Autor Thema: Weltnichtrauchertag 31.5.2016 - Tabakrauch geht auch auf ..... die Leber  (Gelesen 859 mal)

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Am 31. Mai 2016 ist "Weltnichtrauchertag". Dieser Tag wurde 1987 von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) initiiert, um auf die durch den Tabakkonsum verursachten Gesundheitsrisiken aufmerksam zu machen. Die Deutsche Leberstiftung weist darauf hin, dass Rauchen grundsätzlich der Leber schadet und vorhandene Lebererkrankungen verschlimmern kann. In Deutschland raucht etwa jeder vierte Erwachsene.

Laut Auskunft der Deutschen Krebshilfe ist Tabakkonsum für etwa ein Drittel aller Krebs-Neuerkrankungen verantwortlich. Über 90% aller Lungenkrebs-Fälle werden durch Rauchen verursacht.  Neben Lunge, Rachen und Kehlkopf wird unter anderem auch die Leber durch den Tabakkonsum geschädigt. Außerdem steigt bei vorhandenen Lebererkrankungen das Risiko für schwerwiegende Folgen wie Leberzellkrebs.

Die Leber ist die Entgiftungszentrale des Körpers und filtert Schadstoffe aus dem Blut. Auch das Nikotin, das durch den Tabakkonsum in den Körper gelangt, wird über die Leber abgebaut und belastet so dieses lebenswichtige Organ. Besteht bereits eine Lebererkrankung, wie zum Beispiel eine chronische Infektion mit einem Hepatitis-Virus, erhöht Rauchen das Risiko für die Bildung einer Leberzirrhose und in der Folge eines Leberzellkrebses. Da chronische Entzündungen der Leber oft ohne Symptome verlaufen und daher lange Zeit unbemerkt bleiben, kann das Rauchen über Jahre diese Krankheit unbemerkt verschlimmern. Das zeigten beispielsweise mehrere große Studien für Hepatitis B-Patienten aus Taiwan, die übereinstimmend einen deutlichen Anstieg des Risikos für Leberzellkrebs bei Rauchern gegenüber Nichtrauchern nachgewiesen haben.

Rauchen ist auch als bedeutender Risikofaktor für ein Fortschreiten der Lebererkrankung bei Patienten mit einer Fettleber identifiziert worden. Menschen, die mehr als 10 Jahre mindestens eine Schachtel Zigaretten pro Tag geraucht haben, weisen eine höhere Wahrscheinlichkeit auf, eine fortgeschrittene Lebervernarbung ("Fibrose") oder gar eine Leberzirrhose zu entwickeln. In Deutschland haben mehr als 10 Millionen Menschen eine Fettleber. Die Deutsche Leberstiftung empfiehlt daher allen Patienten mit einer Lebererkrankung, das Rauchen einzustellen.

Quelle: Deutsche Leberstiftung


http://www.journalmed.de/newsview.php?id=48285


Daher noch mehr (anonyme) ANZEIGEN durch couragierte Bürger in Österreich, laut

http://www.rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=1073.msg6351#msg6351

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Weltnichtrauchertag 31.5.2016 - Tabakrauch / Risiko für Parodontitis
« Antwort #1 am: Mai 26, 2016, 23:40:54 Nachmittag »





Raucher mit hohem Risiko für Parodontitis


Der Griff zur Zigarette erhöht deutlich das Risiko, an Zahnerkrankungen wie Parodontitis zu erkranken. Bei Rauchern liegt es fünf- bis sechsfach höher als bei Menschen, die nicht rauchen. Darauf weist die BARMER GEK anlässlich des Weltnichtrauchertages am 31. Mai hin. Wer regelmäßig zur Zigarette greift, sollte sich daher besonders gründlich um seine Zahngesundheit kümmern und regelmäßig zur zahnärztlichen Vorsorgeuntersuchung gehen.


"Bleibt eine Parodontitis unbehandelt, drohen weitere gesundheitliche Risiken, wie Herz- und Kreislauferkrankungen, Diabetes, Osteoporose und Atemwegserkrankungen", sagt Dr. Ursula Marschall, leitende Medizinerin der BARMER GEK. Raucher seien besonders anfällig für Parodontitis, weil die Mundschleimhäute durch die Giftstoffe im Tabak ihre Schutzfunktion verlieren.
 
Rauchern fehlt typisches Parodontitis-Symptom

"Oft wird Parodontitis bei Rauchern zu spät erkannt", so Marschall weiter. Zahnfleischbluten kann ein erstes Anzeichen von Parodontitis sein und sollte so schnell wie möglich behandelt werden. Dieses Zeichen fehlt bei Rauchern häufig, weil das im Tabak enthaltene Nikotin die Blutgefäße zusammenzieht. Das Zahnfleisch blutet deshalb nicht so schnell. Für Raucher bestehen zudem noch weitere Risiken. Nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie sprechen sie häufig schlechter auf die Behandlung der Parodontitis an als Nichtraucher. Dies ist besonders gefährlich, da eine Zahnfleischentzündung Auswirkungen auf weitere Organe haben kann. Mit einer nicht behandelten Parodontitis steigt zudem die Wahrscheinlichkeit für Risikoschwangerschaften.
 
Ursache für eine Parodontitis sind Bakterien, die sich zwischen Zahn und Zahnfleisch ansammeln und Plaque bilden. Im weiteren Krankheitsverlauf entzünden sich Zahnfleisch und Zahnbett, die Zähne fangen an zu wackeln und fallen im schlimmsten Fall aus. Nach dem jüngsten Zahnreport der BARMER GEK wurden im Jahr 2014 bundesweit rund 1,5 Millionen Menschen wegen Parodontitis zahnärztlich behandelt. Das sind etwa 1,8% der Gesamtbevölkerung.
 
Mehr im BARMER GEK Zahnreport unter: www.barmer-gek.de/547078


Daher noch mehr (anonyme) ANZEIGEN durch couragierte Bürger in Österreich, laut

http://www.rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=1073.msg6351#msg6351