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Nachrichten - admin

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Einladung zur Pressekonferenz: Krebspatienten fordern sofortigen Rauchstop
Rauchen fordert 14.000 Tote jedes Jahr in Österreich

Wien (pts/23.02.2009/14:05) -

Pressekonferenz: Krebspatienten fordern sofortigen Rauchstop

Datum/Zeit:
Donnerstag 26.02.2009, 10 Uhr

Ort:
Restaurant Fromme Helene
Josefstädter Straße 15
A-1080 Wien
Tel: +43.1.4069144

Teilnehmer der Pressekonferenz:
* Robert Rockenbauer: Bundesleiter Österreichische Schutzgemeinschaft für Nichtraucher
* Univ.-Prof. Dr. med. Manfred Neuberger: Medizinische Universität Wien, Leiter der Abteilung Präventivmedizin, Institut für Umwelthygiene, Ärzteinitiative gegen Raucherschäden
* Dietmar Erlacher: Bundesobmann Verein Krebspatienten für Krebspatienten
* Dr. Clemens Pichler: Rechtsanwalt

Thematische Inhalte:
Nach einem einleitenden Bericht über den Stand des Nichtraucherschutzes in Gaststätten sowie dessen volkswirtschaftliche Bedeutung werden die Informationen zu den Gesundheitsproblemen bei Rauchern und Passivrauchern vorgestellt.

Neben zahlreichen Krebserkrankungen ist Rauchen Ursache für:
* 90 % aller Beinamputationen durch periphere Verschlusskrankheiten
* 83 % aller Todesfälle durch chronisch-obstruktive Atemwegserkrankungen
* 82 % aller Lungenkrebsfälle
* 50 % aller Blasenkrebserkrankungen
* 30 % aller Todesfälle durch Krebs (alle Arten)
* 30 % aller Nierenkrebserkrankungen
* 30 % aller Bauchspeicheldrüsenkrebserkrankungen
* 25 % aller Todesfälle durch Herzerkrankungen
* und bis zu 15 % an Hautkrebs, Darmkrebs, Brustkrebs

Für 2008 wurde das Minus der Krankenkassen um ca. 70% zu hoch prognostiziert. Als Folge davon sind etwa 100 Millionen Euro u.a. frei verfügbar. Der Verein Krebspatienten für Krebspatienten fordert sofortige

* Hilfestellung für Raucher um Nichtraucher zu werden
* Es gibt kein einziges Rehabilitations-Zentren mit einer Abteilung Urologie. Daher sofortige Anstellungen von Urologen in Rehabilitations-Zentren, zur Nachversorgung und Anschlussheilbehandlung von Raucher, Berufserkrankten, Krebspatienten mit Blasenkrebs und Prostatakrebs
* Komplementärmedizinische Abteilungen an allen Bezirkskrankenhäusern
* Kostenübernahme der Mistel-, Enzym- und Selentherapie

Abschließend werden verschiedene Hilfsinstitutionen zur Raucherentwöhnung vorgestellt.

Verein Krebspatienten für Krebspatienten
Der Verein Krebspatienten für Krebspatienten leistet seit Jahren Aufklärungsarbeit über die Gefahren von Rauchen und Passivrauchen am Arbeitsplatz. Er fordert ein generelles Rauchverbot in allen Gaststätten um die Arbeitnehmer zu schützen und eine Wettbewerbsverzerrung zu vermeiden. Nachdem Österreichs Hotellerie und jetzt auch die Vereinigung aller österreichischen Einkaufszentren für ein generelles Rauchverbot in Gaststätten eintreten, sollten die Politiker eingreifen und ein entsprechendes Gesetz erlassen. Der Verein weist darauf hin, dass sich Raucherinnen und Raucher nicht nur selbst gefährden, sondern sich - im übertragenen Sinn - der vorsätzlichen Körperverletzung gegenüber den Beschäftigten und nichtrauchenden Gästen in der Gastronomie schuldig machen.

Hinweis:
Mittwoch, 25.2.2009 um 19 Uhr Nichtraucher-Treffen im
Gemeindesaal der Evangelischen Kirche
Lindengasse 44a
1070 Wien


Pressekontakt:
Dietmar Erlacher, Bundesobmann
Krebspatienten für Krebspatienten e. V.
Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen

Vereinssitz 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
Tel. +43.1.5772395, Mobil +43.650.5772395
kontakt@krebspatient.at
http://www.krebsforum.at (Ende)

 
Aussender: Krebspatienten für Krebspatienten
Ansprechpartner: Dietmar Erlacher
email: kontakt@krebspatient.at
Tel. +43-(0)650-5772395 
 


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Zur Erinnerung!

Aber ich bemerkte gerade, nur Angemeldete sehen den Veranstaltungskalender!

5030
Wie gehe ich bei Meldungen/Anzeigen vor / Re: Ein-Raum-Gaststätten über 50m²
« am: Mai 07, 2009, 13:40:58 Nachmittag »
Hallo,

nein, die Anzeige erfolgt bei der Behörde. Diese ist im Rahmen des Datenschutzes strafrechtlich verpflichtet, alle Daten des Anzeigers geheim zu halten!
Sollte die "namentliche"Anzeige, aus welchem Grund immer, ins Leere gehen, hat die Behörde dies als Bürgerservice zu betrachten.
Ich bitte aber Mutwilligkeiten zu unterlassen; wenn alles stimmt, dies deutlich ersichtlich ist, nicht anzeigen und schon gar nicht jeden Tag (sonst ja!)!

Es ist kein Foto beizulegen!

Anzeigen, ANONYM; AM BESTEN UNTER:

http://www.rauchersheriff.at/anzeigen/anzeigen.php



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30.4.09, PK.

Moderation  und  Zusammenfassung  siehe 1. Anlage:  „8…..“.
 

478 Österreicherinnen und Österreicher seit 1.1.2009 an Passivrauch gestorben


Vor zahlreich erschienen Medienvertretern erfolgten die Referate der bestens vorbereiteten Ärzte und Apotheker.
Zahlreiche Anfragen der Damen und Herren von den Medien vertieften die Themen.

Erschütternd, dass der Zigarettenverkauf im 1. Quartal zwischen 20 und 25 % höher als im Vorjahr war, trotz „Rauchverbot in Gaststätten“. Dementsprechend passt die Statistik, dass Österreich hinter China die höchsten Zuwachsraten von Tabak und im Guinness Buch der Rekorde 2008 Welt weit die meisten Raucher pro Kopf hat, aber auch, dass Blasenkrebs bei Frauen in den letzten 20 Jahren um 100 % angestiegen ist. Doz. Madersbacher und Mag. Müller erinnerten an eine bessere Vorsorge!
Zudem ist Tabakrauch für die Entstehung von 90 % aller Krebserkrankungen die Schuld, bei Passivraucher wie bei Aktivraucher. Im Jahr sterben in Österreich rund 18.000 Krebspatienten, davon 13.000 Rauchertote.

Erwähnt wurde auch der einstimmige Landtagsbeschluss voriger Woche in Graz: „100 % Rauchfreie Gaststätten in der Steiermark“, und „Aufforderung an die Bundesregierung, „100 % Rauchfreie Gaststätten Österreich weit um zu setzen“.

Entwöhnungswillige sollen sich dringend mit dem Rauchertelefon in Verbindung setzen, ein Servive der GKK. Man erfährt dort nicht nur alles über neueste Therapien, man bekommt auch Broschüren zugesandt: Tel. 0810 810 013, Email info@rauchertelefon.at, www.rauchertelefon.at

Erlacher: Wir fordern von Gesundheitsminister Stöger ein sofortiges Ende dieses ungesetzlichen Zustandes bei Gaststätten, wo 30 % Raucher 70 % Nichtraucher schikanieren. Es kommt für uns nur mehr ein Gesetz mit Österreich weit Rauchfreien Gaststätten in Frage, und das rasch, Herr Minister. Nicht nur die anwesenden Mediziner haben das heute gefordert, auch für Präs. Dr. Dorner, Österreichische Ärztekammer, ist das der einzige und überfällige Schritt im Sinne der Gesundheit der Österreicherinnen und Österreicher!
Erlacher: Nachdem Stöger weiß, dass er mit dem Zuwarten für 1 Jahr täglich 3 – 4 Passivrauchtote akzeptiert, lassen wir eine Ministeranklage rechtsfreundlich überprüfen. Eigentlich hätte schon längst die Staatsanwaltschaft einschreiten müssen.

Ab 2. Mai werden täglich aus ganz Österreich die Anzeigen an die Behörden geschickt. Dabei helfen uns die Info-Hotline 0650-357-8686, www.rauchersheriff.at, kontakt@rauchersherriff.at, wo jeder anonym die Anzeige zur Weiterleitung hin senden kann. Und das täglich auf`s Neue, auch täglich die gleiche Gaststätte.


Für Rückfragen:

Initiative Rauchfreie Gaststätten
Dietmar Erlacher
Tel. 0650-577-2395

Anlage:

1)   Moderation, und Dietmar Erlacher
2)   Am Podium
3)   COPD und Rauchen, MR. Dr. Elisabeth Zehetner, A 1190 Wien  

https://www.pressetext.at/news/090422033/steiermark-will-rauchfrei-sein-krebspatienten-sagen-dankeschoen/?phrase=Krebspatienten

https://www.pressetext.at/news/090420031/oesterreichs-gaststaetten-jetzt-schon-nur-mehr-raucherkuchln/?phrase=Krebspatienten

https://www.pressetext.at/news/090223029/einladung-zur-pressekonferenz-krebspatienten-fordern-sofortigen-rauchstop/?phrase=Krebspatienten

https://www.pressetext.at/news/090130014/krebspatienten-fordern-von-politik-totales-rauch-und-tabakverbot/?phrase=Krebspatienten


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Nach 20.4.2009 / Steiermark wird Rauchfrei
« am: Mai 07, 2009, 01:11:52 Vormittag »
http://steiermark.orf.at/stories/356782/

POLITIK   21.04.2009

Landtag stimmt für generelles Rauchverbot

Das neue Tabakgesetz geht allen steirischen Landtagsparteien nicht weit genug, sie haben am Dienstag geschlossen für ein generelles Rauchverbot in Lokalen gestimmt. Doch umsetzen kann so eine Regelung nur der Bund. Glimmstängel soll gänzlich verbannt werden

Das neue Tabakgesetz sieht vor, dass Lokale, die kleiner als 50 Quadratmeter sind, entweder ganz rauchfrei sein, oder ein Raucherlokal bleiben können. Größere Lokale brauchen ein eigenes Raucherzimmer.

Den steirischen Landtagsparteien geht das zu wenig weit - sie stimmten einstimmig dafür, dass der Glimmstängel aus Speiselokalen gänzlich verbannt werden soll.
"38 Menschen sterben täglich an den Folgen des Rauchens", so Zelisko.

Abschreckung mit Raucherlunge

Der SPÖ-Abgeordnete Hannes Zelisko hielt am Dienstag in der Landtagssitzung zur Abschreckung Plakate in die Runde - unter anderem von einer Raucherlunge: "38 Menschen sterben täglich an den Folgen vom Rauchen, vier Menschen sterben täglich an den Folgen von Passivrauchen." "Gesetz wird nicht ernst genommen"

Der KPÖ-Abgeordnete Werner Murgg kritisierte, dass das jetzt geltende Gesetz nicht ernst genommen werde: "Tatsächlich ist das Gesetz nicht so schlecht wie manche sagen, nur die Umsetzung des Gesetzes ist in Wirklichkeit ein Pflanz."

"Gastwirte haben um bis zu 40 Prozent weniger Umsätze", so Perhab.

Bundesrat verteidigt Gesetz

Dann gab es ein seltenes Bild: Weil auch Bundesräte im Landtag bei Themen, die eigentlich der Bund regeln muss, ein Rederecht haben, meldete sich ÖVP-Bundesrat und Gastwirt Franz Perhab zu Wort. Er verteidigte das jetzige Gesetz, denn zahlreiche Gastwirte hätten um bis zu 40 Prozent weniger Umsätze.

"Steiermark soll Genussland bleiben"

"Das Prinzip des mündigen Bürgers und Gastwirtes ist ebenso eine wichtige Position. Die Steiermark ist ein Genussland und soll es auch in Zukunft bleiben, die Puritaner sind vor 200 Jahren nach Amerika ausgewandert und das ist gut so", so Perhab.

"Genuss ist es, sich in guter Luft aufzuhalten", betonte Lechner-Sonnek.

"Genuss, sich in guter Luft aufzuhalten"

Die Grüne-Abgeordnete Ingrid Lechner-Sonnek konterte: "Ich und mit Sicherheit viele andere Menschen empfinden es als Genuss, sich in guter Luft aufzuhalten."

Bundesrat Perhab kam mit seiner Sicht nicht einmal bei seiner eigenen Partei durch. Hans Bacher von der ÖVP sagte, er wisse aus eigener Erfahrung, wie schwer es sei mit dem Rauchen aufzuhören. Man müsse immer und überall über die Gefahren des Rauchens aufklären.

Hirt fordert Arbeitnehmerschutz in Lokalen.

Landtag geschlossen für Rauchverbot

Gesundheitslandesrat Helmut Hirt (SPÖ) sagte einmal mehr, dass der Arbeitnehmerschutz auch in Lokalen endlich Einzug halten muss.

Obwohl alle Landtagsparteien geschlossen für das generelle Rauchverbot stimmten, wird es noch dauern, bis alle Speiselokale rauchfrei sind, denn umsetzen kann so eine Regelung nur der Bund. steiermark.ORF.at; 15.4.09

Das neue Tabakgesetz regelt seit Jahresbeginn den Nichtraucherschutz in Gasthäusern und Lokalen. Weit über 100 Anzeigen gingen bisher ein, die meisten davon in Graz - und hier wurden auch schon die ersten Strafen verhängt.

    Rauchverbot: Über 100 Anzeigen gegen Wirte


und überhaupt kurz was zum nachdenken.
bösmensch, vor 11 Tagen, 14 Stunden, 30 Minuten
wissen tuns eh die meisten, aber erwähnt wird es äußerst selten:

nikotin ist äußerst giftig. dass man nicht am nikotin einer zigarette stirbt, liegt daran, dass nur ein verschwindend kleiner, von der menge her unbedenklicher, stimulierender teil im körper verbleibt und der rest wieder ausgeatmet wird.
sud trinken würde mit sicherheit zum tode führen.

die wahrhaft schädlichen substanzen sind die in jeder zigarette vorkommenden mehr als 10.000 chemikalien (ein paar beispiele: blausäure, formaldehyd, methanol, kohlenmonoxyd, n-nitrosamine), die teils toxisch, teils krebserregend oder aber beides sind und dem produkt beigemischt werden, um das suchtpotential zu erhöhen, den tabakrauch

FÜR KINDER ERTRÄGLICHER

zu machen (sic!) und von denen naturgemäß kein mensch weiss, welche wirkungen die mischung zweier oder mehrerer dieser stoffe hervorruft - zu groß ist natürlich die zahl der kombinationsmöglichkeiten..

das nikotin ist eigentlich völlig harmlos, das verbrecherische beimischen dieser zusatzstoffe würde aber bei vernünftiger gesetzgebung zum sofortigen verbot der herstellug und des verkaufs der gesamten angebotspalette führen.   
   diese ganzen stoffe verabreicht euch
bösmensch, vor 11 Tagen, 14 Stunden, 20 Minuten
eure liebe tabakindustrie, wohl wissend und gerne in kauf nehmend, euch damit gesundheitlichen schaden bis hin zur tötung zuzufügen. immerhin geht es um geld.

       @ lee
@leegal: noch einmal Info
pflanze, vor 11 Tagen, 7 Stunden, 39 Minuten
Passivrauchen ist vor allem deswegen so gefährlich, weil es Feinstaub mit toxischen Substanzen ist. Feinstaub ist somit das gefährlichste Argens des Passivrauchens. Grund hierfür ist, dass diese Partikel einerseits sehr lange in der Luft schweben und lungengängig sind und somit nicht nur die Lunge, sondern den gesamten Organismus schädigen. 2 Zigaretten in einen Raum geraucht, induzieren die zehnfache Feinstaubkonzentration wie sie im Straßenverkehr als gefährlich angesehen werden (Emissionsgesetz).
Fakten:
pflanze, vor 11 Tagen, 20 Stunden, 33 Minuten
- 2 Zigaretten in einen Raum geraucht, induzieren die zehnfache Feinstaubkonzentration wie sie im Straßenverkehr als gefährlich angesehen werden (Emissionsgesetz).
- Passivrauch ist Feinstaub mit toxischen Substanzen
- Wenn man 5 Jahre 40 Stunden (z.B. Arbeitsplatz) Passivrauchen ausgesetzt ist, erhöht sich das Risiko eine copd zu bekommen um 50%. Das Krebsrisiko steigt um 20%. Noch schlimmer ist es für Jugendliche und Kinder.
- Lokale sollten völlig rauchfrei werden. Lüftungen oder getrennte Teile sind sinnlos um die Schwebestoffe aus der Luft gänzlich zu entfernen. (Lüftungssysteme reichen nicht aus um die Gefahr des Passivrauchens zu beeinflussen)



5033
http://topvn.at/2009/01/raucher-sheriff/

Vorarlberger TopVN.at

Vol VNabhängig von Vorarlberg

•   Home

Who Shot the Raucher-Sheriff?

Bisher zehn Strafen, rund 400 Anzeigen, doch deine Diener Poltitiker wollen noch mehr: Ein absolutes Rauchverbot! “Ziel fuer jedes EU-Mitgliedsland muesse ein totales Rauchverbot sein.” Denn nicht nur in Laendern wie Grossbritannien, Irland oder Schweden hat uns die History gelehrt, dass absolute Verbote immer herrlich funktionieren.

Deputy knows: Prohibition works!
 



5034
http://www.ferien-messe.at/2009/apa_show.html?ap=wfe.OTS0081-20090420

Fachverband gegen pauschale Kriminalisierung der heimischen
Gastronomie

Hinterleitner: Geltende Gesetze müssen befolgt, gesetzliche
Übergangsfristen aber auch respektiert werden


Wien (PWK - 20.04.2009 10:41 Uhr)

 Die Anzeigenflut durch selbsternannte
Raucher-Sheriffs kommt der Kriminalisierung einer ganzen Branche
gleich, stellt der Obmann des Fachverbandes Gastronomie in der
Wirtschaftskammer Österreich, Komm. Rat Helmut Hinterleitner, zur
heutigen Übergabe von Anzeigen über angebliches Fehlverhalten von
Wiener Gastronomen in Bezug auf den Nichtraucherschutz fest: "Wir
appellieren an alle Seiten, sich für ein partnerschaftliches
Miteinander von Rauchern und Nichtrauchern in der heimischen
Gastronomie einzusetzen."

Die Interessensvertretung der Gastronomen kennt die
Schwierigkeiten bei der Umsetzung der neuen Regelung wie niemand
anderer. Seit Monaten unterstützt die Wirtschaftskammer daher die
Wirte bei der Umstellung und fordert von ihren Mitgliedern auch mit
Nachdruck, das geltende Gesetz zu befolgen. "Gleichzeitig halten wir
es aber für unvertretbar, wenn selbsternannte Raucher-Sheriffs durch
die Straßen ziehen und mit Anzeigen und Pauschalverurteilungen in der
Öffentlichkeit die gesamte heimische Gastronomie kriminalisieren.
Wenn dann noch private Personen oder Initiativen ungerechtfertigte
Zahlungsaufforderungen an Gastronomen schicken, dann ist die Grenze
des guten Geschmacks deutlich überschritten", erklärt Hinterleitner
mit Nachdruck.

Die Wirtschaftskammer betont, dass die bestehende Lösung der
Wahlfreiheit für die kleinen Lokale und die verpflichtende
Raumtrennung bei den größeren Lokalen von weit mehr als zwei Drittel
der österreichischen Betriebe problemlos umgesetzt werden konnte.


Anm.: Kom.R. Hinterleitner, dann wird es wohl jetzt, 7 Monate später, kein Problem sein,
uns 100 solcher umgebauten Lokale nennen, von den tausenden.
Die WKW kennt in Wien nur 1 Cafe und kein Restaurant. Wer lügt da?


Doch oft werde vergessen, dass viele Lokale im Zuge der
Übergangsfrist noch mehr als ein Jahr Zeit haben, die notwendigen
Umbaumaßnahmen durchzuführen. Hinterleitner: "Es steht außer Zweifel,
dass geltende Gesetze befolgt werden und schwarze Schafe bestraft
werden müssen.
Aber jeder weiß, dass die Umsetzung eines derartigen
Gesetzes nicht von heute auf morgen gehen kann. Ich rufe daher
einerseits auf, die gesetzliche Übergangsfrist zu respektieren und
vertraue andererseits auf ein respektvolles Miteinander zwischen
Rauchern und Nichtrauchern. Denn was die letzten Jahrzehnte im Großen
und Ganzen funktioniert hat, kann doch nicht von einem Tag auf den
anderen durch gegenseitige Anzeigen und ein vergiftetes Klima ersetzt
werden."

Abschließend erinnert Hinterleitner daran, "dass uns um dieses
Gesetz, das vom Geist der Wahlfreiheit für Gast und Gastronom
getragen ist, sehr viele andere europäische Staaten beneiden - allen
voran unsere deutschen Nachbarn, die in dieser Frage nach wie vor
keine endgültige Lösung haben." (hp)

Rückfragehinweis:

Wirtschaftskammer Österreich
   Fachverband Gastronomie
   Dr. Thomas Wolf
   Tel.: (++43) 0590 900-3560
   mailto:gastronomie@wko.at
   http://diegastronomie.at

*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***


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Nach 1.1. bis 31.3.2009 / Re: Presseartikel, nicht Wien
« am: Mai 07, 2009, 01:00:54 Vormittag »
http://www.salzburg.com/nwas/index.php?article=DText/pgsjh7x-64p*58zcktkn4bj&img=&text=&mode=&section=newsletter&channel=nachrichten&sort=

Raucher-Sheriff kassiert 300 Euro

30. Jänner 2009 | 17:49 | | Berthold Schmid (SN).

Aktion scharf. In Graz werden erstmals Magistratskontrollore ausgeschickt, die sofort strafen.

Die Emotionen rund um das umstrittene Tabakgesetz, das Nichtraucher schützen und Rauchern ihre Refugien ermöglichen soll, werden heftiger. In Graz hat sich die politisch zuständige Stadträtin Eva Maria Fluch (VP) zu einer Aktion scharf durchgerungen: An diesem Wochenende werden zwei Zweierteams des Magistrats zwischen 18 und 22 Uhr gezielte Kontrollen in Gaststätten durchführen. „Es handelt sich dabei um bereits angezeigte Lokale“, sagt Michaela Krainz aus dem Stadtratbüro. 70 Anzeigen seien bereits eingelangt. Die Beamten, die schon den Spitznamen Raucher-Sheriffs bekommen haben, werden an Ort und Stelle Strafverfügungen ausstellen, wenn sie Verstöße feststellen.

„Wir werden bei dieser Schwerpunktaktion mit 300 Euro strafen“, betont Krainz. Man lasse sich von den Wirten nicht mehr provozieren. Im Visier steht dabei auch der Betreiber eines Tanzstadls, der bereits vor Tagen öffentlich angekündigt hat, er werde aus Protest gegen das Tabakgesetz jedem Gast zu seinem Getränk eine Zigarette schenken. Dort ortet Michaela Krainz ein gewisses Aggressionspotenzial. Ansonsten rät sie zur Besonnenheit: „Gäste sollten zuerst mit den Wirten reden, bevor sie Anzeigen erstatten“, sagt sie. Denn mehr als 300 Grazer Gastronomen nützten die Übergangsregelung, die ihnen bis Mitte 2010 Zeit gibt, Raucher- und Nichtraucherbereiche baulich zu trennen.

Bestraft wird nicht nur in Graz, sondern auch schon, wie berichtet, in St. Pölten und jüngst im Bezirk Linz-Land: Ein Wirt in einem Einkaufszentrum, ein Betreiber eines Sonnenstudios sowie der Inhaber einer Bäckerei müssen je 100 Euro bezahlen. Weitere Strafverfügungen sind bereits angekündigt worden.

Eine österreichische Schutzgemeinschaft für Nichtraucher spricht von einer Verhöhnung des Tabakgesetzes, weil mehr als 60 Prozent der Wirte bewusst gegen das Gesetz verstoßen würden.

Ähnlich denkt EU-Gesundheitsheitskommissarin Androulla Vassiliou: Im Vergleich zu Großbritannien, Irland oder Schweden sei das österreichische Gesetz nicht zufriedenstellend. Rauchergesetze mit vielen Ausnahmen könnten nicht funktionieren. Vassiliou hält aber weiter an ihrem Vorhaben fest:

„Das Ziel für jedes EU-Land muss ein totales Rauchverbot sein“, sagte sie in einem Radiogespräch. Die EU-Kommission sieht ihre Chance, ein solches Verbot durchzusetzen, im Arbeitnehmerschutz. Dies könnte frühestens 2012 verwirklicht werden.

© SN/SW



5036
Berichte von der EU / EU, 23.3.09 - Neueste Umfragen ..........
« am: Mai 07, 2009, 00:58:55 Vormittag »
Mehrheit der Europäer für rauchfreie Räume

23.03.2009 Quelle: EU-Kommission   

Neuesten Umfragewerten zufolge unterstützt eine überwältigende Mehrheit der Europäer rauchfreie öffentliche Räume. 84 Prozent aller Befragten befürworten Rauuchverbote am Arbeitsplatz , 79 Prozent begrüßen dies in Restaurants und immerhin 65 Prozent in Bars und Clubs.

Die aktuelle Umfrage bestätigt den andauernden Trend und damit auch die "Null Toleranz" Politik der EU gegenüber dem Rauchen. Denn immerhin sieht sich nach wie vor jeder Fünfte europäische Arbeitnehmer täglichem Passivrauchen am Arbeitsplatz ausgesetzt. Gleichzeitig sind mehr als die Hälfte der Befragten (55 Prozent) der Meinung, dass zusätzliche Farbbilder auf Zigarettenpackungen die schriftlichen Warnhinweise vor Gesundheitsrisiken verstärken würden.

Rauchen verursacht mit Abstand die meisten vermeidbaren Todesfälle in der Europäischen Union: über 500 000 Todesfälle jährlich bzw. über 1 Million Todesfälle in Europa insgesamt. Nach Schätzungen sind 25 Prozent aller tödlichen Krebserkrankungen und 15 Prozent aller Todesfälle in der Europäischen Union auf Tabakkonsum zurückzuführen. Um diese Seuche einzudämmen, arbeitet die Europäische Union aktiv an einer umfassenden Strategie zur Bekämpfung des Tabakkonsums.

Die Europabarometer-Umfrage zum Tabakkonsum zursammengefasst finden Sie hier  und als vollständigen Bericht hier  .

Weitere Informationen zur Anti-Raucher-Politik der EU gibt es auf der Seite der EU-Kommission.




5037
http://www.at-schweiz.ch/de/startseite/news-medien.html

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Die AT veröffentlicht wöchentlich auf ihrer Homepage in deutscher und französischer Sprache Kurznachrichten "News" zu neuen wissenschaftlichen Befunden sowie zu herausragenden Ereignissen in der Tabakprävention und -kontrolle.  Die News können hier abonniert werden.
 
Angst vor Krankheit ist häufig Auslöser für einen Rauchstopp
27. April 2009
(at) Vor allem Raucherinnen und Raucher in mittleren Lebensjahren entscheiden sich aus Sorge um tabakbedingte Krankheiten für einen Rauchstopp. Das Aufhören fällt leichter mit der Teilnahme am ...
Rubrik: Medienmitteilung, Rauchstoppwettbewerb
[mehr]
Tabakkonzerne zum Kampf gegen den Schmuggel verpflichtet
27. April 2009
(at) Die britische Steuer- und Zollbehörde schloss mit zwei der weltweit grössten Tabakkonzerne je ein Abkommen gegen den Tabakschmuggel.
Rubrik: Tabakindustrie/Wirtschaft, Schmuggel
[mehr]
Hohe Belastung mit Passivrauchen in New York
20. April 2009
(at) In New York City ist mehr als die Hälfte der nichtrauchenden Erwachsenen dem Passivrauchen ausgesetzt, obwohl die öffentlichen Räume rauchfrei sind.
Rubrik: Gesundheit, Passivrauchen
[mehr]
Rauchstopp anfangs der Schwangerschaft senkt Risiken
14. April 2009
(at) Ein Rauchstopp zu Beginn einer Schwangerschaft kann eine tabakbedingte Frühgeburt verhindern.
Rubrik: Gesundheit, Schwangerschaft/Frauen
[mehr]
Zigarettenstummel verschmutzen weltweit die Strände
6. April 2009
(at) 3'216'991 Zigarettenstummel wurden am 20. September 2008 an Meeresstränden eingesammelt anlässlich des jährlichen internationalen Tags zur Küstenreinigung.
Rubrik: Tabakprodukte, Fakten
[mehr]
Letzte Erhöhung der Tabaksteuer ohne Wirkung
2. April 2009
Die Steuererhöhung von 30 Rappen pro Zigarettenschachtel auf 1. März 2009 wird den Tabakkonsum kaum senken, erklärt die Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention. Dazu nötig wären Steuererhöhungen in ...
Rubrik: Medienmitteilung, Preis/Steuern
[mehr]
Tabakkonzerne behindern die Massnahmen zur Tabakprävention
30. März 2009
(at) Mitte März 2009 veröffentlichte die Weltgesundheitsorganisation in Genf den neuen Bericht über die Strategie der Tabakindustrie, die Tabakkontrolle aufzuhalten.
Rubrik: Tabakindustrie/Wirtschaft
[mehr]
Irland: Verkaufsstellen ohne Tabakwerbung
23. März 2009
(at) Ab 1. Juli 2009 müssen in Irland auch die Verkaufsstellen im Detailhandel ohne Werbung für Tabakwaren auskommen.
Rubrik: Werbung
[mehr]
Der neue Tabakatlas stellt eine katastrophale Bilanz des weltweiten Tabakkonsums auf
16. März 2009
(at) Sechs Millionen Tote und 500 Milliarden US-Dollars Kosten wird der Tabakkonsum schätzungsweise jedes Jahr weltweit verursachen.
Rubrik: Gesundheit, Fakten
[mehr]
Ein rauchfreies Elternhaus bringt Jugendliche auf den Geschmack
9. März 2009
(at) 13-mal häufiger wählen junge Menschen ein rauchfreies Wohnangebot, wenn sie aus einem rauchfreien Elternhaus ausziehen.
Rubrik: Fakten
[mehr]
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5038
http://www.at-suisse.ch/de/startseite/news-medien/news-details.html?tx_ttnews[tt_news]=2247&cHash=ywwjuieh

Europäische Kommission lanciert Vernehmlassung zur Einführung rauchfreier Innenräume

Rubrik: Öffentliche Gebäude
 
(at) Die Europäische Kommission befürwortet einen umfassenden Schutz vor Passivrauchen. Denn dieser bringt den grössten Nutzen für die Volksgesundheit. Ende Januar 2007 sandte die Kommission verschiedene Vorschläge für ein rauchfreies Europa in die Vernehmlassung.

Rauchfreie Innenräume würden nicht nur Menschen vor den gesundheitlichen Schäden des Passivrauchens schützen, sondern auch den Konsum von Rauchwaren senken, erklärt die Kommission. Ein lückenloser Schutz würde ausserdem gleiche Wettbewerbsbedingungen für alle schaffen. In der EU sterben jährlich mindestens 79'000 Erwachsene an den Folgen des Passivrauchens.

In der Bevölkerung ab 15 Jahre bejahen

•   86 Prozent rauchfreie Arbeitsplätze
•   84 Prozent rauchfrei öffentliche Innenräume
•   77 Prozent Restaurants frei von Tabakrauch
•   61 Prozent rauchfreie Bars.

Dies folgt aus einer Eurobarometer-Umfrage in den 25 Mitgliedstaaten, veröffentlicht im Januar 2006.

Quelle: Commission of the European Communities, Green Paper. Towards a Europe free from tobacco smoke: policy options at EU level, Brussels, 30 January 2007

 http://ec.europa.eu/health/ph_determinants/life_style/Tobacco/tobacco_en.htm.


5039
Nach 1.1. bis 31.3.2009 / 9.1.2009: Ärztekammer vor den Vorhang!
« am: Mai 07, 2009, 00:50:51 Vormittag »
http://www.aekwien.or.at/1964.py?Page=1&id_news=6619

09.01.2009 Quelle: ÖSTERREICH, Seite: Z6, Z7

Totales Rauchverbot statt Mogelpackung

Namhafte SPÖ-Politiker wie Gabi Burgstaller sowie die Ärztekammer fordern eine rasche Reparatur des Tabakgesetzes. Ein totales Rauchverbot soll das aktuelle Chaos beenden.
Wien/Salzburg/Graz. Ein ÖSTERREICH-Vorstoß von Gabi Burgstaller sorgt für Wirbel. Die Salzburger SPÖ-Landeshauptfrau fordert eine rasche Reparatur des neuen Rauchergesetzes und spricht sich für ein totales Rauchverbot in Lokalen aus: "Ich werde mit dem Herrn Minister Stöger ein Gespräch führen, ob nicht ein klarer Weg der bessere ist. Die EU wird ohnehin irgendwann ein totales Rauchverbot einführen."

Burgstallers Vorbild ist Italien.

Stöger bleibt hart: Ein Jahr abwarten. Der rote Gesundheitsminister setzt freilich vorerst auf Abwarten. "Die Evaluierung des Gesetzes soll nach einem Jahr erfolgen", betont Alois Stögers Sprecherin. Die aktuelle Regelung gewährleiste immerhin, dass Nichtrauchen in Lokalen zur Norm werde und Rauchen nur mit Ausnahmen gestattet sei.

"Man muss das Gesetz wirken lassen", glaubt auch ÖVP-Gesundheitssprecher Erwin Rasinger. "Ein Null-Rauch-Gesetz wäre besser, aber das ist in der Gesellschaft nicht durchsetzbar."

Breite Front gegen Gesetz. Viele Betroffene und Experten halten freilich wenig von einer Gnadenfrist. Ärztekammer-Präsident Walter Dorner fordert eine schnelle Reform in Richtung eines totalen Rauchverbots in der Gastronomie. "Das Gesetz wurde von Andrea Kdolsky ohne Herz und Verstand angegangen, das ist weniger als Husch-Pfusch", poltert Dorner im ÖSTERREICH-Gespräch. Nachsatz: "Alle Länder, die bisher ein totales Rauchverbot eingeführt haben, leben gut damit."

Auch der steirische Gesundheits-Landesrat Helmut Hirt kennt kein Pardon mit dem jungen Gesetz: "Unter Reparatur verstehe ich ein allgemeines Rauchverbot", betont Hirt. "Die aktuelle Lösung ist zu kompliziert und enthält zu viele Ausnahmen, aber keine klaren Kontroll- und Vollzugsmöglichkeiten", kritisiert der SPÖ-Politiker, der eine Prämie von 1.000 Euro an rauchfreie Lokale ausschüttet.
50 Anzeigen durch "Privatsheriff". Tatsächlich wird die Einhaltung des Gesetzes kaum kontrolliert, was natürlich Vorteile für die schwarzen Schafe unter den Wirten hat. Abhelfen will hier der Tiroler Nichtraucher-Aktivist Robert Rockenbauer. Er hat bisher "rund 50 Beschwerden" gesammelt, die er an die Behörden weiterleiten wird. "Und es werden stündlich mehr", schildert der "Privat-Sheriff". Rockenbauer tourt derzeit übrigens durchs ganze Land, um Verstöße anzuzeigen.

Die anschließende Beweisführung dürfte den Bezirksverwaltungsbehörden aber schwer fallen, schließlich können die Anzeigen oft erst Tage nach dem Vorfall bearbeitet werden. Darüber hinaus gibt es viele Schlupflöcher im Tabakgesetz. Die meisten Wirte, die Raucherbereiche durch Umbauten trennen sollten, haben dafür eine Übergangsfrist bis 2010. Und in Gaststätten mit weniger als 50 Quadratmetern darf ohnehin fröhlich weitergequalmt werden.

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Anzeigen-Flut

Rauch-Sheriffs fühlen sich bedroht

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Wien, 17. April 2009 Eine Selbsthilfe-Gruppe prüfte auf eigene Faust Wiener Lokale. Die Ergebnisse sollen in einer Pressekonferenz bekannt gegeben werden. Der Ort der PK wurde auf Anraten der Polizei verlegt.

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Am Montag will die Selbsthilfegruppe "Krebspatienten für Krebspatienten", die in Eigenregie alle Lokale in der Wiener Innenstadt auf Verstöße gegen das gesetzliche Rauchverbot untersucht hat, Hunderte Anzeigen an Bezirkschefin Ursula Stenzel (V) übergeben. Vereins-Obmann Dietmar Erlacher klagte bezüglich des Termins am Freitag aber über eine mysteriöse Drohungen."D er Pressekonferenz-Ort wurde auf polizeiliches Anraten kurzfristig verlegt, da es - vermutlich durch die Tabak-/Wirte-Lobby - zu 'Eigenartigkeiten' gekommen ist", so Erlacher. "Deshalb wurde auch mit dem Staatssicherheitsdienst Kontakt aufgenommen, zum Polizeischutz geraten."

Bei der Wiener Polizei wusste man von alldem nichts. Es sei von keiner Gefahr auszugehen. Es wurde zwar um Polizeischutz gebeten, aber zu einer Verlegung wurde nicht geraten. Ein Zugeständnis wurde trotzdem gemacht: Die Veranstaltung wird im Rahmen der Streifentätigkeit verstärkt kontrolliert.

Anschlag bei Adressen-Übergabe

Bei Erlacher hört sich die Situation um einiges dramatischer an. Bei der Übergabe von Anzeigen gegen 90 Prozent der Lokale in der Shopping City Süd (SCS) am Mittwoch an den Mödlinger Bezirkshauptmann Hannes Nistl sei ein "Anschlag" auf ihn verübt worden, so der Obmann. Jemand habe ihm aus dem rechten Vorderreifen seines Wagens die Luft ausgelassen. Ein weiterer Grund für die Verlegung sei auch, dass die Polizei keinen Stau oder Aufruhr am ursprünglichen Veranstaltungsort - der Wipplinger Straße - wünsche.

Die Pressekonferenz soll nun in der Weihburggasse stattfinden.