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Nachrichten - admin

4981

2 Räume, und diese zusammen unter 50 qm?
Noch nie untergekommen.


Hast du schon einmal eine dem Gesetz entsprechende Raumtrennung gesehen?

Oberster Gastroboss Hinterleitner meint glaublich, dass 2/3 dies bereits haben und 1/3 noch durchführen.
Wo sind die 2/3? Alle in seiner Ortschaft in Kärnten, in ........?

4982
Sonstiges / Schädliche Tabakrauch-Partikel auch auf Haut und Kleidung
« am: Juli 11, 2009, 21:00:26 Nachmittag »
Schädliche Tabakrauch-Partikel auch auf Haut und Kleidung

28.01.09.
Experten warnen vor Gefahren durch «Third Hand Smoke» – Kleinkinder besonders gefährdet

New York (AP) Nicht nur Passivrauchen gefährdet die Gesundheit: Beim Zigarettekonsum setzen sich giftige Feinstaubpartikel des Rauchs auch in den Haaren, auf der Haut und auf der Kleidung ab. Neben dem aktiven und passiven Rauchen schädige auch dieser «Third Hand Smoke» die Gesundheit, warnen Mediziner.

Tabakrauch enthält Studien zufolge rund 250 giftige Verbindungen, darunter Arsen und Blausäure, Metalle wie Chrom und Kadmium, das Lösungsmittel Toluol, Kohlenmonoxid oder das radioaktive Polonium-210. Elf Verbindungen gelten als extrem krebserregend. Diese Stoffe gefährden vor allem Kleinkinder, wie der Kinderarzt Jonathan Winickoff von der Universität Harvard im Fachblatt «Pediatrics» betont. «Wenn ein Raucher Kontakt mit einem Baby hat, kommt es mit diesen Giftstoffen in Kontakt, auch wenn er gerade nicht raucht», sagt der Forscher.

Kleinkinder reagieren zum einen äußerst empfindlich auf die Substanzen, außerdem nehmen sie den feinen Staub, der sich etwa auf dem Boden, auf Möbeln oder auf Spielzeug absetzt, etwa beim Krabbeln und Lutschen besonders stark durch Nase und Mund auf. Untersuchungen deuten darauf hin, dass eine hohe Belastung mit den Stoffen die neuronale Entwicklung und etwa die Entwicklung des Lesevermögens verzögert.

Und auch wenn Raucher nach der Zigarette die Wohnung noch so sehr durchlüften, geben die Forscher keine Entwarnung. Die Feinstaub-Partikel ließen sich noch lange nach dem Zigarettenkonsum nachweisen, mahnen sie.

(Quelle: «Pediatrics», Vol. 123: e74-e79)

4983
Neuer Report zum Gesundheitsrisiko durch Passivrauchen für Beschäftigte in der Gastronomie

29.01.08.

Der Report präsentiert die erste deutsche Vergleichsmessung der Schadstoffe in gastronomischen Betrieben vor und nach Einführung der Landesgesetzgebung zum Nichtraucherschutz. Weiterhin gibt die Publikation eine Zusammenfassung der internationalen Datenlage zum Gesundheitszustand von Mitarbeitern in der Gastronomie. Raucherräume und Lüftungsanlagen sind keine Alternative – daher ist ein umfassender Schutz vor Passivrauchen ohne Ausnahmeregelungen zu fordern.

Die Beschäftigten in der Gastronomie arbeiten nach wie vor an den am stärksten durch Schadstoffe des Tabakrauchs belasteten Arbeitsplätzen in Deutschland: In einem ersten deutschen Report zur Gesundheitsgefährdung von Beschäftigten in der Gastronomie legt das Deutsche Krebsforschungszentrum Messdaten zur Schadstoffbelastung in Raucherräumen und in unmittelbar angrenzenden Nichtraucherbereichen vor. Diese Messungen machen deutlich, dass das Bedienungspersonal weiterhin den Gesundheitsgefahren durch Passivrauchen am Arbeitsplatz ausgesetzt ist.

Der Report zeigt auch auf, unter welchen Folgeschäden Beschäftigte in der Gastronomie leiden: akute Gesundheitsstörungen wie brennende, gerötete Augen, Reizungen des Rachens und der unteren Atemwege, Husten und Kopfschmerzen bis hin zu einer veränderten Lungenfunktion sowie als langfristige Gesundheitsbedrohung eine Risikoerhöhung für Herz-Kreislauferkrankungen und Lungenkrebs. Der Vorstandsvorsitzende des Deutschen Krebsforschungszentrums, Prof. Dr. med. Otmar D. Wiestler, fordert daher die Politik auf, für Deutschland einen umfassenden Schutz vor Passivrauchen an allen Arbeitsplätzen zu gewährleisten: “Raucherräume sind gesundheitsgefährdend und stellen eine permanente Gefahrenquelle für die Innenraumluft von Gebäuden dar.” Raucherräume und/oder Lüftungssysteme stellen keine gesunde Alternative zu einer rauchfreien Gastronomie dar. Nur eine umfassend rauchfreie Gastronomie gewährleistet einen wirksamen Schutz vor Passivrauchen.

Eine Zusammenfassung der wesentlichen Argumente aus der Wissenschaft zu Raucherräumen und Lüftungssystemen wird für die Politik zeitgleich mit dem Report herausgegeben.

Der Report “Erhöhtes Gesundheitsrisiko für Beschäftigte in der Gastronomie durch Passivrauchen am Arbeitsplatz” sowie das Factsheet “Raucherräume und Lüftungssysteme: Keine Alternative zur rauchfreien Gastronomie” ist einzusehen unter: www.tabakkontrolle.de sowie als Druckexemplar zu bestellen bei der Stabsstelle Krebsprävention unter folgender Mailadresse: who-cc@dkfz.de oder 06221-42 3008.

Das Deutsche Krebsforschungszentrum hat die Aufgabe, die Mechanismen der Krebsentstehung systematisch zu untersuchen und Krebsrisikofaktoren zu erfassen. Die Ergebnisse dieser Grundlagenforschung sollen zu neuen Ansätzen in Vorbeugung, Diagnose und Therapie von Krebserkrankungen führen. Das Zentrum wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren (HGF) e.V.

Quelle: Deutsches Krebsforschungszentrum

4984
Nach 1.6.2009 / Kinder und Krebs - Passivrauch ist ein gefährlicher Schadstoff
« am: Juli 06, 2009, 17:58:06 Nachmittag »
 
SPÖ Niederösterreich / 06.07.2009 / 12:41 / OTS0157 5 II 0244 NSN0002

APA-OTS-Aussenung: http://www.ots.at/presseaussendung.php?schluessel=OTS_20090706_OTS0157&ch=politik
   
LRin Scheele: Unseren Kindern zuliebe - rauchfrei im Auto

Utl.: Passivrauch ist ein gefährlicher Schadstoff


St. Pölten (SPI) - Die Ferien sind für viele
NiederösterreicherInnen mit Autofahrten in den Urlaub oder zu
Ausflügen verbunden. "Wenn im Auto geraucht wird, ist die Belastung
durch Passivrauch enorm groß. Kinder reagieren auf diesen
Passivrauch, der einen gefährlichen Innenraumschadstoff darstellt,
besonders sensibel. Plötzlicher Kindstod, Asthma, Ohrenentzündungen,
Atemwegsbeschwerden und vieles mehr können die Folgen von Passivrauch
bei Kindern sein", macht NÖ Gesundheitslandesrätin Mag.a Karin
Scheele aufmerksam. Bei Erhebungen gab jedes dritte befragte Kind im
Alter zwischen 10 -15 Jahren an, dass zu Hause täglich geraucht wird.
Bei einem Fünftel dieser Altersgruppe rauchen Familienmitglieder auch
während der Autofahrten in Anwesenheit von Kindern.****

Mehr als 70 Substanzen im Rauch sind nachweislich krebserregend. Im
kleinen Innenraum eines Autos sind die Schadstoffe besonders
konzentriert. Bereits eine einzige im Auto gerauchte Zigarette
verursacht binnen fünf Minuten eine potenziell gefährliche
Schadstoffkonzentration.

Auch die Kohlenmonoxidwerte steigen deutlich
an. Ein geöffnetes Fenster hilft nur begrenzt. Darüber hinaus setzen
sich die Schadstoffe im Auto ab. Giftige Substanzen werden dann auch
abgegeben, wenn im Moment gerade nicht im Auto geraucht wird. "Wir
haben daher gemeinsam mit den Kinderfreunden die Initiative ‚Unseren
Kindern zuliebe.

Rauchfrei im Auto.’ ins Leben gerufen. Wir wollen
mit Au
fklebern am Auto auf die Gefahr durch Passivrauch im Auto
aufmerksam machen", erläutert LRin Scheele abschließend. Die
Aufkleber können auf der Homepage der Kinderfreunde
www.noe.kinderfreunde.at bestellt werden.

(Schluss) kr

Rückfragehinweis:


   Rita Klement
   Pressereferentin
   
   rita.klement@noel.gv.at
   
   0676/7007309
   02742/9005/12560


4985
Sonstiges / Rauchverbote in anderen Staaten .......
« am: Juli 02, 2009, 02:15:06 Vormittag »
Mittwoch, 1. Juli 2009

Ausland: Verschärftes Rauchverbot in Griechenland in Kraft getreten

Athen – In Griechenland ist am Mittwoch ein verschärftes Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden in Kraft getreten. Von nun an ist Rauchen in Krankenhäusern, Schulen, öffentlichen Verkehrsmitteln und anderen öffentlichen Räumen verboten. Laut einer in letzter Minute aufgenommenen Klausel dürfen Unternehmen und Behörden mit mehr als 50 Mitarbeitern aber bei einer entsprechenden Einigung zwischen Belegschaft und Führungsebene einen Raucherraum einrichten. Lokale, die größer sind als 70 Quadratmeter, dürfen einen gesonderten Raucherraum haben. Kleinere Lokale müssen sich entscheiden, ob sie reine Raucherkneipe sein wollen oder das Rauchen vollständig verbieten.

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/37194/Verschaerftes_Rauchverbot_in_Griechenland_in_Kraft_getreten.htm

4986
Sonstiges / Raucher haben auch mehr Probleme mit .....
« am: Juni 28, 2009, 15:36:07 Nachmittag »
Raucher haben nachweislich ein erhöhtes Unfall- und Verletzungsrisiko, denn ihre Konzentration lässt schneller nach und das Rauchen lenkt sie ab. Häufiger als Nichtraucher sind Raucher daher in Erste-Hilfe-Stationen und Rettungsstellen anzutreffen. Jetzt wollen Wissenschaftler des Universitätsklinikums Charité erforschen, ob die Erste Hilfe-Station ein geeigneter Ort ist, um Nikotinabhängige zum Rauchstopp zu bewegen.

"Wir wollen die Patienten noch vor Ort ansprechen und ihre Motivationslage für eine Änderung ihres Rauchverhaltens diskutieren", sagt Professor Dr. Claudia Spies, Direktorin der Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin der Charité, Campus Mitte. Die Deutsche Krebshilfe unterstützt das auf drei Jahre angelegte Projekt mit rund 320.000 Euro.

Die Folgen der Nikotinsucht sind weltweit der größte Risikofaktor für Krankheit und Tod. In Deutschland rauchen rund 20 Millionen Menschen zwischen 18 und 59 Jahren. Mit gravierenden Folgen: 110.000 bis 140.000 Menschen sterben hierzulande jährlich an den Auswirkungen des Tabakkonsums – etwa 380 Personen pro Tag.

Die Forschergruppe an der Charité unter Leitung von Professor Spies konnte bereits in einer Studie über gefährlichen Alkoholkonsum zeigen, dass mehr als die Hälfe der verunglückten Männer und fast 40 Prozent der betroffenen Frauen Raucher waren. "Ziel unserer neuen Studie ist es zu zeigen, dass es auch in einer Rettungsstelle trotz beschränkter Ressourcen und begrenzter Zeit möglich ist, den Patienten zum Rauchstopp zu motivieren und somit einen deutlichen Rückgang des Rauchens zu bewirken", erläutert Spies.

Zunächst wird der Patient gebeten, computergestützt Fragebögen auszufüllen – sofern es sein körperlicher und mentaler Zustand ermöglicht und er mit der Befragung einverstanden ist. In einem anschließenden kurzen und intensiven Einzelgespräch wird die Motivationslage zur Änderung des Rauchverhaltens ermittelt. Der Patient erhält danach einen mündlichen Ratschlag und eine Broschüre zur Tabakprävention, die auf sein Motivationsstadium zugeschnitten ist. Innerhalb der kommenden vier Wochen schließen sich vier Telefonkontakte an, um die Wirksamkeit des Rauchstopps zu überprüfen. "Nur die Kombination aus Intervention und einer mindestens vierwöchigen Nachbetreuungsphase führt zu höheren Abstinenzraten in der Gruppe der behandelten Raucher", so Claudia Spies. Das zeigten Raucheruntersuchungen in Krankenhäusern. Sollte sich diese erstmals in einer deutschen Rettungsstelle angewandte Methode als wirksam erweisen, ist eine umfassende Einführung des Programms in Rettungsstellen von Krankenhäusern vorgesehen.

"Den meisten Rauchern gelingt es nicht aus eigener Kraft, das Rauchen einzuschränken oder gar dauerhaft aufzugeben", sagt Gerd Nettekoven, Geschäftsführer der Deutschen Krebshilfe. "Denn Rauchen ist weder Laster noch Leidenschaft, sondern eine Sucht. Und Süchtige benötigen professionelle Hilfe, um ihr Verhalten nachhaltig zu ändern." Für die Deutsche Krebshilfe ist das Projekt an der Charité daher ein wichtiger Schritt in Richtung einer ausreichenden, flächendeckenden und differenzierten Beratung, Betreuung und Behandlung von Nikotinsüchtigen.

Infokasten: Hilfreicher Ratgeber

Über die Förderung richtungweisender Projekte hinaus bietet die Deutsche Krebshilfe mit ihrem Ratgeber "Aufatmen – Erfolgreich zum Nichtraucher" ein Ausstiegsprogramm an, das jeder Raucher seinen persönlichen Verhältnissen anpassen kann. Dazu gehört die bewusste praktische und psychologische Vorbereitung auf den Rauchstopp ebenso wie das Trainieren des Durchhaltevermögens und die Annahme einer neuen Nichtraucher-Identität. Darüber hinaus finden sich in der Broschüre Informationen für den Partner, Buchempfehlungen, eine Übersicht über Nikotin-Ersatzpräparate sowie eine Aufstellung und Bewertung verschiedener Methoden zur Tabakentwöhnung. Den Ratgeber "Aufatmen – Erfolgreich zum Nichtraucher" und viele andere Informationen gibt es kostenfrei bei:

Deutsche Krebshilfe
Postfach 14 67
53004 Bonn
Fax: 0228/ 72 99 0-11
E-Mail: deutsche@krebshilfe.deDiese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können und im Internet unter
http://www.krebshilfe.de

4987
Sonstiges / Raucherschaden ...........
« am: Juni 26, 2009, 21:57:03 Nachmittag »

4989
Nach 1.6.2009 / Nichtraucherschutz oder Raucherschutz? Medienberichte .........
« am: Juni 24, 2009, 04:11:42 Vormittag »


kleine zeitung

Der Weg vom Raucher zum Nichtraucher


Es war am 3. Juni 2009: Zigaretten wurden zwar keine angezündet im Gustav-Mahler-Saal des Hotel Sacher in Wien, aber kräftig aufgeraucht hat es trotzdem! Vor allem die Statistiken um Steigerungsraten bei den Rauchern, Zahlen von Passivrauchtoten und Argumente für oder gegen die Wirtschaftlichkeit des Rauchens in Lokalen sorgten für einigen Zündstoff.

Als wir uns letztes Jahr zum gleichen Thema getroffen haben, waren 23 Prozent aller Österreicher Raucher. Und im Guinness Buch der Rekorde 2008 war Österreich als das Land mit den meisten Rauchern angeführt. Hat sich daran etwas geändert?

Manfred Neuberger: Vorweg: Wir haben nicht mehr Raucher in Österreich als im Durchschnitt der EU, wir haben nur mehr rücksichtslose Raucher. Und ja, das Rauchen selbst hat bei uns leider eher zugenommen im Gegensatz zu Nordamerika, zu Australien und zu Westeuropa, wo das Rauchen abgenommen hat. Selbst in den Nachbarländern wie der Schweiz finden wir eine wesentlich niedrigere Raucherquote bei den unter 15-Jährigen. Was mir Sorgen macht, ist, dass wir bei dieser Altersgruppe europaweit an der Spitze liegen und das ist ein "Erfolg" der Tabakindustrie.

Dietmar Erlacher: Nach China hat Österreich die höchsten Steigerungsraten. Das hat uns dazu bewogen, 18 Trafiken zu befragen. Wir haben gefragt, wie der Zigarettenumsatz im ersten Quartal 2009 im Gegensatz zum Quartal des Vorjahres war. Die Antwort: Zwischen 18 und 24 Prozent höher als im Vorjahr, das heißt, dass in den Gaststätten "angeblich" nicht mehr geraucht werden darf, spiegelt sich im Konsum nicht wider ...

Helmut Hinterleitner: ... das stimmt aber rechnerisch nicht ...

Erlacher: Ich oute mich hiermit als jener Sheriff, der in Österreich über 1000 Anzeigen gegen Gastwirte wegen Nichteinhaltung der Nichtraucherbereiche den Behörden übergeben hat. Unsere Erhebungen zeigen, dass sich ca. 90 Prozent der Lokale nicht an das neue Tabakgesetz halten.

Hinterleitner: Die Gastronomie darf nicht Spielball der Betrachtungen werden. Und zum Passivrauchen: Da werden wahllos Zahlen von Toten genannt, von denen die Experten selber sagen, dass sie da nicht sicher sind. Wenn im Verhältnis zu den deutschen Zahlen bei den Passivrauchtoten die österreichischen überproportional sind, dann frage ich mich, auf welche Zahlen man da zurückgreift.

In der Steiermark haben sich 416 Gastronomen für rauchfrei entschieden. Wie ist das Feedback dieser rauchfreien Gastronomen?

Helmut Hirt: Die, die sich dafür entschieden haben, profitieren davon. Wir haben ein bekanntes Lokal in der Grazer Innenstadt, das macht sogar mehr Umsätze als vorher. So tragisch ist es also nicht mit den Umsatzeinbußen ...

Hinterleitner: ... Sie haben aber 7000 Betriebe in der Steiermark ...

Hirt: Sie hören nicht, wie unzufrieden Ihre Mitglieder mit dieser momentanen Regelung sind! Sie gehören offenbar zur Minderheit der Gastronomieinhaber, die glauben, mauern ist das Prinzip.

Patricia Tschabitscher: Es wäre viel einfacher, es gäbe ein generelles Rauchverbot. Alle wären zufriedener und nicht mehr so verwirrt. Die Trennnungen, die heute bestehen, also eine Raucherzone und fünf Meter weiter der Nichtraucherbereich, ist so, als ob man die Pinkler und Nichtpinkler in einem Swimmingpool trennen würde.

Hinterleitner: Mir geht es darum, dass viele kleine Betriebe Existenzprobleme haben. 5000 Betriebe und 13.000 Arbeistplätze wären gefährdet. Das ist die Hochrechung der Situation, wie sie sich in Irland dargestellt hat.

Hirt: ... und tausende Tote sind Ihnen egal? Die Nichtraucher sind mündig geworden und lassen sich das nicht länger gefallen. Sie sind die Mehrheit. Der Wirt lebt derzeit von der Toleranz der Nichtraucher.

In anderen Ländern funktionieren Nichtraucherlokalen ja auch ...

Hinterleitner: Ich bin es leid zu sagen, warum das in anderen Ländern funktioniert und bei uns nicht. Im Süden haben sie andere klimatische Bedingungen. Da gehen die Raucher ins Freie. In Irland sind die Innenhöfe – teilweise temperaturgeschützt – überdacht. Man sieht es an Deutschland: Da hat man das Rauchverbot militant eingeführt und jetzt korrigiert und versucht man die Kurve zu kratzen. In Bayern sind tausende Wirtshäuser zu Vereinen umstrukturiert worden.

Neuberger: Es gibt keine Evidenz dafür, dass ein generelles Rauchverbot zu Geschäftsverlusten führt, außer für die Tabakindustrie. Und weil Sie Bayern angesprochen haben: Die Gastro-Umsätze dort sind seit dem Rauchverbot rasant gestiegen. Wenn man in der österreichischen Bevölkerung fragt, sind 63 Prozent für ein Rauchverbot, das entspricht genau dem Prozentsatz von Irland vor dem Verbot. Und schon ein Jahr nach dem Verbot hatten die Befürworter in Irland auf 93 Prozent zugenommen, weil 80 Prozent der Raucher erkannten, dass es auch für sie gut ist.

Was gibt es da in Österreich noch zu tun?

Michael Kunze: In den nordischen Ländern, die genau den selben Nikotinkonsum haben wie die Österreicher – und zwar aufs Gramm oder Milligramm gerechnet – gibt es auch alternative Formen des Nikotins. Die Zukunft wird sicher Substitutionsprodukte bringen müssen und die gibts ja bereits. Die Zigarette ist ein Auslaufmodell, gar keine Frage! Außerdem kostet ja die Behandlung eines onkologischen Patienten unglaublich viel Geld!

Was tut die Steiermark hinsichtlich Tabakprävention?

Waltraud Posch: Wir gehen davon aus, dass Sucht viele Ursachen hat und daher auf vielen Ebenen Aktivitäten gesetzt werden müssen. Kampagnen sind ebenso ein Mosaikstein wie Weiterbildungen für Gesundheitsberufe, Prävention in Kindergärten und Schulen und Tabakentwöhnungskurse. Ob Jugendliche zur Zigarette greifen oder nicht, hängt von vielen Faktoren ab. Bislang ist es leider so, dass Rauchen cool ist, weil es Erwachsenenstatus hat.



Gewohnheiten
 
Die Rauchgewohnheiten der SteirerInnen: Derzeit rauchen rund 21,5 Prozent der stei-rischen Bevölkerung ab 15 Jahren, wobei 16,9 Prozent angeben täglich zu rauchen. (Männer: 21, 5 und Frauen 12,5 Prozent. (Quelle: Vivid)

4990

1) Die Anzeige muss jede Polizeidienststelle (§6 AVG) und Bez. Haptmannschaft bzw. Magistrat (auch von sich aus: §25 VSG) entgegennehmen.

2) Die Anzeige ist auf Wunsch des Anzeigers vollkommen anonym entgegen zu nehmen.

3) Bei der Bearbeitung der Anzeige ist unverzüglich vorzugehen, ohne Bedacht ob diese namentlich oder anonym erfolgte.

3) Vorteilhaft: Anzeige zu Hause schreiben, mit den üblichen Daten (ohne Absender), aber mit Vermerk:

Abschriftlich an        Alois Stöger diplome, BM. für Gesundheit, alois.stoeger@bmg.gv.at
                            Dr. Reinhold Mitterlehner, BM. für Wirtschaft, Familie und Jugend, reinhold.mitterlehner@bmwfj.gv.at
                            Rudolf Hundstorfer, BM. für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz, briefkasten@bmsk.gv.at
                            Herbert Tumpel, AK. Präsident, Herbert.Tumpel@akwien.at
                            Erich Foglar, Gew. Präsident, erich.foglar@oegb.at


   

4991
Nach 1.6.2009 / Standard, Österreich, APA ff.
« am: Juni 22, 2009, 13:20:43 Nachmittag »
http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=090622016

pts090622016

Medien/Kommunikation, Politik/Recht


APA muss "Freie" Mitarbeiter anstellen
Schritt in Richtung fairer Wettbewerb - Späte Folge des BVA-Verfahrens



http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=090622016

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Zur Erinnerung - Beitrag hier ..........

Den Journalisten wurde während der Pressekonferenz und am Ende angekündigt, und schließlich übergeben:

1) Aufstellungen der "sündigen" Gastwirte mit Vermerk der Übertretung(en)!
2) Mappen mit 37 St. A4 Fotos der Übertretungen!


In der Liste der Übertretungen heißt es im Original:

"Zum Schwarzen Kameel, Rest., Bogner G. 6:  immer noch keine Kennzeichnung, trotz Anzeige vor Monaten" [/color]


Warum schreibt die APA, der Standard und Österreich dann Unwahrheiten und Verleumdungen?

Kann es sein, dass die Schwarze Kammer, im Schwarzen Kameel, das Uneingeschränkte Recht hat vorzugeben was zu schreiben ist?


Die APA schreibt im Standard:

Dietmar Erlacher, Obmann der Selbsthilfegruppe "Krebspatienten für Krebspatienten", nützte die Pressekonferenz für Drohungen mit Anzeigen wegen fehlender Kennzeichnung gegen umliegende Lokale. Auch der Veranstaltungsort - "Zum Schwarzen Kameel" - habe diese nicht, betonte er.
Der Stein des Anstoßes: Statt den vorgeschriebenen rot-grünen Plaketten kennzeichnet ein kleines Bild mit einer durchgestrichenen Zigarette im Maul eines Kamels den gänzlich qualmfreien Restaurantbereich des Traditions-Lokals. (APA)



Die APA (oder wer eigentlich) schreibt wortgleich in Österreich:

Dietmar Erlacher, Obmann der Selbsthilfegruppe "Krebspatienten für Krebspatienten", nützte die Pressekonferenz für Drohungen mit Anzeigen wegen fehlender Kennzeichnung gegen umliegende Lokale. Auch der Veranstaltungsort - "Zum Schwarzen Kameel" - habe diese nicht, betonte er.
Der Stein des Anstoßes: Statt den vorgeschriebenen rot-grünen Plaketten kennzeichnet ein kleines Bild mit einer durchgestrichenen Zigarette im Maul eines Kamels den gänzlich qualmfreien Restaurantbereich des Traditions-Lokals.


Warum schreibt die APA vorsätzlich die Unwahrheit?

Warum druckt der Standard diese Unwahrheit ab?

Warum schreibt Österreich vorsätzlich die Unwahrheit?

Sind den Journalisten 36.000 Krebsneuerkrankungen jedes Jahr in Österreich zu wenig?

Sind den Journalisten 70 % Krebsneuerkrankungen durch Tabakrauch zu wenig?

Ebenso 14.000 Rauchertote in Österreich im Jahr?

Ebenso täglich 4 Passivrauchtote?


Über die Stellungnahmen werde ich hier berichten,
obwohl es da "wirkungsvoller" wäre:

http://www.krebsforum.at/forum/index.php/topic,1072.msg8721.html#msg8721

4992
Sonstiges / Statt Rauchen ...........
« am: Juni 20, 2009, 09:22:15 Vormittag »

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LR. Hirt hat uns folgende Antworten gesandt:

Ad 1) Aus meiner Sicht haben Nichtraucher, welche sich durch Tabakrauch gestört fühlen im Grundsatz zwei Ebenen zur Verfügung, auf denen sie ihren Beitrag zu einer Veränderung der Verhältnisse leisten können: Zum einen geht es darum , das österreichische Tabakgesetz dem internationalen Standard anzupassen, der Nichtraucher im öffentlichen Raum, also auch in Lokalen, vor den Folgen des Passivrauchs schützt. Hier können NichtraucherInnen die üblichen demokratischen Mittel bis hin zum Volksbegehren nützen. Zum zweiten geht es oft natürlich auch um die akute Betroffenheit in aktuellen Situationen: Hier ist natürlich das direkte Gespräch, das Werben um Verständnis die beste Lösung, immerhin geht es ja um eine Veränderung bisher gültiger gesellschaftlicher Normen.

Ad 2) Die steirische Landesregierung, namentlich das Gesundheitsressort betreibt seit drei Jahren eine eigene Tabakkoordinationstelle von welcher zahlreiche diesbezügliche Initiativen ausgehen, wie etwa Multiplikatorenschulungen, Entwöhnseminare für aufhörwillige RaucherInnen und Überzeugungsarbeit im öffentlichen Raum in Form von Kampagnen und Medienarbeit. Auch der steirische Landtag hat sich in einer Petition an den Bund einstimmig zum Rauchverbot in Lokalen bekannt.

Ad 3) Zum Glück ziehen in der Steiermark alle im Landtag vertretenen Parteien hier an einem Strang. Im Endeffekt geht es aber darum auf Bundesebene das Tabakgesetz dem internationalen Standard anzupassen und das Rauchen in Lokalen zu unterbinden.

4995
Heute am Nachmittag waren wir "bei Stenzel" und erfuhren:

Alle Strafbescheide sind längst draußen,

es gab insgesamt, nicht nur bei uns, nur 4 Berufungen!



Danke Gastwirte, dass ihr wenigstens euer Unrecht einseht und die Strafen sofort zahlt!

Warum aber ändert ihr dann nichts?


Um Lügenmärchen vom Standard, von Österreich, von der APA einzustellen, hier ist die Liste der Gastwirte,

wo die Gruppe Initiative Rauchfreie Gaststätten Übertretungen zum Tabakgesetz vermutet:



         Erhebungen: Di. 16.6.09 ab 11.30 Uhr



Griensteidl, Cafe/Rest., Michaelerplatz: immer noch Falschkennzeichnung, von Anzeige wurde Abstand genommen, KR. Hinterleitner wurde am 3.6.09 im Sacher persönlich informiert, detto Dr. Wolf, GF. von KR. Hinterleitner, bundesweite WKO-Gastronomie-Vertretung, telefonisch


Blutaumüller, Cafe, Herrengasse 6: Keine Kennzeichnung


Herrenhof, Rest., Fahnen Gasse 1: immer noch keine Kennzeichnung, trotz Anzeige und Mitteilung an Dr. Wolf, GF. von KR. Hinterleitner, bundesweite WKO-Gastronomie-Vertretung


Levante, Rest., Wallner Str. 2, Kennz. R+NR: Hauptraum muss NR.-Raum sein, stattdessen ist der Raucherraum der große Hauptraum, keine Raumtrennung, keine Türe


IL Tempo, Rest., Wallner Str. 2: Keine Kennzeichnung, kein abgeschl. Raucherraum


Meinl, Rest., Graben 19: immer noch keine Kennzeichnung, trotz Anzeige, kein abgeschl. Raucherraum, keine Türen


Zum Schwarzen Kameel, Rest., Bogner G. 6:  immer noch keine Kennzeichnung, trotz Anzeige vor Monaten


Esterhazy Keller, Rest., Haarhof 1/Naglerg.: Keine Kennzeichnung, kein abgeschl. Raucherraum


Hopferl, Rest., Naglerg. 13: Kennzeichnung R+NR, Raucherraum ist 80 % statt 40 %, NR.-Raum ist 20 % statt 60 %, keine Raumtrennung, keine Türe


        Segafredo, Am Graben: von der WKO-Dr.Wolf als „Herzeigelokal“   
          empfohlen! Kennz. R+NR mit Zusatz „Rauchfreier Bereich im Lokal“. Kellner:   
         NR.-Bereich ist an der Bar. Aber rundherum wird doch geraucht! Da kann
         ch auch nichts machen.


Chattanooga, Am Graben 29a: Keine Kennz., NR.-Raum ist offen zu R.-
         Raum, Keine Raumtrennung, NR.-Raum 27 qm, R.-Raum 48 qm


Europa Cafe, Graben 31: Kennz. R+NR, Keine Raumtrennung, 80 qm,
         Gang zwischen Raucher und NR.


AIDA, Stephansplatz 3: Kennz.-Raucher, Falschkennzeichnung, da 80 statt
        bis 50 qm


Do & Co., Stephansplatz 12: Keine Kennz., Keine Raumtrennung, R/NR   
       wo gerade Platz ist


Weinwurm, Rest/Cafe, Stephansplatz 12: vor 2 Monaten ausführl. Gespräch mit GF. und Pickerl aufgeklebt im Beisein vom RTL-TV-Team Keine Kennzeichnung, Keine Raumtrennung, 80 qm


X-Celsior, Stephansplatz 7: Kennz. R+NR, Part. = Hauptraum ist Raucher, 1. Stock Nebenraum (ohne Türe) ist NR.


Salut, franz. Restaurant, Wildpretmarkt 3: Falschkennz. Raucher, da Größe 72 qm statt 50 qm


Korb Cafe, Brandstätte 9: Falschkennz. Raucher, da Größe nicht 50 qm sondern wesentlich mehr


Fino, Rest., Tuchlauben 7: Keine Kennzeichnung


Ofenloch, Kurrentg. 8: Mehr NR.- als R.-Plätze; keine Abschlusstüren R./NR.


Fabios Rest., Tuchlauben 6: Keine Kennz., nur 4 Tische für NR. (10%!)


Bieradies (geg. v. WKW-Gastro), Judenplatz 1: Türe 1 mit Falschkennz. R, da weit über 50 qm, Türe 2 ohne Kennz.



Es wird keine Gewähr auf Richtigkeit übernommen!