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Nachrichten - admin

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Von: Krebspatienten [mailto:info@krebspatienten.at]
Gesendet: Montag, 23. Februar 2015 22:30
An: Mitterlehner, Reinhold
Betreff: Nur 15.000 Anzeigen in 4 Jahren?
Wichtigkeit: Hoch

 
Sehr geehrter Herr Vizekanzler Dr. Mitterlehner,
 
 
danke für Ihre Standfestigkeit für ein absolutes Rauchverbot in der Gastronomie. Bitte aber keinerlei Kompromisse mehr, wie "Raucherkammern", sagen mehr als 2/3 der ÖsterreicherInnen und die Hälfte der Wirte (Unlauterer Wettbewerb!)!
 
Ihre in den Medien kolportierte Aussage "… 15.000 Anzeigen in 4 Jahren beweisen …" ist richtig, möchten wir ergänzen und dazu aufklären:
"Krebspatienten für Krebspatienten" hat alleine schon viel mehr als 15.000 Anzeigen eingereicht, allerdings nicht seit 4 Jahren, sondern seit 6 Jahren, denn der NRS lt. Tabakgesetz gilt seit 1.1.2009, bzw. in EKZ seit 1.1.2005. Seit 2005 haben ÖsterreicherInnen wohl an die 30.000 Anzeigen den Behörden übergeben.
 
Diese verfälschte offizielle Statistik begründen wir, auch nach Rücksprache mit MR. Dr. Pietsch vom BMG im Jänner, hiermit:
 
1) Wir mussten öfters aufgrund unserer Nachfragen feststellen, dass viele hunderte Anzeigen bei Strafämter "liegen geblieben" sind, also einfach nicht bearbeitet wurden. Alleine bei einer BH. südlich von Wien waren es rund 100. Unsere Sachverhaltsdarstellung wurde von der Volksanwaltschaft bestätigt.
2) Wir vermuten, dass durch "schleppende Bearbeitungen" unzählige Anzeigen verjährt und damit eingestellt wurden. Normalerweise, lt. Dr. Pietsch, hätten diese Anzeigen dem BMG zur Kenntnis gesandt werden müssen. Das erfolgte aber nachweislich nur in den seltensten Fällen.
3) UND HAUPTGRÜNDE FALSCHER ZAHLEN: Anzeigen während eines schwebenden Verfahrens werden NICHT beachtet!
Die Behörde ist lediglich verpflichtet, eine Anzeige innerhalb von 12 Monaten zu bearbeiten, sie ist aber nicht verpflichtet, die Anzeige binnen 12 Monaten abzuschließen.
Die Ausstellung eines Strafbescheides kann noch viele weitere Monate in Anspruch nehmen, das alles ist gesetzlich gedeckt. Manchmal erfahren wir davon bei unseren Zeugeneinvernahmen in der 2. Instanz,  bundesweit. Ansonsten wird der Anzeiger NIE darüber informiert; er sieht den Erfolg seiner Anzeige nur ggf. bei Veröffentlichungen im RIS (Bescheide 2. oder 3. Instanz).
 
Als ex-Kammerrat der Wirtschaftskammer finde ich es besonders betrüblich, dass wir immer wieder auch "Funktionärs-Kollegen in der Gastronomie" anzeigen müssen. Aber auch sonst ist die WKO nicht willens  zu Verbesserungen, z. B. die Mitglieder energisch zur Einhaltung des (gesetzlichen!) Nichtraucherschutzes aufzufordern. Lieber stellt man den Bestraften sogar kostenlos Anwälte zur Verfügung, aus Mittel meiner/unserer Kammerbeiträge.
 
Wir von "Krebspatienten für Krebspatienten" werden nicht zusehen, bei täglich drei Passivrauchtoten und hunderten Passivrauchwererkrankten, meist KrebspatientInnen.
Deshalb begann wieder eine "Aktion scharf"! Siehe untenstehende Anzeigenübersicht + täglich werden es mehr!
 
Zum Schluss:
BITTE keine Ausnahmen mehr, sondern ABSOLUTES  RAUCHVERBOT  IN  DER  GASTRONOMIE !
 
 
Mit freundlichen Grüßen
 
Dietmar Erlacher, Krebspatient
 
           
                                K f K
       Verein Krebspatienten für Krebspatienten
         Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
                             Österreich
      Wien, St. Pölten, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
         Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
         Krebs-Hotline 9 bis 21 Uhr:  0650-577-2395
         info@krebspatienten.at   www.krebsforum.at
      Initiative Rauchfreie Lokale: www.rauchsheriff.at
                Dietmar Erlacher, Bundesobmann
Bereits 480.000 Zugriffe/Monat auf www.krebsforum.at

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Gesundheit / Rauchen, der unbekannte Krankmacher in der Urologie
« am: Februar 28, 2015, 17:27:54 Nachmittag »



PK - Rauchen, der unbekannte Krankmacher in der Urologie


Urologie & Rauchen 18.9.2014, 10h im DO&CO Albertina Statement Dr. Karl Dorfinger, Präsident des Berufsverbandes der Österreichischen Urologen

Rauchen ist ein sehr ernst zu nehmender, aber leider noch immer recht unbekannter Krankmacher in der Urologie. Im Vordergrund stehen dabei urologische Krebserkrankungen, insbesondere Blasenkrebs, männliche Unfruchtbarkeit und Erektionsstörungen. Weil in der Öffentlichkeit noch ein starker Informationsbedarf zu bemerken ist, werden die österreichischen Urologen künftig konsequent über diese Zusammenhänge aufklären. Um konkrete Zahlen zum Wissensstand der Bevölkerung zu bekommen, haben wir beim Institut Peter Hajek Public Opinion Strategies eine Online-Umfrage in Wien (765 Befragte) beauftragt. Die Ergebnisse waren ernüchternd:

    Nur 13% der Befragten wissen, dass Rauchen die Harnblase schädigt.
    Nur jeder 3. weiß, dass die Urologie auch für die männlichen Geschlechtsorgane und den Genitalbereich ("Männerarzt") zuständig ist.
    Alarmierend ist, dass ein Drittel (34%) der Männer und die Hälfte (49%) der Gesamtbevölkerung noch nie beim Urologen war.


Diese Daten motivieren uns zusätzlich, künftig über die Gefahren des Rauchens aus urologischer Sicht aufzuklären, über die Leistungen des Faches Urologie zu informieren, und das Wissen und das Bewusstsein über den Nutzen regelmäßiger Kontrollen beim Urologen entsprechend zu verbessern.

Der Berufsverband der Österreichischen Urologen hat sich darüber hinaus gemeinsam mit der Gesellschaft für Urologie und Andrologie und der Universitätsklinik für Urologie am AKH Wien auch das Ziel gesetzt, Raucher beim Aufhören zu unterstützen.

Deshalb haben wir in einer österreichweiten Umfrage die Einstellung von 212 Urologinnen und Urologen zu diesem Thema erhoben. Es handelt sich dabei um durchwegs erfahrene Kolleginnen und Kollegen, die über die Risiken des Rauchens gut Bescheid wissen. Wir wollten wissen, wie konsequent sie Patienten über das Rauchen aufklären und ggf. zum Aufhören motivieren.

    Die Behandlung von Blasenkrebs war keine Seltenheit. 42% der Befragen haben im Jahr 2013 mehr als 50 Patienten behandelt, 34% 25 bis 50, 22% bis zu 25 und nur 2% keine.
    Die Antworten auf die Frage, "Wie oft weisen Sie Patienten mit Blasenkarzinom auf die schädliche Wirkung von Zigarettenkonsum hin und fordern sie auf, das Rauchen einzustellen?", zeigten ein hohes Problembewusstsein. 89% gaben "immer" an, 11% "manchmal" und nur weniger als 1% "eher nicht".
    Die Intensität dieser Bemühungen ist noch verbesserungswürdig. Nur 3% stellen "immer" und 23% "manchmal" schriftliche Ratgeber/Unterlagen zur Verfügung. Unterstützende Medikamente zum Nikotinersatz empfehlen bzw. verschreiben nur 4% "immer", 30% "manchmal", 66% "eher nicht". Die Teilnahme bei Antiraucherprogrammen/Rauchertelefon empfehlen nur 15% der Befragten "immer", 48% "manchmal" und 37% "eher nicht".


Zusammenfassend bedeutet das, dass Patienten zwar über die Gefahr des Rauchens informiert werden, doch die notwendigen Instrumente zum Aufhören nicht oder zu wenig eingesetzt werden. Der Berufsverband der Österreichischen Urologen wird deshalb solche Informationsunterlagen verstärkt erarbeiten und zur Verfügung stellen. Weil nur 3% der befragten Urologen eine Ausbildung in Antiraucherberatung absolviert haben, sehen wir hier einen starken Nachholbedarf und werden versuchen, entsprechende Ausbildungsprogramme zu forcieren. Das enorme Suchtpotential des Rauchens ist bekannt, und wir wissen, dass vor allen anderen junge Menschen und Frauen von dieser Sucht bedroht sind, ganz besonders in Österreich. Die österreichische Urologie wird deshalb die Öffentlichkeit auf den Zusammenhang zwischen dem Rauchen und urologischen Erkrankungen hinweisen - was wir u.a. mit dieser Pressekonferenz bezwecken;

    Rauchern in urologischen Ordinationen und Ambulanzen Hilfe beim Aufhören anbieten, dafür
    Informationsmaterialien für alle Interessierten mitgestalten und verteilen, und
    unsere Kollegen in geeigneten Fortbildungsformaten dazu ermuntern, sich dieser Initiative anzuschließen. Den Anfang machen wir morgen bei einer Fachtagung zu diesem Thema.


Da wir als relativ kleine Fachgruppe nur begrenzte Möglichkeiten haben, ersuchen wir auch die Verantwortlichen in der Gesundheitspolitik, folgende Punkte möglichst rasch umzusetzen:

    rauchfreie Lokale in ganz Österreich
    steuerliche Absetzbarkeit von Unternehmerkosten für Antiraucher-Maßnahmen,
    Unterstützung der österreichischen Urologen bei der Information der Bevölkerung.


Aus zahlreichen wissenschaftlichen Studien aus der ganzen Welt wissen wir, wie wirksam Antiraucher-Gesetze sind. Sie verbessern die Lebensqualität der Menschen und können unnötige Todesfälle verhindern. Österreich ist in Punkto Rauchen Schlusslicht in der EU. Es ist höchste Zeit, dass wir etwas dagegen unternehmen. Wir hoffen auf kräftige Unterstützung aller Beteiligten.


http://www.urologisch.at/news_rauchen.php

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Österreich Medienberichte ab 2015 / Institutionen berichten .....
« am: Februar 28, 2015, 15:00:23 Nachmittag »




Österreichische Schutzgemeinschaft für Nichtraucher
Bundesleiter Robert Rockenbauer                     
Thomas-Riss-Weg 10, 6020 Innsbruck                       
Telefon und Fax 0512/268025 oder 0664/9302958
www.alpha2000.at/nichtraucher
nichtraucherschutz@aon.at


Pressemeldung

Wirtschaftskammer redet gegen Rechtsstaatlichkeit
Absolutes Rauchverbot ohne Ausnahmen garantiert Einhaltung



Der Präsident der Österreichischen Wirtschaftskammer, Dr. Christoph Leitl, zeigt in seiner Aschermittwochrede sein wahres Gesicht: "Wir wollen nicht, dass Betriebe kontrolliert und sanktioniert werden." Es ist kaum zu fassen, dass ein sonst so intelligenter Mensch gegen die Rechtsstaatlichkeit redet. Die Glaubwürdigkeit eines Staates hängt ganz wesentlich davon ab, dass Gesetze auch angewendet werden. Mit  Leitl's Forderung sind jedoch Gesetzesübertretungen ungestraft möglich! So verstoßen die überwiegende Mehrheit der Wirte gegen das Tabakgesetz, weil sie keine Kontrollen fürchten müssen. Gesetzlich angeordnete Kontrollen sind ja auf Grund der Intervention der Wirtschaftskammer unterblieben. Bezirkshauptmannschaften und Stadtmagistrate werden nur tätig, wenn die Bevölkerung Verstöße gegen das Tabakgesetz anzeigt. Couragierte Bürger werden dann von der Wirtschaftskammer als "radikal", "Vernaderer" und "Denunzianten" abgestempelt. Dabei ist es das Recht und die Pflicht eines jeden Bürgers, die Behörden auf die Nichteinhaltung des Tabakgesetzes hinzuweisen. Schließlich geht es bei einer Zuwiderhandlung nicht um eine Bagatelle, sondern um eine Gefahr für die Gesundheit.

Die Mehrheit der Bevölkerung fordert seit Jahren ein absolutes Rauchverbot in der Gastronomie, dem sich inzwischen auch viele Wirte anschließen. Es ist daher unverständlich und nicht nachvollziehbar, warum sich die Wirtschaftskammer dagegen wehrt. Sie ignoriert wissenschaftliche Fakten und internationale Trends, übernimmt aber kritiklos die Lügen der Tabakindustrie. Sie schadet damit allen Beteiligten und dem Ansehen Österreichs im Ausland. Wirte brauchen Rechtssicherheit in Form einer einheitlichen Regelung! Je früher, desto besser! Gleiches Recht für alle in Form eines absoluten Rauchverbots ohne Ausnahmen garantiert, dass Wirte das Tabakgesetz auch einhalten! Alle Gastronomen haben dann die Möglichkeit, ihre Umsätze auf Basis gleicher Ausgangschancen zu verbessern. Der gesundheitliche Gewinn für Gäste, Personal und für die Wirte selbst, wird enorm sein. Schon ein Jahr nach der Einführung wird sich jeder fragen, warum wurde das nicht schon bei der Novelle des Tabakgesetzes 2005 so gemacht? Irland und Norwegen waren in Europa die ersten Länder, die seit 2004 ein Rauchverbot einführten, Italien folgte 2005. Und Österreich? Die Bemühungen der Gesundheitspolitik dürfen nicht länger von der Wirtschaftskammer torpediert werden! Österreich ist überreif für ein absolutes Rauchverbot in der Gastronomie!

Mit freundlichen Grüßen
Robert Rockenbauer

499
x



Siehe:

http://www.rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=989.msg6411#msg6411


Über 1.000 Passivrauchtote jedes Jahr in Österreich,

Zehntausende Anzeigen zwecklos?

Verantwortliche bestochen worden?

Politiker zu dumm, oder bestochen?


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Wirtschaftskammerwahlen
Leitl`s Aussagen im Wahlkampf ein Todes-Kabarett!
Ist er so angeschlagen? Bekam er keine Psychotherapie auf Krankenschein (wie Tausende Krebspatienten!), sodass er zum kollegialen Saufen und Rauchen beim Wirt aufruft (statt psychologischer Hilfe)? Empfiehlt er das hoffentlich auch Hinterleitner ff.?
Pfui Teufel, "mein" Präsident!

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Noch 3 Tage kann man wählen, gerne, nur nicht "die Tschick-Parteien": ÖV/SPÖ/FPÖ.

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Die notorisch gesetzwidrigen Wirte dulden und fördern Totschlag und Mord!

503




Denn die sind NICHT für absolutes Rauchverbot in der Gastronomie!

DIE sind für täglich 3 Passivrauchtote in Österreich! 

504




19. Februar 2015
LEITL und STRACHE haben ANGST.
Sie haben Angst,
ein paar Beislwirte könnten durch ein absolutes Rauchverbot in der Gastronomie wirtschaftlich nicht überleben.
Einer von Leitl`s Einflüsterern – ein Beislwirt (!) - meinte nämlich:
„Wenn das Rauchen auch noch verboten wird, kann ich zusperren.“
Diese „Beislwirtmeinung“ hat den PRÄSIDENTEN der ÖSTERREICHISCHEN WIRTSCHAFTSKAMMER scheinbar derart geschockt, dass er sich gegen das beabsichtigte absolute Rauchverbot in der Gastronomie querlegt.
LEITL und dessen Gesinnungsgenossen HCS erscheint es offenbar problemloser alles beim Alten zu lassen, nämlich, dass der GASKRIEG Raucherinnen und Raucher gegen die Bevölkerung, ungehindert weiter tobt.
Es scheint ihm und HCS auch egal zu sein, ob „ihre“ Beislwirte und Jahr für Jahr annähernd 1.000 (eintausend) „tolerante Nichtraucher“ von den Qualmern totgeraucht werden, ob Kinder in Raucherlokalen und Räumen zwangsberaucht werden (wie etwa im ca. 300m/2 Raucherlokal „Josef“, im ca. 100 m/2 Raucher-Cafe „Kaufmann`s“ in Linz oder im ca. 250m/2 Raucherraum im Restaurant des PRO Kaufland in Urfahr), dass in Autos mitfahrende Kinder, die hochgiftigen Abgase ihrer hirnamputierten Eltern inhalieren müssen und es scheint ihm auch egal zu sein ob 80 oder mehr Prozent der Wirte nicht einmal unser „tolerantes“ Tabakgesetz einhalten und so manche Behörde nicht willens oder in der Lage ist, die Wirte zur Einhaltung des TG anzuhalten.
Daher:
ENTWARNUNG an ALLE wegen des beabsichtigten absoluten Rauchverbotes in der Gastronomie in Panik geratene Mitbürger:
Das Rauchen wird NICHT verboten!
Karl LEEB
Hofgasse 13
4020 Linz

505


B E R I C H T

zur Einhaltung des Österreichischen Tabakgesetzes 9. 2. 2015


Aufgrund der Meuterei dreier Schärdinger Wirte gegen das angekündigte absolute RV in der
Gastronomie, habe ich am 8. 2. 2015 einen Ausflug in`s schöne Innviertel gemacht.

Bei keinem der besuchten Gastro-Betriebe – mit Ausnahme einer offen
fixierten Glastür in der „Linzer-Bäckerei“ in Schärding, konnte ich
Investitionen zur Trennung von Raucher und NR feststellen.

Weil der Bürgermeister von 5121 Tarsdorf in den OÖNachrichten verkünden ließ, dass er
sich das Rauchen in seinem Büro nicht nehmen lasse, war dort meine erste Station.

Der „Kirchenwirt“ Tarsdorf 4 verstößt gegen die Kennzeichnungspflicht am Eingang, der
Hauptraum wird als Raucherraum deklariert, ein mit nicht gesetzeskonformem Piktogramm
gekennzeichneter NR-Nebenraum war abgesperrt.

Der „Brunnerwirt“ gleich um`s Eck, hat ebenfalls auf die gesetzliche Kennzeichnungspflicht
verzichtet, die Gaststube wird als Raucherraum geführt, der anschließende Saal mittels
zugekauftem Piktogramm als NR gekennzeichnet – alle Türen durchgehend offen

Das GH Weilbuchner (NAbg.) in Burgkirchen habe ich nicht gefunden.

Das GH Scharinger in 5144 Handenberg hatte keine Kennzeichnung am Eingang, war stark
besucht, die Gaststube stark verqualmt (einige Kinder anwesend), der Saal ebenfalls gut
besucht (NR)

Wegen der romantischen Selbstdarstellung im Web besuchte ich dann den „Stelzenwirt“ in
4786 Brunnenthal.
Dort offenbarte sich der ganze Wahnsinn des Rauchens in öffentlich
zugänglichen Innenräumen.

An der Eingangstüre der Aufkleber „Abgetrennter Raucherraum im Lokal“, dieser ist – wie
könnte es anders sein - der Hauptraum, nämlich die Gaststube mit Schank und Zugang zur
Küche. Es gibt 2 weitere Eingänge zum Saal welche mit großen Rauchverbotsschildern
gekennzeichnet sind. Es wurde dort ein Kinderfasching abgehalten.
Ich nahm in der Gaststube Platz. Der Wirt und 3 Gäste rauchten an einem Tisch. Mir
gegenüber war eine Familie mit ca. 6 jährigem Kind beim Essen. Der Wirt dämpfte seine
Zigarette aus, schleppte sich durch den Raum und nahm meine Bestellung auf.
Von der Veranstaltung kamen ein Rollifahrer und 2 junge Frauen, nahmen am Tisch
gegenüber Platz und begannen zu rauchen. Der Qualm im Raum wurde dichter – es betrat
eine junge Mutter mit einem etwa 2 Monate alten Kind den Raum und blieb stehen, 2 weiter
junge Frauen folgten, stellten sich dazu und begannen zu rauchen. Die Mutter übergab ihr
Kleinkind der Wirtin welche sich nachdem mein Schnitzl fertig war, an den Tisch zum Wirt
setzte. Das Kleinkind war zeitweise völlig vom dichten Qualm der drei Raucher am Tisch
umgeben. Jetzt rauchten alle drei Frauen im Stehen. Die drei Raucher vom Tisch gegenüber
gingen wieder zur Veranstaltung, eine junge Frau kam maskiert herein setzte sich und
begann sofort zu qualmen. Sie sog so gierig an der Zigarette, dass die Glut hell aufleuchtete
und zog sich das Gift tief in die Lunge. Die Gaststube war intensiv verqualmt. Es kamen
laufen Kinder herein und gingen wieder zurück in den Saal. Erschreckend!

Weiter nach Schärding:

Mein Spaziergang begann am „Wassertor“
Dort befindet sich die Eingangstüre des „Ristorante Garibaldi“ welches um diese Zeit
geschlossen war. Sowohl an der Glastüre des Eingangs, als auch an der inneren Glastüre war
keine Kennzeichnung angebracht.

Dann schaute ich in das „Stadtcafe“ am Oberer Stadtplatz 28 welches von mir bereits am
26. 10. 2013 angezeigt
wurde.
Ich musste feststellen, dass sich an den Verstößen gegen das TG nichts verändert hatte.
Ein langgezogenes Einraumlokal in welchem ab ca. der Mitte Aschenbecher aufgestellt sind.
Im hinteren Teil wurde von einigen Personen geraucht.
Im vorderen Teil nahm gerade eine Familie mit einem ca. 5 jährigen Kind Platz.
Es gibt sowohl innen als auch an der Eingangstüre keinerlei Kennzeichnung.
Offenbar hat die BH-Schärding meine Anzeigen nicht bearbeitet, bzw. ist
diese nicht Willens oder in der Lage
die Einhaltung des TG in örtlichen
Gastro-Betrieben durchzusetzen?

Dann kam das Cafe „Seven“ am Oberer Stadtplatz 7 an die Reihe.
Weder an der Eingangstüre noch im Inneren konnte ich eine Kennzeichnung feststellen. Es handelt
sich um ein langgestrecktes Lokal mit mehr als 80 m/2 welches offenbar als Raucherlokal geführt
wird. Es wurde von einigen Gästen geraucht.

Weiter in die „Linzer Bäckerei“ Silberzeile 3
Verkaufsraum, Schank und Raucherraum sind in einem Raum vereint (!), der im hintersten Teil
befindliche Nichtraucherbereich ist durch eine etwa 3 Meter breite Glaswand mit offen fixierter
Glastür- quasi - getrennt. Ich konnte keine gesetzeskonformen R/NR Piktogramme feststellen.
Die Lebensmittelaufsicht der Stadt Schärding hätte die Zustände in der
„Linzer Bäckerei“ längst beanstanden müssen! Die Behörde hat in dieser
Bäckerei ein sofortiges Rauchverbot anzuordnen!

Weiter zum „Stadtwirt“ (früher „Kapsreiter Bräustübl“) welches von mir ebenfalls am 26. 10. 2013
wegen Verstoß gegen das TG angezeigt
wurde. Kennzeichnung: „Rauchfreier Bereich im Lokal“
Im großen Hauptraum waren mehrere Gäste davon ein Kind anwesend, drei davon haben geraucht.
Der Zugang zum NR-Raum im Hintergrund des Lokales war geschlossen.

Weiter zum „Landhotel St.Florian“ ebenfalls am 26. 10. 2013 angezeigt.
Nach wie vor keine Kennzeichnung an der Eingangstüre, kleiner Raum links nach Eingang als NRRaum
gekennzeichnet, der wesentlich größere Hauptraum als R-Raum gekennzeichnet.
Auch bei diesen Gastro-Betrieben blieb die BH-Schärding offenbar untätig!

Es ist festzuhalten, dass das Tabakgesetz grundsätzlich (Ausnahmen
bestätigen die Regel) nicht eingehalten wird!


Und die Wirte fordern die Beibehaltung der bestehenden Regelung der
Trennung – die ja angeblich so gut funktioniert!

Karl Leeb
Hofgasse 13
4020 Linz

506
Von: Karl.Leeb@gmx.at [mailto:Karl.Leeb@gmx.at]
Gesendet: Sonntag, 22. Februar 2015 15:37
An: rudolf.trauner@wkooe.at; kuno.haas@gruenewirtschaft.at
Cc: christoph.leitl@wko.at; SPÖ; email@oevp.at; reinhold.mitterlehner@bmwfw.gv.at; Grüne; ombudsstelle.nrs@bmg.gv.at; parlamentsklub@fpoe.at; "OÖN Redaktion"; Presse; Krone Chefred.; "Redaktion NÖN"; rundschau; Presse; Standard; Kleine; klubwien@fpoe.at; News; Regio news; SN


Kurier OÖ 22.2.2015 Seite 1 Rauchverbot: Wirtschaft stellt sich gegen den VP-Chef
   (Link leider unauffindbar)
 
Sehr geehrter Herr Präsident Dr. Rudolf Trauner!
 
"Es ist der falsche Weg, der Gastronomie die alleinige Schuld daran zu geben, dass geraucht wird."
Wie soll ich Ihre Aussage verstehen?
Dass Sie das Thema bewusst unrichtig darzustellen versuchen?
Als Präsident der OÖWK haben Sie natürlich gewisse beschönigende Aussagen zu machen - noch dazu in Zeiten der Kammerwahlen.
Das sollte Sie aber nicht dazu verleiten, Unsinn von sich zu geben.
Niemand gibt der Gastronomie die "Schuld" dass geraucht wird. Aber die gesetzesbrechenden Wirte (mit wenigen Ausnahmen alle) rollen den rauchenden Gästen nach wie vor den "roten Teppich aus" - sie lassen sich von den Raucherinnen und Rauchern erpressen. Wenn der eine das TG einhält, zieht der Tross der Tabaksklavinnen und Tabaksklaven zum anderen, der bereitwillig oder nicht - gegen das TG verstoßen lässt!
Ich wollte für heute Mittag in einem Gasthaus in Spattendorf einen Tisch in einem Raum mit unverseuchter Atemluft bestellen. Es wurde mir gesagt, es seien heute 2 Geburtstagsfeiern und daher gibt es keinen Nichtraucherraum!
So gehen die Wirte mit der Gesundheit ihrer Gäste um! Nach dem TG müsste es einen "abgeschlossenen Raucherraum" geben - aber wem schreibe ich das? Das wissen Sie ja ohnehin!
 
Und Sie, sehr geehrter Herr Kuno Haas von der "Grüne Wirtschaft" glauben sich als Herr über Leben und Tod aufspielen zu können!
Was glauben Sie wieviele getötete und schwerstverwundete Gäste eine Beibehaltung der derzeitigen "Rechtslage" in den Gasthäusern zur Folge hätte?! "Recht muss Recht bleiben" aber doch nicht das Recht zu töten!!!
Was glauben Sie wieviele Kinder bei Ihrer 3 Jahresfrist in den Haupträumen der Gasthäuser zwangsberaucht werden würden?! Es wird in Österrauch grundsätzlich in den Haupträumen geraucht!
Selbst in Restaurants in Kaufhäusern werden Kinder zwangsberaucht - wie etwa im PRO Kaufland, im Hauptraum bei "Josef", im Cafe "Kaufmann`s" und in de fakto ALLEN Landgasthäusern!
 
Und dies alles - weil ein paar "Beislwirte" in Panik fallen und glauben die Qualmer kommen nicht mehr!
Ja wo sollen sie denn hingehen? Es ist ja dann überall Rauchverbot in den Innenräumen!
Dann gehen sie eben zum Qualmen an die frische Luft! Dadurch werden sie älter und bleiben den Wirten länger erhalten!
Manfred Deix hat es schon begriffen!
 
Freundliche Grüße!
Karl Leeb

507
Parteien ziehen Stellung zum Nichtraucherschutz / ÖVP, SPÖ, FPÖ unwählbar!!!
« am: Februar 24, 2015, 01:24:09 Vormittag »



Von: Karl.Leeb@gmx.at [mailto:Karl.Leeb@gmx.at]
Gesendet: Dienstag, 24. Februar 2015 00:03
An: wknoe@wknoe.at; mario.pulker@wknoe.at; sonja.zwazl@wknoe.at
Cc: "OÖN Redaktion"; Standard; Presse; News; Regio news; krone; SN; Kurier; "Redaktion NÖN"
Betreff: Rauchverbot


Sehr geehrte Frau Zwazl, sehr geehrter Herr Pulker,

was in den letzten Wochen von durchaus gebildeten Menschen aus der WKO, von FPÖ NAbgeordneten, von Gastronomen und leider auch von manchen Redakteuren der Printmedien betr. RV zu vernehmen war, ist erschreckend.
Langsam beginne ich wahrhaftig an der Zurechnungsfähigkeit derjenigen zu zweifeln, die sich richtiggehend auf die Schienen werfen, um es den Tabakabhängigen weiterhin zu ermöglichen, die Atemluft in öffentlich zugänglichen Räumen zu verseuchen. 
Da zeigt sich eine Nichtraucherin über die Absicht, endlich ein absolutes RV in der Gastronomie durchzusetzen "irritiert". Sie hält die derzeitige Situation für "wirklich vernünftg".
Da meint ein Dr. Rudolf Trauner, es sei der falsche Weg, den Wirten die Schuld daran zu geben, dass geraucht wird. (?)
Da meint ein Mario Purker, wir wären eine Bananenrepublik wenn ein völlig untaugliches Gesetz - welches nach den Wünschen der Tabakindustrie durchgezogen wurde - und a priori als reiner Jux geplant war - abgeschafft werden solle.
Dass es als Jux geplant war geht daraus hervor, dass weder die Exekutive, noch das Arbeitsinspektorat, noch die Lebensmittelaufsicht oder sonstige Behörde zur Überwachung vorgesehen wurden.
Wenn es nicht ein paar - von den Medien als "Rauchersheriffs" titulierte Kämpfer geben würde, wäre der gesamte Gesetzesmurks bereits den Bach hinuntergegangen und es würde wie vorher hemmungslos gequalmt!
Nunmehr zeigt sich ein Herr Strache und der Präsident der Österreichischen Wirtschaftskammer Dr. Leitl in Panik, weil ein paar Beislwirte es nicht überleben könnten wenn die Raucher im Freien rauchen müssten!
Es werden alle Erkenntnisse aus ganz Europa einfach ignoriert, die mörderische Wirkung des Tabakrauch verharmlost, es den Wirten, den Gästen und dem Personal zugemutet, sich von unkultivierten Raucherinnen und Rauchern die Atemluft verpeseten zu lassen - für die in einer anderen Branche schwerer Atemschutz vorgeschrieben wäre!
Also wird wieder besseren Wissens, wider jede Vernunft, wider dem Wunsch der Priorität der Bevölkerung versucht, ein RV zu verhindern.
Da frage ich mich schon - zu wessen Vorteil?
Was es mit der "wirklich vernünftgen" Regelung auf sich hat, wollen Sie Frau Zwazl und Herr Pulker aus dem im Anhang befindlichen Bericht ersehen.
 
Mit besten Grüßen!
Karl Leeb


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Schwere Irritationen wegen Rauchverbot

(Anm.: Ich glaube diese Bundesratspräsidentin hat ganz andere Irritationen!
Und dieser Pulker, was versteht der schon von: "1/3 aller Ö. bekommen Krebs durch Tabakrauch; 10 % davon als Passivraucher!))



Es kommt selten vor, dass die Wirtschaftskammer gegen ihren eigenen Wirtschaftsminister so vehement auftritt. Die Diskussion über ein totales Rauchverbot in der Gastronomie hat solch einen Moment nun provoziert.

So kritisierte NÖ Wirtschaftskammerpräsidentin Sonja Zwazl die Twitter-Einträge ihres Wirtschaftsbundkollegen Minister Reinhold Mitterlehner scharf. Zwazl: „Ich schätze ihn, aber ich halte ihn nicht für unfehlbar.“

    „Ich bin als Nichtraucherin über die derzeitige
    Diskussion irritiert.“
    NÖ Wirtschaftskammerpräsidentin Sonja Zwazl
    über Forderung nach Rauchverbot

Ausgelöst hatte den Ärger in der Vorwoche ein Twitter-Eintrag des Ministers, wo er von 15.000 Anzeigen in den vergangenen vier Jahren schrieb. Das sei für ihn der Beweis, dass die derzeitige Raucherregelung nicht funktioniere. Ein Schönreden sei sinnlos.

Derartige Meldungen hätte man SPÖ-Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser zugestanden, beim Wirtschaftsminister reagierte die Gastronomie schon sensibler.

Präsidentin Zwazl: „Ich bin als Nichtraucherin über die derzeitige Diskussion irritiert. Ich halte die derzeitige Regelung wirklich für vernünftig.“ Derzeit müssen Raucher- und Nichtraucherbereich strikt getrennt sein. Kleine Gasthäuser oder Lokale müssen sich als Raucher- oder Nichtraucherlokale deklarieren.

Für Zwazl ist es überhaupt der falsche Ansatz, dass man in der Frage erneut die Wirte ins Visier genommen habe. Zwazl: „Ich glaube nicht, dass es die Wirte sind, die den 14-Jährigen die Zigaretten anzünden.“ Die Politik sollte mehr auf die Schulen schauen und dort Raucherbereiche strikt verbieten.
„Wir sind ja nicht in einer Bananenrepublik“

Mario Pulker, Spartenobmann für Tourismus und Freizeitwirtschaft, stört weiters, dass für die Wirte zwar ein Verbot kommen solle, für Vereinslokale das aber nicht gelten wird. Pulker: „Wir fordern auch, dass Rechtssicherheit gegeben ist. Wir sind ja nicht in einer Bananenrepublik, wo man 2009 ein Gesetz beschließt, es 2014 repariert und es dann 2015 abschaffen will.“

Er befürchtet, dass ein neues Gesetz das Ende von rund zehn Prozent der Betriebe in NÖ bedeuten könnte. Pulker: „Das trifft vor allem die notwendigen Dorfgasthäuser.“

Ob der Aufschrei der Gastronomie nicht zu spät komme, wo doch die Große Koalition beim totalen Rauchverbot ziemlich einig sei? Zwazl: „Der Zug ist noch nicht abgefahren.“ Deswegen werde man die Diskussion führen. Beim Arbeitnehmerschutz etwa könne in den Raucherbereichen noch einiges verbessert werden, um ein totales Verbot zu verhindern.

http://www.noen.at/nachrichten/noe/politik-bildung/Schwere-Irritationen-wegen-Rauchverbot;art79519,610027


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Rauchverbot im Traditionscafé

„Das Central ist nicht mehr dasselbe“

Seit knapp einer Woche gibt es im Innsbrucker Café Central keinen Raucherbereich mehr. Die Meinungen der Gäste gehen auseinander.


http://www.tt.com/panorama/9660950-91/das-central-ist-nicht-mehr-dasselbe.csp?tab=diskussion