Beiträge anzeigen

Diese Sektion erlaubt es ihnen alle Beiträge dieses Mitglieds zu sehen. Beachten sie, dass sie nur solche Beiträge sehen können, zu denen sie auch Zugriffsrechte haben.


Nachrichten - admin

4906

Studie: Rauchen Todesursache Nummer Eins

18.05.2007 | 21:49 |  (DiePresse.com)

Rauchen ist tödlich. Wie sehr, das belegt eine aktuelle WHO-Studie. 2015 werden um 50 Prozent mehr Menschen an Zigaretten als an Aids sterben.

Das Rauchen schlecht für die Gesundheit ist, dürfte hinlänglich bekannt sein, Aber wie dramatisch die Auswirkungen des Tabakgenusses sind, das belegt eine aktuelle Studie. So wird Rauchen 2015 weltweit um 50 Prozent mehr Menschen töten als das Aidsvirus. Tabak könnte damit die Ursache für zehn Prozent aller Todesfälle werden. Das geht aus der Gesundheitsstatistik 2007 hervor, die die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Freitag auf ihrer Jahresversammlung in Genf veröffentlichte. Im Jahr 2030 werden demnach die vier bedeutenden Todesursachen Herz- und Lungenkrankheiten, Schlaganfälle und Aids sein. Die reichen Industrieländer geben dem Report zufolge pro Einwohner 30 Mal mehr Geld für Gesundheit aus als die armen Länder.
3,7 Billionen Euro für die Gesundheit

Die weltweiten Gesundheitsausgaben beliefen sich 2004 laut WHO auf etwa fünf Billionen Dollar. Das sind nach heutigem Stand rund 3,7 Billionen Euro, wobei die unterschiedliche Kaufkraft in Ländern und Regionen der Welt in die statistischen Zahlen eingeflossen ist. Gerade mal 30 Industriestaaten mit weniger als 20 Prozent der Weltbevölkerung wenden 90 Prozent dieses Geldes für die Gesundheit auf.
Zahl der Aids-Toten verdoppelt sich

Aufbauend auf derzeit vorhandenes Datenmaterial geht die WHO davon aus, dass in den kommenden 25 Jahren jüngere Menschen bedeutend länger leben werden. Bis 2030 würden bei den übertragbaren Krankheiten außer Aids die Todesraten kontinuierlich zurückgehen. Bei Aids werde sich die Zahl der Todesfälle dagegen weltweit bis 2030 etwa verdoppeln - auf 6,5 Millionen.
Rauchen tötet 5,4 Millionen Menschen

Nicht übertragbare Krankheiten dürften 2030 für 70 Prozent aller Todesfälle verantwortlich sein, schätzt die WHO. Eine Steigerung um 40 Prozent bei den Todesfällen durch Verletzungen werde vor allem durch den Anstieg des Straßenverkehrs ausgelöst. Die Zahl der Todesfälle, die mit dem Rauchen zusammen hängen, dürfte von 5,4 Millionen in 2005 auf 6,4 Millionen in 2015 und 8,3 Millionen in 2030 steigen.

Im Jahr 2004 - jüngere Zahlen gibt es nicht - wurden in den reichen Industrieländern pro Kopf 3080 Dollar für die Gesundheit ausgegeben. Darunter sind Vorsorge, Behandlungen und Arzneien. Im Vergleich dazu waren es in anderen Ländern etwa in Afrika oder Südostasien nur etwa 102 Dollar. Das sind gerade einmal zwei Prozent der Weltausgaben für die Gesundheit, obwohl diese Regionen die Hauptlast an Krankheiten tragen müssen und 37 Prozent der Weltbevölkerung umfassen, heißt es in der Statistik über die 193 WHO- Mitgliedstaaten. (APA)

4907
Nach 1.8.2009 / KLAGENFURT 13.8.2009 - Pressekonferenz mit 90 % Anzeigen
« am: August 23, 2009, 22:16:39 Nachmittag »

https://www.defacto.at/wissenswelt/restricted/article.htm?task=setArticle&callFromClipboard=false&indexToSet=14

"Österreich" vom 14.8.2009 Seite 26

Mutation: Kärnten

Kärnten

Anti-Raucher-Initiative: Gesundheitsreferent Peter Kaiser (S) nahm Anzeigen-Paket entgegen

225 Anzeigen gegen 252 besuchte Kärntner Wirte

Gesundheitslandesrat Kaiser (S) will das "verpfuschte" Tabakgesetz novellieren. 85 % der Kärntner Betriebe haben es bereits umgesetzt.

Klagenfurt. Die Diskussion ums Rauchverbot in Lokalen wurde gestern wieder kräftig angeheizt. Gesundheitsreferent Peter Kaiser (S) bekam ein Anzeigen-Paket gegen 225 Kärntner Wirte überreicht. Sie würden sich nicht an den gesetzlichen Schutz für Nichtraucher halten.

Kaiser polterte, dass dieses ohnehin ein "Pfusch" wäre und umgehend novelliert gehört.

Kaiser bei Stöger. Die Anzeigen wurden von zwei Initiativen gesammelt: von "Krebspatienten für Krebspatienten" und "Rauchfreie Gaststätten". Kaiser - zwar nicht zuständig für die Anzeigen - pocht auf ein neues Nichtrauchergesetz und will es bei der nächsten Sitzung der Bundesgesundheitskommission einbringen und sich auch bei Gesundheitsminister Alois Stöger (S) dafür stark machen.

Neue Kampagne. Besorgniserregend, so Kaiser, seien vor allem die jungen Raucher. Jeder Vierte der 15-Jährigen raucht täglich. Das sei ein Anstieg von zehn Prozent innerhalb der vergangenen 15 Jahre. Aus diesem Grund auch startete er zuletzt die Initiative "Start ins rauchfreie Leben". Betroffene können hier fachliche Hilfe bei der Entwöhnung bekommen. Außerdem kündigte er eine Bewusstseinskampagne zum Schutz vor Passivrauch an. Sie sei bereits in Auftrag gegeben und werde gerade ausgearbeitet. Insbesondere Kinder und Jugendliche sollen damit angesprochen werden.

Ultimatum für Wirte.
Die Kärntner Wirtschaftskammer informierte gestern zeitgleich, dass die Kärntner Gastwirte den Nichtraucherschutz sehr wohl ernst nehmen. 85 Prozent der Kärntner Betriebe halten sich daran. Einige bauen gerade entsprechend um, der Rest habe noch bis 1. Juli nächsten Jahres dafür Zeit.

Kaiser (l) nahm die Anzeigen von Initiator Dietmar Erlacher entgegen.

4908
Nach 1.8.2009 / TIROL: UVS schmettert Gastwirte ohne Nichtraucherschutz ab!
« am: August 23, 2009, 22:08:00 Nachmittag »

Danke Herr Rockenbauer, für Ihren unermüdlichen Einsatz um einen Nichtraucherschutz in den Restaurants!
Die Wirtschaftskammer mit ihren Wirten glaubt sie steht über dem Gesetz. Am letzten Donnerstag wurden bei der Pressekonferenz in Klagenfurt 225 Anzeigen bei 252 Besuchen dem Gesundheits-Landesrat Dr. Kaiser übergeben. Dabei war auch der Bundeschef der Gastros H.H., Faakersee; das spricht für sich!
Vor 3 Wochen 199 Anzeigen von 224 in Linz!
Vor 5 Wochen ähnlich in Wien Favoriten!
Detto vor 7 Wochen in Graz!
90 % der Wirte halten sich NICHT an den Nichtraucherschutz laut Tabakgesetz! Alleine in Wien gab es bereits über 1.500 Anzeigen! Bei den letzten 440 aber nur 4 Berufungen.
GEHEIMTIPP:
Rauchfreie Lokale auf www.sis.info.at  bekanntgeben;
anonyme Anzeigen auf
http://www.rauchersheriff.at/anzeigen/anzeigen.php

4909
Nach 20.4.2009 / Innsbruck - Kein Nichtraucherschutz - Wirte als Gesetzesbrecher!
« am: August 23, 2009, 22:06:27 Nachmittag »

http://www.oe24.at/oesterreich/chronik/tirol/Jeder_2_Wirt_pfeift_aufs_Rauchverbot__0461952.ece

Katastrophen Bilanz
Jeder 2. Wirt pfeift aufs Rauchverbot

© AP

Innsbruck, 08. Mai 2009
Eine Nichtraucher-Initiative präsentiert nach vier Monaten Rauchverbot eine katastrophale Bilanz. Ein einzelner Raucher kostet einen Betrieb durch zusätzliche Krankenstände 1.040 Euro pro Jahr.
MEHR ZUR STORY
Neues Tabakgesetz
 
 
Bereits vier Beschwerden wegen Rauchverbot  »
Gastro-Rauchverbot
 
 
62 Einkaufszentren-Wirte angezeigt  »
In Lokalen
 
 
Ab sofort Rauchverbot in Kroatien  »
Neue Regelung
 
 
Rauchverbot führte zu Ärger mit den Gästen  »
Neues Gesetz
 
 
Rauchverbot kommt ab Mitternacht  »
Das Rauchverbot in der Gastronomie weise nach vier Monaten eine "katastrophale" Bilanz auf: Der Nichtraucherschutz sei eine "Augenauswischerei" und Beweis dafür, dass "Gesetze ohne Kontrollen" missachtet würden, kritisierte der Leiter der Schutzgemeinschaft, Robert Rockenbauer, bei einer Pressekonferenz. Eine Revision des Tabakgesetzes und die Einführung eines flächendeckenden Verbotes forderte Heinz Fuchsig, Arbeitsmediziner der Tiroler Ärztekammer.
1.000 Euro Kosten pro Raucher
Nach wie vor würden Österreichs Gastronomiebeschäftigte die höchste Nikotinbelastung Europas aufweisen, betonte Fuchsig. Nach nur acht Jahren Vollerwerbstätigkeit eines Nichtrauchers in Raucherlokalen habe sich sein Lungenkrebsrisiko bereits verdoppelt. "Ein Raucher kostet einen Betrieb durch zusätzliche Krankenstände 1.040 Euro pro Jahr, Betriebsbrände Reinigungskosten und Rauchpausen seien dabei noch nicht einmal eingerechnet", argumentierte der Arbeitsmediziner.
Passivrauchen
In den vergangenen Jahren habe man neue Erkenntnisse über die Schädlichkeit des Passivrauchens gewonnen. "In Anbetracht dieser Fakten ist es unverantwortlich den Arbeitnehmerschutz in vielen Bereichen weiterhin zu vernachlässigen", betonte Lungenfacharzt Univ.-Prof. Christian Prior. Obwohl beim Tabakrauchen die Folgen mittlerweile "evident" seien, fehlten nach wie vor weitreichende Schutzmaßnahmen.
Nichtraucher als Hilfssheriffs
Rockenbauer nimmt an, dass sich nach wie vor bis zu 60 Prozent der heimischen Gastronomen aufgrund des Wettbewerbvorteils nicht an das Tabakgesetz halten. Die Einführung eines generellen Rauchverbotes wäre "die einzige Lösung", um einen Nichtraucherschutz zu gewährleisten. "Es kann nicht sein, dass Nichtraucher zu Hilfssheriffs degradiert werden", betonte Rockenbauer. Denn erst bei Anzeigen würden die zuständigen Behörden tätig werden.


4910

http://www.oe24.at/oesterreich/chronik/tirol/Rauchen-Schwerer-Rueckschlag-fuer-Wirte-0515884.ece

Strafe bleibt
Rauchen: Schwerer Rückschlag für Wirte


Innsbruck, 19. August 2009 In Tirol haben Dutzende Wirte Berufung gegen Strafen eingelegt – und verloren.
MEHR ZUR STORY
Katastrophen Bilanz

 
Jeder 2. Wirt pfeift aufs Rauchverbot  »
Gastro-Rauchverbot

 
62 Einkaufszentren-Wirte angezeigt  »
Anzeigenwelle droht

 
Rauch-Sheriffs prüfen Tausende Lokale  »

Der Bescheid ist eindeutig: Ein Wirt aus dem Völser Einkaufszentrum Cyta muss 500 Euro Strafe bezahlen – die Berufung des Gastronomen wurde gestern vom Unabhängigen Verwaltungssenat (UVS) abgeschmettert – es ist das erste Urteil dieser Art. „Das kann jetzt Folgen für ganz Österreich haben“, jubelt Nichtraucher-Aktivist Robert Rockenbauer. „Jetzt erkennen die Wirte vielleicht endlich den Ernst der Lage.“


Strafe

Insgesamt 30 Wirte aus ganz Tirol hatten nach Anzeigen aufgrund des neuen Rauchergesetzes Einspruch erhoben. Grund: Sie verwiesen auf Einbußen durch das Gesetz. Der UVS sah das anders, halbierte aber die ursprüngliche Strafe von 1.000 Euro.
„Das ist ein Witz. Es hätte einmal ein Exempel statuiert werden müssen“, wettert Rockenbauer, der für das Argument finanzieller Probleme aufgrund des Gesetzes wenig Verständnis hat. „Das hat nichts mit Nichtrauchen zu tun, sondern mit der Krise.“


4911

http://www.aekwien.or.at/news_pdf/6609_1.pdf

INTERVIEW
Helmut Hinterleitner, Fachverbandsobmann der Gastronomie

Nur 15.000 Betriebe werden rauchfrei

Ab 1. Jänner gilt in Österreichs Gastronomie und Hotellerie
das neue Tabakgesetz. Gibt es schon Aufstände in der Branche?

HELMUT HINTERLEITNER: Ich glaube, da ist uns ein gutes und für alle praktikables Gesetz gelungen.

Wirte, die investieren müssen, um die Räumlichkeiten in Raucher und Nichtraucherbereiche
teilen zu können, werden das etwas anders sehen.

HINTERLEITNER: 75.000 Betriebe sind von der Regelung betroffen, zwei Drittel davon haben mehrere Räume. Die brauchen nicht investieren. 15.000 Betriebe werden Rauchfrei werden.

Ein großer Wurf in Sachen Nichtraucherschutz ist da wohl nicht gelungen. 60.000 Betriebe
werden das Rauchen weiterhin erlauben. Wer kontrolliert, ob das Gesetz überhaupt eingehalten wird?


HINTERLEITNER: Die Behörde.

Konkret: Wenn ein Gast das Nichteinhalten des Nichtraucherschutzes anzeigt, wohin
muss er sich wenden?

HINTERLEITNER: An die Bezirkshauptmannschaft,
die muss dann tätig werden und eine Strafe verhängen.

Wie viele Betriebe werden die Übergangsregelung in Anspruch nehmen, die ihnen erlaubt bis
Juni 2010 überhaupt nicht tätig zu werden?

HINTERLEITNER: Das weiß ich nicht, der Antrag geht an die Gemeinden. Eine Übergangsregelung können nur Ein-Raum-Betriebe über 50 Quadratmeter beantragen und das nur bis 31. Dezember dieses Jahres. Betriebe unter 50 Quadratmeter dürfen
sich entscheiden, ob sie Rauchen oder Nichtrauchen erlauben wollen.

E. TSCHERNITZ-BERGER

Tabakgesetz:
Es droht Flut von Anzeigen
Kärntner Wirte sind auf das neue Tabakgesetz, das in wenigen Tagen in Kraft tritt, noch nicht eingestellt. Viele nützen die Übergangsfrist.

ELISABETH TSCHERNITZ-BERGER
Wenige Tage vor dem Inkrafttreten des neuen Tabakgesetzes in der Österreichischen
Gastronomie, bricht Hektik aus. Ein Wirt soll bereits aus Wut über das neue Gesetz
dem Amtsleiter einer Kärntner Gemeinde den Lokal-Schlüssel vor die Füße geworfen haben.
„Viele realisieren aber erst jetzt, dass sie tätig werden müssen“, registriert der Spartengeschäftsführer der Gastronomie, Wolfgang Dörfler, eine ziemliche Lethargie
unter den Kärntner Wirten.

Zahnloses Gesetz
Grund für die schleppende Umsetzung ist wohl auch, dass der Gesetzgeber für den Vollzug des zahnlosen Tabakgesetzes,
das die Bezeichnung Nichtraucherschutz nicht einmal in Ansätzen verdient, keine Behörde nominiert hat, die von sich aus kontrollieren
darf.
„Erst wenn es eine Anzeige gibt, muss die Behörde tätig werden“, so Dörfler. Dann
setzt es auch saftige Strafen ab 2000 Euro, im Wiederholungsfall 10.000 Euro.
Das Gesetz verlangt, dass der Raucherraum so abgeschlossen werden muss, dass keine Rauchschwaden zu den Nichtrauchern dringen
können. Das Extra-Zimmer muss also mit einer Türe verschlossen sein. Die bisher üblichen Rauchertische sind damit Geschichte.
7Dörfler: „Das realisieren noch die wenigsten.“
Dass eine Anzeigenflut über die säumigen Wirte hereinbrechen wird, davon ist auszugehen.
Die Österreichische Schutzgemeinschaft für Nichtraucher – die einzige Lobby, die Nichtraucher haben – hat bereits angekündigt,
die Nichteinhaltung ohne Erbarmen anzuzeigen. „Es gibt keine Schonfrist. Wer nicht dem Gesetz entspricht, wird angezeigt
und muss zahlen,“ hat Bundesleiter Robert Rockenbauer kein Mitleid mit raucherfreundlichen
Wirten. Auch Gäste haben bereits angekündigt, mit Argusaugen auf die Einhaltung des Tabakgesetzes zu achten.
Wie sehr Nichtraucher mit diesem Gesetz an der Nase herumgeführt werden, zeigt die großzügige Übergangsregelung. Einraumbetriebe
über 80 Quadratmeterkönnen nämlich einen Antrag auf Umbau des Lokals stellen und machen auch fleißig davon
Gebrauch. Damit kommen sie in den Genuss einer Übergangsregelung, die ihnen erlaubt, bis 1. Juni 2010 überhaupt nichts zu tun. Der Vorweis
des Antrages bei der Behörde garantiert bei einer Anzeige Straffreiheit.
Nur für wenige Lokale gilt eine klare Regelung: Es sind die Restaurants und Cafes in Einkaufszentren. Ein Shoppingcenter gilt als
„öffentlicher Raum“, der ab 1. Jänner gänzlich rauchfrei sein muss. Das heißt: Ab 1. Jänner weg mit den Aschenbechern.

4912
Nach 1.6.2009 / Graz, 30.7.09: LR. Hirt verlangt bundesweit Rauchfreie Gaststätten
« am: August 22, 2009, 18:32:43 Nachmittag »
"WOCHE - Obersteiermark " vom 30.07.2009

Ein Tabakgesetz für jedermann

LR Helmut Hirt setzt Nichtraucherschutz- Kampagne fort und drängt Bund zu Tabakgesetz.

Im Streit um die Chirurgiereform mussten Spitalslandesrat Helmut Hirt und die SPÖ einen herben Rückschlag einstecken - doch geht es um sein Lieblingsthema, den Nichtraucherschutz, steigt der sozialdemokratische Gesundheitspolitiker quasi wie Phönix aus der Asche: "Die Kampagnen zu diesem Thema laufen hervorragend, allein 636 Wirte haben bis dato ihre Lokale freiwillig zu rauchfreien Zonen erklärt", zieht er eine Bilanz. Und was ihn noch mehr freut: "Es gibt starken Zuspruch aus der Bevölkerung, viele Menschen ermuntern mich, dranzubleiben und durchzuhalten."

Kritik an Bund

Dennoch spart er nicht an Kritik, in erster Linie an jener Richtung Bund: "Dass die Novellierung des Tabakgesetzes nicht erfolgt ist, schadet massiv. Die Selbstbestimmung in diesem Bereich funktioniert nicht, es braucht klare und einheitliche Regelungen." Diese Rückmeldung erhalte er auch aus der Gastronomie. Dass man es auf schwammige Art und Weise den Wirten überlasse, ob ihre Gaststätten rauchfrei sein sollen, sorge für zahlreiche Ungerechtigkeiten. "Wenn das Gesetz gilt, dann für alle - das ist das Credo der Wirte", betont Hirt. Bis es zu einem neuen Gesetz kommt, kann es allerdings noch eine Weile dauern, daher versucht Hirt, weitere Problembereiche des Nichtraucherschutzes anzugehen. Der momentane Fokus liegt auf dem Schutz von Kindern, insgesamt ortet er ein steigendes Bewusstsein für das Thema: "Bei den Erwachsenen ist die Zahl der Raucher bereits rückläufig, hier gibt es ein klares Bekenntnis zu einem gesünderen Lebensstil."

Trendwende nicht geschafft

Eine dramatische Entwicklung will er aber trotz aller positiven Bilanzen nicht ausklammern: "Bei den Jugendlichen und speziell bei den jungen Mädchen sind die Zahlen nach wie vor steigend. Man muss es ehrlich zugeben: Hier haben wir die Trendwende nicht geschafft." Deshalb hat er ein oberstes Ziel: "Gesundheitsvorsorge muss populär sein, wir dürfen nicht aufhören, dies zu kampagnisieren. Brave Hinweise, mögen sie auch noch so dramatisch sein, erreichen ihr Ziel nicht. Wer liest denn noch Warnhinweise auf Zigarettenpackungen ...?"

Bleibt ein wesentlicher Schlusssatz: "Mir ist bewusst, dass man das Rauchen an sich niemals verbieten wird können. Aber es muss möglich und zulässig sein, alles nur Erdenkliche zum Schutz der Nichtraucher umzusetzen." rorei

Bild: Der kleine Leo, Mittelpunkt der Nichtraucherkampagne des
Landes Steiermark
Bild: Fotos: KK
Bild: >> Die Tabaklobby in Österreich ist stärker, als ich gedacht
habe. <<
Bild: Landesrat Helmut Hirt

4913
Nach 1.6.2009 / Graz, 19.5.09: 192 besuchte Lokale - 181 Anzeigen!
« am: August 22, 2009, 18:29:04 Nachmittag »
http://www.kleinezeitung.at/steiermark/grazumgebung/seiersberg/1974194/index.do

19.05.2009

Anzeigen-Flut: Grazer Wirte pfeifen auf Rauchverbot

Private Initiative überprüfte Einhaltung des Nichtraucherschutzes in 192 Grazer Lokalen und zeigte 181 an. Behörde wartet auf Praktikanten, um strafen zu können.
Ihr Spähtrupp umfasst rund 100 Personen - Krebspatienten, Angehörige, Ärzte - und rückt seit Jahresbeginn in ganz Österreich aus, um die Einhaltung des Nichtraucherschutzes in der Gastronomie zu überprüfen. Zuletzt kontrollierten die Sheriffs der "Initiative Rauchfreie Gaststätten" unter ihrem Leiter Dietmar Erlacher in Graz.
Seine Bilanz: "Wir haben 192 Lokale besucht und mussten 181 anzeigen." Entweder sei die Kennzeichnung nicht gesetzeskonform gewesen oder es hätte keine abgetrennten Bereiche gegeben.

Behörde überlastet. Schon bisher gab es Anzeigen in Graz stets in Wellen, wenn Aktivisten ausrückten. Rund 100 Anzeigen sind seit Jänner beim Magistrat eingelangt, 40 Ermittlungsverfahren wurden eingeleitet, 25 Strafen ausgesprochen. Tatsächlich heißt es in der Bau- und Anlagenbehörde, man habe nicht das Personal, um im großen Stil zu agieren. Aus dem Büro von Bürgermeister Siegfried Nagl, der die Agenden über hat, heißt es, man gehe jeder Anzeige nach und werde, wo nötig, strafen.

Engagement der Grazer Behörde.Doch vermisst Erlacher, selbst Krebspatient und Bundesobmann von "Krebspatienten für Krebspatienten", das nötige Engagement der Grazer Behörde: "Ich bekam von dort die Auskunft, man warte auf die Sommerpraktikanten, um diese Strafakten anlegen zu können".

Regeln.
Laufke-Wirtin Adelheid Fürntrath-Moretti, Vertreterin der Wirte in der Grazer Wirtschaftskammer, ist über die Zahl der Anzeigen bestürzt: "Das versteh' ich nicht. Die Kammer hat alle Wirte aufgeklärt. Aber wer Regeln nicht einhält, gehört bestraft."
Der steirische WK-Fachgruppen-Obmann Karl Wratschko poltert hingegen "gegen die Kriminalisierung einer ganzen Branche" durch die Sheriffs. Für viele Lokale gelte ja auch die Übergangsfrist für den Umbau in getrennte Zonen bis Juli 2010.

SC Seiersberg rauchfrei.
Auch Einkaufszentren nahmen die Raucher-Sheriffs unter die Lupe, denn da sei der Trend zur Ignoranz ungebrochen. Kaum ein Center sei - wie gesetzlich vorgeschrieben -rauchfrei. Die rühmliche Ausnahme hat die Initiative in Seiersberg ausgemacht. Die dortige Shopping-City agiere vorbildlich, biete abgeschlossene Raucher-Lounges an und halte ansonsten die gesamte Anlage rauchfrei. Die Initiative hat daher gestern dem Einkaufszentrum auch die "goldene Orange für Verdienste um die Gesundheit der Steirer " überreicht.

Kommentar Dicke Luft von Bernd Hecke

http://www.kleinezeitung.at/steiermark/grazumgebung/seiersberg/1975554/index.do

19.05.2009 um 23:11 Uhr2 Kommentare

Dicke Luft

Die Nichtraucher-Regelung in unseren Lokalen hat vieles geschafft: Verwirrung, Ärger, Ungleichbehandlung von Wirten. Das Positive: Die Debatten darüber haben die Gefahren des Tabakkonsums in unseren Köpfen noch fester verankert. Und in Restaurants qualmt es jetzt deutlich weniger. Dennoch hat die Frischluft nicht im großen Stil Einzug gehalten. Private Raucher-Sheriffs haben in Graz 192 Lokale überprüft. 181 davon hat die Initiative angezeigt, weil sie den gesetzlichen Nichtraucherschutz nicht voll umgesetzt hätten.
Die Wirtschaftskammer empört sich wegen des Vorgehens der Sheriffs, "die eine ganze Branche pauschal kriminalisieren". Warum eigentlich, wenn diese nur anzeigen, was von Gesetzes wegen anzuzeigen ist? Unterm Strich zeigt die dicke Luft: Wir brauchen ein totales Rauchverbot in Lokalen. Dann gibt's keinen Streit mehr - und alle können aufatmen.

Sie erreichen den Autor unter bernd.hecke@kleinezeitung.at

Fakten
Das Gesetz: Seit Jänner gilt der verschärfte Nichtraucherschutz. Gastronomiebetriebe mit einer Größe unter 50 Quadratmetern haben Wahlfreiheit, in größeren Lokalen muss der Großteil als abgetrennte Nichtraucherzone geführt werden. Lokale unter 80 m2, die nicht umbauen können, haben auch Wahlfreiheit. Übergangsfrist für Lokale, die für Nichtraucherzonen umbauen: Juli 2010.
Special
•   Alles zur Raucherdebatte


4914
Nach 1.6.2009 / Graz, Paukenschlag bei Beginn der Pressekonferenz
« am: August 22, 2009, 18:18:51 Nachmittag »

Paukenschlag bei Beginn der Pressekonferenz:

Dietmar Erlacher, Bundesobmann von „Krebspatienten für Krebspatienten“ und Initiator von „Rauchfreie Gaststätten“ begann mit einer Gedenkminute. Dann berichtete er, dass vom 1.1.2009 bis heute
656 Tote in Österreich waren, nicht Verkehrstote, nicht Krebstote, sondern Passivrauchtote. Die Zahl, vier Passivrauchtote pro Tag, hat der Steirische Landtag vor drei  Wochen bekannt gegeben, als „Steiermark weit rauchfreie Gaststätten“ einstimmig beschlossen wurden. Erlacher: „Will Landeshauptmann Platter mit seiner Regierung nicht in ein gefährliches Abseits schlittern, mit erheblichen Tourismuseinbrüchen, sollen er das sofort ebenso beschließen lassen und bei der Landeshauptleutekonferenz einen entsprechenden Antrag mit Steirern und Salzburgern einreichen.“

Die sehr interessanten, aber erschütternden Statements von Professoren am AKH Graz überraschten alle:

Passivraucher haben ein 8-fach höheres Risiko an Lungenkrebs zu erkranken.
Herzinfarktrate/Gefäßerkrankungen steigen jedes Jahr mehr an.
90 % der männlichen Raucher bekommen Lungenkrebs,
80 % der weiblichen Raucher bekommen Lungenkrebs.
Genetisch bedingt bekommen aber weitaus mehr Passivraucherinnen Lungenkrebs als Passivraucher.
Am Gewand von Passivrauchern, und dementsprechend massiv von Rauchern, sind weitaus höhere Luftschadstoffe, als bei einer Extremsituation, wo dann wegen hoher Werte an Feinstaub Tempolimits auf Autobahnen sind (Innsbruck, Graz, Linz) oder Stadtteile gesperrt werden. Die Ärmsten dabei sind dann Ungeborene, Kleinkinder und Kinder, die solchen Konzentrationen täglich in der Wohnung oder bei Autofahrten ausgesetzt sind.
Positiv: Die Anzahl der Herzinfarkte sank in Italien um über 18 %, nachdem in Gaststätten Rauchverbot herrscht!


Erschütternd die gesetzliche Lage.

1.   Wenige wissen, dass das Rauchen in Einkaufszentren per Gesetz seit 2005 untersagt ist. Kontrolliert wird auch nicht. BM. Stöger zu besorgte Bürger: Ich schaue mir dieses Gesetz jetzt ein Jahr an (Anm.: mit täglich 4 Passivrauchtoten). Wen es stört, der kann täglich Meldungen bzw. Anzeigen abgeben.

2.   Die Erhebungen zeigen, dass zwischen 70 % und 90 % der Gastwirte, je nach Ort, sich nicht um die Richtlinien des Tabakgesetzes kümmern. Bei den „Besuchen“ von Mitgliedern der Selbsthilfegruppen „Krebspatienten für Krebspatienten“ seien die Gastwirte oft nach einem behördlichen Zustimmungs-Bescheid durch die Behörde gefragt worden. Erlacher: „Die im Dezember von einem Wirtschaftskämmerer kolportierte Meinung, dass 5 – 10 % der Wirte um Fristverlängerung angesucht haben, deckt sich auch mit unseren Erhebungen. Zudem bekamen aber etliche Ansuchende diese Fristverlängerung nicht, da zu spät angesucht wurde (Frist 31.12.09) oder die Baubeschreibung/Pläne fehlten und nicht fristgerecht nachgereicht wurden. Dafür bekamen sie erste Strafbescheide.

3.   Es ist im Tabakgesetz keine Behörde genannt, welche die Einhaltungen kontrollieren bzw. von sich aus Kontrollen machen muss. Erlacher vermutet dahinter übelsten Tabak-/Wirtelobbysmus, zu Lasten der Gesundheit von MitarbeiterInnen und der in-und ausländischen Gäste. „Mit USA-Gesetzen würden die Wirte von Raucherkucheln Millionen Euro Prozesse verlieren, denn da würde es heißen: Gefährliche Körperverletzung mit Todesfolge!“, meint Erlacher. Auch BM. Stöger wäre mit seinem Zuschauen von vier Toten jeden Tag schon längst nicht mehr Amt, vermutet Erlacher.

4.   Kennzeichnung: Die Ausführung dieser Pickerln ist ein Unfug! Wiens bekanntestes Restaurant für Pressekonferenzen, Nähe Michaelerplatz, oder eine „Bäckerkette“ in Tirol, oder hunderte Gaststätten in Österreich, haben sich versehentlich zu Raucherkuchln deklariert, obwohl in deren Lokalen Rauchverbot herrscht. Österreich braucht keine neuen Pickerln, sondern sofort rauchfreie Gaststätten, so Erlacher.

5.   Wettbewerbsverzerrung: Deshalb stimmt jeder dritte Gastwirt einem generellen Rauchverbot zu. Selber will er nicht (mehr) Vorreiter spielen, da er nicht wieder Kunden an seine Nachbargaststätten verlieren will.
Die Vereinigung der Einkauszentren verlangen überall rauchfreie Gaststätten.
Die Hoteliersvereinigung, dabei die meisten mit angeschlossenen Restaurant, verlangen überall rauchfreie Gaststätten.
Die Österreichische Ärztekammer will rauchfreie Gaststätten.

6.   Mutterschutz: Mit einem „Schandlohnzuschlag“ hat scheinbar die Gewerkschaft/Arbeiterkammer/Wirtschaftskammer die todbringende Arbeit von Angestellten in Gasträumen im Kollektivvertrag verbessert. „Sie müssen eingenebelt gewesen sein“, meint Erlacher, „hat man dabei doch auf den erhöhten Mutterschutz bei <Gaststätten mit Übergangsfrist> total vergessen!“ Die Schädigung des Ungeborenen durch Passivrauchen der Mutter wurden auch von den anwesenden Vorstandsärzten sehr deutlich aufgezeigt.


Erlacher:
Es wurde bereits von den "Eigenartigkeiten" im Restaurant vom Merkur Markt berichtet. Ich habe von polizeilichen Anzeigen Abstand genommen; ab heute ist der dortige Merkur Markt Rauchverbot! Über die Umsetzung der Forderung "Alle Merkur Märkte in Graz bzw. der Steiermark müssen auchfrei werden", werde ich berichten.
Die vom Wirtschaftskammer-Gastwirtesprecher immer wieder kolportierte Meinung „unsere Gaststätten sind überwiegend gesetzeskonform ausgerichtet“, ist damit widerlegt. Ich fordere die Steirische WK und WKO auf, sich mehr an Tatsachen zu halten, oder auch an ihren neuen Leitsatz „Gesundheitsland Österreich“ zu denken, statt solche Beschönigungen durchzuführen.
Die Gastronomie bekommt jetzt vielleicht von der Kammer zinsgünstige Unterstützungsdarlehen für den Umbau, dann kommt 2013 das fix angekündigte EU-Gesetz mit generell rauchfreien Gaststätten in der EU. Dann gibt es wieder zinsgünstige Darlehen, um die Umbauten wieder zu entfernen. Der Unternehmer kann aber noch 10 Jahre lang seine zwei Kredite zurück zahlen, für nichts und wieder nichts! Das sollen die Zwangsmitglieder und die Bevölkerung erfahren.
Und wer zahlt die Unterstützungen/Förderungen? Erfolgt dies aus Kammermitgliedsbeiträgen oder aus Steuergeldern?

Erschütternd die Tatsachen:

Österreich liegt im Guinness Buch der Rekorde an „1. Stelle Welt weit in der Zahl der RaucherInnen“. Ebenso tragisch, dass Österreich nach China die höchsten Zuwachsraten bei Zigaretten hat. Eine Erhebung bei Trafikanten ergab, dass die Quartalssteigerungen bei Zigaretten zwischen 18 und 24 % liegen!
Erlacher: „Wir fordern, dass der Prävention mehr Aufmerksamkeit zukommt. Kindergarten- und Volksschulkinder sollen gezielt aufzeigen, wenn zu Hause in deren Gegenwart geraucht wird. Was nützt die Aktion gesunde Jause, wenn zu Hause geraucht wird, ohne Pause!“

Lungenkrebs, Kehlkopfskrebs, Herz- Kreislauferkrankungen durch Tabakrauch sind bekannt.

Blasenkrebs ist aber auch hauptsächlich durch Tabakrauch entstehend: In den letzten 20 Jahren verdoppelte sich bei Frauen der Blasenkrebs. Jeder elfte Raucher hat bereits Blasenkrebs/Vorstufen und weiß es nicht (neue Studie der Univ. Innsbruck, Urologie).
„Ich rate jeder Kollegin sofort zu Untersuchungen auf Blasenkrebs“, so die Kellnerin Helga aus der Urogenen Selbsthilfegruppe „Krebspatienten für Krebspatienten“ in Tirol.
Lob kommt von Erlacher für die hiesige Urologie unter Prof. Bartsch: „Innsbruck gehört zu den wenigen Urologiestationen, die das neue „Blaulicht mit Hexvix“ verwendet, und damit um bis zu 50 % mehr gewisse Blasenkrebse entdeckt als früher. Auch in der Nachsorge, Blasenkrebs hat eine sehr hohe Rezidivgefahr, ist diese neue Untersuchungsmethode von Vorteil. Weiters hilft der Matritech NMP22 Tumormarker, der mit 4 Tropfen Harn schon eine sehr hohe Aussagekraft zu Blasenkrebs hat.

Keine Unterstützung für „werdende Nichtraucher“ bietet die TGKK. „Ich bin äußerst besorgt, wie man hier mit Suchtkranken umgeht. Die TGKK soll Gruppentherapien und Medikamente um die Rezeptgebühr zur Verfügung stellen und nachdenken, was Drogenkranke alles gratis bekommen. Wie der Vertreter der AUVA berichtete, wäre der volkswirtschaftliche Erfolg garantiert, kosten doch die Raucher weitaus mehr, als sie durch die Zigarettensteuer bringen. Schon die monatliche Reduzierung von rund 1.300.- €/Raucher an Lohnnebenkosten, an Krankenhauskosten etc. ist beachtlich. Auch jede dritte Feuersbrunst hat Zigaretten als Auslöser, betrieblich wie privat. Nichtraucherbetriebe sollen mit der Feuerversicherung wegen einer 25 %igen Prämienreduzierung verhandeln“, so Erlacher, Landes- und Bundeswirtschaftskammerfunktionär, mit Tipps.

Die über 140 Aktivisten, Krebspatienten, Allergiker, Asthmakranke usw., mit Verwandten, Bekannten, Ärzte und Studenten, sind zwischenzeitlich nur in anderen Bundesländern aktiv, wo schon bald nächste Anzeigenpakete übergeben werden, so Erlacher, der fordert: Wir wollen keine Strafen, BM. Stöger zwingt uns zum Anzeigen. Wir verlangen eine sofortige Änderung des Bundesgesetzes, ähnlich dem Beschluss vom Steirischen Landtag vor drei Wochen, nämlich

RAUCHFREIE  GASTSTÄTTEN  IN  GANZ ÖSTERREICH !

Sehr geehrte Damen und Herren Medienvertreter.
Die Klientel der Nichtraucher ist finanzkräftig und will den NR.-Gaststätten helfen.
Unter www.Rauchersheriff.at kann jeder anonym eine Meldung zu rauchfreien Gaststätten, aber auch zu „Raucherkuchln“ eingeben.
Laut dem Leiter vom Strafamt im Stadtmagistrat Graz wird allen Mitteilungen nach gegangen, auch anonymen, auch telefonischen.

Ansonsten anonym melden, jeden Tag aufs Neue, auf: http://www.rauchersheriff.at/anzeigen/anzeigen.php
Eine Abschrift der Anzeige dort hin ergeht auch an:
Alois Stöger diplome, BM. für Gesundheit
Dr. Reinhold Mitterlehner, BM. für Wirtschaft, Familie und Jugend
Rudolf Hundstorfer, BM. für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz
Herbert Tumpel, Arbeiterkammer Präsident (Arbeitnehmerschutz)
Erich Foglar, Gewerkschafts-Präsident (Arbeitnehmerschutz)
Androula Vassiliou, EU-Gesundheitskommissarin




4915
Nach 1.6.2009 / Graz, 19.5.09: 192 besuchte Lokale - 181 Anzeigen!
« am: August 22, 2009, 18:04:54 Nachmittag »
P R E S S E K O N F E R E N Z   R A U C H F R E I E   G A S T S T Ä T T E N

8. Pressekonferenz mit Österreichweiter Sensation

Ist Passivrauchen schädlich?
Bekommen Raucher/Passivraucher „nur“ Lungenkrebs?
Heute Raucher – morgen Nichtraucher - und gesund?

Kaum „Rauchfreie Gaststätten“ in/um Graz?
Ausschreitungen im EKZ Shopping Nord


Zeit: Dienstag 19.5.09 um 9.30 Uhr

Ort: Graz, Rathaus, Hauptplatz 1, 2. Stock, "Baumkircher Raum"

Mag. Siegfried Nagl, Bürgermeister der Stadt Graz, angefragt

Prof. Dr. Gernot Brunner, Internist, Ärztl. Dir. vom LKH Graz

Mag. Eva Baumann, Schlossberg Apotheke, Krebshilfe; mit

Dr. Kathryn Hoffmann, St.GKK, Leiterin der Tabakentwöhnung

Prof. Dr. Karl Pummer, Univ. Klinik Graz, Leiter der Urologie, Krebshilfe

Prof. Dr. Hellmut Samonigg, Univ. Klinik Graz, Leiter der Abteilung Onkologie, Krebshilfe

Dietmar Erlacher, Krebspatient, Bundesobmann von „Krebspatienten für Krebspatienten“,
Leiter der „Initiative Rauchfreie Gaststätten“, 1220 Wien, Tel. 0650-577-2395

Gast: Mag. Christian Guzy, Miteigentümer der Zentren der S.C.Seiersberg

Verlesung von Antworten auf 3 Fragen: LH. Mag. F. Voves; Bgmst. Mag. S. Nagl, LR. Mag. H. Hirt

4916


20.08.2009

Radio Kärnten - Journal - Neuerliche Diskussion um generelles Rauchverbot

Seit Jänner gibt es Regeln zum Nichtraucherschutz in Lokalen.
Die Kritik daran verstummt jedoch nicht.
Mediziner sehen kaum positive Auswirkungen.
Für die Wirtschaftskammer wäre ein generelles Rauchverbot allerdings "undenkbar".


Anmerkung:
252 Lokale wurden letzte Woche besucht - 225 Lokale waren Gesetzesübertreter des Tabakgesetzes!
Und die WKO schützt auch noch die Straffälligen, da dies rund 90 % aller Gastwirte sind!



4917
"Niederösterreichische Nachrichten" Nr. 30 vom 21.07.2009 Seite: 23 Ressort: STATZENDORF

HER Herzogenburg-Traismauer

AKTION / Kinderfreunde und Gemeinde machen auf Gefahren des Passivrauchens aufmerksam.

Zigaretten-Verzicht zum Schutz der Kids

VON THOMAS HEUMESSER

STATZENDORF / Die Initiative "Unseren Kinder zu Liebe - rauchfrei im Auto", die die NÖ Kinderfreunde gemeinsam mit Landesrätin Mag. Karin Scheele ins Leben gerufen haben und bei der sich die Gemeinde Statzendorf aktiv beteiligt, dient zum Schutz der Jüngsten vor den gesundheitlichen Schäden des Rauchens.

Siebenfach höhere Belastung als festgelegt

Kinderfreunde-Obfrau Irmgard Fritz und Bürgermeister Gerhard Reithmayr weisen auf die drastischen Folgen einer Passivrauchbelastung für Kinder - vor allem beim Autofahren - hin. Wenn die Eltern im geschlossenen Auto zur Zigarette greifen, setzen sie ihre Kinder schon mit dem Rauch einer einzigen Zigarette einer Feinstaubbelastung aus, die insgesamt sieben Mal höher ist als der von der EU festgelegte Belastungswert für Feinstaub. Landesrätin Scheele hakt nach: "Kindliche Körper und Organe befinden sich in Entwicklung, weshalb es durch Tabakrauch besonders schnell zu massiven Schäden kommen kann."

"Völliger Verzicht ist der einzige Schutz"

"Nur der völlige Verzicht auf das Rauchen in der Wohnung und im Auto ist der einzig wirksame Schutz, um Kinder vor den negativen gesundheitlichen Folgen zu bewahren", erklären Fritz und Reithmayr.

4918

Es gibt viele Möglichkeiten und Umsetzungen, welche kennst du?

4919
Sonstiges / Rauchverbote verringern die Zahl der Raucher
« am: August 22, 2009, 17:47:27 Nachmittag »
http://www.news.ch/Zahl+der+Raucher+in+der+Schweiz+geht+weiter+zurueck/387033/detail.htm

18. Mai 2009 / 12:12 h
 
Zahl der Raucher in der Schweiz geht weiter zurück

Bern - Das Rauchen wird in der Schweiz zunehmend unpopulär. Die Zahl der Raucherinnen und Raucher ist im vergangenen Jahr weiter gesunken. Noch 27 Prozent der Bevölkerung zwischen 14 und 65 Jahren griff zur Zigarette, Zigarre oder Pfeife; 29 Prozent 2007.
 
Noch deutlicher ist der Rückgang im Mehrjahresvergleich: 2001 rauchten noch 33 Prozent der Schweizer Bevölkerung. Der Abwärtstrend zeuge von der Wirksamkeit der Tabakprävention und spreche für die Weiterführung der bisherigen Massnahmen, schreibt Bundesamt für Gesundheit (BAG) in einer Mitteilung.

Bei den Männern ging der Raucheranteil 2008 auf 30 (2007: 33) Prozent zurück, bei den Frauen waren es dagegen unverändert 24 Prozent. 19 Prozent der Schweizer Bevölkerung rauchte laut der Untersuchung täglich während weitere 8 Prozent nicht täglich rauchten. Für die seit 2001 im Auftrag des BAG durchgeführte Studie werden jährlich 10'000 Personen befragt.

Am beliebtesten bei den 20- bis 24-Jährigen

Besonders ausgeprägt ist der Abwärtstrend bei den Jugendlichen. In der Altersgruppe zwischen 14 und 19 Jahren nahm der Raucheranteil 2008 zum Vorjahr von 24 auf 23 Prozent ab. Im Jahr 2001 hatten noch 31 Prozent der Jugendlichen geraucht.

Am populärsten ist das Rauchen weiterhin bei den 20- bis 24-Jährigen mit einem Anteil von 38 (Vorjahr 40) Prozent. Bei den 55- bis 65-Jährigen bezeichneten sich noch 20 Prozent als Raucher.

Tägliche Rauchende gaben ihren Tageskonsum im Schnitt mit 14,6 Zigaretten an. Immerhin 45 Prozent unter den rauchenden Männern konsumierten 20 und mehr Zigaretten pro Tag, bei den rauchenden Frauen waren es 29 Prozent.

Bereitschaft zum aufhören verringert

Die Bereitschaft der Raucherinnen und Raucher aufzuhören hat sich im letzten Jahr laut den Zahlen etwas verringert. Immerhin planten noch 48 (2007: 54) Prozent kurz- oder längerfristig das Rauchen aufzugeben.

Für den Rückgang des Tabakkonsums in den letzten Jahren macht das BAG Massnahmen wie die Erhöhung der Tabaksteuer um 30 Rappen pro Packung im Januar 2007,
Rauchverbote, Prävention und die 2006 eingeführten Warnhinweise auf Zigarettenpackungen verantwortlich.



4920
Gesundheit / 60-70% der impotenten Männer Raucher
« am: August 22, 2009, 17:23:34 Nachmittag »
http://www.medhost.de/impotenz/rauchen.html


60-70% der impotenten Männer Raucher

Ursache Rauchen


Es wird immer wieder die Frage gestellt ob Rauchen einen Einfluss auf die erektile Funktion hat. Die Frage kann eindeutig mit ja beantwortet werden. Es wird davon ausgegangen, dass mehr als 25% der Männer um die 50 keine Erektion mehr erreichen. In einer Studie der Universität von Pretoria in Südafrika wurde festgestellt, dass von 116 Männern mit erektiler Dysfunktion (Impotenz) 90% Raucher waren. Weitere grosse Studien belegten, dass ca. zwei Drittel der impotenten Männer Raucher waren.

Nikotin ist ein sehr starkes Gift, dass auf die Gefässe einen schädlichen Einfluss hat. Es ist allgemein bekannt, dass Nikotin zu einem sogenannten "Raucherbein" führen kann. Wenn man jetzt bedenkt, dass die Penisgefässe einen deutlich kleineren Durchmesser haben kommt es natürlich an diesen kleinen Gefässen deutlich früher zu einem Gefässschaden. Die Gefässe werden durch die arterielle Schädigung verengt und es strömt deutlich weniger Blut in den Penis. Die Folge ist ein sexuelles Versagen. Es kommt zum "Raucherpenis"

Kann die Potenz durch aufhören mit dem Rauchen wiedererlangt werden? Es gibt Untersuchungen wo festgestellt wurde, dass beim sogenannten Schlaferektionstest die erektile Funktion nach dem Rauchverzicht nach 6 Wochen wieder normal wurde.

Dieser letzte Absatz sollte jeden Raucher mit Potenzstörungen aufhorchen lassen. Was ist Ihnen wichtiger Rauchen oder Sex? Was jetzt zu tun ist müssen Sie ganz alleine entscheiden.