Beiträge anzeigen

Diese Sektion erlaubt es ihnen alle Beiträge dieses Mitglieds zu sehen. Beachten sie, dass sie nur solche Beiträge sehen können, zu denen sie auch Zugriffsrechte haben.


Nachrichten - admin

4786
Sonstiges / Wiederholte AUFRUFE von Gesundheitsminister Stöger, Österreich
« am: Februar 11, 2010, 18:42:41 Nachmittag »

1) Bewerten Sie die Lokale, möglichst viele. Es geht einfach und anonym, auf:
http://rauchersheriff.at/anzeigen/anzeigen.html


2) Lokale für NR. und R.:
Wir suchen Lokale, wo NR. im Hauptraum und R. im Nebenraum
mit selbstschließender Türe (= lt. Tabakgesetz, lt. UVS, lt. VfGH) bewirtet werden?
BM. Stöger hat "Im Zentrum" wieder eine Liste von den Gastronomen urgiert.
Jetzt wollen wir ihm die "Liste" liefern und bitten um rege Beteiligung. Danke im Voraus!

Schreiben Sie an Dietmar Erlacher, kontakt@krebsforum.at
oder - Ihre Liste - gleich hier hinein.

4787
Sonstiges / Ab 11.2.2010: Politiker, und Nichtraucherschutz
« am: Februar 11, 2010, 18:14:21 Nachmittag »

Kurze Leserbriefe, ggf. an kontakt@krebsforum.at senden



Sehr geehrte Damen und Herren,
 
ich kann die Ausführungen und die Emotionen von Herrn Hagenauer mit Blick auf die Politiker verstehen (Fw: * 09.02.2010 Nr. 1).
Als Trost für ihn meine Einschätzung:
Politiker sind teilweise abgestumpft und oberflächlich, vielen mangelt es an einem moralisch-ethischen Gewissen und manche können keine Prioritäten setzen und diese charakterstark gegen Widerstände verfolgen bzw. durchsetzen oder sind schlicht beschränkt. Bei der eigenen Darstellung und beim Schwätzen sind sie in der Regel Klasse. Dies trifft auch auf ihr Streben nach dem eigenen Vorteil zu! Wenn mir das unglaubwürdige Politikergerede zu viel wird, schalte ich das Radio oder den Fernsehapparat einfach ab. Ich tanke durch die Wahrheiten der Kabarettisten Energie auf, vor allem bei "Neues aus der Anstalt".
 
Herr Hoppe-Schultze informiert uns über die Pressekontakte Deutschland und Rheinland-Pfalz.
Ich wiederhole in diesem Zusammenhang meine Anregung: Wir sollten unsere Stellungnahmen mehr an die Presse schicken. Die Schreiben an die Politiker persönlich bringen m. E. zu wenig (siehe oben). Sie landen ohnehin meistens bei den Assistenten, die uns glatte Antworten schreiben müssen.
 
Wann verurteilt der Papst endlich die millionenfache Verletzung der Kinderrechte, die Schädigung der Gesundheit und die Kindstötung durch Zwangsberauchung? Wie lange will der "Vertreter Gottes auf Erden" eigentlich ohne Glaubwürdigkeitsverlust dazu noch schweigen (Papst verurteilt die Verletzung der Kinderrechte in der Kirche)? Pius XII lässt grüßen!
 
Beste Grüße
Ihr H. Weber

4788
Sonstiges / Ab 11.2.2010: Kurze Leserbriefe, ggf. an kontakt@krebsforum.at senden
« am: Februar 11, 2010, 17:52:46 Nachmittag »

An News, ff.

Auf kurz oder lang werden es auch die dümmsten NICHTRAUCHER begriffen haben, dass sie sich in Raucherlokale bzw. Räume in Lebensgefahr begeben!
Hoffentlich noch früh genug, weil 2009 haben es in Österreich mehr als 1.000 (eintausend) NICHTRAUCHER mit dem frühzeitigen TOD bezahlt - die so gelobte, gepriesene und geforderte TOLERANZ!!!
Raucher verursachen im Endstadium gigantische Krankenhaus und Pflegekosten, die Wirte und deren Personal sind die "Trottel der Nation" weil sie als lebende Feinstaub und Abgasfilter ihr Geld verdienen müssen!!!
Kinder und Jugendliche werden von Mama, Papa und der Tant` niedergeraucht, weil es für diese nach wie vor kein Betretungsverbot in Raucherlokale gibt!
Es gibt Einkaufszentren die von dem Rauchverbot seit 2005 noch nie was gehört haben!
Und all das nur - weil die Süchtigen sich darauf versteifen IM Lokal qualmen zu müssen!

Jegliche ABWEHR gegen die GIFTGASANGRIFFE der Raucher ist daher nicht Vernaderung sondern NOTWEHR!!!

K,. L.

4789
Wirtschaftsbund Günstiges Geld: Tourismusförderung für Wiener Betriebe besser nutzen! - BILD
Utl.: Förderungen für Wiens Tourismus gibt es kaum. Grund: Die Stadt hält ein Abkommen mit dem Bund für überflüssig. Folge: 53 Mio. Euro weniger für den Tourismus. =

Wirtschaftsbund Günstiges Geld: Tourismusförderung für Wiener Betriebe besser nutzen! =
OBS0012 5 WI 0041 11.Feb 10

BILD zu OTS - Wirtschaftsbund Touristiker Ing. Josef Bitzinger, Dr. Martin Schick, Walter Piller und Berndt Querfeld starten Petition: "Förderungen für Wiens Tourismus ermöglichen!"

    * Fotograf: Michael Weinwurm
    * Fotocredit: Wirtschaftsbund Wien
    * Ort: Österreich / Wien

Originalgröße: 529kb bei 2000x 1333 Pixel
Original herunterladen

   Wien (OTS) - Wiens Tourismus- und Freizeitbetriebe tragen durch
Ihr Engagement jeden Tag zum Erfolg Wiens als Tourismusdestination
von Weltrang bei. "Jeder Fördereuro ist daher jetzt wichtiger denn
je!" stellt Brigitte Jank, Obfrau des Wirtschaftsbundes und
Präsidentin der Wirtschaftskammer fest. Die Wiener Tourismusbetriebe
sind bei bundesweiten Förderungen absolutes Schlusslicht. Das hat
einen einfachen Grund: Zwischen Land Wien und dem Bund fehlen
vertragliche Vereinbarungen, die den Wiener Betrieben Zugang zu den
meisten Förderprogrammen der Tourismusbank ÖHT ermöglichen.

Der Wirtschaftsbund forderte deshalb im Wirtschaftsparlament und im
Wiener Gemeinderat die Stadtregierung auf, die fehlende Vereinbarung
zu schließen. Jedoch wurden sämtliche Vorstöße seitens des
Wirtschaftsbundes bislang mit der Begründung abgelehnt, dass es in
Wien ohnehin ausreichende Förderprogramme für die Wirtschaft gebe.
Die Zahlen sprechen leider eine andere Sprache. Jank: Würde die Stadt
Wien die fehlende Vereinbarung mit dem Wirtschaftministerium
abschließen und nur zum durchschnittlichen Anteil (11,1 %) an dem
Fördertopf partizipieren, ergäbe sich alleine für die
Bundeshauptstadt Wien ein Investitionsvolumen von 53 Millionen Euro.

53 Millionen für Wiens Tourismus- und Freizeitwirtschaft gehen
verloren
Josef Bitzinger, Wirtschaftsbund, Spartenobmann für Tourismus- und
Freizeitwirtschaft: "Wir reden hier von 53 Millionen Euro
Investitionsvolumen, die wir für die Wiener Tourismus- und
Freizeitwirtschaft nicht heben können. Die Stadtregierung hat als
einziges Bundesland keine Vereinbarungen mit dem Bund getroffen.
8.000 Wiener Tourismus Betriebe fallen daher um dringend benötigtes
Geld um!" Selbst der SP-Wirtschaftsverband beklagt in seiner
aktuellen Zeitungsausgabe, das für Wiens Gastronomiebetriebe kein
Geld vorhanden ist. Umso unverständlicher ist die Ablehnung durch die
SP Wirtschaftsvertreter sowohl im Wirtschaftsparlament als auch im
Gemeinderat.

Nahversorgungsförderungsaktion reicht nicht aus!

Aufgrund einer aktuellen Umfrage der Wirtschaftskammer müssen 1765
Betriebe Umbauarbeiten aufgrund des Tabakgesetzes durchführen.
Die
geschätzten Umbaukosten liegen im Mittel bei Euro 10.000,-. "Das
ergibt eine Investitionssumme von ca. 18 Mio. Euro!" stellt Walter
Piller, Wirtschaftsbund Gastronomie Obmann, fest. Die einzige
Förderung für Wiens Tourismusbetriebe für Umbauten wäre die
Nahversorgungsförderung, die jedoch für das Jahr 2010 für 44 Branchen
(!) auf 1,2 Mio. Euro beschränkt ist. Würden alle Gastronomiebetriebe
- die umbauen müssen - eine Förderung beantragen, müssten 1,8 Mio.
Euro seitens der Nahversorgungsförderung zur Verfügung gestellt
werden. Berndt Querfeld, Obmann der Wirtschaftsbund Kaffeesieder
dazu: "Vor allem die kleineren Cafés mit einer Tageslosung von 300
Euro können sich solche Umbauten ohne Förderung kaum leisten. Die
Stadt Wien ist hier gefordert, eindeutig nachzubessern!" fordert
Querfeld mehr Engagement.

Anmerkung:
Es braucht keine Umbauförderung für Gastros!
Sind die Wirte so dumm, oder wollen sie nur uns Tischler und Glaser ab 1.6.10 mit Überstunden beschäftigen,
sauteure Angebote bekommen, nachdem sie bisher nichts getan haben (Gesetz seit 2 - zwei - Jahren den Wirten bekannt!!!)?
Wozu überhaupt?
Dass die Wirte 2013 wieder einen durch unswere Steuern bezahlten günstiigen Kredit bekommen,
um die mbauten wieder abzureißen?
NR. Glawischnig, NR. Rasinger und ...... verhindern Sie diesen Unsinn!


Wirtschaftsbund startet Online-Petition
Der Wiener Wirtschaftsbund lässt nicht locker. Wirtschaftsbund Obfrau
Brigitte Jank ist überzeugt in einem vernünftigen Dialog auch die
Stadt Wien von der Notwendigkeit dieser Vereinbarung überzeugen zu
können. Gastronomie, Kaffeehäuser, Hotellerie und Freizeitbetriebe
machen Stimmung, damit Wiener Betriebe möglichst rasch mit frischem
Geld neue frische Ideen finanzieren können. Deshalb startet der
Wirtschaftsbund die ONLINE-Petition: "Förderungen für Wiens Tourismus
ermöglichen!" Nähere Informationen finden Sie auf der Homepage
www.wirtschaftsbund-wien.at

   Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM/Original Bild
Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at

Rückfragehinweis:
   Wirtschaftsbund Wien
   Pressesprecher: Markus Langthaler
   Tel.: +43 1 512 76 31, M +43 699 108 100 48
   m.langthaler@wirtschaftsbund-wien.at

*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***

OTS0213    2010-02-11/13:52

Herr Bgmst, Herr Leitl, das Geld ist hier besser aufgehoben:
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20100211_OTS0175



4790
Sonstiges / Re: Ab 1.2.10: WK.Wien, Wirte holt euch das Geld
« am: Februar 11, 2010, 13:03:10 Nachmittag »
Morgen, 10:00 Uhr PK Wirtschaftsbund "Günstiges Geld: Tourismusförderung für Wiener Betriebe besser nutzen!"
Utl.: Wir laden sehr herzlich die Vertreter der Medien am Donnerstag, 11. Februar 2010 um 10:00 Uhr zur Pressekonferenz des Wiener Wirtschaftsbundes ein: =

   Wien (OTS) - Thema
Der Wirtschaftsbund und die obersten Vertreter der Gastronomie Wiens
informieren Sie über die derzeitige Förderpraxis für Wiens
Gastronomie Betriebe und decken Ungleichbehandlungen in der
Förderlandschaft der Bundeshauptstadt auf. Aufgrund des Tabakgesetzes
sind jetzt dringend neue Förderungen notwendig!

Ihre Gesprächspartner
? KommR Brigitte Jank, Obfrau des Wiener Wirtschaftsbundes und
Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien
? KommR Ing. Josef Bitzinger, Wirtschaftsbund, Spartenobmann
Tourismus und Freizeitwirtschaft
? Walter Piller, Wirtschaftsbund Obmann & Fachgruppenobmann
Gastronomie
? KommR Dr. Martin Schick, Wirtschaftsbund Obmann & Fachgruppenobmann
Hotellerie
? Berndt Querfeld, Wirtschaftsbund Obmann der Kaffeesieder

ORT:
Café Landtmann
Wintergarten

Dr. Karl Lueger-Ring 4
A-1010 Wien

Termin: Donnerstag, 11. Februar 2010
Zeit: 10:00 Uhr

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Rückfragehinweis:
   Wirtschaftsbund Wien
   Pressesprecher: Markus Langthaler
   Tel.: +43 1 512 76 31, M +43 699 108 100 48
   m.langthaler@wirtschaftsbund-wien.at

4791

Bis das Volksbegehren zur Gesetzwerdung wird,

bitte ständig neue anonyme Mitteilungen über den fehlenden Nichtraucherschutz an BM. Stöger:

http://rauchersheriff.at/anzeigen/anzeigen.html





Spartenobmann Bitzinger: Wiener Gastronomen treffen die Auswirkungen des Tabakgesetzes besonders hart
Utl.: Großflächige Umfrage bei den Wiener Gastronomen und deren Gästen =

   Wien (TP/OTS) - Die Ergebnisse: In Wien müssen weit mehr
Gastronomiebetriebe umbauen als in den Bundesländern - 1.765 Betriebe
haben hinsichtlich des Umbaus Handlungsbedarf in den nächsten Monaten
- Die geschätzten Umbaukosten liegen im Mittel bei Euro 10.000,-

   Zum wiederholten Mal führte die Sparte Tourismus- und
Freizeitwirtschaft der Wirtschaftskammer Wien das sogenannte
"Gastro-Barometer", eine Umfrage unter allen Wiener
Gastronomiebetrieben und deren Gästen durch. Diesmal widmete sich die
Umfrage dem aktuellen Thema "Rauchverbot in der Gastronomie".
Ziel der Umfrage war eine repräsentative Darstellung der Situation
der Wiener Gastronomen zu einem entscheidenden Zeitpunkt: Sechs
Monate vor Auslaufen der Übergangsfrist für Umbaumaßnahmen aufgrund
des Tabakgesetzes.

   An der Umfrage, die im Jänner 2010 durchgeführt wurde, beteiligten
sich 730 Gastronomen. In Wien gibt es 6.857 aktive
Gastronomiebetriebe, somit nahmen rund 11 % aller Wiener Gastronomen
an der Befragung teil.

   Zentrale Fragen waren, wie viele Gastronomen umbauen müssen, ob
sie dies bereits getan haben bzw. wenn nicht, warum nicht.

   Raucher- oder Nichtraucherlokal? 1/4 aller Betriebe darf wählen
25,5%, das sind hochgerechnet 1.783 Lokale, sind kleine Einraumlokale
unter 50m2. Diese Betriebe dürfen wählen, ob sie Nichtraucherlokal
oder Raucherlokal sein möchten. In Wien haben sich 16% für ein
Nichtraucherlokal und 84% für ein Raucherlokal entschieden und
entsprechen somit den gesetzlichen Vorschriften.

1.765 Gastronomiebetriebe müssen umbauen, wenn sie ab 1.7.2010 kein
reines Nichtraucherlokal werden wollen

   In Wien gibt es rund 31% Einraumbetriebe mit mehr als 50m2,
hochgerechnet sind das 2.126 Lokale. Davon haben bisher 14%, also
hochgerechnet 298 Betriebe umgebaut. 83% haben bisher noch keine
räumliche Trennung vorgenommen, das sind hochgerechnet 1.765 Wiener
Betriebe.

   Einraumbetriebe mit mehr als 50m2 haben es besonders schwer: Sie
müssen einen räumlich abgetrennten Nichtraucherbereich einrichten,
sonst werden sie zu einem reinen Nichtraucherlokal. Und hier sind
gerade Wiener Betriebe besonders betroffen. Während im
österreichweiten Durchschnitt lediglich jeder Fünfte in diese
Kategorie fällt, ist es in Wien bereits jeder Dritte.

   "Dass einige Lokale noch nicht umgebaut haben, ist ihr gutes
Recht. Ein Großteil befindet sich noch in der Übergangsphase bis
Juli, somit wird gegen keinerlei gesetzliche Vorschrift verstoßen.
Wir respektieren das österreichische Tabakgesetz, erachten jedoch
eine derzeitige flächendeckende Evaluierung vor Ablauf der
Übergangsfrist als nicht sinnvoll. Das wäre so, als ob man einen
Strafzettel fürs Schnellfahren bekommen würde, obwohl man noch gar
nicht zu schnell gefahren ist", so KommR Ing. Josef Bitzinger, Obmann
der Sparte Tourismus- und Freizeitwirtschaft der Wirtschaftskammer
Wien.

Anzahl der Mehrraumbetriebe in Wien deutlich geringer als im übrigen
Österreich

   In Mehrraumbetrieben ist eine Aufteilung in Raucher- und
Nichtraucherbereiche relativ einfach umsetzbar. Während in
Gesamtösterreich fast 65% aller Betriebe mehrere Räume haben, findet
man in Wien aufgrund einer anderen Lokalstruktur lediglich
hochgerechnet 2.880 Mehrraumbetriebe, das sind nur 42% aller
Gastronomiebetriebe Wiens.

Umbaukosten stellen große Belastung für Gastronomen dar

   Ein wichtiger Punkt sind die Umbaukosten für die betroffenen
Gastronomen. In der Umfrage haben sich geschätzte Umbaukosten im
Mittel von Euro 10.000,- ergeben. Die Investition in solch hohe
Umbaukosten ist natürlich eine große Belastung für die betroffenen
Unternehmer, gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten.
Dies ist nur ein Grund, warum so viele Gastronomen bisher noch nicht
umgebaut haben. Viele Gastronomen warten mit den Umbauarbeiten auf
die wärmeren Monate, in denen ein Umbau leichter verkraftbar ist. So
kann doch zumindest ein Teil des Geschäftes in die Gast- und
Schanigärten verlagert werden, während man im Inneren der Betriebe
umbaut.

   Weitere Gründe sind Angst vor Umsatzrückgang oder die
Verunsicherung der Gastronomen bzgl. der Beibehaltung des derzeitigen
Tabakgesetzes.

Die andere Seite: Gästebarometer zum Tabakgesetz

   Die öffentliche Meinung zum Tabakgesetz scheint auf den ersten
Blick eindeutig zu sein. Sei es auf Internetplattformen wie z.B.
Facebook oder durch sonstige Befragungen, der Ruf nach einem
kompletten Rauchverbot in der Gastronomie ist deutlich hörbar.
Parallel zur Umfrage der Wiener Gastronomen wurden auch deren Gäste
zum Tabakgesetz befragt. Mehr als 500 Teilnehmer im Alter zwischen 16
und 69 Jahre nahmen an dieser Umfrage teil.

   Die Ergebnisse zeigen jedoch deutlich, dass für 70% der Gäste
Rauchen ein Teil der Wirtshaus- bzw. Beislkultur ist. Dies empfinden
rund 80% der Gastronomen ebenso.

   Auch in den Wiener Kaffeehäusern würde sowohl den Gastronomen wie
auch den Gästen die Wahlfreiheit, ob geraucht werden darf oder nicht,
abgehen. 67% der Gäste finden, dass Rauchen Teil der Kaffeehauskultur
ist, für rund 80% der Gastronomen gehört eine gepflegte Zigarette zum
Kaffee einfach dazu.

Verständnis für die Wirte

   Sollte ein generelles Rauchverbot kommen, so befürchten auch die
Gäste Umsatzeinbußen für die Gastronomie. Immerhin 67% sehen aus
diesem Grund ein generelles Rauchverbot als problematisch. Weitere
59% befürchten sogar Arbeitsplatzeinbußen in der Gastronomie.

Rückfragehinweis:

Anmerkung:
Bei Rückfragen bitte auch nach der Wiener Liste mit Wirte fragen, die R+NR mit Nichtraucherschutz lt. Tabakgesetz bewirten. Soll ins Internet der WKWien gestellt werden.
Vor kurzer Zeit hat uns die WKWien nur 1 Cafe und kein Restaurant nennen können!


   Wirtschaftskammer Wien, Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft
   Judenplatz 3-4
   A-1010 Wien
   
   Obmann:
   KommR Ing. Josef Bitzinger
   Tel.: +43 (0)1 514 50-4107
   josef.bitzinger@wkw.at
   
   Geschäftsführerin:
   Mag. Barbara Baumgartner
   Tel.: +43 (0)1 514 50-4105
   barbara.baumgartner@wkw.at

4792
Sonstiges / Ab 1.2.10: Wirtschaftskammer Österreich etc.
« am: Februar 11, 2010, 12:32:07 Nachmittag »

Bitte hier nur passende Beiträge hinein schreiben.

4793
Sonstiges / 10.2.10 bis .....: WKO beginnt mit Geldverteilung an Wirte!!!
« am: Februar 11, 2010, 02:03:12 Vormittag »
Morgen, 10:00 Uhr PK Wirtschaftsbund "Günstiges Geld: Tourismusförderung für Wiener Betriebe besser nutzen!"
Utl.: Wir laden sehr herzlich die Vertreter der Medien am Donnerstag, 11. Februar 2010 um 10:00 Uhr zur Pressekonferenz des Wiener Wirtschaftsbundes ein: =

   Wien (OTS) - Thema
Der Wirtschaftsbund und die obersten Vertreter der Gastronomie Wiens
informieren Sie über die derzeitige Förderpraxis für Wiens
Gastronomie Betriebe und decken Ungleichbehandlungen in der
Förderlandschaft der Bundeshauptstadt auf. Aufgrund des Tabakgesetzes
sind jetzt dringend neue Förderungen notwendig!


Ihre Gesprächspartner
? KommR Brigitte Jank, Obfrau des Wiener Wirtschaftsbundes und
Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien
? KommR Ing. Josef Bitzinger, Wirtschaftsbund, Spartenobmann
Tourismus und Freizeitwirtschaft
? Walter Piller, Wirtschaftsbund Obmann & Fachgruppenobmann
Gastronomie
? KommR Dr. Martin Schick, Wirtschaftsbund Obmann & Fachgruppenobmann
Hotellerie
? Berndt Querfeld, Wirtschaftsbund Obmann der Kaffeesieder

ORT:
Café Landtmann
Wintergarten

Dr. Karl Lueger-Ring 4
A-1010 Wien

Termin: Donnerstag, 11. Februar 2010
Zeit: 10:00 Uhr

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Rückfragehinweis:
   Wirtschaftsbund Wien
   Pressesprecher: Markus Langthaler
   Tel.: +43 1 512 76 31, M +43 699 108 100 48
   m.langthaler@wirtschaftsbund-wien.at


Anonyme Anzeigen auf: http://rauchersheriff.at/anzeigen/anzeigen.html

4794
Sonstiges / 10.2.10 bis .....: Das BMfG (+WKO) berichten, glaublich unverändert
« am: Februar 10, 2010, 14:39:16 Nachmittag »
http://www.wkk.or.at/wk_aktionen/nichtraucherschutz/index.htm

NICHTRAUCHER oder Raucher?
 
Informationen der Wirtschaftskammer Kärnten
     
     Massenabmahnungen durch „Verein zur Durchsetzung von Nichtraucherschutzbestimmungen“ – Wie man sich am besten verhält
     Musterantwort Verein zur Durchsetzung von Nichtraucherschutzbestimmungen
     Detailinfo’s Arbeitsverbot für werdende Mütter (WKO Informationen)
     Detailinfo’s Arbeitsverbot für werdende Mütter (Erläuterungen BM für Gesundheit)
     Zumutbarkeit der Durchquerung des Raucherraumes auf Weg zum Nichtraucherraum
     Gast&Wirt - Das neue Jahr bringt schärferen Nichtraucherschutz
     Bautechnische Checkliste
     Antrag Bundesdenkmalamt
     Antrag Gemeinde (Genehmigung von Umbaumaßnahmen)
     Antrag Gemeinde (Feststellungsbescheid)
     Änderung des Tabakgesetzes - baurechtlich und feuerpolizeilich relevante Regelungen
     Vortrag Infoveranstaltungen-Nichtraucherschutz
     Hinweiskleber für Gastgewerbebetriebe
     
     Kärntner Wirtschaft Nr.: 46 - 30 Fragen kompakt beantwortet Logo Kärntner Wirtschaft
     Kärntner Wirtschaft Nr.: 46 - Definitionspflicht für Raucherräume Logo Kärntner Wirtschaft
     

Kärntner Wirtschaft Nr.: 43 - Blauer Dunst und viele Fragen Logo Kärntner Wirtschaft
     Kärntner Wirtschaft Nr.: 44-45 - Rauchende Köpfe vor 2009 Logo Kärntner Wirtschaft
     

 Informationen des Bundesministeriums
     
     Nichtraucherschutz in der Gastronomie
     Nichtraucherschutz in Räumen öffentlicher Orte sowie in Räumen mit bestimmter Zweckwidmung
     

Gesetzliche Grundlagen

Tabakgesetz in der seit 1.1.2009 geltenden Fassung
     Tabakgesetz Novelle
     Nichtraucherschutz-Kennzeichnungsverordnung
     Anweisung an Arbeitsinspektorate
     

Änderung des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes und des Gewerblichen Sozialversicherungsgesetzes
 
Wirtschaftskammer Kärnten Punkt Gastronomie Punkt Europaplatz 1 Punkt 9021 Klagenfurt
T 05 90 90 4 - 611 Punkt F 05 90 90 4 - 604 Punkt E guntram.jilka@wkk.or.at


Anonyme Anzeigen auf: http://rauchersheriff.at/anzeigen/anzeigen.html


4795
Sonstiges / 10.2.10 bis .....: Medien und Politikerberichte
« am: Februar 10, 2010, 14:36:40 Nachmittag »

Bitte Link mit Überschrift und teils oder gesamten Text!

4796
Sonstiges / 1.2.10 bis ...: INFOS, Politiker/Medienberichte: Glawischnig
« am: Februar 10, 2010, 12:20:41 Nachmittag »


4 ANFRAGEN an 4 VERANTWORTLICHE!



3921/J XXIV. GP

Eingelangt am 11.12.2009
Dieser Text wurde elektronisch übermittelt. Abweichungen vom Original sind möglich.

ANFRAGE

der Abgeordneten Glawischnig-Piesczek, Freundinnen und Freunde

 an den Bundeskanzler

 betreffend Maßnahmen zur Förderung des Nichtrauchens in Österreich

 Das novellierte Tabakgesetz ist seit einem Jahr in Kraft und es lässt sich auch ohne die Ergebnisse der derzeit laufenden Evaluierung feststellen, dass die derzeitigen Regelungen vollkommen unzureichend sind. Abgesehen von der missglückten Novellierung, die vielfach als „großer Pfusch“ bezeichnet wird, setzt die Bundesregierung keinerlei Initiativen zur Eindämmung des Tabakkonsums.

 Und das  obwohl die Zahlen, die kürzlich von ExpertInnen und ÄrztInnen präsentiert wurden alarmierend sind: Nirgendwo in Europa rauchen die 15-Jährigen soviel wie in Österreich. Jede(r) vierte 15-Jährige in Österreich raucht, das Einstiegsalter ist auf elf Jahre gesunken, die Zahl der Jungendlichen zwischen 11 und 17 Jahren, die täglich rauchen, beträgt 146.000. Mediziner kritisieren, dass Zigaretten in Österreich leichter erhältlich seien als Lebensmittel, ein Beitrag im ORF-Report vom 10.11.2009 hat gezeigt, wie problemlos 14-Jährige in heimischen Trafiken Zigaretten kaufen können, obwohl der Verkauf an  Jugendliche unter 16 Jahren gesetzlich verboten ist.

 Laut Weltgesundheitsorganisation WHO rauchen 43,3 Prozent der heimischen Erwachsenen, ein Spitzenwert im internationalen Vergleich. In diesem Umfeld entwickelt sich das Passivrauchen als wahre Zeitbombe für NichtraucherInnen, vor allem für Kinder, die immer häufiger und früher an Erkrankungen leiden, die bisher nur den Erwachsenen vorbehalten waren. Selbst in Nichtraucher-Bereichen in der Gastronomie werden Feinstaubwerte gemessen, die ein Vielfaches über den gesundheitsrelevanten Grenzwerten liegen.

 Österreich gilt mittlerweile  international als eines  der angenehmsten Tourismusziele für Raucher. Meldungen der Los Angeles Times zufolge nimmt Österreich im Ranking der raucherfreundlichsten Länder den vierten Platz ein. Nur Griechenland, der Klein-Inselstaat Nauru und Russland liegen noch vor uns. Fraglich ist nur, ob wir uns dieses Image tatsächlich leisten wollen.

Trotz der vielfältigen negativen Folgen des Rauchens unternehmen die Bundesregierung und der Gesundheitsminister nichts, um dem dramatischen Anstieg des Tabakkonsums entgegen zu wirken und gegen das Image Österreichs als „Aschenbecher Europas“ anzukämpfen, sondern gehen stattdessen vor der Raucherlobby in die Knie.

Die unterfertigten Abgeordneten stellen daher folgende

ANFRAGE:

 
1.            In vielen europäischen Ländern sind wirksame Maßnahmen gegen den               

         Tabakkonsum längst erfolgreich eingeführt und umgesetzt, mittels derer das       

         Herzinfarktrisiko nachweislich und die Zahl der Krebsneuerkrankungen mit         

         hoher Wahrscheinlichkeit gesenkt werden können. Auch die EU verfolgt             

         einen Anti-Rauch-Kurs als zentraler Bestandteil der Gesundheitsförderung.         

         Wie beurteilen Sie den Umgang mit der Raucherproblematik in Österreich in     

         Anbetracht des hohen Anteils an Rauchern?

 
2.            Wie besorgniserregend ist aus Ihrer Sicht die hohe Zahl der Jugendlichen,         

         die mit dem Rauchen beginnen?

 
3.            Ist für Sie das negative Image Österreichs als Raucheroase akzeptabel?

 
4.            Österreich ist betreffend Nichtraucherschutz und Prävention Schlusslicht in         

         der EU. Inwieweit sehen Sie die Glaubwürdigkeit der Politik gefährdet, wenn

          sie sich nicht stärker für die Eindämmung des Tabakkonsums engagiert,           

         indem sie beispielsweise wirksame Bewusstsein bildende Maßnahmen             

         gegen das Rauchen setzt?

 
5.            Gemäß einer kürzlich durchgeführten Eurobarometer-Umfrage befürworten

          80 Prozent der EU-Bürger Rauchverbote; in Österreich fühlen sich 91

          Prozent durch Rauch belästigt; dazu kommt die volkswirtschaftliche      Komponente: weniger Tabakkonsum bedeutet weniger Erkrankungen und           

         damit geringere Kosten für das Sozialsystem. Warum wird trotz dieser

         Fakten von Seiten der Bundesregierung nicht wirksam gegen das Rauchen       

         vorgegangen?


===========================================================================


Eingelangt am 11.12.2009
Dieser Text wurde elektronisch übermittelt. Abweichungen vom Original sind möglich.

 
ANFRAGE

 
der Abgeordneten Glawischnig-Piesczek, Freundinnen und Freunde


an den Bundesminister für Finanzen
 

betreffend Maßnahmen zur Förderung des Nichtrauchens in Österreich

Das novellierte Tabakgesetz ist seit einem Jahr in Kraft und es lässt sich auch ohne die Ergebnisse der derzeit laufenden Evaluierung feststellen, dass die derzeitigen Regelungen vollkommen unzureichend sind. Abgesehen von der missglückten Novellierung, die vielfach als „großer Pfusch“ bezeichnet wird, setzt die Bundesregierung keinerlei Initiativen zur Eindämmung des Tabakkonsums.

Und das  obwohl die Zahlen, die kürzlich von ExpertInnen und ÄrztInnen präsentiert wurden alarmierend sind: Nirgendwo in Europa rauchen die 15-Jährigen soviel wie in Österreich. Jede(r) vierte 15-Jährige in Österreich raucht, das Einstiegsalter ist auf elf Jahre gesunken, die Zahl der Jungendlichen zwischen 11 und 17 Jahren, die täglich rauchen, beträgt 146.000. Mediziner kritisieren, dass Zigaretten in Österreich leichter erhältlich seien als Lebensmittel, ein Beitrag im ORF-Report vom 10.11.2009 hat gezeigt, wie problemlos 14-Jährige in heimischen Trafiken Zigaretten kaufen können, obwohl der Verkauf an  Jugendliche unter 16 Jahren gesetzlich verboten ist.

Laut Weltgesundheitsorganisation WHO rauchen 43,3 Prozent der heimischen Erwachsenen, ein Spitzenwert im internationalen Vergleich. In diesem Umfeld entwickelt sich das Passivrauchen als wahre Zeitbombe für NichtraucherInnen, vor allem für Kinder, die immer häufiger und früher an Erkrankungen leiden, die bisher nur den Erwachsenen vorbehalten waren. Selbst in Nichtraucher-Bereichen in der Gastronomie werden Feinstaubwerte gemessen, die ein Vielfaches über den gesundheitsrelevanten Grenzwerten liegen.

 
Österreich gilt mittlerweile  international als eines  der angenehmsten Tourismusziele für Raucher. Meldungen der Los Angeles Times zufolge nimmt Österreich im Ranking der raucherfreundlichsten Länder den vierten Platz ein. Nur Griechenland, der Klein-Inselstaat Nauru und Russland liegen noch vor uns. Fraglich ist nur, ob wir uns dieses Image tatsächlich leisten wollen.

 
Trotz der vielfältigen negativen Folgen des Rauchens unternehmen die Bundesregierung und der Gesundheitsminister nichts, um dem dramatischen Anstieg des Tabakkonsums entgegen zu wirken und gegen das Image Österreichs als „Aschenbecher Europas“ anzukämpfen, sondern gehen stattdessen vor der Raucherlobby in die Knie.

 
Die unterfertigten Abgeordneten stellen daher folgende

 
ANFRAGE:


1.            Sehen Sie in Anbetracht der besorgniserregenden Situation in Österreich         

         (hohe Raucherquote, niedriges Einstiegsalter, Image als Raucheroase)             

         einen Handlungsbedarf zur Einschränkung des Tabakkonsums, wenn ja,             

         welche Maßnahmen sollten gesetzt werden?
 

2.            Derzeit fehlt es an einer wirksamen und durchdachten Strategie gegen das       

         Rauchen. Würden Sie ein österreichweites Konzept unter Einbeziehung aller

         relevanten Akteure (Politik, Wirtschaft, Experten, Ärzte usw.) befürworten?
 

3.    Aus finanzieller Sicht wird vielfach mit einer Verringerung der Einnahmen über die Tabaksteuer im Falle eines Rückgangs des Rauchkonsums argumentiert. Welchen Anteil hat die Tabaksteuer am gesamten Steueraufkommen?


4.    Mit welchen Rückgängen wäre zu rechnen und welche Rolle würden diese für den Staatshaushalt spielen?


5.    Kann mit dem finanziellen Aspekt überhaupt argumentiert werden, wenn es um die Gesundheit der Bevölkerung geht?


6.    Warum wird die Tabaksteuer nicht zweckgebunden für die Prävention verwendet?

 
7.    Rauchen erhöht bekanntlich das Krebs- und Herzinfarktrisiko um ein Vielfaches, was häufig zu langen Behandlungen und Therapien der Erkrankten führt. Inwiefern könnte durch die Reduzierung des Rauchens das Gesundheitssystem finanziell entlastet werden?

 
============================================================================================

Eingelangt am 11.12.2009
Dieser Text wurde elektronisch übermittelt. Abweichungen vom Original sind möglich.

ANFRAGE

der Abgeordneten Glawischnig-Piesczek, Freundinnen und Freunde

an den Bundesminister für Gesundheit

 

betreffend Maßnahmen zur Förderung des Nichtrauchens in Österreich
 

Das novellierte Tabakgesetz ist seit einem Jahr in Kraft und es lässt sich auch ohne die Ergebnisse der derzeit laufenden Evaluierung feststellen, dass die derzeitigen Regelungen vollkommen unzureichend sind. Abgesehen von der missglückten Novellierung, die vielfach als „großer Pfusch“ bezeichnet wird, setzt die Bundesregierung keinerlei Initiativen zur Eindämmung des Tabakkonsums.
 

Und das  obwohl die Zahlen, die kürzlich von ExpertInnen und ÄrztInnen präsentiert wurden alarmierend sind: Nirgendwo in Europa rauchen die 15-Jährigen soviel wie in Österreich. Jede(r) vierte 15-Jährige in Österreich raucht, das Einstiegsalter ist auf elf Jahre gesunken, die Zahl der Jungendlichen zwischen 11 und 17 Jahren, die täglich rauchen, beträgt 146.000. Mediziner kritisieren, dass Zigaretten in Österreich leichter erhältlich seien als Lebensmittel, ein Beitrag im ORF-Report vom 10.11.2009 hat gezeigt, wie problemlos 14-Jährige in heimischen Trafiken Zigaretten kaufen können, obwohl der Verkauf an  Jugendliche unter 16 Jahren gesetzlich verboten ist.
 

Laut Weltgesundheitsorganisation WHO rauchen 43,3 Prozent der heimischen Erwachsenen, ein Spitzenwert im internationalen Vergleich. In diesem Umfeld entwickelt sich das Passivrauchen als wahre Zeitbombe für NichtraucherInnen, vor allem für Kinder, die immer häufiger und früher an Erkrankungen leiden, die bisher nur den Erwachsenen vorbehalten waren. Selbst in Nichtraucher-Bereichen in der Gastronomie werden Feinstaubwerte gemessen, die ein Vielfaches über den gesundheitsrelevanten Grenzwerten liegen.
 

Österreich gilt mittlerweile  international als eines  der angenehmsten Tourismusziele für Raucher. Meldungen der Los Angeles Times zufolge nimmt Österreich im Ranking der raucherfreundlichsten Länder den vierten Platz ein. Nur Griechenland, der Klein-Inselstaat Nauru und Russland liegen noch vor uns. Fraglich ist nur, ob wir uns dieses Image tatsächlich leisten wollen.
 

Trotz der vielfältigen negativen Folgen des Rauchens unternehmen die Bundesregierung und der Gesundheitsminister nichts, um dem dramatischen Anstieg des Tabakkonsums entgegen zu wirken und gegen das Image Österreichs als „Aschenbecher Europas“ anzukämpfen, sondern gehen stattdessen vor der Raucherlobby in die Knie.
 

Die unterfertigten Abgeordneten stellen daher folgende
 

ANFRAGE:

 

   1. Was werden Sie konkret unternehmen, um den Besorgnis erregenden Entwicklungen unter Jugendlichen, die immer früher mit dem Rauchen beginnen, entgegenzuwirken?
 

   2. Planen Sie Maßnahmen zur Prävention vor allem unter den Jugendlichen, wenn ja welche?
 

   3. Welche Maßnahmen werden Sie setzen, um die Einhaltung des Verbots, keine Zigaretten an Jugendliche unter 16 Jahren zu verkaufen, besser zu kontrollieren?
 

   4. Ist das internationale Bild Österreichs als Raucherland tatsächlich erstrebenswert? Wie werden Sie gegensteuern?
 

   5. Planen Sie die Einführung eines generellen Rauchverbots in der Gastronomie, wenn nein warum nicht?
 

   6. Ist aus Ihrer Sicht der derzeitige Nichtraucher-Schutz ausreichend?
 

   7. Die Gastronomie vertritt die Ansicht, dass sie im Falle eines generellen Rauchverbotes mit starken Einbußen zu rechnen hätte, viele Lokale wären angeblich mit Schließung bedroht. Glauben Sie, hätte die Gastronomie tatsächlich mit empfindlichen Einbußen zu rechnen, zumal bei einem generellen Rauchverbot die „Chancengleichheit“ für alle hergestellt wäre?
 

   8. Erscheint die Implementierung eines strukturierten Kontrollsystems notwendig?

       Wenn ja, wie soll dieses aussehen, wenn nein, warum nicht?
 

   9. Ein wesentlicher Bestandteil zur Feststellung der Gesundheitsgefährdung in Betrieben sind die sogenannten MAK-Werte (Maximale Arbeitsplatzkonzentration von Schadstoffen, Grenzwerte). Nach der derzeitigen Grenzwerteverordnung sind nur Immissionen ausschlaggebend, die im Zuge von Arbeitsprozessen entstehen. Tabakrauch ist davon nicht betroffen. Ist für Sie eine Änderung dieser Verordnung vorstellbar, wonach auch Tabakrauch berücksichtigt wird, wenn nein, was wären die Gründe, die dagegen sprechen?
 

  10. Wann wird die Evaluierung zum Tabakgesetz fertig gestellt sein? Werden die Ergebnisse veröffentlicht, wenn nein, warum nicht?
 

  11. Es wird vielfach diskutiert, dass verschärfte Maßnahmen gegen das Rauchen und eine damit einhergehende Verringerung des Rauchkonsums eine deutliche Verminderung der Einnahmen über die Tabaksteuer nach sich ziehen würde. Hätte diese Reduzierung der Steuereinnahmen aus Ihrer Sicht nennenswerte negative Auswirkungen auf den Staatshaushalt? Welche Kosten im Gesundheitsbereich könnten Ihrer Meinung nach eingespart werden, wenn durch verschärfte Maßnahmen gegen das Rauchen der Zigarettenkonsum in Österreich sinken würde?
 

  12. Treten Sie dafür ein, die Tabaksteuer zweckgebunden im Bereich der Prävention zu verwenden? Wenn nein, warum nicht?


======================================================================================


Eingelangt am 11.12.2009
Dieser Text wurde elektronisch übermittelt. Abweichungen vom Original sind möglich.

ANFRAGE

der Abgeordneten Glawischnig-Piesczek, Freundinnen und Freunde

an den Bundesminister für Wirtschaft, Familie und Jugend

betreffend Maßnahmen zur Förderung des Nichtrauchens in Österreich

Das novellierte Tabakgesetz ist seit einem Jahr in Kraft und es lässt sich auch ohne die Ergebnisse der derzeit laufenden Evaluierung feststellen, dass die derzeitigen Regelungen vollkommen unzureichend sind. Abgesehen von der missglückten Novellierung, die vielfach als „großer Pfusch“ bezeichnet wird, setzt die Bundesregierung keinerlei Initiativen zur Eindämmung des Tabakkonsums.
 

Und das  obwohl die Zahlen, die kürzlich von ExpertInnen und ÄrztInnen präsentiert wurden alarmierend sind: Nirgendwo in Europa rauchen die 15-Jährigen soviel wie in Österreich. Jede(r) vierte 15-Jährige in Österreich raucht, das Einstiegsalter ist auf elf Jahre gesunken, die Zahl der Jungendlichen zwischen 11 und 17 Jahren, die täglich rauchen, beträgt 146.000. Mediziner kritisieren, dass Zigaretten in Österreich leichter erhältlich seien als Lebensmittel, ein Beitrag im ORF-Report vom 10.11.2009 hat gezeigt, wie problemlos 14-Jährige in heimischen Trafiken Zigaretten kaufen können, obwohl der Verkauf an  Jugendliche unter 16 Jahren gesetzlich verboten ist.
 

Laut Weltgesundheitsorganisation WHO rauchen 43,3 Prozent der heimischen Erwachsenen, ein Spitzenwert im internationalen Vergleich. In diesem Umfeld entwickelt sich das Passivrauchen als wahre Zeitbombe für NichtraucherInnen, vor allem für Kinder, die immer häufiger und früher an Erkrankungen leiden, die bisher nur den Erwachsenen vorbehalten waren. Selbst in Nichtraucher-Bereichen in der Gastronomie werden Feinstaubwerte gemessen, die ein Vielfaches über den gesundheitsrelevanten Grenzwerten liegen.
 

Österreich gilt mittlerweile  international als eines  der angenehmsten Tourismusziele für Raucher. Meldungen der Los Angeles Times zufolge nimmt Österreich im Ranking der raucherfreundlichsten Länder den vierten Platz ein. Nur Griechenland, der Klein-Inselstaat Nauru und Russland liegen noch vor uns. Fraglich ist nur, ob wir uns dieses Image tatsächlich leisten wollen.
 

Trotz der vielfältigen negativen Folgen des Rauchens unternehmen die Bundesregierung und der Gesundheitsminister nichts, um dem dramatischen Anstieg des Tabakkonsums entgegen zu wirken und gegen das Image Österreichs als „Aschenbecher Europas“ anzukämpfen, sondern gehen stattdessen vor der Raucherlobby in die Knie.
 

Die unterfertigten Abgeordneten stellen daher folgende

ANFRAGE:

1.            Ist das internationale Bild als Raucherland dem Wirtschafts- und             Tourismusstandort Österreich wirklich dienlich bzw. schwächt dieses Image             

         nicht die jüngsten Bemühungen, die Wettbewerbsfähigkeit der

         österreichischen Tourismuswirtschaft in der neu ins Leben gerufenen   

         Strategie zu sichern
 

2.            Sind die derzeitigen Maßnahmen zum Schutz der Nichtraucher einerseits           

         und zur Prävention andererseits ausreichend gegeben?
 

3.            Wie sehen Sie als Jugendminister die Problematik, dass Jugendliche immer     

         häufiger und früher zur Zigarette greifen und welche Maßnahmen dagegen         

         werden Sie ergreifen?
 

4.            Was spricht gegen die Einführung eines generellen Rauchverbots in der             

         Gastronomie?
 

5.    VertreterInnen der Gastronomie sind vielfach der Ansicht, die Einführung eines generellen Rauchverbotes hätte negative finanzielle Auswirkungen auf die Gastronomiebetriebe, viele Lokale wären sogar mit der Schließung bedroht. Glauben Sie hätten die Gastwirte tatsächlich mit empfindlichen Einbußen zu rechnen, zumal bei einem generellen Rauchverbot die „Chancengleichheit“ für alle gegeben wäre?
 

6.     Ist ein strukturiertes Kontrollsystem zur Einhaltung der Nichtraucher-Regelungen notwendig, wenn ja, wie soll dieses aussehen, wenn nein,  warum nicht?
 




4797
Sonstiges / 1.2.10 bis ...: Auch Grüne gegen Stöger`s Nicht-Nichtraucherschutz!
« am: Februar 10, 2010, 01:27:34 Vormittag »



DiePresse.com | Panorama | Österreich | Artikel DruckenArtikel drucken
GESETZESINITIATIVE: „Stöger kann da nicht durchtauchen“

09.02.2010 | 18:33 | CLAUDIA DANNHAUSER (Die Presse)

Für Glawischnig ist Zaudern des Gesundheitsministers beim Rauchverbot nur Farce.

WIEN. Eva Glawischnig kann die Gleichgültigkeit der Regierung nicht fassen. Auf eine Anfrageserie der Grünen, die sich mit dem Faktum beschäftigt, dass Österreich die meisten und auch die jüngsten Raucher weltweit hat, hätten Gesundheitsminister Alois Stöger (SPÖ) und Jugendminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) mit wenig Änderungselan reagiert. Bundeskanzler Werner Faymann verwies überhaupt nur lapidar darauf, nicht zuständig zu sein. Besonders verwundert ist die grüne Parteichefin über den Gesundheitsminister: „Stöger kann da nicht einfach durchtauchen, auch wenn er das glaubt.“

Den Unmut der Grünen zog sich Stöger vor allem mit Antworten wie den folgenden zu: Jugendliche würden immer früher körperlich reif, seien in ihrem Verhalten selbstständiger und verhielten sich immer früher wie Erwachsene. Und weiter: „Das Konsumverhalten ist, gerade bei Jugendlichen, nicht leicht zu beeinflussen.“ Versuche, darauf Einfluss zu nehmen, könnten leicht kontraproduktiv wirken und eine Protesthaltung auslösen.

Das kann doch wohl nicht die einzige Reaktion des Gesundheitsministers darauf sein, dass bei uns schon Neunjährige rauchen und das durchschnittliche Raucher-Einstiegsalter bei elf Jahren liegt – findet jedenfalls Glawischnig.

Genauso sei es zu wenig, dass Stöger und Mitterlehner in großkoalitionärer Einigkeit das Fehlen eines österreichweit einheitlichen Jugendschutzgesetzes beklagen und auf die föderalen Strukturen verweisen. „Warum tun sie nichts dagegen?“, fragt sich Glawischnig. Die Grünen werden jedenfalls in der nächsten Parlamentssitzung Ende Februar aktiv und bringen einen Antrag auf ein absolutes Rauchverbot in Lokalen ein. „Worauf will Stöger noch warten? Das halbherzige Verbot hat nicht gewirkt“, so Glawischnig. Den Österreichern sei ein generelles Verbot durchaus zuzumuten. „Sie kennen es ja aus dem Urlaub – aus den meisten anderen Ländern.“

Reine Gewöhnungssache

Außerdem würden die Leute bald daran Gefallen finden, dass nach Lokalbesuchen am Abend nicht die gesamte Garderobe zur Wäsche muss. Und im Übrigen: Werden die Österreicher nicht bald aktiv, würde das bald die EU für sie übernehmen. Und dann ist es nicht nur mit dem Rauchen in Lokalen, sondern auch in Schulhöfen vorbei – für Lehrer wie für Schüler. Dass Schulen autonom entscheiden können, ob sie das Rauchen erlauben, hält Glawischnig für absolut nicht zeitgemäß.

Übrigens: Parade-Raucher Alexander Van der Bellen steht zur neuen Linie seiner Nachfolgerin.
© DiePresse.com

KOMMENTARE:

rauchersheriffat
10.02.2010 00:23

Stöger: Ich rufe zur Volksbefragung und jeder möge seine Wirte bewerten!
Und wie soll das gehen?
Ganz einfach, und vollkommen anonym, auf: http://rauchersheriff.at/anzeigen/anzeigen.html
deatroy
09.02.2010 22:24

------------------------------------------------------------

Volksbegehren im Anmarsch
Fast 90.000 Raucher+Nichtraucher fordern einheitlichen Nichtraucherschutz!
http://www.facebook.com/group.php?gid=207474724730&ref=mf
Gast: deatroy

4798
Sonstiges / ORF, Im Zentrum, 31.1.2010
« am: Februar 09, 2010, 16:49:11 Nachmittag »
ORF - Im Zentrum, Sonntag 22 Uhr:
http://tvthek.orf.at/programs/1279-Im-Zentrum/episodes/1217773-im-ZENTRUM--Fett--faul-und-suechtig---Will-uns-die-Regierung-zwangskurieren

---------------------------------------------------------

Gesendet: Sonntag, 31. Jänner 2010 22:20
An: imzentrum@utanet.at
Betreff: Heutiges "Im Zentrum" - Mangelhafte Vorsorge, Therapie, Nachsorge von .....

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir möchten Ihnen mitteilen, dass wir vom Verein „Krebspatienten für Krebspatienten, Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen Österreich“ zuletzt in einer Klausurtagung der Selbsthilfegruppenleiterinnen und –leiter das Problem der  Vorsorge, Therapie, Nachsorge im Gesundheitsbereich erhoben und ausführlich diskutiert hatten.
Dabei sind wir im Abschlusspapier zum Schluss gekommen, dass in Österreich die Vorsorge für Kinder, Jugendliche, Erwachsene in vielen Bereichen falsch angeboten wird, an die Betroffen nicht heran kommt, speziell bei nicht deutscher Muttersprache. Ob es sich dabei um Übergewichtige handelt, um Menschen mit falscher Ernährung und zu wenig Bewegung, aber auch beim tödlichen Tabakrauch, die Aktionen des Gesundheitsministeriums und des Hauptverbandes gehen an der Sache vorbei, werden von der Bevölkerung nicht aufgenommen, ja sogar von den Gesundheitsverantwortlichen scheinbar „wissentlich unbrauchbar eingesetzt.“ Auch unsere Straßenbefragung ergab, dass nur jeder siebte annähernd weiß, ob eine Gesundenuntersuchung für ihn schon möglich ist und was dabei in etwa gemacht wird!
 
Beispiel Nichtraucherschutz:
Dass der tödliche Tabakrauch für 50 % aller Krebsarten Verursacher ist, darf als bekannt angenommen werden. Zudem gibt es deswegen frühen Kindstod, Asthma, Allergien, und schon im früheren Erwachsenenalter Schlaganfälle und Herzinfarkte. Einheimischen und Gästen  wird aber - z. B. von der Wiener Wirtschaftskammer - nur ein Cafe mitgeteilt mit gesetzlicher Raumtrennung für den Nichtraucherschutz (Nähe Stephansplatz). Auf die Frage nach nur einem ebensolchen Restaurant wo Raucher und Nichtraucher speisen können, das dem Nichtraucherschutzentspricht, heißt es: gibt es nicht. Das heißt, „niemand“ der Gastronomen hat den Hauptraum für Nichtraucher und einen Nebenraum für Raucher mit selbstschließender, dichter Türe. In Einkaufszentren ist es besonders arg mit der Nichteinhaltung des Rauchverbotes, seit 1.1.2005 Gesetz. Der Centerleiter in Villach diese Woche: Ich weiß um die Gefährlichkeit des Tabakrauches Bescheid, unsere Lokale halten sich aber nicht daran, so gehe ich mit meiner Familie auswärts in die wenigen Nichtraucherlokale.

Wir, aber auch alle Gesundheitsverantwortlichen wissen, dass es in Österreich 2008 nicht nur 11.000 Rauchertote und 1086 Passivrauchtote gab. Unsagbares Leid bringt der Zigarettenkonsum den Betroffenen, Verwandten, Bekannten, auch durch Verlust des Arbeitsplatzes, Invalidenrente, Frührente etc., wie wir es wöchentlich in den Selbsthilfegruppen hören und sehen. Wie kann da unser Gesundheitsminister zuerst von Evaluierung in einem Jahr sprechen, es gab in der Zeit täglich 3 Passivrauchtote, und jetzt wieder nur schweigen, statt endlich generell rauchfreie Lokale zu verlangen und von den Behörden – ohne vorheriger Anzeige von couragierten Menschen – prüfen und bestrafen lassen.

Mittlerweile sind die Grünen (Glawischnig) aber auch Rasinger (ÖVP) für generell rauchfreie Lokale. Oberhauser etc. (SPÖ) verlangten das immer schon, doch die WKO mit der ÖVP war dagegen, und dafür, dass die Behörden nicht von sich zwecks Kontrollen tätig sein können, erst nach einer Anzeige.  Worauf wartet unser Minister?

Gute Besserung!

Mit freundlichen Grüßen

Dietmar Erlacher, Krebspatient
Krebspatienten für Krebspatienten
Bundesobmann und Landesobmann Wien


4799
Sonstiges / Todbringender Tabakrauch: ORF Kongret - NICHT kongret
« am: Februar 09, 2010, 12:14:05 Nachmittag »
Von: krebspatient-krebsforum [mailto:krebspatient-krebsforum@utanet.at]
Gesendet: Mittwoch, 27. Jänner 2010 19:49
An: 'Konkret@orf.at'

Betreff: Heutiges ORF-Konkret zu Nichtraucherschutz war NICHT konkret

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit großem Unbehagen habe ich Ihre heutige Sendung gesehen.
Leider haben Sie die falschen Informanten gefragt, für eine „konkret“ – Sendung.

1)   Das Wiener Cafe Museum hat nicht wegen evtl. Umbaukosten zugesperrt, sondern – lt. Besitzer – da die Miete per 1.1.10 exorbitant angestiegen wäre. Wäre ersteres der Fall gewesen könnten Sie sicher sein, dass bis 30.6.2010 (letzte Frist für Umbau) das Cafe offen geblieben wäre.

2)   Investitionen wurden dort seit vielen, vielen Jahren nicht mehr gemacht. Jeder Unternehmer muss dabei ein Risiko tragen, da braucht es keine Rechtssicherheit, wie dieser Tabak-Gastro-WKO-Lobbyist (Cafekioskbesitzer?) immer Falschaussagen wissentlich von sich gibt! Sie hätten ihn besser fragen sollen, wie er und seine Kollegen zur vorsätzlichen Körperverletzung mit möglichem, tödlichen Ausgang steht, denn wieder waren in Österreich letztes Jahr rund 11.000 Rauchertote und 1.086 Passivrauchtote! Übrigens: Ich bekomme auch keine Rechtssicherheit bei Investitionen in meinem Betrieb; das fällt unter Unternehmerrisiko, sowie in der Kalkulation unter Gewinn und Wagnis. Aber davon haben wohl die meisten Kaffeesieder noch nie etwas gehört: Tee 2,70 Euro (öS 37,80 !!!) und Melange 3,70 Euro (öS 51,80 !!!), im Schnitt, auch teurer! 

3)   Ein Umbau kostet keinesfalls 150.000.- bis 200.000.-, wie dieser „Ferstl“ wieder sagt. Wir Tischler und Glaser machen dies ab 3.000.- Euro, evtl. zuzügl. Lüftungsumbau in Summe 10.000.- Euro. Eine solche Panikmache schadet auch den Jungunternehmern!

4)   Ebenso ist es eine arge Unterstellung wenn Sie quasi sagen: „Es gibt keine Hilfe zur Raucherentwöhnung“. Genau das Gegenteil ist der Fall. Bei unseren bundesweit 12 Pressekonferenzen, heute in Kärnten (Anlage), hatten wir immer wen kompetenten der GKK am Podium. Selbstverständlich gibt es, auch in Wien, kostenlose Einzel- und Gruppentherapien, oft sogar mit Mentaltraining, Bewegungstherapie und viel, viel mehr, wie ich heute wieder hörte.

5)   Hinweis: Dass die WKO, z. B. in OÖ., 5 Wochen vor der Kammerwahl günstige Darlehen zum Umbau gibt, ist wohl der größte Hohn. In ca. 2 Jahren ist der Nichtraucherschutz EU-Gesetz. Bekommen dann die Wirte wieder ein billiges Darlehen, dass sie die Umbauten wieder entfernen? Der Dumme ist der Wirt, der jeweils 15 Jahre lang die Darlehen zurück zahlen kann. Lachender Dritter ist die Sektion Banken in der WKO, die wieder hinten herum ein gutes Geschäft bekamen.

So darf ich dem ORF empfehlen, bezüglich Nichtraucherschutz kompetentere Fernsehteams einzusetzen. Auch empfehle ich, eine längere Sendung z. B. Report oder Club 2 mit diesem Thema zu veranstalten. Hohe Zuschauerzahlen sind dem ORF gewiss, denn das Thema ist nach wie vor aktuell, wie meine Kurzdiskussion in der ZiB24 zuletzt bewies.

TV-Seher mögen sich dem Aufruf von BM. Stöger anschließen und Lokale bewerten: http://rauchersheriff.at/anzeigen/anzeigen.html

Mit freundlichen Grüßen

Dietmar Erlacher, Krebspatient

PS: Laden Sie zur „Supersendung“ auch meinen WKO-Präs. Dr. Leitl ein, denn er war für die WKO mittragend, als dieses „Kdolsky-Gesetz“, glaublich mit Bartenstein, „geboren“ wurde. Er zeichnet mitverantwortlich für täglich 30 Rauchertote und 3 Passivrauchtote! BM. Stöger kann es jetzt „nur“ ausbaden, also sofort generell rauchfreie Lokale zum Gesetz werden zu lassen, wenn er noch länger Gesundheitsminister bleiben will. Innerhalb von nur fünf Wochen organisierten sich nämlich auf Facebook über 82.000 Nichtraucher, die ein Volksbegehren für generell rauchfreie Lokale abhalten werden! Ein kompetenter Gast wäre der Arbeits- und  Hygienemediziner, Internist Prof. Dr. Manfred Neuberger; er misst selbst die Schadstoffe, in den Lokalen, wie im Wohnzimmer. Und vergessen Sie den Tabaklobby-Promianwalt Dr. Ainedter, dem es nicht zu blöd ist für Zigaretten/Zigarren zu werben, den Passivrauch verharmlost, und als Vorstandsmitglied der Österreichischen Krebshilfe die Broschüre „Tabakrauch – Passivrauch“ heraus gibt. Auf solche Leute kann Österreich verzichten!

4800
Sonstiges / Re: 1.2.10 bis ...: Jetzt kommt News
« am: Februar 08, 2010, 01:43:49 Vormittag »
Stöger zu Raucherregelung: „Mir tut
keiner leid, der den Kompromiss bricht"

    * Gesundheitsminister ärgert sich über heimische Wirte
    * EU-Raucher-Dossier für Stöger nur "Empfehlungen"

Im Juni läuft die Übergangsregelung aus, bis zu der Wirte in ihren Lokalen mindestens 50 Prozent der Fläche räumlich getrennt Nichtrauchern widmen müssen. Gesundheitsminister Alois Stöger fährt nun in der aktuellen Ausgabe von NEWS schwere Geschütze gegen jene Wirte auf, die säumig sind und eine Ausdehnung der Übergangsfrist für Umbauten fordern.

„Die Wirte wollten einen Kompromiss, sie bekamen ihn und nun ist kein Herumlavieren drin“, so Stöger im NEWS-Interview. „Bleiben die Wirte ignorant, wird es schärfere Maßnahmen geben, dann geht es in Richtung eines kompletten Rauchverbots.“ Für die Befürchtung der Wirte, die nun fälligen Investitionen könnten sich nicht amortisieren, zeigt der Minister kein Verständnis: „Ehrlich gesagt, mir tut kein Wirt leid, der den erzielten Kompromiss bricht.“

Im Interview mit NEWS nimmt Stöger auch zu der von ihm mitgetragenen EU-Ratsempfehlung Stellung. Darin wird neben einem völligen Rauchverbot auch die Schaffung von „Überwachungs-Sheriffs“, „Vernaderungs-Hotlines“ und „Schauprozessen gegenüber Promi-Rauchern angeregt – Stöger: „Es handelt sich hierbei um Empfehlungen, die das Ziel verfolgen, dass weniger Europäer rauchen, und dagegen gibt es ja wohl doch nichts einzuwenden.“

Mehr dazu lesen Sie im NEWS 05/10

------------------------------------------------------------------------------------


Totalverbot, Vernadern und Schauprozesse bei Promis: EU sagt Rauchern den Krieg an

    * NEWS: Dossier der Union mit brisanten Maßnahmen
    * "Vom Geist talibanischer Fundamentalisten getragen"
      HIER einen Blick in das Anti-Qualm-Dossier werfen

·"Da würde ich in die Ukraine auswandern"
VIDEO-Umfrage: Sollen Raucher ins Gefängnis?

·Totales Rauchverbot und Schauprozesse
UMFRAGE: Was halten
Sie von dem EU-Dossier?

·Gesundheitsminister: "Mir tut kein Wirt leid"
Im EU-Dossier sind laut Stöger nur Empfehlungen

·Wenn ein Streber plötzlich Visionen hat
A. Athanasiadis: Raucher im Visier. Ihre Meinung?
Google-Anzeigen

·Gastronomie Trennwände
Nichtraucherbereich, Behördenwege, Genehmigungen, Beratung & Montage
www.vames.info

·Rauchen Alkohol
Ihren Abhängigkeitsgrad ermitteln. Mit dem Fagerström-Test.
www.Rauchstopphilfe.at

Bereits am 30. November 2009 beschloss der EU-Rat eine Empfehlung, welche drakonische Maßnahmen gegen Raucher vorsieht. NEWS zitiert in seiner aktuellen Ausgabe aus dem bislang zurückgehaltenen EU-Papier, welches von Österreichs Gesundheitsminister Alois Stöger mitgetragen wurde. Dieses sieht ein völliges Rauchverbot vor, rät zu drakonischen Strafen sowie rigider Überwachung mittels „Raucher-Sheriffs“ und abschreckenden „Schauprozessen“ gegen Promi-Raucher.

NEWS legt nun das gesamte Papier offen und berichtet von der Brüsseler Hatz auf die Raucher. Der renommierte Wiener Verfassungsrechtler Bernd-Christian Funk sieht in dem Dossier „einen neuen Abschnitt im Krieg der Gesellschaft gegen die Raucher.“ Funk zeigt sich von der Diktion des Dossiers entsetzt: „Dieser Text ist nahezu vom Geist talibanischer Fundamentalisten getragen.“

Der Wiener Rechtswissenschaftler zieht im Gespräch mit NEWS eine bittere Bilanz über das größer werdende Verlangen nach Verboten und Kontrolle: „Dieses Papier spiegelt eine fortschreitende Radikalisierung in Fragen grundsätzlicher gesellschaftlicher Wertvorstellungen wider“, so Funk, „Empfehlungen wie diese sind Ausdruck einer zunehmenden Hilfslosigkeit und der Hoffnung auf die heilende Kraft strenger Strafen.“