichen Interessen von Tabakindustrie und -handel vertritt. Dagegen blieben die Argumente der Akademie der Wissenschaften, Medizinischen Universitäten und Fachgesellschaften für Pädiatrie, Pneumologie, Kardiologie, Arbeitsmedizin, Hygiene und Präventivmedizin unbeachtet: http://www.aerzteinitiative.at/TabGes08.html.
Neuberger bringt in Erinnerung, dass auf Anraten von Reinhard Waneck (FPÖ)
Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky (ÖVP) das alte Spanische Tabakgesetz abschrieb, das die
Tabakindustrie zufrieden stellte, aber Angestellte in der Gastronomie, Gäste und Kinder ungeschützt ließ.

Alois Stöger (SPÖ) war dann zu feig, dieses Gesetz zu ändern, obwohl alle damit unzufrieden waren: Die Wirte wegen der konkurrierenden Raucherlokale und die Gäste, weil ihnen Kontrolle und Meldung von Gesetzesverletzungen aufgebürdet wurde, um sie dann als Denunzianten anzuprangern und mit Behördenvorladungen und Beweisforderungen zu schikanieren. Inzwischen ist ein neues Spanisches Tabakgesetz in Kraft, das dem Stand der Wissenschaft Rechnung trägt. Neuberger fordert vom Gesundheitsminister, dass er wieder dem "Spanischen Modell" folgt, damit Österreich endlich westeuropäischen Standard erreicht und seine Verpflichtungen erfüllt (WHO-FCTC).
Erfahrungsgemäß sind die Rauchverbote und abnehmende soziale Akzeptanz des Rauchens für
viele Raucher und Raucherinnen Anlass, über das eigene Rauchverhalten nachzudenken und
Entwöhnungsangebote in Anspruch zu nehmen. Derzeit beobachten wir aber in Österreich das Gegenteil, insbesondere bei Frauen und Jugendlichen. In anderen Ländern haben Rauchverbote an allen Arbeitsplätzen (nicht nur büroähnlichen Räumen) die Herzinfarktraten in der Allgemeinbevölkerung binnen eines Jahres um 8 bis 20% gesenkt.

Raucherräume in der Gastronomie sind aus arbeitsmedizinischer Sicht nur akzeptabel, wenn dort
nicht serviert wird und gewährleistet ist, dass der Rauch von dort nicht in andere Räume dringt. Dazu sind eine bauliche Trennung, selbstschließende Türen, separate Belüftung und ein Unterdruck im Raucherraum von mindestens 5 Pa erforderlich. Raucherzimmer ohne Zutrittsverbot für Minderjährige und Selbstbedienung sind in jedem Fall aus ärztlicher Sicht abzulehnen.

Die gegenwärtigen Schadstoffbelastungen in österreichischen Lokalen lassen Gesundheitsschäden
beim nichtrauchenden Personal erwarten, ebenso bei Gästen, wobei Kinder und vorgeschädigte Personen besonders gefährdet sind. Die gemessenen Feinstaubkonzentrationen stellen für manche Asthma- und Herzkranke ein akutes und zum Teil lebensbedrohendes Risiko dar. Sie erfordern eine rasche Maßnahme, und zwar ein Rauchverbot wie an allen anderen Arbeitsplätzen in Österreich und wie in den meisten Ländern Nord- und Westeuropas und bei unseren Nachbarn Italien, Slowenien, Bayern und (ab nächstem Jahr) Ungarn. Im Jahr der Einführung von Rauchverboten war nicht mehr Personaleinsatz der Exekutive erforderlich als bei Einführung der Gurtenpflicht im Auto. Studien im United Kingdom wiesen nach, dass ein Rauchverbot in allen öffentlich zugänglichen
Räumen nicht zu einer Verdrängung des Passivrauchens in den häuslichen Bereich führt, sondern dass Eltern die Gefährlichkeit von Tabakrauch damit eher bewusst gemacht wird, sodass Raucher dann zum Rauchen eher auf den Balkon oder in den Garten gehen, um ihre Kinder nicht zu gefährden. Ziel muss daher auch in Österreich sein, das Rauchen in Räumen mittels Tabakgesetz und Arbeitnehmerschutzgesetz auf Privaträume zu beschränken. Mit dieser für den Schutz von Kindern und anderen Nichtrauchern unersetzlichen Maßnahme wird gleichzeitig die Sichtbarkeit und soziale Akzeptanz des Rauchens reduziert, es wird als Luftverschmutzung bewusst und seine Attraktivität für junge Menschen sinkt. Studien von OECD, HBSC und ENSP zeigen, dass dies in Österreich dringend nötig ist, weil uns sonst eine Epidemie von Raucherschäden ungeahnten Ausmaßes bevorsteht.

Rückfragen: Tel. 01 40160 34920


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Länder, die sich von der WHO-FCTC leiten ließen, haben Erfolg ........
« Antwort #6 am: Januar 03, 2013, 22:02:02 Nachmittag »



Länder, die sich von der WHO-FCTC leiten ließen, haben Erfolg:

Norwegen entfernte wie Island und Irland die Zigaretten aus den Auslagen, wurde deshalb geklagt, ließ sich aber nicht einschüchtern und bekam auch von der EFTA Recht. Rauchverbote in England, Schottland und Wales sind ein voller Erfolg gegen Passivrauchen und die Raucherquote sank auf 21%. In Australien und Island konnte der Anteil der Raucher schon auf 15% gesenkt werden. In Kalifornien und Utah rauchen nur mehr 12%, in New York 14%, in Brasilien <15%. Neuseeland möchte Tabak bis 2025 völlig verbieten. Finnland verschärfte sein Tabakgesetz und hat wie U.K., Island und Neuseeland den Weg in eine rauchfreie Zukunft eingeschlagen. Die Tabakindustrie musste ihre Klage gegen die englische Regierung zurückziehen. Das Tabakkartell versuchte, die WTO für sich zu instrumentalisieren, um den Fortschritt in Australien und anderen Staaten zu verhindern. Aber Australien hat trotzdem durchgesetzt, dass sowohl die Zigarettenpackungen (bis auf die Bildwarnung) als auch die Zigaretten selbst weiß bleiben müssen (Standardisierung), verbot Sponsoring der Tabakindustrie (zur politischen Einflussnahme), gewann den Prozess beim Höchstgericht und spendete der WHO 700.000 $ für den Kampf gegen Tabak. Sogar das kleine Uruguay hat trotz Klagen des mächtigen Tabakkartells WHO-Empfehlungen umgesetzt und seine Raucherrate dadurch reduziert.


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Österreichs Politiker Marionetten der Tabakindustrie? Fragen: ....
« Antwort #7 am: Februar 06, 2013, 15:28:43 Nachmittag »

http://www.live-pr.com/marionetten-der-tabakindustrie-r1049897420.htm

Marionetten der Tabakindustrie?

Ärzteinitiative: Vorsitzender und Stellvertreter

21.01.2013 16:53:51 - Eine überparteiliche Ärzteinitiative möchte jeder Partei eine Frage stellen:
Die SPÖ stellt den Kanzler und den Gesundheitsminister. Was hat sie an dem Tabakgesetz verbessert, das ihr Kdolsky hinterlassen hat und das schon Gusenbauer kritisierte? Wenn Stöger bei dieser volksgesundheitlich entscheidenden Aufgabe versagte, wird ihn die SPÖ endlich absetzen oder wird sie weiterwursteln?
Die ÖVP stellt Vizekanzler, Finanzministerin und den Wirtschaftsminister, der auch für den Jugendschutz zuständig ist. Was wird sie für den Schutz von Kindern und Jugendlichen vor der Tabakindustrie tun? Wird sie das Bezugsalter für Zigaretten auf 18 Jahre anheben (wie Deutschland), oder wird sich die ÖVP ihre Politik weiter von der Wirtschaftskammer vorschreiben lassen, oder von Lobbyisten wie Ernst Strasser? Wird die Finanzministerin die Tabaksteuer erhöhen (wie die WHO empfiehlt) und einen kleinen Teil davon in die Tabakprävention investieren?
Würde eine FPÖ in der Regierung ihre Politik nach den Wünschen ausländischer Tabakkonzerne orientieren oder wäre ihr der Schutz von Kindern und Jugendlichen wichtiger? Würde sie einen Brutalkapitalismus vertreten und eine Partei der Rücksichtslosen werden oder die Grenzen persönlicher Freiheit anerkennen, die uns durch unsere Mitmenschen und deren Freiheiten gegeben sind?
Die gleiche Frage richtet sich an das BZÖ und die Stronach-Partei: Würden sie erkennen und anerkennen, dass unsere Kinder schon in einem Alter süchtig gemacht werden, in dem sie die Folgen noch nicht abschätzen können (und das für die Profite ausländischer Tabakfirmen)? Stronach schreibt, seine Partei sei Fairness, Wahrheit und Humanität verpflichtet: Dann sollte er auch einen fairen Wettbewerb in der Gastronomie wie in Canada anstreben und nicht der Tabakindustrie folgen und von ihr bezahlten Funktionären Glauben schenken.
Die Grünen waren die einzige etablierte Partei ohne Korruptionsskandal und Glawischnig wurde von der Lungengesellschaft für ihr mutiges Auftreten zur Botschafterin der Lungengesundheit ernannt. Aber falls die Grünen Regierungsverantwortung bekommen, sind alle Vertreter dieser Partei zu fragen, ob sie der Tabakpolitik ihrer Vorsitzenden folgen werden und eine Gesetzesänderung wie in NRW oder Bayern anstreben.

 

(live-PR.com) -
Die Ärzteinitiative sandte 10 Fragen an die Abgeordneten zum Nationalrat und verlangte im Namen der Bürgerinitiative www.unterzeichne.at einen fairen Wettbewerb in der Gastronomie, der nicht von der Tabakindustrie geleitet ist. Vor allem Kindern wollten die Ärzte dabei zu ihrem Recht auf saubere Atemluft verhelfen.

Am 30./31. Jänner wird die Bürgerinitiative „Nichtraucherschutz und Tabakprävention“ im Nationalrat zur Sprache kommen. Beantragt wurde, die Initiative durch Kenntnisnahme zu erledigen. Ärzte und Wissenschaftler wurden nicht konsultiert. Daher wurden die Abgeordneten zum Nationalrat gebeten, an Hand der folgenden 10 unbeantworteten Fragen zu überlegen, ob die Probleme, die durch Tabakrauch verursacht werden, in Österreich tatsächlich zufriedenstellend gelöst sind:
1. In Österreich rauchen 36% der 15-Jährigen (etwa 35.000 Kinder), 19% rauchen bereits täglich. Sie kommen also ganz offensichtlich problemlos an Zigaretten heran, obwohl sie die Folgen der Sucht noch nicht mal annähernd abschätzen können. Werden Kinder und Jugendliche tatsächlich ausreichend geschützt?
2. Das Haupteinstiegsalter in die Tabaksucht ist 16. Nach dem 18. Lebensjahr beginnen nur mehr wenige mit dem Rauchen. Auch im neuen Jugendcheck, der seit heuer gültig ist, wird (auf S 254) definiert: Ein Kind ist jeder Mensch, der das achtzehnte Lebensjahr noch nicht vollendet hat. Weshalb bekommt man dann Tabakprodukte in Österreich bereits ab 16 legal?
3. Das Gesundheitsministerium bestätigt in einer Stellungnahme: „Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Passivrauchen zu Erkrankungs- und Todesfällen führt.“ Tabakprodukte werden andererseits von Vertretern der Tabakindustrie und der Gastronomie als Genussmittel bezeichnet.
Sind fremdverschuldete Todesfälle durch ein „Genussmittel“ überhaupt zu rechtfertigen?
4. Man darf mit Kindern völlig verrauchte Lokale aufsuchen und überall neben Kindern rauchen. Passivrauch verursacht bei Kindern u.a. den plötzlichen Kindstod, Asthma und Atemwegsinfektionen. Die meisten Jugendlokale und nahezu alle Diskotheken sind verraucht. Weshalb schützt der Staat noch nicht einmal Kinder und Jugendliche vor Krankheit und Tod?
5. Kinder (die eigentlich nicht rauchen dürften) und Jugendliche bezahlen jährlich mehr als 60 Millionen € Tabaksteuer.
Wie hoch sind im Vergleich dazu die Ausgaben für Tabakprävention?
6. Gesundheitsbewusste Nichtraucher, Familien mit Kindern und Schwangere stehen vor der Entscheidung, entweder ein Gesundheitsrisiko in Kauf zu nehmen oder auf den Besuch von Lokalen zu verzichten. Es gibt in Österreich mehr als 1 Million chronisch Kranke (Lungen- und Herzkranke, Krebspatienten…). Sie würden durch Passivrauch erheblich gefährdet und werden deshalb vom Besuch der Lokale ausgegrenzt.
Empfinden Sie dieses Gesetz wirklich als fair oder ist es Ausdruck einer rücksichtslosen Gesellschaft? Ist es nicht bereits diskriminierend?
7. Nichtraucher sind die Mehrheit. Die umfangreichste Liste rauchfreier Lokale im Internet weist noch nicht mal 1.000 Lokale auf!
Wie viele Lokale in Österreich sind tatsächlich rauchfrei? Weshalb wurde das nie evaluiert?
8. Viele Lokale halten sich laut Medienberichten nicht ans Gesetz.
Weshalb verlässt man sich blind auf die Suggestionen der Gastronomie? Welche Auswirkung ist zu erwarten, wenn bestimmte Gesetze in einem so hohen Ausmaß ignoriert werden dürfen? Weshalb wurde in den vergangenen Jahren die Einhaltung des Gesetzes nie evaluiert?
9. Passivrauch dringt so gut wie immer in die mit Rauchverbot belegten Räume ein und erreicht dort meist gesundheitsschädigende Konzentrationen. Ist die im Gesetz vorgesehene Lösung, mit getrennten Raucher- und Nichtraucherbereichen, dann überhaupt sinnvoll?
10. Vorzeitige Todesfälle durch Passivrauch betreffen das Gastronomiepersonal in besonderem Ausmaß.
Weshalb setzt man diese Berufsgruppe einem unnötigen Risiko aus?

Man berufe sich darauf, dass Tabakprodukte legal seien, aber Kinder und Jugendliche opfere man den finanziellen Interessen ausländischer Konzerne. Man freue sich kurzsichtig darüber, dass Tabakprodukte Steuern brächten, aber übersehe, dass der volkswirtschaftliche Schaden enorm sei (laut Institut für höhere Studien 659 Millionen € jährlich). Dazu komme Krankheit, Leiden und Tod durch die rücksichtslose Verschmutzung unserer Atemluft. Das sei allgemein bekannt und werde auch gar nicht geleugnet, aber trotzdem bleibe die Regierung untätig, investiere nur wenig, um Rauchern zu helfen, sich von ihrer Sucht zu befreien und hätte die Tabakprävention sträflich vernachlässigt.

MR Dr. K. Aigner (Linz), Univ.Prof. Dr. M. Neuberger (Wien) und Dr. S. Strasser (Laa/Th) baten im Namen von Ärzten und Wissenschaftlern aus allen Bundesländern (www.aerzteinitiative.at) um Zuweisung der Bürgerinitiative an den Gesundheitsausschuss und sachliche Diskussion der belegbaren Fakten. Ärzte und Wissenschaftler sollten (anstelle der Vertreter der Gastronomie und der Tabakindustrie) eingeladen werden, um festzustellen, warum das österreichische Tabakgesetz im EU-Vergleich Schlusslicht ist und um eine bessere Lösung zu finden.



Kontaktinformation:
Initiative Ärzte gegen Raucherschäden

1090 Wien, Alserstraße 4

Kontakt-Person:
stefan@ganzpriv.at
webmaster
Telefon: +431 405 13 83 21
E-Mail: e-Mail

Web: http://www.aerzteinitiative.at


Autor:
Dr. Manfred Neuberger
e-mail
Web: http://www.aerzteinitiative.at
Telefon: +431 405 13 83 21


Daher noch mehr (anonyme) ANZEIGEN durch couragierte Bürger in Österreich, laut

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ORF - Ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie
« Antwort #8 am: Februar 06, 2013, 15:31:23 Nachmittag »


http://wien.orf.at/news/stories/2567501/

Generelles Rauchverbot für Lokale gefordert

Ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie haben Nichtraucherschützer heute gefordert. Eine Novellierung des Tabakgesetzes sei dringend notwendig, hieß es von der Österreichischen Schutzgemeinschaft für Nichtraucher.

Die Novellierung sei notwendig, damit der Nichtraucherschutz „nicht nur auf dem Papier, sondern auch in der Praxis umgesetzt wird“, sagte Robert Rockenbauer, Bundesleiter der Schutzgemeinschaft für Nichtraucher. Die Österreichische Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde (ÖGKJ) forderte in einer Aussendung ebenfalls strengere Kontrollen zur Einhaltung des vor vier Jahren in Kraft getretenen Tabakgesetzes.

ÖGKJ: Bei Prävention ein „Entwicklungsland“

Laut der ÖKGJ fehlt eine Bestimmung, die Minderjährigen den Zutritt zu Raucherräumen verbietet. Österreichs 15-jährige Raucher belegen laut der Gesellschaft die Spitzenplätze in der EU, jeder fünfte Jugendliche in diesem Alter rauche bereits täglich. Für die ÖKGJ befindet sich Österreich bei der Prävention daher im Stadium eines Entwicklungslandes.

Durch das Tabakgesetz habe sich der Nichtraucherschutz nur teilweise verbessert, auf den Kinder- und Jugendschutz sei gänzlich vergessen worden, so auch Rockenbauer. Minderjährigen müsste der Zutritt zu Raucherlokalen verboten sein, „da es ihr Recht ist, nicht mit Tabakrauchgift gefährdet zu werden.“

Auch strengere Strafen gefordert

In vielen Fällen werde gegen das Gesetz verstoßen und die Nichtraucherschutzbestimmungen nicht eingehalten. Abgetrennte Raucherräume seien keine Lösung, da die Türen zwischen Nichtraucher-und Rauchbereich meist offen gelassen würden, sagte Rockenbauer. Er fordert, dass Raucher, die gegen die Schutzbestimmungen verstoßen, sofort gestraft und zur Kassa gebeten werden können.

Die Kontrolle über die Einhaltung des Gesetzes dürfe nicht auf die Bürger abgewälzt werden, sondern müsse durch die Polizei erfolgen. Auch eine Anhebung der Tabaksteuer forderte Rockenbauer, „mindestens sieben Euro wie in England“ solle eine Packung Zigaretten kosten. Das sei jedoch unrealistisch, solange nicht alle Staaten mitziehen. Aus den Einnahmen einer erhöhten Tabaksteuer sollten Prävention, Raucherentwöhnung und verstärkte Zollfahndung zur Verhinderung von Schmuggel finanziert werden.

Nichtraucherschützer verwiesen auf Kosten

Durch Krankenbehandlungen, Rehabilitationskosten, Brandschäden etc. belaufe sich der finanzielle Schaden durch das Rauchen für den Staat auf über vier Milliarden Euro, sagte Rockenbauer. Die Einnahmen aus der Tabaksteuer betrugen im Jahr 2010 1,568 Milliarden Euro.

Keine andere Maßnahme könne das Gesundheitssystem so entlasten wie ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie, argumentierte Rockenbauer. Jenseits der Diskussion um die Problematik in Lokalen und Gaststätten forderte der ÖGKJ zudem, das Rauchen im Auto in Anwesenheit von Kindern zu verbieten.

Links:

    Österreichische Schutzgemeinschaft für Nichtraucher
    ÖGKJ


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Ärzte, Wissenschaftler - Rauchverbote retten Menschenleben
« Antwort #9 am: Dezember 04, 2013, 00:05:40 Vormittag »



29.11.2013
 
Rauchverbote retten Menschenleben

Offener Ärztebrief an den Bundespräsidenten und die Spitzen der Regierung – "Interessen der Gesundheit stehen über jenen der Wirtschaft"

Wien (OTS) – Vor dem Hintergrund der jüngsten OECD-Studie fordert ein soeben gebildetes Ärztekomitee in einem offenen Brief an Bundespräsident Heinz Fischer sowie Bundeskanzler Werner Faymann und Vizekanzler Michael Spindelegger gesetzliche Grundlagen für ein absolutes Rauchverbot in der Gastronomie in Österreich. Die Verbote seien dann „mit den geeigneten Maßnahmen“ durchzusetzen.

 Nachstehend der offene Brief im vollen Wortlaut:

 S.g. Herr Bundespräsident,
 s.g. Herr Bundeskanzler,
 s.g. Herr Vizekanzler,

 in Österreich sterben jedes Jahr 14 000 Menschen an den Folgen des Tabakkonsums und bis zu Tausend an den Folgen von Passivrauch.

 In einer eben veröffentlichten Studie zeigt sich, dass unter 34 OECD-Staaten Österreichs Jugend beim Rauchen an der Spitze liegt. 29 Prozent der 15-jährigen Mädchen rauchen zumindest einmal pro Woche.

 Alle Versuche der Gesundheitspolitik, daran etwas zu ändern, sind bis dato gescheitert. Das Tabakgesetz wird in weiten Bereichen nicht umgesetzt und bietet weder den Angestellten der Gastronomie noch den Gästen ausreichend Schutz vor Passivrauch.

 Rauchverbote helfen Rauchern, die Zahl der konsumierten Zigaretten zu reduzieren beziehungsweise mit dem Rauchen ganz aufzuhören. Rauchverbote tragen dazu bei, dass junge Menschen erst gar nicht mit dem Rauchen beginnen. Rauchverbote retten daher Menschenleben. Die Zahl der Herzinfarkte kann – wie zahlreiche Studien aus Ländern mit Rauchverboten zeigen – sofort um bis zu 20 Prozent gesenkt werden.

 Wirtschaftliche Interessen dürfen nie über den Interessen der Gesundheit stehen. Wir fordern die nächste Regierung daher auf, endlich klare gesetzliche Grundlagen für ein absolutes Rauchverbot in der Gastronomie zu schaffen und die Verbote mit den geeigneten Maßnahmen durchzusetzen.

 Hochachtungsvoll,

 Univ.-Prof. Dr. Gerald Maurer, Leiter der Klinischen Abteilung für Kardiologie, Universitätsklinik für Innere Medizin II, Wien

 Univ.-Prof. Dr. Michael Micksche, Präsident der Österreichischen Krebshilfe Wien

 Univ.-Prof. Dr. Arnold Pollak, Vorstand der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde, Wien

 Univ.-Prof. Dr. Anita Rieder, Leiterin des Zentrums für Public Health, Medizinischen Universität Wien

 Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Schütz, Rektor der Medizinischen Universität Wien

 ao.Univ.-Prof. Dr. Thomas Szekeres, Präsident der Ärztekammer für Wien

 Univ.-Prof. Dr. Bernhard Schwarz, Leiter des Instituts für Gesundheitsökonomie der Karl Landsteiner Gesellschaft

 Univ.-Prof. Dr. Christoph Zielinski, Leiter der Klinischen Abteilung für Onkologie, Vorstand der Universitätsklinik für Innere Medizin I, Wien“


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28.1.14, 21h, ORF-Report: Ärzte aktiv - Politik hat versagt!
« Antwort #10 am: Januar 27, 2014, 21:12:15 Nachmittag »
x



 28.1.14, 21h, ORF-Report: AKH-Uros aktiv! Rauchen ist noch viel gefährlicher!



ORF, Report, Di. 27.1.14, 21.00


Rauchen: Ärzte machen mobil

Rauchen ist noch viel gefährlicher als bisher angenommen. Urologen am Wiener AKH können bisher unbekannte Zusammenhänge zwischen Nikotin

und zahlreichen Krebsarten nachweisen und kritisieren scharf, dass das österreichische Tabakgesetz wieder aufgeweicht wurde,

statt den Nichtraucherschutz zu stärken.

Während in allen hochentwickelten Ländern der Prozentsatz der Raucherinnen und Raucher sinkt, steigt er in Österreich, Griechenland und Bulgarien,

bei jugendlichen Rauchern ist Österreich überhaupt trauriger Spitzenreiter.

Die Politik habe versagt, meinen die Ärzte, und machen nun selbst mobil.

Eva Maria Kaiser berichtet.

http://tv.orf.at/program/orf2/20140128/695527201/372780


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"RAUCHEN ist eine ‚MASSENVERNICHTUNGSWAFFE‘.“ Sind dann Raucher (Selbst)MÖRDER?
« Antwort #11 am: Februar 14, 2015, 13:56:14 Nachmittag »
xb9b1x



14.2.15, Wien

Nur Nichtrauchen oder möglichst sofortiger Rauchstopp schützt vor dem tödlichen Lungenkarzinom.

„Jährlich werden weltweit fast 1,6 Millionen Lungenkrebs-Diagnosen gestellt. 85 Prozent der Betroffenen sterben letztlich an dieser Erkrankung“, sagte Freitagnachmittag der Wiener Onkologe Robert Pirker (MedUni Wien/AKH) beim dritten Workshop der Zentraleuropäischen Initiative gegen Lungenkrebs in Wien.

"....... wir brauchen eine Anhebung der Zigarettenpreise, Rauchverbote, Werbeverbote für Tabak, Gesundheitswarnungen und Informationskampagnen. (...) Rauchen ist eine ‚Massenvernichtungswaffe‘.“


.............. http://www.tt.com/lebensart/9638813-91/wissenschafter-rauchen-ist-eine-massenvernichtungswaffe.csp


« Letzte Änderung: Februar 14, 2015, 14:30:59 Nachmittag von admin »


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Tabakrauch ist der "SENSENMANN", Wirte oft die vorsätzlichen "Totschläger"
« Antwort #12 am: Februar 16, 2015, 23:07:20 Nachmittag »



Nur Nichtrauchen schützt vor Lungenkrebstod

Von Apa | 14.02.2015 - 09:43 | Kommentieren

Nur Nichtrauchen oder möglichst sofortiger Rauchstopp schützt vor dem tödlichen Lungenkarzinom. "Jährlich werden weltweit fast 1,6 Millionen Lungenkrebs-Diagnosen gestellt. 85 Prozent der Betroffenen sterben letztlich an dieser Erkrankung", sagte Freitagnachmittag der Wiener Onkologe Robert Pirker (MedUni Wien/AKH) beim dritten Workshop der Zentraleuropäischen Initiative gegen Lungenkrebs in Wien.
Nur Nichtrauchen schützt vor Lungenkrebstod

Wissenschafter machen erneut auf die Gefahren aufmerksam.

Bild: SN/APA (dpa)

Pirker, Lungenkarzinomspezialist an der Klinischen Abteilung für Onkologie der Universitätsklinik für Innere Medizin I (Comprehensive Cancer Center - CCC) in Wien, sieht die größten Chancen im Kampf gegen den Lungenkrebs und gegen Tabak-assoziierte Erkrankungen in einer breit angelegten Strategie: "Wir brauchen natürlich eine adäquate Betreuung der Betroffenen, wir brauchen eine genaue Diagnose.

In Zukunft werden auch Programme zur Früherkennung des Lungenkarzinoms eine bedeutende Rolle spielen. Aber genauso brauchen wir eine Anhebung der Zigarettenpreise, Rauchverbote, Werbeverbote für Tabak, Gesundheitswarnungen und Informationskampagnen. (...) Rauchen ist eine 'Massenvernichtungswaffe'."

Würden solche Aktivitäten nicht weltweit erfolgen, würden sich die Opferzahlen nur noch erhöhen, so der Onkologe: "In diesem Jahrhundert werden sonst 500 Millionen Menschen an Tabak-assoziierten Erkrankungen sterben. 30 Prozent der Krebsfälle sind durch Tabakkonsum bedingt. 4.000 Menschen sterben weltweit täglich an einen Lungenkarzinom." In Österreich wird die Diagnose Lungenkarzinom jährlich rund 4.000 Mal gestellt. Nur 15 Prozent der Patienten können geheilt werden.

Zigarettenpreiserhöhungen über der Inflationsrate, Rauchverbote an allen öffentlichen Orten inklusive der Gastronomie und das Verbot, Tabakprodukte an unter 18-Jährige zu verkaufen, werden als wichtigste Gegenmaßnahmen gesehen. Pirker zeigte Zahlen, wonach um 1950 in Großbritannien rund 60 Prozent der Männer rauchten, dieser Anteil ist mittlerweile auf etwa 25 Prozent gesunken. Eine andere Statistik, so der Experte: "Frauen, die rauchen, haben insgesamt eine dreifach höhere Sterblichkeit als Nichtraucherinnen." Hören sie zumindest mit 50 Jahren zu rauchen auf, sinkt die Mortalität (alle Sterbeursachen) noch immer auf etwa das Eineinhalbfache von Nichtrauchenden.

Der ungarische Experte Gabor Kovacs warnte vor den globalen Konsequenzen durch den Tabakkonsum: "Rund eine Milliarde Männer und 300 Millionen Frauen rauchen weltweit. Im vergangenen Jahrhundert gab es dadurch rund hundert Millionen Todesfälle. In diesem Jahrhundert können es 500 bis 800 Millionen sein."

Überall dort, wo es in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten zu einem Zurückdrängen des Tabakkonsums gekommen ist - nicht so in Österreich, wo derzeit zumindest ein Drittel der Bevölkerung zum Glimmstängel greift, gar 53 Prozent der 15- bis 19-Jährigen -, gehen auch die Lungenkrebsraten zurück.

Manche Länder haben hier deutliche Erfolge zu verzeichnen gehabt. "In den EU27-Ländern im Jahr 2009 lag die Raucherquote bei 29 Prozent. Im Jahr 2012 betrug sie 28 Prozent. In Ungarn ging der Raucheranteil hingegen von 38 auf 32 Prozent zurück", so Kovacs. Dort wurde das Rauchen in allen öffentlichen Räumlichkeiten (auch Gastronomie mit wenigen Ausnahmen) verboten, die Zahl der Verkaufsstellen für Tabakprodukte wurde von 40.000 auf 5.000 reduziert. An unter 18-Jährige dürfen keine Zigaretten verkauft werden.

http://www.salzburg.com/nachrichten/gesundheit/sn/artikel/nur-nichtrauchen-schuetzt-vor-lungenkrebstod-138271/
 
« Letzte Änderung: Februar 24, 2015, 18:23:51 Nachmittag von admin »

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31.5.15: Weltnichtrauchertag - Raucherkarriere für Jugendliche
« Antwort #13 am: Mai 28, 2015, 23:23:07 Nachmittag »

Medienaussendung der ÖGP anlässlich des Welt-Nichtrauchertages am 31. Mai 2015
                                                               
Die billigen Verführer

LungenfachärztInnen warnen vor geschmuggelten Zigaretten als Einstieg in die Raucherkarriere für Jugendliche
Wien, 28. Mai 2015. Österreichs LungenfachärztInnen warnen anlässlich des Welt-Nichtrauchertages der WHO besonders vor dem Konsum geschmuggelter Billig-Zigaretten durch Jugendliche. Denn gerade junge Menschen, die besonders aufs Geld achten müssen, werden durch den geringeren Preis illegal importierter Zigaretten zum Rauchen verführt. Neben den nicht abschätzbaren gesundheitlichen Folgeschäden dieser Schmuggelzigaretten, deren Herkunft zumeist unklar ist, entstehen aber auch massive Folgekosten für die heimischen Steuerzahler.
Die WHO hat den Welt-Nicht-Raucher-Tag 2015 unter das Motto „Stop illicit trade of tobacco products“ gestellt. Für die WHO ist das Thema illegaler Zigaretten „von eminenter Bedeutung, da ja sowohl gesundheitliche, ökonomische wie auch gesetzliche Probleme damit verbunden sind“, so Prim. Dr. Josef Bolitschek, Leiter des Arbeitskreises Umwelt-, Arbeitsmedizin und Tabakrestriktion der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie (ÖGP). „Wir unterstützen hier die WHO vollinhaltlich, wobei wir gerade in Österreich die Problematik sehen, dass Jugendliche, die wenig Geld zur Verfügung haben, durch den niedrigen Preis illegal importierter Zigaretten zum Rauchen verführt werden. Daher ist es uns ein besonderes Anliegen, auf diese Entwicklung aufmerksam zu machen, weil dadurch ‚Raucherkarrieren‘ mit all ihren gesundheitlich Folgeschäden beginnen.“ Univ.-Prof. Dr. Michael Studnicka, Präsident der ÖGP, ergänzt: „Als LungenfachärztInnen sehen wir die erschreckenden Auswirkungen des Rauchens in unserer täglichen Arbeit mir unseren PatientInnen. Gerade aus diesem Grund ist es ein zentrales Ziel der ÖGP, insbesondere bei Jugendlichen den Zigarettenkonsum einzudämmen.“
Schmuggelzigaretten als internationales Problem
Illegal importierte Zigaretten sind jedoch nicht allein ein Problem von armen Staaten, in denen billige, geschmuggelte Tabakprodukte auf den Markt gebracht werden, sondern es ist ein Problem der gesamten Welt, da es kaum einen Staat gibt, der von diesem Problem nicht betroffen ist.
Laut der Studie „Project Star 2012“, die im Auftrag eines Kooperationsabkommens zwischen Philip Morris International, der Europäischen Union und den EU-Mitgliedsstaaten durchgeführt wurde, wurden in den 27 Mitgliedstaaten der EU 65,5 Milliarden Zigaretten geraucht, die aus illegalen Quellen stammten, das ist in etwa 11,1 Prozent des Gesamtkonsums. Auch Österreich ist von diesem Problem massiv betroffen. So wurden beispielsweise vor einigen Monaten von der Zollfahndung Graz 1,3 Millionen Zigaretten im Wert von 250.000 Euro sichergestellt.
Zigarettenschmuggel kostet den österreichischen Steuerzahlern hunderte Millionen
Basierend auf den Daten von „Project Star 2012“ wurden 17,9 Prozent aller im Jahr 2012 in Österreich konsumierten Zigaretten nicht im Inland versteuert. Damit liegt Österreich auf Rang 10 der am stärksten betroffenen europäischen Länder. Der dem österreichischen Fiskus entstehende Schaden wird auf zwischen 150 und 330 Millionen Euro geschätzt. Durch die billigen, illegalen Tabakprodukte werden aber auch Gesundheitsprogramme und politische Maßnahmen der Tabakkontrolle, die durch Tabaksteuern finanziert werden, unterlaufen.
Gefährliche Verführer: zusätzliche Gesundheitsrisiken für KonsumentInnen durch „Müllzigaretten“
Ein weiteres Problem bei den illegalen Zigaretten ist das mögliche Vorliegen einer Markenproduktpiraterie, sprich: Man sich nicht sicher sein, ob es sich bei den „Illegalen“ nicht um gefälschte Zigaretten handelt. Auch wenn das Problem in Europa hauptsächlich Zigaretten betrifft, die von einer legalen Tabakfirma produziert wurden und von einem Land mit niedrigen Zigaretten-Preisen in ein Land mit höheren Preisen geschmuggelt werden, tauchen auch bei uns immer wieder „Müllzigaretten“ mit obskuren Inhaltsstoffen auf. Bei diesen gefälschten Zigaretten, die zumeist unter katastrophalen hygienischen Bedingungen und abseits aller geltenden Qualitätsvorschriften produziert werden, ist besondere Vorsicht geboten. Denn neben all den schädlichen Inhaltsstoffen, die jede legale Zigarette per se schon enthält, kommt bei den illegalen Zigaretten die Unsicherheit hinzu, was man unter Umständen an weiteren gesundheitsschädigenden Stoffen mit dem „blauen Dunst“ sonst noch einatmet. Immer wieder zeigen Labor-Untersuchungen, dass gefälschter Zigaretten Teer, Nikotin, Kohlenmonoxid und vor allem auch Pestizide in weit überhöhten Konzentrationen aufweisen. Daneben werden immer wieder „Zugaben“ wie z.B. Ratten- und Mäusekot, Mäusefell, Milben, Insekten, Metallteile, Gummiteile aus Autoreifen, Nylonfäden und andere Plastikteile gefunden. Der Begriff „Müllzigaretten“ scheint also durchaus treffend zu sein.
Gefälschte Zigaretten leicht zu erkennen
Die illegalen Importe tauchen weder in Trafiken noch im offiziellen Verkauf auf. Im Gegenteil: TrafikantInnen sind neben den Patienten und Patientinnen und dem österreichischen Finanzamt die Leidtragenden der illegalen Zigarettenimporte. Zur Erkennbarkeit der gefälschten Zigaretten: Häufig sind die Beschriftungen auf diesen Zigarettenpackungen gar nicht oder nur stümperhaft den österreichischen Aufschriften nachempfunden. Die Warnhinweise stehen meisten in englischer Sprache auf den gefälschten Packungen.
ÖGP will Bewusstsein für die Gefährlichkeit schaffen
Ziel der ÖGP ist es, in erster Linie Bewusstsein dafür zu schaffen, dass illegale Tabakprodukte in einem noch stärkeren Ausmaß als legale Zigaretten Menschen gesundheitlich schädigen. „Insbesondere“, so Bolitschek „eben junge Menschen, aber auch Menschen aus niedrigen Einkommensgruppen, die durch den niedrigen Einkaufspreis und somit vermehrter Leistbarkeit verstärkt in Versuchung geführt werden.“

Text und Foto finden sich zum Download unter: www.medical-media-consulting.at/pressroom

Kontakt
Prim. Dr. Josef Bolitschek
Leiter der Abteilung für Lungenheilkunde

Krankenhaus der Elisabethinen Linz GmbH
Fadinger Straße 1, 4020 Linz
Tel: 0732 7676 - 4205
Fax: 0732 7676 - 4206
mailto: josef.bolitschek@elisabethinen.or.at
internet: www.elisabethinen.or.at

Rückfragen Presse
Urban & Schenk medical media consulting
Barbara Urban: +43 664/41 69 4 59, barbara.urban@medical-media-consulting.at
Mag. Harald Schenk: +43 664/160 75 99, harald.schenk@medical-media-consulting.at


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PETITION, Tabakrauch-Tod: Kinder, Mütter, Männer als tödliche Passiv-Raucher
« Antwort #14 am: August 12, 2015, 12:08:35 Nachmittag »

Österreichische Schutzgemeinschaft für Nichtraucher
Bundesleiter Robert Rockenbauer                     
Thomas-Riss-Weg 10, 6020 Innsbruck                       
Telefon und Fax 0512/268025 oder 0664/9302958


Bitte unterstützen Sie die Petition von Herrn Prof. Manfred Neuberger!

Jede einzelne Person, die sich beteiligt, stärkt unseren Aufruf zum Handeln. Bitte nehmen Sie sich einen Moment Zeit und und leiten Sie diesen Link an alle, die Sie kennen, weiter:

https://secure.avaaz.org/de/petition/Schutz_von_Kindern_und_Jugendlichen_in_Oesterreich_vor_der_Tabakindustrie/?tQatMdb

Lassen Sie uns zusammen etwas verändern. So einfach ist es: Email Adresse eingeben und auf "Unterzeichnen" klicken!

Mit freundlichen Grüßen
Robert Rockenbauer

---
Hier ist die Petition, die Sie an Ihre Freunde weiterleiten können:

Schutz von Kindern und Jugendlichen in Österreich vor der Tabakindustrie
Hier direkt unterzeichnen:
https://secure.avaaz.org/de/petition/Schutz_von_Kindern_und_Jugendlichen_in_Oesterreich_vor_der_Tabakindustrie/?tQatMdb

Von OECD und UNICEF erhielt Österreich für Gesundheit und Risikoverhalten seiner Kinder sehr schlechte Noten. Die Raucherquote der 15jährigen hat nach allen Studien (HBSC, ESPAD, HELENA) dramatisch zugenommen und liegt um mehr als ein Drittel höher als der OECD-Schnitt. Unter dem Einfluss der Tabakindustrie beginnen Kinder in Österreich immer früher mit dem Rauchen. Ohne eine rasche Trendwende steht uns eine Epidemie von Raucherkrankheiten bevor.

https://secure.avaaz.org/de/petition/Schutz_von_Kindern_und_Jugendlichen_in_Oesterreich_vor_der_Tabakindustrie/?tQatMdb
Verschickt durch Avaaz im Auftrag von Manfred's Petition



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« Letzte Änderung: August 12, 2015, 12:29:04 Nachmittag von admin »


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