Autor Thema: Medienberichte Österreich / Wien  (Gelesen 19479 mal)

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"Österreich": Wien, 5. Überfall auf Erlacher
« Antwort #15 am: April 13, 2010, 18:29:57 Nachmittag »

http://www.oe24.at/oesterreich/chronik/wien/Nichtraucher-erneut-als-Pruegelopfer-0686558.ece

Rauch-Sheriff
Nichtraucher erneut als Prügelopfer
Mehr Stories Rauchverbot Rauchsheriff nach Attacke schwer verletzt »

Rauch Sheriff Erlacher

© chrissinger.com Singer

Österreichs bekanntester Nichtraucher wurde schon wieder angegriffen.

 

Dietmar Erlacher kann es nicht lassen. Obwohl er von seiner letzten Prügelattacke am vergangenen Freitag noch schwer gezeichnet war, schleppte sich Österreichs brutalster Nichtraucher wieder in ein Donaustädter Einkaufszentrum. Zum Mittagessen. Und wieder wurde er angegriffen. Diesmal vom Kellner jenes Restaurants, in dem er sich am Freitag gegen eine Prügelattacke rabiater Raucher mit Pfefferspray zur Wehr gesetzt hatte.

Böse Drohung
„Die Tür zwischen Raucher- und Nichtraucherbereich war offen“, erklärt Erlacher sein Einschreiten, „der Qualm ist genau auf essende Kinder hingezogen. Darauf habe ich den Kellner aufmerksam gemacht.“ Doch der soll Erlacher am Anzug gepackt und gerüttelt haben: „Nachher zeige ich dir vor der Tür, wie das bei uns läuft“, soll der Angestellte mit erhobener Faust gesagt haben.

Schmerzen
Der selbst ernannte Raucher-Sheriff ist empört. Niemand, weder Polizei noch die Betreiber des Restaurants, wollten ihm helfen. Er ist im Krankenstand und muss wegen seiner Brustkorb-Prellung Schmerzmedikamente nehmen.

Baumeister gegen Sheriff
Obwohl viele Nichtraucher Erlacher verstehen und den unermüdlichen Kampf gegen den Qualm unterstützen, hat er auch viele Gegner. Richard Lugner zum Beispiel, Zeit seines Lebens Nichtraucher, kann den Tiroler nicht ausstehen: „Ständig streift er in der Lugner City herum und provoziert Kunden. Mich hat er auch schon mindestens zehnmal angezeigt.“

Für Lugner ist das Nichtraucher-Gesetz ohnehin zum Krenreiben: „In der Lugner City gibt es so gute Lüftungen. Niemand, außer der Erlacher, hat sich dort jemals über den Rauch beschwert.“ Der Baumeister versteht, warum der Sheriff hin und wieder eine Ohrfeige fängt.

Anm.: Antwort zu Lugner im nächsten Beitrag!



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http://www.rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=1073.msg6351#msg6351

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Herr Richi Lugner, mein Beileid, und wie geht`s sonst?
« Antwort #16 am: April 13, 2010, 18:35:40 Nachmittag »
Vorbeitrag:
Für Lugner ist das Nichtraucher-Gesetz ohnehin zum Krenreiben: „In der Lugner City gibt es so gute Lüftungen. Niemand, außer der Erlacher, hat sich dort jemals über den Rauch beschwert.“ Der Baumeister versteht, warum der Sheriff hin und wieder eine Ohrfeige fängt.


Herr Lugner, ich verstehe mittlerweile auch, warum man über Sie lacht! Wenn ich keine Zeit für einen Kabarettbesuch habe, schalte ich masl auf ATV, "Lugner-Gschichterl". Das verstand ich schon im Dezember, wo ich mit Ihnen im Cafe sprach und Sie mir sagten, Sie haben nebenan den Angestellten angezeigt, da er trotz Ihrer Vorgabe raucht (PS: Da wären fast keine Ang. mehr in der Lugner city). Ansonsten werden Sie ja vom BMfG "behandelt", wo wir jetzt nachfragen, warum die Missstände bei Ihnen noch immer nicht abgeschaffen sind. Warum weiterhin bei Ihnen Schwangere, Kinder und Jugendliche dem tödlichen Tabakrauch ausgesetzt sind.

Und jetzt noch ein Tipp unter uns: Tauschen Sie die Nichtraucherschilder auf den Tischen Ihrer Nichtraucher-Kino-Lugner-Lounge aus! Grüne Kennzeichnungen zeigen nämlich das Gegenteil an: Rauchen erlaubt! Also dass einem Unternehmer wie Ihnen so ein Lapsus passiert, trotz Anzeigen, ist schon sehr bedauerlich. Trotzdem: Gesundheit!

Ebenso werden wir den Volksanwalt fragen, ob nicht Amtsmissbrauch Ihres Bezirksamtes vorliegt, da sich nichts ändert!
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Ö. Weiter teure(re) Zigaretten
« Antwort #17 am: April 20, 2010, 21:11:00 Nachmittag »
www.wienerzeitung.at

Auch wenn der Mindestpreis fällt - die Raucher müssen mehr bezahlen

Von Helmut Dité

Aufzählung Gesundheitsminister Alois Stöger muss gemäß einem EuGH-Urteil die Verordnung zum Mindestpreis für Zigaretten schon Ende April kippen - bis längstens 4. Mai ist eine Stellungnahme an die Kommission fällig. Bringt Österreich den Mindestpreis von derzeit 3,45 Euro nicht zu Fall, folgen weitere Klagen aus Brüssel.

Dass ihm die Tabaksteuereinnahmen wegbrechen, wenn die Branche – so wie vor 2006 – einen neuen Preiskampf beginnt, muss Stöger dennoch nicht wirklich fürchten. Im Gegenteil: Zigaretten werden laufend teurer. Nach Marktführer Philip Morris ("Marlboro") und dem im Vorjahr erstmals auf Platz zwei verdrängten Ex-Monopolisten Austria Tabak ("Memphis") erhöht nun auch der britische Hersteller Imperial Tobacco ("Gauloises") – mit knapp 17 Prozent Anteil rund halb so groß wie die beiden knapp beieinander liegenden Platzhirsche die Nummer drei auf dem heimischen Markt – ab 3. Mai die Preise von 10 seiner 13 Marken ebenfalls um 10 bis 20 Cent. Branchenkenner gehen davon aus, dass der vierte große Player – British American Tobacco mit gut 10 Prozent Marktanteil - auch nicht mehr lange mit der Preiserhöhung wartet.

Die Zigarettenpreise bestehen in Österreich --------------
http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=4517&Alias=wzo&cob=486688



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Österreich muss EuGH-Urteil umsetzen: Tabak-Mindestpreis
« Antwort #18 am: April 20, 2010, 21:15:14 Nachmittag »
 
Tabak-Mindestpreis dürfte bald gekippt werden
 
Österreich muss EuGH-Urteil umsetzen
   
Handel/Wettbewerb/Tabak/Preise/EuGH/Österreich/EU
Tabak-Mindestpreis dürfte bald gekippt werden
Wien (APA) -

Gesundheitsminister Stöger dürfte die Verordnung zum Mindestpreis für Zigaretten gemäß einem EuGH-Urteil Ende April kippen, erfuhr die APA aus Regierungskreisen.

Bringt Österreich den Mindestpreis von derzeit 3,45 Euro nicht zu Fall, drohen weitere Klagen seitens der EU-Kommission.

Generell muss nach der Verkündung eines Urteils eine unverzügliche Umsetzung erfolgen - das heißt, der Beschluss des Europäischen Gerichtshofes muss in nationales Recht umgesetzt werden. Bis längstens 4. Mai ist eine Stellungnahme an die Kommission fällig, in dieser sollte bereits die erfolgte Aufhebung mitgeteilt werden, hieß es zur APA.

Die Tabakindustrie ist zuletzt immer davon ausgegangen, dass die Mindestpreisregelung zeitgleich mit der neuen Tabaksteuer-Richtlinie zur Harmonisierung der Steuern in der EU am 1. Jänner 2011 umgesetzt wird. Doch so lange hat das Gesundheitsministerium nicht Zeit, auch wenn Minister Stöger kein Interesse daran hat, dass Zigaretten bald billiger werden. Offiziell heißt es aus dem Ministerium, dass man es nicht eilig habe.

....................... http://www.apa.at/cms/site/news_item.html?channel=CH0071&doc=CMS1271737644723

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

ORF

Tabaksteuer könnte erhöht werden

Kommt es zu einem Preiskampf, könnte Finanzminister Josef Pröll (ÖVP) an der Steuerschraube drehen und die Tabaksteuer erhöhen. Entsprechende Pläne werden zur Budgetsanierung bereits diskutiert.

Wird die Tabaksteuer aber massiv erhöht, würde das zu einem Verlust versteuerter Absätze und zu einem Trafikantensterben führen, meinte Austria-Tabak-Chef Hagen von Wedel vor kurzem.

http://oesterreich.orf.at/stories/437358/

« Letzte Änderung: April 20, 2010, 23:53:54 Nachmittag von admin »


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Das Rauchen als antifaschistischer Akt
« Antwort #19 am: April 24, 2010, 23:00:49 Nachmittag »

http://diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/560445/index.do

Das Rauchen als antifaschistischer Akt

RUDOLF BRETSCHNEIDER (Die Presse)

Rauchen ist gesundheitsschädlich. Aber vieles andere auch.
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Aus dem Archiv:

    * Es ist Zeit zu handeln! (29.12.2009)
    * Was passiert, wenn die Mama Krebs hat (26.07.2009)
    * Die Stunde der Eiferer (01.05.2009)

Der Soziologe Peter L. Berger hat mir bei einem seiner Wienaufenthalte eine interessante Geschichte erzählt. Vor Jahren sei – ausgerechnet auf einer Konferenz in Kuba – das Thema „Raucherbekämpfung“ diskutiert worden. Das bislang gebrauchte Argument, Raucher kosteten den Staat wegen ihrer Gesundheitsschäden mehr Geld (als Nichtraucher) war schleißig geworden; schließlich sterben Raucher, statistisch gesehen, früher und „kosten“ infolge kürzeren Pensionsgenusses unter Umständen sogar weniger. Da verfiel man auf eine andere Schädlingsargumentation: Sie schadeten mit ihrem Rauch „unschuldigen Opfern“. Damit wäre ihr unmoralisches Verhalten erwiesen. Das Thema „Schäden durch Passivrauchen“ trat seinen medialen Schwadenumzug um Teile der Welt an.

Der Begriff des „Passivrauchens“ musste nicht erst erfunden werden. Er war schon von den Nationalsozialisten benutzt worden. Unter dem militanten Nichtraucher Hitler gab es ja bekanntlich eine massive Antiraucherkampagne (Plakate erklärten, dass „Juden, Afrikaner, Inder, lockere Frauen und dekadente Intellektuelle“ diese schlechte Gewohnheit hätten). Hitler selbst rauchte als junger Mann und „Künstler“ zwei Packungen pro Tag, musste aber wegen Geldmangels aufgeben. Danach versuchte er die Menschen vom Rauchen abzubringen (bei Hermann Göring und Eva Braun scheiterte er).

Dürftige Methodik

Dies sind kleine Details aus einem sehr sachlich geschriebenen Buch von Christopher Snowdon „Velvet Glove, Iron Fist. A History of Anti-Smoking“, UK 2009. Es zeigt alle Spielarten der Raucherbekämpfung: Sie variieren in Motiven (religiös, moralisch, medizinisch) und Methoden (Galeere, heißes Blei in den Rachen, moralische Verurteilung). Weder „Verfolger“ noch die Tabaklobby kommen gut dabei weg. Es ist eine bewegte Geschichte – voll von Einzelaposteln und ihren Kreuzzügen, besorgten Aufklärern, Konvertierten und Gesundheitsbehörden – staatlichen und selbst ernannten. Den Schluss bildet eine penible Auflistung der bis dato vorliegenden Einzelstudien zum Thema „Schäden durch Passivrauchen“. Deren Methodik ist dürftig. Und so verwundert es nicht, dass die Ergebnisse größtenteils statistisch insignifikant sind. Von 64 Studien fanden neun einen leicht signifikanten Zusammenhang zwischen Passivrauchen und Erkrankungen „naher Nichtraucher“; drei fanden einen negativen Zusammenhang („Passivraucher erkrankten weniger“) und 52 zeigten keinen Zusammenhang zwischen Passivrauchen und beobachteten Erkrankungen.

Das ist die Basis, auf der ein guter Teil der Antirauchergesetzgebung ruht. Ja – und auf sogenannten Metastudien (aber wenn man die erwähnten Befunde gemeinsam betrachtet, lässt sich erst recht nichts ablesen, was die Stigmatisierung der Raucher als Täter, denen unschuldige Opfer ihre Krankheit verdanken, rechtfertigen würde).

Rauchen ist gesundheitsschädlich – das ist sicher. Aber auch Bekehrungsbewegungen haben ihre (gesellschaftlichen) Folgekosten. Man muss nur auf den Tag warten, da übermäßiger Fett-, Zucker-, oder Salzkonsum als volksgesundheitsschädlich entdeckt wird; oder übermäßige Automobilität oder „Energiefressen“. Nicht auszudenken, wo und wie überall gesündigt werden kann!

Schade, dass das Recht zu rauchen in geeigneten Lokalitäten (mit getrennten Zonen) nicht zum „antifaschistischen Grundkonsens“ zu gehören scheint. Schließlich kann man gerade in unserem Teil der Welt „rauchen“ unter anderem als antifaschistischen Akt betrachten. Hitler soll ja Schuschnigg beim Gespräch am Obersalzberg das Rauchen untersagt haben...

("Die Presse", Print-Ausgabe, 24.04.2010)


Selten so einen schwachen Kommentar gelesen
Raucher kennen offenbar nichts anderes als billige Polemik, wenn es darum geht ihre Sucht zu verteidigen und dabei zu behaupten, andere kämen nicht zu Schaden.

Eine prägnante Zusammenfassung des Problems Passivrauchen (wissenschaftliche Studien werden auch zitiert) gibt es hier:
http://www.netdoktor.at/health_center/rauchstopp/passivrauchen.htm.
Dar+ber kann man auch nicht hinwegsehen, wenn man ein Büchlein zitiert, das Nichtraucher offenbar als "Faschisten" darstellt.

Darüberhinaus ist Zigarettenrauch einfach grauslich, und ihn einatmen zu müssen für Nichtraucher das Gegenteil von Genuss.

Übrigens, Herr Brettschneider: auch Stalin und Mao waren Raucher, vielleicht macht Ihnen das Ihre Sucht ein wenig unsympathischer. Kampfraucherargumente sind auch eher stark rechter als antifaschistischer Grundkonsens, zumindest sind die rechtesten Parteien, die wir haben (FPÖ, BZÖ) Ihre größten Unterstützer.

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Faschistoider Fanatismus der Raucher(lobbyisten)
Um mal mit dem Worten des Kommentarautoren zu bleiben (siehe Überschrift) ist rauchen sehr wohl ein unterdrückendes (Nichtraucher werden ausgregrenzt, in Hinterzimmer gesperrt, ihre Freiheit nicht rauchen zu wollen wird abgeschmetter mit der Argumentation das die Schädlichkeit nicht "1000% bewiesen wäre"), militantes, faschistoides Handeln, zumal es die Menschen trennt, seperariert und klassifiziert "Nichtraucherräume, Raucherräume / Kennzeichnung von Lokalen".

Die Möchtegern-Argumentation der Gesundheitsschädlichkeit ist wirklich absurd. Fern der klaren Bewiesenheit der Schädlichkeit würde der Autor auch nicht auf die Idee kommen die in Folge einer erhaltenen Backpfeife eines Lokalgastes auf seinem Gesicht gerade aufgetrene Rötung erst einmal "wissenschaftlich 100% nachzuweisen" bevor er die Möglichkeit und das Recht erhält sich selbst auszusuchen ob er geschlagen werden möchte oder nicht. Selbstverständlich ist Passichrauchen schädlich, dabei ist es unerheblich ob 100, oder 10.000 Menschen sterben, genauso wie kein Alkoholiker nach einem von ihm verursachten Autounfall mitteillen kann: "Tja, sorry, Bunjeejumping ist auch gefährlich".

Es geht beim rauchen lediglich um Freiheit um Selbstbestimmung - nicht mehr, nicht weniger, beides wurde und wird in Frankreich, New York, Italien oder Irland garantiert. Hierzulande versuchen Berufsopportunisten unter Hitler-Vergleichen das nichtrauchen als "aktiven Akt" niederzumachen.

Lächerlich und bezeichnend.

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In 50 Tagen tritt das Tabakgesetz mit voller Härte in Kraft
« Antwort #20 am: Mai 12, 2010, 02:01:15 Vormittag »

http://kurier.at/nachrichten/wien/2000750.php?showUsercommentAlert=1

Tabakgesetz: Stöger fordert hohe Strafen

In 50 Tagen tritt das Tabakgesetz in Kraft. Niemand aber weiß, wer kontrollieren soll. Ein KURIER-Lokalaugenschein in Wien.

sammelaschenbecher Sammelaschenbecher im Shopping Center Nord: In dem Wiener Einkaufstempel darf nur noch im Freien gequalmt werden. Die Gastronomie hält sich an das Rauchverbot DruckenSendenLeserbrief
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Gesundheitsminister Alois Stöger weiß um die vergebene Chance, den Zigarettenqualm aus der Gastronomie zu verdrängen: "Zurzeit lassen wir die Möglichkeit einer Weisung an die Länder prüfen. Die zuständigen Bezirksbehörden sollen Wirte, die das Tabakgesetz ab 1. Juli nicht einhalten, mit voller Härte zur Kasse bitten."

Und der Strafrahmen für Wirte ist happig: Beim ersten Vergehen sind bis zu 2000 Euro fällig, im Wiederholungsfall drohen Strafen bis zu 10.000 Euro. Wie berichtet endet am 30. Juni die Übergangsfrist für Umbaumaßnahmen.

Heinz Kail, Sprecher des Verwaltungsgerichtshofes, gibt zu bedenken:
http://kurier.at/nachrichten/wien/2000750.php?showUsercommentAlert=1


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Wiener Zeitung: Streitpunkt Kontrollen
« Antwort #21 am: Juni 26, 2010, 21:21:40 Nachmittag »
http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3941&Alias=wzo&cob=504231

Nichtraucherlokale im Aufwind
In einigen EU-Ländern ist der Glimmstängel in Lokalen grundsätzlich tabu.

Rauchverbot: Am 1. Juli endet Übergangsfrist.
Etwa 22.000 Wirte wollen Tabakkonsum verbieten.
Streitpunkt Kontrollen.

Großbritannien, Irland, Island, Norwegen - aber auch die Türkei und Lettland gelten als Vorbilder in Sachen Rauchverbot und haben den Tabakkonsum völlig verbannt. Österreich liegt mit Polen und Bulgarien auf einem Niveau und erlaubt den Griff zur Zigarette in Lokalen weiterhin - Auch nach dem Ende der Übergangsfrist mit 1. Juli, zu dem die meisten Wirte laut Thomas Wolf von der Wirtschaftskammer rechtzeitig umgestellt haben. Kleine Überraschung: Nach dem langjährigen Kampf gegen einen absoluten Bann haben sich im letzten Moment doch noch einige für ein Nichtraucherlokal entschieden.

"Es ist doch ein beträchtlicher Anteil", erklärte der Geschäftsführer der Gastronomiesparte. Ein guter Teil derjenigen mit Umbau-Ansuchen hätte sich nun doch gegen die Errichtung von Raucherzimmern und für vollständig qualmfreie Betriebe entschieden. Zu teuer, aufwendig oder nicht rentabel lauteten die Gründe.

Im Gesamtüberblick wird aber ein Großteil der Gaststätten das Rauchen weiter erlauben: Rund zwei Drittel der 70.000 heimischen Wirte sind größer als 80 Quadratmeter und verfügen seit jeher über mehrere Räume, erklärte Wolf. 73 Prozent davon - etwa 33.000 Gastronomen - richteten einen Extraraum für ihre rauchenden Gäste ein. Von den kleinen Lokalen unter 50 Quadratmetern (rund 11.500), die frei zwischen Raucher- und Nichtraucherlokal wählen konnten, entschieden sich ebenfalls drei Viertel für den Glimmstängel (rund 8.000).

Bleiben noch etwa 14.000 mittelgroße Betriebe (50 bis 80 Quadratmeter), die laut Wirtschaftskammer fast alle um Umbauarbeiten ansuchten. Etwa 6.500 davon richteten laut jüngsten Umfragen tatsächlich ein Raucherzimmer ein bzw. beabsichtigen dies noch zu tun. Gleichviele entschieden sich für ein Zigarettenverbot, schilderte Wolf. Knapp sieben Prozent erhielten aus bau-, denkmalschutz- oder feuerbehördlichen Gründen eine Ausnahmeerlaubnis fürs Rauchen.

Gemäß der Wirtschaftskammer-Schätzung dürfen Gäste bei rund 48.000 Wirten weiter rauchen, während etwa 22.000 Tabakkonsum gänzlich verbieten wollen. Genau umgekehrt verhält es sich mit dem Anteil der regelmäßigen Raucher in der Gesellschaft, der bei rund einem Drittel liegt.

Wolf zeigte sich im Vorfeld des Umbaufrist-Ablaufs mit der Umsetzung des Rauchverbots zufrieden: Derzeit würden nur zwei Prozent das Verbot bewusst missachten. Eine Zahl, wie viele Wirte ihre Umbauten vor 1. Juli abschließen, könne man nicht nennen, betonte er. Dies sei aber ohne weiteres auch danach möglich - allerdings bei Rauchfreiheit bis zur Fertigstellung.

Auch in den Kaffeehäusern scheint sich die Aufregung gelegt zu haben. Berndt Querfeld, Landtmann-Chef und Spartenobmann der Kaffeehäuser in der Wiener Wirtschaftskammer, sprach von einer momentan sehr ruhigen Situation. Die Zahl der Anfragen und Beschwerden habe abgenommen. Viele Kollegen hätten eine Lösung gefunden, werden also die Räumlichkeiten trennen oder den Glimmstängel künftig verbannen: "Die Zahl der Nichtraucherlokale wird markant steigen." Viele würden sich wahrscheinlich auch mit Tricks, beispielsweise "Aschenbechern, die keine sind", zu helfen wissen.
Kontrollen

Ein kritisierbarer Punkt wird wohl die Exekution der Rauchverbote bleiben, da erst Privatanzeigen das Amt zum Einschreiten verpflichten. So wurde in Wien einmal mehr betont, dass die Stadt das Bundesgesetz nur vollziehe und somit nur auf Anzeigen reagiere. Aktiv Lokale kontrollieren werde man aber nicht. In Wien gab es bis Mitte Mai insgesamt 4.157 Anzeigen, 766 davon im laufenden Jahr. Tatsächliche Strafen wurden in 1.267 Fällen verhängt, 1.068 davon im Jahr 2009. Die durchschnittliche Höhe der Strafe betrug laut einem Sprecher 110 Euro, wobei sich der Strafrahmen zwischen 20 und 1.000 Euro bewegte.

Auch in der Stadt Salzburg überwacht die Einhaltung des Rauchverbots offenbar nur der Betreiber oder der Kunde selbst. Das Strafamt reagiert auf Anzeigen, schickt aber generell keine Beamten zur Kontrolle aus. "Es gibt keine eigenen Kontrolleure", hieß es aus dem Magistrat. Das Amt für öffentliche Ordnung ist für die Überwachung des Rauchverbotes nicht zuständig, weil das laut Amtsleiter Michael Haybäck "im Gesetz nicht vorgesehen ist". Und auch die Bau- und Gewerbebehörde sieht keine Verpflichtung zur aktiven Überwachung des Rauchverbotes nach dem Tabakgesetz. Das Strafamt bearbeitete bisher 80 Anzeigen gegen Lokalbetreiber, rund 20 Verfahren wurden abgeschlossen. Bei der Gewerbebehörde sind derzeit zwei Verfahren zum Bau von Trennwänden anhängig.

Kontrolleure gebe es keine, man versuche das Gesetz im Zuge von Anlagen- und gewerberechtlichen Verfahren durchzusetzen, hieß es auch im steirischen Bezirk Leoben. Dort haben sich die Anzeigen seit Einführung des Tabakgesetzes in Grenzen gehalten. Laut Bezirkshauptmann Walter Kreutzwiesner seien es bis Mitte Juni etwa 20 gewesen. Er schließe aber nicht aus, dass es ab 1. Juli mehr werden. Bei den Anzeigen sei es um die verschiedensten Tatbestände gegangen: Ein Wirt habe den anderen angezeigt, weil in dessen Lokal geraucht wurde, Personal wollte nicht im Raucherlokal arbeiten, Gäste wurden angezeigt und auch bei einer Ballveranstaltung habe es Probleme gegeben. Teilweise sei es zu Strafen gekommen, in machen Fällen wurde das Verfahren aber auch eingestellt, weil es keine Beweise gegeben habe.

Auch das Gesetz selbst, das noch nicht ausjudiziert ist, birgt noch einige Streitfragen. Begriffe wie "Hauptraum" und "Verabreichungsplatz" sind vage formuliert und können unterschiedlich ausgelegt werden. Besonders schwierig haben es hier Diskotheken, die wie alle anderen Lokale mindestens 50 Prozent der Verabreichungsplätze im abgetrennten Hauptraum rauchfrei halten müssen. Der Jurist des britischen Zigarettengiganten "Imperial Tobacco" geht davon aus, dass die Rolle der Tanzfläche in Österreich eine strittige Frage bleiben wird: "Ich würde eine Tanzfläche generell nicht als Verabreichungsplatz qualifizieren, Ausnahmen, die sich aus der Einrichtung der Diskothek ergeben können, schließe ich nicht aus." (APA)

Freitag, 25. Juni 2010


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Dietmar Erlacher lässt grüßen! Nichtraucherschutz im Puff!
« Antwort #22 am: September 16, 2010, 00:20:06 Vormittag »
834

Erlacher, weinend: Nein, ich bekam kein Sponsoring von gehörnten Ehefrauen um ihre Männer anzuzeigen.


PS: Es gibt nichts, was es nicht gibt!


http://www.erstaunlich.at/index.php?option=com_content&view=article&id=779:nichtraucherschutz-im-puff&catid=1:erstaunliches


............ Nichtraucherschutz im Puff       Zurück        Drucken       E-Mail
 
Moral und Anstand wahren
Woran merkt man dass Wahlen ins Haus stehen? Ein untrügerisches Zeichen dafür ist, dass
plötzlich die Kreuzritter der Moral und des Anstandes massenhaft unterwegs sind. Und diese
setzen sich medienwirksam in Szene, indem sie mit Hilfe der Behörden nächtens in Bordellen
unterwegs sind, um diese genauestens unter die Lupe zu nehmen.

Alle wollen abkassieren
Also erfolgte gestern eine  Prostitutionskontrolle durch die Stadt Wien und der Polizei  im  15.
Wiener Gemeindebezirk.  An den Kontrollen  beteiligte sich auch die Wiener  Gebietskranken-
kasse. Dass ist doch eine Selbstverständlichkeit, denn immerhin besteht die Möglichkeit für die
marode WGKK bei dieser Gelegenheit etwas abzukassieren.

(Fotoquelle: www.wien.gv.at/)

Koordiniert wurde die Aktion vom Dezernat für
Sofortmaßnahmen der Stadt Wien

Jede Menge Anzeigen
12 Betriebe wurden überprüft und dabei 54 Anzeigen erstattet, 27 Organmandate kassiert
und ein Betrieb behördlich geschlossen, da keine Gewerbebrechtigung vorlag. Erstaunlich
ist, dass sämtliche Betreiber von genehmigten Betrieben angezeigt wurden, da ihre Etab-
lissements in der 150-Meter Schutzzone liegen.

Offensichtlich hatte man das bei der Erteilung der Genehmigung nicht gesehen, oder diese
trotzdem ausgestellt um in späterer Folge abkassieren zu können. Ausserdem werden diese
Anzeigen rechtlich nicht halten, da das Prostitutionsgesetz die Anbahnung der Prostitution
in Schutzzonen in der Öffentlichkeit vorsieht und nicht hinter verschlossenen Türen von ge-
nehmigten Betrieben.

Naja. zwecks  Wahlwerbung kann man ja ein wenig mehr  Anzeigen erstatten.  Der Steuer-
zahler merkt es ohnehin nicht, wenn er dann für die Abweisungskosten derartiger Anzeigen
aufkommen darf.

Auch Freier angezeigt
Die erstaunlichste Anzeige der gestrigen Nacht war wohl die gegen einen Freier. Dieser
wurde wegen "Beihilfe zur Prostitution in einer Schutzzone" angezeigt. Das heißt im Klar-
text, dass der Galan die Dame erst überreden mußte mit ihm in der Schutzzone ins Bett zu
gehen. Dass dies purer Schwachsinn ist wird jedem vernüftigen Menschen einleuchten.

Aber  die Bemühungen des Beamten  der diese Anzeige erstattet hat,  werden von  Erfolg
gekrönt sein. Der Freier wird vermutlich nicht den Rechtsweg beschreiten,  obwohl er dort
sicherlich eine Einstellung des zu Verfahrens erwarten zu hätte.  Da dies aber mit amtlichen
Briefverkehr verbunden ist und eine eventuell vorhandene  Ehefrau nichts davon mitbekom-
men soll,  wird er zähneknirschend und  stillschweigend die paar hundert  Euros  bezahlen.

Dietmar Erlacher lässt grüßen
Aber das  Karussell der  Erstaunlichkeiten dreht sich weiter.  4 (!) Betriebe wurden wegen
Nichteinhaltung des Tabakgesetzes beanstandet. Nichtraucherschutz im Puff, da läßt doch
Schilda grüßen. Allerdings fragen wir uns, ob sich ein Beamter der in einem Bordell eine An-
zeige nach dem Tabakgesetz erstattet, am nächsten Morgen noch in den Spiegel schauen
kann, ohne dabei einen Lachkrampf über sein eigenes Verhalten zu bekommen.


Fortsetzung: Nächster Beitrag!


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Wien: Kein Nichtraucherschutz in Bordellen
« Antwort #23 am: September 16, 2010, 00:28:49 Vormittag »


Oh jeh,

auch noch Zugabe!




http://www.erstaunlich.at/index.php?option=com_content&view=article&id=771:nichtraucherschutz-im-dritten-reich&catid=1:erstaunliches



Rauchen ist schädlich
Über den Sinn oder Unsinn des Rauchens zu disktutieren wird wahrscheinlich sinnlos
sein. Das es ungesund ist, stinkt und viel Geld kostet ist unbestritten. Jeder vernünftige
Mensch müßte daher von sich aus Nichtraucher sein. Aber die Unvernunft ist eben eine
Schwäche der Menschheit.

Gesetz ist in Kraft und das Vernadertum blüht
Seit 1.Juli ist es nun soweit. Das heftig umstrittene Gesetz zum Schutz der  Nichtraucher ist in
Kraft getreten.  Durch die Worte des  Gesundheitsministers  Alois  Stöger:  "Wenn Wirte das
Tabakgesetz nicht einhalten, wird es hohe Strafen geben. Dafür werde ich mich stark machen"
oder "Ich erwarte mir viele Anzeigen", ist offensichtlich das befürchtete Vernadertum eingetre-
ten.

Seit der Einführung des Rauchergesetzes sind allein in Wien rund 4.500 Anzeigen gegen
Wirte erstattet worden, die sich nach Angaben der selbsternannten Rauchersheriffs nicht
an das Gesetz hielten.

Die Konkurrenz vernichten
Diese Anzeigen wurden vorwiegend von Berufs- oder Hobbydenunzianten erstattet, da die
Gaststätten von den  Ämtern kaum aktiv  kontrolliert  wurden.  Zirka 1.300  Lokalbetreiber
wurden mit Geldstrafen von durchschnittlich  1.000,- Euro belegt. Damit ist die Rechnung
des Gesundheitsministers voll aufgegangen.

Wer sind die Leute welche sich auf einmal bemüßigt fühlen, Anzeigen am laufenden Band
zu erstatten. Nun, ein Teil wird sich sicher aus der Konkurrenz rekrutieren. Denn so einfach
wird man kaum wieder einen Mitbewerber in die Pleite schicken können.

Inanspruchnahme ärztlicher Hilfe wird empfohlen
Der überwiegende Teil sind offensichtlich Erscheinungen wie der allseits bekannte und
selbst ernannte Rauchersheriff Dietmar Erlacher. Diese Leute besuchen nun Lokale, die
sie vor dem  Inkrafttreten des  Gesetzes nie betreten hätten.  Ihr einziger Grund für ihren
Lokalbesuch ist es zu schauen, ob es etwas zum Vernadern gibt.

Unserer Meinung nach sollten diese Denunzianten unbedingt ärtzliche Hilfe in Anspruch
nehmen,  denn es  erscheint nicht normal  plötzlich Anzeigen gegen Lokalbetreiber zu
erstatten, in deren Lokale diese  Personen früher noch nie einen  Schritt gesetzt haben
und auch nicht setzen würden.

Alles schon da gewesen
Aber eine solche Anti-Raucher-Kampagne ist nichts neues, denn Adolf Hitler war ein mili-
tanter Nichtraucher. Und so wurde bereits im Dritten Reich eine Raucherhatz betrieben
und das Vernadertum gefördert. Unter diesem "Link" finden Sie einen aufschlussreichen
Beitrag.

(Screen: wikipedia.org/)

Interessantes Sujet aus dem Dritten Reich

Fördergelder und Werbung sind kein Problem
Interessante Nebenaspekte dieser ganzen Angelegenheit sind aber, dass der Tabakanbau
mit EU-Gelder gefördert wird und in  Österreich die Firma  "Tobaccoland"  ganz ungeniert
Werbung für ihre Tabakprodukte betreiben darf. 

Ein Verbot für Tabakwerbung wäre wohl der erste Schritt, um das Gesundheitsempfinden der
Menschen zu stärken. Allerdings dürfte hier der Gesundheitsminister eine Nummer zu klein
sein, denn  Tobaccoland hat eine mächtige Lobby  hinter sich stehen.  So ähnlich dürfte es
sich auch mit der  Milch- und  Käseindustrie verhalten, als diese  bakteriell verseuchten
Käse auf den Markt brachten. Obwohl durch den Genuß einige Leute starben, sah Alois
Stöger nicht wirklich einen Grund zum Handeln.

Rechtfertigung für Bordellbesuch
Aber wieder zurück zum Thema des Rauchverbotes in Lokalen,  bei denen es wesentlich
leichter abzukassieren geht, als bei den mächtigen Lobbysten.  Für die denunzierenden
Nikotinrambos ergibt sich aus diesem Verbot ein gewaltiger Vorteil.

Ab sofort können Erlacher und Co ganz ungeniert ins Bordell gehen, denn auch dort be-
steht Rauchverbot.
Im Namen des Nichtraucherschutzes können sie dann dort verweilen,
natürlich nur um zu sehen ob das  Rauchverbot auch wirklich eingehalten wird.  Damit
gibt es auch keine Diskussionen mit der Ehefrau oder Freundin, denn Kontrolle muß sein.

*****

2010-07-07


Daher noch mehr (anonyme) ANZEIGEN durch couragierte Bürger in Österreich, laut

http://www.rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=1073.msg6351#msg6351

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Aufruf! Kennst du Akakiko, x-mal in Wien?
« Antwort #24 am: Oktober 01, 2010, 00:16:45 Vormittag »

Bitte  S E H R   S T R E N G auf Einhaltung des Nichtraucherschutzes laut Tabakgesetz kontrollieren, nämlich:

http://www.akakiko.at/lokale.html


Akakiko


1030 Wien, Landstrasser Hauptstrasse 59
Täglich von 11.00 bis 23.00 Uhr
warme Küche bis 22.30 Uhr
Tel.: 057 333 120

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

1070 Wien, Mariahilferstrasse 42-48
Kaufhaus Gerngross, 5. Stock
Täglich von 11.00 bis 23.00 Uhr
warme Küche bis 22.30 Uhr
Tel.: 057 333 150

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

1090 Wien, Julius-Tandler-Platz 4
Täglich von 11.00 bis 23.00 Uhr
warme Küche bis 22.30 Uhr
Tel.: 057 333 180
xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

1100 Wien, Favoritenstrasse 78
In der neuen Fussgängerzone
Täglich von 11.00 bis 23.00 Uhr
warme Küche bis 22.30 Uhr
Tel.: 057 333 210
xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

1130 Wien, Am Platz 3
Zwischen Hietzinger Pfarrkirche
und Maxingstrasse
Täglich von 11.00 bis 23.00 Uhr
warme Küche bis 22.30 Uhr
Tel.: 057 333 160
xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

1210 Wien, Schlosshofer Strasse 11, 1. OG
(neben Turek-Center)

Täglich von 11.00 bis 23.00 Uhr
warme Küche bis 22.30 Uhr
Tel.: 057 333 220
xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

Shopping City Süd, Multiplex-Center
Täglich von 11.00 bis 23.00 Uhr
warme Küche bis 22.30 Uhr
Tel.: 057 333 110


M E L D U N G E N :  http://rauchersheriff.at/anzeigen/anzeigen.html



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"Man soll seine Gesundheit schädigen dürfen" Anm.: Im Standard!
« Antwort #25 am: Oktober 07, 2011, 22:23:09 Nachmittag »

"Man soll seine Gesundheit schädigen dürfen"

Thema: Rauchverbot
"Man soll seine Gesundheit schädigen dürfen"
Interview | Maria Sterkl, 05. Oktober 2011 06:15

    Artikelbild: Rauchen oder Nichtrauchen? Was früher nur ein Laster war, wird jetzt zum "kollektiven Problem" stilisiert - Foto: REUTERS/David Gray

    Rauchen oder Nichtrauchen? Was früher nur ein Laster war, wird jetzt zum "kollektiven Problem" stilisiert
    Artikelbild: "Raucher werden zunehmend aggressiv und sagen: 'Lasst uns doch endlich mal in Ruhe'", meint Henning Schmidt-Semisch - Foto: privat

    "Raucher werden zunehmend aggressiv und sagen: 'Lasst uns doch endlich mal in Ruhe'", meint Henning Schmidt-Semisch
    Artikelbild: Fettes Essen? Zu viel Zucker? Ein "Gesundheitswahn" führe dazu, dass Menschen das, was sie sowieso essen, mit immer schlechterem Gewissen zu sich nehmen, meint Schmidt-Semisch - Foto:

    Fettes Essen? Zu viel Zucker? Ein "Gesundheitswahn" führe dazu, dass Menschen das, was sie sowieso essen, mit immer schlechterem Gewissen zu sich nehmen, meint Schmidt-Semisch

Warum regt das Thema Rauchen so auf? Darüber und über Trolle im Forum spricht Soziologe Henning Schmidt-Semisch

Beim Rauchen sind die Trolle los: Jedes Mal, wenn auf derStandard.at eine Geschichte zum Thema Rauchen erscheint, tummeln sich im Forum die immer gleichen UserInnen, um sich gegenseitig wüst zu beflegeln. RaucherInnen werden als "Seuche", als "hirnlose Süchtige" und "Parasiten" beschimpft, NichtraucherInnen als "Nazis", "Faschisten" und ähnliches verunglimpft. Warum rasten manche Menschen gerade bei diesem Thema dermaßen aus? Darüber hat Maria Sterkl mit dem Soziologen Henning Schmidt-Semisch von der Uni Bremen gesprochen.

derStandard.at: Warum erhitzt das Thema Rauchen so sehr die Gemüter?

Henning Schmidt-Semisch: Die Raucher werden zunehmend empfindlich, angesichts der vielen Einschränkungen, die sie in den letzten dreißig Jahren erlebt haben. Früher war es in Sitzungen oder in Uni-Seminaren normal, dass man raucht, das wurde dann verbannt. In den Neunzigerjahren kam das Rauchen aus den öffentlichen Gebäuden raus, in den 2000er-Jahren aus den Kneipen, und jetzt wird diskutiert, ob das Rauchen in privaten Fahrzeugen verboten werden soll.

Ich glaube, dass die Raucher das zunehmend als Abwertung ihres Lebensstils, ihrer Genusspräferenzen wahrnehmen, und dass sie sehr empfindlich gegenüber staatlichen Regulierungen geworden sind - und folglich auch gegenüber etwaigen moralischen Vorhaltungen von Nichtrauchern. Rauchen ist wie Trinken oder Essen etwas sehr Persönliches, und man will sich da nichts dreinreden lassen, weder vom Staat noch von moralisierenden Personen in der Umgebung. Es geht auf der Raucherseite immer auch um Freiheit, die man ausleben möchte, um den Schutz vor staatlicher oder moralischer Dominanz.

derStandard.at: Den NichtraucherInnen wiederum geht es um den Schutz vor der Dominanz der RaucherInnen. Dem Rauch in geschlossenen Räumen können Sie sich nicht entziehen.

Schmidt-Semisch: Genau - wobei es auch hier in der Wahrnehmung eine Entwicklung gibt. Auch die Nichtraucher sind empfindlicher geworden. In den Achtzigerjahren und davor wurde Rauchen vor allem als ein Laster wahrgenommen. Als ein Laster, das gestunken hat, das Leute belästigt hat. In den Neunzigerjahren begannen die Gesundheitsargumente zu dominieren, und man nahm das Rauchen als individuelle Gefährdung wahr, durch Passivrauchen zum Beispiel.

Jetzt hingegen gibt es eine völlig andere Wahrnehmung, die zunehmend ökonomisch argumentiert wird. Man sagt: Rauchen schädigt die Gesundheit derer, die rauchen, und dadurch steigen die Gesundheitskosten. Man wirft also Rauchern vor, dass sie ökonomische Schäden in der Krankenversicherung produzieren. Sie schaden nicht mehr nur dem individuellen eigenen Körper, sondern dem Versicherungskollektiv. Die Rede über Rauchen hat also eine bestimmte Karriere in den letzten dreißig Jahren durchgemacht - vom persönlichen Laster zur Gefährdung der Gesellschaft, oder zur Gefährdung der gemeinsamen finanziellen Ressourcen.

derStandard.at: Gibt es allgemein weniger Toleranz für gesundheitsgefährdende "Laster"?

Schmidt-Semisch: Ja. Die immer wieder auftauchende Diskussion über Risikosteuern ist ein Zeichen dafür - also Steuern auf Zuckerhaltiges, auf Alkohol, auf fettes Essen. In Ungarn wurde ja gerade eine sogenannte Hamburger-Steuer eingeführt - eine Abgabe auf Cola, auf Kekse, auf Chips, also auf alles, was viel Salz, Zucker oder Fett enthält. Auch in Deutschland wird das diskutiert - bis hin zur Frage, ob man Rauchern überhaupt Lungen transplantieren soll.

derStandard.at: Sehr viele Menschen in Österreich sind alkoholsüchtig. Trotzdem steht das Rauchen bzw. das Einschränken des Rauchens viel mehr im Vordergrund als eine Einschränkung des Trinkens. Warum?

Schmidt-Semisch: Das liegt wohl daran, dass die Raucher schon immer in der Minderheit waren. Es waren immer weniger als 50 Prozent und es werden immer weniger. Im Gegensatz dazu nimmt über 90 Prozent der erwachsenen Bevölkerung Alkohol zu sich. Insofern kann man hier weniger gut polarisieren. Beim Rauchen hingegen funktioniert das wunderbar - da kämpft eine Hälfte gegen die andere. Und der Alkohol belästigt nicht so.

derStandard.at: Auch übermäßiger Stress und mangelnde Erholung schaden der Gesundheit. Warum wird über Workaholics so wenig geredet?

Schmidt-Semisch: Wahrscheinlich weil es höchst funktional ist - für die Unternehmen. Das Leistungsprinzip dominiert die Gesellschaft, deshalb ist es schwierig, das zu thematisieren. Wobei es in der Wissenschaft sehr wohl thematisiert wird, aber längst nicht mit dieser moralischen Konnotation wie beim Rauchen

derStandard.at: Glauben Sie, dass sich die aggressive Polemik in der Rauch-Debatte aufs Forum beschränkt, oder kann es auch in der persönlichen Begegnung zu handgreiflichen Konflikten führen?

Schmidt-Semisch: Ich glaube das eigentlich nicht. Was man aber bei jeder Drogenproblematik bemerkt, ist, dass Leute, die Probleme mit Drogen hatten, nach der Überwindung dieser Probleme oft besonders rigide argumentieren. Sie tun das, um sich von ihrem eigenen früheren Verhaltensweisen abzusetzen. Ich glaube, dass unter diesen vielen Nichtrauchern, die sich in den Foren zu Wort melden, viele Ex-Raucher sind, die sich auf diese Art von ihren eigenen vermeintlichen Verfehlungen zu distanzieren versuchen.

derStandard.at: Sie haben sich intensiv mit dem Umgang mit Übergewichtigen beschäftigt. Gibt es hier Parallelen zum Umgang der Gesellschaft mit RaucherInnen?

Schmidt-Semisch: Ja, das ist insofern ähnlich, als das Rauchen wie auch das Dicksein zu einer Art Masterstatus wird, an den dann alles mögliche drangehängt wird. In den Foren werden Menschen, die rauchen, als hirnverbrannt, als schwach dargestellt, als Menschen, die keine Verantwortung für die eigene Gesundheit übernehmen. Beim Dicksein funktioniert das ganz ähnlich: Übergewichtigen wird immer unterstellt, sie seien langsam, eigentlich faul, sie könnten sich beim Essen nicht beherrschen. Das sind natürlich alles Mythen - dicke Menschen essen oft deutlich regulierter als dünne Menschen, die damit kein Problem haben.

derStandard.at: Steht dahinter ein breiter gesellschaftlicher Trend, dass für menschliche Schwächen nicht mehr so viel Verständnis aufgebracht wird?

Schmidt-Semisch:  Einerseits sind wir gezwungen, uns in unserer Gesellschaft einem permanenten Casting zu unterziehen. Jeder muss sich als einzigartig darstellen. In diesem Kontext können Schwächen einen Menschen durchaus auch sympathischer und attraktiver machen - jedenfalls für einen Teil des "Publikums". Eine generelle Abwertung von Schwäche sehe ich also nicht.

Was aber diese so genannten gesundheitlichen Risikoverhaltensweisen angeht, wird schon versucht, sie als besonders problematisch darzustellen - auch unterstützt durch manche Gesundheitswissenschaftler und den ganzen Gesundheitswahn, den wir haben. Vielleicht sehen das Politik und Krankenkassen ja auch ganz gerne. Weil man auf diese Weise womöglich Beiträge leichter erhöhen kann, im Sinne von Risikozuschlägen. Und vielleicht kann manchmal der Fokus auf das individuelle Verhalten auch von strukturellen Problemen ablenken.

derStandard.at: Wie äußert sich dieser "Gesundheitswahn"?

Schmidt-Semisch: Keiner weiß genau, was Gesundheit eigentlich genau ist. Sie ist ja nicht nur die Abwesenheit von Krankheit. Es gibt vielmehr zwischen Gesundheit und Krankheit ein Kontinuum, auf dem wir uns einmal mehr links und einmal mehr rechts bewegen. Trotzdem wird Gesundheit zu einem Wert, der unglaublich wichtig wird und wichtiger als alles andere. Er wird auch in den Medien so dargestellt.

Dabei wissen wir alle, dass Gesundheit nur ein Aspekt von vielen ist, die wir in unserem Leben berücksichtigen. Wir steigen ja auch nicht ins Auto mit dem Gedanken, dass in Europa jedes Jahr 35.000 Menschen im Straßenverkehr sterben. Wir wollen mobil sein, und diese Mobilität ist uns wichtiger, als permanent über unsere Gesundheitsgefährdung im Straßenverkehr nachzudenken.

derStandard.at: Jetzt könnte man argumentieren, dass an Herzinfarkt und Lungenkrebs auch ungleich mehr Menschen sterben als an Verkehrsunfällen.

Schmidt-Semisch: Ja, aber wir werden mit Botschaften überhäuft, mit Verhaltensanleitungen über gesundes Essen, wobei ja keiner so genau weiß, was gesunde Ernährung eigentlich sein soll. Die großen Ernährungsgesellschaften haben ganz genaue Tabellen, was man essen soll, fünf Mal am Tag Obst und was weiß ich noch.

Wir verwissenschaftlichen unser Essen, weil wir permanent nur noch drüber nachdenken, ob das jetzt gesundheitsschädlich ist oder nicht. Zumindest wird das permanent von uns erwartet - was wir aber natürlich nicht können und dann auch nicht tun. Aber diese Masse an Gesundheitsbotschaften, die uns an allen Ecken begegnen, lässt Raucher vielleicht auch zunehmend aggressiv werden und sie dann sagen: Lasst uns doch endlich mal in Ruhe.

derStandard.at: Wie bewerten Sie den restriktiveren Umgang mit dem Rauchen im öffentlichen Raum?

Schmidt-Semisch: Er hat durchaus dazu geführt, dass weniger geraucht wird - am Arbeitsplatz beispielsweise. Ich finde allerdings, dass es Grenzen geben sollte. Die Freiheit des einzelnen sollte so weit respektiert werden, dass man im Zweifel auch seine Gesundheit schädigen darf. Wogegen ich absolut bin, wäre ein Verbot von Tabak. Das zeigt die Geschichte bei allen Drogen, dass diese Art der Politik nicht funktioniert, sondern das Problem nur noch größer macht, weil man die Raucher in die Illegalität drängt. Die Leidenschaft des Rauchens lässt sich durch Verbote nicht aus der Welt kriegen. (Maria Sterkl, derStandard.at, .2011)

ZUR PERSON

Der Soziologe und Kriminologe Henning Schmidt-Semisch hat eine Professur am Institut für Public Health und Pflegeforschung der Universität Bremen inne. Er forscht vor allem zu Gesundheitsförderung, Risikosoziologie, Sucht- und Drogenforschung und sozialer Kontrolle.

http://derstandard.at/1317018849025/Thema-Rauchverbot-Man-soll-seine-Gesundheit-schaedigen-duerfen


Ankündigung:
http://derstandard.at/1317019349935/Heute-12-13-Uhr-Raucher-Chat-mit-Franzobel


Daher noch mehr (anonyme) ANZEIGEN durch couragierte Bürger in Österreich, laut

http://www.rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=1073.msg6351#msg6351