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Nachrichten - admin

886
Österreich - Raucherentwöhnung / Tabakentwöhnung der SVA
« am: März 17, 2014, 20:29:57 Nachmittag »



 Tabakentwöhnung der SVA - 1130 Wien
Mit dem 5- Wochen Gruppenprogramm in die Rauchfreiheit


Das fünfwöchige Gruppenprogramm hat klar strukturierte und evidenzbasierte Inhalte und wird erstmal in 1130 Wien umgesetzt.

Sie bereiten den Rauchstopp vor, setzen diesen um und erhalten Rückhalt bei der Stabilisierung Ihrer neuen Lebensphase.
Ihr/e Berater/in als auch Ihre Gruppenmitglieder begleiten Sie durch das Programm, die unverbindliche Nachbetreuung übernimmt das Rauchertelefon.
Regelmäßige Kohlenmonoxid-Messungen und Arbeitsmaterialien ergänzen die verhaltensbezogene Beratung.

Termine:
Starttermin: Di, 08.04.2014, 18:00 bis 19:30 Uhr
                  Di, 15.04.2014, 18:00 bis 19:30 Uhr
                  Di, 22.04.2014, 18:00 bis 19:30 Uhr
                  Di, 29.04.2014, 18:00 bis 19:30 Uhr
                  Di, 06.05.2014, 18:00 bis 19:30 Uhr

Gruppengröße: 8 bis max. 12 Personen

Kosten
170.- € für 5 Termine à 90 Minuten
100.- € abzüglich SVA Gesundheitshundert€r70.- €
Die Teilnahme am gesamte Programm ist Voraussetzung für den Erhalt des Gesundheitshunderters.

Ort
NRZ Rosenhügel, Rosenhügelstraße 192a, 1130 Wien
Raum 114A – Ärztebibliothek

Ablauf
Nach der schriftlichen oder telefonischen Anmeldung erhalten
Sie verschiedene Unterlagen per Mail zugesandt. Sie werden gebeten, diese auszufüllen und der/dem jeweiligen Berater/in zuzusenden.

    Detaills des Programms inkl. organisatorische Informationen
    Anamnesebogen
    Fagerstroem-Test
    Motivationsfragebogen


Anmeldung bis 26. März 2014
Telefonisch unter 05 0808 – 3083 oder per Mail an cc.gf@svagw.at

http://esv-sva.sozvers.at/portal27/portal/svaportal/channel_content/cmsWindow?action=2&p_menuid=76348&p_tabid=3

887
Vorsicht vor Tabak-Konzerne! Warum? / Tabak-Konzerne - Das Geschäft mit dem Tod
« am: März 17, 2014, 00:04:00 Vormittag »



Alt, aber immer noch aktuell:

Das Geschäft mit dem Tod: Der größte Wirtschaftsprozess der USA und der Anfang vom Ende der Tabakindustrie


Michael Adams (Herausgeber)

5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)http://www.amazon.de/Das-Gesch%C3%A4ft-mit-Wirtschaftsprozess-Tabakindustrie/dp/386150779X
Da das Buch eine Zusammenfassung der Prozessakten darstellt, sind im Hauptteil lediglich die Wiedergaben der Vernehmungen verschiedener Zeugen im Rahmen des seinerzeit spektakulären Prozesses gegen die Tabakindustrie wiedergegeben. Das macht die Lektüre mitunter etwas langatmig, wenn nach verschiedenen Details der Lebensgeschichte der Zeugen gefragt wird, u.a.m.

Die Kerninformationen hingegen sind unfassbar, und Wasser auf den Mühlen aller Verschwörungstheoretiker. Es ist unglaublich zu lesen, wie die Tabakindustrie jahrzehntelang die bekannten Fakten über die Gesundheitsgefahren geleugnet und erwiesene Tatsachen diskreditiert hat, wie sie gezielt Teenager in der Werbung ansprach, wohl wissend, dass Personen, die bis 18 Jahren nicht zu rauchen beginnen, das auch später kaum mehr tun werden, und noch vieles andere mehr.

Man bekommt bei der Lektüre Respekt vor dem US-Amerikanischen Rechtssystem, das bei uns ja oft und gern diskreditiert wird. Sieht man sich aber in diesem Buch an, wie hier gezielt und sachlich vorgegangen wurde, und lediglich immer wiederkehrende politische Interventionen noch weit schärfere Sanktionen gegen die Tabakhersteller verhindert haben, dann wünscht man sich, in Europa würde auch mehr davon zu sehen sein.

Ein Muss für alle, die sich nicht gern für dumm verkaufen lassen wollen, und die einen Blick hinter die Kulissen der großen Konzerne werfen wollen, und wie dort gearbeitet wird, um die Stellung am Markt mit allen Mitteln zu behaupten. Und, ja, eine starke Motivation, das Rauchen aufzugeben, um nicht länger jenen Konzernen Geld in den Rachen zu schmeißen, die davon leben, die Gesundheit ihrer Kunden langsam aber sicher zugrunde zu richten...

888
Gesundheit / E-Zigaretten in Österreich
« am: März 17, 2014, 00:00:55 Vormittag »



Wien verbannt E-Zigaretten aus Bädern

E-Zigaretten werden immer populärer, doch in Bädern und Restaurants sind sie umstritten.


http://kurier.at/chronik/wien/wien-verbannt-e-zigaretten-aus-baedern/55.765.115


Aber die meisten Wiener Schwimmbadrestaurants haben - trotz x Anzeigen - immer noch den Hauptraum als Raucherraum.

889
Deutschland / D - Recht beim Rauchverbot - 2 -
« am: März 16, 2014, 23:51:27 Nachmittag »



http://www.ard-text.de/index.php?page=512  am 16.03.2014 um 14:48 gelesen
                                       
             
Rauch vom Nachbar-Balkon rechtens       
                                       
Mieter müssen mit Rauchern auf dem Nachbarbalkon leben. Das hat das Landgericht Potsdam entschieden. Die Richter wiesen damit erneut die Klage von 
Nachbarn eines Raucher-Ehepaares ab.   
                                       
Die Kläger aus Premnitz in Brandenburg hatten sich am Zigarettenqualm von derEtage unter ihnen gestört und waren deshalb vor Gericht gezogen. Weder vor
dem Amtsgericht Rathenow noch in der Berufungsinstanz in Potsdam hatten sie Erfolg. Die Richter sahen keine Rechtsgrundlage dafür, den Rauchern feste   
Zeiten vorzuschreiben, zu denen sie sich eine Zigarette anzünden dürfen.

Ein grundgesetzwidriges Urteil aus dem Land Absurdistan.

Dazu kann man nur sagen: Ein grundgesetzwidriges Urteil aus dem Land namens Absurdistan.
Es werden Urteile und kein Recht gesprochen in einem Land, dessen Politiker und Richter zur Tabakmafia gehören.

Hier ist NOTWEHR angesagt: Zurückstinken oder mit Wasser für Ordnung sorgen!


PS.: Nächste Instanz folgt!

890
Österreich - Raucherentwöhnung / Medikamente zur Raucherentwöhnung
« am: März 16, 2014, 23:44:26 Nachmittag »

891
1 - Wien / Wien verbannt E-Zigaretten aus Bädern
« am: März 14, 2014, 14:04:05 Nachmittag »




Wien verbannt E-Zigaretten aus Bädern

E-Zigaretten werden immer populärer, doch in Bädern und Restaurants sind sie umstritten.


http://kurier.at/chronik/wien/wien-verbannt-e-zigaretten-aus-baedern/55.765.115


Aber die meisten Wiener Schwimmbadrestaurants haben - trotz x Anzeigen - immer noch den Hauptraum als Raucherraum.

892
Gesundheit / E-Zigaretten in Österreich, na und?
« am: Februar 27, 2014, 02:04:47 Vormittag »


Ah wos, des kehrn ma untern Teppich, vor Stögers Bürotüre? --

Aha,
in Ö. wird das längst verkauft, in Trafiken, da mit Nikotin,
obwohl das BMfG eine Sonderzulassung geben müsste, die noch nie beantragt wurde?


http://www.format.at/articles/1407/525/372605/machtdampf-die-e-zigarette-tabakkonzerne-geschaeft


Machtdampf: Die E-Zigarette wird populär, Tabakkonzerne wittern das Geschäft

    Mit der E-Zigarette wollen die Tabakkonzerne das lästige Image vom Anbieter gesundheitsschädlicher Produkte los werden.

Die E-Zigarette wird populärer. Tabakkonzerne sehen das als Chance für neue Geschäfte, Suchtexperten reagieren alarmiert, die Gesetzgeber sind unschlüssig.

Johnny Depp, Britney Spears, Leonardo DiCaprio, Paris Hilton tun es: Sie greifen öffentlich zur Zigarette, obwohl Rauchen in den USA verpönt ist. Die US-Promis verwenden aber keine herkömmlichen Glimmstängel, sondern elektronische Zigaretten (E-Zigaretten), deren Popularität in den USA und in Europa steigt. Dafür sind nicht nur prominente Lippenbekenntnisse verantwortlich, sondern auch das Verlangen der Tabakindustrie, neue Produkte abseits der imagemäßig angeschlagenen und unter immer strengeren Einschränkungen leidenden Zigaretten zu finden.

Der Unterschied zur herkömmlichen Tschick: Von einer elektronischen Einheit wird ein Dampf erzeugt, der eingeatmet wird - er kann Nikotin enthalten sein, muss aber nicht. Vorne an der "künstlichen“ Zigarette, die eine Art Verdampfungsapparat ist, glimmt oft eine Leuchtdiode, um den Hauch echten Rauchens zu simulieren.

Dampf statt Qualm: So funktioniert die E-Zigarette



Nach einem ersten Popularitätsschub der E-Zigaretten vor rund drei Jahren steigen nun die Marktanteile in den USA, heuer werden sich die Umsätze laut Schätzungen auf 1,7 Milliarden Dollar beinahe verdreifachen. Zwar ist das im Vergleich zum Gesamtumsatz mit Tabakprodukten von 80 Milliarden Dollar noch bescheiden, doch Bonnie Herzog, Analystin bei Wells Fargo, sagt gegenüber Format: "Wir denken, dass der Konsum von E-Zigaretten jenen herkömmlicher Zigaretten innerhalb der nächsten zehn Jahre überholen wird. Die Technologie wird besser und immer mehr Menschen steigen auf diese Variante um.“ Weltweit ist mit diesen Produkten ein Umsatz von 7,5 Milliarden Euro innerhalb der nächsten drei Jahre vorausgesagt.

Eine halbe Milliarde von Philip Morris

Tabakkonzerne reagieren: Philip Morris steckt eine halbe Milliarde Euro in eine neue Fabrik in Italien, in der auch E-Zigaretten hergestellt werden sollen. Auch British American Tobacco (BAT), Hersteller von Marken wie Lucky Strike, wird dieses Geschäftsfeld ausbauen. Altria kurbelt den Verkauf seiner E-Zigaretten-Marke MarkTen in den USA und in Asien an, Konkurrent Lorillard (Kent etc.) stärkt sich mit Zukäufen für den erwarteten Kampf um Marktanteile - im Herbst wurde die britische Marke Skycig erworben. In den USA wird die Nachfrage nicht nur mit Hilfe dampfender Promis angeheizt: Der zweitgrößte US-Hersteller von E-Zigaretten, NJoy, hat eben eine 30 Millionen Dollar schwere Kampagne gestartet. Die Botschaft: Dampfen ist gesünder als Rauchen und kann helfen, von der Zigarette wegzukommen.

Ploom mit Tabak

Einen anderen Weg geht der japanische Konzern Japan Tobacco (JTI), Eigentümer von Austria Tabak: "Ploom“ nennt sich das Produkt für Raucher, dessen Konzept am Nespresso-Erfolg angelehnt scheint und das seit dem Frühjahr des Vorjahres in Österreich verkauft wird - und zwar in Tabaktrafiken. Denn obwohl Ploom auf den ersten Blick wie eine E-Zigarette aussieht, ist es doch ein Tabakprodukt. Die einzusetzenden Pods enthalten Tabakmischungen. Der durch Erhitzung entstehende Dampf wird eingeatmet.

Ploom ist eine Erfindung des gleichnamigen Unternehmens mit Sitz in San Francisco; Österreich ist der weltweit erste Markt, auf dem dieses Produkt von JTI vertrieben wird. "Der Absatz hat unsere Erwartungen übertroffen, und wir sind zuversichtlich, hier für Konsumenten, aber auch Trafikanten ein interessantes Produkt zu haben“, sagt Ralf-Wolfgang Lothert, Director of Corporate Affairs & Communication von JTI Österreich. Insgesamt seien E-Zigaretten ein spannender Markt, man müsse aber beobachten, wie sich mögliche neue EU-Regelungen für E-Zigaretten auswirken.

Verzwickte Rechtslage


Die Rechtslage ist international nicht einheitlich: In New York sollen E-Zigaretten in öffentlichen Gebäuden und Parks in Kürze verboten werden, Fluglinien untersagen eine Benutzung mehr oder weniger explizit. In Brasilien und Singapur sind E-Zigaretten zur Gänze verboten. Doch meist weiß der Gesetzgeber nicht recht, was er tun soll. In Österreich dürfen nikotinfreie E-Zigaretten überall frei verkauft werden. Jene mit Nikotin fallen nicht unter das Tabakgesetz, sondern unter das Arzneimittelgesetz und müssten gesondert zugelassen werden - doch bisher gab es keinen entsprechenden Antrag. Lisa Fuchs, Sprecherin von Gesundheitsminister Stöger, weist auf die "Grauzone Internet“ hin, wo nikotinhaltige Produkte erhältlich sind. Seitens des Gesundheitsministeriums verfolgt man die Thematik mit Argusaugen - wohl nicht nur, weil Verbote in der Öffentlichkeit heikel sind, sondern auch wegen eines Mangels an Studien über die Auswirkungen der E-Zigarette.

Tatsächlich sind entsprechende Forschungsarbeiten rar gesät. Eine Studie der New York University aus dem Vorjahr hat ergeben, dass beim E-Rauchen krebserregende Giftstoffe eingeatmet werden, als bedenklich wurden Häufigkeit und Intensität des Konsums erachtet. Laut dem deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg ließen "die vorliegenden Studien und toxikologischen Analysen derzeit keine verlässliche Einschätzung der gesundheitlichen Auswirkungen elektrischer Zigaretten zu“.

Alarmierte Suchtexperten

Suchtexperten sind alarmiert: Waltraut Posch, Leiterin der Stabstelle Tabak bei der Fachstelle für Suchtprävention in Graz: "Vom gesundheitlichen Aspekt scheint die E-Zigarette weniger schädlich zu sein als die Zigarette, aber nicht unbedenklich. Nikotin in der E-Zigarette macht genauso süchtig.“ Die Hersteller argumentieren, dass umgestiegene Raucher auf weniger schädliche Weise ihrer Vorliebe frönen können.

Suchtexperten indes fürchten, dass ihre bisherigen Erfolge im Kampf gegen die Zigarette ad absurdum geführt werden. "Jedes Schulkind dürfte im Unterricht eine E-Zigarette benutzen. Vom Gesetz her gibt es keinen Schutz“, sagt Posch. Die Zigarette, die aus Restaurants, Büros und öffentlichen Bereichen vertrieben wurde, könnte in elektrischer Form wieder Einzug halten. "Es ist, als ob alles wieder von vorne losgeht“, sagt Posch. Zudem stößt sie sich an der laschen Haltung der Behörden: "In einigen Geschäften in Landeshauptstädten werden offen E-Zigaretten mit Nikotin angeboten.“

Derzeit raucht rund ein Viertel der erwachsenen Österreicher (ab 15 Jahre) täglich. Könnte gut sein, dass Dampfer bald in der Statistik extra ausgewiesen werden müssen.

http://www.format.at/articles/1407/525/372605/machtdampf-die-e-zigarette-tabakkonzerne-geschaeft

893



 Neue Tabakrichtlinie: Schockbilder spätestens ab 2017 ---


http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/57757

895
Ö s t e r r e i c h Medienberichte 2 / Medizin will Rauch-Aus für Lokale
« am: Februar 25, 2014, 23:30:26 Nachmittag »


http://ooe.orf.at/news/stories/2632995/


Medizin will Rauch-Aus für Lokale

Dass ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie für die Gesundheit aller gut ist, zeigen europaweite Studien. Die Herz-Kreislauf-Erkrankungen gingen messbar zurück. Daher fordert Bernd Lamprecht, Chef der Lungenheilkunde am Linzer AKh, Mut zum strikten Rauchverbot in Wirtshäusern.

Nicht nur unter den Rauchern der untersuchten Länder gibt es nach dem Rauchverbot in Lokalen deutlich weniger Herz-Kreislauf-Erkrankungen als zuvor. Auch und vor allem Nichtraucher erleiden etwa seltener einen Herzinfarkt. Wie stark und rasch sich das Rauchverbot in manchen Ländern ausgewirkt habe, sei „überraschend und beeindruckend“, sagt Bernd Lamprecht, Chef der Lungenheilkunde am Linzer AKh.
Positive Effekte eines Rauchverbots

Diese Studienergebnisse würde erneut zeigen, wie schädlich auch Passivrauchen sei und welche raschen positiven Effekte ein absolutes Rauchverbot in der Gastronomie habe, so Lamprecht. Vor allem für Arbeitnehmer in Lokalen sei Rauchen eine Belastung. Acht Stunden in einem verrauchten Lokal entsprechen etwa einer gerauchten Packung Zigaretten. Lamprecht fordert einmal mehr den Mut zum Rauchverbot in der Gastronomie, auch in Österreich.
Wirte wehren sich

Die Wirte hingegen wehren sich weiterhin heftig gegen ein totales Rauchverbot - und argumentieren wirtschaftlich. Sie fürchten finanzielle Einbußen, wenn die Gäste vor der Tür rauchen müssen.

25.2.14

896



http://www.shortnews.de/id/1076338/psychologie-mit-dem-rauchen-aufhoeren-tut-auch-der-psyche-gut
14.02.14 12:22 Uhr

Psychologie: Mit dem Rauchen aufhören tut auch der Psyche gut 

Psychisch Erkrankte konnten bisher auch in ihrer Therapie weiter rauchen, weil die behandelten Ärzte, diese Patienten nicht noch mehr belasten wollten.

Eine Forschergruppe von der University of Birmingham kommt jedoch zu einem anderen Urteil und zieht den Schluss aus einer Studie: Mit dem Rauchen aufzuhören, tut auch der Psyche gut.

"Vor diesem Hintergrund sollte die Raucherentwöhnung ein relevanter Baustein in der Regelbehandlung psychiatrischer Patienten werden", so Falk Kiefer, Suchtforscher und Mediziner am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim zu dem Ergebnis der Psychologen.

Lieber Helmut,
Deshalb muß das Rauchverbot auch in psychiatrischen Kliniken sein. Nichtrauchende Patienten und Menschen, die dort arbeite, haben ein Recht darauf, nicht an der Gesundheit geschädigt zu werden und den Rauchern wird auch damit geholfen.

897



Anstatt dass der Magistrat das Marktamt zur Kontrolle hinschickt, oder die Baupolizei, oder einen Beamten, der nicht viel zu tun hat, tut man nichts.

So kommt es, dass regelmäßig Schreiben vom Verwaltungsgericht (früher UVS) einlangen, mit Fragen:

Wo genau fehlte die Kennzeichnung?

Was hat der Raucher gerade getrunken oder gegessen?

War an dem Tag schönes Wetter, oder hat es geregnet?

Hatte die Kellnerin blonde oder schwarze Haare?

usw.


Ich würde mal gerne den Magistratsbeamten oder Wirt fragen, welche Farbe seine Schuhe hatten, die er am 9.3.2012 angehabt hatte!



-----------------------------------------------------------


So auch heute, nach 2 Jahren:


VERWALTUNGSGERICHT
WIEN   1190 Wien, Muthgasse 62
Telefon: 0043/1/4000-38669
Fax: 0043/1/4000-99-38669
e-Mail : post@vgw.wien.gv.at
DVR: 4011222


GZ:   VGW-021/020/8719/2014-1   Wien, 21.02.2014
Jacqueline Reinthaler

Geschäftsabteilung: VGW-F


Herrn
Dietmar Erlacher
Steigenteschgasse 13/1/46
1220 Wien                        per E-Mail!

krebspatienten@gmail.com


Sehr geehrter Herr Erlacher!

In Angelegenheit der Berufung (nunmehr Beschwerde) der Frau Jacqueline Reinthaler, gegen das Straferkenntnis des Magistrates der Stadt Wien, Magistratisches Bezirksamt für den 2. Bezirk, vom 26.09.2013, Zl. MBA 2 -  S 11187/12, betreffend Verwaltungsübertretung gemäß § 14 Abs. 4 iVm § 13a Abs. 1 Z. 2 und § 13c Abs. 1 Z. 3 und Abs. 2 Z. 7 sowie § 13b Abs. 4 Tabakgesetz BGBl. Nr. 431/1995 idgF iVm § 1 Abs. 1 Z. 1 und Abs. 2 Z. 2b Nichtraucherschutz-Kennzeichnungsverordnung BGBl. II Nr. 424/2008 idgF übermittelt das Verwaltungsgericht Wien Ihre Anzeige vom 09.03.2012 mit der Bitte um Bekanntgabe

1) desjenigen, der zum Tatzeitpunkt die Beobachtungen im gegenständlichen Lokal gemacht hat und

2) wo exakt welche Kennzeichnung angebracht war.

Sie haben nunmehr Gelegenheit, binnen einer Frist von zwei Wochen ab Zustellung dieses Schreibens eine Äußerung abzugeben. Diese senden Sie bitte an das Verwaltungsgericht Wien, 1190 Wien, Muthgasse 62, unter Angabe der oben angeführten Geschäftszahl.

Verwaltungsgericht Wien:

Dr. Schopf
Beilage

-------------------------------------------

Daher:

Bitte immer die Vorlage hier möglichst komplett ergänzen,
denn es könnte ja jemand nach 2, 3 Jahren rückfragen!

http://www.rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=1016.0


898
VwG - Verwaltungsgerichte in Österreich / VwG Wien, Informationen/Korrespondenz
« am: Februar 24, 2014, 16:01:55 Nachmittag »
x


Ja,
es gibt die Beamten in den Magistraten, die sich 5 Monate Zeit lassen, um einen Akt zu beginnen.

Ja,
es kann dann gut einmal ein Jahr oder eineinhalb Jahre dauern, bis ein Strafbescheid in der 1. Instanz verschickt wird.
(Erst wenn der draußen ist, wird eine Neuanzeige entgegengenommen!)

Ja,
der Beschuldigte kann dagegen berufen, quasi ohne Spesen, und dann dauert es wieder, bis der Magistratsbeamte den Akt zum Verwaltungsgericht (2. Instanz) schickt.

Ja,
da kommen oft zwei oder drei Jahre zusammen, bis auch in 2. Instanz entschieden wird.

Ja,
manche gehen dann noch in die 3. Instanz. Meist kostet es nicht viel, oft zahlt die Wirtschaftskammer, vielleicht auch die Tabaklobby.



899
VwG - Verwaltungsgerichte in Österreich / UVS - VwG
« am: Februar 24, 2014, 15:54:49 Nachmittag »



Die UVS gibt es nicht mehr, sondern ab 1.1.2014 die Verwaltungsgerichte

900
1 - Wien / Kurier Artikel heute
« am: Februar 24, 2014, 15:47:00 Nachmittag »

Michael Berger rief am Donnerstag an, dass er am Montag wieder einen großen Artikel bringt, ob ich auch etwas mitzuteilen habe.
Positives hatte er nicht vor zu schreiben, und was soll ich schon wieder sagen?
So kam es eben zu .......
 


Nichtraucher klagen Abgeordnete Verfassungsgericht soll Tabakgesetz prüfen und aufheben.

Minister Stöger fordert Rauchverbot.



Im bestens besuchten Bier-Beisl am Favoritner Reumannplatz in Wien ziehen die Gäste mit Genuss an ihren Zigaretten. Tenor: "Jetzt ist das generelle Rauchverbot vom Tisch. Und auf den erhobenen Zeigefinger der EU können wir ohnehin verzichten."

Doch Nikotin-Jünger sollten (noch) nicht zu tief durchatmen. Denn Österreichs Nichtraucher gehen seit vergangenem Donnerstag sogar rechtlich gegen das Parlament vor. Wie berichtet, kippten die Abgeordneten am 29. Jänner ein Erkenntnis des Verwaltungsgerichtshofes (VwGH). Demnach müssen Nichtraucher auf dem Weg zu Toiletten und rauchfreien Zimmern durch verqualmte Lokal-Bereiche gehen.

… Rauchen keine Friedenspfeife: Rauch-Sheriff Erlacher (li.) und Anwalt Ainedter - Foto: GNEDT/KURIER

Entsetzten bis Wut machten sich breit. Jetzt reagierte die geschockte Nichtraucher-Gemeinde rund um Österreichs bekanntesten Rauch-Sheriff Dietmar Erlacher: "Wir rufen den Verfassungsgerichtshof an, um die verabschiedete Gesetzgebung des Plenums zu überprüfen. In weiterer Folge fordern wir eine Aufhebung des gültigen Tabakgesetzes." Detail am Rande: Zusätzlich wurde ein Antrag auf Verfahrenshilfe gestellt. Bedeutet, dass die Republik den Anwalt der klagenden Partei finanzieren wird müssen.

Ex-Raucher und Gesundheitsminister Alois Stöger wollte das rechtliche Vorgehen der Parlaments-Kritiker nicht kommentieren, gibt aber unumwunden zu: "Mein erklärtes Ziel ist es, in dieser Legislaturperiode ein generelles Rauchverbot in Österreichs Gastronomie zu verankern."

Volksbefragung

Unterstützer findet er dabei etwa in der Steiermark. So fordert das Bundesland eine Volksbefragung zum Thema. Stöger dazu: "Dort wo die lokale Politik den Nichtraucherschutz forciert, dort kommen auch positive Signale aus der Gastronomie."

NATIONALRAT: STÖGER Minister Stöger fordert Rauchverbot - Foto: APA/GEORG HOCHMUTH
Diese Aussage kommentieren Funktionäre der Gastronomie beinahe zynisch. Peter Dobcak, Wirtschaftsbund-Obmann der Gastronomie, im Klartext: "Offenbar sind die Steirer noch immer beleidigt, keinen Ministerposten mehr zu stellen und versuchen auf diese Weise, die Regierungsarbeit zu torpedieren. Lasst uns Gastronomen endlich in Ruhe arbeiten."

Rechtssicherheit

Tatsächlich geht es bei der Diskussion um Rechtssicherheit und um sehr viel Geld. Denn Tausende Gastronomen bauten in den vergangenen Jahren – nach den Vorgaben des Tabakgesetzes – ihre Lokale um. Nichtraucher-Bereiche und errichtete Trennwände kosteten jeden Unternehmer zwischen 10.000 und 50.000 Euro. Mit der aktuellen Regelung haben die Wirte diese hohen Summen nicht umsonst investiert. Und einige Gastwirte wollten sich mit dem Erkenntnis des Verwaltungsgerichtshofes nicht abfinden.

So klagte im Herbst 2013 der Wiener Szene-Wirt Heinz Pollischansky die Republik auf 50.000 Euro Schadenersatz. Als die Regierung das Erkenntnis des VwGH kippte, zog er seine Klage zurück. Das wirtschaftliche Argument der Rechtssicherheit bemüht auch Genussraucher und Society-Anwalt Manfred Ainedter: "Zum einen ist die jetzige Situation für Raucher super, zum anderen stellt sich durch die politische Entscheidung Vertrauen in die Rechtsstaatlichkeit ein."

Mediziner allerdings klettern auf die Barrikaden. Denn Österreich liegt bei den jugendlichen Rauchern im EU-Raum an erster Stelle.

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Mostviertel
Wirt brach Nichtraucherexperiment ab

Stammgäste boykottierten Gasthaus, Rauchverbot in Konditorei seit 1992.

"Es geht nicht. Diese Woche ist wirtschaftlich eine schlimme Erfahrung." Dominik Fellner, der junge Chef des "Gasthauses zur Traube" im idyllischen Hollenstein an der Ybbs in Niederösterreich hielt den Boykott seiner rauchenden Stammgäste keine Woche durch.

Gut angekündigt in der Gemeindezeitung und in Gesprächen, versuchte Fellner, die Paffer aus der Gaststube in den außerhalb liegenden Schankraum zu verlegen. Prompt blieben die täglichen Stammtischrunden am Vormittag und am Abend fern. "Wir haben gut informiert. Es hat sich gezeigt, dass aber auch nicht mehr Nichtraucher in unsere Stuben kommen", berichtete Fellner.

Heftig diskutiert wurde sein Versuch unter den Gästen, und auch er habe so manche schroffe Meldung hinnehmen müssen. Die Raucher hätten sich wegen der Aktion regelrecht diskriminiert gefühlt, erzählte der Wirt. Und weil schon nach wenigen Tagen klar war, dass sich das sonst treue qualmende Stammpublikum nicht so einfach aus "seiner" Stube vertreiben lässt, stellte Fellner die Aschenbecher schon vor dem Wochenende wieder auf. Mit dem Extrazimmer und dem Speisesaal gibt es im Gasthof ohnehin genügend Nichtraucherplätze. Für Fellner bescherte der Versuch auch eine weitere Erkenntnis: "Ein von der Regierung verordnetes Rauchverbot für alle Lokale würde uns dramatische Einbußen bescheren. Klar ist, jeder Wirt soll selbst entscheiden, ob er das Rauchen zulässt oder verbietet". Fellner will nun einen Kompromiss versuchen. Über die Mittagszeit werden die Aschenbecher in der Gaststube weggestellt, will sich jemand aber unbedingt eine Zigarette anzünden, soll das kein Problem sein.

Pionier

In unmittelbarer Nachbarschaft zu Gastwirt Fellner hat mit Konditor- und Bäckermeister Hannes Schwarzlmüller ein Pionier der Nichtraucherbewegung seit Jahrzehnten die Raucher verbannt. 1992, als er sein Kaffeehaus aufsperrte, ließ der Bäcker qualmende Gäste erst gar nicht mehr ins Lokal. "Das war damals nicht leicht. Ich hatte sicher um 50 Prozent weniger Umsatz als möglich gewesen wäre. Aber ich wollte den Rauch von meinem Gebäck und den Mehlspeisen fernhalten", schilderte er. Mittlerweile wird über das Rauchen in seinem Café gar nicht mehr gesprochen. Dem befreundeten Wirt rät er, die Raucher wieder in die Gaststube zu lassen. "Das ist der Ort, wo die Leute wegen der Geselligkeit hinkommen. Wenn man das ändert, bleiben sie weg", meint Schwarzlmüller.


… Wegen des Rauchverbots in der Gaststube kamen Wirt Fellner Stammgäste abhanden - Foto: Wolfgang Atzenhofer
… Bäcker Schwarzlmüller verordnete schon 1992 Tschickverbot in seinem Kaffeehaus - Foto: Wolfgang Atzenhofer
(kurier) Erstellt am 24.02.2014, 05:46


http://kurier.at/chronik/wien/nichtraucher-klagen-abgeordnete/52.729.289