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Nachrichten - admin

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http://www.shortnews.de/id/1076338/psychologie-mit-dem-rauchen-aufhoeren-tut-auch-der-psyche-gut
14.02.14 12:22 Uhr

Psychologie: Mit dem Rauchen aufhören tut auch der Psyche gut 

Psychisch Erkrankte konnten bisher auch in ihrer Therapie weiter rauchen, weil die behandelten Ärzte, diese Patienten nicht noch mehr belasten wollten.

Eine Forschergruppe von der University of Birmingham kommt jedoch zu einem anderen Urteil und zieht den Schluss aus einer Studie: Mit dem Rauchen aufzuhören, tut auch der Psyche gut.

"Vor diesem Hintergrund sollte die Raucherentwöhnung ein relevanter Baustein in der Regelbehandlung psychiatrischer Patienten werden", so Falk Kiefer, Suchtforscher und Mediziner am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim zu dem Ergebnis der Psychologen.

Lieber Helmut,
Deshalb muß das Rauchverbot auch in psychiatrischen Kliniken sein. Nichtrauchende Patienten und Menschen, die dort arbeite, haben ein Recht darauf, nicht an der Gesundheit geschädigt zu werden und den Rauchern wird auch damit geholfen.

887



Anstatt dass der Magistrat das Marktamt zur Kontrolle hinschickt, oder die Baupolizei, oder einen Beamten, der nicht viel zu tun hat, tut man nichts.

So kommt es, dass regelmäßig Schreiben vom Verwaltungsgericht (früher UVS) einlangen, mit Fragen:

Wo genau fehlte die Kennzeichnung?

Was hat der Raucher gerade getrunken oder gegessen?

War an dem Tag schönes Wetter, oder hat es geregnet?

Hatte die Kellnerin blonde oder schwarze Haare?

usw.


Ich würde mal gerne den Magistratsbeamten oder Wirt fragen, welche Farbe seine Schuhe hatten, die er am 9.3.2012 angehabt hatte!



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So auch heute, nach 2 Jahren:


VERWALTUNGSGERICHT
WIEN   1190 Wien, Muthgasse 62
Telefon: 0043/1/4000-38669
Fax: 0043/1/4000-99-38669
e-Mail : post@vgw.wien.gv.at
DVR: 4011222


GZ:   VGW-021/020/8719/2014-1   Wien, 21.02.2014
Jacqueline Reinthaler

Geschäftsabteilung: VGW-F


Herrn
Dietmar Erlacher
Steigenteschgasse 13/1/46
1220 Wien                        per E-Mail!

krebspatienten@gmail.com


Sehr geehrter Herr Erlacher!

In Angelegenheit der Berufung (nunmehr Beschwerde) der Frau Jacqueline Reinthaler, gegen das Straferkenntnis des Magistrates der Stadt Wien, Magistratisches Bezirksamt für den 2. Bezirk, vom 26.09.2013, Zl. MBA 2 -  S 11187/12, betreffend Verwaltungsübertretung gemäß § 14 Abs. 4 iVm § 13a Abs. 1 Z. 2 und § 13c Abs. 1 Z. 3 und Abs. 2 Z. 7 sowie § 13b Abs. 4 Tabakgesetz BGBl. Nr. 431/1995 idgF iVm § 1 Abs. 1 Z. 1 und Abs. 2 Z. 2b Nichtraucherschutz-Kennzeichnungsverordnung BGBl. II Nr. 424/2008 idgF übermittelt das Verwaltungsgericht Wien Ihre Anzeige vom 09.03.2012 mit der Bitte um Bekanntgabe

1) desjenigen, der zum Tatzeitpunkt die Beobachtungen im gegenständlichen Lokal gemacht hat und

2) wo exakt welche Kennzeichnung angebracht war.

Sie haben nunmehr Gelegenheit, binnen einer Frist von zwei Wochen ab Zustellung dieses Schreibens eine Äußerung abzugeben. Diese senden Sie bitte an das Verwaltungsgericht Wien, 1190 Wien, Muthgasse 62, unter Angabe der oben angeführten Geschäftszahl.

Verwaltungsgericht Wien:

Dr. Schopf
Beilage

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Daher:

Bitte immer die Vorlage hier möglichst komplett ergänzen,
denn es könnte ja jemand nach 2, 3 Jahren rückfragen!

http://www.rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=1016.0


888
VwG - Verwaltungsgerichte in Österreich / VwG Wien, Informationen/Korrespondenz
« am: Februar 24, 2014, 16:01:55 Nachmittag »
x


Ja,
es gibt die Beamten in den Magistraten, die sich 5 Monate Zeit lassen, um einen Akt zu beginnen.

Ja,
es kann dann gut einmal ein Jahr oder eineinhalb Jahre dauern, bis ein Strafbescheid in der 1. Instanz verschickt wird.
(Erst wenn der draußen ist, wird eine Neuanzeige entgegengenommen!)

Ja,
der Beschuldigte kann dagegen berufen, quasi ohne Spesen, und dann dauert es wieder, bis der Magistratsbeamte den Akt zum Verwaltungsgericht (2. Instanz) schickt.

Ja,
da kommen oft zwei oder drei Jahre zusammen, bis auch in 2. Instanz entschieden wird.

Ja,
manche gehen dann noch in die 3. Instanz. Meist kostet es nicht viel, oft zahlt die Wirtschaftskammer, vielleicht auch die Tabaklobby.



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VwG - Verwaltungsgerichte in Österreich / UVS - VwG
« am: Februar 24, 2014, 15:54:49 Nachmittag »



Die UVS gibt es nicht mehr, sondern ab 1.1.2014 die Verwaltungsgerichte

890
1 - Wien / Kurier Artikel heute
« am: Februar 24, 2014, 15:47:00 Nachmittag »

Michael Berger rief am Donnerstag an, dass er am Montag wieder einen großen Artikel bringt, ob ich auch etwas mitzuteilen habe.
Positives hatte er nicht vor zu schreiben, und was soll ich schon wieder sagen?
So kam es eben zu .......
 


Nichtraucher klagen Abgeordnete Verfassungsgericht soll Tabakgesetz prüfen und aufheben.

Minister Stöger fordert Rauchverbot.



Im bestens besuchten Bier-Beisl am Favoritner Reumannplatz in Wien ziehen die Gäste mit Genuss an ihren Zigaretten. Tenor: "Jetzt ist das generelle Rauchverbot vom Tisch. Und auf den erhobenen Zeigefinger der EU können wir ohnehin verzichten."

Doch Nikotin-Jünger sollten (noch) nicht zu tief durchatmen. Denn Österreichs Nichtraucher gehen seit vergangenem Donnerstag sogar rechtlich gegen das Parlament vor. Wie berichtet, kippten die Abgeordneten am 29. Jänner ein Erkenntnis des Verwaltungsgerichtshofes (VwGH). Demnach müssen Nichtraucher auf dem Weg zu Toiletten und rauchfreien Zimmern durch verqualmte Lokal-Bereiche gehen.

… Rauchen keine Friedenspfeife: Rauch-Sheriff Erlacher (li.) und Anwalt Ainedter - Foto: GNEDT/KURIER

Entsetzten bis Wut machten sich breit. Jetzt reagierte die geschockte Nichtraucher-Gemeinde rund um Österreichs bekanntesten Rauch-Sheriff Dietmar Erlacher: "Wir rufen den Verfassungsgerichtshof an, um die verabschiedete Gesetzgebung des Plenums zu überprüfen. In weiterer Folge fordern wir eine Aufhebung des gültigen Tabakgesetzes." Detail am Rande: Zusätzlich wurde ein Antrag auf Verfahrenshilfe gestellt. Bedeutet, dass die Republik den Anwalt der klagenden Partei finanzieren wird müssen.

Ex-Raucher und Gesundheitsminister Alois Stöger wollte das rechtliche Vorgehen der Parlaments-Kritiker nicht kommentieren, gibt aber unumwunden zu: "Mein erklärtes Ziel ist es, in dieser Legislaturperiode ein generelles Rauchverbot in Österreichs Gastronomie zu verankern."

Volksbefragung

Unterstützer findet er dabei etwa in der Steiermark. So fordert das Bundesland eine Volksbefragung zum Thema. Stöger dazu: "Dort wo die lokale Politik den Nichtraucherschutz forciert, dort kommen auch positive Signale aus der Gastronomie."

NATIONALRAT: STÖGER Minister Stöger fordert Rauchverbot - Foto: APA/GEORG HOCHMUTH
Diese Aussage kommentieren Funktionäre der Gastronomie beinahe zynisch. Peter Dobcak, Wirtschaftsbund-Obmann der Gastronomie, im Klartext: "Offenbar sind die Steirer noch immer beleidigt, keinen Ministerposten mehr zu stellen und versuchen auf diese Weise, die Regierungsarbeit zu torpedieren. Lasst uns Gastronomen endlich in Ruhe arbeiten."

Rechtssicherheit

Tatsächlich geht es bei der Diskussion um Rechtssicherheit und um sehr viel Geld. Denn Tausende Gastronomen bauten in den vergangenen Jahren – nach den Vorgaben des Tabakgesetzes – ihre Lokale um. Nichtraucher-Bereiche und errichtete Trennwände kosteten jeden Unternehmer zwischen 10.000 und 50.000 Euro. Mit der aktuellen Regelung haben die Wirte diese hohen Summen nicht umsonst investiert. Und einige Gastwirte wollten sich mit dem Erkenntnis des Verwaltungsgerichtshofes nicht abfinden.

So klagte im Herbst 2013 der Wiener Szene-Wirt Heinz Pollischansky die Republik auf 50.000 Euro Schadenersatz. Als die Regierung das Erkenntnis des VwGH kippte, zog er seine Klage zurück. Das wirtschaftliche Argument der Rechtssicherheit bemüht auch Genussraucher und Society-Anwalt Manfred Ainedter: "Zum einen ist die jetzige Situation für Raucher super, zum anderen stellt sich durch die politische Entscheidung Vertrauen in die Rechtsstaatlichkeit ein."

Mediziner allerdings klettern auf die Barrikaden. Denn Österreich liegt bei den jugendlichen Rauchern im EU-Raum an erster Stelle.

Über den Autor

    Michael Berger

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Mostviertel
Wirt brach Nichtraucherexperiment ab

Stammgäste boykottierten Gasthaus, Rauchverbot in Konditorei seit 1992.

"Es geht nicht. Diese Woche ist wirtschaftlich eine schlimme Erfahrung." Dominik Fellner, der junge Chef des "Gasthauses zur Traube" im idyllischen Hollenstein an der Ybbs in Niederösterreich hielt den Boykott seiner rauchenden Stammgäste keine Woche durch.

Gut angekündigt in der Gemeindezeitung und in Gesprächen, versuchte Fellner, die Paffer aus der Gaststube in den außerhalb liegenden Schankraum zu verlegen. Prompt blieben die täglichen Stammtischrunden am Vormittag und am Abend fern. "Wir haben gut informiert. Es hat sich gezeigt, dass aber auch nicht mehr Nichtraucher in unsere Stuben kommen", berichtete Fellner.

Heftig diskutiert wurde sein Versuch unter den Gästen, und auch er habe so manche schroffe Meldung hinnehmen müssen. Die Raucher hätten sich wegen der Aktion regelrecht diskriminiert gefühlt, erzählte der Wirt. Und weil schon nach wenigen Tagen klar war, dass sich das sonst treue qualmende Stammpublikum nicht so einfach aus "seiner" Stube vertreiben lässt, stellte Fellner die Aschenbecher schon vor dem Wochenende wieder auf. Mit dem Extrazimmer und dem Speisesaal gibt es im Gasthof ohnehin genügend Nichtraucherplätze. Für Fellner bescherte der Versuch auch eine weitere Erkenntnis: "Ein von der Regierung verordnetes Rauchverbot für alle Lokale würde uns dramatische Einbußen bescheren. Klar ist, jeder Wirt soll selbst entscheiden, ob er das Rauchen zulässt oder verbietet". Fellner will nun einen Kompromiss versuchen. Über die Mittagszeit werden die Aschenbecher in der Gaststube weggestellt, will sich jemand aber unbedingt eine Zigarette anzünden, soll das kein Problem sein.

Pionier

In unmittelbarer Nachbarschaft zu Gastwirt Fellner hat mit Konditor- und Bäckermeister Hannes Schwarzlmüller ein Pionier der Nichtraucherbewegung seit Jahrzehnten die Raucher verbannt. 1992, als er sein Kaffeehaus aufsperrte, ließ der Bäcker qualmende Gäste erst gar nicht mehr ins Lokal. "Das war damals nicht leicht. Ich hatte sicher um 50 Prozent weniger Umsatz als möglich gewesen wäre. Aber ich wollte den Rauch von meinem Gebäck und den Mehlspeisen fernhalten", schilderte er. Mittlerweile wird über das Rauchen in seinem Café gar nicht mehr gesprochen. Dem befreundeten Wirt rät er, die Raucher wieder in die Gaststube zu lassen. "Das ist der Ort, wo die Leute wegen der Geselligkeit hinkommen. Wenn man das ändert, bleiben sie weg", meint Schwarzlmüller.


… Wegen des Rauchverbots in der Gaststube kamen Wirt Fellner Stammgäste abhanden - Foto: Wolfgang Atzenhofer
… Bäcker Schwarzlmüller verordnete schon 1992 Tschickverbot in seinem Kaffeehaus - Foto: Wolfgang Atzenhofer
(kurier) Erstellt am 24.02.2014, 05:46


http://kurier.at/chronik/wien/nichtraucher-klagen-abgeordnete/52.729.289

891



60 Minuten Politik - Raucherparadies Austria (© ORF III 2014)

ORF, 60 min mit allen politischen Gesundheitssprechern zu Nichtraucherschutz

https://www.youtube.com/watch?v=vGoFKfeFmfk


Dort auch Ordner mit etlichen Sendungen!


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L E S E R B R I E F E, Abstimmungen / Facebook, NEUE Gruppe?
« am: Februar 22, 2014, 22:17:27 Nachmittag »
x


Facebook, NEUE Gruppe?

Nein!

Es soll (nur) der Name geändert werden,

und alle sind aufgerufen bei rund einem dutzend Vorschläge abstimmen ....

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Facebook, aktuell: https://www.facebook.com/groups/207474724730/

Wie soll unsere Gruppe jetzt neu genannt werden?

Ihr könnt auch weitere Vorschläge hinzufügen.

893
L E S E R B R I E F E, Abstimmungen / Facebook, was gibt es dort Neues
« am: Februar 22, 2014, 22:15:04 Nachmittag »
?

894
1 - Wien / Wien: Tschickstummel wegschmeißen kostet 36.- Euro, mindestens!
« am: Februar 22, 2014, 19:21:08 Nachmittag »

Ein Organmandat kostet 36 Euro, bei Anzeigen kann es teuer werden.
Die so eingenommenen Gelder sind zweckgebunden und werden für weitere Sauberkeitsmaßnahmen in der Stadt verwendet.


"Tschickstummeln"

Grafik zu illegal entsorgten Zigaretten
http://www.wien.gv.at/umwelt-klimaschutz/wastewatcher.html

Laut Umfragen und Hochrechnungen ist das Wegwerfen von Zigarettenstummeln in Wien im Zeitraum von 2005 bis 2012 um 31 Prozent zurückgegangen. Dies bedeutet eine Abnahme von 868 Millionen Zigarettenstummeln im Jahr 2005 auf 600 Millionen Stück 2012. Dies ist insbesondere aufgrund der gleichzeitigen Zunahme des Außer-Haus-Konsums und der Verschärfungen des Nichtrauchergesetzes in Lokalen beachtlich.

In den letzten Jahren wurde das Angebot an Papierkörben mit Aschenrohren beziehungsweise an freistehenden Aschenrohren sowohl bei der MA 48 als auch bei der MA 42 massiv ausgeweitet. Mittlerweile gibt es bereits 17.500 Papierkorb/Ascher-Kombinationen und hunderte freistehende Aschenrohre, beides mit dem auffälligen Slogan "Host an Tschick".

Laut Analysen werden die Aschenrohre der MA 48 immer besser angenommen. Landeten im Jahr 2009 nur etwa 6,65 Millionen Stück in diesen praktischen Aschenbechern, so waren dies 2013 - gemäß einer Hochrechnung - rund 72 Millionen Stück. Die Anzahl an ordnungsgemäß entsorgten Zigarettenstummeln hat sich von 2009 bis 2013 also mehr als verzehnfacht.

Die WasteWatcher schritten letztes Jahr insgesamt 5.275-mal wegen auf den Boden geschmissener Zigarettenstummeln ein: Knapp 3.420 Organstrafmandate wurden ausgesprochen, 890 Anzeigen gelegt und 965 Ermahnungen ausgesprochen.



Interessant:
Falsche Zahlen der Radfahrer im Winter! Falsche Zahlen der 35 % Reduzierung der Stummel? Wer zählte die 600 Millionen?

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Gastronomie über Tabakgesetz-Reparatur erleichtert

Der Fachgruppenobmann der Gastronomie, Andrew Nussbaumer, geht davon aus, dass der Nichtraucherschutz in Lokalen im Jänner gelockert wird.
Die Bundesregierung habe in einem Gespräch mit der Fachgruppe zugesagt, dass das Tabakgesetz repariert werden soll.
Die Gastronomie zeigt sich erleichtert.


Debatte: Strenge Regeln für Tabakkonsum überfällig?

Das Nichtraucherschutz-Gesetz hat in den vergangenen Jahren immer wieder zu Diskussionen geführt. Die Gastronomie beklagte unzumutbare Bestimmungen und Auflagen. Manche Gäste kritisierten , dass sie beim Eintritt in die Gasthäuser oder beim Gang zum WC durch Raucherräume durchgehen müssen. Der Verwaltungsgerichtshof entschied im Juli schließlich: Einem Nichtraucher ist nicht zumutbar, dass er durch einen Raucherbereich durchgehen muss - mehr dazu Tabakgesetz: Gastronomen fordern Reparatur.

Die neue Regierung plant nun offenbar, das entsprechende Gesetz zu korrigieren - mehr dazu in Durchqueren des Raucherbereichs „doch zumutbar“. Das sorgt bei Gastronomen für Erleichterung. Eine Reparatur des Gesetzes könnte die ungute Situation für viele Wirte beenden, sagt Nussbaumer. Manch einer habe viel Geld ausgegeben, um eine Abtrennung zwischen Raucher- und Nichtraucherbereich zu schaffen und plötzlich sei das auf einmal auch nicht mehr rechtens gewesen, weil das Durchqueren von Raucherräumen plötzlich als nicht zumutbar gegolten habe.
Nussbaumer: Rechtssicherheit schaffen

Rund 300 Betriebe bewegen sich derzeit laut Nussbaumer in dieser rechtlichen Grauzone. Mit der Reparatur des Tabakgesetzes könnte endlich Rechtsicherheit geschaffen werden, sagt Nussbaumer. Er erwartet sich dadurch, dass es dann wieder ruhiger werde und jeder der Gäste - ob Raucher oder Nichtraucher - wieder nach den Gewohnheiten der letzten Jahre sein Lokal finden könne.

Die Umsetzung der Novelle sei bis Ende Jänner geplant, die Regierung habe dies bei einem Gespräch mit dem Fachverband der Hotellerie und Gastronomie zugesichert.
Links:

    Wehsely: Rauchverbot wird kommen (wien.ORF.at, 20.12.2013)
    Kaiser: Tabakgesetz „Wischi-Waschi“ (kaernten.ORF.at, 19.12.2013)
    Generelles Rauchverbot für Österreich gefordert (steiermark.ORF.at, 15.11.2013)

http://vorarlberg.orf.at/news/stories/2621636/

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Österreicher mehrheitlich für Rauchverbot in Lokalen

67,4 Prozent der Befragten waren dabei für ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie, 20,4 Prozent würden dies sogar „vehement“ begrüßen.

http://www.tt.com/panorama/7644796-91/%C3%B6sterreicher-mehrheitlich-f%C3%BCr-rauchverbot-in-lokalen.csp


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Welt, außerhalb Europa / Amerika - New York verbietet demnächst auch E-Zigaretten
« am: Februar 22, 2014, 18:17:48 Nachmittag »




New York verbietet demnächst auch E-Zigaretten

Nach dem Tabak-Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden, in Parks und an Stränden will die Stadt New York nun auch die E-Zigaretten untersagen.

http://www.ad-hoc-news.de/nach-dem-tabak-rauchverbot-in-oeffentlichen-gebaeuden-in--/de/News/33532019

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4 - Steiermark, Kärnten / Grazer Bgmst. Nagl!
« am: Februar 22, 2014, 18:10:11 Nachmittag »



Der Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl fordert ein totales Rauchverbot.

Kleine Zeitung


Die Steirer bedrängten die Regierung, ein generelles Rauchverbot in Lokalen einführen. Nun saniert sie das Gesetz, um Raucherzonen einzuzementieren. Wo stehen Sie in der Debatte?

NAGL: Auch wenn alle über mich herfallen: Ich bin für das totale Rauchverbot. Auch aus Gründen des Arbeitnehmerschutzes. Man darf in der Politik nicht immer nur Lobbyist sein, man muss Verantwortung für alle übernehmen.

Das richtet sich direkt gegen "Ihren" Wirtschaftsbund?

NAGL: Deshalb sage ich, es werden wieder alle über mich herfallen.


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Gesetzliches Rauchverbot – ein unabdingbares Muss

Kommentar der anderen | Wolfgang Schütz

3. Februar 2014, 19:02

    Die absehbaren Folgen eines gesetzlichen Rauchverbots aus Sicht des Mediziners: Der Griff zum Glimmstängel würde immer weniger "chic" sein.



    Wolfgang Schütz ist Pharmakologe und Rektor der Medizinischen Universität Wien.


Freiheit endet dort, wo sie andere gefährdet: eine Aufforderung an den Gesundheitsminister, seines Amtes zu walten - aus Präventionsgründen und zum Schutz der Jugend

In der Sendung "Report" vom 28. 1. 2014 (ORF 2) wiesen die Urologen der Medizinischen Universität Wien einmal mehr mit größter Eindringlichkeit auf den schädlichen Einfluss des Rauchens bezüglich des Entstehens von Krebserkrankungen im Urogenitaltrakt, insbesondere von Blasenkarzinomen, hin.

Man kann es nicht oft genug betonen: Es ist ein vorrangiges Anliegen der Medizinischen Universität Wien, dass dieses Thema seine mediale Aufmerksamkeit nicht wieder verliert.

Die österreichische Bundespolitik ist vielmehr mit Vehemenz aufgefordert, so rasch wie möglich ein generelles Rauchverbot in sämtlichen öffentlichen Lokalen gesetzlich in die Wege zu leiten. Immerhin hat nun auch der Gesundheitsminister mit deutlichen Worten seine Meinung dazu in dem Sinne geäußert, dass er die ewige Diskussion (er sprach von "Herumeiern") um das Fehlen einer eindeutigen gesetzlichen Regelung dazu nicht mehr verstehe und dass er damit vielen Bürgern aus der Seele spreche.

Handeln Sie kraft Ihres Amtes!

"Hic Rhodos, hic salta", Herr Minister! Handeln Sie kraft Ihres Amtes, auch wenn im Regierungsprogramm viel Schönes über Gesundheit und deren Förderung als Leitgedanken, aber (wieder) nichts über ein gesetzliches Vorhaben für ein generelles Rauchverbot steht. Denn es muss wohl nicht mehr auf die Zusammenhänge von Rauchen und besonders bösartigen Krebserkrankungen hingewiesen werden, zu denen in erster Linie Lungen- und Blasenkrebs zählen, nicht mehr auf die Zusammenhänge von Gefäßkrankheiten und deren Folgen, die an der Spitze der Todesursachen stehen oder schwere Invalidität verursachen (Herzinfarkt, Schlaganfall, Raucherbein), und nicht mehr auf die Tatsache, dass diese Zusammenhänge besonders gravierend sind, wenn bereits im jugendlichen Alter mit dem Rauchen begonnen wird.

Es muss vielmehr gesagt werden, dass bisher jede österreichische Bundesregierung über diese Tatsachen hinweggesehen hat, sich jede scheute, das Übel an der Wurzel zu fassen, indem sie wirksame Maßnahmen ergreift, dass Jugendliche gar nicht erst mit dem Rauchen beginnen, dass eine solche Regierung somit wissentlich verantwortungslos handelt.

Der Schutz der Jugend ist das höhere Gut

Durch ein generelles Rauchverbot in öffentlichen Lokalen würde Jugendlichen eine wesentliche Möglichkeit genommen, dem Laster des Rauchens zu frönen.

Ein kleiner Ausblick auf die Folgen: Das dann kompensatorische Rauchen vor dem Lokal wird eine rein veränderungsbedingte Übergangsphase darstellen, wird Jahr für Jahr sukzessive abnehmen, bald würde Rauchen nicht mehr "chic" sein. Durch ein generelles Rauchverbot in Lokalen wären aber auch dort sitzende Nichtraucher sowie das Bedienungspersonal vor dem gefährlichen Mitrauchen geschützt.

Die Frage, ob sich etablierte Raucher im bereits gesetzteren Alter bei einem generellen Rauchverbot in Lokalen nun in ihrer persönlichen Freiheit eingeschränkt fühlen, ist in allen westlichen Ländern außer in Österreich schon beantwortet: Freiheit endet dort, wo sie andere gefährdet.

Der Schutz der Jugend ist hier das höhere Gut.

Wolfgang Schütz, DER STANDARD

900
Europa / Vaduz-Rauchverbot: Die Gemüter haben sich beruhigt
« am: Februar 22, 2014, 17:47:37 Nachmittag »



Vaduz-Rauchverbot: Die Gemüter haben sich beruhigt --- http://www.vaterland.li/index.cfm?id=27188&source=lv...