Beiträge anzeigen

Diese Sektion erlaubt es ihnen alle Beiträge dieses Mitglieds zu sehen. Beachten sie, dass sie nur solche Beiträge sehen können, zu denen sie auch Zugriffsrechte haben.


Nachrichten - admin

826
2 - Niederösterreich, Burgenland / Burgenland - und?
« am: Mai 21, 2014, 22:37:28 Nachmittag »



Alle 6 Monate schreiben wir den Leiter der Landeshauptleutekonferenzen
und
den Präs. der Bundesrates
(diese wechseln alle 6 Monate, immer anderes Bundesland, aktuell das Burgenland)
sowie Landesgesundheitsverantwortliche
an, und ersuchen um mehr Einsatz für den Nichtraucherschutz,
durch generelles Rauchverbot in den Lokalen.


Es erfolgt(e) nichts, rein gar nichts für den Nichtraucherschutz, nur einmal der Hinweis, dass man eh immer schon was getan hat.



Auch Kärnten führt solche Worte, auch Steiermark, aber wirklich etwas umsetzen tut niemand, genauso wie die Parteien,
denn es würde nur ein paar NR.-Abg. brauchen, um etwas zu bewegen!





LH Kaiser: LH-Konferenz mit intensiven Diskussionen und weitreichenden Beschlüssen
LH Kaiser: Länder für mehr Qualität im Bildungsbereich - Unterstützung für Ausbildungsgarantie - Transparente Diskussion über Freihandelsabkommen von Bund gefordert

Klagenfurt (OTS/LPD) - Unter dem Vorsitz des Burgenlandes mit
Landeshauptmann Hans Niessl tagte die Landeshauptleutekonferenz
heute, Mittwoch, auf Burg Schlaining. Zu Beginn diskutierten die
Landeshauptleute .............. http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20140521_OTS0188/lh-kaiser-lh-konferenz-mit-intensiven-diskussionen-und-weitreichenden-beschluessen?utm_medium=email&utm_term=inline&utm_content=html&utm_campaign=mailabodigest

827
Deutschland / Weltnichtrauchertag am 31. Mai in Deutschland
« am: Mai 20, 2014, 23:57:27 Nachmittag »




Der Weltnichtrauchertag am 31. Mai steht in diesem Jahr in Deutschland unter dem Motto Gesundheit auf der Kippe.

International appelliert die WHO an ihre Mitgliedsstaaten, die Tabaksteuer zu erhöhen.

Weltweit sterben jährlich 6 Millionen Menschen durch den Konsum von Tabak, worunter 600.000 Nichtraucher sind, die den Qualm unfreiwillig einatmen.



http://yess.de/who-rechnet-mit-75-prozent-mehr-krebstoten-innerhalb-von-zehn-jahren-2236.html


828
WHO, UN, etc. / EU-Wahl-Termin rückt näher
« am: Mai 20, 2014, 23:16:07 Nachmittag »



EU-Wahl-Termin rückt näher.

Welche Partei können Nichtraucherschützer überhaupt noch wählen?

60 Minuten Stellungnahmen aller im Parlament vertretenen Parteien .....


https://www.youtube.com/watch?v=vGoFKfeFmfk

829
Deutschland / D - Verfassungsbeschwerde gegen Rauchverbot
« am: Mai 20, 2014, 23:02:22 Nachmittag »




Düsseldorf/Solingen: Verfassungsbeschwerde gegen Rauchverbot

RP ONLINE

Eine Bürgerinitiative aus Solingen hat Verfassungsbeschwerde gegen das verschärfte Rauchverbot in NRW eingelegt. Die "Bergische Bürger ...


http://www.rp-online.de/nrw/verfassungsbeschwerde-gegen-rauchverbot-aid-1.4210384
http://www.rp-online.de/nrw/verfassungsbeschwerde-gegen-rauchverbot-aid-1.4210384

830
Ö s t e r r e i c h Medienberichte 2 / Stöger lässt kein Fettnäpfchen aus
« am: Mai 20, 2014, 22:56:38 Nachmittag »



Ministerle Stöger macht seit Jahren das Parlament dafür verantwortlich,

dass es in Österreich noch immer nicht zu einem generellen Rauchverbot in Lokalen kommt. -


Na super, dann endlich weg mit diesen Raucherschutzminister!


Gehalt verwenden wir für die Raucherentwöhnungen! --



http://kurier.at/.../nichtraucherschutz-aerzte.../64.317.396

831




Nikotinsucht: Qualmende Schlusslichter

7. Mai 2014, 12:13

    Gäbe es in Lokalen Rauchverbot, so wie in vielen anderen Ländern, würde der Zigarettenkonsum automatisch sinken.



Österreichs Nichtraucherpolitik produziert Kranke, die Ärztekammer wiederholt die Forderung nach einem Rauchverbot in der Gastronomie

Seit 2005 unverändert: 15-jährige Burschen, und insbesondere Mädchen, sind in Österreich beim Rauchverhalten negatives Schlusslicht in Europa. Fast 30 Prozent der 15-jährigen Mädchen rauchen zumindest einmal pro Woche. "Handeln ist also angesagt", betont Wiens Ärztekammerpräsident Thomas Szekeres. Für den Ärztekammerpräsidenten ist ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie "aktueller denn je".

Rauchen als Volkssport

Die Zahlen sprächen für ein komplettes Versagen eines "Laissez-faire-Ansatzes" in Österreich, denn weder Hinweise auf Zigarettenpackungen wie "Rauchen gefährdet Ihre Gesundheit" noch die Verteuerung von Tabakpreisen hätten bisher dazu beigetragen, den österreichischen Rauchern ihre Zigarette abzugewöhnen.

Im Vergleich zu Irland oder den skandinavischen Ländern sind die Tabakwaren in Österreich zudem auch noch viel günstiger. Szekeres: "Damit ist es kein Wunder, dass unser Land Schlusslicht beim Nichtraucherschutz in Europa ist. Schließlich wird hierzulande Rauchen als Volkssport abgetan und die gesundheitliche Gefahr, nicht nur für Raucher, sondern insbesondere für die Nichtraucher, in den Hintergrund geschoben."

Verrauchte Lokale

Dass die Anzahl der Raucher in Österreich für die Politik nicht Grund genug sei, ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie einzuführen, sei schockierend, betont Szekeres. Das derzeitige Gesetz betrachtet Szekeres als "nicht ausreichend, um den Präventionsgedanken auch wirklich zu leben und vor allem die hohe Zahl an jugendlichen Rauchern zu minimieren".

"Die Politik liegt uns ständig in den Ohren, dass die Gesundheitsleistungen billiger werden müssen. Aber mit der weiterhin fehlenden Prävention, vor allem im Bereich des Rauchens, schafft sie sich selber weiterhin Mehrkosten, und sie tut damit auch der Gesundheit der österreichischen Bevölkerung keinen Gefallen." In diesem Zusammenhang fordert Szekeres auch eine entsprechende Gesundheitserziehung in Kindergärten und Schulen.

Zwar wurden im Rahmen der aktuell ....... http://derstandard.at/1397522691236/Nikotinsucht-Qualmende-Schlusslichter

832



Warten ohne Kippe

In den rund 300 Potsdamer Tram- und Bushaltestellenhäuschen soll nicht mehr geraucht werden. Deshalb klebt der Verkehrsbetrieb Fußbodenschilder

Der Blick nach unten ist ernüchternd. Der Boden in dem Wartehäuschen an der Haltestelle Pappelallee, beim Campus der Fachhochschule, ist mit Kippen übersäht, auch in den Gleisen finden sich die gelben Glimmstengelreste. Seit dem gestrigen Mittwoch gibt es dort noch einen farbenfroheren Blickfang: ein buntes Fußbodenschild, das die Wartenden zumindest unter dem Glasdach vom Rauchen abhalten soll. „Unsere Helden mögen frische Luft und rauchen nicht in Wartehallen“ ist darauf zu lesen. Eine Dame in weiß-grünem Outfit hebt die Hände, im Hintergrund ist ein Rauchverbotszeichen zu sehen.

Ein „Ground-Poster“, also Fußbodenplakat, nennen Martin Grießner und Oliver Glaser, die beiden Chefs des Verkehrsbetriebs Potsdam (ViP), die selbstklebenden und strapazierfähigen bedruckten Folien. Innerhalb der kommenden vier Wochen sollen nach und nach alle 300 Haltestellen in Potsdam mit ihnen ausgestattet werden. 6000 Euro lässt sich das der Verkehrsbetrieb kosten.

Das städtische Unternehmen setzt damit einen Beschluss der Stadtverordneten vom März 2013 um – muss sich allerdings mit einem Appell für mehr Rücksichtnahme begnügen. Denn rechtliche Mittel zur Sanktionierung eines Rauchverbotes an Haltestellen hat der Verkehrsbetrieb nicht, wie Martin Grießner erklärt: Anders als etwa die Deutsche Bahn auf ihren Bahnhöfen habe der Verkehrsbetrieb an den Haltestellen kein Hausrecht, da es sich um den öffentlichen Straßenraum handele. Eine Lösung mit Haltestellenwärtern sei auch unpraktikabel, so Grießner. Die neuen Nichtraucherhinweise passen in ihrer Gestaltung zur ViP-Kampagne „Gute Tat, gute Fahrt“, mit der der Verkehrsbetrieb seit dem vergangenen Sommer mit Plakaten zu mehr Rücksichtnahme gegenüber Mitfahrern in Trams und Bussen aufruft.

Tatsächlich habe es in der Vergangenheit ab und zu Beschwerden von Kunden wegen Rauchern an den Haltestellen gegeben, sagt Grießner. In den Bussen und Trams selbst gilt bekanntlich schon seit Jahren ein Rauchverbot. Mit dem „Appell an die Vernunft“ will man nun auch wartende Raucher zu mehr Rücksichtnahme bewegen. „Über die Wirkungen des Passivrauchens wissen alle Bescheid“, sagt der ViP-Chef. Gerade in den Wartehäuschen mit Dach gelange der Rauch schneller an Danebenstehende, die dem nicht ausweichen können.

Auch das städtische Gesundheitsamt begrüßt die Aktion mit den Nichtraucherschildern. Generell sei der Anteil der Raucher schon seit Jahren rückläufig, sagt Marcel Kosubeck, der Koordinator für Suchtprävention im Gesundheitsamt. Bundesweiten Statistiken zufolge gehe man davon aus, dass mittlerweile 69 Prozent aller Männer und 79 Prozent aller Frauen Nichtraucher sind. Auch bei dem regelmäßig in Potsdam durchgeführten Nichtraucher-Wettbewerb für Schüler mit dem Titel „Be smart, don’t start“ lasse sich diese Tendenz ablesen. Kosubeck geht davon aus, dass sowohl das Bundes-Nichtraucherschutzgesetz, das unter anderem das Rauchen in Gaststätten unmöglich gemacht hat, als auch die steigenden Preise für Zigaretten eine Rolle bei dieser Entwicklung spielen.

Dass es trotzdem genügend Raucher gibt, das merken die Verkehrsbetriebe allein am Müllaufkommen. An Verkehrsknotenpunkten wie dem Platz der Einheit oder dem Hauptbahnhof müsse dreimal täglich gereinigt werden, sagt ViP-Chef Oliver Glaser. Zumindest an der Pappelallee ist die Platzierung der Mülleimer, in die auch die ausgedrückten Zigaretten entsorgt werden sollen, ein weiteres Argument für Raucher, die Häuschen zu meiden – sie befinden sich außerhalb.

    Erschienen am 15.05.2014


http://www.pnn.de/potsdam/855428/

833
Deutschland / Rauchverbot - Erster Essener Wirt muss vor Gericht
« am: Mai 20, 2014, 16:53:05 Nachmittag »


Rauchverbot - Erster Essener Wirt muss vor Gericht

Derwesten.de

Der Verstoß gegen das Rauchverbot brachte ihm ein Bußgeld von 328,50 Euro ein: 200 für den Verstoß, 100 für ein angeblich fehlendes ............



http://www.derwesten.de/staedte/essen/rauchverbot-erster-essener-wirt-muss-jetzt-vor-gericht-id9353155.html

+

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/moers/rauchverbot-staatsanwaltschaft-uebernimmt-fall-monokel-aid-1.4221735

834
Gesundheit / Wie harte Kerle länger leben
« am: Mai 20, 2014, 16:47:51 Nachmittag »





Wie harte Kerle länger leben

Die Expertenbegründung: 33 Prozent der Männer rauchen, bei den Frauen sind es 27 Prozent. Rauchen gilt als Hauptrisiko für Lungenkrebs.   


http://www.test.de/Gesundheit-Wie-harte-Kerle-laenger-

835
Deutschland / Deutschland - aktuelle Neuigkeiten: Hier ....
« am: Mai 17, 2014, 22:14:04 Nachmittag »



Berichte aus Deutschland stehen künftig vor allem hier .... https://www.facebook.com/groups/549882648420762/

facebook: Rauchverbot/Nichtraucherschutz Deutschland


Aber Vorsicht, oft 10 neue Berichte in einem Thread,

daher klick bei:  "13 weitere Kommentare anzeigen"

836
Deutschland / Jetzt sage ich es der Bundeskanzlerin Merkel!
« am: Mai 17, 2014, 22:12:35 Nachmittag »
Von: Richard Hagenauer [mailto:haagis@t-online.de]
Gesendet: Mittwoch, 7. Mai 2014 12:10
An: Weber Dr. Helmut
Betreff: https://www.dialog-ueber-deutschland.de/SharedDocs/Blog/DE/2014-04-02-dialog-lebenqualitaet.html


Aufruf an alle Nichtraucherschützer!
 
Ich verweise auf mein Schreiben vom 14.04.2014 mit der Bekanntgabe, dass die Bundeskanzlerin unter dem Titel “Dialog über Deutschland” jedem die Möglichkeit gibt, seine Unzufriedenheit mitteilen zu dürfen. Es wird garantiert, dass jedes Schreiben von einem auserwählten Gremium gelesen, bewertet und der Kanzlerin vorgetragen wird!

Es ist sicher, dass die meisten Beschwerden eines Themas zu einer Aussprache mit der Kanzlerin kommen, diese gesondert bewertet werden und evtl. auch mit den Beschwerdeführern persönlich diskutiert werden! Das ist eine sehr große Möglichkeit, der Tabakmafia Paroli bieten zu können und der rauchfreien Gesellschaft näher zu kommen!

Deshalb der Aufruf an alle: Schreiben Sie Kommentare, auch wenn es nur ein paar Zeilen sind. Jede Zeile bringt uns mehr Gehör, das ist sicher!
 
https://www.dialog-ueber-deutschland.de/SharedDocs/Blog/DE/2014-04-02-dialog-lebenqualitaet.html
 
Es grüßt

Richard Hagenauer

837
You Tube, Videos, TV-/Radio Mitschnitte, Abstimmungen / Abstimmen, jetzt!
« am: Mai 03, 2014, 17:15:44 Nachmittag »





Bitte jetzt gleich abstimmen!

Vielleicht ist Schluss, bevor es die im verlängerten Wochenende befindlichen Tabaklobbyisten merken   :)

http://steiermark.orf.at/news/stories/2645039/


838



02.05.2014

Raucherparadies Österreich

Jugendliche Raucher sind für Österreich ein großes Problem. Eine aktuelle Studie zeigt: In keinem anderen Land der OECD rauchen mehr junge Menschen als hier.

http://www.faz.net/aktuell/politik/gesundheit-raucherparadies-oesterreich-12919735.html


839
xxace0yy




DEUTSCHE  WELLE  INTERNATIONAL


Politiker in Wien, in Österreich: 12.000 Rauchertote sind uns egal, 1.100 Passivrauchtote sowieso, auch Touristen, jedes Jahr!

Erlacher: Das Morden geht weiter, aber was mich nicht umbringt, macht mich nur hart! Wir kämpfen bis zum generellen Rauchverbot in Österreichs Gastronomie.


MR. Dr. Pietsch, Leiter der Drogenabteilung im Gesundheitsministerium,

Österreichs Nichtraucherschutz-Ombudsmann, rechte Hand von Gesundheitsminister Stöger,

und alle Entscheidungsträger in der Regierung und im Parlament,

tun weiterhin  NICHTS  zum Schutz der ÖsterreicherInnen,

provozieren Krebserkrankungen, Schlaganfälle, Herzinfarkte, Asthma, Allergien ff. !!!



Die Parlamentspräsidentin Dr. Pammer ist an Krebs erkrankt, tut nichts, obwohl ….

als Krebsarzt hat sie Prof. Dr. Zielinski, DER Onkologe in Europa, der sagt:

rund 40 % aller Krebserkrankungen haben passives/aktives Tabakrauchen als Ursache,

im Ausland schäme ich mich für Österreich!



Siehe   http://www.dw.de/programm/europa-aktuell/s-3053-9800

Beginn ab ca. 13.10

840



Medieninformation der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie (ÖGP)
Welt-Asthma-Tag am 6. Mai 2014

ExpertInnen warnen: Rauchen führt bei Jugendlichen häufig zu Asthma

Wien, 30. April 2014. Österreich ist nach wie vor ein Land der jugendlichen RaucherInnen. Laut einer OECD Studie[1] von 2013 rauchen 25% der 15-jährigen ÖsterreicherInnen zumindest ein Mal pro Woche. Betrachtet man allein die Gruppe der 15-jährigen Mädchen, sind es sogar 29%. Somit liegt Österreich klar an führender Stelle der OECD-Länder; gefolgt von Tschechien und Ungarn. Der Einstieg in die „Raucherkarriere“ erfolgt in vielen Fällen schon sehr früh und kann in weiterer Folge zu einer ganzen Reihe von lebensbedrohlichen Lungenerkrankungen wie COPD und Lungenkrebs führen. „Vielleicht nicht ganz so bekannt ist aber“, warnt Univ.-Doz. Dr. Felix Wantke, stellvertretender Arbeitskreisleiter für Asthma und Allergie der österreichischen Gesellschaft für Pneumologie (ÖGP), anlässlich des Welt-Asthma-Tages am 6. Mai, „dass auch Asthma bronchiale zu den gefährlichen Folgeerscheinungen des Rauchens zählt.“
„Raucherkarrieren“ beginnen häufig im Jugendalter
Asthma bronchiale ist eine Erkrankung, die hauptsächlich Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene betrifft. „Rauchen ist zwar ein Problem, das alle Altersstufen betrifft, vom ungeborenen Kind bis zum hoch betagten Menschen, aber wer einmal raucht, gehört einer Risikogruppe an, die leichter Allergien und Asthma bronchiale entwickelt“, so Wantke. Und somit sind ganz besonders jugendliche RaucherInnen gefährdet, an Asthma bronchiale zu erkranken.

Ist einerseits die Vorbildwirkung der Eltern eines der bestimmenden Momente für den Lebensstil, den Jugendliche entwickeln, so bewegen andererseits Gruppenzwang, das Gefühl, dazugehören zu müssen, viele junge Menschen zum Rauchen. Gerade bei jungen Mädchen führt oft auch der allgegenwärtige Schlankheitswahn zum Griff zur Zigarette, denn sie meinen, durch Nikotinkonsum ihren Appetit dämpfen zu können.

Verführerische E-Shishas

Aber auch Modetrends tragen dazu bei, dass Jugendliche mit dem Rauchen beginnen. In diesem Zusammenhang sind in letzter Zeit die sogenannten E-Shishas in den Fokus der Kritik geraten. Die kleinen, tragbaren elektronischen Wasserpfeifen verdampfen ein aromatisiertes Liquid mittels Heizmodul. Der Rauch schmeckt süßlich nach verschiedenen Früchten und zielt somit gerade auf ein junges Publikum ab. Ein gefährlicher Trend, so Wantke, denn zum einen ist keineswegs geklärt, ob die verdampften Inhalationsstoffe der E-Wasserpfeifen, die unter anderem damit beworben werden, dass sie kein Nikotin freisetzen, tatsächlich ungiftig sind. Zum anderen verankert auch der Gebrauch von Shishas eindeutig Raucherverhalten, das nur schwer wieder abgewöhnt werden kann. „Auf diese Weise wird bei vielen Jugendlichen in dieser Prägephase des Lebens das Tor zu einer Raucherkarriere aufgestoßen“, warnt Wantke.

Rauch und Jugend verträgt sich doppelt schlecht

Klar belegt ist: Rauchen, sowohl aktiv als auch passiv, erhöht das Risiko, an einer allergischen Erkrankung und an Asthma bronchiale zu erkranken. Das betrifft vor allem Kinder, die Passivrauch ausgesetzt sind, aber natürlich auch Jugendliche und Erwachsene. Doch der junge Organismus reagiert empfindlicher auf Rauch als der ältere. Das betrifft einerseits das Immunsystem, welches bei Rauchexposition die Weichen in Richtung Allergieentwicklung stellt, andererseits die empfindliche Schleimhaut der Bronchien, die mitunter irreversiblen Schaden nimmt. Und so kann einerseits bei kindlichen oder jugendlichen Passiv- oder AktivraucherInnen Asthma bronchiale ausgelöst werden und andererseits der Grundstein für weitere schwere Lungenerkrankungen in späteren Jahren wie COPD oder Lungenkrebs gelegt werden. Doz. Wantke betont: „Es ist dabei vollkommen gleichgültig, ob Zigaretten oder die in letzter Zeit in Mode gekommene Wasserpfeife oder E-Shisha als Einstieg in die Raucherkarriere geraucht werden. Wer einmal zu rauchen beginnt, wird das Rauchen fast nicht mehr los und schädigt sich und andere.“

Rauchen behindert eine erfolgreiche Asthma-Behandlung

Asthmatiker leiden an Husten, pfeifendem Atemgeräusch und anfallsartigen Atemnotattacken. Unzureichend behandeltes Asthma führt zu einer fortschreitenden Verschlechterung der Lungenfunktion, unbehandeltes Asthma kann unter Umständen sogar zum Tod führen.

Wantke erläutert: „Die heutige Asthmatherapie zielt auf maximale Beschwerdefreiheit ab, Lungenfachärzte sprechen von Asthmakontrolle. Mit den heutigen Medikamenten ist eine optimale Asthmakontrolle auch problemlos zu erreichen. Ein gut behandelter Asthmatiker ist weitgehend beschwerdefrei, leistungsfähig und voll in den Alltag und das Berufsleben integriert. Wenn es da nicht das Rauchen gäbe. Geschätzte 30% der Asthmatiker rauchen trotz ihrer Krankheit weiter. Ein Raucher hat immer eine schlechtere Asthmakontrolle als ein Nichtraucher, da wichtige Medikamente zur Asthmakontrolle durch das Rauchen ihre Wirksamkeit verlieren“, so Wantke. Daraus resultiert, dass rauchende Asthmatiker nicht nur an vermehrter Atemnot, sondern auch häufiger an Atemwegsinfekten leiden. Eine schlechte Asthmakontrolle führt auch zu einer schlechteren Lungenfunktion.

Frauen sind doppelt betroffen

Frauen leiden häufiger an Asthma als Männer. Alarmierend ist zusätzlich, dass rauchende Frauen ein deutlich höheres Asthmarisiko als nichtrauchende Frauen aufweisen. Frauen haben somit ein doppeltes Risiko, Asthma zu entwickeln. Und: Rauchen in der Schwangerschaft ist ein massiver Risikofaktor für das ungeborene Kind, es kommt bereits „mit schlechten Karten“ zur Welt – etwa Untergewicht und Lungenunreife (fetales Tabaksyndrom).
Um dem Rauchen gezielt entgegenzuwirken, fordert die österreichische Gesellschaft für Pneumologie (ÖGP) bereits seit Jahren ein striktes, österreichweit exekutiertes Rauchverbot und einen umfassenden Schutz des ungeborenen Kindes vor Aktiv- und Passivrauch. Wantke: „Da rauchbedingte Gesundheitsschäden in der Kindheit und Jugend besonders schwerwiegend sind, müssten bereits an den Grundschulen effektive Antirauchkampagnen durchgeführt werden. Und wenn Jugendliche bereits rauchen, ist eine frühzeitige Raucherentwöhnung unerlässlich, um die Einzelperson, aber auch die Umgebung vor Rauch zu schützen, Jedes rauchfreie Jahr ist ein Gewinn!“

1OECD (2013), Health at a Glance 2013: OECD Indicators, OECD Publishing. http://dx.doi.org/10.1787/health_glance-2013-en

Hinweis: Am Dienstag, 6. Mai 2014, ist Welt-Asthma-Tag!

 
Kontakt
Univ-Doz. Dr. Felix Wantke
Leiter des Floridsdorfer Allergieambulatoriums und stellvertretender Arbeitskreisleiter für Asthma und Allergie der österreichischen Gesellschaft für Pneumologie (ÖGP)

Floridsdorfer Allergieambulatorium
Franz Jonas Platz 8/6
A-1210 Wien
01/ 270 25 42

Rückfragen Presse
Urban & Schenk medical media consulting
Barbara Urban: +43 664/41 69 4 59, barbara.urban@medical-media-consulting.at
Mag. Harald Schenk: +43 664/160 75 99, harald.schenk@medical-media-consulting.at

Mit freundlichen Grüßen

Harald Schenk
*****************************************************
Mag. Harald Schenk
Urban & Schenk medical media consulting
Schönbrunnerstraße 110/28
1050 Wien
Mobil: +43 664 1607599
E-Mail: harald.schenk@medical-media-consulting.at
www.medical-media-consulting.at
*****************************************************