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Nachrichten - admin

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Sonstiges / Hilfen gegen den todbringenden Tabakrauch: KGKK
« am: August 01, 2009, 12:09:32 Nachmittag »
http://www.kgkk.at/portal/index.html?ctrl:cmd=render&ctrl:window=kgkkportal.channel_content.cmsWindow&p_menuid=4692&p_tabid=2&p_pubid=635501


Weltnichtrauchertag 2009: KGKK informierte über die Gefahren des Tabakkonsums
Großes Interesse
1,6 Millionen Österreicher rauchen laut Statistik Austria täglich und haben dadurch eine niedrigere Lebenserwartung. Zwei Drittel aller Raucher würden am liebsten aufhören.


Die Fakten sind:
•   Rauchen verursacht bis zu 90 % aller Lungenkrebsfälle.
•   Das Risiko, einen Schlaganfall oder eine Herz-Kreislauferkrankung zu erleiden, ist mehr als doppelt so groß wie bei Nichtraucherinnen und Nichtrauchern.
•   Schäden an Augen, Zähnen, Skelett, des Verdauungstraktes etc. sind Folgen des Rauchens.
•   Rauchen in der Schwangerschaft schadet dem ungeborenen und neugeborenen Kind.

Die Kärntner Gebietskrankenkasse nimmt die besorgniserrgenden Zahlen zum Anlass und organisierte zum Weltnichtrauchertag 2009 am 29. Mai 2009 von 8.00 bis 12.00 Uhr eine Informationsveranstaltung in der Hauptstelle in Klagenfurt.

Maßnahmen im Bereich der Aufklärung, des NichtraucherInnenschutzes und der RaucherInnenentwöhnung weisen großes Potential auf und rechnen sich für alle Betroffenen, so der Kärntner Kassenobmann Helmut Pansi. Er sieht in intensiver Aufklärungsarbeit eine große Chance. „Wir wollen dem Namen Gesundheitskasse gerecht werden.“

GKK-Direktor Dr. Alfred Wurzer dazu: „Rauchen stellt heute das bedeutendste Gesundheitsrisiko für Atemwegs-, Herz-Kreislauf- sowie Krebserkrankungen dar und ist die wichtigste vermeidbare Ursache von vorzeitigem Tod. Maßnahmen der RaucherInnenentwöhnung und zum NichtraucherInnenschutz sind deshalb wichtiger Bestandteil einer nationalen Gesundheitspolitik.“

Dr. Silvia Wieser-Mitzner und Dr. Elisabeth Kessler, beide GKK-Ärztinnen, die auch für die Raucherberatung in der KGKK zuständig sind, klärten über die Gefahren des Rauchens auf.

Die Informationsveranstaltung war ein voller Erfolg und hat gezeigt, wie wichtig Aufklärungsarbeit ist. Eine hilfreiche Adresse ist auch das „Österreichische Rauchertelefon“, das unter der Telefonnummer 0810 810 013 – österreichweit zum Ortstarif – kontaktiert werden kann. Informationen gibt es unter www.rauchertelefon.at

Anmeldungen zur Raucherberatung oder -entwöhnung bitte unter der Telefonnummer 050 5855 5440 oder im Internen Ambulatorium der GKK, Kempfstraße 8, 9020 Klagenfurt, 2. Stockwerk.


4952
Nach 1.6.2009 / Leserbrief zu Rauchfreie Gaststätten
« am: August 01, 2009, 11:54:08 Vormittag »
http://www.nachrichten.at/nachrichten/meinung/leserbriefe/art11086,230314

Nichtraucher-Apostel

Der Nationalrat beschloss einen Kompromiss betreffend des Rauchens in Lokalen. Selbst dieser wird von etwa einem Drittel der Lokale nicht eingehalten, wiewohl er der liberalste der EU ist. Behörden dürfen in dieser Sache nicht von sich aus tätig werden.
Jene, die Verstöße bei den Behörden anzeigen, werden von Herrn Frömmel als „selbst ernannte Nichtraucher-Apostel“ herabgesetzt.
Könnte der Herr Frömmel (WK.-Boss der Gastros OÖ.) seine Mitglieder motivieren, sich an die bestehenden gesetzlichen Regelungen zu halten, oder könnten die Behörden von sich aus tätig werden, brauchten wir diese „Apostel“ nicht.

J. H.

Reichenau im Mühlkreis

4954
Nach 1.6.2009 / Nächster Leserbrief, heute in den OÖ.Nachrichten
« am: Juli 28, 2009, 23:42:27 Nachmittag »

OÖ.Nachrichten
Printausgabe 28.7.09 und online unter
http://www.nachrichten.at/nachrichten/meinung/leserbriefe/art11086,229838#


28. Juli 2009  - Rauchverbot

Landes- und Stadtpolitiker begrüßten die Erhebungen durch die Selbsthilfegruppen „Krebspatienten für Krebspatienten“, mit couragierten Linzern, die endlich die Einhaltung des gesetzlichen Nichtraucherschutzes in EKZ (seit 2005) und Straßen-Lokalen (seit 1.1.2009) verlangen. Über 50 Prozent der Krebserkrankungen entstehen durch Tabakrauch, vier Passivrauchtote jeden Tag in Österreich, 14.000 Rauchertote im Jahr, Herzinfarkte, Schlaganfälle, COPD etc. Es gibt ein Gesetz, welches von den Wirten nicht eingehalten und von den Behörden nicht exekutiert wird; Höchststrafe 20.000 Euro und Konzessionsentzug. Auch Raucher müssen in Lokalen mit 100 Euro bestraft werden, aber das wissen oft nicht einmal die Magistratsbeamten.

Wir wollen nicht anzeigen. Warum auch? Die Behörde ist verpflichtet, die Einhaltung des Schutzes vor dem todbringenden Tabakrauch zu kontrollieren und den Wirten nach Wiederholungsstrafen die Konzession zu entziehen. Mündige, gesundheitsbewusste Staatsbürger können jetzt auch anonym aufzeigen, wo die Gastwirte sich nicht an das Gesetz halten. Aber es ist auch sehr gewünscht, dort rauchfreie Gaststätten in Linz/Oberösterreich einzutragen: www.rauchersheriff.at

Dietmar Erlacher,
Krebspatient, per E-Mail

Quelle: OÖNachrichten Zeitung


1) Meldung von Rauchfreien Gaststätten: http://sis.info/rauchfrei/index.php

2) Meldung von Gaststätten ohne gesetzlichen Nichtraucherschutz: http://www.rauchersheriff.at/anzeigen/anzeigen.php

4955
Sonstiges / Hilfen gegen den todbringenden Tabakrauch
« am: Juli 27, 2009, 01:19:33 Vormittag »
http://www.wgkk.at/portal/index.html?ctrl:cmd=render&ctrl:window=wgkkportal.channel_content.cmsWindow&p_menuid=52436&p_tabid=3



Raucherentwöhnung

Sie wollen mit dem Rauchen aufhören, oder zumindest den Zigarettenkonsum einschränken? - Wir helfen Ihnen dabei!

Nikotin hat ein vergleichbares Suchtpotenzial wie Heroin. Mit professioneller Unterstützung steigt die Chance, dass Sie Ihr Ziel erreichen.

Die Wiener Gebietskrankenkasse bietet Ihnen folgende Möglichkeiten kostenlos an:


1. Das Rauchertelefon - 0810 810 013 2. Raucherberatung und -therapie in den WGKK-Gesundheitszentren 3. Kuraufenthalt für aufhörwillige Raucher
1. Das Rauchertelefon - 0810 810 013
Bei Anruf Rauchstopp - einfacher und bequemer geht es nicht!
Zum Hörer greifen und 0810 810 013 wählen. Das Rauchertelefon ist Montag bis Freitag von 13.00 bis 18.00 Uhr von speziell geschulten Psychologinnen besetzt. Außerhalb dieser Zeit können Rückruf- und Terminwünsche auf Band gesprochen werden. Im Mittelpunkt steht Ihre individuelle Situation. Warum rauchen Sie und wie können Sie die Sucht in den Griff kriegen? Auch eine längerfristige Begleitung oder die Beratung von Angehörigen ist möglich.

Weitere Informationen finden Sie unter:
Link Icon
Rauchertelefon
PDF Icon
Broschüre Rauchertelefon
zum Seitenanfang
2. Raucherberatung und -therapie in den WGKK-Gesundheitszentren
Wer das persönliche Gespräch und medizinischen Rat sucht, kann einen Termin mit einem Raucherberater in unseren Gesundheitszentren vereinbaren. Angeboten werden Einzel- oder Gruppentherapie. Bei Bedarf können auch psychotherapeutische Angebote wie autogenes Training oder eine Ernährungsberatung wahrgenommen werden. Die Beratung und (nichtmedikamentöse) Therapie sind für Sie kostenlos. Bitte vergessen Sie nicht, vorher einen Termin zu vereinbaren und Ihre e-card mitzubringen!

    *

      IKAR - Interdisziplinäres Kompetenzzentrum für Antirauchertherapie im Gesundheitszentrum Wien-Süd
      10., Wienerbergstraße 13
      Dr. Dietmar Windisch
      Information und Anmeldung von 08.00 bis 12.00 Uhr
      Telefon (+43 1) 601 22-2162 oder 2165

      IKAR bietet ein Erstgespräch mit dem ärztlichen Nikotincoach, der Sie durch eine fachärztliche Untersuchungsserie führt und nach Vorliegen diverser Befunde (Lungenfunktionstest, Blutwerte etc.) ein maßgeschneidertes Therapieprogramm (einzeln oder in der Gruppe) mit Ihnen zusammenstellt.
    * Gesundheitszentrum Wien-Mitte
      3., Strohgasse 28
      Dr. Waltraud Kellner
      Telefon: (+43 1) 601 22-40300
    * Gesundheitszentrum Wien-Mariahilf
      6., Mariahilfer Straße 85-87
      Dr. Herbert Nell
      Telefon: (+43 1) 601 22-40600
    * Gesundheitszentrum Wien-Nord
      21., Karl-Aschenbrenner-Gasse 3
      Dr. Ingrid Schulz
      Telefon: (+43 1) 601 22-40200

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3. Kuraufenthalt für aufhörwillige Raucher
Wenn Sie schwer tabakabhängig sind und bereits Begleiterkrankungen vom Rauchen haben, ermöglicht Ihnen die Wiener Gebietskrankenkasse eine dreiwöchige stationäre Rauchertherapie im Grazer Josefhof.

Nach Ende des Aufenthalts können Sie ein Jahr lang ärztliche Nachbetreuung im Rahmen eines monatlich stattfindenden Raucher-Jourfixe in Anspruch nehmen, um das Rückfallrisiko zu minimieren.

Die Aufnahme in das stationäre Tabakentwöhnungsprogramm erfordert eine Bewilligung des Medizinischen Dienstes der Wiener Gebietskrankenkasse.

Information und Anmeldung:
Dr. Dietmar Windisch
Telefon: (+43 1) 601 22-2168

Broschürenservice:
Sie brauchen kompakte Informationen zu unseren Tabakentwöhnungsangeboten - für sich selbst, Ihren Betrieb, Ihre Ordination, Ihre Schulklasse? Bitte machen Sie von unserem kostenlosen Broschürenservice (siehe Link auf der rechten Seite "Bestellung von Informationsmaterial") Gebrauch! Derzeit stehen die Folder „Rauchertelefon“ und „Goodbye Glimmstängel!“ zur Verfügung.
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4956
Sonstiges / Krankenhaus
« am: Juli 27, 2009, 01:00:02 Vormittag »
http://www.oe24.at/oesterreich/chronik/oberoesterreich/Spital-zeigt-Raucher-an-0486731.ece

Nach Beschwerden

Spital zeigt Raucher an

Linz, 29. Juni 2009 Die Krankenhäuser in Vöcklabruck und Steyr wehren sich gegen Qualm in ihren Buffets. Die Lokale werden ab Herbst auf Nichtraucherbetrieb umgestellt.

Mit einer Anzeige gegen ihren eigenen Buffetwirt haben sich die oberösterreichischen Landeskrankenhäuser (LKH) Vöcklabruck und Steyr gegen den Blauen Dunst in dessen Lokalen gewehrt. Mittlerweile gibt es eine Einigung in dem Streit, die Buffets werden auf Nichtraucherbetrieb umgestellt.

Beschwerden

"Nach Beschwerden von Patienten und Besuchern war eine Anzeige bei der Bezirkshauptmannschaft die letzte Konsequenz. Zuvor war der Buffetbetreiber zu keiner Änderung der Situation bereit", erklärte Alois Duftschmid, Kaufmännischer Direktor im LKH Vöcklabruck, den drastischen Schritt. Es gebe im Spital ohnehin mehrere Raucherbereiche für Patienten und Mitarbeiter: "Wir wollen die Raucher ja nicht verschrecken oder verstecken."

Umbau wurde verboten

"Wir wollten umbauen, aber das wurde von der Krankenhausverwaltung abgelehnt", rechtfertigte sich der Wirt. Weil er um den rauchenden Teil der Kundschaft bange, habe er zunächst Anzeigen in Kauf genommen. Ein ähnliches Problem hatte der Gastronom auch in Steyr, wo er ein weiteres Krankenhausbuffet betreibt. Hier flatterte ihm ebenfalls eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Tabakgesetz ins Haus.

"Ein rauchfreies Krankenhaus hat Priorität", stellte der dortige Kaufmännische Direktor Heinz Kosma fest.

Mittlerweile gibt es eine Einigung in dem Streit: Der Gastronom hat eingelenkt und will ab 1. September beide Buffets auf Nichtraucherbetrieb umstellen.
Über den Sommer steht jenen, die auf ihren Glimmstängel nicht verzichten können, vorerst eine Terrasse zur Verfügung.



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Sonstiges / Re: Raucher haben auch mehr Probleme mit .....
« am: Juli 26, 2009, 19:57:58 Nachmittag »

Beim Rauchen aus dem Fenster gestürzt


Bregenz, 28. Juni 2009

Der 18-jährige Vorarlberger verlor das Gleichgewicht. Er stürzte aus zwei Metern Höhe auf Asphaltboden, wo er verletzt liegen blieb.


Ein 18-jähriger Bursche ist Sonntag früh in Lingenau (Bregenzerwald) beim Rauchen aus dem Fenster gestürzt. Der junge Mann hatte sich gegen 5.20 Uhr nach einem Festbesuch zum Rauchen auf die Fensterbank gesetzt und das Gleichgewicht verloren. Er fiel aus etwa zwei Metern Höhe auf Asphaltboden und musste mit Verletzungen von der Rettung ins Spital gebracht werden.

Der 18-Jährige aus Dornbirn war nach dem Fest gemeinsam mit einem gleichaltrigen Freund zu Besuch bei einem Bekannten in Lingenau. In dessen Wohnung setzte er sich zum Rauchen auf die Fensterbank, als er plötzlich die Balance verlor und aus dem Fenster stürzte.

4958

Richtig, du kannst die Daten uns auch per Email miteilen.


Welche Daten?

 Erhebungsformular Nichtraucherschutz, intern


Vorlage komplett ausfüllen!


http://rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=570.msg2202#msg2202



4959

Du willst nicht persönlich die anonyme Anzeige abgeben?

Kein Problem!

Hier kannst du vollkommen anonym die Anzeigedaten, nach jedem Besuch, auch täglich auf`s Neue, eingeben:

Vorlage komplett ausfüllen!

http://rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=570.msg2202#msg2202




 

4960
Wie gehe ich bei Meldungen/Anzeigen vor / JETZT ZEIGE ICH AN - täglich!
« am: Juli 26, 2009, 16:25:55 Nachmittag »


AUF  GRUND  MEHRFACHER  ANFRAGEN:

Ja, es kann der gesetzesübertretende Wirt, der den Nichtraucherschutz ignoriert, täglich ANONYM angezeigt werden

aber es nützt nicht; besser monatlich!



Anzeigen nimmt entgegen:

1) Magistrat bzw. Bezirkshauptmannschaft

2) info@krebspatienten.at

Nicht Polizei, etc.!


Vorlage komplett ausfüllen!

Siehe:

http://rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=570.msg2202#msg2202

4961
Nach 1.6.2009 / Linz, 23.7.09, 228 Lokale besucht - 199 Anzeigen bei 228 Besuchen
« am: Juli 24, 2009, 17:00:54 Nachmittag »
http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/art4,228031

http://www.nachrichten.at/dcarchiv/index.php?query=-shlyc:client/ooen/ooen/textarch/j2009/q3/m07/t24/ph/s023/001_001.dcs&ausgabe=H:Hauptausgabe&datum=24.07.2009&seite=023&set=11&key=284988f363cc773d4ee8b0c941677421
 

OÖ.N. v. 24.7.09 - Seite 1

"Oberösterreichische Nachrichten" vom 24.07.2009 Seite: 1 Ressort: Seite 1

Rauchverbot: Krebspatienten zeigen 199 Linzer Lokalbesitzer an

LINZ. Eine Krebspatienten-Selbsthilfegruppe hat gegen jeden dritten Linzer Wirt wegen Verstoßes gegen das Rauchverbot Anzeige erstattet.

Bisher waren beim Linzer Bezirksverwaltungsamt rund 140 Verwaltungsstrafverfahren wegen Verstößen gegen das Tabakgesetz in Gasthäusern anhängig. Gestern kamen auf einen Schlag 199 Anzeigen dazu: Der Verein "Krebspatienten für Krebspatienten" und die "Initiative Rauchfreie Gaststätten" haben seit Jahresbeginn mehr als 200 Gastro-Betriebe in Linz und der näheren Umgebung kontrolliert. Nun haben die Aktivisten die Sachverhaltsdarstellungen der Behörde übermittelt. Die Vorwürfe betreffen auch namhafte Linzer Restaurants. Die Höchststrafe liegt bei 10.000 Euro Geldbuße. Aus dem Magistrat hieß es gestern, jede einzelne Anzeige werde überprüft, es gebe aber zahlreiche Ausnahmeregeln. Weiter auf Seite 23


OÖ.N. vom 24.07.2009 - Seite 023
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Linz:199 Wirte wegen Verstoßes gegen Rauchverbot angezeigt

LINZ. Monatelang haben zwei Nichtraucher-Initiativen Gasthäuser in Linz und Umgebung inspiziert, gestern haben sie 199 Lokalbetreiber wegen Verstößen gegen das Rauchverbot angezeigt. Nun läuft gegen jeden dritten Linzer Wirt ein Verfahren.
Die Aktion ging vom Verein "Krebspatienten für Krebspatienten" (KfK) und der "Initiative Rauchfreie Gaststätten" aus. Insgesamt seien in Linz und Umgebung seit Jahresbeginn 228 Lokale inspiziert worden, sagt KfK-Obmann Dietmar Erlacher.

Gestern brachte der Aktivist beim Linzer Bezirksverwaltungsamt ein Paket mit insgesamt 199 Anzeigen ein: wegen mutmaßlicher Verstöße gegen das Tabakgesetz. Die Aktion betrifft rund jeden dritten Linzer Gastwirt: Laut Wirtschaftskammer gibt es in Linz - exklusive Imbissbuden - rund 600 Gastronomen.

"Die Gesetzesverstöße werden nicht nur in Bars oder kleineren Lokalen begangen. Auch in Linzer Spitzenrestaurants wird das Gesetz missachtet", sagt Erlacher. Ein besonderes Problem seien Lokale in Einkaufszentren. Dort gelte seit 2005 ein ausnahmsloses Rauchverbot. "Unsere Kontrollen ergaben, dass in neun von zehn Lokalen in Einkaufszentren dennoch weiter geraucht wird."

Die Linzer Bezirksverwaltungsdirektorin Martina Steininger sagt, die Behörde werde jede einzelne Anzeige prüfen, verweist aber auf Ausnahmebestimmungen im seit Anfang Jänner verschärften Tabakgesetz. Betreiber von Lokalen zwischen 50 und 80 Quadratmetern hätten etwa eine Übergangsfrist bis 30. Juni 2010, was den Bau von Trennwänden für Raucher- und Nichtraucherzonen betreffe. Den angezeigten Wirten droht eine Verwaltungsstrafe von 2000 Euro bis 10.000 Euro. Bei den Kontrollen sei auch die Größe der Lokale abgeschätzt worden sagt Erlacher. "Unsere Anzeigen haben Hand und Fuß."

Die bei Kontrollen oft vorgefundenen Raucher- und Nichtraucherzonen ohne Trennwände sind dem Aktivisten zu wenig Schutz vor dem Passivrauchen. "Teilen Sie ein Schwimmbecken mit einer Schnur in zwei Hälften. In die eine Hälfte darf gepinkelt werden, in die andere nicht. Würden Sie darin schwimmen wollen?"

Auf die Linzer Bezirksverwaltung kommt nun viel Arbeit zu. Bislang waren rund 140 Anzeigen gegen Wirte anhängig, sagt Steininger. (staro)

Die Verstöße gegen das Rauchverbot werden auch in Linzer Spitzenrestaurants begangen.

Dietmar Erlacher
Obmann von "Krebspatienten für Krebspatienten"

Reaktion der Gastronomie
"Es gibt selbst ernannte Nichtraucher-Apostel"
Die Bezirksverwaltung habe die Anzeigen nun zu prüfen: "Wir werden sehen, was rauskommt", sagt Peter-Paul Frömmel, Chef der Sparte Tourismus und Freizeit in der Wirtschaftskammer Oberösterreich. "Die Linzer Gastronomie hält sich grundsätzlich an das Gesetz." Die Wirte wollen "ein Miteinander statt Gegeneinander" von Rauchern und Nichtrauchern. Ihm sei aber klar, dass das Rauchen in Lokalen in Einkaufszentren eine "Sonderproblematik" darstelle. Bisher ergangene Anzeigen seien aber oft "kaum greifbar" gewesen: "Es fehlte oft an einer konkreten Bestandsaufnahme, etwa an einer konkreten Uhrzeit des Verstoßes." Zur aktuellen Anzeigen-Aktion sagt Frömmel: "Es gibt eben selbst ernannte Nichtraucher-Apostel."


4962
Sonstiges / Bozen: 500 Euro Strafe für das Rauchen im Freien
« am: Juli 18, 2009, 21:34:59 Nachmittag »

Selbst Stadtpolizei überrascht

Bis zu 500 Euro Strafe für Rauchen im Freien angedroht.

Bereits bisher hat das Rauchverbot in Italien zu den schärfsten innerhalb der EU gezählt. Die Maßnahmen gingen dem Bürgermeister der Stadt Bozen, Luigi Spagnolli, allerdings nicht weit genug, weswegen in der Südtiroler Landeshauptstadt Rauchen nun selbst im Freien der Kampf angesagt wurde.

Das Verbot betrifft neben Kinderspielplätzen, Sportstätten und sonstigen Veranstaltungsorten im öffentlichen Raum auch alle öffentlichen Flächen, wo sich Kinder unter zwölf Jahren bzw. schwangere Frauen aufhalten.

"Angenehmeres Zusammensein"
Spagnolli rechtfertigt seine Vorgangsweise mit Zahlen der Südtiroler Sanitätsabteilung, wonach 17 Prozent aller Todesfälle des Landes direkt auf das Rauchen zurückzuführen seien.

Deswegen habe die Notwendigkeit bestanden, "weitere Rauchverbote einzuführen, um die Genießbarkeit von Räumen im Freien zu gewährleisten". Dadurch würden laut Erklärung der Stadtverwaltung ein "angenehmeres Zusammensein möglich" und "gleichzeitig die Gesundheit und die Freiheit aller garantiert".

Bis zu 500 Euro Strafe
Von der Verordnung wurden offenbar nicht nur die betroffenen Raucher überrascht, die laut Verordnung die Zigarette im Park nun 50 bis 500 Euro Strafe kosten könnte - auch die Stadtpolizei zeigte sich am Donnerstag verwundert.

Der Stellvertreter des Polizeikommandanten, Martin Schwienbacher, gestand am Donnerstag und somit einen Tag nach Inkrafttreten der Verordnung gegenüber Südtirol Online jedenfalls ein, dass "die ganze Angelegenheit recht neu für uns" sei.

Demnach müssten nicht nur die Bürger, sondern auch die Stadtpolizei selbst noch informiert werden, wo nun noch geraucht werden dürfe und wo nicht. Eine - wenn auch nur rund eine Woche dauernde - Schonzeit wurde somit wohl nicht nur aus Rücksicht auf die Raucher ausgerufen.

Verona und Neapel als Vorreiter
Mit Bozen wird in Italien ein Trend zu einem noch schärferen Rauchgesetz fortgesetzt. Bereits im November des Vorjahres beschlossen etwa Neapel und Verona ein Rauchverbot in den öffentlichen Parks, bei Demonstrationen und Kulturveranstaltungen.

In Italien ist seit Anfang 2005 in Büros, Restaurants, Cafes und an anderen öffentlichen Orten Rauchen strikt verboten. Verstöße gegen das Rauchverbot werden mit bis zu 275 Euro geahndet. Sind Schwangere oder Kinder unter zwölf Jahren in der Nähe, kann sich die Strafe für Raucher sogar verdoppeln.

Besitzer von Bars und Restaurants müssen mit Bußgeldern von bis zu 2.200 Euro rechnen, wenn sie bei Rauchern ein Auge zudrücken. Italien war mit diesem Gesetz Spitzenreiter im Kampf gegen das Rauchen an öffentlichen Orten.

4963
Sonstiges / Ich habe genug vom Rauchen .....
« am: Juli 18, 2009, 21:32:16 Nachmittag »

Wien: Rauchen (auch Passivrauchen) ist TÖDLICH!

Lunge, Herz und Stoffwechsel beim Rauchen - und neueste Rauchertherapien

Jeder dritte Österreicher raucht.
Das Rauchen ist mit großem Abstand die wichtigste Ursache für einen vorzeitigen Tod unter Frauen und Männern.
Nichts schadet dem Körper so sehr wie diese ständige Giftbelastung. [/b]
Wie schaffen Sie es, sich zu befreien?
Wie helfen Sie auch Ihren Bekannten dabei?
Wie vermeidet man die Gewichtszunahme nach dem Rauch-Stopp?
Neueste Erkenntnisse rund ums Rauchen und um die Rauchertherapien!

Prim. Univ.-Prof. Dr. Christian Leithner
Sozialmedizinisches Zentrum Süd, Kaiser-Franz-Josef-Spital
Steckbrief:
Studium der Medizin in Wien
1972 Promotion
Assistenzarzt, Facharztausbildung an der 2. Med. Univ.-Klinik Wien
1979 FA für Innere Medizin
1988 Zusatz-FA Nephrologie
1994 Zusatz-FA Intensivmedizin
1983 Ernennung zum Oberarzt
1987 Habilitation
seit 1992 Primarius an der 1. Med. Abteilung des Kaiser Franz Josef-Spitals in Wien
Arbeits- und Forschungsschwerpunkte:
    * Raucherberatung
    * Hypertonie
    * Fettstoffwechselstörung
Kontakt/ Terminvereinbarung unter:
Klinik: 1. Med. Abteilung, Kaiser Franz Josef-Spital, Kundratstraße 3, 1100 Wien
Tel.:  01/60191–2101
e-mail: christian.leithner@wienkav.at
www.health.magwien.gv.at/kav/kfj/medstellen_anzeigen.asp?ID=100
Besondere Hinweise:
Psychosomatische Ambulanz – Raucherberatung, Diabetesambulanz, Nierenambulanz, Crohn-Colitis-Ambulanz

Prim. Univ.-Doz. Dr. Wolfgang Pohl
KH Hietzing
Steckbrief:
Studium der Medizin an der Universität Wien
Assistenzarzt, Facharztausbildung am Wilhelminenspital, II. Med. Abteilung, Wien
1987 Ernennung zum Oberarzt
1994 Habilitation
seit 2003 Primararzt Landesklinikum Thermenregion Hochegg
Arbeits- und Forschungsschwerpunkte:
    * Asthma, Allergie, COPD
    * Bronchuskarzinom
    * Interstitielle Lungenerkrankung
Kontakt/ Terminvereinbarung unter:
Klinik: Landesklinikum Thermenregion HOCHEGG
Tel.:  02644/6300-210
e-mail: wolfgang.pohl@hochegg.lknoe.at
Web: www.hochegg.lknoe.at
Besondere Hinweise:
Asthmaambulanz
Ambulanz f. interstitielle Lungenerkrankung
Tumorambulanz
Schlaflabor

Dr. Helmut Brath
Gesundheitszentrum Wien Süd
Steckbrief:
Studium der Medizin in Graz und Wien
Assistenzarzt, Facharztausbildung im Krankenhaus Lainz, 3. Medizinische Abteilung
Klinische Leitungsfunktionen
Leitung der Diabetesambulanz, Gesundheitszentrum Süd, Wien
Arbeits- und Forschungsschwerpunkte:
    * Diabetes
    * Rauchen
    * Übergewicht
Kontakt/ Terminvereinbarung unter:
Klinik: Gesundheitszentrum Süd
Diabetesambulanz
Wienerbergstrasse 13
1100 Wien
Tel.: 01/60122-4264
e-mail: helmut.brath@wgkk.at
Web: www.wgkk.at

4964
Nach 1.6.2009 / Europa will halbherzige Rauchverbote ausdämpfen
« am: Juli 18, 2009, 20:23:34 Nachmittag »

Ab 2012 soll es EU-weit einheitliche Gesetze und Strafen für das Rauchen geben. Die derzeitige österreichische Regelung schneidet schlecht ab.

Sie sollen strenger sein und vor allem in ganz Europa einheitlich - so stellt sich die EU die künftigen Gesetze für das Rauchen an öffentlichen Plätzen vor. Bis 2012 will die Kommission ein einheitliches Regelwerk schaffen, das ein "rauchfreies Europa" an allen öffentlichen Plätzen gewährleisten soll - einschließlich Gastronomie und Verkehr. Das umstrittene österreichische Tabakgesetz entspreche diesen Vorgaben in vielen Punkten nicht und müsse folglich geändert werden, so Sylvia Hartl, Generalsekretärin der europäischen Lungengesellschaft (ERS).

Bis 2012

Eine entsprechende Resolution wurde in Brüssel bereits verabschiedet. Die Mitgliedsstaaten werden in dem Papier angehalten, bis 2012 die vorgeschlagenen Gesetze einzuführen und Verstöße einheitlich zu ahnden. Zu den rauchfreien Zonen zählen diesmal auch öffentliche Fahrzeuge wie Firmenwagen, über Rauchverbote im Freien werde noch nachgedacht, so Hartl.

Auch Arbeitsplätze

Das österreichische Gesetz würde laut der Generalsekretärin den EU-Vorgaben deshalb nicht entsprechen, weil Arbeitsplätze nicht lückenlos eingeschlossen seien. So bewirke die Wahlfreiheit in der Gastronomie, dass Gäste und Personal nach wie vor dem Qualm ausgesetzt seien. Zudem fehlen Schutzmaßnahmen für Kinder und Schwangere. Während ein Arbeitgeber bestraft wird, wenn eine werdende Mutter Kisten heben muss, gibt es beim Rauch keine Sanktionen.

"Dieses Gesetz ist nicht europakonform, und das hat man gewusst, als es eingeführt wurde", kritisiert Hartl. Bei der Gesundheitsvorsorge sei
Österreich deshalb europäisches Schlusslicht.

http://cms.klz.apa.net:8180/nachrichten/politik/eu/2082750/europa-will-halbherzige-rauchverbote-ausdaempfen.story

4965
Nach 1.6.2009 / In Italien äusserst erfolgreich: Rauchverbot in Restaurants
« am: Juli 18, 2009, 20:13:42 Nachmittag »

In Italien äusserst erfolgreich: Rauchverbot in Restaurants

Ich habe in den letzten vierzehn Tagen in Italien Ferien gemacht. Dort ist mir sofort in allen Restaurants der ausgezeichnete Geruch der italienischen Küche aufgefallen. Die Küche der Italiener war natürlich schon vor der Reise einer der Haupgründe, nach Italien zu fahren, doch damit hatten wir nicht gerechnet. Seit anfang Jahr wird in Italienischen Restaurants und Bars nicht mehr geraucht. Dies hebt die ausgezeichnete Küche unserer südlichen Nachbarn noch weiter hervor und macht eine Reise nach Italien zu einem kulinarischen Erlebnis.

Wer daran zweifelt, dass das Gesetz durchgesetzt würde, oder auf den Protest der italienischen Raucher gesetzt hat, muss seine Vermutungen nun widerlegt sehen. Ich habe in den letzten zwei Wochen nicht eine einzige Zigarette in einem Lokal gesehen/gerochen. Es schmeckt durchgängig nach Pizza, Pasta, Espresso, Vino und den bekannten kulinarischen Leckerbissen. Der üble abgestandene Rauch ist zusammen mit den stinkenden Aschenbechern verschwunden. Es ist dort nun auch für Kinder, Asthmakranke, Nichtraucher und Angestellte im Gastgewerbe wieder erträglich, ohne Beeinträchtigung der eigenenen Gesundheit auswärts zu essen. Dieses, längst fällige Gesetz zum Schutz der Nichtraucher (~70% der SchweizerInnen), sollte auch in der Schweiz schnellstmöglich eingeführt werden. Die Diskriminierung der gesund lebenden Bürger, sowie der Angestellten im Gastgewerbe in diesem Land muss sofort gestoppt werden.

Ist die SVP von der Tabakindustrie geschmiert?

Wer gegen ein solches Gesetzt ist, steckt meiner Meinung nach mit der Zigarettenmafia unter einer Decke. Klar, dass diese alle Mittel locker macht, dem Schwund der finanzstarken Nikotinsüchtigen zu verhindern. In Italien sind die Zigarettenverkäufe seit Einführung des Gesetzes nämlich um 23% zurückgegangen. Ähm, und welche Parteien waren im Tessin gegen ein derartiges Gesetzt? Genau, die Lega und die SVP, welche sich für die Tabakindustrie stark machen. Ob da auch Geld fliesst? Freiwillig sollte ein VOLKSVERTRETER derartiges eigentlich nicht bekämpfen.

Sandro