Autor Thema: Deutschland: Volksentscheid am 4. Juli  (Gelesen 11221 mal)

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Gesunde Luft

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Deutschland: Volksentscheid am 4. Juli
« am: April 22, 2010, 10:29:53 Vormittag »


Rauchverbot: Volksentscheid am 4. Juli

21. April 2010

Der Termin für den Volksentscheid zum Nichtraucherschutz in Bayern steht endgültig fest. Der Ministerrat hat als Termin für die Abstimmung den 4. Juli verbindlich festgesetzt, teilte Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Dienstag nach der Kabinettssitzung mit. Die Stimmberechtigten können am 4. Juli mit "Ja" für ein umfassendes Rauchverbot in Gaststätten oder mit "Nein" für die Beibehaltung der geltenden Regelungen zum Nichtraucherschutz stimmen. Der Gesetzentwurf für ein schärferes Rauchverbot war von der Landtagsmehrheit abgelehnt worden. Die Initiative "Für echten Nichtraucherschutz" hatte den Volksentscheid jedoch mit 1,3 Millionen Unterstützerunterschriften erzwungen.

http://www.welt.de/die-welt/regionales/article7268468/Rauchverbot-Volksentscheid-am-4-Juli.html

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Re: Deutschland: Volksentscheid am 4. Juli
« Antwort #1 am: April 22, 2010, 17:11:01 Nachmittag »


Etliche Beiträge, Meinungen auf:

http://sackstarkinfo.wordpress.com/


Daher noch mehr (anonyme) ANZEIGEN durch couragierte Bürger in Österreich, laut

http://www.rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=1073.msg6351#msg6351

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Rauchen, "gesammelte Werke"
« Antwort #2 am: April 22, 2010, 17:37:39 Nachmittag »


Alles über das Rauchen - Thesen und Antithesen zu den Rauchverboten


Thesen:
    
  1.) Der Staat gängelt die Raucher
  2.) Rauchverbote gleichen der Prohibition
  3.) Rauchverbote diskriminieren Raucher
  4.) Rauchverbote grenzen Raucher aus
  5.) Rauchverbote schränken die Freiheit ein
  6.) Rauchverbote reglementieren freie Privatunternehmer
  7.) Raucher werden rausgeschickt wie kleine Jungen
  8.) Rauchverbote verursachen Kneipensterben
  9.) Kein Nichtraucher wird zum Kneipenbesuch gezwungen
10.) Eines Tages verbieten sie auch noch das Lachen
11.) Die 3300 Toten durch Passivrauchen sind völlig übertrieben
12.) Verschwörungstheorien

Sehr interessant!


http://www.raucherportal.de/divers/tat.htm

« Letzte Änderung: April 22, 2010, 17:50:27 Nachmittag von admin »


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Gesunde Luft

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Deutschland: Streit um blauen Dunst - Was beim Rauchen im Betrieb gilt
« Antwort #3 am: April 27, 2010, 13:02:02 Nachmittag »
http://www.waltroper-zeitung.de/ratgeber/beruf-und-bildung/berichte/Streit-um-blauen-Dunst-Was-beim-Rauchen-im-Betrieb-gilt;art474,192038


Streit um blauen Dunst: Was beim Rauchen im Betrieb gilt

Von Christian Schultz, dpa am 26. April 2010 09:32

Für die einen ist die Zigarette zwischendurch die perfekte Entspannung, den anderen stinkt der Qualm gewaltig.
Im Büro gibt das schnell Streit. Denn dort prallen mitunter unvereinbare Ansichten aufeinander, wenn es ums Rauchen geht
   
Raucher müssen draußen bleiben: Im Großraumbüro dürfen Nichtraucher nicht von Tabakqualm belästigt werden. (Bild: Schierenbeck/dpa/tmn)

Das Gesetz schreibt Schutzmaßnahmen in einem Betrieb vor. «Demnach ist der Arbeitgeber verpflichtet, alles zu tun, um Gefahr für das Leben und die Gesundheit abzuwenden», sagt der Rechtsanwalt Jürgen Nath aus München. Das beziehe sich auf den Arbeitsplatz, aber auch auf Toiletten sowie Pausen- und Bereitschaftsräume.

Heute ist unstrittig, dass Rauchen anderen schadet. «Der Gesetzgeber geht davon aus, dass Passivrauchen schädlich ist», erklärt Nath. Im Mai 2009 hat das Bundesarbeitsgericht in einem Urteil (Az.: 9 AZR 241/08, Urteil vom 19.5.2009) bestätigt, dass jedem Arbeitnehmer ein tabakfreier Arbeitsplatz zusteht. Arbeitgeber müssten Beschäftigte soweit schützen, wie die «Natur der Dienstleistung» es gestattet.

Vorbei sind Zeiten, als in Büros oder auf Fluren unbehelligt dem Laster gefrönt werden durfte. «Das Leben für Raucher ist schwerer geworden«, sagt Nath. Auch der Rechtsanwalt Torsten Lehmkühler aus Reutlingen findet, dass der Druck auf Raucher zugenommen hat. Das liege auch daran, dass immer mehr Arbeitgeber wirtschaftliche Nachteile des Rauchens sehen - etwa die Raucherpausen.

Manche Raucher sprechen inzwischen von Diskriminierung. Im Internet finden sich Seiten von Raucherclubs, die rigide Verbote mit markigen Worten kommentieren. Auf der Seite «raucherclub.info» ist etwa zu lesen, Raucher seien zu einem «Minderheitenhäuflein verabscheuungswürdiger Menschen» zusammengedrängt worden.

Bis der Nichtraucherschutz eine so große Bedeutung erlangte, war es ein weiter Weg, wie Lehmkühler erläutert. Strikte Regeln gab es zunächst nur für Betriebe, die mit brennbaren Materialien hantierten oder Fleisch verarbeiteten. 2002 wurde der Schutz von Mitarbeitern auf die übrigen Bereiche des Arbeitslebens ausgedehnt. Fünf Jahre später verbot der Bund Rauchen in seinen Einrichtungen, öffentlichen Verkehrsmitteln und Bahnhöfen. Es folgten Regelungen der Länder, die den Tabakgenuss an Arbeitsplätzen mit Publikumsverkehr - also Gaststätten - auf verschiedene Weise einschränken.

Die heutigen strengen Vorschriften im Betrieb gelten selbst für Einzelbüros von Rauchern. Es sei denn, es handelt sich um ein Büro, das sonst niemand betritt und von wo aus kein Rauch nach außen dringt. «Das dürfte in der Praxis aber nie der Fall sein«, sagt Nath.

Eine pauschale Verteufelung des Rauchens lehnt der Jurist aus München trotzdem ab: «Raucherpausen haben auch kommunikative Aspekte.» So lernten sich zum Teil Kollegen kennen, die sich sonst nie über den Weg gelaufen wären. «Es hat eben alles zwei Seiten.»

Rechtlos sind Raucher aber auch heutzutage nicht. Es muss Plätze bei der Arbeit geben, an denen Rauchen gestattet ist. Genüge ist getan, wenn das Qualmen lediglich außerhalb der Gebäude erlaubt wird. Im Klartext heißt das: Raucher müssen bei Wind und Wetter draußen stehen. «Der Arbeitgeber ist nicht verpflichtet, ein Raucherzimmer einzurichten«, sagt Lehmkühler. Es gebe auch keinen Anspruch auf bezahlte Raucherpausen.

BAG-Urteil: dpaq.de/bagurteil

Verordnung über Arbeitsstätten: dpaq.de/ArbStaettV

http://www.waltroper-zeitung.de/ratgeber/beruf-und-bildung/berichte/Streit-um-blauen-Dunst-Was-beim-Rauchen-im-Betrieb-gilt;art474,192038

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Deutschland: Rauchverbote - kein Umsatzrückgang!
« Antwort #4 am: April 28, 2010, 01:19:01 Vormittag »
Rauchverbot schadet Wirten kaum

Essen - Die Rauchverbote in deutschen Kneipen und Restaurants haben entgegen den Befürchtungen der Branche nur zu geringen Umsatzeinbußen geführt.

© dpa

Die Rauchverbote in deutschen Kneipen und Restaurants haben entgegen den Befürchtungen der Branche nur zu geringen Umsatzeinbußen geführt.

Laut einer Studie, die das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) in Essen am Dienstag vorlegte, sanken die Einnahmen vor allem kurz nach Inkrafttreten der Verbote zwischen August 2007 und Juli 2008. Im Vergleich zu den Bundesländern, in denen noch keine Rauchverbote gegolten hätten, seien die Umsätze der Gastwirte in Rauchverbotsländern um rund zwei Prozent gesunken, sagte Harald Tauchmann vom RWI. Mit der Zeit hätten sich die Umsatzeinbußen aber abgeschwächt. Eine Auswertung der Gewerbeabmeldungen habe zudem keine Hinweise darauf geliefert, dass die Rauchverbote zu vermehrten Betriebsaufgaben geführt hätten.

Für die Untersuchung wurden den Angaben zufolge Gewerbeanzeigen in den Ländern und die auf Bundesebene zusammengefassten monatlichen Umsatzdaten von rund 10.000 Betrieben im Gastgewerbe zwischen Januar 2006 und September 2008 ausgewertet. Laut RWI sanken seit der Einführung der Rauchverbote auch die Umsätze an Zigarettenautomaten, die in Kneipen und Restaurants stehen. Weitaus größere Auswirkungen habe jedoch die Einführung der elektronischen Alterskennung an Automaten gehabt, die seit Januar 2007 gilt. Seitdem können Zigaretten nur noch mit Hilfe einer Geldkarte gezogen werden, auf der das Alter verzeichnet ist. Die Umsätze gingen laut RWI daraufhin weitaus stärker zurück als der Zigarettenkonsum insgesamt.




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Rauchverbot schadet Wirten kaum
« Antwort #5 am: April 29, 2010, 00:27:53 Vormittag »


http://www.merkur-online.de/nachrichten/wirtschaft-finanzen/rauchverbot-schadet-wirten-kaum-735480.html

Rauchverbot schadet Wirten kaum

327.04.10|WirtschaftFacebook

Essen - Die Rauchverbote in deutschen Kneipen und Restaurants haben entgegen den Befürchtungen der Branche nur zu geringen Umsatzeinbußen geführt.

© dpa

Die Rauchverbote in deutschen Kneipen und Restaurants haben entgegen den Befürchtungen der Branche nur zu geringen Umsatzeinbußen geführt.

Laut einer Studie, die das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) in Essen am Dienstag vorlegte, sanken die Einnahmen vor allem kurz nach Inkrafttreten der Verbote zwischen August 2007 und Juli 2008. Im Vergleich zu den Bundesländern, in denen noch keine Rauchverbote gegolten hätten, seien die Umsätze der Gastwirte in Rauchverbotsländern um rund zwei Prozent gesunken, sagte Harald Tauchmann vom RWI. Mit der Zeit hätten sich die Umsatzeinbußen aber abgeschwächt. Eine Auswertung der Gewerbeabmeldungen habe zudem keine Hinweise darauf geliefert, dass die Rauchverbote zu vermehrten Betriebsaufgaben geführt hätten.

Für die Untersuchung wurden den Angaben zufolge Gewerbeanzeigen in den Ländern und die auf Bundesebene zusammengefassten monatlichen Umsatzdaten von rund 10.000 Betrieben im Gastgewerbe zwischen Januar 2006 und September 2008 ausgewertet. Laut RWI sanken seit der Einführung der Rauchverbote auch die Umsätze an Zigarettenautomaten, die in Kneipen und Restaurants stehen. Weitaus größere Auswirkungen habe jedoch die Einführung der elektronischen Alterskennung an Automaten gehabt, die seit Januar 2007 gilt. Seitdem können Zigaretten nur noch mit Hilfe einer Geldkarte gezogen werden, auf der das Alter verzeichnet ist. Die Umsätze gingen laut RWI daraufhin weitaus stärker zurück als der Zigarettenkonsum insgesamt.

http://www.merkur-online.de/nachrichten/wirtschaft-finanzen/rauchverbot-schadet-wirten-kaum-735480.html


dapd

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D./Ö./CH .......: Gastronomie und Rauchverbot - Das Märchen von der Pleitewelle!
« Antwort #6 am: Mai 03, 2010, 20:16:15 Nachmittag »
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/635/509763/text/

Gastronomie und Rauchverbot - Das Märchen von der Pleitewelle

28.04.2010

Von Roland Preuß

Das Rauchverbot - ein Todesurteil für Bars und Kneipen? Von wegen! Eine Studie zeigt, dass der Umsatz der Lokale nur minimal gesunken ist.
Rauchen, Foto: AP

Die Rauchverbote in Kneipen, Restaurants und Diskotheken haben sich geringer auf die Geschäfte ausgewirkt als erwartet. Foto: AP

Die Rauchverbote in Kneipen, Restaurants und Diskotheken haben sich deutlich geringer auf das Geschäft ausgewirkt als viele Gastronomen befürchtet hatten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) in Essen.

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Demnach führten die von August 2007 bis Juli 2008 in allen Bundesländern eingeführten Rauchverbote im Durchschnitt zu zwei Prozent weniger Umsatz. In Bayern und Nordrhein-Westfalen, wo die Regeln oft durch sogenannte Raucherclubs umgangen wurden, sei gar kein Erlösrückgang nachweisbar, schreiben die Autoren der Studie. Auch die von vielen befürchtete Pleitewelle von Bars und Clubs ist demnach ausgeblieben. Lediglich kurz nach Einführung der Rauchverbote sei es zu deutlichen Umsatzeinbußen gekommen, später hätten sich die Gäste jedoch kaum durch die Verbote abschrecken lassen.

Branchenvertreter hatten bei Einführung der Verbote dagegen vor Umsatzeinbrüchen und dem Ende vieler Lokale gewarnt. Der Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga), Ernst Fischer, hatte 2008 von einem Umsatzverlust von "durchschnittlich 30 Prozent" gesprochen und gewarnt: "Tausende Kneipenwirte fürchten um ihre Existenz." Der Verband hatte deshalb eine Verfassungsklage von Gaststättenbetreibern unterstützt.

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/635/509763/text/

    * Karrierefrau Ex-Grünen-Abgeordnete wird Tabak-Lobbyistin
    * Trotz Rauchverbot Gestiegener Zigarettenkonsum
    * Der Zigaretten-Espresso Mehr Nikotin - weniger Light

Das Urteil führte zu einer Lockerung der Verbote in Baden-Württemberg und Berlin, Rauchverbote erklärte Karlsruhe aber grundsätzlich für zulässig. Laut RWI-Studie zeigt eine Umfrage des Instituts und der IHK Nürnberg und Essen unter 600 Gaststättenbetreibern, dass die Wirkung der Rauchverbote "systematisch überschätzt" worden sei. Besonders Bars und Kneipen hätten mit weniger Gästen gerechnet.

Weniger Zigaretten aus Automaten

Für die Untersuchung haben die RWI-Forscher die monatlichen Umsatzdaten von etwa 10.000 Gaststätten in der Zeit von Januar 2006 bis September 2008 sowie die Gewerbeabmeldungen in der Branche ausgewertet. Eine Erhebung des Statistischen Bundesamtes vom Juni 2008 hatte noch stärkere Auswirkungen der Rauchverbote ergeben.

Demnach gingen die Umsätze in Kneipen, Bars und Diskotheken Ende 2007 in Bundesländern mit Rauchverboten um fünf Prozentpunkte stärker zurück als in den übrigen Ländern. Angesichts der jetzt ermittelten zwei Prozent verteidigte der Co-Autor der Studie, Harald Tauchmann, die Rauchverbote. Im Vergleich zu den gesundheitlichen Nachteilen des Passivrauchens sei ein Umsatzrückgang in dieser Größenordnung zu verkraften, sagte er.

Zahlreiche Studien haben die Schädlichkeit von Tabakrauch belegt. Im vergangenen September kam eine amerikanische Auswertung von 13 Studien zum Ergebnis, dass in Gemeinden mit Rauchverboten die Herzinfarktrate bereits nach einem Jahr um 17 Prozent niedriger liegt als in Kommunen, wo rauchen erlaubt ist. Einer Mitte April vorgestellten amerikanisch-kanadischen Studie zufolge fördert Zigarettenrauch zudem chronische Entzündungen der Atemwege.

In einer weiteren Untersuchung zum Thema Rauchen kam das RWI zum Ergebnis, dass deutlich weniger Zigaretten aus Automaten gekauft werden. Dies habe eine Analyse der Umsatzdaten eines führenden Automatenaufstellers in Deutschland ergeben. Dies sei vor allem darauf zurückzuführen, dass Käufer am Automaten seit Januar 2007 ihr Alter nachweisen müssen, etwa durch die Nutzung einer EC-Karte.

(SZ vom 29.04.2010/tob)


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Deutschland: Unser Kampf - zu Dritt
« Antwort #7 am: Mai 12, 2010, 02:34:02 Vormittag »
http://www.swp.de/ulm/lokales/kreis_neu_ulm/art4333,473368

Ein Trio kämpft gegen den Qualm

Nachdem der bayerische Landtag den Gesetzesvorschlag der Initiative "Ja! Zum Nichtraucherschutz" abgelehnt hat, entscheidet nun das Volk. Nichtraucher in der Region wollen mit Plakaten und Flyern werben.

Am 4. Juli wird es in Bayern zum 14. Volksentscheid in der Geschichte des Freistaates kommen. Dann haben alle Wahlberechtigten die Möglichkeit, über die Zukunft des Nichtraucherschutzes in der Gastronomie abzustimmen. Entweder bleibt alles bei der aktuellen Regelung - mit den bestehenden Ausnahmeregelungen beispielsweise für Eckkneipen -, oder Bayern wird Bundesland mit totalem Rauchverbot ohne jede Ausnahme.

Brauerei- und Tabakverbände sind für die bisherige Regelung. Deren Werbebudget übersteigt das der Nichtraucher-Initiative um ein Vielfaches. Nach eigenen Angaben stehen knapp 600 000 Euro zur Verfügung, dem Bündnis "Ja! zum Nichtraucherschutz" 43 000 Euro.

............ http://www.swp.de/ulm/lokales/kreis_neu_ulm/art4333,473368


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Deutschland: Volksentscheid 4.7., und sonst alles o.k. in Bayern, Herr ........?
« Antwort #8 am: Mai 13, 2010, 02:49:37 Vormittag »

http://www.idowa.de/bogener-zeitung/container/container/con/723344.html

Drei Fragen an Georg Apfelbeck, Vorsitzender des Bayerischen Hotel-und Gaststätten-Verbandes im Landkreis Dingolfing-Landau

Am 4.Juli findet der Volksentscheid "Für echten Nichtraucherschutz" statt. Damit möchten die Initiatoren das ursprüngliche Gesundheitsschutzgesetz wieder in Kraft setzen - allerdings ohne eine Ausnahmegenehmigung für Raucherclubs. Die Lockerungen des Nichtraucherschutzes sollen damit wieder zurückgenommen werden. Auch SPD und Grüne werben für diesen Gesetzentwurf. Geht der Volksentscheid durch, müssen Kneipen, Pubs, Gaststätten und Festzelte in Bayern konsequent rauchfrei werden. Wie beurteilen dies die Gastronomen im Landkreis?

Die Meinungen hierzu sind gespalten. Der große Teil der Gastronomie, der bisher bereits rauchfrei war, hat damit ohnehin keine Probleme. Für diejenigen hingegen, die sich einen Raucherraum eingerichtet haben - wie zum Beispiel in Kneipen, Bistros, Pilspub's und dergleichen - ist es schlichtweg gesagt eine Katastrophe, wenn das Ergebnis zu Gunsten des Volksentscheides ausfällt. Dies hat man schon beim erstenmal gesehen, als das Nichtrauchergesetz in Kraft getreten ist, wo es Einbrüche bis zu 50 Prozent gegegeben hat. Diese finanziellen Einbußen bedeuten unweigerlich das "Aus" für die betroffenen Wirte. Entgegen der Prognosen vermeintlicher Experten kam nämlich anstatt der weggebliebenen Raucher kein neues Klientel hinzu, das die Lücke wieder hätte schließen können. Wenn die Stimmung erst einmal gestört ist und keine Stammgäste mehr kommen, dann bleiben erfahrungsgemäß auch die anderen Gäste aus, weil das, was sie liebgewonnen haben und sich bewährt hat, nicht mehr da ist.

Leider sind wir in einer Region, die vom Wetter abhängt. So kann man nur jahreszeitbedingt draußen sitzen und wenn man Pech hat, ist das auch nicht sehr oft und wegen der Temperaturen hierzulande sowieso am Abend nur begrenzt. Durchschnittlich gesehen sind eh nur 30 Tage im Jahr "Biergartenwetter" . Die gemütliche Runde im Freien kann drinnen gar nicht fortgesetzt werden, weil diese aufgrund des Rauchverbots durch das ständige nach draußen gehen, total zerrissen ist.

Die Wirte, die keine Möglichkeit zur Außengastromie haben, sind hier total benachteiligt.

Meine Einstellung ist die, daß man es den Gästen überlassen sollte, ob sie in ein Raucher-oder lieber in ein Nichtraucherlokal gehen wollen. Die Wirte sollten ebenfalls darüber frei entscheiden dürfen, wie sie das in ihrem eigenen Lokal handhaben. In meinen Augen ruft dieses Gesetz eine wahnsinnige Wettbewerbsverzerrung hervor, weil es wieder nur bei gewerblichen Betrieben angewandt wird, das zur Konsequenz hat, daß die Raucher verstärkt in Vereinsheimen aufzufinden sind. Die Kneipen sind dabei die Verlierer und die Gastronomie "schaut mit dem Ofenrohr in's Gebirge" - wie man bei uns in Bayern sagt. Man müsse dabei vielmehr auf den gesunden Menschenverstand der Leute setzen, denn die normale Gesellschaft, die zum Essen in einen Gasthof geht, raucht am Tisch nicht, sondern geht von sich aus ins Freie. Das hat sich schon gut eingebürgert und dazu braucht es wirklich kein verschärftes Gesetz. Die Freiheit sollte auf alle Fälle gegeben sein, daß in einer geschlossenen Gesellschaft geraucht werden darf. Ist dies nicht gestattet, werden viele ihre privaten Feiern zuhause in der Garage oder sonst wo abhalten und die Wirte haben das Nachsehen.

Die bisherige Regelung ist super, wo jeder Gast das Raucher-oder Nichtraucherproblem für sich selbst lösen kann. Zwang, Vorschriften und Auflagen war noch niemals eine gute Voraussetzung dafür, daß etwas funktioniert.

Anders ist es , wenn man eine Veranstaltung besuchen muß - wie eine Tagung oder so. Dort muß meines Erachtens sogar das Nichtrauchergesetz angewendet werden und dafür hat bestimmt jeder Verständnis.

Sind rauchfreie Festzelte bei Volksfesten und Vereinsfeiern in der Praxis überhaupt durchsetzbar?

Im Prinzip "Ja" - aber es bedeutet natürlich einen Riesenaufwand für den Wirt. Das heißt, der Wirt braucht ein großes Maß an Sicherheitskräften, was wiederum mit Mehrkosten verbunden ist und was letztendlich der Gast zahlt. Wenn das Rauchverbot auch in den Zelten gelten soll, dann müßte man auch praktikable Konzepte haben, wie das Ganze kontrolliert werden soll. Denn wenn sich die Gäste nicht daran halten, was zu erwarten ist, hat der Wirt wieder den Schwarzen Peter und bekommt die Strafe dafür. Probleme mit den Zeltbesuchern sind damit vorprogrammiert. Ein angetrunkener Zecher versteht die Situation nicht, daß alte bayerische Traditionen auf einmal null und nichtig sind. Ob der vermehrte Sicherheitsdienst der Stimmung im Bierzelt zuträglich ist, sei dahingestellt. Ein Volksfest - das sagt schon der Name - ist schon immer eine Zusammenkunft vieler verschiedener Menschen gewesen, das seit jeher wegen seiner Gemütlichkeit und Unterhaltung besucht wird. Ich befürchte, daß diese urbayerische Gepflogenheit und auch die Wertigkeit mit dem Rauchverbot sehr darunter leidet. Ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, wie das in den großen Volksfesten , wie das Gäuboden-und das Oktoberfest , zu bewerkstelligen sein soll, wo die Zelte wegen des großen Andrangs geschlossen werden. Wie soll der jeweilige Festwirt die Gäste zum rauchen raus und wieder rein lassen?

Ich befürworte das Rauchen selbst nicht, denn ich bin leidenschaftlicher Nichtraucher.Jedoch bin ich der Meinung, daß ein mündiger Bürger selbst darüber entscheiden kann, ob er es sich und seinen Schutzbefohlenen zumuten kann, ein Bierzelt aufzusuchen. Nicht nur das Rauchen kann die Gesundheit gefährden. Wenn es darum geht, müßte man so einiges verbieten. Außerdem ist ein Festzelt im Sommer sowieso offen , sodaß die Rauchkonzentration nicht viel mehr in's Gewicht fällt, als würde in einem Biergarten geraucht werden. Ich finde, wenn überhaupt, dann müsste man das Rauchen generell verbieten und zwar überall - auch zuhause. Es macht für mich keinen Sinn, wenn man sagt - hier darf man und hier nicht. Das Hin-und Hergelaufe in den Zelten trägt mit Sicherheit nicht zur Attraktivtät eines Volksfestes bei.

Würde ein kompromissloses Rauchverbot das Wirtshaussterben forcieren, zumal es ohnehin in manchen Ortschaften des Landkreises kein Gasthaus mehr gibt?

Da bin ich mir ziemlich sicher, denn das Rauchverbot würde zu den ohnehin schon vielen Auflagen und Vorschriften so manchem Wirtshaus den Garaus machen. Man muß es so sehen: Mit diesem Gesetz arbeitet man gegen die gesamte Gastronomie. Das widersinnige dabei ist, daß der Staat diverese Projekte bezuschusst und mit dem absoluten Rauchverbot, das sich existenzgefährdend auswirkt, verpasst man den Wirten wieder regelrechte Ohrfeigen. Wir brauchen keine Almosen, sondern lediglich Entscheidungsfreiheit ! 

Viele Vereine übernehmen die Bewirtung der Mitglieder in den Vereinsheimen selbst. Ist die Vereinsgastronomie eine Konkurrenz zu den Wirtshäusern.

Ich und meine Familie sind seit vielen Jahren Herbergswirte einiger örtlicher Vereine. Ich finde Vereine gehören ins Dorf und beleben es. Natürlich ist die Vereinsgastronomie im allgemeinen schon lange eine Konkurrenz zu den Wirtshäusern, das muß man - realistisch gesehen - ganz klar zugeben. Die Politik ist hier gefordert, einen fairen Gleichstand zu schaffen. Sie nimmt es nämlich billigend in Kauf, daß dem Staat damit eine Menge Steuern und Abgaben durch die Lappen geht.

Ab 1.Januar 2010 sank die Mehrwertsteuer für Beherbergungsleistungen im Rahmen des Wachstumsbeschleunigungsgesetzes von 19 auf 7 %. Im Landkreis ist diese Senkung aber bei den Übernachtungspreisen für die Privatkunden kaum angekommen. Wo liegen die Gründe?

Die Senkung war längst überfällig. Sie trägt dazu bei, daß der Wettbewerb endlich mal gerechter wird. Länder wie Tschechien und Österreich haben schon ewig bedeutend niedrigere Mehrwertsteuersätze . Beispielsweise hat Frankreich lediglich 5,5 Prozent und die Schweiz sogar nur 3,6 Prozent, was eine totale Wettbewerbsverzerrung war. Daß dies endlich auch Deutschland auf die Reihe gebracht hat, darüber sind die Wirte sehr dankbar. Daß es sich bei den Preisen noch nicht so niedergeschlagen hat, kann plausibel erklärt werden. Die Wirte wollen zunächst ein solides Eigenkapital aufbauen, um dringend anstehende Renovierungs-und Modernisierungsmaßnahmen tätigen zu können. Die irrtümlich Meinung, die Mehrwertsteuersenkung sei ein politisches Geschenk an die Wirte ist nicht gerechtfertigt. Wenn man bedenkt, daß für die Abwrackprämie Milliarden Euro geflossen sind, davon ein Großteil in's Ausland, da fällt die Entlastung der Mehrwertsteuersenkung überhaupt nicht in's Gewicht. Das ärgert mich maßlos, wenn Wirte an den Pranger gestellt werden und darüber unwahre Gerüchte kursieren, obwohl es sich nur um einen gerechten Wettbewerbsausgleich beziehungsweise Anpassung zwischen den europäischen Ländern handelt, die seit langem schon mit dem verringerten Mehrwertsteuersatz wirtschaften können. Schließlich investiert der Gastwirt die Einsparung in die heimische Wirtschaft, wenn Aufträge an regionale Handwerker vergeben werden und kurbelt damit wirklich die Wirtschaft an. In Deutschland ist dies immerhin ein stolzer Betrag von 19 Millionen Euro.

Das Gastgewerbe ist die Dienstleistungsbrache Nummer Eins in Deutschland. Es gilt als eine der Zugmaschinen des Mittelstandes in Deutschland und als Jobmotor. Wie beurteilen Sie die Entwicklung der Gastronomie im Landkreis für die Zukunft?


Es werden wahrscheinlich noch einige Betriebe aufhören - teils bedingt durch Generationswechsel, teils aber auch garantiert bedingt durch die Schwierigkeiten, die durch Gesetze, wie den geforderten "echten Nichtraucherschutz" entstehen. Jeder, der dies befürwortet, sollte zu Kenntnis nehmen, daß dadurch viele Ausbildungs-und Arbeitsplätze verloren gehen. Derzeit werden 16.000 junge Leute in der Gastronomie ausgebildet, deren Chancen deutlich verringert werden, wenn sie in's Arbeitsleben eintreten. Dennoch bin ich zuversichtlich, daß die Gastronomie seinen hohen Stellenwert im Landkreis behalten wird. Es wird in gastronomischer Hinsicht viel bewegt im Landkreis. Außerdem ist Niederbayern und auch der Landkreis immer noch ein Besuchermagnet mit vielen attraktiven Freizeitangeboten für die ganze Familie - denke man beispielsweise nur mal an den Bayernpark, das schöne Isartal und vieles mehr. Die Gäste nehmen nach wie vor die Gastronomie gut an.

Es verbringen auch immer mehr Menschen den Urlaub zuhause. Das Geld, das man sich damit spart, dafür kann man gepflegt Essen gehen, was wiederum ein Stück zu einer guten Lebensqualität beiträgt. Zum Jammern gibt es "noch" keinen Grund.

Wäre der Restauranttester Christian Rach in Niederbayern arbeitslos?

Garantiert nicht, denn wie überall gibt es auch in der Gastronomie immer etwas, was verbesserungsfähig ist. Die Zukunft wird zeigen, daß nur die gute Gastronomie Chancen hat und vor dem zu Recht kritischen Gast bestehen kann, der aber auch durchaus bereit ist, für gute Qualität, das entsprechende Ambiente und den freundlichen und fachlich gut ausgebildeten Service einen gerechtfertigten Preis zu bezahlen. Kurz - das Gesamtpaket muß stimmen.

Evi Lichtinger



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Deutschland: Rauchverbot gilt ohne Ausnahme
« Antwort #9 am: Juni 03, 2010, 21:09:54 Nachmittag »

Rauchverbot gilt ohne Ausnahme

Urteil Verwaltungsgericht weist Klage der Oldenburger Weser-Ems-Halle zurück

Auch bei gewerblicher oder privater Nutzung darf in der Messehalle nicht geraucht werden. Der Beschluss ist noch nicht rechtskräftig.

ls

Oldenburg - In den Räumlichkeiten und Einrichtungen der Weser-Ems-Halle in Oldenburg darf auch dann nicht geraucht werden, wenn die Räumlichkeiten zu gewerblichen Zwecken oder zu privaten Zwecken genutzt werden.

http://www.nwzonline.de/Region/Artikel/2341787/Rauchverbot+gilt+ohne+Ausnahme.html


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Deutschland: Wirte jetzt in die heiße Phase eingestiegen
« Antwort #10 am: Juni 06, 2010, 01:31:50 Vormittag »


http://www.nz-online.de/artikel.asp?art=1237337&kat=30

Tauziehen um strengen Nichtraucherschutz

Bayerns Gastwirte bangen um ihre Existenz

MÜNCHEN - In der Schlacht um den Nichtraucherschutz in der bayerischen Gastronomie sind die Wirte jetzt in die heiße Phase eingestiegen. Sollten sich beim Volksentscheid die Befürworter eines totalen Rauchverbots ohne Ausnahmen durchsetzen, gingen in unzähligen Wirtshäusern des Freistaats die Lichter aus, warnten Vertreter des »Aktionsbündnisses für Freiheit und Toleranz«. Der Ausgang des bayerischen Volksentscheids am 4. Juli dürfte auch die Entwicklung in anderen Ländern beeinflussen.

In der nächsten Woche wollen die Gegner des strikten Rauchverbots mit landesweiten Plakataktionen für ihre Sache werben. Wie bei Wahlen werde der Ausgang des Volksentscheids in den letzten 14 Tagen entschieden, meinte der Vorsitzende des »Vereins für den Erhalt der bayerischen Wirtshauskultur« (VEBWK).

Die in Bayern geltende Lösung, wonach in abgeschlossenen Nebenräumen, Festzelten und kleinen getränkeorientierten Kneipen geraucht werden kann, habe sich »eingespielt«. Weitere »Bevormundungen eines Verbotsstaats« und »Einschränkungen der unternehmerischen Freiheit« seien fehl am Platze.

Schon das seit Anfang 2008 geltende grundsätzliche Rauchverbot habe der »Lebensqualität« im Freistaat geschadet, sagte der Markt Schwabener Wirt Adi Warta. Die Gäste verließen die Restaurants und Kneipen wesentlich schneller als dies früher der Fall war. Auf dem Lande werden die Wirte nach Auffassung Wartas auf den schwindenden Umsatz zuerst mit der Schließung ihrer Lokale in der Mittagszeit reagieren: »Wenn das so weiter geht, wird es immer schwieriger sein, eine bayerische Gaststätte zu finden, die mittags geöffnet hat.«

In ihrer Existenz bedroht sieht sich Bistro-Betreiberin Dagmar Haider aus Piding in der Nähe der bayerisch-österreichischen Grenze. Da im Nachbarland weiter in der Gastronomie geraucht werden dürfe, habe sie mit der Einführung des Rauchverbots zum 1. Januar 2008 schlagartig ein Fünftel der Gäste verloren. Diese seien nach der von der schwarz-gelben Landeskoalition im vergangenen Jahr beschlossenen Lockerung wieder zurückgekehrt. Sollte das Volksbegehren ein striktes Rauchverbot einführen, wisse sie nicht, ob sie das geschäftlich überleben könne, so die Wirtin.

Ralf Müller
5.6.2010
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Gesunde Luft

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Deutschland: Volksentscheid am 4. Juli
« Antwort #11 am: Juni 15, 2010, 07:05:16 Vormittag »
Heute bekam ich Antwort auf diese Anfrage:
Sehr geehrte Damen und Herren,

woher der Sinneswandel? Warum nun die Unterstützung? Warum nicht vorher?
Stimmt jetzt die Kohle? Ist die Unterstützung der Kampagne "Keine Macht den Drogen" (seit 1990) durch diverse Sportverbände bloß heuchlerische Promotion-Show gewesen?

Siehe:
http://www.sueddeutsche.de/n5K387/3357552/Sportler-kaempfen-jetzt-auch-fuer-rauchfreie-Gaststaetten.html

...Einstimmig hatte der Bayerische Landessportverband (BLSV) noch vor gut acht Monaten beschlossen, das Volksbegehren 'für einen echten Nichtraucherschutz' nicht offiziell zu unterstützen - mittlerweile aber hat das BLSV-Präsidium erneut einen einstimmigen Beschluss gefasst: 'Der Landessportverband unterstützt den bevorstehenden Volksentscheid am 4.Juli hundertprozentig', sagte am Dienstag Sportfunktionär Theodor Dohmen in München. Der BLSV werde seine ganze Kraft dafür einsetzen, dass Bayerns Wähler in gut sechs Wochen für rauchfreie Gaststätten und Festzelte stimmen...


Mit freundlichen Grüßen

Bernhard Kletzenbauer

Gesunde Luft

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Re: Deutschland: Volksentscheid am 4. Juli
« Antwort #12 am: Juni 24, 2010, 22:51:26 Nachmittag »
Nichtraucher: Nicht zu siegessicher sein

Zorneding - Gut zwei Wochen vor dem Volksentscheid macht das Aktionsbündnis im Landkreis Ebersberg noch einmal mobil.

Am 4. Juli findet in Bayern der Volksentscheid zum Nichtraucherschutz statt. „Wir dürfen nicht zu siegessicher sein“, warnt Max Maier bei einer Pressekonferenz in Zorneding.

Der Pressesprecher des Ebersberger Aktionsbündnisses seufzt: „Finanziell betrachtet ist es ein Kampf von David gegen Goliath.“ „Dafür haben wir hier ein großes Netz von mindestens 60 Aktiven“, tröstet Johanna Weigl-Mühlfeld, Koordinatorin des Aktionskreises im Landkreis.In den nächsten Tagen seien etliche Infostände geplant, und am 23. Juni wird Theresa Schopper, Landesvorstand der Grünen und gesundheitspolitische Sprecherin ihrer Fraktion, zum Ebersberger Wochenmarkt kommen, um dort noch einmal kräftig die Werbetrommel zu rühren.

„Wir bekommen sehr viel Zuspruch aus der Bevölkerung“, betont

Gesunde Luft

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Re: Deutschland: Volksentscheid am 4. Juli
« Antwort #13 am: Juni 24, 2010, 22:56:40 Nachmittag »
Nur für Nichtraucher in Bayern -


 Abstimmen gehen


Liebe Nichtraucher in Bayern.
Die Wahlscheine sind zugestellt, Briefwahl ist ab sofort möglich. Oder eben am 04.07.2010 zur Wahl gehen.
Nutzt die einmalige Gelegenheit für den Nichtraucherschutz in Bayern zu stimmen.

 http://www.wahlen.bayern.de/volksentscheide/2010.htm

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Warum ist der Wirt immer der Depp?
« Antwort #14 am: Juni 25, 2010, 01:08:43 Vormittag »

„Warum ist der Wirt immer der Depp?“


23.06.10|Traunstein|3 KommentareFacebook


Traunstein - Zum Thema des Volksentscheids „Nichtraucherschutz“ waren am Montagabend rund 50 Besucher in den Pfarrsaal Hl. Kreuz gekommen.

Die Teilnehmer diskutierten unter der Moderation von Bayernwelle Redakteur Christoph Grabner das Thema teils sehr hitzig und emotional wobei sich herauskristallisierte, dass insbesondere die Gastwirte unter der Rechtsunsicherheit zu leiden hätten. Das Podium war mit acht Personen besetzt, fünf Befürworter und drei Gegner des Volksentscheids, über den in Bayern am 4. Juli abgestimmt werden soll. Anton Sturm von der Nichtraucherinitiative Deutschland, der Organisator des Volksbegehrens Sebastian Frankenberger aus Passau, Alexandra Adler (Bündnis 90/ die Grünen), SPD-Kreisvorsitzender Dirk Reichenau und Kinderarzt Dr. Thomas Graf vertraten die Überzeugung, dass ein neues umfassendes Gesetz zum Nichtraucherschutz in Bayern nötig sei, Matthias Stuhler vom Aktionsbündnis „Bayern sagt Nein“, Dagmar Haider (Palmcafe Piding) und Bernhard Sailer vom Hofbräuhaus wünschten sich, den Status Quo zu erhalten.

Sturm wies in seinem Redebeitrag darauf hin, dass die Frage des Rauchens auch eine Grundsatzfrage über die Thematik „Freiheit“ sei: „Die Freiheit des Einzelnen endet dort, wo sie die des anderen einschränkt.“ Frankenberger forderte Toleranz für „diejenigen, die in den letzten 50 Jahren tolerant gegen Raucher gewesen sind“ und warf der Bayerischen Staatsregierung vor, dass man Gesetze der Bevölkerung einfach aufdoktroiert habe und Adler wies darauf hin, dass die Gefahr des Passivrauchens gerade auch bei Mitarbeitern in der Gastronomie hoch sei. Positiv sei zu sehen, dass im letzten Jahrzehnt der Zigarettenkonsum insbesondere bei Jugendlichen von 27 Prozent auf 15 Prozent zurück gegangen seien. „Gesundheit für alle“ dürfe aber nicht nur ein Schlagwort bleiben, weshalb eine Verschärfung der gesetzlichen Regelungen nötig sei.

So ....... http://www.chiemgau24.de/traunstein/warum-wirt-immer-depp-chiemgau24-814884.html


Daher noch mehr (anonyme) ANZEIGEN durch couragierte Bürger in Österreich, laut

http://www.rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=1073.msg6351#msg6351