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Nachrichten - admin

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Gesetz: Rauchverbot – auch im Freien?


Im Gesundheitsministerium diskutiert man eine massive Erweiterung des Tabakgesetzes, etwa auf öffentliche Plätze wie Spielplätze und Bäder. Und ein Rauchverbot für Unter-18-Jährige.

02.06.2014 | 17:46 |  von Eva Winroither  (Die Presse)

Wien. Dass Gesundheitsminister Alois Stöger (SPÖ) kein Freund von Zigaretten ist, ist hinlänglich bekannt. Seit längerer Zeit pocht der SPÖ-Minister auf ein absolutes Rauchverbot in der Gastronomie. Qualmen dürfte man dann nur mehr (so wie in anderen EU-Ländern auch ) auf der Straße.

Doch das geht dem Gesundheitsministerium nicht weit genug. Wie „Die Presse“ erfuhr, arbeitet das Ministerium gerade an einer Erweiterung des gesamten Tabakgesetzes. Ein erster Entwurf soll im Herbst präsentiert werden.

So soll darin nicht nur das absolute Rauchverbot in Lokalen stehen, sondern es wird auch überlegt, das Tabakgesetz auf den öffentlichen Freiraum auszuweiten. „Etwa Kinderspielplätze, Freibäder oder das Buswartehäuschen, also überall dort, wo Ansammlungen stattfinden“, sagt Franz Pietsch, Leiter der Abteilung II/1 (Rechts- und Fachangelegenheiten Tabak).

Kein Rauch auf dem Spielplatz

In Italien und Irland, sagt Pietsch, sei das Rauchen auf Spielplätzen etwa schon verboten. Auch in Deutschland wird ein mögliches Verbot (allerdings auf lokaler Ebene) gerade diskutiert. In Österreich können öffentliche Spielplatzbetreiber (etwa Gemeinden) zwar schon jetzt das Rauchen auf Spielplätzen verbieten (Wien tut es bereits), allerdings nur als eine Maßnahme der Gesundheitspolizei (Gefahr des Verschluckens von Zigarettenstummeln). Mit dem Tabakgesetz habe man derzeit in dieser Sache keine Handhabe, erklärt Pietsch, weil sich dieses primär auf geschlossene Räume beziehe.

Ein weiterer Diskussionspunkt ist, wie neue Tabakprodukte (etwa E-Zigaretten) genau im Tabakgesetz geregelt werden. Zu dieser Regelung zwingt die EU-Tabakproduktlinie, die Mitte Mai 2014 in Kraft getreten ist und für deren Umsetzung Österreich nun zwei Jahre Zeit hat. So könnten E-Zigaretten in Zukunft als Arzneimittel (Entwöhnungshilfen, die als Konsequenz auch in der Apotheke verkauft werden) oder als gewöhnliche Zigarette deklariert werden, dann aber mit allen ihren Regulierungen und Rauchverboten.

Um Jugendlichen den Zugang zu Zigaretten zu erschweren, wird im Ministerium diskutiert, das Rauchen (wie in fast allen EU-Mitgliedstaaten) erst ab 18 Jahren (derzeit ab 16) zu erlauben. Die Änderungen argumentiert das Gesundheitsministerium auch damit, dass Österreich EU-weit als Schlusslicht bei Anti-Raucherrichtlinien gilt. Weiters gebe es, laut Pietsch, der auch Chef der Ombudsstelle im Ministerium ist, immer mehr Anfragen aus der Bevölkerung, Gesetze zu verschärfen. Eine wiederholte Forderung: das Rauchen in Privatautos vor Kindern zu verbieten. Dafür müsste man allerdings die Straßenverkehrsordnung ändern.

Über die ambitionierten Pläne entscheidet das Gesundheitsministerium freilich nicht allein. In die Gespräche rund um die Gesetzesänderungen sind auch das Finanzministerium (Steuern), das Familien- und das Unterrichtsministerium (beide Jugend), als auch das Außenministerium (völkerrechtliche Verträge) eingebunden. Derzeit würden die Expertenrunden zu den einzelnen Themen laufen, auch sie sollen im Herbst abgeschlossen sein, sagt Pietsch.

Dann erst wird vieles entschieden. Eines scheint jedenfalls fix: Bei so viel Ergänzungen und neuen Produkten (E-Zigaretten) wirkt auch das Wort Tabakgesetz überaltert. „Es braucht ziemlich sicher einen neuen Begriff“, sagt Pietsch.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 03.06.2014)

http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/3815229/Gesetz_Rauchverbot-auch-im-Freien?parentid=0&act=2&isanonym=null#kommentar0

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Von: Krebspatienten [mailto:info@krebspatienten.at]
Gesendet: Freitag, 30. Mai 2014 21:51
An: 'presse-parlamentsklub@fpoe.at'

Betreff: Weltnichtrauchertag - FPÖ-Haider: Minister Stöger soll Wirte-Verunsicherung schleunigst beenden


Sehr geehrter Herr Haider,

danke, dass auch Sie sich dafür einsetzen:

"Minister Stöger soll Wirte-Verunsicherung schleunigst beenden"

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20140530_OTS0050/fpoe-haider-minister-stoeger-soll-wirte-verunsicherung-schleunigst-beenden?utm_medium=email&utm_term=inline&utm_content=html&utm_campaign=mailabodigest

Schön, dass endlich auch die FPÖ mitbekommt:

1) "Gesundheit geht vor Wirtschaft",
2) "Notorische Gesetzesbrecher-Wirte" sollen als "Hehler von Tabakrauchmördern" noch viel schärfer bestraft werden: Konzessionsentzug!

Sollten Sie Zugang zur diesbezüglichen, schriftlichen Äußerung Ihres Parteivorsitzenden haben, empfehle ich Ihnen das zu lesen, und sich danach zu halten!


Mit vorzüglicher Hochachtung

Dietmar Erlacher, Krebspatient
Gesetzestreuer Unternehmer seit vier Jahrzehnten


           
                                K f K
       Verein Krebspatienten für Krebspatienten
         Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
                             Österreich
      Wien, St. Pölten, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
         Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
         Krebs-Hotline 9 bis 21 Uhr:  0650-577-2395
         info@krebspatienten.at   www.krebsforum.at
      Initiative Rauchfreie Lokale: www.rauchsheriff.at
                Dietmar Erlacher, Bundesobmann
Bereits 480.000 Zugriffe/Monat auf www.krebsforum.at


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FPÖ-Haider: Minister Stöger soll Wirte-Verunsicherung schleunigst beenden

"Wirte brauchen in Sachen Rauchverbot keine Bevormundung durch den Gesundheitsminister, sondern Rechtssicherheit."



Wien (OTS) - Heftige Kritik am "unnötigen Rauchverbots-Gefasel" von
Gesundheitsminister Stöger anlässlich des morgigen
Weltnichtrauchertages übt der FPÖ-Tourismussprecher und Vorsitzende
des Tourismusausschusses, NAbg. Roman Haider. "Minister Stöger soll
endlich die Beschlüsse des Gesetzgebers respektieren und nicht
andauernd für Verunsicherung in der Gastronomie sorgen", erinnert
Haider an die erst Ende Jänner im Nationalrat beschlossene
"authentische Interpretation" des Tabakgesetzes. Dabei sei der Wille
des Gesetzgebers eindeutig definiert worden.

Es vergehe kein Tag, an dem man nicht über neue Vorschriften und
Verbote nachdenke, um den Gastronomen das Leben zu erschweren. Zuerst
schreibe man ihnen vor, ihre Lokale in Raucher- und
Nichtraucherbereiche zu unterteilen; und im Zuge dessen hätten viele
von ihnen enorme Summen investiert. Im Vorjahr habe man sie durch ein
OGH-Urteil verunsichert, wonach der Weg zu den Toiletten auch
rauchfrei sein müsse. Diese Rechtsinterpretation sei im Jänner durch
die "authentische Interpretation" des Nationalrates verworfen worden
und jetzt komme Gesundheitsminister Stöger daher und fordere wieder
ein generelles Rauchverbot, sodass die Millionen, die für den
Nichtraucherschutz investiert worden seien, vergeblich wären. "Da
fühlt man sich als Wirt doch von der Regierung gefrotzelt", so
Haider.

"Es muss endlich Schluss mit dieser elenden Diskussion sein. Die
Wirte und Gastronomen brauchen Rechtssicherheit und die Garantie,
dass die rund 100 Millionen Investitionen in den Nichtraucherschutz
nicht umsonst getätigt worden sind. Außerdem ist es einfach
ärgerlich, dass die rot-schwarze Regierungspolitik die Menschen
ständig bevormunden will. In Österreich leben mündige Menschen, die
selbst entscheiden können, ob sie in ein Raucherlokal gehen wollen
oder nicht. Dafür brauchen sie nicht den Gesundheitsminister, der
ihnen vorschreibt, was sie zu tun haben. Wir Freiheitliche stehen für
die Wahlfreiheit der Wirte und der Gäste. Wir bleiben dabei: Das
totale Rauchverbot wird von uns jedenfalls abgelehnt!", so Haider.


http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20140530_OTS0050/fpoe-haider-minister-stoeger-soll-wirte-verunsicherung-schleunigst-beenden?utm_medium=email&utm_term=inline&utm_content=html&utm_campaign=mailabodigest

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Deutschland / Viele Urteile - Recht für Nichtraucherschutz in Deutschland
« am: Mai 31, 2014, 22:03:22 Nachmittag »



http://www.kostenlose-urteile.de/smart.newssearch.htm?ref=globalInHeaderSegment1&st=Zigarettenrauch


Rauchgeruch: Mietminderung von 5 % bei Zigarettenrauch in Wohnung
Zigarettenrauch drang durch Decke oder Lüftungsschächte

Dringt durch die Decke oder die Lüftungsschächte Zigarettenrauch in eine Wohnung, so kann dies eine Mietminderung von 5 % der Bruttomiete rechtfertigen. Dies hat das Amtsgericht Lübeck entschieden. Lesen Sie mehr
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Amtsgericht Charlottenburg, Urteil vom 17.03.2008
- 211 C 3/07 -
Vermieter muss das Durchdringen von Zigarettenqualm durch Decke und Wände verhindern
Eindringender Zigarettenrauch begründet Recht zur Mietminderung

Führt der exzessive Tabakkonsum eines Mitmieters dazu, dass Zigarettenrauch durch die Decke und den Wänden in die Nachbarwohnung dringt, so ist der Vermieter verpflichtet durch geeignete Maßnahmen... Lesen Sie mehr
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LG Berlin, Urteil vom 15.07.2005
- 65 S 408/04 -
Mieter hat Zigarettenrauch von der Terrasse einer Gaststätte hinzunehmen
Nicht jede Beeinträchtigung ist ein Mietmangel

Mieter müssen es hinnehmen, wenn im Erdgeschoss eine Gaststätte mit Terrasse eröffnet und hier geraucht wird. Es liegt insoweit kein Mietmangel vor, der einen Beseitigungsanspruch gegen den Vermieter... Lesen Sie mehr
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LG Düsseldorf, laufendes Verfahren
- 21 S 240/13 -
Düsseldorfer Zigarettenrauch-Streit: Berufung des rauchenden Mieters Friedhelm Adolfs wird am 22. Mai verhandelt
75-jähriger gekündigter Rentner wehrt sich gegen Räumungsurteil

Die Kündigung des rauchenden Mieters Friedhelm Adolfs aus Düsseldorf machte deutschlandweit Schlagzeilen. Das Amtsgericht Düsseldorf hatte entschieden, dass dem Rentner die Wohnung gekündigt werden... Lesen Sie mehr
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AG Erfurt, Urteil vom 18.09.2013
- 910 Js 1195/13 48 Ds -
Anblasen mit Zigarettenrauch: Glaswurf zur Beendigung eines Rauchangriffs vom Notwehrrecht gedeckt
Anblasen mit Zigarettenrauch stellt Körperverletzung und Beleidigung dar

Wer jemanden aus nächster Nähe Zigarettenrauch ins Gesicht bläst, begeht sowohl eine Körperverletzung als auch eine Beleidigung. Dem Opfer steht in einem solchen Fall daher ein Notwehrrecht zu. Dies... Lesen Sie mehr
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LG Berlin, Urteil vom 30.04.2013
- 67 S 307/12 -
Wahrnehmbarer Zigarettenrauch vom Balkon eines Nachbarn begründet Recht zur Mietminderung und zum Zurückbehalt der Miete
Raucheinzug von mehrmals stündlich führt zur Annahme eines erheblichen Mangels

Kommt es mehrmals in einer Stunde zu einem Raucheinzug durch das Zigarettenrauchen auf dem Balkon des Nachbarn, so liegt ein erheblicher Mangel vor. Dieser Mangel rechtfertigt eine Mietminderung... Lesen Sie mehr
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AG Kerpen, Urteil vom 28.04.2010
- 110 C 212/09 -
Mietminderung wegen Zigarettenrauch aus undichten Versorgungsschächten
Zigarettenrauch stellt eine Belästigung dar

Undichte Versorgungsschächte können einen Mietmangel darstellen, der Mieter zur Minderung der Miete berechtigt. Dies geht aus einem Urteil des Amtsgerichts Kerpen hervor. Lesen Sie mehr
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LG Stuttgart, Urteil vom 27.05.1998
- 5 S 421/97 -
Belästigung durch Zigarettenrauch und Essensgeruch in der Wohnung rechtfertigt Mietminderung um 20 Prozent
Von außen eindringende Gerüche begründen einen Mietmangel der Wohnung

Lassen sich in der eigenen Wohnung Gerüche nach Essen und Zigarettenrauch feststellen, die von außen hereindringen, so besteht darin ein Fehler der Mietsache. Eine Mietminderung bis zu 20 Prozent... Lesen Sie mehr
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AG Reichenbach, Urteil vom 12.08.1993
- C 88/93 -
Durch Wohnungstür ins Treppenhaus quellender Zigarettenrauch ist hinzunehmen
Gelegentliches "Türknallen" ist ebenfalls hinzunehmen

Wenn Zigarettenrauch durch die Wohnungstür ins Treppenhaus dringt, müssen dies die Nachbarn hinnehmen. Auch gelegentliches Türknallen ist hinzunehmen. Dies hat das Amtsgericht Reichenbach entschieden. Lesen Sie mehr
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LG Potsdam, Urteil vom 14.03.2014
- 1 S 31/13 -
Landgericht Potsdam: Nachbarn müssen Zigarettenqualm auf Balkon dulden
Gesundheitsgefahr nicht erkennbar

Wenn der Nachbar auf dem Balkon raucht, dann müssen Mieter sich hiermit abfinden. Dies geht aus einem Urteil des Landgerichts Potsdam hervor.
Lesen Sie mehr

http://www.kostenlose-urteile.de/smart.newssearch.htm?ref=globalInHeaderSegment1&st=Zigarettenrauch




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WHO, UN, etc. / 31.5.14 - Weltnichtrauchertag 2014: Wieder 25 neue Berichte
« am: Mai 31, 2014, 21:46:33 Nachmittag »




Hier sind wieder 25 neue Berichte zum Weltnichtrauchertag 2014


https://www.facebook.com/groups/stoppassivrauch.at/?fref=ts

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Spindelegger für generell rauchfreie Lokale! (Oder habe ich da etwas verwechselt?) 



Weltnichtrauchertag - SP-Spindelberger: Österreich darf nicht länger Schlusslicht beim Nichtraucherschutz sein
SPÖ-Gesundheitssprecher fordert generelles Rauchverbot in der Gastronomie - Im Sinne von Gesundheit und Rechtssicherheit für Gastronomen



Wien (OTS/SK) - Anlässlich des Weltnichtrauchertags am 31. Mai betont
SPÖ-Gesundheitssprecher Erwin Spindelberger, dass es "höchste Zeit
für ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie" sei. "Ich will es
nicht länger hinnehmen, dass wir in Österreich Schlusslicht in Sachen
Nichtraucherschutz sind", sagte Spindelberger am Dienstag gegenüber
dem SPÖ-Pressedienst. Der Nationalratsabgeordnete lädt die ÖVP ein,
den Nichtraucherschutz in Österreich "ein gutes Stück
voranzubringen". "Machen wir endlich gemeinsam Nägel mit Köpfen,
schützen wir die ArbeitnehmerInnen in der Gastronomie sowie die
Restaurantgäste und geben den WirtInnen endlich Rechtssicherheit",
appellierte Spindelberger. ****

Stichproben haben gezeigt, dass es in bis zu 90 Prozent der Lokale
Mängel in der Umsetzung der Regelungen zum Nichtraucherschutz gibt,
"eine Gesundheitsgefährdung von Gastronomiepersonal und Besuchern ist
daher leider nach wie vor gegeben". Abgesehen vom gesundheitlichen
Aspekt zähle auch der rechtliche: "Mit einem generellen Verbot
bestünde endlich Rechtssicherheit für die Gastronomen", sagte
Spindelberger. (Schluss) bj/mb

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20140527_OTS0093/weltnichtrauchertag-spindelberger-oesterreich-darf-nicht-laenger-schlusslicht-beim-nichtraucherschutz-sein






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WHO, UN, etc. / Weltnichtrauchertag 2014: + 30 % auf Zigarettenpreise
« am: Mai 31, 2014, 20:29:52 Nachmittag »



Anlässlich des Weltnichtrauchertags am morgigen 31. Mai fordern Ärzte und Gesundheitsschützer in Deutschland und Österreich

 eine massive Anhebung der Tabaksteuer von bis zu 30 Prozent.



 Der Weltnichtrauchertag ist ein willkommener Anlass für Gesundheitsschützer, auf zusätzliche Maßnahmen zur Reduktion des Tabakkonsums zu pochen. Stand früher vor allem die Ausweitung von rauchfreien Zonen zur Debatte, scheinen sich in diesem Jahr sowohl die deutschen als auch die österreichischen Vertreter des Gesundheitsorganisationen einig zu sein, dass eine massive Anhebung der Tabaksteuer ein probates Mittel sei.

So hält man in der Bundesrepublik eine Erhöhung der Tabaksteuer um 30 Prozent für sinnvoll und fordert zudem die Angleichung der Steuerbelastung von Feinschnitt-Tabak an fertige Zigaretten. Damit könnte die Tabaknachfrage in den Industrieländern nach WHO-Berechnungen um etwa 15 Prozent sinken.

Genügsamer in den Forderungen präsentiert sich die Österreichische Ärztekammer (ÖAK), die eine Anhebung um weitere 10 Prozent fordert. Erst kürzlich wurde in Österreich eine jährliche Anhebung von jeweils 5 Euro pro 1.000 Zigaretten um 5 Euro für die nächsten beiden Jahre fixiert, nachdem der Tabak schon am 1. März 2014 mit höheren Steuern belegt wurde.

Die zusätzlichen Einnahmen der von den Gesundheitsorganisationen geforderten zusätzlichen Tabaksteuer sollen der Präventionsarbeit und Therapie von großteils tabakassoziierten Erkrankungen zugute kommen. Eine Umfrage zum Rauchverhalten der Bevölkerung im Vergleich mit den tödlichen Fällen von Lungenkrebs zeigt das Eurobarometer 2012: http://www.contra-magazin.com/2014/05/weltnichtrauchertag-forderungen-nach-tabaksteuererhoehungen-nehmen-zu/

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Europa / Italien - Strand wird rauchfrei
« am: Mai 31, 2014, 20:25:17 Nachmittag »
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Folgt die "Hermann Bar" am Donaukanal? Schön wäre es!

Weltnichtrauchertag: Bibione erster rauchfreier Strand Italiens

Ab Sommer untersagt der venetische Badeort das Rauchen am Strand - zumindest zwischen erster Liegestuhlreihe und Meer

Ausgeraucht hat es sich bald auf der gesamten Strandlinie Bibiones, zumindest von der ersten Reihe der Sonnenschirme bis zum Meeresufer. Dabei geht es weniger um den den blauen Dunst, sondern um weggeworfene Zigarettenstummel, wie die Verantwortlichen in einer Aussendung festhalten. Inkrafttreten soll das Verbot im Sommer, hieß es im Vorfeld des Weltnichtrauchertages am 31. Mai.

....... http://derstandard.at/2000001388238/Weltnichtrauchertag-Bibione-erster-rauchfreier-Strand-Italiens

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aktionszentrum@forum-rauchfrei.de
www.forum-rauchfrei.de


Weltnichtrauchertag 2014: Forum Rauchfrei fordert Verdopplung der Zigarettenpreise

Das Rauchen ist das größte vermeidbare Gesundheitsrisiko. In Deutschland sterben jährlich 110.000 bis 140.000 Menschen an den Folgen des Rauchens. Die Regierung darf dies nicht länger hinnehmen. Daher fordert Johannes Spatz, Sprecher des Forum Rauchfrei, die Bundesregierung zum Weltnichtrauchertag 2014 auf, ein deutliches Zeichen zu setzen und die Tabaksteuer drastisch anzuheben. Denn die Erhöhung der Tabaksteuer ist die wirksamste Maßnahme, wenn es darum geht, die Zahl der Raucher zu senken. Allerdings nur dann, wenn diese Erhöhung auf einen Schlag und nicht über mehrere Jahre gestreckt vorgenommen wird.

„Die bisherigen minimalen Steuererhöhungen gehen beim Verbraucher in der allgemeinen Preissteigerung unter und werden praktisch nicht wahrgenommen“, sagt Johannes Spatz. „Durch eine Verdopplung der Preise innerhalb kurzer Zeit könnten in Deutschland jedes Jahr ca. 50.000 Menschenleben gerettet werden.“ Im Vergleich zu Ländern, die die Bekämpfung des Tabakkonsums ernsthaft betrieben, seien Zigaretten hierzulande viel zu billig. So seien in Großbritannien Zigarettenpreise von fast zehn Euro heute schon Realität.

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St. Pölten, 28. Mai 2014

Dion/ÖA-Hei

Rauchfrei Telefon: Per App zum Rauchstopp

NÖGKK und Rauchfrei Telefon präsentieren neue Angebote in die Rauchfreiheit

Jede bzw. jeder zweite Rauchende stirbt an den Folgen des Tabakkonsums. Das ist die schlechte Nachricht. Die gute ist: Aufhören ist möglich. Gerade der Weltnichtrauchertag am 31. Mai ist Anlass, auf die Risiken durch Tabakkonsum und die Entwöhnungsange-bote hinzuweisen. Ein etabliertes, wirksames und niederschwelliges Angebot ist das Rauchfrei-Telefon, ein gemeinsames Angebot der österreichischen Sozialversicherung, der Länder und des Gesundheitsministeriums, das aktuell die Angebotspalette um eine eigene Rauchfrei-App und eine kostenfreie Nummer erweitert.
Neuer Name! Neue Nummer! Kostenfrei! Das Rauchfrei Telefon!
Seit 1. Mai 2014 ist das Angebot der telefonischen Raucherberatung völlig kostenfrei un-ter der neuen Nummer 0800 810 013 und unter neuem Namen „Rauchfrei Telefon“ ver-fügbar. Der alte Name „Rauchertelefon“ war immer wieder Gegenstand von Diskussionen, weil an „Raucher“ adressiert, die bisherige „0810“er Nummer für die Anruferinnen und Anrufer zudem kostenpflichtig.
Rauchfrei App – Tabakentwöhnung in der Hosentasche
Ganz neu im Angebot des Rauchfrei Telefons ist die Rauchfrei App. MMag. Sophie Meingassner, Psychologin und Leiterin des Rauchfrei Telefons sieht als wesentliches Problem, dass im Verhältnis zur hohen Prävalenz nur sehr wenige Raucherinnen und Raucher Entwöhnungsangebote annehmen. Auch jene, die mit Hilfsangeboten aufhören, weisen ein hohes Maß an Rückfällen auf. Meingassner: „Daraus ergeben sich besondere Anforderungen an Maßnahmen der Entwöhnung und der Rückfallprophylaxe. Mit der Entwicklung einer umfassenden, inhaltlich breit fundierten Applikation zur Unterstützung und Begleitung leistet die „Rauchfrei App“ einen neuen Beitrag zur Tabakentwöhnung.“ Ziel dieser kostenfreien Applikation ist die professionelle Hilfe sowohl beim Rauchstopp wie auch beim Durchhalten auf dem Weg in die Rauchfreiheit.
Inhaltlich basiert die App zum einen auf wissenschaftlichen Modellen der Verhaltens-änderung, zum anderen auf den jahrelangen praktischen Erfahrungen der Psychologinnen des Rauchfrei Teams. Darüber hinaus wurden umfassende Empfehlungen von Expertinnen und Experten sowie Praxisleitlinien berücksichtigt.
Das Einzigartige an der App ist die Individualisierung, sprich: Die Userin bzw. der User steigt mit dem Namen ein, wählt unter „Ja, ich will“ (nämlich rauchfrei werden), „ich zweifle noch“ oder „schon rauchfrei“ die persönlichen Unterstützungsbedürfnisse aus und wird dann individuell begleitet. Meingassner: „Zielgruppe der Rauchfrei App sind Personen, die ihr Rauchverhalten ändern, beenden oder ihre neu gewonnene Rauchfreiheit aufrechterhalten wollen. Vor allem die Altersgruppe der 18- bis 40-Jährigen, die die Angebote der Tabakentwöhnung besonders selten annimmt, soll durch die App angesprochen werden.“ Damit soll die Zahl der aufhörwilligen Rauchenden, die tatsächlich ein für sie passendes und niederschwelliges Entwöhnungsangebot annehmen, weiter erhöht werden. Ebenso soll die Rückfallquote bei neu gewonnener Rauchfreiheit weiter reduziert werden.

Die „Rauchfrei App“ unterscheidet sich durch viele inhaltliche Komponenten von vorhandenen Applikationen:
•   Sie besteht aus den Bereichen Vorbereitung, Umsetzung und Aufrechterhaltung. Zwischen diesen Bereichen kann bei Bedarf in jede Richtung gewechselt werden, was der Realität vieler Entwöhn-Prozesse entspricht.
•   Die App vermittelt interaktiv konkrete Hilfestellungen in allen Phasen der Verhaltensänderung.
•   In allen Bereichen werden persönliche Motivations- und Risikofaktoren berücksich-tigt.
•   Individualisierte Push-Notifikationen (aktive Benachrichtigung über Neuigkeiten) begleiten und motivieren die Userinnen und User im Laufe des Verhaltensänderungsprozesses.
•   Die Motivwaage, das Rauchprotokoll, die Checkliste für den Rauchstopp und die Planung der ersten rauchfreien Tage sind ganz konkrete verhaltenstherapeutisch basierte Behandlungstools, die jederzeit genutzt werden können.
•   Die Verknüpfung mit dem kostenfreien Beratungsangebot des Rauchfrei Telefons (www.rauchfrei.at) bietet zusätzlich individuelle telefonische Unterstützung.
Meingassner: „Das Rauchfrei Telefon, das über das jederzeit verfügbare Medium Handy den unkomplizierten und niederschwelligen Zugang zur Entwöhnung bietet, hat mit über 30 Prozent Rauchstopp eine hohe Erfolgsquote. Mit der App wollen wir noch mehr Men-schen in eine gesunde, rauchfreie Zukunft begleiten.“

Rauchfrei Telefon
0800 810 013
www.rauchfrei.at
www.facebook.com/RauchfreiTelefon
www.rauchfreiapp.at
info@rauchfrei.at

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Von: Erlacher Dietmar [mailto:erlacher.dietmar@aon.at]
Gesendet: Mittwoch, 28. Mai 2014 01:01
An: 'michael.spindelegger@oevp.at'; 'reinhold.mitterlehner@bmwfj.gv.at'; erwin.rasinger@oevp.at; 'christoph.leitl@wko.at'
Betreff: Weltnichtrauchertag 2014 - Immer mehr Krebspatienten in unseren Selbsthilfegruppen
Wichtigkeit: Hoch


Sehr geehrter Herr Vizekanzler Spindelegger,

wollen Sie mehr Beweise, als die gestrigen Medienberichte (siehe unten), dass SIE und .....die Blockierer für generelles Rauchverbot in der Gastronomie sind?
Wissen Sie, was das heißt? Wissen Sie, welche Partei, welche Ihrer Parteifreunde und welcher Sozialpartner massiv tätig sind, dass in unseren Krebs-Selbsthilfegruppen der Nachschub nicht ausbleibt, durch Neuerkrankungen und Rezidive?

Lebensqualität bedeutet für mich, zu jeder Zeit und an jedem mir erlaubten Ort rauchfrei atmen zu können. Es müsste daher gelten:

1) Niemand darf gegen seinen ausdrücklichen Willen Tabakrauch ausgesetzt werden.
2) In Anwesenheit von Kindern, Schutzbefohlenen und abhängig Beschäftigten darf ausnahmslos nicht geraucht werden. Nach diesem Prinzip gälte endlich das Verursacherprinzip und es würden Menschen vor Tabakrauch geschützt, die sich wegen elementarer juristischer oder finanzieller Abhängigkeiten nicht effektiv wehren können.
3) Als ein erster Schritt: "Generelles Rauchverbot in allen Lokalen!"

Ich fordere Sie hiermit auf, an uns Österreicherinnen und Österreicher zu denken. Wir erwarten ein sofortiges Ende vor Zwangsberauchungen, in ganz Österreich.

Mit freundlichen Grüßen

Dietmar Erlacher, Krebspatient
Unternehmer, der das Tabakgesetz einhält

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Spindelegger, Mitterlehner, Rasinger, Leitl: Ab sofort RAUCHFREIE LOKALE !


DAS glaubt uns natürlich niemand,

weder hier (rund 50.000 Zugriffe/Monat),

noch im www.krebsforum.at (rund 480.000 Zugriffe/Monat).


Aber, wie ist deine Meinung, zu diesem VP-WKO-Dilemma?

Schreibe an: info@krebspatienten.at

Und schreibe an:


michael.spindelegger@oevp.at; reinhold.mitterlehner@bmwfj.gv.at; erwin.rasinger@oevp.at; christoph.leitl@wko.at

Dietmar Erlacher, Tirol



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S I E H E :

Graz: Drei Viertel aller Wirte verstoßen gegen zumindest eine der gesetzlichen Auflagen.
http://www.kleinezeitung.at/steiermark/graz/graz/3638501/wirte-den-nichtraucherschutz-pfeifen.story
+
Wien - Neubau: 98,9 Prozent dieser Lokale verstoßen laut Studie gegen das Tabakgesetz
http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/1492042/Studie_NichtraucherschutzGesetze-oft-nicht-eingehalten?_vl_backlink=%2Fhome%2Findex.do

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Anmerkung:

Wieder ein SP-ler, mit vielen Möglichkeiten,
http://noe.spoe.at/person/maurice-androsch

aber ...... was wurde/wird umgesetzt, Herr Gesundheuitslandesrat vom großen Bundesland NÖ.?

Warum, wie in der Steiermark und Kärnten, bilden Sie keine Landes-Allianz mit der VP?

Angst vor ........ Faymann?


Achtung:

Wir brauchen keine Studie, Tabakpräventionsstrategie, wenn Sie fundiert von über 1.000 Passivrauchtote schreiben!

Österreicherinnen und Österreicher brauchen SOFORT generell rauchfreie Lokale!




Neue Studie soll Basis für NÖ Tabakpräventionsstrategie bilden
Androsch: Ziel ist generelles Rauchverbot


St. Pölten (OTS/NLK) - Anlässlich des am 31. Mai bevorstehenden
Internationalen Weltnichtrauchertages informierte (Anm.: SP-Gesundheits)Landesrat Ing.
Maurice Androsch am heutigen Mittwoch in St. Pölten über eine Studie,
die er in Auftrag geben wird, um daraus eine NÖ
Tabakpräventionsstrategie entwickeln zu können. Grund dafür sei ein
für Niederösterreich bislang fehlendes Zahlenmaterial, die
österreichweit vorliegenden Daten seien jedenfalls alarmierend, so
der Landesrat:

Laut Bundesministerium für Gesundheit sterben in Österreich ca.
9.000 Personen pro Jahr an den Folgen des Rauchens. Im Durchschnitt
sind das 25 Menschen pro Tag, dazu kommen noch zwei bis drei
Passivraucher.
Laut einer - wiederum österreichweiten - Erhebung aus
dem Jahr 2008 greifen 38 Prozent der Bevölkerung zur Zigarette, davon
sind 15 Prozent starke Raucher mit mindestens 20 Zigaretten pro Tag.
62 Prozent der Raucher wollen aufhören oder haben dies zumindest
einmal auch schon versucht.

"Auch die europaweite Studie 'Tobacco Control Scale'die im Vorjahr
Österreich unter 34 Länder an letzter Stelle ausgewiesen hat, zeigt,
dass noch immer zu wenig getan wird, um den Nichtraucherschutz zu
stärken. Das ist ein klarer Auftrag, mehr zu tun, allerdings nicht in
Form der Stigmatisierung von Rauchern. Je mehr etwa die rauchfreien
Zonen ausgedehnt werden, desto mehr wird auch der unbedachte Griff
zur Zigarette unterbunden. Angesichts der Verantwortung für Kinder
und Jugendliche, der Kosten für die Allgemeinheit etc. kann das Ziel
dabei nur ein generelles Rauchverbot sein", betonte Androsch.

Mag. Alexandra Beroggio stellte das "Rauchfrei Telefon" (kostenlos
unter 0800/810013 und www.rauchfrei.at) vor: Österreichweit wurden im
Vorjahr 3.973 Anrufe registriert, die Homepage verzeichnete 30.000
Zugriffe. 53 Prozent der Anrufer waren Raucher, die zu rauchen
aufhören wollen, die größte Gruppe bei den Telefonkontakten stellten
die 46- bis 55-Jährigen dar (24 Prozent). Nur 18 Prozent der
aufhörwilligen Anrufer fühlten sich gesund, 54 Prozent gaben
Atembeschwerden und Atemwegserkrankungen an. Neben
Hintergrundinformationen und Adressen von einschlägigen Anlaufstellen
bietet das "Rauchfrei Telefon" auch Therapie per Telefon mit bis zu
acht Beratungen in drei Monaten.

Nähere Informationen beim Büro LR Androsch unter 02742/9005-12576,
Mag. Anton Heinzl, und e-mail anton.heinzl@noel.gv.at


Niederösterreichische Landesregierung
Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit und Pressedienst
Tel.: 02742/9005-12175
www.noe.gv.at/nlk

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20140521_OTS0129/neue-studie-soll-basis-fuer-noe-tabakpraeventionsstrategie-bilden

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"Jeder Mensch hat das Recht, rauchfreie Luft zu atmen"


Wir fordern die Einführung eines generellen Rauchverbotes in allen Gastronomiebetrieben,

öffentlichen Lokalen und Diskotheken,

um so einen tatsächlichen Schutz für NichtraucherInnen zu gewährleisten.




http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20140522_OTS0090/recht-auf-rauchfreie-luft-anhang