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Nachrichten - admin

4981
Sonstiges / Raucher haben auch mehr Probleme mit .....
« am: Juni 28, 2009, 15:36:07 Nachmittag »
Raucher haben nachweislich ein erhöhtes Unfall- und Verletzungsrisiko, denn ihre Konzentration lässt schneller nach und das Rauchen lenkt sie ab. Häufiger als Nichtraucher sind Raucher daher in Erste-Hilfe-Stationen und Rettungsstellen anzutreffen. Jetzt wollen Wissenschaftler des Universitätsklinikums Charité erforschen, ob die Erste Hilfe-Station ein geeigneter Ort ist, um Nikotinabhängige zum Rauchstopp zu bewegen.

"Wir wollen die Patienten noch vor Ort ansprechen und ihre Motivationslage für eine Änderung ihres Rauchverhaltens diskutieren", sagt Professor Dr. Claudia Spies, Direktorin der Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin der Charité, Campus Mitte. Die Deutsche Krebshilfe unterstützt das auf drei Jahre angelegte Projekt mit rund 320.000 Euro.

Die Folgen der Nikotinsucht sind weltweit der größte Risikofaktor für Krankheit und Tod. In Deutschland rauchen rund 20 Millionen Menschen zwischen 18 und 59 Jahren. Mit gravierenden Folgen: 110.000 bis 140.000 Menschen sterben hierzulande jährlich an den Auswirkungen des Tabakkonsums – etwa 380 Personen pro Tag.

Die Forschergruppe an der Charité unter Leitung von Professor Spies konnte bereits in einer Studie über gefährlichen Alkoholkonsum zeigen, dass mehr als die Hälfe der verunglückten Männer und fast 40 Prozent der betroffenen Frauen Raucher waren. "Ziel unserer neuen Studie ist es zu zeigen, dass es auch in einer Rettungsstelle trotz beschränkter Ressourcen und begrenzter Zeit möglich ist, den Patienten zum Rauchstopp zu motivieren und somit einen deutlichen Rückgang des Rauchens zu bewirken", erläutert Spies.

Zunächst wird der Patient gebeten, computergestützt Fragebögen auszufüllen – sofern es sein körperlicher und mentaler Zustand ermöglicht und er mit der Befragung einverstanden ist. In einem anschließenden kurzen und intensiven Einzelgespräch wird die Motivationslage zur Änderung des Rauchverhaltens ermittelt. Der Patient erhält danach einen mündlichen Ratschlag und eine Broschüre zur Tabakprävention, die auf sein Motivationsstadium zugeschnitten ist. Innerhalb der kommenden vier Wochen schließen sich vier Telefonkontakte an, um die Wirksamkeit des Rauchstopps zu überprüfen. "Nur die Kombination aus Intervention und einer mindestens vierwöchigen Nachbetreuungsphase führt zu höheren Abstinenzraten in der Gruppe der behandelten Raucher", so Claudia Spies. Das zeigten Raucheruntersuchungen in Krankenhäusern. Sollte sich diese erstmals in einer deutschen Rettungsstelle angewandte Methode als wirksam erweisen, ist eine umfassende Einführung des Programms in Rettungsstellen von Krankenhäusern vorgesehen.

"Den meisten Rauchern gelingt es nicht aus eigener Kraft, das Rauchen einzuschränken oder gar dauerhaft aufzugeben", sagt Gerd Nettekoven, Geschäftsführer der Deutschen Krebshilfe. "Denn Rauchen ist weder Laster noch Leidenschaft, sondern eine Sucht. Und Süchtige benötigen professionelle Hilfe, um ihr Verhalten nachhaltig zu ändern." Für die Deutsche Krebshilfe ist das Projekt an der Charité daher ein wichtiger Schritt in Richtung einer ausreichenden, flächendeckenden und differenzierten Beratung, Betreuung und Behandlung von Nikotinsüchtigen.

Infokasten: Hilfreicher Ratgeber

Über die Förderung richtungweisender Projekte hinaus bietet die Deutsche Krebshilfe mit ihrem Ratgeber "Aufatmen – Erfolgreich zum Nichtraucher" ein Ausstiegsprogramm an, das jeder Raucher seinen persönlichen Verhältnissen anpassen kann. Dazu gehört die bewusste praktische und psychologische Vorbereitung auf den Rauchstopp ebenso wie das Trainieren des Durchhaltevermögens und die Annahme einer neuen Nichtraucher-Identität. Darüber hinaus finden sich in der Broschüre Informationen für den Partner, Buchempfehlungen, eine Übersicht über Nikotin-Ersatzpräparate sowie eine Aufstellung und Bewertung verschiedener Methoden zur Tabakentwöhnung. Den Ratgeber "Aufatmen – Erfolgreich zum Nichtraucher" und viele andere Informationen gibt es kostenfrei bei:

Deutsche Krebshilfe
Postfach 14 67
53004 Bonn
Fax: 0228/ 72 99 0-11
E-Mail: deutsche@krebshilfe.deDiese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können und im Internet unter
http://www.krebshilfe.de

4982
Sonstiges / Raucherschaden ...........
« am: Juni 26, 2009, 21:57:03 Nachmittag »

4984
Nach 1.6.2009 / Nichtraucherschutz oder Raucherschutz? Medienberichte .........
« am: Juni 24, 2009, 04:11:42 Vormittag »


kleine zeitung

Der Weg vom Raucher zum Nichtraucher


Es war am 3. Juni 2009: Zigaretten wurden zwar keine angezündet im Gustav-Mahler-Saal des Hotel Sacher in Wien, aber kräftig aufgeraucht hat es trotzdem! Vor allem die Statistiken um Steigerungsraten bei den Rauchern, Zahlen von Passivrauchtoten und Argumente für oder gegen die Wirtschaftlichkeit des Rauchens in Lokalen sorgten für einigen Zündstoff.

Als wir uns letztes Jahr zum gleichen Thema getroffen haben, waren 23 Prozent aller Österreicher Raucher. Und im Guinness Buch der Rekorde 2008 war Österreich als das Land mit den meisten Rauchern angeführt. Hat sich daran etwas geändert?

Manfred Neuberger: Vorweg: Wir haben nicht mehr Raucher in Österreich als im Durchschnitt der EU, wir haben nur mehr rücksichtslose Raucher. Und ja, das Rauchen selbst hat bei uns leider eher zugenommen im Gegensatz zu Nordamerika, zu Australien und zu Westeuropa, wo das Rauchen abgenommen hat. Selbst in den Nachbarländern wie der Schweiz finden wir eine wesentlich niedrigere Raucherquote bei den unter 15-Jährigen. Was mir Sorgen macht, ist, dass wir bei dieser Altersgruppe europaweit an der Spitze liegen und das ist ein "Erfolg" der Tabakindustrie.

Dietmar Erlacher: Nach China hat Österreich die höchsten Steigerungsraten. Das hat uns dazu bewogen, 18 Trafiken zu befragen. Wir haben gefragt, wie der Zigarettenumsatz im ersten Quartal 2009 im Gegensatz zum Quartal des Vorjahres war. Die Antwort: Zwischen 18 und 24 Prozent höher als im Vorjahr, das heißt, dass in den Gaststätten "angeblich" nicht mehr geraucht werden darf, spiegelt sich im Konsum nicht wider ...

Helmut Hinterleitner: ... das stimmt aber rechnerisch nicht ...

Erlacher: Ich oute mich hiermit als jener Sheriff, der in Österreich über 1000 Anzeigen gegen Gastwirte wegen Nichteinhaltung der Nichtraucherbereiche den Behörden übergeben hat. Unsere Erhebungen zeigen, dass sich ca. 90 Prozent der Lokale nicht an das neue Tabakgesetz halten.

Hinterleitner: Die Gastronomie darf nicht Spielball der Betrachtungen werden. Und zum Passivrauchen: Da werden wahllos Zahlen von Toten genannt, von denen die Experten selber sagen, dass sie da nicht sicher sind. Wenn im Verhältnis zu den deutschen Zahlen bei den Passivrauchtoten die österreichischen überproportional sind, dann frage ich mich, auf welche Zahlen man da zurückgreift.

In der Steiermark haben sich 416 Gastronomen für rauchfrei entschieden. Wie ist das Feedback dieser rauchfreien Gastronomen?

Helmut Hirt: Die, die sich dafür entschieden haben, profitieren davon. Wir haben ein bekanntes Lokal in der Grazer Innenstadt, das macht sogar mehr Umsätze als vorher. So tragisch ist es also nicht mit den Umsatzeinbußen ...

Hinterleitner: ... Sie haben aber 7000 Betriebe in der Steiermark ...

Hirt: Sie hören nicht, wie unzufrieden Ihre Mitglieder mit dieser momentanen Regelung sind! Sie gehören offenbar zur Minderheit der Gastronomieinhaber, die glauben, mauern ist das Prinzip.

Patricia Tschabitscher: Es wäre viel einfacher, es gäbe ein generelles Rauchverbot. Alle wären zufriedener und nicht mehr so verwirrt. Die Trennnungen, die heute bestehen, also eine Raucherzone und fünf Meter weiter der Nichtraucherbereich, ist so, als ob man die Pinkler und Nichtpinkler in einem Swimmingpool trennen würde.

Hinterleitner: Mir geht es darum, dass viele kleine Betriebe Existenzprobleme haben. 5000 Betriebe und 13.000 Arbeistplätze wären gefährdet. Das ist die Hochrechung der Situation, wie sie sich in Irland dargestellt hat.

Hirt: ... und tausende Tote sind Ihnen egal? Die Nichtraucher sind mündig geworden und lassen sich das nicht länger gefallen. Sie sind die Mehrheit. Der Wirt lebt derzeit von der Toleranz der Nichtraucher.

In anderen Ländern funktionieren Nichtraucherlokalen ja auch ...

Hinterleitner: Ich bin es leid zu sagen, warum das in anderen Ländern funktioniert und bei uns nicht. Im Süden haben sie andere klimatische Bedingungen. Da gehen die Raucher ins Freie. In Irland sind die Innenhöfe – teilweise temperaturgeschützt – überdacht. Man sieht es an Deutschland: Da hat man das Rauchverbot militant eingeführt und jetzt korrigiert und versucht man die Kurve zu kratzen. In Bayern sind tausende Wirtshäuser zu Vereinen umstrukturiert worden.

Neuberger: Es gibt keine Evidenz dafür, dass ein generelles Rauchverbot zu Geschäftsverlusten führt, außer für die Tabakindustrie. Und weil Sie Bayern angesprochen haben: Die Gastro-Umsätze dort sind seit dem Rauchverbot rasant gestiegen. Wenn man in der österreichischen Bevölkerung fragt, sind 63 Prozent für ein Rauchverbot, das entspricht genau dem Prozentsatz von Irland vor dem Verbot. Und schon ein Jahr nach dem Verbot hatten die Befürworter in Irland auf 93 Prozent zugenommen, weil 80 Prozent der Raucher erkannten, dass es auch für sie gut ist.

Was gibt es da in Österreich noch zu tun?

Michael Kunze: In den nordischen Ländern, die genau den selben Nikotinkonsum haben wie die Österreicher – und zwar aufs Gramm oder Milligramm gerechnet – gibt es auch alternative Formen des Nikotins. Die Zukunft wird sicher Substitutionsprodukte bringen müssen und die gibts ja bereits. Die Zigarette ist ein Auslaufmodell, gar keine Frage! Außerdem kostet ja die Behandlung eines onkologischen Patienten unglaublich viel Geld!

Was tut die Steiermark hinsichtlich Tabakprävention?

Waltraud Posch: Wir gehen davon aus, dass Sucht viele Ursachen hat und daher auf vielen Ebenen Aktivitäten gesetzt werden müssen. Kampagnen sind ebenso ein Mosaikstein wie Weiterbildungen für Gesundheitsberufe, Prävention in Kindergärten und Schulen und Tabakentwöhnungskurse. Ob Jugendliche zur Zigarette greifen oder nicht, hängt von vielen Faktoren ab. Bislang ist es leider so, dass Rauchen cool ist, weil es Erwachsenenstatus hat.



Gewohnheiten
 
Die Rauchgewohnheiten der SteirerInnen: Derzeit rauchen rund 21,5 Prozent der stei-rischen Bevölkerung ab 15 Jahren, wobei 16,9 Prozent angeben täglich zu rauchen. (Männer: 21, 5 und Frauen 12,5 Prozent. (Quelle: Vivid)

4985

1) Die Anzeige muss jede Polizeidienststelle (§6 AVG) und Bez. Haptmannschaft bzw. Magistrat (auch von sich aus: §25 VSG) entgegennehmen.

2) Die Anzeige ist auf Wunsch des Anzeigers vollkommen anonym entgegen zu nehmen.

3) Bei der Bearbeitung der Anzeige ist unverzüglich vorzugehen, ohne Bedacht ob diese namentlich oder anonym erfolgte.

3) Vorteilhaft: Anzeige zu Hause schreiben, mit den üblichen Daten (ohne Absender), aber mit Vermerk:

Abschriftlich an        Alois Stöger diplome, BM. für Gesundheit, alois.stoeger@bmg.gv.at
                            Dr. Reinhold Mitterlehner, BM. für Wirtschaft, Familie und Jugend, reinhold.mitterlehner@bmwfj.gv.at
                            Rudolf Hundstorfer, BM. für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz, briefkasten@bmsk.gv.at
                            Herbert Tumpel, AK. Präsident, Herbert.Tumpel@akwien.at
                            Erich Foglar, Gew. Präsident, erich.foglar@oegb.at


   

4986
Nach 1.6.2009 / Standard, Österreich, APA ff.
« am: Juni 22, 2009, 13:20:43 Nachmittag »
http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=090622016

pts090622016

Medien/Kommunikation, Politik/Recht


APA muss "Freie" Mitarbeiter anstellen
Schritt in Richtung fairer Wettbewerb - Späte Folge des BVA-Verfahrens



http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=090622016

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Zur Erinnerung - Beitrag hier ..........

Den Journalisten wurde während der Pressekonferenz und am Ende angekündigt, und schließlich übergeben:

1) Aufstellungen der "sündigen" Gastwirte mit Vermerk der Übertretung(en)!
2) Mappen mit 37 St. A4 Fotos der Übertretungen!


In der Liste der Übertretungen heißt es im Original:

"Zum Schwarzen Kameel, Rest., Bogner G. 6:  immer noch keine Kennzeichnung, trotz Anzeige vor Monaten" [/color]


Warum schreibt die APA, der Standard und Österreich dann Unwahrheiten und Verleumdungen?

Kann es sein, dass die Schwarze Kammer, im Schwarzen Kameel, das Uneingeschränkte Recht hat vorzugeben was zu schreiben ist?


Die APA schreibt im Standard:

Dietmar Erlacher, Obmann der Selbsthilfegruppe "Krebspatienten für Krebspatienten", nützte die Pressekonferenz für Drohungen mit Anzeigen wegen fehlender Kennzeichnung gegen umliegende Lokale. Auch der Veranstaltungsort - "Zum Schwarzen Kameel" - habe diese nicht, betonte er.
Der Stein des Anstoßes: Statt den vorgeschriebenen rot-grünen Plaketten kennzeichnet ein kleines Bild mit einer durchgestrichenen Zigarette im Maul eines Kamels den gänzlich qualmfreien Restaurantbereich des Traditions-Lokals. (APA)



Die APA (oder wer eigentlich) schreibt wortgleich in Österreich:

Dietmar Erlacher, Obmann der Selbsthilfegruppe "Krebspatienten für Krebspatienten", nützte die Pressekonferenz für Drohungen mit Anzeigen wegen fehlender Kennzeichnung gegen umliegende Lokale. Auch der Veranstaltungsort - "Zum Schwarzen Kameel" - habe diese nicht, betonte er.
Der Stein des Anstoßes: Statt den vorgeschriebenen rot-grünen Plaketten kennzeichnet ein kleines Bild mit einer durchgestrichenen Zigarette im Maul eines Kamels den gänzlich qualmfreien Restaurantbereich des Traditions-Lokals.


Warum schreibt die APA vorsätzlich die Unwahrheit?

Warum druckt der Standard diese Unwahrheit ab?

Warum schreibt Österreich vorsätzlich die Unwahrheit?

Sind den Journalisten 36.000 Krebsneuerkrankungen jedes Jahr in Österreich zu wenig?

Sind den Journalisten 70 % Krebsneuerkrankungen durch Tabakrauch zu wenig?

Ebenso 14.000 Rauchertote in Österreich im Jahr?

Ebenso täglich 4 Passivrauchtote?


Über die Stellungnahmen werde ich hier berichten,
obwohl es da "wirkungsvoller" wäre:

http://www.krebsforum.at/forum/index.php/topic,1072.msg8721.html#msg8721

4987
Sonstiges / Statt Rauchen ...........
« am: Juni 20, 2009, 09:22:15 Vormittag »

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LR. Hirt hat uns folgende Antworten gesandt:

Ad 1) Aus meiner Sicht haben Nichtraucher, welche sich durch Tabakrauch gestört fühlen im Grundsatz zwei Ebenen zur Verfügung, auf denen sie ihren Beitrag zu einer Veränderung der Verhältnisse leisten können: Zum einen geht es darum , das österreichische Tabakgesetz dem internationalen Standard anzupassen, der Nichtraucher im öffentlichen Raum, also auch in Lokalen, vor den Folgen des Passivrauchs schützt. Hier können NichtraucherInnen die üblichen demokratischen Mittel bis hin zum Volksbegehren nützen. Zum zweiten geht es oft natürlich auch um die akute Betroffenheit in aktuellen Situationen: Hier ist natürlich das direkte Gespräch, das Werben um Verständnis die beste Lösung, immerhin geht es ja um eine Veränderung bisher gültiger gesellschaftlicher Normen.

Ad 2) Die steirische Landesregierung, namentlich das Gesundheitsressort betreibt seit drei Jahren eine eigene Tabakkoordinationstelle von welcher zahlreiche diesbezügliche Initiativen ausgehen, wie etwa Multiplikatorenschulungen, Entwöhnseminare für aufhörwillige RaucherInnen und Überzeugungsarbeit im öffentlichen Raum in Form von Kampagnen und Medienarbeit. Auch der steirische Landtag hat sich in einer Petition an den Bund einstimmig zum Rauchverbot in Lokalen bekannt.

Ad 3) Zum Glück ziehen in der Steiermark alle im Landtag vertretenen Parteien hier an einem Strang. Im Endeffekt geht es aber darum auf Bundesebene das Tabakgesetz dem internationalen Standard anzupassen und das Rauchen in Lokalen zu unterbinden.

4990
Heute am Nachmittag waren wir "bei Stenzel" und erfuhren:

Alle Strafbescheide sind längst draußen,

es gab insgesamt, nicht nur bei uns, nur 4 Berufungen!



Danke Gastwirte, dass ihr wenigstens euer Unrecht einseht und die Strafen sofort zahlt!

Warum aber ändert ihr dann nichts?


Um Lügenmärchen vom Standard, von Österreich, von der APA einzustellen, hier ist die Liste der Gastwirte,

wo die Gruppe Initiative Rauchfreie Gaststätten Übertretungen zum Tabakgesetz vermutet:



         Erhebungen: Di. 16.6.09 ab 11.30 Uhr



Griensteidl, Cafe/Rest., Michaelerplatz: immer noch Falschkennzeichnung, von Anzeige wurde Abstand genommen, KR. Hinterleitner wurde am 3.6.09 im Sacher persönlich informiert, detto Dr. Wolf, GF. von KR. Hinterleitner, bundesweite WKO-Gastronomie-Vertretung, telefonisch


Blutaumüller, Cafe, Herrengasse 6: Keine Kennzeichnung


Herrenhof, Rest., Fahnen Gasse 1: immer noch keine Kennzeichnung, trotz Anzeige und Mitteilung an Dr. Wolf, GF. von KR. Hinterleitner, bundesweite WKO-Gastronomie-Vertretung


Levante, Rest., Wallner Str. 2, Kennz. R+NR: Hauptraum muss NR.-Raum sein, stattdessen ist der Raucherraum der große Hauptraum, keine Raumtrennung, keine Türe


IL Tempo, Rest., Wallner Str. 2: Keine Kennzeichnung, kein abgeschl. Raucherraum


Meinl, Rest., Graben 19: immer noch keine Kennzeichnung, trotz Anzeige, kein abgeschl. Raucherraum, keine Türen


Zum Schwarzen Kameel, Rest., Bogner G. 6:  immer noch keine Kennzeichnung, trotz Anzeige vor Monaten


Esterhazy Keller, Rest., Haarhof 1/Naglerg.: Keine Kennzeichnung, kein abgeschl. Raucherraum


Hopferl, Rest., Naglerg. 13: Kennzeichnung R+NR, Raucherraum ist 80 % statt 40 %, NR.-Raum ist 20 % statt 60 %, keine Raumtrennung, keine Türe


        Segafredo, Am Graben: von der WKO-Dr.Wolf als „Herzeigelokal“   
          empfohlen! Kennz. R+NR mit Zusatz „Rauchfreier Bereich im Lokal“. Kellner:   
         NR.-Bereich ist an der Bar. Aber rundherum wird doch geraucht! Da kann
         ch auch nichts machen.


Chattanooga, Am Graben 29a: Keine Kennz., NR.-Raum ist offen zu R.-
         Raum, Keine Raumtrennung, NR.-Raum 27 qm, R.-Raum 48 qm


Europa Cafe, Graben 31: Kennz. R+NR, Keine Raumtrennung, 80 qm,
         Gang zwischen Raucher und NR.


AIDA, Stephansplatz 3: Kennz.-Raucher, Falschkennzeichnung, da 80 statt
        bis 50 qm


Do & Co., Stephansplatz 12: Keine Kennz., Keine Raumtrennung, R/NR   
       wo gerade Platz ist


Weinwurm, Rest/Cafe, Stephansplatz 12: vor 2 Monaten ausführl. Gespräch mit GF. und Pickerl aufgeklebt im Beisein vom RTL-TV-Team Keine Kennzeichnung, Keine Raumtrennung, 80 qm


X-Celsior, Stephansplatz 7: Kennz. R+NR, Part. = Hauptraum ist Raucher, 1. Stock Nebenraum (ohne Türe) ist NR.


Salut, franz. Restaurant, Wildpretmarkt 3: Falschkennz. Raucher, da Größe 72 qm statt 50 qm


Korb Cafe, Brandstätte 9: Falschkennz. Raucher, da Größe nicht 50 qm sondern wesentlich mehr


Fino, Rest., Tuchlauben 7: Keine Kennzeichnung


Ofenloch, Kurrentg. 8: Mehr NR.- als R.-Plätze; keine Abschlusstüren R./NR.


Fabios Rest., Tuchlauben 6: Keine Kennz., nur 4 Tische für NR. (10%!)


Bieradies (geg. v. WKW-Gastro), Judenplatz 1: Türe 1 mit Falschkennz. R, da weit über 50 qm, Türe 2 ohne Kennz.



Es wird keine Gewähr auf Richtigkeit übernommen!


4991
Den Journalisten wurde während der Pressekonferenz und am Ende angekündigt, und schließlich übergeben:

1) Aufstellungen der "sündigen" Gastwirte mit Vermerk der Übertretung(en)!
2) Mappen mit 37 St. A4 Fotos der Übertretungen!



In der Liste der Übertretungen heißt es im Original:

"Zum Schwarzen Kameel, Rest., Bogner G. 6:  immer noch keine Kennzeichnung, trotz Anzeige vor Monaten"
[/color]


Warum schreibt die APA, der Standard und Österreich dann Unwahrheiten und Verleumdungen?

Kann es sein, dass die Schwarze Kammer, im Schwarzen Kameel, das Uneingeschränkte Recht hat vorzugeben was zu schreiben ist?



Die APA schreibt im Standard:

Dietmar Erlacher, Obmann der Selbsthilfegruppe "Krebspatienten für Krebspatienten", nützte die Pressekonferenz für Drohungen mit Anzeigen wegen fehlender Kennzeichnung gegen umliegende Lokale. Auch der Veranstaltungsort - "Zum Schwarzen Kameel" - habe diese nicht, betonte er.
Der Stein des Anstoßes: Statt den vorgeschriebenen rot-grünen Plaketten kennzeichnet ein kleines Bild mit einer durchgestrichenen Zigarette im Maul eines Kamels den gänzlich qualmfreien Restaurantbereich des Traditions-Lokals. (APA)



Die APA (oder wer eigentlich) schreibt wortgleich in Österreich:


Dietmar Erlacher, Obmann der Selbsthilfegruppe "Krebspatienten für Krebspatienten", nützte die Pressekonferenz für Drohungen mit Anzeigen wegen fehlender Kennzeichnung gegen umliegende Lokale. Auch der Veranstaltungsort - "Zum Schwarzen Kameel" - habe diese nicht, betonte er.
Der Stein des Anstoßes: Statt den vorgeschriebenen rot-grünen Plaketten kennzeichnet ein kleines Bild mit einer durchgestrichenen Zigarette im Maul eines Kamels den gänzlich qualmfreien Restaurantbereich des Traditions-Lokals.


Warum schreibt die APA vorsätzlich die Unwahrheit?

Warum druckt der Standard diese Unwahrheit ab?

Warum schreibt Österreich vorsätzlich die Unwahrheit?

Sind den Journalisten 36.000 Krebsneuerkrankungen jedes Jahr in Österreich zu wenig?

Sind den Journalisten 70 % Krebsneuerkrankungen durch Tabakrauch zu wenig?

Ebenso 14.000 Rauchertote in Österreich im Jahr?

Ebenso täglich 4 Passivrauchtote?



Über die Stellungnahmen werde ich hier berichten,
obwohl es da "wirkungsvoller" wäre:


http://www.krebsforum.at/forum/index.php/topic,1072.msg8721.html#msg8721




4992
Nach 1.6.2009 / WKO: "Schwächeanfall"? 500.000.- Euro kassiert!
« am: Juni 18, 2009, 23:03:12 Nachmittag »

Die neue Studie ist aber auch interessant.

Zeigt sie doch auch, dass etliche bisherigen Zahlen der WKO nicht und nicht stimmten.


Der Rauchersheriff bestätigte dies und lud die Presse zu einen kleinen Rundgang rund um`s Kameel ein.

Die TV-Teams gingen mit und filmten die "Sünder". Ein Geschäftsführer wurde zum Interview gebeten; dann hatte er scheinbar plötzliche Darmprobleme!


Eilige Journalisten erhielten alle eine Fotodokumentation über 37 A4-Seiten und die Aufstellung der Sünder von vorgestern.
Diese Wirte wurde angeblich alle schon mindestens einmal angezeigt.
Auch der "Hausherr" das Schwarze Kameel war auf der Liste.
Frage: Hat das etwas mit der Schwaarzen Kammer WKO zu tun?


Nachstehende "Sünderliste" wurde übergeben, mit Fotos.

Nachstehende "Sünderliste", mit Fotos, wurde zu Mittag auch an die ...Amtsleiterin vom 1. Bezirk überreicht.

Dabei erfuhren wir gar interessantes:

Alle Strafbescheide längst zugestellt - nur 4 Berufungen!
Trotzdem hat sich bei den Gastwirten nichts geändert!

Somit rund 2000 Strafbescheide zwischen 100.- und 2.000.- Euro.
Ergibt bundesweit im Durchschnitt rund 500.000.- Euro plötzlicher Einnahmen!

Wir verlangen Zweckwidmung für Raucherentwöhnung:

1) Kostenloses, ausführliches Gespräch beim Hausarzt!

2) Kostenlose Therapie in Kleingruppen!

3) Hilfe durch medikamentöse Unterstützung für 3 bis 6 Monate!






4993
Nach 1.6.2009 / Prof. Dr. Neuberger "blättert" market-studien auf!
« am: Juni 18, 2009, 22:16:55 Nachmittag »
Der market studien chef kennt seine eigene Studie nicht, zu diesem Thema.

Beschämt zitiert er nur mehr igendwen! Es fällt ihm nichts ein auf die Frage:

"Hängt es vom Auftraggeber ab, wie die Studie beim Nichtraucherschutz ausschaut?!

4994

Am 18. Juni 2009 präsentiert KR Helmut Hinterleitner, Obmann des Fachverbandes Gastronomie der WKO, eine "Erhebung der Zufriedenheit" der Bevölkerung und der Gastronomie bezüglich des neuen Tabakgesetzes durch das Meinungsforschungsinstitut market.

„Rauchersheriff“ Dietmar Erlacher, Krebspatient, Obmann des Vereins Krebspatienten für Krebspatienten erklärt dazu: "Die Meinung einer Interessensvertretung hat wenig Bedeutung, wenn Gesundheit und Leben des Gastronomiepersonals und ihrer Kundschaft durch Passivrauch gefährdet werden. Es gibt ein neues Tabakgesetz, das wird jedoch weitgehend ignoriert, dazu präsentiert die WKO allerdings keine Zahlen.“

1.   Wir - die Betroffenen und die Opfer des Tabakrauchs - haben uns die Mühe gemacht die Einhaltung des Gesetzes selbst zu evaluieren, als Modellgebiet diente der erste Bezirk. Wir konnten nachweisen, dass in 80% der Lokale das Gesetz missachtet wird, in 90% der Lokale gibt es keinen ausreichenden Nichtraucherschutz. Wir haben bereits vor einigen Monaten diese Lokale gemeldet. Was hat sich seither geändert? Nichts!

•   Leider erfolgen die Aussendungen der Strafbescheide nur sehr schleppend. Angeblich habe man die rund 400 an Frau Stenzel überreichten Anzeigen schon vor einiger Zeit abgearbeitet, hieß es heute auf Anfrage. Nur rund 10 % der Lokale haben rechtzeitig um Fristverlängerung angesucht. Warum ändert sich dann nichts an den Lokalen?

•   Hinterleitner behauptete in seiner Presseaussendung vom 27.5.09 (Anlage): „Die überwiegende Mehrheit der Gastronomen setzen das neue Gesetz ordnungsgemäß um!“ „Bitte wo denn?“, fragt Erlacher den Kärntner.

2.   Das Meinungsforschungsinstitut market hat bereits vor einem Jahr eine Erhebung zum Thema Nichtrauchschutz durchgeführt. Der Geschäftsführer des market Instituts Dr. Werner Beutelmeyer meinte damals: „63 Prozent der Österreicher und Österreicherinnen …würden ein strengeres Gesetz zum Thema Rauchverbote durchaus begrüßen. 67 Prozent der Bevölkerung sind der Meinung, dass sich ein generelles Rauchverbot positiv auf die öffentliche Gesundheit auswirken würde. “ Der damalige Auftraggeber war eine Versicherungsgesellschaft, der jetzige die Wirtschaftskammer. Weshalb die Ergebnisse hier unterschiedlich ausfielen und Ihnen die letzte Befragung nicht bekannt gegeben wird, mögen Sie selbst beurteilen.

3.   Im Gespräch vor 2 Wochen bezweifelte KR. Hinterleitner in einer Expertenrunde der Kleinen Zeitung die Gefährlichkeit von Passivrauch.
„Das ist eine Frechheit“, so Dietmar Erlacher, „es stehen seit Jahren zahlreiche fundierte wissenschaftliche Studien bezüglich Passivrauch, Feinstaub und dem tatsächlichen Gesundheitsrisiko zur Verfügung. Diese Studien wurden durch die EU durchgeführt und finanziert.“
Univ. Prof. Dr. Neuberger erklärte sich bereit diese Studien der WKO zu erläutern, die aber sicher dort auch aufliegen.
Erlacher fragt: „Hat KR Hinterleitner kein Interesse daran, diese Studien zu sehen und in seinen Empfehlungen an die Gastwirte einzubeziehen? Hat für ihn die Gesundheit des Gastronomiepersonals und seiner Kundschaft einen zumindest ebenso hohen Stellenwert wie ihre Zufriedenheit?“

In diesem Licht relativieren sich die Ergebnisse der WKO – finanzierten Erhebung. Denkt die WKO wirklich sie kann darüber hinwegtäuschen, dass Österreich weder über eine geeignete gesetzliche Regelung noch über einen ausreichenden Nichtraucherschutz verfügt?
•   Wir bitten die Damen und Herren von Fernsehen, Rundfunk und Printmedien die folgenden Angaben selbst zu überprüfen. Wir laden Sie zu einem kleinen Spaziergang in der unmittelbaren Umgebung ein. Lernen Sie mit dem „Rauchersheriff“ die Wahrheit bezüglich des fehlenden Nichtraucherschutzes in Wien / in Österreich kennen.
o   So fehlt z.B. in dem Lokal in dem die Pressekonferenz stattfindet die Eingangskennzeichnung (das Lokal wurde vor Monaten angezeigt und vor 2 Tagen wieder überprüft), und
in der unmittelbaren Umgebung wird in zumindest 25 Lokalen das Gesetz nach wie vor missachtet.
o   In allen Wiener Einkaufszentren wird das Rauchverbot (seit 2005!) fast vollständig missachtet.
o   Einige Fälle sind schon wirklich grotesk:
   Im AKH wird im Cafe/Restaurant Clinicum geraucht. Dieses Kaffee befindet sich in einem öffentlichen Bereich. Es gibt nur einen großen Raum. Die Türen zum Krankenhaus sind weit geöffnet. Hier, wo Asthmakranke, Herzkranke und Patienten mit Krebserkrankungen tagtäglich ein und ausgehen wird das Gesetz frech ignoriert.
   Im Gesundheitsministerium befindet sich im Eingangsbereich ein Kaffee/Restaurant. Die Türen stehen weit offen. Es wird also in einem öffentlichen Bereich ungeniert geraucht. Minister Stöger hat sich mehrfach fürs Anzeigen ausgesprochen. Hat er das Lokal in seinem eigenen Haus bereits angezeigt? Denkt er selbst dieses Gesetz würde funktionieren? Ist es gerechtfertigt weiter zuzuwarten?
   Im Landesgericht, Landesgerichtsstraße, ebenfalls Öffentl. Gebäude, wird geraucht, ohne Raumtrennung

•   Die WKO lässt Gaststätten die sich an das Gesetz halten weitgehend im Stich. Die Ignoranz bezüglich des Tabakgesetzes führt zu einer massiven Wettbewerbsverzerrung und drängt gesetzeskonforme Gaststätten aus dem Geschäft. Wir möchten diesen Gastwirten helfen! Bitte informieren Sie Ihre Leser: Rauchfreie Gaststätten können gemeldet werden auf www.rauchersheriff.at


Initiative Rauchfreie Gaststätten


4995
 
Wirtschaftskammer Österreich / 15.06.2009 / 13:45 / OTS0209 5 WI 0180 PWK0003 CI   

PK "Erste Bilanz: 6 Monate Nichtraucherschutz-Gesetz in der österreichischen Gastronomie", 18. Juni 2009, 9.30 Uhr, Zum Schwarzen Kameel/Beletage
Utl.: Präsentation einer österreichweiten Umfrage zur Umsetzung des
Nichtraucherschutzes in den heimischen Gastronomiebetrieben
Wien (PWK/Aviso) - Seit Jahresbeginn gilt das Gesetz zum
Nichtraucherschutz in der österreichischen Gastronomie. Öffentliche
Kritik an der Regelung und ihrer Implementierung in den heimischen
Gastronomiebetrieben wird bis heute immer wieder laut. Der
Fachverband Gastronomie in der
WKO hat für eine Bestandserhebung nun das unabhängige Markt- und
Meinungsforschungsinstitut market mit der Erhebung der Zufriedenheit
in der österreichischen Bevölkerung und bei den heimischen
Gastronomen beauftragt.

   Das Ergebnis der Studien präsentieren Ihnen:

- KR Helmut Hinterleitner, Obmann des Fachverbandes Gastronomie der
WKO
- Dr. Werner Beutelmeyer, Geschäftsführer market Institut

Donnerstag, 18. Juni 2009, 9.30 Uhr
Zum Schwarzen Kameel/Beletage, Bognergasse 5 1010 Wien

   Wir würden uns freuen, Sie bei diesem Termin begrüßen zu dürfen
und bitten um Anmeldung per E-Mail an gastronomie@wko.at oder per
Telefon unter 05 90 900 - 3547 (Frau Thalhammer).

Rückfragehinweis:


   Wirtschaftskammer Österreich
   Stabsabteilung Presse
   Dr. Heribert Purtscher
   Tel.: (++43) 0590 900-4363
   Fax: (++43) 0590 900-263
   mailto:heribert.purtscher@wko.at
   http://wko.at/Presse