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Nachrichten - admin

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Österreich Medienberichte ab 2015 / Gastronomie entschädigen?
« am: Januar 13, 2015, 19:36:24 Nachmittag »


Wofür? Dass sie sich nicht an Gesetze gehalten haben, Mischuld am Tod von 7.000 Passivrauchern haben?

http://www.format.at/newsticker/rauchverbot-entschaedigungen-fuergastronomie-finanzministerium-5414588


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http://kurier.at/politik/inland/zigarettenkauf-unter-18-soll-verboten-werden/107.738.962


12.01.2015, 19:48


Zigarettenkauf unter 18 soll verboten werden Regierung macht Anlauf, Lokale nikotinfrei zu machen.

Ministerin Karmasin will zudem die Altersgrenze anheben: für 16-Jährige keine Zigaretten mehr.
      

In der Regierung sind sie eine Minderheit, die Raucher. Am Dienstag wird dort ein Anlauf genommen, nicht nur roten und schwarzen Koalitionären den Zigarettenkonsum in heimischen Lokalen zu untersagen.


SPÖ-Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser, mittlerweile nikotinfrei, will ein Rauchverbot in der Gastronomie thematisieren. Sie hat sich schon bei ihrem Amtsantritt im September dafür ausgesprochen; ob des Lungenkrebstodes des Journalisten Kurt Kuch möchte das ÖVP-Vizekanzler Reinhold Mitterlehner nun ebenfalls – auch wenn der ÖVP-Wirtschaftsflügel, dem er entstammt, aufbegehrt. Der will beim seit 2009 gültigen Modus bleiben (Lokale ab 50 Quadratmetern müssen einen abgetrennten Bereich haben – oder rauchfrei sein. Kleinere Betriebe können wählen: zwischen "Rauchen gestattet" und "Rauchen untersagt"). Mitterlehner & Co tüfteln jetzt an Varianten, wie Wirte, die in Umbauten investiert haben, entschädigt werden können.

Vorbeugung

Das "Don’t smoke" in Gaststätten könnte nicht das einzige sein, das sich ändert. ÖVP-Gesundheitssprecher Erwin Rasinger möchte Zigaretten verteuern (höhere Tabaksteuer als die ohnehin gesetzlich fixierte); für Ministerin Oberhauser ist das vorstellbar.

PK PRÄSENTATION DER BERATUNGSSTELLE EXTREMISMUS UN Foto: APA/HELMUT FOHRINGER
ÖVP-Familienministerin Sophie Karmasin hat einen weiteren Präventionsvorschlag. Fortan sollte nicht schon ab 16 Jahren geraucht werden dürfen: "Österreich ist leider einer der EU-Staaten, in dem am meisten junge Menschen rauchen. Aus diesem Gesichtspunkt heraus müssen wir mit der Gesundheitsministerin und Experten überlegen wie man die Prävention und Aufklärung verstärken kann. Ein Verkaufsverbot für unter 18-Jährige werden wir mit Experten und den für Jugendschutz zuständigen Bundesländern ergebnisoffen diskutieren", sagt sie dem KURIER. Was sagt die Gesundheitsministerin dazu? "Jetzt geht es einmal darum, das allgemeine Rauchverbot in Lokalen umzusetzen." Erst dann könne eruiert werden, ob Weiteres nötig sei. In Wien und Niederösterreich heißt es aus den Büros der Jugendlandesräte: "Das ist derzeit nicht auf der Agenda." In der Bundeshauptstadt wird aber überlegt, Wasserpfeifen und E-Zigaretten erst ab 18 zu gestatten.

ÖVP-Gesundheitssprecher Rasinger hält nichts davon, das Alterslimit fürs Rauchen zu heben: "Das wäre derzeit eine Placebo-Maßnahme. Wir exekutieren nicht einmal die 16-Jahr-Grenze." Für ihn versagen auch viele Eltern: "Man kann nicht alles der Schule und der Politik umhängen." Wirksamer wären Präventionskampagnen, "mit denen auch an die Verantwortung der Erziehungsberechtigten appelliert wird" – und "eine andere Preispolitik. Diese hat Einfluss auf das Verhalten von Jugendlichen. Je teurer Zigaretten sind, desto weniger rauchen sie", befindet Arzt Rasinger. Es gehe auch um "Eigenverantwortung. Ich kann nicht hinter jeden Jugendlichen einen Polizisten stellen."

Gastronomenvertreter verweisen ebenfalls auf Eigenverantwortung – die ihrer Gäste; niemand müsse in ein Raucherlokal gehen. Im Finanzministerium wird geprüft, wie viel Geld Lokalbesitzer in Summe für Umbauten ausgegeben haben. Die von der Wirtschaftskammer genannten 100 bis 150 Millionen Euro seien zu hoch gegriffen.

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In Deutschland und Italien gibt es längst ein Tabakverbot

Österreich hat ein großes Problem mit jugendlichen Rauchern. Wie eine  Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) bereits 2013 gezeigt hat, rauchen hierzulande 25 Prozent (bei Mädchen sind es sogar 29 Prozent) der 15-Jährigen zumindest einmal pro Woche. Damit liegt Österreich klar auf Platz eins aller OECD-Länder, dicht gefolgt von Tschechien und Ungarn (siehe Grafik oben).

Strengere Rauchergesetze werden seit Jahrzehnten auch in den anderen EU-Staaten  diskutiert.  In Deutschland etwa gibt es seit  2007 ein Konsumations- und Verkaufsverbot von Tabakwaren für Jugendliche unter 18 Jahren.

Erst dieses Wochenende hat in Italien Gesundheitsministerin Beatrice Lorenzin angekündigt, das geltende Rauchergesetz zu verschärfen. Demnach soll  Rauchen auch in Parks, auf Italiens Stränden und sogar in Autos mit Kindern an Bord verboten werden. Auch in Filmen und TV-Serien sollen künftig keine Raucher mehr zu sehen sein.
 Tabak ab 18

Bereits in Kraft ist  in Italien  ein Rauchverbot vor Schulen  – und ebenfalls ein Verkaufsverbot an Jugendliche unter 18 Jahren. Zudem ist das Rauchen  in Restaurants, Bars, Diskotheken und Büros längst verboten.  Das Rauchergesetz von 2005 hatte für die  Tabakindustrie  zu starken Umsatzeinbußen geführt. In zehn Jahren ist die Zahl der Raucher in Italien von 23,8 Prozent auf 19,5 Prozent gesunken.

Auch auf EU-Ebene werden von der neuen EU-Kommission  weitere Anti-Rauchermaßnahmen diskutiert.  „Tabakkonsum ist das größte vermeidbare Gesundheitsrisiko in der EU mit jährlich fast 700.000 Toten“, heißt es aus dem Büro von Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis.   Besonders der Schutz Jugendlicher solle  forciert werden.

In der Schweiz ist ein drastisches Anti-Rauchergesetz in Arbeit. Es sollen etwa die  Werbung für Tabak   und der Tabakverkauf neu geregelt werden. „Die Mehrheit der Raucherinnen und Raucher hat mit unter 18 Jahren mit dem Rauchen angefangen“, heißt es von Seiten des Bundesamtes für Gesundheit. Aus dem Grund solle verboten werden, Tabak an Jugendliche, die noch nicht 18 sind, abzugeben. Bis Ende 2016 soll das alles gesetzlich beschlossen werden – und ab 2018 gelten.

680
Österreich Medienberichte ab 2015 / Zeitungen berichten
« am: Januar 13, 2015, 01:08:34 Vormittag »



Mitteilungen von Text mit Link an:  info@krebspatienten.at

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Es geht um ...... das Rauchen .....

Rauchverbot


Ein tragischer Schicksalsschlag könnte nun den Durchbruch zum totalen Rauchverbot in der Gastronomie bewirken. Der Tod des Aufdeckungsjournalisten Kurt Kuch hat eine neue Debatte ausgelöst, die bis jetzt gültige typisch österreichische Lösung scheint zu bröckeln.

Die Chancen für eine Änderung des umstrittenen Tabakgesetzes stehen gut, Gesundheitsministerin und Wirtschaftsminister sind sich einig.

Wie können sie sich gegen die Gastronomen durchsetzen, und werden Zigaretten dafür wieder teurer?

Helga Lazar und Martina Schmidt fragen nach.


Aber Achtung:

Bitte weitere Anzeigen
gegen die rund 3/4 gesetzwidrigen Lokale: Wirte, Restaurants in Supermärkten und Möbelhäusern, Cafes, Konditoreien, Lebensmittelgeschäfte, Schuhgeschäfte, Fitnesscenter, Friseure, Fingernagelstudio, Solarien, Wettbüro, Bowling/Dart, Internet-Cafe, Casino, Trafiken, Tankstellen, Autobahnraststätten, Öffentliche Gebäude, ÖBB, Versicherungen, usw.
laut: http://www.rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=562.msg2110#msg2110


Übrigens:

Wirte-Investitionsersatz für Abtrennungen?


Laut Tabakgesetzv mussten die Wirte den Umbau mit Plänen bis 31.12.2008 komplett eingereicht und bis spätestens 30.6.2010 die Fertigmeldung bekannt geben haben. Bestenfalls nur diesen wenigen Wirten (500 oder 1000 in ganz Österreich?), die tatsächlich derart und gesetzeskonform umgebaut und sich danach auch an das Tabakgesetz gehalten haben, könnte man die (nachweislichen!) Kosten für den Rückbau zu einem Nichtraucherlokal teils ersetzen, z.B. aus Mitteln der Tabaksteuer, sowie des WKO-Unterstützungs-/Betriebshilfefonds. Zu beachten ist auch: Viele Steuerberater der Wirte haben bereits erhebliche Summen des Umbaues "als Reparatur" sofort abgeschrieben.

Es geht somit weder um 150, noch um 100, noch um 90 Millionen, sondern bestenfalls um ein paar Millionen! Zudem: Die Wirtschaftskammer und die Wirte sind bekannt für das Jammern auf hohem Niveau. Warum prüft keiner die angeblichen 150 Millionen, sage ich als Gutachter. Der tatsächliche "Restbetrag" wäre dann bundesweit ein paar Millionen, höchstens niederer 2-stelliger Bereich.

Investitionen sind unternehmerisches Risiko, auch in meinen Betrieben, seit Jahrzehnten. Bei der (plötzlichen) gesetzlichen Umstellung von Nitrolacke auf Wasserlacke, neue Lackieranlagen/-räume, gab es auch keinen Investitionsersatz.

Außer von Wirtslokale erhalten wir regelmäßig Beschwerden über Restaurants in Supermärkten und Möbelhäusern, Cafes, Konditoreien, Lebensmittelgeschäfte, Schuhgeschäfte, Fitnesscenter, Friseure, Fingernagelstudio, Solarien, Wettbüro, Bowling/Dart, Internet-Cafe, Casino, Trafiken, Tankstellen, Autobahnraststätten, Öffentliche Gebäude, ÖBB, Versicherungen, usw.

Dietmar Erlacher, Krebspatient
www.krebspatienten.at, www.rauchsheriff.at

Meinung an: info@krebspatienten.at

Anzeigen: http://www.rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=562.msg2110#msg2110

682
Ankündigungen, Veranstaltungen, Radio, Fernsehen, ff. / 12.01.15, 21.10, Thema
« am: Januar 13, 2015, 00:55:03 Vormittag »



Es geht um ...... das Rauchen:

http://tvthek.orf.at/program/Thema/1319

683


Mitteilungen an Dietmar Erlacher, Innsbruck: info@krebspatienten.at

684



BM. Karmasin für höhere Altersgrenze für Tabakkonsum

In der Diskussion über ein Rauchverbot in der Gastronomie und die Senkung der Zahl der jungen Raucher hat Familienministerin Sophie Karmasin (ÖVP) ein Tabakverbot für Jugendliche angeregt. Sie wolle mit Experten und den für Jugendschutz zuständigen Bundesländern ein Verkaufsverbot für unter 18-Jährige diskutieren, sagte sie dem „Kurier“ (Dienstag-Ausgabe). Derzeit ist Rauchen ab 16 Jahren erlaubt.

„Österreich ist leider einer der EU-Staaten, in dem am meisten junge Menschen rauchen. Aus diesem Gesichtspunkt heraus müssen wir mit der Gesundheitsministerin und Experten überlegen, wie man die Prävention und Aufklärung verstärken kann“, erläuterte Karmasin im „Kurier“. Jetzt gehe es aber einmal darum, das allgemeine Rauchverbot in Lokalen umzusetzen, hielt die Familienministerin fest.

Rauchverbot soll im Ministerrat behandelt werden
Das von Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser (SPÖ) und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) angestrebte generelle Rauchverbot in der Gastronomie ist auch Thema im Ministerrat. Ziel sei ein Bekenntnis der Bundesregierung zu einem allgemeinen Rauchverbot, sagte eine Sprecherin der Gesundheitsministerin.

Gewerkschaft für allgemeines Verbot
Die Diskussion über eine Änderung der seit 2009 geltenden gesetzlichen Bestimmungen wurde durch den Lungenkrebstod des Journalisten Kurt Kuch ausgelöst. Für ein allgemeines Rauchverbot sprach sich zuletzt auch der Tiroler Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) aus. Die Gewerkschaft vida unterstützt die Forderung ebenfalls.

Die Trennung in Raucher- und Nichtraucherbereiche schütze zwar die Gäste vor Passivrauch, bringe den Arbeitnehmern in der Gastronomie aber gar nichts, so Helmut Woisetschläger, der vida-Landesvorsitzende von Oberösterreich, in einer Aussendung. Der Gewerkschaft gehe es in erster Linie um die Gesundheit der Beschäftigten.

Wirtschaftskammer gegen Neuregelung
Die Wirtschaftskammer ist hingegen für eine Beibehaltung der Regeln, gemäß denen kleinere Gaststätten als Raucher- oder Nichtraucherlokale geführt werden können.

Ab einer bestimmten Größe ist eine Teilung möglich, wobei ein Nichtraucherbereich vorhanden sein muss. Gastwirte, die aus diesem Grund in Umbauten investiert haben, müssten bei einem generelle Rauchverbot entschädigt werden.

http://orf.at/#/stories/2260954/

685
Österreich Medienberichte ab 2015 / ORF berichtet über .....
« am: Januar 13, 2015, 00:20:50 Vormittag »


ORF berichtet über ......

686
DER TIROLER ADLER SIEHT MEHR .................. / 12.1.15, Mo., ORF 2, Thema
« am: Januar 12, 2015, 00:02:55 Vormittag »



Morgen, am 12.1.2015 in ORF 2 Thema!

Kuchs Erbe – „Don`t smoke“

„Weg mit dem Dreck“, sagte der 42jährige Journalist Kurt Kuch im Oktober im THEMA-Interview. Und das ist bei vielen Rauchern angekommen. Auch bei der Journalistin Brigitte Biedermann, die seit Kuchs Auftritt in THEMA keine Zigarette mehr anrührt. „Ich habe auch Freundinnen mitreißen können“, erzählt sie, „wir feuern einander mehrmals täglich zum Durchhalten an. Das funktioniert!“. Am 3. Jänner hat Kurt Kuch seinen Kampf gegen den Lungenkrebs verloren. Aber seine Botschaft lebt: „Jedes Mal wenn ich Lust auf eine Zigarette krieg, haut mir der Kurti von da oben auf die Finger“, erzählt der seit wenigen Tagen rauchfreie PR-Berater Rudolf Fußi. Stellvertretend für viele andere erzählen die beiden Rike Fochler über ihr neues rauchfreies Leben.

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Die WKO und die Tabaklobbyisten berichten neu / INVESTITIONSERSATZ - FRECHHEIT !
« am: Januar 11, 2015, 00:19:09 Vormittag »


Und jetzt wollen der Wirtschaftsbund (ÖVP) und die Wirtschaftskammer auch noch Geld für vorsätzlichen Totschlag!


Danke für die übermittelten Meldungen!
Bitte weitere Anzeigen gegen die rund 3/4 gesetzwidrigen Lokale: Wirte, Restaurants in Supermärkten und Möbelhäusern, Cafes, Konditoreien, Lebensmittelgeschäfte, Schuhgeschäfte, Fitnesscenter, Friseure, Fingernagelstudio, Solarien, Wettbüro, Bowling/Dart, Internet-Cafe, Casino, Trafiken, Tankstellen, Autobahnraststätten, Öffentliche Gebäude, ÖBB, Versicherungen, usw.


Übrigens:

Wirte-Investitionsersatz für Abtrennungen?

Laut Tabakgesetzv mussten die Wirte den Umbau mit Plänen bis 31.12.2008 komplett eingereicht und bis spätestens 30.6.2010 die Fertigmeldung bekannt geben haben. Bestenfalls nur diesen wenigen Wirten (500 oder 1000 in ganz Österreich?), die tatsächlich derart und gesetzeskonform umgebaut und sich danach auch an das Tabakgesetz gehalten haben, könnte man die (nachweislichen!) Kosten für den Rückbau zu einem Nichtraucherlokal teils ersetzen, z.B. aus Mitteln der Tabaksteuer, sowie des WKO-Unterstützungs-/Betriebshilfefonds. Zu beachten ist auch: Viele Steuerberater der Wirte haben bereits erhebliche Summen des Umbaues "als Reparatur" sofort abgeschrieben.

Es geht somit weder um 150, noch um 100, noch um 90 Millionen, sondern bestenfalls um ein paar Millionen! Zudem: Die Wirtschaftskammer und die Wirte sind bekannt für das Jammern auf hohem Niveau. Warum prüft keiner die angeblichen 150 Millionen, sage ich als Gutachter. Der tatsächliche "Restbetrag" wäre dann bundesweit ein paar Millionen, höchstens niederer 2-stelliger Bereich.

Investitionen sind unternehmerisches Risiko, auch in meinen Betrieben, seit Jahrzehnten. Bei der (plötzlichen) gesetzlichen Umstellung von Nitrolacke auf Wasserlacke, neue Lackieranlagen/-räume, gab es auch keinen Investitionsersatz.

Außer von Wirtslokale erhalten wir regelmäßig Beschwerden über Restaurants in Supermärkten und Möbelhäusern, Cafes, Konditoreien, Lebensmittelgeschäfte, Schuhgeschäfte, Fitnesscenter, Friseure, Fingernagelstudio, Solarien, Wettbüro, Bowling/Dart, Internet-Cafe, Casino, Trafiken, Tankstellen, Autobahnraststätten, Öffentliche Gebäude, ÖBB, Versicherungen, usw.

Dietmar Erlacher, Krebspatient
www.krebspatienten.at, www.rauchsheriff.at

Meinung an: info@krebspatienten.at



688



http://burgenland.orf.at/news/stories/2688666/


Letzte Ehre für Kurt Kuch


In Bad Tatzmannsdorf (Bez. Oberwart) hat am Samstagnachmittag das Begräbnis des Enthüllungsjournalisten Kurt Kuch stattgefunden. Etwa 800 Menschen - die Spitzen der Landespolitik und viele Prominente - erwiesen ihm die letzte Ehre.

Der gebürtige Oberwarter erlag vor einer Woche mit 42 Jahren seinem Lungenkrebsleiden - mehr dazu in Kurt Kuch gestorben. Bis zuletzt engagierte sich der ehemalige Kettenraucher für die Nichtraucher-Initiative „Don’t smoke“ und entfachte damit die Debatte über ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie neu - mehr dazu in Erneut Diskussion über generelles Rauchverbot.


Kurt Kuchs Begräbnis

ORF

Viele Prominente und Politiker kamen zu Kuchs Begräbnis.
Kurt Kuchs Begräbnis

ORF
Umdenken bei Gastronomen

Bei einigen burgenländischen Gastronomen scheint die Debatte ein Umdenken bewirkt zu haben. Das Lokal „Die Bank“ in Oberwart etwa wird ab 1. Februar komplett rauchfrei sein. Anlass für die Entscheidung war Kuchs Tod. Dass manche Gäste vielleicht ausbleiben werden, sieht der Inhaber gelassen. „Der Umsatz wird sicher zurückgehen, aber ich glaube, dass es in ein paar Monaten überall das Rauchverbot geben wird, dann hat sich das Thema von alleine erledigt“, so Harald Kahr.

Im „Cafe Stromberger“ gehört der Großteil des Lokals den Nichtrauchern. Vor allem Familien mit Kindern schätzen die rauchfreie Atmosphäre. Die Chefin hat eine ganz klare Meinung zu dem Thema. „Ich spreche mich für ein generelles Rauchverbot aus, weil ich der Meinung bin, dass eine einheitliche Regelung für alle von Vorteil wäre, weil es dann auch keinen Wettbewerbsnachteil gibt“, so Jasmin Stromberger.


Geteilte Meinungen
In Lokalen rauchen dürfen oder nicht - das ist wieder einmal die große Frage. Die Meinungen dazu gehen auseinander - egal, wo man sich umhört.
ANMERKUNG:
"Geteilte Meinung"?
Nona, die einen sind seit Jahren die notorisch gesetzwidrigen Wirte und Tabak-Drogensüchtige als Gäste, die anderen Nichtraucher, die saubere Luft wollen.



689



http://vorarlberg.orf.at/news/stories/2688366/


Haller rät dringend zu Rauchverbot


Suchtgift-Experte Reinhard Haller empfiehlt dringend, ein generelles Rauchverbot in Lokalen umzusetzen, da Passivrauchen sehr schädlich sei. 0,8 Prozent der Krankenstände hätten ihre Ursachen im Passivrauchen.

Zwei Prozent aller Berufsunfähigkeitspensionen rühren laut Haller vom Passivrauchen her. Es gebe auch nicht wenige Menschen, die an den Folgen des Passivrauchens sterben. In Vorarlberg sterben jährlich 15 bis 20 Menschen pro Jahr an den Folgen des Passivrauchens. Laut dem Suchtgiftexperten Reinhard Haller kommt man auf diese Zahl, wenn man internationale Untersuchungen auf Vorarlberg herunterbricht. Österreich habe neben Griechenland die schlechteste Nichtraucherschutzgesetzgebung Europas, kritisiert Haller.


Sind sie für ein generelles Rauchverbot in Lokalen

77.44% Ja
22.56% Nein
Dieses Voting wurde beendet. Angezeigt wird das Endergebnis vom 10.1.2015 um 18.24 Uhr.



Beitrag von Jürgen Peschina, Götz Wagner und Roland Weber. Sie sehen Reinhard Haller und Gastronomiesprecher Andrew Nussbaumer.

Wirte nicht erfreut über Debatte

Wirte, die ihre Lokale umgebaut haben, um den Vorgaben des bisherigen Tabakgesetzes zu entsprechen, wären nicht unbedingt erfreut über eine erneute Gesetzesänderung. Österreichweit seien dafür bis zu 150 Millionen Euro ausgegeben worden, heißt es bei der Wirtschaftskammer. Dementsprechend „beliebt“ ist die Debatte bei den Wirten. Auch wenn die Wirte finanziell entschädigt werden sollen, er würde sich nicht darüber freuen, für ein paar zurückgewonnene Steuereuro hundert Formulare auszufüllen, sagt Gastronomiesprecher Andrew Nussbaumer. Eine solche Rückerstattung sollte einfach sein, fordert er.

Egger gegen Rauchverbot
FPÖ-Landesobmann Dieter Egger lehnt ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie ab. Ein solches wäre seiner Ansicht nach Bevormundungspolitik, von der Bevölkerung und Wirtschaft schon lange genug hätten. Diese bräuchten mehr Handlungsfreiheit. Dauernde Gesetzesänderungen seien abzulehnen.


Rein schlägt Selbstbehalt für Raucher vor
Wirtschaftskammerpräsident Manfred Rein kritisierte die laufende Debatte um ein komplettes Rauchverbot in der Gastronomie. Im Gegenzug schlägt er einen Selbstbehalt bei Arztbesuchen für Raucher vor. „Ich finde es nicht in Ordnung, dass man jetzt alle paar Jahre wieder mit demselben daherkommt“, so Rein gegenüber dem ORF. Einige Betriebe hätten viel investiert in die Trennung zwischen einem Raucher- und einem Nichtraucherbereich, andere hätten ein vollständiges Rauchverbot eingeführt.

Die Gesundheit sei ihm nicht weniger wichtig als die Wirtschaftskammer-Mitglieder. Jetzt aber über Abschreibungen für die Umbaukosten zu diskutieren, hält Rein für den falschen Weg. Stattdessen solle man sich überlegen, bei den Gesundheitskosten den Hebel anzusetzen. Rein kann sich etwa einen Selbstbehalt für Raucher bei Arztkosten vorstellen, ähnlich wie das bei Beamten der Fall sei.


Mitterlehner arbeitet an Abgeltungsmodell

Seit Tagen beschäftigt die Debatte um ein komplettes Rauchverbot die österreichische Innenpolitik. Vizekanzler Reinhold Mitterlehner (ÖVP) will ein solches Verbot durchsetzen und erarbeitet zu diesem Zweck gerade eine Abgeltung für bereits getätigte Umbauten in der Gastronomie. Lesen Sie dazu Mitterlehner will Rauchverbot in Lokalen durchsetzen. Auch die Grünen haben ihr Modell samt Steuergutschriften für Betriebe, die in Umbauten investiert haben, vorgestellt.

Zu einem absoluten Rauchverbot in der Gastronomie hat sich Österreich bisher nicht durchringen können. Die Gesetzesänderung des Jahres 2009 war ein Kompromiss: Restaurants und Bars müssen Raucherräume von Nichtraucherräumen baulich trennen, Bars und Cafés unter 50 Quadratmeter können als Raucherlokale geführt werden. Dieser Kompromiss gerät immer mehr in die Kritik - vor allem auch von Suchtexperten. Befürworter eines absoluten Rauchverbotes in der Gastronomie sehen nun die Möglichkeit, dass so ein Verbot in Österreich doch noch gesetzlich verankert wird.

Publiziert am 09.01.2015

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http://burgenland.orf.at/news/stories/2688612/


Erneut Diskussion über generelles Rauchverbot


Auch im Burgenland ist die Diskussion um ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie voll entbrannt. Seit kurzem spricht sich ja auch ÖVP-Obmann Reinhold Mitterlehner für ein generelles Verbot aus, was bei seinen Parteikollegen in der Wirtschaftskammer für Kopfschütteln sorgt.

„Die Wirte dürfen nicht zu den Prügelknaben für die Versäumnisse der Politik werden“ - so formuliert es Helmut Tury, Obmann der Sparte Tourismus in der Wirtschaftskammer. Aus seiner Sicht sollte alles bleiben wie es ist. Es sollte stattdessen in Prävention und Aufklärung investiert werden, da sei die Politik säumig. Tury: „Man packt das Problem nicht an der Wurzel“

Es gebe weder Aufklärung in den Schulen, noch habe man in den Medien Kampagnen geschaltet, meint Tury. Man würde „das Problem nicht an der Wurzel packen“, wenn man ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie fordert. „Das ist eine populistische Aussage und ein Ablenkungsmanöver der Politik“, so Tury im Interview mit dem ORF Burgenland.

Den Schwenk seines Bundesparteiobmanns Reinhold Mitterlehner will Tury deshalb kaum glauben. „Das ist für mich vollkommen unverständlich. Dass er jetzt eine Kehrtwende macht, ist für mich sehr überraschend und absolut nicht abgestimmt mit den Vertretern der Gastronomie“, so Tury.

ANMERKUNG:
Wer dem Morden zusieht, ist selbst ein ...........!

WK-Mitglieder: Schickt Hinterleitner, Tury, ff. in die Wüste, aber ohne Beiträge von uns Zwangsmitglieder!



Sind Sie für ein generelles Rauchverbot in Lokalen?

69.18% Ja
30.82% Nein

Dieses Voting wurde beendet. Angezeigt wird das Endergebnis vom 10.1.2015 um 18.30 Uhr.



Geißler: „Abgeltung für Gastronomen“

Während aus der Wirtschaftskammer Kritik an der neuen ÖVP-Linie kommt, scheint die Landespartei auf Linie. ÖVP-Burgenland-Gesundheitssprecher Rudolf Geißler meint zwar, im Landtagsklub habe es aktuell zwar noch keine breite Debatte gegeben, aber er hält ein generelles Rauchverbot für vernünftig und spricht sich für eine Abgeltung bei jenen Gastronomen aus, die wegen der alten Regelung investieren mussten.


Rezar: „Zeit ist reif“

Ähnlich sieht das die SPÖ. Gesundheitslandesrat Peter Rezar freut sich über die Diskussion und hält die Zeit reif für ein generelles Rauchverbot. Auch er will Entschädigungen für betroffene Gastronomen. Dasselbe fordern die Grünen, die sich schon seit Jahren für ein generelles Verbot einsetzen und für mehr Präventions-Maßnahmen.

Gegen eine Verschärfung des Nichtraucherschutzes tritt die Gesundheitssprecherin der FPÖ, Ilse Benkö, ein: Jeder Wirt solle selbst entscheiden dürfen, ob in seinem Lokal geraucht werden darf oder nicht. ANMERKUNG: Diese "FP-Gesundheitssprecherin" soll sich einmal die nicht endende Liste der jahrelang gesetzwidrigen Burgenländischen Wirte ansehen, die seit Jahren  Mord und Totschlag zulassen! RÜCKTRITT !

Die Liste Burgenland will ein Rauchverbot, aber nur wenn die Frage der Entschädigung davor klar geregelt wird. ANMERKUNG: Welche "Liste Burgenland"?

Hellmut Samonigg, Leiter der Onkologie in Graz und behandelnder Arzt von Kurt Kuch im Burgenland Heute-Studiogespräch:
http://burgenland.orf.at/news/stories/2688612/