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Nachrichten - admin

4861
Manfred Neuberger schrieb:
Sehr geehrte Frau Staatssekretärin!
Umweltministerin Flemming berichtete nach unserem EU-Beitritt stolz, dass wir die damals in Österreich höheren Umweltstandards beibehalten und weiter ausbauen dürfen. Heute aber geben wir beim Klimaschutz ein schlechtes Beispiel und wirtschaften auf Kosten der nächsten Generationen. Von einem Umweltmusterland haben wir uns zum Aschenbecher Europas entwickelt, wie eine U.S. Zeitschrift schreibt. Der erste Kinderbericht der OECD zeigt, dass  unser früherer Stolz heute nur mehr ein Lippenbekenntnis bei Sonntagsreden ist. Wir geben pro Kind zwar noch immer relativ viel Geld aus, haben es aber trotzdem nicht geschafft, Kindern Chancengleichheit zu bieten und opfern die Gesundheit, vor allem der Kinder niedriger Bildungsschichten, den Geschäften der
Tabakkonzerne: Sie werden besonders früh zum Rauchen verführt, kommen später nicht mehr davon los und geben für eine Sucht ohne Genuss nicht nur einen größeren Teil ihres Einkommens aus, sondern bezahlen sie auch häufiger als andere mit ihrer Gesundheit und letztlich mit ihrem Leben.
Unter den 15-Jährigen ist der Anteil regelmäßiger Raucher in Österreich mit 27% bereits um mehr als ein Drittel über dem OECD-Schnitt. Die gesundheitlichen Folgen, besonders bei Frauen, stehen uns erst bevor.
Unsere Kinder und Enkel werden einmal fragen, welche Politiker die unkontrollierte Ausbreitung dieser Tabakepidemie zugelassen haben.
Am 20.9. habe ich die OECD-Studie und die beiliegende österreichische Studie an Bundes- und Vizekanzler geschickt, bisher ohne Reaktion. Dem Außenminister schrieb ich, dass ich um unsere Glaubwürdigkeit und unseren Ruf besorgt bin, wenn Luftreinhaltung und Kindergesundheit nur mehr Lippenbekenntnisse sind und wir uns nicht an das Rahmenübereinkommen der WHO halten, das Österreich ratifiziert hat (siehe unten). Sind die schmutzigen Geschäfte mit Japan Tobacco, BAT und Altria denn wichtiger als unsere Kinder? Wenn man die letzten Entscheidungen von Molterer für die Trafikanten, von Kdolsky für die Wirte und die  Weigerung von Pröll, einen Aufschlag auf die Tabaksteuer für einen unabhängigen Tabakpräventionsfonds einzuheben (wie in der
Schweiz) zusammenzählt, könnte man meinen, die ÖVP hätte sich von der
Familien- und Jugendschutz-Politik verabschiedet. Vielleicht können die ÖVP-Frauen daran etwas ändern und die männlichen Kollegen von der Notwendigkeit überzeugen, sich von der Tabakpolitik der FPÖ abzugrenzen.
Die Wähler werden es Ihnen danken.
Mit freundlichen Grüßen
Manfred Neuberger
(Ordinarius für Umwelthygiene an der MUW)

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Fritthum, Karl schrieb:
Sehr geehrter Herr Prof. Neuberger!
 
Im Auftrag von Frau Staatssekretärin Christine Marek möchte ich Ihnen für Ihre E-Mail ganz herzlich danken. Der Frau Staatssekretärin ist der Schutz unserer Kinder ein wichtiges Anliegen, wie das vor kurzem als Initiativantrag im Parlament eingebrachte Bundesverfassungsgesetz über die Rechte der Kinder zeigt.
 
Frau Staatsekretärin Marek hat auf das Ziel, die Kinderrechte in der Verfassung zu verankern, lange hingearbeitet und dieses Vorhaben auch bewusst ins Regierungsprogramm aufgenommen. Im neuen Bundesverfassungsgesetz über die Rechte der Kinder sind der Schutz und die Fürsorge zum Wohle eines jeden Kindes festge¬schrieben und auch das Recht auf Partizipation hat einen zentralen Platz. Der Textvorschlag trifft also den Kern der UN-Kinderrechtekonvention, denn das Kindeswohl ist der zentrale Maßstab für alles Handeln.
 
Allerdings braucht es auch gute, einfache Gesetze für faire und gesunde Lebens-bedingungen aller unserer Kinder. Um diese aber zu bekommen, ist die Verankerung in der Verfassung eine wichtige Stütze. Ein in der Verfassung verbrieftes Grundrecht prägt das allge¬meine Rechtsbewusstsein positiv und stärkt die Verantwortlichkeit für den Schutz unserer Kinder. Dadurch stärken wir die Stellung des Kindes als Subjekt und anerkennen seinen Anspruch auf Achtung seiner Persönlichkeit.
 
Oftmals setzen sich jene mit den stärksten Lobbys am besten durch - Frau Staatssekretärin Christine Marek hat jedoch klar auf Seite der Kinder Position bezogen, da die schwächsten Mitglieder der Gesellschaft zusätzliche Schubkraft gut gebrauchen können. Dies gilt auch für den von Ihnen angesprochenen Schutz der Kinder vor Tabakkonsum und -missbrauch. Im Rahmen der Möglichkeiten und Zuständigkeit des BMWFJ werden hier zahlreiche Maßnahmen gesetzt: Etwa im Bereich der Elternbildung wird intensiv an der Bewusstseinsbildung zum Thema Tabakmissbrauch gearbeitet. In der Kinder- und Jugendarbeit ist vor allem die Primärprävention in enger Zusammenarbeit mit den Kinder- und Jugendorganisationen zu nennen. Zusätzlich gibt es in Österreich zahlreiche Suchtpräventionsstellen des Gesundheitsressorts.
Das Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend wird sich im Bezug auf Förderungen in Zukunft verstärkt Projekten zum Thema Suchtprävention widmen.
 
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Ihrer Familie ein frohes Weihnachtsfest und erholsame Feiertage!
 
Mit freundlichen Grüßen,
 
Karl Fritthum
 
Mag. Karl Fritthum
Kabinett der Staatssekretärin Christine Marek
Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend
Federal Ministry of Economy, Family and Youth
1011 Wien, Stubenring 1
Tel.: +43 (0)1 711 00-5886
Fax: +43 (0)1 711 00-5542
mailto:karl.fritthum@bmwfj.gv.at
www.bmwfj.gv.at

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Betreff:    OECD: Rückständiger Kinder- und Jugendschutz in Österreich
Datum:    Mon, 04 Jan 2010 16:34:10 +0100
Von:    Neuberger <neuberger14@googlemail.com>

Antwort an:    manfred.neuberger@meduniwien.ac.at

An:    christine.marek@bmwfj.gv.at

CC:    Fritthum, Karl <Karl.Fritthum@bmwfj.gv.at>, Barbara.Leitner@bmwfj.gv.at, erasi@aon.at, Aigner Kurt Prim Dr <kurt.aigner@elisabethinen.or.at>, "Dorner Präs.MR.Dr.Walter" <dorner@aekwien.or.at>, Heinrich Klech Univ.Prof.Dr. <heinrich.klech@vscr.at>, Irmgard Homeier OA Dr. <irmgard.homeier@gmx.at>, Michael Studnicka UnivProfDr <m.studnicka@salk.at>, Rainald Martys <hor@kes.magwien.gv.at>, Sozialmedizin <michael.kunze@meduniwien.ac.at>

Referenzen:    <F3E0350543CD034280B775D3E8FDEC0B0122D5477B@BWAVIEVS20.bmwa.lcl>

Sehr geehrte Frau Staatssekretärin! Sehr geehrter Herr Mag. Fritthum!
Wir freuen uns, dass Sie der Primärprävention einen hohen Stellenwert geben, selbstverständlich in enger Zusammenarbeit mit den Kinder- und Jugendorganisationen, doch ist die dzt. Tabakepidemie unter Österreichs Kindern und Jugendlichen mit den vorhandenen Instrumenten allein (wie Suchtpräventionsstellen) nicht mehr zu bewältigen. Nikotin ist zwar meist die Einstiegsdroge, aber es wird von Suchtexperten, die sich hauptberuflich mit illegalen Drogen befassen müssen, oft bagatellisiert. Auch unterscheidet sich die Nikotinsucht grundlegend von der Alkoholsucht, wenngleich Kombinationen dieser Süchte häufig sind. Der von der Industrie geprägte Begriff "Tabakmissbrauch" verschleiert, dass es - im Gegensatz zu Alkohol - keinen unschädlichen Gebrauch von Zigaretten gibt: bereits 3 Zigaretten pro Tag verdreifachen das Risiko für Herzinfarkt und Lungenkrebs. Passivrauchen kann das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall verdoppeln.
Studien in nord- und westeuropäischen Ländern zeigten, dass die "Elternbildung" zum Passivrauchen nach Einführung von Rauchverboten an Arbeitsplätzen und in öffentlich zugänglichen Räumen (ohne Ausnahmen für die Gastronomie) verbessert wurde. Das Bewusstmachen des Tabakrauches als Luftverschmutzung reduzierte seine soziale Akzeptanz und damit auch das Passivrauchen der Kinder zu Hause und die Verführung Jugendlicher zum Tabakkonsum. Auch eine Jugendkonferenz der EC kam zu dem Schluss, dass sich die Maßnahmen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor aktivem und passivem Rauchen auch an Erwachsene richten müssen, um erfolgreich zu sein.
Gerne steht Ihnen die Ärzteinitiative mit ihrem Wissenschaftlichen Beirat zu allen Fachfragen in diesem Zusammenhang zur Verfügung, damit Sie nicht auf verzerrte Sachverhaltsdarstellungen von Interessensgruppen und medizinischen Laien aus der Wirtschaftskammer angewiesen sind. Unsere Expertise ist evidenzbasiert und die Ergebnisse decken sich mit Aussagen von WHO und IARC und übrigens auch mit denen von Kollegen Rasinger.
Mit freundlichen Grüßen
Prim. Dr. Kurt Aigner & Prof. Dr. Manfred Neuberger 


4862

Österreichische Schutzgemeinschaft für Nichtraucher (Aktiv seit 1975!)
Bundesleiter Robert Rockenbauer                     
Thomas-Riss-Weg 10, 6020 Innsbruck                       
p e r s ö n l i c h   e r r e i c h b a r:                                           
Beratungszentrum für Nichtraucher und Raucher
Haller Straße 3, 6020 Innsbruck
Telefon und Fax 0512 / 268025
Neu: 0664/9302958
Mo - Fr 9.30 - 12.30, 15 - 18.30 Uhr
Kto.Nr. 0000-075960 Tiroler Sparkasse (20503)
www.alpha2000.at/nichtraucher
nichtraucherschutz@aon.at


Sehr geehrte Nichtraucherin!
Sehr geehrter Nichtraucher!

Erinnerung
Informationsabend zum Nichtraucherschutz in Innsbruck und Wien

Innsbruck am 13.1.2010 um 19 Uhr im Austrotel,
Bernhard-Höfel-Straße 16 (gegenüber Media-Markt; Autobahnausfahrt Innsbruck-Ost). Eine Voranmeldung wäre hilfreich zwecks Saaleinteilung (Telefon, Mail, Fax). Um Konsumation (Getränke, nach Möglichkeit auch Abendessen) wird gebeten, damit sich die Saalmiete reduziert. Die erste halbe Stunde ist einem lockeren Kennenlernen gewidmet.
Das Austrotel ist komplett rauchfrei!
Parkplätze vor und hinter dem Hotel. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Bus C (Richtung Baggersee-Rossau), bleibt direkt beim Hotel stehen.

Die nichtrauchende Bevölkerung muss besser über das Tabakgesetz aufgeklärt werden. Was kann/muss jeder einzelne dazu beitragen, dass nach einem Jahr der Missachtung des Nichtraucherschutzes mehr Effizienz und Nachhaltigkeit erreicht werden kann?
Mehr erfahren Sie von mir beim Info-Abend.

Ihre Teilnahme ist sehr wichtig!

Die gleiche Veranstaltung findet auch in Wien statt:
Wien (7. Bezirk) am 20.1.2010 um 19 Uhr
im Gemeindesaal der Evangelischen Kirche, Lindengasse 44a. Links neben dem Kircheneingang ist ein Tor und dann die Stiege hinunter zum Gemeindesaal.


Der Fortbestand der Schutzgemeinschaft für Nichtraucher ist durch Subventionskürzungen und Rückgänge bei Spenden und Mitgliedsbeiträgen in eine arge Schieflage geraten. Auch darüber müssen wir reden, wie alles weitergehen soll.

Die Teilnehmer beim  Informationsabend haben die Möglichkeit, Nichtraucher-Materialien (Plakate, Aufkleber usw.) im Werte von 5,- Euro mitzunehmen. Darüber hinaus gibt es einen großzügigen Mengenrabatt! Außerdem wollen wir eine Resolution an die Bundesregierung verfassen bzw. einen Text für die Pressekonferenz am 21.1.2010 in Wien vorbereiten.

Bitte kommen Sie zahlreich! Achtung: es sind nur Nichtraucher eingeladen!

Bitte nach Möglichkeit dieses Mail auch in Ihrem Verteiler weiterleiten.


Sie wohnen in einem anderen Bundesland und würden gerne auch in Ihrer Landeshauptstadt einen solchen Info-Abend besuchen?
Dann schreiben Sie mir. Welches Lokal wäre geeignet? Es muss ein Nichtraucherlokal sein.

Mit freundlichen Grüßen
Robert Rockenbauer

4863
Österreichische Schutzgemeinschaft für Nichtraucher (Aktiv seit 1975!)
Bundesleiter Robert Rockenbauer                     
Thomas-Riss-Weg 10, 6020 Innsbruck                       
p e r s ö n l i c h   e r r e i c h b a r:                                           
Beratungszentrum für Nichtraucher und Raucher
Haller Straße 3, 6020 Innsbruck
Mo - Fr 9.30 - 12.30, 15 - 18.30 Uhr
Telefon und Fax 0512 / 268025
Neu: 0664/9302958
Kto.Nr. 0000-075960 Tiroler Sparkasse (20503)
www.alpha2000.at/nichtraucher
nichtraucherschutz@aon.at




Einladung zur Pressekonferenz

Sehr geehrte Redaktion!

Wir laden Sie sehr herzlich zur Pressekonferenz ein und bitten um Ihre Teilnahme. Helfen Sie mit Ihrer Berichterstattung, dem "Wischiwaschi-Gesetz" ein rasches Ende zu bereiten. Sie helfen damit der Mehrheit der Österreicherinnen und Österreicher, weitgehendst rauchfrei leben zu können.

Mit freundlichen Grüßen
Robert Rockenbauer


Pressekonferenz am 21.1.2010
um 10 Uhr im Lokal "Fromme Helene"
Josefstädter Straße 15
1080 WIEN


Anwesend:

Robert Rockenbauer
Bundesleiter der Österreichischen Schutzgemeinschaft für Nichtraucher

Die katastrophale Administration des Tabakgesetzes macht Österreich zur Lachnummer im Ausland. Ein Jahr Tabakgesetz und nichts Wesentliches hat sich zum Schutze der Nichtraucher verändert.  Österreich darf nicht länger der Aschenbecher Europas sein. Wir zeigen auf, wie sich die Effektivität und Nachhaltigkeit des Tabakgesetzes sofort umsetzen lässt. Weiters zeigen wir auf, wie die Wirtschaftskammer nicht die Interessen der Wirte vertritt, sondern die der Tabakindustrie.

oUniv.-Prof. Dr. Manfred Neuberger
Internist, Arbeits- und Umweltmediziner
Leiter der Abteilung Präventivmedizin, Institut für Umwelthygiene, Medizinische Universität Wien

Prof. Neuberger präsentiert eine neue österreichische Studie, die in Kooperation von Medizin und Wirtschaftswissenschaft entstand, sowie Konsequenzen für einen Kurswechsel in der Tabakpolitik.  Als Arzt möchte Neuberger Rauchern helfen, sich von der  Abhängigkeit zu befreien, bevor es zu spät ist und Nichtraucher vor dem Passivrauchen bewahren, damit sie nicht krank werden. Ein besseres Gesetz würde beides erleichtern.

Prim. MR. Dr. Kurt Aigner
Lungenfacharzt im Krankenhaus Elisabethinen GmbH, Linz
Präsident der Ärzteinitiative gegen Raucherschäden   
www.aerzteinitiative.at

Prim. Aigner zeigt auf, warum die Luftreinhaltung in Innenräumen so wichtig ist und fordert ein striktes Tabakgesetz ohne Ausnahmen.

Dietmar Erlacher
Krebspatienten für Krebspatienten
Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen Österreich

Ein Erfahrungsbericht von Krebskranken.

4864
Sonstiges / 1.12.09 bis 31.1.2010: ORF, Hohes Haus, kein Nichtraucherschutz!
« am: Januar 17, 2010, 21:40:12 Nachmittag »
Der Beitrag von heute ist dzt. noch zu sehen unter:

http://tvthek.orf.at/programs/1264-Hohes-Haus/episodes/1178581-Hohes-Haus/1182641-Oesterreich-ist-ein-Land-der-Raucher

Leider war ein wichtiger Punkt inhaltlich wieder falsch! Der ORF berichtet nämlich immer wieder, dass ALLE Lokale in die Übergangsfrist fallen bis 01.07.2010. Wir wissen aber, in Wien haben nur 1500 Lokale für eine Fristverlängerung zum Umbau angesucht. Der große Rest von 90 % müsste bereits seit einem Jahr rauchfrei sein…..

Sei dabei, hilf dir und BM. Stöger,
der zur Volksbefragung über die Wirte aufgerufen hat: http://rauchersheriff.at/anzeigen/anzeigen.html


4865
Sonstiges / 1.12.09 bis 31.1.2010: Ich als Gesundheitsminister meine .........
« am: Januar 14, 2010, 13:07:44 Nachmittag »

http://www.vienna.at/news/politik/artikel/warnung-fuer-wirte/cn/news-20100114-10304297

14.1.2010

Warnung für Wirte

Rauchverbot: Gesundheitsminister Stöger kündigt Kontrollen und Strafen an.

Demnächst wird es ein Volksbegehren für ein „Rauchverbot in Lokalen“ geben; die Bürgerinitiative hat schon mehr als 71.000 Unterstützer(innen). Wir nehmen an, dass Sie als Gesundheitsminister erfreut darüber sind.

Stöger: Ich bin über jede Initiative erfreut, die dazu beiträgt, dass Menschen aufhören zu rauchen.

Die Initiative ist ein Aufstand gegen die geltende Regelung, derzufolge es etwa möglich ist, in Lokalen in abgetrennten Bereichen zu rauchen. Sie selbst haben schon kritisiert, dass viele Wirte diese Regelung nicht einhalten. Sind Sie letztlich also für ein generelles Rauchverbot?

Stöger: Die Wirte haben dem Nationalrat eine Kompromisslösung abgerungen. Und ich erwarte mir, dass sie sich daran halten. Wenn sie das tun, dann sinkt die Zahl der Räume, in denen geraucht wird. Und das unterstützt wiederum Menschen auf ihrem Weg zum Nichtraucher.

Die Kompromisslösung ist unter Ihrer Vorgängerin Kdolsky (ÖVP) zustande gekommen. Sind Sie zufrieden damit?

Stöger: Der Nationalrat hat die Lösung beschlossen. Über den Inhalt kann man immer streiten. Einige meinen, ein generelles Rauchverbot wäre besser. Die Mehrheit der Wirte hat sich dagegen ausgesprochen, aber die Verpflichtung übernommen, die nunmehrige Lösung einzuhalten. Das wollen sie jetzt nicht. Sie glauben, sie könnten sich durchschwindeln. Das kann es nicht geben. Daher werden wir eine Evaluierung vornehmen und dann die Kontrollen massiv verstärken und jedenfalls Strafen aussprechen.

Europaweit geht der Trend zu einem Rauchverbot in Gastronomiebetrieben. Daher noch einmal die Frage, ob Sie auch dafür sind?

Stöger: Ich bin jedenfalls für ein Rauchverbot in den Räumen, in denen ich lebe.

Und in den Gastronomiebetrieben?

Stöger: Das Rauchverbot ist eine rechtliche Frage. Es wird immer Menschen geben, die rauchen. Es geht darum, das Rauchen einzuschränken. Wir haben schon viele Verbesserungen erreicht. Vor 20 Jahren ist wesentlich mehr geraucht worden. In Unternehmen wird kaum noch geraucht; jetzt setzen wir bei den Gastronomiebetrieben entsprechende Schritte.


Anmerkung:
Mir ist ein großes Strafamt in Österreich bekannt, welches (gesetzeskonform?) bereits seit ca. 4 Wochen täglich Lokale auf den Nichtraucherschutz lt. Tabakgesetz kontrolliert, sowie oberste Organe einer Landeshauptstadt, mit "Masterplan für den Nichtrraucherschutz", die seit 2.1.2010 im Einsatz sind, auf Grund unserer zig Anzeigen.



4866
Sonstiges / 13.1.10 bis ....: Therme Loipersdorf, danke! Und ..........!
« am: Januar 14, 2010, 01:01:23 Vormittag »
Von: krebspatient-krebsforum [mailto:krebspatient-krebsforum@utanet.at]
Gesendet: Mittwoch, 13. Jänner 2010 23:50
An: 'Mag. Peter Kospach'; 'Manfred Körper'; 'Franz Radl'
Cc: 'franz.voves@stmk.gv.at'; 'bettina.vollath@stmk.gv.at'; 'bhff@stmk.gv.at'; 'post.ai11@arbeitsinspektion.gv.at'
Betreff: Therme Loipersdorf seit 11.1.2010 für Nichtraucherschutz! 2008: 11.000 Tote durch Tabakkonsum und 1.029 Passivrauchtote!
Wichtigkeit: Hoch

     
                         K f K
  Verein Krebspatienten für Krebspatienten
Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
                     Österreich
    Wien, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
Initiative Rauchfreie Gaststätten: www.sis.info
Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
    Tel. 01-577-2395, Mobil 0650-577-2395
kontakt@krebspatient.at  www.krebsforum.at
    Dietmar Erlacher, Bundesobmann



Sehr geehrter Herr Geschäftsführer Mag. Kospach,
sehr geehrte Damen und Herren,

Ihre Gäste und Beschäftigten, und etliche Organisationen mit zehntausenden Mitgliedern, freuen sich über diesen Schritt zur Rauchfreiheit in der Therme Loipersdorf. Damit halten Sie sich seit 11.1.2010 an das Gesetz seit 1.1.2005(!).

Ihre Entscheidung, dass die Therme Loipersdorf ab sofort rauchfrei ist, haben wir bereits im Internet mehrfach bekannt gegeben, so auch im neuen Facebook für „Generell Rauchfreie Lokale“; Besuche wurden bereits angekündigt! Dort sind nach nicht einmal 4 Wochen bereits 70.000 Mitglieder, die ein Volksbegehren mit 100.000 Stimmen vorbereiten:  http://www.facebook.com/topic.php?topic=12149&post=58256&uid=207474724730#/group.php?gid=207474724730&ref=nf   

Wir sind für die Einhaltung des gesetzlichen Nichtraucherschutzes und gegen Unlauteren Wettbewerb. Wir sind für das Anzeigen von Lokalbesitzer (bisher über 4.000), die sich seit 1.1.2009 bzw. seit 1.1.2005 nicht an das Gesetz für den Nichtraucherschutz halten. Zum Letzteren: Das sind Einkaufszentren (außer z. B. Graz/Seiersberg) und Öffentliche Gebäude, wie im Gesundheitsministerium oder im AKH Wien. In 11 bundesweiten Pressekonferenzen haben wir jedes Mal hunderte Anzeigen übergeben, in Graz, wie auch am 13.8.09 in Klagenfurt. Dass dieses Paket von 225 Anzeigen „verschwunden“ ist, alle Anzeigen aufwändig neu erstellt wurden, nochmals der Behörde übergeben werden mussten, ist betrüblich. Dass nach weiteren 4 Monaten das LKH Klagenfurt, LKH Villach, ÖBB Klagenfurt und Villach, weitere 50 Lokale in Villach, immer noch nicht den Nichtraucherschutz einhalten, ist eine Frechheit. Wir werden darüber detailliert den Volksanwalt Dr. Kostelka, den Vorsitzenden der Landeshauptleutekonferenz Landeshauptmann Niessl, etc., informieren.

Damit Ihre Therme nicht der rauchenden Konkurrenz unterliegen muss, laden wir auch Sie ein, uns offizielle oder anonyme Anzeigen zu senden:  http://rauchersheriff.at/anzeigen/anzeigen.html

Mit freundlichen Grüßen

Dietmar Erlacher, Krebspatient

PS: Durch diesen „Erfolg“ angespornt, werden wir in den nächsten Tagen rund 300 Lokale besuchen und fast ebenso viele Anzeigen an die Behörden senden.

ABSCHRIFT:
Alois Stöger diplome, BM. für Gesundheit
Reinhold Mitterlehner, Dr., BM. für Wirtschaft, Familie und Jugend
Rudolf Hundstorfer, BM. für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz
Herbert Tumpel, Arbeiterkammer Präsident (Arbeitnehmerschutz)
Erich Foglar, Gewerkschafts-Präsident (Arbeitnehmerschutz)
Androula Vassiliou, EU-Gesundheitskommissarin
Vladimir Spidla, EU-Sozialkommissar
Peter Kostelka, Dr., Volksanwalt
Werner Faymann, SPÖ
Josef Pröll, ÖVP
Glawischnig, Grüne
fallw. an SR. Mag. Birbaumer, Öffentlichkeitssprecher aller Wr. Bezirksämter
u. a., wie z. B.
Ihre Gemeinde-, Bezirks- und Landespolitiker und ggf. Medienvertreter, da Sie mit Ihrer Therme im Öffentlichen Interesse stehen.

4867
Sonstiges / Re: 13.1.10 bis ........: Arbeitsinspektorat zum Fall Loipersdorf
« am: Januar 13, 2010, 22:48:31 Nachmittag »
 Re: 13.1.10 bis .................: Arbeitsinspektorat zu Loipersdorf!
« Antworten #3 am: Heute um 09:37:55 pm » Zitat 

--------------------------------------------------------------------------------


Arbeitsinspektorat Graz
Arbei t s ins pek t orat Graz
8 0 4 1 Gr a z , L i e b e n a u e r Ha u p t s t r a ße 2 - 6 , S t i e g e D • T e l . : 0 3 1 6 4 8 2 0 4 0 • F a x : 0 3 1 6 4 8 2 0 4 0 9 9
E-Ma i l : p o s t . a i 1 1@a r b e i t s i n s p e k t i o n . g v . a t • DVR: 0 5 0 1 5 9 0
www. a r b e i t s i n s p ek t i o n . gv . at
Verein für Krebspatienten für
Krebspatienten
Netzwerk Onkologischer
Selbsthilfegruppen Österreichs
______________________________
Name/Durchwahl:
DI Gerhard Esterl / 10
Geschäftszahl:
080-199/2-11/09
Ihre Zahl/Ihre Nachricht vom:
______________________________
Antwortschreiben bitte unter Anführung der Geschäftszahl
und, falls technisch möglich, an die E-Mail Adresse
post.ai11@arbeitsinspektion.gv.at richten.

Graz, 22. Dezember 2009

Sehr geehrte Damen und Herren!

Ihre Mitteilung betreffend der Therme Loipersdorf betrifft ausschließlich Übertretungen des
Tabakgesetzes.
Für die Überprüfung der Einhaltung des Tabakgesetzes ist die Arbeitsinspektion nicht
zuständig.
Zuständige Behörde für die Vollziehung des Tabakgesetzes ist die
Bezirksverwaltungsbehörde, die von Ihnen ja bereits informiert wurde.
Aus dem von Ihnen geschilderten Sachverhalt (fehlende Kennzeichnung, Rauchen neben
der Warteschlange) ergeben sich keine Übertretungen von
Arbeitnehmerschutzbestimmungen.
Sollten Ihnen Übertretungen von Arbeitnehmerschutzvorschriften (z.B. § 34
ArbeitnehmerInnenschutzgesetz - ASchG, BGBl. Nr. 450/1994 i.d.g.F.)
bekannt werden, ersuchen wir Sie um Mitteilung.
Die Arbeitsinspektion ist verpflichtet, jedem Verdacht von Übertretungen von
Arbeitnehmerschutzvorschriften nachzugehen.
Mit freundlichen Grüßen!
Der Leiter des Arbeitsinspektorates
ESTERL

Anmerkung:
Robert weist richtigerweise darauf hin, bei der Zusendung von Anzeigen an uns, unter Bemerkungen, Details anführen: Wie viele Raucher, wie viele Aschenbecher, genaue Raumbezeichnung, wie viele weibl./männl. Kellner. Dann ist das Arbeitsinspektorat "im Einsatz".

Anzeigen bitte auf:
http://rauchersheriff.at/anzeigen/anzeigen.html

4868
Sonstiges / Re: 13.1.10 bis .................: Ich bau mir eine super Lüftung ein!
« am: Januar 13, 2010, 22:33:02 Nachmittag »

o.UnivProf.Dr.med. Manfred Neuberger                                                   
Ordinarius für Umwelthygiene
Arbeits u. Betriebsmedizin
Hygiene u. Präventivmedizin,
 A - 1095 Wien, Kinderspitalg. 15                                                                     


Können Luftfilter

<http://www.ashrae.org/content/ASHRAE/ASHRAE/ArticleAltFormat/20058211239_347.pdf>
ein Rauchverbot <http://www.hhs.gov/news/press/2006pres/20060627.html>
ersetzen? - Nein. Diese Geräte beseitigen nur sichtbare Rauchschwaden, reduzieren feine Rauchpartikel aber ungenügend. In der Regel ist schon ihr Luftdurchsatz <http://www.repace.com/pdf/iaqashrae.pdf>
unzureichend. Dazu müssten Filter <http://www.repace.com/factsheet.html>
ständig gewechselt werden. Eine wesentliche Fraktion des gefährlichen Nebenstromrauches wird überhaupt nicht reduziert: die schädlichen <http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/rauchen/425737/index.do>
Gase <http://www.aerzteinitiative.at/images/ventilationNOxCO.jpg>. 
(Auch im Flugzeug <http://www.aerzteinitiative.at/aircraft04.pdf>
konnten Klimaanlagen die verrauchte Luft nicht reinigen: Von den lungengängigen Staubteilchen stammten in der Raucherzone 95% und in der Nichtraucherzone 85% aus der Zigarette). Selbst teure Lüftungsanlagen <http://www.tobaccoscam.ucsf.edu/resource/resource_vent.cfm> schaffen keine rauchfreien Räume, sondern nur Rauchverbote <http://www.tabakkontrolle.de/pdf/AdWfP_lueftungstechnische_Anlagen.pdf>.
Das bewiesen sowohl Feldstudien
<http://www.aerzteinitiative.at/LueftgDKFZ07.pdf> in Gasthäusern <http://www.lgl.bayern.de/gesundheit/umweltmedizin/tabakrauchbelastung.htm>
wie Experimente <http://www.aerzteinitiative.at/LueftgIspra05.pdf> in einer großen Klimakammer. In Finnland hat der Versuch versagt, Nichtrauchersektionen in Gasthäusern <http://annhyg.oxfordjournals.org/cgi/content/abstract/50/4/331> besser zu belüften. Aus dem österreichischen Arbeitnehmerschutzgesetz wurde im §30 die Belüftung mit der Begründung <http://www.aerzteinitiative.at/ASchG30final.pdf> gestrichen, dass sie die Gesundheitsschäden durch Passivrauchen nicht verhindern kann.


4869

Die Geschäftsleitung hat sicher rechtsfreundliche und politische Beratungen eingeholt.

Es freut uns nun bekannt zu geben:

Therme LOIPERSDORF ab sofort RAUCHFREI!



Von: Mag. Peter Kospach [mailto:p.kospach@therme.at]
Gesendet: Mittwoch, 13. Jänner 2010 16:10
An: krebspatient-krebsforum
Cc: Manfred Körper; Franz Radl
Betreff: AW: Therme Loipersdorf gegen Nichtraucherschutz - 2008: 11.000 Tote durch Tabakkonsum und 1.029 Passivrauchtote!

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir bestätigen den Erhalt Ihres Schreibens und dürfen Ihnen mitteilen, dass wir seit Montag 11.01.2010 in den von Ihnen genannten Bereichen zum Ärger vieler unserer Gäste rauchfrei sind. Das haben wir auch der zuständigen Behörde (Bezirkshauptmannschaft Fürstenfeld) mitgeteilt.

Mit freundlichen Grüßen aus der Therme Loipersdorf

Peter Kospach
Mag. Peter Kospach
Geschäftsführer

Tipp: Therme Loipersdorf jetzt auch auf Facebook!

 
Thermalquelle Loipersdorf
Gesellschaft m.b.H. & Co KG
Nr. 152
8282 Loipersdorf
Tel. +43 (0) 3382 / 8204 -36
Fax +43 (0) 3382 / 8204 -936
Email p.kospach@therme.at
Home http://www.therme.at



4870
Ein Sympathisant hat sich bereits mehrfach bei der Therme Loipersdorf beschwert.
Schließlich hat er sich an uns gewandt - es erfolgten Anzeigen und schließlich:

 
Von: krebspatient-krebsforum [mailto:krebspatient-krebsforum@utanet.at]
Gesendet: Donnerstag, 07. Jänner 2010 22:20
An: Mag. Peter Kospach
Cc: bettina.vollath@stmk.gv.at
Betreff: Therme Loipersdorf gegen Nichtraucherschutz - 2008: 11.000 Tote durch Tabakkonsum und 1.029 Passivrauchtote!
Wichtigkeit: Hoch

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir erhielten die betrübliche Mitteilung, dass Sie, als Öffentliches Gebäude(!), den Nichtraucherschutz laut Tabakgesetz nicht einhalten (Eingangsbereich der Therme - kleines Café und Panoramarestaurant, ggf. etc.). Wissen Sie, dass es in Österreich 2008 die ungeheure Zahl von 11.000 Toten durch Tabakkonsum und 1.029 Passivrauchtote gab? Und da diskutieren Sie mit Raucher, die mehr Flächen zur Verbreitung des tödlichen Tabakrauches haben wollen?

Wissen Sie nicht, dass jeder vierte Österreicher an Krebs erkrankt und 50 % der Krebserkrankungen Tabakrauch als Verursacher haben?

Frau Gesundheitslandesrat Vollath, bitte sagen Sie dem Geschäftsführer auch die Statistik über Tabakrauch bzw. Passivrauch und Herzinfarkte bzw. Schlaganfälle bzw. Asthma, Allergien, Diabetes etc.!

Herr Mag. Kospach, ich mache Sie darauf aufmerksam, dass Sie vermutlich seit 1.1.2005 das gesamte Objekt rauchfrei haben müssten, außer komplett abgetrennte Räume, die mit einer selbstschließenden, dichten Türe abgeschlossen sind. Die Strafen sind bis 2.000.- Euro und im Wiederholungsfall bis 10.000.- Euro.

Wir bitten Sie uns zu Ihrem von uns vermuteten Fehlverhalten bis spätestens 15.1.10 eine Stellungnahme zu schreiben. Bei Nichterhalt werden wir Anzeige bei der Behörde und der Staatsanwaltschaft machen, Landeshauptmann, Rechnungshof und Volksanwalt Dr. Kostelka informieren, zudem Sie vorgeben, eine Genehmigung zur Fristverlängerung bis 30.6.2010 zu haben. Abschriftlich ergehen unsere Anzeigen an:

ABSCHRIFT:
Alois Stöger diplome, BM. für Gesundheit
Reinhold Mitterlehner, Dr., BM. für Wirtschaft, Familie und Jugend
Rudolf Hundstorfer, BM. für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz
Herbert Tumpel, Arbeiterkammer Präsident (Arbeitnehmerschutz)
Erich Foglar, Gewerkschafts-Präsident (Arbeitnehmerschutz)
Androula Vassiliou, EU-Gesundheitskommissarin
Vladimir Spidla, EU-Sozialkommissar
Peter Kostelka, Dr., Volksanwalt
Werner Faymann, SPÖ
Josef Pröll, ÖVP
Glawischnig, Grüne
fallw. an SR. Mag. Birbaumer, Öffentlichkeitssprecher aller Wr. Bezirksämter
u. a., wie z. B.
Ihre Gemeinde-, Bezirks- und Landespolitiker und ggf. Medienvertreter, da Sie mit Ihrer Therme im Öffentlichen Interesse stehen.

Weiters werden wir den Schriftverkehr auf unserer Homepage www.sis.info und unserem 1. Krebsforum Österreich http://www.krebsforum.at/forum/index.php/topic,1072.msg8721.html#msg8721 ins Netz stellen.

Mit freundlichen Grüßen

Dietmar Erlacher, Krebspatient


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Antwortschreiben kamen von Politiker, so z. B. von der Landesrätin, aber wenig erbaulich.

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4871
Sonstiges / 1.12.09 bis 31.1.2010: S.g.Hr. Bundespräsident Dr. Fischer
« am: Januar 13, 2010, 15:19:34 Nachmittag »
Von: krebspatient-krebsforum [mailto:krebspatient-krebsforum@utanet.at]
Gesendet: Dienstag, 29. Dezember 2009 02:03
An: 'heinz.fischer@hofburg.at'
Cc: 'michael.haeupl@wien.gv.at'; 'sonja.wehsely@ggs.wien.gv.at'; 'oliver.birbaumer@wien.gv.at'; 'alois.stoeger@bmg.gv.at'; 'reinhold.mitterlehner@bmwfj.gv.at'; 'Rudolf.Hundstorfer@bmask.gv.at'; 'herbert.tumpel@akwien.at'; 'erich.foglar@oegb.at'; 'androulla.vassiliou@ec.europa.eu'; 'Vladimir.Spidla@ec.europa.eu'; 'vaa@volksanw.gv.at'; 'werner.faymann@bka.gv.at'; 'josef.proell@bmf.gv.at'; 'eva.glawischnig-piesczek@gruene.at'; 'christine.marek@oevp-wien.at'; 'thomas.faustmann@orf.at'; 'christine.buchacher@orf.at'

Betreff: Hilferuf an Herrn Bundespräsident Dr. Fischer! 2009: 14.000 Rauchertote + 1.400 Passivrauchtote! Hans Rauscher, a la Hans Moser: da evaluieren wir halt! 67,87 % wünschen ein generelles Rauchverbot!

Sehr geehrter Herr Bundespräsident Dr. Fischer,

nachdem unser Gesundheitsminister weiterhin zusieht, wie täglich 3 bis 4 Passivrauchtote zu beklagen sind, es unserem Bundeskanzler nicht gelingt den Nichtraucherschutz zur Chefsache zu erklären, ersuchen wir Sie, für uns das Volk, für generell rauchfreie Lokale zu sorgen.

Zwei Drittel der Österreicher wünschen generell rauchfreie Lokale (siehe unten). Denn der tödliche Tabakrauch ist nicht nur Schuld an Schlaganfall, Herzinfarkt, Diabetes, Asthma, Allergien etc., sondern auch verantwortlich für 50 % aller Krebsarten! Bitte nehmen Sie sich etwas Zeit, um - nach Tausenden Lokalbesuchen - unsere Analyse in der Anlage zu lesen.

37.000 Krebsneuerkrankungen, 17.000 Krebstote, 14.000 Rauchertote, 1.400 Passivrauchtote müssen deutlich reduziert werden. Unvorstellbares Leid bei Betroffenen, Angehörigen, Verwandten, Bekannten erleben wir als ehrenamtlich und gemeinnützig tätige, selbst Betroffene, bei den Treffen der Selbsthilfegruppen und bei Besuchen im Krankenhaus.

Danke im Voraus für Ihr persönliches Bemühen zum Wohle der gesamten Bevölkerung!

Mit freundlichen Grüßen

Dietmar Erlacher, Krebspatient
       
                         K f K
  Verein Krebspatienten für Krebspatienten
Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
                     Österreich
    Wien, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
Initiative Rauchfreie Gaststätten: www.sis.info
Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
    Tel. 01-577-2395, Mobil 0650-577-2395
kontakt@krebspatient.at  www.krebsforum.at
    Dietmar Erlacher, Bundesobmann


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president-office@hofburg.at

......... die Antwort war "nichts sagend", z. B."Sie haben sich bereits an die richtige Stelle gewandt .......",
"dem Bundespräsidenten steht keinerlei direkter Einfluss zu" .....


 

4872
Sonstiges / Re: 1.12.09 bis 31.1.2010: Arbeitsinspektion .........
« am: Januar 13, 2010, 01:06:11 Vormittag »



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Novak, Renate [mailto:Renate.Novak@bmask.gv.at]
Gesendet: Mittwoch, 02. Dezember 2009 18:03
An: erl@utanet.at
Cc: Marat, Eva-Maria
Betreff: WG: Nichtraucherschutz am Arbeitsplatz

Sehr geehrter Herr GF Erlacher!

Zu Ihrer E-Mail-Anfrage darf ich auf die Website der Arbeitsinspektion verweisen - hier sind die wesentlichsten Aspekte von Tabakrauch am Arbeitsplatz aus ArbeitnehmerInnenschutzsicht zusammengefasst (Ihr Link war nicht zu öffnen):
http://www.arbeitsinspektion.gv.at/AI/Arbeitsstaetten/Nichraucherschutz/default.htm

Schutz der NichtraucherInnen im allgemeinen bzw. das Tabakgesetz selbst ist eine Materie des Gesundheitsrechts - Näheres siehe Website des Gesundheitsministeriums:
http://www.bmgfj.gv.at/cms/site/standard.html?channel=CH0756&doc=CMS1157719354616

Sollte eine konkrete Frage zum Sicherheits- und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz offen sein bitte um AW per E-Mail an:
vii3@bmask.gv.at

Mit freundlichen Grüßen, Renate Novak


      BUNDESMINISTERIUM FÜR
      ARBEIT, SOZIALES UND
      KONSUMENTENSCHUTZ


      Favoritenstraße 7, 1040 Wien

      Dr.in Renate NOVAK
      Zentral-Arbeitsinspektorat
      Abteilung VII/3 (Legistik, Rechtsangelegenheiten)

      Tel: +43 (1) 711 00 DW 6283
      Fax: +43 (1) 718 94 70 DW 2583
      renate.novak@bmask.gv.at
      http://www.arbeitsinspektion.gv.at
      http://www.bmask.gv.at



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Binder, Hans Im Auftrag von * VII BS1
Gesendet: Mittwoch, 02. Dezember 2009 12:29
An: * VII/3
Betreff: WG: Nichtraucherschutz am Arbeitsplatz

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: erl [mailto:erl@utanet.at]
Gesendet: Dienstag, 01. Dezember 2009 23:11
An: * VII BS1
Betreff: Nichtraucherschutz am Arbeitsplatz

Kontakt - "Bereich Arbeitsrecht"
Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz Stubenring 1 1010 Wien
Telefon: (01) 711 00 - 0

E-Mail: viibs1@bmask.gv.at


Sehr geehrte Frau Mag. Dr. Marx,
nachstehende Aufstellung ist ggf. überholt.
Bitte können Sie mir neuere Informationen zum Nichtraucherschutz am Arbeitsplatz mailen.
Besten Dank im Voraus für Ihre prompte Erledigung!
Mit freundlichen Grüßen
D. Erlacher GesmbH
Dietmar Erlacher, GF.


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Fr. Mag. Dr. Marx/6432
Geschäftszahl:
BMWA-461.304/0018-III/3/2007
Nichtraucherschutz am Arbeitsplatz, diverse Fragen http://www.arbeitsinspektion.gv.at/NR/rdonlyres/D9DB0FF8-1942-4F76-A56A-164C
44B58490/0/4613040018_07.pdf


4873
Sonstiges / 1.12.09 bis 31.1.2010, BM. Hundstorfer: "Na und ............."!
« am: Januar 13, 2010, 00:53:00 Vormittag »
Dem
Bundesminister für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz Rudolf Hundstorfer
ist es scheibar egal,
wenn täglich 3 Konsumenten als Passivrauchtote sterben,
wenn 11.000 Rauchertote jedes Jahr zu beklagen sind!
Wenn 50 % aller Krebserkrankungen durch den tödlichen Tabakrauch entstehen,
und tausende, vom Kleinkind bis ...... chronisch erkranken!


Herr BM., sind Sie verheiratet, haben Sie Kinder, vielleicht Enkel?
Jeder vierte Mensch in Österreich erkrankt an Krebs! Schöne Aussichten!



Von: Szymanski, Eva-Elisabeth [mailto:Eva-Elisabeth.Szymanski@bmask.gv.at]
Gesendet: Samstag, 28. November 2009 16:25
An: krebspatient-krebsforum@utanet.at
Betreff: Anonyme Anzeigen wegen Nichteinhaltung des Rauchverbots nach dem Tabakgesetz

Sehr geehrte Damen und Herren!

In den letzten Tagen haben Sie an Herrn Bundesminister für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz Rudolf Hundstorfer mehrere anonyme Anzeigen betreffend die Nichteinhaltung des Tabakgesetzes in Gasträumen von Gastgewerbebetrieben weitergeleitet.

Dazu ist klarzustellen, dass Gasträume in Gastgewerbebetrieben öffentliche Räume im Sinn des Tabakgesetzes sind und nicht Arbeitsräume im Sinn der Arbeitnehmer/innenschutzvorschriften.  Es handelt sich bei den Vorschriften des Tabakgesetzes um Vorschriften im Rahmen des Kompetenztatbestandes "Gesundheitswesen" und nicht um Vorschriften im Rahmen des Kompetenztatbestandes "Arbeitsrecht".

Für die Regelungen des Tabakgesetzes ist ausschließlich das Bundesministerium für Gesundheit zuständig und nicht das Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz. Nur dann, wenn es um den Nichtraucher/innenschutz in Betriebsräumen geht, die nur Betriebsangehörigen (und nicht auch Gästen bzw. Kunden) zugänglich sind, kommen die Regelungen zum Schutz der Nichtraucher/innen des Arbeitnehmer/innenschutzrechts zur Anwendung, deren Einhaltung von der Arbeitsinspektion zu kontrollieren ist.

Mit freundlichen Grüßen

E. Szymanski
 
BUNDESMINISTERIUM FÜR
ARBEIT, SOZIALES UND
KONSUMENTENSCHUTZ
SEKTIONSCHEFIN PROF.in DR.in EVA-ELISABETH SZYMANSKI
Leiterin der Sektion Arbeitsrecht und Zentral-Arbeitsinspektorat
A-1040 Wien, Favoritenstraße 7
Tel: +43 (1) 711 00 - 6464
Fax: +43 (1) 711 00 - 2190
eva-elisabeth.szymanski@bmask.gv.at
http://www.arbeitsinspektion.gv.at
http://www.bmask.gv.at

4874
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20100112_OTS0111
+
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20100112_OTS0148

Im Monatsabstand bringen FPÖ und BZÖ, scheinbar die militanten Raucherparteien,
die Aufrufe, dass die Wirte selber entscheiden können sollen,
ob sie schuld an vorsätzlicher Körperverletzung mit tödlichem Ausgang haben,
oder doch nicht - sprich Raucherlokale sind, oder nicht.

Seit 1.1.2005 ist Rauchverbot in allen EKZ und Öffentl. Gebäuden! Ist das FPÖ und BZÖ nicht bekannt?
Ebenso seit 1.1.2009 gilt der NR.-Schutz lt. Tabakgesetz bei Straßenlokalen, mit Strafen von bis zu 2.000.-,
sowie bis zu 10.000.- bei jeder Wiederholung!

Ruft Strache zum Gesetzesbruch auf?
Er soll besser seinen Wirtn sagen, 2008: 11.000 Rauchertote und 1.0

4875
Veranstaltungen / 21.1.2010, 15 Uhr, Linz: "Wirtschaftsfaktor Medizin"
« am: Januar 12, 2010, 22:08:17 Nachmittag »



2. Linzer Gesundheitspolitisches Gespräch: "Wirtschaftsfaktor Medizin"
Utl.: Am 21. Jänner, 15:00 - 19:00 im Ars Electronica Center Linz, Sky Loft, Hauptstraße 2, A-4040 Linz. =

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20100112_OTS0083


Du kannst sicher auch über "Tabakrauch und Nicht-Gesundheit",

sowie schwerer Körperverletzung mit Todesfolgen

durch 90 % aller Wirte durch Gesetzesmissachtungen,

Fragen stellen!