Autor Thema: ZWANGSBERAUCHUNGEN .......!  (Gelesen 3985 mal)

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Gesunde Luft

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ZWANGSBERAUCHUNGEN .......!
« am: Juni 22, 2015, 15:30:08 Nachmittag »



D - Schützt Kinder vor Zwangsberauchungen!

Schutz von Kindern vor den Tabakrauchgiften,
(Zwangsberauchung), insbesondere im heimischen Bereich!


Sehr geehrter Herr Ebner,

gestatten Sie, uns mit einem - wie wir meinen  -  sehr dringenden Anliegen an Sie
zu wenden. Sie haben die ehrenvolle Aufgabe übernommen, die Interessen unseres
Volkes zu vertreten. Vor allem geht es darum, dessen Grundrechte zu schützen.
Das wichtigste, nämlich der Schutz von Leben und körperlicher Unversehrtheit, scheint
bei allen Verdiensten um das Wohl des Volkes dem Deutschen Bundestag aus dem Blickfeld zu geraten.
Wir meinen damit den Tabakkonsum als das größte bisher ungelöste Gesundheitsproblem.
Etwa 140 000 vorzeitige Todesfälle sowie Folgekosten von 50 bis
70 Milliarden Euro jährlich allein in Deutschland sind wahrlich eine Herausforderung,
der sich Parlament und Regierung noch nicht ansatzweise gestellt haben. In Sachen
Tabakkontrolle nimmt Deutschland im Verein mit Österreich inzwischen das Schluss-
licht in Europa ein.

Weder Bundespräsident noch Bundeskanzlerin waren auf unsere Bitten hin bereit, zu
dieser Misere Stellung zu beziehen. Um unseren Mitgliedern sowie denen anderer
Nichtraucherinitiativen und der Öffentlichkeit eine Orientierung zum Engagement
unserer Abgeordneten in dieser Frage geben zu können, bitten wir Sie, uns Ihre
persönliche Auffassung zur Lösung des Tabakproblems zu übermitteln.
Bitte beziehen Sie in Ihre Überlegungen noch diese Tatbestände ein:

Tabakwaren sind die einzigen frei verkäuflichen Produkte, die selbst bei bestimmungs-
gemäßem Gebrauch erhebliche Gefahren für Leib und Leben verursachen.
Nach deutschem Recht sind Herstellung und Vertrieb solcher Produkte verboten.
Warum nicht Tabakwaren? Handelt es sich hier um ein Vollzugsdefizit oder um
beabsichtigte Rechtsbeugung?

Rauchen fügt anders als Alkohol- und illegaler Drogenkonsum auch Unbeteiligten
unmittelbaren Schaden zu. Passivrauchen ist die dritthäufigste Todesursache nach
Rauchen und Alkoholkonsum - noch weit vor dem Konsum illegaler Drogen.

Kinder, die in Raucherfamilien geboren werden und/oder in ihnen aufwachsen, werden
nachhaltig in ihrer Gesundheit geschädigt. Dies betrifft nicht Einzelfälle. Die weitaus
überwiegende Mehrheit von ihnen erkrankt unmittelbar oder wird in seiner gesundheit-
lichen Disposition geschädigt und erleidet lebenslang ein erhöhtes Krankheitsrisiko.
Für den Plötzlichen Kindstod ist das Rauchen der Eltern Hauptursache.
Die vielfachen wissenschaftlichen Beweise für die systematische Schädigung von Kindern
durch das Rauchen ihrer Bezugspersonen veranlasste das Deutsche Krebsforschungsinstitut
Heidelberg zu der Aussage:
„Rauchen in Anwesenheit von Kindern ist Körperverletzung".
Warum wird ein offensichtlicher Straftatbestand so einfach hingenommen?
Was sind Ihnen unsere Kinder wert?

Wir geben Ihnen Recht, wenn Sie partielle Rauchverbote nicht für geeignet halten,
das Gesamtproblem zu lösen.
Aber Aussitzen und so tun, als werde schon alles zum Wohle des Volkes getan,
hilft noch weniger.
Bezüglich des Grundrechtes auf Leben und körperliche Unversehrtheit gibt es noch
schwerwiegende Vollzugsdefizite.

Wenn einzelne Rauchverbote das Problem nicht lösen, dann bleibt nur noch der Weg
zu einer tabakrauchfreien Gesellschaft. Der erste Schritt dahin wäre ein klares
Bekenntnis zu Leben und Gesundheit sowie gegen die Todesdroge Nr. 1, den Tabak!
Setzen Sie sich bitte umgehend und glaubwürdig dafür ein.

Ihrer persönlichen Antwort sehen wir mit Interesse entgegen.


Mit freundlichen Grüßen,
auf eine tabakrauchfreie Gesellschaft!
                                                             
Horst Keiser / 1.Vorsitzender
Dr. Wolfgang Schwarz / Beisitzer


P.S.: Mal ehrlich: Wollen Sie als Volksvertreter wirklich nach der Devise handeln:
         Was fremden Kindern angetan wird interessiert mich nicht und geht mich auch nichts an!?
         Stört es Sie nicht, wenn Kinder recht- und schutzlos einer Zwangsberauchung ausgesetzt
         sind, die sie lebenslang schädigen kann?


Anlagen: Info von der NIW – Gedanken zu Bundespräsident Gauck
                 Krebsschaden von Dr. Wolfgang Schwarz
                 WHO: 600.000 Menschen pro Jahr sterben jährlich an den Folgen von Passivrauchen
                 Schutz der Kinder vor Passivrauchen  (DKFZ-Heidelberg)

_____________________________________________________________________________________________

Wissenschaftlicher Beirat der NIW:
Dr. paed Wolfgang Schwarz, Mitglied im Beirat der NID e.V. und NIW e.V.
Prof. Dr. med. F.J. Wiebel, Toxikologe, Vorsitzender des Ärztlichen Arbeitskreises Rauchen und Gesundheit e.V., 85379 Eching

Eingetragen im Vereinsregister des Amtsgericht Wiesbaden und vom Finanzamt Wiesbaden als gemeinnützig anerkannt

Gesunde Luft

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Recht auf Atemluft ohne Tabak-Nikotin-Gifte - fundamentales Menschenrecht
« Antwort #1 am: Juni 22, 2015, 16:00:37 Nachmittag »




Das Recht auf Atemluft ohne Tabak-Nikotin-Gifte ist ein fundamentales Menschenrecht.


Das Recht auf Atemluft ohne Tabak-Nikotin-Gifte wird jedem Menschen garantiert, jeder Arbeitnehmerin, jedem Arbeitnehmer am Arbeitsplatz, auch bei Publikumsverkehr, auch im Freien,  jedem Kind und Jugendlichen, in seiner Wohnung und im PKW, jedem, der sich nicht mehr selbstbestimmt äußern kann wie psychisch Kranke, jedem Kind in seiner Wohnung oder im PKW, jedem Gefangenen in seiner Gefängniszelle.

Begründung: Das Recht auf Atemluft ohne Gifte ist ein fundamentales Menschenrecht. 1,7 Millionen Kindern wird dieses Recht in ihren Familien durch ihre Eltern vorenthalten. Sie werden dadurch für Ihr Leben hinsichtlich ihrer Gesundheit und der Entwicklung ihres Gehirns geschädigt.

Kellnerinnen, sogar wenn sie schwanger sind, und Kellnern müssen in Raucherräumen oder Raucherrestaurants unter Preisgabe ihrer Gesundheit ihrem Verdienst nachgehen, ebenso auf den Freiflächen der Restaurants und in Biergärten. In psychiatrischen Anstalten trifft dies auf die Betreuer ebenso zu wie auf die Betreuten. Gefangene können sich nicht gegen den Zwang zum Passivrauchen durch Mitgefangene wehren. Auch die Gefangenenwärter werden zu Passivrauchen gezwungen.

Die Konflikte unter Mietern wegen des Zwanges, die Tabak-Nikotin-Droge einzuatmen, sind unendlich und beschäftigen die Gerichte seit Jahren.

In Deutschland sterben jährlich ca. 110.000 Raucher durch die Tabak-Nikotin-Droge, ca. 3.000 Nichtraucher durch den Zwang zum Passivrauchen.

Die volkswirtschaftlichen Kosten durch lange Krankheiten, häufigen Arbeitsausfall, Frühverrentung, Operationen und langen Krankenhausaufenthalten werden auf ca. 70 Milliarden geschätzt. Diese werden vor allem von der nicht-rauchenden Allgemeinheit getragen, denn eine Schachtel Zigaretten müsste 42 € kosten, wenn die Raucher selbst für den Schaden aufkommen müssten. Solange dieser Preis nicht zu zahlen ist, ist jeder Bundesbürger mit ca. 800 € jährlich an den durch die Tabak-Nikotin-Droge verursachten o. a. Schäden beteiligt.
(Quelle. Deutsches Krebsforschungszentrum Heidelberg: http://www.dkfz.de/de/index.html)

Geltungsbereich:
Das Recht auf Atemluft ohne Tabak-Nikotin-Gifte gilt auch im Freien wie zum Beispiel an Ein- und Ausgängen von öffentlichen Gebäuden wie Krankenhäusern usw., auf Freiflächen von Restaurants und Biergärten, auf Sportstätten, in Freibädern, an Badestränden, auf Arbeitsstellen, auf Kinderspielplätzen, in Parkanlagen, an Haltestellen, auf Balkonen, in privaten und öffentlichen Gärten.


Gesunde Luft

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D - Richard Hagenauer an Bundeskanzler: ZWANGSBERAUCHUNGEN .......!
« Antwort #2 am: Juli 20, 2015, 21:44:49 Nachmittag »




From: Richard Hagenauer
Sent: Sunday, July 19, 2015 5:30 PM
To: Apotheken-Umschau
Subject: "Kontrolliert die Sucht besiegen"
 
Sehr geehrter Herr Kanzler,
 
ich möchte mich sehr herzlich bedanken über Ihre recht umfangreiche Berichterstattung über Sucht, insbesondere über die Todesdroge Nr. 1, den Tabak!
 
Es ist u.a. zu lesen, dass Suchtexperten sich für einen abrupten Entzug und totale Abstinenz aussprechen. Und Frau Pötschke-Langer ergänzt, dass jede Zigarette ein Giftgemisch sei, das schadet. Da wundere ich mich aber wenn sie meint, dass mit Steuererhöhungen, Werbeverboten und Warnhinweisen eine spürbare “Verbesserung” herbeigeführt werden könne und diese noch lange nicht ausgeschöpft seien!
 
Nun ist ja bewiesen, dass Tabaksüchtige sich nicht mehr Selbstbestimmen können. Damit ist auch bewiesen, dass Aufklärung fast nichts bewirkt, Werbeverbote und Warnhinweise schon garnicht! Ein abrupter Entzug kann deshalb einzig und allein mit einem absoluten Tabakverbot ohne jegliche Ausnahmen, immer und überall, erreicht werden! Jetzt wissen wir doch, dass Tabak mit dem GG und dem StGB sowie den Menschenrechten, der Moral und der Ethik längst verboten ist! Wir wissen aber auch, dass die Möglichkeiten der Tabaklobby auf die Politik so intensiv sind, dass Sucht, Macht und Gier über die Unversehrtheit der Menschen gestellt wird!!! Und nur hier alleine liegt das zu lösende Problem, das nach rechtlichem, ethischem und moralischem Verständnis gar keines ist!!!
 
Wer noch immer die Salamitaktik anwendet, Rauchen ja – aber nicht immer und überall, handelt nicht nach den Menschenrechten, die ausnahmslos alle Menschen schützen und zwar sofort, ohne Umwege!!!
 
Leider, Herr Kanzler, sind die vielen zwangsberauchten Nichtraucheropfer nicht zur Sprache gekommen, auch nicht die jährlich 1 000 ermordeten Kinder! Aber es folgen ja noch weitere Ausgaben!
 
Mit freundlichem, tabakfreiem Gruß
 
Richard Hagenauer
Engelbergstraße 30
70499 Stuttgart
E-Post: haagis@t-online.de

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Re: ZWANGSBERAUCHUNGEN .......!
« Antwort #3 am: Dezember 20, 2015, 00:45:55 Vormittag »



Tabakerzeugnisgesetz im Kabinett

Vor den Gefahren des Rauchens schützen

Die Bundesregierung will den Konsum von Tabak und elektronischen Zigaretten weiter eindämmen. So soll etwa für neuartige Tabakprodukte künftig ein Zulassungsverfahren erforderlich sein. Das sieht der Entwurf eines neuen Tabakerzeugnisgesetzes vor, den das Bundeskabinett beschlossen hat.

http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2015/12/2015-12-16-bmel-tabakproduktrichtlinie.html


Daher noch mehr (anonyme) ANZEIGEN durch couragierte Bürger in Österreich, laut

http://www.rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=1073.msg6351#msg6351

Gesunde Luft

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Mehrheit will keine Raucher neben sich
« Antwort #4 am: März 01, 2016, 01:25:57 Vormittag »