Autor Thema: 1.12.09 bis 31.1.2010: INFOS, speziell Politiker- und Medienberichte  (Gelesen 32173 mal)

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1.12.09 bis 31.1.2010: Volksanwalt Dr. Kostelka - vor den Vorhang!
« Antwort #15 am: Januar 25, 2010, 15:47:41 Nachmittag »
Singerstraße 17 | Postfach 20 | A-1015 Wien | Tel. +43 (0)1 51505-123 | Fax +43 (0) 1 51505-190 | DVR: 0031291
www.volksanwaltschaft.gv.at | post@volksanwaltschaft.gv.at | Kostenlose Servicenummer: 0800 223 223-123

Herrn .............

Dr. Peter Kostelka
Volksanwalt
Sachbearbeiter/-in: Geschäftszahl: Datum:
Mag. Dr. Reinhard Peneder VA-OÖ-GES/0001-A/1/2010 25. Jänner 2010

Sehr geehrter Herr N.N.!

Zu Ihrem Schreiben vom 15.01.2010 teile ich Ihnen mit, dass die Volksanwaltschaft aufgrund Ihrer
und vieler anderer Beschwerden wegen Verstößen gegen das Tabakgesetz ein Prüfungsverfahren
eingeleitet
hat. Aufgrund der Vielzahl an Beschwerden ist es der Volksanwaltschaft leider
nicht möglich, sämtlichen Anzeigen nachzugehen. Deshalb geht die Volksanwaltschaft stichprobenartig
der Verwaltungspraxis der Länder nach – in Oberösterreich bezüglich der PlusCity in Pasching,
des Haid-Centers in Haid und des Linzer Hauptbahnhofs. Des weiteren werden die
betreffenden Landeshauptleute
gebeten, eine grundsätzliche Stellungnahme bezüglich des Umgangs
mit Anzeigen nach dem Tabakgesetz abzugeben, insbesondere auch zu der Frage, ob und
ab wie vielen rechtskräftigen Strafen nach dem Tabakgesetz die Betreiber mit dem Entzug der
Gewerbeberechtigung rechnen müssen.

Ich habe mich diesbezüglich bereits mit dem Landeshauptmann von OÖ in Verbindung gesetzt
und um Aufklärung ersucht.
Ich werde Sie umgehend benachrichtigen, sobald mir die notwendigen Informationen zu Verfügung
stehen.
Mein Mitarbeiter Herr Dr. Reinhard Peneder steht Ihnen unter der DW 123 für Rückfragen gerne
zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Volksanwalt Dr. Peter Kostelka e.h.


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Re: 1.12.09 bis 31.1.2010: Negativer Raucherrekord - wieder!
« Antwort #16 am: Januar 25, 2010, 18:56:50 Nachmittag »
Anmerkung:
Lt. Guinnes Buch der Rekorde hat Österreich die meisten Raucher/Kopf, vor China!
"Dafür" hat China, vor Österreich, die höchsten Zuwachsraten beim Zigarettenverkauf!



25.1.2010 – APA-OTS-Aussendung, http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20100125_OTS0032

Negativer Raucherrekord - Österreich an der Spitze bei jugendlichen Rauchern!


   St. Pölten (OTS) - Österreich als Schlaraffenland für Raucher?
Alarmierende Zahlen hat dazu die jüngste OECD-Gesundheitsstudie. In
keinem anderen OECD-Land ist der Anteil der 15 jährigen Raucher so
hoch wie in Österreich. Besonders deutlich ist der Abstand zu anderen
Ländern bei den Mädchen. Auch die Zeitschrift Profil berichtet, dass
im Guinness-Buch der Rekorde Österreich punkto Raucherdichte
"Weltmeister" ist - und zwar vor Griechenland und Ungarn. Das
"Einstiegsalter" liegt bereits bei elf Jahren!


   Daher setzt das österreichische Rauchertelefon (0810 810 013)
einen Beratungs- und Vorsorgeschwerpunkt für Jugendliche, um diese
Problematik zu thematisieren und individuell Hilfe beim Rauchstopp zu
bieten. Denn gerade das Rauchertelefon hat für Jugendliche das ideale
Setting: Unkompliziert, ohne Terminvereinbarung und Schwellenangst
erfolgt die telefonische, persönliche Beratung durch ausgebildete
Psychologinnen der NÖ Gebietskrankenkasse. Und sein Handy hat
schließlich jeder Jugendliche stets mit dabei.

   Speziell für Jugendliche gibt es einen eigenen Folder, der unter
www.rauchertelefon.at bestellt werden kann bzw. zum Download zur
Verfügung steht. Darüber hinaus haben die Psychologinnen einen
eigenen Leitfaden für die Beratung von Jugendlichen entwickelt, um
auf die speziellen Bedürfnisse von jungen Menschen eingehen zu
können.

   Dazu Mag. Sophie Meingassner, fachliche Leitung des
Rauchertelefons: "Die Beratung zielt auf positive Verstärkung ab. Wir
wollen die Jugendlichen dazu bringen, sich mit dem Thema kritisch
auseinanderzusetzen, ihnen Informationen vermitteln und ihre
Ressourcen sowie ihren Entschluss zum Rauchstopp stärken."
 Schwerpunkte in der Jugendlichen-Beratung sind kurze, oft einmalige
Beratungen mit konkreten Anleitungen zum Rauchstopp sowie die
Unterstützung durch interaktive Medien. Auf der Homepage stehen
Informationen speziell für Jugendliche, ein
Online-Entwöhnungsprogramm und ein Diskussionsforum bereit.

Anteil der jugendlichen Anrufer beim Rauchertelefon
   Im Jahr 2009 ist der Anteil der jugendlichen Anrufer (bis 18
Jahre) auf über 30 % angestiegen. Zum Teil handelte es sich um
"Testanrufe", bei denen es vorrangig um Klärung des Angebots und
erste Informationsvermittlung geht (z. B. Hinweis auf die Homepage
...). Viele Jugendliche fragen jedoch nach konkreten Tipps und
Unterstützung, um das Rauchen zu beenden. Als Motivation dienen
Vorteile wie Geldersparnis und körperliche Fitness.

   Detail am Rande: Der Großteil der jungen Anrufer erfährt die
Nummer über die Zigarettenpackungen. Seit Juli 2008 ist auf Antrag
der NÖ Gebietskrankenkasse auf jeder 14. Zigarettenpackung die Nummer
des Rauchertelefons abgedruckt.

   Erreichbar ist das Rauchertelefon 0810 810 013, das eine Kooperation zwischen
Sozialversicherungs-trägern, Ländern und dem Bundesministerium für
Gesundheit darstellt, von Mo-Fr, 13:00 18:00 Uhr.

 Kontakt:
 0810 810 013
 www.rauchertelefon.at
 info@rauchertelefon.at
Rückfragehinweis:
   NÖ Gebietskrankenkasse
   Öffentlichkeitsarbeit
   Tel.: 050899-5121, Fax:  050899-5181
   oea@noegkk.at
   www.noegkk.at

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1.12.09 bis 31.1.2010: Kärntner Peter Mitterer übernimmt Bundesrats-Vorsitz
« Antwort #18 am: Januar 26, 2010, 02:32:34 Vormittag »
Kärntner Peter Mitterer übernimmt Bundesrats-Vorsitz ab 1. Jänner
Utl.: Treffen mit slowenischem Amtskollegen und viel Internationales =

petermitterer@aon.at

   Klagenfurt (OTS) - Morgen, Freitag, 1. Jänner, übernimmt für
Kärnten dessen erstgereihter Bundesrat Peter Mitterer den Vorsitz in
der Länderkammer für das erste Halbjahr 2010. Kommerzialrat Mitterer
hat diese Funktion bereits im zweiten Halbjahr 2005 ausgeübt. Seine
vorrangigste Aufgabe sieht er darin, dem Bundesrat wieder Akzeptanz
in der Öffentlichkeit zu verschaffen. Besondere Möglichkeiten dazu
bieten sich dem neuen Bundesratspräsidenten in den umfangreichen
außenpolitischen Aufgaben, die er in seinem Vorsitzhalbjahr zu
bewältigen hat: Mitterer vertritt dabei die Republik Österreich bei
wichtigen Tagungen in Rom, Stockholm, Zypern und Berlin. Zudem will
Mitterer einen besonders Kärnten-spezifischen Aspekt mit seiner
Funktion verbinden, indem er sich mit seinem slowenischen
Amtskollegen treffen wird, um wirtschaftliche Kooperationen der
beiden Nachbarländer zu erörtern.

Jetzt zu 100 % für den Bundesrat - Sohn übernimmt Gasthof

   Mit wird der Bundesrat wieder einmal von einem Gastwirt
präsidiert:

   Der 63-jährige Peter Mitterer hat das Gastgewerbe erlernt und
führte bis zum Jahresende 2009 mit seinem Sohn einen Gasthof und
Restaurant am Bodensdorf am Ossiacher See. Mit dem neuen Jahr
übernimmt der Sohn den Gasthof alleine "und ich stehe daher dem
Bundesrat zu 100 Prozent zur verfügung!", betont Mitterer. Seine
politische Tätigkeit begann er bereits 1973 als Gemeinderat und
Vizebürgermeister in Treffen. Dem Kärntner Landtag gehörte Mitterer
von 1989 bis Mitte 2005 an, davon knapp sieben Jahr lang zweiter bzw.
dritter Präsident (mit einer Unterbrechung von 1990 bis 1992 als
Abgeordneter zum Nationalrat), in den Bundesrat zog Mitterer am 1.
Juli 2005 ein. Seit 1995 ist Mitterer zudem auch Kammerrat der
Wirtschaftskammer Kärnten und der Wirtschaftskammer Österreich und
derzeit Vizepräsident der Kärntner Wirtschaftskammer. (schluss)

FOTOS bitte bei Bedarf anfordern bei: michael.kress@die-profis.at
FOTOS: Michael Kress/Die PRofis
(Abdruck bei Namensnennung honorarfrei)

Rückfragehinweis:
   Präsident Peter Mitterer, 0664/5 111 011
   e-mail: petermitterer@aon.at
   PRofi-Press, Michael Kress 01/894 35 44, 0664/201 70 45 michael.kress@die-profis.at
« Letzte Änderung: Januar 26, 2010, 02:39:08 Vormittag von admin »


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1.12.09 bis 31.1.2010: LH. Dörfler Leiter der Landeshauptleute-Konferenz
« Antwort #19 am: Januar 26, 2010, 02:38:05 Vormittag »
Dörfler überimmt Vorsitz der LH-Konferenz

27.11.2009 | 10:27 |   (DiePresse.com)

Kärntens oranger Landeshauptmann Gerhard Dörfler übernimmt die Leitung der Landeshauptleute-Konferenz vom burgenländischen Kollegen Hans Niessl.

Gerhard.Doerfler@ktn.gv.at


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1.12.09 bis 31.1.2010: Zuerst Hände in den Schoß - jetzt winseln sie! Anzeigen!!
« Antwort #20 am: Januar 26, 2010, 12:34:55 Nachmittag »
Siehe Krone von heute, Seite 1, ff.!

Es helfen nur Anzeigen!
BM. Stöger, Kanzler, Vize, Volksanwalt, etc. bekommen immer eine Abschrift.
Daher: http://www.rauchersheriff.at/anzeigen/anzeigen.html



Wiener Kaffeehäuser: Mehr Rechtssicherheit beim Tabakgesetz
Utl.: Frist für räumliche Trennung läuft Ende Juni aus - Fachgruppe Wiener Kaffeehäuser gegen Unsicherheit bei Dauerlösung =

   Wien (OTS) - Ende Juni dieses Jahres Endet die Übergangsfrist für
die räumliche Trennung von Rauchern und Nichtrauchern in den
Kaffeehäusern, wie es das Tabakgesetz vorsieht. Nach diesem darf in
Ein-Raum-Lokalen mit einer Größe von 50 bis 80 m2 nur dann geraucht
werden, wenn eine räumliche Trennung nicht möglich ist. Den Nachweis,
ob eine räumliche Trennung möglich ist oder nicht, hat der
Lokalbetreiber zu erbringen. Ab einer Größe von mehr als 80 m2 ist es
verpflichtend, Ein-Raum-Lokale baulich zu teilen. Das führe zu
Umbaukosten, die ein Kaffeehausbetreiber erst in fünf bis sieben
Jahren hereinbringe, so Günter Ferstl, Obmann der Fachgruppe Wien der
Kaffeehäuser. Hinzu komme, so Ferstl weiter, dass heute noch niemand
sagen könne, ob die EU in späterer Zeit nicht doch noch ein
generelles Rauchverbot einführe und eine durchgeführte Lokaltrennung
überflüssig mache.

   "Ich wiederhole meine Forderungen nach einer Verlängerung der
Übergangsfrist sowie nach mehr Rechtssicherheit hinsichtlich
Gültigkeitsdauer der österreichischen Lösung für die nächsten fünf
bis zehn Jahre", so Günter Ferstl.

   Die Fachgruppe Wiener Kaffeehäuser ist nach wie vor der
Überzeugung, nicht auf Gesetzesvorschriften, sondern auf
Freiwilligkeit der Unternehmer zu setzen: "Denn die
Kaffeehausbetreiber wissen am besten, ob ihre Gäste Tabakgenießer
sein wollen oder nicht", so Ferstl.

Fortsetzung möglich.

Rückfragehinweis:
   Komm.-Rat Günter Ferstl
   Obmann der Fachgruppe Wien der Kaffeehäuser, Wirtschaftskammer Wien
   Mobil: 0664/34 07 157
« Letzte Änderung: Januar 26, 2010, 12:40:08 Nachmittag von admin »


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Re: 1.12.09 bis 31.1.2010: AUFRUF zur Demo am Fr. 29.1.10 um 10.30 Uhr
« Antwort #21 am: Januar 26, 2010, 14:53:37 Nachmittag »
DAS wird interessant, sei dabei! Bitte bring Transparente mit!
Hinterleitner, allerobster WKO-Gastroboss,  verlangt keine Verlängerung und die Einhaltung des Gesetzes. Und hier im Vorbeitrag
jammern seine Wiener - gegen ihn! Der WKO-Wahlkampf ist entbrannt!
Hotelerie ist für generellen NR.-Schutz (s. PA. hier im Forum).
Vereinigung der Einkaufszentren Österreich ist für generellen NR.-Schutz (s. PA. hier im Forum).
Anmeldung zur Demo: krebspatient-krebsforum@utanet.at


Pressegespräch des Fachverband Gastronomie zum Umsetzungsstand des Nichtraucherschutzes und zu aktuellen Entwicklungen in der Branche
Utl.: am Freitag, 29. Jänner 2010, 10.30 Uhr, Zum Schwarzen Kameel/Beletage, Bognergasse 5, 1010 Wien =

   Wien (OTS/PWKAVI) -    Die öffentliche Diskussion um das
Tabakgesetz reißt nicht ab. Wir wollen dazu Fakten auf den Tisch
legen und u.a. das Ergebnis einer aktuellen Erhebung in der Branche
präsentieren.

   Das Pressegespräch findet am Freitag, 29. Jänner 2010, 10.30 Uhr
Zum Schwarzen Kameel/Beletage, Bognergasse 5, 1010 Wien statt.

   Ihre Gesprächspartner sind:
- Komm. Rat Helmut Hinterleitner, Obmann des Fachverbandes
Gastronomie in der WKÖ
- Dr. Thomas Wolf, Geschäftsführer des Fachverbandes Gastronomie in
der WKÖ

   Wir würden uns freuen, Sie als unsere Gäste begrüßen zu dürfen und
bitten um Anmeldung per E-Mail an gastronomie@wko.at oder per Telefon
unter 05 90 900 - 3547 (Frau Thalhammer).

Rückfragehinweis:

~
   Wirtschaftskammer Österreich
   Fachverband Gastronomie
   Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft
   T +43 (0)590 900-3560| F +43 (0)1 505 13 12
   E  gastronomie@wko.at
   W  http://www.gastronomieverband.at
   
~

*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***

OTS0160    2010-01-25/12:31
« Letzte Änderung: Januar 26, 2010, 16:09:13 Nachmittag von admin »


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1.12.09 bis 31.1.2010: WKO-Boss im Rundumschlag, aber auch ......
« Antwort #22 am: Januar 26, 2010, 17:21:28 Nachmittag »
Ein Jahr Nichtraucherschutz-Gesetz: Österreichisches Modell deutlich besser als sein Ruf

Utl.: Hinterleitner: Zwei Drittel sind mit Nichtraucherschutz-Lösung für die heimische Gastronomie zufrieden -

Gesetzliche Übergangsfrist bis 30.6.2010 muss respektiert werden =



   Wien (OTS/PWK) - (PWK1014) - Ein Jahr nach Inkrafttreten des
Nichtraucherschutz-Gesetzes für die heimische Gastronomie ziehen die
Gastwirte in Österreich Zwischenbilanz: "Für viele von uns hat das
Gesetz in seinem ersten Jahr auch Investitionen und Umstellungen im
Betrieb bedeutet. Aber die Zufriedenheit der Gäste ist die
Anstrengungen wert. Denn laut einer repräsentativen Erhebung des
Market-Institutes erachten 63 Prozent aller Befragten - unabhängig
davon ob es sich bei den Befragten um Raucher oder Nichtraucher
handelt - die österreichische Lösung für gut", ist Helmut
Hinterleitner, Obmann des Fachverbandes Gastronomie in der
Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), überzeugt.

   Rechtsicherheit für die Gastronomen überlebenswichtig

Dass einzelne Politiker das Gesetz zuletzt wieder in Frage stellen
wollten und selbsternannte Nichtraucher-Sheriffs nach wie vor Wirten
auflauern und Gäste zum Denunziantentum auffordern sind in den Augen
der Interessensvertretung überhebliche und unverhältnismäßige
Angriffe auf die durch die Wirtschaftskrise ohnehin stark getroffene
österreichische Gastronomie. "Beunruhigen lassen wir uns durch diese
Querschüsse einer Handvoll militanter Nichtraucher allerdings ohnehin
nicht. Denn der Gesundheitsminister wird nicht müde, angesichts
solcher Forderungen die Beständigkeit des österreichischen
Nichtraucherschutz-Gesetzes zu bestätigen. Gerade erst Anfang
Dezember, anlässlich der Diskussion um die EU-Empfehlung zu einem
Rauchverbot auch im Freien, hat Minister Stöger die im Tabakgesetz
vorgesehenen Ausnahmen vom Rauchverbot für die Gastronomie
ausdrücklich bekräftigt", betont Hinterleitner.

   Ende der Übergangsfirst bleibt abzuwarten

Für Erfolgsmeldungen zur abgeschlossenen Umsetzung des
Nichtraucherschutz-Gesetzes in der heimischen Gastronomie ist es
allerdings noch sechs Monate zu früh. Am 30. Juni 2010 endet die
gesetzliche Übergangsfrist für größere Betriebe mit nur einem
Gastraum, die bis dahin das Rauchen für die Dauer der nötigen
Umbaumaßnahmen noch erlauben dürfen. Erst nach Ablauf dieser Frist
kann erhoben werden, wie viele der heimischen Gastronomen das Gesetz
tatsächlich befolgen, wozu der Fachverband Gastronomie seine
Mitglieder bei jeder Gelegenheit dringend auffordert. Die große
Mehrheit der Betriebe hat die Umstellung nach Einschätzung der
Wirtschaftskammer aber ohnehin bereits erfolgreich durchgeführt.

   Internationaler Trend geht in Richtung der österreichischen Lösung

Im Gegensatz zu den Bestrebungen der EU, die im Gesundheitsbereich
nur Empfehlungs- aber keine Weisungsbefugnis an die Mitgliedsstaaten
hat, entwickelte sich der reale Trend in Mitteleuropa 2009 angesichts
der massiven Auswirkungen von generellen Rauchverboten auf die
Gastronomie und Unzufriedenheit bei den Gästen in die Richtung der
österreichischen Lösung. Vor allem in Deutschland wurden die
entsprechenden Gesetze in den meisten Bundesländern 2009 wieder
aufgeweicht. So wurde in Bayern das Gesetz nach vielen Monaten der
Debatten gelockert - seit 1. August darf in kleineren Lokalen und
Nebenräumen wieder geraucht werden, Mitte 2010 soll möglicherweise
über die endgültige Lösung eine Volksabstimmung entscheiden. Eine
Lockerung des Rauchverbots in der Gastronomie nahm auch die Regierung
des benachbarten Kroatiens angesichts massiver Umsatzeinbrüche vor.
In Tschechien müssen seit 1. Juli Restaurants (jeder Größe) wieder
lediglich kennzeichnen, ob sie ein Nichtraucher- oder Raucherlokal
sind, nachdem das Rauchen in Gaststätten zuvor schon generell
verboten war. Griechenland hat sich 2009 das österreichische Modell
zum Vorbild genommen - auch hier dürfen sich seit 1. Juli Lokale
unter 70 Quadratmeter entscheiden, ob sie Nichtraucher- oder
Raucherlokal sind. (JR)

Rückfragehinweis:
   Wirtschaftskammer Österreich
   Fachverband Gastronomie
   Dr. Thomas Wolf
   Tel.: 05 90 900-3560
   E-Mail: gastronomie@wko.at


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"Wirtschaftskammer" sagt: einmal 2/3 so, dann 2/3 so, wie es gerade passt!
« Antwort #23 am: Januar 26, 2010, 17:48:42 Nachmittag »

Umfrage zum Tabakgesetz unter Wiener Kaffeehausbesitzern =

   Wien (OTS) - Berndt Querfeld, Cafetier, Wirtschaftsbund-Obmann der
Fachgruppe Kaffeehäuser Wien präsentierte heute im Café Landtmann die
Wirtschaftsbund-Umfrage zum aktuellen Tabakgesetz unter 1.900
Kaffeehausbesitzern.
Die Umfrage erhebt, wie Wiens Kaffeehäuser mit
dem Tabakgesetz zurecht kommen und umgehen. Mehr als 10%, ingesamt
200 Kaffeehausbesitzer (Anmerkung: das sind aber sehr wenig, die sich dafür interessieren!)
haben an dieser Umfrage teilgenommen.

   62% der Befragten haben die Vorschriften des aktuellen
Tabakgesetzes im Sinne des Nichtraucherschutzes noch nicht umgesetzt
und keine anwendbare Lösung gefunden (Anm.: Wer sind die 38 % die es bereits umgesetzt haben?
Die WKW weiß in ganz Wien nur ein einziges  Kaffeehaus!).

72% erachten die Richtlinien
als schwer verständlich und 96,5% sprechen sich für eine Verlängerung
der Übergangsfrist aus, solange bis Rechtssicherheit herrscht, ob
EU-weit ein generelles Rauchverbot kommt. Auch fühlt sich der
überwiegende Teil der Befragten (51%) in seiner unternehmerischen
Existenz bedroht, wenn das Tabakgesetz in der jetzigen Form bestehen
bleibt.

   "Unsere Umfrage spricht eine klare Sprache und ich würde mir vom
österreichischen Gesetzgeber wünschen, dass bis zu einer Klärung, ob
die EU ein generelles Rauchverbot in Gaststätten einführt oder nicht
die Übergangsfrist des Tabakgesetzes, die am 30.6.2010 ausläuft,
verlängert wird. Nur so kann man verhindern, dass Betriebe vom
Gesetzgeber jetzt dazu gezwungen werden, in Raucherräume zu
investieren. Sollte ein EU-weites generelles Rauchverbot kommen, dann
haben österreichische Betriebe nämlich umsonst investiert. Es geht
uns auf keinen Fall darum, den Nichtraucherschutz in Abrede zu
stellen. Die gesundheitspolitischen Argumente zählen auch für uns.
Uns geht es in dieser Phase darum, wirtschaftlichen Schaden für
Gastronomiebetriebe abzuwenden. Wir sind uns sicher, dass dies unsere
Gäste genauso sehen", so Berndt Querfeld.

Startschuss für Wiener Kaffeehausgäste-Befragung
   Um dem österreichischen Gesetzgeber zusätzlich zur
Kaffeehaus-Umfrage ein Stimmungsbild der Wiener Bevölkerung zu geben,
startet Berndt Querfeld mit dem Wirtschaftsbund die Wiener
Kaffeehausgäste-Befragung. Mittels Unterschriftenlisten in allen
teilnehmenden Kaffeehäusern, werden die Gäste eingeladen diese
Initiative zu unterstützen, die fordert, dass die Übergangsfrist des
aktuellen Tabakgesetzes solange verlängert wird, bis geklärt ist, ob
die EU ein generelles Rauchverbot in Gaststätten einführt oder nicht.

Rückfragehinweis:
   HIMMER, BUCHHEIM & PARTNER GMBH, Mag. Martin Kammerer,
   Tel.: +43 664 855 68 62,
   E-Mail: mk@himmerbuchheim.com



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1.12.09 bis 31.1.2010: Ferstl`s zweites Jammern!
« Antwort #24 am: Januar 26, 2010, 18:02:45 Nachmittag »

Wiener Kaffeehäuser (2): Tabakgesetz bringt Sorgen
Anmerkung: Sicher, uns auch, denn die Wirten halten sich nicht daran,
daher seit 1.1.2010 schon wieder 806 Rauchertote und 78 Passivrauchtote!

Utl.: Kostenschub und Erlösrückgang befürchtet
Anmerkung: Egal, der Kaffee ist eh jetzt schon viel zu teuer!

26.1.10, Wien (OTS) - Hotelbars mit absolutem Rauchverbot verzeichnen in
Deutschland einen Umsatzrückgang von bis zu 50 Prozent. Auch deutsche
Gastronomiebetriebe in jenen Bundesländern, wo das generelle
Rauchverbot gilt, verzeichnen Erlöseinbußen. Denn die Verweildauer
der Tabakgenießer ist kürzer geworden und damit auch die
Bestellwiederholung. Diese Situation in unserem Nachbarland
dokumentiere, wohin eine solche Regelung führe, so Günter Ferstl,
Obmann der Fachgruppe Wien der Kaffeehäuser. Dennoch setzen
Österreichs Politiker auf eine gesetzliche Regelung bei Raucher- und
Nichtraucherzonen in den Gastronmie- und Kaffeehausbetrieben mit
einer Übergangsfrist bis Mitte dieses Jahres.

   "Bis dahin muss in eine kostspielige Raumtrennung investiert
werden, ohne zu wissen, wie sich die EU in den nächsten Jahren
verhält", so Ferstl. Und weiter: "Kostenschub und befürchteter
Erlösrückgang machen den Wiener Kaffeehäusern Sorgen. Eine
Rechtssicherheit für die österreichische Lösung von fünf bis zehn
Jahren würde Sinn machen, bringt es der Obmann der Fachgruppe Wien
der Kaffeehäuser auf den Punkt.

   In Wien bieten zahlreiche Kaffeehäuser Raucher- und
Nichtraucherplätze an oder sie sind gänzlich rauchfrei. Der Gast kann
zwischen Kaffeegenuss mit oder ohne Zigarette wählen. Das
funktioniert alles auf freiwilliger Basis, ohne Gesetz.

   Tabakgenießer und Nichtraucher sollen, laut Ferstl, auch künftig
selbst entscheiden dürfen, ob sie einen Nichtraucher- oder einen
Raucherplatz einnehmen wollen. 

Fortsetzung möglich.

Rückfragehinweis:
   Komm.-Rat Günter Ferstl
   Obmann der Fachgruppe Wien der Kaffeehäuser,
   Wirtschaftskammer Wien
   Mobil: 0664/34 07 157


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« Antwort #25 am: Januar 26, 2010, 18:04:47 Nachmittag »


Wiener Kaffeehäuser (3): Tabakgesetz auch Existenzfrage
Utl.: Investitionszwang ist ökonomisch bedenklich - Konsumenten entscheiden schon längst, wohin sie gehen =

   Wien (OTS) - Wien zählt mehr als 2.600 Kaffeehausbetriebe. Unter
diesen befinden sich über 900 Kaffeehäuser, rund 780
Kaffee-Restaurants, rund 740 Espressi, knapp 190 Kaffee-Konditoreien
sowie 30 Stehkaffees. Die Trennung von Tabakgenießern und
Nichtrauchern wird schon jetzt unterschiedlich gehandhabt: vom
Nichtraucherlokal über Raucherzonen bis hin zum Raucherlokal. Der
Vorteil ist, der Konsument kann wählen und der Kaffeehausbetreiber
richtet sich danach. Anders sieht dies der heimische Gesetzgeber.

   Die bauliche Trennungspflicht von Rauchern und Nichtrauchern ab
einer Lokalgröße von 50 m2 ab Mitte dieses Jahres verursache den
Kaffeehäusern nur Kosten, ohne sicherzustellen, dass diese auch
zurückverdient werden können, so Günter Ferstl, Obmann der Fachgruppe
der Kaffeehäuser. Solange die EU nicht bekannt gebe, ob bzw. wann sie
ein generelles Rauchverbot einführen wolle, seien Investitionen
aufgrund des österreichischen Tabakgesetzes problematisch, so Ferstl
weiter. Daher gelte es abzuwarten und die Übergangsfrist über die
Mitte dieses Jahres hinaus zu verlängern, erläutert Ferstl weiter.

   Bei Nichtverlängerung der Übergangsfrist ortet der Obmann der
Wiener Kaffeehäuser mögliche wirtschaftliche Probleme bei einzelnen
Betrieben. Dies sei kein Selbstreinigungsprozess des Marktes, sondern
schlichtweg ein Wegnehmen der wirtschaftlichen Existenz, so Ferstl.

Schluss.

Rückfragehinweis:
   Komm.-Rat Günter Ferstl
   Obmann der Fachgruppe Wien der Kaffeehäuser,
   Wirtschaftskammer Wien
   Mobil: 0664/34 07 157


Daher noch mehr (anonyme) ANZEIGEN durch couragierte Bürger in Österreich, laut

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1.12.09 bis 31.1.2010: Österreich, wenigstens beim Rauchen Weltmeister
« Antwort #26 am: Januar 26, 2010, 18:12:59 Nachmittag »
Wenigstens beim Rauchen Weltmeister

THOMAS PRIOR (Die Presse)

Nirgendwo in der OECD gibt es so viele 15-Jährige, die rauchen. Doch der Gesundheitsminister hat leider kein Geld für Prävention.
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Aus dem Archiv:

    * Wer braucht dieses Tabakgesetz? (28.12.2009)
    * „Politik kümmert sich zu wenig um Lebensstil“ (09.12.2009)
    * Gespräche zwischen Button und Brawn festgefahren – jetzt klopft McLaren an des Weltmeisters Tür (24.10.2009)
    * Steirer ist "Sauna-Weltmeister" 2009 (21.09.2009)
    * Land der jungen Raucher, Land der Früh-Pensionisten (04.05.2009)

Wir Österreicher sind zwar nicht die größten Fußball- oder Tennisspieler, dafür kann uns in einer anderen Disziplin, quasi am anderen Ende der Gesundheitsskala, niemand wirklich das Wasser reichen: Wir sind nämlich Jugendweltmeister beim Rauchen. Nirgendwo in der entwickelten Welt gibt es so viele 15-Jährige, die sich regelmäßig mit Nikotin einnebeln, wie hier: 24Prozent der Burschen und 30 Prozent der Mädchen, das geht aus der OECD-Studie „Gesellschaft auf einen Blick“ hervor, die am Montag veröffentlicht wurde.

Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang, dass Gesundheitsminister Alois Stöger ja gerne etwas dagegen unternehmen würde, wie er tapfer sagt. Nur fehle ihm aufgrund der Budgetknappheit halt leider das Geld dafür.

Ansagen wie diese offenbaren vor allem eines: Mit der Wirtschaftskrise sind auch die kreativen politischen Lösungen abgeschafft worden. Sie muss als Ausrede für eigentlich eh alles herhalten, was dem jeweiligen Ressortchef gerade nicht beliebt. Denn im Grunde wäre es gar nicht so schwer: Man könnte zum Beispiel bei den Frühpensionen ansetzen, bei denen Österreich laut OECD auch im Spitzenfeld liegt – und das Geld, das auf diese Weise gespart würde, in die Raucherprävention umleiten. Aber in einem Land, das sich eines Rauchergesetzes rühmt, das Raucher wie Nichtraucher gleichermaßen erbost, wäre das wohl zu viel verlangt.





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1.12.09 bis 31.1.2010: Auch hier sind wir an 1. Stelle - Super!!!
« Antwort #27 am: Januar 26, 2010, 18:15:36 Nachmittag »

http://www.nationmaster.com/graph/hea_dai_smo-health-daily-smokers

 Health Statistics > Daily smokers (most recent) by country
VIEW DATA:         Totals    
   Definition     Source      Printable version   
          Bar Graph            Map            Correlations    

Showing latest available data.
Rank      Countries     Amount
# 1      Austria:    36.3%     
# 2      Greece:    35%     
# 3      Hungary:    33.8%     
# 4      Luxembourg:    33%     
# 5      Turkey:    32.1%     
# 6      Netherlands:    32%     
# 7      Korea, South:    30.4%     
# 8      Japan:    30.3%     
# 9      Spain:    28.1%     
# 10      Denmark:    28%     
# 11      Poland:    27.6%     
= 12      Belgium:    27%     
= 12      Ireland:    27%     
= 12      France:    27%     
# 15      Switzerland:    26.8%     
# 16      Mexico:    26.4%     
= 17      Norway:    26%     
= 17      United Kingdom:    26%     
# 19      New Zealand:    25%     
= 20      Germany:    24.3%     
= 20      Slovakia:    24.3%     
# 22      Italy:    24.2%     
# 23      Czech Republic:    24.1%     
# 24      Iceland:    22.4%     
# 25      Finland:    22.2%     
# 26      Portugal:    20.5%     
# 27      Australia:    19.8%     
= 28      Sweden:    17.5%     
= 28      United States:    17.5%     
# 30      Canada:    17%     
   Weighted average:    26.4%      



DEFINITION: Data on tobacco consumption - this is a percentage of the total population who smoke at least one cigarette a day.(Data for Portugal and Austria is from 2002. All other data is from 2003).

SOURCE: OECD Health Data 2005
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1.12.09 bis 31.1.2010: OÖ.Linz, Generelles Rauchverbot wäre am fairsten
« Antwort #28 am: Januar 26, 2010, 18:22:11 Nachmittag »
Traxlmayr: „Ein Rauchverbot in allen Lokalen wäre am fairsten“
Nicht die Mehrheit meiner Gäste raucht. Aber die Mehrheit der Gäste setzt sich an einen Rauchertisch. Wir investieren 20.000 Euro für den Umbau.}Ulrich TraxlmayrLinzer Kaffeehaus-Betreiber 
Absolutes Rauchverbot in Lokalen?
LINZ. In 23 Wochen endet für Oberösterreichs Gastwirte die Frist für den Umbau ihrer Lokale in Raucher- und Nichtraucherbereiche. Während viele Branchenkollegen ihren Kopf in den Sand stecken und bisher nichts getan haben, laufen die Planungen im Linzer Traditionskaffeehaus Traxlmayr auf Hochtouren.
„Zuerst haben wir uns über den negativen Bescheid von der Denkmalschutzbehörde gefreut“, sagt Ulrich Traxlmayr, Betreiber des bekannten Kaffeehauses an der Linzer Promenade, das bereits seit dem Jahr 1838 besteht.
Traxlmayr hatte seine Pläne zum Einbau einer verschiebbaren Glaswand innerhalb seines Kaffeehauses beim Denkmalschutz eingereicht und ein „Nein“ dazu erhalten. „Die Denkmalschützer hatten Bedenken hinsichtlich der Gefährdung des Erscheinungsbildes“, sagt Traxlmayr.
Durch den negativen Bescheid, wonach ein Umbau des Lokals wegen der Vorschriften des Denkmalschutzgesetzes nicht möglich sei, dachte Traxlmayr zunächst noch, er habe jetzt die Wahlfreiheit, das Rauchen in seinem Kaffeehaus zu gestatten oder zu verbieten. Dem ist aber nicht so. „Würde ich jetzt nicht umbauen, müsste ich nach Ablauf der Frist auf ein reines Nichtraucherlokal umstellen“, sagt Traxlmayr, selbst Nichtraucher.
Er änderte seine Pläne, das Denkmalschutzverfahren wurde neu aufgerollt, nun steht einem Einbau einer Glaswand samt Schiebetüren nichts mehr im Weg. Dafür muss Traxlmayr, der sein Kaffeehaus bereits im Vorjahr im großen Stil renovieren ließ, neuerlich 20.000 Euro investieren. „Ich hätte ernste Bedenken, wenn in meinem Lokal ein absolutes Rauchverbot herrschen würde“, sagt der Gastronom. „Kollegen haben damit schlechte Erfahrungen gemacht.“
„In unserem Kaffeehaus ist es nicht so, dass die Mehrheit der Gäste raucht. Aber die Mehrheit der Gäste setzt sich an die Rauchertische.“ Traxlmayr regt die mangelnde Chancengleichheit auf: „Ein Raucher wird viel eher in eines der kleinen Kaffeehäuser gehen, in denen wegen der Wahlfreiheit weiter geraucht werden darf. Ein generelles Rauchverbot wäre am fairsten. Dann würde ich mir auch die Umbaukosten ersparen“, sagt der Gastronom.
Dass ein generelles Rauchverbot der Gastronomie mittelfristig schaden würde, glaubt Traxlmayr aber nicht: „Am Anfang würden wohl weniger Leute fortgehen, aber das würde sich einpendeln. So ist der Mensch auch nicht, dass er nur noch zuhause sitzt und raucht.“
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die wirte, die eine verlängerung der frist wollen:
« Antwort #29 am: Januar 27, 2010, 20:32:29 Nachmittag »
das können doch nur die wirte, die vor 31. dec 2008 eine umbauabsicht angemeldet haben. das waren meines wissens nur wenig einzelne. wollen jetzt plötzlich alle wirte eine verlängerung bis ----  irgendwann? wenn die wirte diese verlängerung bekommen, dann würde das ganze gesetz ausser kraft sein.