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Nachrichten - admin

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Nach 1.8.2009 / LINZ: UVS verurteilt EKZ-Gastwirt! Teil 2
« am: August 19, 2009, 15:36:19 Nachmittag »
Teil 2:
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nahmebestimmungen schon von ihrer Natur her einschränkend auszulegen; vgl.
Verwaltungsgerichtshof vom 24. Oktober 2008, 2008/02/0257, oder vom 9. September
2008, 2008/06/0087, jeweils mwN.).
Aus demselben Grund liegen sachverhaltsbezogen auch die Voraussetzungen des
§ 13 Abs. 2 sowie des § 13a Abs. 3 Tabakgesetz nicht vor.
Dieses Ergebnis steht auch mit dem erkennbaren Regelungszweck des § 18 Abs.
6 Tabakgesetz im Einklang: Für die Übergangszeit soll bei Vorliegen der dort näher
umschriebenen Voraussetzungen das Weiterbestehen von „reinen Raucherlokalen“
zeitlich befristet bis 1. Juli 2010 ermöglicht werden, um die Folgen der
Einführung des Rauchverbots auf solche Gastgewerbebetriebe zu mildern und um
diesen Betrieben Zeit zur Durchführung der notwendigen baulichen Maßnahmen
zu geben (vgl. die EB zu RV 610 BlgNR, 23. GP, zu § 18 Abs. 6 und 7, Seite 8).
Der Gesetzgeber hatte dabei offensichtlich schon bestehende, bereits in sich abgeschlossene
und selbstständige Betriebe des Gastgewerbes vor Augen.
Verfassungsrechtliche Bedenken gegen diese Ausnahmebestimmung sind aufgrund
des oben Gesagten nicht entstanden, weil der Gesetzgeber im Rahmen
seines rechtspolitischen Gestaltungsspielraumes das grundsätzliche Rauchverbot
durch das System „Regel – Ausnahme“ an Hand sachlicher Kriterien durchbrochen
hat und es sich im Übrigen (bloß) um Übergangsrecht handelt. Selbst wenn
man vorliegend von einem „Härtefall“ sprechen wollte, handelte es bei Gastgewerbebetrieben
in Einkaufszentren, die in Ermangelung einer baulichen Abtrennung
nicht „nur über einen Raum“ verfügen und daher nicht in den Genuss der
Ausnahmebestimmung des § 18 Abs. 6 Tabakgesetz kommen, um zahlenmäßig
vernachlässigbare, weil atypische und bloß ausnahmsweise auftretende Einzelfälle
(vgl. für viele die Entscheidung des Verfassungsgerichtshofs VfSlg.
14 703/1996, mwN.).
Schon aus gleichheitsrechtlichen Überlegungen ist der hier zu beurteilende Gastgewerbebetrieb
nicht mit sogenannten „Einraum-Lokalen“ zu vergleichen.
Schließlich ist es dem Einzelnen überlassen, ein solches, entsprechend zu kennzeichnendes
„Einraum-Lokal“, in dem Rauchen vorerst noch erlaubt ist, aufzusuchen
oder eben nicht. Hingegen haben schon die Anzeigen, die letztlich zur Bestrafung
des Bw geführt haben, gezeigt, dass Kundinnen und Kunden des Einkaufszentrums
durch die Nichteinhaltung des Rauchverbots belästigt wurden,
ohne selbst Gäste im Café Y gewesen zu sein. Die Ausnahmebestimmung des
§ 18 Abs. 6 Tabakgesetz erweist sich daher auch unter diesem Gesichtspunkt –
nämlich dem Schutz vor unfreiwilliger Tabakrauchexposition – als gerechtfertigt.
3.1.6. Der Berufung war dennoch in Teilen stattzugeben. Die Behörde erster Instanz
bestrafte den Bw wegen der genannten Verwaltungsübertretung in fünf
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einzelnen Fällen im Zeitraum vom 17. bis 31. Jänner 2009. Nach Ansicht des Unabhängigen
Verwaltungssenats liegen allerdings aufgrund der gleichartigen Begehungsform,
des jeweils selben Tatorts, der sonstigen äußeren Begleitumstände,
des zeitlichen Zusammenhangs und des von einem – ununterbrochen gefassten
– Vorsatz getragenen Gesamtkonzepts (der einheitliche Willensentschluss
des Bw bestätigte sich in der öffentlichen mündlichen Berufungsverhandlung –
vgl. Niederschrift über die öffentliche mündliche Verhandlung am 20. April 2009,
Tonbandprotokoll, Rz. 30) nicht verschiedene selbständige Taten iSd. § 22 Abs. 1
VStG vor.
§ 22 Abs. 1 VStG nimmt nämlich gerade darauf Bedacht, dass mehrere Tathandlungen
unter Umständen der Selbstständigkeit entbehren und sozusagen nur als
Teil eines von einem einheitlichen Vorsatz umfassten Gesamtkonzepts begriffen
werden können; in einem solchen Fall sind die Einzelhandlungen nicht als Mehrheit
von Delikten zu ahnden, die Gesamtheit der Einzelhandlungen bildet vielmehr
ein einziges, so genanntes fortgesetztes Delikt. Insoweit liegt im vorliegenden
Fall Deliktseinheit vor und war eine Bestrafung für die einzelnen Tattage daher
unzulässig (vgl. für viele etwa Verwaltungsgerichtshof vom 14. Dezember
2007, 2005/05/0191, vom 28. November 2008, 2008/02/0228, und jüngst vom
29. Jänner 2009, 2006/09/0202, mwN. sowie HAUER/LEUKAUF, Handbuch des österreichischen
Verwaltungsverfahrens, 6. Aufl., Anm. zu § 22 VStG).
3.2. Gemäß § 5 Abs. 1 VStG genügt, wenn eine Verwaltungsvorschrift über das
Verschulden nichts anderes bestimmt, zur Strafbarkeit fahrlässiges Verhalten.
Fahrlässigkeit ist bei Zuwiderhandeln gegen ein Gebot dann ohne weiteres anzunehmen,
wenn zum Tatbestand einer Verwaltungsübertretung der Eintritt eines
Schadens oder einer Gefahr nicht gehört und der Täter nicht glaubhaft macht,
dass ihn an der Verletzung der Verwaltungsvorschrift kein Verschulden trifft.
Nach der Judikatur des Verwaltungsgerichtshofs hat der Bw initiativ alles darzulegen,
was für seine Entlastung spricht. Dies hat in erster Linie durch ein geeignetes
Tatsachenvorbringen und durch das Beibringen von Beweismitteln oder die
Stellung konkreter Beweisanträge zu geschehen. Bloßes Leugnen oder allgemein
gehaltene Behauptungen reichen für die „Glaubhaftmachung“ nicht.
Der Bw hat die Tat an sich nicht geleugnet, verantwortet sich aber damit, dass er
das Rauchen zur Vermeidung weiterer Umsatzeinbußen wieder gestattete; dies
obwohl er über die gesetzlichen Bestimmungen informiert war. Damit gesteht er
im Ergebnis ein, das Gesetz vorsätzlich verletzt zu haben.
Die Strafbarkeit des Bw ist daher gegeben.
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3.3. Die vom Bw in der Berufung im Übrigen vorgebrachten Bedenken werden –
soweit sie überhaupt Gegenstand des vorliegenden Verfahrens sind – vom Unabhängigen
Verwaltungssenat nicht geteilt:
3.3.1. Wenn der Bw mit der Kompliziertheit der Rechtslage („strittige Rechtslage“)
argumentiert, so sind ihm einerseits die schon zitierten Gesetzesmaterialien
entgegen zu halten, und ist andererseits auf die Informationen hinzuweisen, die
die Verwaltung zu diesem Thema allgemein zur Verfügung gestellt hat. Im Übrigen
hat der Bw bei der öffentlichen mündlichen Verhandlung auch selbst eingeräumt,
über die Rechtslage informiert gewesen zu sein; jedenfalls wusste er ab
der Belehrung durch die Organe der Behörde erster Instanz (am 12. Jänner
2009) über deren Rechtsansicht im Detail Bescheid (vgl. Niederschrift über die
öffentliche mündliche Verhandlung am 20. April 2009, Tonbandprotokoll, Rz. 30).
3.3.2. Die vom Bw thematisierte konkrete Luft-, Ab- und Belüftungssituation am
Tatort ist für die vorliegende Entscheidung nicht weiter zu prüfen, da das Tabakgesetz
darauf in keiner hier anzuwendenden Bestimmung abstellt. Daher konnte
auch auf die Einholung des beantragten Gutachtens zu dieser Thema verzichtet
werden. Selbst wenn die konkrete Luftsituation nämlich eine entsprechende „Verdünnung“
von Zigarettenrauch mit sich bringen würde, wäre die Strafbarkeit des
Bw gegeben.
3.4. Gemäß § 19 VStG ist Grundlage für die Bemessung der Strafe stets das Ausmaß
der mit der Tat verbundenen Schädigung oder Gefährdung derjenigen Interessen,
deren Schutz die Strafdrohung dient, und der Umstand, inwieweit die Tat
sonst nachteilige Folgen nach sich gezogen hat. Überdies sind im ordentlichen
Verfahren die nach dem Zweck der Strafdrohung in Betracht kommenden
Erschwerungs- und Milderungsgründe, soweit sie nicht schon die Strafdrohung
bestimmen, gegeneinander abzuwägen. Auf das Ausmaß des Verschuldens ist
besonders Bedacht zu nehmen. Unter Berücksichtigung der Eigenart des Verwaltungsstrafrechtes
sind die §§ 32 bis 35 des Strafgesetzbuches sinngemäß anzuwenden.
Die Einkommens-, Vermögens- und Familienverhältnisse des Beschuldigten
sind bei der Bemessung von Geldstrafen zu berücksichtigen.
3.4.1. Die verhängte Strafe ist jedenfalls tat- und schuldangemessen. Die nunmehr
festgelegte (Gesamt-)Geldstrafe von 300 Euro ist ohnehin im unteren Bereich
angesiedelt (15 % des vorgesehenen Strafrahmens) und damit durchaus
milde bemessen, da nach § 14 Abs. 4 Tabakgesetz Geldstrafen bis 2.000 Euro –
im Wiederholungsfall bis 10.000 Euro – verhängt werden können. Gerade auch
vor dem Hintergrund der allgemein anerkannten Notwendigkeit des Nichtraucherschutzes
und der Tatsache, dass im vorliegenden Fall das Verhalten und die
Einstellung des Bw offenbar durch die bewusste In-Kauf-Nahme einer Gesetzes-
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übertretung aus wirtschaftlichen Gründen gekennzeichnet war, ist die Strafhöhe
gerechtfertigt.
Zu berücksichtigen ist dabei auch der Gesichtspunkt der „Wirtschaftlichkeit“.
Letztlich muss durch entsprechend hohe Strafen verhindert werden, dass es für
den Täter wirtschaftlich attraktiver ist, Strafen in Kauf zu nehmen, als für die
Einhaltung des gesetzlichen Rauchverbots zu sorgen oder einen gesetzmäßigen
Zustand herbei zu führen (nach eigenen Angaben des Bw würde die Abtrennung
eines Raucherbereichs iSd. § 13 Abs. 2 Tabakgesetz zwischen 50.000 und
70.000 Euro kosten – vgl. Niederschrift über die öffentliche mündliche Verhandlung
am 20. April 2009, Tonbandprotokoll, Rz. 29; vgl. in diesem Sinn ähnlich
bereits die Entscheidung vom 19. Mai 2008, VwSen-300825/6).
Im Rahmen der Gesamtabwägung zur Strafhöhe war strafmildernd lediglich zu
berücksichtigen, dass es sich um die erste Verwaltungsübertretung des Bw nach
dem Tabakgesetz handelt.
Im Übrigen hat der Bw auch keine konkreten Gründe vorgebracht, die gegen die
Annahmen zur Strafhöhe durch die Behörde erster Instanz sprechen.
Abgesehen davon wären die Einkommens-, Vermögens- und Familienverhältnisse
ohnedies nur ausnahmsweise nach Maßgabe der einzelnen Milderungs- und Erschwerungsgründe
nach den §§ 32 bis 35 StGB, wie etwa dem Milderungsgrund
der drückenden Notlage iSd § 34 Abs. 1 Z 10 StGB zu berücksichtigen. Eine solche
„drückende Notlage“ wurde vom Bw auch selbst nicht behauptet und wäre
bei der gegebenen Einkommenssituation und der konkreten (geringen) Strafhöhe
auch nicht nachvollziehbar. Im Übrigen haben die Einkommens-, Vermögensund
Familienverhältnisse im Zusammenhang mit der Wertung der Milderungsund
Erschwerungsgründe außer Betracht zu bleiben (vgl. z.B. die Entscheidungen
des Verwaltungsgerichtshofs vom 3. November 2005, 2005/15/0106, vom 15.
April 2005, 2005/02/0086, und vom 20. September 2000, 2000/03/0074).
3.4.2. Mit der nunmehr festgelegten Strafe wurde über den Bw jedenfalls keine
höhere Strafe iSd. § 51 Abs. 6 VStG verhängt, als im angefochtenen Bescheid.
Damit braucht auf die Frage, ob im vorliegenden Zusammenhang davon auszugehen
wäre, dass mit dem Straferkenntnis der Behörde erster Instanz über den
den Bw mehrere Strafe verhängt wurden (die nur faktisch in einem Straferkenntnis
zusammengefasst wurden) oder er mit dem erstinstanzlichen Bescheid dem
Grunde nach wegen mehrerer einzelner Tathandlungen einer einzigen Verwaltungsübertretung
schuldig erkannt und über ihn nur eine einzige Strafe verhängt
wurde, nicht weiter eingegangen zu werden (vgl. zum Verbot der reformatio in
peius im Zusammenhang mit § 22 VStG etwa die Entscheidungen des Verwaltungsgerichtshofs
VwSlg. 13 759 A/1992, 7777 A/1970 und 7766 A/1970).
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3.5. Aufgrund der demnach jedenfalls berechtigten Höhe der verhängten Strafe
und auch aufgrund sowohl spezial- als auch generalpräventiver Überlegungen
(vgl. bereits Punkt 3.4.1) kam für den Unabhängigen Verwaltungssenat eine Anwendung
des § 21 VStG mangels Geringfügigkeit des Verschuldens nicht in Betracht.
Dies vor allem deshalb, da nach Ansicht des erkennenden Mitglieds des
Unabhängigen Verwaltungssenats das tatbildmäßige Verhalten des Bw gerade
nicht in dem dafür notwendigen Ausmaß erheblich hinter dem in der betreffenden
Strafdrohung typisierten Unrechts- und Schuldgehalt zurückblieb, der in der Verwaltungsvorschrift
unter Strafe gestellt ist. Es war daher nicht von der Strafe abzusehen
und auch nicht mit Ermahnung vorzugehen.
3.6. Die vorgenommene Korrektur des Spruchs stellt sicher, dass dieser in jeder
Hinsicht den Anforderungen des § 44a VStG entspricht. Sie war auch zulässig, da
bereits mit dem Tatvorwurf in der Strafverfügung der Behörde erster Instanz eine
taugliche Verfolgungshandlung gesetzt wurde und dem Bw zu jedem Zeitpunkt
des Verfahrens unmissverständlich klar war, welcher Sachverhalt ihm vorgeworfen
wird und er sich deshalb jeder Zeit in jede Richtung verteidigen konnte
und er dies auch getan hat (Spruchpunkt I); im Übrigen ist im Zeitpunkt der Entscheidung
des Unabhängigen Verwaltungssenats auch die Frist des § 31 Abs. 1
und 2 VStG noch nicht abgelaufen.
4. Bei diesem Ergebnis war dem Bw gemäß § 65 VStG kein Beitrag zu den Kosten
des Verfahrens vor dem Unabhängigen Verwaltungssenat aufzuerlegen, da
der Berufung jedenfalls teilweise Folge gegeben worden ist.
Gemäß § 64 Abs. 1 und 2 VStG war dem Bw lediglich ein Beitrag zu den Kosten
des Strafverfahrens vor der Behörde erster Instanz in der Höhe von 10 % der
(nunmehr verminderten) verhängten Strafe, das sind 30 Euro, vorzuschreiben
(Spruchpunkt II).
Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Bescheid ist kein ordentliches Rechtsmittel zulässig.
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Hinweis:
Gegen diesen Bescheid kann innerhalb von sechs Wochen ab seiner Zustellung
Beschwerde an den Verfassungsgerichtshof und/oder an den Verwaltungsgerichtshof
erhoben werden; diese muss – von gesetzlichen Ausnahmen abgesehen
– jeweils von einer bevollmächtigten Rechtsanwältin oder einem bevollmächtigten
Rechtsanwalt eingebracht werden. Für jede dieser Beschwerden ist eine Eingabegebühr
von 220 Euro zu entrichten.
Wolfgang Steiner

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Nach 1.8.2009 / WIEN: UVS schmettert Berufung des EKZ-Gastwirtes ab!
« am: August 19, 2009, 15:31:28 Nachmittag »
Tür auf, Tür zu in Verfahren um Tabakgesetz

23. Juni 2009, 19:17


Wirt in Wiener Einkaufszentrum sieht sich wegen offener Schiebetür diskriminiert

Wien - Wie zu muss ein Lokal sein, um ein Lokal zu sein? Im Falle des Tabakgesetzes eine wichtige Frage, denn Wirte in Einkaufszentren sind zwischen zwei Paragrafen eingezwängt, zeigte sich am Dienstag bei einem der ersten Verfahren vor dem Unabhängigen Verwaltungssenat (UVS) in Wien. Das mit einer Entscheidung endete, die das Gesetz auch nicht klarer macht.

Hans K. hat ein Lokal im Wiener Einkaufszentrum Millenniumcity. Im Jänner bekam er Besuch. Und zwei Anzeigen. Zwei Privatpersonen hatten bemerkt, dass in dem Lokal geraucht wird, während die Schiebetür zum "Schanigarten" offenstand. Was nicht sein darf, da das Rauchen in "Räumen öffentlicher Orte", wie im Juristen-Deutsch auch Einkaufszentren heißen, verboten ist. Die Folge: Herr K. bekam vom Magistratischen Bezirksamt einen Strafbescheid über 350 Euro. Den er nicht akzeptieren wollte - er berief beim UVS.

Recht entspannt sitzt er im Zimmer von Irene Hollinger, der Vorsitzenden des Berufungsverfahrens. Leger, mit Blazer und Jeans bekleidet, argumentiert er gelassen, warum die Sache für ihn so ungerecht sei.

"Ich betreibe einen Gastronomiebetrieb und habe rechtzeitig um eine Umbaubewilligung angesucht, was mir bis Juni 2010 eine Übergangsfrist verschafft." Die ist nämlich ebenfalls im Tabakgesetz geregelt - in einem anderen Paragrafen als das Rauchverbot im Einkaufszentrum. "Es kann aber nicht sein, das ich gegenüber anderen Lokalen benachteiligt werde", ärgert sich K. hörbar. Denn der Hauptgrund der Anzeige ist die offene Schiebetür, erklärt die Vertreterin des Bezirksamtes, das die Strafe ausgesprochen hat.

Dadurch sei das Lokal Teil des öffentlichen Ortes geworden - die Einkaufscenter-Bestimmung traf zu. Für den Wirt nicht nachvollziehbar. "Im Gesetz ist nicht normiert, dass mein Lokal auf allen Seiten zu sein muss - offene Türen gibt es ja auch auf der Straße."

Dass vor dem Cafe ein Schild mit der sinngemäßen Aufschrift "Wir bleiben ein Raucherlokal" stand, bestreitet der studierte Jurist nicht. Oder dass er den Umbauauftrag noch gar nicht vergeben hat. Zum Zeichen des guten Willens habe er mit dem Bezirksamt allerdings vereinbart, die Schiebetür bis auf zwei Meter zu schließen. Bei der Behörde kann man damit leben - auch wenn das unklare Gesetz das eigentlich auch nicht erlaubt.

UVS-Vorsitzende Hollinger entscheidet schließlich, dass der Berufung nicht stattgegeben wird: die Schiebetür sei zu weit offen, das Cafe öffentlicher Ort gewesen. Ihrer Interpretation des Gesetzes nach wäre die jetzige Zwei-Meter-Öffnung aber in Ordnung - es wäre ein Lokal. Der Wirt will weiterkämpfen. Der Verwaltungsgerichtshof soll nun klären, welcher Teil des Gesetzes für ihn nun gilt. (Michael Möseneder, DER STANDARD Print-Ausgabe, 24.06.2009)

http://derstandard.at/?url=/plink/1245670133787/13596269


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http://tirol.orf.at/stories/383482/

Rauchverbot - Wirt muss jetzt Strafe zahlen
Nach dem heiß diskutierten Rauchverbot in Einkaufszentren gibt es jetzt ein erstes Urteil. Ein Gastwirt, der seine Gäste trotz Verbots rauchen ließ, muss jetzt Strafe zahlen. Weitere Strafen werden folgen.
            
            
            EKZ-Wirte ließen Gäste trotz Verbots rauchen
Einige Wirte in Tiroler Einkaufszentren wollten es heuer im Frühjahr ganz genau wissen. Sie erlaubten ihren Gästen das Rauchen ausdrücklich, obwohl es durch das neue Tabakgesetz eindeutig verboten ist. Als die Bezirkshauptmannschaften Strafen verhängten, beriefen die Wirte dagegen.

Erfolglos, wie die erste Entscheidung des Unabhängigen Verwaltungssenates zeigt. Konkret wird ein Gastronom im Einkaufzentrum Cyta zu einer Geldstrafe von 500 Euro verurteilt.
            
            Der UVS begründet die Entscheidung so:
Der UVS lässt in seiner Entscheidung zwei Punkte nicht gelten: erstens den Vorwurf, ein Cafe im Einkaufszentrum dürfe nicht anders behandelt werden wie ein Cafehaus z.B. in der Stadt. Hier besteht der UVS darauf, dass beide Cafehaustypen durchaus als verschiedene Sachverhalte anzusehen und auch anders zu behandeln seien.

Das Argument der verfassungswidrigen Ungleichbehandlung lässt die Berufungsbehörde also nicht gelten. Ebensowenig - zweitens - die wirtschaftliche Situation. Ob Rauchen oder Nichtrauchen für ein Kaffee eine Existenzfrage sei, könne bei der Vollziehung eines Gesetzes keine Bedeutung haben, so der UVS.
            
            
UVS-Entscheid als Download
PDF (95,63 KB)
http://static2.orf.at/vietnam2/files/oesterreich/200934/spruch_88616.pdf
            
            
Noch 28 weitere Entscheidungen stehen aus.
            UVS verringert Höhe der Strafe
Entgegengekommen ist man dem Beschuldigten allerdings in der Höhe der Strafe. Die Bezirkshauptmannschaft hatte 1.000 Euro verhängt, der UVS verringerte auf 500 Euro. Bei der Strafhöhe sei die Einkommenssituation, die Frage wie schuldhaft der Verstoß war und ob - wie in diesem Fall - der Täter ein unbescholtener Ersttäter ist, ausschlaggebend.

Eine zweite UVS-Entscheidung, die inhaltlich ähnlich wie die Cyta-Entscheidung ausgefallen ist, betrifft ein Einkaufszentrum in Innsbruck und ist gerade unterwegs zum Beschuldigten. Insgesamt haben 30 Wirte in ganz Tirol gegen BH-Strafen Einspruch erhoben. Noch 28 müssen demnach vom UVS in den kommenden Wochen behandelt werden.
            
            
Bis zu 10.000 Euro Strafe kann bei einem zweiten Verstoß gegen das Tabakgesetz verhängt werden.
            Ein weiterer Verstoß kommt teuer
Eine Strategie nach dem Motto: eine kleine Strafe zahlen und dafür die Gäste rauchen lassen, lässt sich aus dem Urteil allerdings nicht ablesen. Denn schon bei einer Erstverurteilung reicht der Strafrahmen bis zu 2.000 Euro, im Wiederholungsfall bis zu 10.000 Euro. Manche Einkaufszentrums-Gastronomen könnten sich so doch noch für das Aufziehen von Glaswänden entscheiden.


4939
Sonstiges / Rauchen verursacht jeden zweiten Blasenkrebs
« am: August 18, 2009, 15:33:11 Nachmittag »
04.03.09

Aschenbecher und Nichtraucherzeichen

Etwa 30 000 Menschen erkranken in Deutschland jährlich neu an einem Harnblasenkarzinom – Männer dreimal häufiger als Frauen. Die Ursache ist in den meisten Fällen das Rauchen. “Wenn nicht mehr geraucht würde, wären die Fälle von Blasenkrebs um weit mehr als die Hälfte reduziert”, sagt Professor Manfred Wirth, Direktor der Urologischen Klinik der Universität Dresden, in der “Apotheken Umschau”. Aufhören wäre deshalb die wirksamste Vorsorge.

Frühzeitig erkannt, sind die Chancen auf vollständige Heilung und der Erhalt der Blase hoch. Allerdings gibt es noch keine praktikable Methode zur Früherkennung. Meistens wird der Tumor gefunden, nachdem ein Patient Blut in seinem Urin entdeckt hat, das von Krebsknoten in der Blasenwand stammt, also bereits in einem fortgeschrittenen Stadium. Raucher sollten nicht zögern zum Arzt zu gehen, falls sie eine entsprechende Beobachtung machen. Manche Urologen empfehlen ihnen sogar, den Urin regelmäßig kontrollieren zu lassen. Mit einer Testmethode können spezifische Proteine aus Harnblasenkrebszellen entdeckt werden.

Quelle: “Apotheken Umschau” 3/2009 A

4940
Berichte von der EU / Weg, mit dem Tabakrauch
« am: August 18, 2009, 01:20:06 Vormittag »
Analyse zu Rauchverbot
Auf Umwegen zum Bierzelt
VON WERNER BALSEN

Man kann sich das so vorstellen: EU-Gesundheitskommissarin Androulla Vassiliou sitzt über ihre Papiere gebeugt und runzelt sorgenvoll die Stirn. Die Unterlagen verraten ihr nicht nur, dass die Rauchverbote zwischen dem Schwarzen Meer und dem Atlantik ganz unterschiedlich geregelt sind: Einige Länder kennen weitgehende Einschränkungen, andere haben noch überhaupt kein Rauchverbot.

Schlimmer noch: Die Kommissarin muss feststellen, dass selbst innerhalb von EU-Staaten keine einheitlichen Regeln existieren. In Deutschland etwa registriert sie zwischen Flensburg und Füssen diverse Unterschiede.

Darf die EU Rauchen am Arbeitsplatz verbieten?

Auch Bierzelte sind Arbeitsplätze: Von einem EU-weiten Rauchverbot am Arbeitsplatz wären sie ebenfalls betroffen.

Möglicherweise flucht sie leise über den dortigen Föderalismus. Denn die Zypriotin gehört zu jenen, die sich über die Gefahren des Rauchens und somit auch des Passivrauchens keinerlei Illusionen machen und deshalb in puncto Tabak kein Pardon kennen. Sie träumt den gleichen Traum wie ihr Vorgänger: den Traum vom totalen Rauchverbot in der Union. Dafür wäre sie bereit, ihre politische Kraft einzusetzen, ganz und gar. Nur: Ihr Bereich, die Gesundheitspolitik, ist in ganz großen Teilen bis heute Sache der Mitgliedstaaten. Da hat Brüssel wenig zu sagen.

Aber wo ein Wille ist, findet sich schon ein Weg. Schlitzohrig ruft Vassiliou ihren Kollegen Vladimír Spidla zu Hilfe. Der ist für Soziales, Arbeit und Arbeitsschutz zuständig, und Letzteres ist eindeutig Brüssels Sache. Gut, dass auch der Tscheche Rauchen am Arbeitsplatz für eine Belästigung und eine Gefahr für Nichtraucher hält, die in der Nähe tätig sind. Deshalb beauftragt er seine Fachleute, ein unionsweites Rauchverbot am Arbeitsplatz auszuarbeiten. Achtung: Auch Kneipen, Bars und Bierzelte sind Arbeitsplätze.


http://www.fr-online.de/top_news/?em_cnt=1620790&


4941
Sonstiges / Re: Raucherschaden ...........
« am: August 17, 2009, 21:55:34 Nachmittag »
Immer mehr Menschen ernähren sich gesund, bewegen sich viel und schützen sich mittels Impfungen vor Krankheiten wie Hirnhautentzündung und Grippe.

Doch Erkrankungszahlen von Hirnhautentzündungen wirken geradezu banal im Vergleich zur Volksseuche Nummer eins – dem Rauchen.

Das Rauchen tötet mehr Menschen als Verkehrsunfälle, Aids, Alkohol, illegale Drogen, Morde und Selbstmorde zusammen!!!


SCHAUT EUCH EINMAL DIESES FOTO AN:

http://www.balkanforum.info/f37/rauchen-toetet-volksseuche-nr-1-a-68685/#post1240910

Noch Fragen?

4942
Sonstiges / Raucherschaden ...........
« am: August 17, 2009, 21:54:30 Nachmittag »
Rauchen ist Verursacher oder Mitverursacher ernsthafter Erkrankungen. Über 100.000 Raucher sterben jährlich in Deutschland als Folge des Nikotinkonsums. Die Zahl der Invaliden beträgt 70.000 bis 100.000.

Rauchen und Krebs Rauchen erhöht das Risiko an Krebs zu erkranken. Im Tabakrauch sind rund 40 krebserregende oder -mitverursachende Substanzen enthalten. Rauchen verringert die natürlichen Killerzellen, die das Immunsystem gegen Krebszellen einsetzt.
Alle Organe, die mit Zigarettenrauch oder dessen Inhaltsstoffen in Berührung kommen, sind stärker krebsgefährdet. Besonders betroffen sind Bereiche der oberen Atemwege wie Lunge, Mundhöhle, Zunge, Rachen, Kehlkopf, Speiseröhre, Luftröhre und Bronchien.


Rauchen und Schlaganfall Rauchen erhöht das Schlaganfallrisiko durch Förderung von Arteriosklerose (Gefäßverkalkung), gesteigerte Herzfrequenz, Blutdruck und Schädigung der Hirngefässe.

Als weitere Risikofaktoren für einen Schlaganfall werden Alter, Bluthochdruck oder Herzrhythmusstörungen angesehen.
Ein Schlaganfall ist durch eine plötzliche Schädigung des Gehirns mit daraus resultierenden neurologischen Folgeerscheinungen gekennzeichnet. Die Ausprägungen können vom einfachen "leichten" Schlag bis zum sofortigen Tod reichen.

Rauchen und Herzinfarkt Rauchen bewirkt eine Verengung der Blutgefäße (Gefäßverkalkung vor allem der Arterien des Herzens, des Gehirns und der Gliedmassen). Lebensgefährliche Gefäß- verschlüsse sind oft die Folge.

Weiterhin führt Rauchen zum Anstieg des Blutdrucks und einer erhöhten Herztätigkeit. Weitere Risikofaktoren wie Übergewicht, mangelnde Bewegung, dauerhafter Bluthochdruck, Stress etc. erhöhen das Herzinfarktrisiko.

Bei akuten Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefässe (Koronararterien) stirbt Herzmuskel- gewebe ab und nimmt nicht mehr an der Pumpkontraktion des Herzens teil. Je mehr Gewebe abgestorben ist, desto mehr ist die Leistungsfähigkeit des Herzens eingeschränkt.

Jeder fünfte Betroffene stirbt sofort, jeder achte der zunächst Überlebenden stirbt während eines Jahres in Folge des Herzinfarktes.

Raucherlunge - COPD Hauptverursacher der COPD, oder umgangssprachlich "Raucherlunge", ist das Rauchen. Das Rauchen aufzuhören ist die einzige Möglichkeit, die Prognose der Erkrankung zu verbessern und die Voraussetzung jeder sinnvollen ärztlichen Behandlung.

Charakteristisch für die COPD sindAuswurf beim Husten, Husten (nachts und vor allem am frühen Morgen) und Atemnot, die zunächst nur unter körperlicher Belastung auftritt, später auch in Ruhe.


Raucherbein Gefäßverengungen und -verschlüsse der Beinarterien führen häufig zum "Raucherbein". Schwere Durchblutungsstörungen lösen beim Gehen infolge erhöhten Sauerstoffbedarfs plötzlich starke Schmerzen aus. Diese zwingen zum häufigen Stehen bleiben, was auch zu dem Namen "Schaufenster - Krankheit" geführt hat.

Rauchen verschlechtert allgemein den Gesundheitszustand Rauchen führt zu einem allgemein verschlechterten Gesundheitszustand. Die Immunabwehr ist geschwächt - ein erhöhter Vitaminbedarf ist nachgewiesen. Nikotin beeinträchtigt ebenso die Calciumeinlagerung in die Knochen und kann so Osteoporose fördern. Ausser bei den oben aufgeführten Krankheiten ist Rauchen auch bei der Entstehung bzw. dem Fortschreiten weiterer nicht aufgeführter Krankheiten beteiligt oder zu mindestens im Verdacht deren Verlauf zu beschleunigen oder negativ zu beeinflussen.

SCHAUT EUCH EINMAL DIESES FOTO AN:

http://www.balkanforum.info/f37/rauchen-toetet-volksseuche-nr-1-a-68685/#post1240920

Noch Fragen?


4943
Sonstiges / Rauchen aufhören und dann .........
« am: August 17, 2009, 21:48:55 Nachmittag »
17. August 2009

Island: Dank Rauchstopp weniger Herzkrankheiten

 
(at) Beim massiven Rückgang von Krankheiten der Herzkranzgefässe in Island spielt der Rauchstopp eine zentrale Rolle.

Zwischen 1981 und 2006 sanken in Island die Sterbefälle aufgrund Koronarer Herzkrankheiten bei Frauen und Männern zwischen 25 und 74 Jahren um vier Fünftel. Thor Aspelund und das Forschungsteam der Isländischen Herzvereinigung suchten nach den Ursachen für diese Entwicklung.

Zu drei Vierteln liess sich dieser Rückgang zurückführen auf eine Abnahme der zentralen Risikofaktoren in der allgemeinen Bevölkerung, vor allem beim Gesamtcholesterin im Blut, dem Bluthochdruck und dem Rauchen. Dabei betrug der Anteil des Gesamtcholesterins 36 Prozent, des Bluthochdrucks 25 Prozent und des Rauchens 20 Prozent.

Thor Aspelund erklärte unter anderem, wie wichtig eine umfassende Gesundheitspolitik für ein rauchfreies Leben und eine gesunde Ernährung ist.

Quelle: Thor Aspelund, Explaining the massive declines in coronary heart disease mortality rates in Iceland, 1981 - 2006, EuroPRevent 2009 Congress Abstracts O379 Opens external link in current windowwww.escardio.org/congresses/europrevent-2009/Pages/welcome.aspx


4944
Sonstiges / Tabakrauch schädigt ...........
« am: August 17, 2009, 21:47:28 Nachmittag »
Passivrauchen verändert Blutfettwerte bei Zehnjährigen

 
(at) Passivrauchen im Kindesalter kann das Risiko für eine krankhafte Verengung von Blutgefässen erhöhen.

10. August 2009

Die Forschungsgruppe um Gabriele Nagel von der Universität Ulm erhob bei zehnjährigen Kindern die Belastung mit Passivrauchen und ermittelte im Blut der Kinder die Messwerte für verschiedene Blutfette.

Je mehr die Kinder dem Passivrauchen ausgesetzt waren, desto mehr ergaben die Tests ungünstige Blutfettwerte für eine krankhafte Veränderung der Arterien.

Beim passiven Mitrauchen von täglich mehr als zehn Zigaretten liessen sich eindeutig erhöhte Messwerte für ungünstige Blutfette feststellen. Zum Vergleich wurden Kinder aus einer rauchfreien Umgebung herangezogen. Ebenso hing das Passivrauchen zusammen mit schwach entzündlichen Prozessen in den Arterien.

Diese Auswirkungen des Passivrauchens können das Risiko für eine Arteriosklerose in jungen Jahren erhöhen.

Quelle: Gabriele Nagel et al., Environmental tobacco smoke and cardiometabolic risk in young children: results from a survey in south-west Germany, in: European Heart Journal, Advance Access published online on May 24, 2009, doi:10.1093/eurheartj/ehp180 Opens external link in current windowhttp://eurheartj.oxfordjournals.org

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Sonstiges / Re: Hilfen gegen den todbringenden Tabakrauch
« am: August 17, 2009, 12:26:12 Nachmittag »

OÖ Gebietskrankenkasse.
Für den Inhalt verantwortlich:
Direktor Dr.Dr. Hans Popper,
4021 Linz, Gruberstraße 77,
Telefon 05 78 07 — 10 22 01,
Telefax 05 78 07 — 10 22 10,
DVR: 0023981.
R 31c/2009
D/ÖA Ulba

Rauchfrei in Linz / OÖGKK startet wieder Kurs

Endlich rauchfrei!

Die Oberösterreichische Gebietskrankenkasse unterstützt Raucher, die ihre Vor-sätze umsetzen wollen, und dem Glimmstängel endgültig eine Absage erteilen möchten: Wer mit dem Rauchen aufhört, gewinnt Freiheit, Lebensqualität und seine Lebenserwartung steigt. In Linz beginnen Nichtraucher-Kurse am 14. September und am 3. November und noch sind Plätze frei. Anmeldeschluss ist am 1. September bzw. am 19. Oktober. „Hören Sie auf, Sie tun damit etwas für Ihre Gesundheit. Und wir helfen Ihnen gerne dabei. Ihr Risiko einmal an einer typischen Rauchererkrankung zu leiden, reduzieren Sie so enorm“, appelliert OÖGKK-Obmann Felix Hinterwirth.

Auf dem Weg in die Rauchfreiheit bietet die OÖGKK seit Februar 2005 professio-nelle Unterstützung. Jetzt starten in Linz wieder Kurse zur ambulanten Raucherent-wöhnung. Beginn ist am 14. September bzw. am 3. November 2009, um 17.30 Uhr im Fachambulatorium Linz. Der Weg in die (Rauch)-Freiheit dauert fünf Wochen. Das Programm beruht auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft und erfüllt die internationalen Leitlinien zur Behandlung der Tabakabhängigkeit. Berücksichtigt werden dabei die beiden Seiten der Tabak-Abhängigkeit: die körper-liche Abhängigkeit und die festgefahrenen Verhaltensmuster. Die zukünftigen Nichtraucher werden dabei von speziell qualifizierten Ärzten und Psychologen begleitet. Für Schwangere werden bei Bedarf auch Einzelberatungen durchgeführt.

Bei den wöchentlichen Treffen wird das Kohlenmonoxid in der Atemluft gemessen, die Abhängigkeit bestimmt, das eigene Rauchverhalten analysiert, Motivationstech-niken und alternative Verhaltensweisen und Abwehrstrategien entwickelt. Beson-derer Wert wird auch auf eine gesunde Ernährung gelegt, um eine ungewollte Gewichtszunahme zu vermeiden. Durchgeführt wird das Programm im Auftrag der OÖGKK vom Arbeitsmedizinischen Dienst (AMD). Die Teilnahmegebühr ent-spricht mit 35 Euro etwa dem Preis einer Stange Zigarette.
Informationen erhalten Interessierte bei der OÖGKK (Dr. Elisabeth Mayr-Frank oder Thomas Pröll unter Tel. 05 78 07 - 10 35 30) im Internet unter www.ooegkk.at oder per E-Mail an ambulante.raucherentwoehnung@ooegkk.at.

Bitte den Anmeldeschluss — 1. September bzw. 19. Oktober — beachten.

4946
Nach 1.8.2009 / Klagenfurt - LR. Kaiser: "Weg mit dem Pfuschgesetz"
« am: August 17, 2009, 12:07:25 Nachmittag »
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20090813_OTS0140

Gegen den Tod durch Tabakrauch

Utl.: LR Kaiser nahm Paket an Anzeigen gegen Gastwirte entgegen und kündigt neues Präventionsprojekt zum Schutz vor Passivrauch an -
Verpfuschtes Tabakgesetz ist schleunigst zu novellieren =

   Klagenfurt (LPD) - Rund 2,3 Millionen Österreicher rauchen, in
Kärnten sind es 130.000. Alarmierend ist auch die Zahl der durch
aktiven und passiven Zigarettenkonsum bedingten Todesfälle. In einer
Pressekonferenz der beiden Initiativen "Krebspatienten für
Krebspatienten" und "Rauchfreie Gaststätten" unter dem Titel "Tod
durch Tabakrauch - Prävention - Keine Rauchfreien Gaststätten"
erörterten Gesundheitsexperten die Auswirkungen des Rauchens und
Passivrauchens.

An der Pressekonferenz in der Ärztekammer nahm auch
Gesundheitsreferent LR Peter Kaiser teil. Er übernahm dabei ein Paket
von 225 Anzeigen gegen Kärntner Gastwirte, die sich nicht an die
derzeit gesetzlichen Bestimmungen zum Schutz von Nichtrauchern
halten.

Obwohl laut Gesetz nicht für diese Anzeigen zuständig, werde
er sich für die Anliegen der Bevölkerung zum Schutz vor Passivrauch
weiter einsetzen. Der Gesundheitsreferent bezeichnete das geltende
Nichtraucher-Schutzgesetz als "Pfusch" und forderte eine umgehende
Novellierung. Ebenso kündigte er ein neues Präventionsprojekt zum
Schutz vor Passivrauch an.

    "Tatsache ist, dass 14.000 Menschen jährlich in Österreich an den
Folgen des Rauchens und täglich drei bis vier Menschen an den Folgen
des Passivrauchens sterben", so Kaiser.
Der Gesundheitsreferent
unterstrich und wiederholte dabei seine Forderung nach einer
Novellierung des derzeitigen Tabakgesetzes und versprach, sich sowohl
in der nächsten Sitzung der Bundesgesundheitskommission als auch bei
Gesundheitsminister Alois Stöger persönlich dafür stark zu machen.

"Die Erfahrung mit der derzeitigen Regelung hat gezeigt, dass das
Ziel eines umfassenden Nichtraucherschutzes nicht nur weit verfehlt
wurde, sondern sowohl wirtschaftliche Nachteile für Gastronomen als
auch viele gesundheitsgefährdende Momente für Gäste und Bedienstete
einhergehen", machte Kaiser deutlich.


    Besorgniserregend seien vor allem auch die Zahlen junger Raucher.
So liege der Anteil der 15-Jährigen, die täglich rauchen, derzeit bei
25 Prozent, was einen Anstieg von zehn Prozent innerhalb der
vergangenen 15 Jahre bedeute. Um dem entgegenzuwirken, führt Kaiser
gemeinsam mit dem Verein Gesundheitsland Kärnten und dem AMI
(Arbeitsmedizinisches und Arbeitspsychologisches Institut) die
Initiative "Start ins rauchfreie Leben" durch. "Die Betroffenen
können bei der Entwöhnung eine fachliche Hilfe in Anspruch nehmen",
so Kaiser.
Denn, nicht weniger als die Hälfte aller Raucher will laut
Umfragen dem gesundheitsschädigenden Laster abschwören oder sich
zumindest weniger Zigaretten anstecken. Abhilfe und Information
bietet auch das "Rauchertelefon" unter der Nummer 0810 810 013 und
auf www.rauchertelefon.at an.

    Gleichzeitig betonte der Gesundheitsreferent, dass er eine
Bewusstseinskampagne zum Schutz vor Passivrauch, bei dem insbesondere
Kinder und Jugendliche geschützt werden sollen, in Auftrag gegeben
habe. Sie werde gerade von den zuständigen Fachabteilungen
ausgearbeitet.

    Weitere Teilnehmer der Pressekonferenz waren Mehrfachkrebspatient
und Initiator Dietmar Erlacher, Wilhelm Kaulfersch von der Abteilung
für Kinder- und Jugendheilkunde am LKH Klagenfurt, Elisabeth Kessler
von der Kärntner Gebietskrankenkasse und zuständig für Prävention und
Raucherentwöhnung sowie Klaus Jeschke und Kurt Puganigg, beide vom
LKH Klagenfurt.

    (Infos unter: kontakt@krebspatient.at, www.gesundheitsland.at,
www.suchtvorbeugung.ktn.gv.at)

4948
Anzeige erfolgte auch gegen:

Schönruh Ferienhotel
Helmut Hinterleitner, KR., WKO - Oberster Gastronomievorsteher
9580 Drobollach am Faaker See, 04254 21 92, 0676 544 18 30, hotel@schoenruh.net

Besuch am 12.08.09, 17.00

"Besuch" erfolgte mit rechtsfreundlicher Unterstützung durch Hinweise von einem Gast vor 2 Wochen, dem die unkontrollierten rauchigen Luftströme störten!

Ergebnis:

1) Keine gesetzlichen Kennzeichnungen bei etlichen Ein- und Zugängen!
2) Einladend mit herumstehenden Aschenbechern, bestätigt durch den Oberkellner, wird im und neben der Rezeption ohne Rücksicht auf gesetzliche Vorschriften geraucht.
Es fehlen dort seit 1.1.2009 die lt. Tabakgesetz und Nichtraucherschutzverordnung notwendigen zwei Raumtrennungen mit Wänden bzw. Türen, mit 4- seitig Dichtungen und Türschließer zum automatischen Schließen.
Vor 2 Wochen wurden uns aus dem Ort Drobollach von drei weiteren Hotel/Restaurants und einem "Einzelrestaurant", sowie einer Konditorei ebenfalls "eigenartige Zustände" gemeldet, die angeblich gegen das Tabakgesetz und gegen den Nichtraucherschutz verstoßen!

Eine Schande und Frechheit, wenn der alleroberste Gastrovertreter Österreichs seinen eigenen Betrieb nichgt laut Gesetz führt!

4949
Nach 1.8.2009 / KLAGENFURT, Fortsetzung: Wer sind denn die notorischen Sünder?
« am: August 14, 2009, 13:52:09 Nachmittag »
Auf Grund von zig Anfragen geben wir einige der Angezeigten bekannt.

Sie können sich vor Ort überzeugen, ob dies immer noch der Fall ist.

Wenn ja, sofort und täglich aufs Neue anonym anzeigen auf:
http://www.rauchersheriff.at/anzeigen/anzeigen.php




LKH. Klgf.:
Eine unglaubliche Frechheit:
Im Landeskrankenhaus Klagenfurt verstößt das Restaurant Giallo, der Treffpunkt für Patienten und Besucher, mehrfach gegen das Tabakgesetz!
1) Alle 3 Eingänge ohne Kennzeichnung!
2) Raum über 50 qm und keine gesetzliche Raumtrennung mit Wand, Türe, Tüschließer, 4- seitig Dichtungen.
3) Aschenbecher auf 5 Tischen, Raucher auf 4 Tischen!
Wir ersuchen um unverzügliche Setzung von Maßnahmen! Wie sollen da Patienten gesunden, oder ist dies, dass Gesunde bald durch den Tabakrauch krank werden? Uns wurde dies erst gestern zugetragen und daher vor der Anzeige heute nochmals kontrolliert!
Wir ersuchen in diesem Fall um sofortige Mitteilung, sobald Änderung auf "Rauchfreie Gaststätte mit Kennzeichnung" erfolgte!

LKH. Villach, Klinikcafe:

Dieses deklariert sich als „Raucherlokal“, obeohl es über 50 qm ist. Abgesehen von einer Unmenschlichkeit sonders gleichen.

ÖBB-Restaurant in Klagenfurt: Ohne gesetzl. Kennzeichnung, ohne gesetzl. Raumtrennung

ÖBB-Cafe in Villach: Ohne gesetzl. Kennzeichnung

EKZ-Südpark Klgf.:
Verstöße durch
Südpark Cafe,
Zeppitz,
CIP-Cafe,
Detail Cafe,
Daily Cafe

EKZ-City-Arkaden in Klgf.:
Mehrere Verstöße, Anzeigen

EKZ-ATRIO-Villach:
Auch hier erfolgten mehrere Anzeigen!

WKO-WIFI:
1) Anzeige WIFI Dr. Helmut Lerch Platz
und
2) zweiter Standort WIFI Europaplatz.

Aber auch bekannte Restaurants und Hotels,
vom Arcotel bis zum Michelangelo, wurden angezeigt!


225 Anzeigen von 252 besuchten Lokalen!




4950
Nach 1.8.2009 / Klagenfurt 13.8.2009 Pressekonferenz - ORF "berichtet"
« am: August 14, 2009, 00:54:14 Vormittag »
http://kaernten.orf.at/stories/382431/

WIRTSCHAFT   13.08.2009

Nichtraucherschutz: Erfolg oder Reinfall?

Laut Wirtschaftskammer Kärnten nehmen Kärntens Wirte den Nichtraucherschutz ernst:
85 Prozent der Betriebe sollen bereits rechtmäßige Lösungen umgesetzt haben. Der Gesundheitsreferent sieht das aber ganz anders.

Der Gesundheitsreferent fordert eine Überarbeitung des Nichtraucherschutzes.

Kaiser: Nichtraucher-Schutzgesetz ist Pfusch

In einer Pressekonferenz der beiden Initiativen "Krebspatienten für Krebspatienten" und
"Rauchfreie Gaststätten" erörterten Gesundheitsexperten die Auswirkungen des Rauchens und Passivrauchens.


Kärntens Gesundheitsreferent, Peter Kaiser (SPÖ), nahm an der Pressekonferenz in der Ärztekammer teil. Er bezeichnete das geltende Nichtraucher-Schutzgesetz als "Pfusch" und forderte eine umgehende Überarbeitung des Gesetzes. Dafür wolle er sich persönlich sowohl in der nächsten Sitzung der Bundesgesundheitskommission, als auch bei Gesundheitsminister Alois Stöger (SPÖ) stark machen.
Erfahrungen haben gezeigt, dass das Ziel des Nichtraucherschutzes verfehlt wurde.
Jährlich 14.000 Tote durch Tabakrauch
"Tatsache ist, dass 14.000 Menschen jährlich in Österreich an den Folgen des Rauchens und täglich drei bis vier Menschen an den Folgen des Passivrauchens sterben", so Kaiser.

"Die Erfahrung mit der derzeitigen Regelung hat gezeigt, dass das Ziel eines umfassenden Nichtraucherschutzes nicht nur weit verfehlt wurde,
sondern sowohl wirtschaftliche Nachteile, als auch gesundheitsgefährdende Aspekte aufweist".

Die Zahl der jungen Raucher steigt.

"Initiative Start ins rauchfreie Leben"
Besorgniserregend seien laut Kaiser vor allem auch die Zahlen junger Raucher. So liege der Anteil der 15-Jährigen, die täglich rauchen, derzeit bei 25 Prozent, was einen Anstieg von zehn Prozent innerhalb der vergangenen 15 Jahre bedeute.

Um dem entgegenzuwirken führt Kaiser gemeinsam mit dem Verein "Gesundheitsland Kärnten" und dem "Arbeitsmedizinischen und Arbeitspsychologischen Institut" (AMI) die "Initiative Start ins rauchfreie Leben" durch.

Information und Hilfe bietet das Rauchertelefon unter der Nummer 0810 810 013 und auf www.rauchertelefon.at an. Lippitz: "Umsetzung geht zügig voran"
Vollkommen anderer Meinung ist der Sprecher der Kärntner Gastronomie, Werner Lippitz.


Anmerkung - und hier der Hohn der Berichterstattung, ohne recherchieren, einfach nur eine zeitgleiche Presseaussendung abgeschieben.


In den Kärntner Gaststätten laufe die Umsetzung der notwendigen Maßnahmen nun zügig an, meinte Lippitz am Donnerstag. Die Gastronomen zeigten sich mit den Behörden zufrieden, bei den für den Nichtraucherschutz nötigen Genehmigungen seien diese derzeit sehr kooperativ. Einige Zahlen der Wirtschaftkammer zum Nichtraucherschutz:
•  Laut einer Studie des Market Institutes bemerken rund 73 Prozent der österreichischen Bevölkerung bereits eine Umsetzung des Nichtraucherschutzes.
•  Rund 89 Prozent der Gastronomiebetriebe geben an, eine gesetzeskonforme Auszeichnung des Betriebes durchgeführt zu haben.
•  In 18 Prozent der Betriebe wurden bereits bauliche Maßnahmen zum Schutz der Nichtraucher entsprechend dem Gesetz durchgeführt.
•  Drei Prozent der Betriebe sind derzeit mit der Einrichtung von Raucherräumen beschäftigt und elf Prozent werden bis 1. Juli 2010 Raucherräume einrichten.
•  85 Prozent der Kärntner Betriebe haben bisher eine gesetzeskonforme Lösung zur Einhaltung des Nichtraucherschutzes in ihren Betrieben umgesetzt.

Anmerkung:
Das mus man sich auf der Zunge zergehen lassen!
Einerseits, lt. WKO,
•  85 Prozent der Kärntner Betriebe haben bisher eine gesetzeskonforme Lösung zur Einhaltung des Nichtraucherschutzes in ihren Betrieben umgesetzt,
und anderseits
von 252 besuchten Lokalen wurden 225 heute angezeigt!
WKO: bitte Rechnen für Anfänger im WIFI besuchen! Dabei gleich die zwei angezeigten WIFI-Lokale besuchen.

    WK/Details zum Nichtraucherschutz

kaernten.ORF.at; 31.3.09

    Keine "militanten Nichtraucher" in Kärnten

kaernten.ORF.at; 1.3.09

    In Rauch aufgelöster Nichtraucherschutz

kaernten.ORF.at; 25.2.09

    Nichraucherschutz: Wenige Anzeigen

kaernten.ORF.at; 14.1.09

    Nichtraucherschutz: Erste Anzeigen in Kärnten

kaernten.ORF.at; 8.1.09

    Nichtraucherschutz: Nur zögerliche Umsetzung

   


eine glatte lüge
albundyfan, vor 3 Stunden, 19 Minuten
jeder kann sich selbst davon überzeugen,daß dem nicht so ist....
es wird in fast allen lokalen entweder weiterhin geraucht oder es gibt einen NR-Bereich der, außer durch die grünen kärtchen am tisch, durch nichts vor dem rauch geschützt wird.

warum wird den herren ihre "studie" nicht um die ohren gehauen sondern dies in einem medium als "wahrheit" weiterverbreitet?   
   @ albundyfan und ALLE
rauchersheriffat, vor 1 Stunde, 51 Minuten
DIE Studie haben wir der WKO bei der Präsentation in Wien um die Ohren gehaut, fundiert, durch Prof. Dr. Manfred Neuberger, DER Umwelthygieniker.
Die Medien aber schrieben nur: Nichtraucher versuchten die Pressekonferenz zu stören.

Warum berichten die Medien nicht neutraler, gestern/heute z. B. ORF und alle Kärntner Medien:

1) Die WKO schaltet ständig sauteure Inserate mit den Beiträgen der Kammerzwangsmitgliedschaft, und was schalten die Nichtraucher? Die Hand die mich füttert, werde ich nicht beißen!

1a) Die gesetzübertretnden Gastwirte schalten laufend Inserate. Die Hand die mich füttert, werde ich nicht beißen!

2) Der LR. hat medienwirksam sein Objekt "verkauft". Damit blieben die Erebnisse unserer Pressekonferenz im Hintertreffen!

Was tun?

Bitte informieren auf:

1) http://www.krebsforum.at/forum/index.php/topic,3396.msg9269/topicseen.html#msg9269

2) http://sis.info/rauchfrei/index.php?topic=164.msg282#msg282

3) Täglich aufs Neue anonym anzeigen auf:
http://www.rauchersheriff.at/anzeigen/anzeigen.html

3a) Wie anzeigen, was geschieht damit:
http://sis.info/rauchfrei/index.php?topic=159.0

       Kammer mit Sonnenstich?
rauchersheriffat, vor 13 Stunden, 12 Minuten
Bei der heutigen Pressekonferenz:

252 Lokale geprüft, 225 Anzeigen!
Auf Grund der "Gelassenheit" wie die Wirtschaftskammer-Gastrobosse "reagieren", werden wir ausführlich auf http://www.rauchersheriff.at/
berichten.

Übrigens kann man dort Rauchfreie Gaststätten eingeben und anonym Anzeigen durchführen!

Der Rauchersheriff   
   Ich finde es gut dass wer was tut
issac, vor 12 Stunden, 54 Minuten
aber ich finde es ist unfair dass sich Kranke dafür einsetzen müssen, nur damit bestimmte Leute weiterhin ihre Lügen verbreiten und dadurch reich werden.
Österreich muss sich schämen. Der Tod vieler wird hier gerechtfertigt mit den Einnahmen der Tabakindustrie und es gibt nur wenige die das stört.
   
       immer die gleichen Lügen der WKO

issac, vor 13 Stunden, 28 Minuten
80% ignorieren das Gesetz
aber die glauben halt das kann man schönreden und keiner merkt's

Anzeigen werden ebenfalls ignoriert

das Gesetz ist nahezu wirkungslos
   
   Hallo "issac" und Mitleser
rauchersheriffat, vor 12 Stunden, 27 Minuten
Nett, dass du es schön findest, "dass wer was tut."

Weißt du wer das ist, der bundesweit was tut?

Das sind chronisch Kranke, Leute mit Krebs, Asthma, Allergien, Diabetes, Rheuma etc, mit Verwandten, Bekannten, Studenten, Ärzte.

DU willst etwas erreichen?
Dann zeige mit deinen Bekannten täglich aus Neue die gesetzesbrechenden Wirte an; nur das hilft.
Vollkommen anonym auf:
http://www.rauchersheriff.at/anzeigen/anzeigen.php

Willst du Insider-Wissen:
http://sis.info/rauchfrei/index.php?topic=164.0


   
       Feige Politik ...
elgrecco, vor 14 Stunden, 32 Minuten
... wenn man versucht den Wirten zum verlängerten Gesetzesarm zu verdonnern der seine Gäste rausschmeißen soll, wenn diese rauchen.
Warum gibt's kein Gesetz, dass Rauchen in Autos mit Kindern verbietet? Weil wir feige Politiker haben. Soll doch Kaiser den Mum aufbringen und das fordern, aber lieber auf eine Branche hinhauen, wo andere dann die Dreckarbeit machen sollen. Warum werden dann noch Zigaretten überhaupt verkauft, wenn wir so draufzahlen? Weil's ein Geschäft ist, also liebe naive Nichtraucher habt den Mum und sagt euren rauchenden Freunden das nächste Mal, dass sie in der Anwesenheit von euch oder anderen nicht rauchen sollen. Mum dazu? Oder wollt ihr anderen alles verbieten. In Ämtern, Schulen etc. muss man gehen können ohne Rauch einatmen zu müssen, aber Gasthaus? Das soll sich jeder ausssuchen können.
... oder werden ihr das nächste Mal auch fixe Menüpreise fordern ...?   
   
       Wer kontrolliert die 12 jährigen Raucher ?
dasa, vor 18 Stunden, 29 Minuten

   Polizei ...
elgrecco, vor 14 Stunden, 30 Minuten
Würde schon reichen, wenn die Exekutive derartige Überschreitungen inkl. Alkoholexzesse in den Parks Klagenfurts, der Draulände, Spittals Bermudadreieck etc. rigoros kontrollieren würde und exemplarisch mal Jugendliche zum Ausnüchtern mitnimmt oder Sozialarbeit machen liese ...
   Die Sozialarbeit
issac, vor 12 Stunden, 52 Minuten
sollten schon diejenigen verrichten, die den Alkohol und die Zigaretten verkauft oder weitergegeben haben
   
       Wenn ich nur den Punkt hernehme, dass
flayla, vor 19 Stunden, 41 Minuten
Jugendliche überwiegend im Nichtraucherbereich beschäftigt werden müssen - hätten 95 % der Betriebe, die jugendliche Mitarbeiter im Service beschäftigen ein gewaltiges Problem!   
   
       Ich entscheide mich wohl auch immer...
mike, vor 21 Stunden, 28 Minuten
für die 15%, in welchen das noch nicht umgesetzt wurde. Obwohl stimmt nicht ganz - wenn man mal ein Restaurant / Lokal findet, in dem das umgesetzt wurde, muss man als Nichtraucher zuerst durch den Raucherraum (welcher meistens der Hauptraum ist) um dann in einem kleinen, völlig überfüllten, schlecht belüfteten Nichtraucherraum zu sitzen... Sollten nicht die Raucher in diese Kammer gesperrt werden!?   
   
       wo sind solche Lokale zu finden
fensterblatt, vor 23 Stunden, 25 Minuten
Als Nichtraucher muss ich wohl immer jene Lokale betreten, die zu den 15% gehören wo sich der Nichtraucherschutz noch nicht durchgesetzt hat. Nehme aber an, dass eine Verwechslung vorliegt und erst 15% die Nichtraucher schützen. Was in vielen anderen Ländern möglich ist (sogar in der Türkei), scheint in Österreich nicht durchsetzbar zu sein. Aber in Österreich krankt es an vielen Seiten! Hoch lebe die "Bananenrepublik" mit ihren Politikern und Interessenvertretern, natürlich nur zu deren Wohle nicht für die Staatsbürger und das Stimmvolk!   
   
       wollen bis 1. Juli 2010
bitteichweißwas, vor 23 Stunden, 58 Minuten
wenn solche Absichtserklärungen bereits als "Ernst nehmen" des Nichtraucherschutzes gelten, dann ist das Ergebnis ja kaum anders zu erwarten. Ich nehme mir auch vor in der Stadt niemals schneller als 50 zu fahren (irgendwann so nächstes Jahr) oder Gewicht abzunehmen oder mehr Sport zu treiben, die typischen Sylvesterplanungen halt. Zählt das dann auch schon als fast umgesetzt?