Autor Thema: Salzburg(er) Medienberichte: Stöger hebt von den Bürgern ab  (Gelesen 37756 mal)

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Salzburg(er) Medienberichte: Stöger hebt von den Bürgern ab
« am: April 09, 2010, 00:46:14 Vormittag »

Die allein gelassenen Bürger

 
Salzburger Nachrichten -
 
Von Andreas Koller am 8. Apr 2010 um 20:19 in Standpunkt

http://www.salzburg.com/online/salzburg/aktuell/Rauchverbot-Die-einzig-gerechte-Loesung.html?article=eGMmOI8V5t4mS4cFAupbv5I5HsKJ7hj6Eu7Scxb&img=&text=&mode=
 
Das Nichtraucherschutzgesetz ist ein Beispiel für politischen Pfusch. Und bei weitem nicht das einzige. Unter der „Evaluierung" eines Gesetzes versteht man im Allgemeinen eine Überprüfung auf Sinnhaftigkeit. Nicht so in Österreich. Die von Gesundheitsminister Alois Stöger am Donnerstag vorgelegte „Evaluierung" des Nichtraucherschutzgesetzes entpuppte sich im wesentlichen als Meinungsumfrage. Ergebnis: Die Österreicher sind zufrieden. Gut so. Nur: Über die Sinnhaftigkeit des Gesetzes sagt das wenig.

Wer, statt auf Meinungsumfragen zu schielen, die Nichtraucherpolitik der Bundesregierung unter die Lupe nimmt, kommt unweigerlich zum Ergebnis, dass es sich um Pfusch handelt.  Das gültige Gesetz legt den Gastronomen bekanntlich die Verpflichtung auf, ihre Lokale um viel Geld umzubauen. Doch gleichzeitig signalisiert die Politik, dass diese Investitionen eventuell unsinnig sein könnten.
Weil ja möglicherweise demnächst von der EU ein totales Rauchverbot in der Gastronomie kommen könnte. Der Gesundheitsminister lehnt es ausdrücklich ab, den Wirten zu raten, ob sie sich nun an das geltende Gesetz halten sollen oder nicht. Auch Wirtschafts(!)minister Mitterlehner lässt die Betroffenen dumm sterben. Ja, er empfehle den Umbau, „weil die gesetzliche Lage so ist." Aber: „Ich sehe schon die Tendenz, dass es auf EU-Ebene zu einem totalen Rauchverbot kommen könnte." Was, bitte, sollen Wirte, Bürger, Steuerzahler mit einer solchen Information anfangen? Sind wir nicht Bestandteil der „EU-Ebene", was Mitterlehner in die Lage versetzen würde, dort für Österreich zu lobbyieren? Statt passiv auf Anweisungen aus dem bösen Brüssel zu warten (und diese hinterher zu kritisieren)?

Die Regierung lässt die Dinge treiben - und die Bürger allein. Stichwort Bildung: Die Politik kann sich nicht entscheiden, ob nun die Ganztagsschule kommt oder nur die Nachmittagsbetreuung; ob die Gesamtschule oder die Fortsetzung des bisherigen Systems; ob Lehrer ganztägig in der Schule anwesend sein müssen oder nicht.
Diese Richtungsentscheidungen sind maßgeblich dafür, wie unsere Lehrer ausgebildet und wie unsere Schulen gebaut werden müssen. So lange die Entscheidungen nicht fallen, stagniert das Bildungssystem. Stichwort Steuern: Die Regierung signalisiert Erhöhungen. Sie verrät uns aber nicht, welche das sein werden.

Verantwortungsvolle Regierungspolitik soll klare Vorgaben machen und für Rechtssicherheit sorgen. Unsere Regierung versagt in diesem Punkt.
« Letzte Änderung: April 10, 2010, 11:55:56 Vormittag von admin »


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Salzburg: Rauchverbot, die einzig gerechte Lösung
« Antwort #1 am: April 10, 2010, 11:52:38 Vormittag »
http://www.salzburg.com/online/salzburg/aktuell/Rauchverbot-Die-einzig-gerechte-Loesung.html?article=eGMmOI8V5t4mS4cFAupbv5I5HsKJ7hj6Eu7Scxb&img=&text=&mode=


Rauchverbot: „Die einzig gerechte Lösung“

9. April 2010 | 13:54 | Salzburg |

Das neue Tabakgesetz bedeutet für viele Gastronomen enorme Kosten und hohen Aufwand: Viele Lokalbetreiber müssen bis 1. Juli umbauen, andererseits droht ein totales Rauchverbot seitens der EU. Wäre ein generelles Verbot in Österreichs Gaststätten denkbar? Die SN-User haben darüber diskutiert - und sind fast einhellig dafür.

    * Raucherfrage birgt hohes Risiko für Gastronomen
    * Raucherlokale: Wirte in der Zwickmühle
    * Rauchen - Anzeigen gegen Lokal in Ministerium
    * Was halten Sie von einem totalen Rauchverbot in der Gastronomie?

(SN-veo). Ein Großteil der User in der SN-Debatte würde ein totales Rauchverbot der derzeiti geplanten räumlichen Trennung von Rauchern und Nichtrauchern vorziehen. SN-User „Peter Mihalic“ meint: „Mit dem generellen Rauchverbot sind für alle gleiche Voraussetzungen geschaffen“. Er fühlt sich sogar von den Rauchern diskriminiert: „Bisher wurden die Bedürfnisse der Nichtraucher ignoriert. Haben Sie schon jemals erlebt, dass ein Raucher auf seine Zigarette verzichtet, wenn am Nebentisch gegessen wird oder sich dort Kinder aufhalten ?“. „Desertbyte011“ sagt sogar: „In der Praxis wird das die einzige gerechte Lösung sein für die Wirte um Wettbewerbsverzerrungen zu vermeiden“.

Unzufrieden mit der aktuellen Situation
Vom der derzeitigen Lösung sind die SN-User nicht begeistert, „Walter Bittner“ sagt: „Mir ist kaum ein Lokal bekannt, in dem eine Trennung zwischen Rauchern- und Nichtrauchern funktioniert. Der Nichtraucherbereich ist meist kleiner, ab und zu sogar ungemütlich gehalten, oder gar in der kalten Jahreszeit unbeheizt“. Auch SN-User „Odin“ ist dieser Meinung: „Das zurzeit geltende Gesetz ist der größte Schwachsinn, den unsere Herren im Parlament je verbrochen haben“.

Von der Politik enttäuscht
Ebenso wie die Gastronomen fühlen sich die SN-User von den österreichischen Politikern alleine gelassen: „Nur weil sie keine Entscheidungen treffen wollen - man könnte ja die eine oder andere Wählerstimme verlieren - haben sie die Verantwortung an die Wirte abgeschoben“, beschreibt SN-User „Odin“. „14all“ geht sogar noch weiter und schreiben: „Wenn die Regierung der Meinung ist, dass das Rauchen gesundheitsschädigend ist, dann müssen Zigaretten unter das Suchtmittelgesetz fallen. Das Rauchen soll dann in ganz Österreich verboten werden. Und zwar überall.“

Kein Gästeverlust bei Rauchverbot
Dass bei einem totalen Rauchverbot die Gäste ausbleiben, glauben viele SN-User nicht. Userin „Sieglinde Schierl“, die sich als eine der wenigen gegen ein Verbot ausspricht, meint zwar, dass für sie der Kaffee ohne Zigarette nicht denkbar sei und sie bei einem Rauchverbot zu Hause bleiben würde. Die anderen SN-User teilen diesen Ansatz aber nicht und prognostizieren sogar einen Gästezuwachs. User „Till N.“ sagt: „Die Angst der Wirte ist unbegründet, denn in anderen Ländern sind die Lokale trotz Rauchverbot gut besucht. Ich selbst wäre wieder vermehrt unterwegs, wenn sich das Rauchverbot endlich durchsetzen würde.“

Anrainer-Lärmbelästigung von Rauchern vor dem Lokal zu befürchten
Für die meisten SN-User wäre ein totales Rauchverbot in Lokalen eine gute Lösung. „Es wird für viele Menschen wesentlich angenehmer, wenn man nach einem Abend im Lokal nicht das gesamte Gewand reinigen und sich vor dem Schlafengehen auch noch die Haare waschen muss, weil alles so fürchterlich stinkt“, sagt „Odin“. Aber trotz generellem Verbot in Gaststätten gäbe es laut SN-User „14all“ ein neues Probleme:„Wenn dann zu späterer Stunde die Raucher vor der Türe stehen und sich unterhalten, wird die Aufregung der Anrainer kein Ende haben.“

© SN/SW
« Letzte Änderung: Juni 04, 2010, 00:30:03 Vormittag von admin »


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Salzburg(er) Anzeige(n); 200 folgen dieser Tage!
« Antwort #3 am: April 18, 2010, 22:23:06 Nachmittag »
STRAF-ANZEIGE gemäß §14 Abs.4 und 5 TABAK-GESETZ

SCHWERWIEGENDE, DAUERHAFTE, VORSÄTZLICHE UND ÄUSSERST PROVOKANTE MISSACHTUNG DER OBLIEGENHEITEN gem. §13c TG (INHABER/BETREIBER)
u.d. BUNDESGESETZLICHEN RAUCHVERBOTES gem. §13/1 TG (RAUCHERINNEN IM SPAR-BISTRO)

GEGEN d. VERANTWORTLICHEN GESCHÄFTSFÜHRER DES EKZ FORUM1, SÜDTIROLERPLATZ 13, 5020 SALZBURG, HERRN MAG. FILIPOVIC Velimir

Sowie gegen diverse mir namentlich nicht bekannte weibliche Bedienstete im dortigen Spar-Bistro.

An die Leiterin der Bezirks-Verwaltungsbehörde der Statutar-Stadt Salzburg, Fr. Dr. FUCHS Christine.

Wie angekündigt erstatte ich nun eigenschriftliche Strafanzeige (wie oben) in intensivierter Ausführung über das Internet. Leider zeigen die nun von mir inkriminierten Personen keinerlei Einsicht und verharren unbelehrbar in Ihrer Verwaltungsübertretung, die zugleich schon das gerichtliche Strafrecht zumindestens tangiert.

Zum Sachverhalt:

Das am 29.08.2008 (lt. Beilage Festschrift zur Einjahres-Feier) völlig neu eröffnete EKZ Forum1 neben dem Salzburger Hauptbahnhof hat von Anfang an eine illegale Raucherzone (ohne räumliche Abtrennung) im Spar-Bistro betrieben. Dies ausdrücklich sogar mehrere Wochen nach Kundmachung des BGBl.I/120/vom 11.08.2008 im Internet (6 Novelle zum TG). Schon seit 01.01.2005 gilt jedoch unzweifelhaft das umfassende "Rauchverbot in Räumen öffentlicher Orte" gem. §13/1 TG idF BGBl.I/167/vom 30.12.04 auch in allen offenen EKZ-Gastronomiebetrieben, die zur Mall hin völlig offen sind. Spätestens jedoch ab 01.01.2009 wurde das bundesweit akut durch das Inkrafttreten der §§ 13a ff. TG idF des BGBl.I/120/08. Ich habe am 11.11.2008 persönlich in sehr eindringlicher Form bei Herrn Filipovic in seinem Büro vorgesprochen unter Vorlage meiner Strafanzeige gegen den GF Europark Mag. Andexlinger wegen Raucherterror im dortigen EKZ unter derselben Verantwortung des Spar-Konzern. Prompt hatte dies zur Folge, daß pünktlich ab 02.01.2009 im Spar-Bistro des Forum1 die illegale Raucherzone aufgelöst wurde und die gesetzlich zwingend vorgeschriebene Rauchverbots-Kennzeichnung im ehemaligen Raucherbereich überaus deutlich und wirksam angebracht wurde..........

Jedoch schon nach ca. einer Woche "Probelauf" wurde dies alles wieder zunichte gemacht und der vorgängige hochgradig illegale Raucherterror wieder unauffällig installiert durch Entfernung der Rauchverbots-Kennzeichnung an der Stehbar und im ehemaligen Raucherbereich!! Dies offensichtlich mit ausdrücklicher Genehmigung oder sogar gezielter Anordnung der obersten Spar-Geschäftsführung in Bergheim. Die katastrophale Folge: seit ca. 10.01.2009 wird tagtäglich exzessiv geraucht im hinteren Bereich des Spar-Bistro, und dies vorrangig sogar durch die "uniformierten" weiblichen Bediensteten des Lokals in provokantester Form. Während der Sonn+Feiertage wird der separate kleine Seiteneingang verwendet und auch zu den Schliesszeiten des EKZ wird ein illegales Raucherlokal betrieben ohne irgendeine Kennzeichnung. Dieser Sachverhalt steht ausserhalb jeden Zweifels und wurde bereits vom Bundespolizei-Bezirksinspektor Reinhard LANG von der PI Hbf. amtlich festgestellt und vermerkt anlässlich meiner Anzeige gegen das benachbarte "City-Center" vor etlichen Tagen.

Gem. beiliegender Rechtsposition des BMG vom 09.03.2009 (Bereichsleiter Sektion III/B Drogen und Suchtmittel MR Dr. Franz PIETSCH) GZ BMG-22180-0154 können offene EKZ-Gastro-Betriebe die Ausnahme-und Übergangsbestimmungen des obzit. BGBl.I/120/08 keineswegs in Anspruch nehmen, sondern sie bilden mit dem Hauptraum der Mall des EKZ "einen einzigen Raum öffentlichen Ortes" nach der Definition des §1 Z 11 TG iVm §13/1 und somit gilt dort seit 01.01.2005 das
unabdingbare sanitätspolizeiliche Rauchverbot gem. §13/1 TG. Weiters hat das BMG als sachlich zuständige Oberbehörde in obzit. erlaßförmiger "Rechtsposition" klargestellt, dass PROVOKANTER AKTIONISMUS seitens verantwortlicher Betreiber/Inhaber kompromisslos bekämpft und verfolgt werden muss durch die jeweilige BVB. In den vergangenen Tagen hat BMG Stöger Alois im Erlasswege sämtliche Landes-Sanitätsdirektionen und alle BVB strikt angewiesen, das vorgegebene
Nichtraucher-Schutzgesetz konsequent von Amtswegen zu vollziehen und sämtliche Instrumente der Verwaltungs-Exekution in Anspruch zu nehmen, das heisst auch die (zumindest vorübergehende) Betriebsschliessung an Ort und Stelle ohne weiteres Verfahren gem. den §§ 360 ff GewO, den Entzug der gewerberechtlichen Konzession, die Beugehaft nach §35/1 VStG sowie alle weiteren Möglichkeiten, die im VVG, in der gerichtlichen EO sowie notfalls auch in der StPO vorgesehen sind zur wirksamen Vorbeugung gegenüber weiteren drohenden Verwaltungsübertretungen und Gerichtsdelikten.

Auch die Volksanwaltschaft, der Rechnungshof, das Institut für Höhere Studien sowie der Verfassungsgerichtshof sind derzeit massiv mit diesen Problemen beschäftigt. Aus vollster Überzeugung rate ich nun der einschreitenden Behörde, vorsorglich die verfassungsrechtlich verbürgte Assistenzleistung der in Rufweite befindlichen Bundespolizei am HBf in Anspruch zu nehmen, weil mit Widerstand gegen die Staatsgewalt zu rechnen ist. Gem. Art. 78a B-VG und §19 SPG
sind die Sicherheitsbehörden des Bundes und Ihre Organe zur unverzüglichen Hilfeleistung verpflichtet in solchen Fällen. Gem. §5/1 TG ist das Tabakrauchen grundsätzlich eine tödliche Gefahr für alle Beteiligten und fügt unter allen Umständen auch dem unfreiwilligen Mitraucher "erheblichen Schaden" zu. Gem. Art. 8 TEK (beiliegend) verursacht auch das Passiv-Rauchen Tod, Krankheit und Invalidität jedweder Art und jeden Grades. Gem. Präambel der TEK Tabak-Epidemie-Konvention BGBl.III/219/29.12.2005) ist der Tabakrauch hochgradig toxisch, mutagen, kanzerogen und teratogen (erzeugt charakterliche Ungeheuer)

Im EKZ Forum1 am HBf Salzburg verkehren tagtäglich abertausende Kinder aller Altersstufen und Schüler, aber auch viele ältere und schwache Menschen, vorgeschädigte Herz-Patienten und andere rauchsensitive Personen wie Allergiker und Asthmatiker. Das Verhalten der Spar-Bistro Belegschaft ist ein Skandal sondergleichen, die Verantwortung der Vorgesetzten im Spar-Konzern schreit regelrecht zum Himmel. Dasselbe Problem gibt es übrigens noch ärger im Interspar-
Restaurant Salzburg-Lehen, welch eine Schande für den angeblichen Weltmeister in Sachen EKZ!!
« Letzte Änderung: Juni 04, 2010, 00:22:44 Vormittag von admin »


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Fröhliche Umstände: Rauchen im Ministerium, BM. Stöger schaut zu!
« Antwort #4 am: April 23, 2010, 09:43:31 Vormittag »

Rauchen - Anzeigen gegen Lokal in Ministerium

7. April 2010 | 11:59 | wien | apa | Teilen

In der Debatte um das Rauchverbot sorgt nun ein skurriler Verstoß für böses Blut: Ausgerechnet gegen ein Lokal im Gebäude des Gesundheitsministeriums liegen wegen Nichteinhaltung des gesetzlichen Qualmverbots mehrere Anzeigen vor. Die Ressortsprecherin bestätigte einen Bericht der Tageszeitung "Österreich": "Ich weiß, dass es auch Leute aus dem Ministerium waren, weil sie das zu Recht ärgert."

    * Was halten Sie von einem totalen Rauchverbot in der Gastronomie?
    * Raucherlokale: Wirte in der Zwickmühle

apa wien

Machen könne das Ministerium gegen die Verstöße nicht viel. „Das ist ein Wirt, wie jeder andere auch“, so die Sprecherin. „Wir haben ihn natürlich darauf aufmerksam gemacht. Wenn es in unserer Kompetenz liegen würde, würden wir uns natürlich den Vertrag ansehen.“ Das Lokal befinde sich wie ein Bäcker, eine Bank und das Gesundheitsministerium in einem Gebäude der Bundes Immobilien Gesellschaft (BIG), die als Vermieter zuständig sei. Das Ministerium - ebenfalls eingemietet - könne nichts unternehmen.

Die BIG selbst fühlt sich für die Causa allerdings in keiner Weise zuständig: „Ein Vermieter kann da nicht eingreifen“, berief sich Sprecher Ernst Eichinger gegenüber der APA auf das Mietrechtsgesetz. „Das ist ein ganz normaler Mieter wie jeder andere auch, wo wir keinerlei Recht haben, ihm vorzuschreiben, ob er die Rauchergesetze einhält oder nicht.“ Verantwortlich dafür sei ausschließlich der Lokalbetreiber. „Das wäre ja Wahnsinn, wenn die Eigentümer dafür sorgen müssten, dass die Rauchergesetze eingehalten werden“, so Eichinger.

Probleme gab es mit der Gasstätte laut Rosenberger vor allem wegen Tischen außerhalb des Lokals in der öffentlich zugänglichen Aula. Dort sei unerlaubterweise geraucht worden, nach einigen Anzeigen halte sich der Gastronom nun aber an das Gesetz. Im Inneren habe der Wirt einen Nichtraucherraum eingerichtet. Die Gaststätte sei für jedermann zugänglich und habe mit dem Ministerium direkt nichts zu tun, betonte die Sprecherin.

© SN/SW

Anmerkung:
Unser Erachtens hält man sich weiterhin nicht an das Gesetz und vermutlich könnte "Jedermann",
der dadurch seine Gesundheit gefährdet sieht, eine Unterlassumgsklage einbringen! Auch der Vermieter!

« Letzte Änderung: Juni 04, 2010, 00:22:22 Vormittag von admin »


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Salzburg(er) Medienberichte: Stöger hebt von den Bürgern ab
« Antwort #5 am: April 29, 2010, 20:47:13 Nachmittag »
http://www.salzburg.com/online/nachrichten/newsletter/Rauchverbot-ist-ein-Tabuthema-.html?article=eGMmOI8VflH4EaS7oaBHP107Hi8cJXfHOT6r9uz&img=&text=&mode=


Rauchverbot ist ein Tabuthema

8. April 2010 | 16:20 | | Fritz Pessl (SN). | Teilen

Tabakgesetz. Die Österreicher wollen abgetrennte Raucherräume, aber kein generelles Rauchverbot in Lokalen. Der Gesundheitsminister droht den Wirten mit empfindlichen Strafen nach Größe ihrer Betriebe.

Fritz Pessl

Wien (SN). Nur 19 Prozent der Befragten sprechen sich für ein völliges Rauchverbot in Lokalen aus. Die Trennung von Raucher- und Nichtraucherräumen ist einer Mehrheit von 69 Prozent aber sehr wichtig. Das ergab eine Umfrage des Instituts für empirische Sozialforschung (IFES) im Auftrag des Gesundheitsministeriums. Befragt wurden Tausende aus der Bevölkerung (Raucher, Nichtraucher), Wirte und Beschäftigte in der Gastronomie.

IFES-Geschäftsführerin Imma Palme zufolge haben die Österreicher große Angst, dass durch ein generelles Rauchverbot das soziale Leben, wie man es kennt, verloren gehen würde. Der Umwelthygieniker Manfred Neuberger von der Medizinischen Universität Wien hält die Studie für eine „Auftragsarbeit“.

Denn einer europaweiten Erhebung (Eurobarometer) zufolge sind 78 Prozent der Österreicher für rauchfreie Restaurants. Die höchsten Zustimmungsraten gebe es in Ländern, wo das Rauchverbot längst umgesetzt ist – in Italien (95 Prozent), Schweden (87 Prozent), Großbritannien (86 Prozent). In Irland seien unmittelbar vor Einführung des Rauchverbotes „nur“ 63 Prozent der Befragten dafür gewesen, ein Jahr später 90 Prozent, so Neuberger.

Zurück nach Österreich: Gesundheitsminister Alois Stöger (SPÖ) erklärte am Donnerstag erneut, dass ab 1. Juli 2010 in Lokalen der Hauptraum jedenfalls rauchfrei sein müsse. „Ich habe kein Verständnis, wenn es irgendwo im Hinterzimmer einen kleinen Nichtraucherraum geben sollte. Es reicht mir nicht, wie es derzeit läuft“, so Stöger. Er kündigte zudem „spürbare Strafen“ bei Zuwiderhandeln gegen das Tabakgesetz an. Diese müssten sich nach der wirtschaftlichen Größe einer Gaststätte bemessen. Stefan Gergely, Eigentümer von vier Lokalen in Wien, sprach in diesem Zusammenhang von „Wunschdenken des Ministers“. Im Gesetz gebe es keine Anhaltspunkte dafür, die Strafhöhen nach der Betriebsgröße zu staffeln. Stöger könne den Bezirksverwaltungsbehörden nicht vorschreiben, wie sie zu strafen haben.

„Die Wirte sind ohnehin schon kriminalisiert, bei vielen Gelegenheiten droht der Konzessionsentzug“, sagte Gergely. Er rechnet mit einer Vielzahl an Verfahren bis zu den Höchstgerichten, beispielsweise sei im Tabakgesetz der Hauptraum nur schwammig definiert und daher von den Wirten zu interpretieren.

Für Studienautorin Palme ist die Durchsetzung eines generellen Rauchverbots in Österreich deshalb so schwierig, weil verglichen mit anderen Ländern Europas die Raucherquote enorm hoch sei: Laut IFES rauchen 3,1 Millionen Menschen (45 Prozent).
Für rauchfreie Konditoreien
Eine Zahl, die für Umwelthygieniker Neuberger falsch ist: Statistik Austria habe 2007 bei der Gesundheitsbefragung 2,3 Mill. tägliche Raucher erhoben. Der Anteil der Raucher gemessen an der Bevölkerung liege im europäischen Durchschnitt. Palme hingegen befürwortet den geplanten Weg der kleinen Schritte mit dem Argument, dass es in anderen Ländern wie Italien oder Tschechien um 25 Prozent weniger Raucher gebe – und damit eine kleinere Raucherlobby.

Die IFES-Umfrage ergab zudem, dass am liebsten bei Lokalbesuchen (91 Prozent) und im Freien (72 Prozent) geraucht wird. Rund die Hälfte der Raucher zündet sich eine Zigarette nur in einem bestimmten Raum in der eigenen Wohnung an. Am Arbeitsplatz rauchen demnach 41 Prozent, im Auto 37 Prozent und in allen Räumen der Wohnung nur mehr zwölf Prozent. Während sich bei Konditoreien, in Restaurants und Gaststätten die Mehrheit für ein völliges Rauchverbot aussprach, überwiegt bei Kaffeehäusern, Discos, Bars sowie Tankstellenlokalen der Wunsch nach einem friedlichen Nebeneinander von Rauchern und Nichtrauchern.

© SN/SW
« Letzte Änderung: Juni 04, 2010, 00:22:08 Vormittag von admin »


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Salzburg(er) Medienberichte: DAS wird dauern ........
« Antwort #6 am: Mai 03, 2010, 09:27:07 Vormittag »
http://www.pnp.de/nachrichten/artikel.php?cid=29-27916790&Ressort=bay&Map=&BNR=0

vom 03.05.2010

Wirte warten lieber ab

Nichtraucherschutz in Österreich: Übergangsfrist endet - Ab 1. Juli viele Nichtraucherlokale


Eigene Nichtraucherbereiche sind in Österreich seit 2009 vorgeschrieben, für Gastwirte gibt es allerdings eine großzügige Übergangsfrist, die Ende Juni dieses Jahres endet. (Foto: Hudelist)
 
Salzburg.

Das Gesetz zum Nichtraucherschutz in Österreich ist bereits seit 1. Januar 2009 in Kraft, für Gastwirte gibt es allerdings eine Übergangsfrist. Diese endet am 30. Juni dieses Jahres, bis dahin müssen Lokale ab einer Größe von 50 Quadratmeter entweder ihre Räume trennen oder aber zum reinen Nichtraucherlokal werden. Im Salzburger Land hat bisher allerdings noch kein Wirt tatsächlich umgebaut, alle warten ab.

Noch ist die letzte Zigarette im Kaffeehaus nicht geraucht, auch wenn das Ende der Übergangsfrist mit großen Schritten naht. Die EU-Kommission soll ja nach Medienberichten sogar einen Plan in der Schublade haben, der ein generelles Rauchverbot in Gaststätten vorsieht. Geschützt werden sollen damit die nichtrauchenden Gäste sowie die Angestellten. Das will auch der österreichische Gesetzgeber mit seinem Nichtraucherschutz, geregelt im Tabakgesetz. Doch was wollen die Gäste? Meinungsforscher haben im Auftrag des Gesundheitsministeriums herausgefunden, dass rund 60 Prozent der Befragten mit der derzeitigen Lösung zufrieden sind - also dem Splitting in einen Raucher- und einen Nichtraucherbereich.

In der Salzburger Franz-Josef-Straße hat der Pächter eines Traditionskaffeehauses seine Stammgäste ebenfalls abstimmen lassen, ob sie ihren Kaffee in Zukunft lieber in rauchfreien Räumen genießen wollen oder ob sie den blauen Dunst weiterhin tolerieren. „Entschieden wurde, ich soll es als Raucherlokal weiterführen. Das geht aber nur, wenn ich eine Trennwand einziehe und so auch einen Nichtraucherbereich anbiete. Das ist aber in diesem historischen Raum nicht möglich“, argumentiert Bernhard Huemer vom Café Wernbacher. Umbauen will Huemer also nicht. Das bedeutet, sein Café wird ab 1. Juli erst einmal automatisch zu einem reinen Nichtraucherlokal. Der Wirt spielt auf Zeit: „Wer weiß, was dem Gesetzgeber noch alles einfällt.“

Auch bei den anderen Gastronomen im Salzburger Land ist die Unsicherheit groß, denn schon in knapp zwei Monaten läuft die Übergangsfrist ab. Zwar gibt es bereits jede Menge Umbau-Anträge, tatsächlich will aber kein Wirt seine Räume abtrennen. Abwartend reagiert auch der Sprecher der Salzburger Gastronomen, Max Nöhammer. „Ich habe noch nicht umgebaut, ich werde es mir erst einmal ansehen und daher mit 1. Juli per Gesetz automatisch zum Nichtraucherlokal werden.“

Hinter vorgehaltener Hand hört man bei vielen Wirten, dass sie lieber eine Strafe zahlen als jetzt zu investieren, wo keiner weiß, wie’s wirklich weitergeht. Selbst wenn der Rauch aus den Lokalen verbannt werden sollte, befürchten die Gastronomen in der Innenstadt neuen Ärger wegen der Raucher, allerdings an einer anderen Front. „Wenn ein generelles Rauchverbot kommen würde, dürften unsere Gäste zwar im eigenen Gastgarten rauchen, aber nur bis 24 Uhr“, so Peter Huber von einer Weißbierbrauerei in Schallmoos. „Das heißt, nach Mitternacht müssen sie vor dem Haus rauchen, also auf öffentlichem Grund. Den Lärm den sie möglicherweise verursachen wird aber dem Lokal zugeordnet. Das wird ein Riesenproblem für alle Wirte in Salzburg.“ - hud

Anmerkung:
Ja, die Gastromen "spielen auf Zeit", tun nichts, werden aber auch zu 90 % nicht zum Nichtraucherlokal. "Da soll erst einmal einer kommen und uns anzeigen, dann kommt ein Verfahren, das wird dauern, dann kommt die Berufung, wird wieder dauern, dann hilft uns sicher die Wirtschaftskammer, denn dann geht`s noch zum Verfassungsgerichtshof, das wird wieder dauern, usw.!"

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Salzburg: Die Gastronomen beginnen, sich darauf einzurichten.
« Antwort #7 am: Mai 13, 2010, 15:52:02 Nachmittag »
http://www.salzburger-fenster.at/rubrik/lokales/0509/wirte-wissen-raucher-machen-mehr-umsatz_11641.html


SF05/09

Wirte wissen: Raucher machen mehr Umsatz
Verunglücktes Nichtraucherschutz-Gesetz: kleine Lokale bevorzugen eher die Raucher
Niemand ist mit dem neuen Gesetz zum Schutz der Nichtraucher in Österreichs Gaststätten glücklich.
Aber die Gastronomen beginnen, sich darauf einzurichten.
In den meisten kleineren Bars und Cafés sind Raucher herzlich willkommen.



In größeren Gaststätten und Restaurants, die über mehrere Räume verfügen, hat das neue Nichtraucherschutz-Gesetz nicht allzu viel verändert. Schon bisher haben die meisten Wirte größerer Lokale eigene, getrennte Bereiche in unterschiedlichen Räumen ihrer Lokale für Raucher definiert.
In kleineren Lokalen, die bisher nicht über getrennte Raucher/Nichtraucher-Bereiche verfügten, ist die Sache nicht mehr ganz so einfach. Hier mussten und müssen sich die Lokalbetreiber entscheiden: entweder man verpflichtet sich, bis zum kommenden Jahr baulich Abtrennungen vorzunehmen oder man definiert sein gesamtes Lokal als Raucher- bzw. Nichtraucher-Lokal. Wie sich abzeichnet, dürften in kleineren Lokalen – auch in kleineren Cafés – die Raucher die Oberhand gewinnen. Ein Wirt zum SF: „Raucher sind geselliger. Sie sind jene Schicht in der Bevölkerung, die überhaupt noch eher bereit ist, Bars und Cafés zu besuchen. Sie bleiben länger sitzen und konsumieren in der Regel mehr als Nichtraucher.“ Um unsere Leser auf dem Laufenden zu halten, wird das SF in der Online-Ausgabe im Internet eine Rubrik einrichten, wo wir auflisten, welche Lokale sich als reine Raucher- bzw. Nichtraucher-Lokale definieren.
 


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Salzburg sucht den Superstar, oder zwei, oder gar ........?
« Antwort #8 am: Mai 19, 2010, 00:51:57 Vormittag »
Viele werden es nicht sein, die hier aufgezählt werden können.

Dafür sind die Siegeschancen umso größer.

Also SalzburgerInnen:

1) Wo gibt es keinen Nichtraucherschutz, gleich im Dutzend, bitte: www.sis.info

2) Welches Lokal ist komplett rauchfrei: http://www.facebook.com/posted.php?id=207474724730&share_id=128043797211300&comments=1#!/pages/Luft-Laune-Salzburgs-100-Rauchfrei-Lokale-gesucht/123099237700488?ref=ts

Bisher gemeldete NR.-Lokale (bitte Falschmeldungen mitteilen an kontakt@krebsforum.at ):

LISTE der bisher gemeldeten RAUCHFREI-Lokale:
Trattoria Italia,
Itzlinger Hauptraße 91, 5020 Salzburg
Telefon: 0662450312; Mobil: 0664 1440 490
www.tradizioneitaliana.at

Restaurant „le sel“
Hotel Mercure Salzburg City
Bayerhamerstraße 14 • 5020 Salzburg
Tel. 0662 8814380
www.accorhotels.com

Kramer's
Griesgasse 15 • 5020 Salzburg
Tel. 0662 845336
www.kramers.at

The Heart of Joy
Franz Josef Straße 3 • 5020 Salzburg
Tel. 0662 890773
www.heartofjoy.at

Spicy Spices (indisches, vegetarisches Restaurant)
Wolf-Dietrich-Strasse 1 • 5020 Salzburg
Tel. 0662/870712

Indigo Kongresshaus
Auerspergstraße 10 • 5020 Salzburg
Tel. 0662 870862
www.indigofood.com

Indigo Zentrum Herrnau
Alpenstraße 48 • 5020 Salzburg
Tel. 0662 627194
www.indigofood.com

Indigo Staatsbrücke
Rudolfskai 8 • 5020 Salzburg
Tel. 0662 843480
www.indigofood.com

Indigo Europark
Europastraße 1 • 5020 Salzburg
Tel. 0662 421141
www.indigofood.com

Cafe Braun,
Unterer Markt 8 • 5400 Hallein,
Tel. 06245 80486

Café-Konditorei Löhe,
Elisbethstraße 1b • 5020 Salzburg;
Tel. 0662 870867

Cappomio,
Kaigasse • 5020 Salzburg
http://www.cappomio.at/

Spoon im Rupertinum,
5020 Salzburg;
www.hotel-seehof-salzburg-goldegg.at/de/menu_6/intern_82/spoon-news.html

Der Tortenmacher, Cafe, Konditorei
Nonntaler Hauptstrasse 90 • 5020 Salzburg
Tel. 0662 820960

220 Grad, Rösthaus und Café
Chiemseegasse 5 • 5020 Salzburg,
Tel. 0662 827881,
www.220grad.com

Café Würfel Zucker
Getreidegasse 36 • 5020 Salzburg;
Tel. 0676 3007129,
www.wuerfelzucker.at

Sabroson; Cafe Restaurant Pizzeria
Linzergasse 27 • 5020 Salzburg
Tel. 0662 872025,
coffee@sabroson.at

Bella Vita; italienische und pakistanische Spezialitäten
Vogelweiderstrasse 9 • 5020 Salzburg
www.bella-vita-salzburg.at

Café Cult
Hellbrunner Strasse 3 • 5020 Salzburg
Tel. 0662 845601
www.cafe-cult-salzburg.homepagestart.de

Cafe Fingerlos
Franz-Josef-Strasse 9 • 5020 Salzburg
Tel. 0662 874213

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Salzburg: Ab Juli wird gestraft
« Antwort #9 am: Juni 04, 2010, 00:14:31 Vormittag »
http://search.salzburg.com/articles/10508840?highlight=Raucher+

Rauchverbot: Ab Juli wird gestraft

Tabakgesetz. Am 1. Juli wird es ernst mit dem Rauchverbot in der Gastronomie. Wer gegen das Gesetz verstößt, muss zahlen.

barbara haimerl salzburg (SN). Der Countdown läuft. Mit 1. Juli ist die Übergangsfrist für das Rauchverbot in der Gastronomie vorbei. Bis dahin müssen Wirte das Rauchen verbieten oder einen baulich abgetrennten Raum für Raucher schaffen. Der attraktivere Teil des Lokals muss den Nichtrauchern vorbehalten sein.

Eine Ausnahme bleiben Lokale, die kleiner sind als 50 Quadratmeter. Dort können die Betreiber selbst entscheiden, ob geraucht werden darf oder nicht.

Eine Verlängerung der Übergangsfrist komme für Minister Alois Stöger (SPÖ) auf keinen Fall infrage, hieß es am Freitag im Gesundheitsministerium.

Bisher hielt sich die Zahl der Anzeigen wegen eines Verstoßes gegen das im Jänner 2009 in Kraft getretene Tabakgesetz in Grenzen. „Heuer waren es weniger als zehn Anzeigen“, sagte am Freitag eine Mitarbeiterin in der BH Salzburg-Umgebung. In der Stadt Salzburg kam es bisher zu 38 Strafverfahren. Die meisten sind abgeschlossen und endeten mit einer Strafe zwischen 200 und 1000 Euro.

Mit Ende der Übergangsfrist dürfte die Zahl der Anzeigen und Verfahren deutlich zunehmen. Rasch, konsequent und fundiert wolle er Verstöße gegen das Tabakgesetz ahnden, sagt Roland Schagerl, Leiter des Strafamts in der Stadt Salzburg. Er habe aber nicht vor, Wirte beim erstmaligen Verstoß sofort mit voller Härte zu bestrafen. „Rund 1000 Euro werden es aber schon sein.“ Empfindlich teurer wird es im Wiederholungsfall. Der Strafrahmen beträgt bis zu 10.000 Euro. Die Stimmung in der Gastronomie sei bei weitem nicht so schlecht wie angenommen, sagt Maximilian Nöhammer, Besitzer des Café Schweiger Eis in Salzburg-Itzling und Obmann der Fachgruppe Gastronomie in der Wirtschaftskammer Salzburg. Die Wirte wüssten schließlich seit 18 Monaten, was auf sie zukomme. Außerdem sei nur bei sechs Prozent der Mitgliedsbetriebe ein Umbau nötig. Wer trotzdem nicht umbaue, führe mit 1. Juli automatisch ein Nichtraucherlokal.

Die meisten Lokalbetreiber haben noch nichts unternommen. Das gilt auch für Nöhammer. „Ich habe ja noch bis Ende Juni Zeit“, sagt er. In seinem Lokal gebe es seit 17 Jahren einen Raucher- und einen Nichtraucherbereich. Die Räume seien früher getrennt gewesen. Er werde nun zeitgerecht eine Glaswand einbauen lassen.

Dem Gesundheitsministerium wurden bisher rund 4300 Anzeigen aus Österreich gemeldet, die meisten davon in Wien. Insgesamt entfallen rund 3500 Fälle auf Inhaber von Gastronomiebetrieben, 90 auf Inhaber von Einkaufszentren und knapp 700 auf Raucher selbst.

Salzburg / 29.05.2010 29.05.2010 / Print


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Endspurt für „Gastro“: Raucher „separieren“
« Antwort #10 am: Juni 04, 2010, 00:16:51 Vormittag »
http://search.salzburg.com/articles/10483550?highlight=Nichtraucher+

Endspurt für „Gastro“: Raucher „separieren“

Land der Raucher. Ab Jahresmitte gelten verschärfte Bestimmungen. Gaststätten mit mehr als 50 Quadratmetern müssen den Raucher- vom Nichtraucherbereich räumlich abtrennen. Wirklich Freude mit der Lösung haben nicht allzu viele.

Fink/Linder/PraheR Salzburg/Seekirchen. Ab Anfang Juli ist es soweit. Die Übergangsregelung für die heimische Gastronomie in Sachen Rauchergesetz ist vorbei. Ab diesem Zeitpunkt gilt: Der Hauptraum muss ein Nichtraucherlokal sein. Eine Trennwand muss diesen von den qualmenden Gästen abgrenzen und die Nichtraucher vor Teer und Nikotin schützen.

Es war die Wirtschaftskammer, die in den Verhandlungen auf die „österreichische Lösung“ gepocht hatte, nach der in Zukunft sowohl Raucher als auch Nichtraucher getrennt in den Gasträumen sitzen sollen. Während die Standesvertretung der Gastronomen dieses Gesetz lobt, sehen das viele Wirte anders.

Maximilian Nöhammer, Chef der Standesvertreter Gastronomie bei der Wirtschaftskammer und Besitzer des Café SchweigerEis in Salzburg-Itzling: „Eigentlich ist die neue Raucherregelung schon seit 1. Jänner 2009 in Kraft. Die Übergangsregelung, die jetzt per 30. Juni ausläuft, war für all jene gedacht, die Änderungs- oder Umbauten zu realisieren hatten, um dem Gesetz zu entsprechen.“ Kritik an Schwammigkeit der Bestimmungen Das betreffe vor allem Einraumbetriebe, die fertig sein sollten. Die Schwammigkeit der Bestimmungen wird heftig kritisiert – auch im Hinblick der angekündigten europaweiten Verschärfungen der Raucherbestimmungen ab 2011. Trotzdem sei die Stimmung nicht schlecht – erklärt Nöhammer: „Das ist zweigeteilt: Die einen sind froh, dass das umgesetzt werden muss, für die anderen ist es schwierig.“ Vor allem im Bar- und Cafébereich herrsche Skepsis. Nöhammer: „Wie auch immer: Wessen Lokal größer als 50 m ist und bis 30. Juni nicht umgebaut hat, führt dann ein Nichtraucherlokal. “„Die Raucher sind ein wichtiges Klientel“ Hias Gmachl-Wintersteller, Wirt vom Gasthof Post in Seekirchen, ist „Gottseidank von diesen Schwierigkeiten nicht betroffen“, aber: „Wenn die Raucher als Gäste ausfallen, ist das mit Sicherheit ein harter Schlag.“

Die Seekirchener Tourismusverbandsobfrau und Bräuwirtin Veronika Ametsreiter sieht das ähnlich: „Für uns ist das kein Problem. Wir haben den Restaurantbereich und den Frühstücksraum bereits räumlich getrennt. Die Gaststube bleibt Raucherbereich.“ Der Anteil der Raucher sei doch recht groß.

Probleme hätten vor allem die kleineren Lokale, wo eine Trennung zwischen Rauchern und Nichtrauchern kaum durchführbar sei. „Ein paar müssen sich da sicher noch etwas einfallen lassen“, so Ametsreiter.

Im Poko’s Cafe – Bar – Bistro im Gewerbepark in Obertrum ist das Nichtrauchergesetz ebenfalls Thema. „Immer mehr Leute fragen deshalb nach, aber im Poko’s haben wir von Anfang an dafür gesorgt, dass die Nichtraucher einen abgetrennten Bereich haben“, so Inhaber Edgar Pöllinger.

Sollte die Lösung nicht ganz den gesetzlichen Erfordernissen entsprechen, werde man das bei einer Beanstandung durch die Behörden ändern. „Die Informationen dazu haben wir eigentlich auch nur aus den Medien. Wir müssen das jetzt auf uns zukommen lassen.“

Die Raucher seien aber vor allem am Abend ein wichtiges Klientel. „Da ist der Nichtraucherbereich ziemlich leer.“

Flachgauer nachrichten / 27.05.2010 27.05.2010 / Print


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Salzburg: Wirte verärgert!
« Antwort #11 am: Juni 04, 2010, 00:19:05 Vormittag »

http://search.salzburg.com/articles/9992608?highlight=Nichtraucher+

Wirte ärgern sich über neue Raucher-Regeln

Umstritten. Die heimischen Gastwirte sind verärgert . Ab 1. Juli müssen viele von ihnen auf Nichtraucherbetrieb umstellen – und mit kräftigen Umsatzeinbußen rechnen.

Michael MinichbergeR Zell am See. Am 1. Jänner 2009 trat das novellierte Tabakgesetz in Kraft, aufgrund einer Übergangsregelung wurde es bisher freilich kaum umgesetzt. Ab 1. Juli müssen die neuen Spielregeln (siehe Box auf dieser Seite) eingehalten werden, ansonsten drohen Strafen.

Für Ärger sorgt das Gesetzeswerk bei den betroffenen Gastronomen. Rudi Eder ist Sprecher der Vereinigung der Zeller Nachtlokale: „Diese Lösung ist nicht fertig gedacht. Jeder Wirt, mit dem ich rede, ist dagegen.“

Die geforderte Trennung in Raucher- und Nichtraucherräume komme für sein Lokal, das Insider (160 m2 ), nicht in Frage. „Ich müsste auch noch das ganze Lüftungssystem, das vorgeschrieben ist, umbauen. Das Ganze wäre eine Rieseninvestition.“ Und das in einer Lage, wo man nicht wisse, ob nicht bald ein generelles Rauchverbot komme. „Ich nehme jedenfalls keinen Cent in die Hand.“Wettbewerbsnachteil für größere Lokale Lokale über dem Grenzwert von 50 m2 hätten einen klaren Wettbewerbsnachteil gegenüber kleineren Betrieben. „Wobei mir unklar ist, warum Rauchen in kleinen Lokalen gesünder sein soll.“ Eder, selbst Nichtraucher, plädiert für ein einheitliches Rauchverbot in Gastronomiebetrieben. „Das funktioniert in vielen Ländern und würde mich nicht zuletzt für meine Mitarbeiter freuen.“

Dass die Kunden ausbleiben, glaubt er nicht. „Bei einem flächendeckenden Rauchverbot gehen die Umsätze nicht zurück. Die Leute haben das Bedürfnis auszugehen und Menschen kennenzulernen.“ Zudem kämen auch von den rauchenden Kunden immer wieder Signale pro Rauchverbot. „Die meisten sehen das gar nicht so tragisch.“Hoher Anteil an Rauchern im Nachtleben Problematischer sei die halbherzige Lösung, die zu einer Wettbewerbsverzerrung zwischen Raucher- und Nichtraucherlokalen führe. „Da rechne ich mit 20 Prozent Umsatzrückgang“, sagt Rudi Eder, der schätzt, dass innerhalb seiner Kundschaft über 50 Prozent rauchen.

Im Kreise der Zeller Nachtlokale sei man dabei sich auf einen freiwilligen Nichtraucherbetrieb zu einigen. „Wir wollen vermeiden, dass einer anfängt umzubauen und die anderen dann nachziehen.“ Es seien zwar noch Gespräche ausständig, aber mit hoher Wahrscheinlichkeit würden die Leitlokale ab 1. Juli auf rauchfreien Betrieb umstellen.

Wenig Freude mit dem Gesetz haben auch viele Kaffeehausbesitzer. Einer der schon jetzt einen Bereich für beide Gruppen anbietet, ist Erich Pletzer (Café Pletzer, Mittersill): „Das ist aus unserer Sicht perfekt. Es gibt welche, die kommen gar nicht rein, wenn es keine Nichtraucherzone gibt. Andere sagen, sobald Rauchverbot ist, komme ich nicht mehr.“ Ein generelles Verbot hält er nicht für notwendig.

Pletzer hofft, dass die bestehende Trennung den neuen Vorschriften entspricht. „Investitionen sind eine Zumutung, wenn man nicht weiß wie es weitergeht.“

Kollegen, die keine Möglichkeit haben zu trennen, hätten einen klaren wirtschaftlichen Nachteil, glaubt Pletzer. „Das weiß ich von Kollegen aus Südtirol. Die haben am Rauchverbot sehr zu knabbern.“ Ein generelles „Nein“ zum Rauchen in Lokalen, würde den Cafés ebenfalls Kunden und Umsatz kosten, so seine Einschätzung.BH rechnet mit Anzeige und schwierigen Verfahren Auf eine klarere Regelung noch vor dem Stichtag hofft man seitens der Bezirkshauptmannschaft. Ansonsten müsse man wohl ab Juli einer Reihe von Anzeigen nachgehen, sagt Amtsdirektor Franz Schwab. „Und dann besteht die Gefahr, dass wir für die Anwälte arbeiten, die versuchen jedes Schlupfloch auszunutzen.“

Pinzgauer nachrichten / 06.05.2010 06.05.2010 / Print


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Salzburg: Ein fauler Kompromiss
« Antwort #12 am: Juni 04, 2010, 00:20:21 Vormittag »
Ein fauler Kompromiss

schlaglicht W enn politische Entscheidungsträger wenig Mut zu unpopulären Entscheidungen und viel Angst vor den Reaktionen potenzieller Wähler und Einflussgruppen haben, dann kommt so etwas heraus wie das neue Tabakgesetz. Der Versuch, weder den Rauchern, noch den Nichtrauchern und schon gar nicht der Wirtschaft vor den Kopf zu stoßen, hat dazu geführt, dass alle Seiten unzufrieden sind, und dass jeder weitere Schritt zumindest eine dieser Gruppen echauffieren würde. Folglich ist nicht zu erwarten, dass in nächster Zeit überhaupt etwas passiert, die Politik wird der Dinge harren und auf ein Machtwort der EU – in Form eines generellen Verbots – hoffen. Dieses wird im Lauf der nächsten Jahre wohl auch kommen. Dann kann gegenüber allen „Leidtragenden“ auf Brüssel verwiesen werden. Eine Taktik symptomatisch für eine zu oft mutlose politischen Riege.

D ie Übergangsregelung lässt zumindest hoffen, dass in Kaffeehäusern und Restaurants nicht mehr passiv mitgeraucht werden muss. Anders sieht es in den Nachtlokalen aus. Das Klientel zieht es nachweislich dort hin, wo am meisten los ist. Das wird auch künftig dort sein, wo das Rauchen erlaubt ist. Einen Nichtraucherbereich zu schaffen, ist nicht ausreichend, das Ziel muss der aktive Schutz von Angestellten und Nichtrauchern sein. Dieser funktioniert nur über ein Verbot. Und auch ein Großteil der Wirte würde sich über eine eindeutige Lösung freuen.

Pinzgauer nachrichten / 06.05.2010 06.05.2010 / Print


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Salzburg: Wirte wollen einheitliche Regelung
« Antwort #13 am: Juni 04, 2010, 00:24:38 Vormittag »
http://search.salzburg.com/articles/9854580?highlight=Nichtraucher+

Wirte pochen auf eine einheitliche Regelung

Rauchergesetz. Ab Jahresmitte gelten verschärfte Bestimmungen. Gaststätten mit mehr als 50 Quadratmeter müssen den Raucher- vom Nichtraucherbereich räumlich abtrennen. Viele Gastronomen haben wenig Freude mit der Lösung.

Andreas Praher SALZBURG. Ab Anfang Juli ist es soweit. Die Übergangsregelung für die heimische Gastronomie in Sachen Rauchergesetz ist vorbei. Ab diesem Zeitpunkt gilt: Der Hauptraum muss ein Nichtraucherlokal sein. Eine Trennwand muss diesen vor den qualmenden Gästen abgrenzen.

Es war die Wirtschaftskammer, die in den Verhandlungen auf die „österreichische Lösung“ gepocht hatte, nach der in Zukunft sowohl Raucher als auch Nichtraucher getrennt in den Gasträumen sitzen sollen. Während die Standesvertretung der Gastronomen dieses Gesetz lobt, sehen das viele Wirte anders. Sie reagieren verärgert.

Die Schnitzelschmiede in der Chiemseegasse hat aus diesem Grund seit 7. April bis auf weiteres geschlossen. Geschäftsführerin Veronika Höllbacher ließ das Gewölbe der 64 Quadratmeter großen Gaststube erst im Herbst des Vorjahres um mehrere 100.000 Euro renovieren, der Umbau würde sie weitere 40.000 Euro kosten. Da sie bei einem Umbau an Verkaufsfläche verlieren würde, sei eine Abtrennung aber schon aus räumlichen Gründen äußerst schwierig. Hinzu komme, dass der Einbau einer Trennwand aus Glas an die 14 Tage dauern würde und sie nicht wisse, wo sie in diesem Zeitraum die Frühstücksgäste vom Hotel bedienen soll. Da 80 Prozent ihrer Mittagsgäste Raucher seien, komme ein Nichtraucherlokal nicht in Frage.

Weniger tragisch, wenn auch nicht reibungslos gestaltet sich die Situation im Santorini. Das griechische Restaurant in der Kaigasse bleibt ein Raucherlokal. Um seine Stammkunden – laut eigenen Angaben bis zu 95 Prozent Raucher – nicht zu verärgern, opfert Sakis Athanasiol drei Quadratmeter seiner 53 Quadratmeter großen Gaststube und trennt den Nebenraum mit einer Gipswand ab. Den abgetrennten Teil werde er künftig als kleines Lager oder Abstellraum nutzen. „Ohne Raucher kein Umsatz“, bringt es der Grieche nüchtern auf den Punkt. Die Kosten für den Umbau halten sich bei ihm in Grenzen, glücklich über die Lösung ist Athanasiol dennoch nicht.

Ebenso wenig wie Karl Peter Reiter, Pächter des Zwettler nebenan. Er schätzt die Kosten für die bereits beantragte Trennwand auf 8000 Euro. Dabei sei der Verlust durch den Geschäftsentgang während der Umbauphase noch nicht mitgerechnet. „Den muss ich auf meine Kappe nehmen, da muss ich dann viel Bier und Wein verkaufen“, meint Reiter ironisch. Viel entscheidender sei jedoch die Frage, wie lange das Gesetz hält. Denn bis dato könne niemand genau sagen, wie es weitergeht.

Kurt Ranzenberger, Inhaber des Café Mozart sowie des Shamrock und O’Malley’s, hofft jedenfalls, dass sich die Ausgaben für die Abtrennung lohnen und die gesetzliche Regelung ein paar Jahre bleibt. Er sei froh, dass seine Gäste noch die Chance haben zu rauchen und nicht wie anderswo in Europa vor die Tür gehen müssen. Ein wenig anders sieht das Markus Dobrowolny, Betriebsleiter des Raschhofer’s Rossbräu in der Alpenstraße. Denn obwohl die Trennwand kein Problem darstelle, wäre ihm lieber, wenn endlich Nägel mit Köpfen gemacht würden, da jeder Einbau Kosten verursacht. Ins selbe Horn stößt Otto Lauermann, Geschäftsführer des nebenan gelegenen Pier 17: „Das ganze Gesetz ist sehr schwammig, die rechte Hand weiß nicht, was die linke tut.“ Er gehe den Weg des geringsten Widerstands und baue die Terrasse zu einem Wintergarten für Raucher um. Das Innere des Lokals bleibt künftig Nichtrauchern vorbehalten. Beide Bereiche seien mit rund 100 Quadratmetern etwa gleich groß.

Stadt nachrichten / 30.04.2010 30.04.2010 / Print
« Letzte Änderung: Juni 05, 2010, 21:07:51 Nachmittag von admin »


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Salzburg/Altenmarkt will dem Rauchen Kampf ansagen
« Antwort #14 am: Juni 04, 2010, 00:25:58 Vormittag »
http://search.salzburg.com/articles/9829373?highlight=Nichtraucher+

Altenmarkt will dem Rauchen Kampf ansagen

Glimmstängel. Nur in Bulgarien und Grönland qualmen die Jugendlichen mehr als in Österreich, sagte der Kinderarzt Primar Dr. Josef Riedler bei einem Vortrag in Altenmarkt.

altenmarkt (taf). „Heimspiel“ für den Leiter des Kinderspitals in Schwarzach, Primar Dr. Josef Riedler: Der gebürtige Altenmarkter referierte im Rahmen von „Gesundes Altenmarkt 2010“ in seiner Heimatgemeinde. Hochaktuelles Thema: die Nikotinsucht der Jugendlichen.

„Österreich verdient eine traurige Bronzemedaille bei der Anzahl der 15-jährigen Raucher“, so Primar Riedler, „nur in Bulgarien und Grönland qualmen die Teenies noch mehr als bei uns.“ Und habe ein Jugendlicher erst mit dem Rauchen angefangen, sei ziemlich unwahrscheinlich, dass er so schnell wieder von den „Tschick“ wegkomme, erklärt der Kinder- und Jugendarzt bei seinem Vortrag „Wie kann man Rauchsucht verhindern?“.

Deshalb sei es so wichtig, dass die jungen Leute erst gar nicht mit dem Rauchen anfangen. Wie das gehen soll? Riedler: „Über das Selbstbewusstsein und das Umfeld der Teenager!“ Als cool soll nicht der „Rebell“ mit dem Glimmstängel gelten, sondern einer, der sagt: „Ich brauch’s nicht.“. Das ist auch der Titel einer Kampagne für 11- bis 12-jährige Schüler, an der Dr. Josef Riedler maßgeblich beteiligt war.

„Ein möglicher Herzinfarkt ist einem Teenager so was von egal“, sagt der Leiter des Kinder- und Jugendspitals in Schwarzach. „Argumente wie Impotenz, schnelle Hautalterung und Mundgeruch ziehen schon eher bei den jungen Leuten. Aber reines Abschrecken, etwa mit Bildern, bringt gar nichts.“

Auch Verträge und mögliche Belohnungen fürs Nichtrauchen können laut Dr. Riedler dabei helfen, dass der Nachwuchs nicht in die Sucht schlittert.

Bei der Kampagne sollten außerdem beliebte, starke und vor allem nichtrauchende Jugendliche ihre Mitschüler positiv beeinflussen. Nicht zuletzt sollten sich jedoch vor allem Eltern und Lehrer ihrer Vorbildwirkung bewusst sein, mahnt der Primar.

Das Resultat der dreijährigen Aktion „Ich brauch’s nicht!“: In den beteiligten Klassen haben um 23 Prozent weniger Schüler angefangen zu rauchen als in den „normalen“ Schulklassen. „Man kann’s nicht verhindern, aber man kann’s reduzieren“, meinte Riedler in Altenmarkt dazu pragmatisch. Das Ziel müsse ohnehin sein, dass das Nichtrauchen zur Norm in unserer Gesellschaft werde. „Das geht aber nur, wenn das Rauchen von allen öffentlichen Plätzen verbannt wird. Eine Wischiwaschi-Lösung wie in Österreich ist die allerschlechteste von allen Varianten, besonders für die Jugendlichen“, sagt Dr. Josef Riedler, „solange es Raucherbereiche in Bars und Cafés gibt, sind immer die cool, die dort sitzen, obwohl sie eigentlich noch nicht dürften. Wenn - außer zu Hause – nirgendwo mehr geraucht werden darf, ist das alles kein Thema mehr!“
Pongauer nachrichten / 29.04.2010 29.04.2010 / Print


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