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Nachrichten - admin

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Am 08.02.2014 17:04, schrieb Manfred Neuberger:


Sehr geehrte GesundheitssprecherInnen!

Werden Sie am 13.2. um 22:30 in ORF-III mit den Gesundheitssprechern der anderen Parteien über eine Tabakgesetznovelle diskutieren? Rasinger und Jennewein werden sich vermutlich beim "mündigen Bürger" einschleimen, indem sie die (von der WKÖ beauftragten) Meinungsbefragungen über die angebliche Zufriedenheit und die ORF-Umfrage zitieren (siehe unten), um dann großartig eine Volksbefragung im Herbst anzubieten, im Vertrauen darauf, dass die Werbemillionen der Tabakindustrie die öffentliche Meinung bis dahin so manipulieren, dass alles beim Alten bleibt.

Vielleicht finden Sie bis 13.2. noch heraus, ob die WKÖ das Abstimmungsergebnis von ORF-Stmk nur durch eMails an alle Trafiken und linientreue Wirte umdrehen konnte oder ob ihr die Tabakindustrie dafür auch Abstimmungsautomaten zur Verfügung stellte. Eine Manipulation wäre durch Analyse des zeitlichen Ablaufs, in der die Stimmen einlangten, leicht feststellbar (aber der ORF gab nicht einmal die Anzahl insgesamt abgegebener Stimmen bekannt).

Unabhängige Studien in den letzten Jahren fanden an repräsentativen Stichproben immer mehrheitliche Zustimmung zum ausnahmslosen Rauchverbot in der Gastronomie. Trotzdem halte ich eine teure Volksabstimmung für keine gute Lösung und würde Rasinger fragen, ob die ÖVP zu feige ist zu regieren und ob sie die Entscheidungen zum Tabak lieber Leitl und damit der Tabakindustrie überlässt. Jennewein müssen Sie klarmachen, dass sie eine Marionette des internationalen Tabakkartells ist, dessen Profite (zu Lasten österreichischer Raucher) fast ausschließlich in die Taschen ausländischer Konzerne (und ihrer Schmiergeldempfänger) fließen.

Bitte lesen Sie vor der Diskussion auch noch meinen kurzen Kommentar zu http://oehmedwien.at/offener-brief-zur-aenderung-tabakgesetzes/ , den Appell unseres Rektors http://derstandard.at/1389859198104/Gesetzliches-Rauchverbot--ein-unabdingbares-Muss , http://t3-homepage.meduniwien.ac.at/news-und-topstories/?tx_ttnews[tt_news]=3996&cHash=e9c711584a und Kritiken zum Tabakgesetz http://www.aerzteinitiative.at/TabGes08.html.

Viel Erfolg wünscht

Manfred Neuberger

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Stöger: Ich will ....., aber die anderen wollen nicht!



   Nichtraucherschutz
Tägliches Update ⋅ 21. Januar 2014
   Nachrichten
   Regierung kippt Nichtraucherschutz
Kurier - Dieses besagte, dass es „Nichtrauchern nicht zumutbar wäre, in Lokalen auf dem Weg zu den Toiletten durch Raucherbereiche gehen zu müssen“.
 
 
 
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   Verfassungsausschuss "repariert" Tabakgesetz
DiePresse.com - Die Regierung will heute klarstellen, dass Nichtrauchern in Lokalen ein Durchqueren des Raucherraums zumutbar ist. Gesundheitsminister Stöger ...
 
 
 
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   Minister Stöger will Nichtraucher stärken
Kleine Zeitung - "Meine Profession ist klar", er trete für einen stärkeren Nichtraucherschutz ein, auch in der Gastronomie. Laut Sozialminister Rudolf Hundstorfer geht ...
 
 
 
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   Stöger will Nichtraucher stärken
ORF.at - ... Journalisten heute im Ministerrat ein. „Meine Profession ist klar“, er trete für einen stärkeren Nichtraucherschutz ein, auch in der Gastronomie.
 
 
 
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   Verfassungsausschuss "repariert" Tabakgesetz
DiePresse.com - Die Regierungsparteien wollen heute mit einer "authentischen Interpretation" des Tabakgesetzes klarstellen, dass Nichtrauchern in Lokalen ein ...
 
 




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Sind Sie für ein absolutes Rauchverbot in der Gastronomie?

http://www.nachrichten.at/nachrichten/abstimmungen/art64,1289120


Ja
60,09%
 
Nein
39,91%

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Deutschland / DEUTSCHLAND - AKTUELLE MELDUNGEN NUR MEHR HIER .......
« am: Februar 03, 2014, 20:00:01 Nachmittag »



Berichte aus Deutschland stehen künftig vor allem hier .... https://www.facebook.com/groups/549882648420762/

facebook: Rauchverbot/Nichtraucherschutz Deutschland

Aber Vorsicht, oft 10 neue Berichte in einem Thread,

daher klick bei:  "13 weitere Kommentare anzeigen"



PS.: Facebookanmeldung erforderlich  :)

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Kein kompletter Schutz für Nichtraucher in Österreichs Kneipen

Wien (dpa) - Das Durchqueren eines Raucherraums in Restaurants und Kneipen bleibt in Österreich zumutbar. Mit großer Mehrheit billigte das Parlament in Wien am Mittwoch ein entsprechendes Gesetz. Es reagierte auf ein Urteil des Verwaltungsgerichtshofs, der sich auf die Seite der Nichtraucher geschlagen hatte. Danach sollten Wege wie der zur Toilette ohne Belästigung durch Rauch erfolgen können. Das hatte in der Gastronomie für große Unruhe und Androhung von Klagen gesorgt. Gesundheitsminister Alois Stöger (SPÖ) hatte sich kürzlich für ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie ausgesprochen. Das «Herumeiern in dieser Frage» gehe vielen Leuten auf die Nerven.

http://www.bild.de/regional/muenchen/kein-kompletter-schutz-fuer-nichtraucher-34452008.bild.html


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Alle Primar- und Mittelschulen führen Rauchverbot ein


http://german.china.org.cn/china/2014-01/29/content_31341731.htm

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Totale Falschaussagen auf ATV

http://youtu.be/-RLhk0v_9Oc

924



Parlament - Rede von der Grünen Gesundheitssprecherin Mückstein

https://www.youtube.com/watch?v=H_1U0SbSlMI


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Steirische Ärzte fordern Rauchverbot in Lokalen

Die steirische Ärztekammer kritisiert Reparatur des Tabak-Gesetzes und fordert ein flächendeckendes Rauchverbot in der Gastronomie. Mitarbeiter, aber auch Kinder und Konsumenten seien der Rauchbelastung permanent ausgesetzt.

Eingang Nichtraucherlokal


Geht es nach der Ärztekammer, soll das in allen Lokalen gelten.


Der Verwaltungsgerichtshof hatte das Tabakgesetz so interpretiert, dass in Lokalen auch die Wege zu den Nichtraucherbereichen oder zu den WCs rauchfrei sein müssten - Gastronomen befürchteten daraufhin weitere teure Umbauarbeiten. Die Regierung wälzte als Reaktion Pläne für einen zusätzlichen Passus, wonach diese kurzen Wege für Nichtraucher zumutbar seien - mehr dazu in Durchqueren des Raucherbereichs „doch zumutbar“ (news.ORF.at, 18.12.2013).
“Feigheit auf allen Ebenen“

Nun wurde mit dem entsprechenden Passus das Gesetz repariert. Somit bleibt alles beim Alten - ein Umstand, der von der steirischen Ärztekammer heftig kritisiert wird. Die Chance, endlich eine klare Regelung zu schaffen, sei einmal mehr vertan worden, sagte Vize-Präsident Martin Georg Millauer: „Die Regierung zeichnet sich offenbar durch Feigheit auf allen Ebenen aus. Bei dieser Verwaltungsgerichtshof-Erkenntnis dann das Gesetz so zu reparieren, ist nicht wirklich nachvollziehbar.“


Ist der Weg durch verrauchte Räume zumutbar?
30.67%
Ja
69.33%
Nein


Die Verunsicherung bei Gästen, Gewerbetreibenden und Mitarbeitern werde weiter anhalten, glaubte Millauer, und er erneuerte die Forderung der Ärztekammer nach einem kompletten Rauchverbot in der Gastronomie: „Mitarbeiter sind permanent der Rauchbelastung ausgesetzt, selbstverständlich aber auch Kinder und Konsumenten.“ Ein generelles Rauchverbot sei ein „Erfordernis der Zeit“.

Millauer verwies auf andere Länder, wo das Rauchverbot in der Gastronomie schon Realität ist: So sei in Italien bereits im ersten Jahr nach der Einführung die Zahl der akut aufgenommenen Herzinfarkte um die Hälfte zurückgegangen.

Auch die steirischen „Reformpartner“ SPÖ und ÖVP forderten bereits ein generelles Rauchverbot in Lokalen in Österreich. Im November des vergangenen Jahres wurde ein Positionspapier an die Bundesspitze übermittelt - mehr dazu in Generelles Rauchverbot für Österreich gefordert (15.11.2013).

Links:

http://steiermark.orf.at/news/stories/2628136/

    Ärztekammer Steiermark
    Verwaltungsgerichtshof


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Gesundheit / Tabakrauch und Urologische Krebserkrankungen - Raucherentwöhnungen!!!
« am: Februar 02, 2014, 02:10:34 Vormittag »




"Rauchstopp würde viele Probleme lösen"

29. Jänner 2014, 12:27


    "Egal, wann man mit dem Rauchen aufhört, der Rauchstopp hilft Blasenkrebs zu überwinden beziehungsweise ihn unter Kontrolle zu halten", sagt der Urologe Shahrokh Shariat von der MedUni Wien.

Rauchen ist die Hauptursache für Blasenkrebs - Studien belegen, dass Nikotinabstinenz auch nach der Diagnose die Überlebenschance verbessert

Wien - In Europa sind mehr als 550.000 Personen von Blasenkrebs (Urothelialkarzinomen) betroffen. Bei Männern rangiert Blasenkrebs im Länderdurchschnitt auf Platz fünf, bei Frauen auf Platz elf. Experten betonen, dass die Tendenz bei Frauen steigend ist, da sie heute eher zur Zigarette greifen als noch vor 20, 30 Jahren. 60 bis 70 Prozent der an Blasenkrebs erkrankten Menschen sind Raucher oder ehemalige Raucher - meistens über 65 Jahre.

Tumore bei Raucher aggressiver

Shahrokh Shariat, Leiter der Universitätsklinik für Urologie der MedUni Wien im AKH hat mehrere Studien zum Einfluss von Rauchen und dem Rauchstopp auf Blasenkrebs unter die Lupe genommen. Seiner Einschätzung nach sind die Ergebnisse der jüngsten Untersuchungen ernüchternd: Demnach zeigte sich, dass der Tumor bei Rauchern wesentlich aggressiver ist als bei Nichtrauchern. Das heißt, Raucher entwickeln meist ein höheres Tumorstadium, haben mehr Metastasen, sprechen schlechter auf Therapien an, benötigen höhere Dosen und haben eine höhere Rezidivrate (Wiederauftreten des Tumors; Anm.).

"Rauchern und Exrauchern geht es in jeder Beziehung schlechter als Nichtrauchern", lautet das Fazit von Shariat. Allerdings zeigen die Studien auch, dass ein Rauchstopp selbst nach der Diagnose "Blasenkrebs" die Prognose verbessert. "Rauchen beeinträchtigt das Immunsystem und nimmt dem Körper die Kraft den Tumor zu bekämpfen. Egal, wann man mit dem Rauchen aufhört, der Rauchstopp hilft Blasenkrebs zu überwinden beziehungsweise ihn unter Kontrolle zu halten", ist der Mediziner überzeugt.

Nikotinabstinenz als Problemlöser

Shariat fordert nun die Einführung von Raucherentwöhnungsprogrammen und Antiraucherkampagnen. "Es ist unsere Pflicht, Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene zu schützen. Ich bin überzeugt, dass ein allgemeiner Rauchstopp viele Probleme in unserem Gesundheitssystem lösen würde, weil die Menschen weniger krank wären, weniger ärztliche Hilfe benötigten und auf Therapien besser ansprächen. Mit einfachen Mitteln könnten enorme Verbesserungen erzielt werden", so der Urologe.

(red, derStandard.at, 29.1.2014)



Zum Thema:

http://derstandard.at/1389858595514/Experte-Rauchstopp-wuerde-viele-Probleme-loesen

Verstärkte Nikotinabhängigkeit bei bestimmter Genmutation

Lungenkrebs-Rückgang durch weniger Rauchen nachweisbar

Bei Rauchern wirken Krebstherapien schlechter

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Ö s t e r r e i c h Medienberichte 2 / ATV, ein Wahnsinn! Hier auf Youtube
« am: Februar 01, 2014, 22:34:27 Nachmittag »
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Wie kommt ATV auf so einen Beitrag?

Wo bleibt da die journalistische Pflicht der Recherche?

Oder ist das ein bezahlter Beitrag der Wirtschaftskammer?


ATV Raucher NEWS 31.01.2014

 http://youtu.be/-RLhk0v_9Oc

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Sehr geehrte Damen und Herren,

bitte können Sie uns über den "recherchierten" Inhalt Ihres Beitrages informieren. Das ist ja totale Falschinformation, Panikmache gegenüber Nichtraucher und ein Affront gegenüber alle Strafämter, bzw. ein bundesweiter Pseudo-Freibrief für Wirte.

Bei 20.000 Anzeigen waren höchstens 50 darunter, die nur wegen der Nichteinhaltung

1. Raum rauchfrei
Gang zu WCs rauchfrei

angezeigt wurden.

Mit Interesse erwarten wir Ihre Mitteilung, Richtigstellung oder besser Einladung zur Diskussionssendung, z. B. "Am Punkt".

Mit freunflichen Grüßen

Dietmar Erlacher

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ORF-TVthek bietet Parlamentarier-Reden on Demand an

31. Jänner 2014, 10:41

Alle Reden der Nationalratsabgeordneten online abrufbar

Wien - Die ORF-TVthek wird künftig auch zum Ausspielkanal für die Parlamentsparteien. Ab sofort können unter tvthek.orf.at alle Reden der Mitglieder des Nationalrates einzeln on Demand online abgerufen werden, mit Suchfunktion und jeweils bis zu sieben Tage nach einer Nationalratsübertragung des ORF, wie der Sender am Freitag mitteilte.

ORF-Online-Hauptabteilungsleiter Thomas Prantner spricht von einem "wichtigen multimedialen Service für die Parlamentarier, deren MitarbeiterInnen, für Medien und Presse und vor allem für die Bürgerinnen und Bürger". (APA, 31.1.2014)


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http://tvthek.orf.at/program/Nationalrat/3096617/Nationalratssitzung-Teil-4/7412016

Formales, Erläuterungen zu TOP 4
00:48 Min.
abspielen versenden
Dr. Eva Mückstein (G)
05:40 Min.
Dr. Peter Wittmann (S)
03:26 Min.
Mag. Wolfgang Gerstl (V)
04:18 Min.
Mag. Roman Haider (F)
02:44 Min.
Dr. Kathrin Nachbaur (T)
02:09 Min.
Gabriel Obernosterer (V)
04:39 Min.
Dr. Marcus Franz (T)
02:40 Min.
Formales, Abstimmungen
01:19 Min.
Erläuterungen zu TOP 5, Berichterstattung
02:12 Min.
Mag. Harald Stefan (F)
06:20 Min.
Dr. Peter Wittmann (S)
02:55 Min.
Mag. Daniela Musiol (G)
04:47 Min.
Dipl.-Ing. Nikolaus Berlakovich (V)
02:33 Min.
Dr. Josef Cap (S)
01:24 Min.
Mag. Michaela Steinacker (V)
01:37 Min.
Formales, Abstimmungen
01:58 Min.


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http://www.youtube.com/watch?v=iMGjvtNjImQ&feature=youtu.be

ORF Eco berichtet, Veränderungen? Raucherentwöhnungen?


Wirtschaftsfaktor Zigaretten: wer finanziell am Zug ist
Ein „generelles Rauchverbot“ in allen Lokalen will Gesundheitsminister Alois Stöger in den nächsten Jahren durchsetzen. Wieder einmal ein Anlauf, die „Raucherzonen“ in Österreich einzudämmen. Aus Gesundheitsgründen wäre das ja mehr als vernünftig; und auch politisch ist ein komplettes Rauchverbot in Lokalen mittlerweile mehrheitsfähig. Laut Umfragen ist der größere Teil der Österreicher für klare Verhältnisse in Sachen Rauch. Doch so einfach ist es nicht. Beim Thema Rauchverbot gehen nicht nur die Emotionen hoch – es gibt auch viele handfeste ökonomische Gründe, warum so viele gegen eine Einschränkung des Rauchens sind. Die Gastronomie befürchtet einen Gästeschwund, die Tabaktrafiken befürchten katastrophale Umsatzeinbrüche und der Finanzminister kann sich ausrechnen, wie viele Millionen Euro er an Steuereinnahmen verliert. Bericht: Bettina Fink, Beate Haselmayer


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Der letzte Satz gilt auch für die sog. "Wirtschaftspartei"!


-------- Original-Nachricht --------
Betreff:    ECO 30.1.2014, Beitrag von Bettina Fink und Johannes Haselmaier
Datum:    Fri, 31 Jan 2014 00:43:52 +0100
Von:    Manfred Neuberger <manfred.neuberger@meduniwien.ac.at>

Organisation:    MUW, ÖAW
An:    eco@orf.at

Kopie (CC):    Czypionka Dr. Thomas <czypionk@ihs.ac.at>, Initiative-Vorstand <vert.aigner@gmx.at>


Sehr geehrte Damen und Herren!
Gut dass Sie die Profiteure des Leids nannten, das durch Aktiv- und
Passivrauchen verursacht wird. Leider kam Kollege Czypionka nur sehr
kurz zu Wort. Daher werden viele Zuseher nicht verstanden haben, das
Rauchen zu einem volkswirtschaftlichen Verlust führt. Dafür bekamen m.E.
die Geschäftemacher, die nur kurzsichtige Eigeninteressen vertreten, zu
viel Sendezeit. Priv. Doz. Groman mag selbst gut an Rauchern verdienen,
aber seine Behauptung, dass sich eine Senkung des Tabakkonsums erst in
20-30 Jahren positiv auswirkt, hätte nicht unwidersprochen bleiben
dürfen: Allein die Einführung eines Rauchverbots an allen Arbeitsplätzen
einschließlich der Gastronomie senkt die Herzinfarkte in der Bevölkerung
binnen eines Jahres um 10-20%. Mit keiner anderen Maßnahme lässt sich so
kostengünstig ein derartiger Erfolg erzielen. Das gilt auch für
Schlaganfälle und andere, z.T. tödliche Erkrankungen.
Wie groß die Zuwendungen der Tabakkonzerne an die WKÖ sind, weiß ich
nicht, aber volkswirtschaftlich sind Leitl & Co. Versager.
Mit freundlichen Grüßen
Manfred Neuberger