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Nachrichten - admin

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"Kurt hat den Krebs selbst verursacht"

Daniela Kuch & Hellmut Samonigg: Die Schwester und der Onkologe von Kurt Kuch fordern strenge Rauchergesetze.
      

Im April 2014 veränderte die Diagnose Lungenkrebs das Leben des bekannten Aufdeckerjournalisten Kurt Kuch. Bis dahin jagte er als NEWS-Chefreporter korrupte Politiker, ab diesem Zeitpunkt kämpfte er gegen Krebs. Neun Monate hielt er durch, und bewegte am Krankenbett mehr als viele andere vom Schreibtisch aus. Er machte seine Erkrankung öffentlich, initiierte gemeinsam mit dem bekannten Grazer Onkologen Hellmut Samonigg die Kampagne Don’t smoke. Am 3. Jänner siegte der Krebs über die Willenskraft von Kurt Kuch. Seine Schwester, Daniela Jahn-Kuch begleitete Ihren Bruder als Palliativ-Medizinerin bis zum letzten Atemzug. Gemeinsam mit dem Onkologen Samonigg will sie die Initiative nun zum Erfolg führen.

KURIER: Frau Jahn-Kuch, Wenige Tage nach dem Tod Ihres Bruders kündigte Vizekanzler Reinhold Mitterlehner an, ein Rauchverbot durchzusetzen. Glauben Sie an die Durchsetzung?

Daniela Jahn-Kuch: Wir sind überzeugt, dass die Einigung kommen wird. Die Frage wird sein, wie gut ist die Lösung? Denn nur das Rauchverbot in Restaurants ist zu wenig. Es braucht ein ganzes Maßnahmen-Paket. Wir, von der Kampagne Don’t smoke, werden dafür kämpfen, dass es auch ein Rauchverbot bis 18 Jahren geben muss.

Daniela Jahn-Kuch, Hellmut Samonigg Daniela Jahn-Kuch, Schwester von Kurt Kuch, und Onkologe Hellmut Samonigg kämpfen für Rauchergesetz - Foto: KURIER/Gerhard Deutsch
Hellmut Samonigg: Österreich ist Schlusslicht bei den Rauchergesetzen. Nun muss es auch beim Rauchen ein Umdenken geben.

In Österreich ist man mit 14 Jahre straffähig, ab 16 darf man wählen. Warum soll man erst ab 18 rauchen dürfen?

Samonigg: Zwischen der Freiheit wahlberechtigt zu sein, und der Tatsache, toxische Substanzen zu inhalieren, ist ein großer Unterschied. Fakt ist, in jeder Zigarette sind 30 bis 50 krebserregende Stoffe enthalten. Zahlreiche Beispiele in den Nachbarländern zeigen, sobald das Rauchverbot bis 18 eingeführt wird, steigt das Anfangsalter deutlich. Wir wissen heute, wer bis 20 kein Raucher ist, wird auch keiner mehr. Eine Gallup-Studie zeigt auch, dass 82 Prozent der Österreicher für die Anhebung des Alters sind.

Um wie viel Prozent konnte die Raucherzahlen bei den Jugendlichen gesenkt werden?

Samonigg: In Deutschland wurde das Alter auf 18 angehoben und ein Rauchverbot in Lokalen verhängt wurde. Dadurch reduzierten sich die Raucher bei den Jugendlichen um über 50 Prozent.

Frau Jahn-Kuch, Ihr Bruder Kurt hat die Initiative mit Don’t smoke mit ins Leben gerufen. Sie wurden erst nach Kurts Tod in den Medien aktiv. Sehen Sie es als Ihre Erbe an, der Kampagne zum Erfolg zu verhelfen?

Daniela Jahn-Kuch:Erbe ist ein großes Wort. Ich glaube, Kurt hätte mich nie als Erbin gesehen, weil ich nie eine Führungsperson war. Er war das Alphatier unter uns Geschwistern. Aber seine Kraft für die Sache war einfach ansteckend. Noch vor einem Jahr hätte Kurt für die Freiheit der Raucher plädiert. Doch ein Raucher ist nie frei. Er wird von der Sucht dominiert. Das hat Kurt erst während seiner Erkrankung erkannt. Von da an hat er eine 180-Grad-Wendung gemacht. Sogar bei der letzten Kama-Party, die er schon seit vielen Jahren mitveranstaltet hat, setzte er durch, dass die Party rauchfrei ist. Und trotzdem kamen 1400 Menschen. Dieser Erfolg hat Kurt noch wenige Tage vor seinem Tod wahnsinnig stolz gemacht. Seine Energie, die er in die Sache gesteckt hat, möchte ich weiterführen. Das bin ich meinem Bruder einfach schuldig.

Haben Sie versucht, Ihren Bruder das Rauchen auszureden?

Jahn-Kuch: Mehrmals natürlich. Wir haben im Zuge der Erkrankung gemeinsam alte Familienvideos angeschaut. Da entdeckten wir ein Video, das ich vor 20 Jahren gedreht habe, wo sich Kurt gerade eine Zigarette anzündet. Im Video sage ich zu ihm: "Hat dir noch niemand gesagt, dass dich das Rauchen umbringen wird?" Darauf lächelt er mich an, qualmt in Richtung Kamera und meint: "An irgendetwas muss ich ja sterben." Wir wissen beide, wenn er damals aufgehört hätte, wäre Kurt heute noch da. 80 bis 90 Prozent der Lungenkrebse hängen mit dem Rauchen zusammen. Kurt wusste, dass er den Krebs selbst verschuldet hat. Diese Erkenntnis hat meinem Bruder in seinen letzten neun Monaten am meisten geschmerzt. Deswegen war ihm die Initiative so wichtig.

War es Kurt Kuch bewusst, dass er den Kampf gegen den Krebs kaum gewinnen kann?

Jahn-Kuch: Dass es für ihn sehr knapp werden wird, wusste er. In seinen letzten Tagen hat er zu mir gesagt: "Jetzt weiß ich, was es heißt, um sein Leben zu kämpfen." Kurt hat nie aufgegeben, er blieb immer voller Hoffnung. Lange war mir nicht klar, woher diese Kraft kam? Durch seinen Gang an die Öffentlichkeit, hat er so viel positives Feedback bekommen, dass Kurt die letzten neun Monate von einer Welle getragen wurde. Mein Bruder war auf seine ganz eigene Art stark und hat so auch die ganze Familie durch die neun Monate geleitet.

Welche Hoffnungen hatte Kurt?

Jahn-Kuch: Kurt hoffte, dass er Lebenszeit verlängern kann. Auf der Kama-Party am 25. Dezember konnte er wegen einer tumorbedingten Stimmbandlähmung nicht mehr sprechen und war extrem kurzatmig. Trotzdem hielt er über eine Stunde auf der Party aus. Als wir gingen, dreht er sich um, schaute nochmals in den Saal, in dem zig seiner engsten Freunde feierten. Auf einen Zettel schrieb er mir: "Bin ich zu Ostern noch dabei?" Ich bin überzeugt, dass er zu Ostern dabei ist, weil er noch nicht weg ist. Aber er wusste, wie es um ihn steht.

Was antwortet man in so einer Situation seinem Bruder?Das war ein schlimmer Moment für mich. Ich antwortete: "Kurt, wir machen weiter." Ich habe auch auf ein Wunder gehofft – trotz allem.

Hat Kurt Kuch mit seiner Art den Krebs öffentlich zu machen, auch die Krankheit aus einer Tabuzone geholt?

Samonigg:Wie er seine Krankheit in die Öffentlichkeit getragen hat, war eine absolute Ausnahme. Er konnte mit seinem Outing auch umgehen, das können nicht alle Prominenten. Ich bin mir sicher, er hat dazu beigetragen, Krebspatienten Mut zu geben, zur Krankheit zu stehen.

Sie sind Palliativ-Medizinerin. Wie schwer war es, den eigenen Bruder in den Tod zu begleiten?

Jahn-Kuch: Ich habe die Problematik erkannt, und mir durch Supervision auch Hilfe gesucht. Ich zwar ständig am aktuellen Stand der Behandlung, aber nie ein Teil des Medizinerteams, weil Kurt auf der Onkologie behandelt wurde. Mir hat es geholfen zu wissen, dass ich von Kollegen umgeben bin, die ich jederzeit über den Status quo fragen kann. Das hat mir eine gewisse Art von Sicherheit gegeben. Wenn er zwischen den Chemos zu Hause war, habe ich wenn notwendig seine laufende Medikation, vor allem bei Schmerzen, adaptiert.

Wann hoffen Sie, dass das Anti-Raucher-Gesetz umgesetzt wird?Samonigg: Wir hoffen, dass ein Paket vor dem Sommer als Gesetz durchgeht und, dass Ende des Jahres alle Lokale rauchfrei sind.

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    Lungenkrebs bleibt katastrophale Erkrankung

Don’t smoke , Rauchen bis 18 verbieten , Weg mit dem Glimmstängel


Der Lungenkrebstod des Journalisten und Kettenrauchers Kurt Kuch rüttelte Österreich auf. Jahrelang gab es nur halbherzige Lösungen, aber wenige Tage nachdem Kuch den Kampf gegen den Krebs verloren hatte, kündigte Vizekanzler Reinhold Mitterlehner an, noch heuer das Rauchverbot in Lokalen durchzusetzen. Derzeit wird noch gerechnet, wie man die Wirte für die aufwendigen Umbauten entschädigen kann. Der Initiative Don’t smoke ist das zu wenig. Sie will auch ein Rauchverbot bis 18. Denn die Folgen des Rauchen sind enorm: So gibt es pro Stunde einen toten Raucher; alle acht Stunden einen toten Passivraucher; alle sechs Wochen eintausend Begräbnisse von Rauch-Opfern; Eine um 9,3 Jahre verkürzte Lebensdauer bei Männern, die zehn Zigaretten pro Tag rauchen. 7,3 Lebensjahre minus bei rauchenden Frauen.

www.dontsmoke.at

http://kurier.at/chronik/oesterreich/kurt-hat-den-krebs-selbst-verursacht/111.238.848

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Aufgeheizte Stimmung unter Mühlviertler Trafikanten

NEUMARKT IM MÜHLKREIS. Das drohende Rauchverbot in der Gastronomie drückt auf die Stimmung der Trafikanten aus dem Mühlviertel. Sie wehren sich gegen die "Bevormundung der Bürger durch die Politik".

http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/muehlviertel/Aufgeheizte-Stimmung-unter-Muehlviertler-Trafikanten;art69,1632836


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http://www.kronehit.at/news/aus-fuer-zigaretten-automatenhttp://www.kronehit.at/news/aus-fuer-zigaretten-automaten



Ö: Aus für Zigaretten-Automaten


(30.01.2015)

Das generelle Rauchverbot in der Gastronomie ist Rauch-Gegnern bei weitem nicht genug. Mit einer gewaltigen Forderungsliste geht die Schutzgemeinschaft für Nichtraucher in die Offensive. So sollten Zigaretten nicht mehr an Unter-18-Jährige verkauft werden dürfen. Das würde auch eine Abschaffung der Zigarettenautomaten bedeuten. Auch Rauchen im Freien sollte untersagt werden, beispielsweise auf Spielplätzen, in Freibädern und in Gastgärten.

Robert Rockenbauer, Bundesleiter der Schutzgemeinschaft für Nichtraucher:
“Warum haben nur Raucher die freie Platzwahl? Ich als Nichtraucher muss auf die Nebentische und auf die Windrichtung achten. Und kaum habe ich einen Platz gefunden, setzt sich ein Raucher an den Nebentisch und qualmt mich zu. Das kann es nicht sein.“

Die Forderungen der Nichtraucher-Schutzgemeinschaft:

• Keine Zigaretten für Unter-18-Jährige: Jugendliche sollen keine Zigaretten mehr kaufen können.

• Aus für Zigarettenautomaten: Um das Verkaufsverbot auch einhalten zu können, müssen Zigarettenautomaten aus der Öffentlichkeit verschwinden.

• Rauchverbot im Freien: Schluss mit Zigarettenrauch in Gastgärten, Freibädern und auf Spielplätzen.

• Rauchverbot auf Zeltfesten und in Vereinslokalen: Auch hier soll künftig nicht mehr gequalmt werden dürfen.

• Rauchverbot im Auto: Nicht nur um mitfahrende Kinder zu schützen. Das Rauchen lenkt den Fahrer ab.

• E-Zigaretten Shishas: Schluss mit Diskussionen. E-Zigaretten und Shishas müssen mit der klassischen Zigarette gleichgesetzt werden.

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Also "das Lokal Turecek" würde ich soooo gerne besuchen, aber ich finde es nicht! Du vielleicht? - Ich will ihn wirklich besuchen, dass sein Umsatz steigt.



Zudem:

30.1.15: STA ermittelt gegen Gastro-Obmann Willi Turecek.

Der WB. hat hier alle Medienberichte gesammelt: https://www.facebook.com/wirtschaftsbundwien?fref=nf




--------------------------------------


Unterschiedliche Medienberichte zu den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft gegen ‪#‎SPÖ‬-Spitzenfunktionäre,

Hauptverdächtiger ein SPÖ-Funktionär, der sich angeblich 57-Mal selbst gewählt haben soll. ‪#‎SWV‬ ‪#‎Gastronomie‬ ‪#‎Rücktritt‬

https://www.facebook.com/hashtag/r%C3%BCcktritt?source=feed_text&story_id=945912788759920

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Und dieser Turecek ist ein Fall bei der Staatsanwaltschaft, zumindest wegen Wahlbetrug, laut:


http://www.news.at/a/news-wirtschaftskammer-wahl-2010-schwerer-verdacht-turecek

Er steht oft im Zentrum – sei es, wenn er in der einflussreichen „Fachgruppe Gastronomie“ der Wirtschaftskammer Wien den Ton angibt, oder sei es, wenn er sich im Bierzelt auf der „Wiener Wiesn“ ordentlich feiern lässt. Doch nun spielt Wiens wohl schillerndster Kammerfunktionär in einer anderen Angelegenheit die Hauptrolle. Diese leidige Causa trägt bei der Staatsanwaltschaft Wien das nüchterne Aktenzeichen 502 St 12/10m – und beschäftigt seit Jahren nicht nur das Landesamt für Verfassungsschutz, sondern auch die Handschrift-Experten des Bundeskriminalamts.

Wie die Staatsanwaltschaft bestätigt, laufen gegen Turecek und drei weitere Personen Ermittlungen wegen des Verdachts der Wahlfälschung. Dabei geht es um die Wiener Wirtschaftskammer-Wahl 2010. Die Ermittlungen sollen nun in die heiße Phase kommen – und das zur Unzeit für Turecek: Gerade jetzt steht die nächste Kammerwahl vor der Tür. Und der Obmann der Gastronomen ist eines der wichtigsten Aushängeschilder des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbands (SWV) in der sonst tiefschwarzen Wirtschaftskammer.

Welche Vorwürfe stehen im Raum? NEWS liegt ein brisantes Dokument vor, bei dem es sich allem Anschein nach um einen Bericht des Verfassungsschutzes an die Staatsanwaltschaft Wien handeln dürfte. Darin werden die Ermittlungsschritte dargelegt: Dem Bericht zufolge wurden sage und schreibe 145 Wahlberechtigte als Zeugen einvernommen. 1.263 Stimmzettel wurden sichergestellt. Und Schriftproben wurden genommen.

Das höchst besorgniserregende Zwischenergebnis laut Dokument: Vieles deutet darauf hin, dass einige Kammerfunktionäre mehr als die ihnen zustehende Zahl an Stimmzetteln ausgefüllt haben. Zum Hintergrund: Wer als Besitzer mehrerer Betriebe mehrfach Kammermitglied ist, darf auch mehrfach wählen. Betroffen von den Ermittlungen sind Funktionäre verschiedener Couleurs. Einsamer Spitzenreiter mit Riesenabstand ist aber offenbar Turecek. Im Dokument heißt es: „Bei Wilhelm Turecek konnte auf Grund der geleisteten Schriftprobe eine Urheberschaft bei insgesamt 57 Stimmzettel nicht ausgeschlossen werden.“ Turecek ist definitiv nicht
57-faches Kammermitglied.
Turecek weist Vorwürfe zurück.

Hat sich der Spitzenfunktionär bei einer einzigen Wahl tatsächlich 57-mal selbst gewählt? Turecek betont, dass er die Anschuldigungen bisher nur „gerüchteweise vernommen“ habe und diese „auf das Schärfste“ zurückweise: „Ich wurde vor einigen Monaten – wie übrigens dutzende andere WK-Funktionäre anderer Fraktionen auch – zur Abgabe einer Schriftprobe aufgefordert und habe diese geleistet.“ Zum laufenden Ermittlungsverfahren wolle er nicht öffentlich Stellung nehmen.

Hintergrund der Ermittlungen dürfte eine lange vermutete Praxis sein: Immer wieder gibt es Gerüchte, dass wahlwerbende Gruppen alles daransetzen
herauszufinden, wann Mitgliedsbetrieben die Wahlkarten per Post zugestellt werden. Die Verdachtslage im aktuellen Verfahren scheint in die Richtung zu gehen, dass Unternehmern die Wahlkarten in der Folge abgenommen wurden, um sie dann im Sinne einer bestimmten Fraktion auszufüllen.

Darüber hinaus dürften auch Hinweise auf eine nachträgliche Manipulation von Stimmzetteln vorliegen. Laut Bericht sollen bei 32 Stimmzetteln alle Listen mit Ausnahme des SWV durchgestrichen worden sein. Bei 26 davon wären „mindestens zwei unterschiedliche Schreibmittel/Schreibpasten“ festgestellt worden. Bei
vier Zetteln könnte es Veränderungen nach Eintragung der Kreuze gegeben haben.

2013 wurde übrigens ein parteiübergreifendes Abkommen geschlossen, das die Rolle der Fraktionen bei Bestellung und Retournierung der Wahlkarten einschränken sollte. Der SWV gibt nun im Rahmen seiner Wahlwerbung jedoch sowohl für die Bestellung eines Wahlkarten-Antrags als auch für dessen Abgabe nicht zuletzt die eigene Fraktion als Ansprechstelle an. Das hat seitens des ÖVP-Wirtschaftsbundes bereits zu Protesten geführt. SWVWien-Direktor Peko Baxant weist die Vorwürfe zurück. Für eine heiße Wahl Ende Februar ist jedenfalls gesorgt.


Dortiger Kommentar:
Es ist mehr als nur traurig. Eigentlich ist es widerlich. Aber es gibt auch Idealisten bei der Wirtschaftskammerwahl: http://www.strikepr.at/werbung-und-marktkommunikation-wirtschaftskammerwahl/ Für jene, die vom SWV nun enttäuscht sind, beim Wirtschaftsbund könnt ihr ein neue Heimat finden.

Anmerkung:
Bitte nicht, sonst kommen Sie vom Regen in die Traufe!
Sondern zu einer "kleineren Vertretung", wie Grüne oder NEOS!

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Ein armer alter Mann, dachte ich mir, als ich dem

Wiener Gastronomen, Willy Turecek,

bei einer PK. erstmals gegenüberstand.

Hier im Forum steht auch, wie er damals Gewalt angedroht hat, sodass ich mich .......!


Wo hat der Turecek überhaupt ein Lokal?

Bitte Email an: info@krebspatienten.at




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Parteien ziehen Stellung zum Nichtraucherschutz / NEOS zum NICHTRAUCHERSCHUTZ
« am: Januar 31, 2015, 16:57:50 Nachmittag »





Von: Sandra Bittmann [mailto:sandra.bittmann@neos.eu]
Gesendet: Donnerstag, 29. Januar 2015 14:53
An: erlacher.dietmar@aon.at
Betreff: Ihre Anfrage zum Thema TabakG


Sehr geehrter Herr Erlacher!

Sie haben vor einiger Zeit eine Reihe von Fragen an unseren Parlamentsklub gerichtet, die unser Klubobmann Matthias Strolz an mich zur Beantwortung weitergeleitet hat.

Ich darf dazu Folgendes anmerken:

•   Ad generelles Rauchverbot in der Gastronomie:
Wir stehen nach wie vor dazu, dass wir ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie befürworten. Das ist die unveränderte Linie des Klubs seit der ersten Befassung mit dem Tabakgesetz im Verfassungsausschuss Anfang 2014.
Wie Sie vielleicht wissen, gibt es bei uns keinen Klubzwang zugunsten innerparteilicher Demokratie. Deshalb gibt es bei uns – wie auch in anderen Parteien – immer wieder abweichende Meinungen, die offen kommuniziert werden.
Beim Tabakgesetz muss es selbstverständlich nicht nur um eine langfristig haltbare und sinnvolle gesetzliche Lösung gehen, sondern auch um entsprechende Kontrolle. An diesem Manko krankt die derzeit bestehende Gesetzeslage. Welches Organ der Vollziehung mit der Kontrolle beauftragt wird, muss Gegenstand weiterführender Verhandlungen auf parlamentarischer Ebene sein. Dass diese Aufgabe nicht an Privatpersonen ausgelagert werden kann, liegt auf der Hand.

•   Ad Investitionsersatz:
Einen "Investitionsschutz" würden wir in Form einer vorgezogenen bzw. verkürzten Abschreibungsmöglichkeit (gegen Vorlage von Rechnungen) vorsehen – die konkreten Details sind im Rahmen der geplanten Novelle im Parlament zu diskutieren.

•   Jugendschutzalter 18 Jahre:
Das Thema Jugendschutz liegt, wie Sie wahrscheinlich wissen, kompetenzrechtlich bei den Bundesländern. Wir würden uns hier eine Vereinheitlichung der Standards wünschen, wie auch unserem Parteiprogramm zu entnehmen ist. Im Rahmen eines solchen Revisionsprozesses könnte auch das Thema Jugendschutz in Hinblick auf Tabak neu bewertet werden.
Grundsätzlich sehen wir aber eine Diskrepanz zwischen dem Umstand, dass junge Menschen in Österreich bereits mit 16 Jahren zur Wahl gehen, ihr Konsumverhalten aber nicht bestimmen können sollen. Wesentlicher ist uns deshalb, dass ein entsprechender Fokus auf Aufklärung und Prävention gelegt wird, damit Jugendliche mündige Entscheidungen für sich, ihr Leben und ihr Umfeld treffen können.

•   Ad Rauchverbot in Autos mit minderjährigen Kindern/keine (neuen) Zigarettenautomaten mehr:
Hierzu bestehen noch keine inhaltlichen Beschlüsse. Wie Ihnen vielleicht bekannt ist, legen wir als Bürger_innenbewegung großen Wert darauf, dass unsere Positionen durch Themengruppen unter Beteiligung der interessierten Öffentlichkeit und von Fachexpert_innen erarbeitet werden und schließlich durch unsere Mitglieder zur Beschlusslage werden. Eine interne Befassung mit diesen Themen wird natürlich erfolgen.

Für weitere Fragen/Anmerkungen stehe ich Ihnen natürlich jederzeit gerne zur Verfügung.

Mit herzlichen Grüßen
Sandra Bittmann

Sandra Bittmann, Fachreferentin für Gesundheit, Familie & Jugend, Geschäftsordnung
NEOS - Das Neue Österreich und Liberales Forum
Parlamentsklub, Dr. Karl Renner Ring 3, 1017 Wien
sandra.bittmann@neos.eu
+43 1 40110 - 9035
+43 664 88782413

www.neos.eu
facebook.com/NeosDasNeueOesterreich
twitter.com/neos_eu

Die Bundesregierung im NEOS-Check: www.regierungsmonitor.at

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Blödsinn! die Hoteliersvereinigung hat schon 2009 beschlossen: Wir wollen keine Raucherräume ff.!

Da reden Leute, die nichts zu sagen haben, oder/und beim Abtreten sind (WKO-Wahl), wie der Hinterleitner!

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http://www.tourismuspresse.at/presseaussendung/TPT_20150130_TPT0004/nichtraucherschutz-raucher-lounges-als-loesung-ohne-verlierer




Nichtraucherschutz: Raucher-Lounges als Lösung ohne Verlierer
ÖHV-Appell: Gesundheitspolitik und Investitionsschutz dürfen einander nicht ausschließen

Wien (TP/OTS) - ÖHV: Beim Nichtraucherschutz zeichnet sich eine Lösung ab. Angepeilt werden internationale Standards, Top-Priorität haben die Gesundheit der Gäste und Mitarbeiter. Raucherlounges gelten als Kompromiss, bei dem es keine Verlierer gibt.

Um mehr Sachlichkeit in die Debatte um den Nichtraucherschutz zu bringen, hat die Österreichische Hoteliervereinigung (ÖHV) ihre Mitgliedsbetriebe (also den größten Teil der österreichischen Qualitätshotellerie) befragt, wie sie den Nichtraucherschutz handhaben. "Daraus konnten wir klare Schlüsse ziehen und der Politik Fakten als Grundlage für die weitere Vorgehensweise liefern", erklärt ÖHV-Generalsekretär Dr. Markus Gratzer. Klare Aussage: Die Unternehmen erwarten von der Politik endlich eine Lösung, die hält!
Vollständiger Kostenersatz für Unternehmer

In jedem Fall muss die Politik Verantwortung für beschlossene Gesetze übernehmen: "Der Nationalrat kann nicht in einem Jahr Unternehmer zu einer Investition zwingen und im nächsten Jahr die Entscheidung widerrufen - wenn doch, muss er die Konsequenzen tragen", so Gratzer. Kolportierte Kosten von 20 Mio. Euro für den Bund bezweifelt er:
"Alleine die Top-Hotellerie hat 30 Mio. Euro investiert. Man kann die Betriebe nicht auf diesen Kosten sitzen lassen", fordert Gratzer eine vollständige Ersetzung der Kosten aus den Tabaksteuer-Einnahmen.
Raucher-Lounges: Win-Win-Situation

Als tragfähige Lösung sieht Gratzer die Raucher-Lounges. Laut ÖHV-Umfrage haben 28.6 % der Top-Hotels in Österreich damit eine Lösung gefunden, bei der es keine Verlierer gibt: "Sie sind räumlich klar von anderen Gasträumen abgetrennt, es gibt dort auch kein Service. Dort wird kein Gast oder Mitarbeiter zum Passivraucher, der das nicht will", so Gratzer. Werden Raucher-Lounges auch verboten, würden die Kosten für den Bund weiter steigen. "Und die Menschen rauchen auf der Straße. Das ist keine Lösung", gibt Gratzer zu bedenken. Die ÖHV vertritt 1.300 Top-Hotels mit 160.000 Betten. Sie repräsentieren rund 2/3 der 4- und 5-Sterne-Hotels in Österreich.

Weitere Pressemeldungen und Bildmaterial finden Sie unter www.oehv.at/presse
Rückfragen & Kontakt:

Martin Stanits

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Verbot für Jugendliche? "Dann raucht man erst recht"

Von Sn-par, Höd, Pitt | 26.01.2015 - 06:00 | Kommentieren

Jeder vierte Jugendliche raucht zumindest ein Mal pro Woche. Von der Politik kommt der Ruf nach höheren Altersgrenzen. Junge Raucher zeigen sich davon aber unbeeindruckt.
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Bild: SN/APA/HELMUT FOHRINGER
Rauchverbote und höhere Altersgrenzen für Jugendliche? Der Streit darüber ist wieder voll entbrannt. Bild: SN/APA/HELMUT FOHRINGER

Rauchverbote und höhere Altersgrenzen für Jugendliche? Der Streit darüber ist wieder voll entbrannt.
Julian, Lukas und Lisa halten nichts von strengeren Regeln.  Bild: SN/pitt

Julian, Lukas und Lisa halten nichts von strengeren Regeln. 

Nein, vorschreiben lassen wollen sich viele Jugendliche nichts. Jedenfalls nicht, wenn es um das Rauchen geht.

Das stellt sich recht schnell heraus, wenn man Jugendliche anspricht, die im Freien rauchen, im Park, auf der Straße oder am Uferkai der Salzach. Der erhobene Zeigefinger und der Hinweis auf die Folgen für die Gesundheit fruchten da oft nicht. "Gerade wenn es verboten wird, raucht man erst recht", sagt der 16-jährige Julian.

"Auch wenn man das Rauchen überall verbieten würde, würde man immer wieder einen Platz dafür finden", meint sein Freund Lukas (18). "Auch wenn man zum Beispiel offiziell vor der Schule nicht mehr rauchen darf, ist es im Endeffekt egal, wenn man es doch tut." Und Lisa (17) sagt, sie rauche zum Ausgleich - und weil ihr das bei Schulstress helfe.

Österreich ist ein Land der jungen Raucher. Jeder vierte Jugendliche raucht zumindest ein Mal pro Woche, bei den Mädchen ist es gar fast jede Dritte. Jeder zweite 15-Jährige hat schon einmal geraucht. Das belegen Zahlen einer OECD-Studie aus dem Jahr 2013. Damit liegt Österreich an der traurigen Spitze aller OECD-Länder, gefolgt von den Nachbarn Tschechien und Ungarn.

Familienministerin Sophie Karmasin (ÖVP) hat deshalb bereits vorgeschlagen, die Altersgrenze beim Kauf von Zigaretten von 16 auf 18 Jahre anzuheben. Von den Ländern, die für den Jugendschutz zuständig sind, kamen zunächst skeptische Reaktionen. Ausdrücklich begrüßt haben den Vorstoß Karmasins aber die zuständigen Landesrätinnen Salzburgs und Tirols. Wünschenswert sei eine österreichweit einheitliche Regelung, sagt die Salzburger Landesrätin Martina Berthold (Grüne). Ende April soll bei der Landesreferentenkonferenz in Leoben das weitere Vorgehen besprochen werden.

Einig sind sich alle, dass Prävention wichtig ist. Überzeugungsarbeit leisten ist bei Jugendlichen allerdings oft nicht leicht. Viele Mädchen glauben, das Rauchen halte sie schlank. Viele sind überzeugt, dass Rauchen beruhigend wirkt. Dazu kommt das Umfeld: Wenn zu Hause oder im Freundeskreis viel geraucht wird, ist die Neigung höher, selbst zum Glimmstängel zu greifen.

Bei jungen Rauchern habe man eher eine Chance, wenn man nicht gleich mit einem Verbot komme, sagt Nicole Rögl-Höllbacher, die bei akzente Salzburg für die Suchtprävention zuständig ist. Erfolgversprechender sei der Ratschlag, erst einmal weniger zu rauchen. "Das hat sich bewährt." Schrittweise weniger zu rauchen erscheine Jugendlichen akzeptabler als gänzlich dem Rauch zu entsagen.

Der Wiener Sozialmediziner Michael Kunze betont, das Einzige, was junge Leute wirklich beeindrucke, sei der Preis. Deshalb seien Preiserhöhungen eine überlegenswerte Maßnahme. Der Umwelthygieniker und Proponent der Initiative Ärzte gegen Raucherschäden, Manfred Neuberger, betont: "In der EU haben alle Länder außer drei Staaten das Alterslimit auf 18 Jahre angehoben. Diese Länder sind Österreich, Belgien und Luxemburg." Nötig wären im Fall höherer Altersgrenzen allerdings auch die entsprechenden Kontrollen.

In jedem Fall dürfte noch viel Überzeugungsarbeit nötig sein, wenn man sich bei Jugendlichen umhört. "Jeder soll ab 15 Jahren selbst entscheiden können, ob er rauchen will oder nicht", meint Julian. "Rauchen ist auch ein Gesellschaftsding - man steht mit Leuten auf dem Balkon und es gehört dazu."


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Sonstiges / Facebook jetzt ....
« am: Januar 30, 2015, 22:34:40 Nachmittag »

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