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Nachrichten - admin

4741
Fortsetzung des Beitrages von weiter oben:
http://rauchersheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=226.msg523#msg523

Artikel lautete dann .....
http://www.kleinezeitung.at/kaernten/villach/villach/2290770/anzeigen-gegen-raucher.story

Tabakrauch am 27.02.2010, 20:26

Kommentar

Faschingsartikel in der Kleinen Zeitung!

Der Artikel strotzt nur so von Unwahrheiten. Richtig ist viel mehr, dass den Behörden das letzte Anzeigenpaket mit rund 200 Anzeigen in Villach + Klagenfurt noch gar nicht übergebven wurde. Wie kann man dann sprechen von: "...Lokalen, die zum besagten Zeitraum nicht in Betrieb waren..."?
Steiermark: Wir allein haben 300 Anzeigen bei der PK. in Graz vor einigen Monaten übergeben. Blödes Gerede mit 88!
Es stimmt nur, Anzeigen, anonym, auf: http://rauchersheriff.at/anzeigen/anzeigen.html
Eingereicht um fristveerlängerung: Ja, sogar im Atrium! Obwohl lt. Gesetz, lt. UVS, lt. VfGH in EKZ keine Fristverlängerung, nur generelle Rauchfreiheit sein darf! Amtsmissbrauch?
Pickerl falsch - 200.- €, uninteressant! Wie es innen aussieht ist wichtig, aber die nichtrauchenden Beamten - angeblich drei und nicht einer jeden Tag - haben Schiss hinein zu gehen, oder?
Und sonstige Unwahrheiten? Siehe http://rauchersheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=226.msg523#msg523 "Eklat bei PK. in Villach"!

4742
Verstöße gegen Tabakgesetz: ÖÄK weiter für generelles Rauchverbot

Utl.: Dorner: "Auch in der Gastronomie sollte Nichtrauchen die Norm sein." =


   Wien (OTS) - Die Österreichische Ärztekammer (ÖÄK) bleibt bei
ihrer Forderung nach einem generellen Rauchverbot für die
Gastronomie. Dies bekräftigte ÖÄK-Präsident Walter Dorner Montag
anlässlich der Bekanntgabe hunderter von Anzeigen gegen Wiener
Gastronomen durch den Verein Krebspatienten für Krebspatienten und
die Ärzteinitiative gegen Raucherschäden. Für Dorner ist ein
generelles Rauchverbot "aktueller denn je". Die heute für Wien
präsentierten Verstöße gegen das Tabakgesetz belegen aus seiner Sicht
"das Versagen des Laisser-faire-Ansatzes". Dorner: "Man kann nicht an
das Verantwortungsgefühl der Gastronomie appellieren, aber
gleichzeitig so viele Schlupflöcher bieten, dass sich niemand
angesprochen fühlt."
Nach den nun präsentierten Zahlen gibt es weitaus mehr uneinsichtige
Lokalbetreiber als ursprünglich gedacht. Daher sind aus Sicht der
Österreichischen Ärztekammer umgehend einheitliche effektive
Kontrollen nötig. Ebenso sollte eine baldige Verbesserung des
Gesetzes erfolgen. Dabei ist für einen angemessenen Gesundheits- und
Arbeitnehmerschutz eine Verbesserung der Lage des Bedienungspersonals
ebenso anzustreben, wie höhere Auflagen für Extrazimmer für Raucher
(baulich abgetrennter Bereich mit eigenem Belüftungs- und
Unterdrucksystem, Zutrittsverbot für Minderjährige, automatische
Türschließer). "Das Gesetz verdient die Note 'Mangelhaft'. Dass
Bürgerinnen und Bürger sich mit der Überwachung abplagen müssen, ist
unverständlich. Selbst Albanien ist weiter", wundert sich der
Ärztekammerpräsident über den zögerlichen Umgang mit der Materie.
Ausdrückliches Lob kommt von Dorner für jene Gastronomen, die zuletzt
freiwillig ein generelles Rauchverbot in ihren Betrieben eingeführt
hatten. Die ÖÄK hat bereits 350 Lokale für dieses Engagement mit
einem Zertifikat für vorbildlichen Nichtraucherschutz ausgezeichnet.
"Niemand aus diesem Kreis hat Angst vor Umsatzeinbußen, sondern
konsequent im Sinn der Gesundheitsvorsorge gehandelt. Es wird Zeit,
dass auch die Politik erkennt, dass generelle Rauchverbote keine
Umsatzeinbrüche für die Gastronomie bringen. Wissenschaftliche
Studien aus ganz Europa haben dies längst belegt", so Dorner.
Rauchfreie Lokale sind unter den EU-Bürgern hoch geschätzt. Einer
aktuellen Umfrage der EU-Kommission zufolge sprechen sich rund 80
Prozent der EU-Bewohner für rauchfreie Restaurants aus. Weit über die
Hälfte der EU-Bürger können sich mit rauchfreien Bars anfreunden.
In Österreich rauchen derzeit rund 2,3 Millionen Menschen - dabei
gelten rund 1,3 Millionen Raucher als "dissonant", also als
unzufriedene Raucher, die mit der Sucht gern aufhören würden.
Besorgniserregend ist die hohe Anzahl rauchender Jugendlicher. Mehr
als ein Drittel aller 15jährigen können als regelmäßige Raucher
bezeichnet werden. Laut einer Untersuchung der WHO greifen
Österreichs Kinder bereits mit zwölf Jahren zum ersten Mal zur
Zigarette. Rund 14 000 Todesfälle gehen jährlich hierzulande direkt
oder indirekt auf den weit verbreiteten Zigarettenkonsum zurück. (BM)
Rückfragehinweis:
   Pressestelle der
   Österreichischen Ärztekammer
   Dipl.-Journ. Birgit Merz
   Tel.: (++43-1) 513 18 33/45 DW
   E-Mail: b.merz@aerztekammer.at

4743
Sonstiges / Nichtrauchen im Ausland
« am: Februar 26, 2010, 11:48:07 Vormittag »

http://www.blick.ch/news/schweiz/kein-beizensterben-wegen-rauchverbot-141297

............... Ab 1. Mai herrschen in der Schweiz einheitliche Standards zum Rauchverbot. (Keystone)
Im Jahr 2003 haben Irland, Norwegen und Malta das Rauchen in Bars, Pubs und Restaurants verboten. Später folgten Italien, Schweden, Schottland, Grossbritannien, Finnland, Belgien und weitere Länder.

In Irland, das eine Vorreiterrolle einnahm, ging der Gastronomie-Umsatz mit der Einführung des Rauchverbots um einige Prozente zurück, erholte sich aber schon im nächsten Jahr wieder vollständig. Dies geht aus Daten der irischen Statistik-Behörde hervor. Die Zahl der Beschäftigten in der Gastronomie sank zuerst um 1 Prozent, erhöhte sich aber innerhalb eines Jahres wieder um 3 Prozent............


Kommentar dort (gilt wohl auch für Österreich!):

Alfred Meier, Binningen - 14:33 | 25.02.2010
    » Ein guter und f ä h i g e r Wirt wird immer Erfolg haben. Bei der heutigen Schnellbleiche zum "Fähigkeitszeugnis" schaffen das Papier zuviele, die von der Materie (Küche, Hygiene) überhaupt keine Ahnung haben. Zeit, dass diese wieder verschwinden.



Daher noch mehr anonyme Anzeigen durch couragierte Bürger in Österreich;

http://rauchersheriff.at/anzeigen/anzeigen.html

4744
Streit um Kampagne "Rauchen ist wie erzwungener Sex"

25.02.2010

Riesenwirbel um eine Anti-Raucherkampagne in Frankreich: Auf drei Fotos wird Rauchen mit erzwungenem Sex verglichen. Die Motive dazu sind drastisch.

Die französische Nichtraucher-Organisation DNF (Droits des non-fumeurs - Rechte der Nichtraucher) ist mit ihrer jüngsten Aktion im Kampf gegen das Rauchen drastische Wege gegangen - und sieht sich massiver Kritik ausgesetzt. Der Grund: die Fotos der neuen Kampagne.

Auf drei Motiven sind zwei Jungen und ein Mädchen abgebildet, die vor dem Schritt eines Herren im Anzug knien. Unterwürfig schauen sie nach oben, der Mann hat seine Hand auf ihrem Kopf, scheint sie zu der Position zu zwingen. Im Mund der jungen Protagonisten steckt eine Zigarette. Darunter steht: "Wer raucht, ist ein Sklave des Tabaks".

Die Empörung über diese eindeutig sexuellen Anspielungen ist groß. Die zuständige französische Staatssekretärin will die Kampagne verbieten lassen. "In Zeiten, in denen wir Kinderpornografie bekämpfen, muss es andere Mittel geben, um vor Zigarettensucht zu warnen", sagt sie.

Die zuständige Werbeagentur BDDP et Fils verteidigt ihre Arbeit auf der eigenen Website: Die Jugendlichen seien unempfänglich gegenüber Gesundheitsargumenten. Die Kampagne solle vor allem eines: schockieren.

Tabaksucht sei eine Art der Unterwerfung, genauso wie der erzwungene Oralsex auf den Kampagnen-Fotos. (AZ)


Daher noch mehr anonyme Anzeigen durch couragierte Bürger in Österreich;

http://rauchersheriff.at/anzeigen/anzeigen.html


4745
Sonstiges / Ab 1.3.10: Rauchverbot - 37 Kontrolleure jetzt auch nachts in .....
« am: Februar 26, 2010, 11:19:08 Vormittag »
http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/print/berlin/295428.html

Ab März

Raucher-Kontrollen streng wie nie

Mitarbeiter der Ordnungsämter bald bis Mitternacht unterwegs

Verstöße gegen das Rauchverbot sollen künftig häufiger geahndet werde
n.


Berlin - Verstöße gegen den Nichtraucher- und Jugendschutz in Kneipen werden die Bezirke ab 1. März häufiger ahnden als bisher. Ihre Ordnungsdienste werden dann nicht mehr nur bis 22, sondern bis 24 Uhr und noch länger Kontrollen in den Kiezen durchführen.

In Pankow konnte Stadtrat Jens-Holger Kirchner (Grüne) bisher nur 4 Mitarbeiter in die Spur schicken. Durch eine zwischen Senat und Hauptbetriebsrat vereinbarte neue Dienstzeitverordnung ist dies nun bis Mitternacht möglich, insgesamt 37 Kontrolleure können dann vor allem an Wochenenden ausschwärmen. Kirchner: "Wir dürfen ab der nächsten Woche erstmals auch ohne Ankündigung Gaststätten betreten. Die Zahl der geahndeten Verstöße wird sich sicherlich mindestens verdoppeln. In Pankow stellen dann nicht mehr Wirte ab 21.30 Uhr die Aschenbecher raus." 134 Verstöße gegen den Jugendschutz wurden in dem Bezirk allein 2008 registriert, Tendenz steigend.

In Marzahn-Hellersdorf will das Ordnungsamt Kontrollen sogar bis 1 oder 2 Uhr nachts durchführen. Wirtschaftsstadtrat Christian Gräff (CDU): "Einige Mitarbeiter haben schon Bereitschaft signalisiert, wir verhandeln mit dem Betriebsrat. Auch die Polizei begleitet uns bei den Einsätzen."

In Lichtenberg werden 34 Außendienstmitarbeiter den Nichtraucher- und Jugendschutz überwachen. Der zuständige Stadtrat Michael Prüfer (Linke): "Wir werden tagsüber zwar mit weniger Leuten unterwegs sein, aber andere Kontrollen nicht vernachlässigen." In Lichtenberg hat sich z. B. die Zahl der ermittelten Verstöße gegen das Hundesteuergesetz von 137 (2008) auf 312 im Vorjahr drastisch erhöht. 797 000 Euro Bußgelder wurden 2009 insgesamt eingenommen.

R. Gorny
Berliner Kurier, 26.02.2010

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http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/print/berlin/295412.html

Qualm-Schutz auch nachts

Die Berliner Ordnungsämter kontrollieren die Einhaltung des Nicht-raucher- und Jugendschutzes ab der kommenden Woche nicht mehr nur bis 22 Uhr, sondern mindestens bis Mitternacht. Darauf haben sich Senat und Arbeitnehmervertreter geeinigt. Das ist eine vernünftige und überfällige Entscheidung. Denn: Die meis-ten Verstöße gegen geltendes Gesetz passieren in den späten Abend- und Nachtstunden, die bisherigen Überprüfungen waren daher nur halbherzig und Augenwischerei. Qualmende und sich ins Koma saufende Kinder und Jugendliche gibt es in unserer Stadt zuhauf. In Gaststätten und Diskotheken muss diesen Exzessen endlich Einhalt geboten werden. Deshalb sollten – wie in Marzahn-Hellersdorf – in Zukunft noch längere Kontrollen möglich sein, notfalls durch eine Änderung des Nichtraucherschutz-Gesetzes. Die Mitarbeiter der Ordnungsämter sollten im Gegenzug einen fairen Freizeitausgleich bekommen.

Ronald Gorny

Daher noch mehr anonyme Anzeigen durch couragierte Bürger in Österreich;

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4746
Sonstiges / Infos aus dem Ausland: OGH-Urteil
« am: Februar 26, 2010, 10:58:54 Vormittag »
Höchstrichterliches Urteil bestätigt striktes Rauchverbot in Gaststätten      

Dienstag, den 23. Februar 2010 um 19:11 Uhr Geschrieben von: Redaktion BW

Baden-Württemberg

Man kann es nicht allen recht machen. Schon gar nicht, wenn es um den Nichtraucherschutz in Gaststätten geht. Entscheidend ist nur, wer am Ende Recht bekommt: Diejenigen, die nachweislich Gesundheitsrisiken verursachen, oder diejenigen, die sich dagegen wehren.

In seinem Urteil vom 28.01.2010 hat der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg zu dieser Frage eindeutig Stellung bezogen. Geklagt hatte ein Gaststätten-Betreiber aus Heilbronn, der auf zwei Stockwerken eine Bar und ein Restaurant betreibt. Beide Etagen sind durch eine offene Treppe miteinander verbunden. Mit dem Gang durch die Gerichtsinstanzen wollte der Gastronom eine Ausnahmeregelung durchsetzen, die das Rauchen in seiner Bar erlaubt. Die Mannheimer Richter wiesen die Klage ab. In der Urteilsbegründung heißt es:

"Die Entscheidung des Gesetzgebers für einen umfassenden Schutz vor den Gefahren des Passivrauchens kann nicht durch eine erweiternde Auslegung überspielt werden."
Raucherbereiche müssten durch Innenwände und dicht schließende Türen vom Rest der Gaststätte abgetrennt sein. Davon könne auch dann nicht abgewichen werden, wenn der Betreiber aufwendige Lüftungssysteme einbaut.

Der Nichtraucherverband ProRauchfrei e.V. sieht in der Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofs einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu einem bundesweit einheitlichen Rauchverbot in Gaststätten. "Die Zeit des Taktierens ist vorbei" meint Vorstandsvorsitzender Siggi Ermer. "Was wir brauchen, sind klare gesetzliche Vorgaben – ohne diffuse Sonderregelungen, die jeder so auslegt, wie er sie gern hätte."

Nach Angaben des Deutschen  Krebsforschungszentrums Heidelberg sterben allein in Deutschland jährlich mehr als 3.300 Menschen an den Folgen des Passivrauchens.

Unter dieser Prämisse und der Tatsache, dass jährlich über 130.000 Menschen in Deutschland den Rauchertod sterben ist es ein Skandal, dass politisch nicht verantwortungsvoll gehandelt und die Gefahrenquelle gesetzlich hieb- und stichfest beseitigt bzw. einer geheuchelten Legalität entzogen wird. Letztendlich geht es um die Freiheitsrechte für Nichtraucher und Raucher gleichermaßen. Für alle geht es um das Recht auf körperliche Unversehrtheit, und für die Raucher zudem, sich aus der Gefangenschaft einer raffinierten Drogenindustrie zu befreien, die sie abhängig gemacht hat, um sie bis zum Tod  auszubeuten.

Daher noch mehr anonyme Anzeigen durch couragierte Bürger in Österreich;

http://rauchersheriff.at/anzeigen/anzeigen.html



4747


Von: Krebspatient-Krebsforum [mailto:krebspatient-krebsforum@utanet.at]
Gesendet: Mittwoch, 24. Februar 2010 01:15
An: 'post@mba030.magwien.gv.at'; 'michael.haeupl@wien.gv.at'; 'sonja.wehsely@ggs.wien.gv.at'; 'oliver.birbaumer@wien.gv.at'; 'karin.spacek@wien.gv.at'; 'leitung@ma15.wien.gv.at'
Cc: 'alois.stoeger@bmg.gv.at'; 'reinhold.mitterlehner@bmwfj.gv.at'; 'Rudolf.Hundstorfer@bmask.gv.at'; 'herbert.tumpel@akwien.at'; 'erich.foglar@oegb.at'; 'androulla.vassiliou@ec.europa.eu'; 'oliver.birbaumer@wien.gv.at'; 'Vladimir.Spidla@ec.europa.eu'; 'vaa@volksanw.gv.at'; 'werner.faymann@bka.gv.at'; 'josef.proell@bmf.gv.at'; 'eva.glawischnig-piesczek@gruene.at'; 'erwin.rasinger@oevp.at'; 'ingrid.korosec@oevp-wien.at'; 'christoph.leitl@wko.at'; 'verbandsvorsitzender@hvb.sozvers.at'; 'Josef.Kandlhofer@hvb.sozvers.at'; 'laszlo.andor@ec.europa.eu'; 'john.dalli@ec.europa.eu'; 'info@rauchertelefon.at'; 'franz.pietsch@bmg.gv.at'
Betreff: 1030, EKZ + Erlebniszentrum W3: Schließung der Lokale durch das GESUNDHEITSAMT! Volksbegehren in der Zielgeraden!

                     K f K
Krebspatienten für Krebspatienten
Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
                     Österreich
    Wien, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
Initiative Rauchfreie Gaststätten: www.sis.info
Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
Hotline täglich von 9 – 21 Uhr: 0650-577-2395
kontakt@krebspatient.at  www.krebsforum.at


HINWEIS zu den 3 nachstehenden Anzeigen:
Dort ist auch ein Kinocenter. Täglich müssen hunderte Kinder und Jugendliche durch den tödlichen Tabakrauch von den - unten bereits mehrfach angezeigten - (Gang)Lokalen durchgehen (einziger Zugang)! Die Behörde schaut dort dem Treiben seit 1 Jahr zu, trotz x-facher Anzeigen, trotz Gefahr in Verzug! Täglich gibt es 3 (drei!) Passivrauchtote in Österreich!
Das Gesundheitsamt ist aufgerufen, diese Lokale unverzüglich schließen zu lassen! Auch in anderen Landeshauptstädten ist diesbezüglich nicht mehr der Magistrat sondern das Gesundheitsamt im Einsatz!

8 von 10 Lokale verstoßen gegen den Nichtraucherschutz!!!


Nachkontrollen: 2/3 der vor Monaten bereits angezeigten Lokale verstoßen weiterhin gegen das Tabakgesetz! Aktuell: 19.2.10, Wien, Gumpendorferstraße, mit dutzenden Anzeigen, teils bei der Polizeidienststelle „versucht“!
   
Unsere bundesweiten Sympathisanten versenden Anzeigen direkt an die Behörden, sowie zur Weiterleitung oft anonym an uns.
Unregelmäßig, und bei besonders krassen Verstößen, schicken wir eine Abschrift - unter anderem - auch an „Sie!


Zuständigebehörde :
post@mba030.magwien.gv.at

Name des Betriebs: United Coffeeshop im W3 Zentrum
 
Adresse des Betriebs:
Postleitzahl: 1030     Ort:Wien
Straße: Landtrasse    Nr. 2a     22. Feber 2010  15h

Kennzeichnung an der Eingangstür: Rot= Nichtraucher am Eingang der W3 Erlebniszentrum

Anmerkungen: Die United Coffeeshop befindet sich im Parterre der Passage. Auf den Tischen sind Aschenbecher und mehrere Gäste rauchen.
 
============================================================================================================
 
Zuständigebehörde :
post@mba030.magwien.gv.at

Name des Betriebs: Häägen-Dazs Café im W3 Zentrum
 
Adresse des Betriebs:
Postleitzahl: 1030     Ort:Wien
Straße: Landtrasse       Hausnummer:2a

Datum und Uhrzeit des Besuchs: 22. Feber 2010  15h

Kennzeichnung an der Eingangstür: Rot= Nichtraucher am eingang der W3 Erlebniszentrum

Anmerkungen: Das Café befindet sich mitten im Parterre des Einkaufszentums. Auf den Tischen sind Aschenbecher und mehrere Gäste rauchen.
 
================================================================================================================
 
Zuständigebehörde :
post@mba030.magwien.gv.at

Name des Betriebs: Fitbar im W3 Erlebniszentrum
 
Adresse des Betriebs:
Postleitzahl: 1030     Ort:Wien
Straße: Landtrasse       Hausnummer:2a

Datum und Uhrzeit des Besuchs:  22. Feber 2010  15h

Kennzeichnung an der Eingangstür: Rot= Nichtraucher am eingang der W3 Erlebniszentrum

Anmerkungen: Die Fitbar befindet sich im Parterre der Passage. Auf drei Tischen waren Aschenbecher und mehrere Gäste rauchten.




Sehr geehrter Herr Volksanwalt Dr. Kostelka,

Obwohl in Einkaufszentren und Öffentlichen Gebäuden seit 1.1.2005 Rauchverbot herrscht, schert man sich dort – und anderswo - bundesweit seit 5 Jahren nicht um das Gesetz. Warum auch, die Behörden kommen nicht von sich aus zu Kontrollen! Wenn sich jemand erdreistet anzuzeigen, wird der Anzeiger meist schikaniert, dann wird halt einmal mit rund 100.- gestraft, obwohl bis 2.000.- möglich sind, bei Wiederholung bis 10.000.-! Gerade jetzt, nach dem Weltkrebstag,  schmerzt  die extreme Zahl an vorzeitigen Todesfällen unter Rauchern (etwa 40 pro Tag) und Passivrauchern (etwa 3 pro Tag) besonders. Ist man sich bewusst, dass am heutigen Tag eine mindestens ebenso hohe Anzahl an Jugendlichen zu rauchen begonnen hat und eine Suchtkarriere beginnen wird?


HINWEISE:
1)Wiederholter Verstoß: Wirte sind mit bis zu 10.000.-, Raucher mit bis zu 1.000.- Euro zu strafen (EKZ bereits seit 1.1.2005, Straßenlokale seit 1.1.2009)! Sicher freuen Sie sich, dass die Amtskassen unerwartet Gelder bekommen! Wir ersuchen um Zweckwidmung zur Prävention und Raucherentwöhnung! Übrigens, auf Grund der Kenntnis ist die Behörde verpflichtet regelmäßig festzustellen, ob der Tatbestand behoben wurde. Andernfalls ist eine höhere Strafe vorzuschreiben.
2)Umbau: Ein 2009 eröffnetes Lokal kann keine Fristverlängerung für einen Umbau lt. Tabakgesetz bekommen! Wenn Sie uns bei jedem angezeigten Lokal mitteilen, dass ein gesetzlich abgesicherter Bescheid mit Fristverlängerung für Umbaudurchführung besteht, dann könnten Sie sich und wir uns viel Zeit/Geld ersparen! Wir verlangen, dass die Behörde mit der WKO sofort einen Aufkleber befestigt, mit in etwa: „Dieses Lokal hat um eine Übergangsfrist für Umbauten zwecks Nichtraucherschutz angesucht. Spätesten ab 1.7.2010 ist der gesetzl. Nichtraucherschutz vorhanden!“
3)Bei „Lokalen mit 50 qm“ müssen Theke, Thekengang, Barbereich, Schauküche, Garderobe etc. in den 50 qm inkludiert sein.
4)Einkaufszentren: Diese sind seit 1.1.2005 rauchfrei zu sein, bis auf Raucherlounges bei denen durch dichte, selbstschließende Türen garantiert wird, dass kein Rauch in die Nichtraucherbereiche dringen kann!
5) Wir bitten Sie, sich auch die folgenden Fragen zu stellen:
Befürworten Sie selbst generell rauchfreie Lokale, denn nur so besteht kein unlauterer Wettbewerb unter den Wirten? Ist Ihre „Abteilung“ personell in der Lage die Anzeigen zielstrebig zu verfolgen und wiederholt die Einhaltung zu kontrollieren? Sonst fordern auch Sie alois.stoeger@bmg.gv.at auf, ein generelles Rauchverbot in allen Lokalen durchzusetzen, und ihnen genügend Mitarbeiter zur Verfügung zu stellen, um die Einhaltung des Rauchverbots zu garantieren.
6)Landeshauptleute und Gesundheitsreferenten mögen Schulungen der Sacharbeiter veranlassen, analysieren sie die Urteile des UVS und VfGH, stellen Sie die Informationen ihren Sachbearbeiter zur Verfügung, stellen Sie diese Informationen auch uns und anderen Nichtraucherschützern zur Verfügung.


ABSCHRIFT:
Alois Stöger diplome, BM. für Gesundheit
Reinhold Mitterlehner, Dr., BM. für Wirtschaft, Familie und Jugend
Rudolf Hundstorfer, BM. für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz
Herbert Tumpel, Arbeiterkammer Präsident (Arbeitnehmerschutz)
Erich Foglar, Gewerkschafts-Präsident (Arbeitnehmerschutz)
Androula Vassiliou, EU-Gesundheitskommissarin (john.dalli@ec.europa.eu)
Vladimir Spidla, EU-Sozialkommissar (laszlo.andor@ec.europa.eu)
Peter Kostelka, Dr., Volksanwalt
Christoph Leitl, WKO
Hauptverband der Sozialversicherungsträger
Werner Faymann, SPÖ
Josef Pröll, ÖVP
Christine Marek, ÖVP
Glawischnig, Grüne
fallw. an SR. Mag. Birbaumer, Öffentlichkeitssprecher aller Wr. Bezirksämter
 jeweilige LeiterIn des Gesundheitsamtes
u. a.

Presseaussendung(en):   http://www.pressetext.at/news/091216036/  einschl. 2 Attachments!
BM. Stöger Aufruf:   http://sis.info/rauchfrei/index.php?topic=15.msg370#msg370

Anlagen

PS.: Siehe auch ……….
www.krebsforum.at
www.rauchersheriff.at
http://sis.info/rauchfrei/index.php?topic=223.msg430;topicseen#msg430
http://www.facebook.com/group.php?gid=207474724730 In 7 Wochen 96.000 Nichtraucher für ein Volksbegehren:

4748

Nichtraucherschutzgesetz: Behörde muss Informanten nicht preisgeben

Posted by: stweinberger on 17.02.2010 
Tagged in: Pro Rauchfrei , Nichtraucherschutz , Nichtraucher
stweinberger

Ordnungsbehörden sind nicht verpflichtet, Namen und Adressen von Informanten preiszugeben, die auf Verstöße gegen das Nichtraucherschutzgesetz hingewiesen haben. Dies entschied das Verwaltungsgericht Schleswig in Schleswig-Holstein.

Im zugrunde liegenden Fall hatte die Inhaberin einer Kieler Gaststätte auf Akteneinsicht geklagt, nachdem gegen sie Anfang 2008 nach mehreren Verstößen gegen das Nichtraucherschutzgesetz eine Ordnungsverfügung mit Zwangsgeldandrohung für den Fall weiterer Verstöße erlassen worden war. Im Rahmen des Widerspruchsverfahrens hatte sie Einsicht in die Akten der Behörde beantragt, um gegen die der Behörde namentlich bekannten Informanten gegebenenfalls später ein Hausverbot für ihre Gaststätte zu verhängen. Die Landeshauptstadt Kiel lehnte diesen Antrag ab. Akteneinsicht könne nur nach vorheriger Unkenntlichmachung der betroffenen Namen gewährt werden. Es seien überwiegende schutzwürdige Interessen der Informanten gegeben und könne auch aus grundsätzlichen Erwägungen nicht hingenommen werden, dass Bürger, die sich an die Ordnungsbehörde wendeten, um zu ihrem Recht zu kommen, deswegen negative Folgen befürchten müssten. Darüber hinaus sei die Behörde auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen, wenn sie ihre Aufgaben angemessen wahrnehmen solle.
Die daraufhin nach erfolglosem Widerspruchsverfahren erhobene Klage ist jetzt vom Verwaltungsgericht Schleswig abgewiesen worden. Weder das allgemeine Verwaltungsrecht noch das Schleswig-Holsteinische Informationsfreiheitsgesetz gewähre der Gaststätteninhaberin einen Anspruch auf uneingeschränkte Akteneinsicht. Sowohl nach dem Landesverwaltungsgesetz als auch nach dem Informationsfreiheitsgesetz gehe das persönliche Interesse der Betroffenen an einer Geheimhaltung ihrer Namen dem Interesse der Gaststätteninhaberin vor. Überdies fehle es auch an der nach dem Informationsfreiheitsgesetz erforderlichen besonderen rechtlichen Beziehung zwischen dem Informationssuchenden – hier: der Gaststätteninhaberin – und den Betroffenen. Diese Beziehung könne insbesondere auch nicht aus dem Hausrecht eines Gastwirts abgeleitet werden, da das Recht, Hausverbote auszusprechen, grundsätzlich gegenüber jedermann bestehe, ohne das eine besonders herausgehobenen Beziehung bestehen müsse.

http://www.pro-rauchfrei.org/pro-rauchfrei-klub/blog/nichtraucherschutzgesetz-behoerde-muss-informanten-nicht-preisgeben-.html

4749
Sonstiges / Ab 20.1.10: Ich rauche, wann sterbe ich und wie?
« am: Februar 21, 2010, 18:08:27 Nachmittag »
Ich rauche, wann sterbe ich und wie?


Heute schon eine angezündet?
Knapp 20 Millionen Raucher tun es hierzulande täglich und qualmen bis zu 133 Milliarden Zigaretten im Jahr. Im Durchschnitt also eine Schachtel pro Tag.
Bei so viel Teer und Nikotin im Körper steht die Gesundheit schnell auf der Kippe: Herzinfarkt, Lungenkrebs und verstopfte Arterien sind die Folge.


http://www.bild.de/BILD/ratgeber/gesund-fit/bams/2010/02/21/rauchen-nikotinsucht-lungenkrebs/nie-wieder-zigaretten-neue-methoden-zur-raucherentwoehnung.html


Daher Aufruf von BM. Stöger nachkommen (Pressestunde, Report etc.): "Bitte bewerten Sie die Lokale!"

Anonym und dringend möglichst viele verschiedene Lokale melden (über 80 % haben keinwen Nichtraucherschutz),

noch bevor "irgendeine" Evaluierung erfolgt: http://rauchersheriff.at/anzeigen/anzeigen.html


4750
Sonstiges / Rennt Oberster Gastroboss Kommerzialrat Hinterleitner auch um`s Leiberl?
« am: Februar 19, 2010, 04:23:41 Vormittag »

Jedenfalls musste er auch angezeigt werden!


K Ä R N T E N

Zuletzt aktualisiert: 08.02.2010 um 23:19 Uhr1 Kommentar
Wenn Kommerzialräte um ihr Leiberl rennen

Der Wahlkampf in der Wirtschaftskammer kommt in Schwung. Vor allem in Kärnten und Wien muss der ÖVP-Wirtschaftsbund um seine Vorrangstellung zittern.


Raue Sitten in den smarten Chefbüros: In den gerade schwierigen Zeiten blicken viele Unternehmer weniger in die Zukunft ihrer Firma als in das Innere ihrer Standesvertretung. Wahlkampf in der Wirtschaftskammer Österreich (WKO) ist angesagt, und zwar mit (fast) allem, was dazu gehört. Omnipräsent ist der dominierende ÖVP-Wirtschaftsbund (WB). Mehr oder weniger geschickt versuchen Christoph Leitl und sein Team mit Themen zu punkten, welche die Unternehmerschaft ansprechen.

Der Sozialdemokratische Wirtschaftsverband (SWV) gibt sich zwar als Sprachrohr der Kleinunternehmer und ist bemüht, den Wirtschaftsbund ins Eck des Großkapitals zu rücken, doch ist die Linie von SWV-Präsident Christoph Matznetter eher ein Kuschelkurs gegenüber dem Wirtschaftsbund.
Hoffnung im RFW

Eine Art Neustart versucht der Ring Freiheitlicher Wirtschaftstreibender (RFW). 2005 war er als Opfer der damaligen Parteispaltung in FPÖ und BZÖ auf die Hälfte seiner einstigen Größe geschrumpft. Jetzt hofft der RFW bundesweit auf den Aufstieg zu einstiger Größe. Doch er wird wieder von parteiinternen Querelen geplagt, und zwar gleich in seinen zwei stärksten Landesgruppen. So ist in Kärnten unklar, ob die gemeinsame Kandidatur von ansonsten spinnefeind gewordenen FPK- und BZÖ-Honoratioren unter dem Dach des RFW (Farbe: Orange!) endlich die lang ersehnte Absolute des Wirtschaftsbundes brechen kann. Angesichts einstiger 38 Prozent will Spitzenkandidat Matthias Krenn wenigstens im x-ten Anlauf doch noch erster nicht-schwarzer WK-Präsident werden.
Alte Geschichten

Geradezu wild geht es in Wien zu, wo Heinz-Christian Strache den RFW schlicht aus der FPÖ verstoßen hat und seine Anhänger mit einer eigenen Liste - "FPÖ pro Mittelstand" - antreten lässt. Alte Geschichten zwischen Strache und der Wiener RFW-Führung sind die Ursache der Spaltung, die auch vom Dritten Nationalratspräsidenten Michael Graf aktiv betrieben wird. So sind Anmeldungen zu Veranstaltungen der RFW-Abtrünnigen direkt an Grafs Büro im Parlamentsgebäude zu richten.

Diese FP-internen Querelen könnten für die Wiener WK-Wahl gravierende Folgen haben. Die schwarze Kammerpräsidentin Brigitte Jank muss um ihre knappe Absolute von 2005 bangen, die sie nur wegen des damals stark geschwächten RFW hatte retten können. Ohne solche Probleme bringt sich die Grüne Wirtschaft durchaus wirksam in Stellung. Ihre Wahlkampfrhetorik entspricht der Parteilinie, wenn etwa Spitzenkandidat Volker Plass dem Wirtschaftsbund "nordkoreanischen Personenkult" bescheinigt.
418.000 Wahlberechtigte

Die solcherart punzierten schwarzen Unternehmer stellen derzeit alle Kammerpräsidenten und scheinen manchmal zu vergessen, welches Werbemittel von der Kammer oder vom Wirtschaftsbund zu bezahlen ist. Das jedenfalls - und vieles andere - behaupten die Widersacher der schwarzen Kammerherren, die 2005 bundesweit auf 70,4 Prozent der Stimmen gekommen waren.

Nicht nur, weil es um 418.000 Wahlberechtigte geht, ist so eine WK-Wahl im Kammerstaat Österreich ein Politikum ersten Ranges. Die Kammerherren sind die offizielle Nebenregierung und tief verankert im System: Sie steuern die Kranken- und Pensionsversicherung, bilden die Vorfeldorganisationen der Parteien, haben ihre Hände im Rundfunk oder bei der Wirtschaftsforschung, prägen die Beraterstäbe der Politik, besetzen Posten und Pfründe in allen möglichen Körperschaften, finanzieren offiziell und inoffiziell das Parteiensystem und halten für zahlreiche Funktionäre mehr oder weniger wichtige Politikerposten bereit.

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Sonstiges / Poker, wer heute kontrolliert wird! Ein Witz!
« am: Februar 19, 2010, 04:08:48 Vormittag »

K Ä R N T E N

"Raucherwirte" werden abgestraft

Ein Jahr, nachdem das Gesetz zum Schutz der Nichtraucher in Lokalen erlassen wurde, gibt es jetzt erste Strafverfahren gegen Klagenfurter Gastronomen.

Behörden kontrollieren etliche Betriebe in und um Klagenfurt


Ein Jahr lang gibt es das Gesetz zum Schutz der Nichtraucher in Gaststätten. Zu Beginn dieses Jahres starteten die Behörden in Klagenfurt-Stadt und -Land ihre "Aktion scharf". Drei Mitarbeiter der Baupolizei des Klagenfurter Magistrats überprüfen seit Jänner im Auftrag der Gewerbebehörde, ob Gastronomen dem Schutz der Nichtraucher vor Zigarettenqualm in ihren Lokalen genüge tun. "Wir verfolgen eine Hundertschaft anonymer Anzeigen, wöchentlich kommen neue dazu", sagt Heimo Kadiunig, Jurist der Gewerbebehörde.

Anmerkung:
Wenn jetzt erst eine Hundertschaft an Anzeigen verfolgt wird, dann seid ihr wohl in einem 2009er Jahresschlaf! Damit ihr nicht wieder bald einschläft, bekommt ihr nächste Woche 100 Anzeichen als Zugabe!


Die meisten Anzeigen entpuppen sich aber als haltlos. "Die Anzeiger informieren sich nicht, ob im Lokal laut Gesetz geraucht werden darf", so Kadiunig. Ein Dutzend Strafen seien bereits auf dem Weg zu einigen Gastronomen. "Vor allem wegen der Verletzung der Kennzeichnungspflicht, ob es sich um ein Raucher, Nichtraucher oder gemischtes Lokal handelt. Das ist leicht beweisbar, die Strafe liegt bei rund 100 Euro", sagt Kadiunig. Schwieriger zu beweisen sei nicht eingehaltener Nichtraucherschutz. Aber es gäbe diesbezüglich anhängige Strafverfahren bei Lokalen in den Klagenfurter Einkaufszentren. "Die baulichen Trennungen von Räumen für Nichtraucher und Raucher wurden sehr gut vollzogen. Aber die Gastronomen lassen die Türen offen", sagt Kadiunig.

Zufallskontrolle

Auch in den Gemeinden des Bezirkes Klagenfurt-Land läuft eine Welle der Kontrollen an. "Drei Mitarbeiter besuchen nach dem Zufallsprinzip Lokale", sagt Johannes Leitner, geschäftsführender Bezirkshauptmann-Stellvertreter von Klagenfurt-Land. Die Wirte werden aber vorgewarnt. "Wir haben unseren Partnerfirmen gesagt, dass die Volksanwaltschaft Druck auf die Behörden macht", so Wolfgang Dörfler, Geschäftsführer der Sparte Tourismus der Wirtschaftskammer.

Anmerkung:
Nachdem ihr unsere 225 Anzeigen "unsichtbar" gemacht habt, blieb uns nichts anderes übrig, als Volksanwalt Dr. Kostelka auf euch "anzusetzen"!

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15 Jahre alt und schon Raucher

Der Griff zur Zigarette als Selbstverständlichkeit: Es fehlt oft nicht an guten Vorsätzen aufzuhören.

http://www.kleinezeitung.at/steiermark/leibnitz/leibnitz/2288051/15-jahre-alt-schon-raucher.story

Obwohl sie über die negativen gesundheitlichen Folgen Bescheid weiß, raucht sie. "Ich rechne immer noch damit, dass ich aufhören kann. Ich hab's zwar schon an die 30 Mal versucht, aber bisher nicht geschafft", erklärt die 17-jährige Schülerin Leni N.*. Mit 13 hat sie das erste Mal einen Zug von einer Zigarette genommen. "Mir war danach so schlecht".

Sechs Monate später rauchte die Schülerin schon regelmäßig, "manchmal ein Packerl pro Tag, wenn ich lang ausgegangen bin, waren es sogar zwei". Von ihren Klassenkameraden würde "mindestens ein Drittel" täglich zur Zigarette greifen, so Leni. Sie beschränke ihre tägliche Ration derzeit auf "fünf bis zehn Stück".

Auch die 15-jährige Lisa* bemüht sich, ihren Zigaretten-Konsum in Grenzen zu halten. "Meine Eltern wissen nicht, dass ich rauche. Sie hätten kein Verständnis dafür und wären unheimlich enttäuscht von mir", meint das Mädchen, das seit zwei Jahren zu den Raucherinnen zählt.
Im Freundeskreis

"Angefangen habe ich zusammen mit zwei Freundinnen. Mir hat's eigentlich schon beim ersten Mal geschmeckt." Zwischendurch habe es zwar abstinente Phasen gegeben, "leider nur so ein, zwei Wochen lang". Derzeit sind es "fünf Zigaretten pro Tag", gibt Lisa zu. Sie hat vor, "bald wieder einmal einen Anlauf zu nehmen" und dann für immer und ewig mit dem Rauchen aufzuhören.

Keine Lust auf Nikotin verspürt der 15-Jährige Sebi*: "Es schmeckt grauslich." Das weiß er, seit er als Elfjähriger von seinem Bruder eine Zigarette bekommen hat. "Mir ist schwindlig geworden und später hat es beim Eislaufen in der Lunge gestochen. Ich werde bestimmt nie rauchen", ist er überzeugt.

Einem Gruppenzwang will er sich nicht beugen. "Fast die Hälfte" seiner Kollegen seien Raucher. Laut einer Statistik rauchen 27 Prozent der 15-Jährigen mindestens ein Mal pro Woche (die Kleine Zeitung berichtete).

Theresa* ist, wie Sebi, überzeugte Nichtraucherin und hat vor, nikotinfrei zu bleiben: "Eine Bekannte unserer Familie leidet an Krebs. Es ist grauenhaft, was sie mitmacht. Sie war früher eine starke Raucherin." Für die Schülerin "ist das eine Warnung".

Sie ist froh, dass es bei ihr bei einem einzigen Versuch geblieben sei. "Ich erinnere mich, dass ich fürchterlich gehustet habe und mir ist danach richtig übel gewesen." Dem Verhalten ihrer Altersgenossinnen, die sich mehrmals am Tag eine Zigarette anzünden, kann Theresa nichts abgewinnen: "Sie glauben, sie sind cool, aber das stimmt nicht."

Dass in ihrer Klasse rund ein Drittel der Mädchen regelmäßige Raucherinnen sind, sei zwar erschreckend, meint Theresa. "Aber das ist lang nicht so arg wie das, was ein Volksschüler aus der Nachbarschaft tut. Der Kleine ist erst acht, ein Knirps, der mir bis zur Schulter reicht, und er raucht schon."

(*Name von der Redaktion geändert)

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Sonstiges / 10.2.10 bis .....: Rauchverbot: Cafés ohne Qualm ziehen positive Bilanz
« am: Februar 19, 2010, 03:51:29 Vormittag »
http://m.heute.at/news/oesterreich/bundeslaender/Rauchverbot-Caf%E9s-ohne-Qualm-ziehen-positive-Bilanz;art1303,221554

News » Österreich

Rauchverbot: Cafés ohne Qualm ziehen positive Bilanz

Zigarette und Kaffee, so heißt es häufig, seien nicht zu trennen. Heute.at hat bei traditionsreichen Wiener Kaffeehäusern nachgefragt, die komplett auf Nichtraucher umgestellt haben. Tenor: "Als rauchfreies Lokal geht es uns besser". Die Kaffeehausbetreiber zeigen aber auch Verständnis für ihre "qualmenden" Kollegen.

Volle Aschenbecher, schwarze Lungen. Mehr als zwei Millionen Österreicher greifen regelmäßig zur Zigarette.
"Wir hatten vor der Umstellung zwei Drittel Plätze für Nichtraucher und ein Drittel für Raucher - und selbst die waren immer halb leer", erklärt Gabriele Haslauer, Betriebsleiterin des Cafés Griensteidl, im Gespräch mit Heute.at.  Das Traditions-Café neben der Hofburg habe seit dem Wechsel zum Nichtraucherlokal nur positive Erfahrungen gemacht. "Der Umsatz hat sich erhöht, die Gäste sind zufrieden, für die Angestellten ist es auch viel angenehmer. Und die Raucher gewöhnen sich ebenfalls an die neue Atmosphäre", so Haslauer.

Raucher genießen rauchfreie Atmosphäre
Herbert Fuchs, Geschäftsführer des Cafés Schwarzenberg in der Wiener Innenstadt, beschreibt die Umstellung ähnlich. "Der Schritt zum Nichtraucherlokal hat eine Verbesserung der Lebensqualität gebracht. Auch immer mehr Raucher verzichten auf ihre Zigarette zugunsten einer gesunden Umgebung", so Fuchs.

Kaffee und Zigarette: Bald Geschichte in der Gastronomie?
   
Gastronomen fürchten um Existenz
Derzeit können sich Cafés und Gaststätten mit einer Größe bis 50m² entscheiden, ob sie zum Raucher- oder Nichtraucherlokal werden wollen. Ab 50m² muss eine Nichtraucherzone vorhanden sein. Diese Lokale haben noch bis Juni 2010 Zeit, etwaige Umbauten vorzunehmen. Ob die Regelung auch bestehen bleibt, ist derzeit allerdings unklar. Laut Wirtschaftsbund fühlt sich deshalb jeder zweite Kaffeehausbetreiber in seiner Existenz bedroht. Es wird befürchtet, dass trotz teurer Umbauarbeiten ein generelles Rauchverbot kommt.

Was in Frankreich geht, soll bei uns nicht funktionieren?
Für Griensteidl-Leiterin Haslauer eine berechtigte Befürchtung: "Die derzeitige Regelung ist einfach schlecht. Es heißt immer, reine Nichtraucherlokale, das geht bei uns nicht. In Frankreich und Italien - zwei Länder mit langer Kaffeekultur - funktioniert das auch." Ein generelles Rauchverbot würde für alle gleiche Bedingungen schaffen.

Rauchverbot könnte kommen
Laut dem Gastronomie-Fachverband sind jedoch nur 37 Prozent der Gastronomen für ein striktes Qualmverbot, 63 Prozent sind dagegen. Das Nichtraucher-Gesetz mit der österreichischen Lösung wird derzeit geprüft, ein komplettes Rauchverbot könnte tatsächlich kommen. "Wenn der Kompromiss nicht in der Lage ist, das Problem zu lösen, muss man über andere Möglichkeiten nachdenken", erklärte Gesundheitsminister Alois Stöger.

Daher:
[/color]http://rauchersheriff.at/anzeigen/anzeigen.html

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Sonstiges / 10.2.10 bis .....: Medien und Politikerberichte
« am: Februar 19, 2010, 03:25:55 Vormittag »
Nichtraucher wehren sich

Online gestellt: 11.02.2010 06:43 Uhr Aktualisiert: 11.02.2010 06:44 Uhr

Vorarlberger Nachrichten Johannes Huber


Nichtraucher wehren sich Volksbegehren zum Nichtraucherschutz geplant. - ©EPA
11.02.2010 vol.at | In Österreich wird ein Volksbegehren eingeleitet: Ziel ist ein generelles Rauchverbot in Lokalen.
 
 
Mehr als 90.000 Anhänger hat die Initiative „Rauchverbot in Lokalen“ auf der Internetplattform „Facebook bereits gefunden. Durch diesen Zuspruch ermuntert, geht sie jetzt noch einen Schritt weiter: Nach der Wiener Volksbefragung (von heute bis Samstag) werde man beginnen, Unterstützungserklärungen für ein Volksbegehren zu sammeln. Das erklärte der Gründer der Initiative, der Wiener Hubert Doppelhofer im Gespräch mit den VN.

http://nueziders.vol.at/news/politik/artikel/nichtraucher-wehren-sich/cn/news-20100211-06432064

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Sonstiges / 10.2.10 bis .....: WKO-Wahlen
« am: Februar 19, 2010, 03:23:08 Vormittag »

ÖVP und SPÖ sind taubstumm,

Grüne für rauchfreie Lokale,

FPÖ, BZÖ, also RFW etc. fordern weiterhin vorsätzliche Körperverletzung mit tödlichem Ausgang.



Rauchverbot in Lokalen: RfW für Verlängerung der Übergangsfrist

Utl.: Wirtschaftskammervizepräsident Krenn: Investitionen angesichts kommender EU-weiter Regelung sinnlos und existenzbedrohend =

   Klagenfurt/WIen (OTS/RfW) - Für eine Verlängerung der mit 30. Juni
endenden Übergangsfrist für den Umbau von Lokalen in Raucher- und
Nichtraucherzonen plädiert der Vizepräsident der
Bundeswirtschaftskammer, Matthias Krenn (RfW). Zuerst müsse klar
sein, ob und wann es zu einer EU-weiten Raucherregelung kommt. "Sonst
sind die zum Teil hohen Investitionen der Gastronomen sinnlos.", so
Krenn.

Krenn appellierte am Dienstag an Gesundheitsminister Alois Stöger,
seine Haltung in dieser Sache zu überdenken. Der Minister hatte ja
mehrfach ausgeschlossen, eine Verlängerung der Übergangsfrist zu
akzeptieren. Für Krenn wäre dies aber ein tragfähiger Kompromiss.

Überhaupt kann der Wirtschaftskammervizepräsident dem mit 1. Jänner
in Kraft getretenen Rauchverbotsgesetz nicht viel abgewinnen:
"Zweckmäßiger wäre wohl die Wahlfreiheit zwischen Raucher- und
Nichtraucherlokalen gewesen. In Bezug auf den Mitarbeiterschutz kann
sich Krenn vorstellen, dass einerseits nur Raucher in Raucherlokalen
beschäftigt werden oder solche, die diesbezüglich ihr Einverständnis
schriftlich bekunden.

Die EU-Kommission strebt bis 2012 strengere und in allen
Mitgliedsländern geltende einheitliche Gesetze zum Schutz vor
Tabakrauch an. Krenn: "Somit wären also die jetzt von Österreichs
Gastronomen verlangten Investitionen, die zum Teil sogar die Existenz
der Betroffenen gefährden, für die Katz!"

Rückfragehinweis:
   RFW - Ring Freiheitlicher Wirtschaftstreibender, Mag.Gracia Geisler, Tel.:  0664 / 548 71 89, geisler@rfw.at, http://www.rfw.at

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