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Nachrichten - admin

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Millionen Menschen leben längerKampf gegen blauen Dunst zeigt Wirkung

Gesetzlicher Nichtraucherschutz und Aufklärungskampagnen lohnen sich. Studien zeigen: Die Maßnahmen retten viele Menschenleben und erhöhen die Lebenserwartung der Bevölkerung.

Tabaksteuern, Aufklärung oder Rauch-Stopp-Programme haben in den vergangenen 50 Jahren etwa acht Millionen Menschen in den USA vor einem vorzeitigen Raucher-Tod bewahrt. Weltweit sei der Anteil der Raucher in der Bevölkerung deutlich gesunken, berichten US-Forscher in mehreren Studien, die im Fachblatt "Jama" veröffentlicht worden sind. Trotz dieser Erfolge sei das Rauchen ein zentrales Problem des Gesundheitswesens. Die absolute Zahl der Raucher sei seit den 1980er Jahren weltweit sogar gestiegen.

.............. http://www.n-tv.de/wissen/Kampf-gegen-blauen-Dunst-zeigt-Wirkung-article12032606.html

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Europa / Luxemburg: Viel Dampf um die E-Zigarette
« am: Januar 20, 2014, 01:55:47 Vormittag »




Viel Dampf um ein Nischenprodukt

Trotz des Plans der EU-Kommission, die E-Zigarette massiv zu regulieren, setzt das Luxemburger Tabakunternehmen Heintz van Landewyck auf den Verkauf dampfender Glimmstängel. Gerade im Großherzogtum mit seinem verschärften Rauchverbot setzt der Konzern auf mehr Absatz.

Trier/Luxemburg. Strengere Nikotinwerte, Medikamenten-Aromen und Größenbeschränkungen - so sehen die Pläne aus, die die EU-Kommission für die Vertreibung der E-Zigarette vorsieht. Denn diese ist keine klassische Zigarette, sondern ein batteriebetriebenes Gerät, das eine nikotinhaltige Flüssigkeit verdampft (siehe Grafik). Befürworter sehen das als gesündere Alternative zum Tabak, Kritiker verweisen auf mögliche Schäden, da nicht alle Inhaltsstoffe der sogenannten Liquids bekannt sind. Ob die Kommission sich mit strengeren Werte-Vorgaben durchsetzen kann, ist zwar noch unklar.

Fest steht jedoch, dass - allen Regulierungsversuchen und Gesetzesunterschieden in einzelnen Ländern zum Trotz - die Tabakhersteller in dem Nischenprodukt E-Zigarette zunehmend einen Rettungsanker im schwindenden Geschäft mit den herkömmlichen Glimmstängeln entdecken. Laut offiziellen Statistiken werden die wenigsten täglichen Raucher in Europa in den Ländern Schweden, Finnland und Luxemburg (19,5 Prozent) gezählt, in Deutschland liegt der Anteil der täglichen Raucher noch bei 23,4 Prozent.
Neben Philip Morris mit Marlboro plant nun auch der Luxemburger Heintz van Landewyck-Konzern mit einer Produktionsstätte und einem Tochterunternehmen in Trier (siehe Extra) den Verkauf der E-Zigarette.

Allerdings wird es die Verdampfer von Landewyck ab dem kommenden Frühjahr lediglich auf dem Luxemburger Markt geben. "Für den deutschen Markt gibt es keine konkreten Pläne", sagt Hans-Josef Fischer, Geschäftsführer des Trierer Landewyck-Werks.

Beim Konsumenten gefragt
Fischer wertet die Einführung der E-Zigarette durch Lande-wyck in Luxemburg als Alternative zur Vermarktung der klassischen Zigarette. Inklusive des Tabak-Tourismus im Ländchen hat das Unternehmen .... http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/wirtschaft/Wirtschaft-in-der-Region-Viel-Dampf-um-ein-Nischenprodukt;art882,3752770

http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/wirtschaft/Wirtschaft-in-der-Region-Viel-Dampf-um-ein-Nischenprodukt;art882,3752770



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Gerichtsauflagen: US-Tabakriesen entwerfen ihre Lügenbeichte

Von Claus Hecking

Für die größten US-Zigarettenhersteller wäre es die ultimative Schmach: In einer großangelegten Anzeigen- und TV-Kampagne sollen sie zugeben, dass sie die Verbraucher getäuscht haben. Wie das aussehen soll, haben die Konzerne schon abgesprochen.

Washington - Mit den Mächtigen der USA legt sich Gladys Kessler gerne an. Erst kürzlich rüffelte die Washingtoner Bundesrichterin Präsident Barack Obama in einem Urteil zur Zwangsernährung von Guantanamo-Häftlingen und forderte ihn auf, diese "schmerzhafte und erniedrige" Prozedur zu stoppen. Auch mit der Bush-Regierung hat sich Kessler wegen zweifelhafter Maßnahmen im Anti-Terror-Kampf angelegt.

Ihr Dauergegner aber sind die Tabakkonzerne. Schon vor Jahren sorgte  http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/usa-tabakriesen-muessen-sich-selbst-als-luegner-anprangern-a-943989.html

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Deutschland / DEUTSCHLAND: Sie qualmen noch immer Badische Zeitung
« am: Januar 20, 2014, 01:33:08 Vormittag »



Sie qualmen noch immer Badische Zeitung

Vor sechs Jahren ist in Baden-Württemberg ein umfassendes Rauchverbot in Kraft getreten. Ein Test der Badischen Zeitung offenbarte damals, dass ...

http://www.badische-zeitung.de/freiburg/sie-qualmen-noch-immer--79593391.html

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Deutschland / Deutschland - "letzte Kippe, die das Kamel raucht"
« am: Januar 20, 2014, 01:27:22 Vormittag »



 "letzte Kippe, die das Kamel raucht" -- http://www.lokale-informationen.de/rag-lag/docs/809953/leverkusen

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Deutschland / D. - Nichtraucherschutz ist akzeptiert
« am: Januar 20, 2014, 01:23:53 Vormittag »

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Von 13.000 Gästen waren es nur einmal 47 Raucher, die vor der Tür standen.

Besucherrekord bei KölnKongress



Das befürchtete Horrorszenario, so erklärt Bernhard Conin, sei nicht eingetreten. Bei der Präsentation der Veranstaltungsbilanz des vergangenen Jahres spricht der KölnKongress-Chef allerdings nicht über Buchungslage oder Umsatz, seine Beobachtung betrifft viel mehr das neue Rauchverbot. So seien bei den bisherigen Karneval-Shows im Gürzenich weit weniger Tabakkonsumenten vor die Tür gegangen, als erwartet. Von 13.000 Gästen waren es nur einmal 47 Raucher, die vor der Tür standen. Im Durchschnitt hielten sich 26 Raucher außerhalb des Gebäudes auf, so Conin.

Auch ......... http://www.welt.de/print/welt_kompakt/koeln/article123904187/Besucherrekord-bei-KoelnKongress.html

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Unter 16: Wasserpfeifen nun verboten


Das Land Salzburg verbietet den Kauf und Konsum von Wasserpfeifen für junge Leute unter 16. Der Verfassungs- und Verwaltungsausschuss des Landtages hat sich Mittwoch auf Initiative der ÖVP einstimmig für eine Gesetzesnovelle ausgesprochen.

Vom Verbot betroffen sind nicht nur klassische Wasserpfeifen, sondern auch die zunehmend populäreren e-Shishas oder Shishas-to-go.
Wasserpfeife Shisha

Creative Commons License 3.0

Wasserpfeife
Dubioses und Synthetisches

Experten haben zuletzt wiederholt auf die Gefahren und negativen Folgen vom Rauchen von Wasserpfeifen hingewiesen. Nicht nur der nikotinhaltige Shisha-Tabak schädige die Gesundheit, die Menge des aufgenommenen Nikotins sei deutlich höher als bei Zigaretten.

Auch beim Verbrennen des oft mit synthetischen Geschmacksverstärker versetzten Tabaks würden Giftstoffe wie Teer und Kohlenmonoxid in bedenklicher Konzentration freigesetzt.
Bis zu 7.000 Gifte im Rauch

Wie der Vorstand der Universitätsklinik für Lungenheilkunde am Salzburger Landeskrankenhaus, Primar Michael Studnicka, am Mittwoch vor dem Landtag erklärte, enthalte Rauch aus Wasserpfeifentabak zwischen 4.000 und 7.000 schädliche Substanzen. Der Konsum von Wasserpfeifen sei oftmals der Einstieg in eine lebenslange Tabakkarriere.

In Deutschland ist die Wasserpfeife bei Kindern und Jugendlichen mittlerweile weiter verbreitet als Zigaretten - eine Entwicklung, die auch vor Österreich nicht Halt mache. Selbst Zehnjährige würden mittlerweile zur Shisha greifen.

Publiziert am 15.01.2014

mehr Salzburg-News

http://salzburg.orf.at/news/stories/2625587/

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Jugend-Rauchverbot für Wasserpfeifen geplant

OÖVP-Klubobmann Stelzer will prüfen, ob Rauch-Bestimmungen im Jugendschutzgesetz für Unter-16-Jährige ausreichen



Wie in Salzburg könnte bald auch in Oberösterreich Jugendlichen unter 16 Jahren der Kauf und der Konsum von Wasserpfeifen verboten. OÖVP-Klubobmann Thomas Stelzer will prüfen, „ob unsere geltenden Jugendschutzbestimmungen — Rauchverbot für Unter-16-Jährige — ausreichen, um junge Menschen auch vor gesundheitlichen Gefahren durch Wasserpfeifen & Co. zu schützen“.

Tatsächlich erfreuen sich die sogenannten Shishas oder E-Shishas auch in Oberösterreich bei jungen Leuten immer größerer Beliebtheit. Aber wie bei den süßen Alkopops überlagern auch bei Wasserpfeifen Geschmacksaromen den Tabak beziehungsweise die Tabakersatzstoffe — was freilich die Gesundheitsrisiken nicht verringert. Laut Experten ist die Menge des aufgenommenen Nikotins deutlich höher als bei Zigaretten. Beim Verbrennen des oft mit synthetischen Geschmacksverstärkern versetzten Tabaks werden Giftstoffe wie Teer und Kohlenmonoxid in bedenklicher Konzentration freigesetzt, warnen Fachleute. Nach Aussage des Salzburger Lungenheilkundlers Michael Studnicka enthält Wasserpfeifentabak zwischen 4000 und 7000 schädliche Substanzen. Der Konsum von Wasserpfeifen sei oftmals der Einstieg in eine lebenslange Tabakkarriere, so Studnicka. In Deutschland sind übrigens Wasserpfeifen bei Kindern und Jugendlichen mittlerweile weiter verbreitet als Zigaretten.

Wenn die Bestimmungen bezüglich Rauchverbot im oberösterreichischen Jugendschutzgesetz nicht ausreichen, kann sich Stelzer eine Regelung wie in Salzburg vorstellen. Dort hat sich diese Woche auf Initiative der ÖVP der Verfassungs- und Verwaltungsausschuss einstimmig für eine Novellierung des Jugendschutzgesetzes hinsichtlich eines Shisha-Verbots ausgesprochen. Klubobmann Stelzer geht jedenfalls davon aus, „dass wir in dieser Frage auch in Oberösterreich eine Einigung unter allen Landtagsfraktionen erzielen können — hier geht es nicht ums Spaßverderben, sondern um Suchtprävention bei jungen Menschen“.

Foto: OÖVP-Klub/Wakolbinger

Shisha-Cafes klagen gegen striktes Rauchverbot

Shishas werden immer beliebter, gelten aber als Einstieg in eine „Raucherlaufbahn“.


http://www.volksblatt.at/politik/jugend_rauchverbot_fuer_wasserpfeifen_geplant_17012014/


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Dringender Appell an rauchende Eltern

Mit einem drastischen Appell richten sich die Ärztekammer und ein Welser Lungenprimar an alle rauchenden Eltern. Der blaue Dunst schade den Kindern noch weitaus mehr, als den meisten bewusst sei. Die Infektionsrate bei Kindern sei deutlich höher.

Allergien, chronischer Sauerstoffmangel oder auch eine höhere Anfälligkeit für Mittelohrentzündungen seien eindeutige Folge des Passivrauchens bei Kindern. Wer in der Schwangerschaft rauche, setze sein ungeborenes Kind einer permanenten Kohlenmonoxidvergiftung aus. Auch mit der laschen Gesetzgebung in Österreich gehen die Mediziner hart ins Gericht.
„Österreich als Schlaraffenland für Raucher“

Österreich sei der Aschenbecher Europas, sagt Lungenexperte Josef Eckmayr, Primar am Klinikum Wels, einem der größten Ordensspitäler Europas. Ein regelrechtes Schlaraffenland für Raucher sei die Alpenrepublik. In kaum einem OECD-Land gebe es zum Beispiel mehr jugendliche Raucher als hier. Schuld daran sei die heimische Gesetzeslandschaft, und die Leidtragenden seien vor allem die Kinder. Sie seien Opfer, die endlich geschützt werden müssen, meint Eckmayr und macht einen drastischen Vergleich: Wenn sich ein Kind vier Stunden lang in einem geschlossenen Raum aufhält, in dem geraucht wird, dann sei das so, als würde das Kind selbst vier bis neun Zigaretten rauchen.

Eckmayr: „Dass es für Kinder nicht gut ist, wissen die meisten, aber die Tragweite ist nicht ganz bewusst. Das kindliche Immun- und Atemsystem sind sehr empfindlich auf Schadstoffe. Wir verbringen 95 Prozent unserer Lebenszeit in Innenräumen. Damit bedeutet das schon, dass sie geschädigt werden können.“
Stoßlüften beseitigt Gefahr des Passivrauchens nicht

Beinahe die Hälfte der Kinder im Land sei regelmäßig dem Passivrauch ausgeliefert. Dass häufiges Stoßlüften die Gefahr beseitige, sei ein weit verbreiteter Irrglaube. Denn der gefährliche Feinstaub des Zigarettenrauchs setze sich in Polstern, Möbeln und der Kleidung ab und werde von den Kindern zwangsläufig eingeatmet.

Die Krönung der Verantwortungslosigkeit sei aber das Rauchen in der Schwangerschaft, so Ärztekammer und der Lungenfacharzt. Man setze sein Kind einer chronischen Kohlenmonoxidvergiftung aus. Fehlgeburten, chronischer Sauerstoffmangel beim Kind, ein höheres Allergierisiko und noch viel Schlimmeres seien die Folge. Eckmayr: „Es nützen sehr viele Eltern und Müttern die Schwangerschaft, mit dem Rauchen aufzuhören. Es wäre schön, wenn man sagt: „Absolutes Rauchverbot“ dort, wo Kinder sind.
Rauchverbot für gesamte Gastronomie

Der Welser Primar fordert von rauchenden Eltern die Disziplin, nur noch draußen zu rauchen, oder besser gleich aufzuhören. Er befürwortet auch eine Ausweitung der Rauchverbote auf die gesamte Gastronomie. Das habe sich auch in anderen Ländern sehr positiv ausgewirkt.

Publiziert am 17.01.2014

mehr Oberösterreich-News

http://ooe.orf.at/news/stories/2626005/


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Nichtraucher-Aktivist: "Schluss mit halben Lösungen"


Kommende Woche wird im Parlament an einer "authentischen Interpretation" des Tabakgesetzes gefeilt. Die "Schutzgemeinschaft der Nichtraucher" läuft Sturm.


17.01.2014 | 14:04 |   (DiePresse.com)


Kommenden Dienstag wird im Verfassungsausschuss des Parlaments in Wien ein eigenes Bundesgesetz zur "authentischen Interpretation" des Tabakgesetzes auf der Tagesordnung stehen. Die österreichische Schutzgemeinschaft der Nichtraucher läuft dagegen Sturm. Das Gesetz würde den Nichtraucherschutz aushöhlen, wurde am Freitag in einer Aussendung kritisiert.


Mehr zum Thema:

    Soll Rauchen in Lokalen generell verboten werden?

http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/1550226/NichtraucherAktivist_Schluss-mit-halben-Losungen?parentid=0&act=2&isanonym=null#kommentar0



SPÖ und ÖVP wollen in Reaktion auf zwei Erkenntnisse des Verwaltungsgerichtshofs klarstellen, dass Lokalbesuchern auf dem Weg zum Hauptraum bzw. zum WC ein kurzes Durchqueren des Raucherraums zumutbar ist, hieß es in einer Aussendung der Parlamentskorrespondenz am Freitag. Das zielt offenbar darauf ab, die Gastronomie vor umfassenderen Auswirkungen des Tabakgesetzes zu schützen.

Der Plan führte am Freitag zu einer heftigen Reaktion der Österreichischen Schutzgesellschaft für Nichtraucher. Bundesleiter Robert Rockenbauer in einer Aussendung: "Schluss mit halben Lösungen, die Wirte und Gäste gleichermaßen verärgern! Es braucht endlich ein generelles Rauchverbot in Lokalen, wie in anderen Ländern auch." Seit dem Inkrafttreten des Tabakgesetzes im Jahre 1995 würden die Nichtraucher mit "Freiwilligkeiten, Übergangslösungen und Ausnahmen genarrt". Auch mit der Einführung von Sanktionen im Jahr 2009 habe sich die Lage nicht wesentlich verbessert, denn der Wirtschaftskammer Österreich sei es gelungen, die vorgesehenen amtswegigen Kontrollen wieder herauszureklamieren.

Was Rockenbauer gänzlich in Rage bringe, sei, "dass die Politiker bestimmen wollen, wie viel Gesundheitsschädigung der Nichtraucher in Kauf nehmen müsse, wenn er ein Gastlokal aufsuchen möchte." Durch das Rauchen stürben jährlich in Österreich mehr als 14.000 Menschen, zusätzlich gebe es rund 1.000 Tote durch Passivrauchen. Der Anti-Rauch-Aktivist in der Aussendung: "Die Politik hat die Pflicht, Bürger vor vermeidbaren Gesundheitsschädigungen zu schützen! Tabakrauch ist der stärkste Produzent von gesundheitsschädlichem Feinstaub und überhaupt die wichtigste vermeidbare Krankheits- und Todesursache!" Da könne man Raucherlokalen nicht mehr "die Stange halten".

(APA)

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1 - Wien / 99 % aller Lokale im Wiener Bezirk "Neubau" brechen Tabakgesetz
« am: Januar 19, 2014, 19:40:10 Nachmittag »


Wien: 99 % aller Lokale im Bezirk "Neubau" brechen Tabakgesetz


Wien: Lokale brechen Tabakgesetz

Eine Untersuchung in Wien Neubau ergab, dass der Nichtraucherschutz von vielen Betrieben nicht eingehalten wird.
Nichtraucher/Raucherbetriebe schneiden besonders schlecht ab.

28.11.2013 | 18:29 |   (Die Presse)

Wien. Die Debatte um den Schutz von Nichtrauchern in Lokalen geht in die nächste Runde: Nachdem erst Anfang der Woche der Wiener Szenewirt Stefan Gergely angekündigt hat, wegen Unklarheiten im Tabakgesetz den Verfassungsgerichtshof anzurufen, sorgt nun eine Untersuchung für Diskussionen.


Mehr zum Thema:

    Studie: Nichtraucherschutz-Gesetze oft nicht eingehalten
    Ärztekammer fordert allgemeines Rauchverbot

http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/1492241/Wien_Lokale-brechen-Tabakgesetz


Dafür wurden 314 Lokale im siebten Wiener Gemeindebezirk unter die Lupe genommen, berichtete Studieninitiator Peter Tappler bei der Präsentation. Der Bezirk Neubau sei deshalb ausgewählt worden, weil er wegen seines städtischen Umfelds und der Lokaldichte repräsentativ sei. Von den drei untersuchten Kategorien – reine Raucherbetriebe, reine Nichtraucherbetriebe und gemischte Nichtraucher/Raucherbetriebe – schnitten Letztere am schlechtesten ab. Von 93 solchen Betrieben erfüllte nur ein einziger alle gesetzlichen Vorschriften. Und wenn man die Verstöße gegen die Kennzeichnungspflicht weglässt, herrschen immer noch in 80 Betrieben (das sind 86Prozent der Getesteten) nicht gesetzeskonforme Zustände.

 
Die Tür bleibt offen

Ein Großteil der Gesetzesverstöße bezieht sich auf die vorgegebene Trennung zwischen den Räumen. Bei 54 Prozent der Betriebe ist eine solche zwar vorhanden, die Türe aber permanent geöffnet. Bei knapp neun Prozent fehlte eine Abtrennung vollkommen. Ein weiterer Kritikpunkt ist der Weg zur Toilette. Bei 45 Prozent der untersuchten Lokale konnte man entgegen den Vorschriften nur über den Raucherbereich auf das WC gelangen (was laut dem jüngsten Urteil des Verwaltungsgerichtshofs gegen das Gesetz verstößt). Und auch die Bestimmung, dass der Hauptraum der Nichtraucherraum sein muss, wurde von 38 Prozent nicht eingehalten. Auch von den ausgewiesenen Raucherbetrieben erfüllten 43 Prozent die Vorgaben nicht. Diese Gastronomiebetriebe waren nämlich größer als die vom Gesetzgeber vorgegebenen 50 Quadratmeter.

Tappler, Sachverständiger für Schadstoffe in Innenräumen und Mitarbeiter der UBO Innenraumanalytik, hat die Studie gemeinsam mit der ÄGU (Ärztinnen und Ärzte für gesunde Umwelt) organisiert. Hans-Peter Hutter von der ÄGU betonte, dass es um den Schutz der Nichtraucher gehe. Passivraucher atmeten nämlich über den „Nebenstromrauch“ hunderte Schadstoffe in vielfach höherer Konzentration ein als die Raucher selbst. Die Pressekonferenz wurde übrigens im Café Westend abgehalten, jenem Lokal, das alle Auflagen erfüllt.

In einer Reaktion auf die Studie verwies Gastronom Gergely darauf, dass die österreichische Gastronomie seit 2010 an die 100 Millionen Euro in Rauchertrennungen investiert habe. Diese baulichen Maßnahmen dienten dem Schutz der Nichtraucher.

Detail am Rande: Die Raucher geraten auch von anderer Seite unter Druck. Die SPÖ erwägt derzeit, die Preise für eine Zigarettenpackung um 30 Cent zu erhöhen, um dadurch Zahnspangen für Kinder zu finanzieren. Die ÖVP hält sich zu der Idee noch bedeckt. (g.b.)

("Die Presse", Print-Ausgabe, 29.11.2013)

http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/1492241/Wien_Lokale-brechen-Tabakgesetz

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4 - Steiermark, Kärnten / Kärnten - "Cafe Rauchverbot" nur pr-Schmäh?
« am: Januar 18, 2014, 02:12:45 Vormittag »



Rauchverbot war nur ein Intermezzo

Café am Platz beendet Qualmstopp. Nach nicht einmal zwei Wochen Rauchpause darf im Café am Platz nun doch wieder gequalmt werden. "Wir haben gesehen, dass das Rauchverbot nicht funktioniert.

http://www.kleinezeitung.at/kaernten/klagenfurt/klagenfurt/3522294/rauchverbot-nur-ein-intermezzo.story

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Nichtraucher schlagen wegen neuem Gesetz Alarm



Kommenden Dienstag wird im Verfassungsausschuss ein eigenes Gesetz zur "authentischen Interpretation" des Tabakgesetzes auf der Tagesordnung stehen. SPÖ und ÖVP wollen damit klarstellen, dass Lokalbesuchern auf dem Weg zum Hauptraum bzw. zum WC ein kurzes Durchqueren des Raucherraums zumutbar ist.

Foto © APA

Kommenden Dienstag wird im Verfassungsausschuss des Parlaments in Wien ein eigenes Bundesgesetz zur "authentischen Interpretation" des Tabakgesetzes auf der Tagesordnung stehen. Die österreichische Schutzgemeinschaft der Nichtraucher läuft dagegen Sturm. Das Gesetz würde den Nichtraucherschutz aushöhlen, wurde am Freitag in einer Aussendung kritisiert.

SPÖ und ÖVP wollen in Reaktion auf zwei Erkenntnisse des Verwaltungsgerichtshofs klarstellen, dass Lokalbesuchern auf dem Weg zum Hauptraum bzw. zum WC ein kurzes Durchqueren des Raucherraums zumutbar ist, hieß es in einer Aussendung der Parlamentskorrespondenz am Freitag. Das zielt offenbar darauf ab, die Gastronomie vor umfassenderen Auswirkungen des Tabakgesetzes zu schützen.

Der Plan führte am Freitag zu einer heftigen Reaktion der Österreichischen Schutzgesellschaft für Nichtraucher. Bundesleiter Robert Rockenbauer in einer Aussendung: "Schluss mit halben Lösungen, die Wirte und Gäste gleichermaßen verärgern! Es braucht endlich ein generelles Rauchverbot in Lokalen, wie in anderen Ländern auch." Seit dem Inkrafttreten des Tabakgesetzes im Jahre 1995 würden die Nichtraucher mit "Freiwilligkeiten, Übergangslösungen und Ausnahmen genarrt". Auch mit der Einführung von Sanktionen im Jahr 2009 habe sich die Lage nicht wesentlich verbessert, denn der Wirtschaftskammer Österreich sei es gelungen, die vorgesehenen amtswegigen Kontrollen wieder herauszureklamieren.

Was Rockenbauer gänzlich in Rage bringe, sei, "dass die Politiker bestimmen wollen, wie viel Gesundheitsschädigung der Nichtraucher in Kauf nehmen müsse, wenn er ein Gastlokal aufsuchen möchte." Durch das Rauchen stürben jährlich in Österreich mehr als 14.000 Menschen, zusätzlich gebe es rund 1000 Tote durch Passivrauchen. Der Anti-Rauch-Aktivist in der Aussendung: "Die Politik hat die Pflicht, Bürger vor vermeidbaren Gesundheitsschädigungen zu schützen! Tabakrauch ist der stärkste Produzent von gesundheitsschädlichem Feinstaub und überhaupt die wichtigste vermeidbare Krankheits- und Todesursache!" Da könne man Raucherlokalen nicht mehr "die Stange halten".

Quelle: APA

http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/chronik/oesterreich/3522842/nichtraucher-schlagen-gesetzesplan-alarm.story