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Nachrichten - admin

5056
Nach 1.1. bis 31.3.2009 / Tageszeitungen, Wien Bezug
« am: Mai 06, 2009, 22:00:51 Nachmittag »
http://derstandard.at/?url=/?id=1240550287492%26sap=2%26_pid=12843500%23pid12843500

RAUCHEN IM EINKAUFSZENTRUM
Alles-oder-nichts-Gesetz
01. März 2009, 20:07

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Der Gesundheitsminister könnte sich viel Zeit und der Justiz viel Arbeit ersparen, wenn er die Wischiwaschi-Regelung aufhebt - Von Michael Möseneder
Bei der kulinarischen Qualität von vielen Lokalen in Einkaufszentren ist es eher gleichgültig, ob am Nebentisch geraucht wird - verderben kann man den Geschmack der Speisen kaum. Aber das Tabakgesetz ist ja mit 1. Jänner nicht verschärft worden, um Feinschmecker zu schützen, sondern die Arbeitnehmer in der Gastronomie. In den Shopping-Tempeln geht es noch weiter, hier sollen alle Besucher vor Rauchschwaden bewahrt werden - was nun erstmals zu organisierter Gegenwehr führt.
Die eingemieteten Wirte sollten etwaige Rauch-Strafen nicht zahlen, sondern dem hauseigenen Anwalt übergeben, haben die Betreiber der PlusCity bei Linz entschieden. Aufforderung zum Rechtsbruch sei das nicht, beteuern sie.
Ob sie damit recht haben, darüber sollen sich Juristen den Kopf zerbrechen. Die Gesetzgeber im Parlament sollten dagegen über etwas anderes zu grübeln beginnen: Welchen Sinn hat ein Gesetz, mit dem wirklich jeder unzufrieden ist? Die überzeugteren Nichtraucher, die völlige Tabakabstinenz überall wollen, ebenso wie die Wirte, die gravierende Wettbewerbsnachteile haben, wenn sie gesetzestreu sind.
Trotzdem will der Gesundheitsminister, der die Regelung von seiner lebensfrohen Vorgängerin geerbt hat, ein Jahr lang beobachten - wissend, dass bis dahin die EU mit großer Wahrscheinlichkeit ein völliges Rauchverbot fordern wird. Er könnte sich viel Zeit und der Justiz viel Arbeit ersparen, wenn er die Wischiwaschi-Regelung aufhebt - und rauchtechnisch im Gesetz entweder alles oder nichts erlaubt.

(Michael Möseneder/DER STANDARD-Printausgabe, 2.3.2009)


5057
Bis 31.12.2008 / Tageszeitungen
« am: Mai 06, 2009, 21:59:02 Nachmittag »
http://derstandard.at/?url=/?id=1240550287492%26sap=2%26_pid=12843500%23pid12843500

Brauchen's net

26. April 2007, 19:35
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Defensiv, einfallslos und auf Sicht selbstbeschädigend: Die Reaktion der Gastronomie auf die Raucherfrage
Vor Jahrzehnten liefen die Innenstadt-Kaufleute Sturm gegen die Fußgängerzonen. Ergebnis: Fußgängerzonen sind die Orte des Einkaufs schlechthin. Ähnlich defensiv, einfallslos und auf Sicht selbstbeschädigend agiert die Gastronomie heute auf die Raucherfrage. Die "Freiwilligkeitsvereinbarung" mit den "raucherfreien Zonen" wurde von den meisten Restaurateuren zur Verhöhnung der Nichtraucher benutzt.
Also kommt jetzt die entsprechende Verordnung (räumliche Trennung). Inzwischen liefern aber noch einzelne Gremialpotentaten sinnlose Rückzugsgefechte. "Die Gäste brauchen es nicht, und die Wirte wollen es nicht", sagt der Gastronomieobmann der Wiener Wirtschaftskammer, Josef Bitzinger. Brauch ma net, woll ma net. Dass die Gäste keinen Nichtraucherschutz wollen, leitet man aus einer Umfrage unter 2656 "web-aktiven Österreichern" ab, die Bitzinger und Gastronom Stefan Gergely in Auftrag gegeben haben (Letzterer ist übrigens der, der vor ein paar Jahren behauptete, die Umstellung auf Euro sei von den Wirten nicht zur Preisanhebung benutzt worden).
Ranzige Umfragen als Antwort auf neue Marktgegebenheiten. Brillant.

(Hans Rauscher, DER STANDARD Printausgabe, 27.4.2007)

5058
Wie gehe ich bei Meldungen/Anzeigen vor / Ein-Raum-Gaststätten über 50m²
« am: Mai 06, 2009, 20:56:30 Nachmittag »
Servus,
danke für deine Anregungen.
Als Betreiber vom www.krebsforum.at freue ich mich - nach 2 Jahren - über rund 250.000 Zugriffe im Monat:
April  2 5 5 . 9 6 0 , 2009-04-09, also in 24 Std : 2 1 . 1 8 7

Vom www.rauchersheriff können wir uns das nicht so erwarten.
Wollen wir auch nicht, denn das Ziel ist schnellstens

RAUCHFREIE  GASTSTÄTTEN
  in Österreich!


Ein-Raum-Gaststätten über 50m²

Gehe unbedarft ran, du weißt "von nichts" und siehst "DAS" dann.
Falschkennzeichnung: Keine Raumtrennung lt. Pickerl.
Zudem über 50 qm.
Somit anonyme Anzeige (mit Aliasemail, Fax ohne Kennung, Brief ohne Absender, oder mit unserem anonymen Anzeigenformular).
Wenn du direkt anzeigst, schreib unten hin: "Abschrift: BM. Stöger"; schicke uns immer eine Abschrift.


Der Rest liegt bei der Behörde bzw. bei dir und uns.

Diese Anzeigen kannst du täglich wiederholen, bis das Lokal rauchfrei ist.

Ob der Gastwirt um Fristverlängerung angesucht, sie auch bekommen hat, ist für uns und unseren Anwalt nicht feststellbar.
Im Zweifelsfall: Nein!
Wir rechnen, dass es nur rund 5 % sind!



PPS: Bei Anzeige per Aliasemail an die Bezirkshauptmannschaft, dem Bezirksamt:
Wien: http://www.wien.gv.at/advuew/internet/AdvPrSrv.asp?Layout=stmagdst&Type=K&HLayout=personen&AUSSEN=Y

und zusätzlich sende es an

alois.stoeger@bmg.gv.at, alois.stoeger@spoe.at; sabine.oberhauser@spoe.at; gabriele.kotzegger@spoe.at; sonja.wehsely@spw.at; michael.haeupl@wien.gv.at; buergerservice@bmg.gv.at;  josef.proell@bmf.gv.at; franz.pietsch@bmg.gv.at, an die Bundeskanzler un Klubobleute, "deinem" örtlichen NR.-Abg., etc.

5059
Podiumsdiskussion (Eintritt frei)

am Di. 12.5.2009 um 19.30 Uhr im Ursulinensaal am Marktplatz (ehem. Raiffeisensaal), Innrain 7, 6020 Innsbruck

Die Österreichische Schutzgemeinschaft für Nichtraucher lädt alle Interessierten zu einer hochkarätigen Podiumsdiskussion nach Innsbruck ein.

Diskutieren Sie mit
MR Dr. jur. Franz Pietsch, Nationaler Drogenkoordinator der Republik Österreich, Vorsitzender der Bundesdrogenkoordination sowie des Bundesdrogenforums und Vorstandsmitglied der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht.
Er leitet den Bereich III (Drogenkoordination und Rechtsfragen im Sektionsbereich) im Bundesministerium für Gesundheit und ist stellvertretender Leiter der Sektion III (Gesundheits- und Arzneimittelwesen).

Univ.-Prof. Dr. Christian Prior, Lungenfacharzt in Innsbruck

Dr. Heinz Fuchsig, Umwelt- u. Arbeitsmediziner in Innsbruck

Robert Rockenbauer, Bundesleiter der Österr. Schutzgemeinschaft für Nichtraucher

Wirtschaftskammer (Name noch nicht bekannt)

und weiteren Personen (wird Ende nächster Woche bekanntgegeben)

Moderation Robert Unterweger


5060
Veranstaltungen / 19.5.09, 10 Uhr - Pressekonferenz: Rauchfreie Gaststätten
« am: Mai 04, 2009, 01:22:36 Vormittag »

10 Uhr Pressekonferenz: Rauchfreie Gaststätten

Informationen: kontakt@rauchersheriff.at

5061
Veranstaltungen / 11.5.09 - 10 Uhr Pressekonferenz: Rauchfreie Gaststätten
« am: Mai 04, 2009, 01:20:27 Vormittag »

10 Uhr Pressekonferenz: Rauchfreie Gaststätten

Nähere Informationen: kontakt@rauchersheriff.at

5062
Veranstaltungen / Fr. 8.5.2009, 9 Uhr Pressekonferenz: Rauchfreie Gaststätten
« am: Mai 04, 2009, 01:17:55 Vormittag »

9 Uhr Pressekonferenz: Rauchfreie Gaststätten

Näheres unter kontakt@rauchersheriff.at

5063


http://www.aerzteinitiative.at/GrazSymp0906.pdf

                                 Symposium

Der Feinstaub, das Rauchen, die Lungenkrankheit und der Tod

Am Sa. 6.6.2009

Hörsaalzentrum der Universitätsklinik für Innere Medizin, Auenbruggerplatz 15, 8010 Graz

Referenten:

9:00 Prof. Dr. Manfred Neuberger, Wien: Feinstaub, Passivrauch und aktives Rauchen im Vergleich

9:45 Primar Dr. Kurt Aigner, Linz: Was tut Österreich für saubere Atemluft?

11:00 Mag. Waltraud Posch, VIVID, Graz: Warum wird so viel geraucht?

11:45 Primar Alfred Lichtenschopf, Weyer: Nikotinersatz, Bupropion und Vareniclin im Vergleich

12:30 Gemeinsame Diskussion

13:00 Imbiss

5064
Nach 1.1. bis 31.3.2009 / Presseartikel, nicht Wien
« am: Mai 03, 2009, 11:08:42 Vormittag »

Raucher-Sheriff kassiert 300 Euro
30. Jänner 2009 | 17:49 | | Berthold Schmid (SN).
Aktion scharf. In Graz werden erstmals Magistratskontrollore ausgeschickt, die sofort strafen.

Berthold Schmid
Graz, Linz, Brüssel (SN). Die Emotionen rund um das umstrittene Tabakgesetz, das Nichtraucher schützen und Rauchern ihre Refugien ermöglichen soll, werden heftiger. In Graz hat sich die politisch zuständige Stadträtin Eva Maria Fluch (VP) zu einer Aktion scharf durchgerungen: An diesem Wochenende werden zwei Zweierteams des Magistrats zwischen 18 und 22 Uhr gezielte Kontrollen in Gaststätten durchführen. „Es handelt sich dabei um bereits angezeigte Lokale“, sagt Michaela Krainz aus dem Stadtratbüro. 70 Anzeigen seien bereits eingelangt. Die Beamten, die schon den Spitznamen Raucher-Sheriffs bekommen haben, werden an Ort und Stelle Strafverfügungen ausstellen, wenn sie Verstöße feststellen.

„Wir werden bei dieser Schwerpunktaktion mit 300 Euro strafen“, betont Krainz. Man lasse sich von den Wirten nicht mehr provozieren. Im Visier steht dabei auch der Betreiber eines Tanzstadls, der bereits vor Tagen öffentlich angekündigt hat, er werde aus Protest gegen das Tabakgesetz jedem Gast zu seinem Getränk eine Zigarette schenken. Dort ortet Michaela Krainz ein gewisses Aggressionspotenzial. Ansonsten rät sie zur Besonnenheit: „Gäste sollten zuerst mit den Wirten reden, bevor sie Anzeigen erstatten“, sagt sie. Denn mehr als 300 Grazer Gastronomen nützten die Übergangsregelung, die ihnen bis Mitte 2010 Zeit gibt, Raucher- und Nichtraucherbereiche baulich zu trennen.

Bestraft wird nicht nur in Graz, sondern auch schon, wie berichtet, in St. Pölten und jüngst im Bezirk Linz-Land: Ein Wirt in einem Einkaufszentrum, ein Betreiber eines Sonnenstudios sowie der Inhaber einer Bäckerei müssen je 100 Euro bezahlen. Weitere Strafverfügungen sind bereits angekündigt worden.

Eine österreichische Schutzgemeinschaft für Nichtraucher spricht von einer Verhöhnung des Tabakgesetzes, weil mehr als 60 Prozent der Wirte bewusst gegen das Gesetz verstoßen würden. Ähnlich denkt EU-Gesundheitsheitskommissarin Androulla Vassiliou: Im Vergleich zu Großbritannien, Irland oder Schweden sei das österreichische Gesetz nicht zufriedenstellend. Rauchergesetze mit vielen Ausnahmen könnten nicht funktionieren. Vassiliou hält aber weiter an ihrem Vorhaben fest: „Das Ziel für jedes EU-Land muss ein totales Rauchverbot sein“, sagte sie in einem Radiogespräch. Die EU-Kommission sieht ihre Chance, ein solches Verbot durchzusetzen, im Arbeitnehmerschutz. Dies könnte frühestens 2012 verwirklicht werden.

© SN/SW

5065
IMPRESSUM / IMPRESSUM
« am: April 30, 2009, 19:05:51 Nachmittag »
Krebspatienten für Krebspatienten Österreich
Initiative für generell rauchfreie Lokale und Öffentliche Gebäude
Messerschmittweg 7a
6175 Kematen
Österreich

Krebs-Hotline für KrebspatientInnen von 9 bis 21 Uhr: 0650-577-2395
Email: info(a)krebspatienten.at


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5066
Nach 20.4.2009 / Steirischer Landtag beschliest RAUCHFREIE GASTSTÄTTEN !
« am: April 26, 2009, 01:55:59 Vormittag »


http://www.landtag.steiermark.at/cms/dokumente/ltpdf.11102089/na/11102089.pdf

LANDTAG
STEIERMARK XV. GESETZGEBUNGSPERIODE
Einl.Zahl 2558/5

Schriftlicher Bericht

Ausschuss: Gesundheit

Betreff: Generelles Rauchverbot in Speiselokalen

zu: TOP 1

 2558/1, Generelles Rauchverbot in Speiselokalen (Selbstständiger Antrag)

Der Ausschuss "Gesundheit" hat in seinen Sitzungen vom 02.12.2008 und 31.03.2009 über den
oben angeführten Gegenstand die Beratungen durchgeführt.

Der Ausschuss für Gesundheit und Sport hat in seiner Sitzung vom 2.12.2008 den Beschluss
gefasst, eine Stellungnahme der Landesregierung zum gegenständlichen Antrag einzuholen.
Laut diesem Antrag der Abgeordneten Zelisko, Klimt-Weithaler, Mag.a Zitz, Lang, Dr.in
Bachmaier-Geltewa, Mag.a Lackner, Mag.a Dr.in Schröck, Böhmer, Breithuber, Gross, Gruber,
Kolar, Konrad, Kröpfl, Persch, Petinger, Prattes, Schrittwieser und Tromaier möge der Landtag
beschließen: „Die Landesregierung wird entsprechend der Forderungen aus dem steirischen
Jugendlandtag 2008 aufgefordert, an die Bundesregierung mit der dringenden Forderung
heranzutreten, so rasch wie möglich ein generelles Rauchverbot in österreichischen Speiselokalen
umzusetzen.“

Dazu wird von der Fachabteilung 8B folgende Stellungnahme abgegeben:
Tabakkonsum stellt weltweit das größte einzelne Risiko für die Gesundheit und das
Wohlbefinden der Menschen dar. Rauchen kann nicht nur bei Raucher/inne/n selbst
Krebserkrankungen und eine Vielzahl von anderen chronischen Erkrankungen auslösen, sondern
birgt auch für Nichtraucher/innen gleichermaßen ein nicht zu vernachlässigendes
Gesundheitsrisiko.
Auch die Feinstaubbelastung, die durch das Rauchen entsteht, ist ein nicht zu unterschätzendes
Gesundheitsrisiko. In Innenräumen können die Werte nämlich um das 10- bis 20-fache höher
sein, als der im Freien erlaubte Grenzwert. Es gibt keine Menge an eingeatmetem Tabakrauch,
die nicht gesundheits- gefährdend wäre. Oder anders gesagt: Jeder tabakrauchbelastete Atemzug
schädigt die Gesundheit.
Neben der akuten Schädigung der Atemwege (u. a. Reizungen, Kurzatmigkeit) und
Beeinflussung des Allgemeinbefindens (u. a. Kopfschmerzen, Augenbrennen, Schlafstörungen),
verursacht Passivrauchen auch chronische Erkrankungen (u. a. Asthma, Bronchitis,
Lungenentzündung) und Schädigungen der Blutgefäße. Prinzipiell sind die gesundheitlichen
Risiken beim Passivrauchen dieselben, wie jene beim Aktivrauchen.
Außerdem lagert sich der Tabakrauch, da es sich dabei um sehr kleine Partikel handelt überall ab.
So sind sie in der Raumluft, aber auch in Polstern, Vorhängen, Tapeten, Tischtüchern und
Dieses Dokument wurde gem. § 72 GeoLT 2005 elektronisch erfasst 1
Servietten, Wänden, Böden, Kleidung, etc. Diese Partikelträger geben die mikroskopisch kleinen
Teilchen ständig wieder ab, auch wenn aktuell nicht geraucht wird. Das führt zu permanenter
Schädigung.
Auch Passivrauchen kann zu massiven gesundheitlichen Schädigungen führen. Sowohl der
ausgeatmete Rauch, als auch die glimmende Zigarette verbreiten schädigende Substanzen.
Bereits 1993 konnten Wissenschaftler der University of California nachweisen, dass
MitarbeiterInnen von Restaurants, Bars/Cafés und Gaststätten ein um 50 Prozent erhöhtes Risiko
haben, an Lungenkrebs zu erkranken, was zum Gutteil auf die Passivrauchbelastung am
Arbeitsplatz zurückgeführt wird. Laut einer Studie der Boston University School of Public Health
sterben bis zu vier von 1000 langfristig in der Gastronomie Beschäftigen an durch Passivrauch
verursachtem Lungenkrebs.
Eine Untersuchung, die 2007 in Graz durchgeführt wurde, ergab, dass die Belastung in reinen
Raucherlokalen in Graz 17 x höher ist als in Nichtraucherlokalen, auch in Lokalen, die über
Nichtraucherbereiche verfügen ist selbst in diesen die Belastung noch doppelt so hoch wie in
reinen Nichtraucherlokalen.


Mit der Novelle des Tabakgesetzes am 1.1.2009 traten neue Regelungen was den
Nichtraucherschutz in der Gastronomie betrifft in Kraft. Diese besagen, dass Rauchen nur in
abgeschlossenen Räumen ab 80 Quadratmeter Betriebsgröße erlaubt ist. Bis zu einer Lokalgröße
von 50 qm muss die Wirtin/der Wirt selbst entscheiden, ob er ein Raucher- oder ein
Nichtraucherlokal führen möchte. Die Umsetzung der neuen Regelung stellt sich seit
Inkrafttreten zusehends als nur mit großem Aufwand vollziehbar, oder zumindest als äußerst
unbefriedigend auch für die Gastronomie dar.

Rund 85 % der steirischen Bevölkerung erachten den Nichtraucherschutz als wichtig, rund 40 %
sogar als sehr wichtig und auch über 75 % der Raucher/innen stufen den Nichtraucherschutz als
sehr wichtig ein.


Über 70 % der gesamten steirischen Bevölkerung befürworten rauchfreie Lokale. Die steirische
Bevölkerung erwartet sich von einem Rauchverbot am ehesten, dass Raucher/innen bei ihren
Aufhörversuchen unterstützt werden und dass junge Menschen seltener zu rauchen beginnen.
Auch der Landtag Steiermark bereits im Dezember 2006 für ein generelles Rauchverbot
ausgesprochen.


Zusammenfassend kann gesagt werden, dass nur ein vollständiges Rauchverbot in allen Räumen
öffentlich zugänglicher Orte und in der Gastronomie, umfassenden Schutz bietet. Aus fachlicher
Sicht sollte daher der Antrag entsprechend auf alle Gastronomiebetriebe ausgeweitet werden.
Der Ausschuss "Gesundheit" stellt den
Antrag

Der Landtag wolle beschließen:
Der Bericht des Ausschusses für Gesundheit und Sport zum Antrag, Einl.Zahl 2558/1, der
Abgeordneten Zelisko, Klimt-Weithaler, Mag. Zitz, Lang, Dr. Bachmaier-Geltewa, Mag.
Lackner, Mag. Dr. Schröck, Böhmer, Breithuber, Gross, Gruber, Kolar, Konrad, Kröpfl, Persch,
Petinger, Prattes, Schrittwieser und Tromaier betreffend "Generelles Rauchverbot in
Speiselokalen" wird zur Kenntnis genommen.
Dieses Dokument wurde gem. § 72 GeoLT 2005 elektronisch erfasst 2
Die Obfrau:
LTAbg. Mag. Ursula Lackner
Der Berichterstatter:
LTAbg. Wolfgang Böhmer
Dieses Dokument wurde gem. § 72 GeoLT 2005 elektronisch erfasst 3

5067
Nach 20.4.2009 / Informationen aus den Bundesländern
« am: April 26, 2009, 01:55:17 Vormittag »

Bitte schreibt hier Infos von eurem Bundesland hinein.

5068
Nach 20.4.2009 / Berichte von Medien in Wien
« am: April 26, 2009, 01:50:35 Vormittag »
Neben den vielen Berichten im Fernsehen, Rundfunk und Printmedien gab es am 22.4.09 einen Talk bei/mit Puls4.
Der Teilnehmer der Kammer und der Mehrfachgastronom war arg im Hintertreffen.

Verständlich, was sollen sie gegen die Tötungsmaschinerie Tabakrauch und
den vorsätzlichen Gesetzesübertretungen auch vorbringen.

Somit war es für mich "a gmahte Wiesn"!