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Nachrichten - admin

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Nichtraucherschutz: Die Hasenherzen sollen von der Türkei lernen

Kommentar der anderen | Peter Tappler

28. Jänner 2014, 18:53


    Peter Tappler: "Österreichische Lösung" rächt sich.

    Wann wird in hiesigen Wirtshäusern ausgedämpft? Wenn der Nichtraucherschutz weiterhin so schleißig umgesetzt wird, wohl noch lange nicht.


Mit seinen Verrenkungen beim Tabakgesetz macht sich Österreich zur Lachnummer in ganz Europa

Anfang Dezember war die Katze aus dem Sack: Eine Studie zeigte, dass 99 Prozent der untersuchten Raucher-/Nichtraucherlokale in einem Wiener Bezirk nicht die Vorgaben des Tabakgesetzes von 2008 zum Nichtraucherschutz erfüllen. Rund ein Drittel der Raucherlokale hat zudem eine zu große Fläche und müsste sofort auf Nichtraucherbetrieb umstellen.

Der Nichtraucherschutz in Lokalen, ein einziges Chaos: Rauchersheriffs decken die Behörden mit zigtausenden Anzeigen ein, Messungen zeigen, dass Nichtraucher und Beschäftigte auch durch Abtrennungen im Lokal nicht geschützt werden und unsere Jugendlichen rauchen mehr als je zuvor - sie sind Spitzenreiter in Europa. Die Beteuerung der Wirtschaftskammer (WKÖ), dass es eine friedliche Koexistenz gäbe, hat sich als grobe Irreführung der Öffentlichkeit herausgestellt.

Die Gastwirte drohen indes - mit wenigen Ausnahmen - auf der Strecke zu bleiben. Diejenigen, die viel Geld in Abtrennungen von Raucherbereichen investiert haben, können derzeit zusehen, wie die "Schmutzkonkurrenz", die einfach alles so weiterlaufen hat lassen wie bisher und keinen Cent in den Nichtraucherschutz gesteckt hat, ihnen das Wasser abgräbt. Nun rächt sich, dass die wohlmeinenden Vertreter der WKÖ ausgezeichnete Lobbyarbeit geleistet haben und damit einen funktionierenden Vollzug des Tabakgesetzes verhindern - kurz: auf augenzwinkernde "österreichische Lösungen" setzen.

Klagen erwartet

Es ist zu erwarten, dass bald die ersten Klagen wegen unlauteren Wettbewerbs bei den Wirten einlangen, denn das Wettbewerbsrecht ist eine viel schärfere Waffe als das Tabakgesetz. Über allem kreist das EU-weit zu erwartende absolute Rauchverbot in Gastgewerbebetrieben unter dem Titel Arbeitnehmerschutz. Wer möchte da schon investieren?

Was ist nun die Antwort der Regierung? Statt mutig das Notwendige zu tun, wird wieder eine hasenherzige Reparatur des Tabakgesetzes stattfinden - aber nicht in Richtung Nichtraucherschutz, sondern im Gegenteil: Man darf wieder durch Raucherbereiche schreiten, wenn man das Lokal betritt oder auf das WC muss. Die Schwierigkeiten werden mit diesem Kniefall vor den Gastwirten aber keinesfalls gelöst, bis zu einer vernünftigen Lösung werden die bösen Geister permanent von unten an die Decke klopfen.

Eine derartige "Reparatur" wäre nicht nur gesundheitspolitisch ein katastrophales Signal, sie würde Österreich endgültig zur europäischen Lachnummer punkto Nichtraucherschutz machen. Eine flächendeckende Nichteinhaltung des Tabakgesetzes vermittelt vor allem die demokratiepolitisch zersetzende Botschaft, dass es über einen längeren Zeitraum ungestraft möglich ist, Gesetze vollständig zu ignorieren. Vergleichbar wäre dies etwa mit einem Finanzminister, der offen und ungestraft die Steuer hinterziehen würde.

Der Gesetzgeber hat folgende Möglichkeiten:

    Reparatur der Bestimmung, wonach ein Durchschreiten von Raucherbereichen wieder erlaubt wird, keine sonstigen Maßnahmen. Angesichts der sonstigen Verstöße gegen das Tabakgesetz wäre das das Papier nicht wert, auf dem es gedruckt wird.

    Eine funktionierende Kontroll- und Vollzugsinstanz einrichten. In diesem Fall müssten geschätzte 50 Prozent der derzeitigen Raucher- oder Mischbetriebe auf Nichtraucherbetrieb umstellen oder erhebliche Investitionen tätigen. Ein hoher Verwaltungsaufwand aufgrund unklarer Regelungen ist zusätzlich zu erwarten.

    Von der Türkei, Italien oder Irland lernen Vollständiges Rauchverbot in der Gastronomie ohne Übergangsfristen mit den Vorteilen einer Gleichbehandlung aller Betriebe im Sinne des Wettbewerbs und zum Schutz des Personals.

Eine rein ökonomische Berechnung ergibt, dass es billiger wäre, den Wirten die getätigten Investitionen, die sie aufgrund der tatsächlich völlig unklaren Gesetzeslage tätigten, abzulösen als den derzeitigen Zustand zu prolongieren. Zu Buche schlagen dabei vor allem die spürbare Senkung des Verwaltungsaufwandes sowie die zu erwartende deutlich Verringerung von Lungenkrebs- und Herz-Kreis-Kauferkrankungen.

Lasst uns von Ländern wie der Türkei oder Italien lernen, wie man mutige und zukunftsweisende Entscheidungen trifft, die Gelegenheit wäre derzeit sehr günstig.

 (Peter Tappler, DER STANDARD, 29.1.2014)

Peter Tappler ist Sachverständiger und Leiter des Arbeitskreises Innenraumluft im Umweltministerium.

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Gesundheit / BLASENKREBS: Rund 10 Jahre von der Entstehung bis zum Erkennen
« am: Januar 27, 2014, 23:34:03 Nachmittag »


Heutige Mitteilung:


BLASENKREBS: Rund 10 Jahre von der Entstehung bis zum Erkennen



Meine Freundin ging neben dem Studium arbeiten, kellnern, ein Zuverdienst.

Im Lokal wird geraucht, gesetzestreu oder gesetzwidrig.

Nach ein paar Jahren erreichten die Auswirkungen des Passivrauchens die Entstehung von Blasenkrebs.

Erst einige weitere Jahre später fallen ihr eigenartige rötliche Harnverfärbungen auf.

Schließlich Blasenspiegelung:

Blasenkrebs, Blase-Entfernung, seitlicher Ausgang (Beutel), für immer.

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 28.1.14, 21h, ORF-Report: AKH-Uros aktiv! Rauchen ist noch viel gefährlicher!



ORF, Report, Di. 27.1.14, 21.00


Rauchen: Ärzte machen mobil

Rauchen ist noch viel gefährlicher als bisher angenommen. Urologen am Wiener AKH können bisher unbekannte Zusammenhänge zwischen Nikotin

und zahlreichen Krebsarten nachweisen und kritisieren scharf, dass das österreichische Tabakgesetz wieder aufgeweicht wurde,

statt den Nichtraucherschutz zu stärken.

Während in allen hochentwickelten Ländern der Prozentsatz der Raucherinnen und Raucher sinkt, steigt er in Österreich, Griechenland und Bulgarien,

bei jugendlichen Rauchern ist Österreich überhaupt trauriger Spitzenreiter.

Die Politik habe versagt, meinen die Ärzte, und machen nun selbst mobil.

Eva Maria Kaiser berichtet.

http://tv.orf.at/program/orf2/20140128/695527201/372780

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Zuhören ...., anrufen ...


Di. 13-14h Radio Tirol anrufen zu "Hallo Tirol": 0043-800-22-69-22,

mit Dr. Trost, WKO Gastro Geschäftsführer

und Dietmar Erlacher, Krebspatient, Rauchsheriff

Auch über Internet zu hören unter http://radio.orf.at/ , Tirol, und dann "Live hören"!


Per Email: hallo.tirol@orf.at


NEUE  VORLAGE  FÜR  Meldungen/Anzeigen:

http://www.rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=1016.0

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Von: Dr.
Gesendet: Montag, 27. Jänner 2014 18:53
An: alois.stoeger@bmg.gv.at; wolfgang.brandstetter@wu.ac.at; post@bmj.gv.at; Gerstl Wolfgang, Mag.
Betreff: Einhaltung des Tabakgesetzes



Sehr geehrter Herr Minister Stöger,
sehr geehrter Herr Minister Dr. Brandstetter,

sehr geehrter Herr Mag. Gerstl,
sehr geehrte Damen und Herren!


Minister Stöger kündigte an, dass es frühestens ab 2018 ein generelles Rauchverbot geben wird.

Sie wissen, dass das Tabakgesetz überwiegend nicht eingehalten wird.
Sie sollten wissen, dass fast alle Landgasthöfe so gut wie immer verraucht sind, diese Lokale werden von Familien mit Kindern besucht.
Sie sollten wissen, dass fast alle Diskotheken und Abendlokale verraucht sind, diese Lokale werden vorwiegend von jungen Leuten besucht.
Sie wissen, dass Österreich Weltmeister bei den rauchenden Jugendlichen ist. Das ist eine menschliche Tragödie und ein gesundheitspolitisches Totalversagen. Die Gesundheitskosten für die kommende Generationen werden deshalb stark ansteigen.

1.   Sorgen Sie deshalb bitte dafür, dass das Tabakgesetz eingehalten wird. Die Kontrollen müssen endlich von den Behörden selbst durchgeführt werden! Das forderte auch Mag. Gerstl:  "Was die hohe Zahl an Verstößen gegen die Auflagen des Tabakgesetzes betrifft, sagte Gerstl, er sei dafür, dass die Behörden nicht wegschauen. Gesundheitsminister Stöger habe dafür zu sorgen, dass die Bestimmungen des Gesetzes vollzogen würden".

2.   Erweitern Sie das Tabakgesetz, und verbieten Sie den Zutritt für Kinder und Jugendliche zu verrauchten Räumen.

In Deutschland bewirkte das schon sehr viel!

Durch die kommende Aufweichung des Tabakgesetzes, aufgrund des Lobbyismus der Wirtschaftskammer, machte sich die Regierung bereits unglaubwürdig. Wenn dieses Gesetz dann auch noch überwiegend ignoriert wird, dann macht sich die Regierung endgültig lächerlich.

Der überwiegende Teil der Bevölkerung möchte rauchfreie Lokale.

Zeigen Sie der Bevölkerung, dass das Datum 2018 nicht lediglich eine Hinhaltetaktik ist.

Zeigen Sie, dass Sie ihre Aussagen ernst meinen.


Mit freundlichen Grüßen

Dr.

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Anmerkung:
"Das Herumeiern .........", ganz besonders vom Raucherschutzminister!
Warum keine Diskussion im Ministerrat, im Parlament, seit Jahren?
Damals waren Trennwände auch noch kein Thema!
Ach so, schon damals Tabaklobby, Wirtelobby, WKO-Lobby, was war mei Leistung, bar aufs Handerl?




Stöger will Gastro-Rauchverbot in dieser Legislaturperiode

Anm.: Zum Lachen, wenn es nicht zum Heulen wäre! Nochmals rund 15.000 Tabakrauch-Krebspatienten pro Jahr! Danke!

Das „Herumeiern in dieser Frage“ gehe Vielen auf die Nerven, sagte Gesundheitsminister Alois Stöger. Deswegen sprach er sich erneut für ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie aus. Kritik gab es postwendend vonseiten der Opposition und von der Wirtschaftskammer.

Wien - Gesundheitsminister Alois Stöger (SPÖ) hat sich am Sonntag erneut für ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie ausgesprochen. Das „Herumeiern in dieser Frage“ gehe Vielen auf die Nerven, sagte er in der ORF-“Pressestunde“. Den Koalitionspartner ÖVP will er für eine Umsetzung in der laufenden Legislaturperiode gewinnen. Auch die Gratis-Zahnspange für Kinder soll in diesem Zeitraum kommen.
Stöger wirbt um ÖVP-Zustimmung

„Wir brauchen Klarheit, und Klarheit ist ein Rauchverbot“, bekräftigte der Minister. Im Bereich der Sozialdemokraten sei dies bereits klar festgelegt. Er lade nun alle anderen Parteien dazu ein, hier mitzumachen.

Nichts Neues konnte der Minister zur Gratis-Zahnspange für Kinder bekannt geben. Je nach budgetären Möglichkeiten soll sie so früh wie möglich kommen, jedenfalls aber innerhalb der bis 2018 laufenden Legislaturperiode. Beitragserhöhungen in der Krankenversicherung schloss er für diesen Zeitraum aus, für Verbesserungen in der Zahnversorgung „wird es Beiträge aus dem Budget geben müssen“. An die Eltern betroffener Kinder appellierte Stöger, mit notwendigen Behandlungen nicht zuzuwarten.

Die Einführung der Elektronischen Gesundheitsakte (ELGA) verteidigte Stöger. Sie werde die Behandlung der Patienten verbessern und am Ende auch Leben retten. Der Datenschutz genieße hohe Priorität, den kritischen Hausärzteverband tat er als „kleine Gruppe“ ab. Einen Nutzen für die Patienten stellte der Minister auch durch die Gesundheitsreform in Aussicht. Eine bessere extramurale Versorgung am Abend und am Wochenende gehe 2015 in Umsetzung.

Kritik in Sachen Zweiklassenmedizin in Österreich ließ Stöger nicht gelten. Unter anderem würden OECD-Zahlen belegen, dass man Weltmarktführer beim Zugang der Menschen zum Gesundheitssystem sei. Was lange Wartezeiten betrifft, bat er um das Geltendmachen konkreter Beispiele, um entsprechend handeln zu können.
Kritik an Aussagen von Minister Stöger

Kritik gab es am Sonntag vonseiten der Opposition im Parlament und von der Wirtschaftskammer Österreich zu den Aussagen von Alois Stöger in der ORF-TV-“Pressestunde“. Von „Ankündigungspolitik“ und „Wahllüge“ war dabei die Rede. Die Wirtschaftskammer wandte sich erneut gegen eine Rauchverbot in der Gastronomie.

„Minister Stöger kann sich in den eigenen Reihen und in der Koalition offensichtlich nicht durchsetzen. Wichtige Reformen wie der Ausbau des niedergelassenen Bereichs und die Entlastung der Spitalsambulanzen hängen in der Luft. Selbst die versprochene Gratiszahnspange ist unsicher und jedenfalls in weite Ferne gerückt“, erklärte die Gesundheitssprecherin der Grünen, Eva Mückstein. Es sei zu befürchten, dass in der Gesundheitspolitik nur noch Stillstand verwaltet werde. Auch beim Nichtraucherschutz traue sich der Minister „die längst notwendige Sanierung der unzumutbar chaotischen Zustände nicht zu.“

Kritik übte auch die freiheitliche Gesundheitssprecherin Dagmar Belakowitsch-Jenewein: „Dass die Gratis-Zahnspange für Kinder kommen wird, hat Stöger vor der Nationalratswahl vollmundig versprochen. Nach dem derzeitigem Stand gibt es darüber nicht einmal Gespräche mit der Ärztekammer. Stöger hat sich heute mit seiner Wahllüge offenbart!“ Die FPÖ - so die Gesundheitssprecherin und Ärztin - spreche sich beim Rauchverbot weiterhin „für die Wahlfreiheit der Wirte aus.“ Die elektronische Gesundheitsakte ELGA sei unausgereift und bedeute enorme Kosten.

Rainer Ribing, Geschäftsführer der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich, erklärte in einer Aussendung zum Thema Nichtraucherschutz: „Es wäre in im Zusammenhang mit der Frage ‚generelles Rauchverbot in Lokalen in Österreich‘ aus Sicht der heimischen Tourismuswirtschaft erwähnenswert, dass neben den Regierungsparteien SPÖ und ÖVP auch die FPÖ und das Team Stronach am 29. Jänner im Parlament für die Beibehaltung der aktuellen Regelung des Tabakgesetzes in der Gastronomie stimmen werden - eine Regelung, der 2008 übrigens auch die Grünen im Nationalrat zugestimmt haben! Aktuell sind in Österreich 40 Prozent der Lokale reine Nichtraucherlokale, 18 Prozent reine Raucherlokale, und 42 Prozent bieten getrennte Bereiche an.“ Es gehe um mehr als hundert Millionen Euro, welche die Gastronomie in den Nichtraucherschutz investiert habe. (APA)

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Anmerkung:
Stöger beklagt das Herumeiern von allen, und derweil eiert er herum, seit Jahren!
"Ich habe keine Mehrheit im Ministerrat, im Parlament".
Aha, wan hat er das versucht? Nie!!!
Warum nicht?
Tabaklobby? WKO-Lobby?


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Stärker für Rauchverbot in Lokalen einsetzen?

Generelles Rauchverbot in Lokalen? - © VOL.AT

von Johannes Huber - Gesundheitsminister Alois Stöger (SPÖ) spricht sich für ein generelles Rauchverbot in Lokalen
aus. Das tut er schon seit Jahren. Doch die ÖVP ist dagegen und Stöger bedauert das.
Soll er sich stärker ins Zeug hauen?

Bericht und ABSTIMMUNG hier:

http://www.vol.at/staerker-fuer-rauchverbot-in-lokalen-einsetzen/3839969

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xafhX


Diskussion Nichtraucherschutz.


Tel. Beteiligung möglich!


ORF Österreichischer Rundfunk Landesstudio Salzburg

Nonntaler Hauptstr 49d
5020 Salzburg
Telefon   +43 662 8380

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Innenministerin in der ZiB24:

"Polizisten auf die Straße!"

Danke, und täglich muss jeder 15 Lokale kontrollieren = 12 Anzeigen à mind. 500.- Euro, ergeben rund 24.000.- Euro Einnahmen/Monat/Polizist! -

ÖsterREICH !!! ---

Wer DAS nicht schafft, wird gegen Postler ausgetauscht?

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Keine Antwort gekommen, in bald 3 Jahren!!!


Selbst am Wohnort der Ministerin verstoßen rund 3/4 aller Lokale gegen den Nichtraucherschutz lt. Tabakgesetz!

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Ö s t e r r e i c h Medienberichte 2 / Stöger als Hilfssheriff einstellen?
« am: Januar 26, 2014, 21:30:34 Nachmittag »
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Stefan, facebook

"Presseaussendung"

"Was die hohe Zahl an Verstößen gegen die Auflagen des Tabakgesetzes betrifft, sagte Gerstl,
er sei dafür, dass die Behörden nicht wegschauen."
Und weiter sagt NR. Abg. Gerstl, der das VwGH-Urteil kippt:
"Gesundheitsminister Stöger habe dafür zu sorgen, dass die Bestimmungen des Gesetzes vollzogen würden."



Das "wie" bleibt halt mal wieder offen, aber Stöger hat eh viel Zeit,
vielleicht will er ja Rauchsheriff werden.



Parlamentskorrespondenz Nr. 31 vom 21.01.2014

Format:
    Ausschusssitzungen des Nationalrats
Stichworte:
    Nationalrat/Verfassungsausschuss/Tabakgesetz
Tabakgesetz: Durchqueren des Raucherraums ist Nichtrauchern zumutbar

http://www.parlament.gv.at/PAKT/PR/JAHR_2014/PK0031/

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Stöger will Gastro-Rauchverbot in dieser Legislaturperiode

Gesundheitsminister Alois Stöger (SPÖ) hat sich heute erneut für ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie ausgesprochen. Das „Herumeiern in dieser Frage“ gehe vielen auf die Nerven, sagte er in der ORF-„Pressestunde“. Den Koalitionspartner ÖVP will er für eine Umsetzung in der laufenden Legislaturperiode gewinnen. Auch die Gratiszahnspange für Kinder soll in diesem Zeitraum kommen.

„Wir brauchen Klarheit, und Klarheit ist ein Rauchverbot“, bekräftigte der Minister. Im Bereich der Sozialdemokraten sei das bereits klar festgelegt. Er lade nun alle anderen Parteien dazu ein, hier mitzumachen.

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Rainer Ribing, Geschäftsführer der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich, erklärte in einer Aussendung zum Thema Nichtraucherschutz: "Es wäre in Zusammenhang mit der Frage ‚generelles Rauchverbot in Lokalen in Österreich‘ aus Sicht der heimischen Tourismuswirtschaft erwähnenswert, dass neben den Regierungsparteien SPÖ und ÖVP auch die FPÖ und das Team Stronach am 29. Jänner im Parlament für die Beibehaltung der aktuellen Regelung des Tabakgesetzes in der Gastronomie stimmen werden. Es gehe um mehr als hundert Millionen Euro, welche die Gastronomie in den Nichtraucherschutz investiert habe.

Rainer Ribing - Aha, wieder ein Befehlsempfänger gegen jeden Verstand, gegen Wirte, für Tabakloys? Alle ohne Familie?
Hr. Ribing, legen Sie mal die 100 Millionen offen, und hören Sie auf das Geschwätz der Lobbyisten nachzuschwätzen, gebetsmühlenartig! Sie sind doxch Akademiker, gut von WKO bezahlt und den Zwangsmitgliedern. Kann man da als Funktionär nicht etwas mehr von Ihnen ergüssen erwarten?
 
Was ist eigentlich mit Hinterleitner los, ist er Tabakrauch-Schwersterkrankt?
https://www.google.at/search?q=Rainer+Ribing&ie=utf-8&oe=utf-8&rls=org.mozilla:de:official&client=firefox-a&gws_rd=cr&ei=5lLlUrCMJ5PY7AaAoYCgDw


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Uns würde sehr interessieren, wie diese Anzeige ausgesehen hat.

Denn viele Stellen der Lebensmittelpolizei oder Marktamt rühren keinen Finger,
wenn Lebensmittel im Tabakrauch gelagert und damit Essen zubereitet werden!

Behörde schritt ein, aber warum?
War da ein Ministerialrat oder ein Abgeordneter "im Spiel"?



Amt kontrolliert Café wegen "verrauchter" Zuckerl


Im "Krieg gegen die Raucher" scheint nun auch das Wiener Marktamt eine neue Front eröffnet zu haben. Denn nach einer anonymen Beschwerde tauchte eine Kontrolleurin im Wiener Bistro "Adam Riese" auf, um Süßwaren, "die angeblich aufgrund von Zigarettenrauch abwegig riechen und schmecken", zu kontrollieren.

Lokalbesitzer Dietmar Schwingenschrot versteht die Welt nicht mehr. "Obwohl ich meine Süßwaren in geschlossenen Behältnissen aufbewahre, soll die einwandfreie Ware Zigarettengeruch und -geschmack aufweisen", so der verärgerte Chef des Cafés in Wien- Brigittenau.

Doch Amt ist Amt und anonyme Beschwerde bleibt anonyme Beschwerde. So tauchte am Donnerstagvormittag eine Mitarbeiterin der Magistratsabteilung 59 im Lokal des Wieners, der "so nebenbei Ausschussratsmitglied der Wirte in der Wirtschaftskammer" ist, auf - um dann eine amtliche Probeziehung zu starten.

Im Marktamtsbericht heißt es dazu: "Ware (Haribo- Schaumzucker- Chamallows) wurde mit einem Kunststoffdeckel abgedeckt im Gastraum auf einem Tisch gelagert vorgefunden. Im Gastraum wird geraucht."

"Nachdem die Regierung das viel zu strenge Rauchergesetz endlich repariert hat, versucht nun das Marktamt offenbar über eine Hintertür, die Wirte erneut zu schikanieren", so der Floridsdorfer Bezirksrat Hans- Jörg Schimanek.

Christoph Matzl, Kronen Zeitung/red

http://www.krone.at/Nachrichten/Amt_kontrolliert_Cafe_wegen_verrauchter_Zuckerl-Besitzer_veraergert-Story-390775?utm_source=krone.at&utm_medium=RSS-Feed&utm_campaign=Nachrichten


Anmerkung:
Das Lokal "Bistro Adam Riese" ist also in Floridsdorf, 1210, Gerasdorfer Str. 138
Die Behörde kam von der Brigittenau.
Dort ist auch der Sprecher aller Wiener Bezirksämter, als Bezirksamtsleiter 1200 Wien.


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http://www.oegb.at/cs/Satellite?c=Content&cid=1342541996848&n=S06_0.a&pagename=S06%2Findex


Tabakgesetz: Wo bleibt der Gesundheitsschutz der Beschäftigten?

Gastronomen sollen für gesunde Arbeitsplätze sorgen statt Nichtraucherschutz aufzuweichen

"In der Diskussion um das Tabakgesetz und den Nichtraucherschutz in Lokalen geht eines derzeit völlig unter: die Gesundheit der Beschäftigten", kritisiert der Vorsitzende der Verkehrs- und Dienstleistungsgewerkschaft vida, Gottfried Winkler. "In einer Zeit, wo alle bemüht sind, das faktische Pensionsantrittsalter anzuheben, muss das oberste Gebot lauten, auch für gesunde Arbeitsplätze zu sorgen. An einem generellen Rauchverbot kann daher auf lange Sicht kein Weg vorbei führen", so Winkler.

Für die Gewerkschaft vida steht der Gesundheitsschutz der Beschäftigten an oberster Stelle. "Bei allem Verständnis für wirtschaftliche Aspekte und Investitionen, die die heimischen Gastronomen getätigt haben, es kann nicht sein, dass bestehende Regelungen auf Kosten des ArbeitnehmerInnenschutzes aufgeweicht werden", so Winkler. "Es gibt unzählige Beispiele in ganz Europa und auch schon zur Genüge in Österreich, dass ein generelles Rauchverbot funktioniert. Das von Wirtschaftsseite vorausgesagte Lokalsterben und der massenhafte Verlust von Arbeitsplätzen sind nirgendwo eingetreten, weder im Süden noch im kühlen Norden. Mit entsprechenden Begleitmaßnahmen und Übergangsfristen lässt sich das regeln."

Im Jahresdurchschnitt sind im österreichischen Tourismus (Hotellerie und Gastronomie) rund 200.000 Menschen beschäftigt, dazu kommen rund 50.000 geringfügig Beschäftigte und rund 10.000 Lehrlinge. Es geht nicht zuletzt um die Gesundheit einer ganzen Branche, so Winkler: "Hier braucht es eine klare Entscheidung und nicht ein weitere Kompromisslösung, weil einige Gastronomen bestehende Regelungen nicht ordnungsgemäß umsetzen können oder wollen. Auch wer selbst raucht, will nicht stundenlang im Rauch arbeiten. Wenn Menschen länger gesund im Job bleiben sollen, müssen wir auch für gesunde Arbeitsbedingungen sorgen."

    Datum 21.01.2014 13:48