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Nachrichten - admin

5041
http://www.ferien-messe.at/2009/apa_show.html?ap=wfe.OTS0081-20090420

Fachverband gegen pauschale Kriminalisierung der heimischen
Gastronomie

Hinterleitner: Geltende Gesetze müssen befolgt, gesetzliche
Übergangsfristen aber auch respektiert werden


Wien (PWK - 20.04.2009 10:41 Uhr)

 Die Anzeigenflut durch selbsternannte
Raucher-Sheriffs kommt der Kriminalisierung einer ganzen Branche
gleich, stellt der Obmann des Fachverbandes Gastronomie in der
Wirtschaftskammer Österreich, Komm. Rat Helmut Hinterleitner, zur
heutigen Übergabe von Anzeigen über angebliches Fehlverhalten von
Wiener Gastronomen in Bezug auf den Nichtraucherschutz fest: "Wir
appellieren an alle Seiten, sich für ein partnerschaftliches
Miteinander von Rauchern und Nichtrauchern in der heimischen
Gastronomie einzusetzen."

Die Interessensvertretung der Gastronomen kennt die
Schwierigkeiten bei der Umsetzung der neuen Regelung wie niemand
anderer. Seit Monaten unterstützt die Wirtschaftskammer daher die
Wirte bei der Umstellung und fordert von ihren Mitgliedern auch mit
Nachdruck, das geltende Gesetz zu befolgen. "Gleichzeitig halten wir
es aber für unvertretbar, wenn selbsternannte Raucher-Sheriffs durch
die Straßen ziehen und mit Anzeigen und Pauschalverurteilungen in der
Öffentlichkeit die gesamte heimische Gastronomie kriminalisieren.
Wenn dann noch private Personen oder Initiativen ungerechtfertigte
Zahlungsaufforderungen an Gastronomen schicken, dann ist die Grenze
des guten Geschmacks deutlich überschritten", erklärt Hinterleitner
mit Nachdruck.

Die Wirtschaftskammer betont, dass die bestehende Lösung der
Wahlfreiheit für die kleinen Lokale und die verpflichtende
Raumtrennung bei den größeren Lokalen von weit mehr als zwei Drittel
der österreichischen Betriebe problemlos umgesetzt werden konnte.


Anm.: Kom.R. Hinterleitner, dann wird es wohl jetzt, 7 Monate später, kein Problem sein,
uns 100 solcher umgebauten Lokale nennen, von den tausenden.
Die WKW kennt in Wien nur 1 Cafe und kein Restaurant. Wer lügt da?


Doch oft werde vergessen, dass viele Lokale im Zuge der
Übergangsfrist noch mehr als ein Jahr Zeit haben, die notwendigen
Umbaumaßnahmen durchzuführen. Hinterleitner: "Es steht außer Zweifel,
dass geltende Gesetze befolgt werden und schwarze Schafe bestraft
werden müssen.
Aber jeder weiß, dass die Umsetzung eines derartigen
Gesetzes nicht von heute auf morgen gehen kann. Ich rufe daher
einerseits auf, die gesetzliche Übergangsfrist zu respektieren und
vertraue andererseits auf ein respektvolles Miteinander zwischen
Rauchern und Nichtrauchern. Denn was die letzten Jahrzehnte im Großen
und Ganzen funktioniert hat, kann doch nicht von einem Tag auf den
anderen durch gegenseitige Anzeigen und ein vergiftetes Klima ersetzt
werden."

Abschließend erinnert Hinterleitner daran, "dass uns um dieses
Gesetz, das vom Geist der Wahlfreiheit für Gast und Gastronom
getragen ist, sehr viele andere europäische Staaten beneiden - allen
voran unsere deutschen Nachbarn, die in dieser Frage nach wie vor
keine endgültige Lösung haben." (hp)

Rückfragehinweis:

Wirtschaftskammer Österreich
   Fachverband Gastronomie
   Dr. Thomas Wolf
   Tel.: (++43) 0590 900-3560
   mailto:gastronomie@wko.at
   http://diegastronomie.at

*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***


5042
Nach 1.1. bis 31.3.2009 / Re: Presseartikel, nicht Wien
« am: Mai 07, 2009, 01:00:54 Vormittag »
http://www.salzburg.com/nwas/index.php?article=DText/pgsjh7x-64p*58zcktkn4bj&img=&text=&mode=&section=newsletter&channel=nachrichten&sort=

Raucher-Sheriff kassiert 300 Euro

30. Jänner 2009 | 17:49 | | Berthold Schmid (SN).

Aktion scharf. In Graz werden erstmals Magistratskontrollore ausgeschickt, die sofort strafen.

Die Emotionen rund um das umstrittene Tabakgesetz, das Nichtraucher schützen und Rauchern ihre Refugien ermöglichen soll, werden heftiger. In Graz hat sich die politisch zuständige Stadträtin Eva Maria Fluch (VP) zu einer Aktion scharf durchgerungen: An diesem Wochenende werden zwei Zweierteams des Magistrats zwischen 18 und 22 Uhr gezielte Kontrollen in Gaststätten durchführen. „Es handelt sich dabei um bereits angezeigte Lokale“, sagt Michaela Krainz aus dem Stadtratbüro. 70 Anzeigen seien bereits eingelangt. Die Beamten, die schon den Spitznamen Raucher-Sheriffs bekommen haben, werden an Ort und Stelle Strafverfügungen ausstellen, wenn sie Verstöße feststellen.

„Wir werden bei dieser Schwerpunktaktion mit 300 Euro strafen“, betont Krainz. Man lasse sich von den Wirten nicht mehr provozieren. Im Visier steht dabei auch der Betreiber eines Tanzstadls, der bereits vor Tagen öffentlich angekündigt hat, er werde aus Protest gegen das Tabakgesetz jedem Gast zu seinem Getränk eine Zigarette schenken. Dort ortet Michaela Krainz ein gewisses Aggressionspotenzial. Ansonsten rät sie zur Besonnenheit: „Gäste sollten zuerst mit den Wirten reden, bevor sie Anzeigen erstatten“, sagt sie. Denn mehr als 300 Grazer Gastronomen nützten die Übergangsregelung, die ihnen bis Mitte 2010 Zeit gibt, Raucher- und Nichtraucherbereiche baulich zu trennen.

Bestraft wird nicht nur in Graz, sondern auch schon, wie berichtet, in St. Pölten und jüngst im Bezirk Linz-Land: Ein Wirt in einem Einkaufszentrum, ein Betreiber eines Sonnenstudios sowie der Inhaber einer Bäckerei müssen je 100 Euro bezahlen. Weitere Strafverfügungen sind bereits angekündigt worden.

Eine österreichische Schutzgemeinschaft für Nichtraucher spricht von einer Verhöhnung des Tabakgesetzes, weil mehr als 60 Prozent der Wirte bewusst gegen das Gesetz verstoßen würden.

Ähnlich denkt EU-Gesundheitsheitskommissarin Androulla Vassiliou: Im Vergleich zu Großbritannien, Irland oder Schweden sei das österreichische Gesetz nicht zufriedenstellend. Rauchergesetze mit vielen Ausnahmen könnten nicht funktionieren. Vassiliou hält aber weiter an ihrem Vorhaben fest:

„Das Ziel für jedes EU-Land muss ein totales Rauchverbot sein“, sagte sie in einem Radiogespräch. Die EU-Kommission sieht ihre Chance, ein solches Verbot durchzusetzen, im Arbeitnehmerschutz. Dies könnte frühestens 2012 verwirklicht werden.

© SN/SW



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Berichte von der EU / EU, 23.3.09 - Neueste Umfragen ..........
« am: Mai 07, 2009, 00:58:55 Vormittag »
Mehrheit der Europäer für rauchfreie Räume

23.03.2009 Quelle: EU-Kommission   

Neuesten Umfragewerten zufolge unterstützt eine überwältigende Mehrheit der Europäer rauchfreie öffentliche Räume. 84 Prozent aller Befragten befürworten Rauuchverbote am Arbeitsplatz , 79 Prozent begrüßen dies in Restaurants und immerhin 65 Prozent in Bars und Clubs.

Die aktuelle Umfrage bestätigt den andauernden Trend und damit auch die "Null Toleranz" Politik der EU gegenüber dem Rauchen. Denn immerhin sieht sich nach wie vor jeder Fünfte europäische Arbeitnehmer täglichem Passivrauchen am Arbeitsplatz ausgesetzt. Gleichzeitig sind mehr als die Hälfte der Befragten (55 Prozent) der Meinung, dass zusätzliche Farbbilder auf Zigarettenpackungen die schriftlichen Warnhinweise vor Gesundheitsrisiken verstärken würden.

Rauchen verursacht mit Abstand die meisten vermeidbaren Todesfälle in der Europäischen Union: über 500 000 Todesfälle jährlich bzw. über 1 Million Todesfälle in Europa insgesamt. Nach Schätzungen sind 25 Prozent aller tödlichen Krebserkrankungen und 15 Prozent aller Todesfälle in der Europäischen Union auf Tabakkonsum zurückzuführen. Um diese Seuche einzudämmen, arbeitet die Europäische Union aktiv an einer umfassenden Strategie zur Bekämpfung des Tabakkonsums.

Die Europabarometer-Umfrage zum Tabakkonsum zursammengefasst finden Sie hier  und als vollständigen Bericht hier  .

Weitere Informationen zur Anti-Raucher-Politik der EU gibt es auf der Seite der EU-Kommission.




5044
http://www.at-schweiz.ch/de/startseite/news-medien.html

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Die AT veröffentlicht wöchentlich auf ihrer Homepage in deutscher und französischer Sprache Kurznachrichten "News" zu neuen wissenschaftlichen Befunden sowie zu herausragenden Ereignissen in der Tabakprävention und -kontrolle.  Die News können hier abonniert werden.
 
Angst vor Krankheit ist häufig Auslöser für einen Rauchstopp
27. April 2009
(at) Vor allem Raucherinnen und Raucher in mittleren Lebensjahren entscheiden sich aus Sorge um tabakbedingte Krankheiten für einen Rauchstopp. Das Aufhören fällt leichter mit der Teilnahme am ...
Rubrik: Medienmitteilung, Rauchstoppwettbewerb
[mehr]
Tabakkonzerne zum Kampf gegen den Schmuggel verpflichtet
27. April 2009
(at) Die britische Steuer- und Zollbehörde schloss mit zwei der weltweit grössten Tabakkonzerne je ein Abkommen gegen den Tabakschmuggel.
Rubrik: Tabakindustrie/Wirtschaft, Schmuggel
[mehr]
Hohe Belastung mit Passivrauchen in New York
20. April 2009
(at) In New York City ist mehr als die Hälfte der nichtrauchenden Erwachsenen dem Passivrauchen ausgesetzt, obwohl die öffentlichen Räume rauchfrei sind.
Rubrik: Gesundheit, Passivrauchen
[mehr]
Rauchstopp anfangs der Schwangerschaft senkt Risiken
14. April 2009
(at) Ein Rauchstopp zu Beginn einer Schwangerschaft kann eine tabakbedingte Frühgeburt verhindern.
Rubrik: Gesundheit, Schwangerschaft/Frauen
[mehr]
Zigarettenstummel verschmutzen weltweit die Strände
6. April 2009
(at) 3'216'991 Zigarettenstummel wurden am 20. September 2008 an Meeresstränden eingesammelt anlässlich des jährlichen internationalen Tags zur Küstenreinigung.
Rubrik: Tabakprodukte, Fakten
[mehr]
Letzte Erhöhung der Tabaksteuer ohne Wirkung
2. April 2009
Die Steuererhöhung von 30 Rappen pro Zigarettenschachtel auf 1. März 2009 wird den Tabakkonsum kaum senken, erklärt die Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention. Dazu nötig wären Steuererhöhungen in ...
Rubrik: Medienmitteilung, Preis/Steuern
[mehr]
Tabakkonzerne behindern die Massnahmen zur Tabakprävention
30. März 2009
(at) Mitte März 2009 veröffentlichte die Weltgesundheitsorganisation in Genf den neuen Bericht über die Strategie der Tabakindustrie, die Tabakkontrolle aufzuhalten.
Rubrik: Tabakindustrie/Wirtschaft
[mehr]
Irland: Verkaufsstellen ohne Tabakwerbung
23. März 2009
(at) Ab 1. Juli 2009 müssen in Irland auch die Verkaufsstellen im Detailhandel ohne Werbung für Tabakwaren auskommen.
Rubrik: Werbung
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Der neue Tabakatlas stellt eine katastrophale Bilanz des weltweiten Tabakkonsums auf
16. März 2009
(at) Sechs Millionen Tote und 500 Milliarden US-Dollars Kosten wird der Tabakkonsum schätzungsweise jedes Jahr weltweit verursachen.
Rubrik: Gesundheit, Fakten
[mehr]
Ein rauchfreies Elternhaus bringt Jugendliche auf den Geschmack
9. März 2009
(at) 13-mal häufiger wählen junge Menschen ein rauchfreies Wohnangebot, wenn sie aus einem rauchfreien Elternhaus ausziehen.
Rubrik: Fakten
[mehr]
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http://www.at-suisse.ch/de/startseite/news-medien/news-details.html?tx_ttnews[tt_news]=2247&cHash=ywwjuieh

Europäische Kommission lanciert Vernehmlassung zur Einführung rauchfreier Innenräume

Rubrik: Öffentliche Gebäude
 
(at) Die Europäische Kommission befürwortet einen umfassenden Schutz vor Passivrauchen. Denn dieser bringt den grössten Nutzen für die Volksgesundheit. Ende Januar 2007 sandte die Kommission verschiedene Vorschläge für ein rauchfreies Europa in die Vernehmlassung.

Rauchfreie Innenräume würden nicht nur Menschen vor den gesundheitlichen Schäden des Passivrauchens schützen, sondern auch den Konsum von Rauchwaren senken, erklärt die Kommission. Ein lückenloser Schutz würde ausserdem gleiche Wettbewerbsbedingungen für alle schaffen. In der EU sterben jährlich mindestens 79'000 Erwachsene an den Folgen des Passivrauchens.

In der Bevölkerung ab 15 Jahre bejahen

•   86 Prozent rauchfreie Arbeitsplätze
•   84 Prozent rauchfrei öffentliche Innenräume
•   77 Prozent Restaurants frei von Tabakrauch
•   61 Prozent rauchfreie Bars.

Dies folgt aus einer Eurobarometer-Umfrage in den 25 Mitgliedstaaten, veröffentlicht im Januar 2006.

Quelle: Commission of the European Communities, Green Paper. Towards a Europe free from tobacco smoke: policy options at EU level, Brussels, 30 January 2007

 http://ec.europa.eu/health/ph_determinants/life_style/Tobacco/tobacco_en.htm.


5046
Nach 1.1. bis 31.3.2009 / 9.1.2009: Ärztekammer vor den Vorhang!
« am: Mai 07, 2009, 00:50:51 Vormittag »
http://www.aekwien.or.at/1964.py?Page=1&id_news=6619

09.01.2009 Quelle: ÖSTERREICH, Seite: Z6, Z7

Totales Rauchverbot statt Mogelpackung

Namhafte SPÖ-Politiker wie Gabi Burgstaller sowie die Ärztekammer fordern eine rasche Reparatur des Tabakgesetzes. Ein totales Rauchverbot soll das aktuelle Chaos beenden.
Wien/Salzburg/Graz. Ein ÖSTERREICH-Vorstoß von Gabi Burgstaller sorgt für Wirbel. Die Salzburger SPÖ-Landeshauptfrau fordert eine rasche Reparatur des neuen Rauchergesetzes und spricht sich für ein totales Rauchverbot in Lokalen aus: "Ich werde mit dem Herrn Minister Stöger ein Gespräch führen, ob nicht ein klarer Weg der bessere ist. Die EU wird ohnehin irgendwann ein totales Rauchverbot einführen."

Burgstallers Vorbild ist Italien.

Stöger bleibt hart: Ein Jahr abwarten. Der rote Gesundheitsminister setzt freilich vorerst auf Abwarten. "Die Evaluierung des Gesetzes soll nach einem Jahr erfolgen", betont Alois Stögers Sprecherin. Die aktuelle Regelung gewährleiste immerhin, dass Nichtrauchen in Lokalen zur Norm werde und Rauchen nur mit Ausnahmen gestattet sei.

"Man muss das Gesetz wirken lassen", glaubt auch ÖVP-Gesundheitssprecher Erwin Rasinger. "Ein Null-Rauch-Gesetz wäre besser, aber das ist in der Gesellschaft nicht durchsetzbar."

Breite Front gegen Gesetz. Viele Betroffene und Experten halten freilich wenig von einer Gnadenfrist. Ärztekammer-Präsident Walter Dorner fordert eine schnelle Reform in Richtung eines totalen Rauchverbots in der Gastronomie. "Das Gesetz wurde von Andrea Kdolsky ohne Herz und Verstand angegangen, das ist weniger als Husch-Pfusch", poltert Dorner im ÖSTERREICH-Gespräch. Nachsatz: "Alle Länder, die bisher ein totales Rauchverbot eingeführt haben, leben gut damit."

Auch der steirische Gesundheits-Landesrat Helmut Hirt kennt kein Pardon mit dem jungen Gesetz: "Unter Reparatur verstehe ich ein allgemeines Rauchverbot", betont Hirt. "Die aktuelle Lösung ist zu kompliziert und enthält zu viele Ausnahmen, aber keine klaren Kontroll- und Vollzugsmöglichkeiten", kritisiert der SPÖ-Politiker, der eine Prämie von 1.000 Euro an rauchfreie Lokale ausschüttet.
50 Anzeigen durch "Privatsheriff". Tatsächlich wird die Einhaltung des Gesetzes kaum kontrolliert, was natürlich Vorteile für die schwarzen Schafe unter den Wirten hat. Abhelfen will hier der Tiroler Nichtraucher-Aktivist Robert Rockenbauer. Er hat bisher "rund 50 Beschwerden" gesammelt, die er an die Behörden weiterleiten wird. "Und es werden stündlich mehr", schildert der "Privat-Sheriff". Rockenbauer tourt derzeit übrigens durchs ganze Land, um Verstöße anzuzeigen.

Die anschließende Beweisführung dürfte den Bezirksverwaltungsbehörden aber schwer fallen, schließlich können die Anzeigen oft erst Tage nach dem Vorfall bearbeitet werden. Darüber hinaus gibt es viele Schlupflöcher im Tabakgesetz. Die meisten Wirte, die Raucherbereiche durch Umbauten trennen sollten, haben dafür eine Übergangsfrist bis 2010. Und in Gaststätten mit weniger als 50 Quadratmetern darf ohnehin fröhlich weitergequalmt werden.

www.oe24.at

PDF-Download des Originals
      
http://www.aekwien.or.at/news_pdf/6619_1.pdf


5047
http://www.oe24.at/oesterreich/chronik/wien/Rauch-Sheriffs_fuehlen_sich_bedroht_0453155.ece

Anzeigen-Flut

Rauch-Sheriffs fühlen sich bedroht

© buenos dias

Wien, 17. April 2009 Eine Selbsthilfe-Gruppe prüfte auf eigene Faust Wiener Lokale. Die Ergebnisse sollen in einer Pressekonferenz bekannt gegeben werden. Der Ort der PK wurde auf Anraten der Polizei verlegt.

MEHR ZUR STORY

Anzeigenwelle droht

Rauch-Sheriffs prüfen Tausende Lokale  »

Rauchverbot

Gruppe plant Hunderte Anzeigen in Wien  »

Am Montag will die Selbsthilfegruppe "Krebspatienten für Krebspatienten", die in Eigenregie alle Lokale in der Wiener Innenstadt auf Verstöße gegen das gesetzliche Rauchverbot untersucht hat, Hunderte Anzeigen an Bezirkschefin Ursula Stenzel (V) übergeben. Vereins-Obmann Dietmar Erlacher klagte bezüglich des Termins am Freitag aber über eine mysteriöse Drohungen."D er Pressekonferenz-Ort wurde auf polizeiliches Anraten kurzfristig verlegt, da es - vermutlich durch die Tabak-/Wirte-Lobby - zu 'Eigenartigkeiten' gekommen ist", so Erlacher. "Deshalb wurde auch mit dem Staatssicherheitsdienst Kontakt aufgenommen, zum Polizeischutz geraten."

Bei der Wiener Polizei wusste man von alldem nichts. Es sei von keiner Gefahr auszugehen. Es wurde zwar um Polizeischutz gebeten, aber zu einer Verlegung wurde nicht geraten. Ein Zugeständnis wurde trotzdem gemacht: Die Veranstaltung wird im Rahmen der Streifentätigkeit verstärkt kontrolliert.

Anschlag bei Adressen-Übergabe

Bei Erlacher hört sich die Situation um einiges dramatischer an. Bei der Übergabe von Anzeigen gegen 90 Prozent der Lokale in der Shopping City Süd (SCS) am Mittwoch an den Mödlinger Bezirkshauptmann Hannes Nistl sei ein "Anschlag" auf ihn verübt worden, so der Obmann. Jemand habe ihm aus dem rechten Vorderreifen seines Wagens die Luft ausgelassen. Ein weiterer Grund für die Verlegung sei auch, dass die Polizei keinen Stau oder Aufruhr am ursprünglichen Veranstaltungsort - der Wipplinger Straße - wünsche.

Die Pressekonferenz soll nun in der Weihburggasse stattfinden.


5048
http://forum.fv-katheol.net/viewtopic.php?f=9&t=1675

http://rauchen-bayern.de/seitekommentar-314-844.html

Rauchen-Bayern »» Kommentare lesen

Kommentare zu folgender News:

»Der christliche Antiraucher-Messias

Seit es in Österreich ein Rauchverbot gibt, hat die Stunde des Robert Rockenbauer erst richtig geschlagen. Hatte er bisher in seiner christlichen Buchhandlung dafür gesorgt, dass Gottes Wort verbreitet wurde, konnte er endlich seinen missionarischen Eifer in eine andere Richtung lenken: In das Anzeigen...

Kommentar von: www.Rauchersheriff.at, geschrieben am: 03.05.2009, 13:57:09 Uhr
Österreich wird frei von Tabakgift in Gaststätten

Österreich:
Täglich 3 bis 4 Passivrauchtote und 38 Rauchertote!
38.000 Krebserkrankungen und 18.000 Krebstote jährlich!

Bei 90 % aller Krebserkrankungen ist der Tabakrauch die Ursache.
Onkologe Prof. Dr. Dr. Z., sowie www.krebsforum.at

Nichtraucher (75%) vereinigt euch!

Der Steirische Landtag hat am Mittwoch bereits einstimmig beschlossen:
1) Rauchfreie Gaststätten in der Steiermark.
2) Die Bundesregierung wird hiermit aufgefordert, Österreich weit für Rauchfreie Gaststätten zu sorgen!

Rauchfreie Gaststätten bitte eintragen unter www.rauchersheriff.at

Gesetzesbrechende Raucherkuchln können ebenso dort bekannt gegeben werden! Anonym! Die Behörde ist verpflichtet, auch anonymen Meldungen/Anzeigen unverzüglich nach zugehen!

Dein Rauchersheriff



5049
http://www.oe24.at/zeitung/oesterreich/politik/article293484.ece

ÖSTERREICH

EU-Gesundheitskommissarin plant Nichtraucher-Initiative

© Buenos Dias

Wien , 15. April 2008 EU-Gesundheitskommissarin Androulla Vassiliou fordert im ÖSTERREICH-Interview einen vollständigen Schutz der Nichtraucher.

Die seit März amtierende EU-Gesundheitskommissarin Androulla Vassiliou erläutert im Interview mit der Tageszeitung ÖSTERREICH(Mittwoch-Ausgabe) ihre Vorstellungen für ein neues österreichisches Raucher-Gesetz: "Die Kommission hofft, dass die derzeit laufenden Diskussionen zur Änderung des Tabakgesetzes darauf hinauslaufen, dass alle Österreicher vollständig gegen Passivrauch geschützt werden - in allen öffentlichen Räumen sowie bei Arbeitsplätzen. Vorbilder sind etwa Irland, Malta, Schweden oder Frankreich."

Zum heiklen Thema Arbeitnehmerschutz für Gastronomie-Mitarbeiter sagt Vassiliou: "Einen vollständigen Schutz fordert nicht nur die EU-Kommission, sondern auch der WHO-Vertrag FCTC, welcher von 25 EU-Staaten außer Italien und Tschechien ratifiziert wurde. Bis 2010 muss das angepackt werden. Ende 2008 werde ich gemeinsam mit Kommissar Spidla eine neue Initiative starten."

Ähnlich deutlich äußert sich auch der Tabakexperte der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Armando Peruga, im Interview mit ÖSTERREICH:
"Wir empfehlen, Raucher von allen öffentlichen Innenräumen zu verbannen, um sie vor Passivrauch zu schützen."

Sollte Österreich weiter säumig bleiben, gäbe es in einigen Jahren strenge EU-Richtlinien.
"Wenn ich mir die weltweite Tendenz ansehe, so ist ein totales Rauchverbot in der EU sehr wahrscheinlich.
Politische Debatten brauchen ihre Zeit, aber in den nächsten zwei bis fünf Jahren ist es realistisch", so Peruga.


5050
Nach 20.4.2009 / Österreich berichtet vom 2. Akt in Wien
« am: Mai 07, 2009, 00:38:36 Vormittag »
http://www.oe24.at/oesterreich/chronik/62_Einkaufszentren-Wirte_angezeigt_0458622.ece

Gastro-Rauchverbot

62 Einkaufszentren-Wirte angezeigt

Wien, 30. April 2009

Die Selbsthilfegruppe "Krebspatienten für Krebspatienten", die Mitte April 372 Anzeigen gegen ihrer Meinung nach beim Rauchverbot säumige Wirte in der Wiener Innenstadt eingereicht hat, ist nun in der Donaustadt zur Tat geschritten.

MEHR ZUR STORY

Neues Tabakgesetz

Bereits vier Beschwerden wegen Rauchverbot  »

Nichtrauchergesetz

Bei Wirten geht die Angst vor Spitzeln um  »

Neue Regelung

Rauchverbot führte zu Ärger mit den Gästen  »

Freiwillige hätten im und rund um das Donauzentrum bzw. Donauplex 73 Gastronomen bezüglich eines Verstoßes gegen das Tabakgesetz untersucht, erklärte Obmann Dietmar Erlacher am Donnerstag. Gegen 62 davon erstattete die Initiative Anzeige.

Raucherkuchln

Diese wurden am Bezirksamt unmittelbar nach dem Pressetermin übergeben. Nicht angezeigt wurden drei Restaurants, die Raucher- und Nichtraucher-Bereiche aufwiesen, bei den restlichen acht handelte es sich laut Erlacher um "Raucherkuchel'n", sprich Kleingaststätten unter 50 Quadratmetern, die den Tabakkonsum gestatten dürfen. "Wir brauchen in Österreich generell rauchfreie Gaststätten, zum Wohle der Gesundheit, aber auch zur Beendigung der Wettbewerbsverzerrung, sowie für das Wohl unserer Touristen", betonte der Obmann Erlacher.

Anzeigen per Internet

Verkündet wurde bei dem Termin weiters die Schaltung der Internetseite http://www.rauchersheriff.at, über die ab Anfang Mai anonym jeder Anzeigen an die Behörden versenden können soll. Eine nach dem Termin geplante Demonstration sagte die Nichtraucher-Initiative aus Sicherheitsgründen ab, in der Nacht auf Donnerstag sei es bei Dreharbeiten in der Wiener Innenstadt in einem Lokal zu Handgreiflichkeiten gekommen.

Auch künftig will die Selbsthilfegruppe weiter kontrollieren, vor allem in Einkaufszentren und -Straßen.


5051
http://kaernten.orf.at/stories/331314/

NICHTRAUCHERREGELUNG   26.12.2008

Ein Drittel der Wirte muss umbauen

Rund ein Drittel der Kärntner Wirte muss wegen der neuen Nichtraucherregelung mitunter teure Umbauten durchführen. Der Unmut darüber ist groß - zumal bereits ein generelles Rauchverbot diskutiert wird.

Trennwände müssen eingezogen werden
Trennwände zwischen Rauchern und Nichtrauchern einziehen müssen vor allem jene Wirte, die ein Lokal zwischen 50 und 80 Quadratmeter Größe und nur einen Raum haben, was baulich oft schwierig ist.

Zwei Drittel der Kärntner Gastronomiebetriebe haben mehrere Räume, bei ihnen dürfte eine Trennung von Rauchern und Nichtrauchern kein Problem sein, heißt es vonseiten der Wirtschaftskammer (WK).

Bis 1. Jänner müssen die Umbaupläne bei den Behörden eingelangt sein. Für die Fertigstellung gilt eine Frist bis Juni 2010. Neue Tabakregelung ab 1. Jänner

Mit 1. Jänner tritt in Österreich eine neue Tabakregelung für Gastlokale in Kraft, wenn auch nicht so rigoros wie in Italien und Slowenien. Betriebe, die größer als 50 Quadratmeter sind, müssen Raucher- und Nichtraucherzonen räumlich voneinander trennen. Die kleineren Lokale müssen sich als Raucher- oder Nichtraucherlokale deklarieren. Generelles Rauchverbot wird diskutiert
So mancher Wirt bezweifelt auch die Sinnhaftigkeit der Umbaumaßnahmen, da in der EU schon ein generelles Rauchverbot auf dem Arbeitsplatz diskutiert wird - das heißt, auch auf dem Arbeitsplatz von Service-Mitarbeitern.

Michael Frank, der ein Tanzlokal in Klagenfurt betreibt: "Der Umbau wird uns rund 15.000 Euro kosten. Und dann kommt vielleicht ab 2010, wie diskutiert wird, bereits das generelle Rauchverbot!"

Hauptraum muss rauchfrei bleiben
Auch Wirte, die nicht umbauen müssen, befürchten Umsatzeinbußen. So zum Beispiel Gerd Puck - er hat in seinem Gasthaus am Zollfeld zwar einen großen Wintergarten, der bis jetzt für Nichtraucher reserviert war. Die neue Regelung sieht aber vor, dass der Hauptraum rauchfrei bleiben muss. Und in diesem befindet sich in vielen Gasthäusern auch die Theke - der klassische Ort, an dem geraucht wird.

Er rechne mit Umsatzeinbußen, sagt Puck, weil viele Gäste auf kleinere Raucherlokale ausweichen könnten. kaernten.ORF.at

    Kritik an Rauchverbot in Einkaufszentren

    Wirte stellen sich auf Tabakgesetz ein

    Gastronomie knabbert an Nichtrauchergesetz




5052
Nach 20.4.2009 / Vorarlberg: Tötet uns nicht
« am: Mai 07, 2009, 00:32:02 Vormittag »
http://www.vol.at/news/tp:vol:vorarlberg/artikel/rauch-sheriffs-auf-patrouille/cn/news-20090418-08505813

vol.at > Vorarlberg > Rauch-Sheriffs auf Patrouille
     
     
Online gestellt: 18.04.2009 08:50 Uhr
Aktualisiert: 18.04.2009 08:53 Uhr
Es gibt 32 Beiträge zu diesem Thema

Rauch-Sheriffs auf Patrouille


Schwarzach - Seit 1. Jänner gilt in Österreich das neue Nichtrauchergesetz. Für einige Nichtraucher-Initiativen ist dies aber wohl nicht ausreichend. Sie kritisieren die mangelnde Exekution dieses Gesetzes und schicken Personen in die einzelnen Lokale, die als „Privat-Sheriffs“ die Einhaltung dieses Gesetzes prüfen.

 Nicht alle Gastwirte halten sich an das Nichtrauchergesetz. VMH

Wirte, die sich nicht an das Nichtrauchergesetz halten, sollen so zur Anzeige gebracht werden. Eine dieser Initiativen nennt sich „Krebspatienten für Krebspatienten". „Wir wollen im Kampf um das umstrittene Nichtrauchergesetz eine neue Front eröffnen", sagt Gründer Dietmar Erlacher. Österreichweit sollen rund 50 Mitglieder des Vereins unterwegs sein, um zu überprüfen, wo rechtswidrig geraucht wird. „Auch in Vorarlberg haben sich einige Personen gemeldet, die sich unserer Initiative angeschlossen haben", sagt Erlacher.

Anzeigen folgen

Robert Rockenbauer, Vorsitzender des Schutzverbandes für Nichtraucher, hat sich kürzlich in Vorarlberg umgeschaut und dabei festgestellt, dass sich auch hierzulande viele Wirte nicht an das Gesetz halten würden. Die ent¬sprechenden Gastwirte müssen mit einer Anzeige seines Verbands rechnen, sagt Rockenbauer.
Vor allem die Situation an den Tankstellen habe ihn erschreckt.

Die Bezirkshauptmannschaften vermelden, was das Nichtrauchergesetz betrifft, bis dato rund 40 Anzeigen (siehe Factbox). Angesichts der sonst schon strengen Auflagen fürchtet Hermann Metzler von der Fachgruppe Gastronomie der Wirtschaftskammer um das Überleben vieler Gastronomiebetriebe. „Tötet uns nicht", fleht Metzler um eine Auflockerung des Nichtrauchergesetzes. „Grundsätzlich sind wir daran interessiert, dass die Wirte die gesetzlichen Vorgaben einhalten", gibt Andrew Nussbaumer von der Vorarl¬berger Wirtschaftskammer bekannt. Dies sei in Vorarlberg auch mehrheitlich der Fall. Von „militanten Gästen, die nichts anderes zu tun haben, als die Gastwirte an den Pranger zu stellen", hält Nussbaumer aber nichts.

Anmerkung:
Der Kämmerer schreit: Tötet uns nicht!
An die täglich 3 bis 4 Passivrauchtoten in Österreich denkt er da wohl nicht!




5053
Bis 31.12.2008 / Einkaufszentren - Rauchfrei, ohne wenn und aber
« am: Mai 07, 2009, 00:28:22 Vormittag »





http://oesterreich.orf.at/kaernten/stories/328592/

GASTRONOMIE   13.12.2008

Kritik an Rauchverbot in Einkaufszentren

Einkaufszentren sind "öffentliche Gebäude"

Ab 1. Jänner gelten in Gaststätten neue Nichtraucher-Schutzbestimmungen.

Striktes Rauchverbot wird es in Einkaufszentren und ihren Lokalen geben.

Deren Wirte fühlen sich unfair behandelt und befürchten Umsatzeinbußen.


Kleinere Gastronomiebetriebe haben ab 1. Jänner die Wahl, ob sie ein Nichtraucher- oder Raucherlokal sein wollen. Größere Lokale müssen den Hauptraum rauchfrei halten.

"Rauchen verboten" heißt es aber bald für Gaststätten in Einkaufszentren. Denn diese gelten als öffentliche Gebäude, deshalb darf dort ab 1. Jänner 2009 nicht mehr geraucht werden - und das gilt auch für die Gastronomie-Betriebe in den Shopping-Zentren. Wirte wollen "gleiches Recht für alle"

Die Wirte sind wenig begeistert. Umsatzeinbußen befürchtet zum Beispiel Markus Hudelist, der ein Café im Einkaufszentrum Südpark betreibt. Er sieht eine Ungleichbehandlung der Gaststätten: "Ein generelles Rauchverbot für die Gastronomie wäre in Ordnung. Aber dann müsste es für alle Lokale gelten, nicht nur für die in Einkaufszentren."

Für die Gastronomie bedeute das Rauchverbot eine Verschlechterung, meint auch der Geschäftsführer des Klagenfurter Südparks, Heinz Achatz: "Die Wirte der Einkaufszentren werden hier im Vergleich mit den anderen Wirten unfair behandelt."

Villacher Atrio überlegt Raucherzonen
Im Villacher Einkaufszentrum Atrio überlegen sich einige Gastronomen, von der Shoppingmeile abgetrennte Bereiche für Raucher zu schaffen, sagt Geschäftsführer Richard Oswald.



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Bis 31.12.2008 / Klagenfurter Messehallen werden rauchfrei
« am: Mai 07, 2009, 00:25:33 Vormittag »
http://oesterreich.orf.at/kaernten/stories/320113/

Gesundheit   06.11.2008

Klagenfurter Messehallen werden rauchfrei

Als erste Messegesellschaft Österreichs hat die Klagenfurter Messeleitung entschieden, die Messehallen "rauchfrei" zu halten. Für die Raucher werden an vier Stellen sogenannte "Smoking-Areas" eingerichtet.

Rauchverbot auch in Gastronomiebetrieben
Die kommende "Familien- und Brauchtumsmesse" mit der parallel stattfindenden "Gesund Leben" (21. bis 23. November) war eine gute Gelegenheit, das neue Konzept durchzusetzen. Erstmals dürfen sich Besucher über rauchfreie Messehallen freuen. Sowohl in den Hallengängen, als auch an den Messeständen und in den Gastronomiebetrieben ist das Rauchen ab sofort untersagt. 

Projektleiter Karl Platzer, Messe-Geschäftsführer Erich Hallegger und Unternehmenssprecher Christian Wallner präsentierten die neue Verordnung. Vier "Smoking-Areas" im Freien

Als Ersatz wurden außerhalb der Messehallen insgesamt vier "Smoking-Areas" eingerichtet. "Mit dieser Initiative gehören wir zu den ersten Messen Österreichs, die diesen Schritt vollzogen haben, vor allem auch im Sinne des gesundheitlichen Wohlbefindens", sagte Messe-Geschäftsführer Erich Hallegger.

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Nach 1.4.2009 / Gruppe plant Hunderte Anzeigen in Wien
« am: Mai 07, 2009, 00:24:02 Vormittag »
http://www.oe24.at/oesterreich/chronik/wien/Rauch-Sheriffs_pruefen_Tausende_Lokale_0452724.ece

Anzeigenwelle droht
Rauch-Sheriffs prüfen Tausende Lokale
 
© Pauty

Wien, 17. April 2009 Hunderte neue Anzeigen rollen auf Wirte zu, die das Tabakgesetz missachten. Bisher wurden schon über 1.200 angezeigt.

Anzeigen-Flut
 
 
Rauch-Sheriffs fühlen sich bedroht  »

Rauchverbot
 
 
Gruppe plant Hunderte Anzeigen in Wien  »
 
Eine neue Nichtraucherinitiative war in den vergangenen sechs Wochen in ganz Österreich unterwegs, um Lokale auf das Tabakgesetz zu überprüfen. Erstes Fazit: „Wir werden am Montag Hunderte Anzeigen alleine für Wien übergeben“, so Dietmar Erlacher, der Gründer der Selbsthilfegruppe „Krebspatienten für Krebspatienten“ (siehe Interview rechts).

Wiener Innenstadt völlig überprüft
Damit wird im Kampf um das umstrittene Rauchergesetz eine neue Front eröffnet. Rund 50 Mitglieder des Vereins waren in der Freizeit unterwegs, um zu überprüfen, wo rechtswidrig geraucht wird und ob die verpflichtenden Raucherplaketten ordnungsgemäß angebracht sind. „Den ersten Bezirk in Wien haben wir zu 100 Prozent überprüft“, so Erlacher. „Die Ergebnisse werden einen Hinweis geben, wie es im restlichen Land um die Einhaltung des Gesetzes bestellt ist.“

Damit rollt eine neue Anzeigewelle auf die Wirte zu. Schon jetzt gibt es laut ÖSTERREICH-Informationen mehr als 1.200 Anzeigen:

-Alleine in Wien wurden bis vergangene Woche 800 Anzeigen registriert. Tendenz steigend. In wenigen Tagen wird hier die Tausend-Anzeigen-Marke geknackt sein.
-In Niederösterreich gibt es bisher 130 Anzeigen. Alleine in der SCS wurden aber von Krebspatienten für Krebspatienten weitere 43 Lokale angezeigt.
-In der Steiermark wurden bisher 140 Lokale bei den Behörden gemeldet, die meisten davon in Graz. Für Aufsehen sorgte kürzlich die Anzeige gegen den Promi-Wirten Charly Temmel, Besitzer des Operncafés. Er hat auch in Los Angeles Lokale, ist einer der Lieblingswirte Arnold Schwarzeneggers.
-Weniger Anzeigen gab es bisher in Linz (90) und Tirol (50). In Salzburg hält sich die Zahl mit erst 15 offiziellen Anzeigen noch in Grenzen. Auch aus Kärnten, Vorarlberg und dem Burgenland gibt es bisher keine Anzeigenflut.

Telefone laufen heiß
Auch bei Robert Rockenbauer, dem Vorsitzenden des Schutzverbandes für Nichtraucher, laufen die Telefone noch immer heiß. „Ich habe bereits 442 ungelesene E-Mails. Ich schaffe das Ganze nicht mehr. Es gibt so viele Meldungen über Wirte, die sich nicht an die Gesetze halten“, stöhnt Rockenbauer.

Die Politik schaut dem Anzeigen-Treiben unbeeindruckt zu. Gesundheitsminister Alois Stöger (SP) will weiterhin das Gesetz ein Jahr lang auf seine Sinnhaftigkeit beobachten.