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Nachrichten - admin

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Kinderliga (SP-Vereinigung?): Stöger wird gelobt, wofür, für sein Nichtstun?
Warum denkt der "Kinderschutz" nur einmal im Jahr an die tödlichen Zwangsberauchungen von Schutzbedürftigen?

Stöger dachte/denkt überhaupt nicht an Kinder/Jugendliche, sonst hätte er z. B. seit mindesten 5 (fünf!) Jahren verbieten müssen, dass

1) Personen unter 18 Jahren ein Raucherlokal betreten
2) Personen unter 16 Jahren einen Raucherraum in einem gemischten Lokal betreten
3) Rauchen im Auto, im Beisein von Personen unter 16 Jahren möglich ist
4) .....
5) .....
6) .....




Im Sinne des Kinderschutzes: Kinderliga begrüßt Forderung des Gesundheitsministers nach Verbesserung des Nichtraucherschutzes
Österreichische Liga für Kinder- und Jugendgesundheit (Kinderliga) begrüßt, dass Alois Stöger in seiner Forderung nach rauchfreier Gastronomie auch an die Kinder denkt.



Wien (OTS) - Seit 2009 gilt das generelle Rauchverbot in öffentlichen
Räumen. Die für die Gastronomie getroffenen Ausnahmeregelungen führen
dazu, dass es in vielen Lokalen neben den Nichtraucherzonen auch
Bereiche für Raucher gibt. Während Erwachsene die Wahl haben, ob sie
in der Raucher- oder Nichtraucherzone eines Lokals Platz nehmen,
haben Kinder diese Wahl nicht. Sie müssen mit ihren rauchenden
Begleitpersonen mit und sind dem Tabakrauch schutzlos ausgesetzt.
Die Kinderliga begrüßt den Appell des Gesundheitsministers zur
weiteren Verbesserung des Nichtraucherschutzes und gibt einmal mehr
Kindern ihre Stimme.

Denn Säuglinge, Kleinkinder, Kinder:

    sind beim Passivrauchen in geschlossen Räumen (sowohl in der Gastronomie wie vor allem auch im Auto) gefährdeter, weil sie mit jedem Atemzug relativ mehr Atemluft aufnehmen als Erwachsene - und damit mehr Giftstoffe
    reagieren empfindlicher auf die Belastungen durch den Tabakrauch, weil sich ihr Körper noch in Entwicklung befindet und die eingeatmeten Stoffe schlechter abbauen kann
    klagen, wenn sie in verrauchten Innenräumen sein müssen, häufig über Kopfschmerzen, Übelkeit, Husten
    erkranken häufiger an schweren Krankheiten wie Asthma, Lungenentzündung, Bronchitis und anderen Atemwegserkrankungen
    weisen beim Passivrauchen zweimal höhere Werte an Cotinin (ein Abbauprodukt von Nikotin) im Körper auf, als rauchende Erwachsene.

(Quelle: VIVID - Fachstelle für Suchtprävention,
http://www.vivid.at/wissen/tabak)

Auch ungeborene Kinder sind belastet. Raucht die Mutter, dann
raucht das Baby mit und ist einem höheren Risiko von "Plötzlichem
Kindstod", Frühgeburtlichkeit, niedrigem Geburtsgewicht u.a.
ausgesetzt.

"Jede Maßnahme zum Ausbau des Nichtraucherschutzes schützt auch
die Kinder. Die Kinderliga appelliert an die verantwortlichen
Erwachsenen, Kinder vor dem Passivrauchen zu schützen und sie auch
jetzt schon nicht in die Raucherzonen mitzunehmen", begrüßt Prim. Dr.
Klaus Vavrik Präsident der Österreichischen Liga für Kinder- und
Jugendgesundheit die Initiative des Gesundheitsministers.

Informationen zur Österreichischen Liga für Kinder- und
Jugendgesundheit (Kinderliga): www.kinderjugendgesundheit.at

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Bemerkungen:

Schade, dass man von der VAEB (Versicherungsanstalt für Eisenbahnen und Bergbau) nur einmal jährlich etwas hört: Das letzte Mal vom gemeinsamen Auftritt mit Stöger im Donauzentrum (Stöger verweigerte kurzfristig seinen Auftritt, niemand kam vom BMfG!!!). Dort wurde bei Besuchern die Atemluft gemessen.
Ergebnis u. a.: Wenn jemand 2 Stunden im Donauzentrum/Donauplexbereich war, wurde festgestellt, dass ein - sonst Nichtraucher - einen Messwert wie ein Raucher (rund 10 Zig./Tag) hatte.


Warum betreiben Sie "nur" Reparaturmedizin, versuchen (willige) Raucher vom Rauchen weg zu bekommen (auch löblich, aber ...), auf Kosten der Nichtraucher, anstatt die Zahl der Raucher von vorneherein nicht ansteigen zu lassen?
Warum sorgen Sie nicht dafür, dass weniger Raucher in den Josefhof müssen, durch verschiedene Maßnahmen, die Sie bei der Regierung anmelden?
Warum schauen Sie zu, dass jetzt Zigaretten um rund 10 % billiger wurden?
Warum haben Sie sich noch nie für generelles Rauchverbot eingesetzt?
Warum tun Sie nichts, dass die ständigen Beschwerden "fehlender Nichtraucherschutz" bei der ÖBB, Wiener Linien, andere Transportgesellschaften, ff., enden, statt dass es immer mehr werden?
Können Sie sich vorstellen, dass es durch das Rauchen von Ihren Mitgliedern zu vielen Unfällen gekommen ist?
Werden Sie sich jetzt für einen besseren Schutz der Nichtraucher einsetzen, durch generelles Rauchverbot, wo sich Nichtraucher aufhalten?
Warum .....?




Weltnichtrauchertag: Raucherentwöhnungsprogramme der VAEB verzeichnen große Erfolge
64 Prozent nach einem halben Jahr rauchfrei


Wien (OTS) - In der Gesundheitseinrichtung Josefhof der
Versicherungsanstalt für Eisenbahnen und Bergbau (VAEB) steigt die
Erfolgsquote der stationären Raucherentwöhnungsprogramme stetig. Die
Rückfallquote beträgt lediglich sechs Prozent. Mit den speziell
erarbeiteten Programmen "Nichtrauchen in 7 Tagen" und "Nichtrauchen
in 20 Tagen" schaffen Aufhörwillige den Schritt in ein rauchfreies
Leben. "Es zeigte sich, dass die beste Gesundheitsintervention der
Rauchstopp selbst ist, der jedoch oft das größte Hindernis für die
Raucherin bzw. den Raucher darstellt", so Mag. Wolfgang Goll, Leiter
der Gesundheitseinrichtung Josefhof. Der Rauchstopp ist daher ein
wichtiger Teil der Programme am Josefhof und findet unter Anleitung
und Begleitung unserer Psychologinnen und Psychologen statt. Nach
Ende des Programmes kann die Gesundheitseinrichtung sogar eine
100-prozentige Erfolgsquote verzeichnen.

"Die Erkenntnisse der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zeigen
eindeutig, dass die schädliche Wirkung des Nikotins sowohl für
Raucher als auch Passivraucher noch stärker Krebs erregender sind,
als bisher bekannt war. Umso wichtiger ist es für eine
gesundheitsorientierte Versicherung, dieser Entwicklung wirksame
Instrumente zur Raucherentwöhnung entgegen zu setzen. Mit einem
entsprechenden Präventionsprogramm verfügt die VAEB nachweislich
über eine sehr effektive Methode, um entwöhnungswilligen Rauchern
einen entsprechende Hilfestellung anbieten zu können." betont
Gottfried Winkler Obmann der VAEB

In den Lehrwerkstätten der ÖBB werden des Weiteren ambulante
Raucherprogramme angeboten. "Mit diesem Angebot setzt die VAEB ein
Zeichen und ermöglicht Jugendlichen so früh wie möglich das Rauchen
abzugewöhnen" erklärt Mag. Goll.

Voraussetzung für die Teilnahme ist eine leichte oder stark
ausgeprägte Nikotinabhängigkeit, die über eine vorgelagerte Testung
(Fagerström-Test) erhoben wird. Über dieses Verfahren wird das
Vorliegen von tabakassoziierten Erkrankungen festgestellt.

Die Programme werden laufend evaluiert. Dadurch ist eine
Vergleichbarkeit der Qualität der Raucherentwöhnungsprogramme jeder
Zeit möglich.

VAEB - Versicherungsanstalt für Eisenbahnen und Bergbau
Claudia Lambacher
Büro Direktor Bogendorfer / Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 05 02350 DW 36104 oder Mobil: 0676/8923 36104
claudia.lambacher@vaeb.at
www.vaeb.at

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Sonstiges / Toleranz? Diskussion? Rücksicht?
« am: Mai 28, 2014, 17:13:06 Nachmittag »






Toleranz? Diskussion? Rücksicht?


Vom Westen bis Osten,
vom Norden bis Süden,
haben wir seit 1.1.2009 mit Gastwirte diskutiert,
speziell im Jahre 1999 x-fach informiert (1. Jahr vom Tabakgesetz).


Mittlerweile sind die Wirte vorsätzliche, notorisch gesetzwidrige Straftäter.
Für uns Krebspatienten sind dies Totschläger, wenn nicht sogar Mörder.

Trotz dem Tabakgesetz seit 1.1.2005 und 2009 lassen die gesetzwidrigen Wirte die Gäste rauchen,
bringen ihnen sogar auf Wunsch jede Menge Aschenbecher.

Da gibt es keine Toleranz, keine Diskussion, keine Rücksicht mehr.
Im Gegenteil:

Wir fordern die Staatsanwaltschaft auf tätig zu werden!



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Diskutieren statt beschimpfen: Mehr Respekt füreinander, bitte!

In öffentlichen Debatten wiegen persönliche Beschimpfungen oft schwerer als Sachargumente. Jene, die Toleranz einfordern, teilen besonders heftig aus.

18.05.2014 | 18:21 |  Gudula Walterskirchen  (Die Presse)

Anneliese Rohrer forderte kürzlich in ihrem „Quergeschrieben“, wir sollten uns mehr um die Demokratie kümmern, um dem Ruf nach dem „starken Mann“ entgegenzuwirken. Sie hat recht, tun wir etwas für die Demokratie! Es ist jedoch zu wenig, diese Arbeit an politische Institutionen zu delegieren, denn das Fundament der Demokratie sind wir selbst, jeder Einzelne von uns. Eine der Grundlagen und Grundrechte der Demokratie ist die freie Meinungsäußerung. No na, sollte man denken, wo ist da in Österreich, in Westeuropa das Problem? Jeder kann doch sagen, was er will?

Der freien Meinungsäußerung steht jedoch einiges entgegen. Erst einmal das Strafrecht, wenn es sich etwa um Verleumdung handelt. Doch so weit muss man gar nicht gehen. Betrachten wir, welches Schauspiel uns täglich geboten wird: In der politischen Auseinandersetzung geht man dazu über, statt auf sachliche Diskussion auf Untergriffe und aggressive Attacken zu setzen.

Dazu braucht es gar keinen Wahlkampf, in dem einem diese Tendenz bei jedem TV-Duell vorgeführt wird. Es genügt schon, eine normale Debatte im Nationalrat zu verfolgen. Das Politentertainment wird von etlichen Medien gern aufgegriffen, ja gefördert. Kommt es jedoch zu einer vorbildlichen und sachlichen Diskussion, wie zuletzt demonstriert von Jean-Claude Juncker und Martin Schulz, dann wird diese als emotionslos und langweilig abgetan.

Oder betrachten Sie die aktuellen Wahlplakate: Früher war es vor allem das Markenzeichen der FPÖ, mit polemischen und untergriffigen Slogans die niederen Instinkte anzusprechen.
Nun wird diese Strategie von den – bei den anderen stets auf Moral pochenden – Grünen übernommen, indem sie einen einzelnen Menschen via Plakat an den Pranger stellen. Ernst Strasser ist aus der Politik ausgeschieden, und ihm wurde der Prozess gemacht. So ist das in einem Rechtsstaat. Selbst einige Grün-Politiker drückten ihre Ablehnung gegen diese Art von Kampagne aus. Dieser Stil scheint sich allerdings bei den Grünen zu internationalisieren, denn die Parteikollegen in Deutschland affichieren im Europawahlkampf: „Gegen rechtspopulistische Kacksch...“ – den vollständigen Wortlaut können Sie im Internet nachlesen. Jene, die sich sonst immer am meisten über den Stil der „Rechten“ empören, kopieren, ja überbieten diesen nun. Kein gutes Vorbild für lebendig gelebte Demokratie.

Der schlechte Diskussionsstil setzt sich bei den Bürgern weiter fort. Es gibt nämlich noch einen weiteren Grund, warum die freie Meinungsäußerung heute beschränkt ist: Aus Angst vor aggressiven und beleidigenden Reaktionen wagen es viele Bürger nicht mehr, ihre Ansichten und sachlichen Gegenargumente öffentlich zu machen.

Der Einzug von Internetforen und Twitter hat die Hemmschwelle für Aggression und Beschimpfungen zusätzlich gesenkt. Es ist heute üblich, dass Menschen, die anderer Meinung sind, wüst beflegelt werden – in anonymen Postings, aber auch in namentlich gekennzeichneten Leserbriefen. Interessant dabei ist, dass jene, die vehement Toleranz einfordern, recht aggressiv reagieren, wenn jemand eine sachlich fundierte andere Meinung äußert.

Toleranz ist somit eine Einbahnstraße und gilt als Freibrief, ungehemmt austeilen zu dürfen. Respekt vor Andersdenkenden sieht anders aus. Politiker sind ohnehin Freiwild und dürfen sich nicht einmal wehren. Somit ist es nicht verwunderlich, dass das Interesse von Bürgern an einem politischen Engagement gering ist.

Es ist an der Zeit, wieder einmal an das noch immer gültige, berühmte Wort von Voltaire zu erinnern: „Auch wenn ich nicht mit Ihrer Meinung übereinstimme, würde ich doch bis zu meinem letzten Atemzug Ihr Recht verteidigen, diese frei äußern zu dürfen!“ Vielleicht würden sich dann wieder mehr verdienstvolle Persönlichkeiten entschließen, in die Politik einzusteigen. Dann würde auch der Ruf nach dem „starken Mann“ wieder leiser.

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20140527_OTS0147/auch-in-wien-rekord-beschwerdeaufkommen-bei-der-volksanwaltschaft?utm_medium=email&utm_term=inline&utm_content=html&utm_campaign=mailabodigest

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SPÖ-Gesundheitssprecher fordert generelles Rauchverbot in der Gastronomie -

Im Sinne von Gesundheit und Rechtssicherheit für Gastronomen



Wien (OTS/SK) - Anlässlich des Weltnichtrauchertags am 31. Mai betont
SPÖ-Gesundheitssprecher Erwin Spindelberger, dass es "höchste Zeit
für ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie" sei. "Ich will es
nicht länger hinnehmen, dass wir in Österreich Schlusslicht in Sachen
Nichtraucherschutz sind", sagte Spindelberger am Dienstag gegenüber
dem SPÖ-Pressedienst. Der Nationalratsabgeordnete lädt die ÖVP ein,
den Nichtraucherschutz in Österreich "ein gutes Stück
voranzubringen". "Machen wir endlich gemeinsam Nägel mit Köpfen,
schützen wir die ArbeitnehmerInnen in der Gastronomie sowie die
Restaurantgäste und geben den WirtInnen endlich Rechtssicherheit",
appellierte Spindelberger. ****

Stichproben haben gezeigt, dass es in bis zu 90 Prozent der Lokale
Mängel in der Umsetzung der Regelungen zum Nichtraucherschutz gibt,
"eine Gesundheitsgefährdung von Gastronomiepersonal und Besuchern ist
daher leider nach wie vor gegeben".


Abgesehen vom gesundheitlichen
Aspekt zähle auch der rechtliche: "Mit einem generellen Verbot
bestünde endlich Rechtssicherheit für die Gastronomen", sagte
Spindelberger. (Schluss) bj/mb


http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20140527_OTS0093/weltnichtrauchertag-spindelberger-oesterreich-darf-nicht-laenger-schlusslicht-beim-nichtraucherschutz-sein

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Kadenbach zum Weltnichtrauchertag: Jugendschutz hat oberste Priorität
SPÖ-EU-Abgeordnete will Maßnahmen gegen Tabakkonsum weiter vorantreiben


Wien (OTS/SK) - "Kinder und Jugendliche vom Einstieg zum Rauchen
abzuhalten, hat oberste Priorität", sagt die SPÖ-EU-Abgeordnete Karin
Kadenbach anlässlich des Weltnichtrauchertags am Samstag, dem 31. Mai
2014. "In Europa sterben jährlich 700.000 Menschen an den Folgen von
Tabakkonsum.
Das ist vor allem vor dem Hintergrund der ohnehin schon
bekannten Gesundheitsrisiken schockierend", so Kadenbach, Mitglied im
Gesundheitsausschuss im Europäischen Parlament. Für sie ist klar,
dass bei der Aufklärung über die Risiken - insbesondere bei jungen
Menschen - noch mehr Arbeit geleistet werden müsse. "Es geht nicht
darum, RaucherInnen zu diskriminieren, sondern darum, Menschen davon
abzuhalten, überhaupt mit dem Rauchen zu beginnen und ihre Gesundheit
zu gefährden", betont die Abgeordnete am Dienstag gegenüber dem
SPÖ-Pressedienst. ****

Im Februar wurde im Europäischen Parlament die Tabakrichtlinie
angenommen, die unter anderem größere Warnhinweise auf
Zigaretten-Verpackungen sowie das Verbot von Geschmackszusatzstoffen
- etwa Vanillearoma - vorsieht. Karin Kadenbach ist überzeugt, dass
die Maßnahmen gegen Tabakkonsum in den Mitgliedstaaten in die
richtige Richtung gehen: "Studien belegen, dass sich die Rauchverbote
in der EU positiv auswirken. Hier dürfen wir jetzt nicht aufhören,
sondern müssen zielstrebig in diese Richtung weiterarbeiten", sagt
Kadenbach. (Schluss) bj/mp

Rückfragehinweis: Elisabeth Mitterhuber, SPÖ-EU-Delegation, Tel.: +43
1 40110-3612, E-Mail: elisabeth.mitterhuber@spoe.at

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WHO, UN, etc. / WGKK: Legt sie sich mit Wirte-/Tabaklobby an?
« am: Mai 27, 2014, 23:51:21 Nachmittag »


Zur Vorsorge gibt es ein Brustkrebs-Screening, jetzt! Für viele ex/RaucherInnen!

Und was ist mit Vorsorge Raucherkrebs, wie Lungenkrebs, Kehlkopfkrebs, Blasenkrebs, ff.?

Bekommen jetzt alle Raucher (in der Zig. Schachtel!) einen Gutschein zur Vorsorge?

Nein, so sicher nicht! Da muss schon jeder selbst draufkommen, oder die OTS-Meldungen im Abo beziehen.




Weltnichtrauchertag 2014: WGKK legt sich mit Tabaklobby an, denn .....

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20140527_OTS0054/wgkk-unterstuetzt-angehende-nichtraucherinnen-und-raucher?utm_medium=email&utm_term=inline&utm_content=html&utm_campaign=mailabodigest

WGKK unterstützt angehende Nichtraucherinnen und -raucher

Angebote reichen von Einzel- über Gruppentherapie bis hin zur stationären Raucherentwöhnung



Wien (OTS) - Jede zweite Raucherin bzw. jeder zweite Raucher möchte
ihr bzw. sein Rauchverhalten ändern und jede bzw. jeder Fünfte möchte
völlig von der Zigarette loskommen. Die Wiener Gebietskrankenkasse
(WGKK) weist anlässlich des Weltnichtraucher-Tages am 31. Mai auf ihr
umfangreiches Angebot für Betroffene hin.

Wer das persönliche Gespräch und medizinische Hilfe sucht, kann
einen Termin mit einer Raucherberaterin bzw. einem Raucherberater in
einem der vier WGKK-Gesundheitszentren vereinbaren. Dabei wird die
weitere Vorgehensweise (z. B. Einzel- oder Gruppentherapie)
besprochen. Bei Bedarf können auch psychotherapeutische Angebote, wie
etwa autogenes Training oder eine Ernährungsberatung, in Anspruch
genommen werden. Die Beratung und (nichtmedikamentöse) Therapie sind
kostenlos. Es muss nur die e-card mitgebracht werden.

Darüber hinaus können sich aufhörwillige Raucherinnen und Raucher
im Gesundheitszentrum Wien-Süd im IKAR (Interdisziplinäres
Kompetenzzentrum für Antirauchtherapie) beraten lassen. Bei dem von
der WGKK ins Leben gerufenen Programm führen Ärztinnen und Ärzte der
WGKK die Betroffenen durch eine fachärztliche Untersuchungsserie.
Nach Vorliegen diverser Befunde wird ein maßgeschneidertes
Therapieprogramm (einzeln oder in der Gruppe) zusammengestellt.
Beratung für Betriebe

Für schwer tabakabhängige Menschen, die bereits Folgeerkrankungen
haben, ermöglicht die WGKK eine dreiwöchige stationäre
Rauchertherapie im Grazer Josefhof. Das Programm umfasst dabei drei
Stufen: Erkennen von Ursachen, Erarbeiten von Alternativen und
Vorbereitung für das Leben zu Hause.
Nach Ende des Aufenthalts können die ehemaligen Raucherinnen und
Raucher ein Jahr lang ärztliche Nachbetreuung im Rahmen eines
monatlich stattfindenden Raucher-Jour-fixe in Anspruch nehmen, um das
Rückfallrisiko zu minimieren.

Die WGKK berät auch Betriebe, die sich für das Thema Rauch-Stopp
interessieren. Es gibt etwa Motivationsvorträge zur
Raucherentwöhnung, bei denen u. a. über die Gefahren des Rauchens,
die Entstehung des Suchtverhaltens und die Erstellung einer
Entwöhnstrategie plus deren Vor- und Nachteile gesprochen wird.
Weiters bietet die WGKK in den Unternehmen eine ambulante
Entwöhnungstherapie für Raucherinnen und Raucher an.

Neben all diesen Angeboten gibt es auch kostenlose Broschüren zu
den Tabakentwöhnungsangeboten der WGKK, die in Betrieben,
Ordinationen oder Schulklassen verteilt werden können. Die
Publikationen (Das Rauchfrei-Telefon - Broschüre zum Rauchstopp; Good
bye, Glimmstängel! Rauchfrei mit der WGKK) sind auch auf der
WGKK-Website zu finden (www.wgkk.at - Service - Bestellung von
Informationsmaterial - Gesundheit und Vorsorge).
Hier die Kontaktadressen für aufhörwillige Raucherinnen und
Raucher:

Raucherberatung in den Gesundheitszentren:

Gesundheitszentrum Wien-Süd
Dr. Dietmar Windisch
1100 Wien, Wienerbergstraße 13
Telefon: +43 1 601 22-2165

Dr. Windisch ist auch die Kontaktperson für IKAR und die stationäre
Raucherentwöhnung.

Gesundheitszentrum Wien-Mariahilf
Dr. Herbert Nell
1060 Wien, Mariahilfer Straße 85-87
Telefon: +43 1 601 22-40696

Gesundheitszentrum Wien-Mitte
Dr.in Waltraud Kellner
1030 Wien, Strohgasse 28
Telefon: +43 1 601 22-40345

Gesundheitszentrum Wien-Nord
Dr.in Ingrid Schulz
1210 Wien, Karl-Aschenbrenner-Gasse 3
Telefon: +43 1 601 22-40229

Rauchfrei im Betrieb:

E-Mail: gesundheitsfoerderung@wgkk.at
Telefon: +43 1 601 22-2052

Broschürenservice:

Telefon: +43 1 601 22-2119
Fax: +43 1 601 22-2135
E-Mail: office.oea@wgkk.at

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Regelmäßig schimpft mittlerweile auch die Gewerkschaft - mit vorgehaltener Hand?

Denn ein einziger bundesweiter Streik, oder wenigstens im 1. Bezirk von Wien, nur einen Abend, und schon .....!

Flashmob im 1. Bezirk, nicht nur vor Plachutta, obwohl, den betriffts auch (wieder!)!

KellnerInnen erleiden Schwersterkrankungen! Wo bleibt seit 2005 die Arbeiterkammer und Gewerkschaft?



http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20140527_OTS0074/weltnichtrauchertag-generelles-rauchverbot-fuer-bessere-arbeitsbedingungen-in-der-gastronomie-umsetzen?utm_medium=email&utm_term=inline&utm_content=html&utm_campaign=mailabodigest


Weltnichtrauchertag: generelles Rauchverbot für bessere Arbeitsbedingungen in der Gastronomie umsetzen!
Gewerkschaft vida: Gesundheitsschutz der Beschäftigten muss an erster Stelle stehen!


Wien (OTS/ÖGB) - Anlässlich des Weltnichtrauchertages am 31. Mai
erneuert die Gewerkschaft vida die Forderung nach einem generellen
Rauchverbot in der Gastronomie. "Die Gesundheit der Beschäftigten
wird in der Diskussion um Rauchen oder Nichtrauchen in Lokalen viel
zu wenig berücksichtigt", sagt vida-Vorsitzender Gottfried Winkler.
"Wenn wir länger gesund im Job bleiben wollen, muss das oberste Gebot
lauten, auch für gesunde Arbeitsplätze zu sorgen. An einem generellen
Rauchverbot führt daher kein Weg vorbei", so Winkler. ++++

Für die Gewerkschaft vida steht der Gesundheitsschutz der
Beschäftigten an erster Stelle, betont Winkler: "Wir brauchen eine
klare Entscheidung, denn sämtliche Überprüfungen zeigen, dass die
Arbeitgeber die bestehende Kompromisslösung nicht ordnungsgemäß
umsetzen können oder wollen und der Gesundheitsschutz der
Beschäftigten viel zu kurz kommt. Bei allem Verständnis für
wirtschaftliche Aspekte und Investitionen, die die heimischen
Gastronomen getätigt haben, es gibt unzählige Beispiele in ganz
Europa, dass ein generelles Rauchverbot funktioniert. Österreich ist
mittlerweile unrühmliches Schlusslicht beim Nichtraucherschutz."

Aber nicht nur beim Schutz vor Passivrauch wird nicht auf die
Gesundheit der Beschäftigten Rücksicht genommen - völlig
unverständlich ist für den vida-Vorsitzenden auch, dass die
Arbeitgeber bei den heurigen Kollektivvertragsverhandlungen für das
Hotel- und Gastgewerbe, die Ende April vorerst gescheitert sind, die
Arbeitsbedingungen massiv verschlechtern wollten: "Eine gesetzliche
Verkürzung der Nachtruhe von elf auf acht Stunden zur Voraussetzung
für eine Einkommenserhöhung zu machen, ist völlig inakzeptabel! Das
ist das Gegenteil von Gesundheitsförderung. Ich fordere die
Arbeitgeber noch einmal auf, im Sinne der Beschäftigten diese
unerfüllbaren Bedingungen zurückzunehmen und an den Verhandlungstisch
zurückzukehren."

Im Jahresdurchschnitt sind im österreichischen Hotel- und Gastgewerbe
rund 200.000 Menschen beschäftigt, dazu kommen rund 50.000
geringfügig Beschäftigte und rund 10.000 Lehrlinge. Es geht also um
gesunde Arbeitsbedingungen für eine ganze Branche, so Winkler: "Das
Hotel- und Gastgewerbe ist ohnehin eine Branche mit übermäßig hohen
Belastungen - unregelmäßige Arbeitszeiten, körperlich schwere Arbeit,
Zeitdruck, Stress. Wenn wir Qualitätstourismus wollen und die
Menschen auch im Tourismus länger gesund im Job bleiben sollen,
müssen wir auch für gesunde Arbeitsbedingungen sorgen!", betont
Winkler abschließend.



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WHO, UN, etc. / Österreich: Ach, "Stöger nervt, sogar sehr!"
« am: Mai 27, 2014, 19:30:29 Nachmittag »
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Die alte Leier: "Wollen tat i scho, oba di oan machen nit mit", meint der Raucherschutzminister!


Den anrufenden Österreich-Reporter fragte ich dann:

Hörten Sie jemals bei einer PK. nach dem Ministerrat, dass ein "Stöger-Gastronomie-Rauchfrei-Antrag" abgelehnt wurde?

Stöger hat noch nie einen Antrag für generelles Rauchverbot im Ministerrat eingebracht! Schon dadurch ist er eines Gesundheitsministers unwürdig!

http://www.oe24.at/oesterreich/politik/Stoeger-pocht-auf-rauchfreie-Lokale/144886465


ACHTUNG:

Die Printausgabe von Österreich ist wesentlich umfangreicher:
Mi. 28.5.14, ganzseitig Seite 5, heißt es "Stöger: Totales Rauchverbot muss her"
Bekanntlich hat man mich dazu angerufen, wobei ich u. a. auf 99 % Wirtestraftäter in Wien-Neubau und neuerdings über 75 % Wirtestraftäter in Graz verwiesen habe (mit Foto).
Neben "Euro-Vergleich" (Österreich vom 30. auf 34. und letzten Platz abgestürzt), steht ein umfangreiches "STÖGER-Interview", mit u. a.:
"Fordere klare gesetzliche Regelung ... in der Gastronomie totales Rauchverbot. Ich möchte .... Gesundheit der Angestellten, Gäste und Kinder ...!" Ö.: "Wann wollen Sie das durchsetzen?" Stöger: "Immer mehr Parlamentarier sind dafür. Bis 2018 will ich das realisieren - noch blockiert aber der Koalitionspartner."





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Stöger pocht auf rauchfreie Lokale
Einige Lungenfachärzte warnen auch vor "neuen Formen" des Rauchens.


 
Gesundheitsminister Alois Stöger (SPÖ) fordert anlässlich des Welt-Nichtrauchertages am Samstag (31. Mai) die Aufhebung der Ausnahmeregeln für die Gastronomie. "Bisher war eine parlamentarische Mehrheit für eine rauchfreie Gastronomie nicht absehbar", sagte der Minister. "Wir werden aber immer mehr."

Endlich Nichtraucher: So klappt es!

"Der Großteil der Bevölkerung spricht sich schon lange für ein Rauchverbot aus", betonte Stöger. "Nun überdenken auch die Abgeordneten des Nationalrats immer öfter ihre Einstellung." Sein Appell an die Parlamentarier: "Setzen Sie ein Zeichen für die Gesundheit der Beschäftigten in der Gastronomie, der Gäste und speziell der Kinder, indem Sie sich für ein echtes generelles Rauchverbot aussprechen."

Warnung von Lungenfachärzten

Die Lungenfachärzte warnen unterdessen auch vor den "neuen Formen" des Rauchens. Wasserpfeife, E-Zigarette und E-Shisha würden vor allem Junge ansprechen und, weil sie als harmlosere Alternative zu Zigaretten gelten, Nichtraucher "verführen": Ein Drittel der jugendlichen E-Zigaretten-Raucher habe zuvor keine Tabak-Zigaretten konsumiert.

"Die Varianten des Rauchens werden immer vielfältiger, die Gefahren werden aber nicht geringer", sagte der Mediziner Martin Trinker vom Arbeitskreisleiter für Pneumologische Rehabilitation und Rauchertherapie der österreichischen Gesellschaft für Pneumologie (ÖGP). Er zitierte aus einer Studie über die Lebensgewohnheiten Jugendlicher und junger Erwachsener in Österreich, wonach sich 27 Prozent (33 Prozent der Frauen, 20 Prozent der Männer) als Raucher bezeichnen und damit eine europäische Spitzenposition belegen. Laut von der OECD im Jahr 2012 publizierten Daten rauchen 25 Prozent der männlichen und 29 Prozent der weiblichen 15-Jährigen zumindest einmal wöchentlich.

Österreichs gesetzliche Rahmenbedingungen bezeichnete der Experte als unzureichend. Bei einer Untersuchung von 300 Grazer Lokalen im Rahmen einer Diplomarbeit (Markus Lernbass) hätte mehr als ein Drittel der reinen Raucherlokale die erlaubte Größe überschritten. 96 Prozent der gemischten Lokale, die getrennte Raucher- und Nichtraucherzonen anbieten müssen, hätten gegen die gesetzlichen Vorgaben verstoßen, überwiegend durch eine fehlende adäquate Trennung.


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Plachutta wurde bereits etliche Male angezeigt!

Wie sieht es dort jetzt aus?

Vorlage für Kontrolle/Meldung:


http://www.rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=1016.msg5762#msg5762

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Und dann gibt/gab es da noch "Plachutta-Probleme" mit:

Der Fall Plachutta ist eine PR-Katastrophe für die Gastronomie


Ist nun endlich alles gesagt über Mario Plachutta und seinen slowakischen Ex-Kellner? Nein, noch lange nicht. Auf der Facebook-Seite des Wiener Gastronomen ist die Empörung fast so frisch wie am ersten Tag. Seit zwei Wochen versichern die Poster einander und dem Rest der Welt, dass sie bestimmt nie mehr auf einen Tafelspitz vorbeikommen oder, noch schlimmer, sich an Ort und Stelle "auskotzen“ werden. Mario Plachutta sei ein "asozialer Unsympath“, in seinen Lokalen herrsche seit jeher eine "eiskalte Atmosphäre“.

Die Arbeiterkammer hatte Ende April über die fristlose Kündigung eines Plachutta-Kellners berichtet und damit den bisher heftigsten Shitstorm ausgelöst, der je über einem Star der heimischen Gastroszene niederging. Familie Plachutta kann sämtliche Marketingausgaben der vergangenen Jahre als Verschwendung betrachten; der Ruf ist bis auf Weiteres ruiniert. Dass ein Mitarbeiter gefeuert wurde, nur weil er selbst gekaufte Erdbeeren mit ein paar Gramm Zucker aus Firmenbesitz versüßte, lässt sich nicht mehr mit den üblichen Argumenten (Kostendruck, Wirtschaftskrise, beinharter Wettbewerb) erklären. Deshalb fanden sich auch kaum Verteidiger für Plachutta. Andere Wirte blieben ebenso stumm wie die Funktionäre der Wirtschaftskammer. Wilhelm Turecek, Obmann der Wiener Fachgruppe Gastronomie, äußert sich erst auf Anfrage: "Mario Plachutta ist ein sehr innovativer Unternehmer, aber etwas dünnhäutig. Er hat mir versichert, dass es gar nicht um den Zucker ging, sondern dass es immer wieder Probleme mit diesem Kellner gab.“

„Sehr raue Branche”

Fakt ist, dass die Affäre Plachutta ein Schlaglicht auf die gesamte Branche wirft. Die skurrilen Details mögen als Einzelfall durchgehen. Doch ziemlich ruppig sind die Umgangsformen auch in vielen anderen Betrieben. Gemessen an der Zahl der Verfahren vor dem Arbeitsgericht hat das Gastgewerbe bereits die Bauwirtschaft überholt. Gewerkschaft und Arbeiterkammer sind permanent mit Verstößen der Dienstgeber konfrontiert. Meist geht es um die Missachtung des Kollektivvertrags, um zu lange Arbeitszeiten, zu geringe Entlohnung oder schlicht unzumutbare Arbeitsbedingungen. Auf die Frage, ob es in den 25 Jahren seit der legendären "Piefke-Saga“ nennenswerte Verbesserungen gegeben habe, sagt Elmar Schiffkorn von der Arbeiterkammer Tirol: "Nein, da hat sich nicht viel geändert. Das ist immer noch eine sehr raue Branche, in der jeder nur auf sich schaut.“

Da die Finanzpolizei diesen Eindruck teilt, könnten viele Wirte in den nächsten Monaten Probleme bekommen. Derzeit läuft eine breit angelegte "Kassennachschau“ - also eine Überprüfung der elektronischen Kassensysteme. "Mit vielen dieser Geräte lassen sich relativ einfach Umsatzverkürzungen vornehmen“, sagt ein Beamter.

Das Gastgewerbe war noch nie eine Branche für empfindsame Naturen. Die Arbeitszeiten sind unregelmäßig und einem erfüllten Privatleben abträglich, viele Tätigkeiten auch körperlich belastend. Meistens lässt sich nicht vorausplanen, wann der Stress losgeht und wie lange er dauern wird. Im Tumult eines vollen Hauses kann auch ein netter Chef seine Kinderstube vergessen. Wer je zur Stoßzeit in einer Restaurantküche stand, am Herd, an der Spüle oder an der Essensausgabe, versteht sehr gut, dass die wenigsten bis zur Pensionierung durchhalten und nur jeder zehnte Mitarbeiter über 55 Jahre alt ist.

Überschießende Geschäftstüchtigkeit

Doch nicht alle Belastungen sind quasi schicksalhafter Bestandteil des Berufsbilds. Manche Wirte nehmen ihre unternehmerische Freiheit einfach zu wörtlich. Julia Vazny-König, Rechtsexpertin in der Arbeiterkammer Wien, erstritt im Fall Plachutta für den Kellner eine finanzielle Abgeltung. In ihrem Archiv liegen noch zahlreiche andere Beispiele von überschießender Geschäftstüchtigkeit. Sie erzählt etwa vom Betreiber eines asiatischen Caterings, der vor zwei Jahren zehn Inder als Schlüsselarbeitskräfte nach Wien holte - um sie hier wie Sklaven zu halten. "Die Leute haben praktisch rund um die Uhr gearbeitet“, sagt Vazny-König. Anderen Mitarbeitern fiel das irgendwann auf, und sie wandten sich an die Kammer. Vor Gericht wollte dann aber nur einer der Inder aussagen - er bekam Recht. Es gebe immer wieder Beschäftigte, die wegen geringster Vergehen gefeuert würden, sagt die Expertin. Mitunter reiche schon der Antritt eines Krankenstands für die Entlassung. Eines der Hauptprobleme besteht für Vazny-König im Mangel an Loyalität: "Wenn es Probleme gibt, redet der Chef nicht mit seinen Leuten, sondern wirft sie lieber gleich raus. Es gibt ja genug andere, die auf den Job warten.“

.................. http://www.profil.at/articles/1420/980/375089/der-fall-plachutta-pr-katastrophe-gastronomie?utm_source=Newsletter&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=profil.at-NL

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http://www.nachrichten.at/nachrichten/meinung/leserbriefe/Rauchen-erlaubt;art11086,1389518

Rauchen erlaubt

Auf den kommunalen Spielplätzen der Stadt Wels ist das Ballspielen verboten, der Konsum von Alkohol ist verboten, aber Rauchen ist erlaubt (obwohl ja das Zielpublikum dieser Plätze gar nicht rauchen darf ...).

Bin ich der Einzige, dem das höchst seltsam erscheint? Umso mehr, als die Grünflächen der Spielplätze oft wie große Aschenbecher aussehen – manchmal sogar die Sandkisten.

Thomas Krziwanek, Wels


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 19.05.2014 10:56 Uhr

Rauchen in Anwesenheit von Kindern

Rauchen in Anwesenheit von Kindern ist Körperverletzung. Diese Sichtweise basiert auf wissenschaftlich gesicherten Erkenntnissen über die gesundheitliche Schädigung durch Passivrauchen, die in der vorliegenden Publikation dargestellt werden.

http://www.dkfz.de/de/tabakkontrolle/download/Publikationen/RoteReihe/Passivrauchen_Band2_4_Auflage.pdf

Die Folgen des Passivrauchens bei Kindern sind erheblich

Das Risiko, am plötzlichen Kindstod zu sterben, ist für betroffene Babys zwei- bis vierfach erhöht.

Kinder erkranken häufiger, zum Beispiel an
Allergien
Asthma
Lungenentzündung
akute und chronischer Bronchitis
Mittelohrentzündung

Kinder berichten häufiger über Beschwerden wie
Husten
Schwindel
Kopfschmerzen
Konzentrationsprobleme
Schlafstörungen
Das Immunsystem der betroffenen Kinder ist schwächer und kann Infektionen schlechter abwehren.
Betroffene Kinder haben ein höheres Risiko an Krebs zu erkranken.
www.krebspatienten.at
www.rauchsheriff.at


http://www.nachrichten.at/nachrichten/meinung/leserbriefe/Rauchen-erlaubt;art11086,1389518,E#formular

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Geld / Was kosten uns die Raucher, zusätzlich zur Tabaksteuerabgabe ff.?
« am: Mai 24, 2014, 21:35:58 Nachmittag »

807



Vollmundig setzen Sie sich für das Wohl der Grazer ein,

sind gegen Zwangsberauchungen,

gegen das gesetzwidrige Verhalten der "Wirte-Mörder"!

Aber was haben Sie getan, außer ....  blöd geredet!

http://www.rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=908.msg5839#msg5839


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DAS ist eines Bürgervertreters unwürdig, RÜCKTRITT !!!


http://www.kleinezeitung.at/steiermark/graz/graz/3638501/wirte-den-nichtraucherschutz-pfeifen.story



Hat Ihnen der Wirtschaftsbund die Wadeln nach vorne gerichtet und ....  Ja keine Anzeigen mehr verfolgen?


http://www.rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=908.msg5604#msg5604

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Dazu 60 Minuten Youtube-Video:

https://www.youtube.com/watch?v=vGoFKfeFmfk


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99 % der Wirte in Wien-Neubau gesetzwidrig:

http://www.rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=948.msg5433#msg5433


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75 % der Wirte in Graz gesetzwidrig:

http://www.kleinezeitung.at/steiermark/graz/graz/3638501/wirte-den-nichtraucherschutz-pfeifen.story

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EU - Wahlen und Nichtraucherschutz  --  GRÜNE, sonst "Nieten"!

Nur wer die Grünen wählt, kann mit Nichtraucherschutz rechnen, denn .......



Soll EU- weit ein Rauchverbot in Lokalen durchgesetzt werden?

ÖVP: Die Wirte haben umgebaut und müssen sich auf geltende Regeln verlassen können.
SPÖ: Das sollen die Länder der EU selbst entscheiden.
FPÖ: Nein, denn Wirte und Gasthausbesucher sollen für sich selbst entscheiden.
Grüne: Ja, Rauchen ist die größte vermeidbare Todesursache in Europa.
BZÖ: Der Unternehmer soll selbst entscheiden dürfen.
NEOS: Das Rauchverbot soll weiterhin Kompetenz der Nationalstaaten sein.
REKOS: Gastronomen sollen frei entscheiden dürfen, ob geraucht werden darf.
Europa anders: Wir sind skeptisch, ob es in dieser Frage eine Regelung aus Brüssel braucht.
EU- STOP: Nein. Wir sind für ein Selbstbestimmungsrecht der Staaten.

Facebook:
https://www.facebook.com/groups/stoppassivrauch.at/





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GESETZLOSE WIRTE! Bgmst. Nagl: Behörde untätig, grob fahrlässig, Amtsmissbrauch?


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GESETZWIDRIGE WIRTE seit ...! Behörde untätig, grob fahrlässig!

Amtsmissbrauch im Magistrat Graz, Herr Bgmst. Nagl?

Dann sofort Anzeigen bei der STAATSANWALTSCHAFT, Herr Bgmst. Nagl.

Lassen Sie sich nicht mehr länger auf der Nase (Pfeife) herumtanzen!


http://www.kleinezeitung.at/steiermark/graz/graz/3638501/wirte-den-nichtraucherschutz-pfeifen.story



Wie Wirte auf den Nichtraucherschutz pfeifen



Ein Grazer Mediziner überprüfte für seine Diplomarbeit den Nichtraucherschutz in 300 Grazer Lokalen. Das brisante Ergebnis: Drei Viertel aller Wirte verstoßen gegen zumindest eine der gesetzlichen Auflagen. Von Bernd Hecke.
Diplomarbeits-Autor Markus Lernbass in der Grazer "Scherbe", das als eines von fünf der 117 überprüften "gemischten" Lokale das Gesetz einhält

Es ist eine nüchterne, wissenschaftliche Arbeit mit dem Titel "Status quo des Nichtraucherschutzes in der Grazer Gastronomie", die der frisch gebackene Doktor der Medizin, Markus Lernbass, verfasst hat. Er hat für seine Diplomarbeit die Einhaltung des Tabakgesetzes in 300 Grazer Lokalen erhoben. Die statistische Auswertung seiner "Beisl-Tour" birgt einiges an Sprengstoff. Und sie bestätigt die Erfahrungen von Verena Ennemoser, der Leiterin der Grazer Bau- und Anlagenbehörde, die sagt: "Kaum ein Wirt hält sich an alle gesetzlichen Vorgaben!

Die harten Fakten der Diplomarbeit: Von 300 überprüften Lokalen in den Bezirken Innere Stadt, Lend und St. Leonhard verstoßen 74 Prozent gegen zumindest eine der gesetzlichen Spielregeln des Nichtraucherschutzes. Da aber 35 Prozent der Test-Lokale Nichtraucher-Betriebe sind, fallen da auch reine Verstöße gegen die Kennzeichnungspflicht hinein, ohne dass deswegen verqualmte Luft im Spiel ist.

"Das ist einfach nur ein Skandal!"

Freyja Smolle-Jüttner ist Vorstand der Thorax- Chirurgie an der MedUni Graz.

Frau Professor, was ist Ihr Fazit aus der von Ihnen betreuten Diplomarbeit über den "Status quo des Nichtraucherschutzes in der Grazer Gastronomie"?
FREYJA SMOLLE-JÜTTNER: Dass es da mehr schwarze Schafe gibt als Wirte, die sich ans Gesetz halten. Eine Katastrophe ist, dass es - wie ich auch als Mutter weiß - kaum Jugendlokale gibt, in denen Junge rauchfrei fortgehen können. Wir züchten da die nächste Rauchergeneration heran.

Österreich gilt beim Nichtraucherschutz als Schlusslicht. Was hat das aus medizinischer Sicht für Folgen?
FREYJA SMOLLE-JÜTTNER: Wir sehen mittlerweile bei uns an der Klinik Lungen von 30-Jährigen in einem Zustand wie früher bei 50-Jährigen. Wir sind bei den jugendlichen Rauchern mit 15 Jahren in Europa trauriger Spitzenreiter. Oft fangen Kinder schon mit zehneinhalb Jahren an. Und die Jungen rauchen heute auch quantitativ. Heute sind Lungenkarzinome schon bei 30- bis 40-Jährigen keine Rarität mehr. Früher traten diese bei 60- bis 70-Jährigen auf.

Sie treten also, wie auch die Ärztekammer, für ein generelles Rauchverbot ein?
FREYJA SMOLLE-JÜTTNER: Was wir in Österreich der Volksgesundheit antun, ist einfach nur ein Skandal. Warum schaffen wir nicht, was in Italien, Irland, Spanien oder Deutschland längst umgesetzt ist? Dort sind nach Einführung des Rauchverbots die Inzidenzraten bei Herzinfarkten sofort hinuntergegangen. Man muss auch an die Passivraucher denken. Statistisch sterben bei uns täglich drei Menschen an den Folgen des Passivrauchens, das sind 1000 im Jahr .

Schwerer wiegt da die Statistik der gemischten Lokale, die getrennte Raucher- und Nichtraucherzonen anbieten müssen. Von 117 überprüften Betrieben halten sich hier nur fünf an die Buchstaben des Gesetzes, verstoßen also rund 96 Prozent dagegen.

Auch die häufigsten "Sünden" kann Lernbass aufzählen: "Was die Trennung angeht, hatten 79 Prozent der gemischten Lokale eine Türe, jedoch stand diese meistens offen. 69 Prozent hatten keine adäquate Trennung." Damit ist eine rauchfreie Zone eine Illusion. In mehr als 75 Prozent dieser Lokale war im Nichtraucherbereich Qualm zu riechen.

Mehr als ein Drittel der reinen Raucherlokale, die ja laut Gesetz nicht größer als 50 m2 sein dürfen schummelt bei den Lokalgrößen. Viele der Wirte (12 Prozent) gaben das (in der wissenschaftlichen Arbeit anonymisiert) auch offen zu, verstoßen also ganz bewusst gegen das Gesetz.

Der Autor ist der häufigen Aussage von Gastronomen, Nichtraucherbereiche seien schlechter frequentiert, auf den Grund gegangen. "Dieser Eindruck hat sich bestätigt, aber aus klar nachvollziehbaren Gründen", erzählt Lernbass: "Denn rund die Hälfte der gemischten Betriebe hat entgegen die gesetzlichen Bestimmungen den Hauptraum als Raucherzone geführt, der Nichtraucherbereich war also das Extrazimmer." Und dieses hat bei 47 Prozent der Lokale etwa keine Fenster, aber auch was Theke, Fernseher und Mobiliar angeht sitzen Nichtraucher hier dann eben eher zweite Klasse.

Strafen fruchten nicht

Behördenleiterin Ennemoser überrascht das aus ihrer eigenen Praxiserfahrung nicht: "Dabei gehen wir da jeder Anzeige nach und überprüfen die Einhaltung des Tabakgesetzes außerdem auch bei allen unseren Kontrollen der Betriebsstätten mit. Und natürlich strafen wir auch." Der Haken: Die meisten Wirte würden die Strafen einfach "wegzahlen", ohne an den Verstößen etwas zu ändern.


ANMERKUNG:

Die regelmäßigen Stellungnahmen von Ennemoser sind eine Zumutung!!! Man soll bereits bei der Betriebsbewilligung, der Kontrolle vor Ort, den Nichtraucherschutz lt. TG. kontrollieren. Flächendeckend soll die Behörde ab Montag kontrollieren: Strafe beim 1. Mal bis 2.000.-, bei Wiederholung 10.000.-, dann Konzession weg!

Ennemoser soll ALLE Bestraften alle 4 Wochen "nachbesuchen" lassen. Beim 3. Mal 10.000.- Euro Strafe und dann der Entzug der Konzession, das spricht sich bald auch in der tabakverseuchten WKO herum!


Damit konfrontiert "zweifelt" der Obmann der steirischen Gastronomen, Karl Wratschko, sowohl die Statistiken der Diplomarbeit als auch die Aussagen der Grazer Behördenchefin an: "Wichtig ist, dass die Gäste zufrieden sind und das sind sie. Und nicht was die ewigen Nörgler und Besserwisser immer sagen."

ANMERKUNG:
Schickt dem Wlatischek in die Wüste, zum Rauchen!
STAATSANWALT: Betreibt er Verharmlosung und Gutheißen von Totschlag?
Behörde: Besuchen Sie diesen Wirtevertreter, mit Aktion scharf!



BERND HECKE


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WIRTE wollen von Raucher und Nichtraucher voll abcashen, auf Teufel äh Tschik komm raus, daher wundert es nicht, ......

" ....... gemischten Lokale, die getrennte Raucher- und Nichtraucherzonen anbieten müssen. Von 117 überprüften Betrieben halten sich hier nur 5 an die Buchstaben des Gesetzes, verstoßen also rund 96 Prozent dagegen."

DA gehört der STAATSANWALT  her, wegen vorsätzlichen  TOTSCHLAG !