Beiträge anzeigen

Diese Sektion erlaubt es ihnen alle Beiträge dieses Mitglieds zu sehen. Beachten sie, dass sie nur solche Beiträge sehen können, zu denen sie auch Zugriffsrechte haben.


Nachrichten - admin

931



Parlament - Rede von der Grünen Gesundheitssprecherin Mückstein

https://www.youtube.com/watch?v=H_1U0SbSlMI


932



Steirische Ärzte fordern Rauchverbot in Lokalen

Die steirische Ärztekammer kritisiert Reparatur des Tabak-Gesetzes und fordert ein flächendeckendes Rauchverbot in der Gastronomie. Mitarbeiter, aber auch Kinder und Konsumenten seien der Rauchbelastung permanent ausgesetzt.

Eingang Nichtraucherlokal


Geht es nach der Ärztekammer, soll das in allen Lokalen gelten.


Der Verwaltungsgerichtshof hatte das Tabakgesetz so interpretiert, dass in Lokalen auch die Wege zu den Nichtraucherbereichen oder zu den WCs rauchfrei sein müssten - Gastronomen befürchteten daraufhin weitere teure Umbauarbeiten. Die Regierung wälzte als Reaktion Pläne für einen zusätzlichen Passus, wonach diese kurzen Wege für Nichtraucher zumutbar seien - mehr dazu in Durchqueren des Raucherbereichs „doch zumutbar“ (news.ORF.at, 18.12.2013).
“Feigheit auf allen Ebenen“

Nun wurde mit dem entsprechenden Passus das Gesetz repariert. Somit bleibt alles beim Alten - ein Umstand, der von der steirischen Ärztekammer heftig kritisiert wird. Die Chance, endlich eine klare Regelung zu schaffen, sei einmal mehr vertan worden, sagte Vize-Präsident Martin Georg Millauer: „Die Regierung zeichnet sich offenbar durch Feigheit auf allen Ebenen aus. Bei dieser Verwaltungsgerichtshof-Erkenntnis dann das Gesetz so zu reparieren, ist nicht wirklich nachvollziehbar.“


Ist der Weg durch verrauchte Räume zumutbar?
30.67%
Ja
69.33%
Nein


Die Verunsicherung bei Gästen, Gewerbetreibenden und Mitarbeitern werde weiter anhalten, glaubte Millauer, und er erneuerte die Forderung der Ärztekammer nach einem kompletten Rauchverbot in der Gastronomie: „Mitarbeiter sind permanent der Rauchbelastung ausgesetzt, selbstverständlich aber auch Kinder und Konsumenten.“ Ein generelles Rauchverbot sei ein „Erfordernis der Zeit“.

Millauer verwies auf andere Länder, wo das Rauchverbot in der Gastronomie schon Realität ist: So sei in Italien bereits im ersten Jahr nach der Einführung die Zahl der akut aufgenommenen Herzinfarkte um die Hälfte zurückgegangen.

Auch die steirischen „Reformpartner“ SPÖ und ÖVP forderten bereits ein generelles Rauchverbot in Lokalen in Österreich. Im November des vergangenen Jahres wurde ein Positionspapier an die Bundesspitze übermittelt - mehr dazu in Generelles Rauchverbot für Österreich gefordert (15.11.2013).

Links:

http://steiermark.orf.at/news/stories/2628136/

    Ärztekammer Steiermark
    Verwaltungsgerichtshof


933
Gesundheit / Tabakrauch und Urologische Krebserkrankungen - Raucherentwöhnungen!!!
« am: Februar 02, 2014, 02:10:34 Vormittag »




"Rauchstopp würde viele Probleme lösen"

29. Jänner 2014, 12:27


    "Egal, wann man mit dem Rauchen aufhört, der Rauchstopp hilft Blasenkrebs zu überwinden beziehungsweise ihn unter Kontrolle zu halten", sagt der Urologe Shahrokh Shariat von der MedUni Wien.

Rauchen ist die Hauptursache für Blasenkrebs - Studien belegen, dass Nikotinabstinenz auch nach der Diagnose die Überlebenschance verbessert

Wien - In Europa sind mehr als 550.000 Personen von Blasenkrebs (Urothelialkarzinomen) betroffen. Bei Männern rangiert Blasenkrebs im Länderdurchschnitt auf Platz fünf, bei Frauen auf Platz elf. Experten betonen, dass die Tendenz bei Frauen steigend ist, da sie heute eher zur Zigarette greifen als noch vor 20, 30 Jahren. 60 bis 70 Prozent der an Blasenkrebs erkrankten Menschen sind Raucher oder ehemalige Raucher - meistens über 65 Jahre.

Tumore bei Raucher aggressiver

Shahrokh Shariat, Leiter der Universitätsklinik für Urologie der MedUni Wien im AKH hat mehrere Studien zum Einfluss von Rauchen und dem Rauchstopp auf Blasenkrebs unter die Lupe genommen. Seiner Einschätzung nach sind die Ergebnisse der jüngsten Untersuchungen ernüchternd: Demnach zeigte sich, dass der Tumor bei Rauchern wesentlich aggressiver ist als bei Nichtrauchern. Das heißt, Raucher entwickeln meist ein höheres Tumorstadium, haben mehr Metastasen, sprechen schlechter auf Therapien an, benötigen höhere Dosen und haben eine höhere Rezidivrate (Wiederauftreten des Tumors; Anm.).

"Rauchern und Exrauchern geht es in jeder Beziehung schlechter als Nichtrauchern", lautet das Fazit von Shariat. Allerdings zeigen die Studien auch, dass ein Rauchstopp selbst nach der Diagnose "Blasenkrebs" die Prognose verbessert. "Rauchen beeinträchtigt das Immunsystem und nimmt dem Körper die Kraft den Tumor zu bekämpfen. Egal, wann man mit dem Rauchen aufhört, der Rauchstopp hilft Blasenkrebs zu überwinden beziehungsweise ihn unter Kontrolle zu halten", ist der Mediziner überzeugt.

Nikotinabstinenz als Problemlöser

Shariat fordert nun die Einführung von Raucherentwöhnungsprogrammen und Antiraucherkampagnen. "Es ist unsere Pflicht, Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene zu schützen. Ich bin überzeugt, dass ein allgemeiner Rauchstopp viele Probleme in unserem Gesundheitssystem lösen würde, weil die Menschen weniger krank wären, weniger ärztliche Hilfe benötigten und auf Therapien besser ansprächen. Mit einfachen Mitteln könnten enorme Verbesserungen erzielt werden", so der Urologe.

(red, derStandard.at, 29.1.2014)



Zum Thema:

http://derstandard.at/1389858595514/Experte-Rauchstopp-wuerde-viele-Probleme-loesen

Verstärkte Nikotinabhängigkeit bei bestimmter Genmutation

Lungenkrebs-Rückgang durch weniger Rauchen nachweisbar

Bei Rauchern wirken Krebstherapien schlechter

934
Ö s t e r r e i c h Medienberichte 2 / ATV, ein Wahnsinn! Hier auf Youtube
« am: Februar 01, 2014, 22:34:27 Nachmittag »
x


Wie kommt ATV auf so einen Beitrag?

Wo bleibt da die journalistische Pflicht der Recherche?

Oder ist das ein bezahlter Beitrag der Wirtschaftskammer?


ATV Raucher NEWS 31.01.2014

 http://youtu.be/-RLhk0v_9Oc

-------------------------------------------------

Sehr geehrte Damen und Herren,

bitte können Sie uns über den "recherchierten" Inhalt Ihres Beitrages informieren. Das ist ja totale Falschinformation, Panikmache gegenüber Nichtraucher und ein Affront gegenüber alle Strafämter, bzw. ein bundesweiter Pseudo-Freibrief für Wirte.

Bei 20.000 Anzeigen waren höchstens 50 darunter, die nur wegen der Nichteinhaltung

1. Raum rauchfrei
Gang zu WCs rauchfrei

angezeigt wurden.

Mit Interesse erwarten wir Ihre Mitteilung, Richtigstellung oder besser Einladung zur Diskussionssendung, z. B. "Am Punkt".

Mit freunflichen Grüßen

Dietmar Erlacher

936




ORF-TVthek bietet Parlamentarier-Reden on Demand an

31. Jänner 2014, 10:41

Alle Reden der Nationalratsabgeordneten online abrufbar

Wien - Die ORF-TVthek wird künftig auch zum Ausspielkanal für die Parlamentsparteien. Ab sofort können unter tvthek.orf.at alle Reden der Mitglieder des Nationalrates einzeln on Demand online abgerufen werden, mit Suchfunktion und jeweils bis zu sieben Tage nach einer Nationalratsübertragung des ORF, wie der Sender am Freitag mitteilte.

ORF-Online-Hauptabteilungsleiter Thomas Prantner spricht von einem "wichtigen multimedialen Service für die Parlamentarier, deren MitarbeiterInnen, für Medien und Presse und vor allem für die Bürgerinnen und Bürger". (APA, 31.1.2014)


------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


http://tvthek.orf.at/program/Nationalrat/3096617/Nationalratssitzung-Teil-4/7412016

Formales, Erläuterungen zu TOP 4
00:48 Min.
abspielen versenden
Dr. Eva Mückstein (G)
05:40 Min.
Dr. Peter Wittmann (S)
03:26 Min.
Mag. Wolfgang Gerstl (V)
04:18 Min.
Mag. Roman Haider (F)
02:44 Min.
Dr. Kathrin Nachbaur (T)
02:09 Min.
Gabriel Obernosterer (V)
04:39 Min.
Dr. Marcus Franz (T)
02:40 Min.
Formales, Abstimmungen
01:19 Min.
Erläuterungen zu TOP 5, Berichterstattung
02:12 Min.
Mag. Harald Stefan (F)
06:20 Min.
Dr. Peter Wittmann (S)
02:55 Min.
Mag. Daniela Musiol (G)
04:47 Min.
Dipl.-Ing. Nikolaus Berlakovich (V)
02:33 Min.
Dr. Josef Cap (S)
01:24 Min.
Mag. Michaela Steinacker (V)
01:37 Min.
Formales, Abstimmungen
01:58 Min.


937

http://www.youtube.com/watch?v=iMGjvtNjImQ&feature=youtu.be

ORF Eco berichtet, Veränderungen? Raucherentwöhnungen?


Wirtschaftsfaktor Zigaretten: wer finanziell am Zug ist
Ein „generelles Rauchverbot“ in allen Lokalen will Gesundheitsminister Alois Stöger in den nächsten Jahren durchsetzen. Wieder einmal ein Anlauf, die „Raucherzonen“ in Österreich einzudämmen. Aus Gesundheitsgründen wäre das ja mehr als vernünftig; und auch politisch ist ein komplettes Rauchverbot in Lokalen mittlerweile mehrheitsfähig. Laut Umfragen ist der größere Teil der Österreicher für klare Verhältnisse in Sachen Rauch. Doch so einfach ist es nicht. Beim Thema Rauchverbot gehen nicht nur die Emotionen hoch – es gibt auch viele handfeste ökonomische Gründe, warum so viele gegen eine Einschränkung des Rauchens sind. Die Gastronomie befürchtet einen Gästeschwund, die Tabaktrafiken befürchten katastrophale Umsatzeinbrüche und der Finanzminister kann sich ausrechnen, wie viele Millionen Euro er an Steuereinnahmen verliert. Bericht: Bettina Fink, Beate Haselmayer


-----------------------------------------------------------------------------

Der letzte Satz gilt auch für die sog. "Wirtschaftspartei"!


-------- Original-Nachricht --------
Betreff:    ECO 30.1.2014, Beitrag von Bettina Fink und Johannes Haselmaier
Datum:    Fri, 31 Jan 2014 00:43:52 +0100
Von:    Manfred Neuberger <manfred.neuberger@meduniwien.ac.at>

Organisation:    MUW, ÖAW
An:    eco@orf.at

Kopie (CC):    Czypionka Dr. Thomas <czypionk@ihs.ac.at>, Initiative-Vorstand <vert.aigner@gmx.at>


Sehr geehrte Damen und Herren!
Gut dass Sie die Profiteure des Leids nannten, das durch Aktiv- und
Passivrauchen verursacht wird. Leider kam Kollege Czypionka nur sehr
kurz zu Wort. Daher werden viele Zuseher nicht verstanden haben, das
Rauchen zu einem volkswirtschaftlichen Verlust führt. Dafür bekamen m.E.
die Geschäftemacher, die nur kurzsichtige Eigeninteressen vertreten, zu
viel Sendezeit. Priv. Doz. Groman mag selbst gut an Rauchern verdienen,
aber seine Behauptung, dass sich eine Senkung des Tabakkonsums erst in
20-30 Jahren positiv auswirkt, hätte nicht unwidersprochen bleiben
dürfen: Allein die Einführung eines Rauchverbots an allen Arbeitsplätzen
einschließlich der Gastronomie senkt die Herzinfarkte in der Bevölkerung
binnen eines Jahres um 10-20%. Mit keiner anderen Maßnahme lässt sich so
kostengünstig ein derartiger Erfolg erzielen. Das gilt auch für
Schlaganfälle und andere, z.T. tödliche Erkrankungen.
Wie groß die Zuwendungen der Tabakkonzerne an die WKÖ sind, weiß ich
nicht, aber volkswirtschaftlich sind Leitl & Co. Versager.
Mit freundlichen Grüßen
Manfred Neuberger

938
Deutschland / D. (+A.): Haben Nikotiniker mehr Rechte als Nichtraucher?
« am: Januar 31, 2014, 00:32:07 Vormittag »


Hallo Freunde,
 
ich sehe das genauso wie Dr. Weber, wir müssen jetzt an die Öffentlichkeit.
 
Ziel sollte eine Fernsehsendung sein (ARD oder ZDF, die viel Menschen sehen)
 
mit dem Titel "Haben Nikotiniker mehr Rechte als Nichtraucher in Deutschland".

 
Das Wort Nikotiniker habe ich bewußt genommen als Analogie zum Alkoholiker.
 
Was die Raucher können, sich solidarisch zu erklären und Geld zu sammeln, sollten die Nichtraucher doch auch hinbekommen.
 
Man sollte also jetzt Kontakt mit dem Fernsehen aufnehmen, um die Situation von Frau Jung schildern.
 
Dieses Thema wird dann für das Fernsehen interessant, nachdem das zu erwartende Urteil im März gesprochen worden ist.
 
Die für mich fairste Moderatorin wäre Maybritt Illner http://maybritillner.zdf.de/
 
im Gegensatz zu Will oder Plasberg.
 
Zu so einer Sendung sollte sich Frau Jung bereiterklären. Ihr zur Seite stehen sollte jemand mit Medienerfahrung, ab besten mit medizinischem und (oder) journalistischem Hintergrund, der glaubwürdig ist und gut argumentieren kann.
 
Wenn die Sendung gut für uns läuft, würden sich viele Betroffene melden, die unter ähnlichen  Problemen leiden.
 
Gut vorstellen könnte ích mir Herrn Jazbinsek bzw. Aktivisten, die schon in Heidelberg vor Hunderten Leuten Vorträge gehalten haben.
 
Prof. Wiebel, Herr Spatz, Herr Dr. Weber, Herr Krause oder andere wären ebenso geeignet. Ob sie bereit wären, wäre zu klären.
 
In der Anlage habe ich mal einige Betroffene aufgelistet, die genau die gleichen Probleme mit der Zwangsberauchung in der Wohnung haben wie Frau Jung. 2014-01-30 Private Wohnungen.doc
 
Hier muß unbedingt eine Änderung in der Rechtsaufassung erreicht werden.
 
Frau Jung hat nichts zu verlieren, muß auch keine Medienerfahrung haben, die hat der Raucher Herr Adolfs auch nicht.
 
So eine öffentliche Diskussion würde unserem Anleigen sehr nützen, wenn wir gut argumentierende Leute hätten, die vor einem Milionenpublikum unsere guten Argumente gegen das Rauchen in Wohnungen darlegen würden.
 
Es liegt also an Frau Jung sich dazu bereit zu erklären, dann könnten wir aktiv werden. Bis zum Urteilsverkünding im März ist noch etwas Zeit.
 
Mit besten Grüßen
 
Wolf Hempel

939



YOUTUBE-Rauchen: AKH-Urologen machen mobil-Tabakgifte Ursache vieler Krebsarten




Wer schützt die Raucher vor sich selbst?


ORF Report - 28.1.2014 - Rauchen: Ärzte machen mobil


http://www.youtube.com/watch?v=RVQ2jVh_zks&feature=youtu.be


Nieren, Blase, Prostata,

zusätzlich zu Lungen, Kehlkopf und viele weitere Krebsarten, sowie ....

940
Deutschland / D. - Mit neuem Anwalt will Adolfs der Räumung entkommen
« am: Januar 29, 2014, 01:40:43 Vormittag »




Mit neuem Anwalt will Adolfs der Räumung entkommen

Friedhelm Adolfs soll seine Wohnung verlassen, weil er zu viel rauche. Seine Vermieterin klagte und erhielt in erster Instanz recht. Mit einem neuen Anwalt geht der Raucher in die zweite Runde.

Von Frank Christiansen

http://www.welt.de/regionales/duesseldorf/article124263634/Mit-neuem-Anwalt-will-Adolfs-der-Raeumung-entkommen.html

941



Bei Rauchern ist mit deutlich mehr postoperativen Komplikationen zu rechnen als bei Nichtrauchern.


Komplikationen

Was Raucher nach der Op erwartet

Bei Rauchern ist mit deutlich mehr postoperativen Komplikationen zu rechnen als bei Nichtrauchern. Das Spektrum reicht von Infektionen und Wundheilungsstörungen über neurologische Komplikationen bis zu Intensivaufenthalten.

Was Raucher nach der Op erwartet

Zigaretten weg! Wer im Vorfeld einer geplanten Operation aufhört zu rauchen, der senkt sein Risiko für postoperative Komplikationen.

© Sergey Khamidulin / fotolia.com

KOPENHAGEN. Dass Tabakkonsum einzelne postoperative Ergebnisse negativ beeinflussen kann, ist vielfach gezeigt worden. Einen Überblick über alle zu erwartenden Komplikationen haben jetzt dänische Ärzte zusammengestellt.

Sie werteten in einer Metaanalyse alle seit dem Jahr 2000 publizierten Studien aus, in denen postoperative Komplikationen bei Rauchern mit denen von Ex- oder Nichtrauchern verglichen worden waren (Ann Surg 2014; 259: 52).

Die 107 Studien stammten größtenteils aus Europa oder den USA und umfassten Eingriffe an Bauch, Thorax, Brust, Kopf, Hals und in der Mundhöhle sowie aus der plastischen und Allgemeinchirurgie plus Transplantationen.

Erwartungsgemäß war bei den Rauchern nach der Op die allgemeine Morbidität erhöht, und zwar um gut 52 Prozent, wenn alle Studien einbezogen wurden, und um 75 Prozent, wenn nur Studien berücksichtigt wurden, in denen eine Risikoadjustierung stattgefunden hatte. Wundkomplikationen traten bei qualmenden Patienten sogar mehr als doppelt so oft auf wie bei den tabakabstinenten (+115 bzw. +149 Prozent).

Das Risiko für Infektionen jeglicher Art war, je nach Datenbasis, um 54 Prozent oder 105 Prozent erhöht. Bei den Lungenkomplikationen betrug die Risikosteigerung durchs Rauchen 73 oder 146 Prozent. Neurologische Komplikationen nahmen ebenfalls zu, und zwar um 38 oder 71 Prozent. Raucher mussten außerdem nach der Operation um 60 Prozent häufiger intensivmedizinisch behandelt werden als Nichtraucher.

.................... http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/neuro-psychiatrische_krankheiten/suchtkrankheiten/article/853747/komplikationen-raucher-nach-op-erwartet.html





942


Kommt ein totales Rauchverbot?

In die Debatte um ein Rauchverbot in Österreich ist wieder Bewegung gekommen. Gesundheitsminister Alois Stöger (SPÖ) hat am Wochenende ein absolutes Rauchverbot in Lokalen gefordert. In „Hallo Tirol“ diskutieren wir über das Rauchverbot.

Österreich ist in Europa weiterhin eine Insel der Raucher und die Auslegung des Tabakgesetzes scheint eine unendliche Geschichte zu sein. Die Politik möchte durch einen Beschluss im Parlament das Verwaltungsgerichtshofs-Erkenntnis vom vergangenen Herbst kippen.
Sollen Nichtraucher durch Raucherbereich gehen?

Der Verwaltungsgerichtshof ist der Ansicht, dass Nichtraucher den Nichtraucherbereich und die Toiletten in der Gastronomie erreichen können müssen, ohne durch den Raucherbereich zu gehen. Die Politiker sind bisher der Ansicht, dass es sehr wohl zumutbar sei, dass Nichtraucher durch den Raucherbereich gehen.

Die Wirte, die mehrfach umgebaut haben, sitzen auf den Umbaukosten. Der Gesundheitsminister spricht von „Herumeiern“ und fordert ein absolutes Rauchverbot. Rauchersheriffs, wie der in Wien lebende Tiroler Dietmar Erlacher, orten vielfache Verstöße gegen das geltende Gesetz.
Rufen Sie an, reden Sie mit

In „Hallo Tirol“ fragen wir: Sollte es in der Gastronomie ein absolutes Rauchverbot geben? Sollte die derzeitige Regelung beibehalten werden? Wie steht es um die Angestellten in der Gastronomie, die dem Rauch stundenlang ausgesetzt sind?

Reden Sie mit, rufen Sie an unter der Telefonnummer 0800 22 69 23 oder schicken Sie uns ein E-Mail an hallo.tirol@orf.at

Gäste:

    Dr. Peter Trost, Geschäftsführer Gastronomie in der Wirtschaftskammer
    Dietmar Erlacher, Rauchersheriff (aus Wien zugeschaltet)

Internetfrage:
Soll das Rauchen in der Gastronomie generell verboten werden?
67.53%
Ja
32.47%
Nein


Ihre Stimme wurde gezählt.
Dieses Voting wurde beendet. Angezeigt wird das Endergebnis vom 28.1.2014 um 14.55 Uhr.

http://tirol.orf.at/radio/stories/2627815/

943
x



Offener Brief an                                                                                                       28.1.2014
Herrn Dr. Peter Paul Frömmel
Spartengeschäftsführer der WKOÖ
                                                                                                                   
Betrifft: Artikel in den OÖN vom 28.1.2014 Absolutes RV in Lokalen – Kammer nicht mehr strikt dagegen.

Werter Herr Dr. Frömmel!

Das erste Opfer eines Krieges ist die Wahrheit…
“Blauer Dunst“ ist die Umschreibung für „mit karzinogenen Substanzen verseuchte Atemluft“!
Eine der vielen Lügen im Krieg der Tabakkonzerne versus  Bevölkerung!
Mir ist Herr KommRat Robert Seeber persönlich bekannt – sein Intellekt steht weit über dessen Aussagen vom 27.1.2014 wo er in den OÖN verkünden ließ, dass durch das RV in Irland 2.000 Pubs schließen mussten - darüber hinaus betätigt er sich neuerdings als eine Art Nostradamus, indem er apokalyptische Zustände prophezeit: „Die Raucher werden auf die Straße gehen!“
Die WKO hat sich im Zusammenwirken mit  Kdolsky – als eine der Ursachen der katastrophalen Zustände in der österreichischen Gastronomie, sogar gegen die Durchsetzung dieses Minimums an Schutz vor dem tödlichen Tabakrauch quergelegt (Krone vom 24. 1. 2009).
Anstatt  einem generellen RV in öffentlich zugänglichen Räumen zuzustimmen, versuchte sie, Wirte welche den Schutz vor dem tödlichen Tabakrauch als Einmischung in private Angelegenheiten sahen, vor einer Strafverfolgung zu schützen – darüber hinaus wurde ihnen Angst gemacht, die Raucher könnten schmollend zu hause bleiben und der Umsatz bricht weg, was in den ersten Wochen eines generellen Rauchverbotes zum Teil wirklich eintreten könnte.
Auch Gäste aus Bayern die aus Protest nach Österreich abgewandert sind haben sich wieder beruhigt.
Sorgen könnte man sich allerdings wegen der mangelnden Auslastung von Notärzten und Krankenhauspersonal machen, denn wie allgemein bekannt, reduziert ein generelles RV die Herzinfarktrate schon innerhalb kurzer Frist!
Die WKO (ÖVP) hat im Zusammenwirken mit Kdolsky, Wirte und deren Personal sowie die Gäste seit 2009 - wider besseren Wissens – durch ein „Minenfeld“ getrieben.
Viele dieser “Minen“ sind seither hochgegangen  - nur  - bei solchen “Minen“ spritzt das Blut nicht gleich, weil Tabakrauchopfer sterben leise in den Palliativabteilungen unserer Spitäler bzw. fallen nach Herzinfarkt tot um, oder siechen mit COPD langsam dahin – ausgenommen solche, die neben der geöffneten  Sauerstoffflasche rauchen oder sonstwie mit Feuer hantieren - erst kürzlich hat eine Patientin in OÖ solcherart ihr Leiden verkürzt.
Dank Ihrer Forderung nach „realistischen Übergangsfristen“ brauchen sich aber Spitalsbetreiber  keine Sorgen um „Nachschub“ machen,  dieser wird auch in Zukunft  unvermindert angeliefert werden.
Die Redaktion der OÖN hat die Gelegenheit wahrgenommen, für das Lieblingslokal der rauchenden Redakteure in unmittelbarer Nachbarschaft des Stammsitzes, intensiv zu werben.
Rosi`s Pub ist eines der verrauchtesten Lokale der Stadt, der Kampfraucher rechts im Bild ist der Redakteur Philipp Hirsch welcher sich neuerlich in Szene setzen durfte.
Mitten im Qualm werden Lebensmittel gelagert, zur Küche steht der Durchgang offen.
Rosa Gahleitner befürchtet bei RV einen Einbruch der Gäste um 50-60 Prozent.
Frau Gahleitner scheint sich ihrer Wichtigkeit als Wirtin nicht bewusst zu sein – sie glaubt ihre Gäste kommen nur um zu rauchen – sie kommen aber wegen ihr als Person, der guten Küche und den Leuten die sie dort treffen. Weil dies Gäste nicht in ein anderes Raucherlokal abwandern können, weil es ja keines mehr gibt, werden sie alle nach wie vor kommen und zum Rauchen nach draußen gehen, wegen der guten Luft in Linz!

Mit freundlichen Grüßen!                           Karl Leeb

944
x




Nichtraucherschutz: Die Hasenherzen sollen von der Türkei lernen

Kommentar der anderen | Peter Tappler

28. Jänner 2014, 18:53


    Peter Tappler: "Österreichische Lösung" rächt sich.

    Wann wird in hiesigen Wirtshäusern ausgedämpft? Wenn der Nichtraucherschutz weiterhin so schleißig umgesetzt wird, wohl noch lange nicht.


Mit seinen Verrenkungen beim Tabakgesetz macht sich Österreich zur Lachnummer in ganz Europa

Anfang Dezember war die Katze aus dem Sack: Eine Studie zeigte, dass 99 Prozent der untersuchten Raucher-/Nichtraucherlokale in einem Wiener Bezirk nicht die Vorgaben des Tabakgesetzes von 2008 zum Nichtraucherschutz erfüllen. Rund ein Drittel der Raucherlokale hat zudem eine zu große Fläche und müsste sofort auf Nichtraucherbetrieb umstellen.

Der Nichtraucherschutz in Lokalen, ein einziges Chaos: Rauchersheriffs decken die Behörden mit zigtausenden Anzeigen ein, Messungen zeigen, dass Nichtraucher und Beschäftigte auch durch Abtrennungen im Lokal nicht geschützt werden und unsere Jugendlichen rauchen mehr als je zuvor - sie sind Spitzenreiter in Europa. Die Beteuerung der Wirtschaftskammer (WKÖ), dass es eine friedliche Koexistenz gäbe, hat sich als grobe Irreführung der Öffentlichkeit herausgestellt.

Die Gastwirte drohen indes - mit wenigen Ausnahmen - auf der Strecke zu bleiben. Diejenigen, die viel Geld in Abtrennungen von Raucherbereichen investiert haben, können derzeit zusehen, wie die "Schmutzkonkurrenz", die einfach alles so weiterlaufen hat lassen wie bisher und keinen Cent in den Nichtraucherschutz gesteckt hat, ihnen das Wasser abgräbt. Nun rächt sich, dass die wohlmeinenden Vertreter der WKÖ ausgezeichnete Lobbyarbeit geleistet haben und damit einen funktionierenden Vollzug des Tabakgesetzes verhindern - kurz: auf augenzwinkernde "österreichische Lösungen" setzen.

Klagen erwartet

Es ist zu erwarten, dass bald die ersten Klagen wegen unlauteren Wettbewerbs bei den Wirten einlangen, denn das Wettbewerbsrecht ist eine viel schärfere Waffe als das Tabakgesetz. Über allem kreist das EU-weit zu erwartende absolute Rauchverbot in Gastgewerbebetrieben unter dem Titel Arbeitnehmerschutz. Wer möchte da schon investieren?

Was ist nun die Antwort der Regierung? Statt mutig das Notwendige zu tun, wird wieder eine hasenherzige Reparatur des Tabakgesetzes stattfinden - aber nicht in Richtung Nichtraucherschutz, sondern im Gegenteil: Man darf wieder durch Raucherbereiche schreiten, wenn man das Lokal betritt oder auf das WC muss. Die Schwierigkeiten werden mit diesem Kniefall vor den Gastwirten aber keinesfalls gelöst, bis zu einer vernünftigen Lösung werden die bösen Geister permanent von unten an die Decke klopfen.

Eine derartige "Reparatur" wäre nicht nur gesundheitspolitisch ein katastrophales Signal, sie würde Österreich endgültig zur europäischen Lachnummer punkto Nichtraucherschutz machen. Eine flächendeckende Nichteinhaltung des Tabakgesetzes vermittelt vor allem die demokratiepolitisch zersetzende Botschaft, dass es über einen längeren Zeitraum ungestraft möglich ist, Gesetze vollständig zu ignorieren. Vergleichbar wäre dies etwa mit einem Finanzminister, der offen und ungestraft die Steuer hinterziehen würde.

Der Gesetzgeber hat folgende Möglichkeiten:

    Reparatur der Bestimmung, wonach ein Durchschreiten von Raucherbereichen wieder erlaubt wird, keine sonstigen Maßnahmen. Angesichts der sonstigen Verstöße gegen das Tabakgesetz wäre das das Papier nicht wert, auf dem es gedruckt wird.

    Eine funktionierende Kontroll- und Vollzugsinstanz einrichten. In diesem Fall müssten geschätzte 50 Prozent der derzeitigen Raucher- oder Mischbetriebe auf Nichtraucherbetrieb umstellen oder erhebliche Investitionen tätigen. Ein hoher Verwaltungsaufwand aufgrund unklarer Regelungen ist zusätzlich zu erwarten.

    Von der Türkei, Italien oder Irland lernen Vollständiges Rauchverbot in der Gastronomie ohne Übergangsfristen mit den Vorteilen einer Gleichbehandlung aller Betriebe im Sinne des Wettbewerbs und zum Schutz des Personals.

Eine rein ökonomische Berechnung ergibt, dass es billiger wäre, den Wirten die getätigten Investitionen, die sie aufgrund der tatsächlich völlig unklaren Gesetzeslage tätigten, abzulösen als den derzeitigen Zustand zu prolongieren. Zu Buche schlagen dabei vor allem die spürbare Senkung des Verwaltungsaufwandes sowie die zu erwartende deutlich Verringerung von Lungenkrebs- und Herz-Kreis-Kauferkrankungen.

Lasst uns von Ländern wie der Türkei oder Italien lernen, wie man mutige und zukunftsweisende Entscheidungen trifft, die Gelegenheit wäre derzeit sehr günstig.

 (Peter Tappler, DER STANDARD, 29.1.2014)

Peter Tappler ist Sachverständiger und Leiter des Arbeitskreises Innenraumluft im Umweltministerium.

945
Gesundheit / BLASENKREBS: Rund 10 Jahre von der Entstehung bis zum Erkennen
« am: Januar 27, 2014, 23:34:03 Nachmittag »


Heutige Mitteilung:


BLASENKREBS: Rund 10 Jahre von der Entstehung bis zum Erkennen



Meine Freundin ging neben dem Studium arbeiten, kellnern, ein Zuverdienst.

Im Lokal wird geraucht, gesetzestreu oder gesetzwidrig.

Nach ein paar Jahren erreichten die Auswirkungen des Passivrauchens die Entstehung von Blasenkrebs.

Erst einige weitere Jahre später fallen ihr eigenartige rötliche Harnverfärbungen auf.

Schließlich Blasenspiegelung:

Blasenkrebs, Blase-Entfernung, seitlicher Ausgang (Beutel), für immer.