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Nachrichten - admin

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scheinbar gibt es Strache nicht mehr;

beide Emailadressen sind "valid".

Daher an den "Nachlassverwalter" das vorangeführte Email:

presse-parlamentsklub@fpoe.at


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Von: Krebspatienten [mailto:info@krebspatienten.at]
Gesendet: Mittwoch, 11. Februar 2015 14:31
An: 'hc.strache@fpoe.at'; 'heinz-christian.strache@parlament.gv.at'
Cc: erlacher.dietmar@aon.at
Betreff: Gastronomie ohne Nichtraucherschutz! - "Nein zum absoluten Rauchverbot!"


Sehr geehrter Herr Parteiobmann Strache,

SIE haben mir dazu mehrmals gesagt: "Gesetze müssen eingehalten werden, auch jenes über den Nichtraucherschutz!" Richtig, SIE haben es selbst mitbeschlossen!
Warum setzen SIE sich dann für eine derartige Initiative ein, wo es um rund 70 % aller Wirte geht, die sich seit 6 Jahren einfach nicht an das Tabakgesetz für den Nichtraucherschutz halten? Glauben Sie nicht? Warum hat dann alleine KfK rund 26.000 Anzeigen den Behörden zukommen lassen, und täglich werden es mehr!

Frage: Warum halten sich die Wirte nicht und nicht an den gesetzlichen Nichtraucherschutz? Hätten sie das getan, würde es übrigens ganz anders aussehen, mit der Problematik!

Warum springen Sie auf das "Lügengerüst mit den 100 Millionen", was bei weitem nicht stimmt? Dass dem so ist garantiere ich Ihnen als Gutachter aus diesem Gewerk!

Abgaben der Raucher, aber noch zusätzliche Kosten durch alle ÖsterreicherInnen von 100en Millionen! Nur DAS ist interessant. Zudem, das/die Leiden sehen Sie in unseren Krebs-Selbsthilfegruppen, bundesweit, mit tausenden Passivrauch-Schwersterkrankten, Millionen Fehlstunde und zigtausende Frühpensionisten!

Schade, dass Sie sich Herr Strache für eine solche lebensfremde Aktion hergeben, FPÖ und RFW für jeden Nichtraucher unwählbar machen!

Was meinen Sie dazu?

Mit freundlichen Grüßen

Dietmar Erlacher, Krebspatient, Unternehmer, Gutachter
KfK-Bundesobmann, "Rauchsheriff"
ex-KR. der Wirtschaftskammer
ex-RFW-Mitglied

           
                                K f K
       Verein Krebspatienten für Krebspatienten
         Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
                             Österreich
      Wien, St. Pölten, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
         Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
         Krebs-Hotline 9 bis 21 Uhr:  0650-577-2395
         info@krebspatienten.at   www.krebsforum.at
      Initiative Rauchfreie Lokale: www.rauchsheriff.at
                Dietmar Erlacher, Bundesobmann
Bereits 480.000 Zugriffe/Monat auf www.krebsforum.at


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http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20150210_OTS0084/hc-strache-praesentiert-fpoe-petition-nein-zum-absoluten-rauchverbot
HC Strache präsentiert FPÖ-Petition "Nein zum absoluten Rauchverbot!"
Freiheitliche für Wahlfreiheit der Konsumenten und Gastronomen
Wien (OTS) - In seiner heutigen Pressekonferenz, die er gemeinsam mit dem Präsidenten von "FPÖ pro Mittelstand" BR Mag. Reinhard Pisec, FPÖ-Wirtschaftssprecher NAbg. MMMag. Dr. Axel Kassegger und FPÖ-Konsumentenschutzsprecher NAbg. Peter Wurm abhielt, präsentierte FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache die freiheitliche Petition "Nein zum absoluten Rauchverbot!". Federführend initiiert wurde die Petition von Peter Wurm. Im Internet findet man sie unter
http://www.nein-zum-absoluten-rauchverbot.at.
Wir Strache erläuterte, sei mit der Tabakgesetznovelle im Jahr 2010 die österreichische Gastronomie verpflichtet worden, mehr als 100 Millionen Euro in aufwendige Umbauten zur Umsetzung des Nichtraucherschutzes zu investieren. Ein absolutes Rauchverbot in der Gastronomie beträfe 45.000 Betriebe mit 276.000 Beschäftigten. Die FPÖ trete für die Entscheidungsfreiheit jedes Einzelnen ein, ob er rauche oder nicht, und in weiterer Folge, ob er in ein Raucherlokal gehe oder nicht. "Auch die Gastronomen müssen frei entscheiden können, ob sie ein Nichtraucherlokal, ein Raucherlokal oder eines mit Nichtraucher- und Raucherbereich führen möchten", betonte Strache.
Im Jahr 2013 seien etwas mehr als 1,66 Milliarden Euro aus dem Titel der Tabaksteuer in den Kassen des heimischen Finanzministeriums eingegangen. Für 2014 würden in der Endabrechnung rund 1,7 Milliarden Euro prognostiziert. "Für das Gesundheitswesen wurden aber lediglich 12,4 Millionen Euro aus der Tabaksteuer verwendet", kritisierte Strache. "Das ist weniger als ein Promille der jährlichen Tabaksteuereinnahmen. Die restlichen 1,48 Milliarden Euro verblieben im allgemeinen Budgettopf."
Kämen die Verschärfungen, dann seien tausende Arbeitsplätze in der Gastronomie, aber auch bei Trafikanten und in Tankstellenshops massiv gefährdet. Deshalb hätten die Freiheitlichen unter Federführung ihres Sprechers für Konsumentenschutz, Peter Wurm, eine Petition initiiert, die gegen ein absolutes Rauchverbot sei und gegen eine Bevormundung der Bürgerinnen und Bürger. "Es gibt ja schon Bestrebungen, das Rauchen selbst in den eigenen vier Wänden verbieten zu lassen. Damit wären wir endgültig im Bevormundungs- und Denunziantenstaat angekommen", warnte Strache.
Die FPÖ stehe für die Wahlfreiheit der Konsumenten und Gastronomen beim Nichtraucherschutz ein. Es solle Lokalbesuchern und Lokalbetreibern überlassen bleiben, ob sie auf der Grundlage der derzeitigen Rechtslage ein Nichtraucherlokal, ein Raucherlokal oder ein Lokal mit Nichtraucher- und Raucherbereich besuchen, so Strache. "Damit sollen gleichzeitig die Umsätze der Gastronomie und die bisher erfolgten Umbaukosten geschützt und die österreichische Wirtshauskultur mit ihrem vielfältigen Angebot für alle Konsumenten, ob Raucher oder Nichtraucher, erhalten werden." Gleichzeitig solle es den Bürgern in Eigenverantwortung überlassen bleiben, ob sie in ihren eigenen vier Wänden bzw. auf ihrem eigenen Balkon oder in ihrem eigenen PKW rauchen. Auch im öffentlichen Raum, d.h. auf der Straße und in Parkanlagen usw. solle weiterhin eine Rauchmöglichkeit gegeben sein.
Rückfragen & Kontakt:
Freiheitlicher Parlamentsklub
Tel.: 01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at

http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

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HNO-Arzt Dr. Kürsten, Wien


Ich begrüße die Initiative von Vizekanzler Mitterlehner, das absolute Rauchverbot in der Gastronomie nun endlich umzusetzen.

Es ist für mich die logische Konsequenz der Tatsache, dass jene Gastronomie-Betriebe ohne Rauchverbote, die Herr Hinterleitner von der Wirtschaftskammer vertritt eine akute Gefahr für das Leben und die Gesundheit der dort arbeitenden Kellner und die Gäste darstellen.

In Ländern, die Rauchverbote eingeführt haben ging die Zahl der Herzinfarkte sofort um 10-20 % zurück.

Der Kampf um Rauchverbote in der Gastronomie wird seit vielen Jahren von freiwilligen Laien wie Rockenbauer, Erlacher, stark von Ärzteseite mit Neuberger , aber auch vielen  anderen,  zuletzt Hellmut Samonigg mit seiner Initiative Don´t smoke geführt.

 Uns gegenüber stehen in Österreich vor allem Wirtschaftskammerfunktionäre (Hinterleitner, Wolf, Leitl; ich will sie salopp die Troika für die Tabakindustrie nennen ohne damit zu meinen, dass sie von der Industrie gekauft wurden), die gebetsmühlenartig genau jene alten Hadern nachplappern, die die Tabakindustrie als Halbwahrheiten und Lügen vor fast drei Jahrzehnten in die Welt gesetzt haben.

Zitat Adlkofer (Arzt im Solde der dt. Tabakindustrie):  we need “good public relations material, not good science.”

Ich kann nicht auf jeden Unsinn und jede falsche Zahl eingehen, die da in die Welt gesetzt wurden, aber ich darf Ihnen verraten, dass zum Beispiel die furchtbaren Umsatzverluste durch Rauchverbote in Irland falsch sind (Zitat Bertie Ahern, irischer Ministerpräsident: Ich kann Ihnen versichern, dass in Irland kein einziges Pub wegen finanzieller Verluste durch das Rauchverbot schließen musste; Gerry Rafter, Präsident der irischen Wirtevereinigung: Wir wollen die Raucher nicht im Pub zurück haben).

Das passt zu einem Zitat einer Tabakindustrie-Mitarbeiterin, die schon 1998 in einer internen Präsentation gesagt hat:
“Also, the economic arguments often used by the industry to scare off smoking ban activity were no longer working, if indeed they ever did. These arguments simply had no credibility with the public, which isn't surprising when you consider that our dire (düster) predictions in the past rarely came true.”

„Die wirtschaftlichen Argumente der Tabakindustrie um Rauchverbote zu verhindern wirken nicht mehr, wenn sie es überhaupt je taten. Sie waren in der Öffentlichkeit nicht glaubwürdig, was nicht überrascht wenn Sie bedenken, dass unsere düsteren Prognosen in der Vergangenheit sich selten als wahr herausgestellt haben.“

In der letzten Presseaussendung der WK appelliert Hinterleitner, sich an Fakten zu orientieren. Gerade er, der mit Zahlen um sich wirft, die ihm nicht einmal der Finanzminister der eigenen Partei glaubt, wenn es um jene Millionen geht, die Wirte angeblich investiert haben. Sie haben das übrigens getan, weil Hinterleitner dieses verpfuschte Gesetz mitgeschrieben hat (und mitgeschrieben ist hier höflich formuliert).

In dieser Aussendung wird dann plötzlich jenes Irland als Beispiel für Ausnahmen bei Rauchverboten genannt, in dem doch so schreckliche Umsatzverluste beklagt wurden. Und zur Krönung nennt er noch Italien. Ja, her mit dem italienischen Tabakgesetz: dort sind Türen ohne Dichtung (was eh wurscht ist, weil die Tür ja meist offen ist) nicht erlaubt.

Passivrauch tötet. Kurt Kuch ist öffentlich gestorben und hat wesentlich dazu beigetragen, dass das Rauchverbot unmittelbar bevorsteht. Ich bitte Sie, in seiner Nachfolge: Lassen Sie nicht zu, dass Leute wie Herr Hinterleitner mit jenen Argumenten, verdrehten Zahlen und Fakten nur im Sinne der Tabakindustrie (und er bekommt, anders als die Gastronomieverbände im Ausland nach Aussagen von Dr. Leitl dafür nicht einmal Geld von der Tabak-Industrie) agiert. Die Umsatzverluste, die er propagiert stimmen nicht. Fragen Sie nach (check and double check). Zwingen Sie ihn, seine Studien auf den Tisch zu legen. Uns hat er sie nie offengelegt. Dr. Leitl hat mir zugestanden, dass die „Studien“ keinem wissenschaftlichem Anspruch genügen sondern „seriöse Berichte von Branchenvertretern sind“. Verlangen Sie seine Quellen. Lassen Sie nicht zu, dass er für seine Betriebe weiter die Lizenz zum Töten behält, denn Passivrauch tötet. Seit Mitternacht wieder einen und bis Mitternacht noch zwei. In Wien wurden die Spielautomaten aus Lokalen verbannt, um spielsüchtigen zu helfen.

Jeder Raucher darf sich selber schädigen, aber er darf niemanden anderen schädigen!

Wir haben keine Zeit zu verlieren. Die Rauchverbote müssen noch heuer in Kraft treten. Alles andere wäre unterlassene Hilfeleistung. Das Leiden und Sterben durch Passivrauch muss sofort beendet werden.

Bis zum Inkrafttreten des Rauchverbotes fordere ich, dass die bestehenden Gesetze mit wirksamen Strafandrohungen durchgesetzt werden. Und damit meine ich, dass es nicht einem Raucher-Sheriff überlassen werden soll, anzuzeigen. Jeder Hundstrümmerl-Wächter in Wien kann auf seiner Route in Lokalen nachsehen, ob das Gesetz eingehalten wird. Arbeitsinspektoren sollen alle Rauchverbote in den Betrieben im Auge haben und wenn sie es nicht selber wollen zumindest bei der Behörde melden wenn die Verbote nach dem Tabakgesetz nicht eingehalten werden.




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Sehr geehrter Herr Dr. Strasser,
 
vielen Dank für Ihre E-Mail und Ihr Engagement für die Gesundheit von jungen Menschen.
 
Suchtprävention ist mir als Stadträtin für Gesundheit und Soziales ein zentrales Anliegen. Die Wiener Suchtprävention basiert auf einem partizipativen und emanzipatorischen Menschenbild und setzt auf die Eigenverantwortung der Menschen.
 
Auch die Prävention von Tabakkonsum ist in der „Wiener Sucht- und Drogenstrategie 2013“ verankert. Das Institut für Suchtprävention der Sucht- und Drogenkoordination Wien trägt mit vielfältigen Maßnahmen und Methoden wesentlich dazu bei, die Gesundheit und Eigenverantwortung von jungen Menschen zu fördern und eine Suchtentwicklung zu verhindern. Die Angebote für Jugendliche und junge Menschen umfassen: Lebenskompetenzprogramme, Risikokompetenzprogramme und Informationsmaterialien.
 
Es gibt zahlreiche strukturelle Maßnahmen, wie die Beschränkung bzw. das Verbot von Tabakwerbung und Tabakmarketing, einen umfassenden NichtraucherInnenschutz vor allem im öffentlichen Bereich, Beratung sowie Ausbau von Präventionsprogrammen, die ich befürworte und unterstütze.
 
In der Debatte über die Anhebung einer Altersgrenze geht es um die Frage, ab wann bzw. ab welchem Alter Menschen entscheiden dürfen, welches Verhalten und welche Substanzen sie sich und ihrer Gesundheit zumuten können und wollen. Ziel muss es hier sein, dass Kinder und Jugendliche möglichst früh in der Lage sind, selbst Verantwortung für ihre Gesundheit zu übernehmen.
 
Bezugnehmend auf Ihr Anliegen, für Tabak die Altersgrenze im Jugendschutzgesetz von 16 auf 18 Jahre anzuheben plädiere ich dafür, alle vorhandenen Maßnahmen auszuschöpfen, bevor eine weitere Regelung erlassen wird.
 
Nachweislich haben umfassende Kompetenzprogramme langfristig präventive Effekte auf Einstieg, Rauchverhalten, Rauchmenge und Risikoverhalten in Zusammenhang mit Zigarettenkonsum. Insbesondere Lebenskompetenzprogramme können bereits frühzeitig – im Volkschulalter – ansetzen. Für die Hinaufsetzung des Alters für die öffentliche Zugänglichkeit von Tabakwaren wurde bis dato keine wissenschaftliche Wirksamkeit nachgewiesen.
 
Die Stadt Wien hat aus diesen Gründen die Altersgrenzen im Jugendschutzgesetz  im Sinne einer kohärenten Präventionspolitik mit 16 Jahren angesetzt – sowohl für Tabak als auch für Alkohol.
 
Mit freundlichen Grüßen
____________________________________
Maga Sonja Wehsely
Stadträtin für Gesundheit und Soziales

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Von: Dr. Helmut Weber [mailto:h.weber13@t-online.de]
Gesendet: Montag, 2. Februar 2015 14:09
An: Werner Neubauer
Cc: Rockenbauer; Robert
Betreff: ...was wollen Sie danach verbieten????


Sehr geehrter Herr Abgeordneter Neubauer,

auf Ihre polemische und sicher nicht ernst gemeinte Frage an Herrn Rockenbauer: "...was wollen Sie danach verbieten????" fällt mir spontan eine ebenfalls nicht ernst gemeinte Antwort ein:

Abgeordnete wie Sie!

Spaß beiseite, es geht beim Tabak-Nikotindrogen-Konsum doch nicht um sinn- und verstandlose Verbote.

Alle Menschen müssen vor dem Tabak-Nikotindrogen-Rauch an jedem Ort und zu jeder Zeit - nicht nur in der Gastronomie - geschützt werden. Ohne Verbote geht das leider bei Drogen nicht.

Wenn Sie dies - egal aus welchen Gründen auch immer - nicht wollen, sind Sie als Politiker persönlich mitverantwortlich für Krankheit und Tod von Mitmenschen.

Mit freundlichen Grüßen und in der Hoffnung auf eine tabak-nikotindrogen-freie Gesellschaft / Welt
Dr. med. Helmut Weber, MR a.D.

PS:
Ich schlage Ihnen vor, als Politiker der Freiheitlichen Partei überlegt zu handeln, damit Ihre Partei nicht das gleiche Schicksal ereilt wie die FDP in Deutschland, die ganz offen als Helfer der Tabak-Nikotindrogenindustrie agiert (immer noch?) und Freiheit im Interesse der Tabak-Nikotin-Drogenindustrie interpretiert hat .
1.) Drogenkonsum hat nichts mit Freiheit zu tun, sondern ist Unfreiheit.
2.) Andere in der Gesundheit zu schädigen, ist eine falsch verstandene Freiheit.

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Der Wirt ist nicht an allem schuld!

Umfrage zum Rauchergesetz unter Wiens Gastronomen!

Wien (OTS) -

    61 Prozent der Wiener Kaffeesieder und 56 Prozent der Gastronomen möchten aktuelle Regelung beibehalten

Anmerkung: 56 % Gastros für belassen, aber 44 % wollen absolut rauchfreie Lokale!

    Arbeitsplätze und Existenzen gefährdet   -    Blödsinn!

    Unternehmer sein heißt unternehmerische Freiheit  -  Jaja, vogelfrei, ohne Einhaltung des Nichtrauchutzes/des Tabakgesetzes seit 6 Jahren!

"Was sollen wir eigentlich noch glauben?" fragt Berndt Querfeld, Obmann der Kaffeesieder im Wirtschaftsbund Wien, auf die stürmischen Zeiten in der Gastronomie. "Heute ist die Rechtslage A und morgen ist sie B, und das alles ohne, dass wir nach unserer Meinung gefragt werden", sagt der Cafetier im Rahmen einer PK des Wiener Wirtschaftsbundes am Freitag. "Daher haben wir uns entschieden unsere Mitglieder in der Gastronomie und den Kaffeesiedern zu fragen und das Ergebnis ist eindeutig!"

"Bei der Gastronomie ist das Ergebnis gleich eindeutig wie bei den Kaffeesiedern, 56 Prozent sprechen sich für die Beibehaltung der Regelung, die wir jetzt haben, aus, die Investitionskosten waren ihnen einfach zu hoch", erklärt Peter Dobcak, Gastro-Chef des Wiener Wirtschaftsbundes. "Ein Großteil der Gastronomen erklärt uns, dass sie mit einer neuen Regelung befürchten, erneut hohe Investitionen tätigen zu müssen. Beim letzten Mal waren die Ausgaben für 47 Prozent der Wirte sehr hoch, bei den Kaffeesiedern gar bei 59 Prozent."

55 Prozent haben umgebaut - Investitionen in dreistelliger Millionenhöhe

Die Umfrage zeigt, dass etwa 55 Prozent der Kaffeesieder und 55 Prozent der Gastronomen im Rahmen der Gesetzesänderung ihre Lokale umgebaut haben. Österreichweit wurden 100 Millionen Euro investiert. "Die Frage, die sich jetzt alle stellen: Selbst wenn wir jetzt wieder umbauen und alles retourniert bekommen: Was kommt danach? Wie lange haben wir Rechtssicherheit? Die Rahmenbedingungen stimmen hinten und vorne nicht", erläutert Dobcak und führt aus "Ruhezeiten, Anzeigenflut, Belästigungsanzeigen, unerlaubte Gastraumerweiterung -alles ungelöste Probleme an die viele Verantwortliche nicht denken!"

"In Wahrheit kann in Wien die Antwort leicht gefunden werden und sie lautet Schanigartenliberalisierung! Sie könnte so schnell gehen und wäre ein Schritt auf die Gastronomie zu", erklärt Querfeld und appelliert an die Stadtregierung "Wenn von der Politik einmal Bereitschaft gezeigt würde, wirklich was für die Gastronomie zu tun, wäre auch das Vertrauen in die Umsetzungsstärke größer. Es könnte so einfach sein!" Die Zahlen unterstützen seine These: 114 von gut 200 Kaffeesiedern und damit die klare Mehrheit sprechen sich dafür aus.

Wirte und Kaffeesieder glauben: Auswirkungen wären fatal

In der Umfrage kommt klar heraus, die Wirte fürchten um ihre Existenz. Bei den Kaffeesiedern glauben 35 Prozent, dass ihre Existenz bedroht wäre, 32 Prozent gehen davon aus, dass sie Mitarbeiter kündigen müssten wenn ein generelles Rauchverbot kommen würde. "Natürlich ist diese Frage eine Existenzfrage. Viele wissen nicht was kommt", erläutert Querfeld.

"Die Unternehmerinnen und Unternehmer wollen sich nicht bevorzugen lassen, dass zeigt die Studie ganz klar", erklärt Dobcak und verweist auf die Zahlen "Sowohl in der Gastronomie als auch bei den Kaffeesiedern wurden die neuen Regelungen als Bevormundung angeprangert. Die Unternehmer wollen Unternehmer sein, um freie Entscheidungen zu treffen!"

"Wien ist nicht der Aschenbecher Europas! Das hat Gastronomie Obmann Hinterleitner klargestellt. Egal ob Portugal, Schweiz, Tschechien oder sogar in Deutschland, überall gibt es Ausnahmen! Finden wir gemeinsam eine faire Lösung", erklärt Querfeld.

Im Moment ist an allem der Wirt schuld!

"Überhaupt könnte man im vergangenen Jahr meinen, der Wirt ist an allem schuld was passiert: Egal ob Allergien, Rauchen, Glücksspiel, Betriebsanlagengenehmigungen-Bürokratie durch die Stadt. Auf dem Rücken der Gastronomen lässt es sich gut leben", erklärt Dobcak und meint "aber nur an der Stadt kann es nicht liegen, da braucht es auch auf der Sozialpartnerseite jemanden der da Klein bei gibt. Ich hoffe ich kann das nach der Wahl ändern."

Berndt Querfeld wünscht sich für seine Fachgruppe und die ganze Gastronomie jedoch vor allem eines: "Klare Regeln, keine Spielereien, Rechtssicherheit und finanzielle Unterstützung", und er führt weiter aus "dieses Achterbahn fahren tut uns nicht gut und irgendwann bleibt die Achterbahn Gastronomie stehen!"

Dobcak schließt nur kurz mit einer Bitte an die Verantwortlichen:
"Wir möchten doch nur das machen, was wir am besten können: gute Gastgeber sein!"   --   Aha, GESETZWIDRIG !


Rückfragen & Kontakt:

Wirtschaftsbund Wien
Florian Gross, B.A., M.A.
Pressesprecher
Tel.: +43 1 512 76 31, M +43 699 193 50 607
f.gross@wirtschaftsbund-wien.at

532
x




PS.: christoph.leitl@wko.at, gastronomie@wko.at,




laut Vorbeitrag:

chronik@derstandard.at
chronik@diepresse.com
chronik@kurier.at
kaernten@kleinezeitung.at
redaktion@vn.vol.at
redaktion@tt.com
manfred.perterer@salzburg.com (Salzburger Nachrichten)
redaktion@nachrichten.at (Oberösterreich)





Die Adressen sollten aber möglichst nicht alle auf einmal in derselben eMail verwendet werden, weil solche Massensendungen immer sofort im Spam landen.
Ideal an die
Austria Presse Agentur www.apa.at (z.B. an chronik@apa.at) und danach
an die großen Tageszeitungen
chronik@kurier.at,
chronik@diepresse.com,
chronik@derstandard.at.

Die größte ist leider FPÖ-lastig: chefredaktion@kronenzeitung.at, aber vielleicht finden Sie bei
Dr. Wolfgang.Exel@kronenzeitung.at ein offenes Ohr (will Nichtraucherschutz, "Gesund und Familie").
Boulevardzeitungen sind
redaktion@oe24.at,
redaktion@heute.at

Von den Bundesländerzeitungen ist die beste
redaktion@kleinezeitung.at

Besten Dank für die Bemühungen


Weiters, aber teils schon oben angeführt:

-------- Weitergeleitete Nachricht --------
Betreff:    Mail-Adressen Zeitungen/ORF
Datum:    Tue, 27 Jan 2015 10:34:10 +0100
Von:    



*_Tageszeitungen I_*

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<lokal@oon.at>,lokal@tt.com,lokales <lokales@kronenzeitung.at>

*_Tageszeitungen II

_*M.Pollak@oe24.at,mail@hanskoechler.com,mailings
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Klaus Mayer"
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<mirjam.marits@diepresse.com>,neuered
<neuered@neue.vol.at>,"never.smoking" <never.smoking@gmail.com>,Robert Rockenbauer <nichtraucherschutz@aon.at>,", Nichtraucher-Initiative München e.V." <nid@nichtraucherschutz.de>,noe <noe@kronenzeitung.at>,office@pressetexter.at,office
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Rockenbauer <nichtraucherschutz@aon.at>,oberkaerntner
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<eveline.weber@orf.at>,gerald.pirchl@liferadio-tirol.at,hotline@antenne.vol.at,imzentrum@orf.at,"info.bgld"
<info.bgld@orf.at>,info <info@antenne.net>,"inland.eu"
<inland.eu@orf.at>,isabella.stammer@atv.at,julia.litschauer@radioarabella.at,"kaernten-akt.dienst"
<kaernten-akt.dienst@orf.at>,"kaernten.heute"
<kaernten.heute@orf.at>,katrin.bamberger@liferadio-tirol.at,kerstin.polzer@orf.at,lifemail
<lifemail@liferadio.at>,manuel.marold@orf.at,marlene.kaufmann@orf.at,melina.paul@kronehit.at,michaela.niederlechner@kronehit.at,mu.wien@zdf.de,Robert
Rockenbauer <nichtraucherschutz@aon.at>,noe.publikum@orf.at,offengesagt
<offengesagt@orf.at>,office@antennesalzburg.at,office@antennewien.at,office
<office@kronehit.at>,office@pilger.at,office@radioarabella.at,petra.schuster@aon.at,publikum.vorarlberg@orf.at,radio-st.service@orf.at,"radio.burgenland"
<radio.burgenland@orf.at>,"radio.noe"
<radio.noe@orf.at>,redaktion@liferadio-tirol.at,redaktion@liferadio.at,redaktion@radio886.at,redaktion
<redaktion@welle1.com>,report@orf.at,robert.unterweger@orf.at,salzburgaktuell
<salzburgaktuell@orf.at>,"schaeffler.ro"
<schaeffler.ro@aon.at>,service.kaernten@orf.at,service.ooe@orf.at,service <service@antenne.net>,servicektn@antenne.net,steiermark-heute
<steiermark-heute@orf.at>,"steiermark.online"
<steiermark.online@orf.at>,studio
<studio@antennesalzburg.at>,tirol-heute
<tirol-heute@orf.at>,wien-heute@orf.at,zeitimbild@orf.at,zib1 <zib1@orf.at>

533
Sonstiges / GERICHTS-Urteile etc. auch HIER zu finden!
« am: Februar 08, 2015, 01:03:13 Vormittag »

534




A C H T U N G  --  Hier sind AUCH noch zig Beiträge über .......

Beschwerden über Raucher, hauptsächlich im Bereich Wohnen .......


http://www.rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=957.msg5329#msg5329



535





Volksanwaltschaft prüft Raucherschutz für Jugendliche

19. Jänner 2015


Volksanwalt Günther Kräuter kündigt ein amtliches Prüfverfahren zum Schutz der österreichischen Kinder und Jugendlichen vor frühem Einstieg in Rauchergewohnheiten an. Kräuter: "Das Ziel unseres Einschreitens ist ein verbindlicher Aktionsplan der Politik zur drastischen Senkung der Nikotinabhängigkeit im Jugendalter. Es darf keine Kompromisse und Ausreden mehr geben, die Gesundheit junger Menschen hat im Mittelpunkt zu stehen."

Aufgrund der traurigen internationalen Spitzenposition des Suchtverhaltens von österreichischen Jugendlichen, nahezu 30 Prozent der 15-Jährigen greifen zur Zigarette, seien gesellschaftspolitische Versäumnisse in der Vergangenheit offenkundig. In anderen Ländern mit wirkungsvollen Maßnahmen, wie beispielsweise in Irland, seien weniger als die Hälfte der Kinder- und Jugendlichen der frühen Nikotinsucht verfallen.

Kräuter: "Ich werde das Gesundheits- und das Wirtschaftsministerium um eine offene und ehrliche Analyse der Mängel in der Prävention, der Kontrolle, der Preispolitik für Zigaretten und der verunglückten Maßnahmen zum Gesundheitsschutz in Lokalen ersuchen. Auf dieser Basis wird die Volksanwaltschaft eine konsequente und nachhaltige Strategie zum Schutz der Jugend vor Nikotinabhängigkeit und einen Aktionsplan zur Verbesserung der Situation einfordern."


536
L E S E R B R I E F E, Abstimmungen / MEDIEN - Schreiben an die Redaktionen ....
« am: Februar 06, 2015, 22:28:35 Nachmittag »


Redaktionen:


chronik@derstandard.at
chronik@diepresse.com
chronik@kurier.at
kaernten@kleinezeitung.at
redaktion@vn.vol.at
redaktion@tt.com
manfred.perterer@salzburg.com (Salzburger Nachrichten)
redaktion@nachrichten.at (Oberösterreich)


537







Gesundheitsministerin Dr. Oberhauser hat leider (Unterleibs)Krebs diagnostiziert bekommen.


Ich wünsche baldige Genesung!



http://wien.orf.at/news/stories/2693356/

538
x


Da geht wer ins Lokal, Nichtraucherraum steht beim Eingang, aber ständig ist die Raucherraumtüre offen.

Nach einem Getränk, ca. 7 min, geht er, zeigt an.

Der Wirt ist bereits einschlägig vorbestraft!

Das heißt, auf Grund der Wiederholung ist lt. TG. die Strafe (bis) 10.000.-, aber der Magistrat ist gnädig: 2.000.-

Der Wirt beruft, und kommt mit 300.- davon.

Welcher Wirt ist das? Kontrollieren und anzeigen, hohe Strafen, nur das hilft!


Tiroler Wirt muss für sieben Minuten Rauch zahlen

Stadt Innsbruck brummte Wirt 2000 Euro auf, weil die Tür zum Nichtraucherzimmer kurz aufgespreizt war. Letztlich musste er 300 Euro zahlen.

Abgetrennt ja, aber die offene Tür wurde dem Wirt zum Verhängnis. Minutiös hat ihm ein Anzeiger sieben mögliche Rauchminuten vorgeworfen.

Innsbruck – Nur ein generelles Rauchverbot schafft Rechtssicherheit und das ist ohnehin angedacht. Anfang Jänner hat Vizekanzler und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner eine Gesetzesinitiative angekündigt und hat dafür viel Applaus geerntet. Den Gastronomen sollen die Aufwendungen für bauliche Maßnahmen abgegolten werden, mit denen sie seinerzeit Raucher- von Nichtraucherbereichen getrennt haben. Wie schwierig diese Trennung ist, beweist ein Fall aus Innsbruck, der das Landesverwaltungsgericht beschäftigt hat.

Der Geschäftsführer eines Gastronomiebetriebes hat nach eigenen Angaben nicht nur tägliche Kontrollen durchgeführt, damit das Tabakgesetz eingehalten wird, sondern auch mehrere zehntausend Euro in Umbaumaßnahmen investiert.
Anmerkung: Wer ist das? Ob ein Schmäh, stelle ICH als Gutachter fest!

Doch das alles half nichts: Minutiös liest es sich in der Anzeige. Weil eines Tages die Haupteingangstüre, die den Raucherbereich des Gastlokals vom öffentlichen Nichtraucherbereich des Ganges trennen sollte, von 13.20 bis 13.27 Uhr durchgehend offen stand, konnte nicht ausgeschlossen werden, dass auch dort Rauch eindrang. Schließlich rauchten in der Gaststube vier Personen. Die Konsequenzen hatten es in sich: Der Geschäftsführer sollte eine Verwaltungsstrafe von 2000 Euro zahlen, die Stadt Innsbruck begründete die drakonische Strafe damit, dass sie von einem Wiederholungsfall ausging.

Der Rechtsanwalt des Lokalbetreibers konnte die Strafhöhe jedoch erfolgreich bekämpfen und auf 300 Euro reduzieren, weil der Wiederholungsfall zum Zeitpunkt der Anzeige noch nicht schlagend war. Unabhängig davon merkte der betroffene Wirt an, sollte trotz aller baulichen Maßnahmen eine Tür einmal sieben Minuten offen stehen, dann „rechtfertigt dies keinesfalls die Höchststrafe oder überhaupt eine Strafe von 2000 Euro“.

http://www.tt.com/wirtschaft/unternehmen/9586436-91/tiroler-wirt-muss-f%C3%BCr-sieben-minuten-rauch-zahlen.csp?tab=diskussion

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Erst vor kurzer Zeit war dort ein Urteil mit "Frechheit"!

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http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/chronik/2736431/belueftung-schuetzt-nicht-vor-rauch-strafe.story

Die Argumentation der Lokalbesitzerin weiter: "Die Lüftungsanlage garantiere im Raucherbereich des Hauptraumes einen ständigen Unterdruck, sodass eine Luftströmung in den Überdruckbereich (Nichtraucherbereich des Hauptraumes) gänzlich ausgeschlossen sei. Eine bauliche Abtrennung des Nichtraucherbereiches vom Raucherbereich sei gesetzlich nicht zwingend, vielmehr könne der Nichtraucherschutz auch durch andere Maßnahmen, wie eben durch eine effektive Lüftungsanlage, sicher gestellt werden."

Dem widersprach der Gerichtshof in seinem Urteil: "Das Gesetz verlangt allerdings (§ 13a Abs. 2 zweiter Satz Tabakgesetz) nicht nur, dass der Tabakrauch nicht in die mit Rauchverbot belegten Räumlichkeiten dringt, sondern zusätzlich, dass (u.a.) der für die Verabreichung von Speisen oder Getränke vorgesehene Hauptraum vom Rauchverbot umfasst sein muss."
Damit hätte der Gesetzgeber unmissverständlich zum Ausdruck gebracht, dass bei Gastgewerbebetrieben mit mehr als einem Gastraum der gesamte Hauptraum dem Rauchverbot unterliegt, das Rauchen daher grundsätzlich nur in den anderen (Neben-)Gasträumen gestattet werden dürfe.