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M E L D U N G E N - A N Z E I G E N - V O R L A G E / ANZEIGEN - NEU
« Letzter Beitrag von admin am August 06, 2021, 20:24:53 Nachmittag »
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Anzeige - Rauchen, Passivrauchen - Anzeige


ANZEIGE - Kein Nichtraucherschutz - zu Hdn. Leiter: Hrn. MR. Dr. Franz Pietsch - ombudsstelle.nrs@bmgf.gv.at


Schreiben Sie dort hin und erwähnen Sie – ggf. – dass Sie bei die verfolgende Behörde nicht und nicht tätog wird!

Und dass Sie nicht genannt werden wollen.


PS: Siehe auch www.krebspatienten.at





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DER TIROLER ADLER SIEHT MEHR .................. / www.krebsforum.at
« Letzter Beitrag von admin am August 05, 2021, 13:02:57 Nachmittag »
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Österreich Medienberichte ab 2015 / COVID
« Letzter Beitrag von admin am August 03, 2021, 00:12:15 Vormittag »
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DER TIROLER ADLER SIEHT MEHR .................. / DAS war Robert Rockenbauer, Teil 1
« Letzter Beitrag von admin am Mai 19, 2021, 13:30:52 Nachmittag »
13.7.21 - 101


Österreichische Schutzgemeinschaft für Nichtraucher
Bundesleiter Robert Rockenbauer                     
Thomas-Riss-Weg 10, 6020 Innsbruck   
Telefon 0664 / 9302 958, Fax 0512 / 268025
www.alpha2000.at/nichtraucher
nichtraucherschutz@aon.at

Sehr geehrte Damen und Herren!

Für alle Interessierten (und auch für solche, die noch ein weiteres Exemplar möchten) besteht noch bis 26.5.2021 die Möglichkeit, die Sonderausgabe I der Nichtraucher-Zeitung mit 68 Seiten in Farbe für 10,- Euro zu bestellen (Zeitungsversand!!!). Es ist ein sehr interessanter Rückblick der Jahre 1975 bis ca. 1988. Was heute selbstverständlich ist, musste erst hart erkämpft werden. Presseaussendungen, Fernsehauftritte, Radiosendungen, Veranstaltungen (z. B. Ball ohne Rauch, Nichtrauchertagungen, Infostände usw.) haben wesentlich zur Bewusstseinsstärkung der Nichtraucher beigetragen. Unser umfangreiches Material an Aufklebern, Flugblättern, Postern, Postkarten, Regenschirmen usw. ist auch heute noch aktuell. Besonders Kinder und Jugendliche können sich damit identifizieren und finden damit starke Argumente für das Nichtrauchen. "Rauchen kann jeder. Nichtrauchen aber beweist Willensstärke!", heißt z.B. ein Aufkleber. Die Sonderausgabe ist voll von interessanten und lesenswerten Beiträgen. Die Printausgabe ist in hoher Druckqualität, während die NRZ auf unserer Homepage nur über eine geringe Qualität verfügt. 
http://alpha2000.at/nichtraucher/nichtraucherzeitung/NRZ%20Sonder-01.pdf

Am Montag habe ich die neue Sonderausgabe II mit 60 Seiten in Farbe in der Druckerei abgegeben. Erscheint Anfang Juni. Es ist wieder eine hochspannende Ausgabe mit Rückblick auf den Tabakprozess, Tabakgesetz, Club 2 Sendung, 15 Ballveranstaltungen, Podiumsdiskussionen, "Duell" mit Vera Russwurm und viele andere interessante Beiträge.
Bei Interesse an der Nichtraucher-Zeitung (NRZ) bitte um Bekanntgabe Ihre Anschrift. Alle bisherigen Bezieher bekommen automatisch wieder die Ausgabe II.

Ich bitte nach Möglichkeit sehr um Ihre Unterstützung! Mit einem Abo der Nichtraucher-Zeitung (Jahresbeitrag 25,- Euro) fördert man unsere Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit. Es gibt keine weitere Verpflichtungen; es gibt keine Vereinsmeierei! Aber ohne Finanzen können wir nicht aktiv sein! Danke im Voraus für Ihre Unterstützung!

Mit freundlichen Grüßen
Robert Rockenbauer
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Österreich Medienberichte ab 2015 / COVID
« Letzter Beitrag von admin am November 09, 2020, 14:24:57 Nachmittag »
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Rauchen und COVID-19


Von: Robert Rockenbauer [mailto:nichtraucherschutz@a1business.at]
Gesendet: Montag, 30. März 2020 17:57
An: undisclosed-recipients:
Betreff: Rauchen und COVID-19

Österreichische Schutzgemeinschaft für Nichtraucher
Bundesleiter Robert Rockenbauer                     
Thomas-Riss-Weg 10, 6020 Innsbruck   
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www.alpha2000.at/nichtraucher
nichtraucherschutz@aon.at

PRESSEMELDUNG / LESERBRIEF

Rauchen und COVID-19

Eine neue Studie in China ergab ein 14-mal höheres Risiko von Rauchern, schwer an COVID-19 zu erkranken. Zwischen Tabakrauchen und Corona-Toten gibt es eine enge Verbindung. Die Vorschädigungen, die zu einem Verlauf der Viruserkrankung mit Organversagen und letztlich zum Tod führen, sind zum großen Teil durch das Rauchen verursacht. COPD und Lungenkrebs haben zu 85% ihre Ursache im Rauchen, Herz-Kreislauf-Krankheiten zu etwa 33%. Rauchen vermindert zudem ganz wesentlich die Abwehrkräfte des Körpers. Warum werden diese Zusammenhänge bei der Corona-Diskussion ausgeblendet? Warum wird Rauchern nicht mitgeteilt, dass sie sich noch mehr vor Übertragung schützen müssen, indem sie Menschenansammlungen meiden und sich nach Kontakten gründlich die Hände waschen? Wieviele Raucher erkennen die Gefahr und hören jetzt mit dem Rauchen auf? Die Übertragung des neuartigen Coronavirus geschieht, wie inzwischen alle wissen, durch Tröpfchen beim Husten, Niesen, Sprechen. Eine Gefahr der Ansteckung liegt aber auch beim Ausblasen von Zigarettenrauch oder E-Zigarettendampf, besonders wenn man in Windrichtung des Rauchers steht. Hier müsste der Abstand zur rauchenden Person auf über 2 m erhöht werden. Es muss als Rücksichtslosigkeit bezeichnet werden, wenn Raucher in der Öffentlichkeit ungeniert weiterqualmen und dadurch andere Mitmenschen in Gefahr bringen.
Wie ehrlich sind die Maßnahmen der Politik, die in Österreich über 13.000 Rauchertote im Jahr bedenkenlos hinnehmen, aber im Zuge des Coronavirus das öffentliche Leben lahmlegen und der Wirtschaft schwersten Schaden zufügen, der auch mit 38 Mrd. Euro Steuergeldern nicht zu reparieren sein wird?
Und seit wann gehören Nikotindrogen zu den lebenswichtigen Dingen, dass sie mit dem Lebensmittelmärkten, Apotheken, Drogerien und Tankstellen gleichgestellt werden und ihre Geschäfte offenhalten dürfen?

Robert Rockenbauer
Bundesleiter der Österreichischen Schutzgemeinschaft für Nichtraucher
nichtraucherschutz@aon.at
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Presseerklärung


Berliner Gesundheitsverwaltung ist nach eigenen Angaben auf Hilfe der Tabakindustrie angewiesen
Es sieht so aus, als hätte der Tabakkonzern Philip Morris Freunde in der Gesundheitsverwaltung. Seit dem 1. Mai 2020 lagert die Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit Corona-Schutzausrüstung in einer Halle des Zigarettenproduzenten Philip Morris in Berlin-Neukölln. Die Lagerung ist ein Geschenk des Tabakkonzerns an die Stadt Berlin. Sie erfolgt unentgeltlich. Dies geht aus der Antwort des Senats auf eine Schriftliche Anfrage der Abgeordneten Catherina Pieroth (Die Grünen) hervor. Schriftlich fixiert wurde die Vereinbarung zwischen der Senatsverwaltung und dem Tabakkonzern erst am 11. Mai, vorher gab es offenbar nur mündliche Absprachen.

Die kostenlose Inanspruchnahme der Lagerhalle kommt einer Spende der Tabakindustrie an die Gesundheitsverwaltung gleich. Dies stellt einen eklatanten Tabubruch dar, wobei die Senatsverwaltung nicht nur moralische Bedenken über Bord wirft, sondern auch in krassem Widerspruch zu dem Gesetz zu dem Tabakrahmenübereinkommen handelt, das der Bundestag 2005 verabschiedet hat. In den Leitlinien zu dem Gesetz heißt es: „Die Tabakindustrie sollte kein Partner bei irgendeiner Initiative sein, die mit der Festlegung oder Umsetzung von gesundheitspolitischen Maßnahmen verknüpft ist, da ihre Interessen in direktem Konflikt zu den Zielen der Gesundheitspolitik stehen.“

In der Antwort erklärt der Senat die Inanspruchnahme der Hilfe des Tabakkonzerns für alternativlos. Dies erscheint nicht nachvollziehbar, standen doch u.a. Hallen des Flughafens Tempelhof oder des Messegeländes leer. Die Stadt Berlin ist bei der Bekämpfung von Covid-19 von einer Industrie abhängig geworden, an deren Produkten in Deutschland jedes Jahr 120.000 Menschen sterben. „Es ist eine Bankrotterklärung der Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit“, sagt Johannes Spatz, Sprecher des Forum Rauchfrei. Das Forum Rauchfrei hatte zusammen mit zehn Professoren bereits am 8. Juni in einem Offenen Brief an den Regierenden Bürgermeister gegen die Zusammenarbeit der Senatsverwaltung für Gesundheit mit der Tabakindustrie protestiert. Doch statt auf die Kritik zu reagieren und die Zusammenarbeit möglichst rasch zu beenden, verteidigt der Senat nun die Annahme der Spende.

Der Gesundheitsausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses wurde von der Senatsverwaltung erst auf Anfrage nachträglich über die Lagerung informiert, angeblich weil die „besondere Situation“ dies nicht vorher zuließ. Offenbar hatte die Senatsverwaltung Angst vor Widerspruch.

Es ist hanebüchen, dass jegliche Sensibilität dafür fehlt, dass derartiges Verhalten unakzeptabel ist, so Spatz. Die Senatsverwaltung müsse die Zusammenarbeit mit Philip Morris nun umgehend beenden. Auch der Gesundheitsausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses sei hier in der Pflicht, einen entsprechenden Beschluss zu fassen. Andernfalls hätte Berlin jede Glaubwürdigkeit verspielt, wenn es um eine unabhängige Gesundheitspolitik ginge.
 
Forum Rauchfrei
017624419964
www.forum-rauchfrei.de
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Österreich Medienberichte ab 2015 / Ein Jahr rauchfreie Gastronomie in Österreich
« Letzter Beitrag von admin am Oktober 15, 2020, 15:48:38 Nachmittag »




Univ.-Prof. em. Dr. Manfred Neuberger, Med.Univ.Wien (ZPH), Österr. Akademie d. Wissenschaften (KKL)

Ein Jahr rauchfreie Gastronomie in Österreich – positive, aber auch ernüchternde Bilanz


Mit 1. November 2019 ist in Österreich das allgemeine Rauchverbot in der Gastronomie in Kraft getreten. Eine erste Bilanz nach knapp einem Jahr zeigt, dass dadurch das Passivrauchen von Gästen und Personal deutlich reduziert werden konnte, die Einhaltung des Rauchverbotes vor allem in den Bundesländern aber zu wünschen übrig lässt. Univ.-Prof. em. Dr. Manfred Neuberger wies im Rahmen der 44. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie auch darauf hin, dass die Jugendschutzgesetze in puncto Rauchen nur mangelhaft eingehalten werden, und kritisierte, dass in etlichen Bereichen – so auch bei der Verwendung von E-Zigarette, Shisha und anderen inhalierten Nikotinprodukten in Lokalen – ausreichende Kontrollen noch fehlen. Immerhin aber hat Österreich es geschafft, nicht mehr Schlusslicht der Staaten im EU-weiten Vergleich im Hinblick auf die sogenannte Tabakkontrolle, also in Bezug auf gesetzliche Maßnahmen zur Regulierung des Tabakkonsums, zu sein.
Dennoch sei – so der Experte – eben vor allem der Jugendschutz im Hinblick auf Tabakkontrolle rückständig, da Nikotinprodukte zu billig und an zu vielen Stellen leicht zugänglich sind. Verbesserungen seien noch ausständig: Testkäufe zur Alterskontrolle durch eine unabhängige Stelle, Abschaffung der Zigarettenautomaten, Verbot der Werbung und Zur-Schau-Stellung von Zigaretten dort, wo Minderjährige Zutritt haben, Einheitsverpackung für Tabakwaren und alle Nikotinprodukte sowie das Verbot von Suchtverstärkern und Aromen, die für Kinder attraktiv sind.

Gesetz und Kontrollen wichtig

Österreich hat den Aufstieg vom letzten Platz auf Platz 20 geschafft – in einem Ranking der Europäischen Krebsgesellschaften (www.tobaccocontrolscale.org) von 36 Ländern. Hauptursache dafür war das Inkrafttreten der rauchfreien Gastronomie am 1. Nov. 2019. Seit 2007 war Österreich trauriges Schlusslicht dieses EU-weiten Vergleichs der staatlichen Maßnahmen zur Tabakkontrolle gewesen. Ganz wesentlich für die Verbesserung der Situation“, so Prof. Neuberger, „war neben der gesetzlichen Regelung auch die praktische Umsetzung: Das Wiener Marktamt hat noch im Jahr 2019 5.205 Kontrollen vorgenommen, die zu 113 Anzeigen führten. Leider sind andere Bundesländer noch nicht diesem Beispiel gefolgt, sodass Fragen zur Implementierung des Gesetzes offen bleiben.“

E-Zigaretten und Tabakerhitzer dienen nicht der Tabakentwöhnung

Österreichs Aufstieg im EU-Ranking der Tabakkontrolle ist zum Teil auch auf die gesetzliche Gleichstellung von Tabak- und E-Zigaretten bei Werbe-, Versandhandels- und Verwendungsverboten zurückzuführen. Aber auch zur Implementierung der Verwendungsverbote von E-Zigaretten, Shisha und anderen inhalierten Nikotinprodukten in Lokalen fehlen noch Kontrollen. Neuberger: „Auch Werbung und Handel im Internet müssten für alle Nikotinprodukte unter Kontrolle gebracht werden. Die am Markt beworbenen
E-Zigaretten und Tabakerhitzer dienen nicht der Tabakentwöhnung, sondern führen dazu, dass Konsumenten*, die sonst nie mit dem Tabakrauchen begonnen hätten, zu diesen neuen, gerade für Junge attraktiven Nikotinprodukten greifen und somit ihre Wahrscheinlichkeit verdreifachen, Tabakraucher zu werden.“

Die Tricks mit den E-Zigaretten

Neuberger führte kritisch aus: „Der Siegeszug der E-Zigarette in Nordamerika hat die Industrie ermutigt, sie auch in Europa aggressiv zu bewerben und in manchen Ländern wie England schon gesellschaftsfähig zu machen. Auch in Österreich werden E-Zigaretten vermarktet, die in den USA bei der Verführung von Jugendlichen so erfolgreich waren, weil ihre Nikotinsalze den Blutspiegel von Nikotin besonders rasch und hoch ansteigen lassen, sodass die Wirkung auf das Gehirn und die Suchtbildung jener von Tabak-Zigaretten entspricht. Industrie und Händler beruhigten damit, dass in der EU nur eine geringere Nikotinkonzentration zulässig sei. Doch um das zu kompensieren, wurde in den Produkten für den EU-Markt ein größerer Docht eingebaut, der dreimal so viel Nikotin abgibt wie der in den USA.“ [1]

Akute Dampferkrankheit EVALI – durch COVID-19 oft schwer erkennbar

Einen Rückschlag für den US-Markt bedeutete 2019 das Auftreten der Akuten Dampferkrankheit (E-cigarette or vaping associated lung injury - EVALI), so Neuberger, durch die es in 8 Monaten zu 2.807 Spitalsaufnahmen kam (76% jünger als 35 Jahre), mit gastrointestinalen und respiratorischen Symptomen, beidseitiger Lungenentzündung ohne infektiöse Ursache und ARDS, also akutem Lungenversagen (Acute Respiratory Distress Syndrome) [2]. Zwar hatten viele Raucher mit der E-Zigarette nicht nur Nikotin, sondern auch Cannabis konsumiert, das sich mit Vitamin-E-Azetat strecken lässt und aus dem sich durch Pyrolyse das Lungengift Keten bildet, doch lösten auch E-Zigaretten ohne diese Zusätze die Erkrankung aus. Im Tierversuch verursachte das E-Zigarettenaerosol (ohne Zusätze) vergleichbare akute Lungenschäden [3], wobei neben (wechselnden!) Inhaltsstoffen auch die Korngröße des Aerosols, die Spannung und die Heizwendel (Chrom, Nickel) der E-Zigaretten das Krankheitsbild zu bestimmen scheinen. Seit Auftreten der COVID-19-Epidemie wurde die Erkennung von EVALI noch schwieriger. Gesichert sind allerdings die chronischen Gesundheitsrisiken von E-Zigaretten und erhitztem Tabak für Gehirn, Lunge [4], Herz und Blutgefäße [5], wenngleich die Manifestation der Folgen bisher nur in Querschnittsstudien und Tierversuchen bestätigt wurde.

E-Zigaretten nur unzureichend den Tabak-Zigaretten gleichgestellt

Zwar hat das österreichische Tabakgesetz E-Zigaretten mit Tabak-Zigaretten gleichgestellt, nicht jedoch beim Verbot charakteristischer Aromen. 2019 ergab eine Umfrage an 13- bis16-jährigen Schülern, dass schon 38,4% von ihnen Erfahrung mit Nikotinprodukten hatten. Davon verwendeten Mädchen/Buben zu 77/62,5% Tabak-Zigaretten, zu 45,6/53,8% eine Shisha und zu 33,8/44,4% E-Zigaretten [6]. Die am 1.1.2019 in Kraft getretenen Jugendschutzgesetze wurden bisher kaum kontrolliert und führten daher noch zu keiner ausreichenden Reduktion der Raucherprävalenz. Neuberger warnt: „Jugendliche unter 18 Jahren erhalten in Tabakverkaufsstellen und am Zigarettenautomaten weiterhin Nikotinprodukte [6]. Tabakhändler, die ihre Nikotinprodukte an Minderjährige verkaufen, sollten bestraft werden. Seit 20.5.2019 wäre es möglich, den Verkäufer aufgrund von Erkennungsmerkmalen auf der Zigarettenpackung zu eruieren.“

Österreich hinkt Nachbarländern hinterher …

2010 machte Bayern seine Gastronomie, Spitäler und Schulen rauchfrei. 2012 reduzierte Ungarn seine Tabakverkaufsstellen auf ein Achtel, untersagte den Zutritt von Personen unter 18 Jahren sowie jede Außenwerbung. Zigarettenautomaten sind – wie in der Mehrzahl der EU-Länder – verboten. Tschechien machte 2017 alle Gaststätten und Spitäler rauchfrei, ebenso Schulgelände und Haltestellen öffentlicher Verkehrsmittel. Schon seit 2007 hat Slowenien rauchfreie Innenräume mit Gleichstellung von E-Zigaretten, seit 2017 Rauchverbot im Auto bei Anwesenheit Minderjähriger und vor allem ein totales Tabakwerbeverbot (samt Verbot des Zur-Schau-Stellens am Verkaufsort, Promotions- und Sponsoringverbot und ab 2020 die Einheitsverpackung für Zigaretten) und führt Testkäufe (Mystery Shopping) zur Alterskontrolle durch.
 
Österreich hatte die Gesetzesnovelle zum Nichtraucherschutz 2015 beschlossen, doch vor Inkrafttreten 2018 wurde die rauchfreie Gastronomie wieder abgesagt. Neuberger: „Als Feigenblatt wurde zwar ein Rauchverbot im Auto beim Mitführen Minderjähriger beschlossen, aber nicht wie in Italien und anderen Ländern durch die Exekutive kontrolliert. Als eines der letzten EU-Mitglieder hat Österreich am 1.1.2019 das Schutzalter von 16 auf 18 Jahre angehoben, aber für Testkäufe durch eine unabhängige Stelle wurden in etlichen Bundesländern noch nicht einmal die gesetzlichen Voraussetzungen geschaffen. Die endlich am 1.11.2019 in Kraft getretene rauchfreie Gastronomie wurde bisher nur in Wien systematisch kontrolliert, Tabaksteuern werden nur selten und in geringem Ausmaß angehoben und bisher floss kein einziger Cent davon in die Tabakprävention. Dabei sind die gesundheitlichen und wirtschaftlichen Vorteile einer restriktiveren Tabakpolitik unbestritten [7].“

[1] Mallock et al. Trendy e-cigarettes enter Europe: chemical characterization of JUUL pods and its aerosols. Archives of Toxicology 2020; 94(6): 1985-94.
[2] Neuberger M: Akute Dampferkrankheit. Hausarzt 2019; 11: 24-25.
[3] Kleinman et al. E‐cigarette or Vaping Product Use–Associated Lung Injury Produced in an Animal Model from Electronic Cigarette Vapor Exposure Without Tetrahydrocannabinol or Vitamin E Oil. J Am Heart Assoc. 2020; 9(18): e017368.
[4] SCHEER: Preliminary Opinion on electronic cigarettes. https://ec.europa.eu/health/sites/health/files/scientific_committees/scheer/docs/scheer_o_017.pdf
[5] Neuberger M. Effects of Involuntary Smoking and Vaping on the Cardiovascular System. Int J Occup Environ Med 2019; 1 (1): 10-18.
[6] Berger J, Neuberger M. Occupational and Environmental Health Benefits of Smoking Ban not yet Arrived in Austrian Youth. Int J Occup Environ Med 2020; 1(2): 1-9. https://rdcu.be/b5xwi
[7] Neuberger M. Restriktive Tabakpolitik in Österreich: Positive Auswirkungen und verbleibende Defizite. Jatros Pneumologie 2020; 2: 17-19.

* Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wurde im Text auf eine gendergerechte Schreibweise verzichtet. Alle Bezeichnungen gelten sowohl für Frauen als auch für Männer.

44. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie
14.-16. Oktober 2020, VIRTUELL
Session: „Rauch und Dampf in Österreich“ mit Univ.-Prof. em. Dr. Manfred Neuberger: Donnerstag, 15. Okt. 16:15 – 17:15 Uhr
Infos zum Kongressprogramm: www.ogp-kongress.at
Anmeldung: https://www.ogp-kongress.at/anmeldung-zur-virtuellen-tagung

www.medical-media-consulting.at/pressroom
•   Laufend aktualisierte Pressetexte zum Kongress
•   Video-Aufzeichnung der virtuellen Pressekonferenz vom 12.10.2020

Kontakt
Univ.-Prof. em. Dr. Manfred Neuberger
Adresse 1140 Wien, Felbigergasse 3
Tel.: +43 (0)1 9147561
E-Mail: manfred.neuberger@meduniwien.ac.at

Rückfragen Presse
Urban & Schenk medical media consulting
Barbara Urban: +43 664/41 69 4 59, barbara.urban@medical-media-consulting.at
Mag. Harald Schenk: +43 664/160 75 99, harald.schenk@medical-media-consulting.at
www.medical-media-consulting.at
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-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Gunter Schröder [mailto:gunterschroeder@googlemail.com]
Gesendet: Mittwoch, 22. Juli 2020 13:54
An: gunterschroeder@web.de
Betreff: Lehrreicher Beitrag über Zigarettenkippen im Fernsehen


Liebe Nichtraucher,

im deutschen Fernsehen kamen in den letzten 10 Jahren mindestens 1000 Sendungen, in denen kritisch und warnend über viele verschiedene Suchtmittel und andere gefährliche Konsumprodukte informiert wurde.

Mindestens ebenfalls seit 10 Jahren werden im deutschen Fernsehen die viel schlimmeren Folgen des Tabakrauchens und des Passivrauchens totgeschwiegen.

Gleichzeitig sind auf den Wohnzimmer-Bildschirmen seit Jahrzehnten täglich Spielfilme und gespielte Szenen zu sehen, in denen geraucht wird. (Meist von den Sendern selbst in Auftrag gegeben, mit Steuergeld und Rundfunk-Gebühren finanziert, und zu Zeiten mit hohen Zuschauerzahlen gesendet.)

Und in der Regel wird das Rauchen im Film so dargestellt, wie es sich die Mafia der multi-nationalen Tabakkonzerne nur wünschen kann:
Nicht als Sucht-, Gesundheits- und Umweltproblem sondern als Genussmittel oder als scheinbar normaler, unbedenklicher Bestandteil des Lebens.


Wer verharmlosend oder gar nicht über das Rauchen berichtet, vermittelt den Eindruck, als wäre das Rauchen kein Problem.

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Insofern eine erfreuliche Überraschung, (da bisher leider eine absolute Ausnahme im TV-Programm) waren für mich die ersten 10 Minuten der Sendung "Die Ratgeber" am 21.07.2020 im hr-fernsehen.

Thema: Welche Folgen haben weggeworfene Zigarettenkippen,
                                   und wie giftig sind die darin enthaltenen Substanzen?


www.ardmediathek.de/ard/video/die-ratgeber/die-ratgeber-vom-21-07-2020/hr-fernsehen/Y3JpZDovL2hyLW9ubGluZS8xMDM3ODQ/

Antwort:
Zigarettenkippen können Pflanzen, Tiere und Kleinkinder töten und unser Grundwasser vergiften.
Sie verursachen viele Millionen Euro Reinigungskosten sowie Brände z.B. von Wäldern und Gebäuden.
Zigarettenkippen enthalten neben Nikotin noch viele andere Schadstoffe und sind eine der 3 Hauptquellen des Mikroplastiks in den Weltmeeren.
Es kann bis zu 200 Jahre dauern, bis sich der Kunststoff des Zigarettenfilters völlig auflöst.

Ein Video, das diese Informationen vermittelt, wäre meiner Meinung nach sehenswert für die meisten der weltweit über eine Milliarde Raucher(innen) und für Kinder und Jugendliche, die bald mit dem Rauchen anfangen könnten.

Ich denke, schon allein wegen der Umweltfolgen macht es Sinn, den Verkauf von Tabakprodukten komplett zu verbieten, so wie es seit dem Jahr 2004 im kleinen Himalaya-Staat Bhutan gemacht wird und für 2025 in Neuseeland geplant ist.


Ich hoffe, Sie sind gesund
und bleiben von Coronavirus-Langzeitfolgen verschont!

Mit herzlichen Grüßen
Gunter Schröder

PS:
Das Magazin "Die Ratgeber" gibt es zwar erst seit 2019, aber auch "Die Ratgeber" informierten bisher wohl nur über diese Suchtmittel:
E-Zigaretten, Computerspiele, Smartphones, soziale Medien, Internet, Alkohol und illegale Drogen.

E-Mail-Adresse der Redaktion:      dieratgeber@hr.de
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Krebsforum - Achtung / Raucher bekommen oft Blasenentzündungen, dann Blasenkrebs, und dann ....
« Letzter Beitrag von admin am Dezember 11, 2019, 23:58:31 Nachmittag »


Dieses Antibiotikum bekommt man dann - das ist die "Hölle auf Erden"!

FLUORCHINOLONE - http://www.krebsforum.at/index.php?topic=16617.msg29159#msg29159
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e-Zigaretten / e-Zigaretten und Shisha
« Letzter Beitrag von admin am November 30, 2019, 17:49:45 Nachmittag »

Diese sind ÜBERALL dort nicht erlaubt, wo auch das Rauchen verboten ist!
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