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Nachrichten - admin

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Aufatmen - Wege in die (Rauch-) Freiheit

Haben Sie sich auch schon öfters gefragt, warum Sie eigentlich rauchen? Weshalb macht das Rauchen abhängig und was ist das Schädliche daran? Und wie hören Sie am besten damit auf?

Diese und weitere Fragen beantworten wir am
Dienstag, 4.11.2014, um 18:30 Uhr, bei der Info-Veranstaltung in der SVA, Wiedner Hauptstraße 84-86, 1051 Wien.

Ab 11.11.2014 startet ebendort ein Gruppenentwöhn-Kurs, der mit dem Gesundheitshundert€r unterstützt wird.
Starten auch Sie Ihren Weg in Ihr rauchfreies Leben - wir begleiten Sie dabei!

mehr »

http://www.svagw.at/portal27/portal/svaportal/content/contentWindow?contentid=10007.727196&action=2&viewmode=content



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Sie will das absolute Rauchverbot in Lokalen durchsetzen, auch wenn es da in der Regierung noch Widerstand gibt.

ORF 1, Pressestunde am Sonntag um 11 Uhr mit BM. Oberhauser

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20141031_OTS0160/orf-pressestunde-mit-dr-sabine-oberhauser-bundesministerin-fuer-gesundheit-spoe

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UND schon HEUTE um 22.10 in der ZiB2:

Mc Donald, der heißt wirklich so, der neue Chef vom Hauptverand aller Sozialversicherungen, heute 22h in der ZiB.

Ein Scherzerl? Er legt die 22 Kassen zusammen.

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DER TIROLER ADLER SIEHT MEHR .................. / Rauchen auf dem Polizeiposten
« am: Oktober 28, 2014, 01:30:51 Vormittag »
Gesendet: Montag, 27. Oktober 2014 14:18
An: info@krebspatienten.at
Betreff: Rauchen am Polizeiposten - Anzeige?`

Sehr geehrte Damen und Herren,
 
Benötige bitte eine Info wie das Rauchen auf dem Polizeiposten geregelt ist.
 
Ich war letzte Woche auf dem Polizeiposten im Bezirk Bruck/Leitha. War mit meiner Ehefrau und meinem 11 Monate alten Baby dort. Kaum waren wir dort drinnen, schon hats nach Zigaretten gestunken und gleich vor uns war ein Zimmer wo eine Polizistin gesessen ist und geraucht hat. Ihre Türe war offen. Also war auch der ganze Qualm überall am Posten verteilt.
 
Darf sie da so offen rauchen?? Ich habe ein Baby mitgehabt!!!!
Was besagt das Gesetz bezüglich dem Rauchen auf dem Polizeiposten für die Polizisten??
 
Wo kann ich das anzeigen? Wer geht hier vor gegen die Polizei???
 
Bitte um sehr baldige Info.
 
Mit freundlichen Grüßén
 

PS.: Deine Empfehlung an info@krebspatienten.at

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Sonstiges / Nachbarn, Mieter, Vermieter
« am: Oktober 28, 2014, 01:24:40 Vormittag »
Raucher-Urteil: Das müssen Mieter und Vermieter jetzt wissen
Von Gesa Mayr
Kann einem Mieter wegen starken Rauchens gekündigt werden? Ja, entschied das Landgericht Düsseldorf - wenn er damit Nachbarn belästigt. Was bedeutet das Urteil für Mieter und Vermieter? Ein Überblick.
Hamburg - Mehr als 40 Jahre hat Friedhelm Adolfs in seiner Zwei-Zimmer-Wohnung in Düsseldorf gelebt, nun muss der starke Raucher wahrscheinlich bis zum Jahresende ausziehen. Das Landgericht Düsseldorf hat ein Urteil des Amtsgerichts bestätigt, wonach dem 75-Jährigen rechtmäßig gekündigt wurde. Der Gestank des Zigarettenrauchs habe die Nachbarn belästigt, lautet die Begründung.
Bereits mehrfach wurde über den Fall beraten, die diversen Urteile verdeutlichen einmal mehr den Konflikt. ZweiGrundrechte prallen aufeinander: das des Rauchers auf freie persönliche Entfaltung und das des Nichtrauchers auf körperliche Unversehrtheit. Insofern wird die Rechtsprechung aus Düsseldorf in Justizkreisen als durchaus richtungsweisend gewertet.
Das Urteil ist zwar noch nicht rechtskräftig, das Landgericht ließ die Revision zum Bundesgerichtshof (BGH) zu. Aber so mancher Raucher stellt sich wohl die Frage, ob er der nächste Mieter sein könnte, der seine Wohnung räumen muss.
Die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick - für Mieter und Vermieter.
Darf ich in meiner Mietwohnung überhaupt noch rauchen?
Ja, sagt Uwe Heppekausen, Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht bei der Kölner Kanzlei Jung und Partner.Rauchen gehöre zum normalen Wohnverhalten. Aber: "Solange ich keine anderen Hausbewohner belästige." Das heißt, sobald der Rauch aus der Wohnung des Mieters ins Treppenhaus oder sogar in die Wohnungen der Nachbarn zieht, könnte es ein Problem geben.
Mit diesem Argument begründete auch das Landgericht Düsseldorf sein Urteil: Der schwerwiegende Pflichtverstoß liege darin, dass Adolfs "keine Maßnahmen getroffen habe, um zu verhindern, dass Zigarettenrauch in den Hausflur zieht". Er habe die Geruchsbelästigung sogar noch gefördert, indem er seine Wohnung unzureichend gelüftet und seine zahlreichen Aschenbecher nicht geleert habe.
Wann kommt der Punkt, an dem ich gekündigt werden kann?
Wenn sich andere beim Vermieter beschweren, oder der Vermieter selbst gestört wird, sagt Experte Heppekausen. Stellt er die Belästigung nicht ein, kann er sogar mit einer Kündigung rechnen. Zum Thema Geruchsbelästigungen aus der Wohnung entschied das Amtsgericht Wetzlar im August 2013, dass eine fristlose Kündigung gerechtfertigt war, weil aus der Wohnung der Mieter im Souterrain ein starker unangenehmer Geruch drang, der durch das ganze Haus zog. Nachdem sich Nachbarn beschwert hatten, mahnte der Vermieter die Mieter erst erfolglos ab und kündigte ihnen dann.
Muss ich renovieren, wenn die Wände vom Rauchen vergilbt sind?
Grundsätzlich gilt im Mietrecht: Der zahlende Mieter darf die Wohnung nicht beschädigen. Sofern vertraglich kein ausdrückliches Rauchverbotbesteht, heißt das konkret: "Kann man die vergilbte Tapete mit dem nächsten Tapezieren korrigieren, wurde kein Schaden angerichtet." Steht im Vertrag keine Renovierungspflicht - etwa, dass beim Auszug gestrichen werden muss - muss der Mieter noch nicht einmal diese Maler- und Tapezierarbeiten erledigen. Rauchen gehört zum normalen Mietgebrauch, entschied 2006 auch der BGH. Die nikotingelben Wände muss also wenn nicht anders vereinbart der Vermieter streichen. (Az: VIII ZR 124/05)
"Wenn aber die vermietete Substanz betroffen ist, also beispielsweise der Qualm die Holzdecke ruiniert hat, dann ist der Mieter dazu verpflichtet, für den Schaden aufzukommen", sagt Anwalt Heppekausen. Sind die Schäden durch exzessives Rauchen nicht zu beseitigen - etwa wenn Grundierungen auf Holz und Wänden nötig sind, um das Nachgilben zu verhindern - ist der Verursacher schadensersatzpflichtig, entschied 2008 der BGH. (Az: VIII ZR 37/07)
Kann ich die Miete mindern,
   wenn ich mich als Nachbar gestört fühle?
"Sie müssen Ihrem Vermieter anzeigen, wenn Sie beispielsweise durch den Geruch beeinträchtigt sind", sagt Heppekausen. Dann habe man sofort ein Minderungsrecht. Der Mieter könne jedoch nicht einfach weniger Geld überweisen, ohne den Grund zu nennen. Der Vermieter muss dann aktiv werden - bis dieser Erfolg hat, ist die Minderung dem Experten zufolge gerechtfertigt. Die Höhe hängt vom Grad der Beeinträchtigung ab. "Wenn es in der Nachbarswohnung so schlimm ist, dass die Bewohner mit Kopfschmerzen aufwachen, dann vielleicht sogar 30 Prozent", sagt Heppekausen. Ein verrauchtes Treppenhaus würde er mit einer Minderung von "deutlich unter fünf Prozent" quittieren.
Allerdings: Mieter dürfen laut einem Urteil des Landgerichts Potsdam auf ihrem Balkon rauchen - auch wenn Nachbarn sich dadurch gestört fühlen. Das betroffene Ehepaar legte allerdings Revision ein, der Fall soll vom BGH entschieden werden.
Zwei Urteile gestehen Betroffenen einen Minderungsanspruch zu. 2013 entschied das Landgericht Berlin, dass eine Zehn-Prozent-Minderung von Mietern, deren Nachbar permanent auf dem Balkon rauchte, rechtmäßig war. Der Balkon war quasi die einzige Lüftungsmöglichkeit gewesen und hatte so nicht mehr benutzt werden können. (Az: 67 S 307/12)
Bereits 2012 hatte das Landgericht Hamburg bei einem Mieter ein ganzjähriges, fünfprozentiges Minderungsrecht gebilligt - ebenfalls, weil der Qualm nach oben zog. (Az: 311 S 92/10)
   wenn ich nach einem starken Raucher in die Wohnung ziehe?
"Nein", sagt Heppekausen. "Wenn Sie eine Wohnung in dem Zustand anmieten, ist das der Zustand." Außer, der Vermieter habe vertraglich zugesagt, noch Arbeiten durchführen zu wollen.
Kann ich als Vermieter in den Vertrag reinschreiben, dass nicht geraucht werden darf?
Bei individuellen Verträgen kann der Vermieter Heppekausen zufolge im Vorfeld eine entsprechende Klausel aushandeln. "Bitte möglichst nicht rauchen", reicht dann allerdings nicht als Formulierung. Besser sei: "Dem Mieter ist es untersagt, in den angemieteten Räumen zu rauchen."
Allerdings gelte dies nicht allgemein, Wohnungsunternehmen könnten eine solche Klausel nicht pauschal in Mietverträge reinschreiben. Dies sei lediglich bei gemeinschaftlichen Räumen wie beispielsweise der Waschküche möglich.
Mein Mieter raucht in einem Ausmaß, dass es die anderen Hausbewohner stört. Was kann ich als Vermieter tun?
Erst mal sollte man sich vergewissern, dass die Mieter wirklich gestört sind, sagt Heppekausen. Wenn konkret Beschwerden eingehen, kann der Mieter vom Vermieter ermahnt werden. Eine solche Mahnung muss nachweislich stattfinden, also am besten schriftlich. Im Fall Adolfs sah das Gericht es zwar als erwiesen an, dass die Vermieterin den Beklagten mehrfach mündlich verwarnt habe - der 75-Jährige hatte dies jedoch bestritten.
Heppekausen rät dazu, sehr genau das Fehlverhalten aufzulisten und die Aufforderung, dies einzustellen, klar zu formulieren. "Außerdem sollte eine Frist gesetzt werden", so Heppekausen. Er schlägt vor, das Verhalten des Ermahnten nach drei bis vier Wochen zu überprüfen. Nach einer dritten Abmahnung könne man schließlich mit einer Kündigung kommen. "Die Rechtsprechung von heute lässt womöglich eine fristlose Kündigung zu", sagt der Fachanwalt. Man könne dem Geschädigten schließlich schlecht erklären, dass er den Zustand noch drei weitere Monate aushalten müsse.

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•   Urteil in Düsseldorf: Rauchender Mieter muss Wohnung räumen (26.06.2014)
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•   Entscheidung in Düsseldorf: Gericht stärkt Raucher im Kampf gegen Wohnungskündigung(10.07.2013)
•   Geruchsbelästigung: Vermieter kündigt starkem Raucher die Wohnung (05.07.2013)
•   BGH-Urteil: Stark rauchende Mieter müssen nur in Extremfällen renovieren (05.03.2008)
•   BGH-Urteil: Wer wohnt, darf auch rauchen(28.06.2006)

Näheres von: Birgit und Erwin <lotusblomst@versanet.de>

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HEUTE im ORF 2: Der Tiroler Adler sieht mehr.

"Thema" ist gut, hoffentlich auch ein Ergebnis!   ORF 2, 21.10h, „Don’t Smoke“ –

Österreicher sagen dem Rauchen den Kampf an! --  „Ich vermisse meinen Vater“, sagt Robert Palfrader. Der Schauspieler und „Kaiser“ nennt einen der Gründe, warum er vor knapp zwei Jahren mit dem Rauchen aufgehört hat. Sein Vater ist mit 61 an Lungenkrebs gestorben. Seinen eigenen Kindern will er so ein Schicksal ersparen. Robert Palfrader hat jahrelang drei Schachteln Zigaretten pro Tag geraucht, jetzt unterstützt er die Initiative „Don’t Smoke“ des Grazer Krebsspezialisten Hellmut Samonigg. Auch der Aufdeckerjournalist Kurt Kuch engagiert sich für die Kampagne. Kuch ist 42 und hat Lungenkrebs. „Rauchen war die schlechteste Entscheidung meines Lebens“, sagt er heute. Eva Kordesch hat die beiden Ex-Raucher für THEMA getroffen, mit ihnen übers Anfangen und Aufhören gesprochen und die gesundheitlichen Gefahren des blauen Dunstes recherchiert....


http://www.rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=562.msg2110#msg2110

und hier zum "Nachsehen": https://www.youtube.com/watch?v=FUP4M2qp9ko&feature=youtu.be

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Petition unterzeichnen!

https://www.dontsmoke.at/


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Von: kerntner [mailto:kerntner@aon.at]
Gesendet: Sonntag, 26. Oktober 2014 10:22
An: sabine.oberhauser@spoe.at; 'kerntner'; sabine.oberhauser@bmg.gv.at; service@kurier.at; redaktion@kleinezeitung.at; redaktion@heute.at; kleinanzeigen@salzburg.com; kaerntner@kronenzeitung.at; info@krebspatienten.at; chefredaktion@derStandard.at; chefredaktion@diepresse.com; elfriede.hammerl@profil.at; website@wienerzeitung.at; redaktion@vorarlbergernachrichten.at; redaktion@oe24.at; publikumsrat@orf.at; radio.burgenland@orf.at; service.kaernten@orf.at; noe.publikum@orf.at; kundenservice.ooe@orf.at; salzburg@orf.at; publikum.vorarlberg@orf.at; 899953@orf.at; Kontakt@ProSiebenSat1Digital.de; info@puls4.com; 3sat@swr.de; b2b@zdf.de; info@DasErste.de; webmaster@rtlinteractive.de; kontakt@prosiebensat1digital.de; info@tele5.de; zuschauerservice@n24.de; info@sevenonemedia.de; Jugendschutz@ProSiebenSat1Digital.de; zuschauerservice@sat1.de; alois.stoeger@bmg.gv.at; ana.blatnik@spoe.at; barbara.prammer@spoe.at; bm@bka.gv.at; buergermeister@fliess.tirol.gv.at; buergerservice@bmg.gv.at; christoph.matznetter@spoe.at; 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Betreff: Wir sind selbst schuld ?? Besser gesagt unsere Volksvertreter die Politiker,

Die Mehrheit der Österr. Bevölkerung einschließlich der Kinder wollen keinen Zigarettenrauch und schon gar nicht mitrauchen!!

http://derstandard.at/2000006268231/Gestaendnis-eines-Ex-Rauchers?ref=article

Das zornige Geständnis eines Ex-Rauchers
USERKOMMENTAR | MICHAEL HUFNAGL
2. Oktober 2014, 10:14
Ich sehe unsere Kinder in einer tödlichen Falle und hasse mich dafür
Ich kann mich gar nicht mehr erinnern, wann ich das letzte Mal auf einer Pressekonferenz war. Viele Jahre ist das her. Aber jetzt musste es wieder einmal sein. Es war das Thema, das mich anzog. Es ging um das Rauchen. Besser gesagt: um das Nichtrauchen. Noch besser gesagt: Was ist los in diesem Land? Warum sind die Diskussionen um die Zigaretten mehr als anderswo so ein Theater?
Ich wollte auch Kurt Kuch zuhören. Jenem Journalisten, der dreißig Jahre lang 60 Zigaretten täglich geraucht und in den vergangenen Monaten seinen Kampf gegen den Krebs via Facebook und Twitter öffentlich ausgetragen hat. Seine Botschaft: "Mit dem Rauchen anzufangen, war der größte Fehler meines Lebens." Kurt Kuch kam aber nicht. Er, der vor wenigen Wochen mit dem vorsichtigen Befund "Geheilt" nachhause zu seiner Familie hatte dürfen, ließ sich entschuldigen. Der Grund: Rückfall. Sein Tweet lautete: "Der Krebs ist leider schon wieder da. Seit gestern bekomme ich am LKH Graz wieder meine Chemotherapie. Und wie bisher gilt auch jetzt: #fuckcancer."
Initiative "Don't smoke"
Aber Universitätsprofessor Hellmut Samonigg war da. Der Leiter der Onkologie am LKH Graz wollte nämlich seine Initiative "Don't smoke" präsentieren. Und auch seiner Wut auf eine feige, tatenschwache Politik Ausdruck verleihen. Genau dabei wollte ich ihm zuhören. Weil das Thema ein einziger gesellschaftlicher Hustenanfall ist. Weil ich die öffentlichen Streitereien und öden Kompromisse mindestens so satt habe wie der Arzt, der täglich mit den Folgen des Rauchens auf grausamste Art konfrontiert ist. Und weil die elenden Lungenzüge für mich zuletzt eine völlig neue Dimension gewonnen haben. Doch dazu später.
Samonigg erzählte viel. Vor allem Fakten, die Raucher nicht hören wollen. Oder sie sind ihnen wurscht. Beides ist fatal. Denn es geht um ein Bewusstsein. Um Klarheit hinter den Schwaden. Jede Stunde stirbt in Österreich ein Mensch an den Folgen des Rauchens. Das sind fast 9.000 Tote pro Jahr. Dazu kommen mehr als 1.000 Tote als Konsequenz jahrelangen Passivrauchens (im Vergleich dazu sterben im Straßenverkehr jährlich zwischen 400 und 500 Menschen). Ja, eh, sagen wir alle immer.
Österreicher rauchen besonders viel
Jeder dritte Österreicher raucht, alle zusammen 35.500 Zigaretten. Und zwar pro Minute. Aber was noch viel dramatischer ist: Jeder zweite österreichische Jugendliche zwischen 15 und 19 Jahren raucht. Das ist einzigartig in Europa. Ja, eh, sagen wir alle immer.
Drei Viertel aller Herzinfarkte vor dem 55. Lebensjahr sind auf das Rauchen zurückzuführen. Jede Zigarette enthält 40 bis 70 Giftstoffe, die eine oder mehrere von 15 Krebserkrankungen auslösen, die unmittelbar mit dem Rauchen in Zusammenhang stehen. Die Lebenszeit von Rauchern verkürzt sich im statistischen Schnitt um rund acht Jahre. Ja, eh, sagen wir alle immer.
Und deshalb sagen Samonigg und alle Initiatoren von "Don't smoke", wissend, dass Österreich in nahezu allen Rauchstatistiken als eines der Schlusslichter Europas auftaucht: Es muss etwas geschehen! Ein Umdenken. Ein Kraftakt. Daher ertönen die Forderungen nach umfassendem Nichtraucherschutz, nach besserem Jugendschutz, nach Unterstützung der Betriebe, die umbauen mussten, und, und, und. Ich will das im Detail gar nicht genauer ausführen. Es kann sich jeder bei Bedarf informieren.
Meine persönliche Geschichte
Aber ich will dazu etwas erzählen.
Die eine Geschichte, …
… dass ich einst ein leidenschaftlicher Raucher war. Der erst nach 15 Jahren, die er in vollen Zügen genossen hat, die Geburt seiner Tochter zum Anlass genommen hat, mit dieser sinnlosesten aller sinnlosen Tätigkeiten nach hartem Kampf aufzuhören. Um dann zwei Jahre später wieder anzufangen. Der dann dreimal, viermal, was weiß ich wie oft versucht hat, seine Sucht zu besiegen. Immer vergeblich.
Bis zum 17. November 2012. An diesem Tag hat mir ein Seminar zum großen Schritt des letzten Ausdämpfens verholfen. Ein glorreicher Sieg. Seit damals bin ich Nichtraucher. Seit damals habe ich rund 20.000 Zigaretten nicht geraucht. Oder: rund 200.000-mal nicht pures Gift inhaliert. Und seit damals weiß ich vor allem, was ich immer nur geahnt habe, aber niemals zugegeben hätte: Es gibt kein einziges Argument für das Rauchen. Ich wiederhole: keines. In Zahlen: null.
Sich selbst anlügen
Wer im Zusammenhang mit Tschick ernsthaft von Genuss oder Entspannung redet, hat die Selbstlüge zum Lebensmotto erklärt. Ich weiß das. Ich war ein von der Tabakindustrie auf Herz und Nieren geprüfter Selbstlüge-Großmeister. Es gab keine Zigarette (davor, dazu, danach), die ich nicht mit der Geste der großen Freiheit wortgewandt zum Glück spendenden Muss erklärt hatte.
Alles Quatsch. Blöd. Absurd. Krank.
Aber jeder soll sein Leben so gestalten, wie er will. Und wer einen ganzen Tag lang zig Giftstoffe durch seinen Körper jagen und seine zerstörerische Sucht als Leidenschaft definieren will, soll das tun. Bis zum Umfallen.
Solange niemand anderer dabei geschädigt wird. Und das muss ich mit aller Härte sagen dürfen, ohne dass mir dieses dummdreiste, alles relativierende Etikett des militanten Exrauchers aufs Hirn gepickt wird. Solange niemand anderer geschädigt wird, das ist der wahre Punkt.
Die andere Geschichte …
… ist jene meines Kindes. Das ist nämlich geschädigt. Von einer vor sich hin dampfenden rauchenden Gesellschaft. Gar nicht so sehr vom Rauch, dessen Partikel hier und dort in vielen kleinen Dosen in den Kinderkörper eindringen. Sondern vielmehr von den Bildern, die beim Heranwachsen ständige Begleiter sind. Bilder von Zigaretten. Bilder von Menschen, die stinkenden Rauch tief einatmen, durch Nase und Mund ausstoßen und das zum Lustprinzip erklären.
Rauchen als Normalität
Meine Tochter hat mich so gesehen. Zu jeder Zeit. An jedem Ort. Und sie hat es als Normalität wahrgenommen. Bis sie älter wurde und herausfand, dass sich ihr Vater mit nachweislich schwer krank machenden Substanzen einnebelt, das auch genau wusste, ihre Fragen nach dem Warum aber nicht beantworten konnte. Sehr wohl aber einen Ratschlag parat hatte: Fang nie mit dem Scheißzeug an! Eine sonderbare Logik.
Irgendwann einmal lag sie im Bett und weinte und schluchzte. Sie sagte zu mir: "Ich will nicht, dass du stirbst wegen diesen Zigaretten." Und ich habe sie gegen meine Überzeugung getröstet. Und mich dafür gehasst. Und ich habe alle rauchenden Freunde gehasst. Und überhaupt alle rauchenden Menschen. Weil sie schuld daran waren, dass mein Kind diese Angst entwickelte. Ich habe so oft gesagt: Ich liebe mein Kind mehr als alles andere auf dieser Welt. Und das war eine verdammte beschissene Lüge. Denn ich liebte die Zigaretten mehr. Ich wollte trotz der offensichtlichen Verstörung nicht auf sie verzichten. Das war so jämmerlich. So unverzeihlich. So folgenschwer.
Denn am 17. November 2012 schaffte ich es tatsächlich. Das Ausdämpfen für die Ewigkeit. Und meine Tochter gab mir im Zuge dieses Prozesses täglich Kraft, weil sie mir wieder und wieder sagte: "Papa, ich bin stolz auf dich."
Heute ist sie vierzehneinhalb Jahre alt und raucht. Also noch nicht richtig. Aber doch gelegentlich, wenn Freundinnen dabei sind und wenn sie am Freitag- oder Samstagabend unterwegs sind. Sie hat meinen so unfassbar beschwerlichen Weg über Jahre hinweg verfolgt und mit mir gelitten, um jetzt plötzlich in jugendlicher Dynamik die ganze Gefahr und den ganzen Irrsinn nicht mehr zu sehen. Sie spielt mit dem Feuer.
Und ich rede mit ihr darüber. Oft. Sie ist sehr offen, das tut gut. Und sie erzählt, dass sie sicher nie richtig anfangen werde. Es ist jetzt nur so. Nur Spaß. "Das chillt." Und ihre Mutter (ehemalige Raucherin) redet auch mit ihr. Und ihre Schwester (ehemalige Raucherin) redet auch mit ihr. Es gibt keine Verbote, keine Drohungen. Und es gibt garantiert kein Argument gegen die idiotische Entscheidung, sich eine Zigarette anzuzünden, das sie noch nicht gehört hätte. Und sie spielt trotzdem weiter mit dem Feuer. Sie steht gerade an der Schwelle. Andere Freundinnen gleichen Alters haben diese Schwelle längst überschritten und sitzen schon qualmend in der tödlichen Falle. Sie basteln sich jetzt ihren Krebs. Und sie lachen dabei herzlich.
Das schmerzt mich so. Ich könnte mit der Faust in die Wand schlagen vor Wut, wenn ich das sehe. Ich könnte losheulen, wenn ich daran denke, wie meine geliebte Tochter gegen jede Vernunft dieser Welt mit diesem Feuer spielt. Aber ich muss akzeptieren: Es ist ihr Leben.
Wenn das nicht so furchtbar schwer wäre mit der Schuld, die ich empfinde. Was habe ich falsch gemacht? Wie sehr habe ich ihre Entscheidung beeinflusst? Weshalb konnte ich das nicht verhindern?
Und das sind längst nicht alle Fragen: Warum sehen unsere Kinder in Trafiken, an Tankstellen, in Lokalen die lustigen, bunten Packerln seit immer schon so verführerisch nett aufgereiht? Warum sehen sie an allen Ecken und Enden Zigarettenautomaten? Warum sehen sie Zigaretten niemals als das, was sie sind, als chemische Waffen, die man gegen sich selbst richtet? Und warum um Himmels können Vierzehnjährige so leicht an Zigaretten kommen? Warum? Warum? Warum?
Wir sind selbst schuld
Diesen fahrlässigen Umgang mit Wahrheit und Lebensqualität haben wir alle gemeinsam zu verantworten. Weil wir trotz unseres modernen Wissens speziell in Österreich immer noch lächerliche, kleinliche, zynische Diskussionen über Rauchverbote führen statt mit aller Ernsthaftigkeit, aller Entschlossenheit und allen (politischen) Maßnahmen zumindest der nächsten Generation die Botschaft zu vermitteln: Zigaretten sind nicht gut. Gar nicht gut. Nie und nimmer gut. (Michael Hufnagl, derStandard.at, 2.10.2014)
Michael Hufnagl ist freier Autor und betreibt die journalistische Website michael-hufnagl.com, ein werbefreies Projekt, das ausschließlich von zahlenden Abonnenten finanziert wird.

mfG Josef Kerntner

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Gegen Zwangsberauchungen, gegen Tabaklobbyisten, gegen gesetzwidrige Wirte, für .....





Dann jetzt gleich:


https://www.dontsmoke.at/




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Das zornige Geständnis eines Ex-Rauchers


Userkommentar | Michael Hufnagl


2. Oktober 2014, 10:14


"Ich sehe unsere Kinder in einer tödlichen Falle und hasse mich dafür"


http://derstandard.at/2000006268231/Gestaendnis-eines-Ex-Rauchers

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Österreich ist Schlusslicht beim Nichtraucherschutz, das will eine Kampagne ändern!

Wird es etwas nützen, im korrupten WKO-Tabaklobbyistenreich?



Kampfansage an das Rauchen, 1. Oktober 2014

HINWEIS: KEINE Aktion der neuen Raucherschutzministerin!!!


http://derstandard.at/2000006297053/Neue-Kampagne-Kampfansage-gegen-das-Rauchen

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Das vorgenannte "Tschick Packerl" serviert uns Raucherschutzministerin Oberhauser, Kinderärztin, Vizepräs. Gewerkschaft,

am Gedächtnistag für jährlich tausende Brustkrebspatientinnen in Österreich: "Pink Ribbon".

Eine äußerst dilettantische "Leistung" einer neuen, rücktrittsreifen, roten Raucherschutz-Gesundheitsministerin.

Pfui Teufel, sagen Nichtraucherschützer, und Krebspatienten durch Zwangsberauchungen!

www.krebspatienten.at

www.rauchsheriff.at



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ÖSTERREICH - SCHANDE !!!!
Da kann, wer immer, protestieren wie er will !!!

OBERHAUSER ZÄUMT DAS PFERD BEIM SCHWANZE AUF!
Waren Souffleusen der WKO und Tabaklobbyisten am Werk?
Somit: "Der Fisch beginnt schon wieder beim Kopf an zu stinken!"

"Unterstützung beim Rauchstopp", STATT PRÄVENTION in und vor Schulen,
Lehrbetrieben, Lehrwerkstätten, Elternvereinen ff., Verdoppelung der Zigarettenpreise, Entfernung aller Zigarettenautomaten, Zigaretten und Zutritt zu Raucherlokalen und Raucherräumen erst ab 18 J., ff., besser: endlich generell rauchfreie Lokale!

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20141002_OTS0107/gesundheitsministerin-oberhauser-stellt-krebsrahmenprogramm-vor

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HINTER DEN VORHANG - Diese Lokale verstärkt melden / MEIDEN ! z. B. Villach
« am: September 21, 2014, 13:52:37 Nachmittag »



Hallo!

Auch in Villach ist dieses Wochenende ein Oktoberfest  im riesigen Raucherzelt – ich gehe da nicht hin!

Es ist zum Kotzen, denn es gibt kein Betretungsverbot für Kinder!

Liebe Grüße aus Villach

Carmen

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Von: Erlacher Dietmar [mailto:erlacher.dietmar@aon.at]
Gesendet: Freitag, 19. September 2014 13:11
An: 'sabine.oberhauser@bmg.gv.at'; 'Sabine.Leidinger@bmg.gv.at'
Betreff: Wiener Wiesn zu: Totale Zwangsberauchungen!
Wichtigkeit: Hoch

Sehr geehrte Gesundheitsministerin Dr. Oberhauser,

wie kann das sein, Wiener Wiesn Zwangsberauchungen in ALLEN Zelten, Jahr für Jahr, hochgerechnet sind das dann - nur deswegen - wie viele Passivrauch-Erkrankte?

Mit freundlichen Grüßen

Dietmar Erlacher, Krebspatient
Unternehmer, Bundesobmann KfK


PS: Schön, dass der Vorstand der AKH-Gynäkologie Prof. Husslein vorgestern sogar ("von Ihnen") ein Zigarettenverkaufsverbot im AKH-Wien forderte,
dass Österreichs bekannteste Urologen lt. gestriger PK. Rauchverbot in Lokalen wollen.
Bei 3 Passivrauchtoten täglich, hunderten Passivrauchschwererkrankten jeden Tag, zögern Sie bitte nicht mit der Umsetzung! Bitte verlangen Sie eine Richtigstellung von
"Österreich", dass Sie NICHT "Raucherlokale und Nichtraucherlokale" forderten (wir erhielten viele Anfragen auf unserer Hotline).
Schön, dass der Do+Co Chef ab sofort alle seine Lokale auf eigene Kosten "rückbaut", auf generelle Nichtraucher-Lokale (PK. von gestern!)!
Schön, dass Sie bei Ihrer (Krebshilfe) HPV-PK vorige Woche Mittwoch sich mir gegenüber zuversichtlich für das Rauchverbot in Lokalen aussprachen.
Wenn wir (18.400 Mitglieder im Verein "Krebspatienten für Krebspatienten") Sie unterstützen können, gerne, sofort und jederzeit!

http://www.oe24.at/oesterreich/politik/daniel/Bitte-Zigarettenverbot-im-AKH/158110814
+
http://derstandard.at/2000005768319/Rauchen-auch-Ausloeser-vieler-urologischer-Erkrankungen
+
http://www.salzburg.com/nachrichten/gesundheit/sn/artikel/rauchen-als-ausloeser-von-urologischen-erkrankungen-121312/
+
http://www.oe24.at/oesterreich/politik/Ministerin-Oberhauser-will-Rauch-Verbot/157730917
 

Anlage: Wirte-Investitionsersatz aus Sicht eines Unternehmers und ex-Gerichtssachverständigen.


           
                                K f K
       Verein Krebspatienten für Krebspatienten
         Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
                             Österreich
      Wien, St. Pölten, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
         Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
         Krebs-Hotline 9 bis 21 Uhr:  0650-577-2395
         info@krebspatienten.at   www.krebsforum.at
      Initiative Rauchfreie Lokale: www.rauchsheriff.at
                Dietmar Erlacher, Bundesobmann
Bereits 480.000 Zugriffe/Monat auf www.krebsforum.at

Von: Erlacher Dietmar [mailto:erlacher.dietmar@aon.at]
Gesendet: Freitag, 19. September 2014 12:33
An: 'Wiener Wiesn-Fest'
Cc: office@wienerwiesnfest.at
Betreff: Eilt! - Wiener Wiesn - Große Enttäuschung!
Wichtigkeit: Hoch

Sehr geehrte Frau Wysoudil,

danke für die schnelle, aber äußerst betrübliche Antwort.
Ich kann nicht die Verantwortung von Jugendlichen übernehmen, die womöglich durch das stundenlange Passivrauchen auf der Wiener Wiesn einen bleibenden Schaden erleiden. Die Eltern, womöglich die Staatsanwaltschaft, würden mich klagen.

Mich wundert aber auch die Entscheidung der Geschäftsführung, dass quasi 2/3 der Österreicher (Nichtraucher!) und rund 80 % der Touristen (Nichtraucher!) wegen einer Minderheit ausgesperrt werden. Auf schönes Wetter zu hoffen, um als Nichtraucher mit Hausverstand (nur) im Freien zu "festln", ist zu wenig!

Wer ist für diese Diskriminierung der Nichtraucher verantwortlich?

Mit freundlichen, aber entsetzten Grüßen

D. Erlacher

PS.: Bitte sagen Sie den Verantwortlichen (Geschäftsführung, Bürgermeister, Gesundheits-/Sozialstadträtin, ff.) "Wien sollte München werden", wo auf der "Original-Wiesn" das Rauchen seit Jahren verboten ist! Gerne kommen wir dann wieder, und rund 3/4 der Interessierte als Nichtraucher!

Von: Wiener Wiesn-Fest [mailto:office@wienerwiesnfest.at]
Gesendet: Freitag, 19. September 2014 12:01
An: Erlacher Dietmar
Betreff: Re: Eilt! - Wiener Wiesn
Wichtigkeit: Hoch

Hallo Herr Erlacher,

leider ist das Rauchen wirklich in allen Zelten und Almen erlaubt!
Natürlich würden wir uns freuen, Sie trotzdem auf dem Wiener Wiesn-Fest begrüßen zu dürfen – wir haben ja auch ein wunderschönes Dorf mit Festbühne aufgebaut wo Sie alles unter freiem Himmel geniessen können.

Mit herzlichen Grüßen!
Susan Wysoudil   
Assistentin der Geschäftsführung

 

Wiener Wiesn-Fest 2014
vom 25. September bis 12. Oktober auf der Kaiserwiese!

Wiener Wiesn-Fest 2015
vom 24. September bis 11. Oktober 2015!

Wiesn Veranstaltungs- und Kultur GmbH
Schwindgasse 3/12
1040 Wien - Österreich
Tel.Nr. +43 664 885 160 50
Mail: office@wienerwiesnfest.at
www.wienerwiesnfest.at


Von: Erlacher Dietmar <erlacher.dietmar@aon.at>
Datum: Freitag, 19. September 2014 11:51
An: Wiener Wiesn <office@wienerwiesnfest.at>
Betreff: Eilt! - Wiener Wiesn

Firma: Wiesn Veranstaltungs- und Kultur GmbH
Sitz: 1040 Wien, Schwindgasse 3/Top 12
Telefon:  +43 (0)664 8729 266
E-Mail: office@wienerwiesnfest.at
Ticketanfragen: ticket@wienerwiesnfest.at
Internet: www.wienerwiesnfest.at
UID Nummer: ATU 65846739
Firmenbuchnummer: 346425z
 
Hallo,
 
nach dem Turnier würden wir Jugendliche und Junggebliebene gerne die Wiener Wiesn besuchen. Nun haben wir gehört, dass für Nichtraucher kein Zelt ist, überall geraucht wird. Stimmt das wirklich?
 
MfG.
D. Erlacher

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"Bei jedem Raucher raucht die Kellnerin mit" Interview: Die neue Gesundheitsministerin plant neuen Anlauf zum Nichtraucher-Schutz.


http://kurier.at/politik/inland/sabine-oberhauser-bei-jedem-raucher-raucht-die-kellnerin-mit/82.097.701


Die ausgebildete Kinderärztin Sabine Oberhauser,

sie ist seit 2006 für die SPÖ im Parlament, wird neue Gesundheitsministerin. Im KURIER-Gespräch beschreibt sie ihre Prioritäten.

KURIER: Warum wollen Sie den Job eigentlich machen?

Sabine Oberhauser: Weil mir die Gesundheit und das solidarische Gesundheitssystem, so wie es in Österreich aufgebaut und organisiert ist, total am Herzen liegt. Außerdem ist es eine schöne Aufgabe, auf die Gesundheit der Österreicherinnen und Österreicher aufzupassen.

Welche Reformen können wir erwarten?

Ich glaube, dass der große Wurf im Gesundheitssystem eine Vielzahl an kleinen Schritten ist. Diese kleinen Schritte werde ich in vielen verschiedenen Bereichen versuchen.

Wo, denken Sie, drückt der Schuh im Gesundheitsbereich am meisten?

Was ich gerne erreichen will, ist mehr Zeit und Zuwendung für die Menschen im System freizuschaufeln. Das habe ich noch im Studium als Pflegehilfe kennengelernt, beim Putzen der Nachtkasteln – dass die Leute gerne reden wollen. Wir müssen das System einfach so ausrichten, dass Zeit für die Patienten bleibt. Grundsätzlich geht es mir darum, dass nicht das Geldbörsel entscheiden darf, ob jemand ein neues Herz oder eine neue Niere bekommt. Diesen Kampf müssen wir führen, dass man auch am Zahnstatus nicht mehr den sozialen Status ablesen kann. Da gibt aber sicher noch mehr zu tun. Aber mein größtes Ziel ist, dass unser System solidarisch bleibt.

Generell wird kritisiert, dass wir zu viele Sozialversicherungsträger haben und das System groß und ineffizient ist. Was können wir da von Ihnen erwarten?

Ich bestreite vehement, dass die Sozialversicherungen ineffizient sind. Es gibt sicherlich Dinge, wo man nachlegen muss. Aber wir sind in unseren Ausgaben derzeit gut unterwegs.

Eine Zusammenlegung von Sozialversicherungen hat für Sie keine Priorität?

Das ist sicher nicht mein prioritäres Thema.

Und beim heiklen Thema Rauchen?

Alle wissen, dass Rauchen schädlich ist, und dass Passiv-Rauchen schädlich ist. Ich denke, dass die nächsten Gespräche mit der Wirtschaft zu führen sind, um im Konsens herauszufinden, wie wir das Problem lösen können. Bei jedem Gast, der im Restaurant eine Zigarette raucht, raucht die Kellnerin und der Kellner jede einzelne mit. Obwohl das weder für den Gast, noch für das Personal gut für die Gesundheit ist.

Zur Person

Als Kinderärztin weiß Oberhauser, worauf es im Gesundheitssystem ankommt. Darüber hinaus hat sich die Wienerin auch als Krankenhaus-Managerin schulen lassen. Politisch hat  sich die zweifache Mutter  für strengere Rauchergesetze eingesetzt.  Seit 2006 sitzt sie als Abgeordnete im Parlament und war bis jetzt SPÖ-Gesundheits- und Sozialsprecherin. 2009 kam der nächste Karrieresprung. Oberhauser wurde als erste Ärztin zur ÖGB-Vize-Chefin gewählt.

(kurier) Erstellt am 25.08.2014, 17:40